Nr. 28 Donnerstag den 2. Februar 1882 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. fit. & I I L Bitrsan r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Localpvlizeireglcment. Betreffend: Den Gewerbebetrieb der Gesmdcverdinger. Auf Grund des § 38 der Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 und Art. 56 der Städteordnung wird nach Anhörung der Stadtverordneten- Versammlung und mit Genehmigung Großherzoglichen Mnisteriums des Innern und der Justiz vom 17. Januar 1882 zu Nr. Bi. I. 1037 in Betreff der Führung der Bücher der Gesindevermiether, sowie bezüglich der polizeilichen Controle über den Umfang und die Art des Geschäftsbetriebs derselben für die Provinzial-Hauptstadt Gießen Nachstehendes bestimmt: § 1. Jeder Gesindeverdinger ist verpflichtet, die Namen derjenigen Personen, welche sich bei ihm in der Absicht melden, um einen Dienst zu suchen, in ein Geschäftsbuch nach untenstehendem Formular A und die Namen derjenigen Herrschaften, welche durch seine Vermittelung Dienstboten suchen, in ein Geschäftsbuch nach untenstehendem Formular B nach der Reihenfolge der Meldungen einzutragen. Bei größerem Umfange des Geschäftsbetriebs steht dem Gesindeverdinger frei, beide Bücher getrennt für männliche und weibliche Dienstboten, zu führen. § 2. Die vorstehend bezeichneten Geschäftsbücher müssen dauerhaft gebunden und mit fortlaufender Seitenzahl versehen sein; sie dürfen nicht eher in Gebrauch genommen werden, als bis sie Seitens der Ortspolizeibehörde paginirt und abgestempelt sind und die Seitenzahl beglaubigt ist. Das Herausnehmen oder Zusammenkleben von Blättern, sowie das Einheften neuer Blätter ist untersagt. § 3. Alle Meldungen der Dienstherrschaften und Dienstsuchenden sind im Laufe des Tages, an welchem sie erfolgen, gut leserlich in deutscher Sprache und mit Tinte einzutragen. § 4- Rach dem Abschlüsse der Geschäftsbücher sind dieselben mindestens ein. Jahr lang von dem Gesindeverdinger aufzubewahren. § 6. Jeder Gesindeverdinger hat einen Gebührentarif aufzustellen, welcher in deutlicher und erschöpfender Weise angeben muß, für welche Leistungen, von wem und in welcher Höhe Gebühren erhoben werden. Der Gebührentarif ist bei der Ortspolizeibehörde in zwei gleichlautenden Exemplaren einzureichen, von welchen das eine im Besitze der Behörde bleibt, während das andere von letzterer abgestempelt dem Gesindeverdinger zurückgegeben und von diesem in seinem Geschäftslocale an einer leicht in die Augen fallenden Stelle anzuschlagen bezw. aufzuhüngen ist. In gleicher Weise ist im Falle einer Aenderung der Gebühren zu verfahren. Die in dem ausgehüngten Gebührentarif bestimmten Sätze dürfen von dem Gesindeverdinger nicht überschritten werden. § 7. Der Gesindeverdinger ist verpflichtet, die Ortspolizeibehörde und deren Vollzugsorgane jeder Zeit in seine Geschäftsräume einzulassen und die geführten Register auf Erfordern vorzuzeigen. § 8. Gesindeverdinger, welche ihr Gewerbe dazu mißbrauchen, Dienstboten zuin Wechsel des Dienstes zu verleiten, werden mit einer, im Nichtzahlungsfalle in Haft zu verwandelnde Geldstrafe von 5 bis 50 Mark bestraft (Artikel 45 des Gesetzes vom 28. April 1877). § 9. § 5- Die Gesindeverdinger sind verpflichtet, über die ihre Vermittelung in Anspruch nehmenden Dienstboten alsbald bei der Ortspolizeibehörde Auszüge aus den daselbst geführten Dienstbotenregistern und die darin eingetragenen Zeugnisse zu erheben und auf Verlangen den Dienstboten süchenden Herrschaften vorzulegen. Die Gesindeverdinger haben diese Auszüge und Zeugnisse in das Register (Formular A) in der Columne für Bemerkungen einzutragen. Zuwiderhandlungen gegen die Vorfchriften dieser Verordnung werden mit Geldstrafe von Einer bis Dreißig Mark, oder im Unvermögensfalle mit ent- fprechender Haft bestraft. Dieselbe Strafe tritt ein, wenn eilt Gesindeverdinger seine Geschäftsbücher nicht ordnungsmäßig führt, oder in dieselben, sei es absichtlich, sei es fahrlässiger Weise, unrichtige Angaben einträgt. § 10. Dieses Polizeireglement tritt mit 1. März 1882 in Kraft. Gießen, am 28. Januar 1882. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. F r e f e n i u s. Formular A. Geschäftsbuch für die dienstsuchenden Personen.____ 1. Ord.- Nr. 2. Tag der Meldung. 3. Zu- und Vornamen. _4._ Alter. 5.________ Geburtsort. 6. Wohnung • (Straße Nr. Obdachgeber). 7. Ob ver- hei- rathet 8. Art des gesuchten Dienstes 9. Letzte Herrschaft. ___________10.__ Neue Herrschaft/ 11. Zeitpunkt des Dienstantritts. 