Oc? l>dcr der % ufeg (sver $ian: st „ lNeuechz^ ÜL_Bruel wWg 'S1?;?-*. =n.K'*Uu6uft WL gjiä nüRrjfe Ä,Ä A^Neuencham 5 aufWunschE !sachiirter Hof", ^ausburg D. 16. CB, Kaplansgasse. ' k' e^uheii|rrg§e Zu vemiethen bli Dr- Weber, ing von 4 Zimmern ocrmiethen und am ftuhl, Ckinstraße Gartfeld),____________ Familienlogis, sowie i. 3-WMer, Maig' mieten, Becker, Wallthor. mit jtabinet zu oer- Sandgasse 1895. lienlogis, 3 Zimmer ilugust zuvermichem Somenstr B. 60. >hnmg zuvermietheii. er, Bahnhofstraße. Iler. er Kellerraum sofort erz, Neuen-Bäuen. N*n> feinen Kestauraüou durchaus braves L Md Mihschazi aueru.de Stellung. ^ed. ds. Bi- audies Mädchen i; "halt für «»- «s r NA- Sranffutt^ «Bs envon4u.r/r^ ,'S'IS» •“ Uri* „ (f.HT *x,w» $'«*#■: KUS 'K---L toi- 2 k S“«1"' cheieu. - n eine- ,-°b,n d»I>°. Ich,» M b-i M--l-»-t-. . ■ ® nhematiae Verhaftung von 18 verdächtigen Personen und die n von Dynamit und Sprengbomben beweist. Autzer- Em Sabe“ de? höchstgestellten russischen Beamten beschuldigt, in Ver- b duna?nit den im Ausland lebenden Nihilisten zu stehen Der neu ernannte S WLÄÄH Sft’-ÄÄt ÄÄi'S* * einer Untersuchung verlautet^ R (iegen neue Nachrichten von Belang ... ctx:, QUäänbe in Alexandrien werden noch immer als sehr uuücher drien in einer Proklamation ausgeforde d ) . ^aß die Bevölkerung sich mit den Europäern zu vertragen, doch wird versidjee^^8. rff verlautet, ihre feindselige Haltung gegen die Europäer be bat Geru-Ytw Arabi Pascha habe sich entschieden.nach f^Unop uhr Der Präsldentenmorder Guiteau yr 6 ^»^d erfolgte sofort, zu Washington durch den^Strangi hmgmchtet für seine ver- Die Hinrichtung des elenden Guiteau ist Entsetzen versetzt und mit Ent- ruchte That, welche die ganz- cw'^ ^Gerechtigkeit überall nur rüstung erfüllt hatte und es wird daher 1 ,-gg seinen anmagenden und mit Befriedigung aufgenommen werben, w „ haben und soMr noch m zugleich lächerlichen Eigendünkel b,S - Lben. mit feinem ^ode endet den letzten Stunven auf Begnadigung gey°N■ ) ’fani^e Gerichtsverfahren eines der widerlichsten Schauspiele, welches der Welt je dargeboten hat. — ----- --- □ - r ^Di^Abg^Schröder und Böhm haben folgen- Darmstadl, 3. 3^- ^9 @tänbe eingebra^t: Die Kammer den Antrag bei der Zweiten wolle Großh. Regierung ersuch ■ Strafgefetznovelle von 1816 gegebenen 1) In Ausführung des durch v . - Gesetzesvorlage zu machen, Zusatzes $u § 55 des «'L?°'L nach Vallendung des 6. und vor Vollen- SSÄIäJS* -*» l6”n; 2) in Erwägung zu ziehen, ob nicht gesetzliche Bestimmungen zu erlassen wären, wonach die zwangsweise Unterbringung solcher Kinder auch ohne die Voraussetzung einer verübten strafbaren Handlung zugelassen ist, und 3) in Betracht zu nehmen, ob sich nicht die Errichtung einer derartigen Erziehungs- oder Befferungsanstalt von Seiten des Staats empfiehlt oder doch eventuell der Abschluß von Verträgen durch den Staat, welche bie Verbringung verwahrloster Kinder aus diesseitigen Gemeinden in auswärtige derartige Erziehungs- und Besserungsanstalten allgemein ermöglicht. — Sicherem Vernehmen nach werden Se. Königl. Hoheit der Großherzog morgen Abend von Schloß Fischbach wieder hier eintreffen. Köln, 2. Juli. An dem heutigen Parteitage der Nationalliberalen Westfalens, der Rbeinlande und Hessen-Nassaus nahmen über 2000 Parteigenossen Thetl. Den Vorsitz führte Oberlandesgerichtsrath Schulte. Von lautestem Beifall begrüßt, eröffnete der Landesdirector, Abg. v. Bennigsen, die Festlichkeit durch eine Ansprache, worin er die Gefahren