Samstag den 9. September 1882. Nr. 210 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bur.au - Squlst.otz- B. 18. ®rf0e Confirmation empfangen. Der Fürst von Wagram ist schon ein Fünfziger; er hat nie eine öffentliche Rolle gespielt, sondern sich nur mit der Verwaltung seines sehr bedeutenden Vermögens beschäftigt. Salzbergen, 31. August. Salzbergen in Hannover wird seit einiger Zeit durch einen Spuk in Aufregung versetzt. Eine junge Bauernmagd sieht sich nämlich von einem vor acht Jahren verstorbenen Besitzer des Gutes begleitet- Er klagt ihr, daß er nicht zur Ruhe kommen könne, weil er bei Lebzeiten eine Schuld unbezahlt gelassen und seine Dienstboten um Leinen betrogen habe. Andere Bewohner sahen den Spuk nicht und verlachten deshalb die Magd- Eines Abends erschien ihr der Geist wieder auf dem Hofe. Sie sagte ihm, daß man ihr keinen Glauben schenke und an seinem Vorhandensein zweifle, so lange er nicht ein Zeichen gebe. Da gebot er ihr, ihm ein Tuch entgegenzuhalten. Sie hielt ihm ihr Halstuch ausgebreitet hin und — brach ohnmächtig zusammen. Die herbeieilenden Hausbewohner fanden sie in Krämpfen liegend. Das Tuch, welches neben ihr lag, zeigte in einer ausgesengten Stelle die Umrisse einer großen Menschenhand. Entsetzen ergriff die Umstehenden, zähneklappernd trugen sie die Magd ins Haus zurück, wo sie sich erst nach längerer Zeit erholte. Das Tuch aber liegt zur Ansicht Aller auf dem Bauernhöfe aus und schaarenweise ziehen die biederen Landleule hinaus, um das Wunder zu sehen. Nur wenige zweifeln an der Wahrheit der Historie und diese wenige werden durch die Zahl der Gläubigen mundtodt gemacht und müssen wohl oder Übel angesichts des ausgebreiteten Tuches und der thatiächlich leidenden Magd an den Spuk glauben. Es ist so weit gekommen, daß die Frauen und Kinder im Orte bei eintretender Dunkelheit vom Gruseln befallen werden. — Nachdem die Behörde den Geist und seine Motive entlarvt haben wird, werden wir darauf zurückkommen. — sDes Guten zu viel.j Ein Pariser Feuilletonist erzählt: Als ich gestern im Restaurant eben im Begriffe stand, ein Stück Roquefortkäse abzuschneiden, welches vortrefflich schien und schon ziemlich belebt war, stürzte plötzlich mein Tischnachbar auf mich los, reißt mir den Teller aus der Hand und ruft im indignirtesten Tone: Halt, mein Herr! Diesen Käse werden Sie nicht in meiner Gegenwart verzehren!" 1 „Ja, warum denn nicht?" „Ich bin Mitglied des Thierschutzvereins!" Weinsheim, Mitglied der Tabaks-Enquete-Commission. Ferner haben die..Herren Direclor Göthe, Geisenheim und Generalsecretair Müller, Hof Geisberg Beiträge von uom rsrotzoerzogl. zcreisryierarzr L-r. ty- vi<. awuuiuui; uhu uuu< uu ihre rationelle Cultur von Professor Dr. Eisbein, der Tabakbau nebst einer objektiven „Halt, mein Herr! Darstellung der gegenwärtigen Besteuerung des Tabaks von Hch. Förster sen. in 1 „I" warum denn Vermischtes. — Wie wir von befreundeter Seite erfahren, bat sich der Ausschuß des land- wirthschaftlichen Versicherungs Verbandes „Mittelrhein" in Anbetracht der freundlichen und engen Beziehungen zur hessischen Landwtrthschaft und des dem Verbände von derselben in so reichem Maße entgegengebrachten Vertrauens veranlaßt gesehen, der Allgemeinen landwirthschastlichen Landesausstellung in Darmstadt zur Stiftung eines Ehrenpreises den Betrag von 500 JL zur Verfügung zu stellen. _ Gleichzeitig hat der Ausschuß, wie wir hören, die Jahrgange 1878-1882 des in seinem Auftrage herausgegebenen Mittelrhetnischen Perbandskalenders zur Ausstellung allgemeinem Interesse zugesagt. Mainz, 3. September. Wie bereits gemeldet, hat sich hier gestern Abend um 6 Uhr in der Schusterstraße in dem Hause des Herrn Säcklermeifter Stein ein sehr bedauernswerther Unglücksfall zugetragen. Um diese Zeii erfolgte plötzlich in dem Hause eine furchtbare Detonation und aus der halb geöffneten Hausthüre schlug einen Augenblick eine mächtige Flamme, die sich über die ganze Breite der Straße hinwälzte, gleich darauf stürzten aber auch schon zwei vollständig in Flammen gehüllte Menschen — eine Frau und ein Mann — jammernd und weinend auf die Straße. Ein Schutzmann, der in der Räbe stand, eilte sofort aus die brennende Frau zu und mit dieser Hilfe und durch das Beispringen anderer Leute gelang es rasch, das Feuer an der Frau zu ersticken; auch dem Mann, der auf das Stadthaus zugeeilt war, wurde schleunigst die nöthige Hülfe zu Theil. Der Zustand der beiden unglücklichen Menschen war aber ein schrecklicher; von dem Gesicht, den Armen und Beinen hing die verbrannte Haut in Fetzen herunter, dem Mann waren die Haare vollständig abgebrannt und an einzelnen Stellen des Körpers waren die Knochen bloßgelegt; es war ein schrecklicher, dejammernswerther Anblick und wurden die beiden