1881 Mittwoch den 30. »Jlovember -rr. 27V bsaal. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Vureau r Schulsiraße B. 18. Gießen, am 28. November 1881. genommen werden kann. Dr. Boekmann. 153,074 Stimmen, n 142,515 Stimmen 125,388 Stimmen. ssefr 640,437 370,841 653 480 lörsen- Wochen liegende tbehr- worden. m, ler > Herm (777S •dMcil rsen Berg- ebniseen ;h Postro- (7801 ?rlin. 437,158 Stimmen, 311,770 len ch- o * n ■ 2, £ H > cn 2, c Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit vringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 P'. Dagegen erhielten im Jahre 1881 die Liberalen die Nationalltberalen die Secesfiontsten die Fortschrittler ____ das Centrum hat als im Vergleich beider Jahre verloren. Die SocialKemokraten hatten im Jahre 1878 , 1881 H * find also im Jahr« 1881 zurück- eg* ♦ r»$ ♦ s e rch^l -en . ---------—--. Gießen, am 28. Rov«mb«r 1881. Brrrefsrnd: Die Lehrerwohnungen. „ . - Die Großherzogliche Krcis-Schul-Commisftoil Gießen w„ Innerhalb S Tag.» 3(r.«°".n’un mW««lVb’ SÄ’» »lum.rm M. n-j/alif >’ * SBetiff fenb- Di« Landgistüts-Snstalt, insbesondere di« Bedeckung der Sint-n durch bl« Landgestütsbeschäler für 1882. Das Großherzoglichc Kreisamt Gicgcn an die GroßKerzoalicken Bürgermeistereien des Kreises. Si« haben binnen 8 Tagen zu berichten, w.e viele Schnne Sie im Jahr 1882 für zum Bedecken zu bringenden Stuten bedürfen we.den. ’ Dr. Bortman n. -.ff- bett, oipfoNWi msiL'N'd- uleitlo««’ c ries*? C (7643 ls". zusammen 1,817,832 Stimmen. Di, Liberalen in ihrer Gesammtheit, wie fie sich zu zählen belieben, baben also im Jahr. 1881 - und zwar nicht etwa unter dem Eindruck der Zwangslage engerer Wahlen, sondern bei den eisten Wahlen am 27. Oktober eine Einbuße von 54,012 Stimmen erlitten. Unter den größeren Parteien ist die conservative dir einzige, welche einen Zuwachs von Stimmen aufzuweisen hat, indem fie von 749,494 Stimmen im Jahre 1878 aus 870,358 „ „ „ 1881 fortgeschritten ist. Aus die Cenlrums-Cardidaten fielen im Jahre 1878 1,388,043 Stimmen, 1881 1,245,531 „ gegangen um Di« Partikularistrn vereinigten aus ach im Jahr« 1878 150,963 stimmen, „ 1881 92,471 ?! ET»'SSSÄÄi Ä x.t.rss.SÄS äWä'ää; ä. m. .......«»«.«.d» w.». .i* - «u'w Deutschland. Berlin, 25. November, Heme-Mutag find die Ab,Heilungen des Reichstags zusammengetreten, um di« vorläufig bes-dl°fien«n sünsFachcommisfio. >m> zu wähle». Di« Commissionen Haden sich nach ihrer Wahl sofort in fob gend.r Ltns^o^st, j-)t6nun(,g,gonimt(fion : «bgg. v. Vorsitzender; v Stvdew'tz^Stellvrrtteter des Doifitzenden; Dr. Pv'sch, L>chnftfuhrer, LLiöder (Wittenberg), Stellvertreter des Schriftführers; ^r. Clauswitz, Ä Dr. Mey« Zail«), «y!°ldt, -usf.Id, Dr. Blum, Dr. Wmdthorst, 5,hler fahr. v. Landeberg, Ack-rmann. *Abgg. Dr. Stephani, Vorsitzender; Hoff. n ^Stellvertreter deS Lorfitzenden; v. ttöllrr, L Lrchristsührer; Dr. Mkyer, i^enal 2. Schriftführer; Prtnz Rad^aill (Beutheu), 3. Schriftführer; Prinz . (Xarolatb 4. Schriftführer; Reiniger, Retter, Dr. Papeüter, Yhilemud Tr Gutfletsch, Schroedrr (Ober-Barnim). Llpkc, Dr. Hirsch, $ • Äter Reich sÄ ^Schele, Heydemaan. Niethammer, Dr. Wester- ^r" $ (uaacrn Bönninghausen, Dr. Perger, Dr. Mousang, Erb« gr°-^s'v. Ne'pperg.^Schmidt (Eichstäd,). Frhr. v. Manteuffel, Graf °. Dönhoff. Friedr,chftem. ^Eisston: Abgg. r. Bennigsen, Vorsitzender, Dr. Bock' n btt Vorfisenden : Schrader, 1. Schristsuhrer i Frhr. r. Pfetten, ?‘ »rhriftlübrei ■ Srbr v. Ow (Freudenstadt), 3. Schristsuhrer; Büchtemann, 2 «rh^v. iJUS, Lowe, Tr. Moller, Hermes (Parchim), We^eü-Malcho'w ^Pflüger, Rickert (Danzig), Schlutow Dr. Porsch, °. B-nda, j., mrnf n flajenej Graf v. Schönborn-Wiesentheid, v. »ulock, Dr^Aanz Frhr. v. Gruben, Baron r. Ärnswaldt-Böhme, Geraig, Frhr- Stellvertretendes Vorsitzenden; Dr. Paasch«, schris.fudrer; Glescheu, Stell- ... s.