schildert, welche aus der Verbrüderung der Ultramontanen und Con- servativen für unser Vaterland entstehen müssen. Er bedauerte das einseitige Nachgeben des preußischen Staates in der Kirchenpolitik; die Bestrebungen der Ultramontanen richteten sich nunmehr auf die Schulen. Dorthin müsse der kräftigste Widerstand geleistet werden. Redner betont wiederholt, daß die Aufgabe der Nationalliberalen, eine Partei der Versöhnung zwischen den extremen Elementen zu fein, jetzt erst die volle Tragweite ihrer Berechtigung und Nothwendigkeit zu Tage treten lasse. In diesem Sinne möchten alle Freunde der nationalliberalen Sache die regste Betheiligung an dem politischen Leben bethätigen. (Stürmischer, minutenlanger Beifall.) — Abg. Hammacher schlägt hierauf vor, eine Resolution zu beschließen, welche sich direct an tue Erklärung der Partei vom 19. Mai 1881 anlehnt. Die Resolution findet einstimmige Annahme. Die Versammlung stimmt zum Schlüsse begeistert in das auf unfern Kaiser ausgebrachte Hoch ein. Italien. Rom, 2. Juli. Im Senate erklärte bei Berathung des Budgets des Aeußern der Minister Mancini auf Anfragen der Senatoren Caracciolo und Pantaleont, er könne sich über die Arbeiten der Conferenz in Konstantinopel nicht aussprechen und nur sagen, daß das Uneigennützigkeits-Protokoll von allen Conferenz-Beoollmächligten unterzeichnet sei und daß auf Anregung des Botschafters Graf Corti alle Mächte eine isolirte militärische Aktion für ausgeschlossen erklärt hätten, den Fall einer evidenten force majeure zum Schutze der Nationalen ausgenommen. Er verspreche sich Gutes von beiden Beschlüssen. Italien wünsche die Aufrechterhaltung der europäischen Verträge, sowie, daß ernstliche Garantieen für eine normale Situation Egyptens in Zukunft, unter Ausschluß jeder Antheilnahme Europas an der inneren Verwaltung des Landes, gegeben würden. Wenn Pantaleoni des Ministers Rede in der Kammer der Depu- tirten gelesen hätte, so würde er nicht sagen können, daß er, der Minister, der nationalen Bewegung in Egypten feindlich gesinnt sei. Man müsse indessen die Türke! verhindern, Egypten auf die Stellung der übrigen türkischen Provinzen herabmdrücken und die durchgeführten Reformen zu vernichten. Man müsse ferner eine militärische Okkupation oder Intervention, sowie das ausschließliche Uebergewicht einer einzelnen Macht, welche es auch sein mag. zu verhindern suchen. Caracciolo gegenüber lehnte Mancini die Erörterung der heiklen Frage wegen des Suezkanals als inopportun ab; er wolle nur erklären, daß, wenn England ein kommerzielles Interesse an einer Politik der freien Schifffahrt durch den Canal habe, dies kommerzielle Interesse allen übrigen Nationen gemeinsam fei, namentlich aber Italien, welches in geographischer Beziehung wieder zu der natürlichen Straße und Vermittlerin des Handels Europas mit dem Orient geworden fei. Wenn man ferner die Abneigung Englands gegen ein- Neutra- lifirung des Canals sich daraus erklären könne, daß es eintretenden Falles Truppen nach Indien auf diesem Wege transpo.tiren wolle, so dürfe man diese Frage nicht mit derjenigen der freien Canalschtfffahrt verwechseln. Die Interessen Englands gegenüber denen der Mächte, der Pforte und Europas würden in Egypten nicht beeinträchtigt sondern gestärkt werden. Der Minister schließt mit der Versicherung, daß Italien auf der Conferenz, wie bei jedem anderen Anlasse, sich nicht von egoistischen Erwägungen sondern von allgemeinen europäischen Interessen leiten lassen werde. Kein