bedenklich verbrannten Personen sofort in das Hospital ausgenommen. Die aus dem Hause hervorschlagende Flamme war so heftig, daß ein während der Katastrophe an dem Hause vorübergehendes Pferd auf der einen Seite vollständig angebrannt wurde. Durch die Erschütterung wurde sowohl in diesem, als in dem nebenan gelegenen Hause eine Anzahl Scheiben zertrümmert, auch wurde noch sonstiger Schaden angerichtet. Heber idte Ursache der Explosion ist durch die Untersuchungsbehörde und durch Fachleute Bestimmtes noch nicht ermittelt worden. Zuerst wurde die Mitlheilung verbreitet, es sei ein in dem Keller befindlicher kleiner Vorrath von Benzin explodirt; die Untersuchung hat indessen constatirt, daß das in dem Keller befindliche Benzin von dem Vorfall gar nicht berührt wurde, dasselbe fand sich ca. 30-40 Fuß von der Stelle, wo die Explosion erfolgte, in einem Lattenverschlag des Kellers unversehrt vor. Constatirt wurde bis jcht, daß die zwei Personen, welche beauftragt worden waren, eine Anzahl Weine in Flaschen in den Keller zu tragen, ein brennendes Licht bet sich hatten- Auf der Treppe schon, noch ehe die Leute vollständig im Keller waren, erfolgte plötzlich die Entzündung und die Detonation, und brennend stürzten die zwei Personen auf die Straße. Noch gestern Abend wurden durch die Gasgesellschaft und unter polizeilicher Aufsicht Nachforschungen gehalten, da die Explosion möglicherweise durch ausgeströmtes Leuchtgas entstanden sein konnte; doch wurden, soweit die Nachforschungen gehalten wurden, keine befecten Gasrohre vorgefunden. Bet den weiter heute in dem Keller vorgenommenen Untersuchungen stießen die Arbeitsleute unter der Kellertreppe auf einen Brunnenschacht, von dessen Existenz bis jetzt Niemand etwas gewußt hatte; nun glaubt man, daß aus diesem Brunnen entzündbare Gase aufgestiegen, welche die Katastrophe veranlaßt hätten- Gewißheit darüb r ist indessen noch nicht erlangt worden. Die Untersuchung ist eifrig bemüht, der wahren Ursache auf den Grund zu kommen- Paris, 6. September. (Privattelegramm der „Franks. Ztg." von Edison's elektrischer Beleuchtungs-Gesellschaft.) Eine eben eingetroffene Depesche aus Newyork von heute meldet: Edison's Centralstation hat Nachts auf 6 Meilen Leitung die elektrische Beleuchtung begonnen und zwar in 100 Gebäuden, mit je drei bis hundert Lampen, welche rund um die Centralstation auf Entfernung bis zu 1000 Meter liegen- Täglich werden 10—20 Gebäude neu hinzugefügt. Alle Abonnenten können ihr Licht Tag und Nacht ohne Unterbrechung haben und zahlen den gleichen Preis wie für Gas. Die Newyorker Morgenblätter berichten überaus anerkennend. Der „Herald" schreibt: „In den Läden und Geschäftshäusern wurde gestern mit einer ungewohnten Beleuchtung begonnen- Edison's Glühlampen functionlrten zum ersten Male zur Beleuchtung des ersten Districts. Das Resultat war ein eminent befriedigendes- Der leuchtende Kohlenfaden that seine Schuldigkeit in glänzender Weise." Die „Times" sagt: „Edison's Riesendynamos haben gestern Nachmittag um drei Uhr angefangen zu arbeiten unb werben fortfahren in alle Ewigkeit, wenn sie nicht ein Erbbeben zerstört. Das Licht ist glänzender als Gas und hundertfach beständiger. 27 Lampen in unseren Rebactions- fälen und 25 in den Übrigen Lokalitäten beleuchteten die Räume taghell ohne jeben unangenehmen Reflex. Wir haben 4 Stunden unter dem Licht gearbeitet, ohne zu bemerken, daß es künstliches war. Es ist sanft, dem Auge angenehm, flackert nicht und entwickelt keine Hitze. Es wurde von Leuten erprobt, deren Augen durch Jahre lange Nachtarbeiten angegriffen sind und welche die guten und schlechten Seiten des Lichtes beurteilen können, und alle lobten einstimmig das Ebison'sche Licht, besonders im Vergleich zum Gas." Alle anderen Blätter sprechen von dem Ereigniß in ähnlichem Ton- Edison hat jedenfalls mit dieser Centralstation einen glänzenden Triumph angemeldet. Bei dieser Gelegenheit wollen wir nicht versäumen, darauf aufmerksam zu machen, daß der Jahrgang 1883 dieses von den Landwirthen stets mit Spannung erwarteten Kalenders etwa bis Mitte October zur Ausgabe gelangen dürfte und u A. folgende interessante Aufsätze aus bewährten Federn bringen wirb: Die Entschadigungsfrage im Viehseuchengesetz vom Großberzogl. Kreisthierarzt Dr. G. Schäfer, bie Zuckerrübe unb t nfener Erträum ausschließlich mit Schafen beloben. Vom Zugspersonal fvnbtobt: c 11 L;nmhrlr%nainaer Bremser Jahn, beibe aus Nürnberg, Bremser Röst von ’ ÄJ»Sift' sSittinb!« Fntsch aus Manügay. fcerfelbe wurde ?'£ SuSltal verbracht. 