1882 Mittwoch den 1L Zanuar Nr « Erscheint täglich mit Ausnahme des MsntagS. B«r>eaNr Schulstraße B. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohu. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. «iu'licner Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Amtlicher Hheit. Bekanntmachung. 3n WWt d-- S 9 d.° — 13. 1875 über Me »«.«llelflun, für dl- tamffn« »» - 8»b,„ -rd-n h.-rm.l -chllch-nd- Durchschnlllsmarktprelse «m *0««l ®f“..* 10, Stteh * 10 per 100 ililog™»m. Gießen, den 9. Januar 1882. " ' GroßherzoBches Kreisamt Gießen. Politische Ueberskrht^ Gießen, 10. Januar. Mit dem am Montag, den 9 Januar, erfolgten Wiederzusammentritte des Reichstages hat die verhältnißmäßig lange Pause m unscreni parlamentarischen Leben, welche die Weihnachtszeit nut sich brachte, ihr Ende erreicht und es wirb ohne Zweifel in dem noch übrigen Theste der Reichstags,es,wn noch zu manchen lebhaften Debatten kommen. Den Anlaß hierzu wird ledenfalls die kirchenpolitifche Frage geben, welche durch den Antrag des Abg. ^ndhprst auf Aushebung des sog. Jnternirungs-Gesetzes gegen renitente kathott,che Geistliche nun auch im Reichstage zur Erörterung gelangt. Die Annahme dieses Antrages würde in dem Gefüge der preußischen Kirchengesetzgebüng eme empstndliche Lucke Hervorrufen, was sowohl von liberalen, wie von constrvattven Blattern betont wird und die conservativen wie die liberalen Reichstags-Fraktionen — Mit Ausnahme eines kleinen Theiles der Fortschrittspartei — werden dechalb gegen den Antrag Windhorst stimmen, welcher nächsten Mittwoch zur Berathung gelangen soll, und die Ablehnung desselben ist daher wahrscheinlich. Auch der preußische Landtag wird in dieser Woche — am)14- ^Ear zusammentreten , in welchem die kirchliche Frage gleichfalls emen Hauptpunkt der Verhandlungen bilden wird, doch ist über den Inhalt des dem Landtage vorzu- leqenden kirchenpolitischen Gesetzentivurfes noch nichts bekannt. Beachtenswerth ist die Antwort, welche _ber Kaiser der Serhner »tobt. verorbneten-Versammlung auf deren Glückwunsch-Schreiben zum JahreAvech el hat zugehen lassen. In derselben dankt der Monarch den Stadtverordneten für ihre immer von Neuem hervortretenden Beweise warmer Anhanglichttü. imd , Siebt dann dem Wunsche Ausdruck, daß die begonnene Lösung der Schwierigkeiten welche nur allzulange auf dem ivirthschafllichen Leben lasteten, i neuen Jahre kräftig fortfchreiien möge, damit unter dem gesicherten «chutze des Friedens der Wohlstand der Ration, aus dessen Forderung das ganze Streben der kaiserlichen Regierung gerichtet seh, sich zu neuer Muhe entwickele. Der Kaiser zweifle nicht, daß diese seine ernsten Bemühungim m dem umfangreichen Gemeinwefen Berlins, zum Heil und Segen, der L-iadt, eme krättige und nachhaltige Unterstützung finden werden. . Charakteristisch für die Verhältnisse innerhalb der ultramontanen Mehr- beit der bayerischen Abgeordnetenkammer ist die Ausschließimg des klerikalen Abgeordneten Bucher aus seiner Fraktion. Herr Bucher hatte in der »Donau- Zeitunq" mehrere Artikel veröffentlicht, in denen der ultramontanen Kammermehrheit ein ehrenvoller Ausgleich mit dem Ministerium Lutz angerathen wurde wolle sie dies aber nicht, so müsse sie sich zu einem entscheidenden schritte entschließen, welcher das Mnisteriurn entweder zur Demission oder zur Kammerauflösung zwinge. Der Vorstand der ultramontanen Partei hat m diesem Voraehen Bucher's jedenfalls eine Gefährdung ihrer Bestrebungen erblickt und verfügte deshalb die Ausschließung des genannten Abgeordneten aus dem Frak- twn_>D österreichische Regierung gestaltet sich die Loge in den aufständi- ftben Bezirken Süd-Dalmatiens mit jedem Tage mißlicher. Den Aufständischen __ denn daß man es in der Bocche di Cattaro nur mit „Räuberbanden zu tbun habe wagen die Wiener Osficiösen denn doch nicht mehr zu behaupten — kommt besonders das Terrain sehr zu statten, da in den Schluchten der Boeche di Cattaro den Aufständischen nur schwer beizukommen ist. Dian hat sich deshalb bis jetzt begnügt, die aufständischen Bezirke durch einen militärischen Cor- von aewissermaßen abzusperren, aber trotzdem gelingt es den Aufständischen, -inrrh^fortaeiebte Zuzüge aus Montenegro und Bosnien sich immer mehr zu SS”» üfSlÄ« **£. h°> sich nun <■**•, «*• Rkachtmitkel in Süd-Dalmatien zu entfalten und dorthin roeitere Verstärkungen für die Truppen in der Gesammtzahl von 7000 Mann ju fänden. ^n Trankreich sitzt das Ministerium Gambetta noch gar nicht sest _ int Sattel und schon heißt es, Gambetta werde demnächst eine,thellwelfe Umgestaltung seines Cabinets vornehmen. Vor Allem werden der Minister des Innern, WÄdeck-Rousseau, und der Finanzwinistir AUam-Targä als die en^ Mmister bezeichnet, welche aus ihren Stellungen scheiden wurden und soll Gambetta bemüht sein, dafür de Freycinet und Leon Say zu gewinnen. Ob diese Nachrichten eine größere Glaubwürdigkeit verdienen, muß ,edoch noch dahingestellt bleiben — Mn Stelle des verstorbenen Seme-Prafekten Herold ist der radicale Deoutirte Floquet zum Leiter dieses mchtigen Postens ernannt worden. W Die englische Regierung trifft ihre Vorbereitungen für die am 7 tfebruar iu eröffnende parlamentarische Campagne. Nach den Ankündigungen der Minimer Chamberlain und Bright in ihren neulich zu Birmmgham Sehaltenen Reden werden sich unter den Vorlagen für die tomtnende teil,ton bej Parlaments auch ein Gesetzentwurf über die Ausdehnung des Stimmrechts mrs die ländlichen Kreife nnd eine Vorlage, betr. die Reform des Bodengefetzes befinden. Aus den Mittheilungen der Minister ging ferner hervor, daß die englische Regierung beabsichtigt, noch andere wichttge Reformen zu beantragen, daß sie aber vorher die Geschäftsordnung des Unterhaufes einer Verbesserung unterziehen will. Wenn man bedenkt, daß die bisherige