Nr. »4. Dienstag den 26. April 1881. al-Mustrit Erscheint täglich mit LuSnahme be* Montags. «Bureau: ediulftrnfe B. 18. Preis viertel iLhrlich 2 Mart 20 Pf mit vringerlok Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pu Gießener Wmiger Anicizk- unb XnitsMatt fit b?n Kreis Gießen. S'lchk ««MteüÄ f beschicht beul*! !'0e ^esammldils 1 Siegen, in bur4 ^ngangsponal Jrf CaffS'ö, g(pf(11 ^•fniufihirfetni ! unb Toftanfialim, ich Marter Katu»§ Aesterreich. Wien, 22. Lpii'. Fürst Al'^rder von Bulgarien wurde heute Mittag vcn ttm Ka-ser in Privataud evz empfangen; später erw-.ederte der Kaiser den Besuch des Fürsten. Wien, 23. Aprl. Der „Pol.t. Scmfp.* zufolge bat rt das russische C rcular, be i. die Maßregeln gegen politische Mordansch!äge vom 12. d. M. Dasselbe knüpft an zahlreiche Sunbaeburgen anläßlich deS l tzten Ä rentals an, wclLe \u der U berz ugung von der Nothwendizkeit der Bekämpfung der soc ahn Gefahr führten, von welcher Rußland nicht allein bedroht sei. Indem Rußland eine Confer nz in Anregung bringe, wünsche es, gemeinsam mit b601' Deutschland. Darmstadt, 23. April. Seine Königliche Hoheit der Großberzog besuchten im Kaule deS gestrigen Tages bte im Surfürstl-chen Schlöffe zu Mainz veranstaltete AuLst llung von Plänen zur Erbauung emer stehenden Brücke über den R.tin bei Mainz. Der Großh. Oberbauralh Schäffer hatte die Sbre, Sr. König!. Hoben bei der Besicht gung als Führer zu dienen und Allerhöchstcemselben die Preisrichter vorzustellen. Darmstadt, 23 April. Prinz Al xander von Heffen begiebt sich morgen nach Braunschweia. um dem Herzog zu besinn Regierungs-Jubiläum die Glücka ünsche des Gioßherzog« zu übeibrmgen. Mainz Der mttcb bem’fdx Fadrikanlcnvere n hat an den Reichstag eine VeMion. betrgung gebracht hat scheint Uli» < ner .'ldändki M g dringend beküisl g und eine >LicherstrUung der Arbeiter für alle UniäUe b i b.r gew'rVSmäß gen Arbeit nöldig zu fein Indem wir zu dem Eniwuife .m Stoßen und Warnen untere unbebinate 3u|timniun0 oueiprcdjer, ydthn mir an bie oaieilänb iche Dolksveriietung das dringendc lrrsuchen oorbebalthd) gebotener Jknteiunaeu ini ffmtdnen, tu von der RcichSicgicrung beabsichtigten wobllhätigen Refoiui de oc>fassungsinüßige Zuitimmung .richt zu versagen. Wahrhe tsaemäß con- Saturn w;i jie.. et, daß in unterer 6egend und m unteren Äielfen Lendenz und 1t,sich: des o' len niwur's. den Arbeiter und seine Angehörig n gegen d.e Folgen von ÜnfflUcn bi d i A.deft durch obl yatoufdK Bersicherung ft et er tu stellen, aUoemeine Zustimmung hüben und tnr Zwing zur Versicherung, der e-ne Lohltbat zur Folge, ebenso wie d e W ü"du g einer BeisicherungSanstalt durch bu« Reich für zweckmäßig, rejp notdwenb g eracht.t wo:d d'e w cht gsten hervorbebrn: E« soll n auch de we dl ch.n Arbeiter m! ^"-«-ets.tde.ung beringe»-«.» wetben (H tollen »war oll. üibe.ter unb Unterb.üunen bir tu einem l>m(ou m n von 2UIMJ JL -.tttch.ru»,«»>» cht g, bte Uber äxt Ta lobnien iebodt nut m.t biei.m tiu.r.mm.n »ut Betsicheturg ber-n,Ujt«hen fJJi .M>, bei @:nd>lui.» einer Unj«ll°erstch eine absolut fidjeie Gelegenheit ,ur iseiolgung brr ootbulibenen Zw.» ««--ttchrisl «eben n u, »l» eine lotete absolut tttSete Äa|(e kann nur diejenige angisebci' wcid.n welche un! r Peiwaltung, Am sicht uiid Äarani.e der AUmmernbeit siebt Richtvdcnoweniger lngt kein V)'unb vor, diese Reichsansia.t zu monopol.sirtn und diePrisaUbätigke.t aus diesem C^bicte n.dn ferner I« »oü«, briiD m t einem dersn ch .u defert gen. Wir d.ankragen drßhalb, von der L'er- -Nichimt. mm yimut tut UnioU=«eifid>erun««raiie out Untio« bei Urtern.btnet« Zft” . »Ä‘«er"oriu»B nn -imt- b.« Mtfij" «’Äi’«l* Höbe in anderer W ie «.-n-äbrlnftet wild, vorüber, ob »lese »ewihrInstnng -a Ite,t, kN» bei »AunbiSraib ui befinbai.“ ,\ciner w rd eine Ausdehnung d s Gesetz s ^uL auf d:e li-.idwirtd chattlichen Arbeiter bei maschinellem betrieb, auf den Bmnen'ch ks- iadn^detiied nut Ta pf und die nicht in sichrndin We.knallen defchanigten Eisen ch! -. dediensieten, fow e alle bei der AuS,übiu, g von^Hauken dc,chatt’, t.n ^beiter drsui- wortet. Hinsichtlich der wichtigsten von alhn in ^etiacht komm^bcn ^.agen heißt tS. ißir vermögen eS in ke ner Lene zu d Urgen, daß das Reich, der Part kularttaat, d e Piornni. der Landarmeuveidand oder die Eommune mttzablcnd heranzuz eben se,. 4,i< Notlage würde sich von dem Boden gesunder socialer R.korm, am welchem dieselde unserer Ansicht nach sonst unbedingt tt rollte deichlou u -ue eine Heran,.ebung solcher Berdände würden d.n Arde i-tn gew.nermaben Almos n ge- werben wc.