Freitag den 26 August Nr. 197 1SSI (<> i diener T!(ii;ciger AW-e- nub Imlüblatt fit btn Kreis Gießen 'NSBaNc t em Ersch«rU täglich mit LuSnahm, br* Montags Betreffend: Die Errichtung und Einrichtung der Fortbildung-schulen. Gießen, am 24. August 1881. ,S-ur^ Geld Preis mrrtrfjdbrfi4 1 Warf tO V- mit vrmgerlcchn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 $8arf 50 Pi. 16 16 20 16 16 9 i sich nicht scheuen, den ihm hingeworsenen Handschuh aufzuheben, wenn er nicht sein Renomm^ verlieren will. Er kämpfte früher energisch gegen die Monarchisten, die sich unter dem Präsidium Mac Mabon's breit machten, und die hauptsächlich seiner Energie unterlagen. Jetzt beißt'-, tu seiner bisherigen Stellung al- Staatsoberhaupt, oder als Minister gegen die Radikalen und Communisten aufzutreten. und diese zu unterwerfen. Vorläufig hat also Gam- betta, und mit ibtn Frankreich, im Innern noch vollkommen seine Beschästi- gunß, und durchaus keine Veranlafiung, noch mit einem auswärtigen Staate Conflicte au suchen. — „Die Majestät de- Rechte--, durch welche der E;dtc- rator Elsaß-Lothringen wieder mit Frankreich zu Drreinigen gedachte, wird also noch sehr auf sich wartrn lasten. 5t5i in./. • lhausen. ""tagdtn28.Auq. 21d! Krankreich. Pari-, 23. August. Anläßlich der Wahl in Bellecille meint der „TempS^, G^mbetta sei nicht mehr der Manu des aventinischen Berges, sondern der Mann, welcher die große Majorität des Landes für sich habe. Die Wahlen hätten Gambetta in die Lage, ja fast in die Nothwendigkeit versetzt, die Leitung der Regierunz-zOchäfte zu übernehmen. Sie müßten zur noch« wendigen Folge die Bildung eines Ministerium- Gambetta haben. — Die .Aaence HaoaS* meldet auS Oran, eS seien zwischen Frankreich und Marokko Verhandlungen eingeleitet, um jedem Conflicte arläßlich einer demnächstigen Militär schen Operation rorrubeugen. Die Dinge in Marokko ständen sehr gut. Die Großhcrzogliche Kreis-Schlü-Commistioll Gießen an die Scbulvorstande des Greises. Wir sehen der Einsendung der Schüler-Verzetchniste, die genau nach der Instruction pos. 6 aufzuftellen sind, innerhalb deS MonatS September entgegen. Dr. Boekwann. Deutschland. Darmstadt, 24. August. Se. König!. Hoheit der Großherzog nahmen beute militärische Meldungen entgegen und empfingen den Frhrn. v. Biege- lcben. sowie den Gerichtsaccesflsten und GeschäftSsührer deS Alice-Frauenverein- Jäge-; zum Vortrag den Staatsminister Frhrn. v. Starck. Schweiz. Bern, 23. August. Der Bundesrath hat heute beschlosten, dem rusfi- schen Flüchtling, Fürsten Peter Kropotkin, welcher sich zur Zett in Gelf aufhält, den Aufenthalt in dem schweizerischen Gebiete zu untersagen. Oesterreich. Prag, 22. August. Der czechische Pöbel in Prag Hot sich vorige Woche w eder eit mal bemüßigt gefunden, seinem Deutschenhaffe durch eine lärmende Kundgebung Ausdruck zu geben und diese neue Flegelhaftigkeit Hat wohl allen jenen Deutschen die Augen geöffnet, welche in unverbefferltcher Gutmüthigkeit und Vertrauensseligkeit glaubten, daß da- große czechische „Natior a'unglück", d. h. der Tbearrrbrand, alle bisherigen Gegensätze ausgehoben habe, und dcß rS nun Pfl cht der Deutschen in Böhmen sei, den so hart getroffenen Landsleuten versöhnlich und auSgle'chSbereit entgegenzukommen. Mit erneuten Ausschreitungen hat der czechische Pöbel die Spenden quittirt, welche, nie die „nationalen" Blätter selbst zugeben müsten, von Deutschen reichlich für den Wiederaufbau deS NationaltheaterS eingelaufen find. In der tiefen Trauer, welche da- czechische Delk zu Schau trägt, glaubte der Prager Pöbel den Vorabend deS kaiserlichen GrburtStageS nicht bester feiern zu können, a!S. indem er in Haufen von Hunderten vor daS Deutsche Hau- aus dem Graben zog und daselbst derart zu lärmen und zu johlen begann, daß die Polizei rinschreiten und die Unruhestifter au-einandertreiben mußte. Ein Therl der Hetzer soll auch, wie laute Rufe verriethen, die löbliche Absicht gehabt haben, sich gegen da- deutsche Landestheater zu wenden. Der E^ceß war keineswegs improoisirt, sondern vorbereitet, da die Theilnehmer an demselben mit Pfeifen versehen waren. Allerdings haben die Deutschen auch in diesem Falle „provocirt" ; im deutschen Casino sollte nämlich ein Gartenfest zum Besten deS deutschen SchulvrreinS stattstnden, wurde jedoch der ungünstigen Witterung wegen abgesagt. Aber selbst die bloße Absicht einer solchen „Provokation" mußte bestraft werden; für den czechischen Theaterbau dürfen wohl die Deutschen ihr Geld hergeb,n, aber zur Unterstützung ihrer eigenen Vereine keine Feste veranstalten. Wer übrigen- die durch die jahrelangen Hetzereien erzeugte Verwilderung der czechischen VolkSmaste kennt, der wird sich über die Erneuerung der Eheste trotz der von den nationalen Parteiblättern in diesen Tagen zur Schau getragenen Versöhnlichkeit nicht wundern. Der Haß gegen alle- Deutsche ist zu tief eingeiwpft, als daß er über Nacht schwinden könnte. * 22-* & ________. j Whige enhandluna "K' :r ‘Wt gut elngeführtni