Geschäftsordnung es den irischen Depu- 'irten gestattete, die Debatten des Unterhauses fast bis m's Unendliche zu verschleppen, so begreift man die Nothwendigkeif einer Verbesserung der parlamentarischen Geschästsordnung und es wird diese Verbesserung der Hauptsache nach toohl darin bestehen, daß der Antrag auf Schluß der Debatte emge- ' ^rt Dst'von der italienischen Deputirtenkammer zur Vorderathung der Wahl- resormvorlaqe niedergesetzte Coinmission hat in vergangener Woche ihre Bera- thunqen beendigt. Das Resultat derselben ist die Annahme der Vorlage mit den vom Senate beschlossenen Abänderungen. Die Berathung der Vorlage in der Deputirtenkammer soll unmittelbar nach der Wiedereröffnung der Kammer- sitzungen erfolgen und gilt ihre Annahme als sicher. .. Die Schweizer Bundesregierung bleibt sich tn dem energifchen Zuruck- tneifen ultramontaner Uebergriffe confequent. So hat der Bundesrakh den Staatsrath von Freiburg erfucht, die Niederlassungen der Mansten m Gtvistez und der Kapuziner in Guschekmuth binnen 4 Wochen aufzulösen und den Insassen derselben jede weitere derartige Ansiedelungen zu untersagen. Die Maßregel dürste mit der bei den letzten Großrathswahlen in Freiburg itattgesundenen ultramontanen Agitation im Zusammenhänge stehen. h . Das Washingtoner Cabinet hat schon verschiedene Male me -lbstcht deutlich zu erkennnen gegeben, daß es nicht gewillt sei, die Einmischung der europäischen Mächte in amerikanische Angelegenheiten zu dulden. Em neuer Beweis hiervon ist eine Note des vorigen Staatsseeretärs Blame, durch welche Mexiko und die Republiken Mittel- und Süd-Amerikas aufgefordert werden, Delegirte zu einer am 30. November d. Js. in Washington stattzufindenden Conferenz zu entsenden, in welcher über die Schritte berakhen werden soll, die erforderlich find um die beiden amerikanifchen Contmenke gegen ,ebe Emmifchung und Beeinflussung der europäischen Mächte sicherzustellen. Die erwähnte Note datitt vom November vorigen Jahres; ob die mittel- und sudamerlkamschen Regierungen eine Antwort erkhellt haben und in welchem Smne dieselbe ausgefallen ist darüber ist allerdings nichts bekannt. Ebensowenig weiß man, ob Mr. Fre- linabujen, der Nachfolger Blaine's, überhaupt geneigt ist, dreie ^dee lemes Vorgängers im Amte wieder aufzunehmen, eine ^bce übrigens, die von den europäischen Cabineten wahrscheinlich nur belächelt werden wirb. Deutschland. Darmstadt, 8. Januar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Decbr 188t den außerordentlichen Professor an der Universität Marburg, Dr. Gustav Peseatora, zum ordentlichen Professor in der.Mrsttt- schen Fakultät der Landes-Universität mit Wirkung vom l. April 1882 3u ernennen und in der gedachten Eigenschast zu berufen. Aranftreich. Paris. 8 Januar. Das Resultat der Senatorenwahlen liegt nunmehr vollstänbia vor es sinb 64 Republikaner und 15 Conservattve gewählt worden, d eRepublikanerhaben 22 Sitze gewonnen. Freycinet ist viermal gewa tt wordem Der Senat wird fortan 207 republikanische und 93 conservattve Mitglieder Men. 3q( 6t 6 beä Todes Blanqui's begab sich heute eine sä sm -omse Michel, Eudev und ta , ^urourbe Niemand von dem Schaffe Menge fiel auch em ^istolensch ß, ^ckuff abaefeuerl hatte, wurde nicht LNk SS»» *. dl- **»”»“« England. „ u Januar. Das „Reulerffche Bureau" meldet aus Kairo Lont m«, f .ljich" und der französische Generalconsul erhielten gestern Alienk auf telegraphischem Wege eine Collectivnoke ihrer Regierungen, in welcher 1 Uhr. T.-O.: Fortsetzung der Berathung über die erklärt wird, daß Frankreich und England, welche den Khedive auf den Thron erhoben hätten, entschlossen seien, die Autorität desselben wider jede Unordnung zu schützen und aufrechtzuerhalten. Diese Note ist dem Khedive heute Nachmittag überreicht worden. Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correfponderrz-Birreau. Karlsruhe, 9. Januar. Die Abreise des Großherzogs ist wegen einer Augenentzündung auf unbestimmte Zeit verschoben. Dresden, 9. Januar. Die Ständekammern sind heute wieder zusammengetreten. Rom, 9. Januar. Heute, am vlerten Jahrestage des Todes Victor Emanuel's, bringen sämmtliche Journale dem Andenken des verstorbenen Königs gewidmete Artikel. Sämmtliche Vereine von Rom und ganz Italien werden sich in feierlichem Zuge, unter Vorantritt der Municipalität, nach dem Pantheon begeben und /daselbst Kränze auf dem Grabe Victor Emanuel's niederlegen. Gestern Abend trafen die Veteranen von Piemont hier ein und wurden von der Municipalität und einer großen Volksmenge feierlich empfangen; heute werden die Neapolitaner erwartet. Der König wird im Laufe des Vormittags ein Gebet am Grabe seines Vaters verrichten. Die officielle Trauerfeier wird am 16., Januar stattfinden. Paris, 9. Januar. Das Zuchtpolizeigericht verurtheilte wegen der gestrigen Manifestation Louise Michel zu 15 Tagen Gefängniß; die übrigen Verhafteten, mit Ausnahme Eudes, gegen den am Donnerstag verhandelt roei> den wird, erhielten (^efängnißstrafen von 8 Tagen bis zu 2 Monaten. ,, . * m Gr o ßherz o g thum Hessen, 4. Januar. Gestern fand in Frank- furt eine aus verschiedenen Landestheilen Hessens und aus Frankfurt selbst sehr zahl- rekch besuchte Versammlung statt behufs Berathung der Maßregeln, welche geeignet seren, gegenüber den destructiven Tendenzen der Gegenwart auf religiösem, politischem und socialem Gebiete die Pflege der conservativen Interessen zu fördern. Die Theil- ;?lI”bcrtr ber.Zahl, faßten nach längerer Verhandlung, in welcher die Nothwendlgkeit einer festen Gliederung anerkannt wurde, einstimmig den Beschluß, die Localvereine anzustreben, welche, durch geeignete Mittelpunkte hir sich das Ziel steckten, Verfechter des Christenthums, ?