Nr. L7tt. Samstag den 26. November ISSI» Kießener MnMger Avieize- uni Amtsblatt für brn Kreis Kieken. flurrau: Cchulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit vringerlohn. Durch die Post bezogen r'erteljährlich 2 Marl 50 P*. Amtlicher H h e i l. Bekauntmach n n q. Die am 11. Juni L I. von uns angeordnete Sperre der LudwigSstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 24. November 1M1 Großherzogliche Poltzewerwaltung Gießen. Fresenius. Aeulschland. Berlin, 23. November. Die Abteilungen des Reichstage- find mit Wahlprüfungen bereit- beschäftigt. Da- Material, welche- bisher der Wahl- prüfung-.Eommiifion überwiesen wurde, ist noch nicht umfangreich. Die bet dem Hause bi- heute eingegangenen Proteste und Beschwerden übersteigen kaum ein Dutzend; wenn die Zahl der bezüglichen Anträge in den nächsten vier Tagen, mit welchen die Frist für die Anbringung solcher Proteste abläuft, sich nicht vermehrt, so wird sie erheblich hinter den bl- dahin gehegten Erwartungen zurückblrtben. Auch die bisher etngegangenen Petitionen sind weder zahlreich noch wichtig. Dagegen bieten dieselben doch ein Curtosum, wie es kaum überboten werden möchte. Ein Petent verlangt nämlich nichts weniger al- — die Wohlthat der Wtederetnsührung der Leibligenschaft. Berlin, 24. November. So unetwartet wie heute wurde noch selten der deutsche Reichstag vom Schlufie der Debatte überrascht. Da hatte sich alle Welt auf eine „große Redeschlacht" gefaßt gemacht, ja, das Gerücht wollte sogar mit Bestimmtheit melden können, der Reichskanzler werde heute sprechen und statt dessen erschien ein Fechter auf dem Kampfplatz — Herr Eugen Richter. Dieser sprach nahezu 2 Stunden und es war halb 4 Uhr, al- er unter den Bravorufen und Händeklatschen der Luken schloß. Al- nächster Redner sollte nun Herr v. Minnigerole Namen- der Eonservativen in die Debatte eingreifen. Mag sein, daß bie vorgerückte Zett oder ein anderer Grund sür ihn maßgebend war, er verzichtete aus'- Wort. Die Sensation, welche dieser Verzicht Im ganzen Hause hervorrief, hielt noch an, als Herr LaSker, der in der Rednerliste zunächst vorgemerkte Redner auch seinerseits eS ablehnte, zu sprechen, — ein Vorkommntß, das bei Herrn Lasker noch nie zu verzeichnen gewesen. Herr Rickert und Herr Windthorst folgten unter steigender Heiterkeit de- Hause- dem gegebenen Beispiele und so wurde ein Schluß der GeneraldtSkusfion über den Etat herbetgeführt, wie ihn Niemand sür möglich gehalten hätte. Nahm man dock noch heute bei Beginn der Sitzung an, daß die Generaldt-kusston über den Etat erst am Sonnabend zu Ende gelangen würde. Amerika. Washington, 23. November. Proceß Gutteau. Nach zahlreichen Unterbrechungen Setten- Guiteau'S beendete der Advocat Scoville heute seine VerthetdigungSrede. Der Gerichtshof begann daraus mit der Vernehmung der Entlastungszeugen. Der Arzt Guiteau'S sagte aus, daß er im Jahre 1876 den Geisteszustand Guiteau'S geprüft und gefunden habe, daß Gutteau nament- lich in religiösen Fragen unzurechnungsfähig sei. Er habe der Familie empsoh- len, ihn unter Aussicht zu halten. Die Verhandlungen wurden schließlich bi- zum Freitag vertagt. Deutscher Reichstag. Berlin, 24. November. Der Reichstag genehmigte zunächst