srr 2»». Mittwoch den 1. November 1*82» iehener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r Schulstraße 7. Politische Ueberficht. Gießen, 31. October. Nach einer Berechnung der „Nordd. Allg. Ztg.", welche sich voraussichtlich aus die osficiellen Angaben der Wahlcommissarien stützt, stellen sich die Parteiverhältnisse im neugewählten preußischen Abgeordnetenhause folgender- maßen: Es sind gewählt 136 Conservative, 100 vom Centrum, 68 Nationalliberale, 51 Freiconservative, 38 Fortschrittler, 20 von der liberalen Vereinigung, 18 Polen und 2 Dänen. Den Conservativen sind zugerechnet die sämmtlichen Minister, mit Ausnahme des Herrn Lucius, der zu den Freiconservativen gehört, dem Centrum sind zugerechnet Herr v. Ludwig und drei protestantische Welfen, den Nationalliberalen sind zugerechnet die Herren Löwe und Berger, dem Fortschritt ist zugerechnet Herr v. Böckum-Dolff's. Gewonnen haben die Conservativen 23 und das Centrum 1 Sitz, verloren die Nationalliberalen 19, die Freiconservativen 3, Fortschritt und Polen je 1 Sitz. Was die Lebensstellung der Gewählten anbelangt, so ist hervorzuheben, daß sechs Negierungs- Präsidenten und 38 Landräthe gewählt sind. Von den letzteren gehören die Herren Delius und Knebel der liberalen Partei an. Doppelwahlen haben die Herren Minister Maybach, Dr. Kropatschek und Eugen Richter getroffen. In Oberschlesien ist in zwei Bezirken ein Herr v. Glisczynski gewählt worden. Sollte Identität der Person obwalten, so wäre eine vierte Nachwahl erforderlich. Die hervorragendsten Parlamentarier, welche in dem neugewählten Hause, zum T-eil in Folge Verzichts, fehlen, sind die Herren Bitter, Franz, v. Huene, Kalle, Krug von Nidda, Miquöl, Röckerath, Runge, Schröder (Lippstadt), Sombart, Struve, Wächter, Weber, Dr. Wehr und v. Wendt. Der vergangene 2 9. October war für die deutsche Nation ein denkwürdiger Tag, denn an ihm wurden es 25 Jahre, daß Gras Moltke an die Spitze des preußischen Generalstabes berufen wurde. Es ist wohl kaum nöthig, darauf hinzuweisen, was Moltke als Generalstabs-Ches der preußisch- deutschen Armee geleistet hat, die Jahre 1870 und 71 sind ja noch in Aller Erinnerung und die glänzenden Thaten der deutschen Heere in dieser glorreichen Zeit reden besser für den berühmten Strategen, als es Worte zu thun vermögen. Voll inniger Dankbarkeit, voll freudiger Bewunderung schlagen darum Aller Herzen für den greisen Feldherrn; möge es ihm noch recht lange vergönnt sein, an der Spitze des deutschen Heeres zum Ruhme Deutschlands weiter zu wirken. Die Ansprachen, welche die Präsidenten der in Pesth versammelten ö ste rrei ch i sch -ungarischen Delegationen bei ihrem Empfange durch den Kaiser am vergangenen Donnerstag an den Kaiser gerichtet haben, sind von allgemeinerem Interesse. Der Präsident der österreichischen Delegation, Smolka, hob in seiner Ansprache die Bereitwilligkeit der Delegation hervor, die nöthigen Zugeständnisse für die Instandhaltung und Steigerung der Wehrfähigkeit und Schlagfertigkeit der Armee zu machen. Ludwig Tisza, der Präsident der ungarischen Delegation, sprach das Vertrauen aus, die Regierung werde verhindern, daß die Weiterentwickelung der Weltereigniffe eine für die österreichische Monarchie ungünstige Wendung nehme, daß die Negierung auch ferner bestrebt sein werde, das Gleichgewicht im Staatshaushalte ohne Erhöhung der Steuern herzustellen , was außer der wachsamen Fürsorge für die Monarchie das eigentliche Ziel für die Legislative und die Regierung bilde. Tisza betonte ferner mit warmen Worten die Treue der Ungarn, welche zu den weitgehendsten Opfern bereit seien, wenn die Vertheidigung des Thrones und des Vaterlandes dies erheischen sollte. — Die Gesammtsumme des durch die Ueberschwemmungen in Südtyrol verursachten Schadens beträgt 15 V2 Mill. Gulden; eingegangen sind bis jetzt ca. 250,000 Gulden, ausschließlich der vom Kaiser gespendeten Summe von 100,000 Gulden. Aus dem unglücklichen Tyrol kommen neue Nachrichten von surchtbaren Überschwemmungen. Die unaushörlich niederstürzenden Wassermassen haben aufs Neue Flüsse und Bäche in reißende Ströme verwandelt und aus ihren Ufern gedrängt, und die während der ersten Uebersluthung mühsam errichteten provisorischen Schutzbauten vermögen dem Anprall der Wogen nicht zu widerstehen. Allem Anschein nach ist die Katastrophe noch verderblicher, als das kaum überstandene Unglück. Wie man weiß, hat die bisherige Schätzung den von der Ueberschwemmung angerichteten Schaden aus nahezu 16 Mill. Gulden, eine an sich und insbesondere mit Rücksicht aus die Armuth Tyrols enorme Summe