St*. 286. Donnerstag den 7. December 1882. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Dureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. Deutschland. m. Darmstadt, 5. December. Der Abg. Dr. Schröder (Worms) hat in der zweiten Kammer den Antrag eingebracht, die Großh. Negierung zu ersuchen, die Frage wegen Normirung von mehreren, den einzelnen baulichen Verhältnissen entsprechenden besonderen Gefahrenklassen bei Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr in der obligatorischen Lan- desbrandkasse über das gesetzlich dafür Mässige Maß hinaus, demnach die Einführung einer Scala der Präniiensütze in nähere Erwägung zu ziehen. Berlin, 4. December. Eine zahlreich besuchte Versammlung deutscher Papierfabrikanten, an welcher auch Delegirte des Verlegervereins und anderer Jnteressenten-Gruppen Theil nahmen, hat heute in Berlin getagt. Es ist, wie m m uns mittheilt, gelungen, in Bezug auf die Herstellung einer Anzahl ein- ''Etlicher Formate eine vorläufige Verständigung zu erzielen und die Ver- M'dlungen haben gezeigt, daß bei allen Jnteressenten-Gruppen der gleiche Wunsch nach endlicher Beseitigung des Wirrwars m den Formaten vorhanden ist und daß die endgiltige Regelung dieser Frage in naher Zeit durchzuführen sein wird. — Der auswärtige Telegraph ist gestern und heute sehr fleißig gewesen. Er hat uns ein Sträußchen politischer Novitäten gewunden, welches zwar einzelnes Kuriose, ja Befremdliche enthält, aber in seiner Gesammtheit doch recht zufriedenstellend wirkt. Ein Kuriosum comine il faut hat das über Arabi Pascha verhängte egyptische Kriegsgericht zu Tage gefördert. Ritt „affenartiger Geschwindigkeit" sprach es über den geständigen Nebellen-Häuptling die Todesstrafe — und gleichzeitig seine lebenslängliche Verbannung aus. Da unter englischer Assistenz dem Proceffe Arabi seine eigentlichen Gistzähne bereits fein säuberlich ausgezogen waren — sie dürsten wohl dein geheimen Raritäten- Cabinet des Londoner „Foreign Office" einverleibt sein — konnten sich Die egyptischen Blutrichter den Luxus einer Begnadigung schon gestatten. Die Chronisten der Zeitgeschichte aber mögen sich darüber streiten, ob Arabi das Opfer oder der Narr einer politischen Jntrigue geworden ist, die sich mit den Alliirten der Tragik einführen zu wollen schien und sich schließlich als Komödie entpuppt hat. In Konstantinopel wird das Unberechenbare Ereigniß. Said und Osman Pascha, kaum von der Schaubühne abgetreten, stehen schon wieder im Vordergründe derselben, hell beschienen von der großherrl. Gnadensoime. Der Eine ist auf s Neue Premierminister, der Andere Kriegsminister geworden, mit dem Titel „Großvezier", resp. „Seraskier." „Dieser Name sagt genug wohl schon." Zugleich mit den Titulaturen sind auch die Traditionen der Vergangenheit wiederaus der Rumpelkammer, wo sie seit 6 Jahren vergraben lagen, hervorgeholt worden. Die s. Z. gegebene „Verfassung" ist zum Sündenbock erkoren und ist beladen mit der Schuld aller über das ottomanische Reich hereingebrochenen Schicksalsschläge in die Wüste Nichts, aus der sie stammte, zurückgejagt worden. Hat sich Abdul Hamid in einer desparaten Anwandlung zur Reactivirung des veralterten Apparats entschlossen, der im letzten Russenkriege die Türkei an den Rand des Verderbens brachte? Dann mögen die als Regeneratoren nach dem Orient gekommenen deutschen Officiere und Beamten nur unverweilt ihre Koffer packen. Von Osman Pascha haben sie für ihr Werk in Zukunft weniger denn je zuvor zu erwarten. Jedenfalls ist die innere Gesundung des Reiches durch oen allerletzten Scenenwechsel nicht gefördert worden. Der englische Parlamentsschluß und die damit verbundene Thronrede sind unbedingt diejenigen Tagesereignisse, welche das Gepräge der internationalen Combination zur Zeit bestimmen und dieselbe erfreulicher Weise über die Sphäre aller Conflicts-Besorgnisse hoch hinausheben. Die Friedensbotschaft der Königin Victoria — so kann man den auf die auswärtige Constellation bezüglichen Theil der Thronrede mit Recht nennen — fällt der Zeit nach mit authentischen Kundgebungen aus Varzin, Rom, St. Petersburg, Wien und Pesth so nahe zusammen, daß an dem gedeihlichen Gange der europäischen Geschicke, soweit der Wille der Machthaber als Bürgschaft gelten darf, ernstliche Zweifel nicht gestattet sind. — Wie uns aus der Gewerbe-Commission des Reichstages mitgetheilt wird, hatten die Liberalen gestern einen Erfolg zu verzeichnen. Es handelte sich nämlich uiü die ganz exorbitante Bestimmung des Gesetzentwurfs, wonach der Wander-Gewerbeschein schon dann versagt werden könnte, wenn gegen den Nachsuchenden noch nicht einmal eine Verurtheilung, sondern nur die gerichtliche Klage wegen einer mit Freiheitsstrafe von mehr als 6 Wochen bedrohten Handlung Seitens der Staatsanwaltschaft erhoben ist. Der Antrag des Abg. Baumbach auf Streichung dieser bedenklichen Neuerung wurde mit 12 gegen 7 St. angenommen. In der lebhaften Debatte, welche dieser Abstimmung voranging, hatte der Abg. Munckel sich selbst als Beispiel aufgeführt. Derselbe befindet sich zur Zett wegen Beleidigung in Untersuchung, welche nun schon seit Jahr Tag schwebt und würde also nach