Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Brtreau: Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. o Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Zweites Blart, gegebenen Motive lauten wörtlich: „Vor Erlaß des sogenannten Schulgesetzes von 1874 war die Errichtung dcr Fortbildungsschulen dem freien Ermessen der Gemeinden, deren Besuch dem Unlerrrchtsvedürfniß der Jugend anhetmgesteUt. Der Entwurf dieses ‘» u i u 111 a) c n Hon- Gesetzes gab sowohl die Errichtung solcher Schulen, als den Zwang zu deren Besuch Die dem Antrag bei- dem Belieben der Regierung anheim, während die Kammer diesen Grundsatz durch den Oesundene 3) X.^ X-3) X'S) X- S) X. /3> X. S) X. -3) X^3^X^'3^X~3^x^)£x^)) 90 Je V2 Kilogramm kostet Mark und Pfennige. >s •e s . E S E« 05 <£• X< S) 'S) X'S X^ LsZ 1'22 1 50 9 - 90 23 75 von aus- von aus- 19. Dem 8? IU 19 20 20 26 'S Q 45 60 a Den 28 Dezember. Katharine Eleonoie Ott, geb. Fey, Ehefrau des Schlossers Georg Ott, alt 27 Jahre, aestorben den 26. Dezember. Denselben. Louis Udke, Candidat der Medizin, lediger Sohn des verst. Gottlob Udke, alt 38 Jabre, gestorben den 25. Dezember. Den 30 Dezember. Gustav Franz Friedrich Wilhelm Ludwig Theodor Christian Pilger, Assessor t P, alt 68 Jahre gestorben den 28. Dezember. Denselben. Marie Katharine Elisabethe Lotz, geb. Walther, Wittwe des Bierbrauerei'Besitzers Theodor Lotz, alt 67 Jahre, gestorben den 29. Dezember. Derzeichniß der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stadt Gießen vom Monat Dezember 1881. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. CorrcsponVcnpBurcau. Berlin, 30. December. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht eine Bekannt-1 machung des Reichskanzlers vom 29. ds., wonach neue Ausbrüche der Rinderpest in dem Regierungsbezirk Liegnitz nicht stattgefunden haben, dagegen ein Gehöft zu Niederhennsdorf im Regierungsbezirk Breslau neu ergriffen worden ist. Die Gesammtzahl der erkrankten und getödteten Thiere iin Regierungsbezirk Breslau beträgt 99 Stück Rindvieh, 7 Ziegen, im Regierungsbezirk Liegnitz 39 Stück Rindvieh, 2 Schafe und 6 Ziegen. Paris, 30. December. Die Handels- und Schifffahrts-Verträge mit Schweden und Norwegen sind heute Vormittag unterzeichnet worden. Konstantinopel, 30. Deceinber. Der russische Damper „Petersburg" ist, von Shanghai kommend, gestern in den Dardanellen gestrandet. Die Arbeiten in der Wiederflottmachung des Schiffes haben sofort begonnen. Geld besser zu verwenden, während Gemeinden, die sich einen w.rküchen Nutzen von einer Fortbildungsschule versvrcchen zu können glaubten, diese im eigenen Interesse auch ohne Zwang smterholten würden Di- Fortbildungsschule selbst aber, von dem zwangsweisen Besuche störender Elemente befreit, wird Resultate erzielen, mit welchen die dermaligen sicher nicht vergl chen werden können." Berlin, 29. December. Die „Berl. Polit. Nachr." schreiben: Gs erhält sich die Nachricht, daß die Verhandlungen mit der päpstlichen Kurie aus diplomatischem Wege weitergeführt werden, und daß, nachdem der Unterstaats- secretär Dr. Busch sich über die Stiinmungen und Neigungen im Vatican rnsor- mirt hat, in Kurzem ein Bevollmächtigter nach Rom gehen werde, um die eigentlichen Verhandlungen zu führen. Einer Version zufolge, für welche nur leine Verantwortung übernehmen möchten, befinbet sich zur Zeit eme mit dieser Aufgabe vertraute Persönlichkeit in Rom. Dieselbe ist, wie Herr v. Schlözer und Herr Dr. Busch katholischen Glaubens. 