jhtungsvoll rnbause, 8 der Stadttirohe, Der Indisferentismus im Gewerböleben. In einer y,> I*" . Bekanntmachung. Der Füsilier Philipp Bierau vom 1. Nassauischen Infanterie» Regiment Nr. 87, am 26. Juli 1850 zu Lollar, Shei« ©iefjfn, Nnburtb aufSelt fich wieder bei fehlet Trupp? und spätestens in dem auf den 7. ©eamber 1881, Morgens 10 Uhr, in 8^mm« «8 M M«« «MüMkrePbaufe« a'i beraumten Termin eineuftuben; im Falle feine« Ausbleiben« wird die Untersuchung geschloffen, er für einen Deserteur erklärt und geg ibn auf eine Geldstrafe von 150 bi« 3000 Mark erkannt werden. Main,, den 25. August 1881.«önigliche« Gouvernement«. Gericht. ur, Wein ,sser • und halte ich mich ierung reeUster und um in stets facher Deutschland. Berlin, 24. August Mit ganz besonderer Spannung sieht man den Kavallerie-M^növern bei Eomtz entgegen. Bekanntlich macht sich in neuerer Zett in der KriegSwiffenschaft eine ziemlich starke Strömung gegen die ttaoallerie geltend. E'.n Theil unserer Generalstabs Officiere hält bafür, daß diese für den großen Shieg eigentlich die Bedeutung nicht wehr habe, die ihr ftüher zuerkannt wurde. Man plaiditt von dieser Seite für eine Verringerung der Zahl der Kavallerie und für eine dem entsprechende Vergrößerung des Bestan» des der Infanterie» urd Artillerie-Regimenter. Es heißt inun, datzi vie diesjährigen Kavallerie-Manöver mit den Zweck haben foÜcF, Werth und Bedeutung der Waffe einmal von dem angegebenen Gesichtspunkte au« $TU en’ ^ie Dettreter des, wenn der Ausdruck erlaubt ist, kavallenstifchen Elements, an ihrer Spitze der Prinz Friedrich Karl, g-ben fich hierbei natürlich dvr Hoffnung hin, daß es ihnen gelingen werde die Derklemerer ihrer s, eblingstruppe C0b bei Grundlosigkeit der erhobenen Soroürfe zu überzeugen. Berlin, 24. August. Nachdem das große Werk des Generalstabe« über den Feldzug von 1870-71 fertig gestellt ist, wird jetzt in der kriegsge. H- * “■ «ß. 100. ! "billig' Samstag dcn 27. August 18S1 N». 198. Erscheint täglich mit «u-NLhme de« Montag». Betreffend: Lonsolidation der Grundstücke in Flur I, XI und XII der Gemarkung Lollar. tyum HM für die tu Alde, als Landes tutsche Zilvaliden. chner, RechlSaMalt. Schristsührn. GroßherzoglicheS SheiSamt Gießen. Dr. Boekmann. Prei» vierteljLhrNch 1 »ort tO VI. mit «ringer!^ Durch di« Poft bezöge« vier1eti«hriich 2 Äarf W pi- richt zulälsig ist. Gießen, am 26. August 1881. IIS ..t,r 'Ät unfttet qicgtn h't Snoalttrn unb M 1870/71. gj. IW obtt bei fonßiflen nitn unb dmh l(Min Meffert twbt üsiklifchen Pfarp > »on Srußhnznziichnu Jienfien be« 2. September ?« möglichst für Bet. Shee zu Bitten, ü* :Uen. Sammlungen zu über» ng an unseren Schatz- ter, einzusenden. Wir bringen zur Senntniß bet Bethe^liglen, baß folgende Arbeiten vorn 1. bis 15. September auf dem Großberzvglichen Bürgermeisterei.Bureau m Lollar zur Einflcht offen liegen: 1) DaS topographische Güteroerzeichmß. w f Ä c, a 2) Die bezüglich deS Besitzstandes eines Jeden und der rechtlichen Derhältnifle der Grundstücke ausgestellten Gütergeschoffe. 3) DaS Protokoll der Lommisfion über bie Slasseneinthetlung deS Felde- und den Werth einer jeden Klaffe^ . 4) Die Uebersichtskarte, in welcher die auf Grund des vorgenannten Protokolle- vorgenommene ^Bonitirung deS Felde- eingezeichnet ist. 5) Die zum Zwecke der Abschätzung der Grundstücke und der Klaffenvertheilung angefertipten Guterschoffe eine- jeden Betheiligten. 6) Da« Protokoll der Cornnnfston und deS Gerneinderathes über fämrntliche vorgenannte Arbeiten. Abzüge aus dem topographtfchen Güterverzeichrnffe und den Gefchoff.n sind gegen eine Gebühr von 10 H für die erste unb von 6 für lebe weitere Panelle von bet Grvßhitzvglichen Bütgetrneistetei Lollat zu beziehen. . ,. .... Silomat oi-en gegen die vorgenannten Arbeiten, in«befonb,re die Richtigkeit unb PollstLnbigkeit berselben, ksnnen binnen bet oben angegebenen Frist bei bet Großhetzoglichen Bürgermeisterei Lollar, mfiffen aber fpiteflin« im Termine Donnctfiaa den IS. September l. I., DormtttagS 9 bt» 12 Uhr, bei Meibung späterer Nichtberücksichtigung und der Annahme der Richtigkeit unb Vollständigkeit der Verzeichniffe und de« Einverständniffe« mit den B.fchluffen bet flommifsion vorgebracht werben, inbem insbefonbete auch eine Wiebeteinfetzung tn ben vorigen Stand wegen Vetfäumniß der angegebenen »risten gesetzlich (s')iclicncr Muciger Aijkige- Illi» Xmlfblutt fit heu Kreis Gießen. auf müßig.r Erfindung. 