willige. h btr sri-e W Wiblrrte *855,) ä4 'ft ein mit.- b""' tu w iwilligr, Eosenir, e3[|: ^blirtti Htm» iMmt m itr, (2U96 -ki-ra. wird rin möb> für einen ctiir Nr. 18SL Donnerstag den 31. März Kichmer MMiger AMige- uni) Amtsblatt für iirn firria Gießen. Hurtern Vchuipraße B. 18. Crfc^eint täglich mit Ausnahme de- Montag-. Vrri# vieeteijährlich 2 War! 20 Pf mtt vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Wart 50 Pj. ntte für Deutsche prtltr ir Deutsche irrte iauidfd^ rn tr. orrlor tn btnXitfttb re, g'g'" ür Deutsche erkungen, iprachebezeich- italienischen L SOMMER. bei Erlernung entlieh für du rziiglichste. rdron ienntniwn ver- nd iUl. Lett'iw- Inhalt der 3 BL ircia jede» der». nur 1 ML auch in Brie in. (2141 GRATIS. Litzlarer 'W ittpad)ttn durch inderung. Kunden >ur ine ikitheiigk lieft Witfe. d non jW“ WeidiN IIL -eg C. «0. nngdvon [agnus. gviücker. SM iecbt fife* 0. iM ®enb: Ausbrucb der Maul, und Klauenseuche. Gießen, am 28. März 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großberzoglicben Bürgerm-ister-icn, beziebung-weife Localpolizeibeamteu des kreise«. . ^aLdem in den leßten Tagen die Mau), unb Klauens.uckr unter WieteikLoern und Schweinen zu Sarbenteich, Lich unb Saajen au-gebiochen V' u,'b ta l** b“ f aller Wahrscheinlicheeit nach weiter veibreiten wirb, machen wir Sie darauf aufmerksam, daß beim SuSbruche dieser Seuche vom ®'on“'8 ®n "od> d'M Ruch«. Gesetze über die »bwebr und Unterdrückung von Viehseuchen vom 23. Juni 1880 (siehe Reichsaesetzblatt von 1880, S. 153) und der Sroßderzoulichen Äussührungs-Virordnung vom 12. l. M. (stehe Regierungsblatt von 1881, S. 11) zu veifahren istt . m un , S 10 Nr. 4 b<« Rkich«gesetze« ist jeder Besitzer von Hau«ihieren veipflichtet, von dem Au-bruche oder dem Verdachte de« «u«bruch- der Maul, und «lauenskuch«-dr« «tnbvictj«. der Schafe, Ziegen Uid Schweine sofort Ihnen die Anzeige zu machen, auch da« betreffende Thier von Orten, °n w’.M. , ®C>nbru bl1. a"P“{unfl k/emder Tbiere bestedt, fern zu halten. Die gleich n Pflichten liegen demjenigen ob, welcher in Verlretung de« Besitzer« der Wirthschast vorsteht ferner beiüglich der auf dem Tran«porie befinolichen Tbiere dem Begleiter derselben und bezüglich der in fremdem Gewahrsam befindlichen Thiere dem Besitzer der beireffenden Gehöfte. Stallungen Koppeln oder Weiden. . . 8ßtr,.b*‘ •"<**<>* Dom «ufbrudje der Seuche oder vom Seuchenoerdachte unterläßt oder länger al« 24 Stunden nach erhaltener Kenntniß verzögert bte vtrbddjti^fn Thiere von Orten, an welchen die Gefahr der Ansteckung fremder Thiere blsteht, fern zu halten, wird nach S 65, Nr. 2 H c 6,6 J5°e^ otcT D,it Saft n'cht unter einer Woche, sofern nicht nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen u 3 de- Strafgesetzbuch-) eine höhere Strafe verwirkt »st, bestraft, und ist von Ihnen de-salls zur Anzeige zu bringen. . die erfolgte Anzeige, oder wein Sie auf irgend einem anderen Wege von dem Au-bruche der Seuche oder dem Verdachte derselben, Kenntniß erhalten hoben Sie sofort dc.s Großherzoglicke Kr. i-oeterinäramt zu benachrichtigen. Nach dessen Gutachten haben Tie die den Umständen nach erforderlichen Schutzmaßreflel -u treffen, und für bie Dauer der Gefahr wirksam durchzusühren. Uebertretungen Ihrer «uoidnungen sind n.ch S 66 ^r- 4 deS Retchsgesetzes zur S> zeige zu bringen und werden mit Geldstrafe bi- zu 150 JL oder mit Haft bestraft, sofern nickt noch den bestehenden gesetzlichen Dest,nmunge geeigneten Fallt- nach Antrag de- Kreisoetermärarztts auch fernerhin verfahren können. I nc n ter Wauh u,,t Klauenseuche unter dem Vieh in Ihren Gemeinden durch da- Gutachten des Großherzoglichen KrelSveterinär. amte- eii'wal^frstgest.llt ist. können Sie auf die Anzeige neuer Seuchenausbrüche in dem Seuchenorte selbst oder in dessen Umgegend sofort die erforderlichen polizeilichen Lckutzmaßregel moidnen, ohne daß es einer nochmaligen Zuziehung des Kre sveteri-ärarztes bedarf. Von allen Ihren getroffenen Anordnungen wollen Sie un- alsbald Mi^.yetlung machen. Dr. Boekmanu. Maßregeln gegen die Maul» und Älauenseucke. S 26. Ist die Maul' und Klauenseuche in einem Gehöfte ausgebrochen, so sind die in demselben bifindlicken