1882. Samstag den L April Betreffend: £aw£ Nnrcan : Sch ul st raße B. 18. Kien ,edil' iN" ue,b,Ls rsteBunfl , , cr lid) ^ MdelH eine W?., fi V Darmstadt, 30. März. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: „ . . .. _ Am 25. März den Prälaten Dr. Karl Schmitt zu Mamz m lernet Eigenschaft als geistliches Aiitglied und Rath bei dein Obereonststormln unv Superintendent der Superintendentur Mainz auf fein Nachsuchen und unter Anerkennung feiner langjährigen segensreichen Wirksamkeit, sowie das geistliche Mitglied und Rath bei dem Oberconsistorium, Superintendenten der Superm- tendentur Darmstadt und Oberpfarrer zu Darmstadt Dr. Karl Wilhelm p auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner mit Auszeichnung geleistete Dienste, mit Wirkung vom 1. April 1882 an, in den Ruhestand ZU versetzen, und dem Letzteren zugleich das Ritterkreuz 1. Klasse des Ludewigs-Ordens z verleihen; . .. an dems. Tage den Professor am Großh. Predigerseminar zu^rieoverg Dr. Karl Köhler und den vierten evangelischen Stadtpsarrer zu Darml Dr. Karl Sell zu geistlichen Diitgliedern und Räthen bei dem Oberconsistorium mit Wirkung vom 1. April 1882 zu ernennen. Atz St ®<«c> hmacher-Lchpt' (%peb. b§. Bl. Büglerin i6er beifl peb. b§. Bl. ie Zorn,! zt M! ! obte. n Giesser ' l* »’J nbnfefä wir aeaenwärtig gern anerkennen, daß die Tendenzen der jetzigen WWWMMWL ? taZ ®«nMn b™ äugen streuten. allmälig wieder in An,nähme dru,gen mvllte und es jedenfalls von dein Augenblick an wieder will,, wo er jlieber an bie Svitze der Regierung gestellt werden sollte. Kenner des französischen To sind nun vielsach der Meinung, dick es nur eine Frage der Kit s-b d°d iMN- !,etta wieder Ministerpräsident werde, m den Franzosen läge trotz aller viireren Erfahrungen einmal jener unberechenbare Wankelmuth, der aus unaufgeklärten tSSwUxv und Personen breche um sich wieder eimnal etw s Anderem, Neuem zuzuwenden. In diesen Anschauungen über d e uno die politische Entwickelung ihres Landes hegt ja eme gewisse unterstützte aber es läßt sich denselben doch auch die mit mehreren ^wnsen^cM^ Behauptung gegenüberstellen, daß die Franzosen auo den letz ) ihrer lehrreichen Geschichte doch Manches gelernt und für ul tz ? Republik zum allgemeineren Bewußtsein mehrerer Grundwahrheiten getoni- mCn Frankreich scheint es gegenwärtig fast jeder Bürgers- und Nauers- mann zu begreifen, daß die Republik die, einzig eegeu bringende ug 9 ' form für ihr Land ist, denn die französischen Monarchen haben pid) gründlich abgewirthschastet, daß ihre Herstellung von der Mehrheit t . zösischen Nation nicht gewünscht wird, sondern die Wiederaufrichtung französischen Königthums oder Kaiserreichs würde das Land vorerst auch wieder den Unruhen und Wirren, Enttäuschungen und schaden einer neu n Umwälzung preisgeben und wahrscheinlich sogar sehr bald Frankreich auch u auswärtige Verwickelungen drängen. . .. Die erste Aufgabe aller französischen Patrioten bleibt daher diejenige, m Argusaugen über die Erhaltung ihrer Republik und die in den letzten 10 fuhren durch diese Staatsform erreichten Errungenschaften der Ordnung und des Fortschritts zu wachen und man kann wohl sagen, daß die ca. 500 Vertiauen^ männer der Franzosen, welche die den Ausschlag gebende Deputirtenkannner bilden, diese Aufgabe verstehen und danach handeln, denn die Deputirten Haven keinen Augenblick gezögert, Gambetta ihr Mißtrauensvotum zu ertheilen, als sie merkten, daß er der Selbstständigkeit ihrer Republik mit den Listenwahlen eine Fußangel legen wollte. Ja, man kann sogar behaupten, daß Gambetta noch fortwährend von der Deputirtenkammer scharf im Ange behalten wird,, denn alle seine auf den Sturz des Ministeriums Frepeinek gerichteten Anschläge schlugen bis jetzt fehl, indein jeder diesbezügliche Antrag der Gambettisten abgelehnt wurde; es bleiben daher