1) Landwirt!) Peter Krebs in Ober-Ohmen. 4) 9. 10. 11. 20) 21) 22) 23) 24) 25) 26) 5) 6) Concertvorbereitungen mögen den jungen Künstler ähnliche Mißgriffe zum Schaden seiner Kasse künftig vermeiden lassen. Dem in der Zahl von etwa 100 Personen anwesenden mufikliedendcn Publikum hat er durch die feinsinnige Art der Interpretation von Werken der verich'-edensten Meister von Bach bis Liszt einen reinen, seltenen Genuß verschafft. Hoffentlich erneuern wir die Bekanntschaft des vortrefflichen Künstlers in einem unserer Winterconcerte. er. — Wir erhielten folgende Zuschrift: Die in Ihrem geschätzten Blatte Nr. 197 gebrachte Miltheilung, daß ich den Betrieb der Kantine des hiesigen Regiments übernommen hätte, beruht Denn Eifersucht nur Böses sucht Willst einen guten Mann Dir ziehen, Set sparsam, froh, scheu' keine Mühen. Hälft Du die Wirtschaft fein und rein, Wird gern der Mann stets bei Dir sein. Und nun Ihr Frauen allzumal Beherzigt dieser Sprüche Zahl; Dann habt im Haus Ihr Lust und Frieden, Den Eb'ftandshlmmel schon hlenieden — Mit Bezugnahme auf unsere dem „D. T. A." entnommene Nachricht betr. Ermordung des Försters Becker zu Neustadt (siehe Anzeiger Nr. 195) erhalten wir von einem Leser unseres Blattes aus Homberg a. b Ohm die Mittheilung, daß es den vereinten Anstrengungen aller Bewohner von Neustadt zum Trotz bis jetzt noch nicht gelungen ist, die Leicke des Forstveamten aufzufinden. — Diese Mittheilung wird uns auch von anderer Seite bestätigt. Auf dem dortigen Friedhöfe glaubte man allerdings Spuren des Verbrechens entdeckt zu haben, aber bei näherer Recherche erwiesen sich solch: als nicht stichhaltig. — Heule morgen wurde in der Löwengaffe eine Frau verhaftet, welche im Verdacht steht, aus den ihrem Miethherrn gehörigen Betten Federn gestohlen zu haben. Amerika. Washington, 24. August. Die Aerzte haben, da der Zustand des Präsidenten Garfield bis kurz nach 12 Uhr Mittags keine Veränderung ersah« ren hatte, die Drüsengeschwulst geöffnet. Das Resultat war ein sehr befriedigendes Telegraphische Depeschen. Wolff - telegr. Correspondenz-Bureau. Kiel, 25. August. Der Admiralitäts-Chef, General v. Stosch, inspi- cirte heute die Panzerfregatten „Friedrich der Große" und „Preußen" und begab sich sodann nach dem Gute Schönwalde, von wo er nach kurzem Aufenthalte nach Berlin zurückkehren wird. Paris, 25. August. Das Ergebniß der hier vorgenommenen Depu- tirtenwahlen ist heute officiell verkündet worden; nach demselben haben Gam- Belta in dem zweiten Wahlbezirke des 20. Arrondissements 54 Stimmen an der absoluten Majorität gefehlt, Gambetta ist mithin nur in dem ersten Wahlbezirke des 20. Arrondissements gewählt. Paris, 25. August. Gambetta erklärt in einem an die Wähler des 20. Arrondissements gerichteten Schreiben, daß er die Wahl im ersten Wahlbezirke von Belleville annehme und auf das Wahlmandat des zweiten Wchl- beztrks von Belleville verzichte. Nachdem er im ersten Wahlbezirk mit absoluter Majorität gewählt worden sei und im zweiten Wahlbezirke die relative Majorität erhalten habe, halte er eö für unnöthig, sich einer zweiten Probe zu unterziehen und für würdiger, schon jetzt seine Option auszusprechen. Wir werden, heißt es in der Zuschrift weiter, beharren bei der Politik der regelmäßigen und successtoen Fortschritte, indem wir Alles vom Willen des Landes, nichts von der Gewalt erwarten und indem wir alle Utopisten und Reactionäre zurückwetsen. Am Schluß des Schreibens werden die Wähler des zweiten Wahlbezirks von Belleville aufzefordert, einen der Republik ergebenen Diener auS ihrer Mitte zu wählen. Washington, 25. August. Staatssecretär