veranschlagt. Welche Summe die neuerdings verwüsteten Werthe reprä- fentiren, entzieht sich vorläufig noch jeder Schätzung, allein, wenn man auch hoffen darf, daß die Katastrophe gegenwärtig ihren Höhepunkt überschritten hat, muß man sich auf neue riesige Einbußen am Volksvermögen und in Folge dessen auf noch unberechenbare wirtschaftliche Calamitäten gefaßt machen. Die öffentliche Meinung in Frankreich beschäftigt sich noch immer vorzugsweise mit der anarchistischen Bewegung in Montceau-les-Mines und Den darüber der Regierung zugegangenen Enthüllungen. Die aus der Provinz in Paris einlaufenden Nachrichten nehmen einen mehr und mehr beunruhigenden Charakter an, die Dynamit-Attentate folgen sich häufiger, Angriffe auf Leben und Eigen- thum in den unruhigen Districten lind etwas Gewöhnliches geworden und sogar die Gerichtsverhandlungen in Chalons-sür-Saone gegen die anläßlich der Unruhen in Montceau-les-Mines Verhafteten sind vertagt worden, da den Geschworenen Drohbriefe zugegangen sind. Die französische Regierung selbst gesteht in ihren Organen zu, daß diese Vorgänge die öffentliche Meinung aufgeregt und daß jene von einer förmlichen Gesellschaft ausgehen, die ihre hauptsächlichsten Führer im Auslande habe. Die Regierung habe Beweise in Händen, daß über 20 anarchistische Cvmitös, welche ihre Parole von einem in Genf PreiA vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohu. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. befindlichen Central-Comitö erhalten, über die hervorragendsten Jndustriebezirke Frankreichs zerstreut sind. Die Verhaftungen zahlreicher Personen, welche als die Urheber der Unruhen gelten, ist anscheinend gerade noch zu rechter Zeit erfolgt, um den Ausbruch einer allgemeinen socialistischen Bewegung in Frankreich zu verhindern. Hoffentlich gelingt es dem energischen Einschreiten Der Regierung, die Ordnung baldigst wieder herzustellen. Die beiden Häuser des englischen Parlaments haben in vergangener Woche warme Dankesvoten an die Armee und Flotte für die in Egypten geleisteten Dienste angenommen, worauf sich das Oberhaus bis zum 10. November vertagte. Das Unterhaus trat am Mittwoch in die Debatte über dis Reform der Geschäftsordnung ein, doch dürften sich die Verhandlungen hierüber in die Länge ziehen, da sowohl die irischen Deputaten, als auch die Conservativen den von der Negierung eingebrachten hierauf bezüglichen Gesetzentwurf heftig bekämpfen. Das Attentat auf König Milan von Serbien hat der serbischen Bevölkerung Gelegenheit gegeben, in stürmischer Weise ihre Anhänglichkeit an ihren Herrscher und dessen Haus zu beweisen. Selbst die Radikalen können sich dieser allgemeinen Strömung nicht entziehen; der Vorstand der radikalen Partei hatte beim Könige eine besondere Audienz, in welcher er demselben die Versicherung der Ergebenheit Der radikalen Partei überbrachte. Inwieweit diese Versicherung aufrichtig gemeint ist, mag dahingestellt bleiben; bekanntlich wurden die serbischen Radikalen mit dem Attentate in Verbindung gebracht, doch scheint es in der That, als ob letzterem weniger politische, als vielmehr persönliche Motive zu Grunde liegen. Die Pforte hat einen ersten Schritt zur Ausführung der schon feit langer Zeit geplanten Reformen gethan. Nach einer Mittheilung des türkischen Regierungsblattes „Vakit" sind vom Sultan drei Commissionen mit der Ausarbeitung der wichtigsten Reformen beauftragt worden und beziehen sich diese Resoruien auf die Finanzen, auf das Justizwesen und auf das Gebiet des Ackerbaues und Handels. In Egypten drohen plötzlich durch das Auftreten des sog. „falschen Propheten" neue Schwierigkeiten. Wer sich eigentlich unter dieser Maske verbirgt, ist noch unbekannt, aber Thatsache ist es, daß der falsche Prophet kurz vor Beginn des Aufstandes mit einer ansehnlichen Streitmacht im Sudan, der südlichsten, eigentlich mehr nominellen Provinz Egyptens, auftauchte und die ihm entgegengesandten egyptischen Truppen auf's Haupt schlug. Diese geheimnißvolle Persönlichkeit steht mit einem meist aus Schwarzen bestehenden Heere nur noch drei Tagemärsche von Khartum, Der Hauptstadt des Sudans. Die Regierung des Khedive ist in nicht geringer Verlegenheit, da sie dem „falschen Propheten" augenblicklich nich* genug Truppen entgegenwerfen kann. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Aufständischen versuchen werden, das Nilthal herab gegen Kairo vorzudringen, so daß die Engländer, wenn sie ihren „Freund", den Khedive, nicht im Stich lassen wollen, wohl helfend werden eingreifen müssen. Deutschland. Berlin, 28. Octbr. Die „Verl. Polit. Nachr." schreiben: Die diplomatische Behandlung Der egyptischen Frage gewinnt nachgerade den Charakter eines GedulDspieles, welches Die Aufmerksamkeit Der Betheiligten DauernD angespannt hielt, ohne aber um deswillen mißliebige Nebenempfindungen aufkommen zu lassen. Der Gleichmuth, den die Fachpolitiker so gut wie die Laien Dem egyptischen Problem bekunDen, entspringt eben dem Gefühl, daß Die Lösung desselben in bewährten Händen ruht unD einer Lösung entgegengeht, welche mehr oder minder alle Interessenten zufriedenstellen wird. Hinsichtlich dieses CarDinal- punktes scrupelsrei, überläßt es die öffentliche Meinung getrost den Staatsweisen der Mächte, die Früchte auf Dem Baume der Entschließungen Mr. Glad- stone's reifen zu lassen, auf daß sie Den eigenen Gönnern besser munDen. In Berlin legt man nach wie vor Den höchsten Werth auf Die Pflege guter, ja bester Beziehungen zum Cabinet von St. James. Die Verwahrung Der „NorDD. Allg. Ztg." gegen Die Annahme, als wäre Der gegen EnglanD un- freunDliche Ton Der Leitartikel unD CorresponDenzen Der „Köln. Ztg." auf Das Vibriren einer gouvernementalen Saite zurückzuführen, i|t ein reDenDes, aber keineswegs Das alleinige Symptom Der Den Gang Der Deutschen Politik bestim- nienDen Inspirationen. Hoffentlich wirD Das Kommunique Des gouvernementalen Blattes seine Wirkung thun. Der Den Schluß Des Artikels bilDenDe Hinweis aus Den stabilen Charakter Der preußisch-Deutschen Politik legt einen parallelisirenDen Vergleich mit Der in Paris üblichen sprungweise, wiDerspruchs- vollen unD Deshalb unberechenbaren BehanDlmig Der internationalen Dinge nahe. Die Erkenntniß, Daß DeutschlanD einen ungleich machtvolleren, umsichtigeren unD zuverlässigeren Faktor in Den Berechnungen Der hohen Politik Darstellt, als Die französische Republik ist, noch jemals werben kann, roirö übrigens jenseits Des Kanals tagtäglich allgemeiner. Hiesigen Orts hat Die Ansprache Kaisers Franz an Die PräpDenten Der österreichischen unD ungarischen Delegation Den besten EinDruck hervorgebracht. Angesehene Persönlichkeiten, Deren Competenz unD Legitimation zur Abgabe eines politischen Urtheils außer Frage steht, ibentificiren Die von Dem hohen VerbünDeten unD FrennDe Kaiser Wilhelms entwickelten leitenden Gesichtspunkte zur auswärtigen österreichischen Politik Punkt für Punkt mit Den am hiesigen Hofe gepflegten Anschauungen. Es gilt Dies besonDers von Der egyptischen Affaire, für Deren Definitive Austragung Das EinverstänDniß Der mitteleuropäischen Mächte HauptbeDingung ist. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Schluß mürbe einer der Jnbiamr an ek.» «'MULchlei» geschlagen tanzenden Feinden ssriliviwen Geberben bebroht^als^obsem^l.tzteS rauchten die Friedens- ;;:Nm x 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Lokale-. GieKen, 31. Oktober. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sltzung am Donnerstag den 2. November 1882, Nachmittags 4 Uhr. ' Ausbau der Steinstraße. Ausbau der Schottstraße. Nf»Uet Ausbau bet Blechstraße- 8SÄ™SS e* • «• .■••"•I- «fff» diese aber r :| LlveskaÄ/ stehei Zs« - JvRri SiaMie 6* mit Petroleum M ücheSt. Zeno d sie Ä's Me cor - Nach de iiiiuMer bel-ef Luxemburgs) im -Luddelrohcism, 1 rönnen Gießereirc Lom 1. Januar b eine Production v! Wien, 30 Dctbr. Die letzten aus Tyrol und Kärnthen eingetroffenen Nachrichten besagen, daß das Wasser im Sinken begriffen sei und daß der Regen aufgehört habe- Die angertchteten Verwüstungen werden st-doch als außerordentlich große und die Gefahr als noch mcht befetttgt bezeichnet äuge v mu gQ »Dctobe]._ einen furchtbaren Föhn-Orkan und darauf folgenden heftigen'Regen sind in Grindelwald fast alle Gebäude zerstört oder beschädigt worden. Dee Heuvorräthe haben m Folge des Regens schwer gelitten die schönsten Bergwalvungen sind vermchtet. Menschenleben smd mcht W jcnoen gemoen mui^oben herum und rauchten die Frteoens- hätte. Endlich ^gorren sich Aue rmKrels machte und von Jedem unter pfeife, wober jugletd)i bieSlbfinpen emtöntgev? faft choralarttger Weisen He“ **W»«- 86 «S.U$3S™™ »»«“«■ »«»»»“»•““ Amer ka^sehr balb nur mehr in ber Erinnerung b-Ueden, bei SÄ -i25 -ü Weigert. JU beklagen. Oktober. Di- neuesten Nachrichten aus Suban lauten weniger «ch b-« wwkä" »ä ä’ä ÄÄ’Äİ ®atfrAa iftVanW- baß 10,000 Mann Truppen in br-i Waches nachdem Sa°-^abgehen ^konnten.^^ n Reorganisation der Armee mit geringen Modificationen genehmigt- ~~ breftef ^rdnr.