*ereiu, L*‘*r|er .» fistln und ' neb8t der durch Jägerkapelle Mrrectors Herra St» 171. Mittwoch den 27. Juli 1881. Kießener Anzeiger AMige- 6ih Amtsblatt für bk» Kreis Gießen. ewwil «chvlftr.hr K 18. Erscheint ILglich mit Aufnahme des Montags. Preis vtertdlflh-n4 2 Warf 20 Pk mit vrmßerlshe. Durch die Post bezogen vierteljLhrlich 2 Mari 50 Ps. mn“, • • Bach. • Spohr. and • Brahms, loli, . Bruch. ie- 'hor . . Gade. Amtlicher Hheil. Nr. 18 des Reichs - Gesetzblatt-, au-gegeben den 19. l. M., enthalt: lRr. 1437Q Handrl-conventlon zwischen Deutschland und Rumänien. Vorn 14 November 1877. (Nr. 1438.) Bekanntmachung, betreffend die Veränderung der UeberganqSabgabenfätze für Bier, Branntwein und Malz in Württemberg. Vom 7. Juli 1881. Nr. 19 des Reichs-Gesetzblatt-, au-gegeben den 22. l. M., enthält: (Nr. 1439.) Gesetz, betreffend btc Abänderung der Gewerbe Ordnung. Vom 18. Juli 1881. (Nr. 1440) Bekanntmachung, betreffend die Abänderung der Vorschriften über die Verwendung der Wechselstempelmorken. Vom 16. Juli 1881. Gießen, am 26. Juli 1881. Großherzogliches Ätcifcamt Gießen. _______Dr. Boekmann. Das Großherzogliche Steuer-Commiffariat Gießen an die Grotzberzoglichen OrtSgericbte -Annerod, Daubriugen, (tzrotz-Linden, Hausen, Heuchelheim, KleinrLinden, Lang- (9öne, Lollar, Mainzlar, Ruttershausen, Staufenberg, Steinbach, Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sle an die al-balvige Einsendung der Bau- und Cultur-Veränderungs-Verzeichniffe. Gießen, den 25. Juli 1881. Süffelt» om- Beethoven. Mendelssohn > Uhr. leinen Tunis. ummerirle ä (4897 tunesischen Autstäi dtschen unterstützt und endlich hat sich durch den? m. waren in's Gebirge geflüchtet. London, 21. Juli. ien aufgeknüpft zu werden. 16 72- 5. von von Weltner. KleffeL Frankreich zwei Armeekorps zur Eroberung und Okkupation d Hierzu tritt, daß der Nachbarstaat Tripolis, von der Türket elt, die nd in Nur drei Mörder find verhaftet worden. England. Aus Konstantinopel wird der „Daily NewS" auf Selbstmord sann, indem er es versuchte, Algier die Lage der Franzosen verschlimmert. Dte außerordentliche Hitze diese- JahreS macht größere Bewegungen der franzüfischen Armee bis zum Eintritt der Regenzeit im Herbste unmöglich, während die arabischen Stämme, an das Klima und an Entbehrungen gewöhnt, fortwährend erfolgreiche Streifzüge unternehmen. Dte franzüfischen Mißerfolge in Afr.ka sind evident. Part-, welches nicht begreifen kann, daß seine ausgezeichnet organifirten Truppen nicht innerhalb adtt Tagen Tunis eroberten und Algier pacifictrten, zieht die natürlichen Gründe der geringen Erfolge seiner Armee nicht in Betracht; es begreift nicht, daß eine tropische Hitze jede Action lähmt; es sieht auch nicht ein, daß der Krieg in Afrika sich auS einem unbedeutendem Conflict mit Tunis zu einem Glaubenskrieg, zu einem französijch-orieutalischen Kriege entwickelt. Die grüne Fahne des Propheten ist entrollt; nickt allein Tripolis, sondern auch jez und Marocco, sowie die Beduinen und die große Zahl der Stämme, welche dem Sultan tributär sind oder doch seinem Rufe folgen, wem der Echeik-ul-J-lam den Glauben für bedroht erklärt, stehen Frankreich gegenüber. •3» F M31/s%906 Ztußland. Petersburg, 24. Juli. DaS „Journal de St. Petersbourg" bespricht den Londoner revolutionären Eongreß und bemerkt, der englische Staatsmächten zu rechnen. Italien, das noch immer Absichten auf Tripolis hat, dürste energisch gegen Frankreich auftreten, England hat bereits die französische Regierung daraus aufmerksam gemacht, daß Tripoli- „ctroag Anderes" sei als TuniS; endlich dürsten auch Deutschland und Oesterreich, welche im Oriente als führende Mächte anerkannt sind, schwerlich einer Politik Frankreichs gleich- giltig zusehen, welche in einen neuen Orientkrieg hineinsteuert. Sind also schon die Trauben in Algier und Tunis für Frankreich sauer, so dürsten die Feigen von Tripolis für die Tapferen von Frankreich zu hoch hängen. Das alte Lied: „Partant pour la Syrie“ wird zwar noch heute gern von Franzosen gesungen, aber Grevy dürfte kaum geneigt fein, ein Seitenstück der abenteuerlichen griechischen Politik Gambetta's im afrikanischen Orient zu infcemttn. tUSClb )oncert , Leitner (|*i: | 2 Sornen, 1 Frankreich und die Türkei. Die Lorbeerblätter, weiche Frankreich mit leichter Hand durch die Expedition nach TuulS zu pflücken gedachte, sind verwelkt. Zwar ist Tunis besetzt und bir Dey zu einem Vertrage gezwungen worden, welcher ihm daS Pro- irk.orat der französischen Republik ausdrang, aber die nächst n Städte erkannten die französische Botmäßigkeit nicht an, und der Versuch, dte aufständische Stadt Sfax oder SsakoS zu unterwerfen, gelang nicht im Fluge. Die Stadt mußte vielmehr brmbardirt werden, dte Landung der französischen Truppen geschah unter großen Schwierigkeiten und die Einnahme der Stadt selbst erforderte große Opfer. Verlheidigt sich jede andere Stadt so wie Sfox, so braucht zu erklären und zunächst einfach Tripoli- zu besetzen. Ein Krieg Frankreichs mit der Türkei verändert aber die politische Konstellation in Europa nicht