60 64 60 ~62 40 — 50 s® Auszug aus bett Kirchenbüchern der Stabt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 26. Dezember. Ernst Koch, Schuhmachermeifter, ein Wittwer, und Katharine Marie Stohr, ledige Tochter des Schlosser Georg Friedrich Stohr zu Gießen. Getaufte. Den 25. Dezember. Dem Wirth Ludwig Schmitt III. ein Sohn, Wilhelm Heinrich, geboren den 29. Oktober. Denselben. Dem Schlosser Carl Braun ein Sohn, Wilhelm Heinrich, geboren den 15. Oktober. 9ebOr,$)enfen>0Cn.9Z®™6Srtbnarbeitir Heinrich Benner -in- Tocht-r, Johanna Fri-de- lif< HSlb^°"mMchg^Lig Schn-id-r -in- Tocht-r, Antoni- Elisab-th 8°UifC ^"amer -m- Tocht-r, Julian-, g-b°r-n d-n c Denselben Dem Musiker Johann Heinrich !», , Denselben Dem Heizer Call Anton Ferdinand B.ndewald ein. Tochter, Lokale-. Gießen, 31. December. Ein Gelddiebstahl (?), verübt in einem Hause am Schiffender ger Weg, fand rasch eine befriedigende Erledigung, indem das abhanden gekommen sein tollende Geld im Betrage von ca. 30 X alsbald und noch ehe die Schutzmannschaft energisch einfdmtt, auf der Treppe des betr. Hauses gefunden wurde. Eine vor einem Fenster des 3. Stocks hängende Packkordel, an welcher der Dieb sich heruntergelassen haben sollte, fand sich ohne feste Schleife an einem Fensterriegel angebracht.^^ ^wohnt, legten wir auch beute unseren Lesern einen kleinen Kalender pro 1882 bei. Was wir uns selbst vorn kommenden Jahre wünschen, möge auch für- alle unsere Leser gelten. Allen aber rufen wir ein freundliches Prosit Neujahr zu. 31 ^Dens'elben. Dem Taglöhner Andreas Baum ein Sohn, Ludwig, geboren den 7 Denselben. Dem Hilfswe'chensteller Ludwig Körbächer eine Tochter, Mathilde, goboren^deNb^O^No^bM ^uis Heise eine Tochter, Wilhelmine, geboren den *7 ^e^nfeibcn. Dem Kaufmann Friedrich W'lhelm Köser eine Tochter, Anna Auguste, geboren den 17. November. . miff, r. Denselben. Dem Kutscher Wilhelm Balthasar Hofmann cm Sohn, W'lll Ernst Carl August Christian, geboren den 29. November. . Denselben. Dem Schneidermeister Heinrich Bartsch ein L-ohn, Georg Heinrich Carl, geboren den 25. November. Den 26. Dezember Dem Metalldrucker Georg Kreiling eine Tochter, Anna Margarethe, geboren den 9. November. , Denselben. Dem Gärtner Georg Noll ein Sohn, Otto Konrad Karl, geboren den 27. Oktober. . r Denselben. Dem Schneider Jakob Schreiner em Sohn, Johann Friedrich Otto, geboren den 21 Oktober. . , . Dens lben. Dem Schuhmacher Friedrich Magnus cm Sohn, Christian Friedrich, geboren den 9. November. . r Denselben. Dem Schriftsetzer Christian Platz em Sohn, Heinrich Johannes Ludwig, geboren den 23. Oktober. . Denselben. Dem Cigarrenmacher Johannes Wleßner em Sohn, August Wilhelm, geboren den 27. August. . ~ , „ . ,, Denselben. Dem Schlosser Georg Karl Gernand em L>ohn, Carl Heinrich ! Joseph Georg Philipp Adolf, geboren den 30. Oktober. Denselben. Dem