1882» Dienstag den 10. Januar Nr 8. ichener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Vnroon r Schulstraße B. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekma n n. machen zu lasten. Gießen, am 3. Januar 1882. Itd? mach" 3anuar Die „Berl. Polit. Nachr." schreiben: Reuerdmg» wird wieder die Frage der Auflösung des Reichstags eingehend erörtert. Wir C! mibeit gut informirt zu sein, wenn wir versichern, daß diese EventMlttat an manaebender Stelle zur Zeit gar nicht in Erwägung gekommen ist. Abgeflhen davon, daß die Situation heute genau dieselbe wie bei Eröffnung des ^ch^- taaes ist maa mit in Betracht kommen, daß wir ohnehin im ^ause duses Labres Neuwahlen zum Landtage haben werden und es kaum empfehlenswerlh sein dürfte, die Aufregung, welche eine Reichstags-Auflösung mnnerhin mit sich zu bringen pflegt, in diesen Wahlkampf hineinzutragen. 3 Was die Frage betrifft, ob der Reichstag außer dem chm bereit, ZM- aanaenen Material noch weitere Vorlagen zu erledigen haben wird, so Horen ' • " s £ honhürhtint ist die jetzige Session noch weiter auszudehnen. Man hofft der^Rüchsta? werde'in 2 bis 3 Wochen mit seinen Arbeiten fertig ffin um ihn dann oe^gen zu können. Den. preußischen Landtage werden den. Vernehmen nach nur die dringenden Vorlagen gemacht und nach Beendigung der Landtaasseffion der Reichstag aus's Neue einberufen werden. D.es war schon die ursprüngliche Absicht der Regierung und es ist bisher mcht bekannt aeworden daß diese Dispositionen eine Abänderung erfahren haben. $ur die Wahrscheinlichkeit des Festhaltens dieser ursprünglichen Achicht spricht übrigens deuttich aenua die Thatsache, daß augenblicklich m den Reichsamtern die ange- strenateffe Thätiqkeit herrscht, um das Material sür diejenige..^ wichtigen gesttz- KM. welche die allerhöchste Botschaft schon ange und.gt hat Es dürste sonach v-rsrüht sein, jetzt schon von e.nem Sessionsschluß m Januar und einem Wiederzusammentritt des Reichstages in, nächsten Herbste zu sprechen. g mie roir h^en, Seitens der Reichsbehörden ein Normalstatut für die Organisation der Innungen ausgestellt worden , welches m einiaen Tagen an die Regierungen der einzelnen Bundesstaaten versandt werden wird Den Letzteren bleibt es überlassen, der Organisation von Innungen auf Grund dieses Statuts Vorfchub zu leisten, oder unter Berücksichtigung . seriell in Frage kommenden, aus den Verhältnissen sich ergebenden Momente Abänderungei^des Normalstatuts vorzuneh.nen. Es hat Keinerlei Begründung, sS der Reicksregierung die Einsührung des Jnnungs.manges ms Auge L ist ÄÄ erst die Erfahrungen abgewartet werden, welche die im vorigen Jahre von den. Reichstage angenommene Novelle br.n- 0Cn "'S«««, 7 Januar. Der „Reichs-Anz." bringt an der Spitze des Blattesfolgenden an das StaatSmimsteriumgenchteten, von dem Fu^s marck.gegengezeichnetev. unt. vom ^„em Ermessen zu leiten, ist die Regierung und die PoiUir uuw » Reaierungsatte durch die Verfassung eingeschränkt, aber n'ch «ufgehob m M wiea bied des Königs bedürfen der Gegenzeichnung emes Munsters »n^ ,u auch vor Erlaß der Verfassung geschah'. dessen Entschließungen ste hervorgehen und der seine W llen^ 9 Verdunkelung der verdrückt. Es ist deshalb beten ätuSübung fo dargestellt werden wird, fassungsmäßigen Komgsrechte, wenn^d ^ dlinistern und nicht von als ob sie von den dafür "°ran voM I Preußens ist der Ausdruck der L de»' Könige ^EdUckn diests Landes, dessen Entwickelung auf den lebendigen monarchischen ^raditwn dust n P^ziehungen lasten sich auf ; §v°m König7^.!annten 'R!inister nicht übertragen, denn sie knüpfen stch an Betreffend: Das Cvfatz-Geschäft für 1882 1862 b„ Militärpflichtigen, fowie die in frühe- Mtt Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Ldehr-Ordnvug, forden.