^lWgkln Mirii-npiajä/j ‘#f#8 "nf"hunt> *w ®Htctjn^ (( Don Qiift»,— nÄ fodÄ “nbl«» «fitafj Mt Srau Wütter, ffttntn Schraub, n- Une", wöchentlich Jöeloftigxing der ■ -BtS30. SQoobr.b 1 ipreiSMteunrt o«f Serlangtn Pi»- »rlsderg, (SenacL- IltaiiralitWfr. 31. enFreuu in Ltadt $ für die während »reffe der den. ! huss. rDcu(frf) » 60 Wtl i00 ii Mt an fe S«‘ £. Tie litzlcr! br aber inbe« nächst-" 42 |)6t. iw i jaljrc 188*. ie San! $«!*• » * lOi n"° £ GrSßc; t in a?L und (-ßSOn ^'Opicst- 1881. Sonntag den 30. Oktober -rr. 2SS. Zweites Blatt Gießener ANMger AoM- lllld Amtsblatt für den Kreis Gießen öurcau t Schulstrahe B. 18. --—--------------------------- " . ” Preis vierteljährlich 2 TI ar! 20 Pf. mit Bnnqerl^ Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. 2)ur(^ bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mar! 50 Pt. Amtlicher Hheil. Betreffend: Herbst-Lontrol-Derfammlungen Gießen, den 5. Oktober 188t. Das Großherzogliche Kreisamt Gieren an die 06roKher;oglicben Bürgermeistereien des Kreises. Die nachstehende Bekanntmachung wollen Sie tn Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise veröffentlichen lassen. Dr. Boekmann. Gießen, den 30. September 1881. Bekanntmacl» u n g. Die diesjährigen 5)erbst-Control-Versammlungen werden im Kreise Gießen, wie folgt, abgehalten werden: I. Im Bezirke der I. Compagnie (Gießen). I. Zu (Hießen am 2. November 1881, Lormittastö, im Oswald'schen Gartm und zwar um 8 Uhr für sämmtliche Reservisten der Infanterie, sowie sämmtliche zur Disposition der Truppe,»heileundder^E^°V'Lcdorde. schäften all.r Waffen, um *< Uhr für sämmtliche Reservisten der übrigen Waffen und die am Lchluffe näyer bezeichneten Wehrleute. $’tTU'r Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffeuberg, Heuchelheim, Klein-Linden, Oppenrod. 2. Zu Lollar am 3. November 1881, Nachmittags 12 V1 Uhr, neben dem neuen Bahnhofsgebäude. Hierhw ^ndörf'a.^^ümda, Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Cl.mbach, Daubringen mit Hof Heibertshausen, Groß-Buscck, Rödgen, liiltteröbaiisen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a- d. Lumda, Trohe, W.esech^ 3. Zu (Hrüuberg am 4. November 1881, Vormittag» 8 V2 Uhr, am Bahnhöfe. entlassenen Mann- Lollar, Mainzlar. *lrt,r’aÄ'Ä-t* O»l«6«uf.n, «->-b.I»,ob. ®tü«6,.6, »«bad,, «.fi-lba», Od!nhaus.n mit Appenborn Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddmgshausen, Saasen mit Bollnbach, Vettsbetg und Wtrberg, Stangenrod, Stockbauscn. Weickartshain, Weitershain, Winnerod. gg. Im Bezirke der 11. Compagnie (Lich). 1. Zu Hungen am 11. November 1881, Nachmittags 12V» Uhr, am Sriedhofe, Äliam.0»«*.!». Hu»«.». Wb.», W* Wd>*™. N°»»-»'°ch. Ebb..»«.», R»b..,-ba»I.» mil Rm-.I-Ha»,.», Rodhetm mit Hof Graß, Rötbges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villmgen. m - 2. Zu Lied am 12. November 1881, Vormittags 9 Uhr, am Bahnhofe. KÄ- ÄÄ’ÄÄ. «-Ä •**» JUI Gestellung bki der Herbst-Control-Versammlung vom Bezitkefeldwebel zugegangen ist. WÄÄ- -M.--I.» -»d m°P.» darauf b..»,*. S.fu». W-« « W °°- »- »-**. Ma.m,chaf»n dab.u fit d-, 9<|.