500 Schase sind getödtet, 15 Wagen jerttümmert. V°n hier ging svsvrt ein Rettungszug mit Bahnarzt und V-rbandsmat-rtal ab. Außerdem finb einige ^""'u^^oK^Bahnhose Jphos-n wirb amtlich mitgetheilt, kn6 Sn8 Unaiüd IN sfolae falscher Weichenstellung herdetgesührt wurde. Der verunglückte Zug war ein reiner Güterzug mit großen Schastransporten. Ueber 300 Schafe wurden sofort getödtet, während 200 Stück in den Wagen eingekeilt verletzt liegen und getobtet^werden "r^een^eronla(fun8 ber Entgleisung war die unbefugt- O-ffnung des »um Auslad-gel-is- führenden Wechsels durch einen Bahnarb-it-r. Der Extrazug, welcher Mit vollem Dampfe die Station passiren wollte, fuhr in Folge dessen auf die V Hausladerampe. Von den 24 Wagen sind 15 total zertrümmert, zu dreien und vieren üb-r-inavdergethürmt. ein furchtbares Chaos. Die G-tobteten waren nur noch formlose Massen. Der Schafhänbler Fritsch würbe hier einer doppelten Amputation unterzogen. Heber 800 Schafe finb getöbtet. „ . , . , Würilmra, 7. September. Nach weiterer Melbung sind bei ber Entgleisung bes Güterzugs auf ber Station Iphofen nicht 5, sonbern 9 Personen verwnnbet worben, 17 Wagen sind gänzlich zertrümmert, gegen 600 Stück Schafe wurden gelobtet ober verlebt London, 7. Septbr. Der „Times" wird aus Paris vom 6. ds. gemeldet: Gerüchtweise verlautet, England und die Türkei hätten gleichzeitig mit der Militär-Convention einen geheimen Vertrag über die Neorganisation der Verwaltung Egyptens nach der völligen Niederwerfung Arabi Paschas unterzeichnet. „, . ... „ . — Ein Telegramm des Generals Wolseley aus Jsmacka vom 6. ds. meldet: Die feindliche Kavallerie unternahm heute eine Recognoscirung gegen die Stellung der Engländer in Kaffassin. Es kam zu einem Gewehrseuer, bei welchem Capitän Holland an der Schulter leicht verwundet wurde. Konstantinopel, 7. September. Wie verlautet, hat Lorb Dufferin die Militar- convention zunächst paraphirt unb ad referendum genommen, weil er von bem gestern veröffentlichten Wortlaute ber Proclamation. welcher von bem ursprünglich ihm mit: geteilten abweicht, nicht früher Kenntniß erhalten hatte Saib Pascha ßwg in Folge besten nach Therapia, um Aufklärungen zu geben. Die Vorbehalte der türkischen Bevollmächtigten, welche die Convention gleichfalls paraphirten und ad referendum nahmen, betreffen den Art. 2 ber Convention, welcher Bestimmungen bezüglich bes Ortes trifft, an welchen sich bie türkischen Truppen begeben sollen._____________________ Die antideutschen Demonstrationen in Paris. Die beutsche und die französische Presse waren einige Tage in großer gegen- feiliger Erbitterung wegen der gegen den deutschen Turnverein in Parts gerichteten Demonstrationen ber sogenannten „Ligue Patriotique". Die unliebsamen Vorfälle sinb im Einzelnen von allen Blättern berichtet worben. Die Quintessenz bes Ganzen ist, baß bie Franzosen burch ben Verlauf ber egyptischen Krisis außerorbentlich erregt sinb unb baß biefe Erregung sich hauptsächlich gegen Deutschland wendet. Viele sind der Meinung, daß die mehr ober weniger passive Rolle, bie Frankreich tn ber egyptischen Frage spielt, ihm burch ben beutschen Reichskanzler auferlegt sei, einerlei, ob berfelbe birect ober mbtrect ein actives Eingreifen Frankreichs in Egypten verhindert ober ob nur bie allgemeine Besorgniß ber Franzosen vor einer beutschen Invasion, es denselben nahe gelegt habe, auf jedes auswärtige Abenteuer zu verzichten. Die sogenannte „Liane Patriotique", welche aus Leuten besteht, bie bewußt ober unbewußt aus die Revanchc-Jbeen ber Franzosen fpecultren, benutzte einen ihr günstig scheinenden Anlaß, um bie herrschenbe Verstimmung auf bie friedlichen Deutschen abzulenken, welche tn Paris unter theilweise schwierigen Verhältnissen ihr Brot zu oerbtenen suchen. Es ist tbr geglückt, ben harmlosen beutschen Turnverein aus seinem Locale zu oertretben unb barin selbst bas chauvinistische Banner aufzupflanzen. Eine Reihe ber weniger einflußreichen Pariser Blätter hat diese Gelegenheit zu einer Art von Deutschenhetze ausgenutzt.Deufschland man auf diese Hetzereien die Antwort nicht schuldig geblieben, bat jedoch im Großen und Ganzen eine Diel nüchterne Haltung bewahrt, als in ähnlichen früheren Fällen. Man hat sich erinnert, daß es nicht das erste Mal H daß derartige Dinge in Frankreich Vorkommen. So wurde z. B. ganz kurz nach dem Kriege, als die Deutschen noch Dijon occupirt hielten, in Lyon eine ähnliche Deutschenhetze in Scene gesetzt. Es wurde dort ein eigens diesem Zwecke gewidmetes Blatt herausgegeben, „l'Anti-Prussien", der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, alle Deutschen aus Frankreich zu verdrängen, die deutschen Industriellen, welche in Frankreich für ihre Erzeugnisse Absatz fanden, und die Franzosen, welche bei ihnen kauften, zu benunctren. Damals gelang es bem Einflüsse einiger Deutschen und Franzosen, die Herausgeber des Hetzblattes zu veranlassen, ihr sauberes Preßerzeugniß eingehen zu lassen, und bald war bie ganze Geschichte