12. Bemerkungen. Name und Stand oder Gewerbe. Wohnung Straße Nr. Name und Wohnung Stand oder 1 Straße Gewerbe. | Nr. Formular B. Ges kastsbuch für die .Herrschasten, welche Dienstboten suchen._________________ 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. ' 8. _____________________9.___________ 10. _ Bemerkungen. Ord.- Nr. Tag der Meldung. Name. Stellung. Wohnung Straße Nr. Ob männlicher oder weiblicher Dienstbote gesucht wird. Für welche Art und Dienstleistungen. Höhe des gebotenen Lohns. Der Auftrag ist erfüllt durch Annahme Zu- und Vor - Name. Geburts- Ort. Deutschland. Berlin, 30. Januar. Die Ernennung des ehemaligen Cultusministers Dr. Falk zum Präsidenten des Oberlandesgerichts in Hamm, welche von Sr. Majestät dem Kaiser bereits vollzogen sein soll, wurde heute m Abgeordneten- kreism sehr lebhaft besprochen. Wir hören, daß Herr Dr. Falk seine Mandate zum Reichstage und Abgeordnetenhause niederzulegen und sich voll und ganz seiner neuen Aufgabe zu widmen gedenkt. — Aus Rom schreibt man den „Bert. Polit. Nachr.": Durch den Sturz Gambetta's ist die Ungewißheit unserer Verhältnisse eine noch größere geworden, und es ist charakteristisch, daß röhm'sche Journale die Mchncht ve^eichneu, es ftl Haltung auf dem Gebiete der auswartrgen Politik abgebe. Oesterreich. 30 Januar Die strafgerichtliche Untersuchung wegen des Ring- theater^randes ist so gut wie abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft hat gegen ackt Berionen Anklage erhoben. Als Hauptangeklagte bezeichnet man D.rector Jaunkr und EM germeister Rewald, welch' Letzteren die Mitschuld an der Verrurfctzrev Darmstadt. 28. Januar. Eine von Herrn Oberbürgermeister Ohly verfaßte Denkschrift über den von der Majorität der zweiten Kommer gestellten Antrag am Aufhebung der hiesigen technischen Hochschule ist soeben versandt worden. Dieselbe beschäftigt sich sehr eingeh.nd mit den Fragen, ob eine solche Aufhebung auf dem angegebenen Wege rechtlich möglich und ob zu derselben eine genügende Veranlassung vorhanden sei Beide Fragen werden verneint. Zur letzteren sagt die Denkschrift am Schlüsse: „In der Frequenz der Universitäten und der technischen Hochschulen wird zu allen Zeiten ein regelmäßiger Wechsel stattfinden. Ist in einem bestimmten Zeitpunkte der Bedarf an Technikern befriedigt, so wird ein größerer Zudrang zu den humanistischen Studien und anderen wissenschaftlichen Berufsarten stattfinden und die technischen Hochschulen werden sich entsprechend entleeren In einer solchen, durch besondere wirthschastliche Verhältnisse verlängerten Epoche leben wir dermalen. Sobald aber — und das kann ja nicht ausbleiben — die auf technischem Gebiet vorhandenen Kräfte verwendet oder verbraucht sind, wird die Frequenz der Universitäten sinken und in demselben Verhältniß die der technischen Hochschule wieder steigen. Diese Erscheinung ist eine ganz natürliche und bietet auf keiner Sette Veranlassung zu Un- Nichteinfuhrung der Oel-Lampen zugeschrieben wird. Angeklaat werden ferner Pouzeirath Landsteiner, der durch die Phrase: „Alles ist gerettet!" die Rettungsmannschaft irre führte; dann Jnspector Ritsche wegen des Abdrehens der Gasuhr, der städtische Ingenieur Wilhelm wegen seines" Verhaltens beim Rettungswerk und einige Theaterarbeiter, welche nicht beim Wasserwechsel waren. Rußland. , Petersburg, 30. Januar. Aus Warschau wird berichtet: Das Co- mite welches zur Ermittelung des durch die letzten Judenhetzen verursachten Schadens eingesetzt wurde, hat Daten zusammengestellt, welche nun den Umfana . ^Eastrophe zu überblicken gestatten. Es haben sich im Ganzen 2011 beschädigte Familien (10,090 Personen) gemeldet, welche den ihnen zuqefüqten Schaden auf 1,200,000 Rubel bezifferten. Das Untersuchungs-Comita hat das Ergebnis; dieser Selbstschätzung auf 767,339 Rubel reducirt und die Beschädiq- ten in zwei Klassen eingetheilt. Die erste und leider die zahlreichste Klasse bllden jene Personen, welche in der Hetze ihre ganze bescheidene Habe verloren haben und wenigstens vorläufig aller Existenzinittel beraubt sind. Hierher gehören Samilten m" einem Verlust von 255,489 Rubel. Auf je eine Familie entfallt somit ein Verlust von 269-/, Rubel. Die zweite Klasse bilden jene denen wenigstens Möbel, Hauseinrichtung, eine Werkstätte oder irgend ein anderes Erwerbsmittel unversehrt geblieben ist. _ Oeffentliche Sitzung des Provinzial-Ausschuffes der Provinz ^ber- hepen vom o. und ti. December v. I. — Fortsetzung und Schluß. ~ Der dritte Gegenstand der Tagesordnung, die Beschweide des Heinrich Damm zu Dollar gegen einen Beschluß des Gemernderathes daselbst wegen Reguliruna her Lumda, wmde