Wiederkäuer und Schweine solch n Nutzut gsbeschränk nqen zu unterwerfen, daß dadurch erne Berührung dieser Tchtere mit anderen Thieren von diesen Gattungen nicht stattfinten kann. Der Weidegang ist für dieselben zu untersagen. Der Besitzer ist anzuhalten, da- Seuckingeböft von fremdm Wlederkäu.rn und Schweinen nicht betreten zu lasten. Finden U berlretungen dieser Anordnungen statt oder ka n ein genügender Schutz auf diese Weise nicht erz elt werden, so ist Stall- oder Gchöflspcrre anzuordnen. S 27. Wenn der erste Au-bruck der Seuche sestgestellt ist, so kann die Localpolizeibehörde bei weiteren Ausbrüchen auch ohne jedesmalige Zuziehung des Kreisoeterrnäramts die erforderlichen Maßregeln anordnen. S 28. DaS Wezgeben von Milch krai ker Thiere \m ungekoLt.n rohen Zustande behufs unmittelbarer Verwendung zum mer schlichen Genuffe >st nack S 12 Ziffer 1 urd § 13 des Reiche Gesetzes vom 14 Mat 1879 (siehe Reich-, gesetzblatt von 1879 S. 145) über den Verkehr mit Nahrungsmitteln verboten und hi-rnach zu ^ersolgen. S 29. Mist, welcher während de- Auftreten- der Seuche im Seuchenstalle gelegen hat, darf aus selchen Wegen und nach so ch^n Grundstücken, welche von seuchefreien Wiederkäuern oder Schweinen au- anderen Gehöften betreten werden, nicht abgefahren werden. $ 30. Das Wegbringen von nicht seuchekranken Thieren au- verseuchten Gehöften und aus dem Seuchenorte zum Zwecke sofortigen Abschlachtens kann von den Großherzoglichen Arei-ämtern gestattet werden. Es hat dies unter den nötbigen Vorsichtsmaßregeln und unter polizeilicher Aufsicht zu erfolgen. S 31 Gewinnt die Deuche eine größere unb allgemeinere Verbreitung, so ift die Abhaltung von Dtehmärkten mtt Ausnahme von Pferdemärtteo in den betreffenden Ortschaften zu verbieten. Ja diesem Falle ist das Durchtretben von Wiederkäuern und Schweinen durch Seuchenorte ohne besondere Erlaubniß zu verbieten. Die Erlaubntß soll nur für gesunde Thiere und nur zum Zwecke sofortigen Abschlachtens ertheilt werden. S 32. Wird die Seuche in Treibheerden oder bei Thieren, die sich auf dem Transporte befinden, sestgestellt, so ist die Weiterbeförderung dersrlben zu verbieten und ihre Absperrung anzuordren. Im Falle solche Thiere innerhalb 24 Stunden einen Ort erreichen können wo fie durchseuchen oder abgeschlachtet werden sollen, kann die Weiterbeförderung unter btx Bedingung gestattet werden, daß die Thirre unterwegfremde Gehöfte nicht betreten und daß die seuchekranken Thiere zu Wagen tran-portirt werden. Tie Räumlichkeiten, welche von seuchrkranken fremden Thieren benutzt worden find, müffen, nachdem diese durchgefeucht haben, oder nach deren Entfernung, sofort auf -osten de- Etgenthümers und unter Leitung de- -rei-- vetennärarztes de-tnficirt werden, ehe sie weiterer Benutzung freizegeben werden dürfen. S 33. Die in den $ 26—32 ausgesührten Vorschriften erstrecken sich nicht auf Tbiere, welche mit krankhaften Folgezuständen der Maul- und -lauen- seuche behaftet find. S 34. Die Schutzmaßregeln find auszuheben, wenn in dem betreffenden Gehöfte, der Ortsckaft, oder dem wetteren Umkreise, auf welche sich dieselben bez'ehen, während 14 Tagen kein neuer Erkrankungsfall vorgekommen ist. Neutschland. Berlin, 28. März. Die Steuervorlagen werden im ReichStaae doch einem größeren Widerstande begegnen, al- anfänglich angenommen werden konnte. Auch die deutsche Reich-Partei hat beschloffen, die Lrausteuer zu ütr werfen, von der Stempclsteuer nur die Börsensteuer avzunehmen, alles Uebrtge und namentlich die Quittungsstetter abzul-hnen; endlich die Wehrsteuer näher zu prüfen und jedenfalls mtt erbebltcken Aenderungen anzunehmen. Ob die heurige 9hbt des Reichskanzlers an dieser Sachlage erheblich ändern wird, bletbt abzuwarten. Aus viele Zubörer machte die Rede den E ndruck, al- ob eine gew'ffe Refiznation tn derselben Ausdruck gefunden habe und die Hoffnungen des Redner- auf Annahme der Vorlage gering seien. Uebriger.S machte die äußere Erscheinung des Re chskanzlers den Eindruck völliger Genesung von seiner letzten Erkrankung, welche keine Spuren zurückgelaffen bat. Aranöreich. Paris, 28. März. Der „Jniranfigeant" enthält folgende Depesche aus Genf: „Ich schrieb