-rr. LSI. Freitag den s. Juni 1882. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. <1 I; die glänzenden Mena, entgegen- 1 zu entschädigen, glückliche Ehe "it bereits «hr Ende me versäumle er, Öligkeit, b’e ’N Berdrießlichke’ten unbibn i” *** iinfl der (otmM SÄ »rf 1 vom i'fwS «»s ‘ZV*5 s ®»r,Si 8“ ,-'«1-7 !-'b'-7"d"ßd'-li h äs? r;<$ -S'tzL 7flne Die Schatten, welche der Kampf um das Mittelmeerbecken vor sich her wirft, haben Italien zu jenem Anschluß an die große Nordmacht getrieben, dessen erhabenes arib^je'nen Berühmtheiten, die zum Schaden ihres Ruhmes die Pöfunfl ihrer großen Aufgabe überlebten. Gleichwohl ragt seine von gluthathmender Vaterlandsliebe beseelte Heldengestalt aus dem Getriebe der kleinlrchen Parteiungen des heutigen Italiens empor wie ein Fels aus einer Brandung, und wenn man auf die Pygmäenkämpfe von heute blickt, mochte man den Italienern beirn Tode dieses alten Freiheitskämpfers zurufen: „Es war ein Mann, nehmt Alles nur in Allem, wenn man auch freilich mit dieser Zeile das allbekannte Wort des Dichters ab- $ Von mittelgroßer Statur, erfreute sich Garibaldi bis zum reifsten Mannesalter, bis zu seiner Verwundung bei Aspromonte, des kräftigsten Körperbaues und war, ab- ae sehen von seiner abenteuerlichen Tracht, eine interessante, sympathische Erscheinung. In seinem antik geschnittenen Gesichte drückten sich Kraft und Energie aus; dieser strenge Ausdruck wurde aber durch den freundlichen Blick feinet blauen Augen gemildert, mit dem er namentlich auf die Frauen wirkte. Der Charakter seiner Kopf- b kdung und sein übriger Habitus war nicht jener der romanischen und eher der brr geimanischen Race. Die ärgsten Gegner wurden bei emem persönlichen Zusammentreffen mü Garibaldi von dessen überaus gewinnendem Wesen förmlich fasctmrt, und diese seine Milde hinwieder von ehrgeizigen und eitlen Anhängern ausgebeutet, die ihn bti dieser sogar zur Schwäche herabsinkenden Milde anzufassen wußten, um oft ihre selbstsüchtigen Pläne mit seinem Namen und mit Briefen zu decken, zu deren Abfassung er in seiner Schreibseligkeit leicht zu verleiten war. Gegen sich selbst strenge bis zur Askesis, war er fast kindlich nachgiebig gegen seine Freunde und Anhänger, wenn er ortrtotischen Eifer bei ihnen voraussetzte; unbeugsam aber war er auch gegen diese, trenn er mit ihnen in Waffen stand, und dann brachte er mit einer vorwurfsvollen Mge seines sonst so sanften Blickes die strammste Manneszucht zu Wege. Lokales. Gießen, 8. Juni. Das gestrige Jahresfest des Vereins für innere Mission in Tberhessen nahm einen überaus schönen Verlauf. Die Verhandlungen standen durchaus auf der Höhe der Situation, die Versammlung war von den Vorträgen der Referenten ganz hingerissen. Der Besuch von Seiten Auswärtiger war recht ansehnlich, von Hiesigen dagegen verschwindend. Man ist das ja schon nachgerade gewöhnt und gewiß begrüßt gar mancher diese Thatsache als ein erfreuliches Zeugniß der freisinnigen Ge- funung der Gießener Bevölkerung, die sich von solch' finsteren Werken fernhält. Von auswärtigen Gästen, die die Physiognomie solcher Versammlungen an anderen Orten kennen, wurde manch' bedenkliches Kopfschütteln wahrgenommen und manches Befremden geäußert über die