^ Oktober. Laut ber neuesten Nachrichten ist die Fahrstraß-^Waib- bruck'Blumau völlig zerstört und voraussichtlich der Personenverkehr h einige Wochen unterbrochen. Der Personen- und Postverkehr von . hergestellt, da druck über Landeck (Meran-Bozener-Bahn) rst m einigen Tagen wieder W das Wasser bet Sigmundskron rapid fallt und der Bahndamm bereits waste^s Dagegen ist das Wasser auf der Bozen-Meraner Landstraße hoher a 1 Briefpostverkehr findet noch durch Boten statt. yihnebmen. der Marseille, 30. Oktober. Die Ueberschwemmung ist im Avneymm. ^n oer Umgegend von Cannes wüthete die Fluth am befttgsten. 9 P f ruelcber kaum trunken. Die Brücke ist eingestürzt kurz vor Ankunft des Pers^ einige Meter vor dem Abgründe zum Stehen gebracht werden konnte Dank^d hingegen gegenwart des Beamten, welcher dem Zuge entgegengelaufen war 3" ^ 6 9 sind (wie schon gemeldet) 8 Lastwagen m den Abgrund gestürzt Beamte Und gekommen. Der materielle Schaden ist ungeheuer. Viele Ortschaften find rulntrt. 4)te Regierung wird den Betroffenen Unterstützung zukommen lassen. Vermischtes. . _ .. r^Hrrnftabt Wie bekannt, stehen in den Räumen des Pferdemarktoerelns^d f^nJtTYebenben und nicht lebenden Gewinne der Lotterte der allgemeinen land- verichiedenen lebenoen t b(§ angekauft, unentgeltlich zu wirthschaftüchen glücklicher Besitzer eines Looses konnte Einsender diesem. Jedermanns Einsicht- A S gma wer Bester e widerstehen, seine Neugierde zu wie ihn zufällig ber Lep ooroe Mbttekonnte wohl eines Lanbmanns leftÄuen wie bet bieser Gelegenheit Mcht mehr als billig; aber ch°n n d-r WW ÄrtSÄWSS vseei Lotterie veranlassenden gemeinnützigen Unternehmens einzukaufen. Zum gv getragen' haben ihre Bemühungen schon überraschend schöne Früchte für den Loosevert g 6 möge schließlich durch ganzen Erfolg das Werk die Meister loben lauter als das wohl hie und da erschallte traurige Gekläff erbärmlichen Concurrenznetdes. Grunde 9 Marburg, 30. Oktober. Die Schafmörder im benachbartenEbsdorfer Grunde sind, nachdem ihnen vom Forstversonal gehörig au ße’be gerückt, a .. p Hunde ermittelt worden. Der Schaden, den diese Bestien angerichtet, belauf f ch In Münchk-n ist ein Wohlthätigkeitsbazar Mr bie unglücklichen Tiroler drei Tage lang geöffnet gewesen, bet welchem sich die schönsten jungen Dam ersten dortigen Gesellschaftskreisen als Verkäuferinnen bethelligt hatten- Der Ertrag hat auch die entsprechende ungewöhnliche Hohe von 11000 X erreicht, tr tz Hilfe zum Zweikampfe vom Landgerichte zu Göttingen freigesprochen, dies h wiederholt aufgehoben worden war, ist derselbe nunmehr am 15. Juli d 3- . „ericht zu Hannover wegen wieberholter Beihilfe zum Zwei °mpfe zu - mm MbnM Festungshaft verurtdellt worben. Der Angeklagte hat Göttinger Korpsstudenten b zu seiner Wirthschast gehörigen Saal zur Auskampfung von Mrnsurenüberlassem <&x hat bestritten, baß er hierburch Beihilfe zum Zwerkampse geleistet hab., weil er (tfl) Ma» Allem was über bie Fortschritte beS falschen Propheten im Su- Kairo. Jtoa) »uetn, er byc en0l5nt)er üor ber von bort kommenden MMMLWKSMBM ISs‘s*.‘«Ä-Ä 'S» ~»X SB «Sm WZ-MMWWMM Eschedes falschen Propheten auf Kairo sehr mißlich sem; man hatte eben Arabt nur r iederaffchlacen um sich einen vielleicht stärkeren Feind auf den Hals zu laden, der außerdem mch? tu e lftblnswürdige Achtung Arabi's vor dem Suezkanalbesitzen dürft«. sun*PY qriAfrha benutzte d^n Schrecken dieser Nachricht, um die Bildung seines GensbarEiehencs zu beschleunigen. Man hat eine Liste von anaefertiat hat aldamsche unb schweizer Rekruten angeworben — letzteres geg.n Bakers Wunsch - aber ttn Ganzen unb Großen steht bie Sache einstweilen nur aus betn Pa- mer ®er intr guttenbe Riaz Pascha bemüht sich, Balker überall m's Hanbwerk zu v uschen so mochte er aus ben Reihen ber Unterofficiere alle di-I-mgen ausstoßen, P I*. ! Arsch, aebient hoben wogegen Baker sich mit Hauben unb Füßen wehrt, ÄS ftfn Mattt'al über Gebühr°geschmäler! wrrb. Aber Eile thut Noth. In Oberegvpten steht kein einziger Solbat mehr- Die Orbnung beruht einstweilen aut b.r Localpolrzei unb bem Prestige ber Tekgraphiiche DevrWr^ Wolff's telegr. @otref$>ott6#st»«®uee«u. Weimar. 