« Sckilitiübreis • v. P,lgr,m, Dr. Muller (Sangerhausen), Horn. 5) WahiÄugs. Commission, Äbgg. Frhr. v. Heeremann, Vo'-fitz-nder; Marisius Stellvertreter des Vorsitzenden; F hr- Beaulieu^Mar-onnay, e s^rittfübiei' Di. Dohrn, 2. Schrift sührer; Sruetermg, 3. Schriftführer , Dr ! Schw-rz'e Roland, Jacobs Wölfel, D.richlet, Dr. Lieber. Sochann (Ahrweüer> v^^^mng^v^B ^ch Bemeekurg, welche Fürst Bismarck „,n,rn 1U (einen Gästen über das Perhältniß der bei den letzten Wahlen für ^virsch ede^ Parteien abgegebenen Stimmen zu der An.ahl der Abgeord- ° machte wird heute folgende Mitthlüung veröffentlicht. " B«! ewer Pelgleichung der Wahlstatiprk des Jahres 1878 mit der deS ^°^°Jm^Jahre^l878^hatlen die Liberalen mit Ausschluß der National- liberalen und Fortschrittspartei ° ' 156,117 Stimmen, die Nationalliberalen 1 330,643 „ die Fortschrittler 385,084 „__________ ' zusammen 1,871,844 Snmmen. Tag Bur.au d.» SSejitHf.Ibw.b.U in Gießen befindet sich feit dem 12. November er- in dem Haufe des Zimm.rweister» P.tz - Grünbergerftraße, Lit. «- 16t»1 Franck, ®i«6«n, den 14 November 1881. Oberülieutenani ,. D- und B-zirks-Commandeur. _____ find also um 58,492 Stimmen, d. h. um 2/s ihres Bestandes zuruckgegangen- Die Polen hatten im Jahre 1878 210,062 Stimmen, 1881 194,894 °l'-° IX inZÄÄ^bnete mehr in den d^7Züammtza^l A"gr!?m Parteien - abgesehen von der gerin. aen I ffer der Tisäfier und der republikamschen DolkSpaittei ist die deutsch, gen ö-tt« ™ w' n Einnae, welche Set der ersten Absttmmung einen erb^m hat und zwar einen solchen von etwa ?27oOO Stimmen, d. b. von 4 pSt. der gejammten wahlberechtigten Wähler . 2 /.C-- q Millionen von denen aber wiederum nn Jahre 1881 666 450 %. b. ifemH* aenau 2/3 Millionen mehr als im Jahre 1878 fich von'den'Wahlen aärzllch fern gehalten haben. — Trotz der aufgeregten Agi- taiionen fie« Jahres hat sich also die BeiheUigung an den Wahlen vermin. Gießener MnMger Allskize- unb Amtsblatt fit den Kreis Gießen. Deutscher Deichstag. Sitzung am 28. November. dert, und zwar um 7 pCt. der gesammten Wahlberechtigten, d. h. sie ist von 63 auf 56 pCt- zurückgegangen. Berlin, 26. Novbr. In dem Befinden des Kaisers ist seit Freitag eine erfreuliche Besserung eingetreten, welche zu der Hoffnung berechtigt, daß Se. Majestät in wenigen Tagen daS Zimmer wird verlassen können. Die Kaiserin trifft im Laufe der kommenden Woche hier ein. — Gegenwärtig wird in Rußland ein Aufruf der polnischen Socialisten eifrig verbreitet, dessen Zweck es ist, die Begründung einer gemeinsamen socta- listischen Partei anzubahnen, in deren Verband die in Rußland lebenden Socia- ltsten der verschiedensten Nationalitäten ausgenommen werden sollen. Gleich« zeitig soll ein gemeinsames Programm für alle in Rußland lebenden Socta« listen ausgearbeitet werden. Berlin, 27. Novbr. Die „Nat.-Ztg." thetlt mit, daß die Nachricht, der Papst habe der preußischen Regierung den Wunsch zu erkennen gegeben, seinen Sitz nach Fulda zu verlegen, in einer Weise bestätigt wird, daß an deren Authenticität nicht mehr zu zweifeln sei. Seitens der Führer des Een« trums wird diese Nachricht aus's Bestimmteste für unwahr erklärt, während von diesen zugestanden wird, daß Verhandlungen zwischen der Kurte und der deutschen Regierung wegen Wiederherstellung der weltlichen Macht deS Papstes gepflogen werden. — Nach einer Zusammenstellung sind in Folge deS sog. kleinen Belagerungszustandes auS Berlin 155, auS Hamburg, Altona und Umgegend 195, auS Leipzig und Umgegend 70 Mitglieder der socialdemokratischen Partei aus- gewiesen worden. Von diesen haben nachträglich die Erlaubntß zur Rückkehr erhalten nach Berlin 6, nach Hamburg 7, nach Leipzig 4. — Im Jahre 1882 wird, wie im Jahre 1874, die Venus vor der Sonnenscheibe vorübergehen, später aber nicht, weder in diesem Jahrhundert, noch in dem nächstfolgenden. Die gebildeten Nationen bereiten daher astronomische Beobachtungen vor. Auch das deutsche Reich wird nicht ganz zurückbleiben, doch sind im Reichshaushalts- Etat nur 195,000;^. dafür auSgeworsen statt 610,000 JL tm Jahre 1874; denn eS werden diesmal nur zwei Expeditionen ausgesandt, die eine an die Mündung des La Plata und die andere nach der Magellanstraße oder den Falklands-Inseln. Berlin, 28. November. Reichstagswahl im 3. Wahlkreis: Wahlbe« berechtigte 26,886, abgesttmmt 19,398, Munckel (Fortschr.) 