unbedenklick, und Frankreich hat daher nicht allein mit dem kranken Mann zu Stambul, sondern auch mit den europäischen Groß- peul/chland. Berlin, 23. Juli. Der Fernsprecher ist nun auch mit gutem Erfolg in den Dienst der Binnenschifffahrt, und zwar von der Canalinspertion in Bromberg in einer Länge von 10,6 Km. gestellt worden. In den Stationen sind «lectrische Läutewerke eingeschaltet, welche den etwa gerade abwesenden, JO- gemeldet, daß Midhat Pascha sich mit einer Scheere die Adern zu öffnen, um der Welt zu beweisen, daß der Selbstmord auf diese Art wohl möglich fei. Er wurde indeß daran sofort verhindert und bann vor den Sultan gebracht, der sein Bedauern über Midhats Vorsatz ausgedrückt haben soll. Midhat entgegnete chm darauf, daß sein Leben werthlos geworden; er wünsche nur eine Gnade, nämlich erschoffen patt hi enhlffin und 5tau' PanS — und Paris ist Frankreich — suckt inzwischen den Lünoen- bock. Da war zunächst Italien am W derstand in Tunis Schuld, dann hieß eS, Albert Grevy habe Algier durch schlechte Verwaltung korrumpirt, endlich, die alten Generäle taugten nichts, man möge sie erschießen, wie man einst auch Bazaine hätte erschießen sollen u. s. w. Schließlich hat man die Türket al- Ruhestörerin erkannt, und diese ist kein unschuldiger Sündendock, sondern diesmal haben die Franzosen das Richtige getroffen. Dte Actionslust der Republik ist groß, sie scheint nickt übel Lust zu haben, der Türkei den Krieg in ' I*”8 ■ d • 7 4 aber in der Nähe befindlichen Beamten herbeirufen. Die Leitung wird aller Wabrscheinlickkeit nach auf den Dromberger Canal und dte Netze ausgedehnt we den; dte Kosten der vorgenannten Leitung betragen 100 Jt pro Kilometer. Frankfurt. Das Urtheil, durch welches der oberste Gerichtshof in Chile die Auslieferung der ürüder Albert und Wilhelm Sachs auS Franksuit a M. verfügt bat ift von völkerrechtlichem Interesse, wie folgende ErwägungSgründe, die wir einem Bericht der „Nordd. Ällg. Ztg." entnehmen, erkennen lassen: ,In Anbetracht, daß aus den von'dem Herrn Consul des deutschen Reichs in dieser Ar.gclegenh it vorgelegten A^rn als erwiesen devorgeht, daß die Gebrüder Sachs, infolge von in ihrem Bank- geschäst begangenen Betrügereien, tu Frankfurt wegen betrügerischen BankerottS pro- cessirt worden sind und mit Fortnahme von Werthgegenständen von bedeutendem Betrage, die hauptsächlich aus Creditpapieren bestanden, welche zu verschiedenen Geschäften, die sie zum Bortheil der Deponenten machen sollten, in ihre Hände niedergelegt waren, sich flüchteten. In Anbetracht, daß aus der angeführten Ursach' von den Behörden in Frankfurt gegen die Gebrüder Sachs Verhaftsbesehl ausgestellt worden ist, wie bkS aus den schon erwähnten Acten hervorgeht, welche genügenden Grund abaeben, um den angezogenen Brüdern Sachs wegen des Vergehens, dessen sie beschuldigt sind, den Pro- «ß zu machen. In Anbetracht, daß die Nicht-Existenz eines ausdrücklichen Auslieferungsvertrags kein Hinderniß bietet, um die Extradition dennoch zu verfügen, zumal wenn der Staat, welcher darum nachsucht, Gegenseitigkeit anbietet, wie bieS bic beutsche Regierung in* vorliegenben Falle thut, ba es ja im Interefie bcr Conventen- unb der Moralität ber Staaten liegt sich gegenseitig zum Schutz unb zur Achtung der gemein n Gerichtsbarkeit Folge zu leisten: unb weil bie Specialtraktate über biese Materie weiter nichts thut, als die gegenseitigen Verpflichtungen unb Rechte zu präcisiren unb schriftlich nieberzulegen, welche schon kraft ber freundschaftlichen Beziehungen und des eigenen Bedürfnisscs zwischen den contrahirenden Staaten entstanden waren. In Anbetracht, baß ber betrügerische Bankerott eines derjenigen Vergehen ist, welche wegen ihrer Schwere, der durch sie erzeugten liebel und ber von ihnen im Handel veranlaßten Unruhen unb bes Mißtrauens gewöhnlich unter btejenigen gerechnet werben, bereu Urheber bas Asyl nicht oerbienen, welches man einer anberen Classe von Delinquenten gewährt, — ein in Chile aboptirtes Princip, ba dieses Land anerkannt hat, indem eS dieses Vergehen in ber namentlichen Liste berjenigen aufzühlt, welche bei allen m t fremben Nationen abgeschlossenen Specialverträgen zur Auslieferung berechtigen. In Gemäßheit ber vorgetragenen Grünbe wirb erklärt, daß die im Namen ber beutschen Regierung beantragte Auslieferung ber Brüber Albert unb Wilhelm Sach» ober des Paul Morris unb bes Jacques Hellmann, wie diese sich selbst nennen, siatthat, für jetzt aber nur in Rücksicht auf den Erstgenannten ausgesührt werden kann, weil der Zweite aus dem Hospital, wohin er zu seiner Heilung von einer schweren Krankhe t, bie ihn mit Heftigkeit angegriffen hatte, überfuhrt worden war, sich geflüchtet hat." Albert Sachs bat gegen diesen Richterspruch Appellation eingerelcht. Arankreich. Paris, 23. Juli. Auf Lorfica hat am 17. dS. bei der Stadt Lorte ein wildcS Gemetzel stattg^funden. Eine Zigeunerbande von 40 Personen (Männer, Weiber und Kinder) hatte sich 3 Km. von der Stadt niedergelaffen, um ihr Keffelflickergewerbe zu betreiben. Da entstand plötzlich daS falsche Gerücht, zwei