Bäcker Johannes Lein ein Sohn, Johann Ludwig Heinrich, geboren den 10. November. Denselben. Dem Zugfübrer Heinrich Rörig ein Sohn, Gustav Carl, geboren den 7. Dezember. Denselben Dem Schlosser Heinrich Dcbus ein Sohn, Hermann Ferdinand Nikolaus Heinrich, geboren den 25 Oktober. Denselben. Dem Küfer Eberhard Karl ein Sohn, Wilhelm Ludwig Carl Ernst Martin, geboren den 23. November. Denselben. Dem Bremser Gottfried Schäfer eine Tochter, Wilhelmine Marie, I geboren den 2. Oktober. Denselben. Dem Fabrikarbeiter Friedrich Bintz ein Sohn, Georg Friedrich I Ferdinand, geboren den 8. Dezember. Den 27. Dezember. Dem Eisenbahnschasfner Friedrich Carl Zwicker ein Sohn, Gustav Adolf, geboren den 7. August. Denselben. Dem Heizer an der Eisenbahn Heinrich Waag ein Sohn, Carl Lud- I wig W'lhelm, geboren den 23. November. I Denselben Dem Bremser Johann Jacob Etzelmüller eine Tochter, Magarethe I Caroline, geboren den 15. November. Denselben. Dem Professor an der Universität Felix Jacob Marchand ein Sohn, I Werner Richard, geboren den 15. Oktober. Den 29. Dezember. Dem Kaufmann August Haubach ein Sohn, Carl August, des Zwanges nach jeder Richtung hin, m Verbindung mit einigen M.lderungsbefug- nissen der Regierung, ersetzte. — Eine Erfahrung von etwa / Jahren hat zur voll gen Klarheit nachgewiesen, daß dieser Foitbildungsschulzwang den Gemeinden nicht nur empfindliche Geldopfer auferlegt, welche bei den ihnen durch die neue Schulgesetzgebung auferlegten enormen Lasten und bei dem fortwährenden Rückgang ihres Wohlstandes doppelt in's Gewicht fallen, daß er vielmehr, statt die zugesagten Vortheile mst fich zu führen, Nachtheile im Gefolge Hai, welche die Wirksamkeit der Fortbildungsschule geradezu aufheben. Die Nacktheile sind sämmtlich darauf zuruckzusühren, daß diese Schulen zum großen Theil von Schülern besucht werden, welche unter kernen Umständen etwas lernen wollen oder wegen ihrer äußeren Lebensverhaltmsse absolut nichts lernen können und die vernunftgemäß auf den lerneifrigen Theil der Schulpflichtigen den nachtheiligften Einfluß ausüben müssen. Die Leistung der Zwangs- Fortbildungsschulen ist daher im günstigsten Falle eine unbedeutende und zu den mit ihrer Errichtung verbundenen Opfern in fernem Verhaltniß stehende. — Erne Besserung dieser Verhältnisse kann nur dadurch herbeigeführt werden, daß man von dein System des Zwanges zu dem Grundsätze der Freiwilligkeit zurückkehrt Hierdurch würde 10. September, kleineren, armen Gemeinden, für welche die Fortbildungsschule ohne allen Werthist, bCn Fuhrmann Fri-drich Bolb-th -in Sohn, Fri-drich Konrad, Den 24. Dezbr. Susanna Katharine, 1 Jahr alt, Tochter des Oberpostsekretärs Karl Hermann Rückriem. 24. Albert, 3 Jahre alt, Sohn des Kaufmanns Isaac Rosenbaum. 25. Der cand. med. Louis Udke, 38 Jahre alt, von Tütz. 26. Ein Sohn non auswärts, 2 Jahre alt, Hans Wilhelm Theodor. 26. Katharine Eleonore Ott, aeb F-v 27 Jahre alt, Ehefrau des Schlossers Georg Ott- 26. Anna, 6 Jahre alt, ^ockter des Schneiders Wilhelm Huppert- 28. Der Landgerichtsassessor i. P. Gustav Pilger 68 Jahre alt. 29 Johannette Friederike Wilhelmine Ernstine Görtz, geb- 79 Jabre alt, Wittwe des Decans und Kirchenraths Ernst Friedrich Wilhelm Körü 29 Marie Lotz, geb. Walther, 67 Jahre alt, Wittwe des Bi.'rbrauereibesitzers Theodor Lotz- 29 Gustav Martin. 