inen betleinen, Baum^ollt em- zu den billigsten >1 Einhorn. (1213 1SS1 Sonntag den 27. Februar Erstes Blatt. ?tr. 4». Erscheint tÄglid) mit Ausnahme brtf Montago. Gießen, den 22. Februar 1881. bliebe*8* unb um unb mm und am Prei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch bit Post bezogen vierteljährlich 2 Marl LO 1 «r y». 12, ifldjtn S-t'i" "b M , brauten, I-g" «edactionSbureau r 1 **„<»,*8* n , . «r»c»it«-n»dur.-u: f etulfUafce B. 18. 1 -lsit Hati her o'estis Koutrol-Verfammlungen auf dem Dienstwege eingcreicht werden. Die ohne Entschuldigung feblenden Mannschaften haben sich der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen. .,.n unk „or dem Es wird noch bemerkt, daß die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest versehen., in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen haben und vor Beginn der Conttol-Versammlung Schirme. Stöcke, Pfeifen rc. fortzulegen si-.d. Lbcrstlieutenant z. D^ unbBezirks - Commandeur. der reservtrt. uten erfnlttn fak 'Nm J» »*•* >rr 2 * lrt W* "fcs Ml Mo« tin't !l<® ' et g«nj«i "'man tob"‘2. (1** Betreffend: Den im März 1881 vorzunehmenden Wiesengang. Gießen, den 26. Februar 1881. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an die Großberzoglicben Bürgermeistereien des ÄreifeS. Nach Artikel 7 der Wiesmpollzei. Ordnung ist im Monat Mär; der Wtesengang von den Wiesenvvrständen unter Zuziehung der Feldschutzen und WiesenwäUer °°^miehmen.^ fceg^al6 b(tfeIbtn hj„zn baldigst aufzusordern und die über den Wtesengang aufzunehmenden Protokolle bis längsten« zu» «»de k. M mcher ^i^egem fc(e Wj,s,^„stände, was Sie denselben not besonder« eröffnen wollen, hauptsächlich folgende Punkte auszunehmen. 1) ob die Anordnungen, welcke Sie bei dem im October v I. vorgcnomrmnen Wlesengang getroffen hoben, befolgt worden sind und welche nicht, 2) welche Anordnungen von den Wtesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmalig«« Wtesengang vorgefundenen Mängel von Ihnen getroffen worden find oder vorgescklagen werden; hierbei wird den Wtesenvorständen besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch aus die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos rc.; aus die Entfernung der Herbstzeitlosen, des ErdauSwurfS aus. den Befund Entwässerung-- gräben, auf die Verebenung der Maulwurfshügel und dergleichen und aus die Unterhaltung der Bl- und Entwässerungsgraben zu richten und biet bet nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren. - — . , 3) VerbefferungSvorschläge in Bezug aus größere Wtesenfluren, namentlich solche, zu deren Aussuhrung das Wtesenculturgesetz vom 7. October loJU, Regierungs-Blatt Seite 365, Anwendung findet. , r. , Qu Nr. 2 erläutern wir, daß Sie in der Regel, insofern kein befonderer Anstard vorliegt, jedem der betreffenden Wiesenbesitzer speciell eröffnen wollen, welche Mängel der Wiesenvorstand vorgefunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wieslnvorstand zu bcRitn^^n 5T beseitigen wären, als sonst die röthigen Herstellungen auf Kosten der Säumigen angeordnet wurden. Nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist wollen ^e nach Anhörung des Wiesenvorstandes weitere Anträge stellen. Jedensalls find die von Ihnen getroffenen Anordnungen in den von Ihnen einzusendenden Protokoll^^eilMnlen^zi^b^ von allen Theilnehmern zu unterzeichnen. War ein Mitglied des Wiesenvorstandes verhindert, am Rundzange Theil zu nehmen, so ist biet am Schluffe des Protokolls zu bemerken. . - 1Ä . 3 Sollte der Wiesenvorstand, der außer dem Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten, mindestens noch aus zwe ^^inwohnern, we ch Wiesen besitzen, oder solche zu benutzen ober zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollständig sein, so wollen Sie den Gemeinderath wegen Erg z z des Wiesenvorstandes vernehmen und uns die Anträge deS Gemeinderatbes in besonderer Verhandlung vorlegen. Dr. Boekmann.