« erfchieden ve mred n werden muß. Sie m acht komm.r.d n vaften bat die Industne als ivlchc auizubnngen, dag.gen und wir der Ansicht, day unter allen Umständen und aet allen Vobnnuten eine nn nz.elle Herunz-,dung des R^detteiü aerecktsert'gt und g.loten ersche.nt. und halten i« für zwccker.tipiechend. den Arbettgeber^mtt zwer Dritteln und den Arbeiter nut e.nem Drittel der P.am e zu belafK®erlin 23. Lpr-.l. Der Abgeordnete Schulze-Delitzsch hat bckam.tlich eiren Antraa auf Revision des GenoffensLaftS Gesetzis in mehreren wtLt -en Pur klen vorbereitet; dieser Antrag wird jedoch trß im Plenum des «etchs- tags cinaebracht werden, falls der vom Abg. v. M^ch und feinen conw vaUven Freunden in Aussicht aestellte auf Abän.ernng deS schaf.s' Gesetzrs, der namet.tltch eine Etnschrä km g der ^oltdarhast der GenoffenschaftLmitglieder bezweckt, auf dem Bureau des Hsus^s mederzrlezt sein 23. April. Ter ,fiö(n. Ztg " wird von b er geiLricben: Daß Kaiser Al-xarder UL von Rußland die Mörder se nes Vater'- bezr.adt- aen würde, wird kein Verständiger erwartet haben. E-ne solche Begt adiqung würde ja mit der Aufhebung der Todesstrafe gleickbed utend gewrse.i und nach den Drohungen der Nihilisten b verhindern. Als die Rädelsfübrer des Aufstandes, der 1825 bei der Thronbesteigung des Kaisers Nikolaus auebrach, im Lommer des folgenden Jahres hingerichtet wurden, r-.ß ebenfalls der Strick, mit dem einer der Derurtheilten gehängt werden sollte, ,und dieser rief, als er vom Boden wieder aufsprang: „Diese Halunken verstehen nicht einmal zu hängen!' Eine W ederho.ung dies's w derlichen Unfalles hätte giwiß vermieden werden sollen. Alexander III. weiß sehr wohl, daß die Nihilisten nach dieser Hin- rtchiu g ihre Mordveisuche mit «tneuerter Äuth wiederholen werden. Daß er nach einem Lustschloffe, nach Oatschina, sich beg'ben hat, ist eine durch die Umstände sehr gerechtfertigte Vorsicht. In Gaischina werden vUt möglich.« StcherheitSmaßieg'ln gl troffen, und mau erzählt, um zum Wohnzimmer des Ezaren zu gelang««, müffe men durch vier Zimmer gehen, d e aste mit Scl. dann belegt seien. In ter Nackt sühre rin General den Oberbefehl über die Sicheibeit-wache. Es ist freilich traur g, daß der Beher,scher des größten Reiche- der Erde in bestä’ dtger Leben-gefahr schwebt und in seinem eigenen Palaste wie in einem Gefängnisse bewacht werden muß. Er wird hier allgemein b>dauert, denn nach Allem, wo- man hört, ist der reue Kaiser von de» besten Absichte- beseelt. Er hat bisoicherS Fiiedm und Sparsamkeit im Auge, ui.d nie er s.lbst ein streng lechklicher Mann ist, so wünscht er vor Allem Unredlickk-tt und Bestich'.ichkett im Beamtenstande auSzumerzen. DaS sicherste und des une'.tbebrlichste M.tte! dazu wäre ungehinderte Oeffentlichkeit, also eine frde Presse; diese aber st uiideium mit eiter despotischen Regierung-- form nicht vereinbar. Und bis sitzt verlautet nicht- GewiffeS über den Ent- jchluß, den Kaser Alexander III. in Bezug auf die Regierung-weise in Ruß. lar.b aefaßt hak. Nach dm neuesten Nachr chten soll er sich zu dem System der streben Unterdrückung neigen, so sehr sich daffelbe auch bisher clS unzulänzl'ch bewies.n hat. Man kann ja vielerlei anführen dafür, daß das russische Volk lür e ne Derscffung nicht reif sei. Aber hiesige Staatsmänner, w 1 Rußland snt lange aus eigener Anschauung kennen, sind der Meinurg, daß dir Amokiatic auch dort unhaltbar geiroiden sei. Der Versuch, sie auch ferner aufrecht zu erhalten, treibt alle gebildeten Klaffen in die Opposition und in den Kampf gegen die Rcgierung, während irgend eine Art von Ver- fafluna und Volksvertretung tie Folge haben würde, daß dle Parteien, statt g,g,n die Regierm g at zukämpfm, sich untereinander stritten und der Czar als Schiedsrichter über den Parteien stände. — Wie koloffal die Auswanderung auS Deutschland in diesem Jahre zugevOmwen bat, erbellt daia-s, daß in Hamburg von Anfang Januar bis Ende März 1881 24,635 Personen über das Weltmeer befördert wurden, währet d von 1871 bis 1880 in dem ersten Vierteljahre böchstenS 9000 AuS- wanderer befördert wurden, gewöh-lich wett weniger. Auch durch Berlin find vi.le Auswandererzüge gekommen. — Der Kaiser hat heute Nachmittag seine regelmäßigen Spazierfahrten wieder ausgenommen- Dresden, 23. April. Bei dem zur heutigen GeburiStagsfeier Sr. Majestät des Könige stattg habt,n