11,798, Wagner (cons.) 4196, Auer (Soc.) 3687; also ist Rechtsanwalt Munckel gewählt. — ReichStagswahl im 5. Wahlkreis: 15,032 Stimmen abgegeben, davon Günther (Fortschr.) 9341, Cremer (cons.) 3932, Bebel (Soc.) 1709; also ist Günther gewählt. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 28. Novbr. Der Kaiser hat heute die erste Ausfahrt nach seiner Krankheit gemacht und die üblichen Vorträge entgegengenommen. — Der Kronprinz hatte Mittags von 1 bis 2 Uhr eine Unterredung mit dem Reichskanzler, welcher sich gleich darauf in den Reichstag begab. Baden-Baden, 28. Novbr. Der Großherzog hat am Sonnabend zum ersten Male das Bett verlassen und sich tm Rollstuhle nach dem Garten- Salon begeben, wo ihn seine Tochter, die Kronprinzessin von Schweden, zum ersten Male begrüßte. Breslau, 28. November. Der Kanonikus Dr. Künzer ist heute Nacht 12 Uhr gestorben. London, 28. November. Gestern wüthete in ganz England ein heftiger Sturm, der in den Küstenstädten großen Schaden angertchtet und zahlreiche Schiffbrüche verursacht hat. — Die „Times" bespricht die zwischen der Türkei und Rußland in Konstantinopel geführten Verhandlungen und äußert sich dahin, daß die russischen Vorschläge, welche mit der vertragsmäßigen Vrr- Pflichtung Rußlands, für die Kriegsentschädigung weder eine GebietSannexwn, noch auch eine Priorität vor den bestehenden finanziellen Verbindlichkeiten der Pforte in Anspruch zu nehmen, im Widerspruch stäiden, Gegenstände seien, welche eine Einmischung Europas erheischten und nicht durch private Unterhandlungen in Konstantinopel erledigt werden könnten. — Der am 8. v. M. wegen des Gold'schen Eisenbahnmordes zum Tode verurtheilte Lefroy hat nun- mehr eingestanden, daß er nicht allein Gold, sondern auch tm Februar d. Js. den Gentelieutenant Roper in Chakham, letzteren angeblich aus Racke wegen Schmähung einer ihm befreundeten Dchauspieterin, ermordet hat. Italien. Rom. Am 8. December werden zu einer Heiligsprechung mehrere Hun- dert Bischöfe in Rom eintreffen. Man vermuthet, daß dieses kleine Conctl sich für Wiederherstellung der weltlichen Macht des Papstthums aussprechen wird. Selbst die Ultramontanen sehen aber ein, daß eine Wiedererrichtung unmöglich sein wird. Ihre Wünsche beschränken sich neuerdings auf das Pro« gramm, das ehemals Lagueronntere im Auftrage Napoleon III. aufstellte: „Rom und «in Garten." Auf Deutschland können sie sich zur Ausführung dieses Planes keine Hoffnung machen. Es wird nicht bezweifelt, daß Verhandlungen mit dem Vattcan im Zuge sind, nur hat der in Berlin befindliche Cardinal Fürst Hohenlohe nichts damit zu schaffen, obgleich er vom kaiserlichen Hofe ausgezeichnet wird und der Sotröe des Kronprinzen sogar tu seiner Amtstracht beiwohnte. Vermischtes. Darmstadt, 26. November. Dir Vollstreckung der Todesstrafe an Heinrich Mettmann von Groß Rohrheim fand, wie demselben zuvor eröffnet worden, heute Vormittag Punkt 71/4 Uhr in Gegenwart von zwei Mitgliedern Großh. Landgerichts der Provinz Starken- ; bürg, der Beamten der Staatsanwaltschaft, etneß Gertchtsschreibers, eines Gefängmßbramten zwölf von dem Gcmeindevorstand bkzetchncten und etwa 30 weiter zugelaffenen Pmonen, tm östlichen Hofe des Provinzialarresthauses statt. Nachdem der Verurtheilte, von dem Geistlichen 1 geleitet, an das Schaffst verbracht worden, verrichtete der Geistliche ein Gebet, und hrerauf übergab der Großh. Staatsanwalt den Verurteilten dem Scharfrichter mit dem Befehl, ihn dem Urthetl gemäß zu richten vom Leben zum Tove. Nach einer halben Minut.