____________ g _ ,ds 6V4 Uhi, ö. au --LWielue" Meßener Wueiger Ailieizr- nnb Amtsblatt fit bro frris Gich«. Die diesjährigen Frühjahrs-Control-Versammlungen werden im Kreise Gießen, wie folgt, abgehalten werden: 1. Im Bezirke der 1. Eompastüie (Gießen). 1. Zu Gießen am 2. April 1881, Vorunttags, im Oswald'fchen Garten ™ unb zwar um 7'/. Uhr für sämmtliche Reservisten der Jnsamerie, sowie sämmtliche zur Disposition der Truppentheile und d» Ersatz-B-Horden entlaffenen Mann- sldasten aller Waffen, um 8-/, Uhr für sammtliche Wehrleute der Infanterie, um 10 Uhr für sämmilichc Reservisten und Wehrleuie der übrigen Waffm. Hierzu' gehören die Orte: Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg, Heuchelbeim. Klein-Linden, Oppenrod. 2. Zu Lollar am -L April 1881, Nachmittags, neben dem neuen Bahnhofsgebäude zwar um 12Uhr für sämm.Uche Rejervisten sowie zur Disposition der TruppentheUe und der Ersatz-Behölden entiaffenen Icannschas en a ff , V/3 Uhr für sämmtliche Wehrleute aller Waffen. Hierzu Schoren ^Uen - Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Hof Heibertshausen , Großen - Buseck, Lollar, Mamzlar, Rödgen, RutterSbausen mit Krrckberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lumda, Trohe, Wieseck. 3. Zu Grünberg am 5. April 1881, Bormittags, am Bahnhose jwar um 8*/, Uhr für sämmtliche Rcservtstea, sowie zur Disposition der Trupper.thküe und der Ersatz-Brhöiden entlaffenea Mannsch^f en e ff ., 9i/8 Uhr für sämmtliche Wehrleutr aller Waffen. Hierzu S'^'n^dw ^rle^^^^ Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Hattenrod, Harbach, «effelbach, Lauter, Lmdensttrnih Londorf Lumda, Od-nhausen mit Appenborn, Oucckborn, Remhardshain, Reiskirchen, Rütdmgshauscn, Laasen mit Bollnbach, Veilsberg und Wirberz, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain, Winnerod. 11. Im Bezirke der 11. Compagnie (Lich).^ 1. Zu Hungen am 12. April 1881, Nachmittags 12*/* Uhr, am Ariedhose, für sämmtliche Reservisten und Wehrleute, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Gisatz Bchöiben enilaffenen Aiannichasien aller ff . Hierzu ^ungen, Inbeiden, Langd, Langsdorf, Musebenheim, Nonn.nroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringel-Hausen, Rodbeim mit Hof Graß, Rötbges, Stemheim, Trais-Horloff, Utphe, Villmgen. 2. Zu Lich am 13. April 1881, Vormittags, am Bahnhöfe zwar um 9 Uhr für särnmll che Reservisten, sowie zur Dtipofition der Truppenttzelle und der S-satz. Behörden entlaffenea Manr sch 1 10 Uhr für sammtliche W-Hrleute aller Waffen. Hierzu a b. Lahn, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Emngshewsen, G-rbenteich, Gr°ß-n-Lindm,^Gnmm^n,^usen, Holzheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich mit Albalber Hof, stvlnhausen und Mühlsaibsen, Munster, Hof-G>ll, Riede is g , Es habe/au's 'd^g^nar men ON-n zur bestimmten Stunde sämmili-b- im betrchenden Bezirke wohnenden ^der TruppentheUe standes aller Waffen d.s D-etsch'n Re chs zu ers-b-in-n, «el-be zur Reserve und Landwehr gehören, zur Dtspofition der Lruppentyei.e beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz-Behörden entlaffen sind. Disp^nsaüonenen^nur in ganz dringenden Fällen eintreten und muffen darauf bezügliche Gesuche spätestens 8 Tage vor den betreffenden Willing. I W 6arb- Ddmüfc*; I i,6mtt‘ll.in9t0J ■"Ä'"sl 11 1198 I MeituaTcT, 1 Gymnafium: lsstunde. Madagl»««. ner Lckloiser, ^Wohnung, 4 Jf zu miethrn grfuchl. I Preisangabe sub a z. i ltts. I Localreglement. Aus Grund der §§ 73 und 74 der Gewerbeordnung, Art. 184-187 des Polizeistrasgesetzes und Art. 56 der Städtcordnrmg wird nach Anhmm.gder Stadtverordnetenversammlung und mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 25. November 1880 zu Nr. M- I. 24776 fir die Provinzialhauptstadt Gießen verordnet wie folgt: Von den Bäckern und Brodhänvlern darf das Brod nur in Laiben von 1, 2 und 3 Kilogramm (2, 4 und 6 Pfund) zum Verkauf ausgeboten werden. § 2- Das von den Bäckern und Brodhändlern zum Verkaufe ausgebotene Brod muß stets mit dem wohl ausgedrückten Namenszeichen des betreffenden BäckerS versehen sein. § 3. Die Bäcker und Brodhändler sind verpflichtet die Preise und das Gewicht, zu