30. Oktober. Nack hierher gelaugten Nachrichten ist bie Tiphthentis- Erkran^vg von welcher bieGroßherzogin befallen worben war als gehoben zu betrachten Wien 30 Oktober. Das „Frcmbenblatt" vernimmt, bie morgige „Wiener Ztg." brinat ^ne Nerorbnung bes Kaisers, wonach bie 500,000 (Sulben, welch- er un Nescript vom 26 Oktober für Tirol bestimmt, sofort zu nicht rückzahlbaren Unterstützungen zu verweuben seien. Gleichzeitig sollen bie Beamten in bem tnunbirten Bezirke V^v'sorisch «■rbeblid) vermehrt werben Die Militärdehörbeu sinb angewi-sen, die Zahl ber Rettungs- träfte burch bienftfreie Mannschaften entsprechend zu vermehren. Die R-gierung erwog bereits alle Maßnahmen um ben Folgen ähnlicher Elementarereignisse gutüntt 8 Tst-kvmzÜbm kn^Dst'katftrllche Bedürfnisse dcs Augenblicks. Die techmfchen fFrvgenbean pichen größere Zeit; doch seien alle Einleitungen getroffen, und sobald das bezugluv 00 fertig werden die betreffenden Vorlagen der verfassungsmäßigen Behandlung unter Oesterreich. W, 2«. °«L Xä ft» Pusterihale telegraphirt wurde, konnten umf ssende Bors1 « °{nB fcjt ber letzten Hoch- Es gelang, neue Einbrüche zu »erSfiten, oUttn Die pro '^unbat(on beg Etschthal- fluth hergestcllten D°mme werben wgg ii-n, J Neumark ist gänzlich, gebietes heute um ein Drtttel groß r st, . .. nberflutbet Der Verkehr nach die übrigen Ortschaften unterhalb Bozerdellweise die Eisen- C EÄ'S’Si.« ,St “Ä £2 s 38™s™s 3 Mü,,~b" w das Glenb 1ber schon seit mehren Tagen fast ohne Unterlaß" eregnet und Effch und^Elsack, ^owie deren tun* 2 Uhr s weit vorgeschnttenen Neubauten der Südbahn provisorische^ außerhalb des großen Wa.dbruck und Blumau wurde fortger.fien Lufianbe, daß kein Wagen Tunnels bei Blumau aufgeführte Landstraß s unaufhorlicö steigen, am sie mehr passiren kann. Be^l Bozen^bracht ndie^Flu^hen^dle Effack- Sonnabend große Mengen Holzblocke, Klafter, un [fe bel Bozen steht höher ZMZWWWWUDM sä sSBiSs ss S'S-!: ät« «» MMLchÄFSSVßK w7Ln7 aU b,?°Brü7e an be7Lanbst?ab? bei Siebeneich ist weggerissen, ,° baß auch die Fahrstraße nach Meran unterbrochen ist. Aegypten. , x ss* L asÄSsu*-, 8*^ Gegenden Deutschlands httvo ge rerme ^ .^^^ondere darüber, daß unter 111,0 hie ^»fibmuna ber93nterefjeii ber ’arbeitgebenben Gutsbesitzer, bez der schwerer Dchadigung ber QUSroanDernben Personen Dienst- unb Slrbeits» der betr. Contracte ausgegeben, oder verpflegungs- n"^r i o Anaeböüae ohne Sicherung ihrer Existenz zuruckgelassen werden, r ücht Errungen darüber anstellen zu wollen, ob und m welchem Umfange U belstände der gedachten Art in den Emzelstaaten vorgekommen sind. städtischen Geländes Erwerbung von Straßengelande. Die Erbauung eines Schlachthauses. ÄwÄbarl Kliugspor Gesuch be§ Antiquars K. A Worms bahier um Erlaubmß zur Vornahme von Bauveländerungen. 4OO..OQ 11. Die Stellung der Rechnung pro I88I/02. 12. Die Holzrechnung pro 1881/82. 13. Die Straßenbeleuchtung betr. 14 Das Kleinmachen des Holzes für die stadtrschen Anstalten. 15- Die Bestellung ein-s Schulverwalters. marten ""*?£ SÄ»»«S’fÄ Stt lichen Einladung des Herrn Hugo Schott folgend fanoen n , ^euerländerhalle 6 Uhr zahlreiche Mitglieber bet anthropologischen Gesellschaft n der FeuenanoerW^ ein, um sich jenes Naturvolk zu besehen as wohl »« ein Gutes^hol« steht Ms Bewohner ber Feuerlanbinseln aberd°rmn nicht g ^wohnen bab nö-blich- unb “ &Ä.»SMZKL-KSi. Ä ÄleibunQ§|lücfe mit Gült l in dem eine eigenthümliche, zugleich versehen. Em ffn^tÜ^ un” bie ^itle be§ ßeibe§, bet Manchen bell- und hammerartlge Waffe ^Eckr, fchl g f ch dobe Entwicklung der Stickerei Mich schräg über bie SchtMer unb^ aßi^aus ineF-b'Ml'ch bohe^niwickt^g^ ®a?BäT=!,SS,!ä ; «SSÄSÄS»;»3«1KW«-«ALS in der Mitte, der unablaffig mrt sehr tvi4 Trommel bearbeitete und grbotenin Pausen tn 'vemg ryihmlscher Wetfe & in einem kleinen Fichtenhain dazu höchst eintöntge Westen s^ng, tanste ihren Streitäxten machend, unaufhörlich tm Kreffe ^m^ verschleden- Ge^ manchmal auch auf emem bald mit etnem Bein, bald mit betpen 3«0ie > Sieaestanz darstellen; denn zum Knie fortrutschenb. Das Ganze^ sollte wohl unh'oon den ibn nm- Sainftag bt Vormi! füllen im Saale die im Gießern Arbeiten unb werben, unb ziv ’ j) Sie Fertigur veranschlagt 2) Anfertigung veranschlagt 3) Chaussirarbe 4) Die Lieferung steinen, verai ; Gießen, den 3 Großh. Burgi I11Ä1 A. S miwd) iif Nachinit Am der Flett mt’l)rcre Lopha * Wasij Schreibpulte, j Iwte, Spie^ 7 G pilCntUlQ MMü' Dir Vechritzeru VAX Haufe des btt ptvyen, aböbann in btt Flkttlchin WH, ben 25 72__Er- Eitkuioch i), . Aachmi Lerben m .Wh do! l'Wrtunb, 11 fi ^festrung ben 30.“ iifö I f lt er 1: bt in )le am hme arten leften her 011' L->? Vereins die bet b i Mifrbe t Ä1 Äibie ÄTH-" b»ragell' «w^S “Ä cukid- S um challe s die Die : und rangt über ölkern rrangt ireilich iht ist, Herrn jungen ebrigen , beide Beine »gleich W jaarM Mern -gleich nbour ,t urw twW irachend, is einem >nn zum ihn um^ Olageu hieben^ im unter : Weisen pfeife die Behagen Antwort p Wn> ilt, dessen an« -!L 237.12, 443.60. A. Bram in. 7181 f^’r. Seibel» 7191 Großh- Gerichtövollzicher. 7171 ffViselties Wilel Gerichtsvollzieher. 