Anerbieten könne es dahin bringen, auf die Mission, im praktischen Sinne e-n Element der Ordnung und des Friedens zu fein, zu verzichten. Die Würde und die Interessen Italiens würden am Besten dadurch gewahrt, daß es von dem europäischen Concerte untrennbar bleibe. Diese Politik, loyal und edel in ihren Zielen, sei die einzige Italiens würdige. (Lebhafter Beifall.) Pantaleoni und Caracciolo erklärten sich durch die Antwort des Ministers zusriedengestellt. Amerika. - Ueber die Hinrichtung Guiteau's, welche am Freitag stattfand, wird aus Washington gemeldet: Guiteau nahm eine Stunde vor seiner Hinrichtung eine tüchtige Mahlzeit zu sich, aber kurz vor 12 Uhr Mittags brach er in Thränen aus und schluchzte hysterisch. Er zeigte sich sehr nervös und fuhr erschreckt zusammen, als er das Gerassel der Musketen auf dem Steinpflaster des GefängnifseS vernahm. Er erstieg indeß festen Schrittes die Stufen des Schaffots, aber auf der obersten Stufe wankte er einen Augenblick Der - betete mit Guiteau, welch letzterer sodann mit klarer und lauter Stimme einen 2cheil des 10. Capitels des Evangeliums St. Matthäus verlas. Zunächst verlas er Au Sterbegebet, welches er im Gefängniß verfaßt hatte. Dieses Gebet drückte seine Bereitwilligkeit aus, zu sterben, da er das ihm zugewiesene Werk vollbracht habe, wies auf die Jnspiratlvn hin, für welche er jetzt sterben müsse, und wiederholte seine oft geäußerten Worte, daß sich die Nation durch seine Hinrichtung die Feindschaft Gottes zuziehen werde. Er prophezeite, daß seine Mörder, von der Exekutive bis zum Henker, zur Holle gehen würden Den Präsidenten Arthur bezeichnete er als einen Feigling und nnen Undankbaren gegen den Mann, der ihn zum Präsidenten gemacht. Er schloß mit der Erklärung, daß er ohne das mindeste Uebelwollen gegen irgend Jemand fterbe Hierauf fang er einige von ihm verfaßte Verse, beginnend: „I am going to the Lord. VnxE° S°7 ™all!lujaK ((Ich 0et)e beim zu Gott. Ich bin so froh, Gloria Halleluiah.) Diese Worte wiederholte er einige Male. Die Verse besagten wie er seine Partei und das Land gerettet, aber jetzt ermordet werde. Unter Schluckten endigte er den Gesang, der m,t den Worten schloß: „I wonder, what I ßhall do when I get to the Lord?“ (Ich mochte gern wissen, was ich thun werde, wenn ich zu Gott komme) Seine letzten Worte waren: „Glory, Glory, Glory!" Gegen 250 Personen waren Zeugen der Hinrichtung, während etwa 100C Menschen außerhalb des Gefängnisses sich versammelt hatten und laut jubelten, als Guiteau aufgeknüpft wurde Guiteau selber ließ einen Papierstreifen fallen, um dem Henker das Signal zu geben daß die Hinrichtung vor sich gehen könne. Die von ihm vergossenen Thränen sollen' wie man glaubt, eher durch religiöse Rührung, als durch physische Furcht erzeugt worden fein, da es schien, daß er standhaft gestorben. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenr-Brrrearr. Berlin, 3. Juli. Bitter verabschiedete sich Vormittags von den Rathen des Finanzministeriums. — Der „Reichs-Anz." publicirt die Verleihung des Rothen Adlerordens 1. Klasse mit Eichenlaub an Bitter, sowie die nachgesuchte Entlassung desselben unter Belassung des Titels und Ranges eines Staatsministers, ferner die Ernennung Scholz's zum Finanzminister. — Der „Reichs-Anz." publicirt Verfügungen des Cultusministers vom 29. Juni, wonach in Ausführung des Kirchengesetzes vom 31. Mai 1882 die den geistlichen Lehramts-Candidaten von der vorgeschriebenen wissenschaftlichen Staatsprüfung befreienden