|>liaf<: ju >1™“"'^”. ,,4 „Uifcung )u „lohnen hab.» «ad »°r bim Fs wird noch beuieikt, daß di. Leuie mit dem Militär Paß und Fuhrunzs-Attest versehen, m bürgerlicher »Mime ju 9 Beginn der Control-Veriarnmlung Schinne. Stöcke. Pfeifen ic. fortzulegen find. Oberstlieutenant z. D- und Bezirks-Commandeur. Wochenschau. Die Wahlagitation ist vorüber, der neue Reichstag ist gewählt! Ein „Gott sei Dank- wird sich der geängstigten Brust manches Wählers entringen, dem feit Wochen und Monaten zugesetzt worden ist, für diese oder jene Partei zu wählen. Gott Lob, jetzt liegt die aufregende Zeit hinter uns, und wir können nun ruhig der kommenden in's Auge schauen 1 Wie der Reichstag «ndgiltig zusammengefetzt sein wird, heul' läßt sich'S noch nicht in seiner ganzen Ausdehnung sagen, mag er nun aber liberal oder coiservativ fein, wir hoffen in jedem Falle, daß der gesunde Sinn urseie- Volkes siegreich sich Buhn brechen und schließlich über alle Partei-Machinationen fielen wild, Was hat das Volk vom Parteikampf, bei dem sich die hervorragenden Füh.er gegenseitig den ersten Platz im Parlament streitig machen, in dem sie darnackr streben, größtmöglichsten Einfluß auf die R-gierung zu gewinnen? Nichts ist das dem Volke nutz, helfen soll der Reichstag uns, nicht aber sich herum- ffreihn; daß aber dies in der kommenden Legislaturperiode geschehen, daß endlich der Noch, dem Elend, cer Trübial e n Ende gemacht werde, das wünschen wir aufi lchtig und von ganzem Herzen im Interesse des demschen Reiches, der deutschen Nation! Es gewährt ein wahrhaft herzerquickendes Bild in dieser trüben Zeit, wenn wir unseren. Kaiser umstrahlt von der Liebe des ganzen Volkes erbl'cken, wie er hoch über aller Parteistreiterei' steht, ein fester Fels im brausenden Mee-, an dem die Liebe des Volkes, die Einigkeit des Reiches fernen Rückhalt hat. Trennt die Bürger des Reiches vielleicht ein besonderer Parteistandpunkt, in der Verehrung zum Kaiser, in der Treue, der Anhänglichkeit zum Reich finden wir uns Alle wieder zusammen unter dem brausenden Ruf: „Mit Gott für Kaiser und Reich." So war's bisher, so ist's jetzt, so mög's auch ferner bleiben. — Kaiser Wilhelm ist von Baden-Baden, wo die Kaiserin Augusta noch ferner verweilt, nach i-iner Nesidem Berlin zurückgekehrt und begab sich alsdann auf einige Tage al- Gastes Großherzogs von Mecklenburg nach Ludwigslust zur Abhaltung von Hofjagden. Ebenfalls um der edlen Jägerlust zu huldigen und st. Hu- bei MS fern Opfer dareubnngen, war der Kronprinz nach Schlesien ge- reist. In der schlesischen Hauptstadt Breslau feierte der hohe Herr fein 25jäbrlaes Jubiläum als Chef des zweiten Schlesischen Grenadier-Regiments, heizllch empfangen nicht nur von den Soldaten, sondern auch von dem ganzen Volke. U-fer Fritz hat ja im Sturm die Herzen des Volkes erobert, et. Du arcße Sobn eines Helden-Vater?. In den Jubel über die Ankunft des Kronprinzen in Br s!au mischte sich noch das Trauergeläute des dahingeschiedenen Fürstbischof Dr- Heinrich Förster von Breslau, welcher in dem im oste - re ch schen The l seiner D'öcese b lezenen Schloß Johannisberg otTs schieden ist. Man svrach