von dem Beschwerdeführer zurückgezogen- $ 3n Sachm des Ortsarmenverbandes Gießen gegen den Landarmenverband Unterstützung des Peter Roth erkannte der Provinzialausschuß uni jiuuiiu/i ouraui, daß aus der Mage nicht ersichtlich sei, durch welche einzeln- Auswendungen die Kosten entstanden feien, deren Ersatz beansprucht werde; ka6 bei dem Mangel einer solchen Spezification unmöglich beurtheilt werden könne, ob alle Kosten als solche gelten könnten, deren Ersatz der zur öorläufigen Unter; Nutzung verpflichtete Armenverband von dem zur desinttiven Uebernahme verpflichteten Jrmenöerbanb nach den gesetzlichen Vorschriften beanspruchen könne; v ?bklogte in der Erklärung den erwähnten Mangel ausdrücklich hervvr- Moven und außeidem verschiedene Thatsachen geltend gemacht habe, die für d-e Entscheidung von Bedeutung sein mußten; 1 9terhnUniff^IäöerJlud) ”on bem im Interesse der Aufklärung der thaisächlichen iebrauct; gcma^t^abc^"6eflanbnlffe- cine Gegenerklärung abgeben zu düifen, keinen nicht «sch,er Mllitärdienst auf drer Jahre reducirt wird. Bezüglich des öffentlichen Unterrichts soll das begon- nene Werk fortgesetzt werden. Die Bemühungen der Regierung werden darauf gerichtet sein, die Arbeiten der Nation zu beleben, denn es handelt sich im Leben der Nationen Nicht nur um Politik, sondern auch um Geschäfte und materielle Interessen. Von einer Convertirung der Rente oder dein Rückkauf der Eifenbahnen oder einer weiteren Emission der Rente sei keine Rede. Wir merken bie Mithülfe der Privatinduftrie in Anspruch nehmen. Nichts soll vernachlässigt werden, um eine definitive Lösung der Zolltarif-Frage herbeizuführen. Die moralische, intellectuelle und materielle Besserung der Verhältnisse wird die Regierung m ganz hervorragender Weise beschäftigen und dazu veranlassen, die socialen Probleme zu studiren. Schließlich bittet Freycinet die Kammer, dem Ministerium ihr Vertrauen zu schenken. „Wir können Nichts ohne Sie; die Uebereinstim- mung der Regierung und der Kaminer ist nothwendig für das Wohl der Republik Frankreichs." — Der Finanzminister Löon Say zog das von seinem Vrogänger vorgelegte Budget zurück, um die erforderlichen Modificationen vorzunehmen. Die Deputirtenkammer genehmigte im wetteren Verlause der Sitzung einen Credtt von 6 Millionen zur Bestreitung der Ausgaben für die Expedition in ^unrs un Februar und März. — Andrieup kündigte an, baß er am Donners- tag emen Antrag einbringen werbe, welcher die Besserung der Lage der Bör- senplatze fl-ans und Lyon bezweckt. — Wie es heißt, beabsichtigt die äußerste intt^ellirenlnmer, das Cabinet wegen der Vertagung der Revisionsvorlage zu Senate wurde die ministerielle Erklärung ebenfalls mit großem Beifall ausgenommen. Der Senat wird am Donnerstag die Wahl des Präsidenten vornehmen; die republikanische Linke beabsichtigt, Leroyer alo Prastdentjchafts-Eandrdaten aufzustellen. Der Senat genehmigte den gestern von der Kammer angenommenen Gesetzentwurf über die Verlängerung der Handelsverträge. 9 J ~ ^us St. Pierre les Calais wird gemeldet: Gestern Abend 5 Uhr Wasserbehälter von Calais, welcher 15 Meter hoch war und gegen oOO OOO Liter Wasier enthielt, geborsten, 3 Häuser, darunter eine Kinders'chule wurden emgensien. Die zerstörten Häuser stehen unter Wasser; bis jetzt sind 27 Perlonen erunttelt worden, welche durch den Unglücksfall ihr Leben eingebüßt haben. daß die Klage angebrachtermaßen abzuweifen und Kläger in die Kosten des Verfahrens, sowie zur Zahlung eines Aoersionalbetrages von 30 JL in die Provinzialkaste zu verurteilen )ei. v 5 Uk hnnh Ä Heldenbergen gegen den Ortsarmenoer- ™C0en Unterstützung des Georg Hamm entschied der Provinzial- ausjchuß in Erwägung, 4 daß zwischen den Parteien nur noch die Frage streitig fei ob die Bestimm, des § 29,b-s Unterstatzungswohnsitzg-setz-s Anw^nbLng zu ftnd-n 6ab= ober'Sr 8 baß in btcier Beziehung in Betracht komme, daß nach b-n üb-reinstim,n-nd-n Auslagen bes Zeugen Georg Hamm unb seines Dienstherrn Pochier Mü "l er ersterer zur Z-.t t-,n-sBe,ndruchs als Schweizer bei dem letzieren in Dienst gestanbm habe, baß er nicht tageweise, sonbein wochenweise gcbingt gewesen sei unb baß er neben seinem Wochenlohn noch Kost unb Logis von seinem Dienstherrn erhallen bade- baß, wenn hiernach Georg Hamm uichi als Taglöhner, sondern aus bestimmte wenn auch kurze Zeit angenommen gewesen sei unb Kost unb Logis von seinem Dienst^ Herrn erhalten habe, hwrburch zwei wesentliche Kriterien bes Gesinbebienstes im G aen- satze zum Taglohne nachgewicsen seien; ö . daß demzufolge in Gemäßheit des § 29 des UnterstützungSwohnsitzgesetzes Kläger für die ersten echs Wochen der Verpflegung einen Ersatz nicht zu beanspruchen habe; . ln Bezug aus die Art der Repartition der Kosten Die von dem Beklagten in der Erklärung vorgeschlagene und von dem Kläger nicht beanstandete, zudem auch dah n anÖemellene Vertheilung pro rata temporia Anwendung finden müsse — . , ..