rannen. feinen @[a< Roth. IT >Ffg. musik llMiidjtn 91*. 2111)1: 13 Frankfurt; der besonderen unvergeßlicher ebenen. 6. d. Mts-, ?att. Vorstand. (3670 rr ^schieden iß. gewandter W; Restauration Lui cd- tödelivagcn »n @r. # •" ■> 8rauere.lJ^-"" *%£!*• •N**» ibbttrit6 "W366> Mf": ;KS 1881 Samstag den 28. Mai chichener 'Anzeiger Avikigk- und Amtsblatt für ben Kreis Gießen. -------- — ■ ■ ■■ — -■---—--- ■ Preiv vierttljäbrlich 2 Mark 20 Pf. mit Vrinq-r'.vhn. Hurcau : Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». Durch die jtoft biogen vrcrleijLhrltch 2 Mar! 50 Pj. Amtlicher Hheit. Betreffend: Ueiersiedelung von schulpflichtigen »inbern in andere Gemeinden. am 241 9X1,1 18tiL Die Großhcrzoglichc Kreis-Schul-Coinmisfion Gienen an die Schulvorstände des Kreises. Wir tbellen Ihnen nachfolgende hohe Verfügung zur «enntntßnahme mit. vr. B o e k m a n n. Betreffend: Statistisch' Nachweisungen über da« Bolksschnlwesen. am 24 TOa* ,88t Die Großhcrzogliche Kms-Schul-Comaiisswn Gießen an die Schulvorstände des Kreises. ffiit sehen der Einsendung der noch rückständigen Nachweisungen in rubr. Betriff — cf. Gießener Anzeiger Nr. 103 — innerhalb 8 Tagen entgegen. vr. Boekmann. _ Betreffend: Wie oben. Darmstadt, am 26, AM 1881. Das J]ro[jf)crAOflfid)e Ministerium Des -Innern unö her -Inlli.i an die (^rostderzoglicben Kreisämter. 88 ,st schon wiederholt vorgekommen, daß schulpflichtige Kinder, weiche In andere Gemeinden übergefiedelt finb, an il)«tn neuen Wohnvit. 'ärgere tteit nickt »um Schulbesuche herang-zogen würben, weil bereu Eltern Unterlasten hatten, sie bei dem L>chu Vorstande anzumelden. b * $ 11m foltfctß iu verbüken erscheint eS als angemessen, daß wenn m einer neu etngezogenen Familie schulpflichtige Mnder vorhanden sind, hiervon de betreffenden Sch^oorstandc alsbald durch die OrtdpolizeibehSide Mitlheilung gemacht wird und beaustragen wir Li-, die letztgenannten Behörden dem -» ' spreckend anzuweisen. v. Starck. ----------------- aa) --------- B e k a nn t m achun g. Da« »urtau bet Distrikt«, (»ianehmerei Gießca I befindet sich vom 1. Iunl 1881 an hinter bet «irche, Lit. A. Nt. 20 im unteren Stock — links. Der Füsilier der Landwehr-Infanterie — Schuhmacher — Albert Wieck, geb. am 7. Juni 1842 in HetlSberg, Kreis Heilsberg O/Pr., hat sich der ;Äb"™ „"'SUnlZ el"nf den Genannten zu vig.l.ren, ihn im B.tr.tungssall. dem nächsten B.zirk-feldwebel b.hus« Anmeldung zuzusüdr^ un^vo^GescheheE hierher Mitihe.lung zu machen. g^^h^„^s,C°mmand°. Mehrheit des Retchstages dem Grundgedanken der bundeSräthlichen Vorlage beistimmen urb die Einführung des DerstcherungszwangeS noch in dieser Srsfion beschließen wolle, wird die Bitte gestellt: ..Der hohe Reichstag wolle bt- chlteßen, daß den Vcrficherungspfl'chttgen gestattet sein solle, auch bet Privatgesellschaften Versicherung zu nehmen, sofern solche die Entschädigung nach denselben Bedingungen und in demselben Umfange gewähren, wie die zu errich- te: den Re'chS-. resp. Staats-Anstalten.^ Sollte das nicht zu erreichen sein, so bittet die Eingabe alleräußersten Falls: Der hohe Reichstag wolle beschließen, den S 58 des Gesetzentwurfs folgendermaßen zu fasten: Versicherungsverträge, welche von Betriebs-Unternehmern oder solchen Personen, die nach § 1 zu versichern sind, gegen die Folgen der die letzteren treffenden, In diesem Gesetze bezeichneten Unfälle mit Privat-VersicherungS- anstalten geschlofftn find, erlöschen mit demjenigen Tage, an welchem dieses Gesetz in Sraft tritt. Die aus die noch nicht abgelausene DerstcherungSzeit entfallende rattrlicke Prämie verbleibt den betr. Privat-VersicherungS-Gesell- schäften alS Entschädigung und wird den Verficherten auf die bei der Reichs-, resp. StaatS'Anstalt zu nehmende Derficherung zu Lasten deS Reiche--, resp. der einzelnen Staaten angerechnet. J^end etwas wird jedenfalls vorgekehrt weiden müffen, um den Privat- Versicherung-- Gesellschaften die Lösung ihrer Verbindlichkeiten möglich zu machen; ob gerade daS hier erbetene AuSkunstSmittel zulässig befunden werden kann, laffen wir dahingestellt. — Gegenwärtig weilt hier ein hoher Beamter deS englischen General- postamtS, um unsere Posteinrichtungen näher aus eigener Anschauung kennen zu lernen. Heute Nachmittag besichtigte er lange Zett die Paketanvahmeftrlle de- HofpostamtS. Nach dem neuen internationalen Verttage hat sich bekanntlich auch die englische Postverwalturg alS solche mit der Paketbeförderung zu 25. Mai. Bei der gestern stattgehabten anderweitigen Wahl eines Reichstagsabgeordneten in dem Wahlkreise Rinteln-Hosgei-mar-Wolshagm sind nach den bis jetzt vorliegenden Resultaten für den Lehrer Liebermann in Sastel (Fortschritt) 2174 Stimmen, für den Senator Schläger in Hannover (not.»liberal) 1620 Stimmen urb für den Rittergutsbesitzer von der Malsburg zu Eitbeberg (conl) 753 Stimmen abgegeben worden. Hamburg, 25. Mai. In der heutigen Sitzung der