Rr. 116. Dienstag den 28. Juni Kichmer Htnzeiger Intrige = nni Amtsblatt für brn Kreis Gießen.__ imrfau t «chulstraße B. 18. .31 u fleförbert. Hesterreich. ö vollkommen uobegrünbet. u AL 4lt Ten 42C 1 I an asc telegraphische Depeschen. eßolfTt ttleflt. (Jrrrtfpr»>HH«eroaD. Augsburg, 26. Juni. Die »Allg. Ztq." meldet, der König Hot unter huldvoller Anerkennung das Gesuch de- Ministers des Innern, v. Pseusfer, um Enthebung von seinem Posten genehmigt und den Regierung-. Präsidenten in Cbeibüpfm, Frhrn. v. Feilitzsch. zum Minister deS Innern ernannt. Der bisherige Minister v. Pf.uffer wird Präsident in Oberbayern und ist gleich, zeitig in den erblichen Zreiherrnstand erhoben. Der beiderseitige Amtsantritt erfolgt am 1. Juli. Pari-, 26. Juni. Rach amtlicher Feststellung beträgt die Zahl der Tobten in Marseille 3, wovon 2 Franzosen und 1 Italiener, die der Derwun. deten 18 wovon 5 Franzosen und 13 Italiener. Madrid, 26. Juni. Die amtliche „Gaceta" veröffentlicht das Dekret des Kenigs, durch welches die Cortes aufgelöst, die Neuwahlen aus den 21. Auaust anberaumt, und die Kammern zum 20. September einberufen werden. Ehristiania, 26. Juni. In Drammen ist unter den Arbeitern der tortigen Lägeweik? ein Strike au-gebrochen. Die Arbeiter stürmten da- Rathhaus, um zwei verhaftete Kameraden zu befreien. Zur Wiederherstellung der Ordnung wurde Militär oor. Christian!« nach Drammen gesandt. Am F-eitaa Abend kam es zwischen dem Militär und den A.bettern zu einem blu. t'.aen Zusammenstoß, bei welchem ein Arbeiter getödtet und mehrere andere verwundet wurden, auch ein Ofsicier und einige Soldaten wurden verwundet. Spater gelang es, die Ruhe wieder herzustellen, und ist dieselbe neuerding- nicht gestört worden. Petersburg, 26. Juni. Das „Journal de St. Petersbourg" be- zeichnet die von London aus in deutschen Zeitungen verbreiteten Meldungen über russische Projekte in Centralaflen als durchaus absurd. Ebenso seiea die Mittheilungen in dem Briefe der „Times- aus Kalkutta über eine Anhäufung russischer Truppen bei Kashgar und einem bevorstehenden Eonstict mit China rstr Deutschland. Darmstadt, 26. Juni. Schluß de- Inhalts Großh. Regierungsblatt- (Beilage Nr. 16): 14. Dienstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- anädiast aeruht: am 23. Mai dem evang. Pfarrawt-.Landidatrn Konrad grord aut Maar die evang. Pfarrstelle ju Burkhards ^übertragen, am 12 Juni den HofwagenwLrter Kuno Nees zum Hosstallportter, mit Wirkung vom 1. Juli d. I-. an, zu ernennen. «m 19 Mat wurde dem SchulamtSaspiranlen Wendel Schuckmann au« Udenbeim eine erledigte Lehrerstelle an der Gemelndeschule zu Affolterbach, am 21. Mai wurde dem Schullehrer Heinrich Linst Lenz zu Allertshausen die erlediate Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Schadges übertragen; an bem). Tage wurde der Ludwig Weber aus Stockau zum »Mente., bet den natur- wissenschaftlichen »bthetlungen de« Museums ernannt; am 26. Mat wurde dem Sedulamtsaspiranlen Jacob Wagner au« Leiselheim die "^ig^e Lehrer- stelle an der evang. Schule zu Gau Weinheim übertragen; am 30 Mat wurde fcer Dauaufseher Peter Schwöb.l zu Fmtben zum Steuerausteher ernannt, am 4 Stunt wurde der von dem Herrn Fürsten zu Alenburg-Birstem auf die erledigte erste Lehrerst.lle an der Gememdeschule zu Offenlhal präse^tirte SchuU>mt«aspirant Friedrich Bopp au« Diebach am Haag für diese stelle bestätigt u flg gm zg. Mai wurde der Schullehrer an der Ge- meindeschule zu Günter,ürst Philipp Ritzel au« dem Dienste entlasten. 