harten h in Stabt 4 llhr an, iRr. 223. Zweites Blatt. Solintag dni 25. September 1881 Meßmer WiMger Aikkige- nnb Amtsblatt fit des Kreis Gießen. tmii «chvlfiroße B. M. Erscheint iüglich mit «usnahme bti Montag». 5^s?^lMrNch 1 Warf 20 V mit «ringerfohn. Durch bu Post bezogen merfeijührlich 2 Warf 50 Pf. c«- Einladung zum Ablinnement auf den Gießener Anzeiger, flnjetfle= unö flmtsöfatl für öen Jfrris fließen. Der „Wiefiener Anzeiger^ erscheint, wie gcwobnt, tätlich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen, incl. der Beilage „Gießener {fauiilicnblätter", welche dreimal wöchentlich dem Anzeiger beigelegt werden. Der Abonnementspreis für den Anzeiger, frei in'S Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Pfg.; in der Expedition abgeholt 2 Mark; für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post abenniren können, beträgt derselbe 2 Mark ercl. Postgebühr. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger auch im IV. Quartal 1881 zusenden und den Abonnementsbctrag durch Quittung erheben lassen. Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefälligst aufgeben zu wollen, um vollzählige Fremplare liefern zu können. Die Spedition. ing. igespmsen »rdanlage. >beNfh* Ihr voa btt W, tnlid)l<|ltn 'i*' ,.Zcptc«bei. 6***;«.i»* SfttSS (W elluna-". r für die >'* lb: . fjji! Eli- 1 i W: orstellung- lnarchen »Vgtani. rstellung- Wgell.' Wochenschau. In btc größte Freude mischt stch oft ein recht bitterer Tropfen Wer« aulh, davon gtben auch btc Ereignisse der vorigen Woche Zeugniß. Umjubelt vom Volke, im Kreise ihrer hohen Familie reichte die Enkelin unsere- Kaisers, z die Prinzessin Victoria von Baden dem Kronprinzen von Schweden am Traualtar ihre Hand zum ehelichen Büi.dniß für das ganze Leben. Wenngleich tm Badenlande die Freude über dieses Ereigniß selbstverständlich am lautesten sich Bahn bricht, wenn Jeder deS Tages gedenkt, an dem vor genau 25 Jahren die Eltern der hohen Braut die Ringe wechselten, so findst doch im ganzen deutschen Volke diese „grüne" und „Silbet-Hochzeit- in der Familie unseres Kaiser- die innigste Therlnahme. Es beweist auch die Begrüßung, welche der Kaiser im Norden, in Schleswig-Holstein überall wie setzt im Süden in der badischen Hauptstadt fand, daß das deutsche Volk sich seine- nationalen Stolzes auf einen solchen Her, scher, wie unser Kaiser ee ft, bewußt ist, iubem es ihm Liebe, Treue und Ehrfurcht entgegen bringt. | Eähre.b aber in Karlsruhe die Hochzeitsglocken den Freudentag e.nläuttten, hat jenseits deS OceanS einer der edelsten Dulder, der Präsident Gar- | fielt t, die müden Äugen geschloffen nach monatelanger Qual und furchtbaren Schmerzen, welche ihm die bübische Rachsucht eine- Fanatiker- bereitet hatte. Die schwere Verletzung, welche der Präsident davonzetragen, machte von vorn- I herein seine völlige Wiedergenesung unwahrscheinlich, aber doch hoffte man ' zeitweise, nachdem er, wie durch ein Wunder gefahrdrohende Krisen überstanden f aalte, daß eS der Kunst der Aerzte gelingen werde, einen guten und braven Rann zu erhalten. ES hat nicht sein sollen. Garfield ist dahin und um ihn trauern nicht bloS die Vereinigten Staaten von Nordamerika, die ihr ÄtaatSoberhaupt verloren haben, nein, die ganze gebadete Welt theilt ihren Schmerz, denn der Dahingeschiedene war nicht nur ein hochbegabter