Hinter ilbaften Bedingungkn p Ot guten ResmnM bei» a E. 62180 zur Wkiterbnöä tin bi Bögler in franl |u senden. $* «Sets Der Ausfall der Wahlen in Frankreich. Wenn wir uni in Deutschland im Allgemeinen weniger um die rein politischen Ereigniste deS Auslandes kümmern und im Allgemeinen nur hervor» rage, de und effektvolle Thatsachen einer größeren Beachtung würdigen, so machen wir doch Frankreich, ui d vielleicht noch Rußland, gegenüber eine AuS- rahme. Oesterreich ist unser guter Freund, die langweiligen Reden im englischen Parlament ermüden zu sehr, im Orient passirt nicht- recht von Wichtigkeit mehr, und Italien liegt un- fern. Der firme Politt-er weiß sich auch bei diesen letztgenannten Staaten allerdings auf dem Laufenden zu halten, aber alle die, welche außer der Politik auch noch anderen Idealen bulligen, stehen dem Leben und Treiben dort sehr ruhig gegenüber. Ander- ist's mit Frankreich. Seit dem Kriege von 1870/71, au- dem so Manche ein Souvenir mit rech Hau- gebracht haben, steht eS uns sehr nab, denn dem unruhigen Wesen der Französin Rechnung tragend, müsten wir eben auf Alle- gefaßt sein und do- alte „Si vis pacem, para beUum“ (Wenn du den Flieden erhalten willst, so rüste dich zum Kriege) beachten. Besonders die Wahlen zur französischen Deputirtenkcmmer, welche am 21. dS. stattfanden, haben einige Aufregung in Deuischlcwd hervorgerusen, und Mancher, der sich sonst nicht viel um die politischen Angelegenheiten kümmerte, debanirte diesmal ganz ernsthaft mit über die Frage: „Ob Gambetta wohl gewählt werden wird?w Und in der That, um die Wahl Gambetta'S drehte sich die-mal die ganze Aufmerksamkeit, cb- aleich man ost wohl die Bedeutung derselben etwa- zu groß darstellte. Gam» betta batte fich auch die-mal wieder, wie bisher, in den beiden Bezirken von Pellevtlle, einem Pariser Arbeiterquartier, al- Candidat präsentirt und diese Condldatur auch nach dem unseren Lesern bekannten großen Tumult hartnäckig festgehalten. Freilich, zurück^utreten wäre schl'mmer gewesen, alS eine Niederlage, ober immerhin spielte er ein gewagte- Spiel, da er sich einen großen Haufen von Jrrtrar.figenten, Revolutionären, Radikalen und Communisten gegenüber wußte, die Femde de- gemäßigten RepublikaniSmuS überhaupt sind inb die jpeciell Gambetta eben so sehr Haffen, alS fürchten. Sie wiffen recht tobl, daß Gambetta nach der höchsten Gewalt strebt, wiffen aber auch, daß n sich memal- zum Spielzeuge Anderer hergeben wird, und vor Allem, daß lann ihre eigene Stunde geschlagen hat, daß bann Gambetta kein Mittel scheuen wird, um fich von der revolutionären Gesellschaft tu befreien. Nack . diesem Stande der Dinge märe jeder andere republikanijckeCand.dat in Belle» ville unterlegen. Gambetta hat seine Wiederwahl erreicht, allerlingS mit einer winzigen, fast verschwindenden absoluten Majorität. Wäbrend die auf chv gefallene Stimmenzahl die des Gegi.erS in dem einen Bezirk um etwa 800, in dem anderen um 1000 Stimmen übertrifft, beträgt gleich wohl die Zahl der Stimmen über die absolute Majorität in Folge Stim menzersplitte- rung nur 1 resp. 49. Die Intransigenten posaunen dieses Resultat als einen Lieg ihrerseits in die Welt hinaus, greifen sogar daS erste Resultat als un» richtig an, aber damit fonw t daS Factum nickt auS der Welt, daß ihnen ittei Sitze entrissen find, auf die sie zuversichtlich hofften. Auf eine große Majorität konnte Gambetta von vornherein überhaupt nicht hoffen, er wiid selbst eingesehen haben, welche Fehler er beging, alS er die Rückberufung der verbannten Eommunehelden befürwortete. Sie haben ihm jetzt bei der Lellemller Wahl ihren Dank abgestattet. Im Uebrigen »st daS Wahlresultat ib solches, wie eS Gambetta sich nur wünschen kann. In den biS jetzt be» lannien 512 Wahl-Resultaten gehören 340 Deputiere ter. Republikanern an, inb also wehr ober weniger Anhänger Gambetta'S. 40 den kler.kalen Roya- ifen, 38 ben Bonapartisten, bie in Folge bei TodeS bei Prinzen Napoleon hre Chancen mehr m b mehr zu verlieren scheinen, bet äußersten Linken, b. h. den Radikalen ü la Slemenceau, bie mit den Communisten und Ir.tranfigerten ein Bündnlß geschloffen haben, 36, den Intransigenten selbst aber nur 3. Stichwahlen find 55 erforderlich. Frankreich ist also mit Ausnahme von einigen Pariser Wahlbezirken durchaus gemäßigt republikanisch gesonnen, die £embe der Republik, die Monarchisten und Coma unisten, verlieren immer mehr. Besonders groß ist der Verlust der Bonapartisten, welche nahezu die Hälfte ihrer Sitze verloren haben. Die Hauptfrage, aus die es für unS ankommt, ift nun die, wie wird Gambetta dem gegenüber auftreten- Vorläufig verhält ir fich noch in kühler Reserve, aber sein Weg ist ihm unserer Ansicht nach l'.ar und deutlich vorgeschrieben. Die Belleviller Wahlangelegenheit Hal itm -r^igt, daß bie „Unversöhnlichen", zu benen er vor 1870 mehr ober weniger feilst gehörte, seine bittersten Feinde geworden sind, die Alles daran setzen wer- im, seine Popularität in Pari! zu untergraben, da sie ihm im Lande, abge- fehin von einigen großen Städten, kaum sofort schaden können. Gambetta ist also auf eben Kampf mit diesen finsteren Mächten angewiesen und er darf ine Frau jum Mib es Kindes gesucht, skunft ertheilt die . Bl. «hr. Roll III, am Kavzltibng. Madchm sucht Stelle d‘ kindermdchen- Marttftraße K Pfarrer Bichmann §we rftraße 178 - finben 2 i f). Lehranstalt öiüige un) fnabmt. ifunft echeill Ctoflufftt i, ßiicßen. 