Ihnen, daß man noch eine zwe.te Mine gelegt Hobe. Man hat dieselbe j''tzt aufgefunden. Sophie Perowsky hat, wie man sagt, ihre Mitschuld bei dem Attentat von Moskau eingestanden,,und man behauptet in Petersburg, obgleich meine Prioatmttthetlungen diese- widerlegen, daß sie bei dem Ere gniffe vom 13. ds. mttgewirkt hat. Die Verhaftung dieses Helden- müthiaen jungen Mädchen- hat alle Revolutionäre mit tiefstem Schmerz erfüllt. Tas Erecutiv-Eomit^ hat beschloff-n, baß, fall- Sophie Perowsky zum Tode verurtheitt und hrngerichtet wird, der Ezar sterben soll." England. London, 28. März. Der Ministerrath ist heute plötzlich zusammenberufen worden. Alle Minister waren anwesend. — Im Befinden Lord Bea- consfield's, der an Gtcht und Asthma mit Frebererscheinungen leidet, ist noch keine Befferung eingetreten, indeß giebt man sich bts jetzt keinerlei ernsteren Besorgniffen hin. Auhland. Petersburg, 28. März. Unser Kronprinz empfing heute eine Deputation von Deutschen aus Moskau und sagte Folgendes: „Ich hätte freilich gewünscht, daß die Vrranlaffüng meiner Reise eine ftöhltchere gewesen wäre, als dem armen Kaiser die letzte Ehre zu erweisen. Sie können sich wohl denken, welchen Eindruck da- Verbrechen aus meinen Vater und wich hervorgerufen; aber ich gestehe, es war mir sehr lieb, daß mein Later mich hieher. Nächste Sitzung morgen- _ , o . o Hamburg, 29. März. D« Bürgerschaft wird morgen Seitens des Senats ein Antrag zugehen auf Einsetzung einer gemischten aus Mitgliedern des Senats und der Bürgerschast bestebenden Commission zu vertraulichen Berathungen über die in der Zollanschluß - Angelegenheit zu treffenden Maßreaeln. Michelstadt, 29. Mär,. Der Führer der ersten österreichisch-ungarischen Nordpol.Expedition, Schiffs-Lieutenant Weyprecht, ist heute hier gestorben. London, 29. März. Aus Newcastle von gestern wird gemeldet: geilte Mittag überbrachte ein Bote aus Potschesstroom die Nachricht, daß Poischef- stroom an demselben Tage, an welchem die Unterzeichnung der Friedensbedin» gungen erfolgte, nach einem heftigen Kampfe, wobei 18 Mann der englischen Besatzung getödtet und 90 Mann verwundet wurden, den Boers sich ergeben hat. Die BoerS haben 2 Geschütze und 3000 Stück Patronen erbeutet. — Der „Standard" erfährt, die englische Regierung sei formell ersucht worden, gegen den deutschen Socialdemokraten Most wegen des in der „Freiheit" enthaltenen Artikels über die Ermordung des russtscheu Kaisers die gerichtliche Verfolgung «tnleite« zu laffen und hält es für sehr wahrscheinlich, daß die Regierung dem Gesuche stattgeben werde. Es gebe dafür einen Prä- zedenzfall. Wenn in der beleidigendsten und verabscheuungswürdigsten Weise ganz offen die Doctrin gepredigt werde, daß die Tödtung gewiffer, namentlich genannter Könige und Fürsten kein Mord sei, hätten die Länder, deren Herr- scher in dieser Weise mit dem Tode bedroht würden, ein Recht, dagegen zu protestiren, und diesem Proteste müffe Gehör gegeben werden. England dürfe sich nicht dem Vorwurfe aussetzen, daß es ein Tummelplatz für die internationalen Verbrecher sei- Köl«, 29. März. Der „Köln. Ztg." wird aus Athen vom 28. ds. gemeldet: Von ganz zuverläsfiger Seite wird mitgetheilt, daß der englrsche Gesandte im Auftrage seiner Regierung die amtliche Erklärung abgegeben hat, England werde sich in der griechischen Frage nicht von den übrigen «uropäi. scheu Mächten trennen. Die von Tricupls in der Kammer gethane Aeußerung, Griechenland sei im Falle eines Krieges der Unterstützung Englands sicher, erweist sich demnach als hinfällig. Zürich, 29. März. Die „Neue Züricher Ztg." weist energisch die Behauptung der Petersburgs „Agence Raffe" zurück, daß die Schweiz kein eigenes Existenzrecht habe und nur durch die Vereinbarungen der Großmächte fortlebe. Das Blatt erinnert au die Zeit nach dem sonderbundskrieg, wo Rußland die Beziehungen zu der Schweiz abbrach und sie schließlich nach einigen Jahren ohne Zuthun der Schweiz wieder ausnahm. Zum Schluß weist die Zeitung aus die Thatsache hin, daß bald nach den Drohungen der Großmächte gegen die Schweiz im Frühjahre 1848 Revolutionen in Parts, Wien und Berlin ausbrachen. New-Bork, 29. März. Der Werth der au« den Vereinigten Ltaa. ten im Monat Februar d. Js. exportirten Waar.n überstieg denjenigen der imporiirten Maaren um 20 Mill. Dollar«. Der Export an Gold und Silber überstieg im Monat Februar den Import um 465 000 Dollars.