^ß die Klage insoweit sie den Ersatz der Kosten während der ersten sechs Wochen betriffl. als unbegründet adzuweisen und Beklagter nur schuldig sei, Ersatz für den Rest der p.ipfl-gung^eit mit 51Ä)3 J4 neDft Verzugszinsen ä 5% vom 18. Mai 1881 an zu Icnten, daß Klager die Kosten des Verfahrens zu tragen und an die Provmzialkasse den Aversionalbeirag von 20 JL zu zahlen habe. ________ * 3 11 Erbauung einer Secundärbahn von Laubach über Lich nach Butzbach. Auf E nladung der Herren Bürgermeister von Butzbach, Münzenberg und Lich versammelten sich am 30. Januar, Nachmittags, im „Holländischen Hof zu Lich ca b0 $er™n ous ben verschiedensten Orten der Wetterau rc., um sich über das in der Presse ,chon mehrfach besprochene Project, betr. die Erbauung einer Secundärbahn von Laubach über L>ch nach Butzbach, also über eine sog. „Wetterthalbahn" schlüssig 'vachm. Herr Bürgermeister W a l z von Lich, welcher den Vorsitz führte, eröffnete r Jim j/i nach 2 Uhr nut einer kurzen, aber herzlichen Ansprache. Derselbe begrüßte die Erschienenen im Namen der Stadt Lich, dankte für die rege Betbei- tigung uni) hieß die Gaste willkommen, worauf derselbe Herrn Bürgermeister Jäger von Munzenberg zu einem einleitenden Vortrage über die Tagesfrage das Wort er- ih-ilie. Derselbe svhrie in kurzen aber klaren Zügen bie V-rtheile, welche bie Er, bauuug einer solchen Bahn für bie Weiie>thalbewohner unb ber angrenzcnben Orte n,abrrf. bkn 3l”wcfmbt” vor Nutzen, worauf sich eine Diskussion entwickelte, an ber sich iA ?'e Bürgermeister Mengel von Haitenrob, Bürgermeister .^^bl und Beigeordneter Heil, beide von Butzbach, und der Verwalter der ^ried- richshutte bei Laubach, betheiligten- Letzterer Herr, obgleich durchaus nicht gegen die genannten Secundärbahn, glaubt aber doch verschiedene Bedenken her- voi heben zu mütfen, indem genannte Hütte, die doch jetzt schon, ohne daß der betreffende Docho^n im Betrieb fei, eine jährliche, nicht zu unterschätzende Fracht liefere, durch die s! ft hendcn secundärbahn nicht geeignet in den Verkehr der Babu gebracht werde, da das £errmn zwischen Friedrichshütte und Laubach, um ein Anschluß- geleife legen zu wollen, grotze, fast unüberwindliche Schwierigkeiten biete. Diesen Be- ^^^r^bg^gn^e Herr Burgerme'ster Jäger von Münzenberg, indem derselbe den Vortchlag machte die Friedrichshütte sollte anstatt nach Laubach, einen Verdindunas- ftrang nach der Richtung des Ortes Röthges legen, um so die Verbindung Hütte^acceptabe?" Dieser Vorschlag schien dem Vertier ber Friedrichs- Nachdem Herr Köhler jun. von Lich hinsichtlich einiger Terrainschwieriaketten gesprochen und die Bedeutung des Hessenbrücker Hammers, welcher unter allen standen de. Erbauung, reftr Anlegung der Bahn berücksichtigt werden müßte hervo^ gehoben und kein weiterer Redner sich zum Worte gemeldet hatte, stellte Herr'Büraer- ?^ckter Kucbler von Butzbach den Antrag: Die Ve.sammlung möge sich darüber schlüssig machen, ob man für die Erbauung der sog. „Wetterthalbahn" eintreten solle Hf^^ürgermeifter Jager von Münzenberg schloß sich diesem Gesuch an und brachte folgenden formulirten An rag em: „Die beutiae ir. Pwj-tt b-r Erbauung eme/ S-cunb'Lhn durch b°s Wttttrihal von mit 9irti91h^ ‘«„bh‘ber Friedrichshütte und des Hess-nbrücker Hammelüber Lich bis Butzbach aussprechcn und em Comite wählen, welches diese Nnaeleaenbeit wetter betreibt und bei den zuständigen Behörden vertritt.» Di- hieran vora-nommene Ab mmung ergab einstimmige Annahme des vorstehenden Antraas fi.rr Nf-'st-r Walz „ns Lich legte nun der Versammlung oor' ausliÄt- gliederzahl das zu wählende Comite b-siehen solle, man einiate llck ank woraus aus Vorschlag nachstehende Herren als Cmnttemiiapekcr ernannt m .VhpV' Beigeordneter Heil von Butzbach, Pachter Hoffmann von Hof G ll Bürae"mei te^ Horst von Nieder-Bessingen, Bürgermeister Jäger von Mün>enb^ö e rein von Marienschloß, Bürgermeister Küchel von Bubbacü °r & £ von Lich, Gemeinderath Mülln von Gambach, BürgSrmeiste/Ntt^e? von Bürgermeister Walz von Lich und Kammerrach W-b°7v°n Lau ch Da L Ä' wählten Herren nicht alle anwesend waren, konnte eine definitive Wahl des Vorsibenden nicht vorgenommen werden, cs wurde interimistisch mit