Festdiner brachte der Mi. ifter des AuS- wäN'gen den Toast auf den König aus und betonte in dems.Iben, daß lern Fr.e'en D utschlandS von Außen kunerler Gefahr drohe; eS sei zu hoffen, daß es geling n weide, die Lchandtbat.n b.r Fanatiker und Bösewichte durch ein gemetnsaueS Dorg-Hen der monarchischen Staaten zu bekämpfen, in de. en bür-erliLe Freiheit und Liebe zum Herrscher wohl vereinbar seien. Karlsruhe, 22. Apnl. Der General-Adjutant des GroßherzogS, F'br. v. Neub'onn, ist heute NaLmütaz nach Braunschweig abgereist, um ein Glückwunichtchittben deS Großherzogs an den Herzog zu deffen Regierung-. I.biläum zu überbringen- Braunschweig, 23. April- Zur g.ier des 50;ährizen Regierungs- Jubiläum- res Herzog« werden folgende Fürstlickkeiten hier erwartet: Der König und Pnnz Georg von Sachsen, de Prinzen Friedrich Karl, Friedrich L opo.d und Albrelt von Preuß-n, Prinz August von Württemberg, Pr--z Asira- der ton H ffen, Prinzen Moritz von Lachsen.Altenburg, Pnnz Ernst von Lachsen Mewingen, Herzog Karl Theodor von B perr, Fürst Adolf urb E bp me Georg äu Schaumbmg.L'pve, sowie ber Herzog von Cambridge. Fetner werden auS B'rlin bsij^nigen Botschafter und Gefärbten, welche zu- gleich n Braunschweig b-glaubigt find, u d mebrere außerordentliche Botschafter >eusicher Höfe vier etr treffen. — Dcr L nbtag hat in seiner gestrigen vertrau- lichen L tzu^g die - on dem Landtags.Präsidenten an den Herzog zu richtende Lnspr'che festgestellt. schon angmommai , (2647 WSVott'tand. kNlogis, bkstkhcnd aus , Küche u. |. w-, per )cn. f jun., Selter-veg. n neu (ibauten Haule ist ber untere Lisck 7ofl, Flügelsgasse. nächster Nahe und dc« (fiy»» einen Schulet mmer mit Le» ermiethen. r Gxp. d. Ll. möbhrleS Zimmer |i istein, SeltnSderg. >gis zu oermiftben- oh, Schützensttahe !ges Hinterhaus ('re:- g E- 37, welches im nebst Wchplatz. a,t Q 2C., ist an eine «der zu vermiethen- tfarl ®enjel-_ sulaUöbiirteZiauner mit n- - ]8 mildertr । möbln te Packeno k $art Frankreich. Paris, 22. April. Lor einigen Tagen wurde, wie „Paris-Journal" erzählt, bei Herrn Gambetta in seinem Lindhause zu Ville d'Ävray von einer ; Person, die sich für eine Kammerfrau ausgab, aber den Namen ihrer Herr- schäft nicht hinterlasien wollte als „Osterei" eine zierliche viereckige Schachtel abgegeben. Herrn Gambetta schien die Sache verdächtig und er ließ die Gabe vorsichtig öffnen. Man fand in der Schachtel ein zweites Schächtelchen, welches folgende Gegenstände in Miniaturform enthielt: einen Dolch, eine Pistole, eine Guillotine und ein Fläschchen mit der Aufschrift: „Blausäure." Dabet lag ein kleiner Zettel, auf dem die Worte zu lesen waren: „Vor der nächsten Weinlese wirst Du mit einem oder dem anderen dieser Gegenstände Bekanntschaft machen!" Herr Gambetta hat die unheimliche Sendung dem Polizetpräfekten mitgctheilt. Paris, 22. April. Nachrichten aus Tunis erklären das Gerücht von einem Mordanfall aus den französischen Geschäftsträger Roustan für un6c« gründet. — Aus Bona wird gemeldet, daß das französische Transportschiff „Corröze" mit zwei Bataillonen an Bord heute früh Bona passtrt und seine Fahrt nach der tunesischen Küste fortgesetzt hat. — Aus Tunis wird gemeldet, es seien Kisten mit Gewehren und Revolvern von Italien aus dort etngetroffen und sofort verthetlt worden, ai Ue Khrumirs habe man eine größere Menge Munition abgesendet, mehrere Kisten Gewehre seien in Beschlag genommen worden und befänden sich bi der Verwahrung des französischen Consulats. Auch gegen die Eisenbahn hätten neue Gewaltthättgkeiten stattgesunden, ein Eisenbuhnzugführer sei von dm Arabern leicht verwundet worden. Pari-, 23. April. Ueber die Einnahme und Besetzung der tunesischen Insel Tabarka ist bis jetzt noch keine bestätigende Depesche emgelaufm oder doch noch keine solche zur öffentlichen Kenntntß gelangt. Ebenso ist heule keine Depesche vom Kriegsschauplätze btkannt; dagegen wird aus Tunis vom 20. April gemeldet, der Bey habe am Abend des 18. ds. seine schriftliche Antwort auf Frankreichs Anzeige vom sofortigen Einrücken der französischen Truppen und die Verantwortlichkeit Frankreichs für die Sicherheit der Europäer übermitteln lasten. Der Bey wiederholt seine Weigerung an der Mitwirkung seiner Truppen, verspricht, daß er die französischen Truppen nicht angreisen wolle, weist aber auf die Gefahren hin, die durch daS Einrücken derselben heroorgerufen würden, und schiebt die Verantwortlichkeit dafür Frankreich zu. Heute, 