.Bubest ') jUDtt: raße 8. ju Der, lembefjm Mp. lOf tobet affe 88. Remise, >ofraum miethen. ^Bl. mit ier in der aisbalb \]n aus zu n, uzleiberg. in meinem 'eibefäer. ötmet itn >en. Matz, lüg zu cer, Mbach. lienlogis an :etben bei im Stern. :nbe Zimmer Brumm. u vermietben. 'fftraße 22. ifogiä zu ting, tuen. vohnung ganz |u vermiethen. IlMlogis zu ltersmeg 3. nes Faimliem rmiethm. temgazse 10. immer zu ver- lm Bögtt. an der Nord- traße) ist der § 5 Zimmern m. Dr. Dittmar. mneNU^mn liine rSg£ u vermielheu. zu vermiethen- ,d, AsterM. hcn bei -udWsstraße^ im und «lsbald kgiNü^r- ipiieben m X®ärtner-- —-f3imÄ 't'bqi-hb-r. p ßolfengal!613: AnuG/z Jtt? 336- Dienstag den 10. Oktober lS8A I? *■! >rl TIXOlOl? L jjVviiv'wW lytv Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. nur Burean: Schutstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh'.. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark o0 Pf. benachrichtigen. Diese Verfügung muß enthalten: , a. Namen, Stand oder Gewerbe und Wohnort des Hinterlegers und, falls die Hinterlegung in dessen Vertretung von einer anderen Perfon bewirkt werden soll, Namen, Stand oder Gewerbe und Wohnort dieser Person; b. den Betrag des hinterlegten Geldes und, wenn anderes als mffen- mäßiges Geld hinterlegt werden soll, die Bezeichnung der Geldsorten; c. die bestimmte Angabe der Veranlassung zur Hinterlegung. 8) Die Hauptstaatskasse giebt sofort Quittung, wenn kastenmäßiges Geld unmittelbar eingezahlt wird; wenn aber die Einzahlung des Geldes in nicht kastenmäßigem Geld oder mittelst Einsendung durch die Post erfolgt, so wird die Quittung dem Hinterleger oder demjenigen, welcher in dessen Vertretung die Hinterlegung bewirkt hat, spätestens binnen 3 Tagen zugesendet. , Bei unmittelbarer Einzahlung von nicht kastenmäßigem Geld ist jeood) eine vorläufige Empfangsbescheinigung sofort zu erthellen. 9) Die Zurückzahlung des Capitals und der etwaigen Zinsen erfolgt, sobald die Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, welche die Hinterlegung veranlagt bat oder diejenige Behörde, welche in Folge veränderter Organisation an deren Stelle getreten ist die Rückerstattung derselben verfügt, oder auf Antrag der Betheiligten genehmigt, die Hauptstaatskasse hiervon benachr^tigt, zugleich aber in dieser Benachrichtigung die Person benannt hat, an welche dre Rückzahlung geschehen 1°^.^ acht Tagen nach Eingang dieser Versügung oder Genehmigung ist der zum Empfang Berechtigte von Seiten der Hauptstaatskasse davon m Kenntniß zu setzen, daß letztere äur ^^1^9 be§Jltnterlegten Betrags ange- mieten sei, oder daß und welches Hmdernrß der Rückzahlung entgegenstehe. Rer der Rückzahlung ist die nach Nummer 8 ertheilte Quittung zuruck- zuliefern oder eine besondere Bescheinigung der obgedachten Behörde darüber beimbrinaen und zurückzulas en, daß bte Zurucklieferung Mer Urkunde aus zu- lässigen" Grünben nicht" bewirkt werden könne, der Auszahlung aber nichts entgegenstehe. 11) Die Auszahlung von Beträgen, welche im Wege des Arrestes gepfändet oder nach den bisherigen Vorschriften nut Arrest belegt sind findet nicht statt, so lang: der Arrest zwischen den betheiligten Parteien Nicht bi- feltl0t Vorstehende Bestimmung findet entsprechende Anwendung auf einstweilige Verfügungen, sowie auf die in Rheinhessen durch einen Gerichtsvollzieher zuge- 12) äßenn die Hauptstaatskasse von einem der Auszahlung entgegenstehenden Hinderniß erst nach Abgang des Auftrags zur Rückzahlung an eine ber HauMaatskasse unterstellte Kasse tn Kenntniß gesetzt unb das hinterlege Ge b nach Riaßgabe der vorstehenden Bestimmungen bereits ausgezahlt worden ist, o kann die Staatskasse nicht mehr in Anspruch genommen werden, weder a Grund eines besseren Rechts zum Empfang, noch aus dem Grund etwa, weil bei der in Gemäßheit des Auftrags bewirkten Auszahlung Mes Hindern,ß nicht berücksichtigt^ wo^^Ngs ^z^hlung ist jedoch für den Fall, daß die Aus- zahlung noch nicht ausgeführt sein sollte, zuruckzunehmen. Darmstadt, den 30. September 1882. - . Darmstadt, 7. Octbr. Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt (Beilage’ Nr. 23) enthält die Rechnungsablage über die Verwendung bei für das Jahr 1879 in dem Großherzogthum Hessen ausgeichriebenen Vrand- entschäbigungsbeiträge Die Jahresversammlung des Deutschen MWWWZWZ WlBSSSSls 118 Stadtgemeinden. 6lerauf eingehenden Bericht über die Zusammensetzung °u, Weiter-s fmM tch-n z Ul Gemeinden, insbesondere in den kleineren"Arme^mEnd’n" U-r^H^r 'S-nffardt (Cr-s-ld,. Nach langer Debatte wirden jolgmd- Resolutionen 'ble gesetzliche Einrichtung größerer, “’ÄÄäÄi ÄÄ H. »-»,«,,< m SW »nd 6a*/ju hÄ Ihn7nr Änbülf« zu -izl'h-n und Iklu-r damiuluu HllsSbcdürMz- k-tt uorzubeugen. Erzielung einer solchen Armen- unb 2Boblt6äti8« k-üsvfllg-^skdas W« d?r J"dt°rdua?istrung das unter Müw rkung ehrenamtlicher d-s S 30b des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz vom 6. ZU"^A0 °u dieMi«e^P-.- veränderter Fastun «angenommen: ..... . . ber Neichsreaierung darauf hinzu- -LLL Settens der Ortsarmenverbande inicht zu "müttln ist. Weiter wird der von Herrn Landrath Dr. Elvers j antragte Zusatz angenommen: ^Srnerfcbaften welche über die Mittel der „Der Congreß empfiehlt den Korperfcha , aus der Auslegung des Landarmenverbande zu^versügen haben, ^wtsm Anweisung an die Ver- § 30d erwachsenden Härün durch eme entsprechende ^nw i waltung der Landarmenfonds ZU mildern . (Forts, f ) Die erste Sitzung wird hieraus um /^ Uhr g s neuerdings bester, sieht Berlin, 6 Octbr. Fürst Bismarck b^nbet M Staatswohl aus unb leidet nur ab unb zu mitgebracht, daß der Reichsminister v. Bötticher hat aus Varzm d, Nachr ^llen ihm beide bereits tag am 30. November zusammenkommen ■ werben, sonst aber fertigen Budgets für 1883-84 f un b ® keine neuen Steuern nur das Krankenkassen- unb Unfallmrsich 9 18 Sitzung des Staatsvorlagen. Was den Landtag b tnfst lo M m Entgegen der bisherigen Ministeriums der Gedanke ventllirt 1 , ° 9 bestimmter Be- Absicht schon gleich nach den Wahlen emzuverus n, ; Zig.) Muß, f° viel man erfahrt, bis je^t 4U fj Gentral-Comitös der national- Berlin, 8. Octbr. ^e tz ^asaebäude eine Besprechung über die liberalen Partei hielten heute unRerch ber Einberufung des Landtags bevorstehenden Wahlen ab l * * * * 6 7“( Seitens der Regierung entfchieden wer- wird erst nach dem ^S eine @r$tärung, in der es heißt: „Wir den. — Siemens und H°lÄe 's ba6 ^nfere Ailsstellung in München 1 S^tYsSas des Publikums erfreue und es werden daran abfällige einzustellen^i^ Seträge roerben nul von 200 M. an und höher in Ä fÄ^atb eines Monats be- roirEten Hinterlegungen mit dem ersten Tage des folgenden Monats und -ort in Ansehung bei auszuzahlenbeu Betrags mit bem Ablauf bes Monats auf, welcher ber Benachrichtigung an ben zur Empfangnahme Berechtigten, daß d e Sauvtstaatskasse angewiesen sei, vorhergeht. Eme Verzinsung der Zinsen findet nicht statt unb werden die sämmtlichen erfallenen Zinsen bei ber Rückzahlung “ «HW-LL B-仫-"«'--- w* —- b° * ner welcher durch die Hinterlegung von einer Verbindlichkett sich befreien will, die Verbindlichkeit durch Zahlung solchen Geldes erfüllen darf, ^n Wem paß ist das nicht kastenmäßige Geld in kastenmäßiges umzusetzen und dre Staatsraffe nur für den bei der Umsetzung als Reinerlös erlangten Betrag verhaftet. 6) Die Einzahlung zur Hinterlegung kann entweder unmittelbar bei der Hauptstaatskaste geschehen, wobei die Bestimmungen über bereit ^reaiifm^n maßaebend sind, oder mittelst portofreier Einsendung durch die Post. In letzterem Fall wird die Einzahlung erst mit dem wirklichen Eingang bei der Hauptstaatskaste als geschehen angesehen. r , p m ... 7) Die Einzahlung oder Einsendung des Geldes erfolgt aus Verstigung der Gerichte oder der Verwaltungsbehörden, welche die Hauptstaatskasse hiervon Deutschland, Darmstadt, 6. Octbr. Das Großh. Regierungsblatt Nr^ 22 enthalt 6Ctreffe®urd) § 7 ber Verorbnung vom 9. September 1379, bie gerichtlichen b^SG nubPrivlUapiMen bei ber Haupt- 5,’ÄÄS - ««»■ ®» “Sä eingezahlt, verzinst unb zurückbezahlt werben können. Es wirb in bie,er Be *-« "»* “Ä ».w-l>-Ng-dch»d-N ner^nlaMen Hinterlegungen bei der Hauptstaatskasse können ru Betragen von Ä Ä wird über Einnahme und Ausgabe bersten beson- bere Mchnnng gestellt. Der Staat battet bem zum Empfang bes Gelbes Berech- t;ntpn tiir das Cavital und für die etwaigen Zinsen. 