16. Ruhestand-Versetzung. Am 7. Juni wurde der Schullehrer^an btr Schule zu Heibstein Georg Dehn auf sein Rachsuchen in den Ruhe ftar.b versetzt. - n 17. Loncurrenzeröffnungen. Erledigt find: die zweite evang. Psarrstelle zu Worm-i dotation-mäßiger Gehalt 2206 JL Line mit einer Ledrerm k->h. L.Jeifion u besetzende Lehrerinuenstelle an der Gememdeschule ju Muhlhe m a? iTm MfcrhrfJn lÄedalr von 1000 v* Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu DieteSbeim mit einem jLhrli^ren QOO Lme - die erste - Lehrrrstelle an der kath. Lchule ^Groß-Stemdeim^mit einem nack dem Dienftalter deS betr. Lehrers sich (Äebalt von 1000 b,s 1400 JL; dem KreiSrathe zu Offenbacd, lÄ dem katb^Pfarrer und dem Ortsvorstande zu Groß-Steinheim steh: da- fÄnt«"o5?.»t ^biefa Stelle zu. Lme Mw einem kath. Lehrer zu be- fetzende Lehrerfielle an der Gememdeschule zu Bieber mit einem I^b.ltchen Gehalt von 1066 JL , . m 18 Sterbefälle. Gestorben find: am 25. Januar der Justizrath L P Theodor Kolb zu Darmstadt; am 31. Januar der Forstmeister i. P IviihHm TOeibl m Darmstadt; am 7. Februar der Forstmeister i. P. Fredrich ffitUjelm Weihl ° > Februar der Landgenchl-diener in P. Joh. ^28 Avril der ordentliche Proseffor der Phvfik Dr. Hermann H«a,g -u am 28. -lpNi Schullehrer Paul Ruy zu Gernshetm; am 'der evang. Psairer Lukwig Luck zu Wols-kehlen; am 1 «d der Kckmllebrer Seinnch Schmidt zu KleinLtnden, an dem,. Tage der M mstertal- @(f)uW« v-wr ® n $3dfd) Darmstadt; am 8. Mat der evang. Pfarrer Kirchenrath^ Johann Karl Friedrich S.ßner zu Eberstadl - am 12. Ma. ^laerickt-secretSr L P. Eduard CellartuS in Gießen; am 13. Mai der gebt« Cbr'stopb Simrock zu Groß-Steinheim; am 17. Ma. der Geh. Ho - f ii Karl Christian Friedrich Wortmann zu Gießen; an kern,. ^baVctimuKt L £ Philipp -lenk zu Alzey; am 21. Mai der Tage °er x ‘ Wahlen; am 28. Ma, der Oberförster i. P. S K Ä; «« 30. Mai der Oberster L P. Adam Ernst ^Darmstadt ■ am 3. Juni der Schullehrer Johann Becker zu Gau-Alzesheim; an dems. Tage der Schullehrer Johanne« Sauer zu Rumpenheim. Berlin, 25. Juni. Der Vertrag mit Hamburg ist heute vom Bun- desrathe genehmigt worden. Hamburg hat daraus den Anschluß arf Grund 3it 34 der Verfaffung beantragt, und dreser Antrag ist sogleich angenom- worden Die Ausschüffe für Zille und Steuern, Handel und Verkehr und füt Rechnungswesen find beauftragt, Vorschläge wegen de« Vollzuges zu machen. Das Unfallversicherungsgtsetz ist vom Bundesrarh abzelehnt worden. Dortmund, 25. Juni. Den neuesten Berichten der .West». Ztg.' zufolge find bei dem gestrigen Grubenunglück 17 Bergleute um'« leben gekom- men und 5 leicht verwunde!. Sämmtliche Leichen stnd bereit« zu Tage I» »-> S - Ml °°m 13 dl- dl, d,W ", «rl-t-n »"»'» °-»«-d-»d. D--«-»»»-"»..'- ».m 7.S0 100 Oieften am 24. Juni 1881. Droßher,»gliche- Jhei«amt Gießen. P l vr. Bookman n. ---------------- Petersburg, 26. Juni. Der .Regierungsbote" veröffentlicht ein Telegramm des diplomatischen Agenten in Bulgarien, Hitrovo, aus Rustschuk vom 12. dS., in welchem derselbe die Reise de« Fürsten Alexander beschreibt und den enthufiast schen Empfang heroorhebt, welchen derselbe bei der Beoo> n teiunq fand. In Rustschuk sei der Fürst von einer Deputation der Einwohner. (d>aft begrüßt worden, welche eine Adresse überreichte, worin dem Fürsten dai - vollste Vertrauen ausgesprochen wird. Dieselbe Deputation habe auch ugc (Hitrovo) eine Adresse zugestellt, in welcher dem Kaiser Alexander und bet , , russischen Volke für die Unabhängigkeit Bulgariens, sowie für die Einjetzur^. n dcs Fürsten Alexander gedankt wird. Den gleichen Gefühlen gaben auch a dfn bete Deputationen, aus Varna, Silistria unb Tmtukai Ausdruck. ---------------------------- * daß wenigstens während der Erntezelt von Seiten der Regierung Sorge dahin getragen werden möge, daß die Wetterberichte und Wetterprognosen möglichst rasch zur allgemeinen Kenntniß gebracht würden So stand z. B dieses Thema wiederholt auf der ; Tagesordnung des „Landwirtschaftlichen Clubs für Hessen und Nassau" und kam die ! Sache auch bereits im deutschen Reichstage zur Sprache, wo der elsässische Abgeordnete Grad einen diesbezüglichen Antlag stellte. In dec am 30. März d. I. hierüber statt- ! gehabten Reichstagsverhandlung waren nun alle Parteien darüber einig, daß die ell- ' gemeinste Kenntniß und Publikation der Wetterprognosen für die Landwirthschast -on unendlichem Vortbeile sei, sowie daß von Seiten detz Reichs und der Emzelregierungen in dieser Beziehung noch viel geschehen müsse. Der Regierungscommissär, Staais- secretär Stephan, wies zwar auf die noch bestehenden Schwierigkeiten hin, die Witterungsberichte zum Allgemeingut zu machen, wobei er namentlich den Kostenpunkt betonte, konnte aber doch nicht