welchen sie das Brod verkaufen wollen, von 14 Tagen zu 14 Tagen, Freitags spätestens bis Vormittags 9 Uhr der Großherzoglichen Polizet- verwaltung dahier auf einer mit Tinte geschriebenen und mit Namen unterzeichneten Anzeige in zwei Exemplaren einzusenden. Die eine dieser Anzeigen wird ihnen mit dem Stempel der Großherzoglichen Polizeiverwaltung versehen sofort zurückgegeben. Diese Auzetgen werden amtlich in den am Samstag Abend dahier erscheinenden Blättern veröffentlicht und treten dann für die nächsten 14 Tagen von Sonntag Morgen bis Sonntag Morgen in Kraft. S 4. Die Bäcker und Brodhändler sind verpflichtet, das ihnen zurückgegebene Exemplar der Anzeige an ihrem Verkaufslocale an einer von Außen sichtbaren Stelle täglich während der Verkaufszeit auszuhängen. Nur nach den io fest, gesetzten Preisen und Gewichten dürfen die Bäcker und Brodhändler verkaufen. 8.5. Die Bäcker und Brodhändler sind gehalten im Verkaufslocale eine gesetz. lich gestempelte Waage mit den erforderlichen geeichten Gewichten an einem leicht zugänglichen Orte aufzustellen und die Benutzung derselben zum Nachwiegen des verkauften Brodes zu gestatten. Das etwa am festgesetzten Gewichte Fehlende sind die Bäcker und Brod- Händler auf Verlangen zu ergänzen verbunden. S 6. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Bestimmungen unterliegen den in den Artikeln 184 bis 187 des Polizeistrasgesetzes angeorohten Strafen. Gießen, den 8. Februar 1881. Großherzogltche Poltzeiverwaltung Gießen. Fresenius. Bekanntmachung. Gefunden: 1 Maßstab, 1 Knaben-Paletot, 1 weißes Taschentuch, 1 goldenes Hemdenknöpschen, 1 kleiner silberner Ring, 1 Taschenmesser, 1 Friedberger PferdemarkttLoos, 1 goldener Ohrring, 1 Portemonnaie, 1 Notizbuch, 1 Paar Glacehandschuhe, 1 Uhrkette. Zugelaufen: 1 großer Metzgerhund. Gießen, den 26. Februar 1881. Großherzogltche Poltzeiverwaltung Gießen. Aus den Genoffenschaften. Unter den auf Selbsthülfe beruhenden, dem Wirthschafts- und Erwerbsleben dienenden Einrichtungen nehmen die Genoffenschaften, wie sie aus der Initiative von Schulze-Delitzsch nach dem Gesetz vom 7. Juli 1868 hervor- gegangen sind, wohl unstreitig die erste Stelle ein. Die großartigen Erfolg-, welche Schulze-Delitzsch in den unter seiner Anwaltschaft stehenden Erwerbs- und Wirthschasts-Genoffenschasttn erzielt hat, haben es bewirkt, daß fast alle europäischen Länder mit Bewunderung auf diese Schöpfungen des deutschen Volkes Hinblicken, und es erscheint deshalb wohl gerechtfertigt, daß Deutschland seine Genoffenschaften nicht blos als eine besondere wirtschaftliche Einrichtung anstcht, sondern daß es dieselben als ein nationales Werk anerkennt, dessen einheitliche Entwickelung die nationale Ehre erfordert. Neben dem durch Schulze-Delitzsch vertretenen Genoffenschastswesen hatte sich nun bisher, vielfach abweichend von letzterem, eine andere, enger begrenzte genossenschaftliche Bewegung geltend gemacht, welche aus den von Bürgermeister Raiffeisen geschaff nen sog. landwirthschaftlichm Darlehenskassen hervor- gegangen war und welche sich hauptsächlich zunächst in der Provinz Rheinpreußen ausbrettete. Seit 1873 verpflanzte sich diese Bewegung tu sehr hervorragender Weise auf das Großherzogthum Heffen und gelangte hier lehr bald zu einer außerordentlich umfangreichen Entwickelung. Die Unterschiede zwischen den unter Schulze-Delitzsch stehenden und den hier genannten la d- wirtbschastltchen Genoffenschaften verhinderten bisher aber nicht nur ein Zusammengehen derselben, sondern verursachten sogar eine sehr bedau^rnswerthe Gegnerschaft und Eisersucht zwischen beiden Bestrebungen, während ihre letzten Ziele und wichtigsten Principien nach und nach doch eigentlich ganz dieselben geworden wären. Schulze-Delitzsch unternahm cs daher in sehr dankenswerther Weise, eine Einigung zwischen den beiden Genossenschafts-Lagern herbetzusühren und wandte sich zu diesem Zwecke, da er nach Lage der Sache nicht füglich an Herrn Raiffeisen herantreten konnte, an den Generalfecretär Dr. Weidenhammer in Darmstadt, der