1*81 Mittwoch den 31. August Nr. 201 Hichener Wütiger AvM. nub Amtsblatt fit bti Llki, Gichll tAfllid) mit Lusntchme brt VoalagS. ). Lorentz. von Trier. nm Ditzen, Mainz, Worms, Bingen, von Schlußnoten rc. und Rechnurgen re., Darmstadt, Gießen, oll ensel. izeige: ) nach langem und Schwieger- toOD, iwittwe. den 30. Äug’16', iae (Frankfurter- (5633 e 1 Maik, lt, SelterSwig anl, allen Anforketunqtz (563? Prei» 6irrtdj«Jrfi4 1 »ad 20 W. mit Brtngnl. In Durch bi» Post b»|og«l mrrteijLchrllch 2 Wad !>U p- 2) da« Hauplsteueraml 3) . 4) . 5) . 6) . II. Mit der Erhebung bei Abgabe 3tr. 4 h. unb 4 b. bt# Xartfi! 1) bas Hauplsteuerawt 2) . FeutschlLAd. Darmstadt, 27. »uz. Da« Grohhet,»gliche Regierungsblatt (Beilage Är. 20) enthält: 1. Bekanntmachung Gtoßhetzoglichen Ministeriums bet ginanzen, bte Erhebung von Reich« stempelabgaben beir.ffenb. Unter Bezugnahme aus bie Bestimmungen bei ReichsgesetzeS vom 1. Juli 1881, bte Erhebung bet Reichsstempelabgaben betriffenb, wirb nachfolgend das verzeichniß der Dienststellen bekannt gegeben, welchen im Sroßherzogthum bie «.sugniß ,ur Erhebung der betr. Abgaben betgelegl trotben ist. Sl find bi« auf Weiteres beauftragt worden: 1 M t bet Eihebung bet Reichsftewpelabgaben von Werihpapieren (inlän- ‘ dgchen und auslä,.bischen edlen, Renten unb Schulbverfchteibungen), Rr. 1—3 des Tatis«: 3) , Mainz. 111. Mit dem Verkaufe von Reichsstempelmarken zu ben stempelpflichligen «ig-nt Hm $b. "^burg und b,s caufitj. ,m Selben unfere * geb. Schild ,:rs* rblieb*60'. g 4 Uhr »’* ^*•28 „* $»* rg'"8 W 1) bie Hauptstaatskaste zu Darmstabt. gemer vorübetgedenb während ber ßeit Boni 1. Sep embet bis 2». Tecem. bet b. I«. mit der Erhebung bet fixen Stempelabgabe von autlLnb,. scheu Wertbp-P eren (Ausnahmen zu den Larstnummern 1 m b 2) neben der unter 1 genannten Behörde: Offenbach, Schriftstücken: n da- Hauptsteueramt Darmstadt, 2) „ , Offenbach, 3) „ Gießen, 4) „ Mainz, 5) * w Worms, 6) * , Dingen. 7) „ Steueramt Bershetm. ,, IV. Mit der Erhebung der Abgabe für Lotterie-Loose und Ausweise über Svteleinlagen, Rr. 5 des Tarffs: e , 1) da« Havptsteuetawt Datmstadl füt bie Provinz Dtttikenburz, 21 „ „ «Ließen „ , , §be,besten, 3) Mainz , » • Rheinhessen. Zugleich wird bemerkt, daß Anmeldung« Foimulare von allen vorge- nannten Diti.fi stellen verabfolgt werben. Darmstadt, ben 20. August 1881. (Lchluß folg»)- Berlin 27. August. Die Angaben, welche bezüglich einer erschütterten Ltellmg den deutschen Botfchalters in Rom, v. «eud-ll, fett ewigen Tagen verbieüel werden, beg.gnen berechl'gtem Zweifel. — In ben Krednr bet te« fi.,„ iLonfiivattven ist man ick Allgemeinen wenig ton den Ausichlusten «baut, welche der Profestot Adolf Wagnet gen.achl hat. Man hatte gehofft, die Tabak. Mvnvpolfrage noch nicht bei ben bevorpehe: ben Wahlen ui b rechnete baiauf, baß bie Erträge des ^bakSmonvpvls ausschließlich»zur Dickung der bereit« rorbandet.en Bedürfniste unter Herab itzvnz der M-trtcu. larbeittäge vernerbet weiden sollten. Man ist, wie 3'sugt, jetzt in 8 Verlegenheit, und man darf gespannt darauf sein, wie man fich au« berselben berauSwickeln wird. t . -*6ln: . 9 — Es ist zur Zeit noch nicht entschieden, ob eine Aercherung de« Unterstützurgswohnfitz-Eefetze« in der Thal schon die nächste Lession des Reichstage« beschästigen wird. Man hat fich tndeffen auf bie bereits im Sanae b-findlichen Erhebungin nicht beschtä.kl, lonbern >ß bem SBnntbmen nach'auch bereits in Verhandlungen mit ben Bunbttpaaten einzetteten, von denen manche das Bedürfn-.ß einer »bäi.derung be« Gesetzes vor Jahr und rag wenigstens noch nicht anerkennen wollten. Die Richtung deS -Jarrbuler- schrn Antrages begegnet übrigens »ach wie vor in leitenden Streifen mandjerlei Bedenken, sodaß auf bie etwaige Novelle bet gedachte Antrag Sin. H d-UäntrSnb an bie Bekämpfung bet Arbeiterverfichetunz mü einem r#i»hneS6ii»r ^taat8tufd)u6 durch die „(811010 12 weist die „Xorbt. *lu^. auf bie iurerläsfig-n ernsten konservativen Elemente des EenrrumS Hw, äntn Ä der M chrMlichen Negation unb ver B.käwpfung und Un ergra- bung der Regierung nicht gebient fei; die jetzige Opposiiwn erscheine al« Aus. druck der ^urckrl daß die gegenwärtig mit Rom schwebenden Verhandlungen eine thatfächliche' Annäherung herbelführen könnten, welche P°linkrmmchk erwünscht seien, die dem Kirchevstreite und dem Kampfe gegen die Regierung Schluß de« Artikel« heißt t« : Die möglichste Heilung bet socialen Schalte durch da« ptaet sche Christenlhum sei eine Aufgabe, welche aus die Unter- pützung der katholischen wie evangelischen Ehristeu Anspruch habe. Wenn die Geimama" bemüht sei, die Regierung gleichzeitig in der versöhnlichen Behandlung der socialen Frage und in den friedlichen Verhandlungen mit Rom zu bimvien. Io vertrete sie damit die Tendenzen der Wulfen, Polen und les Fortschritt-, aber gewiß nicht die cm servaiiven Katholiken, deren Anzahl viel größer sei, a!