Blaine telegraphirte an die Vertreter der Union im Auslande: Zunehmender Appetit des Präsidenten erleichtert die Verdauung flüssiger Nahrung. Die Symptome sind ermuthi- gend; nichtsdestoweniger herrscht noch immer große Besorgniß. Lokales. Gießen, 26. August. Spruchliste für das Schwurgericht der Provinz Oberheffen im III. Quartal 1881 : schichtlichen Abtheilung des Großen Generalstabes ein „Kriegs-Kalender" ange« fertigt, welcher den Zweck hat, sämmtliche während deS Krieges vorgekommenen Actionen aneinander zu rechen und dabei ausführlich auf die bei denselben betheiligten Commando-Behörden und Truppentheile Rücksicht zu nehmen, so daß eine gedrängte Uebersicht deS Feldzuges gegeben und Jedermann zugänglich gemacht ist, während der Kalender gleichsam eine Ergänzung des großen Werkes bildet. Berlin, 25. August. Am Schluß der heutigen Börse herrschte große Aufregung, verursacht durch umfangreiche unlimitirte, Verkauss-Ordres in Oel- Hetm-Actten. Bet der endlich gelungenen Feststellung des Courses notirte man Oelheim-Actien 105, also 32 pCt. niedriger als gestern. (Au!) Arankreich. Pari-, 23. August. Die von Gambetta angekündigte Revanche für Charonne bleibt in der That nicht aus: der Dictator sucht die Schreier, wie er gedroht, in ihren Höhlen auf, und zwar mittelst der Polizei. Der Polizet- Präsekt arbeitet an einem sofort bei Beginn der Session den Kammern vorzulegenden Gesetzentwurf behufs Säuberung der Hauptstadt von allen polizeilich verdächtigen Personen. Eine Rtesrnausgabe in einer Millionenstadt, ein Unternehmen, das man in einer kleineren nicht fertig bringt und das ein Stück Lösung der socialen Frage enthalten würde — oder handelt es sich nicht blos wieder um eine leere Drohung? Nußland. Petersburg, 23. August. Officiöse Berichte aus Kopenhagen legen dem Besuche des dänischen Königspaares am russischen Hose eine entschieden politische Bedeutung bei und glauben versichern zu können, daß König Christians Reise nach Petersburg im Zusammenhänge mit dessen dem Czar gegenüber bereits im brieflichen Verkehr entwickelten Anschauungen über die Unhaltbarkeit der gegenwärtigen inneren Verhältnisse Rußlands steht. Ob der Czar sich von seinem Schwiegervater belehren lassen wird? — Wir bezweifelns, so lange Jgnatteff am Ruder bleibt. Ergebens! A Katz. Viehbändler Joseph Eulau II in Büdingen. Fabrikant Johannes Sehrt IV. in Grünberg. Landwirth Christoph Wißner II. in Kaichen. Landwirth August Widdersheim in Ober-Wlddersheim. 27) Kaufmann Alexander Satorius in Lich. — Ein St. Petersburger Zahnarzt wurde, wie die „Nowostr" erzählen, kürzlich bal Opfer eines höchst schlau eingefädelten Betruges. Zu seiner gewöhnlichen Sprechstunde kaa nämlich zu ihm eine höchst elegant gekleidete hübsche Dame unter dem Vorwande, sich einen kranken Zabn ausziehen zu lasten. Kaum aber hatte der Zahnarzt die nithigen Vorbereitungen dazu getroffen, als die Dame ihm um den Hals fiel und iym unter feurigen Küsten gestand daß sie sterblich in ihn verliebt sei. Der junge Arzt war nicht von Stein und erklärte, daß die wenigen Augenblicke, wo er die junge Dame gesehen, genügt hätten, auch sein Herz zu entflammen. Da plötzlich erklärte die schöne Unbekannte, daß sie forteilen müsse, daß ihr eifer- . süchtiger Mann auf sie warte, und verabredete mit dem jungen Arzte ein Rendezvous zum folgenden Tage. Nach dieser Scene wurde der Arzt so nüchtern, nach der Uhr zu sehen — doch groß war sein Erstaunen, als er bemerkte, daß ihm Uhr nebst Kette und Medaillor abgeschnitten war. Die schöne junge Dame war also nichts mehr und nichts weniger als etr.8 einfache Diebin. 28) Landwirth Johannes Widdersheim II. in Borßdorf. 29) Landwirth Jobannes Heinrich Kröll in Altenstadt. 