^nn u Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer Befreiung vom ren Jahren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung g st h . ' ete;fe @ie6(n ihren dauernden Aufenthalt haben, oder in demselben als Studeitten, Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten,.und e i Wirthschastsbeamte, Handlungsdiener, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Lehrburschew »'staÄ’rt'W1»« »hÖ SÄiÄtXÄ •"“*« SÄ' WUWi«.., w->ch. M Seit °>»-s-°d Md, Md d...» Eltern, B°«t«nd,r, -rh„. B»d. nnd W™ >" M« **',Äw(* M ».II.« ."dm i-.-M.-l, »°.«ch--d-« In ih-m «“* b-'«"' Deutschland. rn Darmstadt, 8. Januar. Wie bereits früher mitgetheilt, haben die Abgg. Klienberaer und (Genossen in der zweiten Kammer den Antrag emgebracht, die Ellenverger uno v un . o> - i durch die Culturteckniker Plane Ä,!Ä SÄ 1 “S*® Äää daß bi Ma - obwohl nur ein kleiner Nebenfluß der Wetter, so do» zu Zecken große erwachsen seien Seitdem fe“ nl.e betr. Gemeinden 'fast alljähilich genöth.gt mehr ober weniaet beträchtliche Kostenaufwendungen zu machen; gleichwohl aber seien die Kettens der Gemeinden seit 14 Jahren vorgenommenen ReguUrungsarbeiten vergeblich ?ewesen indembieentstandenen Mer- re. Bauten in den letzten Jahren durch Hochwasser fast vollständig wieder zerstöit worden seien, wie dies /tner von dem^ndes- Gulturinspector Dr. Klaas dem Groß. Ministerium unterbreiteten, das Landes-Kultur- Wesen betreffenden Denkschrift anerkannt sei. SS» ÄlS SÄ S KÄÄA. LS ms etaer Theilnahme des Kronprinzen an den Reg.erungsgeschasten, »«für ।e8 “^er ferne ander-« Anhaltspunkte gibt, als wiederholte Unterredungen unseres Kronprin e„ mit SP™ sii>trfi§fanÄler Sonst ist es bekannt, daß unser Kronprinz sich grundsätzlich von alUn^taats^eschäften enlsernt hält. Umsomehr unrecht ist es daher, wenn man deinen Namen in die öffentliche Besprechung einsührt, um ihn mit gewißen Richtungen n unserem Staatsleben in Verbindung zu bringen. So wird fe.t -m'g-t Zeit ge fliHentlid) verbreitet, Se. Kaiserl. Hoheit hätte sich mit der bekannten, im ganzen Land anMchlägenen kaiserlichm Botschaft völlig einverstanden erklärt , so daß bann em Rem-rungsprogramm nicht blos sür die jetzige, sondern auch für die kü ftige Regierung npnUen sei ^N iener Botschaft wurden die Hauptgrundsatze dargelegt, für welche Fürst feiHrtn Sinneswechsel von 1878 die kaiserliche Zustimmung gewann n h t (ja schlimm, wenn unser Kronprinz auch für die Zeiten seiner eigenen Neäleruna daran gebenden sein sollte. Als der Prinz von Preußen be, der Erkrankung Friedrich Ällbelms IV. 1857 bis 1858 noch nicht als Regent, sondern blos als S ell- »ertreter bie R.gierung leitete, war er genöthigt, so viel als möglich tm Sinne unb h,« Ihm befanntea Ansichten seines königlichen Brube.s zu regieren, so baß er "2 hrta Ministerium Manteuffel beibehielt, so wenig auch seine Ansichten mit denen Ministeriums völlig übereinstimmten. Das war kein natürlicher und greulicher g^ggjg srst sss sf® p0"ÄnUanti4«n ''^l* Mlk-Im mlhr m wisi-n. al«' °u-W-U. be ’ur eT mie W zuweilen von eonservaliver Seite ge= bofi^a «ronprinfmit be? inneren Politik des Reichskanzlers in gleiebem ®rabe 8WSMZMM die Person des Königs. Ihre Erhaltung ist eine staatliche Nothwendigkeit für Preußen. Es ist deshalb mein Wille, daß sowohl in Preußen, rotem den gesetzgebenden Körpern des Reiches über mein und meiner Nachfolger verfassungsmäßiges Recht zur persönlichen Leitung der Politik meiner Regierung kein Zweifel gelassen und der Meinung stets widersprochen werde, als ob die in Preußen jederzeit bestandene und durch Artikel 43 der Verfassung ausgesprochene Unverletzlichkeit der Person des Königs oder die Nothwendigkeit verantwortlicher Gegenzeichnung meinen Regierungsakten die Natur selbstständiger königlicher Entschließungen benommen hätte. Es ist die Aufgabe meiner Minister, meine verfassungsmäßigen Rechte durch Verwahrungen gegen Zweifel und Verdunkelung zu vertreten; das Gleiche erwarte ich von allen Beamten, welche mir den Amtseid geleistet haben. Mir liegt es fern, die Freiheit der Wahlen zu