vergessen. Aehnlich wirb es hoffentlich ben jetzigen Hetzereien ber sogenannten Patriotenliga ergehen Die Hauptsache ist, baß ber deutsche Turnverein unb überhaupt die Deutschen tn Paris in der ganzen Angelegenheit durchaus correct gehandelt .haben. Nicht ber kleinste Vorwurf der Provocation konnte ihnen gemacht werben. Dies ist von den größten einflußreichsten Pariser Blättern ausdrücklich anerkannt worden. Hns Deutschen ziemt es jetzt, im Gefühle unserer Stärke die ganze Angelegenheit recht kühl zu behandeln unb unsererseits keinen Anlaß zur Schürung ber Zwietracht zwischen Franzosen unb Deutschen zu geben. Mögen bie Herren Deroulddes unb Genossen, welche aus bem Deutschenhaß Capital schlagen wollen, fortfahren, sich lächerlich zu machen, inbem sie anstatt eines Eroberungszuges am Nil einen solchen gegen bie Bibliothek eines deutschen Turnvereins unternehmen. Dieses Häuflein extremer Chauvinisten ist nicht Paris und Paris ist nicht Frankreich. Sowohl die französische Regierung, als die Volksvertretung haben durch ihre Haltung in der letzten Zeit gezeigt, daß sie großen Werth darauf legen, die guten Beziehungen zu Deutschland zu erhalten und auch seitens der Reichsregierung ist nichts geschehen, woraus gedeutet werden könnte, daß man sich durch das nahezu kindische Gebühren der Helden der Rue St. Marc irgendwie hätte beeinflussen lassen- Wenn auch bei uns einzelne Chauvinisten geglaubt haben, durch diese Affaire irgend eine Gegendemonstration hervor- zurufen. so haben sie sich gründlich getäuscht. Die zahlreichen Franzosen, die sich in Deutschland zu ähnlichen Zwecken oder zu ihrer Ausbildung aufhalten, wie die Deutschen in Paris werden auch fernerhin ebenso unbehelligt bleiben, als bisher. Deutschland wird niemals den einzelnen friedlichen Bürger entgelten lassen, was es etwa mit einer fremden Nation auszufechten haben sollte. In Frankreich wird man ebenso sehr bald einsehen daß die in Paris lebenden Deutschen sehr unschuldig sind an bem, was auf ber Con'ferenz ber Großmächte in Theravia passirt oder nicht passirt ist. Vielleicht werden die Franzosen sich sogar eines Tages überzeugen, daß sie gut daran gethan haben, nicht an den Lorbeeren eines egyptischen Feldmgs theilzunehmen. Dann wird auch die wahre Hrsache deS gegenwärtigen Lärms beseitigt sein.(F. Z.) Es ist auffi F.Mrifl zur Fei ben mit ber Verd! Nvrdeck zur Rabei .7 Ojg,1 ,O^Wrivi , siiti LtzrS um bi un®öl fr*„« W “ WA m nai ß'Atf Ä di-,-' wl Augenkrankbe: >i »nächst finb Ls W A-Mn bem W Enschllche Slr ffijarung des Licht« SbUferbb« Mwächt werden- uni durch den gr # wirkt dies AMklapM- D dZ Pferdeauge ist K Reiz, der babu1 ha,, machen dieses Inge unb bringt b bio’e§ auch mand de- rohe Fuhrman bket zerstört. Mann 'DiestrEmrichj Mmer nöthigen eiserne Roßhai Fedech $etttepp Wettvotfi MürH Stühle, U'Ä Wctatawfl *8“ 15. UteU Gießen, den 7. 6lt' Dimtion bt Bekam, "mm Meß UQn v **«6 ben fe öS 121 „68” ' Landwirtbscbaftlicbe Landesansstellnng ZU Darmstadt 5532 5817 5827 Heinrich Busch Erben. Fabrikzeichen. S. Elsoffer. 5248 Exped. ds. Bl. 5741 Anstatt für Iärberei und Reinigung von Herren- und Damen- empfiehlt Louis Lony. 5778 Gießen und zwar: 35 ä 43 qm Wiese empfiehlt 5836 beim Keffel in den Simmerts- wiesen am Busch über dem Sauer- neue holl.Dollhäringc offerire zu ü per Stück. Garderoben, Sammeten, Möbelstoffen, Febern, Handschuhe» rc. Grummetgras- Bersteigerung. Dienstag den 12. September, Vormittags 10 Uhr anfangend, M d»as Grummetgras von den hiesigen 6m unbewiesen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Inheiden, den 6. Sept. 1882. eiserne Bettstellen, Roßhaarmatratzen, Federkiffen, Bettteppiche, Bettvorlagen, Nachttische, Stühle, Weißzeug u. dgl. Grasverfleigerung. Montag den 11. September, Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Grummetgras von den dem Marienstist Lich zustehenden ca. 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Ober- Bessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, den 4. September 1882. 5795 Winheim. l^oßh. Bürgermeisterei Inheiden. Reitz. Ein in hiesiger Stadt seit 80 Jahren bestehendes Colonial-, Spezerei-,Delicateffen-u.Strumpf° Warengeschäft mit guter Stadt- und treuer Landkundschaft, in schönster Lage, ist wegen Tod des Inhabers unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt die ä Pfd. 38 H, Carl Petri (vorm. G. CH- Spruck). Bekanntmachung. Die für Einrichtung mehrerer Kranken- Wmer nöthigen Gegenstände, wie Eingesandt. Es ist auffällig und mißliebig bemerkt worben, daß auf pag. 73 der officiellen Festschrift zur Feier des 50jährigen Jubiläums der landwirthschaftlichen Vereine, unter den mit der Verdienstmedaille 1. Classe ausgezeichneten Herren der Frechen: Adalbert Nordeck zur Rabenau, der derzeitige Präsident des landwirthschaftlichen Verems für unter dem Allerh Protektorat Ar. König!. Hoheit des Großherzogs, vom 16.