9 2> Die hinterlegten Beträge roerben bis auf Werteres mit zwei vom öunbert verzinst Der hier bestimmte Procentsatz kann seberzeit bmch uns frhö&t lober herabgesetzt roerben. Die Verzinsung hinterlegten Gelbes ist mit bem^blauf von zehn Jahren, von bem Beginn der Verzinsung an gerechnet, Bemerkungen geknüpft. Wir haben die Betheiligung an der Münchener Aus- -stellung abgelehnt, weil wir ein wissenschaftliches oder technisches Bedürfniß für eine elektrische Ausstellung in fast unmittelbarem Anschluß an die Pariser nicht erkennen konnten, und die Art unseres Geschäftsbetriebes das Neklamebedürfniß ausschließe. Wir gedenken uns auch künftig nimmer dem von einzelnen Privatpersonen oder Interessenten inscenirten Ausstellungszwange zu unterwerfen. — Im Lause dieser Woche kehrt Gras Hatzfeld hierher zurück; damit dürste bie definitive Gestaltung einer Reihe bis jetzt schwebender Verhältnisse im diplomatischen Dienst zur Durchführung gelangen. (Fr. Ztg.) Frankfurt, 8. Octbr. Dem Vernehmen nach sind bei den Verhandlungen, welche dieser Tage zwischen Regierungs-Commissarien Preußens und Hessens über die Frage der Main-Canalisation geführt worden sind, die schwebenden Differenzen beseitigt worden, so daß in unterrichteten Kreisen die Ausführung des seit so langer Zeit auf der Tagesordnung stehenden Projectes als gesichert betrachtet wird. (Fr. Ztg.) Breslau, 7. Octbr. Laut Meldung aus Sybillenort werden die großen herzoglichen Jagden daselbst am Montag beginnen, zu welchen der König von Sachsen, Prinz Georg und Erzherzog Ludwig Victor erwartet werden. Dresden, 7. Octbr. Der von Ihrer Maj. der deutschen Kaiserin im Jahre 1880 ausgesetzte Preis für die beste Ausarbeitung eines Handbuchs zur Anleitung für die vorbereitende Thätigkeit der deutschen Vereine vom Rothen Kreuz im Frieden und im Kriege ist von den Preisrichtern dem königl. sächsischen Geh. Regierungsrath v. Criegern zugesprochen worden. Der Preis beträgt 3000 Kesterreich. Wien, 7. Octbr. Im niederösterreichischen Landtag legte der Abgeordnete Ritter v. Schönerer eine Petition um Regelung der Judenfrage vor. Der Abg. Weitlof stellte den dringlichen Antrag, über diese Petition zur Tagesordnung überzugehen, damit der Unwille des Landtags sofort zum Ausdruck komme. Der Antrag Weitlofts wurde mit allen gegen 2 Stimmen angenommen. — Wie der „Polit. Corresp." aus Konstantinopel vom 6. ds. gemeldet wird, verlautet daselbst, daß Midhat Pascha aus Taif entkommen sei. Wien, 8. Octbr. Der Kaiser, der König von Sachsen, Kronprinz Rudolf, Prinz Wllhelm von Preußen und Prinz Leopold von Bayern begaben sich heute nach Schönbrunn. Vormittags hatte zu Ehren der Anwesenheit der fürstlichen Gäste im Palais des Erzherzogs Karl Ludwig ein Dejeuner stattgefunden. — Prinz Wllhelm von Preußen besuchte heute Vormittag die internationale Kunstausstellung. — Der König von Sachsen stattete heute Vormittag dem Könige von Serbien einen Besuch ab, später erschien auch der Kaiser bei Letzterem. Der König von Serbien erwiederte um l1/^ Uhr den Besuch des Kaisers und fuhr sodann nach Schönbrunn, um dem Könige von Sachsen einen Gegenbesuch zu machen. England. London, 7. Octbr. In der Nähe von Allinah (Irland) sind gestern drei Mordversuche unternommen worden, glücklicherweise jedoch ohne Erfolg. Eine Verhaftung hat stattgefunden. Aegypten. Kairo, 6. Octbr. Die Untersuchungs-Commission verhörte heute Mahmud Sami Pascha und Tulba Pascha. Der erstere erklärte, er habe lediglich aus Furcht gehandelt, Tulba Pascha leugnete, an der Revolte theilgenommen und ein Commando in der Rebellen-Armee gehabt zu haben. Alexandrien, 7. Octbr. Hadji Mustapha, einer der Hauptschuldigen an den am 11. Juni d. Js. gegen die Europäer hier verübten Gewaltthaten, ist heute früh in Gegenwart einer großen Menge Eingeborener und Europäer hingerichtet worden. Kairo, 8. Octbr. Die von verschiedenen Blättern mitgetheilten Detalls über den, Reorganisations-Plan Baker Pascha's sind völlig unbegründet. Baker Pascha ist noch mit der Prüfung ver Präliminarfragen beschäftigt und hat noch nicht einmal den Umriß eines Planes vorgelegt. Baker Pascha erklärt, er habe vor seinem Herkommen seine Stellung als türkischer Beamter niedergelegt. 