ziemlich gute Hoffnungen auf die friedliche Eni- wickelung der französischen Zustände bestehen. N-rlin 29. März. Die „Berl. Polit. Nachr." schreiben: Gegenüber tzpn midersvrecklenden Nachrichten über die Arbeitseintheilung des Bundesratheo und über die dem Reichstage in der Frühjahrs-Session zu machenden Vorlagen tou rairttufauäenttfö&er Informationen Folgendes Mittheilen: Der Rundesrath wird wahrscheinlich diesen Sonnabend ferne letzte Sitzung vor Ostern [falten ■ sofort nach dem Feste tritt derselbe wieder zusammen, um die Berathung der für den Reichstag in Aussicht genommenen Vorlagen zu beginnen, HN ers Reih-steh? nach 5 not das Tabakmonopol. welch-, unter allen llmstu rn an den Reichstag gelangen soll. Dasselbe wird gegenwärtig noch einer Bearbeitung unterzog inti namentlich in Bezug auf die Strafbestimmungen, für welch - kanntlich in dem dem Volkswirthschaftsrathe vorgelegenen Entwürfe 20 Para SÄÄi zudem zu betheiligen. Die Nachricht, daß dem Reichstage nur das Unfall- und W «tz zu^ „irb aUem AnMm nach die &Ä’ 7°°N 15m L selben Monaten des Vorjahres 8463,^^18^ waren Mnr (qqq Verionen Merkwürdig dabei ist, das; vir ^cacyruyren uv ctroa8 VomÄatn"'r8. März. Das energifche Vorgehen des Reichskanzlers. D-ukichLstzu hoher Blü.he gelangt uns vorliegende btchadung ieheuer An zeige r Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Bnreau. . H München, 30. März. ^b0eorbpet^tta^2ibaeorbnbete Schsts^bei der Posttion über den Etat des Cultusmmlstenums brachte nändid) ru streichen, den i^^^6^ttlbiner * .f <»***»<¥ Ätihoii 9Rpfr(ine Xu^e’rbölKn ^unb ^bie^ Krone um Aushebung Reservefond um die betreffenden i hot mann (Linke), Kopp (Rechte) und des Cultusministeriums zu bitten. Die Abgg, Horm (u j '£er)-dbe wurde der Referent Rittler bekämpfen den 21 utrag„” eh ,nI,nß mit 144 gegen abgelehnt und diese Etats-Positlon 'n nam w wurde abgelehnt. "üam.br dajür st.mm.n ,U Stuttgart. 8°. Marz. , schäft, 926 Mitglieder, früher über 2000.hatgerrcyicy unßlungen. mild-!, nachdem der V-rsnch. aub-rord-n l,ch- SMM Ä stakt D>- auf morgen anberaumt g-w°,°n-G-nnalv°r,amm Mg t @tiefs Wien, 30. März. Ofswiell. Cme von "^ca aus operirenden Colonue trat am 25. ds. bei ^utgenltn vertrieben hatte, Colonue, welche bei Stuke-Han eine hem Streiftuges wurden keine Jnsur- in Verbindung. Im meckeren Verlauf d ^nern verlassen gefun- genten gefehen. Die meisten Ortschaft ^ Horovice nächst Cajunica von den. Am 27. Aeärz wurde em Vorposten hinein drreistündigen etwa 200 Insurgenten angegriffen.^^etzt 1 ^fsicier tobt, 2 Mann Gefechte zurückgeworfen, huf ^ n dr ZP uon 7 Tobten und verwundet. Die Insurgenten hatten Yieroei 15 Verwundeten. Dablica im Bezirke Stolac ^Herzegowina) Sara, 30. Soldaten, 2 Gensd'armen nnd 2^Panduren ^an^^Die^ Patrouille zog sich nach einem dreistündigen G°,echte eb. b§. Bl. immer ohne» zu vermietheil! ölt, Selterslvig. ub ein kleines hx «einem Vordem ich beziehkm. ög. Unverzagt, Wohnung ist y. u vermiethen. ifc lerraum abgep ner, Kupserschri ;immer mit M liethen. Nenstabt T. I. möbt Zimm iversitätsstrch. ;peb. bs. Bl. s Familienloh s i vermiethen» t 'M im etc vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Pringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark^öQ^Ps.^ Petersburg, 30. März. Der „Regier.-Anz." meldet: Der Minister für Volksauftlärung, Baron Nicolai, ist mittelst kaiserlichen Handschreibens auf seine Bitte feines Postens enthoben und Staatsfecretär Daljanoff zu seinem Nachfolger ernannt. — Die Newa ist auf einer Strecke von mehr als 40 Werst eisfrei, um Kronstadt liegt nur Brucheis, fo daß die Eröffnung der Schifffahrt baldigst zu erwarten steht. Konstantinopel. 