fett längerer Zeit über eine herbeizuführende Ernigung schrn Staat und firnie, bezw. des Bischofsstuhls, fetzt: hatbe. Xot' mächtig die Lölunz übernommen. W r wollen hoffen, daß der Culturkiwipf mehr und mehr versinken und ein Zeitalter d,s Friedens auch auf kirchlichem Gebiete nun endlich anbrechen wird. Fast gleiPzeitig ist der prot Bischof von Jerusalem verschieden, dem der amtl^e deutsche -»Reichs- Anzeiger" einen warmen Nachruf widmet. Noch eines Ereigrn^s aus ,es^ Woche müssen wir erwähnen, bevor wir zu der D.rstellung der Thatsachen im Auslande übergehen, nämlich des 82. Geburtstages des ersten Feldherrn seiner Zeit, des Generalfeldmarschalls Grafen Moltke. In stiller ZurückgeMen. heil Hal der greise Held fein Geburtsfest gefeiert, aber doch hat man denselben nicht vergessen, und in Köln am Rhein ist eine Statue deS großen Schlachtendenkers enthüllt worden. Fest wie das Denkmal steht, wird auch das Gedächt- nth der großen Thaten in unserem Volke für immer und ewig fortleben, denn sie sind selbst mit dem deutschen Reiche aufis Engste verbunden. Gehen wir bei Köln über den Rhein nach Frankreich hinein, und schauen wir unS dort um, so erblicken wir nur wteoer den alten Zank, den alten Streit, den alten Lärm. Hauptsächlich richtet sich jetzt die öffentliche Meinung, die durch Versammlungen der Radikalen und Revolutionäre immer mehr und mehr aufge- retzt wird, gegen den tunesischen Feldzug und gegen dir in demselben vorge- kommencn Unregelmäßigkeiten. Man will die ganze Regierung und die Gene- Täte in Anklagezustand versetzen, hat sie auch thellwetse schon zum Tode verdammt, und was dergleichen Redensarten mehr sind. Daß übrigens mancher Schwärmer sich in Folge deffen doch hinverrückte Gedanken in den Kopf fetzt, beweist zur Genüge, daß neulich ein Provinziale ein Attentat auf Gambetta ausüben wollte. Der arme Kerl wurde zur Klarstellung seines Geisteszustandes vorläufig eingesperrt, die Verführer aber reden ruhig weiter. Nun, wir meinen, daß Garr.betta als Ministerpräsident, und allzuweit ist er ja nicht mehr davon entfernt, sich schon seine Leute aufsuchen und sie zur Raison bringen wird. In Tunesien selbst rücken die französischen Truppen in verschiedenen Colonnen gegen bte Aufständischen vor; die Entscheidung steht für die nächsten Tage in Aussicht. Immer ruhiger, soweit es eben möglich ist, gestalten sich die Ver» hältntffe in England; in Irland beginnt man sich immer mehr unter die feste Hand der Regierung zu beugen, auch die Boers, von denen man eine Verwerfung der Convention erwartete, haben sich gefügt und damit ist das bereits drohende Krtegsgespenst auS dem Wege geräumt. Ganz verstummt ist bte egyptische Frage, die englischen und französischen Panzerschiffe haben Egypten verlassen, und die Commiffäre des SultanS sind wieder in Konstantinopel an- gelangt. Damit ist die ganze Äffatre zunächst beendet. Als epochemachendes Ereigniß dieser Woche tritt die Reise des Königs Humbert von Italien und seiner Gemahlin Marguerita nach Wien hervor. Die Entrevue ist die unmittelbare Folge der französischen Aktionspolttik in Tunis, wodurch