1. 2. ober Konrad Koch in. daß über sein Vermögen am 17. Januar L I. der Concurs eröffnet worden ist und er in der Absicht, seine Gläubiger zu denachtheiligen, Vermöaensstücke bet Seite geschafft und solche verheimlicht habe, 0 ,Iua dessen Ehefrau, daß sie im Interesse ihres Ehemannes, über dessen Vermögen der Concurs erkannt worden ist, Vermögensstücke desselben bet Sette geschafft und verheimlicht habe; Lokale-. ~ 9'( PCtobKeV Ausschuß des landwtrthschaftltchen Vereins von Oberhesten hat n seiner dahier abgehaltenen Sitzung beschlossen, den nachstehend verzeichneten Mitgliedern des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen Verdienft- medalllen zu verleihen und zwar: 1) Die Verdienstmedaille 1. Classe: Herrn Professor Dr. Thaer zu Güßen, Herrni Professor Dr. Pflug zu Gießen, Her?n Kammerrath Weber zu Laubach. 2) Die Verdienstmedaille 2. Classe: Herrn Gutsbesitzer Lotb au Rieder-Ofleiden, Kreis Alsfeld; Herrn Pachter Güngerich zu Dotzelrode. Kr Alsfeld- Herrn Kreisvetertnararzt Dr. Kolb zu Alsfeld; Herrn Pachter Karl Hahn zu Weninas' Kr. Büdingen; Herrn Lehrer Diehl I. zu Bleichenbach, Kreis Büdingen; Herrn Wiesen- baumeifter Greb zu Friedberg; Herrn Geometer I. Classe König zu Butzback Kr Friedberg; Herrn Bürgermeister Schneider zu Klein-Karben, Ke" Friedberg - fSerrn Bürgermeister Bopp zu Bellersheim, Kr. Gießen; Herrn Bürgermeister Feldmann au Sauter, Kr, Gießen; Herrn Bürgermeister Zimmer zu VtllingL, Kr Gießen L»rn Rentmeister Hofmann zu Stockhausen, Kr. Lauterbach; Herrn Pachter Backbaus ru Rudlos, Kr. Lauterbach; Herrn Bürgermeister Ritter zu Laubach, Kr. Schotten- fierrn Pachter Hahn zu Schellnhof, Kreis Schotten. $errn Gießen, 9. Oktober. Schwurgerichtsverhandlung am 7. October 1882 gegen Konrad Koch III. und dessen Ehefrau von Alsfeld wegen betrüglicken Bankerutts Dieselben sind beschuldigt und zwar: ' ^"reruns. daß sie ihrem Ehemann zur Begehung des unter 1. bezeichneten betrüalicken Vankerutts durch Rath und That Hülse wissentlich geleistet habe. Beide Angeklagten wurden für schuldig erkannt und demgemäß Konrad Koch III. in eine Gesängnißstrafe von 5 Monaten und dessen Ehefrau in eine solche von 1 Monat verurtheilt. — In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurde in der Ostanlage eine Gaslaterne zertrümmert. Der Thäter ist gestern in der Person eines hiesigen Commis ermittelt und zur Anzeige gebracht worden. — Gestern Vormittag erschoß sich ein Soldat der 3. Compagnie des hiesigen Regiments in der Zeughaus-Caserne. Vermischtes. — [lieber Pfennig-Sparkassen in Hessen J In Nachahmung des von Herrn Wilh. Schwab in Darmstadt gegebenen Beispiels und angeregt durch die Broschüre des Herrn Pfarrers Göhrs in Geinsheim: „Die Pfennig-Spaikasse, ihr Werth und der Weg ihrer praktischen Durchführung" (Stuttgart bei Steinkopf, Preis 30 Pf ), sind in der kurzen Zeit von kaum 2 Jahren, allermeist durch Geistliche, Kirchenvorsteher und Lehrer, Pfennig-Sparkassen gegründet worden in folgenden Orten: In der Provinz Starkenburg: Alsbach, Astheim, Bauschheim, Bensheim, Bickenbach, Billings, Birkenau, Crumstadt, Darmstadt, Geinsheim, Griesheim, Gronau, Hühnlein, Hahn mit Eich, Hofheim, Jugenheim, Langen, Mörfelden, Nieder-Beerbach, Niedernhausen, Nieder-Ramstadt, Ober-Ramstadt, Ober-Beerbach, Pfungstadt, Reichenbach, Rohrbach, Seeheim, Steinau, Steinheim, Walldorf, Wallerftädten, Wolfskehlen, Zipfen, Zwingenberg. In bet Provinz Oberhefsen: Aulendiebach, Bindfachsen, Bingenheim, Büches, Büdingen, Burgbracht, Calbach, Cl'mbach, Dauernheim, Diebach a. H., Dudenrod, Düdelsheim, Eckartshausen, Flensungen, Freiensteinau, Friedberg, Gedern, Geilshausen, Gießen, Gonterskirchen, Hain-Gründau, Heegheim, Himbach, Hitzkirchen, Homberg