- war die Hinrichtung vollzogen Der ganze Act, während dessen di- Armsünderglocke läutete, vom Herausbringcn des Verurtherltrn bis zu erfolgtem Vollzug dauerte sechs Minuten Heinrich Weltmann hatte, seit ihm die Stunde der Hinrichtung bekannt gegeben worden, wettere Angaben gemacht, die zu näheren Ermittlungen geführt halten und insofern von Interesse waren, als er den Raubmord an sich zugestand und das früher von ihm behauptete Verhaltniß mit der Ermordeten für eine Unwahrheit erklärte. Zufolge seiner nachträglichen Angaben über den angeblichen Versteck dcS Geldes wurden alsbald Nachforschungen angcordnet, die indessen kein Ergebntß geliefert haben. Seine letzten Worte in der Zelle waren „Dein Wille geschehe." Von da an bis zum Tode war er ganz in sich zusammengesunken und anscheinend thetln huloS. Dresden. Der ncubegründete Verein der brutschen Nähmaschinen Industriellen „Concordia- hat eine Statistik der Branche aufgestellt, nach welcher in Deutschland 62 Näh- maschtnenfabriken existiren, in welchen ein Kapital von etwa 25 Millionen angelegt ist. Diese 62 Firmen erzeugten im Jahre 1880 416,417 Maschinen, meist Stngrrsystem, und beschäftigten 6565 Arbeiter mit einem Durchschnittsverdirnst von 886 X per Jahr. Exportirt würben davon 251,070 Maschinen. Als Exporlg,biete dienen namentlich Rußland, Oesterreich, Jtallen England, Spanien, Frankreich, Südamerika, Afrika und Australien, und neuerdings auch, trotz der 45 Prozent Sperrzoll, Nordamerika. AlS em höchst wichtiger Factor bet dem Vertrieb auf dem Weltmarkt hat sich die gefällige und elegante Ausstattung, sowie ein gewissenhaftes Justtren und Einnähen erwiesen und genießt das deutsche Fabrikat selbst im feindlichen Frank reich) ein solches Vertrauen, daß es im Durchschnitt bessere Preise erzielt, wie das ältere amerikan.sche. Ganz bedeutend haben sich auch die Hilfsindustrien entwickelt. Der Bezug von fertigen und halbfertigen Theilen fluctuirt zwar außerordentlich, da viele Etablissements eigene Apparatefabriken, Tischlereien und Gießereien u. i. w. besitzen, doch ergab das Mittel an bezogenen Theilen, Lacktrarbriten, Holzarbeiten, Schiffchen, Apparaten, Nadeln, Oelgefäßen u. s. w. einen Betrag von 1‘ 12 JL auf jede Maschine, so daß die Hilfsindustrien mit einem Erzeugungswertb von 4,372,37b JL an der Nähmaichlnenindustrie betdeiligt sind und wahrscheinlich minvestens 3/6 so viele Arbeiter beschäftigen, wie die Nähmaschinenfabriken selbst. Der Gesammtwerth der in Deutschland 1*80 erzeugten Maschinen dürfte 26 Millionen Mark übersteigen. Jedenfalls sind die Resultate dieser Statistik sehr erfreuliche; weder das Publikum noch die Branche selbst hatte bisher eine richtige Vorstellung von der großen Bedeutung der deutschen Nähmaschinemndustrie. — Ein Wahlcuriosurn, welches erst jetzt in Folge eines Gesuches bei der k. Regierung zu Potsdam zur Sprache gekommen ist, das aber für den Betreffenden kostspielige Nachwehen im Gefolge haben kann, hat sich nach der „D. Z." in Brandenburg n. H. zugetragen. Ein dortiger Geschäftsmann hatte, bevor er sich tn das Wahllokal begab, eine größere Summe Geldes an einen Geschäftsfreund nach Hannover bei der Post eingezahlt. Im Wahllokal holle er die zujammengekniffte Postquittung hervor, übergab dieselbe dem Wahlvorstande, und so wanderte dieselbe in die Wahlurne. Mehrere Tage darauf kam der Briefträg-r, zählte daS eing-zahlte Geld, welches dem Adressaten nicht auSgehändigt werden konnte, auf den Tisch und verlangte die Postquittung. Da ihm diese nicht gegeben werden konnte, steckte er das Geld wieder ein und entfernte sich. Nun versuchte der b-dauernswerthe Wähler alles Mögliche, um seinen werthvollen Wahlzetrel zurückzuerhalten, aber vergebens. Jetzt hat er sich an die Regierung zu PotSdam gewendet und gebetkn, ihm auS den Belegen