die Italiener so tief verletzt wurden. Man spricht auch davon, daß König Humbert Berlin besuchen wird, und daß ein deutsch-österreichtsch'ttalieuircheS Bündntß geschloffen werden dürfte. Das Letztere bezweifeln wir jedoch, wenigstens wird sich Deutschland und Oesterreich nicht zum Vollstrecker von allzu egoistischen Wün- scheu Italiens hergeben, die etwa auf Tripolis rc. bafiren könnten. Das Kaiserreich ist der Friede, dieses Wort Napoleons findet vor Allem auf Deutsch, land die richtige Anwendung, während es der Sprecher so sehr mißbrauchte. Die ersten 10 Jahre des Bestehens deS deutschen Reiches haben wir im Frieden verlebt, und hoffentlich wird er noch lange uns erhalten bleiben. m Darmstadt, 27. Oktober. Unter der Rubrik „Für die L andwirthsch aft und die Förderung der Bodenmeltoration" sind im Hauptvoranschlag der Staatsausgaben für die Ftnanzpenode 1882/85 verschiedene Positionen enthalten, die, als neu erscheinend, von besonderem Interesse sind. Es ist dies zunächst ein Ausgabeposten von jährlich 3000 «X zu Ausstellungs- und Prämiirungszwecken. Wie die Erläuterungen zu diesem Posten sagen, macht sich seit Jahren bereits in den landwirth- schastlichen Vereinen der Uebelftand geltend, daß eines der wichtigsten Mtttel zur Anregung einer höheren und verbesserten Production, welches zweifellos in den öffentlichen Ausstellungen und Prämtirungen zu suchen ist, nicht mehr in ausgiebiger und erfolgreicher Weise gepflegt werden kann, weil es an einer zeitgemäßen Methode und an unfern gegenwärtigen Productionsverhältnissen entsprechenden Mitteln fehlt. Während tu andern Ländern, namentlich in Preußen und Bayern, Seitens der Regierung vollständige Organisationspläne für die landw,, Ausstellungen und Prämiirungen festgesetzt und namentlich für Rindvieh und Pferde Staatsprämien von 100—500 Jt ausgesetzt sind, werden in Hessen noch immer Preise von 5—40 JL verthcilt, meist ohne Innehaltung irgend welcher Grundsätze. Die C'ntralstelle für die Landwirthschast und die landwirthschaftlichen Vereine hat deßhalb in Uebereinstimmung mit den Ausschüssen der landwirthschaftlichen Provinzialvereme einen Plan für das Ausstellungs- und Prämiirungswefen aufgestellt, nach deffen wesentlichen Grnndzügen für alle von den landwirthschfftl chen Vereinen veranstalteten Ausstellungen und Prämmungen die Preisrichter von den genannten Ausschüssen für eine Reih- von Jahren im Voraus bezeichnet werden sollen, wonach we.ter nur wirklich preiswürdiges Vieh vrämtirt und dem Zuchtvieh bezw. dem von dem Aussteller selbst gezüchteten Vieh stets der Vorzug gegeben werden soll; Festlichkeiten sind mit Ausstellungen nicht in überwiegendem Maße zu verbinden. Die Preise sind möglichst hoch zu stellen, damit in ihnen ein Antrieb zur Ausstellung und zur Erlangung von Prämien liegt- Damit dies erreicht werde, sind auch von Seiten des Staates Prämien zu gewähren, da die den Vereinen zu Gebote stehenden Mittel zu ausgiebiger Prämiirung nicht hinreichen. Ein weiterer neuer Ausgabeposten ist derjenige von 12,000 X für land wirt h- fchaftlichen Unterricht, welcher durch vier