Staatsmann und Regent, er war such vor Allem ein Mensch, w:e er sein soll und Die es nicht v eie in seiner Stellung gibt. Treue, Fleiß, Wahrheit, Gerechtigkeit und Bescheidenheit zeichneten den Gemordeten aus, der mit Washington neb Lincoln zusammen ein funkelnde- Dreizestirn in der amerikanischen Ge- schichte bilden wird. Doch hoffentlich wild da- Werk, da- er begonnen, nicht nut fernem Tode zerfallen, die ganze Nation wird e- aufnehmen und energisch ttr Zuchtlosigkeit und Verderbniß, der Garfield zum Qpfer fiel, den Kamps erklären, und im Andenken an ihn eine Reform vollenden, die den Staat un- endlich heben muß. — Bedeutende Ereignisse haben un- sonst aus unserer Silbe, insofern man eben im Hinblick auf die herrschende Wahlagitation überhaupt noch davon reden kann, nicht emporgeschreckt. Der Wahlkampf und die Kirchenfrage in Preußen, das find die einzigen Themata der politischen Tagesordnung, die, obgleich schon so ungeheuer oft besprochen und krilifirt, doch immer wieder Stoff zu neuen Untersuchungen und Streitereien geben. : kangsam, aber ständig, verstreicht die Zeit bi- zum Wahltermin, er wird eher \ da sein, als e- sich Mancher träumen läßt und bevor er überhaupt klar ist cbei daS, was er eigentlich thun und wen er wählen soll. — Don den Staaten des Auslandes schenken wir unsere Beachtung zuerst Frankreich, nicht ttwa, weil eS nach seiner Meinung noch die erste Geize in dem Völkerconcert, die zur Zeiten des dritten Napoleon spielt, sondern weil es dort nie ganz ru^ig hergeht und die Republik stets da- reichhaltigste Material für eine solche Ueberficht der Ereignisse bietet. Zuerst erwähnen wollen wir nur gleich darb er schon wieder dementirte Gerücht, daß Prinz Jerom Napoleon (Napo- hon V. sollen ihn seine Anhänger ja im vertrauten Kreise trotz seiner früheren »rothen" Politik nennen) seine Rechte auf Frankreich, die aber im Lande selbst hum Jemand anerkennt, auf seinen ältesten Sohn Viktor, der also eventuell olÄ Napoleon VI. fignriren würde, übertragen hat. Der Prinz selbst hat fich vLch Konstantinopel begeben; ob diese Staatsaction wirklich irr'- Leben treten irtrb, muß fich ja über kurz oder lang Herausstellen. Beunruhigen wird sie di» republikanischen Machthaber nicht sonderlich, obgleich sonst in Frankreich die Slimmung gerade nicht die beste ist. Die Thatsache, daß Tunis fich absolut nicht den franzöfischen Waffen fügen will, daß Soldaten über Soldaten übet'l Meer geschickt werden muffen, weßhalb sogar die die- Jahr zu entlaffende Reserve zurückgehalten werden muß, macht viel böses Blut und das jetzige (Sabine!, welchcs durch seine Ungeschicklichkeit die Zustände wesentlich verschuldet bat, würbe von der Deputirtenkammer nach der Einberufung bei letzteren schöne Dinge zu hören bekommen, wenn es überhaupt bann noch ex stirte. Es gibt leider dem Drängen Gambetta's nach und wirb an bem- selben Tage, an dem baS Einberufungs-Decrel erscheint, seine Entlassung einreichen. (?) Dann wirb also ber große Bürger an die Spitze der Geschäfte treten, allerbmgS nicht zur besonderen Freude Grevy's, ber auf den Dauphin ber Republik nicht besonberS gut zu sprechen ist weil er recht wohl weiß, wohin Gambetta strebt. Einen etwas frieblicheren AuSgang alS bie tunesische Invasion scheint der Aufstanb ber egypfschen Solbaten in Kairo nehmen zu wollen, benen ber