Zeugnisse von den Universitäts-Lehrern auszustellen und vom Decan der philosophischen Fakultät zu beglaubigen oder von letzterem auf Grund Bescheinigung der Universitätslehrer sÄbst auszufertigen und dem zuständigen Oberpräsidenten (für Hohenzollern dem Regierungs-Präsidenten) einzureichen sind. Zuständig ist der Ober-Präsident der Provinz, worin der betr. Candidat eine Anstellung als Geistlicher wünscht oder worin die zuletzt besuchte Universität oder das Seminar gelegen. Hinsichtlich der kirchlichen Seminare bleibt weitere Regelung vorbehalten. Die Besucher außerhalb Preußens belegener deutscher Universitäten können den Nachweis auch durch andere urkundliche Belege führen. London, 3. Juli. Im Kriegsministerimn fand heute unter dem Vorsitze des General Wolseley eine Comite-Sitzung statt, um, falls eine Einberufung der Reserven nöthig wird, die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen. Es verlautet, die Einberufung der Reserve werde unverzüglich erfolgen und es sei Ordre an Chatham ergangen, die Panzerschiffe 1. Klaffe „Agamemnon" und „Ajax" zum sofortigen Auslaufen bereit zu halten. London, 3. Juli. (Unterhaus.) Gladstone beantragte die vierzehntägiae Suspension O'Donnell's. O'Donnell erklärt, er habe das Wort Infamie am Sonnabend mcht auf die Aktion des Vorsitzenden, sondern auf die Erklärung, die dieser auf Grund falscher Mittheilungen gemacht, bezogen. Cowen beantragt das Haus sei nicht bereit von O'Donnell's Aeußerung Notiz zu nehmen und geht zur Tagesordnung über. Cowen s Antrag wird mit 99 gegen 35 Stimmen verworfen, Gladstone's Antrag mit 181 gegen 33 Stimmen angenommen. Dllke erwidert Monk, die Regierung nahm die Einladung Frankreichs zur Theil- nahme an einer Conferenz in Paris am 1. Juli für den Schutz des submarinen Telegraphenkabels an. Frankreich verschob die Conferenz bis zum Herbst. England hält den Aufschub nützlich, um den Umfang der Arbeiten festzustellen. England steht in Communication mit Frankreich und den anderen Mächten; wenn eine Einigung erzielt werde, wird es an der Conferenz theilnehmen. — Dynamitröhren wurden auf den Bahnstationen Hildwick-Schipley gefunden man glaubt, ein Complott bestand gegen den Zug des Prinzen von Wales bei der neulichen Visite desselben in Bradford. ™ “ Das Reuter'sche Bureau meldet aus Simlah auf der Muscalinfel einen Aufstand gegen Jman. Der Bruder Jman's steht an der Spitze des Aufstandes. Ein englisches Schiff ist dahin abgegangen, die britischen Untertanen zu schützen. n London, 3. Juli. Heute Nachmittag sand ein Conseil sämmtlicher Minister statt- In Woolwich sind Vorbereitungen getroffen, um eine beträchtliche Hcchl Genie- !aUPPaaanad) EkYPten zu befördern. In Woolwich ist die Ordre eingetroffen, heute für 1000 Maulesel Geschirre zur Bespannung von 6 Gebirgsbatterien fertigzustellen. Paris, 3. Juli. Kammer. Dubost legte den Bericht vor über den Gesetzentwurf betreffend dte Organisation von Tunis. Der Bericht spricht die Ansicht aus daß Frankreich em wirksames Protectorat organifiren müsse; deshalb fii es wünschenswert!) den gesummten Gesetzentwurf, welcher alle Punkte bezüglich des Protectorats regele' schleunigst zu prüfen. Die Kammer genehmigte mit 356 gegen 81 Stimmen den Credit von 19 Millionen für die Kosten der tunesischen Expedition im zweiten Semester. Der ?nn7.9§A1?ynifter ^klärte, die Kosten der Expedition in 1881 erreichten 40 Millionen 1882 29 Millionen, die Ausgaben für Kriegsmaterial 20 Millionen, die Gesummt.' kosten