umhin, gleichfalls die hohe Wichtigkeit der Sache anzuerkennen und äußerte hierbei den Wunsch, daß die Schwierigkeiten beseitigt werden nlöchten, damit die telegraphischen Wetterberichte tn allen Gemeinden möglichst rasch publicirt werden könnten. Wir sind momentan nicht im Besitze des Protokolls über die betr. Reichstagssitzung und erinnern uns nur, daß der Antrag Grad (em gewiß seltenes Ereigniß im Reichstage) einstimmige Annahme fand. Leider scheint die Reichs- regierung über anderen Projecten und Arbeiten bls jetzt noch keine Zeit gehabt zu haben, der Sache näher zu treten, so daß der Beschluß des Reichstags und das in jener Verhandlung zu Tage Geförderte wohl als „schätzbares Material" noch in den Acten schlummert, um möglicherweise darin noch lange vergraben zu bleiben. Um so mehr sollte es Sache der für das Wohl der Landwirthschast besorgten Einzelregierung n sein, so viel in ihren Kräften steht, die Sache zu fördern. In Deutschland geschieht nämlich in dies r Beziehung im Hinblick aus andere Länder, wie z. B. Frankreich, Belgien, England und Amerika von Staatswegen noch äußerst wenig, in Preußen und auch in Hessen so zu sagen gar nichts, denn die in der „Darmstädter Zeitung" publlcirien meteorologischen Beobachtungen des Katasteramtes mögen wohl einen wissenschaftlichen Werth besitzen, einen praktischen Nutzen für die Landwirthschast haben sie indessen gewiß nicht. Einzelne große Blätter, wie „Kölnische", „Frankfurter^ und „Magdeburger Zeitung", haben sich nun theilweise unter Aufwand bedeutender Mittel eigene meteorologische Beobachtungsstationen errichtet, theils lassen sie sich die auf Meldungen aus allen Tbeile der Erde basirenden Berichte und Prognosen von der deutschen Seewarte telegraphisch Übermitteln. Es ist nun aber nicht Jedermann in der Lage, sich ein großes, täglich mehrmals erscheinendes Blatt zu halten, andererseits sind Die Heineren Blätter wegen der bedeutenden Kosten (so gerne sie dies vielleicht möchten) meist auch nicht im Stande, sich den gleichen Luxus zu gestatten und Hunderte, ja Tausend von Mark zu obigem Zwecke zu verausgaben. Würden aber, wie dies wohl öfter geschieht, Blätter die Berichte der Seewarte aus größeren Zeitungen, welche die Berichte telegraphisch erhalten, abdrucken, so würde dadurch absolut nicht das Geringste gewonnen jein, da dieselben dann allzusehr poat festum in die Hände der Interessenten gelangen würden, ganz abgesehen davon, daß der Abdruck der Wetterprognosen, auf welche cs hauptsächlich an- kommt, von Seiten der betreffenden größeren Blätter meist gar nicht gestattet wird. Der Einzelne und selbst Korporationen können in dieser Sache nun freilich ohne Unterstützung der Regierung wenig thun, fragen wir aber, ob es denn überhaupt nicht möglich sei, daß auf diesem Gebiete zum Wohle der Allgemeinheit mehr geleistet werde, so brauchen wir, um diese Frage zu bejahen, unsere Blicke nicht nur nach außerdeutschen Ländern zu richten, indem wir hierfüür ein nachahmenswerthes Beispiel tn unserem Nachbarstaate Bayern finden. Wie z. B. in Bezug auf Organisation des Feuerlöschwesens, so ist man uns dort in mancher Beziehung auch auf landwirthschaftlichem Gebiete noch überlegen und hatte der Abgeordnete Mat ty, welcher selbst viele Jahre als Landwirth in Bayern gelebt hat, wahrlich nicht so Unrecht, wenn er in feinen in der hessischen Kammer gehaltenen Reden Bayern wegen feiner trefflichen Organisation als ein wahres „Musterland" lobte. Auch wir stehen durchaus nicht an, zu erklären, bai> wir in dieser Beziehung noch manche wohlthätige und in der Praxis bewährte Institution aus Bayern auf unser Lan> übertragen sehen Zöchten. Es ist dies auch bezüglich der Mittheilung der Wetterprognosen der Fall. Von der Centralstelle in München, welche ihrerseits mit der deutschen Seewarte und den meteorologischen Hauptstationen des Inlandes in reger Verbindung steht, werden täglich Wetterberichte" resp. für die betreffende Gegend festgestellte Prognosen telegraphisch in alle Theilc des Landes geschickt und ist für dieselben ein verhältnißmäßig so geringer Preis angesetzt, daß «rößere Gutsbesitzer