^Alchen Arbeit zu sein. Als Veretnsorgan wurde der zu Frankfurt erscheinende „Deutsche Volksfreund" bestätigt. ( 3“nuar- In der Strafanstalt Garsten bet Steyr in Ober-Oesterreich IT uS^QT^cce^mbc.r ö- $•' Abends, abermals eine Sträflings-Revolte statt. Seit J ? ÄcnM jm October 1881 wurden nämlich einige Sträflinge streng ab- h»!*rahL ° gehalten, was die rohen Gesellen derart erbitterte, daß sie sich durch einen Ueberfall der Wachmannschaft dafür zu rächen. Sie führten ^?^^^0bd^chten Abend derart aus, daß einer von ihnen dem Aufseher als dieser behufs der vorschriftsmäßigen Revision in den Schlafsaal trat, fHtr>t,nC c?* KOtmn9c^ cinen Schnitt über die rechte Wange betbrachte. Gleichzeitig ' ur^tcn sich l>ie übrigen Sträflinge auf den unglücklichen Aufseher, warfen ihn zu Lokales. Gießen, 10. Januar. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 12. Januar 1882, Nachmittags 4 Uhr. 1) Die^Anlage von Feldwegen und Entwässerungsgräben in der Gemarkung 2) Die Anstellung eines Wiegers. 3) Die Prüfung der Rechnung pro 1880/81. 4) Gesuch wegen Eröffnung der Bleichstraße. 5) Straßenanlagen zwischen Neustadt und Wallthor. 6) Die Verbesserung des Mühlwegs. 7) Kostendecreturen. Deutscher Reichstag. 20. Sitzung vom 9. Januar. Präsident v. Levetzow eröffnet die Sitzung um IVr Uhr mit einem Neujahrsgruß an die Herren Collegen (Heiterkeit). _r Am Bundesrathstische: Fürst Bismarck, v. Stosch, v. Schelling, Scholz u. A In der Hofloge Prinz Wilhelm von Preußen. Die Tribünen sind überfüllt. Tagesordnung: 1) Zweite Berathung der allgemeinen Rechnung über den Etat für 1877/78 Die Commission beantragt, mit wenigen Vorbehalten die Entlastung des Herrn Reichskanzlers auszusprechen. . , Abg. Lipke bekämpft generell die Grundsätze, welche die Admiralität bet ihrer Entscheidung bezüglich des Verhaltens des Commandanten des Schiffes «Freya", das im Juli 1877 bei Lansoe auf den Grund gerathen war, begleitet habe. Der Rechnungshof hat sich nicht veranlaßt gesehen, die dadurch entstandenen Kosten mit 10,616 Jü zu beanstanden. Redner will für heute von weiteren Anträgen Abstand nehmen. Marinemintfter v. Stosch bittet um Bewilligung. Abg. Kayser macht einige Bemerkungen zu der Rechnung über die Postverwaltung. Dann wird der Antrag der Commission genehmigt. ,, r t 2) Zweite Berathung der Ueberstchten der Reichsausgaben und -Einnahmen sur das Etatstahr 1880/81, und der Rechnung der Kasse der Ober-Rechnungskammer für das Etatssahr 1878/79 Unb 18®etbe SBorlagett werden dem Anträge der Rechnungs-Commission gemäß für erledigt erklärt 3) Verlesung folgender Interpellation des Abg. Freiherrn v. Hertling: „An den Herrn Reichskanzler erlaube ich mir die Anfrage zu richten: Liegt es in der Absicht der verbündeten Regierungen, in ihrer Fürsorge für das Wohl der arbeitenden Classen die bestehende Fabrikgesetzgebung einer weiteren Ausbildung zu unterziehen, insbesondere in der R chtung, daß die Sonntagsarbeit thunltchst beseitigt, die Frauenarbeit weiter eingeschränkt und eine übermäßige Ausdehnung der Arbeitszeit für erwachsene männliche Arbeiter verhindert werden, daß ferner fpecrelle Vorschriften über die im Sinne des § 120, Abs. 3, der Gewerbeordnung in den gewerblichen Anlagen vorzunehmenden Schutzmaßregeln erlassen und Die mit der Fabrik-Jnspectton beauftragten Beamten mit umfassenderen Befugnissen ausgestattet werden. Reichskanzler Fürst Bismarck erklärt sich zur sofortigen Beantwortung der Interpellation bereit. _ , . . f Abg. Freiherr v. Hertling begründet seine Jnterpellatio i unter Hinweis auf die Erklärung der Regierung, daß es in ihrer Absicht liege, mit positiven Maßregeln zum Schutze der Arbeiter vorzugehen. Seine politischen Freunde seien der Ansicht, daß es sich empfehle, diese Erklärung nicht ganz unbeantwortet zu lassen. Allerdings müßten sie davon Abstand nehmen, im gegenwärtigen Moment nut formulirten Gegenvorschlägen hervorzutreten. Sie hielten es aber für ihre Pflicht, die Aufmerksamkeit der, Regierung auf gewisse Theile zu lenken, die ihrer Ansicht nach von besonderer Bedeutung sind, damit nicht in der Vorbereitung großer Maßnahmen scheinbar geringfügiges versäumt werde. Redner erklärt sich gegen zu weitgehende Einmischung in bte gewerblichen Verhältnisse. Damit solle aber nicht gesagt werben, baß ber Staat sich damit gar nicht zu befassen habe. Wer bem völligen Sichgehenlassen bas Wort rebet, der überschätze einseitig die Production, die Gütererzeugung. Seine Partei verlange das Eingreifen des Staates in die mancherlei socialen Gestaltungen unb ebenso ba, wo einanber wiberftreitende Interessen vorhanben sinb. Sie verlangen ferner wirksamen Schutz für Leben unb Gesuubheit ber Arbeiter, sowie für ihre religiöse unb sittliche Bethätigung und Schutz für das Heiligthum ber Familie. Rebner verlangt eine, gesetzliche Regelung ber Sonntagsarbeit für bas ganze Reich; ebenso eine gesetzliche Regelung ber Frauenarbeit. Die höchste Jnbuftrie würbe nicht Ersatz bafür bieten, wenn das Familienleben verkümmert würde. Das Ziel unserer Fabrikgesetzgebung müsse fein: völlige Beseitigung der verheirateten Frauen aus den Fabriken. Mit einem Schlage könne hier nicht Abhülfe geschaffen roeroen, aber er glaube, ein herzhafter Schritt müsse nach dieser Richtung hin gemacht werden. Von gewissen Industriezweigen müßten die Frauen überhaupt von ber Arbeit ausgeschloffen werben. Rebner erklärt sich für einen zehnstünbigen Normalarbeitstag, glaubt aber, daß man in biefer Beziehung nicht vorzeitig gesetzlich vorgehen bürfe. Hier müsse bie Sitte vorangehen. Ein großer Schaden seien bie sog. Ueberschichten, bie man an vielen Orten als Wucher bezeichnen könne. Rebner glaubt, baß bie Fortbildung ber Fabrikgesetzgebung Hanb in Hanb gehen müsse mit ben anberen in ber Botschaft in Aussicht gestellten Maßregeln. Vor Allem fei es aber nöthig, sollen roieber bessere Zustänbe auf diesem Gebiete