____________ gelackt hat. Ich habe persönlich stet« die intimsten Beziehungen zu dem jetzigen Kaiser unterhalten; nun aber können Sie Ihren Landsleuten in Moskau sagen, daß die alten freundschaftlichen Beziehungen, die zwischen beiden Staaten rur Tradition geworden, fernerhin sonbcstehen und die Freundschaft der Heu» tiaen Generation ebenso dauerhaft fein wird, wie die der alten; und diese Freundschaft ist nicht blos für beide Nachbarstaaten, sondern für den Frieden von März. Bet der Abreise Sr. K- K. Hoheit des deutschen Kronprinzen waren am Bahnhofe anwesend: die Großfürsten Wla« dimir, Alexis und Sergius »lexandrowitsch, Nikolai Nikolajewitsch der Aeltere, Michael Nikolajewitsch und Nikolaus Michailowitsch, ferner der Herzog von Leuchtenberg, der Minister der Wege und Verkehisanstalten und der Stadthaupt- mann. — Die zur Beerdigung des Kaisers Alexander II. aus Moskau hier- her gebrachten ReichS-Jnsignt-n sind heute in feierlichem Aufzuge mittelst Extrazuges nach Moskau zurückgebracht worden. Türkei. Konstantinopel. Angesichts der kriegerischen Vorbereiiungen in Grie- chcnland bleiben auch die Türke» nicht unthStig. Wie aus Konstantinopel gemeldet wird, arbeitet die neu errichtete kaiserliche Patronensabrit Tag und Nacht an der Herstellung von Kriegsmaterial und in sämmtlichen Ädmiralitäts- Werkstätten herrscht augenscheinlich die angestrengteste Thätigkeit. Zwischen der türkischen Regierung und einer Firma in Newcastle sind Ui.ierhanolungen im Gange für Kohlenlieferungen nach Chios, Rhodos, Kreta, Volo, Salonichi und den Dardanellen. In den letzten Tagen gingen tpieber neue Truppe» nach Volo ab; die Eesammtstärke der türkischen Streitkräfte an der griear- schen Grenze wird nunmehr aus nahezu 80,000 Mann geschätzt. Aus den Dardanellen erhält „Daily News" die Meldung, daS türkische Kriegsmrmste- rlum beabsichtige zwei Forts in der Besika-Bai und ein weiteres Fort auf den weißen Klippen »wischen Bestka und Jentchai zu erbauen; ferner solle in Ren o> eine Militärstation errichtet und die Insel Tenedos an drei Punkten befestigt werden. „Flottenkundgebungen und AuSflüge nach der Besika-Bai werden daher in der Zukunft nicht mehr so leicht durchzusuhren fein" fugt schließlich der Berichterstatter hinzu. Telegraphische Depeschen. Wolfes telegr. E»rresvo«deur»Vvreau Berlin, 29. März Auf Anregung des Grafen Theodor zu Stolberg-Wernigerode fand heute eine freie Besprechung von Mitgliedern aller Fractionen mit Ausnahme der Socialdemokraten statt, um die Frage zu erörtern, ob es zeitgemäß wäre, bie Reichsreg.elung aufzufoidern, Maßregeln zu ergreifen gegen die Gefahren, welche der öffentlichen Sicherheit durch die Verwendung explosibler Stoffe erwachsen. Den Vorsitz führte Staatsminister a- D- Friedenthal. - In der Besprechung wurde auch die Frage angeregt, ob nicht etwa angesichts der bekannten Vorgänge das Asylrecht der Staaten durch internationale Verträge derait.g zu beschränken wäre , daß es nickt zu Vereinigungen und Verabredungen gemitzbraucht werden konnte, welche die ommucye Ordnung und Sicherheit in anderen Staaten gefährden. — Im Verfolg der freien Besprechung von Reichstags-Abgeordneten oeantiagte der Abg. Windhorst, den Reichskanzler zu ersuchen, zu erwägen, in welcher Weise die Gefahren für die öffentliche Sicherheit aus der mißbräuchlichen Verwendung der Sprengstoffe wirksamer als dies bisher möglich zu beseitigen seren. Graf Stolberg beantragte, den Reichskanzler zu ersuchen, auf dem Wege der Gesetzgebung, nothigcn- falls auf dem Wege internationaler Vereinbarung Maßregeln zu ergreifen, welche geeignet sind, die für die öffentliche Sicherheit aus der mißbräuchlichen Verwendung der Sprengstoffe erwachsenden Gefahren zu beseitigen. . — Der Reichstag setzte heute die Beratbung der Steuervorlagcn fort und verwies das Stcmpelsieuergesetz an eine Commission von 21 Mitgliedern, dagegen wurde beschlossen, die zweite Lesung der Brausteuervorlage im Plenum vorzunehmen Zm Laufe