diesem Amte ferE? inelfter Kuch el von Butzbach betraut. Der geschäftliche Ncheil war fnm»ri 0e fo konnte Herr Bürgermeister W alz um 4 Uhr nach zweistündiger V-rhandÄg"die V-r ammlung schli-ßen. Hosten wir, daß das Project der „W-tt-rthalbahn" sich in nicht zu^langer Zett verwirklicht. * GEBett- y ) Auf das „Eingesandt" in Nr. 26 ds. Bl. erhielten wir nachstehende Zuschrift:^ Gießen, 1. Februar. Es ist allerdings ein-größere Anzahl Schülerinnen einer Klaste an leichtem Augenkatarrh erkrankt, aber durchaus nicht „fast sämmtliche" mi, es das Eingesandt in Nr. 26 ds. Bl. angibt Die erst im Laufe der vorigen Woche zahlreich ausgetretenen Erkrankungen sind nach ärztlicher Untersuchung durchweg unbedenklicher Natur, wahrend bei einigen Kindern, die schon längere Zeit krank sind unb bie Augenkl nik besuchen, um sich dort behandeln zn lassen, bie Erscheinungen wobl etwas bebeulenbet sind, jedoch auch nicht „sehr schwer", was schon daraus hervoraeben durfte, daß den betreffenden Kindern von Seiten der Augenärzte der Schulbesuch nickt untersagt wurde. ' Eine bestimmte Ursache der Erkrankungen hat bis jetzt nicht sestgestellt werden können, doch werden die ärztlicherseits getroffenen Anordnungen streng zur Ausführung Der Verfasser des Eingesandt hätte wohl besser erst zuverlässige Erkundigungen emz'ehen sollen, ehe er durch feinen übertriebenen Bericht das Publikum unnötigere weise in Aufregung versetzte. y b Namens des Schulvorstandes: Vigelius. 310 4 7 757 2045 15 b) Dienstag den 7. Februar. 152 Bender. 714 Jünger. 699 Großh. Gerichtsvollzieher. 710 1 25 1 155 4 57 38 40 3200 1400 61 — Eine Btllarbparthie auf 20,000 JL wurde in der vergangenen Woche in London gespielt und zum Austrage gebracht. Roberts, der Gewinner der Parthie, hatte seinem Gegner, Cook, auf 5000 Points 500 vorgegeben. Obwohl Letzterer ebenfalls als ein guter Spieler gilt, so konnte er es doch trotz der Vorgabe nur aus 3342 Points bringen, als sein Concurrent bereits das fünfte Tausend vollendete. Roberts hatte u. A. Serien von 438 und 340 zu verzeichnen- Diese Leute betreiben das Billardspiel indeß nicht, wie andere Sterbliche, zum Vergnügen, sondern es sind sogenannte „Professionals", deren Lebensberuf Billardspielen ist, wodurch dann natürlich die erstaunliche Fertigkeit in ihrer Kunst erklärlich wird. Dpiegelschränke, Chiffonnieres, ein- und zweithürige Kleiderschränke, Spiegel rc. zu sehr billigen Preisen. 333 J. Rothenberger, Lindenplatz. 12 Mr. Länge, 23,50 Cbmtr. enthaltend, Nadel-Baustämme von 13 bis 39 Ctm. mittlerem Durchm. und bis zu 15 Mtr. Länge, 90,96 Cbmtr. enthaltend, Buchen-Stämme, 2,63 Cbmtr. enthaltend, Fichten-Derbholzstangen, 76,64 Cbmtr. enthaltend, Fichten-Neisigstangen, 55,78 Cbm. enthaltend. Feinster Dorsch-Leberthran, fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen k 60 X 1 und X 1.70. 48 Derselbe eisenhaltig 1 X pr. Fl. C. »?. Semmler. 318 Einige sehr gut gelegene Bauplätze zu --Musen. Näh. bei der Exped. ds. Bl. Fstmtr., 56 Eichen, Werk- und Geschirrholz mit 10,37 Fstm., Rmtr. Eichen-Nutzscheitholz, Stück Eichen-Stangen 1. Kl., Buchen-Schneidstannn mit 2,83 Hohverstriftkrung. Montag den 6. und Dienstag den 7. Februar l. Js, Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem Reiskirchener Gemeindewald, District Wilshäuserwald, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden, und zwar: a) Montag den 6. Februar. 142 Eichen-Baustämme von 13 bis 40 Ctm. Durchm. und bis zu Ieikgebotenes. 731 100 Ctr. Dickwurz billig zu verkaufen. Lahnthal 69'. Fstmtr., Buchen, Werk- und Geschirrholz mit 3 Fstm. (darunter 2 Hackklötze), Stück Anderes Laubholz-Stangen 1 Kl., Stück Kiefernstämme (Gruben- 6. Kl. Zusammenkunft am Zechenhaus. Die Herren Bürgerineister werden um gefl. Bekanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. Brandoberndorf, den 30. Jan. 1882. Der Oberförster: Bekanntmachung. In unserem Handelsregister wurde heute eingetragen, daß an Stelle^ des verstorbenen Herrn Georg Karl Gail dahier, seitherigen Inhabers der Firma „Georg Philipp Gail", dessen Kinder: , 1) Elisabeths, Ehegattin des Herrn Erich Wascherschleben, 2) Wilhelm Gail und 3) Karl Gall getreten sind, das Geschäft unter der seitherigen Firma in offener Handelsgesellschaft, unter Leitung der Herren Wilhelm Gail und Erich Waffersch- leben, welche die Firma vertreten und zeichnen, fortführend. $)ie dem Herrn Wilhelm Gall s.Z. erthellte Procura ist damit erloschen. Gießen, den 31. Januar 1882. Großh. Amtsgericht Gießen. 