und Gemeinden, ebenso wie die kleineren Blätter dieselben leicht nd ohne allzu große Opfer beziehen können. Durch die Blät er und Blättchen, welchen diese Berichte birect zugehen, werden dieselben aber möglichst rasch bei Der ganzen Bevölkerung bekannt und rechtzeitig zum Allgemeingut. Weich' hohen Nutzen nun diese rasche Verbreitung für die gefammtc inländische Landwirthschast während der Ernte hat und daß dieser Nutzen unter Umstanden für eine Gegend ganz gewaltige Summen repräfentiren kann, darüber brauchen wir weiter kern Wort zu verlieren. Wir ft d überzeugt, daß auch unsere hessische Regierung, welche ja gerade auf landwirthschaft- lichem Gebiete jedem vernünftigem Fortschritte Förderung zu Theil werden läßt, der Sache gerne ihr Interesse zuwenden wird, ebenso daß die Landstände auch ihrerseits, wenn die Regierung mit einer diesbezüglichen Forderung an sie heranträte, bercitwilligst die nöthigen Mittel bewilligen würden, denn die so verwendeten Gelder würden sich gewiß reichlich rentiren. Im Uebrigen dürsten sich die Kosten, wenn man vielleicht im Anschluß an den Nachbarstaat oorgtnge, auch gar nicht einmal so hoch beziffern. Der Bundesgenossenschaft der gesummte, inländischen Presse, ohne irgend welchen Partci- unterschied, dürften sich Regierung wie Stände versichert halten Wir wollten die Sache nur einmal in Anregung bringen und sprechen den Wunsch aus. daß dieselbe alsbald nach dem Zusammentritt des neuen Landtages auch vor dessen Forum gebracht wird. Zum Schluß aber möchten wir unseren Landwirthen noch den Rath geben so lange wir in dieser Beziehung noch nichts Besseres haben, sich zur Erntezeit eines auten Barometers zu bedienen, das in den meisten Fällen schon seinen Zweck erreichen dürfte (wenn es auch selbstredend ebensowenig, wie dies bei den auf meteorologischen Beobachtungen basirenden Wetterprognosen der Fall ist, stets das Wetter mit absoluter Sicherheit vorher anzeigen wird). Wir legen indessen einen besonderen Nachdruck auf das Wort „guten", denn ein sckl chtes und in defcctem Zustand befindliches Instrument • Wie wir deren gar oft in Wohnungen von Landwirthen als Wand-Decoration sanden ist absolut werthlos, die verhältnißmvßig unbedeutende Ausgabe für ehien guten Baro- . meter wird sich aber gewiß reichlich lohnen. (N. H. V) Lokales. Nach dem Jahres'Bericht des Octroi'Conlroleurs beträgt das Octroi' Einkommen der I. in der Periode vom 1. Januar 1880 biS dahin 1881. 1) Für Schlachtvieh .... 25759 17 2) „ Fletsch und Wildpret . 2504 84 3) „ Brennmaterialien . . . 18060 — 4) „ Mehl, Früchte und Back- waaren 20372 35 5) „ Getränke .... . 21822 23 Im Ganzen «8518 59 Zurückvergütet wurden 11858 85 Bleibt Einkommen 76659 74 In der gleichen Periode 1879 betrug solches 73980 05 Daher in 1880 mehr 2679 69 Stadt Gießen: II. in der Periode vom 1. April 1880 bis dahin 1881. 1) Für Schlachtvieh .... 25410 4S 2) „ Fleisch und Wildpret 2519 05 3) „ Brennmaterialien . . . 17418 82 4) „ Mehl, Früchte und Back- waaren 20028 47 5) , Getränke .... . 23075 81 Im Ganzen 88452 63 Zurückvergütet wurden 11332 15 Bleibt Einkommen 7712u 4h Gießen, 27. Juni. Schw Urgerichtsverhandlung am 25. Juni l. I.: Gegen Georg Noll II Ehefrau von Schwarz, wegen Vervortheilung der Gläubiger. Im Jahre 18ti8 verheirathete sich die Angeschuldigte mit Georg Noll II, Müller in Schwarz. Die VermögenSverhältntsie oer Ehegatten, welche ihren Wohnsitz auf der Mühle des Ehemannes genommen, waren von Anfang an keine besonders günstigen; daS Geschäft wark nicht viel ab, dazu kam, daß der Mann auf sein Geschäft nicht den nöthtgm Fleiß verwandte uno daß er mit der Zett sich dem Trunk hingab. Alle diese Verhältntffe führten zu allmäh- ligem Vermögenßrückgang. Ende der 1870er Jahre und insbesondere mit Beginn des Jahres 1880 mehrten sich die Executionen, so daß im Herbste 1885 die vorhandenen Mobilien nicht ausreichten. Am 14. October 1880 brach in der Scheuer des Noll, welcher an diesem Tage noch ferner ledigen Schwester Katharine die Hofratche mit Mühle verkaufen wollte, um dadurch dem Drängen seiner Gläubiger zu entgehen, Feuer aus, welches die Scheuer