22. April, schickte der Bey die französische Note und seine Antwort auf dieselbe den Coasuln mit der schriftlichen Erklärung zu, er lehne jede Verantwortlichkeit für die Gefahren ab, welche aus dem Einrücken der Franzosen aus tunesisches Gebiet entstehen könnten; zugleich werben die Consuln ersucht, ihren betreffenden Regierungen telegraphisch darüber Mitthetlung zu machen. England. London, 23. April. Der internationale Socialisten-Congreß, welcher Ende April oder Anfangs Mat in London stattfinden sollte, ist, wie die „Times" erfährt, aufgegeben worden. Außtand. Petersburg, 21. April. Der Henker Frolow hat nach der Hinrichtung nicht, wie es zuerst hieß, 100, sondern 250 Hiebe aufgezählt bekommen; er war, wie ich direct vermuthete. vollständig betrunken gewesen. Als der Arzt ihn aufforderte, die Schlinge um Rysfakow's Hals anders zu legen, da sagte er: „Es thut nichts, es wird auch so gehen. Wenn ich Dich hängen soll, so werde ich die Schlinge anders legen!" Als der Jesst Helfmann mitgetheilt wurde, daß die Strafe an allen ihren Mitschuldigen vollzogen sei, da wollte sie daran nicht glauben, da sie fest überzeugt war, daß wenigstens Sophie Perowskij begnadigt würde. Als ihr jedoch die Zeitungen gebracht wurden, aus denen sie Näheres über die Hinrichtung erfuhr, siel sie in Ohnmacht. Als sie wieder zu sich kam, wurde ihr vorgcstellt. ein umfassendes Geständniß könne sie vor gleichem Schicksal bewahren. Darauf soll sie sich Bedenkzeit erbeten und nach Ablauf derselben wichtige Eröffnungen gemacht haben, infolge deren die Verhaftung eines der Hauptmitglieder der Verschwörung erfolgte. In Jsajews Quartier wurde auch der freie Zuhörer der hiesigen Universität „Podbelsky", der den Uiiiversitätsscandal in Scene gesetzt und dabei dem Minister Saburow einen Schlag versetzt hatte, ergriffen. Auf Jsajew soll auch Sheljpbow als auf eines der thatkräftigslen Mitglieder dcr Partei hingewiesen haben, der der Polizei viel zu schaffen machen, schließlich doch wohl auf der Anklagebank Platz nehmen werde. (K. Z.) Telegraphische Depeschen. BBolfFi ttkflt. SOrrespoutzerrj-Brrr« au Dresden, 24. April. Der König und Prinz Georg sind heute zur Jubiläumsfeier nach Braunschweig abgeretst. Paris, 24. April. Aus Tunis wird gemeldet: Auf die Erklärung des Bey, er könne nicht für die Sicherheit der Europäer stehen, falls die Franzosen in das Land kämen, habe der Generalconsul, Roustan, erwidert, er selbst werde dann für die Sicherheit der Ausländer sorgen. Er habe zu diesem Zwecke auch bereits denjenigen, welche irgendwelche Besorgniste hegten, eine Zufluchtsstätte auf dem französischen Stattonsschiffe angeboten. — Uebrt- gens scheint zu solchen Besorgnisten bis jetzt noch kein tatsächlicher Anlaß vorzultegen. London, 24. April. Die Ueberführung der Leiche Lord Beacons- field's nach Hughenden ist heute früh 2 Uhr 25 Min. per Bahn erfolgt. Wien, 24. April. Gestern fand in der Hofburg ein Galadiner statt, an welchem der Fürst von Bulgarien mit seinem Gefolge the lnahmen. — Nachrichten auS Szegedtn zufolge hat sich die Situation daselbst so gebessert, daß jede weitere Gefahr als beseitigt anzusehen ist. Paris, 24. April. Die von der internationalen Münzconferenz gewählte fünszehngliedrtge Commission trat gestern unter dem Vorsitze des Dele- girten Kern als Alierspräsidenten zusammen. Kern schlug vor, den Delegirten Cernuschi zum Präsidenten zu ernennen, dieser lehnte den Vorsitz jedoch ab, worauf auf seinen Vorschlag der Deleglrte Hollands, Vcolik, zum Vorsitzenden gewählt wurde. Die Commission beschloß, keine Protokoll-, über ihre Sitzungen aufzunehmen und beauftragte die Delegirten Cernuschi uni» Dona Horton (Amerika) einen Entwurf für die zu behandelnden Fragen aufzustillen. Die ' nächste Sitzung der Commission soll stattfinden, sobald Cernuschi und Dona Horton ihren Entwurf fertiggestellt haben. Algier, 24. April. Ein Kurier von Ouargla ist in Laghouat eingetroffen mit der Nachricht, daß die zur Hülfe der Ueberlebenden der Mission des Oberst Zlatters abgesandte Abteilung nur noch 12 Personen fand, die durch Strapazen und Hang r entkräftet waren. Ter Unterofsicier Pobeguin und 15 Mann waren vor der Ankunft der Hülfe vor Hunger gestorbui. Im Ganzen sind von der Mission nur 20 Mann gerettet worden. Paris, 25. April. Mcldungen aus Bona zufolge rückte die Colonne des Generals Logerot in das Gebiet von Tunis ein. Dieselbe lagert halbwegs zwischen der Grenze und Kef. Bis jetzt fanden