Bürgerschaft erklärte Dr. Gieschen vor dem Eintritt in die Tagesordnung, daß einer hier eingetroffenen Privatdepesche zufolge eine Präliminar-Uebereinkunst zwischen der Hamburger Regierung und der Reichsregierung zum Abschluß gelangt sei und daß er anfrage, ob den Vertrauensmännern hierüber etwas bekannt sei. Nachdem hierauf eine verneinende Antwort erfolgt war, beschloß die Bürgerschaft, ein Ersuchen um Auskunft an den Senat darüber zu richten, ob der Vertrag abgeschloffen sei, und vertagte sich sodann bis zum Freitag, indem sie erklärte, Aeutschlaud. Verlia, 25 Mai. Der Reichstag berirtb den Antrag v. Varnbülir'S, bett, die Revision deS llnterstützungSw nsitzeS und die dazu vorliegenden Anträge des Grafen Ltolbera der Adaa Herwig, St .t und Niesir und nahm den Antrag v. lernet 5 flU d e sämmtlrären voistcdendcn Anträge dem Reichskanzler zur Erwägung zu überweisen. Es beginnt sodann d'c Beratbung deS Antrags Richter s, bett, die Emver- leidung der Unterelde m den Zollverein. In dieser Angelegenheit brachte m letzter Minute v. Mmnigerode folg«den Änttaa ein: In frrroagung doy eS der Stellung deS Reichstags nicht entspricht, den Versuch zu machen, durch eme Be.chlutztasiung 'einerieltS die Entschließungen deS BundeSrathS innerbalb besten Zmtänbigkeit zu be- „nflufien, über btn Snlrag .Wd)kr «arflen jur Zageiiorbnung uberjugrben. Staate fecretär v. Bötticher verliest eine Erklärung, worin er Ramcns der verbündeten Regierungen die Unterstellung deS Richter-Karsten scben Antrages jurürtonit, daß der BundcSratd Beschlüsse fassen könnte, welche bin Zweck versolgcn. die Rechte einzelner ^undiSstaaten zu verletzen und worin er gegen den Versuch, d e lttitswlteßungen beS BundeSratdS durch ein 'olcheS Vorgehen zu beeinflusten, Verwahrung ewlegt Der BundeSrath, seiner Eompetenzen und seiner Pflicht wohl bewußt, Kalt eS mit der Würbe ber von ihm vertretenen Regierungen nicht vereinbar, sich an den Verhandlungen eines Antrages, wie b-r Richier'sche, zu detdeil.gen. Der BundeSrath verlaßt darauf den Saal." (Sensation.) Der Adg. Richter vcrtdeidigt seinen Antrag Windtborst beantragt die Erwartung auSzusprcchen, daß bt'8 jum Abschluß der zwischen dem Reich und Hamburg über den Zollanschluß schwebenden Verhandlungen keine Veränderungen be- »üalich der »zollocreinSniedcrlage und dc4 Hauptzollamts zu Hamburg vorgenommen werden sollen. Wolmon vertheidigt den Ausseld'ichen Antrag. Die Debatte wird darauf bis tfrdtag^H ^a^fr hat zum Sonnabend eine Einladung zum Diner beim Fürsten Bismarck angenommen. - Graf Fehndorfs, Flügeladiutant deS Kaisers, ist zum General- L'aUmant^amttEb'n.^^ geflCnüb„ ba6 bie beuticbr R--»-rung ouigeforbert worben sei, in ber Wnesiscken jlngelegenbe:t bie ilermiltelung ju übernehmen Htbie Norbd Allg. Zig.' in ber Sage, ju erklären, baß von keiner.L-erte ber beuiichen Regierung em berartiger Antrag gemacht worben sei unb baß em Ivlcher Antrag ab- gelehnt worden wäre. , Berlin, 25. Mat. In hiesigen leitenden Sreisen macht; man fein ßebl daraus, daß man die Pariser Münzconferenz alS versebltes Unternebmen ansiiht; auch die Hoffnung, durch die Conserenz schätzbares Material für die weitere Gestaltung der Müuzgesetzgebung zu gewinnen, scheint nur in sehr de. schetdenem Maße erfüllt. ~ m , — Nachdem der Commijfionsbrricht über die UnfallversicherungS-Dorlage zur Feststellung gelangt ist und nach AuSweis deffelben die von den deutschen Unfallversicherungs-Gesellschaften an den Reichstag eingereichte Petition nur m wenig Punkten Derückfichtigung gefunden hat, ist jetzt von der Magdeburger Allgemeinen DerficherungS-Actien-Gesellschaft nachttäglich eine reue Eingabe erfolgt, welche an erster Stelle bittet: „Der hohe Reichstag wolle unter Äb« lehnung des vorgelegten Gesetzentwurfs die Reichsregierung auffordern, unter Zugrundelegung der oben aufgeführten Punkte in nächster Session ein erwei- tertes Hastpflichtgesetz zur Vorlage zu bringen", für den Fall jedoch, daß die daß sie vor der Erlheilung tu.er Vh.ta-oit übir irgend einen anderen Gegenstand nicht m Beralhung treten werde. Kesterreich. Wien, 23 Mat. In der heutigen Sitzung des österreichischen Unterhauses faiib . eucrvtngs ein ZDischenfall statt. In der Debatte über den Schulantrag Lienbacher's bezeichnete Eou^rd Süß den Antrag als eine Schmach und das Vorgehen der Mehrheit als ein Verbrechen. Der Präsident Smolka rief Süß zur Ordnung. Im Hause entstand daraus großer Lärm: die Linke ui b die Rechte riefen gegenetnanber, die Galerien klatschten demonstrativ Beifall. Der Präsident verfügte die Räumung der Galerien, welche darauf von den Ordnern anstandslos vollzogen wurde. Die reservirten Logen blieben von der Räumung ausgenommen. Nach längerer Pause wurde die Sitzung wieder ausgenommen. ZlranKrcich. Paris, 23. Mat. In den Gawbettistischen Kreisen bietet man Alles auf, die tunestsche Angelegenheit so bald als möglich zu beseitigen, damit