28. M. M- * F1 Möbelwagen Itct a ft. d. Ohm nach Am- I erschienene Nl. liebten- 3^ rach 6e^anxfhlDonV ^'1,':tl dein Oelgem K jeDeutlchen ^/ qyil Kl und SffeHn ®üriS- * - Am 50”ll'e2tiSa8 ,'“S »'S“»1 f 0eü),rbIi?/rtr Spieles ,Mi£tee iert“ , siirzM' I der enorme Ertrag der sogenannten du Ue Nr 3 (Mohr) tiarf beeinträchtigt wurde aus Mangel an Fässern. Ich bin bereit, 1000 X zu zahlen, wenn ich nicht eine ver- Au antwortllche Firma zu bezeichnen vermag, welche bereit stand und jeben Pag Willens war und nocv dazu im Stande ist, mehrere Tausend leere Petroleumsässer binnen 24 Stunden nach der Station Peine per Expreß Train zu einem mäßigen P:eise zu liefern. Die nächste Angabe war, daß das entdeckte Petroleum von einer so oorzüg- lichen Qualität war, daß es 50 pCt. Prima Brcnnöl und 45 pCt Schmieröl ergibt. Ich bin bereit, weitere 1000 «X zu zahlen, wenn das Ergebniß dieses Ocls oder irgend ein in Oelheim producirten Oeles sich innerhalb 10 pCt. dieser Sätze und comme;cicUer München, 24. August. ©<■■ K. K. Hoheit der Kronprinz des deutschen Reichs wird während seiner Anwesenheit in Landshut tu dem dortigen königlichen Schlosse wohnen. Oberhosmarschall Frhr. v. Malsen macht im Auftrage des Königs daselbst die Honneurö. Wien, 24. Aug. Wie di- „Polit. Corresp." erfahrt, richtet- König Humbert am 18. August, dem Geburtstage des Kaisers Franz Josef, von Monza aus ein herzliches Glückwunsch-Telegramm an denselben, welches sofort in ebenso herzlicher Weise beantwortet wurde. Die Eventualität eines Be- suches des Königs besprechend, sagt die „Polit. Corresp.", daß keinerlei vsfi- ciöse oder vertrauliche Anfragen oder Unterhandlungen hierüber stattgefunden haben- Der Besuch des Königs könne als vertrauliche Eventualität, keinesfalls aber als feststehende Thatsache angenommen werden. Bukarest, 24. August. Die „Amtliche Zeitung" veröffentlicht ein Kommunique, in welchem erklärt wird, daß den Gerüchten über ein angebliches Rencontre zwischen rumänischen und ungarischen Soldaten nut folgende Thatsache zu Grunde liege: Die rumänische Regierung habe auf gcwiffen Grenzpunkten, wo sie es für nöthig erachletr, Milttärposten aufstellen wolle»; die Verwaltung der Dorfgemeinde Haromszek habe aber erklärt, daß sich einer der aufgestellten Posten bereits auf ungarischem Gebiet besinde. In Folge dieser Reklamation sei eine Commission ernannt worden, welche gegenu ärtig an Ort und Stelle sich befinde; biS zur Entscheidung werde jedoch der stalus quo aufrecht erhalten worden. — Einer Meldung hiesiger Journale zufolge würbe Andraffy am Sonntag zum Besuche des Königs von Rumänien in Schloß Sinai erwartet. Washington, 24. August. Das Bulletin von heute Morgen 8 Uhr 30 Mm meldet: Präsident Garfield hatte eine recht gute Nacht und nimmt flüssige Nahrung mit mehr Appetit zu sich, jo daß die Aerzte nicht nöihig Haden, ihm Nahrung einzuflößen. ü o U 1 ( i. Glesien, 25. August. Es ist erfreulich, daß der Vogelsberger Höhenclub auch in Gießen eine Sectton gegründet hat, die trotz der im Augenblick ungünstigen Umstände sich constituiren konnte. Nanientlich die Gerichts, Umversitäts- unv Schulferien haben es verhindert, öffentliche Aufrufe und Versammlungen zu diesem Zwecke zu veranstalten, doch was ausgcschoben ist, das ist deßhalb noch nichc aufgehoben. Montag den 29. Äugust wird bei Pfannstiel in Ulrichstein die constituirende General Versammlung stattfinven und ist dazu die folgende Tagesordnung vorgesehen: 11-12 Uhr Vormittags: Versammlung, Frühstück und Frühschoppen. 12 Uhr: General Versammlung mit folgender Tagesordnung: 1. Mittbeilungen über die Thätigkeir des prov. Ausschusses und Vorlage der Mitglicder-Verzeichniffe. 2. Beraihung und Feststellung der Vereinsstaiuten. 3. Wahl des Ortes für die nächste General- Versammlung. 4. Definitive Wahl des Gesammtausschuffes. 5. Feststellung, rcsp. Begrenzung der einzelnen Sektionen. 6. Entgegennahme von Anträgen der einzelnen Sectionen. 