keine feindlichen Zusammenstöße statt. Starke Regengüffe erschweren den Vormarsch, während hoher Seegang die Ausschiffung der Truppen bei der Insel Tabarka verhindert. — Eine Meldung aus Algier besagt, daß bet Geryville (Oran) eine gewtffe Aufregung unter den Eingeborenen herrsche in Folge von Aufreizungen durch Marabuts. Ein zur Erkundigung abgesandter französischer Osficirr soll ge- tödtet worden sein. Die Telegraphen-Verbindung zwischen Geryville und Efrendah (?) ist unterbrochen. Lokale-. Gießen, 25. April. Am Freitag Abend erhitzten sich zwei Arbeiter auf der Frank futtet Straße über ein Räthsel derart, daß der eine dem andern mit einer zerbrochenen Flasche vas Riechorgan arg zerstückelte. Zu allem diesem kommt Die Polizeistrafe noch als hinkender Bote — In der Nacht von Samstag zum Sonntag brach gegen 1 Uhr in einem Hause an bet Ftankfurtet Straße „Feuer" aus. Da dies in kurzer Zeit zum zweiten Male gescbehen, überdies auch Anzeichen einer vorsätzlichen Brandstiftung Vorlagen, begaben sich bereits gestern Morgen bet Staatsanwalt und bet Untersuchungsrichter in das betreffende Haus und nahmen Augenschein ein. Untersuchung ist etngeleitet. — Am Samstag Abend wurden in bet Ludwigsstraße zum wiederholten Male vier Petroleum Laternen zertrümmert. 8 Scheiben, 3 Cylinder und 2 Oelkugeln sind auf Conto der Stadt zu schreiben. Dem Thäter ist man auf der Spur. (»egen bk mutbmaßiichen Attentäter der zertrümmerten Laternen in der Nacht auf den 1. Osterfeiertag ist Anzeige erstattet. — Eine garstige Messer Affatre haben wir leider beute zu verzeichnen. In der Samstags Nacht beim Nachhausegehen wurde einem Gast von einem andern im Gatten, nicht Saal, mit einem Mester eine rechr tiefe Fleischwunde am Oberarm beigebracht. Die auch hier ein geleitete Untersuchung wird Licht verschaffen. — Heute Nacht kurz nach 1 Uhr wurde ein Soldat welcher den Einlaß in ein Haus n der Neustadt foulten wollte und dabei einem Manne, einem Briefträger, m.t dem Säbel über den Kopf und Schultern drei scharfe Hiebe versetzte, von der Schuyinannschaft bei der Attake gefaßt und nach der Wache verbracht. Wegen Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung ist Anzeige erhoben. — Am verflossenen Freitag Abend prügelten sich an der Wieseck zwei Herren ganz „incogn ito". Beide gerietben tm (S-fer in bas Master, welches denn auch d e erhitzten Köpfe abkühlte. Nach Schluß der Scene sollen sich beide verschworen haben, nichts von der Äffiire laut werden zu losten. Vermischte-. Paris. „Bald wieder zimmert et neu den wogenumpeitschten K.cl" — ;o singt Horaz das Lob des Kaufmanns, des Trotzigen, den kein Schiffbruch dauernd entmuthigt und der „nicht lernen will Armuth zu tragen " Zur Ehre des Handels und seiner Jünger muß man eingestehen, daß der römische Dichter nicht zu viel gesagt und daß noch heute der richtige Kaus- mann den Stürmen des Schicksals ebenso wacker zu trotzen liebt wie vor neunzehn' Jahrhunderten. Ein glänzendes Beispiel hiervon kann mon gegenwärtig in dem Wiedererstehen des „Prinlemps", des bekannten Pariser Nouveaute-Geschäftes, beobachten, welches voc kaum sechs Wochen durch eine Feuersbrunst zerstört wurde. Kaum war nach dreitägigem Kampfe mit dem verheerenden Elemente die Flamme in der Äsche der von ihr zerstörten Reichlhümer begraben, so plante auch Herr Jaluzot, der schwer heimgesuchte, aber nicht entmuthigie Direkror dieses Welthauses nicht allein den Wiederaufbau seines gewaltigen PalasteS, sondern auch die unmittelbare Wetterführung der Geschäflsbeziehungen wenigstens mit Dem Auslände. Die Er> Haltung bet ausgebreiteten fremden Kundschaft war wesentlich davon bedingt, daß nicht bei Abbruch der brandgeschwärzten Ruinen und die Errichtung eines neuen Gebäudes von so kolossale!- Dimensionen auf ein Jahr oder länget hinaus den gesammten Betrieb unterbrach. Die Pariser, das steht außer Zweifel, werden weder die Leistungen des „Printemps", noch sein an da» Mitgefühl aller Franzosen appellircndes Mißgeschick vergessen; bei den Fremden dagegen mußte die Erinnerung durch ununterbrochenen Geschäftsverkehr rege erhalten werden. Bon dieser Erwägung ausgehend richtete Herr Jaluzot schon am Tage nach dem Brande sem Hauptaugenmerk auf die fernere ungestörte Bedienung dcr fremden Kundschaft. Hierbei war ihm trotz allem über ihn Hereingebrockenrn Unheils das Glück in sofern gewogen, alS ein tseiis in dem vom Feuer verschont gebliebenen Gebäude nach dem Boulevard Haußmann