in der Oeffentlichkeit, und besonders in Heffen, vorzugsweise für die bezügliche landwirthschastliche Genoffenschafts-Bewegung eingetreten war. Unter Zuziehung der Herren Dtrector Knecht-Neustadt und Director Bernhardt-Darmstadt einerseits, der Herren Polizeirath Haas- Darmstadt und Oeconomierath MärkN-Karlsruhe andererseits, sowie des Reichstags-Abgeordneten Dr. Schröder-Worms gelang es am 14. Juli 1880 in einer Conftrenz zu Darmstadt sich über die für die Zukunft in den beiderseitigen Genoffenschaften zu pflegenden wichtigsten Grundsätze und Emrichtungm zu einigen und da in dieser Einigung alle Wünsche erfüllt sind, deren Befriedigung Herr Raiffeisen btlltgerweise für seine Genoffenschaften nur Irgend erwarten konnte, so könnte damit der ganze leidige Streit, welcher die Bestrebungen im deutschen Genoffenschastswesen bisher noch trübte, als erledigt angesehen werden. Leider aber verfolgt Herr Raiffeisen unverändert seine eigenen Sonderbestrebungen, perhorrescirt die erreichte Einigkeit und bringt in seinen Genoffenschaften mit Ostentatton kirchlich-religiöse Tendenzen zum Ausdruck, welche letztere Richtung übrigens schon früher von den Vertretern der land- wirthschaftlichen Genoffenschaften in Heffen und Baden energisch bekämpft worden ist. Indem aber Herr Raiffeisen das mit Herrn Schulze-Delitzsch gütlich vollzogene und dem deutschen Genoffenschastswesen entschieden zur Ehre gereichende Etnigungswerk fortgesetzt verleugnet, ja sogar feindlich gegen die Entwicklungs-Bestrebungen der landwirthschaftlichen Genoffenschaften in Heffen, Baden rc. auftritt und seine kirchlich-religiösen Zwecke in die Genoffenschafts. Bewegung überträgt, isolirt er sich mit seinen Genoffenschaften nothwendig mehr und mehr von der großen nationalen deutschen Genoffenschafts-Bewegung, wenn er auch dafür den Beifall gewiffer einzelner KrUse von eigenartiger politisch-religiöser Färbung gewinnen mag. Die landwirthschaftlichen Genossenschaften können es Herrn Raiffeisen nicht Dank wtffen, daß er seiner kirchlichen Neigung und seiner persönlichen Autorität zu Ltebe den Zwiespalt unter den Genoffenschaften nährt und die landwirthschaftlichen Genoffcnschasten in Heffen und Baden, sowie auch viele andere (z. B. Westfalen) haben sich daher bereits schon genöthtgt gesehen, sich ganz entschieden von Raiffeisen loszusagen. Die Verhältntffe werden es nothwendig mit sich bringen, daß sich die große Mehrzahl der landwirthschaftlichen Genoffenschaften, in dem Bewußtsein der Etnig- keit mit den nationalen Bestrebungen von Schulze-Delttzsch, auch mit den genoffenschastlichen Institutionen des letzteren in Verbindung setzt, um so mehr, I da es sich heute schon Vertreter Schulze)cher Vorschußveretne mnelegm sein kaffen, für die Bildung ländlicher Anlehenskaffen und Consumveretne rc. zu wirken. Es bleibt unter solchen Umstä'.den, so sehr auch die ursprünglichen Verdienste Raiffeisen's anerkannt werden sollen, doch nichts Anderes mehr übrig, als die landwirthschaftlichen Genoffenschaften aufzufordern, sich im eigenen Interesse von den Souder Bestrebungen Raiffeisens, in denen wirth- schaftliche Zwecke mit religiösen ve. mengt werden, fern zu halten und sich der gemeinsamen nationalen Genossenschafts-Bewegung anzuschl'eßen, wozu man tu Heffen durch die erzielte Einigung mit Herrn Dr. Schulze-Delitzsch das Signal gegeben har. Für alle Genossenschaften, sowie für Die, welche der bisherigen E.it. Wickelung der Geiivffenschaften nahe stehen, ist es heute doppelt nothwendig, fest zusammeuzuhalten, da dem Ge wffenschaftsweseu von der hochconseroattvrn Seile, die sich niemals ntt den Schöpfungen von Schulze-Delrtzsch recht befreunden konnte, neue Gefahren drohen, indem man an Oer wichtigsten Grund- säule der Genoffenschaften, nämlich an der unbeschränkten Soltdarhaft zu rütteln trachtet. Es ist zwar unbegreiflich, wie man vergeffeu kann, d^ß der wichtigste allgemeine Rechtsgrundsatz, welcher das gejammte wirthschaftliche Leben der Nation stützt, in der vollen Aufrechterhaltung der persönlich?n