die Anträge wegen Einstellung des Strafverfahrens gegen die Abpg. Kräcker und Hasenclever. Staattzsecretär Scholz gibt eine Uebersicht über die Reichsfinanzlage im adgelaufenen Etatsjahr. Die Erwartung, das Deficit des Vorjahrs durch die Rübenzuckersteuer zu decken, sei nicht in Erfüllung gegangen; die Rübenzuckersteuer sei mit 18 Millionen hinter dem Voranschlag zurückgeblieben; andererseits aber hätten die Post und die Eisenbahnen Mchreinnahme ergeben, es sei daher ein Deficit von 12 Millionen geblieben. Die Mindereinnahme aus der Rübenzuckersteuer resultire daraus, daß die Exportvergütung gezahlt worden sei, ehe die entt'prechenden Steuern eingegangcn. Der Bundesrath habe dagegen Remedur getroffen. Die Rübenzuckersteuer werde m nächsten Jahre 19 Millionen Ueberschuß ergeben. Der rechnungsmäßige Abschluß des verflossenen Etatsjahres sei immerhin relativ günstig; es werde ein Ueberschuß von etwa 15 Millionen verbleiben. Aus den Erträgen der Zölle und der Tabaksteuer, wovon das Reich 130 Millionen für sich behalte, sei den Bundesstaaten pro 1880 81 ein Ueber- schuß von 38 Millionen überwiesen, tm laufenden Etat sei für die Bundesstaaten ein Ueberschuß von 66 Millionen in Ansatz gebracht- Der neue Etat rechne auf eine stete mäßige Steigerung- Die Erhöhung der Mattikularbeittäge resulttre vorwiegend aus der Steigerung der Ausgaben für das Heer um 8 Millionen. Gegenüber den vielfach gehörten, unbegründeten Anklagen, daß von den sogenannten Versprechungen der Regierung wenig oder gar nichts in Erfüllung gegangen sei, könne man sich in der Befriedigung über das zuletzt dargelegte Resultat der Hoffnung hingeben, daß in nickt ferner Zeit, unter nicht allzu bitteren Kämpfen auch die übrigen mit der finanziellen Reform im Reiche in's Auge genommenen Ziele erreicht werden dürsten. Abg. Eugen Richter bespricht zunächst die kaiserliche Botschaft, welche nichts anders sei als eine Aeußerung der Krone nach dem Rathe des Kanzlers. Wir haben die Aufgabe, nach der andern Seite den Rath zu ertheilen, und das Regierungs- propTamm zu beurteilen. Er spreche dies aus, um dem Versuch zu begegnen, die Botschaft zum Gegenstand einer Meinung der Krone zu machen, den Kaffer in den Kampf zu ziehen. Zn dem Kampfe sei nur der Wetteifer zu sehen, wer den besten Ratb dem Kaiser gibt (Bravo); es sei französische Art, den Kaiser in den Wahlkampf zu ziehen und die Abstimmungen als für oder wieder den Kaiser ausgefallen zu bebundert einen großen König gehabt, der nach einer Reihe von Kriegsjahren das Monopol einführte. Der große König aber begann damit, die Zölle auf Getreide und Vieh aufzubeben, der Kanzler habe sie eingeführt. Und was habe der große König mit seiner inneren Politik bewirkt. Friedrich II. habe dem preußischen Staate Kriegsruhm, ein starkes Heer und einen großen Schatz hinterlassen, aber da er ihm nickt innere Stützen hätte geben können, so sei Preußen vor dem französischen Ansturm zusammen- gebrocken. Erst die Stein-Hardenbergische Wirthschaftspolitik habe das kleine Preußen gestärkt und diese sei es, welche die Fortschrittspartei verfolge. Man behaupte zwar, die Botschaft habe im Lande einen großen Eindruck gemacht, ja es seien die günstigsten Urtheile aus dem Auslande