der Diskussion batten sick die Abgg- Mendel und Sonnemann gegen alle drei Steuer vorlagen, v. Lerchenfeld und Witte gegen die Erhöhung der Brausteucr, außer in dem Falle, wenn gleichzeitig eine Erböhung der Branntweinsteuer ein träte, und die Atma. v. Below und v. Wedell wesentlich im Sinne der Regierungsvorlagen ausgesprochen. Staatssecretär Scholz betonte, daß die Vorlagen in der Richtung der großen Steuerreform des Reichskanzlers sich bewegten. Regierungscommtssar Girtb wies bei der Erörterung der Stempelsteuer nach, daß eine Beschränkung des Verkehre, von derselben nicht zu befürchten sei. Der Reichstag berieth sodann die Wchrsteuervorlagc und lehnte die commissarische Berathung derselben ab: die zweite Lesung findet daher im Plenum natt. Der Abg. v. Puttkamcr (Lübben) sprach sick Namens eines, kleinen Theils der Conscrvativen gegen dieselbe aus, ebenso v. Treitschke Dr Borctms und Löwe (Beilin), der Abg. Reichensperger trat für dieselbe e.n nnd der Abg. Stelltet für die commissarische Berathung derselben. Kriegsminister v. Kameke und Staatssecretär Scholz erklärten, daß die Einw.'ndungen gegen bic Wehrsteuer nur scheinbar gerechtfertigt, tbatsächlich aber irrthüml'ch seien. Es handle sich weder um einen Los kauf vom Heeresdienst noch um eine Compensation von Leib und Leben gegen Geld. Betec Angeklagten wurden von den Gejchwornen für schuldig erklärt, worauf Jeder m vuchtboußft'afc von 3 Jahren verurthcilt wurde uno ihnen du bürgerlichen Ehrenrecklc :c aus 3 Jahre abeifannt worden, ihnen auck Die Befugniß abgebrochen, wieder ol« Z-Uge od:r Sachverständige eidlich vernommen zu werden. Oeffentltchc Sitzung deS ProvinztalauSschuffe- der Provinz Oberheffen vom 28. Febiuar und 1 Mäcz l. I (Fortsetzung.) Dcr dritte Gegenstand der Tagesordnung, tie Klage des Orts Armenverbandes Rotz. borc aeaen bin Land Ärmknverband Friedberg wegen Unterstützung des Konrad Hein nahm tbci'ls wegen ter in Betracht kommenden wichtigen Rechtefragen, theils wegen der Vernehmung von dre, ärztlichen Zeugen und Experten em erhöht.s Interesse in Anspruch. «iS Vertreter des KlagerS wae.n ersckiemn Her. Reckisonwalt Or. Gelder- ton Darmstadt, al« Vertreter de« Beklagten Herr Regierung« Aeeessist Freiherr von Gemmingen aus Friedberg. Als lachverstandige F ugen wurden vernommen die Herren Cdefchirurg vr. Harbord. von Fran furb Ober. Medleinalratb Dr. Reißner und der v°tti1*e «N« Dr. Suebler von Darmstadt, al« Zeuge der Unterstützte, sowie Gastwirth Glock und Bürgermeister Möglich von Ober-Erlenbach. Der Sachverhalt ergibt sich aus den Entscheidungsgründen. . , Der Prvvinuaiausschuß erkannte dahin, daß die Klage als unbegründet abzuweisen sei unter Eerurthei.ung des Klägers in die Kosten deS Verfahren« und zur Zahlung eineS Aver- sionalbet^a.jes von JL 30 in die P.ovmzialkasse. Die Entscheidungs^ründe lauten wie folgt: . L Rach dem Inha'te der Acten und dem Ergebmsie der mündlichen Verhandlung erweisen sich die nachsiebenden Tba,sacken als für die Sn.scheidung bedeuluagsvoll. Der landarme Konrad Hein von Roßoors erlitt am IS. August >878 ,u Ober- Srlenbach in Folae eines Sturze« eine Verlegung, die ihn oibeitsunlahig machte. Nachdem er lick elniae Taae bei dem Sastwirth Glock ,u Ober-Erlenbach aukqehalten hatte, rleth ihm dieser sich »um Zwecke einer b.fieren Verpflegung in ein Spital zu Frankfurt zu begeben und schenkte ihm 50 L> damit er von Boname» nach grankluit fahren könne. InFrank,urt sand er Aufnahme >m Hospitale zum Heiligen Geist, in welchem er vom 27. August b « »um 13 Drcember 1878 v.rpfl'gt wurde. Die Kosten dieser Verpflegung mU 108 ^zahlte aus Ansorderuna der Lano-Armenveebanv Friedberg Nach feiner Entlassung au« trat Spital vor. blieb ane.kann, labe, der Land-Armenverbanb Friedberg zum Gr sage dn «osten und zur Uebernahme de« H e. n vnpfl.