Landwirthschaftslehrer ertheilt werden soll. Die Erläuterungen betonen die Wichtigkeit des landwirthschaftlichen Unterrichts und sagen von den bestehenden Ackerbauchulen in Darmstadt, Friedberg und Alsfeld: „Dieselben konnten ihre Zwecke nicht vollständig erreichen, da ihre Unterhaltung die Mittel der Vereine unoerhältnißmäßig in Anspruch nimmt und die Unmöglichkeit, auch nur dem ersten Lehrer an denselben eine feste Stellung zu gewähren, häufigen Wechsel des Lehrerpersonals und dadurch, je nach den Anschauungen und Fähigkeiten der aufeinander folgenden Lehrer, große Unsicherheit in dem Lehrplan und dem Lehrziel herbeiführte. Um diese Mißstände zu beseitigen, ist es die Absicht der Regierung, jedem der drei landwirthschaftlichen Provinzialoereine einen nach vorgängigem Benehmen mit dem betreffendem Ausschuß von Staatswegen zu bestellenden Landwirthschaftslehrer zur Verfügung zu stellen, der die Verpflichtung hat, die Leitung einer Äckerbauschule und den Fachunterricht an derselben zu übernehmen. Wenn in einer Provinz zwei Ackerbauschulen sich befinden, so sind für diese Proo.nz auch zwei Landwirthschaftslehrer zu bestellen. In den Monaten, in denen ein Unterricht an den Ackerbauschulen, oder richtiger landwirthschaftlichen Winterschulen, nicht stattfindet, würden diese Lehrer den bezüglichen landwirthschaftlichen Provinzial- und Bezirksvereinen zur Verfügung stehen, um als Wanderlehrer durch Anregung und Belehrung die Verbesserung der Landwirth- schaft zu fördern und die praktische Durchführung des Angestrebten allerwärts mit Rath und That zu unterstützen; daneben würden sie verpflichtet fein, besondere Aufträge innerhalb des oben gezogenen Geschäftsbereichs auszuführen — Wenn auch dermalen in Rheinhessen keine Ackerbauschule sich befindet, möchte doch auch für diese Provinz ein Lehrer zu bestellen fein, uni die Möglichkeit der Errichtung einer Schule zu sichern und dem Vereine eine geeignete Persönlichkeit als Wanderlehrer zur Verfügung zu stellen." DerMifchte^» Paris, 26. Oktober. Die wegen deS Eisenbahnunglücks von Charenton eingelettete Untersuchung bat bisher folgende Resultate geliefert: 1. Am 4. September begann Die Kirch' weihe in Charenton. Don achtzehn auf dem Bahnhofe beschäftigten Beamten Huben etwa zwölf die Nacht auf der Kirmeß verbracht und am 5. September, an welchem Tage das Unglück geschah, waren acht zu spät oder gor nicht aut ibrm Posten erschienen. Insbesondere gehörte der achtzehnjährige junge Mensch, welcher die Scheibe an der Brücke bewachte, gar nicht zu dem ordentlichen Personal der Eisen ahn, sondern versah den Dienst nur in Vertretung. 2. Die Bahnhofsckefs von Maisons Alforc und Charenton sind für verantwortlich zu erklären und wegen Vernachlässigung ihrer Psiicht vor das kompetente Gericht zu stellen. 