Verantwortlichkeit zu suchen ist und daß das fast gänzliche Aufgeben dieses Grundsatzes tri unferer gegenwärtigen demschm Actien Gesetzgebung die hauptsächlichste Ursache für den Giünderschwtnvel gewesen ist, während man die Bildung von Actien-Gssellschaft-n nur in dem Falle gestatten sollte, wenn damit ein deson- derer, auf andere Weise nicht gut erreichbarer gemünnütziger Zweck erzielt werden kann; dennoch ist es Tyatsache, daß im Reichstage von dem Abg. v. Mirback in nächster Zeit die Einbringung eines Grsetzentwurfo zur Einführung dcr beschränkten .yaft bei den deutschen Erwerbs- urfb Wiithschafts- Genoffenschaften in Aussicht steht, welcher Antrag jedenfalls gleichzeitig mit der von Schulze-Delitzsch mehrfach beantragten Revision des Genoffenschafts- Gesetzes zur Verhandlung kommen wird. Gemeinsame Ausgabe aller Genossenschaften ist, den Gefahren, welche dieser Angriff gegen den wichtigsten Giund- satz unseres bti?he!.tge.a Genoffenschaftswesms einschließt, möglichst zu begegnen, für welchen Zwtck der Anwalt ber deutschen Genoffenschaften in den Blättern für Geuofscnscha-tswesen auch bereits Vorschläge gemacht hat. Unterstützen die landwirthschaftlichen Genoffenschaften in dieser Lage der Sache nicht die Bestrebungen von Schulze'Delitzsch, so können alle die gesunden Unterlagen, welche wir zur Zeit für unsere Genoffenschaften und deren Eredit besitzen, auf lange Zett verloren gehen. Jede, falls haben die landwirthschaftlichen Genoffenschaften alle Ursache, sich auch in ihrer öffentlichen Stellung zu dem bewährtesten Vorkämpfer des deutschen Gniossenschastswesens, Herrn Schulze- Delitzsch, des alten Grundsatzes zu erini ern: Einigkeit macht stark l (F. I.) Deutschland. Darmstadt, 25. Februar. Seine Königliche Hoheit der Großherzog sind heute Vormittag 11 Uhr 15 Min. nach Berlin abgereist. Im Gefolgt befinden sich der functiontrenbe G'neral Aojatant und Hofmarschall Oberst v. Westerweller, bir Flügeladjutant Major Wernher, sowie der Oberstallmeister Freiherr v. Nordeck zur Rabenau. Die Auvtenzen cefsicen bis zur Rückkehr Sr. König!. Hoheit. Irankreich. Paris, 24. Februar. Senat. Der Herzog von Broglie interpelltrt die Regierung über das Ungenügende ihrer Mitthetlungen in der griechischen Frage und über die Noth wendigkeit, dicselben zu vervollständigen. Die jüngsten Erklärungen des Min.sters des Auswärtigen, Barthelemy St. Hilaire, hätien zwar die Beunruhigungen zerstreut, aber die Absendung von Gewehren und Munition nach Griechenland führe zu dem Glauben, daß die vordem Griechenland gewährte offene Unterstützung in eine geheime Unterstützung um- gewaudelt worden sei und daß verborgene und versteckte Maßregeln unter dem Schutze eines hohen Etnfluffes wider den Willen des CabinetS ergriffen worden seien. Die Sendung dts Generals Thomasstn und das Versprechen von Gewehren, wovon in den Depeschen deö englischen G-sandten Sorbett die Rede sei, bildeten eine Politik, deren Eingeber er kennen zu lernen wünsche. Er verlange (5TH5runaen über den Beginn und die Ausführung der G?wchrsen- dung. Ministerpräsident Ferry erklärt, üb:r die Sendung des Generals Tho- dein lebten unb norm il durch die Wifterpra zöslsche" nach der Ti £cr Mist- -relche die J nicht erlläri Artillerie o Maieriale 6 M Waffen vollstäubft n K-orben. In teötu. Nach Jnterpellatioi T^ksordiW Bcrlii ,o;t. Der N öer Vorlage Meriässige 2 •Stelle der frü .^Üpolitif, Hi anscheinende $ Politik habe n Messenkam! Äg. r> fiarbi zwischen Expo Militärlast, di. iritfe und ihi Misse fei ni Arbeit trete; Kruden, aber Kn Reichstag .'n Lomdner. tiqtlne Theile ab beschließt ^tynlioürfe cenit unb de kwhfyn 3 genommen. -Die Niiroffen u -ik begab sich rn Lchenreil Meoue, wo Nm und Na W N batten s d'Mßtcn. Kond Dom 24. ds. dallnirMh Ang nsivg Nx hatte W- ty vir Rttvan Tätigkeit gerne man giM seien. »Dorttn. > Anden, verloren. < fob 500 5 f^lerSi tzj.. Sä- o_0^0( An 16^/ 5a S« i"6ql" .T®uch die ursprüngilchtt nichts Anderes ot*r auszusordern, sich n eii's, in denen wich su halten und sich fr chl'eßen, wozu