Akr. 23S. Zweites Blatt. s Sonntag den 8. Oktober L88H. Amts- und Anzcigeblatt für den Kreis Gießen. r Sl Bureau: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Preis vierteljshrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Wochenschau. Gießen, 7. Dctober. Unsere innere Lage wird mehr und mehr durch die Wahlbewegung in Preußen beherrscht, in welcher namentlich die Polemik der „Nordd. Allg. Zeitung" gegen die Conservativen ein beachtenswerthes Moment bildet. Die sortgesetzten Artikel des genannten officiösen Organs in dieser Angelegenheit laufen alle darauf hinaus, den Conservativen klarzulegen, daß ihnen Ehre und Gewissen gebieten, unter allen Umständen keine Opposition zu machen und daß demnach wahrhaft conservative Wähler bei der Wahl zur Volksvertretung einfach die Unterstützung der Negierung zur Losung für sich und die Männer ihrer Wahl zu machen hätten. Diese Forderung hat im conservativen Lager begreiflicher Weise sehr verstimmt und besonders die Organe der äußersten Rechten, wie z. B. der Stöcker'sche „Neichsbote", ziehen gegen die „Norddeutsche" scharf vom Leder. Aber auch die geniäßigt-conservativen Organe fühlen sich durch die Polemik des Berliner gouvernementalen Blattes unangenehm berührt und es ist sehr bezeichnend für die Stimmung in diesen Kreisen, daß selbst ein so regierungsfreundliches Blatt, wie die Berliner „Post" über die Aeußerungen der „Nordd. Allg. Ztg." in Wallung geräth. Dieselbe meint, daß der Gedanke einer Pflicht absoluten und gedankenlosen Gehorsams außer in orientalischen Despotien vielleicht nur noch in England von orthodoxen Geistlichen in den häßlichsten Reactionsperioden vertreten worden sei. Diese Sprache von Seiten eines Blattes zu hören, welches sonst unerschütterlich auf dem Boden der Regierungs- Presse steht, ist sehr bemerkenswerth und die Dienste, welche die „Nordd. Allg. Ztg." durch ihre Angriffe auf die Conservativen der preußischen Negierung leistet, erscheinen deshalb und in Berücksichtigung der unmittelbar bevorstehenden Landtagswahlen in einem äußerst zweifelhaften Lichte. Ueber den Zweck dieser Angriffe ist man jedoch noch einigermaßen im Unklaren, denn es ist doch nicht anzunehmen, daß in der innern preußischen Politik eine Schwenkung nach der liberalen Seite hin bevorsteht, nachdem noch im vorigen Jahre gelegentlich der Reichstagswahlen selbst die gemäßigsten Liberalen von den Berliner Officiösen so heftig angegriffen wurden. Wahrscheinlich sind diese officiösen Aeußerungen nur der Ausdruck einer augenblicklich in den Negierungskreisen gegen die Conservativen herrschenden Verstimmung, welche wohl nach den Wahlen wieder verschwinden wird. Zu den Wahlausrusen der beiden conservativen Parteien hat sich nun auch derjenige des Centrums gesellt. Positiv Neues enthält auch das Wahl- manifest der Ultramontanen nicht, eigentümlich berührt aber das Geständniß, daß der Wahlaufruf auf die gegenwärtige politische Situation nicht passe, was darauf schließen läßt, daß man auch in den Kreisen des Centrums im Zweifel betreffs dessen ist, was in unserer innern Politik demnächst kommen wird. In Gotha fand am 2. Oct ob er ein Parteitag der Liberalen aller Schattirungen Thüringens statt, auf welchem auch Professor Hänel aus Kiel, der fortschrittliche Antipode Eugen Richter's, erschienen war. Herr Hänel betonte in seiner Rede, gleich Herrn Lasker, welcher