hin ausreichende Räumlichkeiten zur Einrichtung von Cotrespondcnz- und ExpeditlonS Büreaux bereit standen, andererseits auch die tm Sommerkatalog angezeigten Neuheiten ter Saison seitens bet für ben „Priniemps" arbeitenden Fabriken noch gat nicht abgeliffart, also gerettet water. Auch bet Katalog selbst befand sich erst unter der Presse. Diese drei günstigen Momente er- rnuthigten Herrn Jaluzot, seine ganze Willenskraft und sein außergewöhnliches Organisation^, talent für die Verwirklichung des immerhin gewagten Planes einzusetzen, von der Brandstätte seine« großen Magazins Dem AuSlande die mit Recht so geschätzten Srzeugniste des „Printemps^ sofort zu weiterer unbeschränkter Persügung zu empfehlen. In diesen: Augenblick bereit« wird bet Sommerkatalog versandt und während ein Mafs nausverkauf die aus dem Brande gerettete! Stoffe den Pariserinnen gewistermaßen als Andenken an den alten „PrmtempS" überläßt, beginnt gleichzeitig der neue „Printemps" mit den alletneuesten Lieferungen seiner Fabriken die Aera seiner ausschließlichen Beziehungen zum Auslande. Das aus allen Nationen refruttde, wohlgeschulte Personal der fremdländischen Altheilung des Geschäftes funktionirt heute wie vor dem Brande, die Bestellungen werben mit der gleichen Raschheit wie früher und zu denselben erstaunlich billigen Preisen ausgefübn, welche dem Geschäft des Herrn Jaluzot namentlich auch in Deutschland seit Jahren eine ebens» zahlreiche wie gewählte Kundschaft gesichert haben. Wir glauben unteren verehrten Leserinnei, unter denen ohne Zweifel viele aus eigener Erfahrung b*e Bedeutung des Pariser Welthaus«- zu beurtberlen wißen mit obiger Mi tbetlunq eine nicht unwillkommene Aufmerkiamkelt zu erweisen. Utbrigenö ist auch die Adreffe des 'Geschäftes nach wie vor die nämliche Herr» I. Jaluzot, Grand Magasins du Printemps, Paris — sDas Verbrecher-Album der Berliner Kriminalpolizei^ ist im Laufe deS verflosienkil Jahres um 482 photographische Aufnahmen vermehrt worden. Am Ende 1880 enthielt da« Album 2135 Photographien, und zwar die Photographien von 25 Mördern, 638 Einbrechern, 291 Taschen Dieben, 143 Laden-Dieben. 191 Schläfst.llen-Dieben, 153 Bauernfängern, 153 Betrügen, 88 Paletot Dieben, 298 verschiedenen anderen Verbrechern und 155 prostituirt«» Diebinnen'. Auch im verfloßenen Jahre sind aus dem Verbrecher Album Personen, welche ,a Berlin oder auß/r'alb Verbrechen au^geführt hatten, rekognoszirt resp. Deren Joentitäc festgestellt worden, obgleich entweder der Name gar nicht bekannt war oder ein falicher Name angegeben würbe. Ebenso sind verschiedene alte Verbrecher, die sich bei ihrer Verhaftung faHd* Namen behelegt hatten, mit Hilfe deS AlbumS ermittelt worden, obgleich sie bereits vcr mehreren Jahren photograpbirt worden sind Unter den verschiedenen Verbrecher Kategorie» sind im verstcffenen Indre durch das Attum 13 Einbrecher, 10 Taschendiebe, 11 Ladendieb, 30 Sedlafstellendiebe, 35 Bauernfänger, 25 Betrüger urb 11 verschiedene andere Verbrecher nachgewiesen worden. Es fanden sonach im Jadre 1880 durch daS Verbrecheralbum 13» Rekognitionen statt, während im Jabre 1879 durch das Album nur 93 Rekognttionen erfolg.' waren. Die besten Dienste bat das Album in Bezug auf Schlafftellendiebe und Bauernfänger geleistet. Leider hat nur in wenigen Füllen die Bestrafunz der rekognoszirten Bauernfänger erfolgen können, da die von den Daue'nfängern geschädigten Fremd.n ihre Reise fortsetzten un> dann nicke mehr zu ermitteln waren. Nur bei fünf durch das Album ermittelten Bauerr fängcrn trat eine strafrechtliche Verfoloung ein. Von auswärtigen Behörden gingen ca. 9t> Requisitionen mit Photographien von Verbrechern ein, die außerhalb festgenommen wordeit waren und ihren richtigen Namen veihelmlickten. In den meisten Fällen war es möglich, die Identität der' Verbafteten aus dem Album fcfhuft.’Qen. — Ein Gänsekopf wurde kürzlich in einem amerikanischen Theater von einem Zuschauer dem ersten Heldendarsteller zugeworfen. Der Schauspieler hob die seltsame Spenve auf, trat gegen dic Proseeniumslampe vor und sprach: „Gentlemen, ick bemerke, daß Einer von Euck seinen Kops v'rlor; aber er braucht sich nicht zu fürchten. Ich bin bereit, ihm denselben am Schluffe der VoHellung zurückzugeben!" Den. J* die ®le,,lit 'agttt foj, “ f‘lnkl'ta ä'lf,» * ®ürtnb h,ho !ta,,a Dtrtinbm. _ .Dran) t(ne “ a“f«>n8m butt Ofa ioa 9„ ch°« Tny!!, unb K'bntn auf fcn jtuf <»« dttblvchn.tr g.ui*« » Md) all binfraitt Voi, 1 Ubt in linnn h,u)i a m iotiltn 'M leit.tm sich bnn.b pikn. ksskNbt Hau» und rauer ' tolfDctboikn Bel» ch Dflfupe'n find auf Gtd: Wfflfn die mutf Ostttfeiertag ift Injnjt ichntn. 