dem Regierungs - Entwurf während dieses Zeitraumes einen Wander-Gewerbeschein nicht erhalten können Gegenüber oer weiteren Bestimmung, wonach der Wander-Gewerbeschein auch dann versagt werden kann, roenn, der Nachsuchende mit einer Freiheitsstrafe von mindestens 4 Wochen bestraft itt, und seit der Verbüßung der Strafe 3 Jahre noch nicht oerflossen sind, beantragte Dr. Baumbach im Wesentlichen die Wiederherstellung der dermaligen Bestimmung der Gewerbeordnung. Dieser Antrag fand zwar die Majorität nicht, wohl aber ein die Negierungs-Vorlage wesentlich abschwä- chendes Unter-Amendement „Baumbach", wonach es statt „Freiheitsstrafe von mindestens 4 Wochen" heißen soll: „Zuchthaus oder Gefängniß von mindestens 6 Wochen." (Tribüne). — Der Herzog Bernhard von Meiningen, Vater des regierenden Herzogs ist, wie telegraphisch gemeldet wird, gestern Nachmittag gestorben. Herzog Bernhard Erich Freund ist am 17. December 1800 zu Meiningen geboren, folgte wegen des frühen Todes seines Vaters, Herzogs Georg, bereits 1803 unter der Vormundschaft seiner Mutter in der Regierung und übernahm dieselbe persönlich 1821. Im Jahre 1866 stand er auf Seiten der Gegner Preußens, zeigte sich bei den Friedensverhandlungen nicht geneigt, dem Norddeutschen Bunde beizutreten, und legte deshalb am 20. September zu Gunsten des Erbprinzen Georg, des jetzigen Herzogs, die Negierung nieder. Metz, 4. Decbr. Die von dem Bischof Dupont des Loges getroffene Anordnung, daß in allen hiesigen Pfarrkirchen an jedem Sonntag einmal deutsch gepredigt wird, hat Hierselbst in allen Kreisen lebhafte Anerkennung gefunden, die Protestler selbstverständlich ausgenommen. Ebenso erfreute die Aenderung, welche in dem Lehrplane sowohl des bischöflichen kleinen Seminars in dem Vororte Morttigny, als auch des großen Seminars Hierselbst eingetreten ist. Die Erziehung in diesen beiden Seminarien war bisher eine einseitig französische, so daß die in das deutsche Sprachgebiet entsandten Geistlichen nicht selten unfähig waren, sich mit ihren Gemeinden zu verständigen, wodurch ein großer Theil ihrer seelsorgerischen Thätigkeit unerfüllt bleiben mußte. Jetzt wird nun in den beiden Seminarien das Deutsche soweit gelehrt, daß künftig jeder aus deutschem oder gemischtem Sprachgebiet stammende junge Geistliche deutsch zu predigen im Stande ist. Die in der deutschen Schule Heranwachsende Generation würde der nur französisch ausgebildeten Geistlichkeit mit der Zeit entfr erndet worden sein, und wenn auch die Aenderung des Lehrplans zunächst nur aus diesem Gesichtspunke hervorgegangen ist, so kann sie darum nicht min- der lebhaft begrüßt werden, da sie voraussichtlich auch noch in anderer Hinsicht gute Früchte zeitigen wird. Arankreich. Paris, 4. December. In Erwiderung auf die bekannten mysteriösen Gerüchte erklärt jetzt auch die „Republ. franpaise" kategorisch, daß Gambetta sich selbst verwundet habe; er habe den Revolver, in welchem sich noch eine, und zwar nicht genügend hinuntergestoßene Patrone befand, in der linken Hand gehalten und mit der Rechten den am Scharnier abgebogenen Lauf in seine schießfertige gerade Lage bringen wollen; da Gambetta die hervorstehende Kugel zurückzwängte, so sei durch die entstandene Reibung die Patrone losgegangen und die Kugel in die rechte Hand eingedrungen. Gambetta hat gestern Nachmittag das Bett verlassen und mehrere Freunde empfangen. Rußland. Petersburg, 4. December. Aufsehen erregt in Rußland eine Denkschrift des Grafen Murawiew, des grausamen Polenfeindes. Am Schluffe seiner Aufzeichnungen spricht er von den Hinrichtungen, die unter seiner Verwaltung vorgenommen wurden, indem er hervorhebt, daß die Zahl der Opfer eine viel geringere war, als allgemein geglaubt und der „grausamen Verwaltung" vorgeworfen wurde. Leider finden sich darüber in der Denkschrift keine genauen Angaben. Einige Tage nach dem Erscheinen jener Aufzeichnungen in der „Nußkaja Starina" erklärte jedoch die „Neue Zeit", Murawiew habe seiner Zeit der Nedaction des „Russischen Invaliden" auf deren Wunsch eine Mittheilung über die Zahl der Opfer zukommen lassen, doch sei die Veröffentlichung aus unbekannten Gründen unterblieben. Danach seien nun in der ganzen Zeit der Verwaltung Murawiew's hingerichtet worden 128 Personen, zu Sträflingsarbeiten verurtheilt 972, zur Ansiedelung in Sibirien verurtheilt 1427, unter die Soldaten genommen 345, in die Arrestanten-Compagnieen verschickt 864, in die innern Gouvernements verschickt 1529, angesiedelt im Innern des Reiches 4096, Summa 9361. Von den am Aufstande Betheiligten haben die Freiheit erhalten 2929. Wie weit diese Zahlen auf Wahrheit beruhen, läßt sich für's Erste nicht feststellen. Telegraphische Depeschen, Wolffs telegr. Eorrespondenz-Burea«. Berlin, 5. December. Der Kaiser ist mit dem Kronprinzen, dem Prinzen Wilhelm und dcn fürstlichen Gästen heute Nachmittag 3 Uhr nach der Göhrde zur Jagd abgereisi. — Reichstag. Zum Antrag Philipps auf Entschädigung für unschuldig Ver- mtheilte erklärt Staatsfccretär Schelling, der Tendenz des Antrages könne man sympathisch gegenüberftehen, die Ausführbarkeit sei aber zu bezweifeln, weil die Voraussetzungen zu den Entschädigungen