ebenfalls erschienen war, daß die Liberalen die von ihnen errungenen Erfolge festhalten sollten, aber eine Darlegung der innerhalb der liberalen Parteien bestehenden Gegensätze, welche man gerade von Herrn Hänel wegen seines Zwistes mit Eugen Richter erwarten durfte, erfolgte nicht. Die Versammlung nahm schließlich eine Resolution an, in welcher der engere Zusammenschluß der Liberalen als eine politische Noth- wendigkeit hingestellt wird. Auch Oesterreich-Ungarn hat nunmehr seine Judenhetze im großen Style gehabt und die hierüber aus dem Preßburger Comitate eingelaufenen Schilderungen lassen erkennen, daß die Preßburger Judenhetze ähnlichen Vorfällen in Süd-Nußland an Umfang nicht viel nachsteht. Dem energischen Einschreiten des von der ungarischen Negierung nach Preßburg entsendeten Com- missärs ist es in erster Linie zu danken, daß die Excesse in Preßburg und den umliegenden Ortschaften beendigt worden sind. Diese bedauerlichen Vorgänge lassen erkennen, welche Früchte die durch die Herren Jstozy und Genossen nach Ungarn verpflanzte antisemitische Bewegung zu zeitigen vermag und es bleibt nur zu wünschen, daß der demnächst zusammentretende ungarische Reichstag diesen Herren ihr sauberes Handwerk energisch legen wird. — Ueber die Explosion während des Seefestes in Muggia bei Triest sind noch nähere Berichte abzuwarten; jedenfalls hat man es aber wieder mit einem irredenttstischen Bubenstücke zu thun. In Frankreich dauert die politische Stille noch an, aber sie wird in nächster Zeit voraussichtlich heftigen Stürmen Platz machen. Gambetta hat gelegenllich eines Frühstückes, welches er jüngst seinen Freunden gab, mit vollen Backen wieder in die große Posaune gestoßen und versichert, daß er sich lebhaft an den Verhandlungen der französischen Deputirtenkammer zu betheiligen gedenke, namentlich was die Fragen der Militär-Reformen, des öffentlichen Unterrichts und der Justiz-Reorganisation anbelangt. Das Wiederauftreten Garn- betta's, nachdem er verhältnißmäßig lange geschwiegen, wird auch in Deutschland Interesse erregen. In England ist man eifrigst beschäftigt, dem siegreich heimkehrenden egyptischen Expeditions-Corps Lorbeerkränze zu winden, bildlich und wörtlich genommen. Den Löwenantheil der Anerkennungen des Vaterlandes für die geleisteten Dienste werden natürlich die beiden Chefs der Expedition, Admiral Seymour und Sir Garnet Wolseley, davontragen, denn sie werden außer dem Pairstitel jeder 50,000 Psd. Sterl. (1 Mill. ^.) einheimsen; den Truppen, welche den egyptischen Feldzug mitgemacht haben, wird eine Kriegsmedaille verliehen werden, durch welche der Sieg der britischen Waffen verewigt werden soll. Hierbei dürfte es nicht uninteressant sein, zu erwähnen, daß die hervorragendsten Generäle des egyptischen Expeditions-Corps mit schweren körperlichen Gebrechen behaftet sind, welche es den Betreffenden unmöglich machen würden, in einer continentalen Armee zu dienen. So hat General Alison nur einen Arm, der Oberbefehlshaber Wolseley selbst ist im Besitze nur eines Auges und General Wood, welchem sich Arabi Pascha ergab, ist gar stocktaub! Die russischen Officiösen lassen sich fortgesetzt recht lebhaft über die egyptische Frage vernehmen. Auch in dieser Woche lag wieder eine ähnliche Kundgebung des „Journal de St. P6tersbourg" vor, in welcher darauf hingewiesen wird, daß in den egyptischen Angelegenheiten