somll 89 Millionen. Die Lage sei in zwei Dritttheilen von Tunis ausgezeichnet. Rom, 3. Juli. Der Papst hielt heute ein öffentliches Consistorium ab dem mehrere Diplomaten beiwohnten. Lav'gane empfing den Kardinalshut und den Titel der Kirche St. Trinttö du Mont, einer französischen Kirche Roms. Sodann fand im geheimen Consistorium die Präcanonisirung verschiedener Bischöfe, namentlich für Antiochien, Qmto, Bologna, Rimini, Ragusa, Brünn, Leitmeritz, St. Gallen, Lemberg Siebenbürgen, Freiburg, Portsmouth statt. Desprez giebt ein Diner zu Ehren des Kardinals Lavigarie. Belgrad, 3. Juli. Die Skuptschrna nahm die Crecirung eines Gesandschafts- postens in Athen, London und Rom an. . _ Konstantinopel, 3. Juli. Der Amsodampfer „Fevaid" mit dem Adjutanten des Sultans, Osman Bey, an Bord, ist nach Alexandrien abgegangen. L o ik a l e - Gießen, 4. Juli. In den letzten Tagen wurden die Octroipfähle neu angestrichen und die Tafeln frisch geschrieben. Dabei kann es eine Anzahl böser Buben Nicht unterlassen, sofort den frischen Oclfarbenanstrich abzukratzen und anderen Unfug an den Tafeln zu verüben. Dem betr. Weißbindcrmeistcr ist durch dieses Verfahren ganz empfindlicher Schaden zugefügt worden. Im Interesse desselben, sowie im eigenen Interesse der Zerstörungssücht'gen machen wir darauf aufmerksam, daß die bei der Zerstörung ober Beschmutzung von Tafeln Betroffenen empfindlich gestraft werden und (Sltern für ihre Kinder haftbar sind- Vermischte-. Darmstadt, 3. Juli. (Landwirthschaftliche Landesausstellung.) Die Stadt Gießen, welche sich stets, wenn es gilt, gemeinnützige Unternehmungen zu fördern, auszeichnet, hat als erste der heffischen Städte in dankenswerther Weise für die Ausstellung einen Ehrenpreis von 150 JL gewidmet. Mögen die übrigen Städte und Gemeinden diesem Beispiele folgen! .. Soweit sich die bis jetzt eingelaufenen Anmeldungen übersehen lassen, verspricht die Ausstellung eine über alles Ermatten großartige zu werden. In allen Abtheilunam erfolgte eine lolebe Anzahl von Anmeldungen, daß es schwer halten wird, mit dem vorhandenen Raume auszureichen und dürfte ganz besonders hervorzuheben sein, daß Zuchtvieh aus allen Theilen des Landes in großer Anzahl zur Ausstellung ge- ™ Wafferwarme der Lahn. Am 4. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 15« R-, Luftwärme + 19» R. L- Chr. RÜbsamen- -HandeiUr^d SJetfebt. ,, n8niCns-1' cem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfd. ^t-0^L?^^uhner-l-rn,5-6 und 2 Stück 0^, Enteneier per Stück 6-7H, ? oL? £> -?77? 4 Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 22 H, Linsm '»r 7^nU? nn b5§,9-'nar Hühner per Stück „H 0.85—1.20, Hahnen per Stuck . 0.70—100 Enten per Strick M. 1.50—1.80, Ochsenfleisch per Pfund 64—66^, H Kalbfleisch 44 bis 50 4, Schweinefleisch 62—64 Z, a Kartoffeln per 100 Kilo M. 6.00, Zwiebeln per Gentner M 127714; ®,5 tc6 ?^?iter 14-18 H, Kirschen per Pfund 30-D) „ tÄ, (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer m rC^^ter Roggen eff. hiesiger X 19, fremder .3«. 16V2—19, in./ W-tterauer .ttü 17-18, fremde <8-19, Hafer eff. hies. o151/«—17. Rüböl eff. ohne Faß hiesiges in Parteien von 50 (StrJL 34 Branntwein eff. ohne Faß JL 41. Frankfurt, 3. Juli. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Auge- trieben ^aren circa 370 Ochsen, 300 Kühe, 220 Kälber und 200 Hämmel. Su ^rene stellten sichrer 100 Pfund Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. JL 68, o S 1. Qual, jl 56-58, 2. Qual. JL 48-50, Kälber je nach Qualität JL 50—60, Hammel 1. Qual. 58—60, 2 Qual. JL 45—50. ^eJ$$eif™Mnamt hat eine höckft wichtige, die Verspätungen von Ochnellzügm betreffende Bestimmung getroffen. Bisher mußte in solchen Fällen der anschue^nde Zug den verspäteten Zug erwarten, wodurch vielfach der Anschluß an on61^nmH^ntn versäumt wurde. Der neuen Bestimmung zufolge soll diese Wartezeit 2^A^,h^^ ^uer mcht übersteigen; ist diese Frist abgelaufen, dann fährt der birecte die Pass agiere des verspäteten Zuges mittelst Extrazuges nachbefördert ro oar dadurch entstehenden Mehrkosten fallen derjenigen Bahnverwaltung zur Last, welche die entstandene Verspätung verschuldet hat. (Bravo.) 41 Juli, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer ^urch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) /8' Staatsbahnactien 278V8, Galizier 269^, Lombarden 115V», Nord- Darmstadter-Bankactien 159%, Oberschlesische E.-B.-Act. 249‘/4, S/e^?R77r^S.e«-rCntc 65Z8f 4°/° Ungar. Goldrente 75%, 4% 1880er Russen 69%, 77rJ/UuC”c rfc 21 Orient-Anleihe 56»/», Spanier 28Vs, Rumänische Rente 4°/g Utnfic. Egypter 56V4. Tendenz fest. Steinkohlen- Lieferung. Die Lieferung der für das Großh. Provinzial - Arresthaus dahier für die Zeit vom 1. Juli 1882 bis 1. April 1883 erforderlichen Steinkohlen mit ca. 1000 Centner foll im Submissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum 15. Juli l. I. verschlossen und mit bezüglicher Aufschrift versehen bei dem Unterzeichneten einzureichen. Die betr. Bedingungen können täglich während der Bureaustunden auf der Kanzlei der Staatsanwaltschaft (Zimmer Nr. 44 des Justizgebäudes) eingesehen werden. Gießen, den 1. Juli 1882. Der Erste Staatsanwalt bei Großh. Landgericht der Provinz Oberhessen. 4509 Zimmermann. Allgemeiner Anzeiger. Zur gell. Beachtung. Wegen vorgerückter Saison verkaufe: Beige öun Mk. 0,50 per Meier und höher, Schwarze Cachemire, doppelbreit, garantirt reine Wolle, p. Mir. Mk. 1,50, 1,70, 2, 2,20 und höher, Reinwollene doppelbreite Flaids in allen Careaus, schwere Qualität Mk. 2,— per Meter. 4460 Holberg, Kirchenplatz. Alle Sorten auf das Feinste gerieben, fertig zum Anstrich, rasch und MVU hart trocknend, sowie alle zum Anstreichen erforderlichen Lacke, Firnisse, Pinsel etc. empfiehlt 3445 ____________________________Fr* Seibel, Mausburg. Nur noch bis zum 2S. Juli dauert mein Vergebung von Bauarbeiten. Die in der Dragoner-Kaserne zu Butzbach zur Ausführung kommenden Arbeiten, als: Maurerarbeit, veranschlagt zu Jt 2620.— Pflasterarbeit, „ „ „ 1470.— Maurer- und Zimmerarbeit, veranschlagt zu ........JL 150.— Schreinerarbeit, veranschlagt zu X 1059.89 sollen Samstag den 15. Juli d. I., Vormittays 10 Uhr, auf dem Bureau der Garmsonverwaltung (Lazarethzimmer Nr. 2) mittelst Submission vergeben werden. Lusttragende Unternehmer belieben ihre Offerten, in welchen die Ab- resp. Aufgebote in Prozenten anzugeben sind, frankirt und mit der Aufschrift „Submission auf die in der Kaserne zu Butzback auszuführende .... Arbeit" rechtzeitig an die unterzeichnete Verwaltung einzusenden. Kostenanschläge und Bedingungen liegen auf genanntem Bureau zur Einsicht offen. Butzbach, den 30. Juni 1882. 4490 Grohh. Garnison-Verwaltung. Arlieitsdersteigerung. Freitag den 7. d. M., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf Großherzoglicher Bürgermeisterei zu Annerod, die bei Vertiefen eines Brunnens vorkommenden Brun- nengraber- und Pumperr- m ad) er-Wirbelt en durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Annerod, am 3. Juli 1882. 