30. März. Bezüglich der Kriegsentschädigungsfrage überreichte der russtsche Botschafter v. Novikoff der Pforte eine Note, worin er, da feit der letzten Besprechung 14 Tage verflossen seien und er noch keinerlei Antwort erhalten habe, die Pforte um Beantwortung der Garantiefrag bittet und ihr die Wahl zwischen zwei mit der Pforte und dem Palais verhandelten Projecten überläßt, zugleich aber jede neuerliche meritorische Verhandlung der Frage ablehnt. Die MlfsinLustrien der Tabakfabrikation. Ganz eigenthümlich ist es, daß der Gesetzentwurf über das Tabakmonopol weder an sich, noch in seinen Zusätzen und Amcndirungen, mit irgend einem Wort der Hilfs- industrten erwähnt. Es muß an maßgebender Sielle völlige Unkenntniß über die große Bedeutung derselben herrschen, man muß dort nicht wissen, nut welcher Energie und M't welchem Erfolg die deutsche Arbeit der deutschen Tabakindustrie zur Seite steht, wenn sie auch im einzelnen allerdings nur wenig in die Augen fällt. Wir verwenden unsere leeren Cigarrenklstchen zu allen möglichen Zwecken; wir sehen d-e verschiedenen Effquetten. die daran kleben, nur sehr oberflächlich an und danken dabei nicht, welche Mühe, welche bedeutende Industrie dazu gehört, den Bedarf an d csen Zwecken zu decken. Es sind Fabriken entstanden, welche es sich zur Aufgabe machten, eiserne Formen zu schaffen, um die Cigarren in gleicher Größe und Art mit glattem Aussehen Herstellen zu können. Bedeutende Kistenfabriken liefern Kistchen von vorzüglichem schönem Holz in gleichmäßig solider Arbeit; große lithographische Anstalten haben durch Anlehnung an den erwachenden Kunstgeschmack begonnen, die alten geschmacklosen ost obscönen Bilder, mit denen das fertige Kistchen beklebt war, zu verbi äugen und an diese Stelle gediegene, häufig recht stilvolle Compositionen zu setzen. Alle diese In. vustrien haben sich naturgemäß an den großen Tabakcentren niedergelassen; in Hanau und Gießen sind die bedeutendsten Fabriken für Wickelsormcn und Cigarrenkiften; in Bremen, Bautzen, Rheydt und Lahr die lithographischen Anstalten, welche ausschließlich oder großenteils ihre Einrichtungen zur Unterstützung der Tabakindustrie geb offen baden. An vielen Orten Deutschlands haben diese Anstalten Nacheiferer gesunden; überall macht sich das regste Leben, der schwunghafteste Geschäftsbetrieb bemerkbar. Nur wenige Industriezweige in Deutschland vermochten es. in den letzten schlechten Geschäftsjahren solche Fortschritte zu machen, nur wenige Industriezweige waren gezwungen, sich so rapid auszudehnen. Wir hatten Gelegenheit, Musterbücher und Einrichtungen einer dieser lithographischen Anstalten, bei weitem noch nicht der größten einzusehen und waren erstaunt über die Reichhaltigkeit der Muster, der Kosten und Mühen, mit denen diese geschaffen wurden. Es ist geradezu eiftaunlid), mit welcher Präcifion hier gearbeitet wird, mit welchen Mitteln gesucht wird, den meist dringlichen, ost telegraphisch gegebenen Aufträgen zu genügen. Große Vorräthe der gangbaren Sorten von Eiiquetlen müssen stets bereit sein, mit immer neuen, immer reicheren Mustern muß der Fabrikant auf den Markt treten, um dem großen Bedürfniß zu genügen. Große maschinelle Anlagen, eine bedeutende Anzahl von Künstlern, viele Arbeiter müssen den Fabrikanten in seiner Anstrengung unterstützen. Das Tcwcrk- monopol würde alle diese Bestrebungen unterdrücken, die großen Capitalanlagen aus einen Schlag werthlos machen. Unsere Kisten- und Wickelfocmen-Fabrikanien, welche ihre ganze Kundschaft in der Tabakmdustrie haben, müßten ihre Thät'gke't völlig einstellen. Viele lithographische Anstalten sähen sich ihres Capitals, welches in ihren Entwürfen und Stemzeichnungeii steckt, beraubt- Alle Vorräthe an Etiguetten, die in manchen dieser Anstalten auf 50 000 JL und mehr sich belaufen, wären plö-llich werthlos Zum großen Theil ist diese Erwerbsthätigkeit dem Musterschutz Gesetz, welches wir in Deutschland später als die anderen gesitteten Nationen erhiejten, zuzuschreiben, da nun