bisher zwischen den europäischen Regierungen auch nicht der geringste Mißton hervorgetreten ist. In dem betr. Kommunique wird dann weiter betont, daß allgemeines Vertrauen bezüglich der Absichten des englischen Cabinets herrsche, daß Rußland in der egyptischen Frage keinerlei Hintergedanken habe und daß auch Deutschlands Haltung eine durchaus loyale sei? In der Schweiz haben die englisch-egyvtischen Werbungen von Leuten behufs Reorganisation des egyptischen Gensd'armerie-Corps auch in dieser Woche einen rüstigen Fortgang genommen. Bereits sind drei Transporte Angeworbener von Genf aus nach Egypten abgegangen, denen im Laufe der nächsten Tage weitere Transporte folgen sollen. Wie der Berner „Bund" meldet, werden 5000 Mann angeworben, woraus man schließen kann, daß es sich nicht blos um die Errichtung eines Gensd'armerie-Corps, sondern auch um diejenige einer stehenden Truppe handelt. Die rumänischen Kammern sind zum 22. October zu einer außerordentlichen Session einberufen worden, welche am 24. November in eine ordentliche Session übergeht. In den egyptischen Angelegenheiten interessirt jetzt vor Allem das Schicksal Arabi Pascha's, worüber man bis zu diesem Augenblicke aber nur Vermuthungen hegen kann. Wie der „Times" neuerlich aus Kairo gemeldet wird, sei Arabi Pascha's directe Mitschuld an den Maffacres und an den Plünderungen in Kairo documentarisch nachgewiesen, was allerdings aus den Urthells- spruch gegen Arabi sehr ungünstig einwirken würde. Bisher wurde angenommen, daß Arabi Pascha sich im Gegentheil bemüht habe, Ausschreitungen der Egypter gegen die Europäer zu verhindern; seine Mitschuld an diesen Verbrechen würde demnach seine Lage wesentlich verschlimmern. — In Alexandrien nehmen die Werbungen für das Gensd'armerie-Corps ebenfalls einen guten Fortgang; es wurden dort für dasselbe bereits mehrere Hundert Personen eingeschrieben. Vermischte-. Berlin, 3. Oktober. Die durch Aufschüttung von Erde, resp. Kies auf Holzschalung her-gestellten sogenannten Holzcementdächer sind neuerdings unter die im Sinne der Baupolizeiordnung als feuerfeste Bedachung bezeichneten Bauausführungen ausgenommen worden. _ — Die Newyorker technischen Blätter bringen letzt Näheres über die großartige Edison'sche electrische Straßen-Beleuchtungsanlage, welche vor wenigen Tagen zum Theil in Betrieb gesetzt wurde. Speisen soll die Centralstelle 14,400 größere oder 28,800 kleinere (Haus-)Lampen. Das dazu eingerichtete Gebäude birgt zunächst vier mächtige Kessel zur Erzeugung des Dampfes, sodann sechs Dampf-Motoren und ebensoviel Rlesen-Dyncimo-Maschtnen von 6 Fuß Höhe, deren Magnet je 33,000 Psd. wiegt und die sich 350 Mal in der Minute drehen. Der von ihnen hervorgebrachte Strom sammelt sich in einer dicken Kupferstange, an welcher je 2 Leitungen auf jede zu erleuchtende Straße angeschlossen sind. Die Leitungen sind in gleicher Weise gelegt, wie die unterirdischen Telegraphenkabel. Bevor der Strom aber das Haus verlaßt, wird er von einem Beamten auf Gleichmäßigkeit geprüft. Auch muß der Strom zu der Zeit, wo die Beleuchtung beginnt, auf einen Augenblick eine Batterie von 1000 Lampen passiren, deren Anschauen Leuten mit schwachen Augen nicht anzurathen-iem dürfte. Brennen diese 1000 Lampen gleichmäßig, so wird angenommen, daß dies auch in den Häusern geschieht und der Strom wird losgelassen. Die Straßenleitungen werden