Über dieselbe verbreitet worden. Nachher habe sich herauS- gestellt, daß diefe Nachrichten gefälscht worden wären (Widerspruch rechts), ja, daß das Wolffffche Telegraphenbureau falsche und gefälschte Zeitungsartikellverbreitet habe. Und doch enthalte die Botschaft nicht viel Neues, neu ober sei es, daß der Kaiser in den Parteikampf gezogen. Nach dieser Botschaft müffe es scheinen, daß der Kanzler nicht den Kaiser decke, sondern umgekehrt sich für feine Niederlage durch den Kaiser decken lasse. Das mache einen ungünstigen Eindruck für die Persönlichkeit des zeichnen. Redner bebt besonders die Verringerung der Zolleinnahmen hervor und bedauert, daß diese Position rein kalkulatorische Arbeiten sind und keine aufklärende Momente bringen. Die Handelskammerberichte bestreiten den Aufschwung der Industrie. — Redner will sich für heute versagen, auf die Wirtbschaftspol t'k näher einzugehen. Erfreulich sei es nicht, daß Rübenzucker- und Brausteuer tm Rückgänge sind; was der Antrag Frankenstein den Einzelstaatcn im Betrage von 42,000,000 X gegeben, haben die um 34,000,000 X erhöhten Matrikularbeiträge genommen. Die Militär Präsenzstärke sei nicht mit jener Einstimmigkeit bewilligt, wie Herr Staatssekretär Scholz meint. Es sei vorausgesehen worden, daß eben der Erfolg der neuen Zölle an der Erhöhung der Mtlitärlast scheitern werde. Vornehmlich durch Militäraufwendungen seien wir zu Neichsschulden von 350 Millionen gekommen. Di- Botschast würde eine Adresse als Antwort erheischen; die Minorität könne dteS nicht und so bleibe nichts, als hier die Ansichten auszusprechen. Tie sociale Frage sei keine einzelne Frage, sondern ein Theil der Aufgaben, die im Cultur Fortschritte liegen. Die Fortschritts- Partei habe in dieser Frage die Initiative ergriffen und auch Anträge auf Erweiterung der Haftpflicht gestellt, jedoch stets die Selbftverantwortlickkest über die Staatshilfe gesetzt. Der Kanzler sei es gewesen, welcher die Socialdemokratie wieder gekräftigt hat, indem er die Staatshilse versprach. Ter Kanzler belaste mit seiner Politik die Armen zu Gunsten der Reichen. Die Fortschrittspartei wisse, daß noch Vieles an der birecten Steuerreform zu bessern sei, sie wolle aber eine Reform im Rahmen deS directen Systems. Dre Botschaft kündige auch eine Getränkesteuer an, welche im Verein mit den Erträgnissen des Tabaksmonopols die Grundlage für die socialfftisch friedigend. — Das anhaltend günstige Befinden läßt ein ferneres ungestörtes Fortschreiten der Reconvalescenz mit größter Wahrscheinlichkeit erwarten, deshalb werden tägliche Bulletins nicht mehr erscheinen. «8 Vorzüglichstes empfiehlt Zttr Sui# 7726) vom 28. Jam Herr Aohll Ufnerz-BG btnti, Kreises Verleihung m drei Monaten gemacht Hierbei der Bergmeister Darms Bonn, 24. Norbr. Ter Profeflor der Chirurgie, Geh. MeUcinalrath Dr. Wilhelm Busch, ist heute Morgen gestorben. 7738) an eimn in mehreren Bei Ziifters abstt düngen werde genommen- 7725) vom 28. Janr Herr Heim den Eisenerz» a. d. Lumva Tießen, belieh müßen bet Ver durch gerichllte den. Währen! meisterei ®ie Darms 2)cr Transport an das Haus erfolgt von der Gasfabrik aus bei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantitäten. (7449 Ausverkauf. n ^eßectirej ^rmttaas Wetlbu Kirehliehe Anzeigen der evangelischenGemeinde luGießen Gottesdienst: , Samstag, den 26. Novbr., Nachm. 