—2a. Sept. 1882 (Vom 22.-24. Sept. Zuchtvieh) im Grossh. Hoforangerie-Garten. Täglich geöffnet von Vormittags 8 Uhr bis Abends 6 Uhr. Die Prämiirung findet Sonntag den 25. Septbr. Nachmittags statt. Große Berloosung von Vieh, landwirthschaftlichen Maschinen rc. im Gesammtwerth von 66,000 Mk. — Aoose ä 1 Mk. sind bei Herrn M. Strauss jun. in Mainz und an den bekannten Verkaufsstellen zu haben. Fahrpreisermäßigung auf allen Bahnen. Omnibus-Verbindung von den Hauptbahnhöfen nach dem Ausstellungsplatz. Daselbst täglich 2 Coueerte. Feine Wein- und Vier-Restauration. Bamberger Zwttschen ä Pfd. 28 H, Türkische Zwetschen AeitzeSoienes. 5828 Das Grummelgras von unserer Wiese in der Schwarzlach ist zu verkaufen. ___Heinzerttng & Tribus. Grummetgras von mehreren Wiesen verkaufen ^"rage ÖOtl ynbum Ä einen '■•.Sä; ihn ?wbra»nte gebrannt und ®Qr el? schreck, $ verbrannten •JMilogenbe Me vorüber- Durch die Er- use eine Anzahl let. lieber!dte 11Meute yt3 erbreitet, es sei e Untrrsuchuna em Vvrscä ^ar vv^rl^Mau ittrt wurde bis lnzahl Weine in Auf der Treppe 1 die Entzündung e Strahe. Noch » Aufsicht Nach: öucks Leuchtgas zehalten wurden, >em Kelltt vor- tteppe auf einen litt; nun glaubt die Katastrophe gt worden. Die i kommen. von Edison's che aus Newyork ring die dtfW hundert ßamptn, r liegen. Aglich ir 8id)t Tag und 't fflr M Die Zerald" schreibt', nten Beleuchtung Beleuchtung des euchtende Kohlen« sagt: »Edison's i iu arbeiten und rstört. Dos Licht nseren Redactions- qM ohne jeden arbeitet, ohne zu flattert nifitunb sch Jahre lange eilen des Lichtes t, besorg M lu WWm Mw Triumph MssenhaftevM^ esahre $orW m26.AuBE hneod der OiM- in Gorze an dem- ^ngen "E jL für jedes THM, Ä* 2W ^Pfarrer B-°°2 IN welcher l M i Nalnen Ä-K m «SÄIK ****** (b fi«.ÄS 1VÖ°V,S*C ,<^‘.1. »«*2- 5839 Gemüse, Bohnen >c. stets | 5835 Ein Irischer-sen «.Mantel frisch. Garten am Neustädter-Thor IOOV2. 1 zu verkaufen im „Rappen . Vbv Narlsahrnungen wirst gewarnt! Es wirst gebeten Isabrik.speich en verlangen. _ reine grausige That. deren Glaubwürdigkeit man anzweffeln mochte, wird der von der polnischen Grenze berichtet. Der Kutscher nnes polnischen "u welcher im Stall bei den Pferden schlief, hörte des Nachts, wie von außen HnAt'würbe ein Loch in die Stallthür zu machen, durch welches dann die Thür Äm werden konnte zur Ausführung eines Pferdedtebstahls. Der gerstesgegen- Lrtiae Kutscher nahm eine Halfter von Hanf, machte eine Schlmge daraus und warf Ä?n demselben Momente, als der Pferdedieb seinen Arm durch die durchgesägte 7 ür zwängte, um das Handgelenk des letzteren, zog zu und fest saß der Dieb, ein Entrinnen war unmöglich Nunmehr legten sich die drei Räuber aufs Bitten ver- lorachen dem wachsamen Kutscher, sie würden Geld, so viel er wünschte, vor die Thüre lcgen, nur mochte er ihren Kameraden aus der Schlinge lassen; d0ch der Mann blieb flandhaft Als nach langen Unterhandlungen die Diebe die Erfolglosigkeit ihrer Bitten sahen hörte der Kutscher Wehklagen, Röcheln und zuletzt einen urchtbaren Schrer, bann war Alles still. Als man am nächsten Morgen nach dem Kutscher sehen wollte, fand man mit Entsetzen vor dem Stalle, mit einem Arme in der Thüre^Hangend, , bie Me eines ManneS, es war der Pferdedieb, dem seine beiden Cumpane, um nicht vmathen zu werden, sämmtliche Kleider ausgezogen und dann den Kopf vom Rumpfe aetrennt und diesen mit den Sachen mitgenommen hatten. 8 _ r$)ie Blindheit der spferbe.] Bei keinem anderen Hausthiere finden wir so mel Aua-nkrankh-iten. wie beim Pserde; diese Erscheinung hat verschiedene Urschen. iiMichst sind es die hohen Rauten, wodurch Grannen mit Wtderhakchen dem Pserde ms Auge aerathen und sich sestsetzen. Dadurch tritt Entzündung cm, in Folge dessen d«S Äuge sehr häufig verloren geht. Dann ist der scharfe bettzenbe Dunst in den SIMM dem Auge des Pferdes sehr nachthetlig; das scharfe Ammoniakgas, welches ba9 menschliche Auge zu ThrLnen reizt, ist auch dem Pserdeaug- schädlich. Dl- Zu- Ahrung des Lichtes ist sodann sehr wichtig; gibt man das Licht von der Seite, so Iihit das Pserd demselben immer nur dasselbe Auge zu, wodurch die Augm sehr ,-schwächt werden. Steht das Pferd °°m Licht abgekehrt so steht es immer ins Dunk^ waä durch den grellen Wechsel beim Hinaussühren nachthetlig ist. Gegen das Licht --stellt, wirkt dies blendend. Ein weiterer Grund des Uebeis sind di-Scheuleder,oder tantlappen. Die Augen des Pferdes sehen in einer geraden Stellung seitwärts; des Pserdeauge ist also beim Scheuleder in einer steten Zwangslage. Die Qual und b,r Reiz, der dadurch entsteht, daß das Pserd jeden Tag ein Brett dicht vor dem Auge 6al, machen dieses trübe und krank. Auch die Peitsche fahrt nur zu häufig m das Mae und bringt das Bersten eines Blutgesaßes oder eine Entzündung hervor ; geschieht bi-s-s auch manchmal wider Willen, so sind dich auch di- Falle nicht s-lttn, wo btt rohe Fuhrmann mit Vorsatz aus Hals und Kops schlagt und dabei di- S-Hkrast btrect zerstört. --- graben für weitere 9 Jahre, unter den bei derVerpachtung bekannt gemacht werden- ben Bedingungen, verpachtet. Gießen, den 4. September 1882. Döring, Kirchenrechner. 