ein Theil deS ExpeditlvnS-CvrpS bis Ende Juli nach Frankreich zurückkommen kann. Der Vertrag mit dem Bey wurde in der heutigen Sitzung mit 453 gegen 1 Stimme angenommen. Die übrigen Gegner des Vertrages enthielten sich der Abstimmung. Allgemein bemerkt mau die heutige Erklärung des Conseils- prästdenten Jules Ferry, daß der Bey keinen Einspruch gegen den Vertrag erhoben habe. Die Anklagen, welche die Opposition heute gegen die Regierung vorbrachte, daß dieselbe ihre Exp'dttton gegen Tunis hauptsächlich nur deshalb gemacht habe, weil sie gewisse Privat-Jntereffen sicherstellen wollte, gelten allgemein als begründet. (Mln. Ztg.) — Der Mtn ster-Restdent Roustan tritt in Tunis schon vollständig als Machthaber auf. So zwang er den Bey, den General Ben Aled, Mitglied des obersten Ministerrathes, und desien Sohn, der Adjutant ist, abzusetzen und sandte am 21. ds. feine Commtssare in dnö Iudenvtertel von Tunis mit dem Befehle, die Juden zu zwingen, ihre Buden zu öff .en, und die Ladeuinhaber, die sich weigerten, zu verhafien. Roustan wollte den panischen Schrecken heben, der in Tunis herrscht, und fing mit den Juden an, die dem Befehl Folge leisteten und ihre Buden öffneten, obgleich sie Plünderung fürchteten. Auf dem Kriegsschauplätze ist eS nicht zu neuen Kämpfen gekommen. Eine osfictelle Depesche aus dem Lager von Sktra vom 22. ds. meldet, daß General Brem am 20. dS. eine Recognoscirung vornahm, ohne auf Widerstand zu stoßen. Wie dte amtlichen Depeschen mit Bedauern mittheilen, vertrauten die nicht unterworfenen Stämme ihre Heiden und Zelte dm unterworfenen Stämmen an, bet denen man keine RazztaS n.ehr machen kann. Paris, 25. Mai. Gambetta ist gestern Abend nach Cahors c.bgeretst, wo er heute Vormittag um 10 Ubr etmreffm wird. Es werden große Festlichkeiten vorbereitet und mehrere Reden erwartet. — Dem Journal „Eiene- ment" zufolge ist in Montrouge eine Fabrik von Explosivgeschoßen "entdeckt worden: drei Personen wurden verhaftet. Paris, 25. Mai. Senat. Der Consetlspräfldent Ferry legte den mit dem Bey von Tunis abgeschloffenen Vertrag vor. Nach einem Z vtschenfalle, in Folge dessen der Senator Gavardte zur Ordnung gerufen wurde, beschloß der Senat, sogleich in den Bureaux zusammenzutreten, um eine Commission zur Dorberathuug des Vertrages zu wählen. — General Forgcmol meldet, daß die Leiter und Häuptlinge einiger Stämme sich unterworfen hätten. Die- selben erklärten, daß der Bey von Tunis ihnen befohlen hätte, sich jedes feind- seligen Aktes gegen dte Franzosen zu enthalten. — Gambetta ist in CahorS eingetroffen. Aus der Reise fand nirgends ein Empfang statt. England. London, 25. Mai. Von „Ontario" wird gemeldet, daß der Dampfer „Victoria", auf welchem gestern gegen 600 Personm einen Sinkflug unternom- men hatten, auf der Rückfahrt gescheitert ist und daß dabei gegen 175 Per- fonen in den Wellen ihren Tod gefunden haben. London, 25. Mai. Die Jury bet AssiseugerichtS hat in betn Pro- "ffe gegen ben Rebacteur bes Journals „Freiheit", Most, wegen Aufreizung zum Morbe ben Angeklagten für schuldig erkannt. Die Publikation des Ur- theilSspruchS ist noch vertagt worden. — DaS Scheitern des Dampfers „Victoria" fand eine Meile von Lon- don in Ontario (Ober Kanada) statt. Der Dampfer war aus der Rückfahrt von einem Ausflüge nach einem vier Meilen entfernt gelegenen Vergnüauuas. orte begriffen. ö M Spanien. Madrid, 25. Mai. Die Verordnung vom Jahre 1875, durch welche Ruiz Zorilla verbannt wurde, ist aufgehoben worden. Rußland. Petersburg, 25. Mai. Der KrtegSminister Graf M.ljutin hat. gutem Vernehmen nach, seine Entlastung en gereicht. Uebtr den Nachfolger ist noch nichts entschieden « Petersburg, 25- Mai. Grat Loris - Melikoff ist gestern nach dem Auslande abgeretst. — Die montenegrinische Deputation wird Petersburg heute wieder verlasen. Moskau, 16. Mai. Mährend im Süd 'ksten des Reiches der Pöbel gegen die Juden gewüthet, haben iui fernen Südosten ähnliche rohe Ausschrei- mngen stattgefnnden, welche einen nicht weniger bedanerlichen Charakter tragen. .ZT' «“an fce"te von Anfang Mai aus Baku: „Schon feit fünf Tauen öcrrldjt in der Stadt Aufruhr und vollkommene Anarchie. Anfangs war der Angriff betrunkener Pöbelhausen nur gegen die Polizei gerichtet. Polizisten wurden mißhandelt und viele verwundet; dann aber, unter dem E ufl ch einer UnfiP vorhandenen Erbitterung. richtete sich die Wuth bet PöbclS gegen das Stadtviertel der ^l'taren, wo schr.ckliche Scenen begannen. Das in der Stadt stehende Militär, sowie dis aus Krasnowodsk herbeigeholte Schirwa> skt- Bataillon erwiesen sich beule und gestern d m Pöbel gegenüber als ohnmächtig und die Behörden haben den Kopf vollständig verloren. Bei bei Zusammen- | stützen des PöbelS mit den Mohamedanern und der Polizei bat eö viele Ver- 1 »unbete und Tobte gegeben. Der muselmäimische Theil ber Einwohner beob- «d)tet biö jetzt eine gewiste Zurückhaltung, dies