720 Gebh ardt. Holzversteigerung in der Königlichen Oberförstern Brandoberndorf. Donnerstag den 9. Februar, Vormittags präcis 10 Uhr beginnend, werden in den fiskalischen Walddistrikten des Schulzbezirks Cleeberg: Triebachsheck 8 b, Einhäuserfeld 9, Streitwald 12 b, 13 d, Dreifpietz 14, Trieschberg 28 c und Kleine Bombergerstein 29 a an Ort und Stelle versteigert: 31 Eichen-Schneidstämme mit 54,90 la Zwetschenhonig, neue Waare, wieder eingetroffen. 481 II. F. Nassauer. Girnsticher Ausverkauf von Manufacturwaaren, Kleiderstoffen, Auastattungsgegenständen & Damen- Handel und Verkehr. Frankfurt a. M.» 1. Februar, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Cours bericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann m Gießen.) Creditactien 251, Staatsbahnactien 257'/-, Galizier 251, Oesterr S'lberrente 64'/i 4% Ung. Goldrcnter 723/9, 4% 1880er Russen 71, 2. Orient-Anleihe 57/4, 5% Rumänische Rente —, Lombarden 101. Tendenz sest. Discontosatz auf 6 °/o erhöht. 29 „ Nadel- „ Die Zusammenkunst und der Anfang ist bei "Nr. 3 in der "Nähe der Ge- niarkungsgrenze zwischen Reiskirchen und Winnerod, zunächst mit Feld. Reiskirchen, den 30. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. 117 Fichtenstangen 1., 2. u. o. xu, 3,95 Hundert Fichtenstangen 4., 5. und 4* Wegen Aufgabe meines Waarengeschästes verkaufe mein Lager T a (das größte am hiesigen Platze) vollständig aus und bietet ficy meint T geehrten Abnehmern Gelegenheit, die gediegensten Waaren vortyei: ) f * T einzukausen. Der Verkauf findet zu festen Preisen nur gegen T zahlung statt. . X T 682 Moritz Heichelheim. 4. Rmtr. Buchen-Scheitholz, „ Nadel- „ „ Buchen-Knüppelholz, „ Nadel- „ „ Eichen- „ Wellen Buchen-Reisholz, „ Nadel- „ Rmtr. Buchen-Stöcke, I Kirchliche Antigen der evang. Gemeinde Gießen. Donnerstag -en 2. Februar, Abends 6 Uhr: Im Saale des Gymnasiums: Bibelstunde. Pfarrer Schlosser. (Das königliche Hochzeitsmahl. Matth. 22,1—14.) Holz) mit 31,48 Fstm., . Fichtenstangen 1., 2. u. 3. Kl., Extras. Neapol. Maccaroni, Ist. Ia franz, do. „ „ „ Gemüsenudeln, „ „ deutsche do., la Amerik. Apfelspalten, „ aetrockn. Zwetschen empfiehlt billigst H. Staffauer, 482 Kreuz B. 1'14. Holzversteigerung. Donnerstag den 9. Februar, von Vormittags V211 Uhr ab, fommen in dem Gemeindewald von Bonbaden, Kreis Wetzlar, aus den Districten Eichcnkopf, Prinzenheck, Mark, Driesch und Röderwald zur Versteigerung : Eichenstämme: 13 1. Kl., 45,59 Fstm., 22 2. Kl., 42,88 Fstm., 25 3. Kl., 16,35 Fstm., 11 4. Kl., 2,14 Fstm. Kiefernstämme: 8 2. Kl., 11,35 Fstm., 110 3. Kl, 74,78 Fstm, 74 4. Kl, 13,24 Fstm. Stangen: Eichen 25 1, 2. ü. 3. Kl, Kiefern 76 1, 2. u. 3. Kl, 16 4. Kl. Versammlung präcis */2ll Uhr im Postfahrgelegenheit aus Wetzlar (930) bis Schmalbach. Schmalbach, den 28. Januar 1882. 711 Das Bürgermeister-Amt. Holz-Verkauf. Montag den tt. Febr. er. wird im hiesigen Gemeindehaus nachverzelchnetes y . «inL Diitrict fungier-Anna, Platte, ßLL hecken des Gememdewaldes Crofdorf- 4 97 sPmtr Eichen-, 49 Rmtr. Buchen- Derb-' und 2220 Rmtr. div. R-iser- ^2) Um 1 Uhr sortsetzlich. 143 Stück Eichen-Stamme 2 —4. äi. = 59,46 Fstm,, 13 Nadelholzstamme 3. u. 4. Kl.--8,16 Fstm, 96 Stuck Eichen-Stangen (Wagnerholz) und 37 Rmtr. 2 Mir. langes Eicken-Nutzholz. Crofdori, den 1. Februar 1882. 715 Das Bürgermeisteramt.^ D^rstäg^den 2. Februar, Nachmittags 3 Uhr, werden in der FlettJchen Hofraithe 1 Sovba, 1 ovaler Tisch, 3Oeldruck- bilder7 1 Nähtischchen, 1 Koffer mit ZU Maskenmpiigen empfiehlt billigen Sammet 723 Albert Bohrend. 587 Jur gefl. Beachtung! Neu eingetroffen: Farbige und weiße Baumwolle pr. Lage von 15^ an, Regen- schirme.in Zanella von JL 1.80 an, sowre viele andere Gegenstände unt. Fabrikpreisen. Zum billigen Laden, Neuenweg B. 127. Fensterleder, Schwämme, Scheuertücher, Bürstenwaaren billigst bei 20 Fr. Seibel. auf anderen Gebteten des Berkkyider ersten Kammer auch die Ver- TM« "SÄfiSÄ mit’be“ Uninerfitfit Gi-b°n zur Sprache gebracht eimgung der techmtchen r ey a» iH alIen Kreisen aufgegeben ju sein. Es ist SÄ, « »ÄS Es ist °u» 'sh^ube,Weiseln ob die Stadtg » W Stellung eines geeigneten LL'und L'and"-^^0 ähnS Opfer bringen würde, wie dies di- Stadt Darmstadt bisher gethaNuhat" * murb,n hj-r auf Veranlassung der Zollbehord- m.it üb^r 100*Utn| Bimmt .Wffö u7sU"düser'LerstUg^ung Besch einer hiesigen Materlalwaarenhand g b^r Materialwaarenhandlung ist folgende: Vor einiger Zeit traf hierauf Stewnung. °''^^^^tion, Sasfaparillbolz, en gros in Hanau eine große Sendu„ü . liefert ein. Der hiesigen Zollbehörde welches di- ossi-in-lle Chinawurzel für «po^rk« U-fM. ^"^^heure Quantitäten des kam es seltsam vor daß -m -mPg-sH°«kllh°lz-s b-z-ehen sollte, und sah sich lehr theuren, aber zollfrei emgeyeno ' v * ^ner näheren Prüfung zu unter- daraufhin veranlaßt, das lmß das zollfreie Sasfaparillbolz vielmehr Ä fei- Rack d-n zollg-s-tzlich-n Bestimmungen vorzügliches, zollpflichtiges Z'mmiy z , roUTbe ber Besteller zur Zahlung des mer- erfolgle die Conpscatwn der W “tbeilf Die Summe nebst den übrigen Unkosten W,7 gJtfSKU -i , ... 