a. d. O., Illnhausen, Kefenrod, Langenbergheim, Lauterbach, Lehrbach, Londorf, Lorbach, Meiches, Merkenfritz, Merlau, Michelau, Nauheim, Nieder-Mockstadt, Nidda, Ober-Mockstadt, Obbornhofen, Orleshausen, Ober-Gleen, Reichelsheim, Rinderbügen, Nockenberg, Rohrbach, Stockhausen, Stockheim, Schwarz, Vonhausen, Watzenborn, Weitershausen, Wenings, Wirberg, Wolf. In der Provinz Rheinhessen: Dexheim, Dienheim, Eichloch, Mainz, Ober-Jngel- heim, Plantg, Wald-Uelversheim. Göttingen, 6. Oktober. Dem „Hann. Cur." wird gemeldet: Seit heute Morgen lOVz Uhr brennt es in unserer Nachbarstadt Dransfeld. Die freiwillige Feuerwehr des neuen Männer-Turnvereins und die freiwillige Turner-Feuerwehr aus Göttingen sind heute Nachmittag mit dem Schnellzuge auf telegraphische Requisition nach Dransfeld zu Hilfe geeilt. In dem Augenblicke, da wir dieses schreiben, stehen mehr als 30 Wohnhäuser in Brand. Eine Abtheilung Militär aus Göttingen ist mst Extrazug zu Hilfe gekommen. Man vermuthet Brandstiftung. Den Bewohner des Hauses, in welchem das Feuer ausgebrochen ist, hat man verhaftet. Kiel, 3 Oktober. Im Jult d. I sah der Maschinenführer Scheelk aus Flensburg beim Passiren des Zuges über den Munketoft ein Kind auf dem Geleise stehen, offenbar den Zug erwartend. Das Bremsen des Zuges war nicht hinreichend, um den Zug rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Er überließ dem Heizer die Maschine und kletterte auf den Puffer, von wo er, mit der einen Hand sich haltend, mit der andern das Kind ergriff und zur Seite warf. Von der Verwaltung der Altona-Kieler Bahn ist ihm, nach dem Kieler Tageblatt, für seine aufopfernde That ein Anerkennungsschreiben nebst einer Gabe in Geld, von der Regierung in diesen Tagen die Medaille für Rettung aus Gefahr zu Thkil geworden. Kassel, 6. Oktober. Ein höchst beklagenswerther Unglücksfall hat sich gestern Abend in dem Dorfe Ermschwerdt bei Witzenhausen zugetragen. Der dortige Lehrer Plock, ein noch junger und sehr tüchtiger Schulmann, steigt in der Dämmerung in den Kirchthurm hinauf, um, wie es der Küsterdienst mit sich bringt, die Dorfuhr aus- zuziehen. Die Stiegen im Thurme müssen nun wohl desect gewesen sein, denn der rüstige Mann stürzte in Folge eines Fehltrittes innerhalb des Treppenhauses aus ziemlicher Hohe herunter und erlitt solche schwere innere Verletzungen, daß er alsbalo seinen Geist aufgab. Der Fall erregt die weiteste Theilnahme. Barmen, 4. Oktober. In der gestrigen Stadtverordnetensitzung, welcher der beigeordnete Bürgermeister Brodzina präsidirte, wurde laut der „Barmer Ztg." vom Vorsitzenden mitgethetlt, daß das „Statut für die Unterstützungskaffe der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Barmen", zu der aus der Stadtkasse jährlich 1500 JL bewilligt worden sind, von der Königl. Regierung mit dem Bemerken genehmigt worden sei, daß sie für diese kräftige Fürsorge für verunglückte Feuerwehrleute dem Oberbürger; meister und den Stadtverordneten ihre Anerkennung ausspreche, das Vorgehen Barmens mit Freuden begrüße und in ihrem Bezirke überall da, wo freiwillige Feuerwehren bestehen, zur Nachachtung empfehlen werde. Berlin, 7. Oktober. Ein verheerendes Feuer, das einen unberechenbaren nach Tausenden von Thalern zählenden Schaden angerichtet, hat, wie die „Börsen-Ztg." berichtet, gestern Abend in der 8. Stunde das neu erbaute, an der Ecke der Dorotheen- straße und Neuen Wilhelmstraße belegene König!. Physiologische Institut heimgesucht In der Parterre-Etage, in der sich die Jnstrumenten-Sammlung für physikalische unb acustische Instrumente und das eine äußerst werthvolle Bibliothek enthaltende Arbeitszimmer des Herrn Prof. Dr. Hugo Kronecker befinden, bemerkten gestern kurz nach 7 Uhr der Hausverwalter Asch und Portier König einen so verdächtigen Qualm, daß letzterer schließlich die Feuerwehr mittelst des im Hanse befindlichen Feuermelders requirirte. Beim Eintreffen der Feuerwehr und beim Oeffnen der Thür des Sammlungssaales schien das bisher nur glimmende Feuer plötzlich zu einer hellen Flamme angefacht, die in einem Augenblick die zunächst stehenden sehr treueren Apparate, sowie das Arbeitszimmer des Professors K. ergriff. Mehreren