7 Jahre alt, Sohn des Dachdeckers Peter Ruckstuhl. 30. Dem Bremser August Stiehl ei» todtgeborener Sohn. 80 20— 30- 18 G X. >3) Handel und Verkehr. Gießen, 31. Dezember Auf dem heutigen Wochenmarkte MMp• X 1-00-1.25, Hühnereier 1 Stück 7-8 H, 2 Stück13—15 I 0 'S), Gänseeier per Stück 0 Käse per Stück 5—10 3 Käsern Stück Erbsen 1 Liter 24 Linsen 1 Liter 26 Tauben das Paar 60 80 Pl mh«,3 Stück X 0-90—1.40, Hahnen per ©tücf X 1.00-1.70 Ä । Ganse per PsUNd ob—66 S), Welsche per Stück X 10—11 AaSIwSa i 60—62 3), Kuh- uud Rindfleisck 40—50 X Kalbfleisch 44—00 E i bis 64 H, H°mm-lfl-isch 45-60 Kar off-ln 100 Kilo JL ton®$?° I per C-ntn-r X 6-7, Milch p-r L.7-r 16-1? £ Weißkraut brt & 3 e E dd ~x^3) England. Kork, 29. December. "Die Polizei verhaftete unweit Ntacroom einen gewissen Connell, welcher der berüchtigte Kapitän Moonlight, der Führer einer weitverzweigten Bande von Marodeurs zu sein scheint. Man fand bei ihm compromittirende Papiere, darunter Pläne zur Ermordung von Pächtern, welche den Pachtzins bezahlt haben. — In verschiedenen Theilen Irlands sind Waffendepots entdeckt worden. _____ Auszua aus ben Stanbesamtsregistern bes Stanbesamts Gießen. Aufgebote. Den 24. Dezember. Der Sergeant im 2. Großh. Hess. Jnf.-Regiment Nr. 116 Wilhelm Friedrich Rückel von Bettenhausen mit Katharine Brand, geb. Heß, Wittwe des PoUzei-Sergeantcn Gustav Roben Wilhelm Brand von Nieder-Bessingen. 29. Taglöhner Andreas Blum, Wittwer von Unterschwarz mit Katharine Schepp, Tochter des verst. Ackermanns Philipp Schepp von Saasen. Eheschliestuugeu. Den 26. Dezember. Sckuhmachermestter Ernst Kock, Wittwer, m't Katharine Marie Stohr, Tochter des Schlossers Georg Friedrich Stohr von Gießen. Geborene. Den 16. Dezember. Ein Sohn von auswärts, Karl. 17. Ein Sohn ivärts, Franz Konrad. 17. Ein Sohn von auswärts, Emil. 18. Ein Sohn wärts, Eduard 19. Dem Locomotivführer Heinrich Dotzenrodt ein Sobn. Sckacktmeifter Georg Heller ein Sohn, Albert Georg. 20. Dem Taglöhner Konrad Hock ein Sohn. 23. Dem Conditor Heinrich Kinkel eine Tochter, W'lhelmine Karoline. 24 Dem Taglöhner Justus Senner eme Tochter, Elisabethe Johanna Ph'.lippine. 24. Dem Fuhrmann Heinrich Jakob Windecker ein Sohn. 25. Dem Arbeiter ^Heinrich Roaler ein Sohn, Heinrich. 26 Dem Schreinermeister Wilhelm Müller ein Sohn. 0 Gestorbene. 85 1 13 14 12 25 10 50 9 75 9 5 4 75 4 75 1 75 13 75 15 75 20 - 20 - 20 - 26 - 25 - 6 : 7 an a) b) Der Betrag für Gratulationen ist von nachstehenden Herren entrichtet worden : 1 Herr Bürgermeister Bramm, 2. Herr Cigarrenfabrikant Schaumann, 3. Herr Kaufmann Treff, 1 Herr Kaufmann Barnas, 5. Herr Banqurer Kaufmann, 6. Herr Rent- amtmann Lyncker, 7. Herr Landgerichtsrath Pfannmuller 8 Herr Bierbrauererbefttzer Heß 9. Herr Buchdrucker Keller, 10. Herr Steuerrath Engrsch, "- Herr N.N., 12 Herr Cigarrenfabrikant Bender >., 13. Herr Rentner L. Bücking, 14. Herr Ritt- meister v. Nabeiiau, 15. Herr Amtsrichter Dr. Gilllier, 16 Herr Director Soldan, 17 Herr Staatsanwalt