3ü) Gastwirth Karl Hammel in Düdelsheim. Kteßcn, 26. August. fConcert.j Der künstlerische Erfolg des von dem Pianisten Herrn S. Herzog aus Berlin im Saale des „Einhorn" gegebenen Concertes war ein hocherfreulicher, während von dem materiellen Erfolge das gerade Gegentheil zu behaupten ist. ^^Ma^der^ür__GieLcn^iMeeignetsten Ferienzeit, sowie das mangelhafte Arrangement der Vermischtes. Schotten. Sicherem Vernehmen nach wird bei dem am 1. und 2. September l. I. dahier stattfindenden landwirthschaftlichen Feste der rühmlichst bekannte Kartoffelzücktcr Herr Rentier Batz aus Offenbach «ine interessante Ausstellung mehrerer hundert Sorten Kartoffeln veranstalten. Man glaubt umsomehr auf den Besuch desselben aufmerksam machen zu sollen, als hierbei zugleich Gelegenheit gegeben ist, eine Vergleichung mit einzelnen gleichen in hiesiger Gemarkung gezüchteten Sorten Kaitoffeln anzustellen Frankfurt, 22. August. (Mancher hat mehr Glück als Geschick.) Das konnte ein Einjährig-Freiwilliger des 116. Regiments gestern an sicherfahren. Er sprang auf der großen Bockenheimer Gasse von einem im Gange befindlichen Trambahnwagen, stürzte aber dabei zu Boden. Ehe er sich aufzuraffen vermochte, gingen die Räder einer gerade vorübersausenden Equipage über ihn hinweg. Man eilte herzu, doch merkwürdiger Wesse war Der Soldat, obgleich die Wagenräder ihm über die Schenkel gefahren waren, unverletzt geblieben. Nachdem der junge Krieger sich die staubig gewordene Uniform gereinigt, setzte er seinen Weg fort. — Ein entsetzliches Ereigniß steht der Stadt München bevor. Wie der „Bayer. Cour.- mcktheilt, wird in Bälde die Quelle des Hofbräuhauses versiegen, wenn nicht anderes Bier zum Ausschank kommen sollte. Diese Calamität soll hauptsächlich das Deutsche Bundesschießen hervorgerufen haben, während dessen an einem Tage allein 120 Hectoliter ausgeschänkr \ worden sind. \ Berlin. Seit einigen Tagen befindet sich das Kgl. Museum im Besitz archäologischer Schätze, die bis jetzt ohne ihres Gleichen dastehen, weil nicht nur die ersten ihrer An, welche nach Europa gelangten, sondern auch die ersten und einzigen, welche soweit bekannt geworden. Es handelt sich um die lang erwarteten Sculpturm aus Santa Lucia de Cosumalgapan in Guatemala, welche im Auftrage Der Generalverwaltung der Königlichen Museen von Dort beschafft wurden. Die Arbeiten haben sich durch fünf Jahre hingezogen und während diesrS Zeitraums mußten oft Zweifel rege werden, ob es gelingen würde, daS Ziel zu erreichen, da zu den an sich gegebenen Hindernissen vielfach neue hinzutraten. Nachoem Professor Bastian die Ruinenstätte auf seiner amerikanischen Reise im Jahre 1876 besucht und contractiick für Berlin gesichert hatte, traf derselbe mit Dr. Berendt, dem anerkannt besten Sachkenner auf dem Felde centralamerikanischer Archäologie, eine Vereinbarung, um tit Leitung der erfvrder lichen Arbiit.n zu übernehmen. Leider erlag dieser hochverdiente Gelehrte den Beschwerden und den Gefährlichkeiten des Klimas (ein im Kreise der Amerikanisten tief beklagter Verlust) und das ganze Unternehmen würce von einer Stockung bedroht gewesen sein, wenn hier nicht zu rechter Zeit eine Hülfe gewährt wäre in dem Eingreifen des deutschen Vertreters in Guatemala, des Kaiserlichen Geschäftsträgers Herrn Werner von Bergen. Die hier der Wissenschaft ge- leisteten Dienste sind auf das Höchste zu schätzen und werden bald in ihrem vollen Werth« 1 hervortreten. Unter den vielen Räthselfragen amerikanischer Archäologie bi'.oen dje Monumente Santa Lucia's die räthselhaftesten aller, und um so wichtiger ist es deßhalb, daß Die Sammlung von dort nach einem Centrum wissenschaftlichen Studiums glücklich übergebracht ist. — (Zur Beachtung für unsere Hausfrauen). Di« Saison der Petroleumlampen- Explosionen scheint wieder zu beginnen, denn mit Eintritt der längeren Abende wird die Lampe wieder aus der Ecke hervorgeholl, die während Der Sommermonate außer Gebrauch gesetzt war. Eine solche Lampe, die vielleicht seit Pfingstm nicht mehr angesteckt, vielleicht mit Docht und Petroleum beiseite gestellt worden ist, soll nun brennen unD leuchten wie zuvor; und doch ist I es nicht gut möglich. Eine ordentliche Hausfrau hat vor dem Beiseitesetzen der den W.nter über benutzten Lampe das Petroleum erst gründlich abgebrannt, denn nach