2 Uhr Nachmittags: Mittagstisch. Hierauf: Concert und gesellige Unterhaltung. Für Dienstag ist bei günstigem Wetter eine Fußpartte durch den gerade in jetziger Zeit wunderschönen Oberwald vorgesehen. — Es ist wünschenswert!), daß Anmeloungen neuer Mitglieder und der Thetlnehmer an der General-Versammlung möglichst bald an Herrn Steuercommiffär KlingelHöffer in Schotten oder an Herrn Pfannstiel in Ulrichstein zur Weitervermittelung gerichtet werden. — Vom 2. bis 6. September hält die 49 combinirte Großh. Hess. Brigade ihre Dctachementsübungen im nördlichen Thetle Obtrhessms bei Gießen ab und die 50. combinirte Brigade im südlichen Theile Oberheffens bei Friedberg. Dom 8. bis 10. September manövrirt die 25. Division zwischen Friedberg, Hungen und Butzbach mit 2 Bivouacs und Vorposten. Pom 12. bis 14 September manövrirt diese Division gegen die 21. Division zwischen Friedberg, Frankfurt und Hanau mit 2 Bivouacs der gesammten Division. Der 25. Division sind bei diesen Manövern zugetheilt das 11. Jägerbataillon, 3 Batterien reitender Artillerie, das 11. Feld'Artillrrie Regiment und die 3. Compagnie des 11. Pionierbataillons. — Am 23. d. Mts. brach in dem noch neuen Hause des Georg Konrad Wolf zu Langd Feuer aus, das glücklicher Weise im Entstehen gelöscht wurde. — Wie uns mitgetheilt wird, ist der Betrieb der Kantine des hiesigen Regiments Hcrrn A. Katz gegen eine jährliche Pachlsumme von 12,000 X übertragen worden. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Korrespondenz-Bureau. Berlin, 24. August. Die „Prov.-Corresp." schreibt: Der Kaiser war von einem leichten Unwohlsein befallen, ist aber völlig wiederhergestellt „nd erfreut sich gegenwärtig wieder des besten Wohlbefindens. In ben bekannten Anordnungen über die Theilnahme des Kaisers an den Truppen- Übungen sind keine Veränderungen eingetreten. Die Kaiserin hat in jüngster Reit erfreuliche Fortschritte in der Wiederherstellung ihrer Gesundheit gemacht, so daß sie bei günstiger Witterung bereits Ausfahrten hätte unternehmen w der Gemi Montag M soll die Jigd weitere 6 Jal auf hiesigem werden. Wchenhei Großh. Bürg 5336) ~w Tamsia Xai iollen indem heim nachsteh liche Versteh werden: Lieferung ein «W; W- einet vonLungf Maurnarbe ~ mansch!, Schreinerin zu . . ^rsireicherar ^-ge.neinei anschlagt z Heuchelhks Bürs 5521) proois.! Nr 5 Vermischtes. Darmstadt, 24. August Die im Auftrage des Landes-Pferdezucht Vereins durch Herrn Hofstallmetster Frhrn. v. Schäffcr-Brrnstin in Hannover und Oldenburg angekauften 32 balbjabrigen Stutfohlen werden heute dadter eintreffen und nächsten Freitag Vormittag halb 10 Uhr auf dem Viehhofsplatz unter die Besteller versteigert werden. — Die Resultate der Bemühungen des Landes-Pferdezuchtvereins beginnen nunmehr greifbar zu Tage zu treten. Während seither die Rrmonte-Ankaufs Commission bei uns kein Material fand, war sie dieses Jahr in der Lage, in unserem Lande schon 38 Fohlen ankaufen können und wurden hierfür Preise bis zu 800 X angelegt. Angekauft wurden in Goddelau 8, Groß-Gerau 13, Groß-Bieberau 6, Lampertheim 4 und Bickenbach 7 Stück. — ^Deutsches Petroleum.) Im „Frankfurter Handelsbla'.t" veröffentlicht ein Herr John Greives, Petroleumbroker in New-?)oik, ein Schreiben, welches sowohl im Interesse der Sache wie wegen bec Originalität des darin enthaltenen Vorschlages nachstehend folgt. Das Schreiben lautet: „Als hiesiger Vertreter von bedeutenden, in der Petroleumbranche cngagirten fremden Kapitalien und stets bereit, aus irgend einer soliden Weise in diesem Artikel Geld anzulegcn, hörte ich mit Interesse durch die Presse von dem wunderbaren Erfolg, welchen die j 'ngsten Petroleum Entdeckungen bei Oelheun begleitete. Es machte mir einige Mühe, die Angelegenheit zu untersuchen, da ich zu dem Zwecke verschiedene Reisen unternehmen mußte. Nunmehr stehen aber meine Wahrnehmungen in einem so schroffen Gegensatz zu allen bisher veröffentlichten Berichten, daß sie als voreingenommene, einseitige und illoyale dem Publikum erscheinen könnten, wenn ihm solche auf dem üblichen Wege, zumal von einem Fremden, zugänglich gemacht werden. Um diesen Verdacht daher zu vermeiden und um gleichzeitig einmal den wirklichen Tatbestand festzustellen, mache ich mich anheischig, die Summe von Eintausend Mark für jede falsche Angabe zu zahlen, welche mir nachgewiesen wird, indem ich den verschiedenen jüngst tn die Oeffentlichkeit gelangten Angaben widerspreche. Die betreffenden Gelder stehen bet meinem Bankier zu Ihrer Verfügung und wünsche ich, daß Sie irgend eine Handel und Verkehr. Giesten, 24. August. Um die Leser mit dem am 1. September in Kraft tretenden neuen Verfahren betr. die Verwendung von Wechselstempelmarken bekannt zu machen und sic vor Schaden zu bewahren, lasten wir im Nachstehenden bie bezügliche Bekanntmachung des Reichskanzlers in ihrem Wortlaut folgen: Bekanntmachung betr. die Abänderung der Vorschriften über die Veiwendung der Wechselstempelmarken. (Dom 16. Ju.i 1881). Der Bundcsrath hat beschlossen, daß an Stelle der in der Bekanntmachung conx 11. Juli 1873 (Retchkaesetzbl S. 295) enthaltenen Vorschriften folgende Bestimmungen zu treten haben: In Bezug auf d>e Art der Verwendung ver Reichsstrmpelmarken zu Wechselst und den. dem Wechselstempel unterworfenen Anweisungen u. s. w. (§ 24 oes Gesetzes vom 10- 3UIU 1869) sind nachfolgende Vorschriften zu beobachten: 1) Die den erforderlichen Stcuerbetlag darstellenden Marken sind auf bei Rückseite der Urkunde u. zwar: wenn die Rückseite noch unbeschrieben ist, unmittelbar an Rand e derselben, andernfalls unmittelbar unter dem letzten Vermerke (Jndostament u. I «•) auf einer mit Buchstaben oder Ziffern nicht betriebenen oder bedruckten Stelle oufzuklebtn« Das erste inländische Jndostament, welches noch der Kastirung der Stempelmacke aul die Rückseite des Wechsels gesetzt wird, beziehunabweise der erste sonstige inländische Vermerk ist unterhalb der Marke nieder,zuschreiben, widrigenfalls die letztere dem Nieverschreiber diese» Jndostamentß gegenüber als nicht verwendet gilt. ES dürfen jedoch die Vermerke „ohne Protest'- „ohne Kosten" neben der Marke nieoergesckriebcn werven. Dem inländltchen Inhaber, we cker auS Versehen sein Jndostament auf den Wechsel gesetzt hat, bevor er die Marke aufgekledi hatte ist gestattet, vor der Weitergabe des Wechsels, unter Durcystreichung dieseS Indossament», die Marke unter dem letzteren aufzukleben. 2) In jeder einzelnen der aufgeklebten Marken muß das Datum der Verwendung der Marke auf dem Wechsel, und zwar der Tag und das Jahr mit arabischen Ziffer n t;i Monat mit Buchstaben mitte.ft deutlicher Schriftlichen, ohne jede Rasur Durchstreick- । ung oder Ueberschrift, an der durch den Vordruck bezeichneten Stelle niedergeschrieben werden- Allgemein übliche und verständliche Abkürzungen der Monatsbrzeichnung mit Buchstaben fm' zulässig (z. B. 7. Sept 1881, 8 Oktbr. 18x2 ) 3) Bei Ausstellung des Wechsels auf einem gestempelten Blanket kann der an ctff vollen gesetzlich.'n Betrage der Steuer etwa noch fehlende Theil durch vorschriftsmäßig zu verwendende Stempelmarken ergänzt werden. Stempelmarken, welche nicht in der vorgeschriebenen Weise verwendet worden sinc werden als nicht verwendet angesehen (§14 des Gesetzes)." Diesem Beschlüsse ist jedoch die Maßgabe htnzupefügt, daß, soweit noch Wrchselstemp" ! marken ohne einen Vordruck für die Eintragung des Tages zur Verwendung gelangen, bim Eintragung auf einer beliebigen Stelle der Marke erfolgen darf, und daß bis zum 31. Augu« d. I. die Verwendung der Wechirlstempelmarken auch nach Maßgabe der Bestimmungen in bei Bekanntmachung vom 11. Juli 1873 zulässig ist. Berlin, den 16. Juli 1881. Der Reichskanzler. In Vertretung: । Scholz. Weiter versicherte man, daß das aus der Quelle Nr. 3 gezogene Oel besser und werthooller als irgend ein in Amerika producirtes Oel sei. Ich will 1000 X zahlen, wenn das Oelheimer Oel einen Vergleich aushalten kann mit dem amerikanischen Franklin Oel für lubrifate Zwecke oder mit dem Bradford-Oel für Raffimrungszwecke, und diese beiden genannten horten sind dazu noch die schlechtesten der Gattung; rafsinirtes Parker und lubricirtes Weft-Virgima repräsentiren die besten. Ferner vernehme ich, daß sich der Ertrag aus der Quelle Nr 3 von 320 Barrels pro Tag auf 120 Barrels reducirt habe. Ich zahle 1000 X, wenn diese Quelle und alle anderen Mohr'schen Quellen zusammen 120 Barrels Oel per Tag probuciren. Ich will weitere 1000 X verwirkt haben, wenn diese Quelle Nr. 3 des Herrn Mohr WO Barrels per Tag durchschnittlich probuctrt hat feit dem Tage, wo selbe gebohrt wurde (21. Juli) Und in dieser Weise könnte ich sorifahren, aber ich halte damit zurück, bis auf meine Widerlegung geantwortet worden ist, d. h. meine Vorschläge acceptiit werden und die dem Publikum gemachten Angaben durch Beweise, welche dem Comite genügend ex- f(Deinen, aufrecht erhalten werden können. Ich rechne darauf, daß dieses binnen 10 Tagen geschieht. Ich habe in Vorstehendem conftatirt, was ich nicht glaube. Ich werde aber noch eventuell zu conftatiren haben, was ich glaube, und w.rde nach Möglichkeit positive Tbatsachen Vorbringen und auffordern, diese unter denselben Bedingungen zu wideilegen, unter welchen ich soeben mich erbötig gezeigt habe, die Angaben bezüglich der Mohr'schen Quellen zu widerlegen." Der Verfasser dieses Schreibens tn ferner Eigenschaft als amerikanische" Petroleum-Interessent kann nicht erwarten und erwartet auch nicht als unparteiischer Be» urtheiler der Vorgänge, betr die deutsche Petroleum Gewinnung, angesehen zu werden. Eden deßhalb belegt er jeden von ihm erhobenen Widerspruch, echt amerikanisch, mit dem Anerbieten von 1000 X für die Widerlegung, u b dieses Anerbieten i|i durch ans ernst gemeint. Dem Schreiben des Herrn Greives ist die Erklärung eines ersten Bankhauses Bremens angefügt, welche bestätigt, daß Hcrr Greives bei diesem Hause ein Depot von über dreißigtaufend Mark hinterlegt hat. Frankfurt, 24. August. Der neuernannte Herr Oberpräsidrnt von Hessen-Nasiau, Graf B. zu Eulenburg besuchte gestern unsere Ausstellung. S. E. traf gegen 5 Ubr Rachm- am Hauptportal ein, von dm Hrn. Oberbürgermeister Dc Miquel, RegterungSrath John und den Stadträihen Holthof und Zittelmann begleitet, und wurde von den Vorstandsmit gliedern Hrn. Blumenthal und Wurmbach, dem Geschäftsführer Dr Dronke empfangen. Zu nächst wurde die Eisbahn mit dem dazu gehörenden Maschinenraum besucht, alsdann einni Rundgang durch den Garten gemacht, specieü an den Gebäuden des Elauer'schen WeiherS vorbei, worauf sich die Gesellschaft tn dm Hauptpalast