für eine Universitätsstadt kaum begreifliche Erscheinung, daß ein Thema, wie die Auswanderungsftage, in der alle Fäden der socialen Frage zu- sammenlausen, und ein Redner, wie Dr. Fabri, der als eine der ersten Autoritäten au1 diesem Gebiet in der ganzen gebildeten Welt bekannt ist und überall, wo von bitfen Dingen die Rede ist, zu Rathe gezogen wird, kein größeres Interesse unserer geistig leitenden Kreise geweckt habe. Item, der Schaden ist auf der Seite derer, die nicht da waren, denn etwas gleich geistvolles, originelles, von vollendester Beherrschung bt5 Gegenstandes zeugendes wie der Vortrag des H^rn Dr. Fabri über die Ursachen nuferer Auswanderung und ihre Beurtheilung und ebenso nach der practischen Seite bet des Herrn Dr. Griesemann wird selten geboten. Unmittelbar nach der „tapferen" Predigt, wie sie mit Recht nachher bezeichnet wurde, unseres früheren Mitpredigers, jetzigen Pfarrers in Jugenheim in Rheinhessen Herrn Fretensehner, hielten die beiden Herren ihre Vorträge. Herr Dr. Fabri vertritt eine ganz originelle Auffassung der Auswanderungs- frvge, die aber sachlich so wohlbegründet, so tief durchdacht und so klar dargelegt wurde, baß sie die allgemeine Zustimmung der Versammlung fand. Es ist unmöglich, den üb erreichen Inhalt des Vortrags in kurzen Worten wlederzugeben. Der Grundgedanke ist der, daß der eigentliche Grund unserer Auswanderung, der freilich bei den einzelnen Auswanderern nicht zum Bewußtsein kommt, die zunehmende Ueberoölkerung ist, dem gegenüber alle anderen Gründe zurücktreten. In 60 Jahren bat sich die Bevölkerung in Preußen z. B. mehr als verdoppelt. Damit hängt eine Entwcrthung der Arbeitskraft, eine zu weit gehende Parcellirung der Grundstücke zusammen. Wo Grund und Boden in großen Gütercomplexen in festen Händm sind, wie im Osten Deutschlands, schwindet da mehr und mehr die Aussicht auf eigenen Besitz. Deshalb gübt es auch kein Mittel, die Auswanderung einzuschranken. Vedenkt man nun, daß im vorigen Jahre 250,000 Menschen aus Deutschland awsgewandert sind und die Auswanderung in diesem Jahre nach bm jetzt bereits vor- ja nbenen Anmeldungen die Zahl von 300,000 überschreiten wird, daß jene 250,000 Auswanderer nach sicheren Berechnungen an baarem Geld und an verloren gehenden Kosten ihrer Ausbildung ein Capital von ca. 60,000,000 A mitnehmen, die dem Nationalvermögen also entzogen werden, daß. da 93 pCt. der Auswanderer sich nach Nord- Amerika wenden, wo erfahrungsgemäß die meisten entnationalifirt werden, so ist klar, welche Einbuße an wirthschastlichem und socialem Werth die Auswanderung für uns bedeutet. Um diese Einbuße zu vermeiden, genügen feine Prohibitivmaßregeln der Auswanderung gegenüber. Redner bedauert, daß die Reichsregierung lediglich auf diesem Standpunkte beharrt- Es gilt, die Auswanderung so zu lenken, daß ihre Kräfte Deutschland nicht verloren gehen, sondern in lebendiger Verbindung mit der Heimath bleiben. Dafür empfiehlt Redner die Auswanderung nach Südamerika, besonders Brasilien- Es sei eine Erfahrungsthatsache, daß die Deutschen unter romanischer Bevölkerung, wie sie Südamerika bewohnt, ihre Nationalität treuer bewahren, als unter der angelsächsischen in Nordamerika, und daß ihnen unter