Jockel, 18. Herr Rentner Fr Bücking, 19 Herr Rechtsanwalt Bafft 20, Herr Präsident Dr. Buff, 21. Herr Präsident Knorr, 22. Herr Regierungsrath Haberkorn, 23. Herr Professor Dr. Oncken, 24. Herr Rechtsanwalt Diery 25. Herr Rechtsanwalt Metz, 26. Herr Dr. Schmitthenner, 27. Herr Baron van der Hoop, 28 Herr Kaufmann F. Koch, 29. Herr Kaufmann Kraatz, 30. Herr Bauunternehmer Kock 31 Herr Mechanikus Liebrich, 32. Herr Rentner I. Bapst, 33. Herr Ciaarren- fabrikant Kempff, 34. Herr Rentner Emmerich, 35. Herr Weinhändler Schwan, 36. Herr Kaufmann Emil Pistor, 37. Herr Buchhändler I. Nicker 38. Herr Professor Baltzer, 39 Herr Rechtsanwalt Dornseiff, 40. Herr Lehrer Jung 41. Herr Miwrediger Livs '42. Herr Pfarrer Dr. Naumann, 43. Herr Pfarrer Schlosser, 41 Herr Professor Dr Weiffenbach, 45. Herr Bankvorstand G. Wortmann, 46. Herr G. H. Schirmer, 47.'Herr Gasanstaltsdirector Heß, 48. Herr Rendant Bieler. Gießen den 30. December 1881. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Njaumann, Pfarrer. Von bem Herrn Rentamtmann Lyncker i P wurden an die hiesige Klein- teSÄN* *' *** worden ist von 50 Mk. Mitgetheilt ^d) ba§ (Mhter 2653/i Oest Silberrente 663/4, 40/g Unga'. 1263/4. Tendenz matt still. 2 3n SM d) benÄ^T Enthebm-g von Neujahrsgratulationen mit Mk. 38. Summa sJJct. 121,/o. 11 Wer Sprachen kennt, ist reich zu nennen. 84 Rosenthal’sche Verlagsbuchhandlung. Leipzig. Bauinann. 71 Wilhelm Haltwasser, 73 Frau Gt-rauss, llcuemveg. allen Genres. 76 46 Gießen, den 30. Dezember 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Bekanntmachung. Aus dem Gemeindewald zu Gonterskirchen können 200 Festmeler Kiefern Grubenholz auf dem Suv- mtjstonsweg vergeben werden. Kauf- ltebhaber werden gebeten, ihre Gebote bis zum 25. Januar k I. bei unterzeichneter Bürgermeisterei schriftlich oder persönlich etnlegen zu wollen. Das Holz sitzt größtenthrils an dem Vicinalweg von Gonterskirchen nach Laubach. Gonterskirchen, den 26. Dez. 188t. Gr. Bürgermeisterei Gonterskirchen. 53) S eyd. ff Lich, den 23. December 1881. Großherzogliches Amtsgericht Llch. Langermann._____ Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 21. d. M. ist für sämmtliches Holz genehmtgt worden. r , Die Eichenstawmholz - Versteigerung am Thalberg findet, wie bereits veröffentlicht, Dienstag, den 3. Januar t. I., Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle statt. Forsthaus Strupbach, den 30. December 1881. Der Königliche Oberförster. ans meine eigene Rechnung meiterfiihre und bitte um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll Iieil'geöotenes. Ein Haus in sehr belebter Gasse, ganz nahe der Hauptstraße, enthaltend mehrere Familien- I Wohnungen, Waschküche rc., nebst Hofraum ist erbvertheilungshalver günstig zu ver- I kaufen. Auskunft Wetzsteing. A. 62. 75 Nutzholz Berwerthung. ->n den Districten Unterwald und Faulerboden des Gießener Stadtwaldes inrr.