Der Wahlacten feine abgegebene Postquittung zurückzugeben, hat aber bis jetzt noch keinen Bescheid und wird sich wohl schließlich an den Reichstag wenden müssen, wo die Wahlakten sich jetzt befinden. — sWahl-Anekdote.j Ein Gastwirth fragte seinen HaaSknecht, ob er einen Wahlzettel habe. Als dieser es bejahte, ließ der Wirth sich den Zettel zeigen und sagte dann zu dem HauSknccht: „Das ist nicht der rechte, bier hast Du einen andern." Bald darauf fragte der Wirth wieder: „Nun, hast Du gewählt?" worauf der Letztere wieder mit „Ja- antwortete. Als nun aber der Wirth abermals fragte: „Was hast Du denn mit dem andern Zettel gemacht?" da erwiderte der Gefragte, sich vergnügt die Hände reibend: „Ich habe den HauS- knecht vom.....Hofe damit angeschmiert." — In der Schweiz hatte man gefürchtet, das Erdbeben am 18. ds werde den Rifi« köpf über G^n vollends zum Sturz gebracht haben. DaS ist aber nicht geschehen. Jetzt will man die gelockerten Felsmassen, die immer noch drohend über dem Dorfe hangen, vom Düni- berg aus mit einem 8-Cm.-Feldgeschütz auf 1000 Meter beschießen. Die Gemeinde hat sich damit einverstanden erklärt. Nach 100 Schüssen würde es sich zeigen, ob der erwartete Erfolg .....‘VHIUMI * «*U| laiicriauiung zu erreichen sei. : Ginbeit und Wr nfcÄTi 22-J»obembet. Vor dem hiesigen Schwurgerichte hat sich heute ein ebenso trauriges als aufregendes Familtendrama abgespielt, das von der tiefen sittlichen Verwilderung, Die unter einem Theile deS hiesigen Bauernstandes herrscht, einen betrübenden Beweis lieferte. Auf der Anklagebank befand sich der Bauer Szczepan Newiadorni aus einem nahen russisch- polnischen Dorfe. Derselbe, kaum 30 Jahre alt, ist seit 5 Jahren verheirathet und Vater eines Kinves im zartesten Alter. Newiadorni ward jedoch, wabrscheinlich in Folge eines Verhältnisses mit einer andern Dorfschönen, seines Weibes und Kindes überdrüssig und suchte sich ihrer auf jede mögliche Weise zu entledigen. EineS Tages sagte er zu seiner Frau, daß er in einem Walde bei Eharzanow ein Stück Leinwand liegen habe, daS er über die Grenze nach Rusfisch-Polen schmuggeln wolle. Er forderte sein Weib auf, ihn in den Wald zu begleiten und zwar mit dem Kinde, damit dieses in die gedachte Leinwand gewickelt werde und letztere also dem Grenzbeamten nicht auffalle. DaS arme Weib nahm den Säugling auf die arme und folgte tn finsterer Nacht ihrem Manne. In dem gedachten Walde befinden sich mehrere, außer Gebrauch gesetzte Kohlenschachte. Ms Newiadomi mit Weib und Kind bei einem 14 Meter tiefen, zur Hälfte mit Wasser gefüllten Schachte anlangte, stürzte er beide in diesen Abgrund. Das Wasser hob die ihr Kind umklammernde Mutter auf die Oberfläche; in diesem Augenblick faßte sie mit der einen Hand einen aus der Holzwand hervorragenden Vorsprung, hielt das Kind in die Höhe und schrie um Hülfe. Der grausame Gatte aber beugte fid) über den Schacht und suchte sein mit dem Tode ringendes Weib und ben Säugling durch Erste Lesung der Vorlage über den Zollanschluß von Hamburg. Hänel be- dauert, daß nur die Frage des Reichszuschusses zu den Kosten des Anschlusses an den Reichstag gelange und weist auf die staatsrechtliche und constitutionelle Seite der Frage hin. Es handle sich außer um die 40 Millionen Reichszuschuß um etwa das Doppelte, was Hamburg selbst zu leisten habe. Es frage sich, ob dieser Belastung des Nationalvermögens entsprechende Vortheile gegenüberständen. Hänel beantragt schließlich Commissionsberathung, o Minnigerode bekämpft die Ausführungen Hänel's Die Annahme der Vorlage werde der bisherigen mehr internationalen Politik Hamburgs eine mehr nationale Richtung geben, die Bedenken Hänel's würden durch die Mit- theilungen der Regierung in der Commission zerstreut werden. Rach dem Abg Barth welcher die unzulängliche Begründung der Vorlage bemängelt, motivirt Minister Bitter den Standpunkt der Regierung und bemerkt, es handle sich nicht um eine Neuschaffung ( sondern nur um eine Verschiebung des Freihafengebietes, der Bundesrath habe darum > Erlegung eines Gesetzes nicht für erforderlich erachtet. Mit Bremen fänden , ebenfalls Verhandlungen statt, die Complicirtheit der Materie habe es verhindert die- 1 ^?