erft die Verleger es wagen konnten, große Capckalien für Entwürfe und technische Vervielfältigung anzulegen. Dürfte es gerecht sein, dieses geistige und materielle Eigen- thum plötzlich zu vernichten, oder müßte nicht vielmehr auch für die Wickelfo men- und Kistenfabr.kanten, sowie für lithographische Anstalten, welche den Verlag von C garren-Efiqu-tten in großem Maß und als Hauptgeschäft b treiben. ausgiebig gesorgt und es den bestehenden blühenden Erwerbszweigm, welche nvt der Tabakmdustrie unmittelbar Zusammenhängen, möglich gemacht werden, ihre Thätigkeit langsam in andere Bahnen zu lenken? 8 o f a l e Gießen, 31. März. In de- Nacht vom 29. auf 30. l M. sind wiederum drei Stallhasen aus dem Geilfuß'schen Dielenlager in der Westanlage mittelst Einsteigens und Erbrechens einer Thüre entwendet worden. — Gestern Mittag fiel ein Kind im Alter von 4 Jahren in die etwa 3—4 Fuß tiefe sogen. Vogeltränke an der Marburgerstraße. Durch einen noch rechtzeitig hirzu- gekommenm Arbeiter wurde das Kind vom E>trinken gerettet. — Heute Nacht statteten mehrere Vandalen zwei Gärten auf dem Seltersderg einen wüsten Besuch ab. Die schönen Blumenbeete, worauf blühende Tulpen Hy zmiben re. sich befanden, fielen den Unholden zum Opfer. Die Beete wurden zertreten die Blumen herausgerissen, zerstückelt und bis m die Stadt hinein verstreut Hoffentlich gelingt es, der Buben habhaft zu werden — (Musikalisches.) Wie wir hören, steht uns in nächster Zeit noch ein inter- esiantes Concert in Aussicht, in welchem Frau Ddsirde Ar tot, eine Schülerin der berühmten Viardot-Garcia die Hauptrolle spielen wird. Die Erfolge, welche die Künstlerin bei ihren Concert-Tourneen überall zu verzeichnen hat, bürgen schon für einen genußreichen Abend und verfehlen wir daher nicht, schon heute unsere Musikfreunde auf das besagte Concert hinzuweisen. 3 e t m t f di t H. _ r~ Wie wir in Erfahrung gebracht haben, hat der Krelsausschnß des Kreises Darmstadt in einer seiner letzten Sitzungen eine Feuerlöschordnung für den Kreis Darmstadt berathen und beschlossen, welche das Löschwesen, hauptsächlich die Bildung orgamfirter Feuerwehren und die Theilnahme der pflichtigen Einwohner an den noth- wendigen Hebungen regelt. Nach Genehmigung dieser neuen Löschordnung durch Großh Ministerium wird die Möglichkeit gegeben sein, einzelne Gemeinden, welche sich bis jetzt weigerten, eine zeitgemäße Organisation ihres Löschwesens einzuführen, hierzu auf gesetzlichem Wege anzuhalten. Frankfurt a. M. Nach einer officiellen Mittheilung der Lotterie-Commission der Allgemeinen Deutschen Patent- und Musterschutz-Ausstellung zu Frankfurt a. M. soll auf vielseitigen Wunsch die diesmalige Ausloosung mittelst 2 Rädern, eins für die Loos-Nummern und eins für die Gewinn-Nummern geschehen. Dies Verfahren ist viel umständlicher als das bei der ersten Verloosung eingehaltene, so daß bei der großen Anzahl von Gew-nnen die für die Ziehung früher bestimmte Zeit von 2 Tagen nicht ausreicht. Um daher mit der Ziehung nicht tn die Charwoche hinein zu kommen ist der Beginn der Verloosung mit Genehmigung des Königl Polizei-Präsidiums auf Mittwoch den 12. April d. I., Vormittags 10 Uhr (Saalbau) festgesetzt. Berlin, 29. März. Laut hier eingegangenen Nachrichten wird die Eröffnung der St. Gotthard-Eisenbahn in überaus glänzender Weise stattfinden und werden großartige Vorbereitungen dazu getroffen. Der erste von Mailand abgehende Zug wird König Humbert von Italien, dessen Minister und Deputationen beider Häuser tragen. Die Notabilitäien der Cantone Tessin und Uri werden in Bellinzona und Altors den Zug besteigen, welcher in Luzern durch die ersten Behörden des Bundes, sowie die Vertreter des deutschen Reichs empfangen werden wird. Die ganze Gesellschaft wird dann dem König von Italien das Geleite zurück nach Mailand geben, wo die