7165 GO zu billigsten Preisen, sowie lebend® Fische stets zu haben bei €Äebr» Erdmann [Coanac g bei Carl Heil, Schloßgasse. 6470 5503 7015 Eine noch neue Treppe zu ver kaufen. 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Herbert, Mäusburg, und Metz S eng, SeLtersweg, rnacken Mittwoch den 1. iloürmber, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier mehrere ^opha, runde Tische, Glas- schräske, Waschtische, Oeldruckbilder, Schreibpulte, Kommoden, Kleider- schräuke, Spiegel, Nachtschränkchen, 2 Büchsen (Flinten), 1 Pferd und sonstige Gegenstände öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Versteigerung kann auch eventuell im Hause des betr. Schuldners abgehalten werden, al-ödann aber doch Zusammenkunft in der Flett'schen Hofraithe. Gießen, den 25. October 1882. Bauer, Samllag dm 4 Uovnnbcr, Vormittags 11 Uhr, sollen im Saale des alten Rathhauses die im Gießener Stadtwald nöthigen Arbeiten und Lieferungen vergeben Mittwoch dm 1 lloncmbcr, Nachmittags 2 Uhr, werden in der F l e t t 'zchen Hofraithe (Wall- toorstraße) gegen Baarzahlung versteigert: 1 Wagen voll Haferftroh, circa 100 Gebund, und ca. 15 Centner Heu. Die Versteigerung finde i bestimmt statt. Gießen, den 30. October 1882. Geißler, dm mechanischen Schuhfabrik von 31 flrüiiröaum, Kirchenplatz Zwiebel. Neue Sendung Freitag erwartet. Bestellungen jetzt schon erbeten. Jiefuumtiiindjiiiu]. Mittwoch den 1. November d. Js. beginnt im GeschäMocal des Kaufmanns I. C. Metzer, Bahn- hoßtrahe, hier ein vollständiger Ausverkauf dessen gesummten Waarenlagers, bestehend in: Leinen, Chiffon, Piques, Damast, Tischtüchern, Taschentüchern, Einsätzen, fertiger Herren-, Damen- und Kinde'.-Wäsche, bunten und weißen Borhang- stoffen, Handtuchdrell, Schürzen, Lavallieres, Vorsteckern, Hauben, Corsets, Glace- und Winter-Handschuhen, Bluinen, wollenen Unterjacken, Hemden und Hosen, Cravares re. rc. Preise fest, unter Fe^brikwertK. Der Laden ist geöffnet Morgens von 9 —12, Nachmittags von 3—7 Uhr. Gießen, den 30. October 1882. 7174 6182 Deutsches ‘Product der ß>xpot£- a - - ' Rein Mittel gegen Husten. Heiserkeit, Versasteimung, Katarrhe rc. hat sich bis heute so vorzüglich bewährt, wie die aus der so heilsamen Spitzwegerich, pflauze hergestellten und wegen ihrer sicheren und schnellen Wirkung jetzt in ganz Deutschland so hochgeschätzten epilzwegerich-B6«?!5.;, iloon Victor Schmidt & Söhne in ^Wien. Depot bei Friedr Seibel in Gießen. ___7183 Handel und Verkehr. Gießen, 31. October. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund AL 1.20, Hühnereier per Stück 7—8 Käse per Stück 4—8 H, Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 22 H, Tauben das Paar 40—55 ^9>, Hühner per Stück AL 1.00—1.50, Hahnen per Stück AL 0.60 bis 1.00, Enten per Stück J/. 1.70—2.00, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 54 bis 56 H, Schweinefleisch 62—64 Hammelfleisch 60—66 ^, Kartoffeln per 100 Kilo AL 5.00—8.50, Zwiebeln per Centner Ai 4.00, Milch per Liter 14—18,$. Gänse per Pfd. 46—58 Weißkraut 100 Stück AL 2—5.00. Frankfurt, 30. Oktober. (Getreide-Preise.) Weizen ess. hiesiger u. Wetterauer «X20V2—3 4, fremder AL 22—23, Roggen eff. hies. 14'/r—15, fremder AL 15—17, Gerste effectw hies. u. Wetterauer AL 18—19, fremde AL 18—21, Hafer eff. hiesiger AL 13—14, fremder AL 131/?—143/4. Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. AL 35. Branntwein eff. ohne Faß AL 45. Frankfurt, 30. Oktober. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 320 Ochsen, ca. 26 Bullen, ca. 250 Kühe und Rinder, 230 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. AL 68—71, 2. Qual. AL 63—65, Kühe und Rinder 1. Qual. AL 65, 2. Qual. AL 60, Kälber 1. Qual. AL 70—72, 2. Qual. AL 60 per 100 Pfund Schlachtgewicht. Frankfurt a. M», 31. October, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 260Vg, Staatsbahnactien 292V4, Galizier 264V2, Lombarden 113, Nord- westbahnactien 175, Darmstädter-Bankactien 1563/8, Oberschlesische E.-B.-Act. 2581/«, Oesterr. Silberrente 66, 4% Ungar. Goldrente 741/*, 4% 1880er Russen 69 Vi, 5% 1877t Russen 87, 2. Orient-Anleibe 553/8, Spanier 63, 5% Rumänische Rente 92V2, 4% Unific. Egypter 71 Ve, Disconto Comm. 204Vg, Gotthardbahnactren 100. Tendenz — ________________________________ Umversal-KiU! Vorzügl. Mittel zur sofortigen Wiederherstellung zerbrochener Glas-, Porzellan-, Marmor-, Holz- und Thon-Gegenstände, dem kalten und heißen Wasser widerstandsfähig. Zu haben in Stängelchen ä 20 /$ bei I* H. Fuhr, Sonnenstraße.7084 Versteigerung. Nitlwoch den 1. November, Nachmittags 2 Uhr, u>ird an der Asterweg-Brücke eine große Quantität Pappel-Brennholz gegen Baar- ttthlung versteigert. 