beeinträchtigen, aber für diejenigen Beamten, welche mit der Ausführung meiner Negierungsakte betraut sind und deshalb ihres Dienstes nach dem Disciplinar- gesetz enthoben werden können, erstreckt sich die durch den Diensteid beschworene Pflicht auf Vertretung der Politik meiner Regierung auch bei den Wahlen. Die treue Erfüllung dieser Pflicht werde ich mit Dank erkennen und von allen Beamten erwarten, daß sie sich im Hinblick auf ihren Eid der Treue von jeder Agitation gegen meine Regierung auch bei den Wahlen fernhalten." Berlin, 7. Januar. Der Bundesrath wird sich demnächst mit dem ihm vorliegenden Entwurf des Vogelschutz-Gesetzes befassen, welches auch dem Reichstage alsbald zugehen dürfte. In dem Gesetze ist von einer Aufzählung der Vogelarten, deren Fangen, Erlegung und Feilbieten allgemein oder für gewisse Zeiten untersagt sein soll, abgesehen, und die hierber zu erlassenden Bestimmungen dem Bundesrathe anheimgegeben worden. Nöthiger fast, als bei uns, ist aber der Vogelschutz in Italien und anderen südlichen Ländern, wo unsere Wandervögel auf der Reise bekanntlich in kolossalen Mengen hingemordet werden. Da sollte man auch gelegentlich eimnal Vorstellungen machen. München, 7. Januar. Die „Münchener Morgen-Ztg." veröffentlicht ein Antwortschreiben des Fürsten Bismarck auf eine ihm von der Vorstandschaft der gemäßigten Partei Münchens telegraphisch eingesandte Neujahrsadresse. Dieselbe lautet: „Berlin, den 3. Januar 1882. Es gereicht mir zur besonderen Freude, aus Ihrem Telegramm zu ersehen, daß auch dort Anzeichen einer Wiederbelebung, der wirthschaftlichen Thätigkeit wahrnehmbar sind. Die Befestigung dieser Erfolge unserer Zollpolitik und die fortgesetzte öffentliche Diskussion derselben werden mit der Zeit dahin führen, die Absichten, welche die verbündeten Negierungen bei ihren wirthschaftlichen Reformen leiten, in das richtige Licht zu stellen. Auf diesem Wege hoffe ich, daß vielleicht langsam, aber sicher, die Wahrheit sich durch ihr eigenes Gewicht so weit Bahn brechen wird, daß die Verleumdungen und Lügen, wie sie bezüglich der Reformbestrebungen der verbündeten Regierungen bei den Wahlen in vielen Kreisen verbreitet wurden, künftig keinen Glauben mehr finden werden." — Die bayerische Abgeordnetenkammer hat ihre durch die Weihnachts- ferien unterbrochene Thätigkeit bereits am 4. Januar wieder ausgenommen. In dieser Sitzung wurde der Etat des Ministeriums des Aeußern berathen, bei welchem der Abg. Herz unter Bezugnahme auf die Rudhardt-Affaire die Aushebung sämmtlicher bayerischer Gesandtschaftsposten forderte, während Abg. Schels „aus Partikularismus" die Beibehaltung derselben, mit alleiniger Streichung des Berliner Postens, beantragt. Der Minister des Aeußedu, v. Crailsheim, entgegnete, daß die bayerische Regierung chren Gesandten, v. Rudhardt, aus freier Initiative von Berlin abberufen habe und daß übrigens Fürst Bismarck dem guten Willen und dem Patriotismus Rvdhardt's völlige Gerechtigkeit habe angedeihen lassen. Der Antrag Schels, den Titel „Gesandtschaftsposten" behufs Streichung des Berliner Postens an den Ausschuß zurückzuweisen, wurde schließlich mit knapper Majorität abgelehnt. Oesterreich. Wien, 7. Januar. Große Bewegung herrscht augenblicklich in Wiener publicistischen Kreisen, welche durch den seit längerer Zeit verbreiteten und nun vollzogenen Besitzroechsel einiger Journale hervorgerufen worden ist. Nachdem schon seit längerer Zeit die alte „Presse" und die „Tribüne" als Eigenthum der Länderbank zu betrachten waren und diese Blätter nun in den definitiven Besitz der erwähnten Bank übergehen, hat dieselbe nun auch das „Extrablatt"^ um den Preis von 850,000 Gulden angekauft. Gleichzeitig ist die Länderbank in den Besitz eines großen Theiles der Aktien der Gesellschaft „Elbemühl", welcher das „Fremdenblatt" gehört, sowie der Leykam-Josefsthaler Papierfabriks- und Verlags-Gesellschaft in