geschaffen werden, der Kirche die volle Freiheit wiederzugeben. (Bravo im Centrum.) Reichskanzler Fürst Bismarck: Der Herr Interpellant hat geglaubt, daß einige von ihm angeregte Punkte unabhängig und vorweg erledigt werden können. Ich glaube, im Gegentheil, daß sie nur in Verbindung mit den übrigen, im Frühjahr in Aussicht stehenden Maßnahmen sachgemäß erledigt werden können. Ich glaube, daß die meisten der Ziele nur auf der Basis korperatioer Associationen mit absehbarer Sicherheit erreicht werden können. Hierzu bildet die Berufsstatistik die erste Grundlage. Ich bin indeß nicht in der Lage, im Namen des Kaisers bestimmte Ziele zu bezeichnen, denn der Kaiser faßt nicht definitive Entschließungen, bevor nicht das Für und Wider gehörig erwogen ist. Es handelt sich für* jetzt nur um die Wege, auf welchen die von uns gesteckten Ziele zu erreichen sind. Ueber die Gestaltung derselben bin ich noch so unbedingt sicher nicht, daß ich schon heute mit voller Bestimmtheit meine Vorschläge machen könnte. Ich bin nicht durch die Weihe der öffentlichen Wahl gegangen unb bin des- halb nicht in ber Lage, über alle Dinge so sicher zu urtheilen, wie die Abgeordneten. (Heiterkeit.) Ich überlege mir die Ding-', ändere, korrigire, arbeite die Vorlage neu um, denn meines Erachtens sind diese Dinge dem menschlichen Wissen ebenso entzogen, als der Organismus des Menschen dem ärztlichen. Ich bin deshalb in allen diesen Dingen der Belehrung zugänglich und so habe ich aus ben Verhanblungen über bie Unfallversicherung bie Ueberzeugung gewonnen, baß ohne korporative Unterlage bie Sache nicht geht. Die Centralbehörben sinb außer Staube bie Sache zu bewältigen. Es muß deshalb eine Arbeitseinteilung emtreten. Ein anberer Grunb ber mich irre gemacht, liegt in bem Ausfall ber Wahlen. Ich kann mich nicht der Thatsache verschließen, daß gerade in den industriellen Kreisen vorzugsweise Gegner der Regierung gewählt sind. Ich muß also daraus schließen, daß die Arbeiter tm Allgemeinen mit ben Intentionen der Regierung nicht einverstanden sind, daß die Arbeiter also von den Herren welche die freie Konkurrenz in allen Beziehungen vertreten, von den Herren des Freihandels, des Slchgehenlaffens, mit einem Worte: von den fortschrrttlichen und sezessionistischen Politikern mehr erwarten, als von den Reformversuchen der Regierung. Das liegt unzweifelhaft in dem Wahlergebnisse eines großen Theils unserer Wahlkreise Diese Wahrnehmung, daß die Massen ber Arbeiter ben Versuchen ber Regierung mißtrauisch gegenüberstehen, baß sie lieber Vertreter ber Richtung wählen, welche auf dem wirtschaftlichen Gebiete den Schwachen in feinem Kampfe gegen bie Macht bes Kapitals tm Stiche lassen unb auf seine eigene Menscbenwürbe, auf bte Privatasfoci- ation verweisen, hätte mich muthloS machen können. Unser Kaiser ist von bem eblen Ebraeiz beseelt, in seinem hohen Alter wenigstens bte Hand angelegt zu haben, um bie ärmeren Klassen unserer Mitbürger einer besseren Situation entgegenzuführen. Mit dieser Tendenz steht das Sichgehenlassen, die Verweisung des Schwachen auf feine eigenen Kräfte durchaus in diamentralem Wrderspruch. Dre Nrederlage, die die Regierung in den größeren (Zentren der Industrie gefunden hat, hat mich bis zu einem gewissen Grade entmutigt. Indeß kann mich dieses nicht abhalten, meine Schuldigkeit- zu tun so lange ick mich im Dienste befinde. Redner geht dann rm Specrellen auf die einzelnen Punkte der Interpellation ein, indem er semerserts anerkennt daß die Verbesserung der Lage der Arbeiter eilte christliche Pflicht ist, daß aber auch biejemgen, welche nicht an die Offenbarung des Christenthums mehr glauben, bte aber thre Handlungen nach Ehre, Moral und Pflichtgefühl einrichten, anerkennen müssen, daß dies ein Gebot der Nächstenliebe ist. Er sehe deshalb nicht ein, weshalb man gerade bei der wichttgsten Gesetzgebung die christliche Nächstenliebe in den Hintergrund schieben wolle. Was die Verminderung der Arbeitsstunden anlange, so lasse sich darüber erst sprechen, selbst helfen gegen den Herrn Reichskanzler, der den Großindustriellen und Großgrundbesitzern auf Kosten der Allgemeinheit zu Hülfe kommen will. Dieses sei die vom Kanzler bedauerte Antwort aus allen Wahlkreisen, wo freie Wahl herrscht. Der von dem Reichskanzler jetzt empfohlene Weg der korporativen ^Verbände über welche er durch bie Wahlen belehrt sein will, ist grabe der Weg, den er schon bei früheren Gelegenheiten empfohlen habe und freuen wir uns der ihm durch die Wahlen gewordenen Belehrung. Eine Bessernita ber Lage ber arbeitenden Klassen muß nicht allein vom Staate, sondern von allen Organisattonen der Gesellschaft, einschließlich der Kirche, in Angriff genommen werden. Hertling meint, man müsse jetzt im Stadium der Vorbereitung sich vor positiven Vorschlägen hüten. Aber das Stadium der Vorbereitung ist doch vorüber, nachdem uns in voriger Session bereits ein vollständig formulirter Gesetzentwurf vorgelegen hat. Pie Arbeiter-Petitionen gehen denn auch bekanntlich damit um, einen Gesetzentwurf über die Erweiterung des Haftpflichtgesetzes noch in dieser Session einzubringen. Die Fortschrittspartei hat in ihrem Programme den Schutz der Gesundheit und des Lebens der Arbeiter, die Beseitigung der Frauen- urd Kinderarbeit und so spricht man noch immer davon, daß die Liberalen von einem Eingreifen des Staates zu Gunsten der »Arbeiter nichts wissen wollen. Freilich das praktische Chriftenthum bringen wir damit nicht in Verbindung. Das überlassen wir den ckrist- lichen Agitatoren, deren abschreckende Wirkungen wir erlebt haben. Gewisse Schaden, schließt Redner, bestehen nach den verschiedensten Richtungen. Je mehr man sie zu erkennen sucht, desto leichter wird! es sein, die richtigen Mittel durch die Gesetzgebung zu treffen. Viele Schäden