„ ^942 Eichenstämme von 21-58 Cmtr. Durchmesser und zusammen 465 ^estmeter Inhalt im Submissionswege mit 6nwnatlichem Zahlungsausstand amen Bürgschaft verwerthet werden und sind desfallsige Offerten brs znm 20. ^■rtnnnr 1882 bei der unterzeichneten Stelle emzureichen. x Es wird bemerkt, daß sich unter den Stämmen Schnitt- und Grubenhölzer hpfinhpu daß das Holz ca. */.» Stunde vom Main-Weser-Bahnhof an einem bis rum Rabnbof chaussirten Wege lagert und daß die Forstwarten Bruck m Gießen und^ Schlag in Hausen angewiesen sind, das Holz auf Verlangen vor- Bekanntmachung. Die ordentlichen Sitzungen des Schöffengerichts dahter rm «tÄ ÄS. -> «L M m”?. ie.3um.b7. Md US. Juli. I» 2». •* d-° fr—«w« ®"*' Hötelbesitzer, Wetzlar._____________________ -----M^rlaube mir hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich die von meinem mich verlassenen Manne geführte Wiwthschnft Das Meisterschafts - System zur praktischen und naturgemässen Krlemung der englischen, französischen, italienischen u. spanischen Geschäfts- und Umgangs-Sprache. Eine neue Methode, in 3 Monaten eine Sprache sprechen, schreiben und lesen zu lernen. Zum Selbstunterricht von Dr. Richard 8. Rosenthal. Englisch - Französisch Spanisch complett in je 15Lectionenh 1 M. Italienisch complelt in 20 Lectionen a 1 M. Schlüssel dazu ä M. 1.50. Probebriefe aller 4 Sprachen ä SO Pf. Reiniieserung zur Straßenunterhaltung. Das Brechen, Anfahren unb Zerschlagen i>cr zur Unterhaltung bet' Staatsstraßen °m Baubezirk Gießen noth.gen Steme soll an nachbenannten Tagen unb Orten wemgst- forbtrnb versteigert werbens 1 Mittwoch den 4. d. M., Morgens u Ubr zu Gießen tm Brammschen Wirth'slocal für die Straßen von Gießen bis Klein-Lmben, von Ütein- Mnben gegen Wetzlar, von Gießen aeaen Robheim, von Gießen bis Steinach und von Gießen gegen Reiskirchen bis Abtheilungsnummer 20. 2. D-n«-rstag d-n S.^M.,M°r- fchen Wirchslocal für die Straßen von " N/, Ubr zu Reiskirchen rm Gun- lrum 'scheuWirthslocalfür bic Straße nach Grünberg von Abtheilungsnum- mer 20 bis Lindenstruth. im GemeiBus fiU bie Straß-von Gießen über Lollar bis zur Preuß. Grenze. 5 Montag den 9. d. M-, n tags 12*2 Uhr, zu Lana-G^,? E Gasthaus „Zum grünen Baum für die Straße von Klein-Lmben bis Bntz- bach und von Pohl-Gons gegen Wetzlar. Die resp. Großh. Bürgermeistereien ®ben ersucht, diese Versteigerung rm Interesse ihrer Gemeinden bcsonbers bekannt machen zu lassen. Gießen, den 1. Januar lw2. , Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: Faust, , £ 78 KreiSbauaufseher-Asprrant. Bekanntmachung. Die Erhebung der directen Steuern und der sonst fälligen Gelder findet für die hiesigen Steuerpflichtigen an den Werktagen vom 5. bis 25. k. Ms. auf unserem Bureau statt. . Großherzogliche Districts - Einnchmerer Greßen 1._____ Mchverftcherungs-Gesellschast. Dienstag den 3. Januar 1882, Abends 8 Uhr, Generalversammlung 'M £ocate Ta^sor'bnung:'Rechnungsabhör und «orstandswahl. ?7 Gießen,' den 31. December 1881.g Simon. Gebrannten Kaffee Z in reinen, feinschmeckenden Sorten von 1.20 1.40, 1^50, 1.60 und 180 per Pfund, stets frisch gebrannt, empfehlen Fh. Nau & Gomp. HÄiel Kaltwasser, Welzlar. Wünsche allen Freunden und Bekannten ein frohes Profit Neukahr! 1 ’ Achtungsvoll zeichnet Suppenanstalt in di-r Herth-rqr )ur Heimalh, MhnlMraßr. ^ Ausgabe der Suppe täg'.ch vou UV- bis 1 Preis der Portion (V, L-ttr) 10 D-r Vorsta«d^ Zu FabrikprUsHrkaufen, um damit zu räumen, die Winterschuhe Ph. Nau & Comp. Sonntag, Dienstag und Freitag, Abends von 8—9 Uhr, werden Canzleiberg 66, eine Treppe hoch, öffentliche religiöse Dorträge 30 ZU Jedermanns freiem Zutritt gehalten.