2 Uhr, Beichte: Pfarrer Schlosser. Sonntag, den 27. November. I Advent. Morgens 9 V2 Ucr: Pfarrer Dr. Naumann. (Fei^r des heil. Abendmahls). IKollekte für unsere Kirchenkasse.) Nachmittags 3 Uhr: Pfarrer Schlosser. Donnerstag den 1. Dezember: Im Gymnasium Bibelstunde, Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. (Das Glrickniß vom unbarmherzigen Knrcht. Math. 18, 21—35.) Die Pfarrgeschäft- für die Woche vom 27. November bis 3. Dezrmbrr besorgt Pfarrer Dr Naumann. > de «°ll > ,'v N.1 Cokes. Gegenwärtiger Preis in der Gasfabrik M. 1.05 per Centner, " „ ans Haus geliefert „ 1.10 „ Zerkleinern für Füllöfen gewünscht, so werden hierfür 5 Pf. per Centner berechnet. „ lin s.tiauS ,. Weber, „Stadt Caßel". rJ’l ®£riiiC MncS cigeneu Brerwagens ist c« mir iniir*i<6 ithPa «ÄtiS&llSKr - s Vermischt er. Darmstadt, 24. November. Nachdem Metzger Heinrich Wettmann von Groß- Rohrhetm durch Urtheil Großh. Schwurgerichts der Provinz Starkenburg vom 25. September l. Is. zum Tode verurtheilt und die hingegen von ihm eingelegte Revision durch Erkenntnis des Reichsgerichts vom 3. Ifo. MtS. verworfen worden ist, auch Seine Königliche Hoheit der Großherzog erklärt haben, von dem Begnadigungsrechte keinen Gebrauch zu machen, steht die Vollstreckung des Todesurthetts tn aller Kürze (Samstag Morgen) zu erwarten. Dieselbe findet gemäß gesetzlicher Bestimmung, bei beschränkter Oeffen-lichkUt flat. Bingen, 21. November. Hier wurden kürzlich zwei Schweine emgefangen, welche sich längere Zett in einem nach dem Rhein mündenden Kanal herumgetrteben hatten. Der frühere Eigenthümer verweigerte die Annahme der Thtere, welche darauf um 251 JL zum Votthttl der Armenkasie versteigert und geschlachtet wurden. Die „Mainz. Nachr." schreiben nunmehr- Leider wurden die Schweine nicht untersucht und hat sich jetzt herausgestellt, Daß dieselben voller Trichinen waren. Wahrscheinlich haben sich die Thiere von Ratten genährt. Da das Fleisch reißenden Absatz fand, liegen jetzt über 380 Personen an der Trichinose darnieder Fast in jedem Hause der Schmittstraße sind ein oder mehrere Erkrankte, während in der Grube ganze Familien dem Tode nahe sind. Dank den energischen Bemühungen unserer tüchtigen Aerzte ist bis heute noch kein Todesfall vorgekommen. Daß noch vorräthtge Fleisch ist von der Polizei confisctrt worden. (Nach eingezogener Erkundigung stellt sich diese ganze Schauer^ geschickte als erfunden heraus.) Hamburg, 22. Rovrmber. Unsere Tageschronik hat sich heute mit einem Familiendrama zu beschäftigen, wie es erschütternder wohl selten vorgekommen sein mag. Auf der Kaffamacherreihe wohnte der Parfümerie- und Stretchholzfabrlkant Robert M. Müller 30 em müff', umsomehr, da Doch hmzugefügt ist, vaß diese Uhren s-hr .?bn“nü < O ®,e ld> Qr9 Geprellter aber jetzt ersehe, ist gerate Vieser Zusatz nur darauf berechnet, Den Leser zu lauschen, ich empfing n.cht eine Taschenuhr, lonvern nack ^° 8!,Xur2BanDU^ mit ^lon^e-Zifferdatt und messingen^ Kute, die nach dem Aussprüche meines Uhrmachers etwa einen Wetto von emtr Mark hat Das qan»- 10 ,d)lQU fln9Cledl' auf 6em W-g- der Klage