sofort in Thätigkeit gesetzten großen Handdruckspritzcn gelang es nach ca. einstündiger Thätigkeit, nachdem allerdings der größte Theil der Apparate, sowie die Bücher und Papiere des Professors K. ein Raub der Flammen geworden, des Feuers Herr zu werden. Der Schaden ist ein ganz enormer. Das Feuer ist entstanden durch ein russisches Rohr, das von der im Souterrain belegenen chemischen Küche nach oben führte. Bamberg, 5 Oktober, lieber die Gegend von Scheßlitz bis östlich an den Main und bann mainaufwärts nach Staffelstein sind, nach dem „N. Corr.", am Dienstag verheerende wolkenbruchartige Regen niedergegangen. Am stärksten hauste das Unwetter in der Nähe von Zapfendorf a. M. Gegen 4 Uhr Nachmittags fiel bei Kirschschiettern ein Wolkenbruch, der die ganze Scheßlitzer. Straße überschwemmte. In Zapfendorf stieg das Wasser auf der Straße mehrere Fuß hoch. Die Zapfendorfer Mühle befand sich in der größten Gefahr, kaum daß das Vieh gerettet werden konnte, die Bewohner mußten in die oberen Räume flüchten. Das ganze Thal war unter Wasser gesetzt, so daß mir ber Eisenbahnbamm hervorragte unb Massen von Gegen- ftanben, namentlich Holz, dann viel Grummet unb auch Hausthiere baher trieben. Kranke Personen mußten aus ben Häusern herausgetragen werben. Der angerichtete Schaben ist nicht unbebeutenb. Stuttgart, 3. Oktober. Heute fanb in bem „Hotel Royal" bahier die erste ordentliche Sitzung des Centralausschuffes des evangelischen Kirchengesangvereins für Süddeutschland statt, in welcher sämmtliche zu diesem Vereine gehörigen Mitglieder vertreten waren unb Geheimrath Hal Iw ach s aus Darmstabt über bie Thätigkeit bes Vereins im verflossenen Vereinsjahre berichtete. Nach bem Schluffe der Sitzung begann als Vorfeier für den morgen im Saale der Liederhalle zusammentretenden „ersten deutschen Kirchengesangveremstag" ber Festgottesbienst in ber Stiftskirche bahier, bei welchem Herr Superintendent Sell von Darmstadt in wahrhaft begeisterter unb be- geifternbcr Weise bie Festpredigt hielt und die Stuttgarter Kirchengesangvereine in Gemeinschaft mit bem Vereine für classische Kirchenmusik bie liturgisch georbneten Chöre fangen. Aach dem unter größter Theilnahme der Gemeiube abgehaltenen Gottesdienste fand eine gesellige Vereinigung in der Liederhalle statt. Geheimerath H allw a ch s brachte den Toast auf ben König aus, ber ben Kirchengesangvereinstag burch ein Schreiben des Cabinetssecretärs sympathisch hatte begrüßen lassen. Der „Liederkranz" beteiligte sich durch ben Vortrag mehrerer Gesänge. - Eine heitere Diebsgeschtckte erzählt das „Neue Wiener Tageblatt": Ein Berliner Kellner, welcher Wien eben verlassen wollte, erschien bet seiner Hauswirthin, um sich zu verabschieden und ihr seinen Koffer zur Aufbewahrung zu übergeben. Die Wirthin war ausgegangen, nur ein 12jähriges Töchterchen in der Wohnung zurückgeblieben. Der Berliner bat dasselbe, ihm einen Fünfer zu wechseln. Das Mädchen erklärte sich dazu bereit und kehrte nach geraumer Zeit wieder. Der Berliner nahm nun Abschied, bestellte die besten Grüße an die noch nicht zurückgekehrte Wirthin, mit dem Bemerken, er werde einen Dienstmann schicken, der seinen Koffer nach dem Bahn- hofe bringe^ Wenige Minuten später erschien der neue Miether, ein Schlosser, mit feinem Koffer. Kaum war ber Schlosser roieber ausgegangen, so trat der Dienstmann 2: er des Berliners zu holen. Jetzt erst bemerkte das Wirthstöchterchen, daß beide Koffer zum Verwechseln ähnlich waren. Endlich rief sie: „Da ist er!" und überlieferte damit den — falschen Koffer. Als der neue Zimmerherr Abends 9 Uhr in seine Wohnung zurückkehrte, vermochte er den daselbst stehenden Koffer nur mit ö" ..^nen. Derselbe war bis zum Rande mit Wäsche und Kleidungsstücken gefüllt, wahrend der Schlosser doch nur wenig Wäsche unb alte Kleibungsstücke mit einigen alten Büchern hineingethan. Die herbeieilende Wirthin gab bald Aufklärung. I hat sich gestern er dortige Lehrer Dämmerung in lit Dorfuhr ach l fein, denn der Ppenhaufe^ aus daß er alsbald ing, welcher der rmer Ztg." vom e der freiwilligen 500 JL bewilligt jmißt worden sei, dem Oberbürger- orgehen Barmens lige Feuerwehren -rechenbaren nach e „Wm-y ■ her Dorotyeen- tut heimgesucht Ärdeits- vftern kurz nach «en Qualm, daß .en Feuermelders rW des Samm- •r Hellen Flamme t Apparate, sowie Mgkeit gesetzten achdem allerdings Profeßors K-km Haden ist em » der im Souterrain ,i8 östlich an den N. Corr."'am n stärksten hm^s achmittog^ $ Ä$4 Ks SxT >4.