3. Die auf den betreffenden Zügen selbst beschäftigten Beamten (Maschinisten, Zugführer und Heizer) tragen keine Schuld an dem Unglück. Sie fuhren alle mit der reglementsmäßigen Geschwindigkeit und ihre Rolle ist übrigens ‘eine ganz passive, da der Maschinist des über den Haufen gerannten Zuges sich selbst im Angesichte der Gefahr nicht ohne Befehl des Bahnchefs oder eines seiner Untergebenen in Bewegung setzen durfte. Homburg. Der Müller Pfeifer von Anspach hat auf der Jagd den 17jährigen Sohn einer armen Wittwe ersckoffen. Pfeifer, welcher von dem Pächter I. aus Frankfurt a. M. zur Jond eingeladen war, hatte den jungen Mann in der Dämmerung für ein Wild angesehen. Kein geübter Jäger wird wohl auf eine Kreatur schießen, ohne sie genau zu erkennen; es kann solches nur von Leuten geschehen, die sich für einen Jäger ansehen, ohne cs zu sein, und dadurch Unheil anstiften. Allgemeiner Anzeiger. Montag den 31. Oktober, Abends 7 Uhr, beginnt nie Fortbildungsschule für die aus der Volksschule entladenen Knaben ihren Unter- richt. Zum Besuch derselben sind alle Diejmigen verpflichtet, bte in dm letzten drei Jahren aus der Volksschule entlassen worden sind. Die Knaben im Alter von 14 Jahren finden sich im Saale Nr. IV. des Schulhauses in der Schul, straße, die Knaben im Alter von 15 Jahren im Schullocal am Asterseg und die Knaben im Alter vom 16 Jahren im Saale Nr. III des Schulhauses in der Schulstraße ein, sämmtlich mit Papier und Feder versehen. Etwaige Gesuche um Dispensation vom Unterricht sind bei Großh. Krctt- Schul-Commisston Gießen vorzubringen. Die Meister, Lchrherrn und Arbeit, gebet sind verpflichtet, den Knaben die zum Besuche der Fortbildungsschule nothwendige Zeit einzuräumen. Wir ersuchen die Lehrherrn, Meister und Arbeitgeber, ihre Lehrlinge, Gehülfen oder Arbeiter auf die Wichtigkeit dieses Unterrichts aufmerksam zu machen und zu einem regelmäßigen pünktlichen Besuch der Stunden anzuhalten. Gießen, 22. Oktober 1881. Für den Schulvorstand: A. Stamm, Bürgermeister. VigeliuS, Director. (7020 Montag den 14. Novbr. 1881, Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Ortsgericht die Hofraithe der Konrad Ferber Eheleute Flur 1/1165 62 Mtr. Hofraithe auf der Färbach, Flur 1 1166 19 Mtr. Grabgarten daselbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. Oktober 1881. Großh. Ortsgericht. 6446) Müller. Feilgeboteues. Wasserdichte Pferde- & Wagendecken, letztere von Jt 2.25 bis 3.— per lÜ-Mtr., empfiehlt (7112) Louis Sennen 3522) Die frühere Vullers'sche $7= sitzung bin ich geneigt zu verkaufen. Liebhaber wollen sich an mich wenden. Georg Jäger. Haarrestorer, unschädliches Färbemittel der Haare, MoraS Haarwasser tz. Reinigen der Kopfhaut u. Stärkung d Haarwurzeln), Ehtna-Mundwasser, bestes Mittel zum Reinigen der Zähne und des Mundes, Kiefer-Nadel Wassec b» -Seife, als Zimmer-Parfüm und als Toilette- Seife, sehr nervenstärkend, Glycerin Seife per Pfd. 80 „ -Abfall per Psd. 70 Mandel-Seife per Pfd. 70 u. 90 TocoS-Setfe per Psd 75 Fett-Seifen in Schachteln zu 3 Stück JC -.50, 1-3 empfehle zur gefl. Abnabme bestens. (6990 C. Fr. Conrad, Fnseur. § Pelzwaarerr vom Lager des Hofkürschners Herrn A.I» Krahnsitöver in Nostock empfiehlt Albert Behr end Neue holl. Vollhäringe per Stück 7 3» ditto marinirt per Stuck 12 $ empfi ehlt (5420) L. ^toth, Reue-Baue 6969) Wir empfehlen unser großes Lager in Bulksking und Paletotstoffen zu billigen und festen Preisen. Gebr. Scheel, Neustadt. Kaffee, Thee, Cacao, Vanille aus Hamburg. Der vorzüglichen Kaffee-Ernte wegen bin ich in diesem Jahre in der Lage meinen Kunden bedeutend bessere Waare für den alten Preis zu liefern. Ich versende fra.aa.co und -rrersollt incL Verpackung gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages in Cäckchen von 9^ Pfd. Netto: d^Pfd./. Jlenada 9Jlf. 14.25 1 Pfd. Mandarin-$IL 4.