städtischen Behörden einen glänzenden Empfang bereiten werden. Berlin, 25. März. Der Name des russischen Deutschenhassers Skobelew scheint jetzt auch in der Berliner Industrie eine Rolle, wenn auch gerade keine beneidens- werthe, spielen zu sollen. Skobelew Maulkörbe sind die neuesten Artikel, die hier auf den Markt gebracht werden und die sich dadurch voriheilhaft von anderen Ma-ilkörben unterscheiden, daß — wie der Fabrikant in seinen diesbezüglichen Empfehlungen sagt dieselben Wasser saufen kann. Seinen Namen mit einem Hunde- waM ,"^/bnidung gebracht zu sehen, dürfte allerdings ein Ruhm fein, den bis' her wohl noch kein General davongetragen hat. s' f Göllingen, 26. Marz. Bekanntlich haben sich die in Folge des Göttinaer SDU GefangNlßstrafe verurtheilttn Studemen Koopmann aus El.flcth und Nagel der e>trare durch die Flucht entzogen. Wie verlautet, sollen fick 'U Zürich befinden, nm dort ihre Studien fortzufetzen Das Neueste in Jlfane ^opmcmn-Nagel ist nun, daß das Göttinger Landgericht beschloffen bat das ganze große Vermögen des Koopmann mit Beschlag zu belegen Wie der Old 5“ sicherster Quelle mitgetheilt wird, ist d'eser Beschluß bereits von Seiten" des Ms Au?tionM^?M-Ä!s ^^Ansfühiung gelangt- Zum Verwalter des Vermögens ifMer Auclionator Willens ou3 Oldenburg ernannt. . äln, 27. März. Der Rhein hat gestern Nachmittag drei junge Menschenleben SniPmfrh beklagenswerthe Fall, der sich oberhalb der Marienburg zutrug, wird der „K.Z- i on einem Augenzeugen wie folgt geschildert' Zwischen 4 u 5 iifn ziemlich heftiger Sturm über unser? Gegend dLnfuhr bemerkeichund mein §,s^jnd, wahrend wir von der Marienburg auf dem Rheinwege einhergingen, auf dem nahe dem andern Ufer einen Nachen mit drei jungen Leuten, der zu Berg fuhr. Nahe von Rodenkirchen lenkten die drei Insassen das Fahrzeug über den Strom sbem. ^^sb'l'gen Ufer zu. Mein Freund sprach eben die Befürchtung au? & Fährleuten ein Unglück zustoßen könne, als einer derselben ans n Nhein fiel (derselbe soll nach seinem Hut, der ihm ins Wasser ge fallen war, gegriffen und bann das Uebergewicht bekommen haben). Einer der beiden andern legte frch an der Seite des Nachens über dessen Raub hinüber jedenfalls um dem mit den Wellen Ringenden Hilfe zu leist n; da schlug der Machen'um; wirsahen fic? an v.rfchiedenen stellen Hände Mehrere Male aus den Wellen emvorstreckten ft£ I" den Fluthen unter und kamen nicht mehr zum Vorschein. Der Nachen und em Hut wurden aus dem Strom ans Land gebracht es gelana öoaeaen nt< ^^'cklichen Rettung t bringeni" Diese sollen nach Rödenkirchen gehörten. 1 9tnrH ah An'h27 Dre Niederländische Posiverwaltung wird bekanntlich vom 1? n be'.n mternationalen Packetaustausch Theil nehmen, nach vem sie kürzlich 1 a ouch für den inländischen Verkehr den Poft-Packetbeförderungs- gleicher 2ße!fe hat vor einigen Monaten auch die Italienische be?T,p?f/nail hUfc6 k ^reit W^rkangskreis erweitert. Düse bemerkenswerthen Vorgänge Zecken, daß bteienigen Postverwaltungen, w.lche sich sellh r ausschließlich auf die <. tforberung öon Bi leffendungen beschrankt haben, mehr und mehr dazu übergehen ün1 Ver^sm^.and bestehenden Post Packetdienst nicht nur im Jnlande, sondern auch im Verkehr mit dem Auslände einzuführen. w A,s»n0 rn, 26. März Gestern wurden 2 Neckar-Steinacher Nagelschmied- b r raUf b'2‘ gcgen Schönau einen Schuhmacher- £ Etelst Schalchrugenr e'fchlagen haben, nach Darmstadt abgeliefert. Hoffentlich ?3v1^in ,^.te Unmenschen, welche den Getödteten auf schauderhafte Weise zugerichtet Haun, die gereckte strafe erhalten. Der Getödtete war ein braver und fleißiger rnfnmmPnV. 