man i: ^e-DeliO das i der bisherigen te doppelt nothwentj , ) „ ) Haas Denselben Dem Glaser Wilhelm. geb. ben 2 Januar. Kgr. (2 „ <4 - (2 , (4 - (2 , (4 w (m gniniT Suh->° »nboibt du E°hn. Wilhelm Frtkbiich Karlin, beerdigte. Johann Georg Faß. Schlosiermerster, ein Wittwer, alt 65 Jahre. masfin fei ein einzige- diplomatische- Schriftstück vorhanden und dasselbe sei dem letzten Gelbbuche einverletbl worden. Die Mission sei eine gewöhnliche und norm rle Thars iche gewesen, sie fei aber In ihrem Wesen verändert worden durch die Intransigenten von der Rechten und von der Litten. Der ftühere Ministerpräsident Freycinet habe bereit- co stattrt, daß die Sendung von srin. zösischen Ofstcieren nach Griechenland und die Senburg deutscher Beamten nach der Türket das (Siuternebmen der Mächte in keiner Weise stören konnten. Der Ministerpräsident erinnerte sodann an die Note de- Herzogs von Decazes. welche bie Freiheit zum Verkauf von Waffen gewährt. So lange der Lrieg nicht erklärt sei, seien die mit diesen Verkäufen beauftragten Dlstricten der Artillerie ohne jede politische Lormeinung u d wären froh, sich von altem Maieriale befreien zu können. Aber als die Regierung von dem Verkaufe von Waffen im letzten Augenblicke Kenntniß erhalten, habe sie d:e Ausfuhr vollständig untersagt und eS sei auch nicht eine einzige Patrone auSgeführt worden. In dem Allen liege kein Grund von einer geheimen Regierung zu reden. Nachdem noch Buffet und der Herzog von Audiffret. Pasquter zu der Interpellation da- Wort genommen hatten, wurde vom Senat die einfache lage-ordnung mit 166 geaen 112 Stimmen angenommen. Auszug aus ürn SlanörsamlsrrgiUern drs Standesamls Glkkc« Vom 19. bis 26. Februar 1881. Aufgebote. o K d^rnar. Der Großh. Professor vr Franz Adolf Philippi zu Gießen mit Anna Suite Focke. Tochter be8 Kaufmann« Hermann Theodor Focke von Bremen. 22 Epenoler Friedrich Ludwig Georg Müller von Echzell mit Katharine FranziSka Schäfer Tochter ve« Messerschmied« Friedrich Jacob Schäfer von Fr-edberg. 22. Schremermetster Christian Weder von Aliendorf a. d. Sahn mit Anna Rosine Emma Schäfer, Tochter de« verstorbenen Werk meister« Philipp Schäfer von der Klostermüdle bei »rnste-n 23 Tapezier grievrich Baude er von Ntever Lmmendmgen mit Elisabethe Auguste Berger von Londorf ff b e f di l l e D u n g e n, 23. Februar. Schuhmacher Heinrich Ludwig Lüter von Atzenhaufen mit Marie Äenue tc Katharine Karolme Wagner, Tochter de« versto.benen Schwad« Karl Emil Wagner von Gießen 25. Fuhrmann Friedrich Hermann Bolbeth von Creuzburg mit Anna Elisabethe Koch von Oberweimar 25. Frachifudrmann Karl Christian Iughard II von Gießen mit Elisabetoe Buck, Tochter des HanvelSrnanns Johanne« Buch IV von Oder Rosbach. 25. Dee Schaffrer bet der Cöln Mindener Bahn Bruno Jos,pH Rack von Stiedendorf mit Margaiethe -iück Tochter de« verstorbenen Schmied« Heinrich Zück von Ilschhausen. N e fr v k e n < . 29 26 Kirchliche Anzeigen der evangelischenGcmeinde zuGießen. Gottesdienst: Mittwoch, den 2. März. Nachmittags nicht 5, sondern 6 Uhr. in der Stadtkircke: Ersiter PasfionSgotteSdienft: Pfarrer Dr. Naumann. Lokales. Wteßen, 26. Februar. Mcrqen feiert unser allverebrter Mitbürger. Herr Rendant Bieler seinen 90. Geburtstag. Möge dem Jubilar noch ein langer, beitetet und gesunder ?xb£n£atent> beickieden fein. i der hochconjeroMr. ulze-DellSsch re*t fr l>er nichtigsten nfttn SoliMhasl >- geffen tann, mmte ivillh^Ä^ dn prHckäsrn Den 22. Februar, geb den 25. Januar. Den 18. Februar, geft. den 16. Februar. Ten 22. Februar. 1 2 1 1 2 3 Brodpreise vom 27. Februar bis 13. März 1881 ’ (6 * 1 bei Emil öauer 1 2 1 )......#64 ) lchwarzbrod I. Sortei|29 16. Februar. Dem Schneider Johanne« Lidmann eine Tochter. 19. Dem Ziegelei, befaer Heinrich Eckomber eine Tochter. 20. Dem Schreiner Karl Lampu« eine Tochter 18. Dem Schlosset Hemrick Runkel em Sohn. 22. Dem Lehrer an der höheren Mädchen.' schule Dr. August Friedrich Buckhold ein Sohn 20. Dem Bautechniker Friedrich Iaeob Altvater eine Locktet, Katdarine. 14. Line Tcckter von auswärts, Katharine. 