monatelangem Stehen ist es nicht mehr ohne Gefahr zu gebrauchen; es erzeugt sich in dem Bassin Petroleum-Naphla welches viel ätherischer und leichter entzündlich ist, als Petroleum selbst, denn während Petroleum etwa b?i 52 Grad R. Hitze cxplodirt, explodirt das Naphta schon bei kaum 30 Grad Außerdem ist der Docht inzwischen siizig geworden, saugt daher schlecht, blakt, stinkt und setzt leicht Kohle an. Eine ordentliche Hruefrau muß also beim Wicdcrbenuhen der Lamven Den alten Docht durch neuen ersetzen und das alte Petroleum, was noch aus Der Lampe ist, weggießen lassen, wenn sie nicht oer Gefahr einer Explosion entgegensehen will. — fMeyerbeer und Saphir) „Sagen Sie mir lieotr Saphir. welche meiner Opern gefällt Ihnen wohl an: Besten?" „Ja nun", erwiderte Der beliebte Humorist „sie haben Alli ihre Schönheiten; die lustigste aber sind die „Hugenotten". „Wie so die lustigste", fiug erstaun! Meyerbeer. „Nun", war die Erwiderung „ist es nicht lustig? in dieser Oper machen sich dii Christen untereinander tobt, und ein Jude macht die Musik dazu!" — (Wasserglas als Brenn- und Leuchtstoff der Zukunft.) Rach einer soeben in Mei- baden bei Bergmann erschienenen Broschüre von I. Quaglio hat Strong ein Patent au' Bereitung von Heizgas in Verbindung mit Low s Verfahren für Leuchtgas erwirkt und geht ; also die Beheizung und Beleuchtung — in Concurrenz mit dem elektrischen Lichte — einer neuer Zukunft entgegen. — Nachstehende Zeilen gehen uns von einem unserer Leser zur Veröffentlichung zu. EI' Gebote, wie sich die Frauen gegen ihre Ehemänner zu vergalten haben: 1. Em guter, braver, treuer Mann Stehr stets bei Frauen obenan. 2. Darum Ihr Frauen allzumal Bereitet nie dem Manne Qual. 3. Kehrt, von dcs Tages Last geplagt. Der Mann nach Haus, so habt fein Acht. 4. Küßt von der Stirn die Trübniß «hm Und zieht ihn herzlich zu Euch hin. 5. Kommt mal der Mann tm Rausch daheim, Die kluge Frau wird ruhig fein. 6. Mit Klugheit und mit Liebe nur Verjagt sie jed«S Zankes Spur. 7. Schmeckt mal dem Mann das Essen nicht, Dann küsset ihn: sein beft' Gericht. 8. Vor Allem flieht die Eifersucht, 2) Oeconom Philipp Max Mohr II. in Dortelweil. 3) Landwirth Johann Peter Wagner in EhringShausen. Bürgermeister Johann Georg Rahn von Engelrod. Bürgermeister Philipp Hahn IV. in Melbach. Anton Drücket IV. in Pohl Göns. 7) Landwirth Friedrich Nies in Schwickartshausen. 8) Landwirth Lorenz Schudt II. in Wetterfeld. 9) Postmeister i. P. Reinhold von Eiff in Grünberg. 10) Kaufmann Eugen Weber I. in Lauterbach 11) Beigeordneter Joh. Georg Rücke! III. in Bettenhausen. 12) Johannes Braun III. in Kirchgöns. 13) Landwirth Konrad Scharch II. in Windhausen. 14) Agent Wilhelm Mosler in Gießen. 13) Johannes Stein III. in Ober Breidenbach. 16) Fürstlicher Baurath Leopold Klingelhöffer in Büdingen. 17) Landwirth Karl Geiß in Groß Felda. 1K) Landwirth Johannes Wehrheim IV. in Rodheim. 19) Hausbesitzer Heinrich Schuckhardt in Bad Nauheim. Universitätsprofessor Dr. Lothar Seuffert in Gießen. Rechtsanwalt Wilhelm Curtmann in Friedberg. Landwirth KaSpar Horst II. in Ruppertenrod. der (Scmtii Montag M soll die J^gd untere 6 Jak auf hiesigem werben. Maschenhet Grohh. Bürg 5336) Fraukft Mfletheilt I -actien 3101h, G Mente /ö R ente Mr- 5t S« niefaen btwadtt ^«mische boten se^n- «Italic m jeder Fami Tonkunst au berechtigt, jaJ Die 3 “.‘SÄ ÄÄ Musiker, Mci treiWven die Arbeit Mittwoch Mi sollen aus de Reparatur dei Sauarbeiten iaotb grgch Hchmg bo1 zu. . Schmledeack Maurerarbe Dorsgiss, Großh. E Montag ^anap, i Wrrn bt" 5582) rnff . Nac aur bobiffi N-s AZ Nur 1/689 31 "K-lnrd oa bt" i E *m Freitag deu 2 fette» cm 5336) Roth. 5577) 1. Steinhauerarblilen in Sandstein . veranschlagt v4L zu in Lungstem 2 5581) 10 Pfd. Afric. Perl Mocoa M. (5580 Zlrima neue holl, llollljäritigc S. Hoffer 12 — 9 — 5582) 346.67 69.87 1512.33 214.77 1493.92 453.00 143.00 1054.00 2171.29 886.66 156.80 per Stück 7 Pfg., empfiehlt 5573)_______________ Bauer, Gerichtsvollzieher. „ 22 — darüber I. A. P Sckön. in * ihm i daheim» Beste holt Bauernbutter, 25 Pfd. Kübel ........ Aufträge von 2il Mark und AuSgemasteteS | lihulfleixch per Pfund 48 \ ..NdeilliiLer frtii — s Vorsicht mir »Uch. Äabm unb Bett«.] Dies« Stoff, ntbmrn noch btt .Food, grubt* nfabtun^cmaj oüt üblen OrrfcÄt, lulbünftungm unc epidemUcheo Jttonfbcitltrimc, bir l* tn Loft errbtttirt sind, tn sich e*f 61 i« in letzterer v,Ziehung auch »achgewirieo, Mi eu'ch dl, Milch selbst Diphtherius. Typhös, VlattNK ,e. weiter verbreitet worden find. Daraus geht hervor, datz olle Milchproducte nicht nur In güundhenUcher V'z'ebuog. fordern auch tn V»zoq auf ihre Qualität nicht sorgfältig genug vor Ichlechler Luft und üblen Gerüchen bewahr» werben k-nner. Der Verkaof von Milchprodukten Qii Häufern. tn denen epldemilche Arenfbdtm und aus Ställen, wo deranige S.uchen hrrrfchen. tollte gefetzltch ver- ^agdvcrpachlung der (tzemarkunst Muschenheim. Montag den 29. August, Mittag- 1 Uhr, soll die Jigd hiesiger Gemarkung aus wettere 6 Jahre öffentlich meistbietend auf hiesigem Rathhaus verpachtet werden. Muschenheim, den 13. August 1881. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. (s. Reichsgesetzblatt Nr. 245). Gießen, den 26. August 1881. Großherz oqltcke Handelskammer. <^d. Silbereifen. Dir Pfarrgeschäfte für die Woche vom 2H. August bt& 3 September beforgt Pfarrer E ch l o f f e r. aq den 2. September Vormmaas 9* , Uhr. findet zur Feier d,s erbau- töotteibienft in der Friedbottapelle statt Die tn demselben zu erbebende rtoDefte ist für den Landesverein der tSaifer-Wtihelmstiftung für deutfche InraUden bestimmt. Bon Sonntag den 4. Leptemdrr an werden die Gottesdienste wieder in der Stabt» kirche gehalten werden In dem Gottesdienst am 4 September Vormittags 9',, Ubr. ioll das heilige Abend« mahl gefeiert werden. Die Beichte findet Tags zuvor, Nachmittags 2 Ubr. in der Stadtkirche statt. In beiden Gottesdiensten am 4. September wird die von der oberen Airchenbebörde angrordnete Kollerte für die innere Mifsion erhoben werden. 7 50 # 25 10 — 10.75 12.— 13 — 6.50 H.— 9.50 -hen, Men- «d ',ln' Dir F Kirchliche Anzeigen örr eoangelischenSemeinde fuSietzen. Gottesdienst: Sonntag, den 26. August: In der Hosp Ita l klrche: Morgens 8 Ubr ; Pfarrer Dr. Rau mann. In der Friedhofkapelle: Morgens 8', Uhr: Pfarrer Schlaffer. Viele Hundert Mark jährlich ersparen grössere Haushaltungen, Hotel a, Cafe's, Specereiwaarcnhändler u. indem dieselben ihren Bedarf an Kaffee und Thee direct von unseren Lagerhäusern zu Rotterdam in der Original-Verpaekung zu unseren folgenden Engrus-Prcisen beziehen. Feinstes JJerfinerWeiljöier in Flaschen empfehlen (5564) J. A. Busch Söhne Aechter Med icinal-T okay erwein aus der Hof-Ungar wein-Handlung Rudolf Fuchs PEST. II 171 BI KG. WIEN. Dieser Wein, dessen Reinheit und Vorzüglichkeit durch zahlreiche Analysen bewiesen ist, ist in Folge seiner Milde und seines geringen Alkohol- Gehalts als ein wirksames Stärkungsmittel für Kranke, Reconvalescirende, Frauen und Kinder bestens zu empfehlen. (5565 Detail-Verkauf in drei Original- flaschen ä X4L 3, 1.50 und 75 befindet sich Lei Apotheker W Knoch, Engel-Apotheke in Giessen. Bekanntmachung. Wir machen den Handelsstand daraus aufmerksam, daß vom 31. August l. I. ab bezüglich der ttassirung der Wechselstempelmarken folgende 93c» sttmmungen in Kraft treten: ,Jn jeder einzelnen der aufgeklebten Marken muß daS Datum der Verwendung der Marken aus dem Wechsel und zwar der Tag und daS Jahr mit arabischen Ziffern, der Monat mit Buchstaben mittelst deutlicher Schriftzeichm, ohne jede Rasur, Durchstreichung oder Ueberschrift an der durch den Vordruck bez'ichneten Stelle ntedergeschrieben werden. Allgemein übliche und verständliche Abkürzungen der MonatSbezeich- nungen mit Buchstaben find zulässig, z. 93. 7. Sept. 1881, 8. Octbr. 1882 u. f. w." Löwenbräu 5559) im Cafö Ebel. Arliettsversteigcrung. Freitag den 9. September l. 3„ Vormittags 10 Uhr, sollen He tum Neubau eines SchulhauseS und zwar zur Vollendung deS Rohbaues erforderlichen Bauarbeiten, Lteferungen und Fuhren durch Versteigerung öffentlich in Akkord gegeben werden, al«: bester Maracaibo . . 