bürste jedoch nicht lange dauern. Eine muselmännische Abordnung hat dem Gouverneur erklärt, er möge energische Maßregeln zur Herstellung der Ordnung ergreifen, weil sonst die traurigsten Folgen zu befürchten seien. Unter dem Volke wird das Gerücht ver» breitet, daß die Tataren eine allgemeine Vernichtung der Christen beabsichtigen. Buden und Magazine stad geschloffen, — in der Stadt herrscht panischer Schrecken, — viele fliehen. Im oberen tatarischen Stadttheile sind 5 Tataren erschlagen, der Pöbel erbricht die Läden und plündert Alles." Dulgarien. r, , Sofia, 25 Mai. Der Fürst hat ein Schreiben an ben Präsidenten des Mini- steriums gerechtes in welchem es heißt: „In Gemäßheit meiner Proklamation vom 9 b. übersende ich Ihnen bie von mir aufgestellten Artikel, welche ben Umfang ber Vollmachten naher bestimmen, bie ich als unerläßliche Vorbedingungen ansehe wr 2ß,rrfanifeit einer unter meiner Leitung stchenben Regierung unb für bie Herbeiführung eines besseren Ganges ber Geschäfte. Die öffentliche Meinung wirb Zeit haben sich bie Tragweite ber Artikel klar zu machen. Ich bin entschlossen oon ber großen Nationalversammlung e n einfaches unb beutlicheS Votum über bie Wahl zwischen ber Geneh- mißunß ber beifolgenben 3 Artikel ober meiner Abbankung zu verlangen unb ersuche ©ie meiner gegenwärtigen Zuschrift unb meinen Vorschlägen bie größtmögliche Verbreitung zu geben. In Artikel 1 ber Vorschläge wirb bestimmt, baß ber Fürst auf bie Dauer von 7 Jahren mit außerorbcntlichen Vollmachten ausgerüstet werbe unb daß er auf Grunb berfetben Dekrete erlassen kann, welche neue Institutionen wie bie Vilbimg eines Staatsraths ins Leben rufen, Verbesserungen in allen Zweigen der inneren Verwaltung einführen, unb einen regelrechten Gang ber Geschäfte sichern. Durch Artikel 2 wirb bie orbentliche Session ber Nationalversammlung für bicseS \abr suspenbirt, bas für ben laufenben Dienst votirte Bubget erhält Gesetzeskraft für bas folgenbe Jahr. Nach Art. 3 ist ber Fürst ermächtigt, vor Ablauf von 7 Jahren eine große Nationalversammlung ad hoc zu berufen zum Zwecke einer Revision ber Verfassung auf ber Basis ber neu geschaffenen Institutionen unb ber auf Gründ berselben aem.'chlen tftWungcn. - SDcr Fürst empfing nm Nachmittag in feierlicher Äudien, den diplomalifchen Agenten Ruhlands. Httrowo. welcher fein Beglaubigungsschreiben überreichte. Der Fürst tritt morgen eine Reste in bie Provinzen an, aus welcher ibn Hltrowo begleitet. * Türkei. Konstantinopel, 24. Mai. Die Convention, betr. die griechisch- türkische Grenzsrage ist beute unterzeichnet worden. — Der Engländer Suter, welcher vor einiger Zelt von Räubern in der Umgegend von Salonichi getan» flen genommen worden war, iß nach Bezahlung des verlangten Lüsegeldes wieder in Freiheit gesetzt worden. — Die Botschafter v. Nowikow und Göschen haben neuerdings bei der Pforte Schritte gethan, um die Regelung ber türkisch-persischen Grenzfrage zu beschleunigen. — Göschen wird demnächst fein Abberufungsschreiben überreichen. telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. EOrrespo»deuz-Vnreau London, 26. Mai. Nach Meldungen auS Ontario waren bis gestern Abend um l0y2 Uhr die Leichen von 238 Personen, die durch den Untergang des Dampfers „Victoria" ihren Tod gefunden haben, an'S Land gebracht; die Zahl der bei der Katastrophe ums Leben Gekommenen stellt sich voraussichtlich noch höher. In der Stadt ist allgemeine Trauer, alle Geschäfts- locale sind geschloffen. Paris, 26. Mai. Gambetta ist in Cahors fortgesetzt der Gegenstand lebhafter Ovationen Seitens der out den Landorten und aus benachbarten Departements zusammengeströmten Menge und hat eine große Anzahl von Deputationen empfangen. Nächsten Sonnabend findet Gambetta zu Ehren ein großes Banket statt, bei welchem derselbe, wie eS heißt, eine politische Rede Kalten wird. — Nachrichten aus TuniS zufolge werden die unter dem General Breard stehenden Truppen Djedeida, des dortigen schlechten TrinkwafferS wegen, verlaffen und Manouba alS Standort erhalten. Lokales. Giesten, 27. Mai. Hm Hlmmelfahrtmarkte wurden 2 Verkäufer, ein Pfeffernußhändler au« Offenbach und ein Schuhwaaren Verkäufer, welche sich nicht eintqen konnten beia'stkckt. Heute Morgen erhielten dieselben vom Gericht je 5 und 6 Tage Haft. — Verhaftet wurde gestern tm schon oft bestrafter Laglöhner von hier welcher ver gangcnen Herbst hier einen Rock gestohlen batte; dadurch, daß da« gestohlene Obieet bei einer Pfandversteigerung ersteigert worden, kam der Dieb zur Kenntnch oer Polizei. Bei der Visitation tm ArresthauS fand sich außerdem bei dem Manne eine vorgestern von einer Dame auf der Neuen Anlage verlorene goldene Damenuhr vor — Zwei junge Burschen, welche heute Nacht auf dem OSwalv« Garten in der Nähe der Schießbuden und CarrousselS exereterten und dadurch empfindlich die Nachtruhe störten erhielten von den gestörten WagenJnsaffen eine richtige