> V dM jSjM «^Äk '* ,«t> b-- '^tst^.«ereine in < &'!?1 nen braute llwE M H Ä ** ckranr r uä' Ein U flSrtß^iuröcf’ ! W°b°sAU»"' , D's 7„e6tn sK.§ >Ä; Ätz« AKS b ba^ ? Don özm, I L'Ä | V und der ! X*; t *m, Siden-1 ft Büches. Dudenrod, ^nlshauscn. omberga.d.O ach. Meiches' 2berMockstM n. Rockenberg, Weitershausen' nz, Ober^ngel, : el;. Seit heute Die frei willige Feunwehr aus sche Requisition chreiben, stehen Etingen ist mit , 1 Bewohner des heelkausFlens- a Geleise stehen, hinreichend, um die Maschine und mit der andern naÄer Bahn Anerkennungs- m die Medaille Altkatholischer Gottesdienst. Rtcks^H-L°lb-rg" n'derN°sig°n HosSkirch- dieAlig?MEHL Ihr fehlte der beste Th-tl ihrer Wasche, zwei Uhren und Kleidungsstück- ihres Mannes, welche der sauber- B-rliner, nachdem er die Wirthstochicr wcggeschickt, seinem Koffer einverleibt hatte. Was wird der Dieb für ein Gesicht gemacht haben als er nun statt der eingepackten hübschen Gegenstände die rußige Garderobe des Schlossers versand? " . “ Ueber die Legung des zwetten Geleises im Gotthardt-Tunnel veröffentlicht °£J T. das nachstehende, ihm von der Direction der Bahn zugegangene Schreiben: „Bekanntlich wurde der große Gotthardt-Tunnel von Anfang an für hoppelte Spur ausgesprengt. Man begnügte sich jedoch, da für die Bewältigung des für die erste Betriebs- z.'it vorausgesehenen Verkehrs ein doppeltes Geleise nicht nöthtg erschien aus Rück- stchten der Oekonomie mit der Legung nur eines Geleises, indem man sich vorbehielt, lobald der Verkehr stch auf einen gewissen Grad entwickelt haben würbe, das zweite Geleise nachträglich zu erstellen. Da sich nunmehr bereits ein sehr erheblicher Personenverkehr eingestellt hat und der Güterverkehr ein weiteres Anwachsen erwarten läßt so war nicht zu verkennen, daß das zweite Geleise den Betrieb, wie er sich im nächsten Jahre vorausstchtlich gestalten dürfte, in erheblicher Weise erleichtern wird. Die Ent- sernung der Stationen Göschenen und Airolo beträgt 15,7 Kilometer und enthält bc- kanntltch den großen Tunnel. Die Möglichkeit einer Kreuzung im Tunnel, d h. auf eme Strecke von nahezu 16 Kilometern, welche von Schnellzügen in 25, von Dersonen- zügen m 29, refp. 30, von Güterzügen in 36 Minuten zurückgelegt wird, wird in der Fahrplan-Gombtnation größeren Spielraum gewähren. Es wird daher nicht nur eine -Ehrung derZüge möglich sein, sondern überhaupt der Verkehr mit größerer Regelmäßigkeit bewältigt werben können, was namentlich für die Schnellzüge von großer Bedeutung ist. Diese Umstande waren maßgebend, als die Verwaltung sich entschloß, des zweiten Geleises im Tunnel in nächster Zeit in Angriff zu nehmen und dem Ober-Ingen,eur den Auftrag gab, die erforderlichen Vorarbeiten zur Ausführung dieser Matzregeln einzuleiten. Die auszusührenden Arbeiten umfassen die Beschotterung Schwellen und Schienen und die Kosten derselben veranschlagen flUJ UUf CU* OuVfUUV yTCS- — lDer SchnapS.j Wie aus Nordhausen geschrieben wird, trank ein Dachdecker in Folge einer Wette ein halbes Liter Branntwein in einem Zuge aus Bald darauf war eme Leiche. - Aus Ahlen wird gemeldet, daß dort ein Bahnhofsarbeiter für ein großes Glas Schnaps einer lebenden Ratte den Kopf abbiß, 1 $reme®ÄÄ M Lloyd in Ä; abaeßanße„ .. t „ Handel und Beekehr. «ZMiL », 1Ä: 3.20^A)^Fri, 7 Oki Auf dem heutiaen Martt kostete der Gentner Heu 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine von' derr0Annonöe6n sich nieraa,fi ™'«Äus=ht sehen, wenn man von der Annoncen-Expedition von HA.ASENSTEIK «fc VOGE.EU in auchnhinsichtsa' Cr a ’ StU“gart 2der Miicch=") ™vor Awkunft einfordert, die Frfahrnn.: ? - ar n“ J8™11?611 Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen and grundhoher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt —Das Concursverfahren gegen Joseph Simon in Groß-Linden wird nach vollzogener Schlußverthellung und bezw. Ueberweisung der Masse an I. Simon Ehefrau auf ihre Einbringensforderung aufgehoben. Gießen, den 4 Oktober 1882. Großh. Amtsgericht. 