begab. Dort legte Dr. Dronke Sr. Ezr- den Plan des Gebäudes vor und gab dazu die nöthtgen Erklärungen und nun besann ein« nähere Besichtigung der einzelnen Gruppen. Der Herr Oberpräsident zeigte überall das regste Jntereffe, sowohl für die Maschinen und die vielen darauf bezüglichen neuen Erfindungen, als auch für die Frankfurter Localabtbeilung und schien auch im öst'rr. Sector mit besonderer Vorliebe zu verweilen. Alsdann wuiden noch die electrtsche Eisenbahn, der Fürstrnpavtllon und mehrere andere Annexbauten in Augenschein genommen, und erst nach 9 Ubr fuhr S. Erh. mit den begleitenden Herren nach der Stadt zurück. B un Abschied äußerte sich btrfd.v nickt allein in überaus anerkmnender Weise über die Ausstellung, sondern stellte auch einen baldigen neuen Besuch und dann für längere Zeit in Aussicht. Auch bedauerte der Hr. Oberpräsidenr lebhaft, daß die schönen Anlagen und überhaupt das ganze verdienstvolle und so überaus gelungene Unternehmen in wenig Monaten wieder zu Ende gehen sollten, was wir hier in Bezug auf die Möglichkeit ihrer Erhaltung, besonders hervorheben möchten. — Gestern besuchten 130 Arbeiter von der Rüffclsheimer Maschinenfabrik von Opped die Ausstellung. Sie wurden von einigen ibrer Werkmeister umhergeführt. — Haus SÄ? »Sfe? b, 9 1) Nach, Mst'ie W $06 als obnn Tribunals, »on waltenten Umst Musiken und taR nickt vorge gnischr^'E batten, und es Mückseiik Qi 2) Bis! Die« 'st nun l obtT berruüten beugen, ob M Sieinpelgtj tS zulässig M bett. SM l°n 3) Der von bisher a) Dack tttiM auf di« Ml doß dage° b) das ' Ziffern, sondm zuschreiben ist- Buchstaden sinv Amerika. Washington, 23. August. Nach einem Bulletin von heute Abend 6i/„ Uhr hat der Präfident im Laufe des Tages svrtgefahren, die für ihn bestimmte Nahrung hir.unterjuschlucken, ohne daß eine Wiederholung der gastrischen Beschwerden stattgefunden hätte; die D-usenzefchwuist ist unv.rändert. Im Nebligen war eine kleine B-fferung wahrnehmbar. — Puls 104, Temperatur 99,02, Respiration 19._________ verantwortliche und unabhängige Persönlichkeit wählen, welche mich in einer etwaigen Untersuchung, die diese Angelegeuh. t im Gefolge haben könnte, vertreten wurde. Ich möchte auch anregen, daß die Börsen von Bremen und Berlin je eines ihrer Miiglieder für das Untersuchungs-Comite ernenne, m Ihrem eigenen Interesse sowohl uhe in demjenigen des Pckroleumhandels ur.b des Publikums im Allgemeinen. D»e Partei, welche gesonnen ist, die WahrhUt ihrer früheren Angaben zu behaupten und die meinigen zu widerlegen, würde ebenfalls eine verantwortliche Persönlichkeit zu wählen haben, die für sich unter denselben Bedingungen zu wuken hat. Die Gelder sollen wie folgt vertheilt und verwendet werdens 1) 10 pEt davon iollen dem Comite füi Neijc. spesen vergütet werden; 2) die Hälfte des Restes soll für durch das Comite zu bestimmende wohlthätige Zwecke dienen; 3) die andere Hälfte soll derjen'gen Partei, deren Angaben sich als die correctefien Herausstellen, ausgezahlt werden. Aus diese Weise wird dem Publikum gedient, Wohlthätigkeit geübt, die Wahrheit festgestellt und ich und viele andere werden befriedigt sein. Die erste Angabe, auf welche meine Aufmerksamkeit geunkt wurde, war, daß 5336) Roth. 5526) der Btfannlmadiuna vom 11. Juli 1873 sollten die Stemp'lmarken. wenn cte Rückseite ter Urkunde nod> u«tz,schrieben ist, am oberen Rand« detse.den aufgcf.rbt werten. Bot all oberer Rard anzusehen iei. darben handeln aber mehrere Erkenntntfie del Oder» Lnbunals, von denen daß letzte (vom 13./12. 1h7m) auß'pridt. kah eß vor. den jedesmal obwaltenden Umständen ab ange, teddier Rand auf der Rück eit- eine* Weck e s all der obere omöffben und delhald mit der Stempel marke tu befleten ist leitete (btrnntniflc constaNren, daß nickt vorgelchncben sei, waß all oberer Rand a-,zul«hen sei. In Berückstcknaung dieser aniickeidunften hat der Bundeßralh daraus verzickret, an dem .obereren Rande" festzu- halten, und eß ihr ausreichend erachtet, daß dir Sttei«ttächtigi'^ stand unbVbV?1 ,fl< * >«re einem meinen i ln,b „4o Pfft eimitu ~ blt^Ne unb commer v Cd btifa k’ ijnn nut bem ametifonifih b e «ch echlrihn bn .. ■nhren bie beslen. ,..7: Don 320 Bands pro I- 1 diese Qucllr unb alle cr;-- 0 probuciren. Ich M - - Henn Mohr 10U Sandl % W gebohrt würbe (2; v, te damit zmück, bis au-: - chlägL acctptiit roerbai 8 eiche dem Comitr - hne daraus, daß biei.r : -3 tirt, was ich mcht glaubt : h glaube, unb nrrbt njiu iese unter denselben Seb:: zeizt habe, die Angaben btpt: ischaft als amerifanit±r uch nicht als unparte '1:/ : Gewinnung, angesehen u s.i-a brrspruch, echt amenlr‘i 2 n d dieses 'Mbitltn Greives ist bie ürtlimn; at lt, daß Hcrr @rdot5 bn >e: rlegt hat. r Oberpräsibenl von £uiir ig. 8.6. traf otfltn 5 Ih . - Miquei, Reglnu.igSraib b ward.' vcn den i'ctiK-’- ’ jtn Dr. Dronke tmpfjr.T ‘d)intnxaum btfudlt, oen Dtß ßlauti'itbtn ®nb •> Dort legte Dr. Dtonfe er c Srflärungen unb mm H;anr. c cpMtnt zeigte überall ut m Möglichen neuen L. Uotmil booTAtme ^rnbchn, bet Me^.: ; ««»»«><61 "■ . W «Uffl U(6 btbüUiltt b« i‘- v;.