Ladung Prügel. — Gin Bergmann von Herford, welcher vorgestern schwer verwundet in die Klinik verbracht worden, erhielt seine Verwundungen dadurch, daß ein« Mine unzeittg explodirte Der Mann ist an beiden Augen erblindet und mußte ihm außerdem ein Arm abgenommen werven — Ein Bauer von Erda, welcher durch einen Wagen überfahren und am Kopfe schwer verletzt wurde, fand gestern gleichfalls in hiesiger Klinik Aufnahme. — Hm „LudwtgSbrunnen" verübten drei junge Kerlchen gestern Morgen groben Unfug und belästigten die Besucher auf die schnödeste Weise. Alle drei wurden eingesteckt. Strafmittel folgt nach. —1. Unseren Lesern, welche Jntereffe an dem Rudersport nehmen, theilen wir mit daß die junge Mannschaft der Gießener Ruder-iSesellschaft bestimmt worden ist, gegen daS in einer früheren Nummer unsere« Blatte« erwähnte neu von England bezogene, mit allen Neuerungen versehene outrlgged Raceboot bet Offenbacher Ruder Gesellschaft auf Deren großen Regatta nächsten Sonntag zu fabren. Wenn auch wahrscheinlich hierdurch Die Aussichten der hiesigen Ruder-Gesellschaft auf einen toieg geschmälert werden, so dürfte die« doch die Racemannschaft zu regem Eifer anipornen, um eineStbellS die Niederlage Nauheim auSzumerzen a!S auch dte Ehre zu haben rin überlegenes Boot zu kämpfen. Hierzu wünschen wir der hiesigen Ruder.Gesellschaft vt" Dluckl vermischtes. - sOalgenhumor-1 Dte kleine Scene, die wir nachstehend mittheilen, spielt in einer der großen Städte der amerikanischen Union Sin zum Lode Verurtheilter wird zur Linrtchtuna gefübrt. Der Henker, der bei dieser Gelegenheit zum erstenmale sein Amt versieht läßt sich mit seinem ÜUenl.n in ein Gespräch ein: „Ich habe niemals gehenkt", sagte er und bin in meinem Fache noch ganz unerfahren. Ich werde mein Möglichste- toun, aber ick Rebe für nicht« " -Huck ich , antwortete der Derurthellte, „bin niemal« gedenkt worden unb ich verstehe von dem Ding nicht mehr al« sie. Aber mit etwa« gutem Willen von beiden Setten werden wir un« au« der Affaire ziehen." - fGuteS Auskommen ] Beamter: .Ihr müßt Euch vor allen Dingen über Suren Lrwerb auSweisen, wenn Ihr Such hier ansässig machen und verehelichen wollt M — Bitt- ßeUer: „Ja, wissen Sie. Herr Bürgermeister, unser Erwerb ist so schlecht nicht Ich erhalte vom UnterstutzungSverein wöchentlich 2 Gulden, au« der Armenkasse frei Holz und alle Mlltage freie Kost in der Suppenanstalt; meine Braut aber hat al« Mitgift ein Mitleid erreaendes AuSsehen und bezieht au« mehreren HerrschaftShäusern ihre regelmäßige Unterstützung " 9 9 m bm M norob.utld.rn m-,b „ ' , 25. Mm. Der P°std°mpfn N.ckar, Saft. W SBUUg.rob, °°m Nord, btutfrben Üloub in Srtmm, rotlcbcr am 14. Ma> non N.wyork abgeganacn war, ist brüte 7 Uhr Morgen« wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Paffag'ere, Post und Ladung 9 Uhr Morgen« die Reise nach hier fortgesetzt Q8 ist ' $»3s: büiunfl <>"" 2?u!‘ ’u wünsc füt ßLuglinge fltll Ich hofft' ! Untemebmtn Mt« - Seit achi IM f-clisch «'S«" zehülft bittet sttztrr N ein x* Nche auSltihi. 6m al« RUInltimet »weck ditstt Zellen Wie allgeme Pubiikuin von den wohl Zedermann zv nur durch die Gesch schäft kilangen muss Localmielhen ic. vei hier die besten Qua Suge al« für die H Wenn auch t hat, so ist doch der ilnpreisungen oder Xbtll immer noch 25 Leim geben. Der vorliegei Kaffinirtheit Droh g volltieher erlas es sich hin um eine solche au« hiesigen ( 68 war nat: unb entpuppte sich ' Schloß aus Franl schon in Friedberg, Da nun ba{ betreffendin Ttschäf fieizerung und tlärl sei, erlaubten sich n merliam zu machen düqutiitll geziert vielmthr war auch Munde deß Berkät iebC( bfn bißt Allgei Mu in k ?ui dew. s4 Mrirt «UoooT LZr i । kh)ie ei. Ätilttn Bauer, ver« ? ®eMt W panische lr. die griechisch« Tngländer Suter, Salonichi gtfai' ingten Lüsegkldrs v. Nowikow und um die Regelung in wird demnächA «lle», wat ba versteigert wird, wirklich acht sei. Tafi d.m nicht so war, bewies der Umstand, daß Herr Schlot ieme Bezeichnung „Itinrn*, rein leinen* x., aus die von den Geschäftsleuten an ihn gestellte Kragen zurücknehmen mußte und schließlich die Erklärung abgad, daß er nicht „unter Garantie" verkaufe, wodurch natürlich viele der erschienenen Käufer das Pnkaufsloral verließen und die wenigen ^urürfgfblwbmfn da» von Herrn Sch. angegebene „Biele" zu den angegebenen , billigen" Preisen kauften, mit Ausnahme derikuigen Artikel, welche Herr Sch. sich selbst wieder steigerte. (Mr sind überzeugt daß er mir sich selbst bei Weitem den Umsatz er,tritt.) Da nun also sein Lager sich so gar wenig verminderte und Herr Ba welcher wäbrend der 2 Lage genug erfahren batte, eine Fortsetzung der Versteigerung weigerte so zeigt Herr Schloß seinen freihändigen Verkauf an. um es nun auch einmal auf diese Weise zu vrodiren und glaubt die,bei. Lbntich wie tn Friedberg, das vorgehen der hiesigen Kaufleute als Reklame für sich ausbeuten ,u können. waren