haben sich aus unserem wirthschaftlichen Leben entwickelt und diese wird man vergeblich versuchen, durch polizeiliche Vorschriften wieder gut zu machen. Die weitere Berathung wird hierauf vertagt. wenn man weiß, mit wem man unterhandeln kann, Bezug auf bie Frauen- und Kinderarbeit konstatirt der Reichskanzler aus feinen eigenen Erfahrungen, daß ihm noch niemals Petitionen wegen Ueberbürdung der Frauen und Kinder zugegangen seien. Wohl aber erhalte er häufig Petitionen aus Arbeiterkreisen. Er verliest ben Haushalt eines Arbeiters unb hofft, daß wenn der Reichstag bas Tabaksmonopol bewilligt haben werde (Heiterkeit), er in der Lage sein werde, die Klassenftener aus dem Haushalt zu streichen. Er wünsche weitere Aufklärungen und rechnet darauf, daß diese ihm' einen Ersatz bieten werden für den abgelehnten Volkswirthschaftsrath. Ich bitte, schließt der Kanzler, die Schwierigkeiten, welche dem Vorgehen der Regierung entgegenstehen, auch Ihrerseits zu würdigen und nicht unerfüllbare Hoffnungen anzuregen, vielmehr mit Geduld den Zeitpunkt abzuwarten — ich glaube wir werden im März beginnen können wo die Regierungen in der Lage sein werden, nach der Jn- teniton des Kaisers das Bestreben zu bethätigen, daß auch den Schutzlosen im Staate die Ueberzeugung aus der Praxis allmählich werde, auch an sie werde gedacht, daß sie geschützt werden, damit sie nicht auf ber großen Landstraße des Lebens unterdrückt werden. Auf den Antrag des Abg. Richter (Hagen) wird in.eine Besprechung der Interpellation eingetreten. Abg. Richter (Hagen) spricht zunächst den Wunsch aus, daß der Reichskanzler das abfällige Urtheil bezüglich der Handelskammern in konsequenter Weise auch auf den Volkswirthschaftsrath ansdehne. Er habe geglaubt, der Reichskanzler wäre auch in Bezug auf den Volkswirthschaftsrath anderer Meinung geworden. Die Konsequenz seiner Anschauungen über die Handelskammern könne der Herr Reichskanzler doch den Aussprüchen des Volkswirthschaftsraths kein Gewicht beilegen. Der Herr Reichskanzler habe heute so oft den Namen des Kaisers erwähnt. Er (Redner) wisse nicht ob dies Zufall ist. Früher war dies wenigstens nicht der Fall, beispielsweise wenigstens nicht bei Erwähnung der Civilehe, die doch auch vom Kaiser sanktionirt worden sei. Er vermeide es aber, sich auf den Kaiser zu berufen und dies fei genau der Fall bei seinen Freunden, die in allen zweifelhaften Fragen aus der Sache heraus urtheilen und nicht den Kaiser in die Discussion ziehen. Er wolle diese Sache die mit dem Neujahrsgruße von vorgestern zusammenhänge nur gestreift haben, und werde sich daraus noch zurückkommen lassen. Bei den letzten Wahlen wollte der Arbeiter sich Die weitere Berathung m Nächste Sitzung Dienstag Interpellation Hertling und Wahlprüfungen. Schluß 4-y4 Uhr. Boden, schlugen und traten ihn und versetzten ihm endlich heftige Schläge mit einem eisernen Waichbecken auf den Kopf Der vor der Thür stehende Wachmann wollte in den Saal eindcingen, um seinem Vorgesetzten zu helfen, vermochte dies aber nicht, weil ein Theil der Sträflinge die Thür zuhielten. Er rief deßhalb um Hülse, worauf Verstärkung herbeteilte, mit Gewalt in das Zimmer drang und den Schwerverwundeten befreite. Als man nun die Rädelsführer verhaften wollte, drangen die Aufrührer mit solcher Macht auf die Wachmannschaft ein, datz diese von ihrer Waffe Gebrauch machen mußte. Es kam zu einem blutigen Handgemenge, in welchem mehrere Sträflinge, darunter drei schwer, verwundet wurden. — Der Tunnel durch den St. Gotthard hat eine Länge von 14,900 m, d. h. fast zwei deutschen Meilen, er übertrifft den Mont Eenis-Tunnel noch um 2600 m und ist gegenwärtig der längste der Welt. Das Netz der St- Gotthardbahn besteht aus der 147,6 km langen Hauptlinie Jmmensee-Pino, welche am Zugersee an die schweizerischen Bahnen anschließt, um sie bei Pmo mit den italienffchen zu verbinden. Außerdem gehören zur Gotthardbahn die Cadenazzo-Locarno und Lugano-Chiasso, so daß das gesummte Netz 186,6 km umfaßt. Zu dem auf 227 Mill. Franken festgesetzten Bau- rapital haben Deutschland 50, die Schweiz 28 und Italien 55 Mill, beigetragen; das Aktiencap-tal der Gesellschaft beträgt 34 Mill, und der Rest von 80 Mill. Franken erhält ferne Deckung durch Ausgabe von Obligationen. — Zwischen Haan und Hilden, unweit Düsseldorf, ist am Montag bie noch junge Wittwe ' ommer, geb. Schmitz, welche sich am genannten Tage Morgens früh zu Fuß nach Haan begeben hatte, um dort Geld einzukassiren, erschlagen aufgesunden worden. Die an der Leiche vorgefundenen Verwundungen, unter anderen Verletzungen war die Hirnschale durch einen Beilhieb vom Kopse getrennt, lassen aus ein grauenhaftes Verbrechen schließen. Die muthmatzltchen Mörder, zwei Brüder, ihres Zeichens Weber, wurden in Haft genommen. — Das Jahr 1882 wird sich durch eine totale Sonnenstnstermß auszeichnen, die am 17. Mai stattfindet und in unseren Gegenden sichtbar sein wird. Diese Ver- finfterung dauert fünf Stunden und beginnt um 5 Uhr Morgens, hat gegen 8 Uhr chren Culm-nationspunkt erreicht und enbit nach 10 Uhr, so baß es um btefe Stunde eigentlich erst Tag wird. Literarisches. — Deutsche Literaturzeitung. Herausgegeben von Dr. Max Roediger. Docent an der Universität Berlin. II Jahrgang. Berlin, Weidmann'sche Buchhandlung 1881. Seitdem wir im Dezember 1880 unfern Lesern von dem Entstehen des neuen kritischen Centralorgans der Wissenschaft, welches unter dem Titel „Deutsche Literaiurzeitung" in Berlin herausgegeben wird, berichtet haben, hat das schöne Unternehmen die gedeihlichsten Fortschritte gemacht. Mehr als dreihundert Recensenten aus allen Kreisen der Wissenschaft und Literatur haben der Zeitschrift ihre Unterstützung geliehm, berühmte Gelehrte von europäischem Ruf und jüngere Forscher, Meister und Schüler, und fast