- diejenige der Revolutionäre. — Bezüglich der jetzt im Gange befindlichen erstmaligen Uebungen der Ersatzrefirvisten erster Klaffe, welche in der gejammten deutschen Armee statt» zufinden haben, ist fdgenbe Eintheilung festgesetzt Die Berusung bet Mann, ichasten erfolgt kurz nach ihrer Einreihung in die Eisatzreserve tu einer zehmröchent« lidjen Uebung. In ben fünf etfien Wochen ist ihte Autbilbung al« Rictuten zu beenden, in den zweiten fünf Wochen werden sie in Felbdienst, Schießen, Gefechtsübung u. s. w. unterwiesen. Im zweiten Jahre folgt während der sodann nur vier Wochen währenden Uebung eine Wiederholung de- Erlernten und ebenso tm dritten und vierten Jahre bet vierzehntägiger Uebung. ES soll erreicht werben, daß die Mannschaften dieser Kategorie damit in den Ltand aelttzi werden, füt den Fall ihret Heranziehung zum «riegsdienst sofort activ theilnehmen zu können, ohne daß e« dazu, wie bisher, wochenlanger Porberei. tungen bedürfe. Tie Mannfchaften bleiben bi« zum 31 Lebensjahre m bet Srfatzrrferve unb kommen gar nicht jur Landwehr, fonbeni werben bann fofort in den Lanbfiurm versetzt. HtSrrreich. Pestd. 27. August. Du .Ungar. Post" zufolge hat die ungarifch- rumänische Commission für die Untersuchung der Gren-verletzung ihre Arbeiten beendigt. Dieselbe überzeugte sich, daß eine eigentliche Grenzverletzung un strengsten Sinne des Wortes nicht pattgefunden hat. Die von brr Evm- wi^-u aufgenommenen Protokolle tterben den beit erfettigen Regierungen vorqelegt. KNpsitlld. London, 27. August. Dr- Brabley, Direktor bei Universttäts-Colleg- in Orford ist zum Deian der Westminstet-Abtei ernannt worden. — Der Times" wird au« Washington gemeldet, da« Cabinet sei enlfchloflen, feine Entlassung zu nehmen, sobald der Präsident Garfield stirbt. Spanien. Madrid, 27. August. Die Chronik der Verbrechen hat in Spanien in letatcr Zett eine ebenso ausfällige al« trostlose Erscheinung zu verzeichnen, für welche ein paffender Vergleich rur in ter Criminalgeschichte Rußland« zu finden sein dürste. S« find die« die häufigen Brandlegungen, welche sich seit einigen Wochen in nahezu allen span ischen Provinzen, namentlich in Estremadura, mit erschreckender Häufigkeit wieditholen und auch jetzt täglich an einem andern O>te ihre Fo-Is.tzung finden. Insbesondere find t« die gelternten, »el$e von ruchlosen Händen in Brand gesteckt werden, worou« der Landbevölkerung bereit« sehr' beträchtliche Schäden erwachsen find. Welcher BeroIkerung«Naffe die M-ffethäter angehören und von welchen Gründen sie bei ihrem verbrecherischen Tdun geleitet n erben, ist bis zue Stunde noch nicht sefigestellt. Man will je ar in betn Dutzend Brandstifter, beten bie Polizei bereits habhaft wurde, Angehötige jener in Zerstörung schwelgenden internationalen Verbrecher- rotte erkennen, bie man trotz ihre« gegen den Bestand der menschlichin Socie- tät gelichteten Treben« Socialisten nennt, allein erst bie füt Del ober anbe» räumten Ger ch,«-Deihanblungen werden übet biefen Punkt volle Slarheit verbreiten können. _____________________________________lP°l't- Svrresp.) Ttlkgraphische Tkpeschm. Wolff'- telegr. Korrespondenz - Bureau. Berlin, 29. August. Der „Reicks Anz." veröffentlicht ein Schreiben der Äaifnt.. an den Reichskanzler au- Scblen^ vom 27. August: Da ick nach langer jchmerzlicher Lrankheit nunmehr durch Gotte- Gna e in Rtconvale-cknz trete, fo jehne ich mich von ganzem Herzen danach, hierdurch meinen tiefempfundenen Dank auSzujprrchen, den ich alljettig für Vie so große, mich wahcbaft ergreifende Thrlluahme schulde. Don nah und fern, von Veremm und Prtoat- Personen, von allen Stusen der Bevölkerung, tote au- ollen Massen der Gefell» schäft, au- dem weiten -reise aller Lekenntniffe und Stände und aus ftemven Landen find mir Zeichen jener Thellnahme zugegangev, die thren topn trügt in dem Bewußtsein, mir rrohlgeehan zu haben, die ich aber nie vcrgeffen darf, wenn es wir gelingt, nach Wiederkehr meiner noch fehlenden Kräfte meinen Beruf a.i der Seite d - Kaisers pflichtgetreu rveiterzusühren. Damit dtrser Dank rr arm und herzlich, wie ich ihn eu pfinde, Alle erreiche, die mein» so mitfühlend gedacht, so ersuche ich Sie, Vorstehendes entsprechender We,,e bekar.ntzuMn.^ g^ern ä6eub hier ^iugetroffen. - Der Sei««- ' Anzeiger" veröffentlicht die Ernennung Naffe's zum Rezierunz-.Prafldenten 01 Wir l. I. ab i ßimmungen Lerlve Zahl' liier an bei Ällgev nun-e 1882 Frankfurt a. M., den 39. Aug., Nachmittags 2 Uhr 10 Mln- (Telegr. Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credtt- actien 306'/«, Staatsb.