bis gestern durch den Unter» pbtn, an'S Land ommtntn stellt fud ner, alle Geschäfts» tft der Segenstaild au8 benachbarten oße änp6l DOn tta zu Ehren ein ie politische W intet dem General hten Trinkwasters Kirchliche Anzeigen örr kvangelischenKcmeinde s» Kietzen. Gottesdienst: Sonntag, den 2 9. Mat: Morgen« 9«/, Uhr. Professor Dr. Weiffenbach. fRach dem Gottesdienste Katechlsmuslehre mit der consirmirten weiblichen Jugend.s Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Am 2. Pnngstfetertag wird das hell. Abendmahl gefeiert werden- Die Beichte findet 8 Samstag den 4. Juni, Nachmittags 2 Uhr, statt. Die PfarrgeschLfte für die Wocke vom 29. Mai bis 4. Juni besorgt Pfarrer Dr Naumann. üülU'fidjii.s d* (LülUllmfjiinge in großer Auswahl zu besonders billigen Preise« empfiehlt A. Fangmann. Eingesandt. Gießen, 27. Mai 1881. iß „|t Freuden zu begrüßen, daß endlich das Dunkel des «Uchverkaufs von Seiten eines O.eoT0men durchbrochen wurde, mdem in Ihrer gestrig«: Nummer von einem Herrn Tarl Kammer in Hof Birklar reine, sowie aod) abgerahmte Milch zu bebeitenb billigerem at'bidrt d!^Aogabe in Flaschen eine Garantie für größte Reinlichkeit und der ver. exnn lauf, unterwegs; ebenso ist die «bküblung sehr bequem - P;tbx wünschenswerlb wäre nun noch, wenn nach dem Vorbtlde größerer Städte, Milch für Säuglinge geliefert würde, welche nur von Kühen herstammt, welche zu diesem Zwerke eigens hilf, Zeilen den guten Zweck nicht vnfehlen, ebenso daß ein solches Unternehmen die' nöthlge Unterstützung tn Gießen nicht entbehren wöge. Achtungsvoll $ Zrischdäcker in Hieben Sonntag, den 29. Mai Ludwig Steil, Neuenbäuen. Gmil Moll, Löwengaffe. Wilhelm Hartmann, Neustadt &1,15 M»- Mlamation üain Je llmfonj ?» anseht jur »te-s y»8s M bfr Füch aui Düstet werde und ut-onen wie die allen Zweige« I Msuhrrn. Turch I dieser f jür bM > »on y nrt | r Revision der Ler- » auf Grund derselder, I a feierliLer Äudlkiu llaubigungSschreik'kn u, auf welcher ihn I «t'd lift ß» mt f«»‘*14 WK Id, aber , beide" ö iW L ,rt 3en qch rrtzal" s«*k**s Allgem. Deutsche Patent- und Musterschutz-Ausstellung in Verbindung mit AuslicUungen für Lalncologie, Gartenbau, KunK und KocatinduNrie Frankfurt a. M. 1881. Bus dem «u-steUungsplatze, in der schönsten hegend von Frankfurt gelegen, über 100 Gebäude und Ausstellung« heflen «u-ftellungsp-l-ft, 18.000 Luadratmeter grob, 1700 Ausueller, m der dalneolognchen Halle 400 Bade-LuSstellungen, mVilla ^üneburg ^artenbau Au^ üelluna ui jeder'Jahreszeit, in der Kungballe zahlreiche .irunstwerkc Restaurationen «ierballkn Kaffes elektrische Eisenbahn, natürliche Eisenbahn, «tefrnrern^ ?öhr - Lagltch 2 Eoncerte der 65 Äunftlet starken berühmten Kapelle de- Lof Musikdirector- Bilse «uSftellunaSzeitun^ Abonnement bei Heinrich Ä eil er. Frankfurt a^M., sowie allen Postannallen- Annoncen Annahme: V^senstein L^og ler^ itich illuünrt r Nataloa. — Große Derlopsung, Hauptgewinn: ein Werthstuck von Mk. 30000, der Lerth sämmtlicher Gewinne. Mk. 160,000; General-Debit: Lant- dauS Magnus, Bureau im AuSstellungtzpalaN, Preis pr too» Mk. L I.den Mittwoch von allen Stationen der in Frankfurt einmundenden Bahnen uuern, S.ea mietbea it nerbiltnlbmiiig i«»r bedeutend sind, lätzt sich mit Beftimmlhett annehmen. da» hin «e ^en OuaM-7en nich.° ddrg.teat »erden (innen, nieim.hr alle Maaten m.hr ,ur da« Aua, al- für bi« Haltbarkeit berechnet sein müssen. Wenn auch diese Ueberzeugung im Publikum zum größten Ldeil schon Platz gegriffen hat io ist dock der Sifindung-ge,st für diese Reklamen so unerschöpflich, daß d,e verlockenden «nure°iunaen oder fonfhge ,um «niiehen de« Pubiitum« gerichtet. Mani»uiali°n.n »um Ib'ü immer nach Wirkung hab.n. ii« finden sich dadurch immer wieder bUute. dl. au, den Selm geben. fiaa toor in hiesiger Stadt Derjenige, welcher »ien «eitherigen an Äoffiniribni Trotz geboten. Die mit der Unterzeichnung „Sroßherzoglich Hessischer Gericht-' noniOh r « " nloC «nnon« ließ das hiesige, sowi, das auswärtige Publikum glauben, daß .4 ^sfch^bur^um "ne^ Zwangsversteigerung Handl, und ,wat lag d.t Sedante »unbchfi. um ..n. (oUb. au« ^«™a*,'llid)‘"*tSt,bie‘ intneirirten l»e,chi,t'le°t. der Sache nähet geben muhi.n lM,b .