völlig in A'che legte. Die daraufhin eingelettete Untersuchung ergab gewichtige Verdachtsgründe für »ine Brandstiftung Seitens des Noll, wcßhalb er am 17. November v I. verhaftet und Voruntersuchung wegen Brandstiftung gegen ihn eröffnet wurde. Während Georg Noll II. noch verhaftet war, erschien am 24. November seine Ehefrau bei Großh. Amtsgericht Alsfeld mit dem Antrag aut Einschreibung des gesetzlichen Hypothcklitels auf den Antheil ihres ManneS an den Immobilien, bezüglich ihrer Jllatenforderung im Betrage von 1800 Gulden, indem sie vorstellte, ihr Mann |ci im Vermögensrückgang, die Zwangsvollstreckungen in ihr beiderseitiges Vermögen mehrten sich, die Immobilien seien mit Hypotheken bereits belastet. Da Seitens eines der Gläubige' gegen die Einschreibung des Hypothektitels Protest eingelegt wurde, auch zur Sicherheit einer weiteren Forderung bereits der dingliche Arrest in das unbewegliche Vermögen des Georg Noll II. angelegt worden war, konnte dem Antrag der Ehefrau deffelben nicht stattgegcben werden. Dieselbe ließ am 15. Deeember v. I. durch Leonhard Noll von Schwarz, ihren Generalbevollmächtigten, bei Großh. Amtsgericht Alsfeld den Antrag auf Einleitung des Can cursverfahrens über das Vermögen ihres Mannes stellen, indem sie zugleich ein Vermögens verzeichniß vorlegen ließ, inhaltlich dessen das Vermögen etwa um 3000 JC überschuldet war. Nachdem ihr verhafteter Ehemann am 18. deffelben Monats diesem Anträge unter der Anaabe, daß er zahlungsunfähig sei beigestimmt hatte, wurde am 22. deffelben Monats der Concura Über das Vermögen des Georg Noll II durch Großh. Amtsgericht Alsfeld eröffnet und Geometer W o 11 r ab von da zum Verwalter ernannt. Das von diesem am 7. Januar er. im Betsein der GrorgNoll II. aufgenommeneJnvrntar ermittelte eine Ueberschuldung von 2455 JL Unterm 14 Fe bruar l. I. beantragte der Concursverwalter, welcher begründete Zweifel in die Vollständig keit feines Inventars hegte, die Vorladung des am 14. Januar l. I. seiner Hast entlaßenen Georg Noll II. und seiner Ehefrau behufS Ableistung deS OffenbarungSeldes; in dem hierzu auf dem 1. März I. Js. bestimmten Termine gelang es den eindringlichen Vorstellungen des Richters wie des Concursverwalters die Georg Noll II Eheleute zum Geständnisse zu bewegen, daß eine große Anzahl von Mobilien seit Mitte November 1880 verkauft, verschenkt oder sonst wie bet Seite geschafft worden waren. Unterm 17 März l. Js. wurde deßhalb Einleitung einer Voruntersuchung gegen die Georg Noll II Eheleute unter der Anschuldigung des betrügerischen Bankerutts bezw. der Vervortheilung ihrer Gläubiger beantragt. Die Georg Noll II. Eheleuten versuchten zuerst der Strafverfolgung sich durch die Flucht zu entziehen, was ihnen jedoch durch ihre am 10. April l. IS. in Bremen erfolgte Festnahme vereitelt wurde. Nach dem Ergebntß der heutigen Verhandlung hieltm sich die Geschworenen von der Schuld der Angeklagten nicht für üb-rzeugt und sprachen daher da8 „Nichtschuldig" aus, worauf der Gerichtshof dieselbe von Strafe und Kosten freisprach und sie sofort aus der Haft entließ. — In einem Hause in der Wallthorstraße wurde am Samstag von einer fremden Eier» Händlerin ein Fußteppich gestohlen. Der Diebin ist man auf der Spur. — In einer hiesigen Schneidmühle hatte am Samstag ein Arbeiter das Unglück, daß ihm von der Kreissäge ein Fingerglied abgejcknttten wurde. Von einem ähnlichen Unfall wurde ein Zimmermann betroffen, welcher sich in Folge des Ausgleitens der Axt in's Bein hieb. — Ein Handwerksbursch», welcher in hiesiger Stadt am Samstag Abend eine U >r gestohlen, wurde gestern früh in Lollar verhaftet und hierher transpottirt. — In der Samstagnacht wurden in der Frankfurter Straße von einer Mauer mehrere Deckstetne herabgeriffen. — Am Wiesecker Weg gab es am Sonntag Morgen 3 Uhr einen Hetdenseandal, zu dem wahrscheinlich eine oder mehrere der dort wohnenden holden Schönen Veranlaffung gegeben hatten. Die Krakeh'.er wurden abgffaßt, nachdem ihnen ein Hausbewohner, dem der Scanda'. jedenfalls zu arg geworden, nachgesetzt und sogar mit einem Pistolenschuß Respect beizuvringrn versucht hatte. — In der Nacht von Sonntag auf Montag spielte wieder einmal das Keffer fein* Rolle. Ein Student wurde von einem jungen Bürschchen, welches in Gemeinschaft mit einem andern durchaus einmal mit Studenten anbinden wollte nicht ungefährlich mit einem Taschenmesser in den Rücken gestochen. Der Thäter wurde eingesteckt. Schlflfabericht. Mitgetheilt von dem Agenten deS norddeutschen Llovd E. W. Dietz in Gießen. Bremen. 23. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdamvfer Hermann, Eapt. H. Bauer, com Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 8. Juni von Bremcn abgegangen war, ist heute wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 25. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Oder, Eapt. C. Undütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12 Juni von Bremen und am 14. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohl« behalten in Newyork angekommen Handel und Berkehr. Frankfurt, 25. Juni. »Marktbertcht. ■ Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Etr. 3.50—5.00, ^»kroh JL 3.00—4.00, Butter 50 Kilo OL 80—00, im Detail 1. Qualität das Pfund 1.20—00, 2. Qualität datz Pf. 1.10-00, Eier das Hunder: 4.00 -5.00 Ochsensieych per Pfund 60-70 Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45 -55 , Kalbfleisch 35—55 H Hammelfleisch 40—65 SchweinesteisL 60-70 H, ein Habn JL 1.70—2.00. ein Huhn JL 1.80-2.2 ' eine Ente JC 2 50 -3.00, eine Taub: 50-00 junge Gans A 4.00—7.00, Ha'"- das Stück 1.80—2.00, Poularden JL 3—4/0, Rehbock daS Pfd. 00—00 H Kapaune JL 3 00- 4 Wätscher Hadn JL 9—12, Kartoffeln 100 Ko. JL 0.00—0.00, Kohlkraut 20 Blumenkohl 1 St. 50-70 Wirsing 20—30 Gelbcrübcn 1 Bund 10—00 Zwieö n 1 Bund 0 A Sellerie das Stück 50—00 H, Meerretrig 1 Stück 00—00, Spargel das Pfirn: 30—00 H, Romain-Salat 50 H, Endtvien 00 H. Rothkraut 40—50 Weißkraut 40 Arttsckoken 50^, Erbsen daS Pfv. 12—20 $ Bohnen daS Hundert JL 0.90—1.00, neue Kartoffeln das Pfd. 16 — 18 das Malter Jü 14.—00, Kopf-Salat 3—5 H, Spinat 30—40 H, Schnittlauch das Grbund 3 Gurke 20—30 Kohlrabi 6—00 H daS Stück, Kirschen das Pfund 19 — 20 ______ ____ krs* Das Museum des historischen Vereins (im Rachhaus) ist jeden Montag von 11—12 Uhr den Mitgliedern des Vereins geöffnet. Konkursverfahren. 4344) Utbtr da- Vermögen de- JoKann Georg Hauser II zu Steinberg wird heute am LS Auni 1881, Vormittag- 9 Uhr, tal ton» kur-verfahren eröffnet. Herr Max Pilger in Gießen wird zum Sonkur-verwalter ernannt. Lvl'kur-forderungrn stnd bi- zum Ö6 Neueste l'elrolfiiiii-kiicliiipiiarale. vollständig geruchlos, sowie durch eine patentirte Vorrichtung auch vollkommen gefahrlos, verkauft unter Garantie (3754 Tlu Haubach 9 C. 126. Bahnhofstrasse C. 126. 22 Juli 1881 bet dem Berichte anzumELde«. ES roub zur Befchlußfaffung über die Wahl etoeS anderen Verwalter-, loixne über die Bestellung eine- GläubigerauSfchuffe- und eintretendea Fall- über die tn§ 120 der «onkur-ord- nuna bezeichneten Gegenstände, iowie endlich zur Prüfung der angemeideten Forderungen auf Areitag den 29. JuU 1881, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur fton- kur-maffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur KonkurSmaffe etwa- schuldig sind, wird ausgegeben, nicht- an drn Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch dte Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie au- der Sache abgesonderte Br- friedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter biS zum 30. Juni 1881 Anzeige zu machen. Gießen den 25. Juni 1881. Da- Großh. Amtsgericht Gießen. 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Juki er., Vormittag« S Uhr, im Bureau der Garnison-Verwaltung, Rahrungsberg B. 163? anberaumt, wozu qualifieirte Unternehmer mit dem Bemerken eingeladen werden, daß da- selbst Bedingungen, Kostenanschlag und Zeichnungen zur Einsichtnahme at^- geleat sind- t425'5 Gießen, den 22. Juni 1881. Grokh. Püarnifon - Verwaltung. Holzbcrstcigcrung tm (Yi-stencr Stadtwalde. Montag den 4. Juli 1881, von Vormittags 9 Uor an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Distrikt Qberhag, nachverzeicknete« Hol, versteigert werden: A. Brennholz: Schetth. Prüzelh. Stockh. XetSH. Raummeter B>elltn 100 B. Bau-, Werk- u. Nutzholz: 156 Kiefenistämme mit 99 3ULUll in stets frischer Füllung, empfiehlt 3873) Gg- Wilh.. Weidig Das Aktikste in ächt franz. Kleiderkattwnen empfiehlt 4067) F. Holberg, Kirchenplatz. Hirnflag den 5. .Juli, Pormtttaas 11 Ubr, soll auf bablcfiflan r>toaencht bafl C*mnb stuck der Heinrich IBalbfAmOt II. Uhe leutc m Heuchclbcim Jlur XVl /212,1 825 Mtt- Acker auf der ^»ohleiche merstdietend versteigert werden. Gießen, den '23. Mai 1881. Großher-ogUchcS Lrtvgericht Gießen. 