Einwohner der Stadt seien draußen ermordet worden. Sofort zog ein Haufe mit Gewehren bewaffneter Corsm hinau-, überfiel da- Zigeunerlager, mordete drei Männer und eine Frau, mißhandelte auf- Gröblichste dreizehn Männer, Frauen und Kinder und plünderte das Laaer auS. Als Polizei und Militär auf dem Platze erschienen, war da- Lager leer. Die Zigeuner gejuxt secretLr des Innern, Harcourt, habe erklärt, daß er auf bi« begliche Intel- pellatlon des Deputirten Borlase nichts zu antworten habe. Harcourt übernehme, indem er sich tu dieser Angelegenheit so passiv zeige, «ine große Verantwortlichkeit. Das genannte Blatt fährt fort: Wir haben unsere Meinung über die Solidarität der Regierungen bereits zu ost ausgeiprochen, um setzt nochmals auf diesen Gegenstand zurückkommen zu müssen. Die R-vo- lutionäre find offen und verheimlichen die Mittel nicht, welche ste anzuwenden beabsichtigen. Die Conservaliven aller Färbungen müflen die nothwmdigen Maßregelnder ^kommen unheimliche Nachrichten aus Rußland. Man sperrt angebliche Nthlltsten ein, aus denen kein Geständntß herauSzubringen ist, dafür aber findet man täglich ote Leichen von Detektives an Bäumen hängend ' ober in der Newa treibend. Auch soll Graf Jgnatieff seit Kurzem in den j Besitz einiger Drohbriefe gekommen sein, welche ihm ein baldig-S Ende in Aussicht stellen. Alle Rührigkeit und Geschäftigkeit ist außer Stande, das Vertrauen zu erwecken, daß er es mit dem Volke gut meine, und der Czar selbst soll ganz erstaunt sein über die Unfähigkeit, welche Jgnatieff in der Führung der inneren Angelegenheiten bekundet. Es wäre demnach nicht unmöglich, daß wieder beim Grafen Melikoff Zuflucht gesucht wird. Die Begnadigung der Jesse Helsmann darf als «in Zeichen gelten, daß man in Petersburg ernst- lich an eine Systemänderung im europäischen Sinne denkt. Amerika. Washington, 24. Juli. Der Staatssecretär des Aeußern, Blain«, bat amerikanischen Vertretern im Ausland« folgende telegraphische Nachrichten »uaehen laffen: Das Befinden des Präsidenten Garfield wurde gestern Mittag vlötzlich schlechter, er hatte Fröste, abwechselnd mit Fieber bei steigendem Pulse und sehr hoher Temperatur. Um 10 Uhr Abends wurden die Doctoren Hamilton und Agnew herbeigerusen. Es stellten sich darauf abermals Fröste ein der Präsident hatte keinen Schlaf und war sein Befinden gegen Morgen nicht zufriedenstellend. Um 8 Uhr Morgens sand eine Consultation aller Aerzte statt und wurde eine Operation beschlossen. Es wurde ein Einschnitt im Rücken unter der Wunde gemacht, um den Abzug deS Eiters zu erleichtern. Das Resultat war sehr günstig und war das Befinden des Präsidenten um 12 Uhr Mittags gebessert- Der Präsident wurde bei der Operation nicht chloroformirt und ertrug dieselbe ohne die geringste Klage. Wir sind voller ^°^""Washington, 24. Juli. Der Staatssecretär des Auswärtigen, Blatne, hat den Vertretern der Vereinigten Staaten Im Auslande noch folgende Telegramme zugehen laffen: Abends 6 Uhr: Die Symptome im Befinden des Präsidenten Garfield find fortdauernd günstig. Das Ergebniß der wundärztlichen Operation von heute Morgen hat sich als ein wohltätiges erwiesen. Abends 11 Uhr: Der Zustand des Präsidenten hat sich gebessert; er hat viel weniger Fieber und alle ungünstigen Symptome sind im Abnehmen begriffen ---- Telegraphische Depeschen, «öolff's telegr. Koblenz, 25. Juli. In dem Befinden Ihrer Majestät der Kaiserin- Königin ist seit der Ausgabe der letzten Bulletins keine Veränderung einqe- treten. Trotz des schleppenden Ganges der Wiederherstellung hat der Kräfte- rustand darunter nicht gelitten, sich vielmehr auf einer relativ befr.edigenden Höhe erhalten, doch wird voraussichtlich noch eine längere Zeit vergehen, ehe der GenesungSprocH so durchgreifende Fortschritte gemacht haben wird, daß die Hohe Kranke aus einige Dauer die liegende Stellung aufgeben kann, welche bisher nur auf halbe Stunden mit dem Aufenthalt auf einem Tragseffel vertauscht werden konnte. Die Behandlung Ihrer Majestät ist jetzt hauptsächlich in den Händen des Leibarztes Geh. Med.-Rath Dr. Velten. Indessen treffen Geh- Med.-Rath Professor Dr. Busch, sowie Professor Madelung ebenfalls noch abwechselnd zu ärztlichen Besuchen von Bonn in Koblenz ein. Stuttgart, 25. Juli. Der König von Sachsen ist heute Vormittag hier angekommen und am Bahnhof vom Prinzen Wilhelm, dem Prinzen von Weimar und dem Minister von Mittnacht empfangen worden. Der König wird die hiesige Landesgewerbe-Ausstellung besuchen und sodann nach Friedrichshafen Weiterreisen. In seiner Begleitung befinden fich der Minister v. Nosttz- Wallwitz, der Gesandte v. Fabrtcc und der Generaladjutant v. Carlowitz. Haag, 25. Juli. Die erste Kammer ootirte heute 3V2 Mill. Gulden sür Verbesserung des Kanal- von Rotterdam bis zum Meere. — Der Kriegs- mtniper erklärte, daß die Veröffentlichung der Documrute über den Krieg gegen die Atchtnesen noch nicht wünschenSwerth sei. Loudon, 25. Juli. Unterhaus. Staatssecretär des Innern, Harcourt, bestätigte heute als im Wesentlichen correct die Zettungs-Nachr.chten über die Entdeckung