___________Hohl, Missionsprediger. Oeffentliche Erklärung über die Zustände in der Gemeinde Beuern. Es werden öfters unbegründete Klagen von Ortsbürgern gegen Gemeindebeamte geführt, auch wenn Letztere pflichtmäßig ihrem Amte obliegen. Jedoch soll nachstehender Fall beweisen, daß nicht alle Klagen unbegründet sind: Ich hatte als Schmiedemeister Arbeit für die hiesige Gemeinde angefertigt, darunter schon welche seit 2 Jahren. Ich stellte meine Rechnung, und wurde die Richtigkeit derselben von Herrn Bezirksbauaufseher Hahn bescheinigt, darauf hin mir auf den Betrag meiner Forderung mit ca. 13 von unserem Herrn Bürgermeister Ranft Anweisung an die hiesige Gemeindekasse verabfolgt und begab ich mich dorthin, um mein Gelo in Empfang zu nehmen. Ich hatte mich jedoch in meiner Erwartung getäuscht. Der Herr Gemeinderechner fand die Anweisung nicht genügend und sollte ich erst noch die Einwilligung des Gemeinderaths nachsuchen. Zu diesem Zweck machte ich mich wieder auf den Weg, hatte aber auch hier Mißgeschick, indem ich nur eine Unterschrift erzielte. Entrüstet darüber, daß ich mein Geld, das ich so mühsam verdient, nicht erhalten konnte, zerriß ich die Anweisung und übergab sie dem Feuer. Obgleich ich wegen der sich hier darbietenden Schwierigkeit keine neue Rechnung mehr einreichen und lieber der hiesigen Gemeinde den Betrag schenken werde, so kann ich doch nicht umhin, im Interesse der hiesigen Ortsbürger (wie Gewerbetreibenden besonders) diese wahre Thatsache $u veröffentlichen. Möge dieses hier dazu beitragen, solche Mißstände in einer Gemeinde zu entferne«, die gewiß nicht dazu angethan sind, das Zutrauen zu unserem Gemeinderath zu heben, und möge hierdurch die höhere Behörde geneigte Veranlassung finden, Ihrerseits die Schritte zu thun, welche eine Regelung dieser Angelegenheit zur Folge hat, indem sie der Willkür verschiedener hiesiger Gemeinderathsmitglieder, wie der des hiesigen Gemeinderechners Schranken setzt. Es sei noch erwähnt, daß mein Fall nicht vereinzelt dasteht. 74 Beuern, den 27. Dezember 1881. Philipp Otto, Schmiedemeister. e Restauration Schmidt Fabrik meteorologischer Instrumente. Bestellungen nimmt Herr U Möller» Mechaniker in ♦ Meine verschiedenen meteorologischen Instrumente, von $ > Autoritäten des In- und Auslandes anerkannt, dürften sich für 5, die nächste Zeit zur Anschaffung besonders empfehlen. Mein + v, neuestes derartiges Instrument ist der sogenannte Wetteranzeiger 0 5* oder Thermohygroskop, welches durch einen Zeiger die Wärme T 5- und F'euchtigkeilsveränderung der Luft a'ngiebt, und namentlich X ®: für den Winter zur Vorausbestimmung von Kälte oder Thau- 0 5" weiter zuverlässige Dienste leistet. ♦ ® Meine Patent-Psychrometer, sowie meine verschiedenen J pg Arten von Hygrometern*) in den Preisen von 15, 20, 30 und T 2, 36 Mark, dienen zur Vorausbestimmung des Wetters, wie auch ▲ 5"- zur Controlle der Zimmerluft. 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