7125 Chr. Weiß. SuuerCruutfuft Z empfiehlt billigst Küfer Becker, Löweng. 28. Universal- Reinigungssala von A. W. Bullrich oorm. F. C. 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Wenn auch festtteht, daß bei den in Rede stehenden Duellen alle edleren Theile des Körpers der Kämpfenden bis auf den Kopf durch Bandagen geschützt, datz die Schläger vor dem Gebrauch mtt (farbol abgewaschen worden sind rc., fo ist doch durch die Art des Gebrauchs der Schläger du Lebensgefähi lichkert dieser Waffe keineswegs ausgeschlossen. Die von dem Vertheidiger des Angeklagten eingelegte ausführlich begründete Revision wird vom Zieichsanwalt Stengletn nicht für begründet gehalten. Er beantragt, das Rechtsmittel ru verwerfen und das Reichsgericht, 3. Strafsenat, beschließt in seiner gestrigen Sitzung diesem Anträge entsprechend, die Revision zu verwerfen und dem Angeklagten die Kosten des Rechtsmittels autzuerlegcn. Es sind alle Thatbestandsmerkmale der Beihilfe zum Zweikampfe ohne Rechtsirrthum festgestellt, insbesondere auch, daß die Duelle mit tödtlichen Waffen stattgefunden haben. — In Reichend all hat am 24. Oktober die Besitzerin einer am südlichen Stadttheile gelegenen Villa, eine 34jährige Frau, ihr Anwesen, nachdem sie das Mobilar mit Petroleum übergossen hatte, angezündet und sich dann in der benachbarten Klosterkirche St. Zeno durch 5 Revolverschüsse entleibt. Die Kirche ist gesperrt worden, da sie auf's Neue consecrirt werden muß. — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen-und Stahl- inoustrieller belief sich die Roheisenproduction des deutschen Reichs (einschließlich Luremburgs) im September 1882 auf 272,729 Tonnen, darunter 172145 Tonnen Puddelroheisen, 12448 Tonnen Spiegeleisen, 62 145 Tonnen Bessemer und 22891 Tonnen Gießereiroheisen. Die Production im September 1881 betrug 226061 Tonnen. Vom 1. Januar bis 30. September 1882 wurden producirt 2140 602 Tonnen gegen eine Production von 1 996 428 Tonnen im Vorjahr. Büdner- Gr. Gerichtsvoll fieber. Wer auf billige unv solide Schuhwaaren M reftectirt, wende sich an die Filiale Zur gesi. Beachtung. Einem geschätzr n Publikum, sowie meiner werthen Nachbarschaft hiervurch die Mittheilung, daß ich von kommenven Donnerstag den 2. November an meine Metzgerei in meinen neu erbauten Laden in dem von Herrn H. Plank erkauften Hause, NeLrstadt 57, verlege. Unter Zusicherung aufmerksamster Bedienung halte mich auch in meinem neuen Locale bestens empfohlen. 7170 Achtungsvoll _____Carl Burkhardt, Metzger. Taxiren und zur Arrangirung von Ver- steigerungeu empfiehlt sich Italien. Maronen empfiehlt 6953 Grg. Wilh.. Weidig. Tourjunren ganz neue Fatous, sind in großer Auswahl eingetroffen und empfiehlt zu 1 ehr billigen Preisen Robert Haas, 6729 Seltersweg 57. Prima holl. Vottharinge, feinst marin. «Häringe (sehr pikant) empfiehlt 5258 Fr. Seibel. Darmstädter Ausstellungs-L'oose Ziehung 3X5" unwiderruflich Samstag 4. Nov. Gewinne im Werthe von 66000 JL Ein Loos 1 Mk. Moritz Strauss jr. in Mainz, Generaldebit. In Gießen bei Carl Lehrmnnd, H. 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Schaustellung verbunden mit COUCEHT der hiesigen Regimentsmusik- Cntree 1 Mk. — Billetverkauf bei Herrn Friseur Gerhardt (Lindenplatz) ä *70 Pfg. Jeden Nachmittag 3 Uhr: Kinder-Vorstellung. Entree 20 Pfg. ---- Näheres die Plakate. ---- 7178 5988 In meinem Hause an der Nordanlage (Ecke der Schillerstraße) ist der dritte Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit Küche rc., zu vermiethen. _____________Rechtsanwalt Dr. Dittmar. 7120 Gut möbl. Zimmer zu vermiethen, sowie ein kleineres, auch unmöblirt, mit Eabinet. Näheres Bleichstraße J5,_ part. 7164 Ein schön möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Grünhergerstr. 12, 3. St. 7082 Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. A. Wilker, Ludwigsstraße 5, part- Moritz Heichelheim i vÄ«, Bank- & Wechselgeschäft ) papieren etc. 7172 Volksbildungsvcrcin ju Gießen. Dienstag den 31. Oktober, Abends 8 Uhr, im (Safe Schwirr»: Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch: Heber Unfall- Versicherung. Jedermann ist zum Besuche dieses Vortrags geziemend eingeladen. 717$Der Ausschuß de- VolksbildungSvereinS. Frauenverein für Armen- und Krankenpflege. In ben letzten Monaten sind geflissentlich falsche Mittheilungen über unsere Thätigkeit, resp. bie Arbeit unserer Diaconissen, in ber Stabt verbreitet worben. Ihnen gegenüber geben wir hiermit folgendes bekannt: 1) Stachdem wir burch bie Opferwilligkeit unserer Mitbürger bazu in den Stand gesetzt waren, haben wir seit Pfingsten 4 Diaconissen angestellt, nächsten Monat werd eme fünfte Schwester eintreten, deren Thätigkeit ausschließlich der Privatpflege dienen soll, und je nach Bedürfniß werden wir neue Schwestern berufen. 