-d-.. fs. ae^n Wilhelm Hahn von Groß-Buseck und Philipp Walter von da die sffenOicke Kioge^vohln erhoben, Voß sie am Abend de« 24. Oc.ober lddO auf dem Wege ,w,lchen Rödgen und Groß-Buseck den Statt Hörle von da m gememschastlicher Ausführung mittel« Hinte.listigen Uebersall« v°.fä,lich dadurch ko.perlick mißhandelt haben, daß sie h.ntee einem Baume bervo.springend denselben Übelsielen und Mit Prügeln zu Boden >chlu«en Diele Anklage kein untern 8. Februar I. I«. vor Großh. Scköffengerlcht Gießen zur Lerdandlung und wu.de, während die Angeklagten die That leugneten, von dem Verletzten uno «h.istoph Leinrich Bonarius eidlich bestätigt. . . . Trotz der Aussage des BonariuS, welcher die Anklage bestätigte, konnte letztere md?t als erwiesen erachtet werden Angesich.« der offensichtlichen, höchst auffallenden W.berspruch, -wischen den Aussagen oe« Ankläger« Hörle und des Zeugen Bonarms und mit Rücksicht da rauf daß Ersterer sogar einer positiven Unwahrheit überführt erschien und sich bet dem ganzen Vorfall in böchst auffallender Weise benomm n- Alle Umstände Icaten Den dringenden Verdacht nahe, daß Bonar'us derThater ,e1b,t sei und daß dieser und Hörle wider besseres Wissen und entgegen ibrem Eide Walter uno Hahn als Tbä.ee bezeichnet haben Es sah sich daher die Slaatsanwaltscha t d-rantab- die Fr^ sprechung der Angeklagten Walter und Hahn, sowie die sosortlge Jnhaf nähme de» Hörle und Bonarius wegen dringenden Virvack't« de» Meineids zu beantragen, welchem Antrag auch :ae Gericht mit der Einschränkung entsprach, daß es zunächst von der Verhastung des Bonariu« absah. Diese erfolgte jedoch nach Eröffnung der Voruntersuchung ebensalli Die Anqesckuldiqten Ituancn zwar, euren Meineid begangen zu haben, nach dem (fr c^bmß der Untersuchung muß sich aber die Uebcrz.ugung aufdrängen datz b.e «ngad-n d^ Besckulvigten keinen Glauben verdienen uno daß ihnen wohl zugemuthet werden darf, das ihnen zur Last gelegte Verbrechen begangen zu haben. Demgemäß wurden die Beschuldigten augeklagl und zwar: li Karl Hörle verhciratheter Schneider von Groß-Buseck. 27 Jahre ait, noch nicht bestraft daß er am 8 Februar 1881 tn der Sitzung Großh Schöffengerichts Gießen den vor seiner Vernebmung gcldflttcn Eid wissentlich durch e.n fal.ches Zeugmß verletzt. 2) Christoph Heinrich Bonarius, verhe.rathet, Glaser von Groß-Buseck, 35 Jahre all, weaen Körperverletzung berc.ts bestraft: 9 ta^ er zu derselben Ze.t vor derselben Behörde wiffentlich ein falsches Zeugniß mit 8. 1751 Eolnot. 2204) 8 (1421 Seh w «ab. in 473 136 M arnunf ' Es wird gebeten, den Lofoder. Medicinal-Leberthran nicht mit dem unter der Bezeichn an g Lofodinischer Dorschleberthran vielfach offerirten gewöhnlichen ßlankthran za verwechseln. rni Buchen-Schettholz, 28 11 51 1000 6700 2600 3 3 meitr 872 „ -Prügelhoi,, Ihefern» „ (2,5 m lang), Handel und Btrfcbr. — Lelearamme ohne Text. b. b. nickt» all eine Atresie enthalt,nbe IflcgYommr, btt buicb ihr blojiti Lmtreffen Kem «bresiotcn eine vorher »eradrebete Äunbt -eben, finb nickt überall gestattet. Zulässig smb sie innerhalb Dkvtlcklanb» iobann narb Belgien, Dänemark, Griechenland Helgoland Holland, Italien Rußland und der tiidti. Für die bitt letztgenannten Staaten, iowte für Belgien und Grieckenlanb, finb jedoch besondere Beförderungswege vorge schrieben — Für telegrapbtjche Postanweisungen bestanb bi» jetzt die beickrankenb« Bestimmung, daß sowohl am äinjttbluBfl»: al» am «u»zahlung»orte eine dem »ffenilichm Verkehr dienende LelegrapbenanstaU sein mußte. Dom 1. April an soll diese Beickränkunq versuck»weise in Wegfall kommen und auch an Orten ohne reletzrapbenansialt von der Postanstalr b<» Orte» die Sinzablung angenommen und da» Ilet-erweisung-telegramm mit der nächsten Postgelegenhett nach der am schnellsten erreickbaren TelegraphenstaNon Lbrrmittelt werben können. Ebenso wirb, wenn bet Bestimmung»ort kein reiegrapbenamt bat. bie letzte rrlegrapbenstatiLn mit nächster Postgelegenheit btt Anwtisung weiter beförbern und fall» auch kein Postamt am bttreffenben Orte ist' der letzte Pvstort burck Eilboten die Beförderung besorgen. Diese Anordnungen er. strecken sich auch auf den Verkehr mit Baiern und Württemberg Hvljvcrtteigerung in ber Fürstlichen Oberförstern Hohensolms. fjüliurrlidiif. Montag den 4 April er., Morgens um 8 Uhr, soll bei Wirtb ^Deißbrod in Salz- höben nachv Holz au- District An. stück, SLottenholz und Hardt des Salzbödener Gemeind« Waldes versteiget t werden: Buckenbolz: 150 Rm. Scheit-Lnüppel, 29 Rm. S'öcke, 676 Rm. Reiser, Sufernholz: 55 Rm. Knüppel, 202 Rm. Reiser, G «isckteS Holz: 434 Rm. Reiser. — Eroldorf, den 29. März 1881. Der Bürgermeister: „ DuchkN-S'ockoolz, Wellen Buchen-ReiSholz, Buchen- und Eichen Forstreiser L und LL. Elaste, „ Kiefern-Reisholz 1. Elaste. starke Elchen-Slämmr mit 3,73 km, ger.nge „ • * 0,62 „ 12 starke „ -Stangen für Wagner. Der Anfang der Versteige runz ist Morgens 10 Uhr in dem District ^Eberstein-. zunächst dcr Dbermüble, und wird gegen 11 Uhr in dem District „Helfholz", Äbtbeiluna Tvdimal, fortgesetzt. Hohensolms, am 26. März 1881. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Reoierförster.___ Hvizvcrfteigcruiig in der Großherzoglichen Oberförsterei Romrod. Mittwoch, den Donnerstag, den 7. und Freitag den April, aus ,Lmmtlichen D'stricten der Forstwaitei Romrod, 4-8 RiU>. von der Bahnstation ZeÜ-Romrod der Oberhissischen Bahn gelegen. Nadelstämme mit 336 Festmeter, Bau- und Scheitholz In den ver. 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Rcfi,n „flubt.i * -o« w. che» HetlanNali c r übersieht er hterbrt. baß <» sick auch tn diesem ÄaC, « kann, ber schon vor ber Einlieferung durch v.an- ? C*H I Ahif, iu tarn GekrLbrung verpflichtet war, und daß auch abgesehen diervon Se *en Oirhifnuna* tn eine Heilansialt tn dem vorliegenden Falle immöglich bie Rede leie ■ . rin lirioalmann rinrrn Ihanfrn, bn fich ft«t»iOlg in eine ^rüanflalt bcglb.n »cflie M A f*ellt< um trmfrltrn bl. ih.uwki,. «'Nutzung tn «tlrnlatn ju mnfgltibrn. ' dbente emig kann tie «<- ........ dem ßol«nlolt ju grant “tt mlflanlrntn «ofirn fnnc B.rbinb. , nt^ ’t' ri.l< 3«Sung bneA n.chl., .11 V-Nugin jur Z'.l tnf'tb.n 1™ bitll Dldm Xdc,. b.gang.n -n feinn •illibltn, bei* (m reat,(],n Sinne bt* SZBoTtb, bn füt einen bn tiutinblim b.ut|verhöre 11,394 Fragen gestellt wu ben Tal Urtheil lautete argen die Herren Frisier u Roßmann rrsp. deren ^gen'en. Die Serickt»kosten betrugen 6verzeichnelee Holz au« den Districlen Heckenberg, Dotter- wald, Hoherwald und Sloßkoxs bt« Obenhluftr «Stmtmbtwalbt« versteigert werben: Vucben: 180 Scheit, 194 Rm. -nüppel, 121 Rm. Siöckr, 1868Rm.Dnrch. sorstunqS' und Astreiser, Eicken: 18 Rm. Schett, 2 Rm. Knüppel, 6 Rm. Stöcke, 16 Rm. Reiser, Kiefern: 42 Rm. Reiser. Erofdorf, den 29. März 1881. Der Bürgermeister: 2203) Eolnot.______________ Donnerstag den 31. d. Dt unb event. die folgenden Tage, jedesmal Morgens 9 Uor und Mittag- 2 Ubr anfangend, wird mit der Bleckwaaren« Versteigerung in tu Restauration Stamm fort- grsahren. Bühner, 2192) Gerichts^ost;ieber. ponnrrltag drn 31. Mär), Nachmittags 2 Uhr, sollen in ber Flett schen Hofraithc 4 Kommoden, 3 Sopha, 5 Kleider schränke, 3 Tische, 1 Aiste, 2 Küchenschränke, 1 Pferd. 4 Spiegel,3 Schränke, 1 Ubr, 1 Ladeneinrichtung, 1 Regulator, 1 Nähtisch, 1 Waschtisch. 1 Secretär, 2 Kisten, 1 Oeldruckbild versteigert werden Gießen, den 29. März 1881. 2166) Bauer, Gerichtsvollzieher. schledensten Mmenstoilen, Nadeldkrbstangrn mit 38 Fistmrtrr, ,u Grubrnhol, ic. grri^ttt, Rm. Ritfernnuibbol;, in Rollen von 2 Mir. Länge, zu Gruben' und Pfählboft tauglich, 9lm. Radelk, üppelho!,. Weitere Auskunft «r-be ll auf Wunsch die unterzeichnete Stelle. Romrod, den 28. März 1881. Kropherzoglicke Oberförsterei Romrod. Seyd. ivu) 2200) Den Rest meines Waarenlagers, bestehend in: Bett Drellen, Federleinen, Cattunen, Tischtüchern, Schürzenzeuge«, Gardinen, Shirting Hemden rc. verkaufe ich, um rasch damit zu idumen, zu entsprechend niedrigen Preisen. A. Lüttringhaus Wwe. ____________________________Selterswea C- Nr. 182._____________________ KtriiKliaumwolle aller Art!! 2194) Ferner empfehle meine Besatzartikel^ als: Borden, Knöpfe, Einfassbänder, Seide, und Zwirne in allen Farben, zu den billigsten Preisen. «J. JJ. Sonnenstr. 104. 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Zu ersterem auf Wunsch Lagerraum oder Stallung._______Theodor Haubach. 2198) Ein gut möbl Zimmer zu ver- miethen.__________I Netter, C. 168. 2196) Ein möblirtes Zimmer mH Cabi- net zu vermiethen. Sonnenstraße B. 75. 2201) Ein schönes möbl. Zimmer mit Cabinet, sowie ein kleineres Zimmer zu vermiethen. Wilh. Herbert, Markt. ^aden )u vermiethen. In bester Geschäftslage der Stadt ist ein großer Laden mit Eomptoir vom 1. Juli l. I. ab zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. (2190 Vermischte Anzeigen. 