*n aletchzeitig mit den Hamburger Verhandlungen zu führen und es sei zu hoffen daß dieselben letzt rasch vorwärts gingen Von Pression könne keine Rede fein' es ^"blc slch um Maßregeln, denen Senat und Bürgerschaft von Hamburg zugestimmt tritt c’n ) Windthorst fordert auf, die Parteipolitik bei Seite mW Ä.USb 3U p^fen, die Unzulänglichkeit der Motive mache eine com- mmarische Berathung notwendig. Fürst Bismarck erklärt, das ganze Reich sei in | bezüglich des gesammten Handelsgebietes betheiligt. Es handle sich ! ^nhprn111?1 Durchführung verfassungsmäßiger Bestimmungen, woran er j »«b«, auch wenn ihm Opposition entgegentrete. So lange ?"de er den Ausbau des Reiches mit allen berechtigten Mitteln ansireben. Die Gefahr einer europäischen Verwickelung sei für den Augenblick j beseitigt, nach allen Setten seien freundschaftliche Beziehungen geknüpft, er könne daher ' den inneren Fragen sein Augenmerk nicht verschließen. Vor eine solche Frage sehe er sich hier gestellt und er erachte die Stellung der Regierung zur Festigung der Ver- * fasung für eine stärkere Bürgschaft als das Parlament. Es ft au.5e, daß wir noch so wett zurück seien m den Bestrebungen für die Reichseinheit, wie sei es möglich, daß alle partikularistischen Fractwnen nach den Wahlen wachsen konnten? Auf Anerkennung habe er nie gerechnet, dem Kaiser und dem Heere gebühre der Dank für Deutschlands E'nheit, er habe nur die Einheit und Größe des Vattrlandes ?or Augen geha^t ünd ' wer ihm nachsage, er erwarte Dank, der beurteile ihn falsch. Meier (Bremens erklärt sich aus nationalen Gründen für die Vorlage. Lasker bemerkt Bismarck s^ mtt Eern und Ehren überhäuft die Dankbarkeit für seine auswärtige Polink dauere fort, in der inneren Polittk aber könne er nur von einer großen liberalen Vartei Stärkung erhalten. Fürst Bismarck erwidert, er verlange von Niemand daß er ihm em Opfer an Ueberzeugung bringe. Sie verlangen aber von mir, daß ich Ihnen meine Ueberzeugung opfere. Mich haben hier alle Fractionen in den verschiedenen Phasen meiner Bestrebungen für die deutsche Einheit bekämpft, ich kenne indeß kein persönliches Element in diesem Kampfe. Zur Sache bedauere er den Vorwurf einer auf Hamburg ausgeübten Pression. Das Reich habe keine Verantwortlichkeit für die Unvollkommenheit seiner Verfassung übernehmen können, wie sie der bisheriae äuftanh Hamburgs involvirte. Ich habe nur meine Pflicht als Reichskanzler gethan und werde sie ferner thun Ich habe nicht dte Einigkeit der Fractionen gestört/ich habe nu- die । die mich angegriffen haben. Wenn Sie alle meine Pläne und Meliorationen mcht wollen, so verwerfen Sie dieselben, nur die Verantwortung dafür, daß dieselben ?M^Staude kommen, will und kann ich nicht übernehmen. Der Reichstag verwies schließlich dte Vorlage an eine Commission. < Hmabfloßen in’« W-sier fo schnell oll möglich zu ertranken. Zum Glück kamen in diesem der Förste, Ker H^rschch lammt zwei Gebülfen de« Weg». Sie näbtrkn sich b über den »dgrvnd und rettete Mutter und »mb. «II die Frau miet er zur Besinnung kam, erzählte sie Ihren Rettern, daß ,hr Mann sie jammt c«m Äince in den Schacht g,ftürzt bade. Der Förster ließ den Verbrecher sofort Kem Geeichte überliefern. In Ker heut,gen Lchlußverbandlung sprach die Jury den Verbrecher schuldig, worauf er zu ledenöläng- licher Ä rkersirafe verurtheilt wurde — «in amerikanischer Viehhändler, j w»6rrtg der vtebhändler^ nennt der General- Iispkctor de« «ckerbaue« der Republik Uruguay einen Mr. Morgan, bekannt al« der König de« texanischen vtrhhankel«. Derselbe kaufte zu St. Antonia