-Attien 3u7 /8, Galizier 278%, Oest. StlberrenteZ 67V4, 40/0 Ungar. Goldrente 78 4o/o 1880er Russen 74%, 2. Orient-Anleihe 60“/16, 5°/o Rumänische Rente 90%. Tendenz fest. Sonnabend und gestern ein heftiger Ost Orkan, durch welchen großer Schaden angerichtet wurde. Die telegraphische Verbindung mit Cuba ist unterbrochen. Washington, 29. August. Offizielles Bulletin von gestern Abend: Die Besserung im Befinden des Präfibenten Garfield hat angehalten. Der Patient hat fortgesahren, Nahrung zu sich zu nehmen und anscheinend dieselbe gut verdaut, auch die eingeflößten Reizmittel hat der Magen zurückbehalten. Das Aussehen der Wunde ist unverändert; die Pulsbewegung ist stchtlich stärker als gestern und beträgt gegenwärtig 110, Temperatur 90, Resp. 20. — Nach einem gestern von dem Staatssecrelär Blaine versandten Telegramm ist man in Betreff des Präsidenten Garfield etwas hoffnungsvoller geworden. Der Puls ist niedriger. Der Präsident hat etwas Milchzwieback verlangt und gegeffen, seit vielen Tagen die ersten festen Nahrungsmittel. DaS einzige neuerdings hervorgetretene weniger günstige Symptom ist eine geringe Erhöhung der Respiration. — Der Staatssecretär Blaine hat heute früh das folgende Telegramm versendet: Der Zustand des Präsidenten' ist noch immer so günstig, wie innerhalb der letzten 30 Stunden erwartet werden konnte und giebt den behandelnden Aerzten große Ermuthigung. Der Präsident nimmt ein entsprechendes Quantum flüssiger Nahrung zu sich. Die Drüsengeschwulst entleert sich von selbst und verspricht eine merkliche Besserung, Der Geist des Patienten ist vollkommen klar. Er hat vielleicht ein wenig mehr Fieber, als man erwartete und seine Respiration ist etwas über der normalen. Der allgemeine Eindruck ist ein hoffnungsvoller. Zwei oder drei solcher Tage der Besserung werden aber nöchig sein, um Zuversicht einzuflößen. — Bulletin von heute Morgen 8 Uhr 30 Min.: Die Symptome in dem Befinden deS Präsidenten Garfield find heute noch ebenso günstig, wie sie es gestern früh waren. Der Präsident hat den größeren Theil der Nacht geschlafen, ist nur mitunter aufgewacht und nahm alsdann Nahrung zu sich. Der Geist ist völlig klar. Puls 100, Temperatur 98.50, Respiration 17. — Nach einer ntchtofstciellen Meldung hat das Fieber um Mitternacht etwas abgenommen. Kiel, 29. Aug. Das deutsche Hebungs-Geschwader ist heute früh nach der Neustädter Bucht in See gegangen und wird Mitte nächsten Monats hierher zurückkehren. Vermischte-. Hanau, 27. August. Die Frlrdberg Hanauer Bahn ist vollendet! Nachdem gestern die seither noch im Bau befindliche Tbeilstrccke Friedberg-Windecken durch einen Revisionszuu befahren wurde, fand heute die lanocspolizeiliche Abnahme derselben statt. Die Erd- ic. Arbeite?, für den Bau des Nordbahnyofs dahier sind nunmehr an den Bauunternehmer Herrn Koch vor. Gießen vergeben worden. Die Bethetligung an der Submission war eine sehr starke und be wegtcn sich drc Angebote zwischen 45,000 bi« 19 000 X. Griesheim, 25. August. Kaum hat sich die Aufregung über das kürzlich stattgehabti Unglück gelegt und schon wieder hat sich gestern ein gräßliches Unglück durch die freche Hier; wegenheit zweier jungen Burschen im Aller von 14 und 18 Jahren eriignet. Beide Burschm die sich das Kugelsuchcn zur Beschäftigung erwählten, fanden eine Granate; um nun einen größeren Gewinn zu erzielen, als ihnen Finderlohn ausbezahlt worden wäre, wollten sie di, selbe öffnen und ihres Inhaltes entleeren, aber bei dieser Manipulation explodirt, jecoch das Geschoß. Während dem jüngeren der beiden Burschen ein Bein abgeschlagen wurde der alter« gräßlich verstümmelt und verbrannt; demselben wurden beide Beme und Hände abgeriffen und an Brust und Kopf schwer verletzt, einzelne Finger wurden in nicht geringer Entfernung aus' gesunden. Nach anderthalb qualvollen Stunden erlag derselbe seinen schrecklichen Leiben, während bin Mithelfer in s Hoipital nach Darmstadt verbracht wurde; doch wird auch an dcffen Aufkommen gezweifelt. Das Unglück hätte lelcht größere Dimensionen annehmen können, indem ganz in unmittelbarer Nähe ebenfalls eine Granate nur leicht vergraben war und der dimft- thuendr Gensdarm sogar auf dieselbe getreten haben soll Ob dtesrlbe von den beiden Thätern oder von Jemanden anders vergraben war, wird wohl die Untersuchung ergeben. Handel und Verkehr. Frankfurt, 29. August. (Fruchtberichr.) Mehl Nr. 1 X 39.50, Nr. 2 X 37.50 Nr. 3 X 32.50, Nr. 4 X 28.50, Nr 5 X 25.50, Roggenmehl o/, (Berliner Marke) 27—28, do. I (Berliner Marke) X 26.50—00, do. II (Berliner Marke) X 22, Weizen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier X 25.25 -25.50, ab unserer Umgegend X 24.50—25.00 do. fremder je nach Qualität X 23.50—25.25, Roggen, je nach Qualität X 20.25—20.50, Gerste X 19—21.50, Hafer X 16 — 16.50, Kohlsamen X 28.50—29 5", Erbsen X 19—27 Wicken X 00 00- 00.00, Linsen X 20—40, Bohnen, weiße, X 23—25, Roggenkleie X — Wetzenkleie, ;grobe und feine X —, Rüböl, detail, X 64 Stimmung unsicher. Haupt- sächlich gefragt war: — Dringend offertrt: —. (Die Preise per 200 Pfd. Zollgewicht — 100 Kilo.) Frankfurt, 29. August. Der heutige Biehmarkt war gut befahren. Ängetrtebm waren ea. 370 Ochsen und Stiere, 320 Kühe und Rinder, 28o Kälber und 200 Hämmei- Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 63—66, 2. Qual. X 58—60, Kühe un: Rinder 1. Qual. X. 55—56, 2. Qual. X 40-50, Kälber 1. Qual. X 54—56, 2. Qual. X 40-50, Hämmel 1. Qual. X 60—62, 2. Qual. X 40-50 per 100 Pfd. Schlachr gewicht. Schweine wurden 518 Stück angeführt und das Pfund mit 63 $ bezahlt. ©te^en, 30 Aug. Auf dem gelingen Wochenmcrrtte tosten Bun er per Ptd. X 100 biS X 110, Hühnereier 1 Scück 6— H, 2 Stück 11 H, Enteneier per Stück 6 H 2 Stück 00 H Käse per S.