2199) Ein Herr (Einjähriger^ sucht auf fofort ein, womöglich zwei, möblirte Zim- mer. Off, an die Exp. d. Bl. unter >1. J. Slrohhüik für Herren und Damen werden gewaschen, gefärbt und faconnirt. Muster liegen zur Ansicht bereit. Louh Gail, 1841)____________Mäusburg_______ 2174) Ein verh. Schuhmacher sucht Beschäftigung in Gießen. Näheres bei der Exved. d. Bltts.__________________________ 2178) Ein braves Mädchen, in allen häuslichen Arbeiten erfahren, wird zu baldigem Eintritt gesucht Frau S. Heichelheim, Neue Anlage 32. 2175) Zum Beischreiben von Geschäftsbüchern rc. empfiehlt sich ein in allen Comptoir-Arbeiten gewandter Mann mit schöner Handschrift- Näheres in der Exp Herren- und Aamcn- Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und faconnirt b i €. I Gail, 1891)Schulstraße 19. 2176) Ein Herr sucht für Anfang Mal in einem ruhigen Theile der etabt zwei Zimmer oder ein Zimmer mit Cabinet, möblirt, im oberen Stocke Gef. Anerbietungen mit Preisangabe nimmt die Exped d. Bl. entgegen__________________ Möbel-Transport Pit. Müller GIESSEN JO a E Z5 2 3 5 => äß ul' os -t er 1845) Ich empfehle mich einem ge hrten Publikum zum Waschen, Nähen, Bügeln, sowie auch zur Krankenpflege. Frau Schnepp, Seltersweg Nr. 6. Pfand-Versteigerung. Dienstag, den 5. und Mittwoch, den 6. April ds. Js., von Mittags 1 Uhr an, läßt Unterzeichneter im Saale des Gastwirt!) Bramm die in Nr. 73 b. Bl- verzeichneten verfallenen Pfänder gegen baare Zahlung öffentlich versteigern. Gleichzeitig kommen zur Versteigerung eine große Parthie Arbeitshosen. Die Pfänder können noch längstens bis zum 2. f. Mts. ausgelost oder prolongirt werden. (209) K. Grflnebanm. Turnverein Gießen. Die Beerdigung unseres leider so früh verschiedenen Turnbruders Vorturner Otto Zinsser findet Donnerstag Nachmittag 4V2 Uhr vom Sterbehause (Oswaldsgarten) statt. (2197 Die Theilnahme sämmtlicher Mitglieder ist sehr erwünscht. _______________________________Der Vorstand. Laudwirlhsciiallssdiule zu Weilburg a. d. Lilm. 1353) Begründet 1876 an Stelle des ausgehobenen Königl. landwirthschastlichen Instituts zu Hofgeisberg 2 Vorschulklassen (Eintritt mit Elementarbildung) 3 Fachklassen (Eintritt nut Reife für Tertia). Das Abgangszeugniß berechtigt zum einjährig- freiwilligen Militärdienst. — Oeffmtliche Prüfung zum Schluß des Wintersemesters 5. Aprll, Beginn des neuen Schuljahres 21. April. Anmeldungen bis zum 17. Avril an Director Mntzat in Weilburg, der auch Programme (kostenfrei) versendet und weitere Auskunft ertheilt. Das Kuratorium: gez. v. Wurnib, Regierungspräsident in Wiesbaden. Zur gcfl. Beachtung. Einem böswillig verbreiteren Gerüchte gegenüber, als würde durch meine Augenkrankhrit in meinem G schäfte nicht mehr gearbeitet, erkläre ich, daß alle in mein Fach einschlagenden Arbeiten nach wie vor auf das Billigste und Solideste in bekannt auter Arbeit, als Neue Spiegel, Eonsol-, Bilderund Photographie-Rahmen, iow e da? Neupoliren alter Nahmen rc. und Einrahmen von Bildern in Goldleisten rc. acfentot weiden. Bemerke nocv, daß meine Arbeiten durchaus keine Fabrik- arbetten sind, und bitte um wenhe Aufträge. P. Ritsert, Pergolder, 1858)__Wallthor A IS«.___ Z. Blochfche Hvf Lchvnfärberci in DARMSTADT. 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Verwandten, Freund n und Bekannten statt jeder besonderen Mit- theilu g d e traurige Nachricht, d ß es G ut d m Allmächtigen ge. faßen, ui fere innlgst gelebte G tiin, Mutt r, Tochter, Schwiegermutter un" Großmutter Ilaria EUne Jlaurer*, geb. Bangel, gestern Nach ittag 3*/, Uor uad Imgem schwerem Leiden in ihrem (Cafe I^eib). Mittwoch den 30 März: XXIII. Vorstellung im Abonnement: Die Lrufetssctlen. Schwank in 4 Acten von Oskar Blumenthal. 20-Francs-Stücke . . . do. in . Englische Souvereizns . Russische Imperiales Holländische fL 10-Stücke Ducaten...... Dollars in Gold . . . OSHKBMBH X X 16 17—26 16 16—20 20 41—46 16 72—77 16 65 9 55-59 4 17- 2C ■■■Di Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck «nd Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Hierzu eine Beilage.