nichts dagegen zu ”, ^er Rechtsanwalt und Pr vatdocent Dr. ßötoenfelb in München hatte un'änast in nack^ .dlk Angelegenheit seines Clienten mit sehr viel Eifer vertreten; als er de?K?u^?n? ^^b^oudlung den Saal verließ, sprang ein Mitglied der gegnerischen Partei, X Z S ' ber |id’?UTd) »i- Ausführungen bei gegnerischen Anwaltes getranti fuylcn niochle, aus Diesen zu und verletzte ihm eine schallende Qbrseiae freund wurde nun vom Amtsgerickche wegen Körperverletzung zu einem Monat Gefängniß verutthe.lt lS.n 8 Tageblatt" entgalt Folgendes: Aufgepaßt.' Neuer Crev.tsch.omdel' ?o"erdamer Schwindler wendet sich um Offerten an einen schlesischen Tuchfavrikanten unö verlangte Caffa-Condttivnen, ohne Referenzen aufzugeben. Zu gleicher Zett trifft von 9Zotterba,"er 8irma, die sich „Bankier" nennt, bei Diesem Tuchfabrikanlen eine Anfrage über einen ihm benachbarten Mühlenbesitzer ein. Diese Anfrage läßt auf einen «pedablen Uriprung schließen, Der Fabrikant beantwortet dieselbe so ott uno benufet üU Ä ^^-notenst eine Auskunft über den erwähnten Rotterdamer P.eudo Tuch Händler zu erbitten. Dieselbe trifft alsbald ein und lautet durchaus günstig Es kammr aewarte' zum Abschluß und nachdem der Fabrikant einige Zeit vergebens auf Zahlung zu "ein ” 8U 6cm dewußtiem, einer raffiniitcn Schwindelei jum Opfer gefallen fflffrnhA?iU8)>C' neue Tropfsteinhöhle, welche sich beim Bau der Eisenbahnstrecke Hause- ?a^bc.m b£I Umgang freigel-gt, in ihrer ganzen Schönheit zu leben Mc rrdpfsteinMungen sind, wie die „Gev. Ztg." berichtet, überraschntd schön und den G?' (SiUnLf.61 Dechenhohle gleichzustellen. Hoffentlich wird die Direction der B?rgifch M ir siche n °d!r^'w-.b.n n'*' Handel und Verkehr. JÄa-M., ben25.Novbr Nachmittags 2 Uhr 10 Min. kTelegr.Coursbericht Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credtt- actren 311 /9, Siaatsb.-'Attten 277V4, Galitter 262Vz, Oest Silberrente — 4Q/0 Unaa Aoldrente —4% 1880er Rnssm 74s/,8, 2. Orient-Anlttb. 5o/o Numänttäe rarmmm«iimrwMM1iriniQii'iH^>_ liier 28^/4. Tendenz fest. Pli. Wii «fc Cie. iiiöcnplüh G-iessen Vindcnplatj ÄS: W benfelben nur flute unb, nfn^enb, Sorten »ermenbet l‘erben^ unb6 bfe ttfltenfflt SS4 "atU 2Btfl o6ne Benutzonfl jeden anberen Mlttels ________________ (6351 Gelegenheitsverkauf. 7567) Wegen LabenverLnberung verkaufe e.ne Partbte HTölirPn bepebenb in: Aufsätzen, Brod-, Fruckt- und Auckerkörk».'..' Kaffee-, Thee- „nb Milchkannen Kuchenheber, Tbecseyer, Garnituren, Armbänder, ei"ietne ÜXW-*' « Ä Julius IQ’oH, Lokale-. Gießen, 25. November. Wie uns mitgetheilt wird, steht uns am 30. D- MtS ein Monteur Kunstgenuß bevor, indem Herr Rich. Tür sch mann eine Recitation Hamlets halten wird. Eine Liste clrculht und sind wohl auch Billets in den Buchhandlungen sowie b-i Herrn Rudolph zu haben. * empfebte mein reich sore.rkes Lrner m Flanells, Flock-PiqnsS, ^eglegsstoffen, Unter-Beinkleidern, Unterjacken, Flanell. 