5832 10 „ 43 „ Oberheffen. welchem auf her Generalversammlung der 3 Vereine im Jahre 1863 zu Gießen einstimmig diese Verdienstmedaille zuerkannt worden ist, sich nicht auf- geführt findet. Telegraphische Dampfernachrichten. Mitgethetlt von den General-Agenten Gebr. Gofewisch und Max Jos. Schröder, Mainz. New-York, 5. Septbr. Angekommen von Hamburg Dampfer „Australia" der btrecten deutschen Dampfschifffahrt-Gesellschaft. Ncw-Dork, 6. September. Angekommen von Hamburg Dampfer „Wieland" der Hamburg-Amerik. Packetfahrt-Co. rwn iDtrb Gratulationskarten rown wto empfiehlt in schönster Ausstattung 5703 E. Balser, Mäusburg. Au gefälliger Beachtung! Ich beehre mich ergebenst anzuzeigen, daß ich die Restauration, zur Pulvermühle für meine eigene Rechnung übernommen habe. Indem ich streng reelle Bedienung zusichere, empfehle ich mein Unternehmen einem geneigten Wohlwollen. Gießen, den 8. September 1882. 5820 Anglist Noll II* Iden beschafft werden. Reflectanten wollen ihre Offerten bis pim 15. d. Mts. bei der Verwaltung mreichen-, woselbst die Bedingungen imb Muster eingesehen werden können. Gießen, den 7. September 1882. Gr. Direktion des akadem- Hospitals. Bekanntmachung. Montag den 11. d- Mts., Nach- Mags 2 Uhr, werden bei Wirth G. Tor feld in Wieseck die in dortiger Gemarkung gelegenen Wiesen der Kirche Arankfurt a. M., 8. Sevtbr., Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch oas Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 2737/ß, Staatsbahnactien 3033/e, Galizier 2741/», Lombarden 133, Nord- westbahnactien I86V2, Darmftädter-Bankactten 159Vs, Oberschlesische E.-B.-Act. 258V4, Oefterr. Silberrente 663/s, 4% Ungar. Goldrente 7513/i6 , 4% 1880er Russen 693/<, 5°/o 1877r Russen 86%, 2. Orient-Anleihe 56^/z, Spanier ööVie, 5% Rumänische Rente 914/8, 4% Unific. Egypter 62. Tendenz schwankend. ReichSbank-Disconto auf 50/0 erhöht. Kirchliche Anzeigen der Stadt Greffen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst: Sonntag den 10. September (14. nach Trinitatis). Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 2 Uhr: Kandidat Holtzmannn aus Friedberg. Am Sonntag, den 17. September, wird das hl. Abendmahl gefeiert werden. Die Beichte findet am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr, statt. Die Pfar r ge schäfte in der Woche vom 10. bis 16. September besorgt für Pfarrer Dr. Naumann: Pfarrer Dingeldey. (Wohnung Ludwigsplatz 1695.) Katholische Gemeinde. 15. Sonntag nach Pfingsten (Kirchweihfest). Von 6 Uhr an: Beichte. 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion. 1/2IO Uhr: Hochamt und Predigt: Pfarrer Rady. 2 Uhr: Festandacht. Dienstag um ‘,28 Uhr Gottesdienst mit Tedeum zur Feier des Geburtstages Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 63° Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 710, Mittwoch Abend 6 Uhr (Neujahrs-Beginn), Donnerstag Morgen 7 Uhr, Donnerstag Mittwoch 4Uhr, Donnerstag Abend 7,Uhr, Freitag Morgen 7 Uhr. eil« ttfl® !,.« Hfl’ HK - SÄ s ,put Wenig gebraucht und sehr gut er- kW Alten 1 polirtes Buffet mit durchgehender ,,.t 1 _ lflt Marnuorplatte, 1 Kleiderschrank m. Spiegel ,1 jtOtr’1 « unh n sehr schöner Ausziehtisch mit ge- 0 iiif Weniem Fuß (für 24 Personen) billig zu 'v1*rta^ölne: ^ümifen. Auch nehme ich gut erhaltene K Wbel in Umtausch. t-iD,r' ’^Oö I. Rothenberger, Lindenplatz. < i > xp. Ein l^/«Jahr alter, schöner, schwarzer Vorstehhund preiswürdig zu verkaufen. ImiBW Näh, bei der Eped. d. Bl. 5546 Megenschirme für Damen und Herren empfiehlt zu Migen Preisen 5234 H. Kübsamen. Kordel und Waschseile, Schwämme und Fensterleder 3454 Haus mit Hofraum in guter Lage, zu jedem Geschäft geeignet, zu ver- kaufen. Näh, bei der Exped. ds. Bl. J. AndePs ' J neu entdecktes überseeisches Pulver lödtet Wanzen, Flöhe, Schwaben, Schaaben, Russen, Fliegen, Ameisen, Asseln, Vogelmilben, überhaupt alle Insekten mit einer nahezu übernatürlichen Schnelligkeit und Sicherheit derart, dass ' von der vorhandenen Insektenbrut gar keine Spur übrig bleibt. Echt und billig zu haben in I Prag in J. ANDEL’s Droguerie, 13 „zum schwarzen Hund“, Hussg. 13. In Giessen bei 5822 Herrn Friedr« Seibel. 5826 5503 Reparaturen werden billigst ausgeführt. 