ück 5—8 Käsemane per Stück 3—0 Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 24 H, Lauben sak Pa 7- X 0.45—0.60, Hübner p. St. X 0.80—1.3 >. Hahnen p. St. X 0.45-0.80. Enten per Stück X 1.30—1.50, Gänse per Stück X 0.00-0, Welsche per Stück X 0.-0, Ochsenfleisch 66—00 H per Pfd.. Kuh. und Rindfleisch 48 bi« 50 Kalbfleisch 44 -46 Hammelfleisch 60—70 H, Sckw^nefletsck 64-00 Kartoffeln per 100 Kilo X 6.00-7.50, Zwieben per tttr. X 7—10, Mich per Liter 16 und 18 4, Weißkraut 100 St. X 00-00. Die gen deii 5. bis 25. in n-rM Nachvnzrii Natur alti Subsellien, die Schreinl die Anstreich lv Tvnnal - Aussaat zu missionsweg Restectant ,n tv?lchen t ProMlen a u,:b franütt, S^rbettkkch abzugei öeichnung M dem Bu- 77, Jut bei der leicht gemacht. Und da auch die hiesige Preffe sich in keiner Weise geäußert hat, lag die Annahme nahe, man habe hier in Marburg an der Bahn und ihrer Richtung kein Intirrsse und stehe der Frage, wohin von Gladenbach aus gebaut werden sollte, gleichgültig gegenüber. Die Verhandlungen befinden sich allerdings noch, tote es scheint, in den Vorstädten, und es st noch nicht zu spät, um die hiesigen Jntereffen zur Geltung zu bringen. Allein man soll n'cht ver geffen, daß es oft schwer hält, einen verfahrenen Karren wieder tn's rechte Geletie zu bringe«. Dem Vernehm n nach sollen zu den Kosten der Bahn Gladenbach-Lollar die beteiligten (St meinten und Kreise namhafte Beiträge leisten und das Grundetgenthum stellen, ähnl-ch, wie es für die Bahn Eölbe-Laasphe geschieht, und wird die Vertretung des hiesigen Kreises also noch in die Lage kommen, 'sich mit dieser Bahn zu beschäftigen. Mit Freude haben wir ge hört, daß in der Versammlung zu Gladenbach der Herr Lanorath Schreiber es schon hervor gehoben hat, daß seiner Ansicht nack die Kreisvertrctung sich nicht bereit finden lassen werde, zu den Kosten einer Bahn Gelder zu bewilligen, welche zwar drei Gemeinden des Kreises berühre, aber sonst in einer Richtung gebaut werde, die geeignet fei, die Interessen der Stadi Marburg zu schädigen. Dieser Standpunkt scheint ein sehr wichtiger zu sein und wird die Zukunft lehren, daß der Herr Landrath die Ansichten der Kreistagsmitglieder richtig brart.rili hat- Vielleicht könnte aber der Kreistag dadurch einen Druck auf die Entschließung bezüglich der Richtung der Bahn ausüben und ihre Einmündung bet Fronhausen erreichen, daß er feinen Zuschuß davon abhängig machte, daß die Bahn in Fronhausrn münde. Bei der Bedeutung die dies für Fronbausen und Marburg hätte, würde es auch wohl angemessen sein, wenn Fron Hausen und auch Marburg dem Kreise Extrabeiträge zu einem vom Kreise zu jbernebmenten Gesammtbeitrage offenbar unter der Bedingung leisten, daß die Bahn nicht in Lollar, sondern in Fronhausen in Die Mai,-Weser-Bahn anschließt. Jedenfalls erscheint eS nothwendig daß die Behörden der hiesigen Stadt Stellung nehmen zu dieser Eisenbahnfrage und, da es an änderet, Organen zur Vertretung der Handels- und Verkehrs,Interessen hiesiger Stadt leider fehlt, Schritte thun, um die Ablenkung des Verkehrs von Gladenbach von hier abzuwenden und eint Anregung und Entwickelung desselben durch Herstellung einer nach hier gravitirenden Eisenbahn Verbindung herbeizuführen. Gießen, 30. August. Die diesjährige Generalversammlung der Mitglieder deL LandeS- Gewerbvereins ist ouf Mittwoch den 7. September l. I. nach Gießen einberufen. DaS Tagesprogramm ist wie folgt festgesetzt worden: Morgen- 10 Uhr Beginn der Generalversammlun, im W e nz e l'schen Saale zu Gießen Folgende Gegenstände sind bis jetzt zum Vortrag und Berathung vorgesehen: 1) Vortrag des Vereinspräsidenten; 2) Vortrag des Vorstandes bei Lokalgewerdvere.ns in Gießen, Herrn Geh. Baurath Professor Dr. v. Ritgen, über bit „geschichtliche Entwicklung und d-n jetzigen Zustand der Gewerbe von Gießen- ; 3) Berich, der Handwerk-rschul-Commtssion des Landes-Gewerbvereins über die diesjäbrige AuSst.llunq der Schülerarbeiten aus den inländischen Handwerkerschulen; 4) Vortrag deS Generalseeretars, Baurath Busch, über die Fragen: „Was tsi unter sog. Fachschulen zu verstehen, und unter welchen Verbältnissen und Bedingungen sind dieselben überhaupt und insbesondere im Großherzogthum H.sscn nöthig ?"; 5) Antrag des Herrn Kaufmanns B. Ros en bei mm Darmstadt auf „Erncktung von Fachschulen für die Thon verarbeitenden Gewerbe"; 6) Bestimmung des Orts für die nächste Gcneralversammlung — Nach der Gencralvnsammlurg. Mittags 1 Uhr, wird im großen Saale des Wenze l'schen Gartens ein gemein,chaftltchek MittagSessen stattfinden. — Vor und nach der Generalversammlung Besichtigung der ausgestellten Schülerardetten aus den inländischen Handwerkerschulen im Saale der Realschule, sowie der akademischen Sammlung für Geschichte der Kunst und des Kunstgewerbes im Sch'oz. — Abends von 6 Uhr an gesellige Vereinigung der Theilmhmer und deren Angehörigen im Wen zel schen