'Großh. Bürgermeisterei Annerod. -4512 I. A.: —Seuling, BeziUsbauausseher. Heugras - Versteigerung ju Allendorf a. d. Lda. Mittwoch den 3. Juli l. I., Vormittags präcis 5 Uhr ansangend,' soll das Heugras von den städtischen Wiesen, ca. 50 Morgen, öffentlich versteigert werden. Der Anfang wird in der Krempelswiese am Weg nach Beuern gemacht. Allendorf a. d. Lda., den 2. Juli 1882. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda 4517_______Bieber.__________ Mittwoch den 5. dg. Mtg., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'scheu Hofraithe 1 vollftänd. Bett, 1 Cassaschrank, 2 Sophas, 1 Spiegel, 2 Kommoden, 2 Bilder, 1 Küchenschrank, 1 Nähmaschine, 1 Schleudermaschine, 2 kupferne Kessel öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 4. Juli 1882. ,,Q. Bühner, 4°31__Gerichtsvollzieher. Montan den 10. Juli, Vormittags 9 Uhr, ftllen in der Wohnung des Konr. Mandler zu Krofdorf ein compl. Schreinerwerkzeug, * Fstmt-r. Eichenbohlen, 1 Eichenstamm, 1 Buchenstamm (ca. 2 Fstm.ft Dielen, J Kiste Glas und sonstige Gegenstände Zerkaust werden. 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I., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Heugras von den dem Marienstift Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Ober- Bessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, den 1. Juli 1882. 4514 Winheim. Freitag den 7. Juli, Nachmittags 3 Uhr, werden im Hause Lindengaffe Nr. 229 folgende Möbel, als: 2 Sophas, 1 vollständiges Bett, 1 Kleiderschrank, 1 Tisch, 6 Stühle, 2 Schränkchen rc. gegen sofortige Baarzahlung freiwillig versteigert. 4522 Aeitzeöoterres. 3446 Mehrere Oleander sind preis- würdig zu verkaufen. Georg Hoß. Neue holl. Vollhäringe empfiehlt 4540 Emil Fischbach. Kleingewerbe, Gasmotor 5 <8 D.R.- Patent. Einfachste und billigste Betriebskraft für das Druckereien, Fleischereien, Kaffeebrenner, Pumpen etc. ohne Wasserkühlung, -ES solidester, vielf. verbesserter — g Construction. E u_ Auf Probe und unter Garantie von q. Buss. 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Wermietyungen. 4537 Ein Zimmer mit oder ohne Cabinet per 1. August zu vermiethen. Chr. Dan. Fillmann. 4534 Eine Wohnung zu vermiethen bei I. Schmidt, Schreiner, Grünbergerstr. 4526 ^Ein Familienlogis zu vermiethen bei^r.^Felfing, Neuen-Bäuen. 4519 Der neuhergerichtete 2. Stock meines Kaufes, 4 Zimmer, Kabinet, Küche, Speisekammer rc., sofort beziehbar, zu vermiethen. W. Ferber, Lindenplatz. 2485 Möbl. Zimmer, auf Wunsch mit Pension, billigst im „Frankfurter Hof". 3261 Ein Familienlogis, 4 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen im „Darm- städter Haus".____________________________. 3634 Ein Familienlogis mit 5 Zimmern per 1. September zu vermiethen. Ph. Bauer II., Bahnhofstraße. 4379 Möbl. Zimmer und Kabinet zu vermiethen. Mäusburg D. 16. 4100 Eine freundl. Wohnung von vier schönen Zimmern und Küche in verschl. Cor- ridor, mit Boden und Keller sogleich zu vermiethen. W. 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Bl. 2461 Ein kleines Familienlogis zu uen miethen. Rothenberger, Kaplansgasse. 1120 Ein Familienlogis (6 Zimmer nebst Zubehör) per sofort zu vermiethen. ______A. Marcus, N'jcliensand 224. 3515 Ein Logis, 3 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen. Franz Gerbode, Kaplansgasse. Kirchengesang Verein. Probe: Ireitag. Z gegen hypothekarische Sicherheit in größeren ägen verfügbar. 