-«vuvnte fid) bann da die vermeintliche Zwangsversteigerung als ein von Herrn Ionas Sch.'d» au. S»nL7a TO. vetansta>iet.t Landtag.t.B.rtau, w» detje.be jalch. vorher 'Än^eWe««™ 5ÄÄ. S SÄ '° be.ch.afin. dl. brtrrffrnb(n «^tsl'utt, ^ubliÄ^'d^b'n'auf? bV^tVoini Zwan^Isteigerung K^daubtrn sich wohl auch hie und da einen Bekannten auf d,e vorzüglichen Qualitäten auf« ^ a7zu machen w.lche durch die schönsten „Leinen", „Reinleinen" und imnütirt Leinen. »tiaukttkN geziert waren Da- darunter lag, konnte der La,e natürlich^nicht so leickt "kennen, ?0lm.br Ja! auch hier wieder durch dies, gedruckten, sowie außerdem durch die ou» bmbinn Munde des Verkäufers hervorg.gang.nen Anpreisungen da- Publikum g.auben^gemackr^l^ ^Handel und Verkehr. Frankfurt, 25. Mai. (Marktbericht.» Der beuttge Heu» und Strohmark- war gut befahren. Heu kostete \t nach Qualität der tttr. X. 3.50—5.20, Stroh X 3°0—4.00, Vutter 50 Kilo X im DenAl 1. OutN.iöe das Pfursti X 1.10—25, 2. Qualität das Pf X 0.00, Gier das Hundert X 4.40—5.60. Ocksenfleifch per Pfund 60—70 jhib , Rind und Farrenfl.isch 40-50 Kalbfleisch 35-55 4, Hammelsteflch 40- 65 A, Schweinefleisch 65-hü ein Hahn X 1.H0-2.O0, ein Huhn X 1 50-3^0, cmt iänte X 3.00— 0 00, ein« Laube 50—00 H, Gans X 5.00—0.00, Hasen da« Stück X 0.00-0 00, Feldhuhn X 0.00- 0.00, Redbock da- Pfd. 00- 00 Kapaunen m 3 00—4 WLlscher Halm 10 — 14 Kartoffeln 100 Ko. X 5 00—0.00, Kohlkraut 20 H, Blumenkohl' 1 St. 30-60^», Wirsing 20-00 4, Gelberüben 1 Bund 00- 00 Zwiebeln 1 Bund 0 A Sellerie das Stück 00—00 H, Meenettig 1 Stück 00—00, Spargel das Pfuill» 50—60 A Salat 10-00 Endivien 00—< 0 4, Rothkraut 40—50 4, Weiß, traut 20^00 A, «rtisckoken 00 -00 Erbsen das Pfd. 00 H, Bohnen 100 Stück X 3, neue Kartoffeln das Pfd. 30-00 H, KopfrSalat 10-11 Gurke 30 H Ptrnbura, 25. Mai (Fruchtmarkt.) «other Weizen X 20.50, Weißer Bdjtn X 00.00, Äom X 17.20, Gerste X 11 45, Hafer X ».10, Erbsen X 0.00, Kartoffeln k 50 Kilo X 0.00. (Durchschnittspreis pro Malier.) tln»fi|f«"uÄ’ । konnten, beig'ß»- rn hier, »elckn »<' l-n« Odl«> x SPolllti.. ««’“ ;rn von twt iw®' Anten in derKLP Nachtruhe stoiten. Sii-S, U nb aniM >en ringest«»'- , theilen ist' NtUl'runik" mit a^n r Deren fl10^ 4 «:« 116 *«el itaitiiÄnWi 1 sowie einzelne Röcke, Hoseu, Westen, Joppen, T 1 Neberzieher rc. in allen möglichen Stoffen. T Schulte und Stiefel + ■ ■ aller Art * ■ ■ für jedes Alter passend, empfiehlt in nur reeller Waare zu ■ ■ den billigsten Preisen (3687 + A. Docter, Seltersweg 43. Turnverein Gießen. Sonntag, den 29. Mai Turnfahrt nach Münzenberg. Abmarsch Morgens 7 Uhr von Ver stäoiischen Turnhalle. 3698) Der Turnwart. Wohnungsveränderung. 3694) Meine Wohnung befindet fich von Lonntag, den 29. Mai, ab ScMUer»9r"»»e 111* vis-ä-vis der böberen Töchterschule. Carl Deuiutli, Holz- und Zohlen-Handlung. Cs kann Alles nichts helfen! Raisonniren, fluchen, heulen, kurz alle Anstrengungen der hiestgen Ge» fchäflsleute, daS ücrebrL Publikum vom Kaufe meiner Wraren abzu» hrlten, gelingen nicht. Ich sehe mich daher umforebt veranlaßt, meine feit Jahren bekannten guten gediegenen Waaren, um biS morgen, Lamstag Abend, gänzl ch aufzuräumen, zu wahr, hastea Spottpreisen abzugeben. (3686 Das Lager enthält: Verschiedene Sorten einfach und doppelbre teS Leinen zu Hemden und Betttüchern, Tifchzeuge, Taschentücher, sdandtücher, deutsche und engl sche Vorhänge, Lhirting, Chiffon-, Baumwolltuch und namentlich beste Clsäffer Ma- dapolam's und Cretonne'S und Pique'S, Frauenhemden und -Kosen, leinene Brusteinsätze für Herrenhemden, Fettige Herrenhemden in weiß und farbig. Jonas Schloss aus ZranKsutt a. M. Bis morgen, Samstag Abend, in dem an den Saal anstoßenden Zimmer des „Gambrinus^. Verpachtung der Grassamen-Ernte im Forste Nidda. Die Grassamenernte aus den Domanialwaldungen der Oberförstereien Eichelsdorf, Feldkrücken, Grebenhain, Nidda, Ortenberg und Schotten, sowie der Gräflich Stolberg'schen Oberförsterei Gedern soll Mittwoch den 1. Juni d H., Vormittag- IOV2 Uhr, in dem Rathhaus zu Nidda verpachtet werden. Nidda, am 26. Mai 1881. Im Auftrag. Grobherzogliche Oberförsterei Nidda. 3689)____Rohr._____________________________ Holz Versteigerung in der Großherzoglichen Oberförsterei Romrod. 3677) Mittwoch den !♦, Donnerstag den 2. und Freitag den 3. Juni, jedesmal Vormittags 9 Uhr beginnend, werden versteigert: 193 Etchenstämme mit 29 fm, meist Grubenholz und Wagnerholz, 739 Nadelstämme „ 280 „ darunter viel schönes Schnitt- und Stockholz, 494 Nadelderbstangen, zu Gerüststangen rc. geeignet; ferner 917 rm Buchenscheiter, 1003 rm BuchewKnüppel, 385 rm Kiefernrundholz, 2 m lang, zu Grubenholz geeignet, u. s. w. u. s. w. Sämmtliches Holz lagert 5 — 8 Kilometer von der Bahnstation Zell- Romrod der Oberhesfischen Bahn entfernt. Nähere Auskunft erthetlt auf Wunsch der Interessenten die unterzeichnete Stelle. Oessenttiche Zustellung. Submission auf Bauarbeiten Romrod, den 24. Mat 1881. Großherzogliche Oberförstern Romrod. Seyd. Behufs Vergebung der zur Erbauung tinn Baracke auf dem Grundstücke des hiesigen Garnison-Lazareths er- forderlichen Arbeiten und Lieferungen, veranschlagt zu: 1) Erd- u. Maurerarbeiten, JL sowie Lieferung der Maurer-Materialien . 7300,69 2) Asphaltarbeiten . . . 451,52 3) Stcinmetzarbetten . . 1408,80 4) Zimmerarbeiten . . . 2500,— 5) Dachdecker- und Klemp- ner-(Spengler)-Arbeften 1015,34 6) Schmiede-, Eise» walz- und Eisenguß - Arbeiten 7) Tischler (Schreiner-Arbeiten 8) Schlofferarbeiten . . 9) Glaserarbeiken . . . 