— 9sj „ ^cr^Ceylon „ 18.80 9$ w vorzl. gelb Java „ 12.82 9. ff. griln Java „ 10.92 9'ä „ Afr. Mocca „ 10.45 S'z „ 0. Santos I vorzügl. „ 9.50 9*a „ Campinas (Sorten „ 8.55 Kaffee in ganzen Ballen Netto 130 Pfd., 1 „ hochfein Souchong w 2.50 1 . guten Conyo „ 2.— 1 , Imperial (grün) „ 3.— 1 , f. entölt. Cacaapulver „ 3.— 3 ganz: Schoten ranUlc „ —.50 I Tbce, Cacao Vanille werfen bei Kaffee betgepactt. a Pfd. IO Pf. billiger franco und rerzoHb. H aaren - WerMaiid - von C. M. Waldow in IIAMIiUHG, an der Koppel 50. (Prelscourant gratis.) Höhere königl. angestellte Beamte erhalten die Waare auf Wunsch ohne Nachnahme. u» •Q -Ks^"7086) Um damit zu räumen, verkaufe Herren-, Dnmen- und Kinderstrümpfe, sowie Socken zu Einkaufspreisen. K' '^Insbesondere mache auf eine große Auswahl Kinderstrümpfe, schon von 25 H an das Paar, aufmerkiam. _________,____________Jean Böck, Wallchorstraße. Alle Sorten aI f aus das Feinste gerieben, fertig zum Anstrich , rasch und wvll hart trocknend, sowie olle zum Anstreichen erforderlichen Lacke, Firnisse, Pinsel etc. empfiehlt (4146 Fr. Seibel, MäuSburg. Jagdgewehre G 5827) empfiehlt PRXIS aller Systeme August Dickert, Büchsenmacher. Einem Das L< Krausenkra, au, Dümenfi Kinder-Waf Damen-§oa kinenen Hs Atlas-Barb geschenkt. 7075) Herren von gutem Chiffon Bestellungen berjelb unter Garantie b< kürzester Zeit gelles, Stoffen und Einsl Preisen empfehlen Geschwi 7137)Ne Ein Bi 21 Hektoliter halten obzugeben. (7134) MnM stt mpftkblt billigst «loh. Zit __Nm Kegenj * AM an bis Qualitäten empfiehlt 1 Weitzenkon neue holl. P man'nl'rte $ Metilt billigst Car •»Mit c‘ 6 h tzZ- bi, At ■■40) fesFS W '*!!'1 iütti an Achtungsvoll gcfchrnke. Neuenweg. 7137) 4537) Mills (7123 empfiehlt billtpft (6793 Fst. Talfl-Getöe (7095 «mpfieblt Trockenes 6966) Einige Waggon Bucheufcheit- )lr sind abzugeben bei bei 5591) H. Hübsamen. Äug. Haubach, Mäusburg. 6421) 3 6 C. G. Kleinhenn, Seltersweg L. 21. Holz sind abzugeben ... K Jung, Kleinlinden. Herrenhemden von gutem Chiffon haben stets vorräthig. Bestellungen derselben nach Maaß werden unter Garantie des guten Paffens in kürzester ^eit geliefert; reiche Auswahl in Stoffen und Einsätzen zu den billigsten Preisen empfehlen G-eachwiater Heerz, Gin Braukessel, 21 Hektoliter haltend, mit Feuerung billig obzugeben. <7134) Fr. Textor, Hardt pendcllnlt & Riemenleger (neueste Erfindung). E. Eichenberg, Bahnhofstraße 124. Wärmflaschen & Wärm- lltine n lofftn Charenton ibtr begann vir kick tlen hubkn ecka z»c!s itm Tage ckö UndM JnSbeiondn, grdörtk lewachle, gar nickt zu : nur in StTtntung. inttooxllld) zu nkiam [Itfltn. 3. Die a,' ter und Hrizni Itagti en Säckwindigktlr unt dm Haufen gerannter. chesS ober