nicht greifbar fesizustellen seien. Die bloße Freisprechung nach Wiederaufnahme des Verfahrens reiche nicht aus, darauf werde die Regierung nimmermehr eingehen. Die Freisprechung sei kein Beweis der Nichtschuld, sondern nur ein Beweis, daß die Schuld nicht bewiesen sei. Der Antrag Philipps wird nach längerer Debatte an eine Commission von 14 Mitgliedern verwiesen. Leipzig, 5. Decbr. Das Reichsgericht hat die Revision des Kutschers Konrad in Berlin, welchen das Berliner Schwurgericht wegen Ermordung seiner Ehefrau und seiner vier Kinder zum Tode verurtheilt hatte, verworfen. Liverpool, 5. December. Auf dem Mersey erfolgte heute früh ein Zusammenstoß zwischen dem von Amerika zurückkehrenden Dampfer „Peruvian" und dem Dampfer „Clanmaclaren" von der indischen Linie. Der „Peruvian" wurde beschädigt und um das Sinken zu verhindern, an den Strand gesetzt. Die Passagiere wurden gerettet und in Liverpool gelandet. Verwischtes Für die Wasserbffchädigten im , - Dr. Boekmann .«.40, «ütgcnn« ter > SrngnM IC ®r 0 f fienn »on Seuael ift von bedeutenden Astronomen (MSdler Hansen, -Hrubn^ 2C") welche selbst seinen Vorträgen nut Vergnügen zuhortcn, das ZeugnttzE usgestelll wordm, ('ein' Methode des Vortrags das allgememe «erstandntß ®k6cn, 6. December. Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen fät bOi m°ntog‘aben8u: December, Vormittags 9, Uhr: Adam Richard Schmidt von Langenschwarz wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Vertheidrger. Rechtsanwalt WUd'«achmittags 3 Uhr: Heinrich Müller von Kölzenhainwegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung. Vertheidiger. Rechtsanwalt Eurtmaw SDecetnbcr, Vormittags 8'/-Uhr: StattonsassistentFerdinand nd* «nnrhurn mfflen9krbred)en3 IM Amte. Vertheidiger: Rechtsanwalt D ier y. 8 \ 13 ©ecember, Vormittags 8Vr Uhr: Johannes Nies von Schadges U^: Heinrich Dau.h von Ge^Heinrich Bloch von erster Staatsanwalt Zimmermann, m der Verhandlung 4 der Herr Staatsanwalt Jockel, in denen bei 3 und 5 Herr Staatsanwalt vr. Lahr- das M- I " miitheilt, hat der Bürgermeister von Horxheim heute einen Expreßboten mit der Nachricht hierhergeschickt, daß, wenn die Bewegung des Berges foitöauer«•, bu ersten Häuser des Ortes der Gefahr der Verschüttung ausgesetzt seien. Kreisassessor v. Wedekind und Baumeister Roos haben sich im Auftrage des Krersamis eiligst an Ort und Stelle begeben.^ $^ainbW. Heute früh um 8 Uhr erschoß die 20jährige Katharina Mohr, Tochter eines Maurermeisters, den im elterlichen Hause wohnenden 22i ädrigen Buchhalter Heiß aus Waldk rch in Baden, als derselbe ausis Bureau gehen wollte, im Hausgang und gab sich dann selbst einen Schuß, dem sie nach mehreren Staden «lag- , 2. December. Bodenheim ist sicher unter allen Orten, über welcke die Wassersnoth heretngebrochcn ist, am furchtbarsten heimgefucht worden. Die Katastrophe spielte sich wie folflt ab: Am Morgen des 28- v. Mts. signallsirte die Sturmglocke die höchste Gefahr für den 24 Fuß hohen Rhetndamm. Die Bewohner hpttiAftipn ftrh auf das Anaestrenateste, um bie drohende Gefahr zurückzuweisen. Nach' J™* 1 * * * * * *heWeise den Kamm des Dammes beleckt überflutheten dieselben schließlich an verschiedenen Stellen das ^o^werk. Langsam kam das Wasser auf Bodenheim zu und Viele klaubten durch diesen Abfluß die Sicherheit des gewaltigen Dammes garanttrL Diese trügerische H^nung wurde bei einbrechender Nacht mit einem Schlage vernichtet. So rasch und mit so' ^lhterllcher Schnelle kam das Unheil herangebraust, daß die Bewohner des Unterdorfes sich nur durch die eiliaste Flucht nach höher gelegenen Orten retten konnten- Viele aber blieben (n b’n Säufern iurM unb mu6ten zuletzt ihre Speicher ersteigen unb 'br° Dächer er- flettern. Nur mit größter Lebensgefahr konnte den verzweifelt um Hülfe Rufenden Neltuna auf ausaehobenen Thüren und Bütten gebracht werden. In kürzester Zeit würbe!? auf diese Weise gegen siebzig Menschen In einem hochgelegenen Wohnhaus- geborgen. „°ten stürzten die Häuser mit gräulichem Getöse zusammen, Hab und Gut in den dunklen Fluthen begrabend. Das Echo bildete der Jammer und kas Wchklagen der Armen, bie^zu Be,tl?rn geworben. W-r Ph°uwst- h< der male r-j. v. .» ß’-iptih in den grellsten Farben: wer ein Herz hat, der lasse das Mitleid n dasselbe einziehen; wem aber der Himmel mehr verliehen, an wessen Tisch der Hungtt und die Noth nicht zu Gaste sitzen, der zögere nicht, der verschaffe sicb Knen D?rtreff; lieben Genuß, der da heißt: Geben! Jede Gabe, alte Kleider, alte Schuhe alte Strümpfe, oder was sonst für unbrauchbar gehalten in der Kammer liegt, wird mit 2)0,11 mEen2°”inber. Gestern besichtigte Herr Ministerialrath Finck das Ueberschwemmungsgebiet unserer Stadt und des Gartenfeldes und begab sich, nachdem ^'.Wwemmung g Küchler conferirt hatte, nach den vom Hochwasse» heimgesuchteii Orten Laubenheim, Bodenheim rc. Vorher hatte der Herr rn b die überschwemmten Mainorte Offenbach, Rüsselsheim und Kosthenn, sowie Kastel be ucht Seitens des hiesigen Kreisamtes geben täglich Berichte über die Wassersnoth an die Regierung ab und wurden von dort, sobald der Wasserstand es gestatteDo - februufleii aur sofortigen Wiederherstellung