jenen mehr und mehr der gelammte Handel zufalle. Dort sind schon jetzt Colonien von überwiegend deutscher Ssvölkerung vorhanden. Die Negierung wie das Privatkapital sollten die Sache energisch in die Hand nehmen, Dann werde an die Stelle der fortwährenden Verluste ein reiches Zurückströmen wirth- schastlicher Güter treten. Dies ist in dürftiger Skizze der Kern der Ausführungen des Redners. Herr Pfarrer Dr Griesemann gab bann, aus eigenster, genauester Kenntniß geschöpft, ein vielfach ergreifendes Bild der Zustande der Auswanderer in den Hafen- jtnbtcn, auf den Auswandererschiffen und bei der Ankunft; wie Habgier und Verführung aller Art sie umgarnen und sie um ihre Habe und um ihr gutes Gewissen bringen. Er theilt dann mit, was bereits von verschiedenen Seiten für die Auswanderer geschehen sei, wie namentlich der katholische Rasaelsverein mit trefflichem Beispiel vorangegangen sei. Die evangelische Kirche dürfe dahinter nicht Zurückbleiben. Er entwickelt nun ein System der Hilfleistnngen und fordert auf zur Unterstützung des von Dr. Fabri geleiteten „Evang. Vereins für die protestantischen Deutschen im Ausland", der im Begriffe fei, diese Aufgabe der Fürsorge für die Auswanderer in umfassendster Weise in Angriff zu nehmen. Diese Ausführungen, wie drei Thesen, in welche Dr. Fabri seine Gedanken zusammengefaßt hatte, fanden den einstimmigen Beifall der Versammlung. Vertheilt wurden Exemplare des „Ansiedlers aus dem Westen", des vortrefflichen und interessanten Organs jenes Vereins. Aus der nachfolgenden Discussion heben wir noch besonders hervor die interessanten Mittheilungen des Herrn P arrers Vogt aus Langd über die hessische Auswanderung nach Paris. Wir müssen uns versagen, daraus, sowie aus dem von Herrn Pfarrer Schlosser von hier erstatteten Rechenschaftsbericht, der manche interessante Thaffache enthält, Einzelheiten mitzutheilen. Wer den Verhandlungen angewohnt hat, hat reichen Gewinn davon heimgetragen. Möchte daraus ein rechter Eifer der Hilfe für unsere auswandernden Landsleute erwachsen! —r. Eingesandt. Geehrter Herr Redacteur! Gestatten Sie, daß ich Ihre Aufmerksamkeit und die des Publikums auf einen Punkt lenke, dessen Wichtigkeit bet der heißen Witterung der letzten Tage wieder deutlich hervortritt. Viele Einwohner Gießens sind gewohnt, an schönen Sommerabenden über die Lahnbrücke hinauszuwandern, um auf Textor's oder Wetdig's Hardt sich zu erfrischen. Leider ist der Weg dorthin kein allzu angenehmer. Einem Graben an dem Wege von der Heuchelheimer Chaussee nach der Textor'schen Brauerei entsteigen schon bet mäßiger Temperatur ganz mephitische Dünste — ein Mißstand, welcher sich bei heißem Wetter bis zur Unerträglichkeit steigert. Da die Sache auch von sanitätspolizeilichem Standpunkte ins Auge zu fassen ist, so zweifle ich nicht, daß dieser Hinweis genügen wird, eine Abstellung dieses unerträglichen Mißstandes herbeizuführen. Hochachtungsvoll N. N. Handel und Verkehr. Limburg, 7. Juni. Rother Weizen A 21.35, Weißer Weizen A 21.20, Kor n A 14.30, Gerste A 10.20. Hafer A 8.60, Erbsen A —, Kartoffeln A — Frankfurt. 