Vurcan: Schulfiraße B. 18. ®rf4rint täglich mit Ausnahme bH Montags Chr. v. Gluck. >n Pianoforteligd i* »ff Dor-^ >g»ist cker’schen Bo : fschen MusikaL • den Neben«! iieser gesclte L. Spohr. R. Schumann. j- Gordigiani L Brahms. j. van BeethoTei zahlreich unterstützten Antrag etvzubrmqen, wonach unter Aushebung des Prtn- cipS de- Unterstützung-Wohnsitze- die Heimath-berechtsgung wieder zur Grund» läge der Beziehungen zur Gemeinde gemacht wird. ES läßt sich kaum anneh» men, daß Herr von Varnbüler einen solchen Antrag stellen würde, hätte er sich nicht vorher versichert, daß er einen guten Boden finden wird, so sehr der Antrag auch mit den früheren Ansichten der preußischen Reg'erung u. «. contrasttrt. D Preis vierteljährlich 2 Warf 20 yf. mit vrfngerfohn. Durch bie Post bezogen vierteljährlich 2 Warf 50 Pi. '' MendeluohD. Bartholdy. J! ft®"' KranKreich. Van«, 22. März. In der Thierarzneischule von Lyon halten die Zöglinge beiselben sich fdion seit längerer Zeit über den klerikalen Druck, den einer ihrer Professoren, Namens Pouget, auf sie auSübt, beklagt. Vorgestern kündigten sie den Gehorsam aus und durchzogen den Garten, indem sie au«, riesen: „Nieder mit Dtrector Ehanveau I Nieder mit Pouget!" Sie zogen sick hierauf in ihre Zimmer zurück, wo sie sich verbarricadirten und dann schließlich die Fensterscheiben einschlugen uov das Mobiliar ihrer Schlasstuben in den Hof warfen, bis zuletzt der Director die Polizei und Militär herbei, rief, welche die Schlafzimmer besetzten und die Zöglinge verhafteten. Der Präfekt, welcher sich ebenfalls etngrsunden, berichieie sofort an den Unterrichts. Minister, und man erwartet die Befehle desielbeu, um weiter, Maßregeln zu ergreifen. Nußland. , Vrfertbutfl, 22. März. Der „Golos" publicirt einen Brief des Prosestor Marten«, welcher die moderne Ciotlisation und den »önlgsmord 6c banbelt. Der Bries kommt zu dem Scklufie, daß e- nothwendtg sei, da- un» beich'ünkte Aiylrecht auszubeben und aegen einen bestehenden Zustand Verwah. rung ein,ulegen, der die Schweiz, Frankreich und England zum Heerde der Operationen gegen das Leben der Monarchen und gegen die Regierungen fremder Länder mache. Die Etnltsation und das Wohl der Staaten erheische die Aufhebung diese- Zustan'es der Dinge; Rußland rechne auf die anerkannte SolldariiLt der Inie'tfsen aller Lä> der. Der Kronprinz von Dänemark Und der russische Botschafter in Berlin v. ^»aburoff, sind beute Abend hier etnaetroffen. «rlegraphische Ptpescheru Wolfes ttlenr. (ksrrespvLseuz-Boreau. Berlin, 23. März. Ter Reichstag erledigte in unerheblicher Debatte die dritte Lesung einer ganzen Reche von Spec'aletat-. t5c\ den Einnahmen aus den Zöllen andren Derbrauchsfteuern begründet Adg o. Benda seinen Antrag, daß nämlich bie jur Durchführung des Zollanschlusses von Altona erforderlichen Kosten, soweit sie nicht Staaten zu decken sind, der Genehmigung des Reichstags bedürfen, staats,ccntar Lchol; bekämpft diesen Antrag und rechtfertigt autz der Tradition des Zollvereins, welcher durch die Reichsverfasiung nicht alterirt fei, sowie aus der Reichs- °^ung selbst die Auftastung der Regierung, daß die Kosten des Zollanschlustes led-gltch vom BundeSratde zu bewilligen seien Delbrück hält nach Erlaß der ReichS- vernaf'ung die Zrabihon des Zollvereins nicht mehr für maßgebend und befürwortet auf Grund der von «hm gegebenen historischen und juristischen Ausführungen die An- veNagt bC8 ^"da'chcn Antrages Die Debatte wurde hierauf auf Donnerstag ^1,^."