von Höllenmaschinen an Bord der Dampfer in Liverpool. Konstantinopel, 25. Juli. Der bisherige Zchent-Director Munir Bey ist zum Finanzminister an Tevfik Paschas Stelle ernannt worden. — Die Minister waren heute lm Palais versammelt, um bezüglich der im jüngsten StaatSvroceffe Verurthellten endgiltiz Beschluß zu fassen. Washington, 25. Juli. Nach einer Mittheilung von heute früh 1 Uhr erfreute fich Präsident Garfield eines ruhigen Schlafes. Das Fieber hatte fich nicht wieder eingestellt, jedwede Anzeichen für eine Rückkehr der ungünstigen Krankheitserscheinungen fehlten. legte, die er in Paris erhalten und nach welcher er gebeten wurde , sofort nach „Mayence“ iu kommen, da sein Reisender verhaftet worden sei. Aus dem hiesigen Telegraphenamt war eine Depesche dieses Inhaltes gar nicht aufgegeben worden, so daß nur anzunehmen, daß die Depesche auf irgend einem franzoisischen Telegrapyen- amt verstümmelt worden ist oder irgend eine absichtliche Täuschung vorliegt. Unverrichteter Sacke mußte der Fremde wieder nach Pans zurück. — Einem Obsthändler aus N. wurde, während er in einer hiesigen Wltthschaft saß und Geld für gekauftes Obst ausbezahlte, ein Betrag von ca- 200 Ji entwende:. Ais der Munn den Verlust des Geldes gewahrte, wurde er rote rasend und drohte im Falle er fein Geld nicht wieder erhalte, sich aufzuhängen, denn ohne das Geld dürfe er nicht nach Hause zurückkehren, seine Frau schlage ihn sonst todt. Ob der Aeng t- liche wieder in den Besitz seines Geldes gelangt, ob er sich bereits aufgeyangt hat oder ob er schon von seiner Frau todtgeschlagen wurde, konnten wir nicht Erfahrung bringen. _ . . ... — Der „Mainzer Anzeiger" meldet: Seit gestern Morgen sind nicht weniger als 50 Soldaten des 117. Infanterie-Regiments (Manche behaupten sogar, daß es noch mehr seien) in das hiesige Militär-Lazareth gebracht worden, welche an Magen- , (Seite*11 5 0Ör5n übcrtraflA*fiT(UO-o N,T‘Ae. . w »erben2 k^ben 29 Men 1 ä'jMeit, ’ Akeicherarbeü " S. £?in 2 40I) I. ? L o k a l e H. Gießen, 26- Juli. Zum „Eingesandt" von gestern erhielten wir nachstehende Zuschrift des Commandos der freiwilligen städtischen Feuerwehr: „Wenn sonst ein anonymer Angriff Anspruck auf jenes Platen'sche Epigramm bat, ss bethätigt doch der Einsender" von gestern, indem er auf die Gefahr hin, als Jnttiguant zu erscheinen, seine für die Oeffentlichkeit so ungemein wichtige Frage stellt, möglicherweise nur schönen Hochsinn- Man darf ihn demnach einladen, von dem ihm ja noch zustehenden Rechte der Interpellation in nächst.r Generalversammlung Gebrauch zu machen. Er kann dann auch erfahren, weßhalb ein gemeinsamer Fahrschein nicht ertheilt wurde und hat Gelegenheit zu demonstriren, wie aus einer Hebung an einem einfachen Steighaus sofort die beste Schulung einer Feuerwehr erkannt werden mag." kartarrb leiden. .. , . Dillenburg, 20. Juli. Auf eine tragische Weise hat gestern Früh das Leben des Herrn Oberamtsrichter z. D- W i l l i ch geendet. Derselbe trug am vorhergehenden Tage auf dem Wege nach seiner Wohnung em frisch geschliffenes Tranchirmesser, in Papier emgewickelt, bei sich. Als er vor feiner Hausthüre angekommen war, glitt das Messer aus der Umhüllung und fiel zu Boden, jedoch so unglücklich, daß es Herrn Willich den Fuß durchbohrte. Trotz aller von Setten der Aerzte angewandten Hilfe und Mittel war die Verblutung eine so starke, da« in der Nackt noch der Tod eintrat. Das herbe Geschick, welches die Familie durch diesen so jähen Todesfall betroffen hat, hat in allen Kreisen lebhafte Theilnahme erregt. _ sEine gemüthliche Polizei). Acht Mitglieder der Berner Studentenoersamrn- lung „Helvetia" gingen letzte Woche nach Basel, um mit acht Mitgliedern der Basler „Helvetia" Mensuren auszufechten. Die Basler Polizei hatte aber von dem Vorhaben Wind bekommen und beobachtete die fremden Gäste mit arawohnuchenBlicken Darum zogen die Duellanten nach Rheinfelden und schickten sich eben tm Rheinfelder Forste Jur Paukerei an, als die von Basel aus benachrichttate Rheinfelder Polizei am dem Platze erschien und den Studenten, statt ihnen die Waffen zu nehmen, blos erklärte, im Kanton Aargau dürsten sie ihre Streitigkeiten nicht m>t Waffen austragen aber eine Vr Stunde weiter sei landschaftliches Gebiet. In seiner Gefälligkeit führte der Rhetn- selder Polizeisoldat die Duellanten bis auf landschaftlichen Boden und dort ging nun die Paukerei los und dauerte bis zum späten Abend, ohne von der basellandschaftlichen Polizei, die man nicht aufmerksam gemacht hatte, gestört zu werden. Sieger biteben die Berner Helvetier. rr . , ... — Der Cassirer einer Bank in Straßburg t. E. erschrak nicht wenig als er kürzlich einen aus Schletlstadt eingegangenen Geldbrief mit 3600 JL Werthangabe öffnete und statt der erwarteten Banknoten werthlose Papierschnitzel in dem Briefumschläge vorfand. Die „Findigkeit" der Post bewährte sich auch in diesem Falle. Sie entdeckte bald, daß die Papierschnitzel Bestandtheile der in Paris erscheinenden Leitung Le Csnservateur" war und daß der Absender des Geldbriefes Abonnent dieser Zeitung