Garten. — Der Vorstand des Lokalgewerbvereins in Gießen hat Fürsorge getroffen, daß, sowohl am Tage der Generalversammlung al6 wie an dem darauf folgenden Tage, Besichtlgungen hervorragender gewerblicher Etablissements von Gießen stattfinden können. — Einem Oeconomen wurden am vorigen Samstag ca. 150 Stöcke Kartoffeln an einem Acker im Ncustädterfeld entwendet. Die Diebe wurden unter den dortselbst arbeitenden Backsteinmachern entdeckt. Man fand noch einen halben Sack Kartoffcln bei denselben vor und sind drei der bett. Arbeiter geständig. — Die Gelegenheit beim Kopf zu fassen und zu benutzen, ist ein Zeichen praktischen Sinnes. Dieses sehen wir wieder beim Arrangement der Mo nstre.Eoneerte, welche für morgen und übermorgen in Wenzels ©arten dem Publikum geboten werden sollen. Die zum Manöver hier verweilenden Musikcorps des 115. Infanteri'-N-gimrnts aus Darmstaot und des 11. Iägerbataillons aus Marburg, vereint mit unserer Regimentsmusik, wußte Herr Wild Wenzel zum Zusammenspiel zu bewegen. 115 Mann Musik zu einem Ganzen vereint, dieseS ist uns in Gießen bislang noch nicht geboten worden und steht den Besuchern bei dem ganj vorzüglichen Programm ein seltener Genuß bevor. Ist der Himmel dem Unternehmen günstiz und Jupiter Pluvius guter Laune, so dürfte auch der Besuch ein sehr reger werden. Von Metz bis Zedau. Elf Jahre sind nun hinabgerollt seit der Zeit, wo jene für Deutschland ewig denkwürdigen Ereignisse stattfanden, welche dem Auslande die unüberwindliche Kraft der vereinigten deutschen Stämme zeigten und dem Vaterlande die polltische Einigkeit als Frucht der heißen Kämpfe mit gebieterischer Nothwendigkeit in den Schoß legten. Manches berühmte Stadium enthält die Kriegsgeschichte des Jahres 1870/71. Das höchste Interesse und die allgemeinste sation erweckten aber die Kriegsereignisse von Metz bis Sedan. Wohl hatte das deutsche Schwert dem übermüthigen Gegner bereits bei Weißenburg, Wörtb und Spichern wuchtige Schläge beigebracht und die Siegeshoffnungen befestigten sich in Deutschland, aber die Epoche der Kämpfe von Metz bis Sedan zerbrachen das französische Kaiserreich des dritten Napoleon und legten das Fundament für den neuen deutschen Kaiserthron. Noch stand am 14. August 1870 die Hauptmacht des französischen Heeres unter dem Marschall Bazaine unbesiegt vor Metz und es galt die beispiellose Aufopferung der Truppen der 1. und 2. deutschen Armee unter den Generälen v. Steinmetz und Prinz Friedrich Karl, um diese in günstigster Position befindliche französische Heeressäule zu bezwingen. Obwohl Bazaine und seine Generäle der deutschen Heeresleitung nicht gewachsen war, so war Bazaine doch der zäheste Gegner der deutschen Truppen. Festungsartige Stellungen hatte Bazair^-'. vor Metz für seine Soldaten ausgewählt und hier zeigte sich auch zum crftenmale die furchtbare Ueberlegenheit der Chassepolgewehre vor der Zündnadel und die schauderhafte Wirkung der Mitrailleusen, die für das terrassenförmige Terrain vor Metz wie ae- schaffen schienen. Doch weder die Arglist der französischen Anführer, noch die furcyt- bare Bewaffnung der französische^ Soldaten konnten der Genialität der deutschen Generäle und der eisernen Tapferkeit der deutschen Truppen erfolgreichen Widerstand leisten. In den ersten Kampfestagen vor Metz bei Vionville und Mars la-Tour hielten sogar nur wenige deutsche Armeecorps das Vordringen Bazaine's, der die Offensive ergreifen wollte, auf, die deutschen Truppen mußten bis auf die Reserven tn's Feuer und ganze Cavallerie-Regimenter stürzten sich der Unzahl der französischen Feuerschlünde entgegen, um den Feind kein Terrain gewinnen zu lassen. H»ldenmüthlg opferten sich am 18. August die preußische Ga. de, die Sachsen und Hessen bt; St. Privat auf, und am folgenden Tage wurde bei Gravelotte das Schicksal Bazaine's entschieden. Diese Siege der d utschcn Truppen ahnte man in Paris noch nicht, als der Kriegsminister Palikao dem Marschall Mac Mahon, der im Begriff war, sich mit den Resten seines Heeres nach Paris zurückzuziehen, den Befehl ertheilte, sich mit den Truppen im Lager von Chalons und einigen anderen noch verfügbaren Divisionen zu vereinigen und dem Marschall Bazaine zu Hülfe zu eilen, resp. durch eine kühne Schwenkung nach Norden den Deutschen in den Rücken zu fallen. Dieser Plan der französischen Kriegsleitung war gewiß ganz ausgezeichnet, wenn sie nur bessere Generäle und Soldaten und weniger tüchtige Gegner gehabt hätten. Indessen meldete schon unmittelbar nach der Schlacht bei Gravelotte der Chef des Generalstabs der kronpnnzllchen Armee, General Blumenthal, daß er einen Umgehungsversuch Mac Mahon's oermuthe, da die Vorhut der kronprinzlichen Armee auf ihrem Wege nach Paris fast gar keine französischen Truppen mehr zu Gesickt bekommen. Der greife Stratege, Graf Moltke, hielt anfangs eine solche Diversion Mac Mahon's nach dessen Nied rlage bei Worth gar nicht für möglich, aber bald brachten ausgeiandte Cavalleriepatrouillen die Meldung von Mac Mahon's Zug nach Nord-Osten. Es