Graz, welcher die „Grazer Tagespost" gehört, gelangt. Diese Unternehmungen sollen für gemeinsame Rechnung einer ad hoc zu gründenden Aktien-Gesellschast betrieben werden. Gegenüber der Macht, zu welcher auf diese Weise die Länderbant auf publicistischem Gebiete gelangt, sind wieder Gründungen einiger neuer journalistischer Unternehmungen geplant. Selbstverständlich ist dieser Besitzwechsel auch von einer Reihe von Personalveränderungen bei den einzelnen Journalen begleitet. Arankreich. Paris, 6. Januar. Der Ertrag der Steuern und inbirecten Einkünfte im Jahre 1881 übersteigt den Budget-Voranschlag um 217 Mill. Frcs. Paris, 8. Januar. Bei den heute stattgehabten Senatorenwahlen int Departement der Seine wurden im erstell Wahlgange Victor Hugo und Peyrat gewählt. Nach ihnen erhielten die meisten Stimmen Tolain, Labordcre und Freycinet. Der alsbald eröffnete neue Wahlgang zur Wahl der drei übrigen Senatoren wird Nachmittags 4 Uhr geschloffen werden. — Bis jetzt sind, mit Ausnahme von Algier und Oran, 77 Resultate bekannt, darunter sind gewählt: 56 Republikaner und 12 Conservative. 9 Stichwahlen sind erforderlich. Die früheren Minister Caillaux und Talhouet sind nicht wiedergewählt worden. England. London, 7. Januar. In dem heute abgehaltenen Cabinetsrathe soll beschlossen worden sein, außerordentliche Maßregeln zu ergreifen, um das Verthellen von Waffen an die Bevölkerung Irlands zu verhindern, und diejenigen Personen, welche Waffen verthellen, gerichtlich zu verfolgen. Der General- fecretär für Irland, Forster, wird morgen bei der Königin eine Audienz haben, um wichtige Dokumente, betr. die irischen Angelegenheiten, vorzulegen. Liverpool, 6. Januar. Aus Accra vom 8. December wird die Nachricht bestätigt, daß der König von Aschanti 200 von benachbarten Stämmen geraubte junge Mädchen hat hinschlachten lassen. Rußland. Petersburg, 7. Januar. Aus Rußland wird abermals von hochwichtigen Verhaftungen berichtet, welche in Moskau vorgenommen wurden unb jedenfalls mit neuen nihilistischen Umtrieben Zusammenhängen. Auf Moskau scheint übrigens jetzt die russische Polizei ein wachsames Auge zu haben, was sich aus dem Umstande erklärt, daß in der alten Hauptstadt des Czarenreiches die Krönung Kaiser Alexanders und seiner Gemahlin stattfinden soll und daß es vorher nothwendig erscheint, das Terrain von den Nihilisten vollständig zu säubern. Ob das Letztere aber gelingen wird, ist freilich zweifelhaft und es haben die Nihilisten, wie bereits gemeldet, an Kaiser Alexander 111. ja die Drohung gelangen lassen, daß sie seine Krönung unter allen Umständen zu verhindern wissen würden. Warschau, 6. Januar. An bein heutigen russischen Weihnachtsfeiertage waren die Vorsichtsmaßregeln verdoppelt worden. Von den anläßlich der letzten Ruhestörungen Verhafteten sind 350 dem Criminalgericht übergeben worden; die übrigen wurden freigelassen. Lokales. Gießen, 9. Januar. (Sitzung der Handelskammer vom 23. Dezember 1881.) Anwesend die Herren Ed Silbereisen, S. Heichelheim, F. C. B. Koch und Gg. H. Schirmer. Der Vorsitzende giebt der Kammer Kenntniß von 20 Eingängen Hierauf theilt der Vorsitzende mit, daß er bezüglich der Errichtung einer Versuchsstation für die Untersuchung von Lebens- und Genußmiteln Rücksprache mit Herrn Bürgermeister Bramm genommen habe und man seitens der städtischen Behörde geneigt sei, die Errichtung einer solchen Stelle in Gießen zu befördern Die Kammer wendet sich zu der Berathung der Frage betr. das Verbot der Bezeichnung inländischer Waaren als ausländische Fabrikate und beschließt, sich zur Zeit gegen ein solches Verbot auszusprechen, da die ohnehin schon sehr gedrückte Industrie dadurch geschädigt werden würde. Mit dem Eintritt besserer Zeiten würden die Fabrikanten schon ohnehin von dieser althergebrachten Gewohnheit allmälig abgehen. Elne Anfrage Großh. Ministeriums des Innern und der Justrz, betr. die Einfuhr von rohem Baumwollen