2) Für die Dienste unserer Schwestern haben wir nie Bezahlung »erlangt, haben vielmehr alle dahin gehenden Anträge stets abgewiesen. Auch bte Dankopfer, welche uns von Seiten solcher, die dazu in der Lage waren, zu Gunsten unserer Armen freiwillig gespendet wurden, sind von uns in keiner Weise zur Pflicht gemacht worden. 3) Unsere evangelischen Schwestern haben seit Jahren den Angehörigen aller Stande und aller Confeffionen ohne Unterschied gedient, und zu einer Klage nie Anlaß gegeben. 4) Unsere Schwestern stehen auch jetzt in jebem Falle, in dem ihre Hilfe begehrt wird. Jedermann zur Verfügung, und bedarf es dazu, wie auch seither, nichts anderes, als eine Mittheilung an unsere in der Stadt wohlbekannte Oberschwester Luise Wolff tm städtischen HoSpital (Seltersweg). 5) Unsere Krippe, in welcher die ganz kleinen Kindern ehrbarer hier ansässiger Arbeiterfamilien für die Zeit, in welcher die Eltern ihrer Arbeit nachgehen müssen, Pflege finden, hoffen wir nach längerer, durch die Verhältnisse bedingten Unterbrechung im Laufe des nächsten Monats in erweiterter Gestalt wiedereröffnen zu können. Für den Vorstand: ________________________________Gg. Schlosser, Schriftführer des Vereins. Mittwoch, den 1. XTovbr. 1. J,, .Abends 7 Uhr in der großen Aula dcr Universität: Vortrag des Alrikareiseüden Gerhard Rohlls über seine 1880/81 auf Beseht Sr. Majestät des Kaisers unternommene Reise nach Abessinien. Nummerirte Sperrsitze ä JL 1.50, Saalbillets ä jt. 1—, Familienkarten für beide Plätze und Karten für die Herren Studirenden zu ermäßigen Preisen, Schülerkarten ä 70 in der 7104 Ferber'schen Univ-Buchhandlung, Gießen. Meinen Kunden sowie geehrtem Publikum die Anzeige, daß sich mein Laden sowie Keslauration von heute an Wettergasse Hr. 5 im Hause des Herrn Lang bandet und bitte um geneigten Zuspruch, billigste und reellste Bedienung zusichernd. Gießen, den 1. November 1882. 7193 eSoiiiis fitosenbaunie 7108 Gesucht zum 1. April eine abgeschlossene Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör. Offerten mit Preisangabe sub R, 169 erbeten durch die Exped. ds. Bl- Heute Abend :" 7196 Gänse-Kegeln im Schützenhof. . 1^00 Ein junger, gewandter Kellner sucht Stelle bis zum 15. November. _ Näheres zu^rfragen in der Exped. ds. Bl. 7161 Ein tüchtiger Schlossergeselle auf dauernde Arbeit bei gutem Lohn gesucht.______Carl Wiegandt• 7»69 Auf gute erste Hypothek sind zu 412 pCt. 6400 Mk. auszuleihen. Chr. Vix am Neuenweger-Thor. 6845 Ein großes, parterre gelegenes Lokal ist an eine solide Gesellschaft od. Verein als Kneiplokal sofort zu vergeben von Chr. Jungblut, Promenadehaus. 6879 Gut möbl. Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn Otto Schmidt, Seltersweg 67.________ 6648 Ein kleines Familienlogis iin Vorderhaus, sowie zwei Dachstuben im Hinterhaus zu vermiethen tm _ __ —„Darmstädter Haus". 6622 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen bei S. Weimersheim Nachf. 5934 Schöne Wohnung, 4 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen. ____A. Marcus,^Neichensand. 7026 Ein Laden mit Logis per 1. Noo. zu vermiethen bei Carl Burkhardt, Neustadt. Vermischte Anzeigen. 7064 Ein in mehreren Branchen, tm Geschäfts- und Verkehrswefen überhaupt erfahrener u. gewandter Mann^ übernimmt die Führung u. Collationiruna von Büchern, Korrespondenzen rc., selbst in den schwierigsten und Vertrauensangelegenheiten, sowie sonstige fchriftl. Arbeiten jeder Art unter Discretion- Gest, schriftliche Aufträge erbeten unter GMre E. ioo durch die Exped. ds. Bl. Vom 1. November ab wobne ich Sonnenstraste 23, 2 Treppen hoch. 7177 Dr. Kreidmann. 7180 Eine hübschgelegcne Wohnung von 7—8 Zimmern mit Garten wird für- nächsten 1. April gesucht. Offerten werden erbeten an die Erped- ds. Blattes sub Nr. 127. _____________ g Kaufleute, Oekonomen, Förster, ■ Gärtner, Brauer, Brenner, Aufseher, H Techniker rc. placirt schnell das Bureau v ftermwnlft. Dresden._______7184 Äöpfe von ausgekämmten Haaren werden für 1 Mk. gemacht. Für gute, dauerhafte Arbeit wird garantirt. 7194 Vai. Benter, Friseur. Restauration Bramm. Dienstag den 31. Oktober und Mittwoch den 1. 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Jedi Unterstützung sichert wäre, Won werden bleiben. Zum Ge nationalen Rn morden. $an Mauen, ba( n -De Wverwattu so sei bemer Seelen, ch außerhalb I v°n 444,n gcftieoei