7. Ium. Auf dem heutigen Markt kostete bet Centner Heu je nach Qualität A 4.00—4.75, Stroh A 2.50—3.20, Eier des Hundert A 4.20—5.40, Butter 1. Qualität A 1.00, 2. Qualität A 0.75, Kartoffeln das Malter A 4.80—5.30, Kopfsalat 2—3 H, Wirsing 20—40 H, Erbsen 35—50 H, Bohnen A 1 das Pfund, Spargel 30—50 das Pfund, Blumenkohl 50—70 $ das Stück. Ochsenfleisch per Pfund 65—70H, Kuh- und Rindfleisch 50—60H, Kalbfleisch 50—60 H, Schweinefleisch 65—75 H, Hammelfleisch 55—65 1 Hahn A 1.70—2.50, 1 Huhn A 2.—2.50, 1 Poularde A 2.50,-3.00, 1 Ente A 3.-4, 1 Taube 50—60 H, 1 Welscher 8—12, 1 Gans A 3.50—5. Frankfurt a. M., 8. Juni, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactten 278*/4, Staatsbahnactien 2813/4, Galizier 272, Lombarden 1243/4, Nord- westbahnactien 178V4, Darmstädter-Bankactien 1603/4, Oberschlesische E.-B.-Act. 248Va, Oesterr. Silberrente 655/e, 4% Ungar. Goldrente —, 4% 1880er Russen 6815/i6, 5% 1877r Russen —, 2. Orient-Anleihe 56, Spanier 29Vs, 5% Rumänische Rente 905,8, 4% Unific. Egypter 707/8- Tendenz matt. Je 50 Kilogramm kosten Mark und Pfennige. c" c «n s; 0 © D- £ AfS)\AS) AS, A H AS) A. S A S AS) 14 — 20 — 23 - 23 - 26 - 25 —17 - 9;50 12- 3 25 3— 170 9—8 35 12,60 Je Vr Kilogramm kostet Mark und Pfennige. d £ - 8 G IS-g & AS)\AS> A-. ^9- AS, ■A S> S) 56 löO 50 >44 1 50 9 -90 -70 20 - 28- 22 46 1914 18 13 L) A-. S) d Q c A 'S) 'A'S) Sä —« Verzeichnis der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stadt Gießen vom Monat Mai 1882. Wafferwärme der Lahn. Am 8. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 16° R-, Luftwärme + 15° 9t- L. Chr. Rübsamen. 70 — 60 64 — 62 c 5- A'S) B CQ XI, s N A3) a 8 -b-S AA © AÄ © Ä A'S) 1 26 20 N A 'S) © 18 16 © « Jj |66_ 1| I I64 72 85 Allgemeiner Anzeiger. 2 Loefhmd’s bewährte diätetische Mittel 8. Weimersheim Nachfolger 3956 1338 3924 03 3960 Ein Acker ewiger Klee zu verkaufen bei A. Debns, Schiffenberger-Thal. in 3 Nuancen, in wenigen Stunden mit schönem Glanz trocknend, Fertige Fuftboden-Wichse, Fertige Parguetboden-Wiehse einpsiehlt Emil Fischbach 3970 Mehrere Wiesen mit Heugras I zui verkaufen. L. Chr. Rübsamen. * Wegen vorgerückter Saison verkaufe Damen-Ämhänge u. Paletots zu sehr billigen Preisen. Die feinsten Satins geblumt und glatt, per Meter 1 JL. 2t F. Helberg, Mchenplah (8 goldene und silberne Medaillen und Ehrendiplome.) Das gewöhnliche Malz-Extract ist das reellste Mittel gegen Husten, Bruskatarrh, S^Lvseo"^“e' Das Diastase-Malz-Extract befördert die Verdauung der Mehl- " speisen, empfiehlt sich daher für Personen mit schwacher Verdauung, sowie als Zusatz zu Kindersüppchen, die dadurch viel nahrhafter werden. Das VerdauungS-Malz«Extract (mit Diastase und Pepsin) ver- daut gleichzeitig die Mehlspeisen und die Fleischkost. — Diese neuen Präparate gewähren den grossen Vortheil, dass sie nicht auf die Organe, sondern auf die Nährstoffe selbst einwirken. Das Eisen-Malz-Extract ist das verdaulichste Mittel gegen Bleichsucht u. Blutarmuth, auch bei Reconvalescenten, sowie bei schwächlichen Kindern sehr kräftigend. Das Kalk-Malz-Extract ist für rachitische, scrophulöse Kinder, ganz besonders aber für Lungenleidende zu empfehlen. Loeflnnd's Malz-Extract •Bonbons sind die angenehmsten, wirk- samsten, keine Säure erzeugenden Hustenbonbons. In allen Apotheken zu haben, wobei jedoch ausdrücklich zu verlangen ist „aus der Fabrik von Ed. Loeflund in Stuttgart.