alle stehen mit ihren Namen für die vertretenen Meinungen ein; kein Fach wird vor dem anderen berücksichtigt, größter Reichhaltigkeit des Inhalts entspricht größte Unparteilichkeit und Gediegenheit des Unheils. An Umfang sind die Besprechungen sebr verschieden, das Minderwerthige wird kurz aber prägnant abgethan, die wichtigen Erscheinungen finden eingehendere Würdigung; über dem Einzelnen wird nie das Allgemeine vergessen Unb so finbet nicht nur der Gelehrte für bas Spezial- tntereffe seines Faches, sonbern jeher allgemein Gedilbete eine Fülle von Anregung unb Belehrung in ber Zeitschrift, ber wir bas beste Gebeihen auch in Zukunft aufrichtig wünschen. (Deutsche Runbschau.) — Wir möchten unsere Leser nochmals auf bas zu Anfang Juli v. I. erschienene „Post- unb Telegraphenhandbuch für das Großherzogthum Hessen, zum Gebrauche für das Publikum nach amtlichen Materialien bearbeitet von A Wieg and, Vofisekretär in Bensheim", Preis 60 X aufmerksam machen. Es giebt dieses, sichtlich mit großem Fleiße bearbeitete Merkchen in deutlicher und ausführlicher Weise über alles das im Verkehr mit den Post- und Telegraphenanstalten Wlssenswerthe Aufschluß, es enthält insbesondere die sichersten Unterweisungen über die Erfordernisse ber Beschaffenheit aller zur Beförderung einzuliefernden Post- senbungen unb Telegramme, es enthält die Taxen für Postsendungen und Telegramme nach dem In- und Auslande, eine Tabelle der Entfernungsstufen (Zonen) zur Berechnung des Portos für Fahrpostsendungen von den sämmtlichen größeren Poftorten in Hessen nach allen Postorten im deutschen Reiche und nach einer größeren Anzahl Postorte in Oesterreich-Ungarn. Schiffsbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Llovd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen. Bremen, 9. Januar. (Per transatlantischen Telegraph). Der Poftdampfer Rhein, Eapt. C. H. Winter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. Dezember von Bremen und am 29. Dezember von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Handel und Verkehr. Gießen, 10. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. X 090—1.00, Hühnereier 1 Stück 7-8 H, 2 Stück 00—00 H, Enteneier per Stück 0 H, Gänseeier p. St- 00—00 H, Käse per Stück 4—9 H, Käsematte per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 24 X Tauben das Paar 60-70 Ä Hühner per Stück X 0.90—1.20, Hahnen per Stück X 0.90—1.50, Enten per Stück 1.30—1.50 Gänse per Pfund 60—70 X Welsche per Stück X 10^—11, Ochsenfleisch per Pfund 60-62 H, Kuh- und Rindfleisch 40—50 H, Kalbfleisch 42—44 X Schweinefleisch 60 bis 64 X Hammelfleisch 50—60 X Kartoffeln 100 Kilo X 3 00—4.00, Zwiebeln per Centner X 6—7, Milch per Liter 16—18 X Weißkraut das Hundert X 7.50—9. Frankfurt, 9. Jan- (Fruchtpreise.) Weizen, effectiv hiesiger und Wetterauer X 25.25, fremder X 25—25.25. Roggen effectiv hiesiger X 21.00—00.00, fremder X 20.50-21. Gerste effectiv hiesige und Wetterauer X 18.50—19.50, fremde X 18 b>s 20. Hafer effectiv hiesiger und Wetterauer X 16.50—17, fremder X 16.50—17 per 100 Kilo. 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine »der mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man 7on der Annoncen - Expedition von H AASENSTEIJV «f? VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Bekanntmachung. Die für das Garnison-Lazareth zu Gießen vom 1. April 1882 bis Ende März 1883 erforderlichen Verpflegungs- Bedürfnisse, als: Fleisch, Backwaaren, Victualien, Bier, Wein, Petroleum, Seife, und Soda sollen Freitag den 13. Januar I.JS., Vormittags 10 Uhr, im Wege öffentlicher Submission im Geschäftslokal (Zimmer Nr. 27) des unterzeichneten Lazareths verdungen werden, woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht ausliegen. Unternehmungslustige wollen ihre Offerten spätestens bis zur Eröffnung des Termins, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, kostenfrei dafelbst einreichen. 196 Gießen, den 6. Januar 1882. Grotzh. Garnison-Lazareth. Holzverfteigermg im Gießener Stadtwald. Montag den 16 Januar 1882, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Faulerboden nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh Reish. Nmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Buchen 28,5 38 13 1050 Eichen 103,9 197 166 3300 Aspen 2 10 — 700 Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen auf der Chaussee nach Lich. Gießen, den 10. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 293 A. Bramm. Mittwoch den 11. Januar, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe dahier öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 2 Kommoden (1 mit Aufsatz), 2 Secre- tdre, 2 Sopha, 2 Taschenuhren, 1 Nähmaschine, 1 runder Tisch, 2 Bilder, 1 zweithür. Kleiderschrank, 1 halbrunder Tisch, 1 Spiegel, 1 Neise- teppich. Gießen, den 9. Januar 1882. Bauer, 290 Großh. Gerichtsvollzieher. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Landbriefträger führen auf ihren Bestellgängen Bücher mit sich, welche zur Eintragung der ihnen vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Poflanstalt übergebenen Sendungen mit Werthangabe, Einschreibsendungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packete und Nachnahmesendungen bestimmt sind und zu größerer Sicherheit für die richtige und rechtzeitige Ablieferung dieser Gegenstände dienen. Will der Absender die Eintragung selbst bewirken, so hat der Landbriefträger demselben das Buch vorzulegen. Bei Eintragung des Gegenstandes Seitens des Landbriesträgers muß dem Absender auf Verlangen durch Vorlegung des Buches die Ueberzeugung von der stattgehabten richtigen Eintragung gewährt werden. Da diese Einrichtung und das dem Publikum durch dieselbe gebotene Mittel zu seiner Sicherstellung nicht genügend bekannt zu sein scheint, so wird auf das Bestehen derselben