6ei 'inen 0 tl'n ®Itcrn 111 ar*d)e Unterstützung aus feinen Ersparnissen qUIvUIUICH l ■ i. K , , , , — Falsche Funfzig-Markscheine sind seit Anfang dieses Monats wieder im Ver- febr bemerkt worden und durfte es von Interesse sein, das Publikum darauf aufmerksam L'Uaihen. Di.se den tragen die ©me VII Fol. 32 Nr. 146271 und sind an dem b P-^ni, rauheren Papier, der schmntziggrauen resp. braunen Grundfarbe, dem matten unb, verschwimmenden Druck her Figuren und Schrift, gegen welche die in schwarzer f^arot, aber mcorrect gedruckten Worte „50 (Fünfzig Mark" stark hervortreten, sowe Jl1-TU^Un0 bJr ^besten auf der Rückseite zu erkennen. <>-n0r a "O^^Narkstücke ft d neuerdings angehalten worden. Dieselben tragen ba§ Münzznchen D und die Jahreszahl 1879, sind schlecht.gerändert und fühlen sich ^0r,4?' ,?e,n Overs nn Kopf des Reichsadlers ist ein Sprung ausgeprägt, der wahrscheinlich schon in der Matrize vorhanden war. Die Findigkeit der amerikanischen Presse ist, wie weltbekannt, eine sehr große, sobald z. B. ein nach New-York bestimmtes Schiff von den Fire-Islands aus tele- M'aph.rt wnd, dampft ein der oerem gten Presse von New-York gehörendes, sehr starkes Qampsboot demselben entgegen, um Zeitungen u s. w. in Empfang zu nehmen und rasch zu'.uckzukehrcn. Der „Herald" hat ein eige es Boot zu diesem Zwecke, welches von iedem ihm entgegmfontmenben Schiffe die Neuigkeiten einheimsü Herr Bennet der Herausgeber des Blattes, läßt jetzt sogar Brieftauben adrichten, welche er später auf unem 'Schiffe h's 350 englische Meilen weit in ben Ocean bringen lassen will uni sie von do-1 aus mit den wichtigsten Neuigkeiten zurückfliegen zu lassen. Da 'die Tauben 50-60 Meilen in einer Stunde zurücklegen können, so wird die Redaction des „Herald" oft, be onders bei ungünstiger Witterung, durch welche d'e Einfahrt der Schiffe m den New Yorker Hasen erschwert wird, Tage lang vor der Ankunft des Schiffes Nachricht von demselben haben. " , 7 lDie goldene Rose.) Am letzten Sonntag hat der Papst, wie üblich, die We-he der goldenen Rose oorgenommen, die er nun einer katholischen Pcinzffsin oder Fw-stl-. als Geschenk zusenden wird. Der Name der hohen Frau, welcher diesmal dnse papitliche Auszeichnung zugedacht ist, wird im Vatikan noch als strenges Ge- heimniß gewahrt, cs heißt, der Papst wolle mit dieftr Rose die junge Gemahlin eines erlauchten Prinzen zum Osterfeste überraschen- — fZu Tode getanzt.) Im Orte Podoli, nächst Keltsch, fand dieser Tage eine Unterhaltung statt, bei welcher auch getanzt wurde. Die Wirthin, eine recht coroulente Frau, konnte den verlockenden Klängen her Doffinusik nicht widerstehen und bald drehte sie sich „walzend" im Gastzimmer- Plötzlich stürzte sie bewußtlos zusammen und war bald daraus eine Leiche. Ein Herzschlag hatte ckrem Leben ein frühzeitiges Ende bereitet. Oaß die Tanzunterhaltung durch Den llnglücksfall sofort beendet war, ist selbswerstandlich. 731) ^Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man ron der Annoncen - Expedition von 81A ASE.VSTElKT '"i» f °*» >B K rm°9£»5 iß J; " «4 «Ä *V«f* -r Bcra »d, über den Achtung ail! r. ^tfelbtn nw l* N-r« "ner der bribn - i^echlis uc 'Uln;ro:rjabffl 9) “fx rf,tetftfl Arsche,n. Ix fftlariß önaeget ^en gehören dckmntllch von J»« $alit* rthen ißor8i;,t Aießlich auf d°zu überg*, e- sondern mh r NagelschM n Schubmachx ert. Hoffenllf Leise zugerichr. t und fleij-z: len ErsparnG : wieder im $ rauf aufmerff: d find an to rbe, dem nut die in fd)Mr vortreten, ft:; eite zu erkem Dieselben hp f und sühiei ö ausgeprägt .ir kS- eine sehM Stands aul iät- bri, färftiitä tu nehmen uni> uj.xfe, welches Herr Dmnri, >elche er später \ recht cor* -stehen undw g zusammen frühzeitiges beendet 11 ©oft??! hieScl® fttllni2W' ■’>* , nl llpb Konkursverfahren. lieber das Vermögen des Schreiners Kart Stückralh von Gießen wird heute am 30. März 1882, Vormittags lQi/2 Uhr, das Konkursverfah ren eröffnet. Der Herr Max Pilger zu Gießen wird zunl Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 2. Mai 1882 bei dem Gericht anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- digerausfchuffes und eintretenden Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen Dienstag den 16 Mai 1882, Nachmittags 4 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Termin auberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz .haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschnldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferiegt, von dem Besitz der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dein Konkursverwalter bis zum 2. Mai Anzeige zu machen. Gießen, den 30. März 1882. Das Großh. Amtsgericht Gießen. I. V.: Funk. Zur Beglaubigung: Neid h art, Gerichtsfchreiber. 2351 Holzversieiqerunq. In den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. Lda. werden versteigert : Dienstag den 4. April 1882 in den Distrieten Neuewald, Aspen- sttauch, Hainwald und Hainstrauch. 17 Eichen - Stämme von 17 bis 54 Ctm. Durchm., 2—9 Mtr. Länge und 3,75 Fstm. Inhalt, 152,4 Rmtr. Buchen-, 7 Rmtr. Eichen- imt) 2 Rmtr. Aspen-Scheit, 89 Rmtr. Buchen-, 46 Rmtr. Eichen- und 3 Rmtr. Aspen-Knüppel, 390 Rmtr. Buchen-Stammreisig, 439 „ Buchen- und 65 Rmtr. Eichen-Zopfreisig, Mittwoch den 8. April in den Districten Holzgefchirr, Hainbuch und Zipfenwald: 8 Eichen-Stämme von 20—42 Ctm. Durchm., 2—9 Mtr. Länge und 2,79 Fstm. Inhalt, 10 Nadel-Stämme von 21—41 Ctm. Durchm., 5—9 Mtr. Länge und 5,10 Fstm. Inhalt, 2 Rmtr. Buchen-, 30 Rmtr. Eichen- und 1 Rmtr. Nadel-Scheit, 3 Rink'. Buchen-, 15 Rmtr. Eichen-, 23 Rmtr. Nadel- und 1 Rmtr. Aspen-Knüppel, 20 Rmtr. Nadel-Stamm- u. 185 Rin. Nadel-Zopfreisig, 80 Rmtr. Eichen-Zopfreisig. , Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal präcis 9 Uhr Vormittags, am ^csten Tag im District Neuewald bei - 14, am zweiten Tag im District Ziipfenwald bei Nr. 277. T^s a. Lda, den 28. März 1882. o ,Q!rroBürgermeisterei Treis. Benner. Versteigerung von Eichen- Bohlen. ben 1* APE, Vormittags * Uhr, sollen tn dem Keck'schen Hof auf beem Neuenweg dahier ' auf §500 Stück eichene Bohlen ze^en baare Zahlung versteigert werden. Die Ausführung der Bailarbeiten nebst Materiallieferung für Herstellung eines Fußgänger-Tunnels auf Bahnhof Lollar, veranschlagt zu JL 9300, soll in öffentlicher Submission vergeben werden. Offerten sind mit entsprechender»Aufschrift, verschlossen und franko auf dem Bureau der Königlichen Eisenbahn-Bau-Jnspection zu Marburg, Bahnhofstraße 913, bis zum 25. April 1882, Vormittags IO Uhr, niederzulegen. Später eingehende Offerten haben aus Berücksichtigung keinen Anspruch und bleibt die Wahl unter den drei Mindestfordernden vorbehalten. Die Zeichnungen, Bedingungen und der Kostenanschlag liegen auf dein vorgenannten Bureau zur Einsicht auf und werden daselbst auch Formulare zu den Offerten abgegeben. Marburg, deu 24. März 1882. 2282 Königliche Eisenbahn-Bau-Jnspection. billigen Preisen. 2061 X A« D Zugstieftl. X X Kinderstiefel in mehr als 30 Sorten, $$ X außerdem X X Plüsch, Strsmin, Leder, Lasting. X g Pantoffel mit und ohne Absatz. Arbkiterfchuhe, Arbeiterin fei etc. ctr. X X in nur reeller Waare, in den beliebtesten Fapons, zu sehr X Für Confirmanden empfehle mein Lager in Corfets, «Hondfehuken und WeLHwaaren, sowie alle als: franzen, Spitzen, Perlgimpen, Knöpfe und Ginfastbsnd rc., zu billigsten Preisen. 2277 Fh. Schlatter. Tapeten. Mein Lager in in schöner und reicher Auswahl halte dem geehrten Publikum bestens empfohlen. 2218 Hochachtungsvoll Irau 1790 Das Neueste in Sonnenschirmen 8z En-tout-cas ist bei mir eingetroffen und empfehle solche in großer Auswahl zu billigsten Preisen. ________A. Fangmann. Ehrenfeld. internationale Köln. Geräthe- und Maschinen-Ausstellung vom 1. Mar bis 31. Oktober 1882. Die Ausstellung wird umfassen alle vorkommenden Geräthe, Werkzeuge, Instrumente, Kraft- und Arbeitsmafchinen. Gruppe 1 für Küche und Hauswesen, » 2 „ Gartenbau, Forstwesen und Landwirthschast, » 3 „ Handwerk, Klein-Industrie und Gewerbe, » 4 „ das Bauwesen, w 5 » das Fahr- und Transportwesen, * 6 w das Feuertösch- und Rettungswesen, » 7 w Fischerei, Jagd und Sport, » 8 , Schule und Unterrichtswesen, „ 9 » die Mechanik, Kunst und Musik. 