10) Maler- und Anstreicherarbeiten 11) Hetzungs- und Ventilations-Anlagen . . . ist ein Termin ouf Freitag den 3. Juni d. Js., Vormittags 10 Uhr, im Bureau des genannten Lazareths, Zimmer Nr. 27, anberaumt, woselbst auch die Pläne, Kostenanschläge und Bedingungen eingesehen resp. gegen Erstattung der Copialien bezogen werden können. Versiegelte, mit der Aufschrift,.Sub- Mission auf Bauarbeiten" versehene Offerten wollen bis zu g'dachtem Termine kostenfrei an das unterzeichnete Lazareth eingesendet werden. (3635 Gießen, den 20. Mai 1881. Großherzogliches Garnison-Lazareth Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 1. Juni er.. Mittags 1 Uhr, sollen auf dem hies. Rathhause nach- stehende Arbeiten durch Versteigerung in Accord gegeben werden, als: Planirarbeiten am Weg nach Münzenberg, veranschl. zu 135,— Maurerarbeiten daselbst, veranschlagt zu 56,— Chausfirarbeiten daselbst, veranschlagt zu 154,— Lieferung von Pflastersteinen, veranschlagt zu ... . 34,— Brechen, Anfahren und Aufsehen von Ehaussirsteinen hierzu, veranschl. zu . . . .240,— Maurerarbeit am Gemeindehaus, veranschlagt zu . . 24,84 Eberstadt, den 23. Mai 1881. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt. I. A.: K. Schön, 3679) Bezirksbauaufseher. Die Spar- und Leihkasse zu Lang- Göns, eingetragene Genossenschaft, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Schwarz klagt gsgen den Spengler Wilhelm Ammon von Gießen, jetzt unbekannten Aufenthaltsorts, aus Schuldschein vom 1. Mai 1880 über ein dem Beklagten gegebenes Darlehn mit dem Anträge auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 200 nebst 6 % Zinsen vom 1. Mat 1881 und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großh. Amtsgericht zu Gießen auf Mittwoch den 6. Juli 1881, Vormittags 8 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gießen, den 16. Mai 1881. Neidhart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen 3488)______Amtsgerichts.___________ Bekanntmachung. 3666) Die Lieferung von 20 Metern Buchenfcheitholz bester Qualität für das Haftlocal dahier soll an den Wenigstmhmenden vergeben werden. Schriftliche Angebote sind bis zum 20. Juni I. I. dahier etrzuretchen. Lich, am 23. Mai 1881. Die Gerichtsschreiberei des Großherzoglichen Amtsgerichts Lich. Will. Fcilgebotenes. 3683) Eine neue dauerhafte 4sitzige Chaise ist zu verkaufen in der Rosenstraße Haus-Nummer SIS3/*- Termin ist auf den 3. Ium ds. Js., Mittags 4 Uhr an Ort und Stelle bestimmt Marburg, den 24. Mai 1881. L. Rumpf, Privatsecretär. Neuer Bieuhouig. Zu Groß-Buseck aus bekannter Quelle sind mehrere Centner Bienhonig erster Qualität, diesjähriger Ernte, zu beziehen, das Pfund ju 1 Ji, bei Abnahme von 10 Pfund und darüber 10 billiger. (3680 Kochgeschirre, roh, verzinnt und emaillirt, empfiehlt (3697 Wllh. Seibert^ Ma, ktstraße. 3685) Alle Sorten Gemüsepflanzen verkauft Emil L00S, Wiesecker Weg. Vormgl. Apfelwein empfiehlt (3700 C Lehrmund, Neuenweg. 3696) Sensen, Sicheln, Wetz» fleine empfiehlt Wilh. Seibert, Mcnktstraße. 477,50 1148,50 467,— 147,10 546,26 665,— Pöschels Bierhalle. Samstag, den 28. Mai (3699 Abend- Oo »teert von der hiesigen Nkgimentsinufik. Anfang 1/28 Uhr. ' (Entree 30 Pfg. Sonntag, den 29. Mai Nachmittags und Abend Coneert von der hiesigen Nkgimenlsmusik. Anfang n nnd 8 Uhr. Entree 30 Pfg. XXXXXXXXXXXXXtXXXXXXXXXXXX * Damen-Umhänge, X x Hauskleider x in den neuesten Fa^ons empfiehlt in großer Auswahl zu M auffallend billigen Preisen (3688$ X A. Docter, Zeltersweg 43. 5 XXXXMXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXX Das Indisch-Cbiiiesiscbe Tbee-Hans erbeten. (3692 & nten hierdurch die traurige Mtttheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, heute Nachmittag 6*/4 Uhr unfern geliebten Gatten, Bruder, Schwager und Onkel, den Oeconomen 3(i(üli 8chmarzcntraub nach längerem schweren Leden in ein beffereS Jenseits abzurufen. Hof Bubenrod, den 24. Mai 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Danksagung. 3691) Allen Denen, welche unseren so innigst geliebten Gatten, Vater und Großvater Carl Steinberger zur letzten Ruhe geleitet, sagen wir hiermit unfern herzlichsten Dank. Gießen, den 27. Mai 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. ß Casseler pferdeloole i 3 bei Earl Lehrmund. Möbel-Transport Pii. Müller GIESSEN Vermiethungen. 3674) Ein freundlich möblirtes Zimmer vom 1. Juni an billig zu verimethen. Zu erftagen in der Exped. d. Bl- ""36S2) Das von Herrn Lvadenpfuhl bewohnte Logis im 2. Stock i|t per August an eine ruhige Familie zu vermiethen. ______Georg Ludeking 3693) Eine Mansardenwohnung bis zum 1. Juli zu vermiethen M. LangSdorf, Ludwmfiraße- ' 3690) Großes Zimmer m-t Eabinet, nach der Straße, unmöblirt, zu vermiethen. Lit. D. 217. ZU seinem stattgehabten Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche. 3684) Mehrere Bauern. ZU 27/5 7 Mtjr. Tons. Bef. Beranttvortltche Redactton: A. Schevda. - Druck und Verlag der Brühl'süen Druckerei (Fr. Ehr. Vtetich) in Gieße«. Hierzu etnr Beilage.