erfolgte nun plötzlich die berühmte Rechtsschwenkung der kronprinzlichen Armee und der Abmarsch einer neugebilbeten vierten Armee unter dem sächsischen Kronprinzen, jetzigen König Albert von Lachsen. Am 30. August bei Beaumont und am 1. September bei Sedan wurde Mac Mahon mit seiner Armee durch einen Front- und ©eitenangriff der deutschen Truppen überrascht und nach zweitägigem Kampfe batte sich, Dank dem ungesi mren Vordringen der deutschen Truppen, ein eiserner Ring um Sedan gebildet. Preußen, Bayern, Sachsen Württemberger, Hessen und Thüringer standen Schulter an Schulter und hielten in Ihrer Mitte das letzte Heer Napoleon's und diesen selbst gefangen. Napoleon's Scepter war gebrochen und der Aufrichtung des deutschen Kaisetthums stand fein Hinderniß mehr tm Wege. Dies ist die hohe Bedeutung des ruhmreichen Sieges von Sedan! 5577) 5660) 1 zur Ueberbed Schneise im anschlagt zu Samstag i Von im Saale bi geben werben Gießen, be Großh. B LNot «uh Sn kn Ms S6$9)*W. 3t Lokales. Gießen, 30. August. In bn in Marburg erscheinenden „Oberbess. Zig." finden wir heute nachstehenden die Stadt Gießen interefsirenden Artikel, welchen wir unfern Lesern nickt vorenthalten wollen. Die Nutzanwendung für die Vertreter unserer Stadt liegt auf klarer H-nd und — regt sick'8 in Marburg, darf in diesem Falle Gießen auch nicht hintenansteben Der Artikel lautet: Vor einiger Zeit brachten wir eine Notiz über eine in Gladenbach stattgehabte amtliche Versammlung und Besprechung über eine von Gladenbach nach Lollar iu bauende Eisenbahn Es nimmt uns Wunder, daß über diesen die biesige Gegend und auch hiesige Stadt so nahe berübrenden Gegenstand außer jenem Referat aus Gladenbach überhaupt nichts von den beiden hiesigen Zeitungen gebracht ist, und daß das „Tageblatt" seinen Lesern auch nickt mit einem Worte von dem Plane, eine Babn von Kladenback nach Lollar zu bauen Nachricht gegeben bat. Der Bau einer Babn von Lollar nach Gladenbach hat für die hiesige I Stadt namentlich insofern Bedeutung, a s diese Bahn den Verkehr von Gladenbach und Um- gegend unbedingt von hier ' tanz fortzieben und nach Gießen hinlcnken wird, und dürfte es daher wohl zu überlegen sein, ob es nickt erreicht werden könnte, daß die Babn in Fronhausen an die Main Weser-Bahn cinmündct Es 'precken allerdings gewichtige Gründe hiergegen so namentlich die zu kleine Anlage des Fro-l-äuser Babnhofs, allein dafür doch auch, daß dabei eine Lahnbrücke vermieden und die Linie kürz r sein würde. Die Vertreter von Gießen haben in ähnlicker Weise die Annahme FronbaukenS als Endpunkt der Bahn bis jetzt zu Hintertreiben verstanden. Da, so viel bekannt, von hier aus seither nichts geschehen ist, hat man ihnen dies d) 5577) Ottens & Zughardt 5502) Nachverzrichnete Arbeiten, alS: Re. Lieferung neuer die Anstretcherarbelt Pfd. Giessener Gaswerk 50 f 12.— 9 — 22 — c in verkaufen. Karl Konti. 10 10 10 10 10 10 4 4 Nur ächt, wenn jedes Packet diese Marke trägt paratur alter und Subfellien, die Schreinerarbett 4 •) veranschlag' zu JL 378.10 veranschlagt za 67.12 4988; ÄletberfdiTänfe, ein- und,wi- thürige. poline ^hiffonier-, Kommoven in verschiedenen Größen, Rephas, or^ale Tisch?, Stühle rc. empfiehlt tu äußerst b ll-.gen Preisen 3 'Xotherrberger, Lndänplatz. 7 50 8 75 9 25 10 — 10.75 12 — 13 — 6 50 8 — 9.50 in Groß sieben Si. »on Station Mücke der Obcrhcsfischcn Bahn entfernt) Viele Hundert Mark jährlich ersparen größere Haushaltungen, Hotel'a, Cafe1#, Spocereiwaarenhändler u. a., indem dieselben ihren Bedarf an Kaffee und Thee Beste holl Bauernbutter, 25 Pfd. Kübel........ 5660) Die Anfuhr von Grund zur Ueberdeckang der neu chausfirten Schneise im Distrikt HoLwarte, ver. anschlagt zu 246 JL 40 soll Samstag den 3. Scptbr. l. I„ Vormittags 11 Uhr, im Saale de- alten Rathhause- ver» geben werden. Gießen, den 30. August 1881. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. in Gießen: ■) ihr am Kait-lei-erg gekgmte G.schLftShau« mit Färbir«. und Bleich, etnrichtunz, Comptoir und Lagerräumen; d) verschiedene zur Färberei, Bleicherei und Appretur gehörige Utensilien. Ueber die Verkaufs. Bedingungen ertheilen die Unterzeichneten mündlich oder schriftlich bereitwilligst Auskunft; ebenso find dieselben bei «rohberzog. ltchem OrtSgericht Grofi-Sichen einzusehen und kSnnen die VerkausS-Objekte vom t. September an von Kaufs Interessenten in Augenschein genommen werden. Gießen, den 20. August 1881. LlEBIG’S Baokmehl Liebigs Puddingpulver m LlEBIG’S 1AXUFACT0U LN LültYB. (f. Reich-gesetzblatt Rr 245). Gießen, den 26. August 1881. Großherz ogliche Handelskammer. (Pb. Silbereisen. o Den Herren Schützen zur gefl. Kenntniß, dast während dem Stiftungsfeste des Gießener Schützenverein- Sch ei b en- büchfen aller Systeme leihweise billigst bei mir zu haben find. — ferner mache auf eine eoloffale Sendung neuer Ncheibenbiichsen (Hinterlader) aufmerksam, welche zu einem erstaunlich billigen Preise a bl affe unter allen Garantien. Mit Schützengruß Heinrich Enget, 5587i v Gewehrfabrikant. h afTrr-h ringH. • Pfd. Backmehl, >- Pfd.