war. Sogar die Nummer der Zeitung, zu welcher die Schnitzel gehörten, wurde ermittelt. Auch ergab sich, daß dem Absender dieses Gcldbriefes gerade diese Nummer in seiner Sammlung zurückgelegter Zeitungen fehlte. Nichts lag nun naher als die Annahme, daß die Unterschiebung im Hause des Absenders geschehen sei. Von den in Betracht kommenden Personen bestanden alle die nähere Prüfung aus ihre Ehrlichkeit, bis auf einen Lehrling, der am Tage nach der Einlieferung des Brieses von seinem Prinzipale einen Urlaub zum Besuche seiner in der Nachbarschaft wohnenden Eltern erhalten hatte. Die Nachforschungen ergaben, daß der junge Bursche gar nicht in seinem Heimatbsorte gewesen, sondern in der Richtung auf Schtrmeck - an feinem Heimathsorte vorbei — abgerefft war. Schneller als die vierspännige Vogesenpost, welche den Flüchtling über die deutsch-französische Grenze nach dem Thale der Meurthe brachte, war in diesem Fall der Telegraph. Der junge Mann wurde kaum in St. Di6 jenseits der Vogesen angekommen, verhaftet und nach Abnahme des bet ihm richtig vorgefundenen Geldes, in Gewahrsam gebracht. Madrid, 16. Juli. Die „Evoca" schreibt: „Die Blätter berichten über eine willkürliche Verhaftunq, die Herr Fliedner, protestantischer Pfarrer und deutscher Burger, der sich seit vielen Jahren in Madrid niedergelassen, zu erleiden gehabt hat. Was roir_uber diesen Vorfall erfahren haben, ist folgendes: »erv Fliedner hatte sich vor einigen -tagen nach dem Escorial begeben, in der Absicht, sich dort ein Haus zum Sommeraufenthalt für fich und seine Familie zu suchen. Da ihm die Wohnungen in San Lorenzo nicht gefielen, be- qab er sich zu Fuß nach Espinar, das auf der entgegengesetzten Seite der Sierra gelegen ist um zu sehen, ob er dort nicht etwas seinen Wünschen entsprechenderes fände. Die Guardia Civil traf Herrn Fliedner in einem Wirthshause, in das er emgetreten war, um sich etwas zu erholen, und verlangte nach seinen Legitimationspapieren, die er indetz nicht vorzuweifen vermochte. Wie begreiflich, forderten ihn die Gendarmen auf, ihnen zu folgen. Soweit bot der Vorfall nichts außergewöhnliches dar. Das Bedenkliche dabei aber ist, dag Herr Fliedner, wie ein Blatt berichtet, mißhandelt wurde, daß man ihm Handschellen an-, legte, und daß er wie ein gemeiner Verbrecher genöthigt wurde, zu Fuß zu gehen. Wir glauben, daß die Behörden genöthigt sein werden, die Wahrheit über das Vorgesallene zu ermitteln, weil, wenn in der Tbat Mißhandlungen vorgefallen fern sollten, der Guardra Civil eine Verantwortlichkeit zufallen würde, die sich durch die Verhaftung einer Perlon, die aus Vergeßlichkeit oder Mangel an Vorsicht ohne Legitimation und zu Fuß refft, in keiner Weise rechtfertigen ließe." Holzminden, 20. Juli. Ein schreckliches Ereigniß setzte beute Mittag unsere Staot in Aufregung. Der Ackerbürger Berger und sein etwa dreißigjähriger Sohn haben nach kurzem Streit sieb gegenseitig gelövtet. Wie solches ausgeführt werden konnte, ist noch nicht aufgeklärt, da nur ein einziges Mordwerkzeug, ein alter Säbel mit Holzgriff, sich bei den Leickkn vorfand. AlS Leute hinzukamen, lagen Vater und Sohn in ihrem Blute, ersterer bereits todt, letzterer, dem fast der Kopf vom Rumpf getrennt, versuchte noch zu sprechen, doch verschied auch er wenige Augenblicke darauf. (Hannov. Cour.) Darmstadt, 22. Juli. Dem hessischen und badischen Odenwald steht mit Anfang August ein erfreuliches Fest bevor. Der Bau des Krähberg Tunnels, welcher die Verbindung der Odenwaldbahn mit der Neckarthalbahn, das heißt der Stationen Erbach und Sberbach, herzustellen bestimmt ist, ist nämlick so weit gefördert, daß der Durchschlag des Sohlstollens m den ersten Tagen des August vollständig gesichert ist. DieieS für die Gegend wie für die Bauuntcrnehmung und die Hesi Ludwigsbahn Gesellschaft wichtige Ereigniß soll nun von den beiden letzteren durch eine große Festlichkeit gefeiert werden, wobei insbesondere auch Bauführer, Auf- seher, Arbeiter u. f. w.. welche sich durch hervorragende Leistungen bei dieser Riejenarbeit be theiligt haben, Prämien erhalten. Bekanntlich ist der Krähberg Tunnel der längste Tunnel in Deutschland und seiner Herstellung stellten sich sehr erhebliche Hinderniffe entgegen, die aber glücklich überwunden wurden- Frankfurt o. M-, 25 Juli. Wie wir erfahren, find von der japanesischen Regierung in Yokohama auf Veranlafiung des dortigen deutschen Mintstnresidenien elf große Kisten mit Gegenständen, als Badewannen, Karten von japanesischen Badeorten re. für die balneologische Ausstellung unterwegs. . » Der gestrige Sonntag war, wenn es auch Morgens ziemlich regnete, doch für die- Aus< strllung äußerst günstig. Nachdem sich noch im Laufe des Vormittags da« Wetter aufhellte, brachte ein Extrazug aus der Pfalz über 1500 Personen, welche natürlich dem Zweck ihre« Hierherkommen« — dem Besuch der Ausstellung — sofort nachkamen. Im Laufe de« Nachmittags steigerte sich die Zahl der Besucher auf ca. 18,000, welche den AuSstellungspalast und den Park nach allen Richtungen durckströmten und die Wirthschaften sehr stark