6608___________Dr, Gilmer. Submission. Die Lieferung neuer Subsellien, Schultafel und Sitzbänke, veranschlagt: 1) Schreinerarbeit JL 214, 2) Anstreicherarbeit „ 30 soll Donnerstag den 12. d. M., Nachmittags 3 Uhr, in dem Rathhaussaale zu Lang-Göns im Submissionswege vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei daselbst zur Einsicht offen, wohin auch die einzureichenden Offerten, in welchen das Ab- resp. Aufgebot in Procenten auszudrücken ist, bis zur angegebenen Stunde versiegelt und portofrei, sowie mit entsprechender Aufschrift versehen, abzugeben sind. Gießen, am 7. October 1882. Seuling, 6586 Bezirksbauaufseher. Frritafl den 20. -Oktober, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Ortsgericht die Lof- raithe des Georg Boos Flur 1/202, 81 Mtr. Hofraithe in der Lowengasse meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. Oktober 1882 Großherzogliches Ortsgericht. 6b07_________ Müller. Mittwoch den lHdg.Nltg., Nachmittags 2 Uhr, soll der Nachlaß der Margarethe Höhnt, bestehend in Bettwerk, Möbeln und verschiedenem Hausgerathe, in deren Wohnung in der Löwengasse meistbietend versteigert werden. Gießen, den 9. Ottober 1882. Großherzogliches Ortsgericht. v620___________Lüdeking. Mittwoch den 11. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier 1 Handwagen, 1 Bank, 1 Tisch, 2 Stühle, 2 Nahmaschinen, 9 Sophas, 6 Com- möfeen 2 Consolchen, 2 ovale Tische, } Nahschatulle, 5 Kleiderschränke, i S^^el mit Goldrahme, ^Lxchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Spwgel ^nversations - Lexikon, meistbietend versteigert werden Gießen, den 9. Oktober 1882. 6618 Großh. Gerichtsvollzieher. Sauerkrautsaft in allen Größen billigst abgegeben bet Carl Heil, Schloßgasse. 6470 Allgemeiner Anzeiger. Versteigerungs-Anzeige. ”,b" ca. 50 Matter Weizen (prima Qualität), „ 20 _ „ Korn, „ 400 Ctr. Korn- und Weizenstrob, „ 300 Körbe Spreu Jinraiberritföffentlich gegen Baarzahlung versteigert. 6609 — LaÄäch^d^ 7- Oktober 1882. Schwebet, Sprena Gerichtsvollzieher zu Laubach. Gerichtsvollzieher'zu Lich. 6601 Moritz G-regori & Sohn. sämmtttckm '»»ä « JerIaufe,t ÖOn heute ab bis zum 15. November UnfeÄ^f Spielwaaren zu ermäßigten Preisen. .«//a Hofzsc/utitsereien, Japan- und Chinawaaren, K£; fä«»‘-Äar ** *'»i“ «--> Gießen, den 10. Oktober 1882. Versteigerung. Di-nstag den I«. Oktober, . r. c c Nachmittags 2 Uhr, iE auf dem Trieb dahier die Ernte von mehreren Triebvierteln mit Kartoffeln und Gemüsen gegen baare Zahlung versteigert Zusammenkunft am Schützenhof. Greßen, den 7. Oktober 1882. 6586________________Horn. 6160 Das Vorderhaus der Hofraithe zum Adler in der Wallthorstraße soll Dienstag den 10. Ottober d. Js., Nachmittags 2 Uhr, Z» «rt und Stelle auf den Abbruch versteigert werden. Kauf» Aeilgeöotenes. natürliches Bitterwasser, unersetzlich wegen seine»Gehalts an Chlo- ®n ^sten äratHchen Autoritäten als mild eröffnendes und kräftig auflosendes Heilmittel empfohlen, verdient namentKch bei amre^m Oed rauch den Vorzug Besonders bewährt bei: Trägheit der Verdauung, Verschleimnua. Hämor- rhorden, Magen, und Darmkatarrh, Frauenkrankhette», B-r. Settwdit, Blutwallungen re. rftredrlchshall bei H ldburghausen. Brunnen-Direktion. g Kieler Bücklinge, Hell. Bückinge (Kchshiiringe), Marinirte Häringe, H©1L Vollhäringe empfehlen tn bekannter frischer Waare 6420 J. 1 Busch, Söhne, Heraus- Z Sacher-Masoch. Verlag von L L. Morgenstern, Leipzig. Samnrtliche Neuheiten in Kuopfeu und Besatz-Artikeln, Sammet- und Atlasbänder, spanische Spitzen, Soutache rc. in allen färben, empsiehlt in größter Auswahl zu den billigsten Preisen. 6438 Julius Schulde, Sonnenstraße 20. 6096 ä Elsoffer» Prima holl. Voll Häringe, feinst marin. Gärirrge (sehr pikant) empfiehlt 5258 Er. Seibel. 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