724 Ein junges Mädchen, welches verfett Maschinennähen, Kleidermachen und Bügeln kann, Jucht Stelle als Haus- mädchen bei einer Herrschaft. Zu erfragen bei der Exped. ds. Bl. 716 Ein tüchtiges Dienstmädchen, welches kochen kann und alle Hausarbeit versteht, gesucht per 25. März oder früher. _______Geschw. Pelh. 717 Lehrling gesucht. Gg. Böger, Mechaniker. 596 Ein kleines Wohnhaus zu verkaufen. Näh. in der Expep, ds. Bl. Eia Wort an Alle, assÄ“ ..=««<« du,« dl. Rosenthal'sche Verlagshandlung __in Leipzig. __ 17 Lnmpen, Werg, Papier, leisen, -Zink, Messing, Kupfer. Blei, «laschen rc. werden angekausi von " Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Hichtige Maschinen-Acpper $ f5nnen dauernde Beschäftigung in meiner Fabttk finden. K^Grnnebanm. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Geschäfts verkaufe ich die noch vorhandenen BlechwuMvem, zu bedeutend ermäßigten Preisen und lade zu recht zahlreichem Besuche em. Gleichzeitig offerire ein vollständiges Spenglerwerkzeug zu sehr billigem Preise. , Kari Zaber II. Wiliwe, Seltersweg. _ We^en Passage wende man sich an von BREMEN Directe^S^ brTmq nacü dem Westen" '_____________________________ Alle znrncktretenden Brüche heilbar. -D-Z M , 6e?^rte ächte Bruch-Pflaster, dem seit 30jähriaer Praxis schon Tausende G\t>. S3 Dns-sBruchleiden verdanken, kann stets nur durch unterzeichneten Erfinder die W Zur Heilung eines neuern Bruches genügt eine Sofif bä W Doppelbruchen ist mehr als eine Dosis nothwendig. Belehrung u. Zeugnisse erfolaen -Ä TllTyanfo. bei Bestellung mit Postmandat am billigstes M Pr.Krus,-Altherr, Brucharzt, Kais, Kt. Appenzell, Schweiz. M Fr. Seibel 712 Norddeutscher Lloyd. Bidets Llch, den 31. Januar 1882. 727 Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 1. Februar 1882. Die trauernde Familie 629 Zwei Damen suchen bis 1. Mai ob. später eine schöne Wohnung in angenehm Lage f. 200—250 Jü Schriftl. Offerten unter Nr. 70 befördert die Exped. ds. Bl. Vermischte Anzeigen. 719 Ein im Kochen und in den Hausarbeiten erfahrenes, gesetztes Mädchen wird in eine kleine Haushaltung gesucht. Meldungen nimmt die Exped. ds. Bl' entgegen. 50 Zimmer mit Eabinet und Küche an anständige Leute zu vermiethen im ^Darmstädter Haus". Anton Ricker, Agent der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha. Kaiserlich Deutsche Post. nusenryalt nur vrs Freitag. . Im Rufs. Hof, Frankfurter Straße, sind eine große Parthie Harzer Kanarienvögel (Roller, Glucker und Nachtigallcnschläger) zum Verkauf ausgestellt. (728 Vogelhändler aus Andreasberg. 23 Möblirte Zimmer mit oder ohne Pension zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. die »irection des Nordd. Uoyd in Bremen oder an deren General-Agenten 2vL Abraham in Mainz und dessen Agenten C w. Dietz Nachfolger in Giessen. joh. Ph. Hofmann II. in St ein heim. Nie. Spiegelberger in Butzbach. J Schulhof in Fried berg. Ph. Zimmer in Lieh. 274 Danksagung. Allen Denen, welche uns bei der Krankheit und bei dem schmerzlichen Verluste unserer innigstgeliebten, unvergeßlichen Tochter und Schwester Lina Noll so tröstend zur Seite stclnden, ferner für die reichlichen Blumenspenden nnd große Theilnahme an ihrem Begräbniß sagen mir hiermit unseren innigsten Dank. Danksagung. Allen Verwandten und Freunden, welche unserem innigstgeliebten Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater PH. Christian Fischer die letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir für die herzliche Theilnahme unseren tiefgefühlten Dank. .. Die Banktheilhaber empfangen, nebst einem Exemplar des Abschlusses,, ihren Dimdenden-Antheil m Gemäßheit des zweiten Nachtrags zur Bankverfassuna von 1877 der Regel nach beim nächsten Ablauf der Versicherung Lehung? wer,e des Verstcherungslahres, durch Aurechnung auf die neue Prämie in den m obigem Nachtrag bezeichneten Ausnahmefällen aber baar durch die unter" zeichnete Agentur, bei welcher auch die ausführliche Nachweifung zum Rechnunas-- alsichluß zur Einsicht für jeden Banktheilnehmer offen liegt J ; 9 Gießen, im Januar 1882. SlmlhW f)anöers=Sd)iirc fllrnlioiiah Allen Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung daß es dem Allmächtigen gefallen hat, meinen mir unvergeßlichen Mann, dm Maurerpolier I. Zöllner, plötzlich zu sich zu rufen. — Um stille Theilnahine bittet 722 Frau Zöllner. Die Beerdigung findet D onne r st a g den 2. Februar, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause (Tdetzstemgasie A. 39) statt. 