5829 Sonntag den 10. und Montag den 11. September: ZU vermiethen. Mylius or> 02 Jos. Dusenbach, Restau- E x Prag. 5523 Verantwortliche Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (F. Ehr. Pietsch) in Gießen. »Zum schwarzen Hund“, Hus- (Dominikaner-) Gasse, Louis Baltin, Tuchhändler Joh. Schreeb, Kunstgärtner Jos. Wolf, Advokat Joh. Hilf, Hausbesitzer rateur /(9c Zu haben in der Droguerie: 9 Corfetten M in allen möglichen Fayons M empfiehlt in großer Auswahl Fangmann. Nud. Krause, Betriebs- / secretär der Nassauer Bahn I 5 * ° Sonst überall wo sich diesbezügliche Plakate vorfinden. 5805 Täglich frische Milch zu haben bei Gg. Lampus BI., Scltersweg (5. 69 Die Magdeburger Allgem. Verficherungs- Aetien-Gesellschaft mit einem volleingezahlten Grundkapital von Gesucht ! ein tüchtiges, gut empfohlenes Mädchen E. 77, 1. St. , Grbffuuugs-Anzeige. Hierdurch erlaube ich mir die ergebene Mittheilung zu machen, daß ich am hiesigen Platze ein Drechsler-Geschäft eröffnet habe Gleichzeitig empfehle mein Lager in allen Sorten Pfeifen, Stöcken und Cigarrenspitzen in großer Auswahl. Hermann Heiner, Seltersweg. Stimmen über das neu entdeckte J. AndePs überseeische Pulver. 5396 Ein Logis mit Zubehör zu vermiethen. I. Georg Unverzagt, Steinstraße. Agenten: August Kirchner in Worms, Chr. L. Bickel in Hanau, Echternach & Hanstein in Gießen, S. Bacharach in Bensheim, Otto Marcus in Wiesbaden. wozu freundlichst einladet (5796) ^Ludwig Balser. sowie die M. Abraham in Mainz, W. Göbel in Offenbach a. M. L. Strecker I J. D Grebert \ in Darmstadt, X. Demuth Wir Unterzeichneten haben das M „I. Andel's überseeische Pul-I ver", dem man allerseits so vielLobW spendet, zur Ausrottung des Unge-W ziefers gebraucht. Wir geben hier das D Resultat im Interesse des Publikums M wahrheitsgetreu öffentlich bekannt: H Das ..I. Andsl's überseeisches Pulver" ist faktisch eine Spezialität« von Pulver, es tobtet schnell und sicher W jedes Insekt ohne Unterschied — iuir ■ haben damit mit Zuhilfenahme der« hierzu nöthigen BestaubungssvritzeD unsere sämmtlichen Lokalitäten,Möbeln ■ und Kleider auf's Vollkommenste ge= M reinigt, was uns veranlaßt, Das-» selbe aus unserer eigenen Neber-« zeugung Jedermann aus das» Wärmste anzuempsehlen. Wir wiederholen es hier nochmals: ■ »das I. Andel's überseeisches Pulver" ist eine w hre Speziali-^ tüt; es ist nicht mit Geld zu be- M zahlen. 5754 Ein tüchtiges Mädchen mit guten Zeugnissen wird zum Diensteintritt auf Michaelis gesucht. Ecke der Alice- u. Ludwigsstraße-^ 5766 Anstreicher - Gehülfen sucht F. W. Stephany, Wetzlar.^ 5654 Ein Mansardenlogis nebst Zubehör, sowie 2 Zimmer zusammen ooer getrennt, mit oder ohne Möbel, zu ver- miethen. A. Marcus, Reichensand 224. 5771 Neuhergerichtete Logis für kleine Familien zu vermiethen. _____Otto Luft im „Löwen"._ 5781 In meinem Hause am Ludwiäs- platz ist ein kleines Logis zu vermiethen u. sofort beziehb. Dan. Schmall, Schloßg. 5782 Ein kleines Familienlogis sofort zu vermiethen._______Seltersweg C. 2. 4956 Laden zu vermiethen, auf Wunsch mit Logis. Ein Logis im 1. Stock zu vermiethen, Marktstraße D. 25. 3,000,000 Mark übernimmt Versicherungen gegen körperliche Unfälle zu den denkbar günstigsten! Bedingungen. Die Versicherung kann geschlossen werden entweder lediglich für Unfälle auf der Reife, oder für Unfälle aller Art, einerlei, wo fich dieselben ereignen. Bei der Reiseversicherung beträgt die Prämie für je lausend Mark Versicherungs-Summe: auf 2 Tage Jü —17 auf 3 Monate JL —50 H, auf mehrere Jahre jährl. JL. 1.— „ 7 „ ., —25 „ „ 6 „ „ —67 „ für 5 Jahre mit Vorausbezahl. 4— „30 „ „ —34 „ „12 „ „ l.-„ „10 „ „ „ „ 7.50 Die Prämien für die Versicherung von Personen gegen Unsälle innerhalb und außerhalb der Berusslhäligkeil, also sowohl am Wohnort, als auf Reisen, richten sich je nach der Gefährlichkeit des Berufs, sind jedoch ungemein billig! und setzen Jedermann in die Lage, von den großen Vorthellen dieser Versicherungsart Nutzen zu ziehen. Zu jeder weiteren Auskunft sind bereit und zur Aufnahme von Anträgen empfehlen sich Die General-Agenten der Gesellschaft in Frankfurt a/M., Roßmarkt 10 und in Offenbach a/M. Ludwigstr. 19, Iermietyungen. 5837 Eine Wohnung, gleich beziehbar, bei Karl Gerlipp, Krrchenplatz 3.__ 5833 Ein Stübchen mit Bett zu vermiethen^_____________Kaplaneigasse 11. 5830 In der neuen Kleinkinderschule ist eine schöne Wohnung, 5—6 Zimmer rc., beziehbar im Oktober, zu vermiethen. Näheres bei Lehrer Jung.____ 5819 Drei Zimmer mit 3 Kabinetten (Mansarde), Küche, Keller, Holzplatz, Mitgebrauch der Waschküche, Bleichplatz rc. alsbald zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. ds. Bl-____ 5824 Ein Logis, 4 Zimmer und Mädchenzimmer, ver schlieHbarer Corridor (neu und elegant hergerichtet), Küche, Keller, Holzplatz, Mitgebrauch der Waschküche, ist per sofort zu vermiethen bei U'/e^»I'ä^Ze^Kanzleiberg. 