wie Gasröhren vor jeder Laterne und jedem Hause mittelst einer bunneren Leitung abgezapft, die im letzteren Falle zunächst nach dem irgendwo auf dem Flur angebrachten Strommesser führt, so daß der Abnehmer, wie bet Gas, nur so viel zu bezahltti vat als durch den Apparat geflossen ist. Die zu den einzelnen Lampen führenden Drahte endlich sind so dünn, wie etwa die der electrischen Klingel undef beschädigt tomit deren Verlegung Wände und Tapeten nicht im geringsten. - Edison verraufr oen Abnehmern Kronleuchter, Wandlampen, Hängelampen, Gelenklampen sABureaux und endlich tragbare Lampen, die, statt durch einen Gummischlauch, wi ' $ einen dünnen Draht mit der Wand verbunden sind. Selbstverständlich können alle Lampen zugleich oder einzeln auch vom Flur oder von der Haus hü g Z oder gelöscht werden. Die Abnehmer sollen hochltch befr edigt sein. , ™tt, - Vor einigen Wochen fand in New York di- Le'ch-nf-'-r-in-s ^uy-r-n^ gliedes des Circus R-nz finit. Es war dies Herr Avery, bekannt unter der Benennung „Das lebende Skelett". Er b-sand sich zuletzt in Bunn6s !Mu'-um, wo°uch l-^n- sieben langhaarige Frauen, bei deren mancher der §»t^abren nur von Milch ? £ Mi &MS i? 's SSIÄSIÄS SoHegtutn übergeben. @ Ibotenmutter,'.] Hundert Jahr- und einundzwanzig T-g- sich des ird leben Da nS -r reuen und dann ohne vorangegangene schwere Er rankung, bla' netfditebenen Feldwebelswittwe Frau Katharina Slama beschiedcn. Sie w°?E ihrem Mann in den Krieg gezogen und hatte als Regiments-Market-nderin sr°7zSsischen Aldzüg- mitg-machtz Für die ausopfernde Pflege, die st- in dieser Stellung den verwundeten Soldaten auf dem Schlachtfelde widmete, erhielt sie nach beendetem Kriege die schriftliche Zusicherung, daß bei ihrem einstigen Leichenbegängnisse Mtlitärmusik ausrückcn solle. Da aber Budweis keine Musikkapelle besitzt, so hat der dortige Veteranenverein die Musik geliefert und die irdischen Reste der würdigen „Soldatenmutter" m feierlicher Weise zur letzten Ruhestätte begleitet. — [@in Franzose über Deutschlands Wie wir dem „Gaulois" entnehmen, ist der bekannte Dominikanerpater Didon soeben nach einem mehrmonatlichen Aufenthalt in Deutschland, wohin er sich nach seinem Exil auf der Insel Corsika begab, nach Paris zurückgekehrt- Er gedenkt hier einige Wochen zu verweilen und nachdem er den Advent gepredigt, eine Reise nach Palästina anzutreten, lieber seinen Aufenthalt in Leipzig und Berlin, woselbst er sich mit Eifer dem Studium deS „Deutschen und Deutschlands" widmete, äußerte sich der beliebte Prediger sehr befriedigt. Er hat viele Erfahrungen gesammelt und beabsichtigt, ein Werk herauszugeben, dem seine täglichen Aufzeichnungen in den deutschen Universitätsstädten zu Grunde liegen sollen. Im März d. I. schrieb Pater Didon aus Leipz'g an einen Freund: „Ich stecke im Deutschen bis über die Ohren, ich übersetze drauf los und buchstabire wie ein kleiner Junge die rauhen Silben dieser Sprache, deren ich mächtig sein will, ehe ich nach Parts zurückkehre." Und etwas später ließ er sich aus Berlin vernehmen: „Ich bin ein einfacher Berliner Student. Mit meinen vierzig Jahren und der Mappe unter dem Arm gehe ich unter Studirenden einher, sitze in ihrer Mitte zu den Füßen der Katheder ihrer Lehrer. Ich finde sie ernst und schlicht; sie lauschen aufmerksam, machen sich Aufzeichnungen, arbeiten fleißig. Die Renommisten und Händelsucher