frequentirten. — Wir hatten beute Gelegenheit, das Innere des Skating Rink, welches bekanntlich zu einer natürlichen Eisbahn eingerichtet wird, einzusehen. Auf der 550 Quadrat-Meter hatten- den F'äche liegen ca. 5500 laufende Meter gezogene schmiedeiserne Rohre, welche mit Last er bedeckt sind. In Folge der bis jetzt stattgehabten Hitze hatte das Master selbstverständlich einen । bedeutenden Wärmegrad. ES war nun keine Kleinigkeit, diese stehende Wastermaste allmählich : so weit abzuküblen, daß an die Bildung von Eis gedacht werden konnte. Durch den rastwien Eifer der Maschinenfabrik Augsburg ist es nun so weit gekommen, daß, wie wir mit Vergnügen constattren können sich bereits Eis auf der Fläche bildet Hoffentlich wird es ^n ^ag und Nackt unausgesetzten Bemühungen der genannten Fabrik gelingen, im Laufe der nächsten Woche die Eisbahn dem Publikum übergeben zu können. —tt— Niederrad, 23. Juli. Dieser Tage hat sich dahier ein Fall zugetragen, welchen mir zur Warnung für andere der Oeffentlichkeit nicht vorenthalten wollen: Eine sunge \ Frau von hier leidet bereits fett 3 Jahren an einem vermeintlichen sehr starren Katarrh, Vermischtes. Mainz, 21. Juli- Vor einigen Tagen erschien der Inhaber eines bedeutenden Geschäftes aus Paris auf dem hiesigen Polizeiamte, um sich zu erkundigen, aus welcher Ursache sein Reisender verhaftet worden fei. Die Polizeibehörde erklärte dem Fremden, daß ihr von der Verhaftung nichts bekannt fei, worauf der Fremde eine Depesche vor- AM-d-.sun!-rd« ^ifenbabnierbanbe, W Heil V bisher bestände mt dem 1. karis unter der WuJ GsMn-Mtttaüs,H Micher die für sammtlch bawwaltunflen fluuij Miinmiigen für dmA Lid) das Miebsregleme 1 Sugi'st er. in M anberungen des § 48 uni ioijie die allgemeinen Zu PinSstnebsreglement un ianioorföriften nebst । :ihigirt nach den perfect sWender Generalconfei ßiiiibahnen vom 20. 3 Wenigen Wimnmnger Wng der bisherigen F "Ige haben, treten erst i liier er. in Kraß. Lurch den neuen G □erben gleichzeitig die i l'inrtarif vom 1. Juli chm enthaltenen allgi Ren für den Mervei >tm mir dies hiert des Publikums bringet rcch, datz Exemplare \ MS von unserer M direct oder durch Permr (fWiontn M Prri' Mn werden tonnen. $M, den Ä. 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Bürgermeisterei Heuchelheim. Stets frisch gebrannten Kaffee in hochfeiner Qualität Arbcitsversteigerung. Freitag den 29. dS. Mts., Mittags 1 Uhr, sollen in dem Rathbau-saal zu sKrüningrn nachstehende, in der K rche daselbst auSzuführende Arbeiten, alS: Ztma.erarbett, veranfchl.zu 31.— JL Lärreinerarbeit, „ w 43.14 N Schlofferarbeit, „ „ 34.60 w Anstreicherarbeit, „ „ 240.— „ durch öffentliche Versteigerung m Akkord vergeben werden. Grüningen, den 25. Zull 1881. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Steckbrief. Gegen oen ^chäfertiielpr Sebastian Oechler, 55 Jahr alt, aus Lrainfeld bet AlSfeld, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen Diebstahlverhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in da- GerichtSgesängniß Hierselbst abzuliefern. Wetzlar, den 23. Juli 1881. Der köntgl. Amts-Anwalt. 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Bramm. 6 ft?44 a“fÄ«*5 ^ "'cht »,ni80 sogar, ban ?! fflild>= «n »«o *, Ä1 W d°z l HMlhIii tut [ n i-d°ch |o 7 c,on .6dlen d-r *"1' .H in btt * durch dl-sm iuahme erregt oiubtnttnoerfamm: flutötrn btr Fasln Don btm Sor jQbm ^5”* ^anim i Rhemselbn Fvmr er Polizei am dem men, blos rrklänr, en austragrn, aber eitfühtte derRhein- unb bert ging nun basellanbschastlichm en. Sieger biteben nicht wenig, als er •00 JL Mnhangabe »nihel in btm Äries- uch in bieiem Falle. Paris erscheinenden efes Abonnent bieser e Schnitzel gehörten, bbriefes gerabe diese ichts lag nun näher - geschehen sei. ,n sh trotz wiederholt in Anspruch genommener ärztlichn Hülfe nicht loS werden fonnt«. Gestern Morgen mutzte nun die Frau autzergewohnlich stark meßen, wobei ;u ihrem Entsetzen zwei 5—6 Gentmuter lange Würmer ium famt2;lJ®e iofortifler äntlttber (Konsultation wurde fest gestellt, daß die Würmer sogen. Blasenwürm-r sind. wttche manchmal von den Hunden, be. denen sie hLung Vorkommen auf Menschen übertragen werden Die junge Frau besitzt wirklich einen Hund, von dem .je sich öfters Mund und Nase lecken ließ Är«t conflflttrte ferner, daß tn der noch em ganzes Nest kleiner Würmer vorhanden »st, deren Entfernung mehrere Monate tn Anspruch nehmen büiu<_______ _ i n a e s a n d t. «ieften 26 ^ull Die vom Zitherelub .AlpenrLIcken" auf versioffenen Mittwoch tm Pb.io'ophenwaid angesetzt« «benduntcrhaltuug konnte d.