der Damme und Heilung der durch btt Hochfluth verursachten Schäden zugesagt. Lokale-. duften, 6. December. sSterblichkeit in Gießens In unserer Stadt ereigneten Diphtherie, bet den 2 anderen Lungenschwindsucht die Todesursache. «Wtften 6 December. Im Laufe der nächsten und der darauf folgenden Woche teFtatth bteSonn« behandln und der letzte über bas Innere unserer Erbe unb ben 8'£ftErSnln“fie w!rd-n^ mm^V-tständniß dieser Vorträge durchaus nicht voraus- , ... Gebell eine nlcb leicht wiederkehrende Gelegenheit zu interessanter ^Lr!ngGießens den Besuch derselben nicht Grotzherzogthum gingen ein: Provinzial-Director £■ isxä srmÄSÄ s E&äSS Äs t m am ss w b, Ludwig Jioti) JL , erfinßc;n 1 Kitz .AL 4, Louis Emmelius JL 15, PmmS“"" rf 9i% 'm 1, Rechtsanwalt SBriel J6 5, Oberstabsarzt Dr. Zimmer- H. Emmeuus Jb. 13, jt. j . . ß.rQnk n 20 S B Jt 20, Otto Kempf Jt 20, G^L-ch^Sohİ6^s^OppenhnmerSobn20,LandgerichtsrathWerle2, Ed.Pösch-l «lü si Äflä Chr. $anfa M 10, L. Lüttringhaus ^2 Georg Fulda Wrttwe 15 Frnuv St.G-°rge Vb, Buttron Ml, H. Ruckstuhl I. M 1 JJrauIein ' J r ä finmBeracr Jt 6 Dr. Wilbraud Jt 5, Werner Otto JL 3, 3^'I." Becker^1, Jacob Vogt JL 2, Carl Schneider <^ 2 Conrad x 1 (öebf Michel Jt 5, Wilhelm Löb er Jt 10, Rühl Jt 2, L. Kühne ^2, ^ 2 Ed Spier Jt 1, H. F. Jt 0,50, Emil Junker Jt 1, A. Henrich, H- - Jt 15 Tb Ploch Jt 6, Rcallehrer Schwabe Jt 2, H. L. D. Euler 5fl’Mahla \t 0 5$, L 1 c u ') (V 9^1'1 htipr AL 2 E sieiiiNiöller Jt 1, Bertha LiMpert Jt 2, E. ^>pruck SWSfö Wwe. CH?. Weiß M.1 ffi. Emling ') q ßinnin Ai 2 i5ofaerichtsratb Hofmann Jt 3, A. Schreiber Jt 1, jJtajo. ji3 V1WÄ Prof. Dr. Wetter Jtb, Will). Schäfer l1 Meißinaer 4L 0 50 N N Jt 0,50, Theodor Schmitt Jt 1, W. Wiegmann 1, ffiroÄW M. Becker ^.0ch0,' Franz Nebl M. 1 I- W* At 2 Will) Jutzi Jt 1, Dotzenrodt Jt 1, L- K. Jt 0,o0, G- Unverzagt ^1, Lina Baum Jt 0,50, Wilhelm Küfer Jt 1, C- Kliugspor^0, stnd. j?‘ul^linb^20 PK. Jt 1, Neuenhagen Jt 5, Völcker Jt 15, Kollner^L 3, Dr. Gilmer JLZ 0, Prof. Naumann Jt 10, L. Bücking ^ 50 Frieds Buckmg S. C. Felsing jl 10, Prof- Röntgen .X 10, ^e^^t§anmaIt: JBatft Jt 10jyrauwm 45xainn X 3 Prof Dr- Ahlfeld JL 30, Banquier Sigm. Heichelheim 20, Frau Drrecto tirann 3, ZSiepmann> 10? I. M Röntgen M* zJuKrach Klmge - 50 M für Bürgel und 50 M für Bodenherm bestlmmt smd), Carl W|u, * 1 ?^' 2^Ädw WolpÄ^i Blitz ^2, Balth. Rinn M. 1, Hauptsteueramts-Assisteni Annerod M. 30, ©cmeinbefaffc ©tau{enberfl M oO H°"^Eecte aus Un^rstr rtth ! ä,,}eiC Lsa.m -L" LskWinigt mit herzlichem Danke. Die Haus- Collccte wird fortgesetzt. I Gießen, den 6. December 1882. Dr. Boekmann. Row. 5 December. Der Papst empfinfl heule Vormittag den russt- (f snHiüi'ier des Auswärtigen, v. Giers, welcher darauf dem Cardinal Staats schen Mlmst ü abstattete, v. Giers beabstchtlgt, noch etwa acht äu begteten.^, . December. Der interimistische Vertreter Deutschlands in Tunis, Dr. Nachtigal, weilt seit etwa 8 Tagen m Tripolis. Gießen 6. December. Der heutige Tag, der Tag des heiligen Nicolaus, bringt 2 »i« mir nnnmHrheci Ereiamß ersten Ranges, welches von dec ganzen gebildeten Welt SüLLr äÄEiExä merin die Venus in gerader Lime zwischen L>onne und C.oe peyr ^eriecvc ereiantt sicb in einem Jahrtausend höchstens nur sechsmal und viele Generationen gehen ^in^nem Zwischenlaum v"on 8^Jahrem Di7"in^lum Paare ab?r/nd°üb^l00 Ja"re 5 ^uni der Jahre 2004 und 2012 beobachten können. Von enormer WlchtigkUt ist ein solcher VenusvorMiergang (ober wie Mani e zu sagen belieben: Durchgang), we er dem Astronomen das vorzügliebste Mittel gibt, bie Entfernung d-r Erde und dam. aller Planeten von der Sonne genau zu bestimmen und somit einen Maßstab ü e sämmtliche Größenverhältnisse des ganzen Weltalls zu 9««• - Um^noeb ein JBoit über bie Sichtbarkeit des Phänomens zu sagen, so ist dasselbe tn seinem ganren Ber laufe in Sübamerika unb einem Theile von Nordamerika zu sehen, sein Antritt und ein Theil seines Verlauss in Afrika und Europa, mit Ausnahme der nordlickstenund östlichsten Theile unseres Erdtherles, die Grenzlnue der iLichtbaikelt und Mchtsicht- barfett geht durch Königsberg und verlauft in der Richtung von N--W- nach R -O. aur Beobachtung der Erscheinung hat das Deutsche Reich acht Aitronomen (von Berlin, Bonn Königsberg, Leipzig und Straßburg) mit Instrumenten von ganz besonderer Güte und Leistungsfähigkeit ausgesandt und folgende übers^ischen Stationen eiablirt. fiartfort Aiken, Bahia, Blanko unb Punta Areuas Auch Englanb und Frankreich haben einige Expeditionen ausgerüstet, und in ganz hervorragendem Maße werden sich die mhlreichen Sternwarten Amerikas, die einesttzeils über tüchtige Kräfte verfügen, anderentheils mit den vorzüglichsten Instrumenten ausgerüstet sind, an der Losung der großen Aufgabe^theittgem^^^^^ sPostpersonalnachrichten.