Khebwe ihre Forberung zugestanben hat, unter Zustimmung Frankreichs unb England-. Ob nun die beabsichtigte Dl-lokation ber Truppen ohne Hinberniß vor fich gehen wirb, steht noch bahin, denn bie Solbaten wissen sehr wohl, baß es mit ihrer Mrcht vorbei ist, sobalb sie getrennt find. Vorläufig ist aber allerbingS Englanb wie Frankreich ber Grund zu einer Intervention genommen, und daS ist bie Hauptsache. Begonnen haben zwischen der Republik unb Großbritannien wieber einmal bie schon so oft angeknüpsten unb wieber fruchtlos verlaufenen HanbelsvertragS-Verhanblungen; ob sie diesmal zu einem besseren Endresultat gelangen werden, mag der Himmel wlfiei, da die Franzosen auf die Wünsche ber Englänber nicht sonderlich zu achten pflegen. — In Irland 'st ein irischer Nationalkonvent abgehalten, auf dem sich die Herren Parnell unb Consorten wieber elr.mil In Ihrer ganzen Größe zeigten; sie hegen bie besten Hoffnungen, daß eS ihnen gelingen werbe, Jrlanb doch noch selbstständig zu michen. Gnade Gott aber dem Lande, wenn diese Gesellschaft unb bazu noch bie Fenier zur Herrschaft gelangten. Die französische Reoolution vom vorigen Jahrhunbert wäre noch ein Ktnberspiel bagegen. — Der Zusammenkunft bes beutschen unb russischen Kaisers in Danzig soll eine solche zwischen bem österreichischen und russischen Kaiser folgen, wenigstens melbet bas em öfficiöseS österreichische- Blatt. Die Entrevue ist jedenfalls freudig zu begrüßen, denn sie bildet einen neuen Beweis dafür, daß eS allen Mächten ernstlich daran liegt, Frieden zu halten, unb bie Orient-Frage, wenn sie über kurz ober lang nochmals auftauchen sollte, gütig zu regeln. Einstweilen gebt’« ja auf ber Balkanhalbinsel ziemlich ruhig zu, wenn auch Fürst Ale;anber von Bulgarien feine schweren Sorgen hat, ba sich brohenbe Unzufriebenheit im Lanbe zeigt. Fast glücklich beendet ist dagegen die griechische Invasion der Griechenland zugesprochenen GebietStheile und damit zugleich eine Befürchtung aus der Welt geschafft, daß es auch hier wie bei Dulclgno nochmals zu drohenden Erörterungen kommen könnte. Vermischte-. — IRabatt-Sparanstaltj. Untere Leser erinnern sich wohl nocb bei Artikel- im hiesigen Anzeiger vorn 1. Juni d. I. betreffend wbo6 Sestern der Au-gabenrstckgewLhr" und freut eS nnS. nun miltberlen iu können, daß fier im Lause deS vorigen Monalb unter der Finna .Rabatt: Spar Ankaif tn Berlin, eine Äesellsckast gebUdet bat, »riebe gemäß den Bor. schläaen bei Dr. Wlib Löwenthal (Aulgaben-Verficherung 1877, „Wesen unb Dirken der Rabatt-Spar-Anstalt 1881) die allgemeine Einführung des Baarverkehrs in den Kleinhandel und die gleichzeitige Hebung des Zparnnnes im Volke bezweckt. Bet diesem System, dal sich in England. Franke ei cd unb der Schweiz vorzüglich bewahrt hat, (auch neuercinql tn Stuttgart und Neustadt-Magdeburg) wird die Nabattiruna auch bei kleinsten Baarverkaufe! unb dte zmltragende Ansammlung der kleineren Beträge durch S(6eine bewirkt, weiche bie beitretenden Tew er betreiben den (^Handelsmirglieder ihren baarzahlenden Kunden veraLfalgm; der innere Werth dieser SLeme w'.ro durch Zinse^zinlen entweder wieder auf den ursprünglichen Betrag der Ausgabe gebracht oder aber mit Hülfe von Versicherungsgesellschaften in Form von Inraliditat!', Renten-, Aussteuer- und sonstigen Versicherungen nach Wahl Le! Berechligten