“ Bekanntmachung. Diejenigen Steigerer von Holz im Gießener Stadtwald, welche mit der Abfuhr desselben noch im Rückstand sind, werden aufgesordert, ihr noch sitzendes Quantum binnen 14 Tagen aus den verschiedenen Schlägen zu bringen, widrigenfalls gegen die Säumigen Anzeige erhoben werden wird. Gießen, den 27. Mai 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 3808 Freitag den 23. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Ortsgericht die Hofraithe des Johannes Schneider II. dahier: Flur 39 Nr. 77Vw, 1076 Mtr. Grabgarten rechts des Wiesecker-Wegs, 39 Nr. 77Vio, 393 Mtr. Hofraithe das. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 10. Mai 1882. Großherzogliches Ortsgericht. 3380_____________Müller.__________ Freitag den 7. Inti, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die Grundstücke des Karl Kranz dahier: Flur 3/19, 62 Mtr. Gewann, Lappen am Wismarer Weg, 36/29, 944 Mtr. Acker unter den alten Eichen, 29/5,3, 662 Mtr. Acker an der Weißerde, 29/5,5, 856 Mtr. Acker daselbst Gießen, den 23. Mai 1882. Großh. Ortsgericht. 3674 Müller. Jeikgeöotenes. 3974 Ein Schreibfecretär und zwei tannene Bettladen, gut erhalten, billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. ds. Bl._______ Sandsteinplatten, schwarze und weiße Thonplatten für Flurbelege, Cement, glasirte Thonrohren, Dackpappe empfiehlt zu billigen Preisen 3691___Karl^IZenseL 3969 Eine fahrbare neue Gartenspritze billigst zu verkaufen bei Schreinermeister Balth. Schwan, Neue-Bäue.______ Schwämme g in großer Auswahl empfiehlt Grg. Wilh. Waldig. 3906 Ein fast neues Billard ist billig zu verkaufen. Näh, bei der Exped. ds. Bl. 3971 Aechte Oberndorfer Dickwnrz- pftanzen z. verkaufen im Promenadenhaus. Äollfaft. Sehweizerkafe ä Pfd. 1 Jt, Feinsten Rahmkäse 3040 ä Pfd. 60 H, Prima Lr nbur^er Käse ä Pfd. 41 empfiehlt______S. Elsoffer, Marktstr. 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Zimmer an einen oder zwei Arbeiter zu vermiethen. __Frankfurterstraße C. 16. 3961 Ein Keller zu vermiethen. ______________L. Bramm, D. 97. 3261 Ein Familienlogis, 4 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen im „Darm- städter Haus".____ 3634 Ein Familienlogis mit 5 Zimmern per 1. September zu vermiethen. __PH Bauer II., Bahnhofstraße. 2485 Möblirte Zimmer, auf Wunsch mit Pension, billigst im „Frankfurter Hof". 3161 Familienlogis zu vermiethen. Wernh. Brück, Flügelsgasse. 3896 Eine Wohnung, 3 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. __________Wilhelm Lange, Bäcker. 3515 Ein Logis, 3 Zimmer und Zu- behör, zu vermiethen. Franz Gerbode, Kaplansgasse. _ 3920 Ein Familienlogis zu vermiethen. __________________Löwengasse C. 108. 3923 Eine freundl. Familienwohnng im 2. Stock mit 3 Zimmern, Bodenkammer, Küche und sonst. Zubehör, auf 15. Juli zu vermiethen. Karl Schäfer, Schreiner, Wallthorstr. 3926 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen bei Gg. Sttehler, Grü nb. - Str. 3640 Wegzugshalber ein Familienlogis mit Zugehör zu vermiethen. Jacob Dörr, Mühlgasse 81. vermischte Anzeigen. Aus der Mathildeustiftung für Oberhessen sind ca. 20 000 Mk. gegen gerichtliche Hypothek mit doppelter Sicherheit im Ganzen oder getrennt ausznleihcn. Darlehnsuchende wollen sich unter Vorlage der Papiere an den Unterzeichneten wenden. Gießen, den 8 Juni 1882. 