6t.n,smpLe,n'. ®Dtfcn' "nb Wollröcken, wollenen Tüchern, Kinder Kleidchen u:r -Jäckchen, Eschener. Handschuhen, so^ie allen Neuh iic i : Vorsteckern, Krausen, Kcaaen UN ' Manswetten re. ,73-7 _______ C. Webex-, BahnhoMrahe. Uäckssl - Schneid - Maschinen Sm ''jtrnnberifSPeÄnT 6o"fln,ct!on unb Aasfübrung unter Garantie - Ä un n „ h7,11 'J,20:000 Exemplaren. - Prämiirt mit 100Preismedaillen. ßnßi i U Und " U b' ^rci1c aut ^un,ch nnnco und gratis. Wo wir noch 6obl) nicht verttct.n, we-din sol de Agentcn angestellt JPSi. iHayfnri Oo.. Maschinen-Fabrikanten in __* ** FRANKFURT a M. Bekanntmachung. Betreffend: Die Lüber'jche Stiftung. 7738) Aus obiger Stiftung tft eine Pfründe von 260 Mark jährlich an em.>n in Gießen geborenen Handwerker. Wittwer zu vergeben. Unter mehreren Bewerbern erhalten solche den Vorzug, welche von den Eltern deS Lüfters abstammen und das venvandtschaft-veichLltniß nachweisen. Anmeldungen werden von heute an binnen 14 Tagrn auf unserem Bureau entgegen- genommen. Gießen, den 24. November 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. 93tamm. Bekanntmachung. 7726) Unter Bezugnahme auf bie Art. 34 und 35 des Berggesetzes vorn 28. Januar 1876 wird hierdurch xur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Johanne» Heiland in Lich unterm heutigen Tage mit den Eisenerz Bergwerken „Emma" und „Emilie" in der Gemarkung Reinhards- bfltn, Rretfe« Gießen, beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung muffen bei Vermeioung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht der Situationsriffe bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 10. Oktober 1881. Grchherzoglichk (Obere Bergbehörde. In Vertretung: ________Tecklenburg. Bekanntmachnng. 7725) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntmß gebracht, daß Herr Heinrich Stahlschmidt ui Siegen unterm heutigen Tage mit den Eisenerz-Bergwerken „Annerod", „Annerod 1" und „ANendorf a. d. Lum v a" in den Gemarkungen Annerod und Ällendorf a. d. Lda., Kreises Gießen, beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihungen müflen bei Vermeidung deS Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht der Situationsriffe bei der Berg- meisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 10. Oktober 1881. Grohherzogliche Obere Bergbehörde. In Vertretung: __________________Tecklenburg.__________________ • Bekanntmachung. 7730) DaS Zuschneiden der für die Unteroffizier-Vorschule zu Weilburg erforderlichen Bekleidungsstück', sewie die Anfertigung derselben, soweit solche nicht durch die eigenen Oekonomie.Handwe.ker oder m Festungsgrfängniffen elfolgt, soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Auswärtigen Unternehmern wird daS Material zum Zuschneiden kostenfrei zu^esand: werden, während die Kosten für den Rücktransport von dem Unternehmer zu tragen sind: desgleichen muß der Unternchmer in gewissen Zeit- räumen zur Abnahme der aiigesertigtkn Bekleidungsstücke sowie behufs des Maßnehmens bei der Unteroifizier-Vorschule persönlich erscheinen, ohne eine Vergütung zu beanspruchen. Die weiteren speciellen Be rnauncen liegen im Bureau des Rendanten der Unteroffizier-Vorschule zur Einsichtnahme in den Dienststundm auS. Reflectirende wollen ihre Offerte bis zum 14. December cr., Vormittag» 10 Uhr, dem unterzeichneten Commando versieg lt und mit entsprelbender Aufschrift versehen, emsenden. Weilburg, den 23. November 1881. Königliche Unteroffizier - Vorschule. Verkauf voll Kiefern Grubenholz auf dem Submiffiouswege. 