1° Guatemala . . vcrzügl Perl Santos feinst. Plant Ceylon hochfeinster Java . . echt Arabischer Mocca . vorzügl Congo Thee . feiner Souchong Thee . feinster Imperial The«. . hochfeinster Mandarin Pecco 1 Lee beste Qual rein entöltes Cacaopulver . . . 3. Maurerarbeiten ........ „ „ 4. Lieferung von Wasser- und öuftkalk . . „ „ 5. Lieferung von Eement und Sandsteinplatten „ „ 6. Anfuhr von Backsteinen, Sand u. Lehm . „ „ 7. Zimmerarbeiten ........ „ n 8. Dachdeckerarbeiten........ „ „ 9. Spenglerarbeiteii........ „ „ 10. Lieferung von J Tragbalken und Eisen- flusarritel.......... 11. Schlofferarbett (Maueranker u. Schrauben) „ „ Ober-Bessingen, den 24. August 1881. Großberzogliche Bürgermeisterei Ober-Drssingen. I. A. ft. Schon, Boirksbauaufseber. Literarisches. Baumann, Musikgeschichte. Vfg- 10—11. In unseren Tagen. wo fast tn jeder Familie die Munk gepflegt wird, ist ein Buch, welches die Entwicklung der ronkunst aus den frühesten Anfängen bis auf die Gegenwart zum Thema hat, voll berechtigt, ja unentbehrlich. Xie Illustrirte Musikgeschichte von (f. Naumann (Verlag von W Spemann) entspricht den Anforderungen, welche Musiker wie Dilettanten an em derartiges Unternehmen stellen dürfen, m vollem Maße Die Sprache ist flüssig unb letchtversländlich, der Stoff scharf gesichtet, bie (Charakteristik der einzelnen Pertoden treffend und präcu*. (hnen besonderen Reh erhält da« Werk durch zahlreiche, gut ausgeiührtc Illustrationen. Abbildungen von Inntumrnten, Porträt- d r berühmtesten Musiker. Notcnbetspiele. ,^acsimile« alter Handschrfften ;c. Wir möchten allen Musik- trewenden die Anschaffung diese» Buches dringend empfehlen. —r. Arbcitsverstcigerung. Mittwoch den 31. l. MtS., .orgenS 10 Uhr, sollen aus dem hiesigen RathbauS zur Reparatur der Schulscheuer nachstehende Bauarbetlen durch Versteigerung in Accord gegeben werden. 'Lieferung von I Tragbalken verar.schl. zu........JL 31.75 Schmiedearbeiten,ver^nschl.zu „ 15.60 Maurerarbeiten, . „ „ 94.— Dorsgill, deu 24. August 1881. Großh. Bü'germeisterei Dorsgill. Fkilgebotents. ÄflPrt Lebenvurst per Pstrnd 50 5574) Julius Rosenbaum, Sonnenftr. 5429) C*:n schöne- Haus mit Nebengebäuden und Horräumen. in beiter Lage der Stabt, zu jedem Gcichänsbetrieb geeignet. ist aus der Hand tu verkaufen oder auch zu ücrmictben. Ferner find 2 Wecker von je 1575 1)-Mir.. beide am Rrosdorser Weg, daselbst zu verkaufen. Näh. bet der Exped. ds. Bl. f ul"( nW «jSi« f15.. S * fnxn ut ltn Ntol l3 nBfm nn,m «linn «Ä, "* «nieri, 6w‘“5r“ i88R6'* totlfy im L „ l°" zu haben. al8 ®fM U Urrv h8 iplang aus tn ^toagen, stürzie ettr tatst i. ' "nn gnade voiübe^^r:.. 0er Weile war der 6o.tn unvirletzt gtblubtn. j sktzir n seinm Weg sorl evor. Wie der „flapn tim« ig'n, wenn nicht ontnte - - sächlich ba8 Deutsche 8e-H Hein 120 Hectvlitn auijejn: hjeum im vtfiz attiicic: zn nur die ersten ihrer Än. §- welche soweit bekannt gftr::;c W nta Lucia de Eosuaalgapa tz W »niglichen Museen von den tr- Ungezogen und trährend v-, ■» nDe, bfli Ziel zu meinen ' i. Nachdem Profestor t '6 besucht unb conttac.id; sir intifannt bchm feailtnvi :r o, um tit Leitung dn eriarie tr Trlrhrtr den Hrschwerden - ulten tirs billagitt ißn'.uti j. |kwesen jein, wenn hier r* t eutichenLeltreters m ®ua:tr4. Die hier bn Wijjenit^ ; i bald in ihrem vollen 'd)äologu bi.'oen dje iRonusr es ttföalb. ba& ote 64miu fild) ubtnjtbracbt iß- Saison der Petrolkim.acrr- mgeitn Äbenve wirb tu ü«* gatt nutzer Tbrauch -z strät, wMt mit Dochi o Achten wie zuvor, und tu ■ -m W* t(X ' denn nach mona'elanzm r'» «««*»*?“■ leum \M. d« * v . Ma /cbon bei kaum - ltrlWt,WA’^2 ÄT—’ Wirt« Wi: (Inte ?Ä*^"f** i n««” „.(«Ulf»™* (tn haben- Handel und Derkehr. Frankfurt a. « den 26. Aug.. Nachmittag» 2 Ubr — Mm. (lelegr. troursdertcht. Mitgetbeilt durch datz Bankgeschäst Albert Rausmann in Hießen-) tircbib neuen 310'StaatSb -Artien 3U>'.. Galtzier 282» h, Oest Silberrentc 67^ 4% llnaar. Olplbtcnte 78' 4 4°/o 1880er Russen 75'/s, 2. Ortent Anleihe 61*/.