3617)______Müller._________ flonnrrflag Örn 26. Juli, Borwtttgg» H llhr, soll die Hosraitbe detz Georg Boos Flur Vt* 81 Meter Honmthe in der Löwengasie meistbietend verstriaert werden (ließen, den 10. 3uni 1881 Großhrrzogliche- OrtSgerichl Gießen. 4024) Müller Mittwoih hm 29. Juni, Nachmittag- 3 Uhr, \ werden in der Südanlage 4<* versteigert 1 Part die Gcrüststaugcn, Walt. Eisempaaren. Bohlen, Dteckholz und Vollen. 1 großer ‘puppen 2 kleine Schuppen,'»vettern, 2 Prubl- sSsser, 11 Holzdöcke, 4 behauene Gosscnsteme, 1 Schrotlellcr, 1 Lisch und 1 Hausen Bogen Die Versteigerung findet bestimmt statt. 4348) Bauer, Gerichtsvollzieher. Mittwoch dm 29. Zuni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Aofraübt 1 Spiegel, 1 ltommode, 1 Nähmaschine und2 Schranke versteigert werden. 4317) Bauer, Gerichtsvollzieher. Sehr günstig gelegene Bauplätze yon den zur Theodor Wode'schcn ConcurSmaffe ge- hörigen Grundstücken find preiswürdig zu verkaufen. Nähere Auskunft crtheilt der unterzeichnete (5oncurSverwalter. Gießen, den 27. Juni 1881. 4343) M Pilger. Feilgebotcnes. Pflanzen: Blumenkohl, Weißkraut, Wirsing, Ober- und Erdkohlrabi zu bab'n. (5- Tttinberger, Bäcker. (4:549 feinsten saftigen th 9 Neue Bäu-. 4308) Bettladen stehen billig zu Dtn kamen- D- 57 Neustadt im Hinter bauS. Cvrsetten / in großer Auswahl in allen FaconS empfiehlt billigst 31. Fangmann. 4328) Gut erhaltene Möbel, Lüchen- gerLthe, Süchenfchrank mit GlaSauffatz, sowie sonstige HauSh^ltur.zS - Gegen- stände werden wegzug-halber verkauft Wallthorstraße, im Haufe des Hrn. Locomotivf. 2. St. 4243) (Hn Kafreedrenuer, neuester Construction, für ca 15 Pfd-, billigst zu Dcrfaufm. Bei wcmr sagt d.e Erv d-Bl- anskleider, von 3 v4L an, empfiehlt in verschiedenen Stoffen A. Docter. (4133 Petroleumherde und alle Sorten Kochgeschir empfiehlt (420 Carl HenseL Wallthorstr Feinfter Dorsch-Qberthran fast geruch- und geschmacklos in Flasc a 60 ^>. JC 1 unb X 1,70. Derselbe eisend alt; g 1 JL. pr. Fl. C. F. Temmler kräftiges Skhivarzbrot 1. und 2. Sorte empfiehlt > Aug. Guhr, Linden- M 4283) 3635) Indem ich hiermit das verehrliche Publikum zum Abonnement >e )e 5 . 3* L 4341) jl adj Hilfe fudjcnfr, <3 * durchfliegt mancher Itranke die Zei- hingen, sich fragend, welcher der vielen Heilmittel - Annoncen kann man ver- => «3 (ft® — : : ■> 2) 3) 4) ^•es» 6/ " Möbel-Transport PB». Müller giessen E 4i> 3 ÄE a. st« I P 4334) Berathung über wichtige Schulangelegenheiten, Neuwahl der Beamten. Bo) Bei meiner Abreise von hier aüRmeinen Freunden ein herzliches Lebe- nw| Franz Schilling, Photograph. „Zürichs Baufrage. 34jähriges Stiftungsfest. Allgemeine Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. w >e* in. Der Vorstand. Dr. H. v. Ritgen. 4326) Emcm verehrlichm Publikum zur Nachricht, daß außer den Wochen- »arkttagen mein Kartoffel - Der- kauf sich Asterweg A. 108 (Im früheren Schneider'schen Hause) Erfindet. Marg. Hausg, 1 von Holzheim. Vermischte Anzeigen. kleineres Spezereiwaaren- ^kscbaft wird zu übernehmen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Chiffre J. H befördert die Expedition dieses glattes. <4338 -^ol) 9teues Heu kaust, wer? sagt die Exped. d. Bl. Set. u. Conf. 27/6 81. 7 Ahr. 1. Gr. (4310 4299) Ein kleines ^um lienlog^s sofort zu vermiethen. »F-ldscklönchen.