Gewebe für Schmirgelleinen soll dahin beantwortet werden, daß in dem diess itigen Bezirk keine derartige Industrie bestehe. Die König!. Elsenbahn-Dtrection Hannover theilt mit, daß die Eisenbahnkassen der (Stationen Gießen, Bockenheim und Frankfurt (Main-Wefer-Bahn) angewiesen worden seien, die Roten der Bank für Süddeutschland an Zahlungsstatt anzunehmen. Gießen, 8. Januar. Im Saale des Cafe Leib wurde gestern Abend die Generalversammlung des hiesigen Vereins der deutschen Fortschrittspartei abgehalten. Herr Georgi begrüßte als Vorsitzender die Versammlung, wies auf die Thätigkeit und die Erfolge des jungen Vereins seit seinem Bestehen hm, gedachte der günstig aus' gefallenen Rekchsragswahl, bemerkte, daß es das Bestreben des seitherigen Vorstandes gewesen sei, Fühlung mit dem hiesigen nationalen und liberalen Verein zu behalten, und daß das soeben erwähnte Wahlresultat theilweise auch der he-vorragenden Thätigkeit einzelner Mitglieder des andern liberalen Vereins nut zu verdanken sei. Herr Louis Hornberger referkte über den zweiten Gegenstand der Tagesordnung, das allgemeine Wahlrecht bet den Landtagswahlen betreffend- Der Redner b merkte daß von dem Darmstädter Verein der deutschen Fortschrittspartei an alle liberalen Vereine in Stadt und Land Aufforderungen ergangen feien, die Petition einzelner Landtags-Abgeordneten wegen Einführung des allgemeinen Wahlrechts durch Namensunterschriften zu unterstützen. Nachdem der Referent in klarer und gewandter Rede gezeigt hatte wie das letzt bestehende tnbirecte Wahlsystem es dahin gebracht hätte, daß an vielen Orten eine Wahlbttheifigung gar nicht mehr ober kaum noch exiftire, unb daß also die erzielten Wahlen nicht immer als das correete Ergebniß des Volkswillens zu betrachten sei, wurde der Antrag die erwähnte Petition zu unterstützen, fast einstimmig angenommen. ö Nach den Statuten des Vereins sollte der Vorstand aus neun Personen bestehen. Da diese Zahl sich mitunter als ungenügend berausgestellt hatte wurde beschlossen, sie bis auf fünfzehn zu erhöhen. Gewählt wurden die Herren: Georgi, Habenicbt Hnn°mra §ftnLcvJer' L ^Jughardt, F. (£• B. Koch, I, Krat-' ling, G- E. Mohl, I. Ricker, R. Scheel, Schirmer, PH. Ubl Ebr Wallenfels, W. Wallenfels, C. Wenzel. BernrifchteH. sp - benJ Taunus, 5. Januar. Auf den Wiesen bei Dittenbergen (bei ^n^äbakd)) ^de gestern von einem Jäger ein seltenes Wild erlegt, nämltd) Vn Steinadler, dcr mit aufgespannten Flügeln 2.22 Meter maß. ' 5,‘. Januar. Der Schlosser Wilke, der phantasiereiche Verfett ger jenes .^alseisens, nutzem er hiesigen Aerzten ans Leben gehen wolltt hat gestern früh im Un ersuchungsgefangniß zu Moabit, woselbst er sich letzt befindet'den Versuch gemacht, sich durch Selbstmord dem irdischen Richter zu entziehen Als der Gttangenwatter des Morgens die Thür der Zelle aufschloß, um dem Wilke die Suvve reichen zu lassen, fand er denselben knieend vor seinem Bett und mit dem £ml«tu± erhängt vor. Dm Bemühungen der Beamten und des sofort hmzu- ^Efangn ßarzteS gelang es jedoch, den Lebensmüden wieder zum Leben und stud j tzt Vorkehrungen getroffen, welche dem Wilke eine Wiederholung derartiger Versuche unmöglich machen dürften. für ' • ar?» übcr Aerl H rinö-l In einer Reclame, welche der Pariser Flaaro" U" ?rl "ls angebliches Heilmittel in gewissen Leberkrankbeiten macht 6fleht ,cho„ längst, daß 'h„ die Uni"oersitäts-Nu^en't!'nE?n M " p e,n- zur Vertilgung ungeheuerer Biermossen schätzen. Die It n Fuchse (les vieux „Fuchs“) von Heidelberg tragen stets in der lasche dnpn u. A. e7Ä«n SS ®tT erzählen von einem Betrüger, der Jia* “nb » Sache überlegte, doch nicht einlassen Wn« thnp Ä J ® e : „Sie, auf das werde ich mich nach einer Weile "es • 4 fiumn SS”* N'?