verwerthet. An der Bildung der Anstalt haben Interesienten aul allen Lhetlen del Reichel partieixirt, dem Aufsichtlrathe stnd die besten Kräften au! hervorragenden politischen, wissenschaftlichen und mdustn'llen Kreisen gesichert. Der Abgeordnete Dr. Georg von Dunsen ist Seifigenber del Auffichtlrathl, an welchem von bekannteren Namen, neben Vertretern del Handell und Tewerbel, jetzt schon der Baurath Iunk und der Stadtverordnete Lauenburg participiren. Die Herren Seh. Regierunglrath Direktor Dr. Engel, Seh. Regierunglrath Dr. Werner Siemens, KreiSgerichtSdt.ector und SyndtcuS der Attesten der Kaufmannschaft von Berlin R. Reifert, Commerzienrath Fritz Kühnemann, Commerzienrath Pflaum- Stuttgart und v. A. haben Gelegenheit genommen, ihr besonders regeS Interesse an ver Sacke tbätsächlich zu bekunden und derselben möglichste Unterstützung zuzusichern. Zm Oktober gedenkt die Anstalt ihre Wirksamkeit zu beginnen. Wünschen wir (und allem Anscheine nach varf man auch auf Erfüllung dieses Wunsches rechnen), daß dieselbe eine der Gemeinnützigkeit deS ganzen Gedankens entsprechende sein und zum Gedeihen unsere« wirthschaftlichen Leben« beitragen mögG Wir erlauben uns noch, auf einen besonders wichtigen § des Statu«, welcher bestimmt, daß allmonatlich ein behördlich bestätigter Auswei« über die thätsächlick erfolgte Anlegung der Gelder betgebracht und veröffentlicht werden muß, aufmerksam zu machen, so geschieht dieS um allcn Zweifeln an ver Solidität deS Unternehmens zu begegnen. Broschüren über da« ,Wesen und Wirken der Rabatt-Sparanstalt" sowohl, alS auch Anträge zur Aufnahme von HandelSmitgltedern sind bet Herrn Emil Fischbach hier, welcher die Hauptagentur übernommen hat, zu haben, und ist derselbe auch bereit, jedwede wettere Auskunft über die Einrichtung, Zweck und Ziele der Anstalt gerne zu geben. — Bekanntlich steht daS Feuerlöschwesen wohl nirgends in so hoher Blürhe wie im Königreich Bayern. Wie nun aus München gemeldet wird, hat Se. Maj. der König daß Protektorat über die freiwilligen Feuerwehren deS bayerischen LandeSfeuerwehrvrrbandeS übernommen und hierdurch denselben einen neuen Beweis allerhöchster Anerkennung gezollt. — (Der große Cäsar Staub und Lehm geworden.^ In Bristol rst großes Aufsehen verursacht worden durch die Entdeckung, daß eine Ladung von 300 Tonnen Menschenknochen gegenwärtig für Recknung einiger localer Düngerfabriken gelöscht wird. Die Knochen wurden in Rodosto und Konstantinopel verschifft und sind angeblich die Urbcrreste der tapferen Ver- thetdtger von Plewna. __ ^Veränderung in der Briefbestellun-.j Es ist im Werke, in den größeren Städten obligatorisch die Bestimmung etnzuführen, daß jeder Hausbewohner unten seinen Briefkasten habe, damit der Briefträger nicht nöthig hat, unausgesetzt Trepp auf und Trepp ab zu laufen und wo möglich noch an den Etaqenthüren längere Zett zu warten. Die Bestellung wird natürlick durck eine solche Einrichtung wett pünktlicher und schneller von Statten gehen, alß die« bisher möglich war; während jetzt der Briefträger auf das Ablaufen seines Revierß viel' leicht zwei Stunden verwendet, kann dieS künftig in der Hälfte der Zett geschehen, also kommt der Vorthetl ebensosehr dem gequälten Briefträger wie dem Publikum zu Statten. In England extstirt eine solche obligatorische Einrichtung schon