^ Die soeben erschienene Nr. 39 enthält. H ons Dilien der Thürmer. Aus einer ungeschriebenen, aber wahrhaftigen Chronik der Stadt Braunschweig. Bon Ludwig Hanselmann. (Schluß.) - Gemeinsame Mahlzeit. Nach dem Gemälde von G. Bregenzer. - Weihnachten auf Fiji. - Aus der Mappe einer alten Jungfer. Bon Luise von Falken. I. Die liebe Verwandtschaft. — In der Spatzenmühle. Novelle von Zoe von Neuß. (Schluß.) — Verschiedenerlei Büchereien in .Nom. Von Leopold Witte. Mit zwei Illustrationen: Fliegender Buchhändler in Rom. Die Bibliothek im Vatican. — Beharrlichkeit. Zugleich noch eine Er- mnerung an Tholuck. Von ß. Wiese. — Am Familientisch: Gesundheitsrath. Mit zwei illustrirten Beilagen: Das historische Festspiel zu Rothenburg ob der Tauber. Von Carl Regnet. Mit zehn Illustrationen. — In unserer Spielecke. Der Journallesezirkel «X?;?* TZ”"*"*’* Univ.-Buchi). Sf Ant.q. (Fr. E. Fehsenfeid) ^prgrLn Dei^Icbcne illustrirte Journale unterhaltenden und belehrenden Inhalts beträgt vierteljährlich nur 3 Mk. -50 =»fn. Zweimal LöcheM- kM_^^chl"tag. Abonnenten werden jederzeit ausgenommen. (299 wesentliche Verbesserungen und Erweiterungen erfahren hat. Nament- 1 ist der im verflossenen Winter so sehr beschädigte Wasserbau nun llständig neu hergerichtet etc. Turnverein. Dienstag den 28. d. Mts., Abends 9 TJhr flußeroröentf. f)iiu|itoerfiuninruihi im Restaurant Schnell. Tagesordnung: 1) Berichterstattung über den Verein, Ga und Kreis. Todes-Anzeige. d«u»d-n, Verwandten und Bekannten hiermit die S, ®Ä.«e JsK**' «*• Christian Henkel Innaetn schwerem Leiden heute Mittag 1 Uhr dem Herrn sanft entschlafen ist. ’ 1 Um stille Theilnahme bitten Oie trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 26. Juni 1881. Di- Beerdigung findet Dienstag den 28. Juni um 3 Uhr von dem akademischen Krankenhause aus statt. U. Hepler, Tapezier, Ludwigsirasse? hält sich einem geehrten Publikum in allen vorkommenden Arbeiten bestens empfohlen. — Reelle Bedienung. Sopha’s, Rohrstühle, Rouleaux und Gallerten etc. zu den billigsten Preisen. (-4267 trauen? Diese oder jene Anzeige im» ponirt durch ihre Größe; er wählt und wohl in den meisten Fällen da» — Unrichtige! Wer solche Enttäuschungen vermeiden und sein Geld nicht unnlld auLgeden will, dem rathen wir, sich von Richter'» BerlagS-Anstalt in Leipzig die Broschüre .Gratis»Auszugkommen zu lasten, denn in diesem Schriftchen werden die bewährtesten Heilmittel ausführlich und sachgemäß besprochen, so daß jeder Kranke in aller Ruhe prüfen und da» Beste für sich auswählen kann. Die obige, bereit» in 450. Auflage erschienene werden dauernd unt. Garantie geheilt durch die weltberühmten (3233 Oberstabsarzt Dr. Müller’schen Miracuio-Präparate Depositeur Karl Kreikenbaum,Braunschweig. Brochürc discret und franco gegen Einsendung von 60 H in Briefmarken. .. Uenerafoerfainmfung des I Loeat - Geteerbvereins w1 „ , 4334J Dienstag den 28. Juni, Abends 8 Uhr, o< rm Cafd Schwinn. ' Gesucht ^tüchtiges Dienstmädchen. Kaplans- gM C. 2271/2, (4197 Vermiethungen. 4342) Ein geräumiges freund!, möbl. Zimmer mit Kabinet auf sogleich oder pater zu verm. 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Unterrichtsstunden und Badezeit für die Schuljugend sind an den Wochentagen Vormittags von 10-12 und Nachmittags von 3-7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur Vormittags von 7—12 Uhr In diesen Stunden wird gute und strenge Aufsicht geführt, so dass die verehrl. Eltern in jeder Beziehung beruhigt sein können. Wenn verehrliche Badegäste die Wäsche zum Aufbewahren in der Anstalt lassen, so ist das Wärterpersonal angewiesen, dieselbe zu übernehmen gegen eine mässige festgesetzte Taxe. Nähere Bedingungen sind in der Anstalt zu erfahren, wo auch die Abonnementsliste zur gefälligen Einzeichnung offen liegt. _______________Ij« Clir. Kübsamen. Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. ... . 434f) Di- Sommer - Generalversammlung findet nach vor" jährigem, in Hungen gefaßten Beschluß am 2. Juli d. I. in Braunfels (SolmserHof) statt unb tve.ben bazu bie Mitglieber ber Gesellschaft sowie alle Freunbe der Naturwissenschaften und beten Damen geziemenb emgelaben. Tagesorbnung: Rechenschaftsbericht. Vorstanbswahl. Vorträae Gemeinsames Mittagessen. Gemeinsamer Gang nach bem Schloß unb bem Schloßgarten. MM.; C) ö- - Uo ?. • 2 ' Bade und Schivimm Anstalt von L. Chr. Riibsamen eröffnet