‘ ^ausztehen?" Und '“"'-‘IS «'ÄS ämäöSBX äss “ richtungen aber und die nrbr-ap/tanpn.n‘F damaligen primitiven Ein- um^bAelben^unoeE mad^en^ unb 'Ste damals! auch in Englanb. Ein Leivfia^- ?ld)o a?e n tn Frankreich, sondern bat nach dem Kriege An ftnb«nmfuM Penny verkaufen zu können. Gegenwärtig ist das anders geworden, seitdem die deutschen Blumenfabrikanten sich darauf gelegt haben, Sp.cialität n zu erzeugen, und namentlich haben deutsche Blumenblätter sich ein großes Absatzgebiet erobert. Als Specialitäten der deutschen Industrie, die selbst in Paris und Brüssel lebhaften Absatz finden, nennt man Fliederblüthen, Schneeglöckchen, Maiblumen und Akazienblüthen. Die zur Anfert'gung der Blumen erforderlichen Cambrics werden trotz des erhöhten Zolls fast ausschließlich aus England bezogen, die zur Verwendung mit künstlichen Blumen neuerdings sehr beliebten natürlichen Gräser meist aus Italien. Für die in denselben Fab iken zuberelteten natürlichen Gräser und Blumen in Verbindung mit künstlichen Blumen ist Amerika Hauptabnehmer. Es wird noch Jahre dauern, ehe das gegen deutsches Fabrikat herrschende Vo-urthnl ganz und gar überwunden sein wird, aber allmählich wird die deutsche Waare als kber-bürtig neben der französischen anerkannt werden, mit der sie jetzt vielfach noch nur durch billigen Preis concurriren kann Dazu gehört aber auch, daß Cartons, Packung, Arrangement eleganter gemacht werden und bte deutschen Fabrikanten aufhören, an der äußeren Ausstattung zu sparen. Glücklicherweise bricht sich diese Erkenntniß mehr und mehr Bahn. — W>e der französische Co rsul m Brussa am 30. v. Mts. meldet, bat daselbst ein großes Erdbeben stattgefunden, wobei sich gleichzeitig eine große Feuersbrunst entwickelte. Ein ganzer Stadttheil und mit ihm das französische Consulatsgebäude ist völlig abgebrannt, doch wurden die Archive des Consulats gerettet. Brussa am nördlichen Abhange des Olymp gelegen , ist eine Stadt von 70 000 Einwohnern, die bereits 'm Jahre 1855 am 18. April durch ein Erdbeben, das in Folge des Berstens von Backöfen ebenfalls eine Feuersbrunst nach sich zog, sehr stark gelitten hat. London, 4. Januar. Die englischen Rettungsboote hatten im verflossenen Jahre, namentlich aber in den letzt n Wochen desselben viel m tbun. Es gelang ihnen, im Laufe des Jahres 996 Menschenleben zu erhalten und 33 Schifie vor dem Untergänge zu bewahren Die Rettungsbootsgesellschafft (Ltfeboat Institution), die nur durch freiwillige Beiträge erhalten wird, hat während desselben Zeitraumes Belohn- ungen gewährt für 155 Menschenleben durch Fischer- und andere Boote. Seit seiner Entstehung hat der Verein zur Rettung von 28,724 Schiffbrüchigen beig trag n und er verfügt jetzt über eine Flotrlle von 276 Rettungsbooten. Auch mehrere deutschen Schiffe wurden im vorigen Jahre an der englischen Küste vom Untergangs gerettet, Schiffsbericht. Mitgetherlt vcn dem Agenten des Norddeutschen Llovd in Bremen, C. W. Dietz Nachfolger Gießen. w IR $a™ar- Der Postdampfer Hohenzollern Capt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 21. Dezember lädl von hier abgegangen war, ist gestern Mittag wohlbehalten in Baltimore angekommen. 0 0 /31) Leber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige ir- » ler mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man 7on der Annoncen - Expedition von H AASEäSTEIIV «fc VOt-EEH in !• rankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt darunter der Schraubendampfer „Germania", aus Hamburg mit 17 und die Barke „Excelston" mit 13 Mann. Handel und Verkehr. Grün berg, 8. Januar. (Frachtpreise vsm 7 Januar.) Weizen JL 24 34 Äorn Jü 20.06, Gerste v4L 16 30, Hafer JL 15 78, Erbsen 20.00, «Lein JL 26*00* Samen JL 00.00, Kartoffeln JL 00.00. ' ' ' r t, ^ Januar. Auf dem heutigen Markte kostete der Centner Heu ^ 00—5 50, Stroh 4.00—450, Eier das Hundert 6.00—9, ?A^nfle,sch das Pfund 65-70 H, Kuh- und Rindfleisch 45-55 X Kalbfleisch 40 bls o5 Hammefleisch 40-65 H, Schweinefleisch 70—80 1 Hahn JL 1.00—0 1 HlAn 50-2 00, 1 Poularde 2 30—2.50, 1 Gans 5 00-9.00, 1 Taube 50-60 4 Reh per Pmnd 75 1 