besonders aufmerksam gemacht. Darmstadt, den 4. Januar 1882. Der Kaiserliche Ober - Postdirector. _______Hagemann. _________________ Bekanntmachung. Mittwoch den 11. Januar 1. Ja,, Nachmittags 2 Uhr, sollen die an die Großh. Polizeiverwaltung abgelieserten gefundenen, von den Verlierern binnen der gesetzlichen Frist nicht reclamirten Gegenstände zu Gunsten der Armenkasse gegen Baarzahlung in dem Saal des altm Rathhauses öffentlich versteigert werden. Gießen, den 2. Januar 1882. , Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. A. Bramm. Erinnerung. Diejenigen Reclamanten, welche chre Steuererlasse noch nicht in Empfang genommen und quittirt haben, wollen dies im Laufe dieses Monats nachholen. Gießen, den 9. Januar 1882. Großherzogliche Districts-Einnehnwrei I. 49 Herrn WILHELM REIBER, Selters weg, übergaben wir ein Lager in GastMer, Gaslampen, und Koch-Apparaten, sowie allen sonstigen Gegenständen zur Gasbeleuchtung aus den ersten Fabriken dieser Specialitäten und in den bewährtesten Constructionen. Giessener Gaswerk. Hammelfleisch 1. Qualität bei 296 August Schmidt, Marktstr. Mainzer Sauerkraut in frischer Sendung empfingen 294 J. A« Busch Sohne» Bau-, Werk- und Nuhholz- Versteigerung. 280 Im Ettingshäuser Gemeindewald, Gabrielszimmerplatz, kommen Montag den 16» Januar zur Versteigerung: 243 Stämme Fichten-Bauholz von 15—35 Ctm. Durchmesser und bis zu 24 Mr. Länge, 119 Fichten-Derbstangen von 10 bis 13 Ctm. Durchm. und bis zu 15 Mr. Länge, 2 geringere Eichenstämme und 5 Eichen-Stangen (Wagnerholz). Sodann kommen Dienstag den 17. Januar zur Versteigerung: 23 Stämme Fichten-Bauholz von 13 bis 20 Ctm. Durchm. und bis zu 19 Mtr. Länge, 84 Fichten- und Kiefern - Derb - stangen von 8 bis 13 Ctm. Durchm. und bis zu 15 Mr. Länge, 38 Eichenstämme von 14 bis 25 Ctm. Durchm. u. bis zu 10 Mtr. Länge, 67 Eichen-Wagnerstangen, * 156 Buchenstangen (zu Langwieden), 1358 Fichten-Reisstangen (Bohnenstangen). Der jedesmalige Anfang ist Morgens 10 Uhr auf dem Gabrielszimmerplatz. Ettingshausen, den 8. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Launspach. Mittwoch den 8. Febr. 1882, Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Orlsgertcht bie Immobilien ber August Nauheimer Wittwe als: Flur 27/9,3 444 Mtr. Hofraithe in ber Stephausmark and.Seltersbrücke, 27/9,6 100 Mtr. Hofraithegrunb bas., 27/9,5 756 Mtr. Grabgarten bas., 27,8,4 194 Mtr. Grabgarten bas., 27/8,7 281 Mtr. Hofraithe bas., 27/8,3 1525 Mtr. Acker am Krof- borfer-Weg meistbietenb versteigert werben. Gießen, den 23. Dezember 1881. Großherzogliches Ortsgericht. 283 Müller. Gänsebrust & Gänsekeule im Anschnitt empfehlen 29 J. A. Busch Söhne. r> TO lu G TO A Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine sestgesetzt, und zwar: Mittwoch den 1. Januar 1882 Donnerstag „ 12. „ ,, Samstag „ 14. „ „ Die Interessenten werden daher auf- aefordert, die Zahlungen an diesen Tagen m Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legittmiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf dm Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister m erben ersucht, Dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lasten. Gießen, den 29. November 1881. Der Rechner der Spar- u. Leihkasse. Kehr. Häute-Nerfleigerung. Donnerstag den 12. Januar, Abends 8 Uhr, sollen die Häute, welche der hiesigen Viehversicherungs-Gesellschaft im Laufe des Jahres 1882 zufallen, im Lokal der Frau Führer versteigert werben. $97 K* Simon« Ieitzeöokmes. 250 Eine hochfeine Zimmer-Einrichtung zu verkaufen. Näh. in der Exped. ds. Bl. COiner üoiubauloose ä JL 3.50 bei Gebrüder Henrich in Wetzlar. 265 Verkäuflich lagern 60 Ctr. gutes Wiesenheu, 20 Ctr. Korn- stroh, 60 Ctr. Speisekartoffeln. Anfragen richte man an I. C-Koch in Maulbach b. Homberg a. d. O. 237 Eine noch wenig gebrauchte Ladeneinrichtung steht zu verkaufen. Zu erfragen in der Exped. ds. Bl. MermietHrmgen. 287 Der 1. Stock meines Hauses in der Bahnhofstraße ist zu vermiethen. __________________Julius Hoch. 291 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen. Wilh. Nagel, Brandgasse. $92 Ein kleines Logis zu vermiethen. __________Karl Euler, Hammstraße. 144 Zwei ineinandergehende fein möbl. Zimmer, auf Wunsch auch drei, sowie Zimmer allein bei __________Friedrich Hetz, Lahnstraße. 50 Zimmer mit Cabinet und Küche an anständige Leute zu vermiethen im „Darmstädter Haus". 105 Wohnung. 4 Zimmer, Küche nebst Zubehör, per 1. April zu vermiethen. Adolf Hotz, Schützenstraße. 139 Wegzugshalber der 2. Stock nebst Mansardenzimmern per 1. April zu ver- miethen. Ernst Döring, Riegclpfad E. 113/iq. 170 Eine Familienwohnung, sowie ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. ________________Emil Mengel. 186 Das von Herrn Adolf Weidig bewohnte Logis ist per 1. April anderweit zu vermiethen. Karl Hoffmann. 188 Das von Herrn W. K l ö p p e r bewohnte Logis in meinem Nebenhaus, Frankfurter-Straße l7/io, ist zu vermiethen und per 1. April beziehbar. ______Philipp Uhl. 243 In dem Fäuerb ach' schen Hause (früher Volke rächen) an der Grünberger- Straße, ist pr. 1. April die erste Etage an eine ruhige Familie zu vermiethen. 244 Eine Familienwohnuna zu ver- miethen. Reichensand C. 130. 260 Ein neues, bereits be- wohnte» Haus zum Alleinbewohnen, mit großen Lagev- räumen sowie Hofraum ist zu vermiethen und kann sofort bezogen werden. Nähere» bei I. Blitz. 136 Ein Familienlogis zu vermiethen. Joh. Arnold, Asterweg. Ausverkauf. Um meine Inventur zu erleichtern, verkaufe fämmtliche Artikel zu außergewöhnlichen billigen Preisen. Der Ausverkauf dauert nur bis zum 25. dss. Monats. 115 Fs Holberg^ Kirchenplatz. ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■Ml Gelegenste wöchentlich erscheinende illustrirte Gartenzeitung. Garten und Blumenfreund. Illustrirte Wochenschrift für Gartenbau, Obstbau und Blumenkultur. Herausgegeben von Dr. H. Möhl. — Verlag von Th. Dietrich &, Co. in Cassel. Zum vierteljährlichen Abonnementspreis von 1 M. 50 Pf. durch alle Buchhandlungen und Post-Anstalten (im Post-Zeitungsverzeicheiss eingetr. unter 1683a VI. Nachtr.) zu beziehen. DrAhnnnmmorn gratis und franco durch jede Buchhandlung, sowie Ä71 OUtvIltllLiLUvl II direct von der Verlagshandlung. Das Bureau für Stellen vermittelung des Kaufmann. Vereins 4720) in Frankfurt a. M. (unter Patronat der Handelskammer), welches die weitverzweigtesten Verbindungen unterhält, besetzte in den letzten 6 Jahren gegen 5000 Commis- und Lehrlingsstellen (auch für Nichtmitglieder). Cokes. Gegenwärtiger Preis in der Gasfabrik M. 1.05 per Gentner, „ „ ans Haus geliefert „ 1.10 „ Wird das Zerkleinern für Füllöfen gewünscht, so werden hierfür 5 Pf. per Certtner berechnet. Der Transport an das Haus erfolgt von der Gasfabrik aus bei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantitäten. 131 168 Meine Reparaturwerkstätte für Uhren und Musikwerke aller Art befindet sich von heute an im Hause des Herrn Bäckermeisters G. Eger, Lindenplatz A. 29, 1 Treppe. Alle vorkommenden Reparaturen an Uhren und Musikwerken werden von mir äußerst solid in kürzester Zeit und billigst ausgeführt. Robert Hartmann, Uhr- und Chronometermacher. Todes-Anzeige. Theilnehmenden Freunden hiermit die traurige Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen, unsere gute Mutter dran Liesträger Petri Uime. nach längerem Leiden plötzlich im 74. Lebensjahr in ein besseres Jenseits abzurufen. Mit der Bitte um stille Thellnahme widmen diese Nachricht 285 Ludwig Löber und Frau. Die Beerdigung findet Mittwoch den 11. Januar, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause (Kaufmann Lony, Neuenweg) aus statt. Todes-Anzeiqe. Heute Morgen verschied sanft nach kurzem Krankenlager unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Julie Balser im 78. Lebensjahre. Um stille Thellnahme bitten Die Hinterbliebenen. Gießen, den 9. Januar 1882. Die Beerdigung findet Mittwoch den 11. Januar, Nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause (Wilhelinstraße 193) aus statt. 232 Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. __________Hirz, Glaser, Seltersweg 8. 143 Ein schönes Logis, 3 Zimmei> Kabinet, Küche, mit abgeschlossenem Cor- ridor, Waschküche, Bleichplatz und 'allen Bequemlichkeiten, sofort ober später bt- ziehbar, zu vermiethen. Lahnstr. 116. 121 Ein Logis von 5 Zimmern nebst Zubehör per 1. April zu vermiethen. W. Schäfer, Gartfeld 1149. Wermischle Anzeigen. 282 In einem Material- und Farb- waarengeschäft in der Rheinpfalz ist für einen angehenden braven jungen Mann eine Commisstelle für baldigen Eintritt offen. Derselbe muß sich als flotter Verkäufer qualificiren uno Branchekenntnisse besitzen. Offerten mit Gehaltsansvrüchen unter 8. E. 50 sind an die Expeo. ds. Bl. zu richten._______________________________________ Die Jahrgänge 1830 —37, sowie 1843 nnd 1845 des Gießener Wochenblattes, sowie die älteren Jahrgänge vor 1826 werden zn hohem Preis zu kaufen gesucht. Näh. bei der Exped. ds. Bl. 281 Ein gesundes, anspruchsloses Mädchen aus anständiger Familie zur Wartung zweier Kinder und zur Stütze der Hausfrau gesucht. Von wem? sagt die Exped. ds. Bl.________________________ 298 Ein Junge, der die Bäckerei erlernen will, kann in die Lehre treten bei Bäcker Kohn._______________________ Oberhess. Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. f» Die Winter-Generalversammlung findet nicht Mittwoch den 11. Januar, sondern Mittwoch den 18. Januar, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula statt. Nach derselben gemeinsames Nachtessen im Gasthaus zum Einhorn. 286 Bin Wort an Alle, welche Französisch, Englisch, Italienisch ob. Spanisch wirklich ZMF sprechen lernen wollen. Gratis und franko zu beziehen durch die Rosenthal'sche Verlagshandlung _______in Leipzig.__________ 17 Lumpen, Werg, Papier, Eisen, Zink, Messing, Kupfer, Blei, Flaschen rc. werden angekaust von Louis Rothenberger, Neuenweg 193, 258 Auf Ostern event. auch früher suche ich wegen Heirath des gegenwärtige» ein gut empfohlenes Mädchen für Küche und Hausarbeit. Prof. Fromme, Alicenstr. 1013 176 Ein HauS mit Laden ist zu verkaufen oder zu vermiethen und kann sofort bezogen werden. Näheres bei _________ Jn Bilktz. 259 Ein Dienstmädchen, welches allen häuslichen Arbeiten vorstehen und auch kochen kann, gegen hohen Lohn per sofort gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Heute Dienstag und morgen Mittwoch Concert & Korflellung des Sängers Franz Gille nebst Gesellschaft (3 Damen 2 Herren) im „Darmstädter HauS". Anfang 7 Uhr. Entre frei. 288 Für 2 Schüler wird gegen freie Wohnung Nachhilfe im Lateinischen rc. gesucht. Offerten unter K. A. in der Expedition ds. Bl. abzugeben. Theater in gießen. (Cafe L,eib.) Mittwoch den 11. Januar. 2. Vorstellung im Abonnement. Die Anti-Xantippe oder: B diese Weiber. Lustspiel in 5 Akten von R. Kneifel. I. C. Schubert. 13/1 Ab. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen, ,0* -ureau: Sch Abgesel unteren Gerich Mischen 3 und! Gieße L' bie i, !>ch J >lt r*N» sss SÄ' Obwohl sei zogenen Annähei Reich schon vor herausgetreten u Kaisers Alerande scheu Staatenfani Entnnckelung der Höhnischen Augei ganz ausdrücklich Alexander III. eil Rußland doininir aber der Czar i' nicht immer alhn vorn Men des den inneren rnss uicht besonders t ßörungsrvch, jo gegen die rnW deutet, darüber Rußlands, klar, manchmal glimpsl w die mW Fanatiker etbüdt die unter den dr and listig auftret *bt, liegt seh UHb der Kamten ^d theilmeiser < McheStMW ■ M ent» B -"tzi-h-N R Wen wollten. rcN unb Ab« ÄN fiele« Jj“ U"b Pan- Mm unb (ln MM haben lle9£„unb d„ w d 'ÄS?*