7731) Die Gemeinde (Ehringshausen beabsichtigt, von ihrem oynweit der Station Ehringshausen an der Oderhejsiichen Eisenbahn gelegenen Gemeindewalde circa 28 Morgen abzutreiben, und die sich ergebenden 12 — 1400 fiu Grubenholz auf bem Submisflonswege zu verkaufen. Angebote auf dieses Holz müffen schriftlich biS zum 8. December Abends bei der Goßh. Bürgermeisterei Ehringsvausen emgereicht werden, und erfolgt die Eröffnung Der Submissionsgebote am 9. December, Morgen» 10 Uhr, in Gegenwart der Interessenten in der W.rthschaft des GastwirthS Semmler zu Bahnhof Ehringshausen. Wegen Auskunft über die Verkaufsbedingungen wende man sich an die Großh. Bürgermeisterei EhringSbausen, und wegen Einsichtnahme des Holzes an die Großh. Oberförsterei ui Maulbach. Ehringshausen, am 24. November 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Ehringshausen. Lang. Verlleigerungs-Anzeige. Montag den 28. d». Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll ein« Parthie altes eichene» Bauholz zu Hof-Schiff-nberg öffentlich versteigert werden. (7723 G»eßen, den 25. November 1881. Großh. Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: Donnerstag den 1. Dezember, Nachmtttaps 2 Uhr, soll auf hiesigem Onsgerrcht die neuerbaute Hofiathe des Tbeodor Wodc in dem Bärtchen Neue - Baue Flur 1 689»-, 1OO, 84j Mir., unter sehr günstigen Bedingungen meislbletend versi-igett iD Mävöbm Regenschirme in schöner Auswahl empfiehlt (7271 Ausstellung zur Verloosuug angekauster Gegenstände in Darmstadt, Rheinstrasse 16. Eintritt für Jedermann frei. Sooft i 1 JL. nur noch kurze Zeit zu haben in der Ausstellung ur.fr der Expedition dieses Blattes. (7732 Um Jedermann Gelegenheit zu geben, den reichhaltigen Inhalt der »Frankfurter Zeitung" näher kennen zu lernen, erklären wir uns bereit, Denjenigen, welche von Neujahr ab zu abonniren geneigt sind, auf schriftliches Verlangen von jetzt ab bis Ende Dezember eine hinreichende Anzahl von Probenummern gratis und franko zuzusenden. (7356 Expedition der Frankfurter Zeitung. Frankfurt am Main. Große Eschenheimergasse Nr. 37. Reparaturen an Nähmaschinen besorgt gut und billig 7537) Wilh. Graf, Grünbergerstraße. 5694) Lumpen, Werg, Papier, Eisen, Zink, Mesfiug, Kupfer, Blei, Flaschen rc. werden anoefauft LouiS Rothenberger, Neuenweg 193. n bie »Frankfurter Zeitung", jetzt das einzige große gj "t'chteden freisinnige Frankfurter Blatt, welche in einer Auflage von O 26 300 Exemplaren 6283) Die neuesten Muster von Damen- Mchiiten sind eingetroffen nnb wird das Umändern prompt und billig besorgt von IaOuI* Gail) Mäusburg. Don der enormen Auf- ber Broschüre: „Urtheile aus ärztlichen Kreisen" ist nur noch geringer Vorrath und wollen daher Alle, welche diese für jeden Kranken sehr wichtige Schrift zu haben wünschen, sich sch neunigst per Postkarte an Richter's Verlags-Anstalt in Leipzig wenden, welche, soweit Vorrath reicht, das Büchelchen gratis u. franco versendet. (7727 fVir t h schäft Empfehle dieselbe einem geneigten Wohlwollen Achtungsvoll Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. AMERIKA. Wegen Passage wende man sieh an die Direetlon de* Norddeutschen Lloyd iu Bremen oder an deren General-Agent M. Abraham in Mainz und dessen Agenten 7706) Ein junger Mann mit schöner