17. Dem Großh. Amtsrichter Karl Puckel ein Sohn. 17. Eine Tochter von auswärts 17. E,n Sohn von auSwLrt«, Heinrich 17. Eme Tochter von auswärts, Marie. 19. Lin Sobn von auswärts, Peter. 2u. Eine Tockt.r von auswärts, Line. 22 Line Tochter von auswärt - Elisabethe. 22. Ein Sohn von auSwärtS, Karl 23 (Sine Tochter von auswärts Mathilde'. 24 Line Tochter von auswärts, Marie. 21 Dem Schuhmacher Johanne« Wagner eine Tochter. 23 Dem Schreiner Christian Weidig eme Tochter, Elisabethe. Geora Ernst Reickwein eine Tochter, Katharine Elisabethe 22. Dem Pstüger em Sohn. Geftordeue. 18. Februar. IuliuS Karl, 9 Monate all, Sohn de« WirthS Wilhelm Hofmann 21. Der Scklosiermeister Philipp Moritz Krailing, 80 Jahre alt. 20. Kaufmann Heinrich Haustein, 27 Jahre alt. 2i». Taglöhnerm Elisabethe Braun, 68 Jahre alt, von Friedbeta 20. Ragelsckmied Friedrich Müller, 17 Iahte all, von Niederscheld. 22. Marie Bli« peb Jost, 51 Jahre oll, Ehefrau des LommissionätS Johannes Butz. 22. Georg, 7 Monate olt Sohu dtS Schneiders Georg Löb. 22. Der Musketier Joseph Laugel, 22 Jahre alt von Lupstern, KreiS Zabern. 23. Wilhelmine Ottilie Katharine, 4 Monate alt, Tochter des Schutzmanns Johann Jost Donge«. *23. Georg, 11 Iabre alt Sohn deS Steuer-ConttoleurS Ernst Peters. 23. Minna Auguste. 24 Tage all, Tockter de« Dachdeckermeiste,S LouiS Martin Sckwolb Heinrich Hansteiu, Kaufmann, lediger Sohn des verstorbenen Glaser- melfter« Friedrich Hanftno, alt 27 Iabre, geft. den 20. F.hruar. Den 23. Februar. Philipp Moritz Krailing, Scklosiermeister, ein Wittwer, alt 80 Iabre gest. den 21. Februar. v ' Pestb. (314 Liebe«briefe.s Ein sonderbare« AktenFaSzikel gelangte dieser Taqe an du Königliche Tafel. Eine Dame aus der Provinz strengte gegen ibren Geliebten einen P^tirnitattproceß an und alS der Gtklagte Alles battnädiq leugnete, legte tu Klägerin in lh^«r Gegenichrrst als Beweis 314 Liebesbriefe bei, welche sie seiner Zeit von dem Verklagten „halten hotte, und klebte auf jeden derselben den vom Gesetze vorgeschriebenen 15 Kr -Ltempel Der Ger cktSbof erster Instanz verurtheilte den Beklagten, machte aber den AuSgang deS Pro- ,efeS von einem Erde abdangie, wogegen beide Parteien da« Rrcktsmittel der Appellation er. griffen, und die Klägerin verlangte in ihrer Appellation, tie Königliche Tafel möge wenn der Prozeß refertrt wird, alle 314 Liebesbriefe verlesen lasten. — (Neuer Begriff s Pfarrer (am GrabHalblaut): DaS Weibwafierr - Ministrant Hab' femS mehr.' — Pfarrer: Haft Du eS verschüttet > — Ministrant: Rern,' aber unierweaS ist Weihet« karauS geworden.' ö — lieber eine wichtige medicnnscke Erfindung wird au« Berlin berichtet. Es hätte barnack Herr Dr. Zackaria«, Taubenstraße 43, nach jadrelangrn Versuchen eine ethode aus findig gemacht durch welche auf medicamentarem Dege olle Stein , Gries, :e. Bildungen ,m sr-rper gelöft und nach außen iottgeschafft würden. D-odurck würden die bekannten u-.b un= ?«ncm gesävrlicken Steinoperationen überflüssig, ©ater auf diele Erfindung etriugcbcn münen tont den Fachblättem überlasten (Eingesandt. Gegen die im Gießener Anzeiger und den Obe,hessischen Nachrichten erwähnten Real- iiLüler ist von Seiten der Sckule eine Untersuchung emgele-iet worden, die zu einer strengen V istrafung führen wird. Bedauern muß ich nur, daß sich Niemand berufen gefühlt bet, mir über solche grobe Ungezogenheiten irgend eine Mitthellung zu macken. e c 11 an, Realickulkireelor. Den 24. Februar. Anno Maria Blitz, geb. Jost, Ehefrau des CommiisionarS Johannes Blitz, alt 51 Jahre, gest. den 22. Februar Eocale eine an einX Derlcl6tn zum bic Bäiker und ..--.-LÄ i$n tn Die P „1^9 rtzS'r giid!^ l.w i» -®'Ä »SW * >., .K*'» wbWni>lft üetfj* Auszug aus den Kirchmbüchern der Ilsüt Girften. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 20 Februar IoöanneS Nikolau« Maqel, Hi beitet dahier, und Katharine Diehl ledige Tochter des Weißbinders Konrad Di ' l zu Climbach. Den 23. Februar. Heinrich Ludwig Lüter, Schuhmacker dahier, und Marie Henriette Katharine Caroline Wagner, ledige Tockter des »erstorbenen Schmieds Carl Em'l Wa-ner dahier Getaufte Den 18. Februar Dem Fabrikanten Eugen Kauffmann ein Sohn, Ludwig Adolf geb. ben 12. Januar. Den 20. Februar. Dem Stationsassistenten Hermann Douglas ein Sohn Theodor Philipp Alwin John Harrv, geb. den 24. Detember 1880. Wflr. (2 Pfd ) Weißdrod m«« die wenn bamit im »• /bei Suf^abc aW** ben wiÄtisfl«1 ®‘„ '«'S W S--h- •J&sl xsK Handel und Verkehr. Gieße»/ 26. Februar. Auf dem heutigen WockeTunarttc kostet.' Butten per Pfd 0 95 bi.z ^4 0 98 Hühnereier 1 Srück 5—6^, 2 6t. uO Gänseeikr 1 St. 11-13 A. Käit der Stück 4—10 3—A- 6hb(en 1 Liter 20 Linien 1 Liter 24 L, Taub en baf 1.00-00 ^Hühner p. 6t JL 1.30-2 00 Habnen p. et. JL 1.50-2 00, Gänse pr. ™ £ r?Ä^ Wilsche 7.50-8. * . (6 , ) ; ; r bei W. Seulmg und Ph. Bob . . IH5 äkgr- (2 Pfd.» Sckwarzbrod II. Sorte 26 * Uw) w „62 Selegrapinslyc ilcpefdjtii. Wolff - tcleqr GOrrefpoudenj-Woreau. Berlin, 25. F.bruar. Der Rer Poiredner. DaS Haus verweis! nach dem Antrag deS 9lbg. v. Mmnigerode (injelne Tbeile deS Etats, darunter den ganzen Militäretat. an die Budget Eommifsion -ad beschließt die zweite Lesung der übrigen EtatStheile im Plenum vorzuneümen. Die "»'esetzentwürse über die Buflänbigfeit des Neichsgenchts für Streitfragen zwischen dem >-enat und der Bürgerschaft Hamburgs und über die Begründung der Revision in tärgerlichen Rechtssachen weiden in erster und zweiter Lesung ohne Debatte angenommen. — Die Braut deS Prinzen Wilhelm ist um 33 4 Uhr auf dem Potsdamer Bahnhof e^ngetroffen und vom Kronprinzen und dein Prinz.« Wilhelm empfangen worden. <=ie begab fick von dort mit ihrer Mutter in t. B- 116. 1339) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Wetzsteinsgasse 54. 133Ä Der 2. Srock versttzungshalber bis 1. April beziehbar zu vermiethen- PH. Sier, Frankfurterstraße 33,1. 1320) Ein Familienlogis bis zum ersten April zu vermiethen. _________G. DcbuS, Krofdorfer Weg. 1327) Ein Laden mit Wohnung zu verrniethen. Zu erfragen bei der Exped- d. Bltts. Mermischte Anzeigen. 1336) Zu einer alleinstehenden älteren Frau wird ein Mädchen gesucht. Zu er- fragen in der Expeb. d. Bl- Ib. Hamburg f. Maschinen- u. im Königr. 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RheumatiSnurS-Lrideirde die bewährteste» Mittel gegen ihre oft sehr schmerzhaften Leiden angegeben, — Heilmittel, welche selbst bet veralteten Fällen noch die ersehnteHeilung brachten. Prospect gratis u. franco. — Segen Ein« sendnngvonlM. MPfq.wird.vr. Airy'S Heilmethode" u. fürSOPsg- daS Buch.Die Gicht" franco überall bin versavdt von Pichler'« Herlag»-Anstalt tn Letprig. 1342) Em tüchtiger solider Verkäufer, der im Verkaufe an Privatkundschaft gut bewandert '.st, findet sofort dauernde, lohnende Anstellung als Reisender für die hiesige Gegend. Kaufmännische Bildung erwünscht, jedoch nicht unbedingt nöthig. Offerten mit Angabe der bisher g n ThäNgkeit sind unter Chiffre A. Z. au die Exped. d. Bltts. zu richten._______________ <*ambrinus» Heute, Samstag Abend: Musik- u. Gesangsconcert der Gesellschaft Bartl aus Böhmen. Anfang V28 Uhr. Sonntag den 27. Febr.: in der Restauration Bramm. Anfang 7 Uhr- (1335 1321) Ein ordentliches Dienstmädchen mit guten Zeugnissen auf sofort gesucht von Frau Louis Strauß, Wallthor 196 Z F. Ge Fe Montag: Lindenhof. 1317) Ich suche aus Ostern ein solides, im Nähen und Bügeln geübtes Kindermädchen. Frau Professor Seuffert, _______________Bahnbofstraße C. 126. F. 81. F. i Montag: Oswald 1081) Ich beabsichtige den 3. März, einen Cursns im Aufchneideu und Anfertigeu v. Damenkleidern zu eröffnen und bitte gefällige Anmeldungen mir baldigst zukommen zu laffen. C. Schneider* Theater in Giessen. (Cafe L.elb). Sonntag den 27. Februar." XV. Vorstellung im Abonnement. Zum ersten und einzigen Male.' Der Herrgottschnitrer von Ober-Amwergau. Volksschauspiel mit Gesang in 5 Aufzügen von Ganghofer-Neuert. Montag keine Vorstellung. Die Direction. der Brühl'schen Univ^Druckerei iFr. Cbr. Pietschs in Gießen. Hierzu ein zweite- Blatt und eine Beilage»