«, 5o/o Rumänische R ente 9P/f tenbenj flau werden franco und zollfrei nach ganz Deutschland versandt. (Deutsche Banknoten und Briefmarken in Zahlung genommen.) Alle unsere Producte sind an Ort und Stelle von unseren eigenen Factoreien ausgewählt und wird für vollständigste Reinheit und richtigstes «ewicht die gewissenhafteste Garantie geleistet Es ist unser Bestreben, unsere Kunden in jeder Hinsicht völlig zufriedenzustellen und bitten wir, sich durch einen Probeauftrag zu überzeugen. (5473 BERNHARDT WIJPRECHT L Cie Rotterdam, Wijnatraat 98 & 100. Brabanter Sardellen, frische Gothaer LervelatwurK, neue holl Bollharinge, Salj- und Esfeg-Gurken (Preise je nach Größe) Montag den 29. ;Augull, Nachmittags 2 Uhr. Ioll aus dahiesigem ÖrtSgerlcht auf freiwilliges Ansuchen die den Erben der Heinrich Dietz Eheleute gehörige Hos- raithc Flur 1,689 31 Meter Hofranhe in der Erlengasse meistbietend versteigert weiden- (Äicytn, den 23 August 1881- 5520) Großh OrtSgencht I A.. Muller, OrtsgerichtSmann. Montag drn 29. Aui)ufi, Nachmittags 2 Ubr, sollen in der Flett sch en Hofraithe dahier nachstehende (Gegenstände. alS: 2 Aanap<^, 1 AuSziebttsch mit Einlagen. 1 Sessel, 5 Sv'egcl, 2O00 Cigarren. 2 vollständige Betten, 1 Nachttrsch öffentlich meist bietend gegen Baar zahlung versteigert werden. Gießen, den 26. August 1881. Die noch voriäthigen Sommerarttkeln, alS: Baumwollene Strümpfe, Damen- unb ftinderstrümpfe, Unterjacken, Rocke, Handfckude, Düll-Aichus, Piqu^hütchen, ftinderkleidchen, weiß unb sarbig, werben zu berabgesepten Preisen abaea-ben. (5569 Geschw. Heerz, Neuenweg. Garantirt reines Maismehl, örllrs /Utter für affe UieöflQttuiiflen, stets zum Verkaufe vorrälhig, zu haben auf der mm)__________Bergermühle bei Lieb. Alic Sorten Steinkohlen sowie gew. Nustkoblen, Stück- und melirte Noblen, in bester Qualität, emvfieblt A. 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Kenntnist, daß während dem Stiftungsfeste des Gießener Schützenvereins Sch eib en- büchscn aller Systeme leihweise billigst bei mir zu haben stnd. — Ferner mache auf eine coloffale Sendung neuer Scheibenhüchsen (Hinterlader) aufmerksam, welche zu einem erstaunlich billigen Preise ablafse unter allen Garantien. Mit Schützengrutz Heineich Engel, 5587) ___________________Gewehrfabrikant.___________ Sonntag den 28. und Montag den 29. August: toliwetosl in Crossbuseck, wozu ergebens! einladen (5564 __________________G-engnagel und RühL 5516) Gute Pension für einen Real- I 5589) Eine Schenkamme gesucht, schüler. Btsmarckstraße 170«. 1 Näh. bet der Exped. ds. Bl. der Itimintfirfjen öanömerfterfrfjufen des Groftherzogthrrms. Unter Bezugnahme auf die Ankündigung Großh. Centralstelle des Landesgewerbevereins ladet der unterzeichnete Vorstand des Lokal- Gewerbevereins seine Mitglieder, alle Freunde des Kunstgewerbes und der gewerblichen Thätigkeit zu recht zahlreichem Besuche dieser Ausstellung ein. Ausgestellt sind die Arbeiten von: 51 Handwerkerschulen, 1 Landes-Baugewerkschule (Darmstadt), 5 Erweiterte Handwerkerschulen (Erbach, Mainz, Offenbach, Worms und Gießen), 2 Kunst-Industrieschulen (Mainz und Offenbach), 2 Alice-Schulen für Frauenbildung und Erwerb (Darmstadt und Gießen). Gießen, den 26. August 1881. 5579)____________________Dr, H. v. Ritgen- Schützengarten Wetzlar. Sonntag den 28. August, Nachm. 3*/2 TThr, GROSSES CONCERT ■ ausgeführt von der Kapelle des Hess. Jägerbataillons Nr. 11. Entree 50 Pfg. -fahrMn. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2«, 4", g* ßso, 813*, 11«, 156, 4« 78», 750. Marburg 838, S'*2 Cassel 1222♦, l30, 3«, 9“*, IP3, l21*, 4«, 8» *. Wetzlar 6", 8«, 12, 1« 4*5, 457, 750, 905. EmH.Cobleur 6«, 8«*, 12, 1«, 4«, 78», Deutz 6", 12, 457. Fulda 730, liso, 5, 73*. Gelnhausen 8«, 12", 4«. Nidda 8-o, 12'o, 440, 8". Ankunft in Gießen von: Frankfurt l12, 8°, 933*, 11", 2« 435 725, 836 *, IO4*, 1216*. Marburg ö32, 730. Cassel 23’, 9« *, 810*, HM30, 659*, 11»- Wetzlar 7”, 9