^ Angestellt sind als Postvermalter die Postassistenten Henrich in Malbmichrlbach, Storck in Lollar, Weber in Nie^rolm und Raubmmb^ wurde an der Kariolpost nächst Budapest nprfiht ^er Postkutscher wurde erstochen. Der Begleiter, ein ged enter Unterofficier, Ln'üufaffunben Ein Abgona von 18,983 Gulden ist konstatirt. In einem Packet das im Graben lag, waren 36,724 Gulden Steuergelder. Der Mord geschah ?m 2 'December 6^/z Uhr Abends. Die Raubmörder scheinen Kenntniß davon gehabt in^bab^^^baß etz der vorletzte Tag der Beförderung durch die Kariolpost sei (am 5. wird die'Budapest-Semliner Bahn bereits den Postverkehr vermitteln) und daß sie BW|e DÄs^^llg^N^mb^ W-di- .RH--u. Ruhr-Ztg.'mitthM smd di- Mördcr d-s Mmmsecretärs D-ep-nbruck entdeckt. Ein lunger Bursche von 17 Jahren mar roeaen Dübstahls verhaftet Bei einer Haussuchung sand sich nun bei einem Mnndlktber auch d?e Uhr des Ermordeten. Die Uhr war von l-ncm Burschen versetzt. wollte die Udr natürlich von einem Unbekannten gelaust haben, verwickelte stch aber M Widersprüche und dies veranlaßte schließlich die V-rhastung seines 21iahrigen Bruders und eines Frauenzimmers. Letzteres gab Aus unst über die, That. L>:e hatte A „„ h". h-aalt*en Abende an den von Ruhrort nach Duisburg wandernden Dümnbruck anzuschließen versucht, wurde aber zurückg-wi-sen, woraus sie di- beiden »wähnten in ihrn Begleitung befindlichen Brüder auffordert-, den Drepeubruck zu -rst-chm Die beiden Brüder sind darauf hinter Diepenbruck h-rg-gang-n, haben ihn „ 'X, ifnn feine Ubr entrissen ihn dann in einen Chauße-grab-n geworfen, ihm mitE-?nem ^Dolchmesser d?e Luftröhre durchschnitten und einen Stich 'n bie Brust gege en Die Ubr babea sie später in Dmsburg versetzt, bas Dolchmefser dagegen in Düsselborf in einen Abort geworfen, woselbst es auch aufgefunden worden ist. Die Borzeigung der Uhr und namentlich des Dolches, den sie so gut verborgen glaubten, da sie von der Verhaftung und dem Geständnisse ihrer Mitschuldigen keine Ahnung hat er. .wirkte auf die verstockten Verbrecher so mächtig, daß auch sie nunmehr Un vollständiges Geständniß ablegten, welches im Wesentlichen mit bemientgen des Frauenzimmers übereinstiwmt. Die Anklage wird demgemäß wegen Raubmordes erhoben werden Mainz, 5. December. Die sogenannte Steig bei Horxherm ist m bedenkliches Rutschen gekommen unb droht mit einer Katastrophe ähnlich der Dinnheimer. Wie 1^4 hcrausgegeben von Herrn Rabbiner llr. Lehmann Der , in Mainz, wird mit dem Begrün s-m-s 2t. Jahr. nnnnP2 DOni \ Januar 1883 an zweimal wöchentlich erscheinen. Wichtige Nach ^sraelsOPergangenheit wie ans der Gegenwart, größte Verbreitung bet allen dcuffch- redenden Glaubensgenossen beider Hemisphären. Neueintretende Abonnenten erhalten auf Wunsch die bis Neujahr erscheinenden und bereits erschienenen Nlintmern groi - —rn °^r von den Anfängen der beiden großen historischen Erzalflungen an, unb franco m o z veröffentlicht werden- — Preis des ganzen Jahrganges dre gegenwar m u» U . U ‘ bd nUcn Postämtern und «uchhaudl ungen. Direct^raueo-Zusendung unter Streifband gegen Einzahlung von 14 M mr bar, Mnz- Jahr - Anzeigen finden durch den „Israelit" die weiteste Verbreitung und^ reichen fast immer ihren Zweck. Bekanntmachung pmixos ^080 !e- bestens. Georg Schultheis, Kürschner, Irische Schellfische empfiehlt billigst 8087 6 Neustadt 6. 6674 C. Gk Hleinhenn’s Delicateasenhdlg. Flügel und j Tafelklaviere Preis von 24000 JL unter günstigen dingungen zu verkaufen durch Alle Sorten Fils-Schufte und Stiefel in großer Auswahl, bis zu den elegantesten Sachen empfiehlt zu sehr billigen festen Preisen A. Schwarzschild, Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Johannes Schweitzer zu Odenhausen unterm heutigen Tage mit den Braunkohlen-Bergwerken „Albert", „Rabenau" und „Falk" in der Gemarkung Beuern, Kreises Gießen, beliehen worden ist. Etwaige Em- weirdungen gegen diese Verleihung muffen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstad-t, den 4. November 1882. Grotzherzogliche Obere Bergbehörde. 3"*- 8085 Marktstraße 2. Bestellungen und Reparaturen werden prompt und sorgfältig ausgeführt. "dauere, bp ÄteiMefi,: 115 «IW an 61'c 20jäfirigt \ wohnenden W gehen meieren n über worden. Die Malisnk btt Die Bewohlitk weisen. Nch des Damme; Ewerk. Laug, :ien Abfluß die 'ung wurde bei io lürchterlicher dorses sich nur sie aber blieben ihre Dächer er- Hülse Rusenden !N kürzester zeit :ncn Wohnhause 'dofe zusammen, ,er Jammer und ie hat, der male das Mitleid in bisch der Hunger i jenen vortreff- ilte Schuhe, alte liegt, wird mit ilrath Finck das iab sich, nachdem vom Hochwasser )err Mmlsteriai'. tim, sowie Kastei die Wassersnoth is gestattet, Vorig der durch die er Dr. Lehrn-M n seines A.M- Wichtlze Ah den eine idmeller ’ i deutscher Sprache ne leitende Artikel, • Erzählungen aus i bei allen deuW- bonnenten erhalten i Nummern gratis >11 Erzählungen K langen wW 14 JL für M* Handel und Verkehr. Mainz, 5. December. Nachvem bereits gestern der Bahnverkehr auf den Strecken der Hessischen Lndwtgsbahn Frankfurt-Mainz, Aschaffenburg-Darmstadt, Mainz rmd Mainz-Bingen in vollem Umfange wieder ausgenommen worden ist, werden von heute Morgen ab auch auf der Linie Mainz-Alzey-Kaiserslautern die Züge wieder fahrplanmäßig verkehren, ohne daß ein Umsteigen der Passagiere erforderlich ist. »rantturt a. M., 6. December, Nachmittags 2 Uhr - Min. (Telegraphischer Coursbeticht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann inQ«en.) Grcbitacttcn 248V2, Staatsbahnactien 294Vr,. Galurer 26^/«, Lombarden 119 Nord- westbahnactien 170Vz, Darmstädter-Bankactien 155, Oberschlesische E.