seit langer Zett. — (lieber eine romantische Entführungs-Geschichte,) die sich in Mainz zugetragen, weiß der „Neue Mainzer An;" seinen Lesern Folgendes zu erzählen: „In einer hiesigen israelitischen Pension befand sich unter anderen ihres Geschlechts ein 17jähriges schmuckes Mädchen, das man indeß für zwanzig hätte halten können, so üppig war dieselbe entwickelt. Gerade diese Formenfülle, verbunden mit einer idealen Schönheit, zog das Auge manchen Mannes auf sie, wenn sie in Gemeinschatt mit ihren Gefährtinnen bewacht von den Argusaugen der Instituts-Vorsteherin, spazieren gingen. Unter diesen Bewunderern befand sich auch ein junger Mann, ein wahrer Adonis, der durch das gesuchte öftere Begegnen auch bald das Wohlgefallen der jungen Pensionärin fand. Der junge Mann mietete sich ein Zimmer gegenüber der Pension und fand so Gelegenheit durch die Zeichensprache dem Gegenstand seiner Verehrung seine heiße Liebe kundzugeben, was auch verstanden und erwidert wurde und es wurde bald ein Weg ausfindig gemacht, auf dem man sich brieflich verständigen konnte. Das dauerte eine Zeit lang, da vermißte man plötzlich im Pensionat die junge Dame nnd in dem Bankgeschäft, in welchem der betreffende junge Mann eine Anstellung hatte, blieb eines schönes Tages der Platz leer. Alle Nachforschungen blieben erfolglos, bis der auswärts wohnende Vater der jungen Dame einen Brief von dem jungen Mann aus London mit der lakonischen Mittheilung erhielt, daß er feine Tochter grenzenlos liebe, und sie, da er keinen anderen Ausweg gewußt, nach England entführt habe, woselbst sie auch getraut worden seien. Er erbitte sich hierzu seinen Segen und auch seine Verzeihung. Ob diese erfolgt ist, weiß der „M. A." nicht, sie wird jedoch kaum ausbleiben, obgleich der junge Gatte Katholik und die Familie der jugendlichen Gattin streng israelitisch. Wir fügen noch bei, daß die auf so romantische Weise zu einem Mann gekommene junge Dame ein mütterliches Erbe von 3o,000 Guloen besitzt, welche Summe nach dem Tode des Vaters sich noch verdoppeln dürfte. — (Eine Zungenübung.) Wir begegnen im Londoner „Athenaeum" einer historischen Studie über Polynesien, aus welcher wir folgende markante Satze herausgreifen wollen, um zu zeigen, mit welchen linguistischen Schwierigkeiten die Vectüre dieses Aufsatzes verbunden ist: „ . . . Lono hatte mit seinem anderen Weibe Kaikilanimaipano zwei Söhne; der Eine hieß Keawehanauikawalu, der Andere Kaihikapumahana. Der Erste war der Gemahl von Akahikameenoa. der Tochter von Akahiilikapu und Kahakumakalina u. sw... ." Wir empfehlen Allen, die mit dem Uebel des Stotterns behaftet sind oder die sich zu Volksrednern ausbilden wollen, das Studium der — polynesischen Nomenclatur. Schlflfeberleht. Mitgetheilt von dem norddeutschen Llovd in Bremen. Bremen, 21. September. Der Postdampfer Rbetn, Capt. H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd m Bremen, welcher am 10. September von Newyork abgegangen war, ist gestern 5 Ubr Nachmittag« wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Paffagtere, Post und Ladung 7 Uhr AbendS die Reisc nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 135 Passagiere und volle Ladung. Bremen. 