(Butter •> Pld. Zucker. 1 FJ. । < Stange Vanille. An» diesem 3 eig werden Kringel geformt. Omelette werden ebenfalls ausgezeichnet durch Anwendung des eelbstlhatlgen Badunebla, selbe« Aepfelmost emvfi blt Ludw. Herbert, 5506; M aus bürg. X?cffciitlid>cr Verkauf. Die Unterzeichneten lassen Abtheiluagshalber folgende Immobilien urh Ge'lhäüs'Ulenstlien an Ort und Stelle versteigern: 1) SliUwoch öen 7. 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August 1881. G-oßh. Bürgermeisterei Alten. Buseck. 5665) Wagenbach. Für Hausfrauen und Landwirthe! Unsere ConservtrungS-Salze bieten ein sichere-, uu-chSoliche- Mittel, um Fleisch, Milch, Eier, Früchte, Gurken re. längzte Zeit vor dem Verderben zu schützen. G.'brauch4-Anweisungen gratis. Conservirungs-Salz-Fabrik Stuttgart. Niederlage bei Gg Wtlh. LSeidtg. (5649 lngen. an7,n'. önb ti i. * ■ tdrr ioC a’4 | ^b°ch-öol^'^' I« ::V* $ Nt berett fi " ^:b :n>- * ?nft ftl- du W? Ä,r,’i» sind u,da 4,.X tinbRufn. ; bi fhMU Iqi M e,tniJ r ■ Sorttag M 8)0Ifilnul « «it8.n ^toerbe von ©itfetn*; 3) 6c t üb» die dieijäbch, . 4) Borlrag bc8 ©tntrahtu j !• Mdjultn zu vnßibkr , I n übnbüupt uno inibto ■ Kauf-nannö B. Rosrn't,« ' verarbkitendkn Äeirnbe, t * - Nach tu ©enaaktturr en Gaitens ein gtrnnmi;1:: Versammlung Seficbligunq i-ia rschulen im Saale tu und des Aunstgewubes le. t:i, lnehmer und tuen Ängttiuin t vernnS in Gießen hat Fii'kk» als wie an dem daraus । ents von Gießen statlfindu ca. 150 Stöcke Kartoffeln u re iter den dortselbst arbeiken:,' ke altofflln bei denselben vor iti e Zenutzen, ist ein Zeichen p:‘:: Konstre.löoncerte, »m-’• fum gtbcftn werden solle.' . rie-K^lmenls cu8 2)arato r MrilSmflk, Mit« Herr S:. ’t zu einem Ganzen vereise. ;;r >eht den Besuckern bei e«m »u tzWmri dem Unttmtoaun xrX । rin W Utztr wrrdrn. Einmacbessig porifigl dber CuaPtär cmpftrblt 494”)___S. Elsoffer, Ma klstraßc Löwenbräu 5559) im Cate Ebel. ihr d-stlbst gelkgknc« Webnei-FatrikgebLude, 1873 neu erbaut, en • biltenb: zwei große WebsLle, vier Lagerräume, vier bewohnbare Zimmer, Lüche und Keller, mit Nebengebäude und großem ©arten; eine größer^ Anzahl besteingerichteter Webstühle mit allem Zube^r, »ett. und Schußspulmaschinen, mehrere Scheerrahmeo, Webgeichirre rc- 2) Freitag den 9. September, Mittags 2 llljr, Afric. Perl Mocca . . M. beeter Maracaibo . . , 1° Guatemala . . „ vorzügl. Perl Santos . w feinst. Plant Ceylon . , hochfeinster Java . . „ echt Arabischer Mocca . „ vorzügl. Congo Thee . w feiner Souchung Thee . N feinster Imperial The» . „ hochfeinster Mandarin Pocco Thee . . . „ beste Qual rein entöltes Cacaopulver „ ihn ist voliendet! $a4:,r':'' Bmbcim M* ,«i" sv Sonnabend den r). Septbr., Vormittag- 10 Uhr, auf dem Rath, hau-saal zu Garbenteich im Sud- misllon-wrg vergeben werden. Reflectanten belieben ihre Offerten, in welchen die Ab. r^P. Aufgebote In Prozenten anzugeben stad, rechtzeitig u> d srankirt an Großh. Bürgermeisterei Gurbevteich mit entsprechender Aufschrift abzugeberr. Zeichnung und Voranschlag liegen auf dem Bureau de- Bauiechmkers Kerd. Droel in Gießen, Sonnenpraße 77, zur Einficht offen. Garberteich, den 29. August 1881. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. 3- A. 5656) Ferd. Broel._________ <6rummrt|rM - Vrrflrigrrung bei der Stadt Gietzen. Montag den d.unb Dienstag den 6. September, jedesmal von Vormittag- 9 Uhr an, soll da- Glummetgra- von den städtischen Wiesen versteigert werden und zwar: Montag den 5. September ton den Wi'sen vor der Neustadt, am Neuenwegertbor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthal und im Hee^strauch. Dienstag den 6. September ron den OchsenTiesen, von den Wiesen im vorderen und Hinteren Stollen» morgen und am Altentisch Die Zusammenkunft ist Montag den 5. September am Neustädter-Thor und Dienstag den 6. Septembrr an den Ochsenwiesen. Gießen, den 30. August 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 5659) A. Bramu.. Bekanntmachung. Di, (Erhebung der direkten Steuern und der sonst falli» gen Gelder findet für d'e hiesigen Steuerpflichtigen au den Werktagen vom 5. bi- 25. L Mt-. auf unserem Bureau statt. Gießen, den 29. August 1881. __ Großherzogliche Dtstrict--Emnedmerei G esten 1. Bekanntmachung. Wir machen den Handel-stand darauf aufmerksam, daß vom 31. August l- I- ab bezüglich der Sasflrung der Wechfe'.stempelmarken folgende Bestimmungen in -rast treten: ,3n jeder einzelnen der ausgrklebten Marken muß da- Datum der Verwendung der Marken auf dem Wechsel und zwar der Tag und da- Iahr mit arabischen Ziffern, der Monat mit Buchstaben mittelst deutlicher Schriftzeichm, ohne iede Rasur, Durchstreichung oder Ueberschrift an der durch den Vordruck bezeichneten Stelle niedergeschrieben werden. Allgemein übliche und verständliche Abkürzungen ver Monit-bezeich- nungeo mit Buchstaben sind zulässig, z. V. 7. Sept. 1881, 8. Octbr. 1882 u. s. w>" 5322) Sehr starke (^tnmachfaffer werden billig verkauft; au± sind eine Ü-oße PaNbie eichene Hauspäne abju: >1 bc.: IM ^Krankfurter Jijof'.