-B.-Act. 258 /6, Oesterr. Silberrente 65V«, 4% Ungar. Goldrente 733/i6, 4 /o l88Oer Ruffen 69/^, 5o/0 1877t Russen 87, 2. Orient-Anleihe 54 V4, Spanier 61V«, 5«/o Rumänische Rente 925/8, 4<70 Umfic. Egypter 7i’/s, Disconto Comm. 1993/4/ Gotthardbahnactren 1185/8- Tendenz: matt. ____________________________________________________ Bekanntmachung. Die verehrlichen Mitglieder des Spar- und Leihkaffe-BereinS zu Gietzen werden zu einer Hauptversammlung . :uf Montag den 11. December, Nachmittags 4 Uhr, in das LparkaffehauS eingeladen. , _ Tagesordnung^ Bewilligung einer Unterstütznng für die Wasserbeschadlgten. Gießen, den 5. December 1882. Der Director des Spar- und Leihkassevereins. Haberkorn HSfiS !,Ä.S V" u 1U, RtlbM »"■'Vs. 'Ä««- SU LM ,SSL säs S^S^Fräule"' l l. gtto > \ [Berner % ^nrab leidet '$ne F , k ' ü A Li Brcnl hahtcr ßteÄffe t«“?, .dtbft f. Ieil'geöotenes. Zum Freitag: Gemäss. Stockfisch empfiehlt 8095 Emü Fischbach.. ^Puppenküche, la neue holl. VoUhäringe offerire zu 6 $ per Stück. 5248 S. Elsoffer. J. Blitz 7911 Commisfionsgeschäft für Immobilien 25 Neuenweg Gießen Neuenweg 25. Drei Hotels ersten Ranges sind in Frankfurt a. 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November von Newyork abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 2 Uhr Nachmittags die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 217 Passagiere und volle Ladung Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde Gießen. Donnerstag, den 7. Dezember, Abends 8Uhr, im Gymnasium: Misftons- sturide: Wie ein Heide Christ wird, Matth. 10,32—39: Pfarrer Schlosser. X Bekanntmachung. Die Lieferung der für das hiesige Haftlokal im Jahre 1883 erforderlich -werdenden Bedürfnisse, als: des Strohes, Holzes, des Kleinmachens des letzteren und des Brennöls, sowie das Reinigen der Wäsche und bas Haarschneiden und Nasiren der Gefangenen soll . Montag den 18. Dezember lsd. Zs., Vormittags 10 Uhr, dahier — Zimmer Nr. 15 — unter im Termin bekannt gemacht werbenden Bedingungen an denWenigst- nehmenden vergeben werden. Gießen, den 5. Dezember 1882. Gerichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts. 8078 Neid hart.__________ KeferungvonHchlacken- sand. Freitag den 8. ds Mts-, Vormittags 9 Uhr, soll in der Restauration Bramm dahier die Lieferung von ca. 100 Cbm. Schlackensand von der Margarethen- Hütte auf die Staatsstraße von Gießen nach Rodheim looSweise versteigert werden. QQ Gießen, den 5. Dezember 1882 Grobherzogliches Kreisbauamt Greßen. 8074 Walter. Zum Besuche meiner heute eröffneten Weihnachls-Ausstellung lade hiermit ergebens! ein. Carl Schwaab, D©licatessen-Handlung. Wegen eingetretener Trauer bleibt mein Geschäft, nicht wie irrchümlich angegeben bis Mittwoch den 6., sondern bis Sonntag den 10* Dezember, Morgens 8 Uhr, geschlossen. 80^8 Hermann Hats. Grosses Logger Wsnasl’s Garten. m Fianino’s, Tafelmstrumenten und Harmoniums aus den anerkanntesten und preisgekrönten Fabriken neuester Zeit. Ferner Violinen, Zithern, Saiten, nebst allen sonstigen dazu erforderlichen Bestandtheilen. Billigst gestellte Preise bei mehrjähriger Garantie. 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Das Rauchen ist nicht gestattet. 8092 X u Ä X X w M W Inserate für das Adressbuch bitte baldgefälligst an mich gelangen zu lassen. Im Interesse einer hübschen Ausstattung derselben ist es nicht zu empfehlen, bis zur letzten Stunde zu warten. Hochachtend A. Scheyda. (Wiener Abend.) Anfang präcis 9 Uhr. Entree 90 Pf ff. | Adressbuch 1883. I X 8090 Eine Wohnung von 7 Zimmern (parterre) mit separatem Eingong und allem Zubehör, per 1. April zu vermiethen. Alicenstraße 11. 8093 Laden mit Logis zu vermiethen. Bahnhofstraße 41. Wermischte Anzeigen. 8075 Ein Dienstmädchen, welches melken kann und das Viehfüttern versteht, auf Weihnachten gesucht. Förster Schneider zu Forsthaus Wald- ____Häuschen bei^Krofdorf.__8075 8071 Ein im Kleidermachen erfahrenes Mädchen sucht in und außer dem Hause Beschäftigung. Näheres bei Wirth Euler, Wallthorstraße Nr. 33.___________________ Oessentliche Abbitte. Die Unterzeichnete nimmt reumüthig die Beleidigung wegen Credit-Gefährdung des Herrn I. P. zurück. Gießen, den 1. Dezember 1882. 8076_______________L. Fäuerbach. 8053 Wohnung üonr2—3 Zimmern auf oder in der Nähe des Seltersberg zum 1. April von einer ruhigen Familie zu miethe'n gesucht. Offerten sub A. B. in der Exped. d. Bl. niederzulegen. Der 1. städtische Holzmesser 7949 Heinrich Balser 41 Grünbergerstrasse 41 empfiehlt sich dem geehrtenPublikum bestens. SÄT Trunksucht sogar im höchsten Stadium, beseitigt sicher mit, auch ohne Vorwissen, unter Garantie der Erfinder d. M. und Spezialist für Trunksuchtsleidende Th. Konetzky, Berlin, Jnvalidenstr. 141. Atteste, deren Richtigkeit von Kgl. Amtsgerichten und Schulzenämtern bestätigt, gratis. Nachahmer beachte man nicht, da solche nur schwindel treiben.___7372 KogclsbergerMhenclub. Generalversammlung tm„Cafe Ebel“Donnerstag den7. d. M., Abends 8 Uhr. Berichterstattung,Rechnungsablage, Wahl des neuen Vorstandes. Bitte um zahlreiche Betheiligung. 