unter ihnen bilden eine geringe Minderheit. Auch die Lehrer überraschten mich durch ihr bescheidenes Auftreten. Alles geht ohne Gepränge vor sich, ohne das obligate Zuckerwasser, ohne Pedelle und silberne Kette um den Hals. Der Professor hat auch keine besondere Thür, er kommt wie die Zöglinge, hängt Ueberzieher und Hut an den nämlichen Pflock, wie die Hörer, setzt sich auf einen gewöhnlichen Strohsessel und lehrt nicht Worte, sondern Dinge." Im Hinblick auf den Culturkampf und seine Nachahmer in Frankreich äußerte der Pater, man müsse aus Deutschland kommen, um recht zu erkennen, welchen Irrweg die französische Regierung mit der Verfolgung der Kirche eingeschlagen hat. — [@in Sonderlings Das „Deutsche Mont.-Bl." schreibt: „Vor einigen Monaten durchlief eine Notiz die Presse, welche meldete, daß die verwtttwete Herzogin von Galltera dem heiligen Vater die Nutznießung zweier großer italienischer Herrschaften zugewiesen habe. Die Geschichte des ungeheuren Reichthums der Herzogin von Galltera dürfte vielleicht nicht allgemein bekannt sein. Der verstorbene Herzog besaß ein Vermögen von 300,000,000 Francs und einen einzigen Sohn, der, schon als Jüngling allen sogenannten noblen Passionen abhold, die größe Nichtachtung des Geldes an den Tag legte. Kaum 20 Jahre alt, zog sich der junge Herzog in das Gebiet Nizzas zurück. Er bewarb sich um die Schulmetsterstelle und erhielt sie. Sein Vater sandte ihm alljährlich 3—400,000 Frcs., der junge Herzog sandte das Geld nach Paris, wo cs als anonyme Spende unter die Armen vertheilt wurde. Der hochadelige Schullehrer lebte schlecht und recht von seinem kleinen Gehalte in emsiger Erfüllung seiner Pflichten. Nach drei Jahren seiner Thät-gkeit sandte ihm das französische Unterrichtsministerium die Ernennung zum „Officker de l'Academie". Der junge Herzog lehnte dieselbe in einem artigen Briese ab. Er schrieb, der Fall, daß ein Schullehrer nach dreijähriger Thätigkeit im Amte eine so hohe Auszeichnung erfahren, sei noch nicht vorgekommen, er müsse also in derselben eine Rücksicht auf seinen Namen erblicken und könne, entschlossen, sich selbst Alles zu verdanken, diese nicht annehmen. Vor wenigen Jahren starb der Vater des Sonderlings und das riesige Vermögen fiel dem Sohne zu. Dieser ging sofort nach Paris, setzte ein Testament auf, in welchem er seine Mutter zur Universalerbin ernannte, und einen zweiten Akt, in dem er feiner Mutter bei Lebzeiten die freie Verwaltung und ungehinderte Verfügung über das Vermögen der Galliers übertrug. Nachdem er diese Formalität erfüllt batte, zog er sich wieder in sein Dörfchen zurück und bereicherte nun nach wie vor die Köpfe der Jugend mit dem A-B-C. Die alte Herzogin, wohl die reichste Frau der Erde, wird von den Jesuiten und anderen geistlichen Congrrgationen auf den Händen getragen. Sie hat unlängst ein großes Hospital gegründet, in welchem die Krankenpflege einem religiösen Orden zugewiesen ist. Landwirthschaftliches. lieber Erkranken der Schafe nach Luzinenfütteruna lieaen SB SE s BSWfPfe te? & SS lichm Quantum an Samen. B-n-L !tw°L gequotlw ^erabretd&t werben,^amlt d» BMerst?ff mögliZ^?usge"gen ” SU,'"e <£' S'Wl?“ «» eXpe*8'" b,C 3Bir,Un8 bet Körne?ers?a? Agrikulturchem." wurde empfohlen, sowohl Heu als ganze Heerden damtt füttert Wirkung zu prüfen und bevor man we?che ohn^Gefah? verabreicht wU'Ä.