da« Bieb zu e»nem Preise von 4 Doll, per Stück, in Galveston ist da« Stück lckon 6 Doll, wer b und von hier werden die Lbiere in besonder« dazu eingerichteten Dampfschiffen jede Nacht 400 Stück nach Branchear, etnem Hafen von New-Orlean«, weiter befördert und baben einen Werth von 8 Doll err icht Bon Branchear werden die H,erden die Ufer de« Missisippt entlang, wo sie reiche Weide finden, bi« nach St. Lout« getrieben, wo der Ochse schon 20 Doll, kostet. von hier au« §,btn die Lhiere dann nach Milwaukee, Ehicago und RewAork, wo sie durchschnittlich frei Schlachtdau« mit 40 Doll, bezahlt werden. Mr. Morgan gewinnt al«o incL Kosten an jedem zlriere durch den Transport von Lexa« nach New Aork und anderen ähnlichen Stapelpläzen 36 Doll «ine Loncurrenz in diesem Geschäft« ist so gut wi, unmöglich, weil dieser Sp«eulant t brei üluftrirten Beilagen: Ein Krankenheim für Kinber. Von G- be Beaulieu M t Abbllbung. In ber Knabenc stat'on bes Diakonissenhaus^s Btthanien zu Berlin. — Die Dampfwalze Mtt bem Berliner Sttaßenbilb: „Achtung, bte Dampfwalze!" — Um chau am Büchertisch. Mit fünf Allustrattonen.__ 7802) Ein < äiteibtr sucht auf kurze Zeit Beschäftigung. Näheres bei Ofenputzer Engel, Caplansgaffe.______________________ 7824) Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen, das alle Hausarbeit versteht, wirb auf sofort gesucht- Lubwigsplatz 171b, 1. St. Kecitation von Rich. Türschmann Hamlet Mittwoch den 30. November, Abend- 7 Uhr, im Clubsaal. Sperrsitz JL 1,50, Saalbtllet 1,—, Gallerte 70 Für Familien Preisermässigung. Billets zu haben bti Herrn Z. Ricker, Herrn W. Rudolph und Herrn F. E. Fehsenseld. (7775 Saalbillets für Studirende bet Herrn Verwalter Stork, Aula. Gallerte »Schülerbillets ä 50 bet den Pedellen der höheren Lehranstalten. pehwaaren-Fagcr von H. 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Daniel Heil Lindenplah A. 28. empfiehlt: Export Bier zum Preise von 23 Pfq. ) Bei Abnahme von mehreren Lager-Bier „ „ „ 18 „ | ^en gern bekannter hochfeiner Qualität aus der Action-Brauerei in Giessen. D i er aus anderen Bierbrauereien führt genannte Handlung nicht. rie vor- (7808 7816) Zum 1. Januar 1882 soll die ©knerficDe am vatholoMchen In- stttut der Universität neu besetzt werden. Bewerber wollen sich bei dem unterzeichneten Director melden (Morgens zwischen 8 und 8y2 Uhr). Prof- Marchand, Süd-Anlaae C. 29. Gasthaus mm Mwen. Aut vielseitiges Verlangen Dienstaa und Mittwoch Abend noch (7820 Zwei grosse Concerto von der Familie Müller. Anfang 8 Uhr. Neues Programm- II. Btenien A fA K $3 Buckskin-, Wildleder- und Gla 1 zm ihA im ichuhe, Shlipse und Cravatten u / V 1/ .w B «...S — .r.r $ 7805) Freunden deS Wortes Gottes sei mitgetheilt, daß bet den alle Donnerstag, Abrnds 7% Uhr, in meiner Wohnung gehaltenen Bibelstun d e n (gegenwärtig über das 2. Buch Mosis) Jedermann als Theilnehmer willkommen ist. A. Wagner, Luth. Pfarrer, Bahnhofstr. 125, 1 Tr. empfiehlt 7810 Herren - und Knaben-Hemden, Kragen vjl# W und Manschetten, Patent-Chemisetts, Vorhemden, weiße und bunte ^Taschen- ■ wMy I 1ncher,Hemden-Einsätze, wollene Hemden, ■ ieidene, wollene und baumwollene Unter- W lacken und Unterhosen, Hosenträger, v v Wildleder- und Glace-Hand- - ...... in allen a ' Neuheiten und großer Auswahl, Regen- \ ’71nn? s"r Damen und Herren. v\ - großes Lager in allen Arten Mützen. Oberhemden nach Matz unter Garantle des Gutsitzens in nur guter 7822) (Vtn Dienstmädchen auf "achten gesucht. Nordanlage 114«. 7819) Em braver Junge kann in die Lehre treten bei Ph Mootz, Schuhmacher. Vermiethungen. 7807) Ein großes möblirtes Zimmer zu vermtethen. Bahnhosstr. C. 123. 7804) Ein Logis in meinem Vorderhaus, sowie ein kleines im Nebenhaus zu oermrethen._______I. Gg. Unverzagt. 7823) Eine Stube zu vermtethen bei _______________Wilhelm Lange. 