________ • ■ • MB starkes Zugpferd Lim am tom »/, UUr Milch < LA laZaJt «tew Peq. F*44Ur. Kübel; Todes-Anzeige. 5663) Freunden, Bekannten und Verwandten die traurige Nach- richt, daß unsere unvergeßliche Gattin und Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Karoline Kalbfleisch, geb. Schmidt, nach langem und schweren Leiden heute Morgen 8 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. Gießen, den 29. August 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch Vormittag 9 Uhr statt. Gg. Petri, Seltersweg, zu haben. Bei ungünstiger Witterung finden die beiden Monstre-Concerte jedesmal am folgenden Tage statt. iPC yllm meine verehrten Gäste bestens bedienen zu können, habe ich vier Buffets im Garten errichtet, so daß allen Anforderungen sofort entsprochen werden kann. (5632 Auf einen großartigen Kunstgenuß aufmerksam machend, zeichnet Achtungsvoll Wit ft. Wenzel. Abstempelung ausländischer Werthpapiere betr. Vom 1. September d. I. ab wird mit der Abstempelung rubr. Wertbpapiere begonuen werden und vermittele ich dieselbe kostenfrei. 5650) Ein Realschüler sucht Logis, womöglich mit voller Kost. Offerten sub Nr. 5650 nimpit die Exped. ds. Bl. ent- gcgen. Für Mehbefftzer! Zu Versicherungs-Abschlüssen sür alle Thiergattungen bei festen, billigen Prä mien (ohne jeden Nach- oder Zuschuß) empfiehlt sich der Vertreter der Sächsischen NtehverficheruvgS-Bank in Dresden 5651) Fr. Hast, Agent in Gießen. Darwfi blattS (Beilage 2. Derzeit Winter-Semester technischen Hochs 3. Ueberstc ter Justiz genehi In den Landgeun 4. Dienstn znÜigst geruht: hch auf die eva |ii Fleisbach sür Heinrich Philipp Hausen zu übertr 5. Concim p besetzende Leh iintm Gehalt vo Henn Fürsten zi lu dersdben zu. Trmril beschule rvang. Lehrerin !eim mit einem der kath. Schult Ahlers sich bem Eehrrr zu besktz Erhalt con 900 zu Trbm v« tatf). Schule krhlnr sch btt ^braih, bem Präsentattonlle fefcenbe Lehrerst ron 900 x Temeindeschuie, senden SM WetPeHe an d WO beC1 $ '^»«iunben. *909 | ramtlUm $l(b . . Darwst, h bet«' »ah LJaH»«rb ia Ä.NeL 2! äD K äm Ä>< Ütitn "; bi‘ < ,üt d Ein neuer Laden mit Familtrn- wohnung in guter Geschäftslage m vermiethen. (5602 Näh, in der Exped. ds. Bl.____________ 5615) Eine geräumige Werkstätte, sowie ein Familienlogis zu vermiethen bei I. Wagner, Maigasse. 5664) Ein braves Dienstmädchen wird zu miethen gesucht. Näh. Tiefenweg 143. 5643) Em Junge kann sofort in die Lehre treten bei Hermann Vogt, Bäcker, Seltersweg.______________________ 5545) AlteS Zinn und Blei kauft zum höchsten Preis Ioh. Zufall, Zinngteßer, Neue-Bäue 86. Strickgarne, größte Auswahl, neueste Farben, billigste Preise bei Karl Hoffmann. (5667 5669) Eine Halle, für eine Gartenwirtschaft geeignet, preiswürdig zu verkaufen bei R. 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Schulen besuchen wollen, finden freundliche Aufnahme und Nachhülfe bei Lehrer W. Plaut. (5515 Vermiethnngen. 5651) Stübchen mit Bett an einen anständigen Arbeiter zu vermiethen. Seltersweg C. 46. 5654) Mansardenlogis an ruhige Leute zu vermiethen. Wilhelm Tchäfer, Gartfeld. 5655) Ein kleines Logis zu vermiethen. _________At. Weuvel, Caplansgasse. 5662) Eine kleine Familienwohnung zu vermietben. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. 5668) Das von Herrn M. Hochstätt er bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Karl Hoffmann, Selterswcg. 5639) Ein Familienlogis sofort zu ver- miethen. Caplansgasse C. 219. 5572) Ein kleines Logis in meinem Vorderhaus sofort beziehbar. I. Georg Unverzagt 5570) Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei LouiS Benner, Schoor. 5507) freundliches ^ogis im 1. Stock zu vermiethen per sogletch. Maiktstr. 25. 5493) Kleines Logts zu vermiethen. Adolf Hoß, Schützenftraße. 4848) Frankfurter-Straße 28 ist der untere Stock zu vermiethen, bestehend aus 8 Zimmern allem Zubehör und Bleichplatz. Auf Wunsch auch Pferdestall.____________ 5544) E-n Famlltenlogis zu vermiethen hinterm Bahnhof bet PH. Mauk. 5550) Familienlogis, 5 Zimmer mit allem Zubehör zu vermiethen im .Schützen- hof.^__ 5594) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Schloßgasse 258. 5391) Die neu Hergericktete Mansarde im „Cafo Leib" ist zu vermiethen und baldigst zu beziehen.__________________ 5105) Eine Familienwohnung im l.Stock zu vermiethen. A. Rüfing, Bahnhof. 5635) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. Tiefenweg E. 146. 5549) Ein Familienlogis zu vermiethen. I. Mannberger. 5603) EineFam rlienwohnung von 5 Zimmern, Küche, Speisekammer und Maadkammer in abgeschlossenem Corridor. Eme Familienwohnung von vier Zimmei n und Küche mit Corridor. Beide Wohnungen sind modernen Ansprüchen entsprechend, neu hergerichtet. Wilhelm Werber, Buchhändler, __________________Ktrchenplatz._____________ 5082) Wohnung von 1 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen und per 1. Novbr. zu beziehen. (5hr. Schopbach. 5543) Ein möblirtes Zimmer für einen Gymnasiasten oder Realschüler zu ver- miethrn. Bahnhofstraße C. 2271.