^fCre" ^'malm-og- fest,»stellen. SiR RSutunft.] Unser Landsmann Dr. C. W Siemens in L°n- s°g"e In feiner L1-,v^kn°E?öffnungsrebe ÄÄ wünschenswerthe Resultat kann bei der Benutzuna von Ka« Vn, R S ?rUfe 5 ober ahne Hinzufügung von Coaks oberStaateÄ’f ®“ S,emens°will % °dahin' führen' sondern beftiHirt: er ist mit Bczu auf England"-/Ansicht daß benor viel! Yr'ch-n fern werden, wir in unseren Fabriken und an ®orb unkrer @6 ffe mafAinen einem Verbrauch von Brennmaterial, de? n cht ein P und K^bl N für die effec tvc Pferdekrast per Stunde überschreitet, Maschinen be denen die Ua MSSVMMW WSWSW SSSSZS Montag den 9. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, wird mit der Versteigerung in der Woh- uung des verstorbenen Herrn Hauptsteuer- amtscontroleur K o r w a n fortgefahren und kommen namentlich Kleiderschränke, Tische, Stühle, 1 Spiegelschrank, Silberzeug, Vorhänge, Kommoden, 1 Schreibtisch und Spiegel zur Versteigerung. Gießen, den 5. October 1882. 0^., Großher^liches Ortsgericht. 6160 Das Vorderhaus der HZvfraithe zum Adler in der Wallthorstratze soll Dienstag den 10. Oktober d. Js., Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle auf den Abbruch versteigert werden. r. Kauf. Aeitzeöotenes. Außer meinen sonstigen Artikeln empfehle la holl. Vollhäringe, la neue russ. Sardinen, ffst. Bert. Rollmops. „ inarin. 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Ä» Wistner.— 3006 In meinem neuerbauten Hause (Bahnhofstraße) ist ein Laden mit Logis sowie eine Familienwohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche und Zubehör, so- ivrt zu vermiethen. ManU. "6427 Ein schönes, geräumiges Logis zu vermiethen. Tiesenweg^^ 6447 Ein schönes Mansardenlogts mit Gartenantheil ist lüeöOT3fya^^er mietheu. Näh, bei der Exped. ds^B^ 6445 Durch Wegzug des Hrn. Registrator Herzberger von hier ist dessen Logis sofort anderweit zu vermiethen-^ L. Fäuerbach Wwe., Gruub.-Str^ 6390 Bahnhofstr. 50 sind möbl. Zimmer M vermiethen bei Ingenieur Merz» ^?^^?ü?^ni^Zubeho^i^erimethen bei Wwe. Hofmann^Cmüans^asse^^ 6440 Mehrere FamilienwohnungenT'so- wie möblirte Zimmer auf sofort zu oer; iniethen bei B. Katzenstein, Marktplatz. Marktstratze 21 ein kleines Familienlogis und em möbltrtes Zimmer zu_vermieth^.___ 5686" In meinem neuerbauten Hause ist der zweite Stock zu vermiethen. Karl Mertel, Marktstraße 213. 5657 Logis mit Stallung, Remise, Lagerräumen und großem Hosraum ganz oder getrennt zu vermiethen. Näheres bei der Exped. ds. Bl. 5395 Der 3. Stock meines Hauses mit Gartenantheil, sowie 2 Zimmer in der Mansarde zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres im Hinterhaus zu er- fragen. Karl Jughardt, Kanzleiberg. 5172 Zwei kleine Logis in meinem Nebenhaus zu vermiethen. K. Haas, Kalkbrennereibesitzer. 4994 1—2 unmöbl. Zimmer im 1. Stock sofort zu vermiethen. _________C. Petri, Marktplatz. 3659 Der mittlere Stock meines Haus es (2 Stiegen hoch) ist anderweitig zu ver- miethen. Emil Fischbach. 2785 Ein kleines Familienlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen bei August Noll im Stern. 6514 Zwei ineinandergehende Zimmer vermiethet S. Bramm. 65o9 Ein möbl. Zimmer zu vermietbem Fritz Lony, Marktstraße 22. 4526 Gin Familierrlogis zu vermietben bei Dr. Felsing, Neuen-Bäuen 5872 Zwer möblirte Zimmer zu v erm an der Grünbergerstr. 14, Hinterh. Näheres bei Aug. 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