5825 Zwei hübsch möblirte Zimmer zum 1. Oktober zu vermiethen. Buchhändler Roth, Marburgerstr. A. 179. 5538 Zwei kleine Logis zu vermiethen. __________I. Bernhardt, Neustadt. 5397 Im Wortmann'scheu Hause Asterweg A. 128, der untere Stock zu vermiethen._____________________________ 4082 Das von dem Materialienver- walter Herrn Heinberg bisher bewohnte Familienlogis ist versetzungshalber per 1. Oktober anderweitig zu vermiethen, auf Verlangen auch früher beziehbar. Näheres bei A. Nüsing in der Nähe des Bahnhofs. 4100 Eine freundl. Wohnung von vier schönen Zimmern und Küche in verschl. Corridor, mit Boden und Keller sogleich zu vermiethen. W. Ferber, Buchhdlr., Kirchenplah. 4733 Neuen-Bäuen 101 ist das seither von Frau Apotheker Buff bewohnt gewesene Logis per 15. Oktober event. auch früher zu vermiethen._____________ 5148 Das Parterrelogis meines größeren Hauses am Ludwigsplatz ist per 1. Novbr. 5542 Ein möbl. Zimmer zu vermietben. _________________Löwengasse C. 16O._ 5663 Ein kleines Logis auf 1. Oktober zu vermiethen. Marktstraße D. 25. 5748 Zwei Stuben mit Zubehör per 1. Oktober zu vermiethen bei I. Rucksiuhl, Steinstraße, Garffeld- 5772 Eine Familienwohnung auf sofort zu vermiethen bei Herrn Zugführer Rörig, Frankfurter-Straße E. 338- 5791 Ein kleine? Logis ist an ruhige Leute zu vermiethen. _____________Emil Lotz, Kirchenplatz. 5784 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen, auf Verlangen mit Kost. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. 5801 Ein Mansardenlogis vermiethet __________Jakob Reiber, Ederstraße. 5811 Ein Familienlogis zu vermiethen bei Heinrich Mählich, Flügelsgasse. 5769 Ein großes und ein kleineres Logis zu vermiethen im^RHein^Hof^.^ 5458 Familienwohnung, 5 Zimmer nebst Zubehör, per 1. Cft. zu vermiethen. ___________________Wilhelmsstraße 18. 4846 Ein größeres und ein kleines Famlienlogis zu vermiethen und alsbald zu beziehen im „Darmstädter Haus". 5399 Der seither von Frau Dr. Cap- rano bewohnte 2. Stock meines Hauses an der Grünbergerstraße ist nebst allem Zubehör zu vermiethen. ___________Chr. Keller, Markscheider. 4699 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. ______Ludw. Orth,_N c i - en-Bäuen. 5651 Ein möbl. Parterrezimmer zu vermiethen. Westanlage 885. 5770 Ein Hausbursche gesucht im __„Rheinischen Hof".^ 1500—2000 Alk. Kapital liegen in der Kirchenkasse zu GrF Linden gegen doppelte hypothekarO Sicherheit und 5pCt. Zinsen zum AuS» leihen bereit. 5808 Velten, Kirchenrechner. Wer-rüschie Anzeigen. 5834 Ein Knecht auf sofort gesucht von Oekonom Eiuhcuser, Leihgest.-Weg. . ,5831 Ein mit guten Zeugnissen ver^ sehenes, ti? Küche u. Hausarbeit bewandertes Dienstmädchen auf Michaelis gesucht. Näheres durch die Exped. ds. Bl. 4838 Ein Pensionär findet gute Auf- uahme be: Fran Pf. Ebel, Westanlage E. 96. ausgenommen. Hebamme Mussig^Mannbeim. 4731 5261 Bezüglich beabsichtigter Neu- anlagen, Erweiterungen und Aenderungen von Gas - Einrichtungen bitten wir uns be- W rechtzeitiger Ausführung baldmöglichst Mittheilung zu machen, da sich diese Arbeiten mit dem Vorschreiten der Jahreszeit anhäufen. Li-j.VBZSQSr' Gaswerk, 3763 Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und Akten. LouiS Rothenberger, Neuenweg 194. Sartletlen frisch eingetroffen. Carl Petri 5757 (vorm. G. Chr. Spruck). Gratutations- und Postkarten, Briefbogen zum jüd. Neujahrsfest empfiehlt 5745 Wilhelm Klee. 5792 Ein Mädchen, int Kochen sowie in her Hausarbeit vollkommen erfahren, wird gesucht von Frau Levy, Neustadt, Bernhardt'sches Haus.5792 5783 Ein braves, tüchtiges Mädchen wird gesucht.Seltersweg C. 59. 5773 Zwei Schneidergefellen auf dauernde Beschäftigung bei gutem Lohn nach Auswärts gesucht. Näheres bei Wittwe Stein, Wetzsteingasse.________ 5746 Einen Lehrling sucht Schreiner Heß, Caplansgasse. 5545 Ein bis zwei Schüler wünscht in Pension zu nehmen einePfarrers-Wittwc. Näheres bei der Exped. ds. Bl.__ Akadem Hospital Zwei Dienstmädchen zum 14. ds. Mts, gesucht. 58!5 Gesucht eine schöne Familienwohnung von 4 bis 5 Zimmern in hübscher Lage per 1. Oktober Offerten mit Angabe des Preises unter Nr. 5768 an die @£peb. ds. Bl. 5768 1 Hüll Bert Der Kaistr Telegramm« und Schütz verein zu 5 und Treue eine feine 5 berührt. entsendeten sicheren Ar nicht un das Bre dienstlich anwalt fmi Frei Unalücksftel anderen lies durch £ertr: Selbst die (3 Schienen si Ingenieur: Weise statt, aus bis zur Zuge aus u fahrenden 1 treffenden T Wren unb b Irümnitr büt MraiiSMt ni Aigelegl sein. Neugierigen ab, es, man h Wtii. Nr EÄtitzt. A uquir f* N; ify Quf dem tzchi bahn-Unsa^ z- d. M. ist m D' Persone Bahnho wieder i Wtt D ?? M'nu Mt Sütff Sfiibuto «««bin j V Ul g (l Wffid Mnb m, vom «’S DI- 'M fcifer j ?'rM Arnman N ala 8 r S1 fei