21. September. IPer transatlantischen Telegraph.] Der Postdamvfer Hermann, Capr. H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. September von Bremen abaeganqen war, ist heute Morgen wohlbehalten in Baltimore angekommen. Allgemeiner Anzeiger. Montag den 26. Septbr., AbendS 7 Uhr, Montag den 3. Moder, Mittag 2 Uhr, sollen die zur Konkursmasse des vei> storbenen Wirths Konrad Bingel Kasp. Sohn zu Bellnhausen gehörigen Immobilien, als: Wohnhaus, Scheuer, Stallung und Hosraum, Aecker, Wiesen und Gärten in der Wohnung des Verstorbenen öffentlich meistbietend verkauft werden. Fronhausen. den 20. Sept. 1881. Der Konkursverwalter. 6200)_______Wilb. Finger. Montag den 26. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, werden in der F lett'scheu Hofraithe dahier eine Parthie Eisenwaaren, als: Sägen, Fellen, Hobeleisen, Schrank- schloß, Schubladenschiost, Zapfenband, Riegel, Bohrer, Bettbeschläge, Sarggriffe, Sargschilder, Sargverzierungen und Sargschrauben, Messingknöpfe, Schrauben, Schränkeifen, Hämmer, Nägel, Herdecken, Hobel und sonstige in das E'sen- waarensach einschlagende Artikel, sowie 1 Ladentheke öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert- Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 22. Sept. 1881. Bühner, 6201)_________________Gerichtsvollzieher. Montag den 26. jScptembcr, Mittags 2 Uhr, werden die der verstorbenen Marie Vogel gehörigen Mobilien, als Kleider, Weißzeug, Bettwerk, Möbel in deren seitheriger Wohnung bei Herrn David Katz, Wall- thorstraße 152, versteigert. Gießen, den 18. Sept. 1881. 6152) Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Total - Ausverkauf. 5785) Dem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich 6eab* sichtige, mein Geschäft wegen vorgerückten Alters aufzugeben, und verkaufe ich von heute meine sämmtlichen Waaren zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen. Besonders erlaube mir auf: Bielefelder-, Creas-, Hausmacher- und Halb-Leinen, Tisch-, Hand- und Taschentücher, Bettzeuge, Barchend, blau und blau gestreift Leinen, Lama, Wolldick, Cattun und Bieber, sowie Buckskin, wollene und halbwollene Hosenzeuge, weiße und mel. Unterjacken (gen. 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Lonh 6052) Asterweg A. 124 ein möblirtes Zimmer mit Eabinet zu DermietbenL_ 26) Der untere Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit Zubehör, ist zu vermiethen unb alsbalb beziehbar. ____________Georg Philipp Gail. 5217) Der untere Stock meines Hauses auf bem Seltersberg. beftebenb aus 6 Zimmern unb allem Zubehör, ist zu vermiethen unb gleich beziehbar.___Prof^v- Xitgen. 6133) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen^_______________Marktstraße 27. 6131) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause bes Zimmermeisters Fenster (Liebigstraße), Parterre.____ 6170) Ein möblirtes Zimmer infreunb« l'cher Umgebung, mit separatem Eingang, zu vermiethen bei Hautboist «pöningep 'm Jutzi'schen Hause iGartfelb)._______ 6164) Eine FanuUenwohnung zu vcr- miethen bei Gärtner Noll, Licherstr. 6162) Zwei Familienlogis zu vermiethen im „Schützenhof". v Die Jiaiigctncrkfdjiili’ Uh’ljfar beginnt ihr Wintersemester am 2. November d. I., den Vorunterricht am 18. October d. I. Dtrector Baumbach. 6113) Mein Geschäft befindet fich von beute an im Hause des Herrn A. K. Worms, Seltersweg 184, neben Herrn Kaufmann E Fischbach, was ich mich beehre, hiermit ergebens! anzu;eigen. €. h. Gail, Dutmacher.