« eing«tr.tenen ».genwette«« wegen nicht adq.hal.en werden E« wird nun beabsichtigt, dieselbe an ttnem noch näher zu de- -timmtntfn Laa. auf Lony4 B.erkeller zu arrani>»ren, welche« Lokal ja auch recht geeignet ist. Leiter. B.kanntmachung wird demnächst nfclpfn. r tytn über eine witifur- scher Burger, her iid> Was wir über diesen einigen lagen nach nnacknHali nza nicht gejielen, k- xte der Tierra gelegen echenberes sänbe. *-u er eingetreien war, um eren, die er inbefc nm L ihnen E «W , unb z» -u» W * )«*«“ ® » nod) »>v «L t« w «f"0 *1 11 #W*rterH* slrhm*“"* s-dl-s6,8 st' N' * * •i »“'' -„ a ü««ri,l,r ,1 brt l,"6;n W «W nifie **6 ' »», nt>{ 5)UT(bc Äe1flnig* m«te'. w|t «N'i fl-flü ul'1 •£,u| « LS- Raffinade in Broden. do. gc*tOH*on. do. en pn «'Ire. Wür'el-Rafnnade. Würfehbfall-Raffnadc. Crystallzucker. Candis &. Farin. Feinste chincs. Thee's. Vanille. Ceylon-Zimmt. Chocoladen. Cacao-Masse und -Pulver. Hymbeer-Syrup. Punsch-Essenzen. Aechten Batavia-Arrac. Cognac und Jamaica-Rum. Branntweine und Liqueure aller Art. Gewürze, ganze und rein gemahlene. Mandeln, Orangeat. Citronat Rosinen und Corinthen. Aecht ital. Maccaroni. Franz. Eiergemüsnudeln. Türk, und bamb. Zwctschen. Amerik. Apfelspalten. Stets frisch« Tafelbutter. Tafel-Honig. Apfel-Gelee. Zwetschen-Honig. Zackerrübenkraut Feinstes Salatöl. Die erwarteten Fegmühlen sind angekommen. 4930) A* Kröll MrlikMe Eisenbahnen. An Stelle de« unter dem Titel „Deutsche Gsenbahnoerbände, Verbands-Gütertarif, Zbeil l" bisher bestandenen Taris« tritt mit dem 1. August d« I. ein anderweiter rarst unter der Bezeichnung „Deutscher Gisenbahnststütertarif, TheU 1** in Kraft, welcher die für fämmtliche deutsche Eisen- bahnverwaltungen gültigen allgemeinen Bestimmungen für den Güterverkehr, nämlich das BetricbSreglcment mit den am 1 August er. in Kraft tretenden Ad- änderungen de« $ 48 unb der Anlage D, sc,-vie die allgemrinen Zusatzbestimmungen inm BetriedSreglement und die allgemeinen larifoorfd)riftcn nebst Güterklassistcation rcdignt nach den perfect gewordenen Beschlüssen der Generalconferenz der deutschen 0 senbahnen vom 20. Mai er. enthalt Diejenigen Bestimmungen, welche eine Erhöhung der bisherigen Frachtsätze tm Gefolge Haden, treten erst mit dem 10. Oktober er. in Kraft Durch den neuen Gütertarif Theil I perben gleichzeitig die in unserem Loeal- Gütertartf vom £ Juli 1877 nebst 9tach- rägen enthaltenen allgemeinen Bestimmungen für den Güterverkehr aufgehoben. Indem wir die« hiermit zur .ikenntnitz h« Publikum« bringen, bemerken rotr roch, daß Exemplare de« neuen Güter- fnnf« von unserer Magazinsverwaltung batet ober durch Berm'lielung der Güterspeditionen zum Preise von 50 Pfi bezogen werden können. (4925 Gießen, den 25. Juli 1881. «rotzherzogliche Dtrectton.____ Donnerstäg den 28. L Mts von Vormittags 9 Uhr an, sollen tm alten Rathhaus versteigert tortben : Maurer- und Brunnenmochrarbeit. Mittwoch den 27. Juli, Nachmittag« 2 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe dahier nachstehende Gegenstände als: 1 Waschtisch, 3Sopdas,AKommoden, 1 Nähmaschine, 1 Secretär, 1 Nachttisch, 1 Nähtisch, 4 Spiegel, 3 Schränke, 2 ztüchcnschränke mit Glasaufsätzrn, 2ckkisten, 1 Regulator, 3 Uhren, 1 Nähmaschine für Schuhmacher, 1 Pferd und 2 Chaisen, meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden Gießen, den 25. Juli 1881. Bauer, 4904) Gerichtsvollzieher. Donnerstag den 28. Juli, Nachmittags 1 Uhr, unb die folgenden Tage werden im dritten Stock des Hauses des Herrn Buchbinder Sann in der Bismarckstraße dahier nachstehend verzeichnete, zum Nachlaß der Frau Major v. Heimrod gehörige Mobilien freiwillig gegen Baarzahlung versteigert: 1 Sopha mit gepolsterten Stühlen, 1 Secretär, 1 Glasschrank, 1 Eck- schrank, Kommoden, Tische, Stühle, Spiegel, Bettstellen unb Bettwerk, Weißzeug, Küchengeräthe, Silber unb v.rschi'.bene anbereGegenftänbe. Bemerkt wirb, baß bie zu versteigernberr Mobilien sehr gut gehalten sind unb am ersten Versteigerungstag Morgens von 10—12 Ubr angesehen werben können- Gießen, ben 24. Juli, 1881. Z- A- Aua. Hua- 4923) ich unter der Firma P. tiraef 3178) Zur Ausführung von 3178) Zur Ausführung von r Vlitzadleiter-All lagen /fit bewährtester Constructron, empnehlt sich Earl Stohr, Gießen D. 207. / Auf Technicuin. Mittweida« W erkmeister. Voranterricht frei. in Earl Stohr, Gießen Aufnahmen: Mitte April Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Chr. Pt ets ch) in Gießen. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. - Durch Nachprüfung meiner ausgeführten Blitzableiter durch die Herren Dr. Buchner unb A. Hug, Architekt, wird deren Lei- tungsfähigkett und Solidität nachgewtesen. 4827) Mädchen für Hausarbeit per 1. August d. I. gesucht. Von wem? sagt die Exped- d. Bl 4859) Köchin und Kindermädchen, gut empfohlen, zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. ds. Bl- (Sachsen.) — Höhere Fachschule, für Maschinen - Ingenieure und/ 4917") Der unterzeichnete Vorstand wählte in seiner Sitzung vom 19. d. M. Herrn Director Bellinger zu Braunfels zum Vorfitzenden des Vereins, was hiermit gemäß Art. 9 der Statuten zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Der Vorstand des berg, und hüttenmännischen Vereins für die Lahn-, Zill- und benachbarten Reviere Giesserei u»d Fabrik für Gas-, Wasser und DampMpparaie Zur ges. Nachricht! Theile einem verehrten Publikum mit, daß ich mein Geschäft als Schuhmacher wieder betreibe, und bitte, unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung, um geneigten Zuspruch. (4910 Achtungsvoll Karl Orlh. 4914) Heute, Dienstag Abend: Letztes National-Concert der beliebten Concert- und Alpenfäuger-Gefellfchaft I. Leitner (srühereu Mitgliedern der berühmten Schöpferischen Gesellschaft): 2 Damen, 1 Herr in Anfang 8 Uhr.) Nationaltracht.