Hase 2-00- 2-50, Butter 1. Qual, im Detail IS' Qualität, Handkas 45-50 $ das Pfund, 120, Kartoffeln das Malter ^50-6.00, Kopssalat 15—20 gelbe Rüben das Gebund 6-12, Romainsalat Rettig das Stück 6—8 4, Sellerie der Kopf 10—20 Blumenkohl 20 bis o0 Wirsing 8-15 Weißkraut 15—20 H das Stück, Rothk?aut 20-34 Kohl- kcaut 10 Kohlrabi 6—8 H, Endivien 10-11, Zwiebel 5-10 das Pfund. iß, ---—--- — - - - _______________ _ Allgemeiner Anzeiger. In der Krioatklagesache der Johannes Willbrand's Chefrau, Luise geb. Schmidt, von Rieder-Bessingen, Privatklägerin, gegen den Meier Oppenheimer II. in Langsdorf, Angeklagten, wegen Beleidigung hat das Großh. Schöffengericht zu Lich am 9. Dezember 1881 für Recht erkannt: Der Beschuldigte wird wegen öffentlicher Beleidigung der Privatklägerin in eine Geldstrafe von 80 ^., sowie in die Kosten des Verfahrens verurtheilt, And wird der Beleidigten die Befugniß zuerkannt, binnen 14 Tagen, von Rechtskraft des Nrthells an gerechnet, die Verurteilung durch einmaliges Einrücken in den „Gießener Anzeiger" auf Kosten des Verurtheilten bekannt machen zu lassen. V. R. W. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Lich, den 31. Dezember 1881. Will, 264 Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts. Oessentliche Zustellung. L brer L P. zu Treis a. L., alt? Erbschaft?-Cursor in der Nachlaß- sack-> b-r Salomon Harnmer- fchlag Eheleute tu Trr s a. L. klagt eg'--, d n Simon Hawmer- schlag von Treis a. L-, j tzt unbe- kann wo abw send, aus Immobilien' kauf m t ^ern An -ag aus Verurtheiluna des B klagten zur Zahlung von 169 Mark 67 Pf. nebst 5 pCt. Verzugs^ zinse oon M « tmt l. I. ab und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung und la)et d n Beklagtm zur mündlichen V;rh . dlu g ^es Rechtsstreits vor das Gr. Am spricht zu G ßen uf Freitag den 24. Febr. 1882, Vormittags 9 U r. Zu Zwick dtr öffentlichen Zu- stellv q nb dieser Auszug der K.age bekannt gemacht. Gehn, den 21. Dezember 1881. 273 Neidhart, Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts. Der Ausverkauf der Eisenwaaren zu bedeutend herabgesetzten Preißen im Langeschen Laden am Seltersweg dauert nur noch bis Ende dieses Monats, und empfiehlt man verschiedene Träger, T- und Fa?on- Eisen, Schmiedeisen, raffinirten Schweiß- und Mühlstahl, Federstahl, Dachfenster, verschiedene runde und Circulir - Füll- reguliröfen, Mantelöfen, Säulenöfen, Koch- Lfen, Heerde, Schlösser, Bänder, Werkzeuge, Decimalwaagen, und einen noch brauchbaren Dampfkessel. Gießen, den 8. Januar 1882. M. Pilger, 271 Concursvermalter. |s F. C. Weber f Bahnhofstr. 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Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei her hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Dienstag den 10. Januar 1882 Mittwoch „ 11. Donnerstag „ 12. Samstag „ 14. „ Dw Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu leg'timiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf dm Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister erden ersucht, Dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. November 1881. Der Rechner der Spar- u. Leibkasse. Kehr. Versteigerung von Birken-Besen Reifig in der Obersörsterei Maulbach. Donnerstag den 12. Januar werden im Distrikt Litzel — Forstwartei Maulbach — 382 Rmtr. Mrken- Besen-Reisig öffentlich meistbietend versteigert. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im Distrikt Litzel auf der Straße von Ehringshausen nach Kirtorf. Von der Eisenbahnstation Ehringshausen lagert das Holz 1/2 Stunde entfernt. Maulbach, den 6. Januar 1882. Großh. Oberförsterei Vkaulbach. 266 Koch. Iieikgeöotenes. 261 Mein in der Bachgasse gelegenes Wohnhaus bin ich Willens zu verkaufen. Messerschmied Schwan Wwe. Cthaer ilonibaiiioose ä jl 3.50 bei Gebrüder Henrich in LLetzlar. 