4424 4521 sucht. Ein tüchtiger Knecht wird ge- Emil Lotz, Kirchenplatz. Die Ktttten-^ebensversicherungs-AnstaltwDarmstadt hat zu jeder Z Gel der zum Ausleihen Missionsfest Sonntag den 9. Juli zu Frankenbach (im Kreis Biedenkopf) Vormittags 10 Uhr, Nachmittags 2 Uhr. Festprediger: Herr Pastor Erdmann von Elberfeld.^ 453ö Wirtdschasts - Vergebung. Die Wirthschaft in der Festhalle bei dem diesjährigen Schützenfeste ist für die Tage des 6., 7. uns 8. August er. zu vergeben. Bedingungen liegen im Comptoir des Herrn CH. F. o l l, Erlengaffe, zur Cinstcht offen. Reflcctanten wollen ihre Offerten ebendaselbst bis längstens Montag den 10. d. Mrs., Mittags 12 Uhr versiegelt ab^eben. 4527 Der Vorstand des Schützenvererns. Meinen geehrten Abonnenten mache ich bierdurch die ergebene Mittheilung, daß meine Badeanstalt in allen ihren Theilen zur gefälligen Benutzung wiederhergestellt ist. 4529 Georg Franz« 4520 Kanarienvogel entflogen. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Steller, Schillerstraße. 4528 Ein Mädchen, im Weißzeugnähen und Ausbessern geübt, wünscht noch einige Tage zu besetzen. Näheres in der Exped. ds. Bl. Pöschel's Bierhalle. | Mittwoch Abend 8 Uhr: CONZERT der Damenkapelle Noscher. Heute Abend: „Gambrinus". Zöpfe werden von ausgekämmten Haaren schön und dauerhaft angefertigt bei 4539 » Mellor, Bahnhofstraße.^ 4515 Gefunden ein Medaillon mit Photographien und Monogramm c. b. Abzuholen gegen die Insertwnsgebuhren in der Exped. ds. Bl. _______.— Heuervtificheruny! Für eine -mg-führt- deutsche Mucr- vcrstchcrungsacticng^cllschaft wird ein solider, thätiger Hauptaa-nt für Gießen und Umgegend unter günstigen Bedingungen gesucht. . Gesl. Offerten unter H. 12 bef. die Exped. ds. Blattes. 4523 Anstalt für Mrberei s und Reinigung — Don *- " Garderoben, Sammeten, —Möbelstoffen, Federn, Handschuhen rc. 4267 Eine große Scheuer mit Stallung billigst zu vermiethen bei Robert Stuhl, Neustadt. 4374 Scheuer zu vermiethen bei Dr. Weber. Vermischte Anzeigen. 4533 Ein braves Dienstmädchen mit guten Zeugn. gesucht. ReichensandC.l30. ~4530 Hausburfche gesucht für sofort. Näheres bei der Exped. os. Bl. L ^8 = « -s Die Nr. 38 enthält: Doktor Blaubart. Novelle von Sylvester — Von der Berliner Sportausstellung. Von Hermann Vogt. — Heimkehr vom Felde. Gedicht von Stephan Waetzoldt. Zu dem Bilde von I. Schledorn. — Kleine Bilder aus England. Von Ludwig Freiherrn von Ompteda. 11. Wie man in Oxford studirt. — Amt Porner's Weihnachtsgespenst. Aus einer ungeschriebenen, aber wahrhaftigen Ehronik der Stadt Braunschweig. Von Ludwig Hänselmann. (Fortsetzung.) — Das Tätowieren. Mit vier Illustrationen. —, Am Familientische: Bücherschau. — Die Insul Jreland. — Französisch oder Englisch? Von Dr. O. Boehm. — Ein neuer Aufruf an die evangelischen Glaubensgenossen für die Retscherkirche in Speier. — Nechtsrath. — Briefkasten. Mit zwei illustrirten Beilagen: Die Gräfin von Pierrefouds in Ems. Von Rhenanus. Mit Abbildung: Die Kaiserin Eugenie am Kesselbrunnen in Ems. — In unserer Spielecke. — Umschau auf ge- werblichem Gebiet. 4487 In einer feinen Restauration findet auf sofort ein durchaus braves Mädchen für Küche und Wirthschaft gegen gutes Salair dauernde Stellung. Näheres in der Exped. ds. Bl. 4496 Ein junges Mädchen aus guter Familie, am liebsten Waise, in Dienst ge- sucht. Näheres in der Exped. ds. Bl. Ankauf von Lumpen und Knochen, Papier, Akten. 376A Louis Rothenberger, Neuenweg 194. Tertor's Bierkeller. Prima Lager-Export. 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