^Entree 28 Pfg. 4896) Ein Üeines Logis per 1. August zu vermiethen- Chr. Rosenberg. 4525) Die von Herrn Gutbub inne- gehabte Wascherei mit Logis bis 1. Ott- zu vermiethen. Christian Lober I. Ww., Neustadt Lit. D. 201. Krieger-Fahnenweihe )u Reiskirchen. 4836) Am 31. Juli und 1. August d. Js. feiern wir unsere Krirger Fahnenweihe und laden dazu freundlichst ein. Reiskirchen, den 19. Juli 1881. Der Vorstand. Dieichmidchm S 4506) Ein Logis von 5 Zimmern mit allem Zubehör außerhalb der Stadt gelegen, per 1. Oktober zu vermiethen. Nah. b. d. Exp d. Bl. 4848) Frankfurter-Straße 28 ist der untere Stock zu vermiethen, bestehend aus 8 Zimmern, allem Zubehör und Bleichplatz. Auf Wunsch auch Pferdestall. 4428) Frankfurterstr. E- 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc-, im zweiten Stock, sowie 1 Zimmer mit Möbeln tm dritten Stock zu vermiethen und 1- Oktober c zu beziehen. NieS, Obergüterinspector. etablirt habe. Mit derselben ist eine JnstallationS-Werkstatt^ zur Einrichtung von Gas-, Wasser-, Pumpen- und Telegraphen-Leitungen, Closet- und Bade-Einrichtnngen, Blitzableiter, Speise-Aufzügen rc. verbunden. Reben einem wohl affortirten Lager sämmtlicher Artikel für Gas- und Wasserleitungen, Pumpen, Dampfkessel- Armaturen, Manometer, Hähne, Ventile u. f. w. bin ich in der Lage, jederzeit binnen kürzester Frist aus meiner Gießerei in Darmstadt Gelb und Rothguß, sowie Phosphorbronze genau nach betgegebenen Movellen oder Zeichnungen in bester Waarc liefern zu können. , , . Preislisten, Kostenanschläge, Situ ttionsplane rote iete gerounschie technische Auskunft stehen gern zu Diensten. Indem' ich eine stets prompte und reelle Bedienung zufichere, empfehle mich Hochachtungsvoll ZeschiM-Empfehlung. 4633) Ich erlaube mir die ergebene Anzeige zu machen, daß unterm Heutigen am hiesigen Platze Neue Baue ein Filial-Geschäft meiner flemeröeoerein gießen. Die Mitglitder, die sich zum gemeinschaftlichen Besuch der Ausstellung in Frankfurt a. M. eingezeichnet haben, werden behufs einer Besprechung (über den Tag des Besuchs) eingeladen auf Donnerstag den 28. In«, Abends 8 Uhr, ins „Caf6 Schwinn" (Klein). I. A. des Vorstandes: Vermischte Anzeigen. 4913) Drei Dienstmädchen werden so- fort gesucht im „Prinz Carl". 4920) Seuffert'S Archiv wird zu kaufen gesucht- Seltersweg 1Q2. 4916) Wir suchen für unser Geschäft einen jungen Mann mit guten Schulkenntnissen als Lehrling. Koch & Kraatz. Am Montag Abend eine Taille von einem Kleid auf dem Weg von der Gartenstraße nach dem Marktplatz verloren. Ab- zugeben gegen Belohnung bei der Ex- pedition ds. Bl._________ Bringe meine Anstalt jUM Reinigen von Betten und Bettfedern (in und außer dem Hause) in empfehlende Erinnerung unter Zusicherung pünktl. und billigster Bedienung. (4649 Ph. Wagner, Asterroeg 109. 4912) Zugelaufen ein großer Leon- berger Hund mit braunen Flecken. Näheres bei der Guts - Verwaltung Winnerod ________________________ 4903) Ein Bursche, der Ackerbau ver- steht, wird gesucht. Emil Lotz, Kirchenplatz. Verloren ein Portemonnaie mit verschiedenem Geld, einem Kas- senschlüffel und einem Iagd- waffenpaß. Dem Wiederbringereine gute Belohnung von dem aus dem Jagdwaffenpaß ersichtlichen Eigen thümer. Vermiethungen. 4915) Ein mobl. Zimmer mit Cabinet zu vennietben. Bleichstrasie « 38. Ein möblirtes Zimmer. 4922) Neuenweg B. 19a. 4921) Ein Familtentogis von 3 Zimmern, sowie eine einzelne Stube zu ver- mielhen. Karl Heil. Schutzenstraße. Zur gcfl. Beachtung. Wegen vorgerückter Saison verkaufe sämmtliche Somm vr- Ar!#/• <*! als: Strohhüte für Damen, Herren und Kinder, Sonnenschirme für Damen und Herren, Damen- nnd Kinder-Schürzen in weiß, farbig, fchw. Moire, Lustre und Panama, Krausen, Kragen, Manschetten und Garnituren, Lavallivres und Vorstecker, Tüll Fichus, Barben, Handschuhe zu bedeutend herabgesetzten Preisen. (4322 A. Fangmann, Kirchenplatz. Suppen Anstalt Suppenmarken in Büchelchen geheftet zum Verschenken an Bedürftige sind zu kaufen: Bahnhofstraße beim Hausvater der Herberge und bei Herrn Kauf- mann H a i n b a ch ; Markt bei Herrn Wilhelm Klee; Grünbergerstraße bei Herrn Kreisamtsgebilsen Döring. 74^ Der Dorstand. Ein Bursche wird für Ausgänge zu besorgen gesucht. 4924) E. Steinhäuser, Buchbinder. 4927) Portemonnaie mit Geld liegen geblieben im „Darmstädter Haus". Der rechtmäßige Eigenthümer kann dasselbe gegen die Jnsertionsgebühren m Empfang nehmen. __ Gesucht! Für ein 20jähriges, sehr anständiges, in gut bürgerlichem Hauswesen bewandertes, braves Mädchen aus geachteter, gut situirter Familie von auswärts wird m einer hiesigen noblen Familie Jahresstelle zur Stütze der Hausfrau rc. gesucht und dabei mehr auf gute Behandlung als hohen Lohn reflcctkt. Gefl. Offerten unter J. B. 4929 bei der Exped. ds. Bl. mederzulegen. 4883) Ein möblirtes Zimmer zu vermieden. 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