265 Verkäuflich lagern 60 Ctr. gutes Wiesenheu, 20 Ctr. Kornstroh, 60 Ctr. Speisekartoffeln. Anfragen richte man an I. C- Koch in Maulbach b. Homberg a. d. O. 3» verkaufen ein nachweislich rentables Geschäft mit geringer Anzahlung. Kaufmännische Kenntnisse nicht erforderlich. 268 Näheres Neuen-Weg 194, 1 Tr. r. ! Masken! von 8 H an bei 195 VaL Heuteri Friseur, Gießen. Prima weiße Kernseife. per Pfd. 35 -o. weiße Schmierseife per Pfd. 25 offerirt 106 S. Elloffer, Marktstraße. 237 Eine noch wenig gebrauchte Ladeneinrichtung steht zu verkaufen. 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Januar, Abends 8 Uhr, im Caf6 Schwinn: Mitthellung über die mit der Württemberger Landesgewerbe - 2msstellung verbunden gewesene Ausstellung von Schülerarbeiten aus dem Komgrerch Württemberg; Ausstellung und Erläuterung von kunstgewerol. Zeuschrrften aus der Bibliothek des hiesigen Gewerbevereins. $ Directe nach to Westen Kaiserlich Deutsche Post. Norddeutscher Lloyd. PosülampMfffaliri k. von Wegen Passage wende man sich an ^„„2^ BREMEI^©^ die Direction des IVordd. Lloyd in Bremen oder an deren General-Agonien M. Abraham in Mainz und dessen Agenten C. W. Dietz Nachfolger in Giessen. Job. Ph. Hofmann II. in Steinheim. Nie. Spiegelberger in Butzbach. J. Schulhof in Friedberg. Ph. Zimmer in Lieh.274 PIAVIWK *nBd FIMI11VÄ) Tafelklaviere. Auswahl von 60—70 Instrumenten. 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Krieger & Co. 8^ Man verlange die Broschüre über Kinderernährung. Danksagung. 277 Allen Denen, welche uns anläßlich des Hinjcheidens unserer unvergeßlichen Mutter und Schwester -trau •Suftunm .Xeljin, geb. Selber, ihre Theilnahme in so reichem Maße bewiesen, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Gießen, den 9. Januar 1882. Die trauernden Hinterbliebenen. 269 Für meine Holzhandlung^suche einen Lehrling. Ein Schüler der höheren Elasten erhält den Vorzug. S. Katzenstein, Seltersberg^ 276 Ein anständiger Arbeiter kann Schlafstelle erhalten. Caplansg. ~~0-__ 135 Ein tüchtiger Küfer, Stückarbeiter, kann bei mir in Arbeit treten. _______Louis Lony. Auszuleihen. In der Steinbacher Kirchenkasse liegen 2000 «X, welche im Ganzen wie auch getrennt, zum Ausleihen bereit. Steinbach, den 7. Januar 1882. 248 Keßler, Krrchenrechner. 259 Ein Dienstmädchen, welches allen häuslichen Arbeiten vorstehen und auch kochen kann, gegen hohen Lohn per sofort gesucht. Wo? sagt die Exped. d. BL Zu miethen gesucht. Zum 15. März oder 1. April ds. Js. wird eine kleine Familienwohnung in guter Lage und nicht zu weit von der Bahn gelegen, zu miethen gesucht. Lagerraum dabei erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich. . Offerten werden unter Z. A. 25 an die Exped. ds. Bl. erbeten. 233 15 An- und Berkaus von getragenen Kleidern und Stiefeln, Oelgemälden, alten Gold- und Silbersachen, Münzen rc. Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Mafchinenflrickerei von 19 Carl Fietsch II. Anfertigung von Herren-, Damen-- und Kinderstrümpfen, Socken inWolle^ Baumwolle und Vigogne, Jacken rc. Anstricken von Strümpfen und Socken. Heute Dienstag und morgen Mittwoch Concert & Darstellung des Sängers Franz Gille nebst Gesellschaft (3 Damen 2 Herren) im „Darmstädter Haus". Ansang 7 Uhr Entre frei. 176 Ein Haus mit Laden ist zu verkaufen oder zu vermiethen und kann sofort bezogen werden. Näheres bei 119 Ein tüchtiges Dienstmädchen wird gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. -faOrjifaii. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2*7, 42*, 5*8* ßsö gis* ipo 444, 76 *, Marburg 838,' 852. Cassel 1217*, iso, gss 953*, 1153, 416*, 445 g42 *. Wetzlar' 6", 822, 12, W 4*5, 457, 7»*, 750 905. Ems-Co'blenr 6", 822*, 12, 1^, 4^:,78* Deutz 6*1, 12, 457. Fulda 6», 12, 5. Lauterbach 6", 12, 5, 734. Gelnhausen 8«), 12", 4*°. Nidda S2«, 1210, 4«, 7". Ankunft in Gießen von: Frankfurt 1«, 8«, 939* n« 432 725 §36*, 1212*. Marburg 632, 730. Cassel 213, 513*, 8^*, 1128,430, H58* 1129 Wetzlar 72? 9«, ll33, 1258*, 3. ^utirte' w Die'