8082 8/12Ab.7U.Rec.lll. Gr. 8/12 Ab. S*/2 U. Generalversammlung der M. und M.-U. 8067 SKT- Der heutigen Nummer liegt eine Ertra-Beilage des Herrn Adolf Winter in Stettin, betr. Sicherste Hilfe gegen Gicht k., bei. 8070 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühlffcke« Druckerei (Fr. Ehr. Vie tick in Gießen. Hierzu eine Beilage. Beilage |u Nr. 286 des Eichener Anzeigers iinb Selbstbeschäftigungs-S^iele aufmerksam. 7688 ag. auf- en. XXXXXXXXXXXXXXXXXXX*:XXXXXXXXXXXXXXXXXX ncert. 5273 7886 empfiehlt ■n 7480 7898 Gge Willi. Weidig n n 240 Regalia , 245 Benitas , 270 Londres , 273 Media-Regalia 275 Victoria , 280 Regalia , 4.00 4.25 4.60 4.80 5.00 5.50 Weibezahn's Hafermehl, Ameeik. Hafergrütze, Knorr's Hafermehl, grienen und scMvnrsen Thee offerirt billigst Z-' r. Seibel. den n Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Mittwoch Donnerstag Samstag sowie Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Gleichzeitig mache auf eine schöne Auswahl Puppen Zimmer, -Möbel, -Küchen und Küchen-Einrichtungen, Lüden, Festungen, fiowie die neuesten Gesellschafts Wilh. Hudolph in Giessen. ee 90 Pfg• Ä Herrn WILHELM REIBER Seltersweg) übergaben wir ein Lager ir Kaslüster, Haslampen. und Koch-Apparaten, sowie allen sonstigen Gegenständen zur Gasbeleuchtung aus den ersten Fabriken dieser Specialitäten und in den bewährtesten Constructionen. Giessener (Jaswerk. 9. 12. 13. 14. 16. 19. 20. 21. 23. 27. 28. 30. Erbsenmehl, Bohnenmehl, Linsenmehl, Grünkornextract 5679 Emil Fischbach. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Sadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind- Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 24. November 1882. Der Rechner der Spar- und Leihkasse- Kehr. -Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahre« fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Donnerstag den 7. Dezember 1882 Marinen, Wallnüsse, Haselnüsse billigst bei ZMige piimmos. Durch vorteilhafte grössere Abschlüsse mit einer bedeutenden Fabrik bin ich in der Lage, ein elegantes fi’ianiiBO in schwarzem oder Nussbaumholz, kreuzsaitig mit starkem Eisenrahmen und vollem, gesangreichen Ton schon zu M. 4150 netto zu verkaufen. 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Lind’sehe Conditorei 8 X Sßhulstr«iss6 4- 8 b i Abhaltung von Gesellschaften, Ballen re. aufs Beste. 7563X „ 289 Regalia fina „ „ „ „ 6.00 ferner empfehle ächt Manilla-Ausschuss per 100 Stück zu JL 5.25 in hochfeiner Qualität, ganz vorzüglich in Zug und Brand, versenden franco Han9U Sehreiber*Jung, 8050 Frankfurt a. M. Ahorn-^aubsägehofi in schöner Auswahl empfiehlt 6481 Wilh. Seibert, Marktstraße. Billet-Papiere in allen Grössen und Qualitäten, Briefkarten etc. mit Monogrammes u. Initialen empfiehlt H. Kühn, 7882 Selters weg Nr. 3 6. ft gv/O Größe Mkihiichls-AuBkÜMlj in Kinder-Spiekwaaren von Sonnenstraße J. II. FUHR Sonnenstraße sbuchA Im In; ist es nicht $ 3Ü. X htend M ,eyda. I | Z? Pitt Mi HO« L | J von renommirten Firmen, vorzüglich im Ton, mit pat. Mechanik, unter jahrelanger Garantie empfiehlt zu Fabrikpreisen jl + StAckrath’s JRöfieffaörtli, ± tim «artstld. fihtrftraße 8. 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Mit dei m meinem Kunstlagei gebotenen Auswahl glaube ich allen Ansprüchen genügen zu können7 eine Anzahl älterer aber guter Bilder habe iin Preise hedeatCBMl herabgesetzt und bietet sich hierdurch Gelegenheit zu besonders billigem Ankauf. Im Gebiete der Ij i 11 e r a t IB B* empfehle mein reiches Lager der schönsten Prachtwerke, die deutschen Classiker in verseh. Ausgaben, Anthologieen der Dichter, deutsche Lyriker in Miniatur-Ausgaben, Romane von Dahn, Ebers, Frey tag etc. etc. Wissenschaftliche Werke, gebunden u. brosch., Globen, Atlanten u.'Wörterbücher. Jugendschriften f. jed. Alter, Bilderbücher, Struwwelpeter etc. zu den billigsten Preisen. Kataloge und Auswahlsendungen stehen gerne zu Diensten. 8084 Ferber’sehe UniversiliUs- BtecMwM»o empfehle zu billigen Preisen. 6628 August Kröll, St'tteisweg. zum A1B- und von Staats- 172 diescr mif allen mit deu ersten Corseiten bcsiudet ;cichnetem und Oriirnial- in gr. Anrwahl. 8077 Auswahlfendungen. Cokes. 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Heller'sche Spielwerke werden alljährlich um diese Zeit angc- kündigt, um bald darauf als Glanzpunkt auf Tausenden von Weihnachtstischen die kostbarsten Sachen zu überstrahlen. Aus Ueberzeugung rufen wir einem Jeden zu: Was kann wohl der Gatte der Gattm, der Bräutigam der Braut, der Freund dem Freunde Schöneres und Willkommeneres schenken? Es vergegenwärtigt glücklich verlebte Stunden, lacht und scherzt durch leine bald heitern - erhebt Herz und Gemuth durch seine ernsten Weilen, verlcheucht Traurigkeit und Melancholie, ist der beste Gesellschafter, des Einsamen Freund; und nun gar für den Leidenden, den Krankeil, den an das Haus Gefesselten. — nut einem Wort, ein Heller'sches «-prelwerk darf und sollte in keinem Salon, an keinem Krankenbett, überhaupt in fernem guten Für die Herren Wirthe, Conditoren, sowie Geschälte jeder Art gibt es keine einfachere und sichere Anziehungskraft als solch' ein Werk, um