3973____Döring, Rechner. 3979 Ein Kellnerlehrling oder ein Kellner gesucht im Löwen. 3773 Ich werde mit dem 8. Juni wieder einen Cursus im Anmessen, Zu- schneiden und Anfertigen von Damenkleidern eröffnen. C. Schneider, Sonnenstr. 57. 3963 Ein ordentliches Dienstmädchen gesucht im v. Klipp st ein'scheu Haus. 3966 Ein fleißiger Kiftenmacher in eine hiesige Cigarrenfabrik gesucht. Näheres bei der Exped. ds. Bl. 3925 Ein Kellnerlehrling wird auf sofort gesucht bei L. Hormann, Brand. Die Nr. 35 enthält: Arnt Porner's Weihnachtsgespcnst. Aus einer ungeschriebenen, aber wahrhaftigen Chronik der Stadt Braunschweig. Bon Ludwig Hänselmann. «Fortsetzung.) — Die internationalen Polarstationen und die Betheiligung des deutschen Reiches daran. Mit einer Uebersichtskarte. — Die neueste preußische Reform im höheren Unterrichtswesen. Von einem alten Schulmann. — Giftige Fische. — Benjamin Vautier. Von A. Fellin. Mit Porträt und zwei Bildern von Vautier. — Am Familientische: Zöckler's theologische Encyklopädic. Von L. Krümmel. — Gesundheitsrath. — Haus- wirthschaftliche Fortschritte. Mit zwei Illustrationen. Mit zwei illustrirten Beilagen: Athletik. Von Hermann Vogt. Mit Illustration: Herren-Wettlaufen des Hamburger Sportclubs in Bahrenfeld bei Altona am 14. Mai 1882. (Hindernißrennen.) — In unserer Spielecke. — Umschau auf gewerblichem Gebiet. Ankauf von Lumpen und Knöchel- Papier, Akten. 3763 Louis Rothenberger, Neuenweg 194. Geld - CourS. 20-Francs-Stücke. . . do. in Va . Englische Souoeretgns . »e Imperiales . ische fl. 10-Stücke Ducalm...... Dollars in Gold . - . am—ii Mi nrimo v*. 16 16 20 16 16 9 4 25-29 24-28 36—41 71-16 7(1- r 53-# 17-21 ac Nur noch bis zum 23. Juli ik. dauert mein = Ausverkauf = und bietet sich meinen geehrten Abnehmern die günstigste Gelegenheit, nur gute, gediegene Waare zu den denkbar billigsten Preisen einzukaufen. Mein Lager ist in allen Artikeln vollständig assortirt und mache ich außer auf Stückwaare noch ganz besonders auf Damenwäsche in den neuesten, elegantesten Mustern, Herrenhemden in allen Weiten, Tischtücher, Taschentücher, Einsätze, Kragen und Manschetten re. aufmerksam. Ganze Ausstattungen liefere in kürzester Zeit in gediegenster Ausführung und gewähre ich während der Dauer des Ausverkaufs auch auf Wäsche nach MaaH oder nach besonderen Mustern einen Ausnahms- Nabatt. F, C. Weber, 3972__Leinen-, Wäsche- und Ausstattungs-Geschäft. Geschäfts-Empfehlung. 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Bl 3937 Ein Mädchen für Küchen- und' Hausarbeit gesucht. Seltersweg 104. der Sänger-Gesellschaft C. Gärtner aus Hamburg. 3976 Anfang 8V2 Uhr. Entree frei. Bei sehr schöner Witterung im Garten. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Bttkian Durchschni ( Mfinben. E Bezirk der D Wßellen 1 mit zur S D Sl bisherigen Di rechtzeitig zu Gi Ta die Landr Ministni lichcn Pr ber Grotz 'Summen aus Staa nächsten s vorgelegt lammlunc na ch folgen kohe für W Vo Ssfflme Mdltcfa »"•tfinber ^athun^ el" s-hr e W Sriinb M-Äster^ ®r"nbIOgi ,®»srnt?a K" , tage ®,0S5.