-., Z WM* “b*E *«*!•■• BQ‘ vorhrben ^er umhttgtfthlt. - — Frankfurt a. TR., ben 25. Aua , Nachmittag- 2 Uhr 10 Min. iTelegr (Kursbericht. Mitgetbeili burd) das Bankgeschäft Albert Kaufmann in (^ttßen) Ortbit» oetkn 3163 4. Staatsd -Aclien 313 4, Galizier 285' 4, Oest. (SHbmxntt 68J/il, 4% Ungar. Golbrentc 78T 4% 1880er Nüssen 75^4, 2. Onent-Anleide 61'/,, 5°/0 Rumänische Rente 92. T.nbenz flau Credilansialtbilanz fl 3 100.000 Reingcivinn. Geschäfts - Verlegung. Dem verehrlicken Publikum zur gefälligen Nachricht, daß sich nu-in Cigarren, Wein , Liqueur- und »slas^enbier- Gescbäfk vom 22 ds. £9tt0« ab in meinem Hause neben dem „Hotel Einhorn" (Lindenplaß A. 28) befindet. Gießen, den 22 August 1881. (5486 Hochachtungsvoll Daniel Heil. folgenden Engros-Preisen beziehen. 10 Pfd. Afric Perl Mucea . . M. 10 „ bester Maracaibo . , „ 10 B 1° Guatemala . . „ 10 „ vorzügl. Perl Santos . „ 10 „ feineL Plant. Ceylon . „ 10 „ hochfeinster Java . . „ 10 „ echt Arabischer Mocca . „ h4 „ vorzügl. Congo Thee . „ 4 , feiner Soucbong Thee . „ 4 „ feinster Imperial The*. . „ 4 „ hochfeinster Mandarin ■ r 4 „ beste Qual rein entölte« Cacaopulver ..... Beste holl. Bauernbutter, 25 Pfd. Kübel......... Sepstmbtt in Itf» Ä* *"*, rieben ist- . 2 i 5** ”!0”61((„ sMysÄf «itsggt SÄ'” S Äocbgcfcbirre, roh, verzinnt, ematllirt, empfiehlt zu billigen Preisen Wilh. Leibert, Marktstr. § (Eurntudyupprn D0nwi-..i.80an,| ? Billige Arbeiler-Hemdrn, ß | Billige Arbeilcr-Hosen. 'i Vriirnnu 103. 4963) (5ine nocü neue Cbftpreffe unb mehrere Faffer billig zu verkaufen. Restauration Er. Lony, Marktstr. HauS- Verkauf. Zn bester rage Gießens, nahe bem Vabnhos, tft em neue!, foltb gcbautcs mit Rebengedauben unb schönem (harten, worin bttzder eine seine L:rth- schaft di.lrieben wurde, zu verkaufen, bs cign-t sich zur Anlage c;nc» fernen Hoicls, sow e iunt Briried eines feben größeren (beschältes. Näbercs bei ONsgerichtsmann H o s f - mann bierselbst__(5422 Bcr^maiiu’N jW Lvmmrrspiosskn-Seise zur vpllflänbiflen Entfernung ber Sommersprossen, emps. a Stück 60 «$> 5554' (rmd Fischbach ■ Bergmann s ■ aw Lhrerschmrskl-Srisr ac bedeutend wirksamer all Theersetfe, vernichtet sie unbedingt alle Alten Haut- Unreinigkeiten und erzeugt in kürzester ^rist eine reine, blendendweiße Hanl- Vorrätbig h Stück.'»0 bt (tnnl Kilchbach. (55>'» i Löwenbräu 5559) " tM C’af^ Ebel, (^inmachessig vorzüglicher Qualität empfiehlt 4940)G. (Elsoffer, Marktstraße WENZEL’S GARTEN. Sonntag den 28. August: s*r «ROSSES («MEIST. -*s ausgeführt von dem ganzen Musikcorps des Grossli. Hess. I. Leib - Garde - Regiments Nr. 115 unter Leitung seines Musikdirectors Herrn Th. Adam. Anfang 5 Uhr. Bier im Glas. —— Entree 40 Ffg. NM" Bei ungünstiger Witterung im Saale. (5558 5537) Hiermit die ergebene Anzeige, baß ich soeben eine große Auswahl in Harlemer Blumenzwiebeln erhalten habe. 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Mannberger. 5550) Familienlogls, 5 Zimmer mit allem Zubehör zu vermiethen im „Schützen- Hof^ 5556) Ein Logis von 3 Zimmern bald zu beziehen. Zu erfragen bei Karl Gerlipp, Kirchenplatz 23. 5491) Marktstraße D. 32 ein Logis zu vermiethen._______________________________ 5467) Logis, gleich beziehbar, zu vermiethen.____________Neue-Bäue B. 90. 5242) Frankfurterstraße E. 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermiethen und 1. Oktober zu beziehen. NieS, Obergüter-Jnspector. 5512) Wetzsteingasse A. 33 ist ein Stübchen mit Bett zu vermiethen.__ 5105) Eine Familienwohnung im l.Stock zu vermiethen. A. Rüsing, Bahnhof. 5455) Eine Familienwchnung von vier Zimmern, im 2. Stock, sowie die Mansarden-, wohnung bis Mitte November zu ver- miethen bei M. Schäfer, Grünbergerstr. 5Ub2) Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen und per 1. Novbr. -u beziehen. Chr. Schopbach. 5391) Die neu hergerichtete Mansarde im „(Safe Leib" ist zu vermiethen und baldigst zu beziehen. 5345) Em Familienlogls zu vermiethen im Darmstädter HanS. 5122) Eine schöne Familienwohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen bei Chr. Louy, Bierbrauerei 4526) Laden mit oder ohne Logis sofort zu vermiethen. Fr Zülch Ww., Seltersweg. Vermischte Anzeigen. 5545) Altes Zinn und «lei kauft zum höchsten Preis Ioh. Zufall, Zinngießer, ________________Neue-Bäue 86._______ 7—8000 Mark N, Ä" thek auszuleihen. (5548 Näheres bei Wilh Krämer. 5547) Ein Regierungsblatt 1837 bis 1879 sucht A. K. Worms. 5546) Für Comptoir und Reise wird ein junger Mann gesucht. Offerten unter F. 48 postlagernd Gießen. Einquartierung wird angenommen im (5552 „Rheinischen Hof" Gonder). Schneider für Hosen und Westen nach Maß sucht 5560) I. Schmücker. 5561) Eine anständige, gebildete Person, welche einer feinen Küche vorstehen kann und mit guten Zeugnissen versehen ist, wünsch! in diesem Fache Stelle in einem feinen Prioathaus. Zu erfragen,'n der Exped. d. Bl. 5509) Ein Lehrling wird auf das Comptoir eines hiesigen Engros-Geschäfts gesucht. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. 5366) Auf Michaelis wird ein tücht. Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. Gute Zeugnisse sind erforderlich. Näh, in der Exped. ds. Bl.____________ Einquartierung wird angenommen im „Darmstädter Haus". (5250 5516) Gute Pension für einen Real- schiller. Brsmarckstraße 1708. 5525) Einige tüchtige Mädchen für Maschlnenstrickerei gesucht. N. b. d. Exv. Einquartierung nimmt an Chr. Roll III., 5533) am Kanzleiberg. 5535) Ein gefetztes Mädchen zu einer älteren Dame gesucht. Näh. Auskunft bei der Exped. ds. Bl.__________ Ausstellung von Zeichnungen und Schülerarbeiten aus den inländischen Handwerkerschulen etc. zu Griessen 1881. Sonntag den 28. August l. IS. Eröffnung dieser Aus- stellung In der Realschule ju Gießen. — Schluß der Ausstellung am 11. September 1. Is. Das Ausstellungslokal ist Morgens von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr geöffnet, und es ist der Zutritt Jedermann unentgeltlich gestattet. — Bei dieser Ausstellung sind 33 Handwerkerschulcn und zwei weibliche Industrieschulen mit im letzten Jahretcursui gefertigten Schüler-Arbeiten vertreten. Wir beehren uns, Gewerbireibende und Freunde des Gewerbewesens zu recht zahlreichem Besuch dieser Ausstellung ergebenst einzuladen. Darmstadt, den 18. August 1881. (5538 Großh. Zentralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Die verfallenen Pfänder muffen bis zum 1. September prolongirt werden, andernfalls solche zur Versteigerung kommen. (5088 K. Grünebaum. Zum 2. September! Auch dieses Jahr, wo wir in das zweite Jahrzehnt unserer großen Erinnerungslage eintreten, kommen wir zum bevorstehenden Nationalfest vom 2 September wieder mit der Bitte um Gaben sür die Invaliden und die Hinterbliebenen gefallener Soldaten deS Kriege- 1870/71. Wir bitten, überall, wo man an jenem Tag, in Gotteshäusern oder bet sonstigen Vereinigungen, dieses Fest feiert und sich dessen erinnert, was vor elf Jahren geschah, auch jener Opfer des Krieges dankend zu gedenken und durch Gaben je nach Vermögen dazu betzutragen, daß ihr Loos auch weiterhin verbessert werde. Wir bitten insbesondere, wie früher, die evangelischen Pfarrämter und Kirchenvorstände, gemäß der ihnen von Großherzogltchem Ober-Consiftortum ertheilten Erlaubntß, bei den FestgotteSdtensten des 2. September Collecten sür jenen Zweck zu erheben. Unsere Zweigvereine ersuchen wir, wie seither möglichst für Verbreitung dieser Ansprache und Durchführung unserer Idee zu wirken, insbesondere an geeigneten Orten Sammelbüchsen auszustellen. Alle, welche uns demnächst die Erträgnisse von Sammlungen zu übermitteln haben, bitten wir, dieselben durch Postetnzahlung an unseren Schatzmeister, Herrn Hauptstaatskasse-Director Michell dahier, einzusenden. Darmstadt, den 18. August 1881. Aer Vorstand des Mfsvereins im Grostherzogthum Hellen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Kelde, als Landes- verein der Katser-Wilhelms-Stiflnng für deutsche Znvaliden. A Weber, Mmistenulrath, A. Buchner, Rechtsanwalt, Vorsitzender. Schriftführer. Heschnsk-Eröffnung. Die seit langen Jahren in meinem Elternhause, Hklrclieiiplatz Mr. vis-ä-vis der Stadtkirche, bestandene (Wen- und Tato-Handlung verbunden mit Flaschenbier, Liqueur, Wein und Mineralwasser betreibe von heute an für eigene Rechnung und halte ich mich einem verehrlichen Publikum unter Zusicherung reellster und promptester Bedienung bestens empfohlen. Flaschenbier liefere bei jedem Quantum in stets frischer Füllung frei in's Haus. Giessen, den 25. August 1881. Hochachtungsvoll 5555) LOItb lÄVltl. 5557) Denjenigen Geschäftsleuten, welche geneigt find, dem Verein zum Schutze gegen schädliches Kreditgeber! beizutreten, diene hierdurch zur Nachricht, daß die Statuten bei dem Geschäftsführer Herrn Jean Böck dahier zur Einsicht offen liegen und daselbst Beitrittserklärungen abgegeben werden können. Der Ausschuss. Ausverkauf von Möbeln aller Art. Bet äußerst billigen Preisen gute Arbeit. Cocosrnatten, einfache und bunte, sehr dauerhaft. (5514 B. 100. P. Hollmann. B. 100. Tapeten. 4805) Durch einen vortheilhaften Gelegenheitskauf bin ich in der Lage, einen großen Posten Tapeten zu außergewöhnlich billigen Preisen offeriren zu können. Ich empfehle Goldtapeten schon von 40 H an, desgl. Naturel-Tapeteu in neuesten Mustern. Bei Bezug für Neubauten besondere Rabattvergünstigung. Reste ganz billig. Um geneigten Zuspruch bittet Bahnhofstraße 124. Verantwortliche Redaktion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr Ehr. Pt etsch) in Gießen. -kl. 10®* Brtr Wir Brtr 1 LoHar zur Stuf 1) Das I 2) Die b 3) Das! 4) Die r 5) Die y 6) Das Auszüge Mr Parcelle öi Reclomatio ki der Großherzo ki Meldung späte in Coaillitffton vt cht zuläistg ist. Dießen Der Fü tirrdurch aifgtfo1 Militär-Arrestbau ihn Ws eine Gell Mainz Der In einer Privilegien einzi die Herstellung Zeugnisses m 'st der Eir Kene Füße gesti Ziehenden zuglei Jf b,