7829) Schlafstellen zu vermiethen. ___________________Neuenweg B. 184. ^827) Eine Wohnung im 1. Stock an eine ruhige Familie oder zwei einzelne Leute zu vermiethen.K. Rüger. _ 7743) Die von Herrn Klaucke seither benutzte Wohnung ist wegen unerwarteten plötzlichen Wegzugs nach Düsseldorf zu vermtethen und event. sofort zu beziehen. _______A. Gabriel, Frankf.-Str. 33^. 7523) Ein kleines Familtenlogis in meinem Nebenhause an ruhige Leute zu vermiethen. Frau A. Loebcr, ______________________Grünbergerstr. 5242) Frankfurterstraße E. 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. NieS, Ober-Güterinspecior. 7205) Schönes Familienlogis mit Zubehör zu verm. Jacob Dörr, Mühlgusse 81. 7721) Familtenlogis im mittleren Stock zu vermiethen. W- Wendel, Gartseld 7699) Der mittlere Stock meines Hauses» bestehend aus 3 Zimmern, Küche rc., nebst dem dazu dazu gehörigen Stück Land ist auf sofort zu vermiethen. I. K. SpieS, Frankfurterstraße. 7402) Ein Logis, 5—6 Zimmer nebst Zubehör, per Februar n. I., auf Wunsch auch per sofort zu vermiethen. ______Wtlh. Reiber, Bahnhofstraße. 7482) Zimmer mit Cabinet und Küche an anständige Leute zu vermiethen im ______________Darmstädter HauS. 5105) Eine Familienwohnung irn 1.Stock zu vermiethen. A. Rüfinq, Bahnhof. 7524) Möblirtes Zimmer, per Monat 12 JL, auf Wunsch mit Kost, zu vermiethen. Näh, bei der Expcd. ds. Bl.___________ 7833) Ein Familtenlogis zu vermiethen bei Wtlh. Nagel, Brandgasse. 5122) Eine schöne Familienwohnuna an eine ruhige Familie zu vermiethen bei ___________Ehr. Lony, Bierbrauerei. Achmer Concert-Verein. Drittes Concert am Sonntag den 4. Dezember ü88I, Abends präcis*) 5 Uhr im Saale des Gesetlschastsvereins unter Leitung des Grossh. Univ.-Musikdirectors Herrn A. Felchner und gefälliger Mitwirkung der Pianistin Frl. Emma Grosscurth aus Kassel, des Herrn Hofopernsängers Joseph Staudigl (Bass) aus Karlsruhe, sowie des durch auswärtige Künstler verstärkten V ereins-Orchesters. 7831) PROGRAMM. I. Theil. 1) Symphonie in C-dur....... a. Andante, Allegro ma non troppo. b. Andante con moto. c. Scherzo. d. Finale, Allegro vivace. n. Theil. 2) Recitativ und Arie „Liebe ist die zarte Blüthe“ aus der Oper „Faust“ . . . 3) Fünftes Concert für das Pianoforte (Es-dur, op. 73) mit Orchesterbegleitung . . . 4) Lieder mit Pianofortebegleitung, a. „Greisengesang“ / b. „Aufenthalt“ t...... c. „Fluthenreicher Ebro“ .... 5) Solostücke für Pianoforte, a. „Feuerzauber“ aus der „Wallküre“ b. „Erlkönig“ ........ 6) Ouvertüre zur Oper „Faniska“ . . . . von Franz Schubert- „ L. Spohr. „ L. van Beethoven- „ Fr. Schubert. „ R. Schumann. „ B. Wagner-Braasin. „ Fr. Schubert-Liszt. „ L. Cherubini. Der Flügel von Blüthner ist aus dem W. Rudo 1 ph’schen Pianofortelager Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricke r’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der W. R u d o 1 p h’schen Musikalienhandlung ä Jt 2.50 (Sperrsitz ä Jü 3.50) zu haben. *) Der Zutritt zum Concertsaal findet nur durch den Nebensaal statt; während der Aufführung eines Stückes ist auch dieser geschlossen. — Um das Gedränge am Schlüsse des Concertes möglichst zu vermeiden, wird gebeten, dass die Inhaber der Saalplälze die Entleerung der Neben- sääle und Gallerien zuerst geschehen lassen. «W»WW«WWWW»MWWWMWWWWMWWMWWM^ Coües-Nnzeige. I Grstern Morgen 5 Uhr entschlief dem Herrn meine innigst I geliebte Mutter Frau Karoliue Schaffst ädt, geb. Holzer, Wittwe des verstorbenen Gold- und Silberarbeiters Wilhelm Schaffstädt, in ihrem 55. Lebensjahre, was ich Freunten und Bekannten der I Familie mit der Bitte um stille Theilnahrne statt besonderer I Anzeige zur Kenntniß bringe. Gießen, 29. November 1881. Namens der Hinterbliebenen: die tiestrauernde Tochter B Minna Schaffstädt. Die Beerdigung findet Mittwoch, Nachmittags 2 Uhr, vom I Sterbehause, obere Ludwigstraße, aus statt. (7812 I Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Hierzu eine Beilage.