3n der Sam'nH 31 (Äottfn, nicht 6ae: >cht. Die auch hin «i r dm Einlaß h (in ieflrdgcr, m:t dtm Six tzckuvmannschaii tn :n «.(l- - '» ch bauanb tnlinuih'zl cl ls und feinet Jür-n ui noch heute der ridvw S-.- t wie vor iKunjfbn in dem Wiedemßtbtti:» en, welches vor k-°m u:l ■titägiflimÄampit m:t :« »"Ach Mncn ^trk'C üfiatc'6;. vt^Ach» 6 Ä’Lw« j s*w ;3d - ftJ- - (Tel Telephon bei Zaren. | Ja nnferttn 3nta!trr der tfifinbenfren tterben die r.Sitten auf ter .'.audriwelt zur Wahrh'il. 8ai|n llexontn 111 hak trr Gertchtsrerhand- I urgen gegen tif ikcitn nirtt Panis un' Altai tr^nrrtni ST ei cktspalaft trtnb« mit trm Palais Umtdbfcff burd> eine telephonische Vrtturg »nbunben unb bei Zar konnte von ffmem UltMiteaklnct aut ) Lcheßme unteim 2o. t gr> einM: Bit veilpbrten tn gestriger Rockt einen neuen beftlgm Sitstcst E n heftiger Sü»> wind, begleitet een Regen, erlist In bohem Grade bol Elend bVuner 50 Kilo X 95-100, tm Detail 1. Qualität bas Pfund X 1.20-0 25, 2 Qualität 110—00. Er er bol Hundert .4L 4 60-5.60. Ochsenflerfch per Pfund 60 70 A, «ub , «mb unb garrenflet(d) 45-55 H, Kalbflnsch 40—55 4, Hammelfleisch 40 65 A. Schweinefleisch 65-KO A. ein Hahn X 1.50- 2 20, ein Hubn X 1 KO- 2.00, ernt Ente X 2 60-3 00, eine Laube 50 - 60 A. Gans X 0.00—u 00, Hasen bat Stück X 0.00 0.00, Feldhuhn X 0.00- 0.00, Rehbock bas Pfd. 00- 00 A- Kapaunen X 2.30- 3, wälscher Hadn X 5—10 Kartoffeln 100 Ko X 6.00—0.00, Kohlrabi 0—0 Ä Blumenkohl 1 6t. 30-50 A Wirsing 00-20 4, «elberüben 1 Bund 00 - 00 4, Zwiebeln 1 Bund 0 A. Sellerie daß Stück 00- 00^, Meerrettiq 1 Stück 00-00, Spargel baß Pfund X 2.00, «omarn.Salat 00 - 00 A- Endivien 00—15 A. Rothkraut 25-30 A. weist, kraut 25 - 30 A. «rtischoken 00-70 A. Erbsen bol Pfb. 00 A. Bohnen dal Pfd. X 3.50. Holzverfteigerung in der KÖnigl. Oberförsterei Krofdorf. Btotttag den 9. Rei d 3-/ mittags um 1" tlbr, werben ,u Wetzlar im Schütze,inartcn aus bem Königlichen Forste Stovpeldera nach- slcdend beiet*nele .nolifortinrenle öfsentlich nreifldietend oerfteigen, wozu Kauflustige eingeloben werben: Distrikt Buchwäldchen 95. Radien: 166 rw Scheitholz, 4 rm Änüp. pel, 24 rm Slockdoiz und 150 em Reiser, Distrikt 88, Schlag V» IBeiAbolj i 2000 Stück Reisslängen (Haseln) unb 146 rm Reiser, Totalität 88, Vb. Jtlefcrn : 2 Stämme mit 1,82 fm f. I unb I rm Reiser Krosbors, ben 24. April 1881. Der König!. Oberförster: 2897) Müller. Dirnltag iirn 26. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem OrtSgei icht die Immobilien des Iodaan Philipp Jakob Tröster dahier, als: 'Flur 36< ,o 458 MNer Hofraithe unter den alt n und neuen Eichen am Steinweg, . 364 s/ie 479 , (V>rabflnrten daselbst, w ••/>!> 1706 „ Acker auf der^haussee b nt d Puloermühle, w ’Vm 1706 . Acker dafelbst, meiftbietenb versteigen werden Giehen. den 19. April 1881. Arotzherzogl. ONSgericht Giehen. 2716) Müller öirnflag ben 26 April, Nachmittags 2 Uhr, sollen aus hiesigem OrtSgericht bie Immobilien des Heinrich Kuhn bahier als: rtlur ' ., 94 Meter Hofreithe an bem Kreuz, ' m 69 Meter t^radgaNen baseldft, ^inr3 n 1275 M Acker am Krofdorf erweg, 1 I 1575 Meter Acker bafeldft. meiftbietcnb venteigert werden Giehen, ben 19 April 1881 GrohherzogiicheS ONSgericht _________Müller. (2702 Üerneiflcruiin. 2871) Dienstag, den 26. Npril d. I., Bormittago 9 llbr anfangend und evcnt b.n folgenden Tag, wirb rm Saale der Restauration ©ramm dahier rinr große Partie Clrdiroanrrn öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigen, darunter namentlich: eine Partie Hänge-, Tisch-, Nacht- und Handlampen, Laternen,Lampen- schirme, Coimder, Kaffeekannen, Weihd echgeschin, lackirteS und cmarllrnes Bleche und Kochgeschirr, Neuwieder Kochgeschirr, Kaffee brenner, eine Partie Holzwaaren, a!S: Gewürzkasten, M^dlfäffer, Walzhölzer, Ltöher und Kaffee^ mühten, eine Partie Petroleumkochapparate und Kinderspielwaaren: ferner werden versteigert am erften Tage Morgen- 11 Uhr rinr Partie Kleidungsstücke, da. unter mehrere gut erhaltene Anzüge, Hemden, Stiefel, Hüte :c, sodann eine ganz neue Spr^ngfedermatraNc, eine Werkbank für Spengler, rinr Ladeeinrichtung Theke, Reale, ein großer Glasschrar.k, fast neu, zur Aufnahme van Waaren Die Versteigerung findet bestimmt statt Gießen, den 23. Slprtl 1881. Bühner, Gerich soollzieher. 