die Gäste und Kunden dauernd zu fesseln. Wie uns von vielen Seiten bestätigt wird, haben sich die Em- nalnnen solcher Etablissements geradezu verdoppelt; dariun jenen Herren WirLhen und Geschäftsinhabern, die noch nicht im Besitz eines Spielwerkes sind, nicht dringend genug anempfohlcn werden kaim, sich dieser so ffcher erweisenden Zugkraft ohne Zögern zu bedienen, um so mehr, da auf Wunsch 8ahlungserleichterungen gewährt werden. Den Herren Geistlichen, welche aus Rücksicht auf ihren Stand, oder der Entfernung wegen, Coneerten rc. nicht beiwohnen können, bereitet solch' ein Kunstwerk den schönsten, dauerndsten Genuß. Wir bemerken noch, daß die Wahl der einzelnen Stücke eine fein durchdachte ist; die neuesten, sowie die beliebtesten altern Opern, Operetten, Tänze und Lieder finden sich in den Hetter'fchen Werken aus das Schönste vereinigt. Derselbe hat du Ehre, Lieferant vieler Höfe und Hoheiten zu sein, ist überdies auf den Ausstellungen preisgekrönt, neuerdings in Melbourne der einzige, der speciA für sich allen'.den ersten Preis — Diplome nebst silberne Medaille — erhielt. Eine für düsen Winter veranstaltete Pr.ämienvetckhetlung von 100 Spielwerken tm von 20000 Frs. dürfte zudem bef°"d"e" klang finden, da I-d-r Kaufir, selbstschon einer kleinen Spieldose, dadurch in oen Besitz eines großen Werkes gelangen, kann, Misie 25Frs erhält man einenPramien- schein.2 Reichhaltige illustrirte Preislisten nebst Plan werden auf Verlangen franco ^Äir" empfehlen Jedermann, auch bei einer kleinen Spieldose, sich stets dnect an die Fabrik zu wenden, da vielerorts Werke für Heller'fche angepriesen werden, die, es nicht sind. Alle ächten Wette und Spieldosen tragen seinen ^"ckttn Ranwn, worauf zu achten ist. Die Fabrik halt nirgends Niederlagen. 8005 Ein Pferdeknecht gesucht. Fr. Textor, Brauerei auf der Hardt. WoRene Striekgmme in qrößter Auswahl, ausschließlich Fabrikat der renonunirtesten Spinnerei von Merkel Sf Wolf in Eßlingen empfehle, m Folge vorthellhaften Einkaufes, außergewöhnlich billig. »erner offerire wollene Socken und Strümpfe in allen Großen, Farben und Qualitäten, gestrickte und gewebte Jacken von \ an, Zerren Damen- und Kinder-Unterhosen m reicher Auswahl, Unterhemden von X 1.- an bis zu den feinsten Sachen. Buxktn- und Arbeiter-Handschuhe in allen Sorten, zu staunend b-ll,gen 7961__ Verloren Um die Noch der armen Landsleute am Rhein und Main, welche in durchfeuchteten Wohnungen die kalte Winterzeit verbringen müssen, zu lindern, eröffnen wir Sammel-Stellen für Kleidungsstücke Wir wenden uns mit der Bitte um solche Gaben für Alt und Funa an den uns bekannten Wohlthätigkeitssinn unserer Mitbürger und ssnd überzeugt, daß jeder gern vom Entbehrlichen sich trennt, um Gefahren für Leben und Gesundheit abwenden zu helfen. Die Versenvung geschieht an das Gcnerai-Comile >n Darmstadt nach dessen Weisung direkt. Gießen, den 4. Dezember 1882. Bramm, Bürgermeister. Justus Kreiling. F. C. B. Koch. C. Qkilsr. I. M. Schulhof. Sammelstellen bei Herrn C. Ohlsr, Seltersberg, Herrn I. 'M. Schulhof, Marktstraße, Herrn F. C. ». Koch, Schiffenbergcrweg. Auswanderer nach Amerika befördert billigst Chr. W&llenfel^ 6648 Ein kleines Familienlogis im Vorderhaus, sowie zwei Dachstuben im Hinterhaus zu vermiethen tm __________„Darmstädter Haus . 7704 Freund!, möbl. Zimmer billig zu vermiethen. I. Jutzi, Steinstraße^ 7392 Der seither von Frau Dr. Cav- rano bewohnte 2. Stock meines Hauses an der Grünbergerstraße ist nebst allem Zubehör zu vermiethen. ___________Chr. Keller, Markscheider. 7558 Eine Mansardenwohnung auf dem Neuenweg zu vermiethen und sogleich zu beziehen.________L. Orth, Photograph. 7943 Versetzungshalber ein möblirtes Zimmer, mit oder ohne Kost, sofort zu vermiethen. Heinr. Kiefer, Neuenweg. 4589 Der 2. Stock (6 Zimmer rc.) ist durch den Wegzug des Hrn. Pfarrer Wagner anderweit zu vermiethen. Th. Hftubacb, Bahnhofstraße C. 126. ~ 7’902 Ein kl. Familienlogis (parterre) zu vermiethen. I. Kaan jr., am Kreuz. 7374 Ein Familienlogis zu vermiethen bei M. Schäfer, Grünbergerstraße. 7557 Ein Familienlogis zu vermiethen und 1. Dezember zu beziehen. Photograph L. Orth, Neuen-Bäuen. 7626 Zwei Zimmer in Mansarde zu vermiethen. _______Carl Jughardt, Kanzleiberg. 6734 Der mittlere Stock in meinem Haus an der Frankfurter-Straße, 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. ____________________Joh. Dern. 6725 Ein Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche nebst Zubehör, sowie ein kleines Logis zu vermiethen bei Philipp Jünger, Schiffenbergerstr. ~6656 Ein möbl. Zimmer mit Kabmet ’ per November zu vermiethen. Marktstraße 34^ 7378 In meinem Hause in der Schiller- straße ist die von Herrn Premierlteutenant Budde innegehabte Wohnung durch dessen Versetzung sofort anderweitig zu vermiethen. ____________Karl Noll, Flügelsgasse._ 6404 Mehrere Familienwohnungen, sowie möblirte Zimmer auf sofort zu Der; miethen bei B. Katzenstein, Marktplatz. 5686 In meinem neuerbauten Hause ist der zweite Stock zu vermiethen. Karl Merkel, Marktstraße 213^ 6961 Kleines Familienlogis mit verschließbarem Corridor auf 15. 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