725 Eine Stube mit oder ohne Möbel zu vermiethen bei Wilhelm Lange, Bäcker. Die Parterre-Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, alsbald zu vermiethen bei 154 Georg Lüdeking, Teufelslustgärtchen. Eine Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern 2C., und ein schön möblirtes Zimmer nebst Eabinet zu vermiethen bei 155 Dr. Körriger, Grünbergerstraße. 627 Logis, gleich beziehbar, zu ver- miethen. Neue-Bäue B. 90. 513 In meinem neuen Hause in der Ludwigsstraße ist eine Wohnung, 5Zimnier, zu vermiethen. P. Rockstuhl, Dachdeckermeister, ___________Neuenweg.____________ 623 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. ___________________D. 27. 514 Eine freundl. Mansardenwohnung, bestehend aus 5 Zimmern, Küche u. Zu- behör, zu vermiethen. Marburger-Str. 161. 532 Das von Herrn Director Soldan bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. W. Reiber, Bahnhofstr. 591 Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. D. 57. 597 Familienlogis vermiethet Karl Heil, Schießgärten. 649 Die von Frau Kirchenrath Görtz seither bewohnte Wohnung, bestehend in 5 Zimmern und sämmtlichem Zubehör, ist anderweitig zu vermiethen und per 1. Mai beziehbar. Kafp. Vogel, Nordanlage 1167. IGeUtrnnnter Kajl've. Nr. 1. Ceylon - Perl mit braun Menado, k'l»ste Wiener Mischung, per Pfd. M. 1.80, Nr. 3a. Java-Perl . „ 1.60, Nr- 5- Java „ „ 1.20, empfiehlt, außer 3 weiteren Sorten im Preise von Jl. 1.40, 1.60 1.70 besonders hochfeine und preiswürdige Qualitäten 99 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen. Schloßgasse 258. 191 Ein schöner Laden, mit oder ohne Wohnung, billig zu vermiethen. W. Werber, Buchhdlr., Kirchenplatz. Ausverkauf. 362 Durch Berkaus meines Geschäftes findet der vonssmir schon früher annoncirte Ausverkauf noch bis 1. Mai statt und erlasschich meine sämmtlichen Artikel, da damit vollständig räumen muß, zu enorm billigen Preisen. > Willi. Sclimetl.lv Ieuerversichrruiigsbank für IcutfchlanS iu Gollia. 23 ekanntmachung. Nach dem Rechnungsabschluß der Bank für das GeschäftSjähr 1881 beträgt Die m demselben erzielte Ersparniß: x v 3 7Zt Prozent der eingezahlten Prämien. 299 Zwei Logis im Vorderhaus mit Zubehör zu vermiethen bei . ___________I. G. Unverzogt. 456 Freundl. Familienwohnung nach der Straße zu vermiethen. Neustadt D. 56. 687 Der zweite Stock und Mansarde auf sofort zu vermiethen. _________K> .Herbert, Nahrungsberg. 630 Ein Stübchen mit Bett zu vermiethen bei I. Wagner, Maigasse. 97 Ein Logis von 3 Zimmern, Küche, Bodenkammer und geschlossenem Eorridor an eine ruhige Familie zu vermiethen. ____________ W. Senlirrg. Cokes. Gegenwärtiger Preis in der Gasfabrik M. -.95 per Centner, „ „ ans Hans geliefert „ 1. - „ Wird das Zerkleinern für Füllöfen gewünscht, so werden hierfür 5 Pf. per Centner berechnet. Der Transport an das Haus erfolgt von der Gasfabrik aus bei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantitäten. Wermiethungen. 713 Ein Zimmer zu vermiethen. Wallthorstraße A. 194. 718 Eine Marsardenwohnung zu vermiethen. Emil Menget. 730 Der unterste Stock per 1. März zu vermiethen im Graf' scheu Hause, Grüuberger-Straße. 729 Ein Familienlogis, 2 Zimmer mit allem Zubehör, im Vorderhaus zu vermiethen. Wilh. Kohlcrrnann Wwe., Neustadt D. 56. m Wohnung, 4 Zimmer, Küche nebst Zubehör, per 1. April zu vermiethen. Adolf Host, Schützenstraße. 146 Eine Mansardenwohnung an eine stille Familie zu vermiethen bei Corl Vogt,^Wallthorstraße. 3 Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen.Neuenweg 116. 4 Eine Familienwohnung von 3 Zimmern, sowie eine desgleichen von 2 Zimmern nebst Werkstätte zu vermiethen? Fr. Müller II. 8 Frankfurterstraße E. 30 ist eine Wohnung im 2. Stock — 6 Zimmer re. — zu vermiethen und sofort beziehbar. Ferner eine Wohnung im 3. Stock — 4 bis 6 Zimmer — zu vermiethen und 1. April beziehbar. Nies, Dber-Güterinspektor. 10 Ein Familienlogis, bestehend in 3 Zimmern und sonstigem Zubehör, sofort zu vermiethen. Lindenvlotz 64. 14 Die von Herrn Klaucke seither benutzte Wohnung ist mit Gartenantbeil zu vermiethen und event. sofort zu beziehen. A. (Hobriel, Fronkfurterstraße 333. 22 Möbl. Zimmer zu vermiethen. (H. Schomber, Seltersweg. WMF MUKA?