2200 Programme und Anmeldebogen stehen franco zn Diensten. ______Ehrenfeld-Köln, im März 1882.________ Pie Oirectlon. 1911 Vorzügliche whi* tt f)t 1*1* Lat?- und Essig-Gurken .« Ä7Z empfiehlt billigst S. Elsoffer. 2180 Gastwirth Grün, Neustadt. Mittwoch den 5. April, von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaus versteigert werden: Cementlieferung, veranschl.zu JL 84.— Maurerarbeit, „ „ „ 369.59 Steinhauerarbeit, „x „ „ 316.36 Schlosserarbeit, „ „ „ 630.— Pflästererarbeit, „ „ „ 923.47 Gießen, den 31. März 1882. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 2363 A. Bramm. Dienstag den 18. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Ortsgericht die Hofraithe der Ludwig Lang Ehefrau r Flur 1/430, 12 Mtr. Hofraum, Miststätte in der Judengasse, 1/434, 44 Mtr. Hofraum daselbst, 1/443, 125 Mtr. Hofraithe auf der Mäusburg meistbietend versteigert werden. Gießen, den 31. März 1882. Großh. Ortsgcricht. 23o7 Müller. Keitzevoknes. 2344 15 Bienenvölker in Dzierzon- beuten beabsichtigt den 11. April zu Allertshausen bei Londorf zu verkaufen _ _________________Lenz, Lehrer. Kornstroh ”c$uft ae6unk 2345 Heinrich Simon, Neuenweg. für Bäcker und Ziegler. Tannenholz per Meter 4 jt. franko Bahn hier. Näheres bei der Exped. ds. Bl. 2347 Unwiderruflieh Ziehung 12. April. Große frankfurter Lotterie II. Serie. Hauptgew. i. W. v. 20,000, 12000, 6000, 2 ä 5000 Mk. etc. 3500 Gew. i. W. v. 160,000 Mk. ™ Loose ä 1 Mk. für IO Mk. 11 Loose ( Auswärtige 20 Pfg. Porto beifüg.) B. Magnus, General-Debit. Frankfurt a. 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Häuser von 3:—80 000 Mk. können jederzeit zum Verkauf nach- aewiefen werden durch 2170 Je Blitz. Danksagung. Für die vielfachen Beweise der herzlichen Theilnahrne bei der Beerdigung unserer unvergeßlichen Gattin, Mutter und Tochter Katharine Friedrich, ged. Gabel, sagen Allen den herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. 1985 Ein Schüler findet in einer Beamtenfamilie gute Pension, schone freundliche Stube, sowie aufmerksame und liebevolle Aufnahme. Näheres in der Exped. ds. Bl. 2334 Ein Schuhmacher-Lehrling gesucht. Näh. in der Exped. ds. Bl. I gelbe * „ ii marmor. „ „ ii gelbe * „ I braune Oelseife „ liefert: I weiße Kernseife pr. Pfd. 32 Burgerclub. Freitag den 31. März, Abends 81 /2 Uhr, . Generalversammlung der auherordentl. Mitglieder im Cafe Klein. Tagesordnung: Wahl des Vergnügungs-Comite's. 2317 Der Vorstand. begutachtet von Dr. Rudolf von Wagner, kgl. Hofralh o. ö. Prof. a. d. IlHioeifität Würzburg. J**n bei beiti bei M ■ Wlflüol/ aiMt.... /, seine Simgli ifey ü |u Nailechi Ach und Mlofl Wdft com lobe d 2. ÜMffltmi eiüftnbi S. Wntwl ftoUjabr lM3 m 4 fanhni euMiagjrjjeslrei MD Wflib- i. iilmntmi tä Mß für t für Wiiiuffen i Nafichk M 186 genehmig «-ItzvhMNden 1 !■ ilebllficht M M genehmig Wanntmc W5 Wffttib, Mtoefenbe Nteöer 7 an- deM'ch @id)h' “n »tmfelben Jr. Mila, £ yWetiotie j yuni 1879, । Wtdiflßi Ohe, ft.ir 25.; ober-2 Mind Ä1 Ä“*'« <&an bl ’ftunb 6 • Dien» 10 ®n»e Kön Ä',‘n'"« hl i^e Al im Hause der Herren I. A. Busch Söhne, Sonnenstraste, befindet und bitte, mir geschätzte Aufträge recht zahlreich zukommen zu lassen, für deren pünklliche und billigste Ausführung besorgt sein werde. Gießen, den 31. März 1882. Hochachtungsvoll Für Einjährige! Möbl. Zimmer (auch Cabinct) in der Nähe der Kaserne billig zu vermiethen. 2293 Wallthorstraße A. 152. 2294"Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. 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