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Louise Roth, Seltnsw g. _________________________Damen Pauly §5 Schmidt, Walltho Im Saale zum Einhorn Dienstag und die folgenden Tage: von früh 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 7 Uhr, Ausstellung der berühmten astronomischen Kunst-Uhr. Dieselbe ist der Straßburger Münster-Uhr ähnlich und zeigt an: Tag der Woche; Datum, Monat und Jahr; Auf- und Untergang der Sonne und des Mondes, sowie die verschiedenen Viertel desselben; den Lauf der Sterne und der Himmelszeichen; zeigt die 4 Jahreszeiten und die 4 Menschenalter an und hat 27 bewegliche Figuren; die 12 Apostel erscheinen vor Christus, dabei kräht der Hahn. Die Uhr spielt 8 Stücke auf dem Glockenspiel. Es wird zu jeder Zeit vor den geehrten Herrschaften alles in Bewegung gesetzt. Da dieses Kunstwerk das einzige ist, welches in Europa existirt, und in den größten Städten Deutschlands mit großem Verfall und Bewunderung ausgenonrmen wurde, so werden wir uns auch von Seiten des hiesigen sehr geehrten, kunstliedenden Publikums eines geneigten und zahlreichen Besuches zu erfreuen haben. Eintritt 30 Pfg. Sthiber 20 Pfg. 2855) Achtungsvoll Schmid «4? Wörner. Zur gcst. Beachtung. Einem böswillig verbreiteten Gerüchte gegenüber, als würde durch meine Avgenkronkheit m meinem Geschäfte nicht mehr gearbeitet, erkläre ich. daß all? 'n mein Fach etnschlagenden Arbeiten nach wie vor auf Xa» Billigste und Solideste tn bekannt guter Arbeit, , als Reue Spiegel, ConsolS, Bilder- unb Photographie - Rahmen, jow e das Reupoliren alter Rahmen rc. und Einrahmen von Bildern in Goldleisten rc. gefertigt werden. Bemerke noch, baß weine Arbeiten durchaus keine Fabrikarbeiten sind, und bitte um werthe Austräg-. J. F. Ritsert, Vergolder, 1858)Wallthor A 136. 2907) Ein Lehrling gesucht von ________Ehr. Rosenberg, Spengler. 2892) Es wird ein Hausbursche im Gasthaus „zum Löwen" angenommen. | Einquartierung w!i d ang-'nammen. S''ltersweg C. 2. 2808) Ein Knabe (Israelit), der d>e hiesige Schule besuchen will, kann Kost und Logis erhalten. Näheres bei I. Barman«, Lindenplatz Herren- und Kamen^ Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und faconnirt bei C. L. Gail, 1891) Schulstraße 19. Lebensversicherungs-Bank werden unter günstigen Bedingungen tüchtige, moerlässige Vertreter ge- ■ sucht. Bewerber mit guten Referenzen »rollen sich an die Militä. dtenst-VerficherungS Abtheilung der Bremer LebenSvei sicherungS-Bank 2881) in Bremen wenden. Einen Lehrling von auswärts aus braver Familie und mit guten Schulkenntnissen suche in mein Geschäft. (2875 H. F Nassauer, Colonialwaarenhandlung. Für die der Bremer 2886) Ein Mädchen, welches gut bürgerlich kochen kann und die Hausarbeit versteht, sucht Stelle auf sogleich. 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Rügen. 2297) In Lit. B Nr. 77 ist der oberste Stock mit 5 Zimmern zu vermiethen. 1395) Das von Herrn Nendant Walther bewohnte Logis ist anderweit ,u vermiethen. _______________ Carl Leib 340) Etn möblirtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. 3» Mannberger, Neuenweg. 2446) Im Darmstadter Haus ,Einr gang Lindengasse) ein geräumiges Logis zu oeimiethen.____________ 2724 Möblirtes Zimmer mit Cabinet. zu vermiethen Neue Ablage C. 26. 2572) (Sin Familienlogis auf sofort zu verm. bei Gärtner Schaum, Bahnhosftr. 2835) Mehrere möblirte und unmöbs lirte Zimmer zu vermiethen im Rheinischen Hof, Frankfurterstr. Nr. 42. 2838) Möblirtes Zimmer zu vei- mietben. Soniicnstraße B- 65, 3- Stock. 2847) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause des Henn Dr. Felfina, Neue Bäue Nr. 92.___________________" 2850) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. 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Scheyda. — Druck und Verlag der Br üblichen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Ak.96 Hurean: SH' Wir Mittwochs 10 mid 12 U Gie Der Epi wenn nicht go Berechnui g Ile {tn Lchüsje, müfltu Hiib voi Hal, ftnd auch entbrennen, dü Halbinsel Tabo ßschtn Geirässe Tir-r, tuiujijd schützen wart Lanvnenbcols war nun da i wurde eine E ^trfchanzunge -u schießen, s von den gran, ichm truppen !o Würben W daß der Drvnnzrü itn ^chmw.el toi vor Tabaila btutung habk . Müßte rungen haben Knur wünslf ®ur4 fcen St ^ocht worben bringin. 1 "vbnt und CitlNeit bi '7 > i A>,,I b( y«>; br $olt i, J4,« bi 'Men ®el6, Mte blt, «th,i Untert nur bann (n Die c >ier fefi mit^N Ä l>Wä <5