Handschrift, mit allen Bureauarbeiten vertraut, längere Zeit bei Gerichten, Gerichtsvollziehern und Rechtsanwälten beschäftigt gewesen, auch in der Buchführung bewandert, sucht aus sofort oder später ander- weite Stellung. Näh, b. d. Exped. ds. Bl. 7711) Ein Mädchen, welches kochen kann und in häuslichen Arbeiten erfahren ist, wird nach Auswärts gesucht,von Frau E. W. Dietz am Markt. erscheint, werden bei allen Postämtern angenommen. Der Abonnementspreis der »Frankfurter Zeitung" (einschließlich q .Ttadtanzciger«) beträgt pr. Vierteljahr JL 9, pr. Dezember jl 3. Für D Gießen bei der Agentur Jü 8.25 pr. Vierteljahr. Q Die „Frankfurter Zeitung" ist das größte, bestunterrichtetste Blatt R Süd-- und Mittel-Deutschlands, dessen politischer Theil ebenso wie die Ab R Heilungen für Handel, Volks- und Landwirthschaft, Gewerbe, Kunft und g Wissenschaft nicht minder das unterhaltende und belehrende Feuilleton dem- Q selben seit einer Reihe von Jahren einen Weltruf verschafft haben. Ö Durch den über alle Welttheile ausgedehnten Privat-Telegraphendienft R "halten die Leser der .Frankfurter Zeitung" alle wichtigen Neuigkeiten R rascher als durch irgend ein anderes Blatt. S , Am 14. D, Mtf Untbe *elnet i« «1‘laffeti ». ti ft ^lnlferiut Ni>tinS 818 au?!®«1« ** ft? Hiflu »orben S'f-ien ??Qn"t “n ä81 « hierin” 7 6anb|ü„.8 glt ®«ntaut „'“'nbun?1* bit ö0|lenben 9 der ( 20. t5enba Ni? ’>45ti,6'n S ßÄ hat doooi o oooooaoaooaoi Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. 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Ludwig Orth, Neue-Bäue. 7594) 4 Zimmer mit Zubehör zu ver- miethen; auch können dieselben einzeln vermiethet werden. ______I Becker, Wallthorstraße 148. v 7555) Ein kleines Familienlogis sofort zu vermiethen. W. Loeber, Bäcker. 7261) Ein Familienlogis per 1. Dezbr. zu vermiethen.________Wetzsteingasfe 60. 7064) Die neuhergerichtete Mansarde im „Cafe Leib" ist zu vermiethen und baldigst zu beziehen. 5105) Eine Familienwohnung im 1.Stock zu vermiethen. A. Rüssng, Bahnhof. _ 7482^ Zimmer mit Cabinet und Küche an anständige Leute zu vermiethen im __Darmstädter HauS. 5242) Frankfurterstraße E. 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. NieS, Ober-Güterinspector. 7524) Möblirtes Zimmer, per Monat 12 Jt, auf Wunsch mit Kost, zu vermiethen. Näh. bei der Exped. ds. Bl. 7534) Ein kleines Logis im Nebenhaus zu vermiethen. I. Gg. Unverzagt, Gartfeld. Entgegnung. Den Vogel erkannt man an den Federn, ebenso den Versaffer des ^Eingesandt" in gestriger Nummer, daß er nicht Der ist (Nehmer von Rabatt- scheinen), für den er sich ausgibt. (7744 Ein altes Sprichwort sagt: „Bester haben, als unsicher bekommen/" Kaufe ein Jeder, wo er am besten und b.ll'gsten bedient wird, so bat er fernen Rabatt oleich in der Tasche. N XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX X Aestauralion „3um Stern“ * £ von IL Engbrocks X empfiehlt ihren vorzüglichen Mittagstisch, Mk. i, x X im Abonnements 85 Pf. R X Speise ä la carte zu jeder Tageszeit, ü g Gute Biere. Reine Weine. (6810 XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Wirthschafts-Eröffmnig. 5^)ierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich neben meiner Brauerei eine h v CO CO M CD