(.dudget Commission nahm den Antrag der Abgg. Rickert und v. Benda m't gegen 9 LNmmen an; ders lde verlangt, in den Etat einzufügen: Die AuS- aaben für die Emverleibung Altonas in das Zollgebiet unterliegen, soweit sie nicht von » bet Jeder sein Heimath. (Armen.) Recht so lange bebält, als er es ni$t durch Aufnahme in ein andere« verliert. Durch die Heimathtbcrechtigung, meint Herr von Varnbüler, werde die Frage, wem die Armenunterstützung obliege, einfach und klar; es vermindern sich die Fälle des Streite« und der provisorischen Unterstützungen, ehe nach erbittertem Stre t der Tefinitiv-Ver. pflichtete ermittelt wird. Die Freizügigkeit bleibe gewahrt, der Wandernde begegne nicht den Schwierigk.iten, die ihm gemacht weiden, damit sein !än. geret Aufenthalt keine Unteistützung«.Ansprüche begründe. Der „Arme" finde m ter H imath die Unterstützung und menschliche Theilnahme, da er dort bekaunt und verwandt sei; gleichzeitig kämpfe «r so lange als möglich gegen die Verarmung, deren er sich daheim schäme. Ferner Hot der Armencerband der Heimath das Jntereste, die veimözenSlose Jugend in gute Bahnen zu leilen, sie erwerbsfähig zu machen und demgemäß ihre Erziehung zu beein» nUstsn. In Süddeutschla d findet man daher behördliche Unterstützung bei der Wahl de« Beruf«, Auswahl bcr L'hrherren, Unterstützungen bei Bezahlung ^s «ehrgelde« u. f. w. Die« regt die PrwatwohltdLiigkeit an, wie vielfache Stiftung! n beweisen. Im Falle wir.hschafillcher Ikrisen und Maffenvtrarmun. gen kann eine einzelne bedrängte Gegend nicht überlastet werden, sondern e« Mrtbeilt sich die Pflicht zur Unterstützung auf bie Streife, au« denen der Zuzug stattfand, und dadurch Irernt man da« Proletariat, beseitigt die entsittlichende Gemeinschaft der Roth mit ihren Gefahren und leitet sie in ruhige Bahnen m denen eine Wiedererstarkung der Individuen und Hebung der Familien möglich ist. 0 Dies führt Herr von Varnbüler zu Gunsten de« Heimathrechts statt des avf den Aufenthalt begründeten Armenrechi« an. Im Grunde stehen sich aber Heimath und Aufenthalt nicht so schroff gegenüber. Zwei Jahre Aufenthalt begrui-den eben eine neue Heimath; der Unlerstützungewohnsitz ,st ein neues Heimathsrecht. Aber eine erneute Berathung der Frage, welche sich um die Dauer dreht, in welcher btr UnterstützungSaohnsitz erworben wird, ist nicht uvzeiigemäß, und darin stimmen alle M,nschenfreunde überein: Das Hei- matbtrecht muß klar sein — es muffen auch für die strittigen Fälle einfache ^orm.'N und tdiueUe EiUscbeibunaen gisch ffen werben. Unterstützungswohnsitz oder Heimathsrecht I i'tzt mehr noch ali die Schwei, als Sammelplatz aller unruhignt, überspannten Freiherr von Varnbüler, so meldet man, beabsichtigt im Reiche,gge einen zu betrachten; namentlich feit Begnadigung der Lommnnard« ist Pan« ick. unterllüpten «nt.™ a ...... -..-u.t ... ein Sammelplatz der aufrühttschen Geister. Die repubiikanficheR.gi.ruwg ist zu schwach, um gegen den jetzt doppelt übermüthtg gewoidenen Unsug bet Um. sturrpaNeien einzuschretten unb in Pari- wird mit btr Preßfreiheit ber gröbste Mißbrauch aetrieben; bie Stimme ber Pariser Blätter aber reicht weiter al- bie Heinen Bläiter der Schweiz. ES ist also nicht aufrichtig, wenn man bie Schweiz als S'p be- UebelS bezeichnet. « m Hoffen, 22 März. ES wird für manche Eltern, bie Sühne auf Gvmnafien oder Realschulen bab,n. von Interesse sein, zu hören, baß neuerbingS baS SriegSministerium im Ar.schluß an eine frühere Ltrfügung be- EultuSministiriumS denjentgen Unter«Secunbonern, die im Januar 20 Jahre alt werden, ohne das Zeugniß zum E njährig-Freiwilligen erlangt zu haben, no* die Mögl chkeit eröffnet, diese- Ziel zu erreichen. ES find nämlich die Lehrercollegien ermächtigt, solchen Schülern, die höchst wahrscheinlich bi- Ostern fich dieses Zeugniß erwerben werden, schon vor dem 1. Februar die Berechtigung zu ertheilen. iliche angtitbtr.' 1. Zauuar!" (er Zenbeni' (lerDtriaii* itif, ber W s einzig WfiW tot, bii ntuduu tn Dotgävtztn ™ un bit ptoDiniit- der Fed» jerben in dm^ .nummer i>e ist di- fonbtm °n» ä£lg 1*5?t* Die EinrüE Ktutschlaud. Berlin, 22. März. Mit ung.tbdlttr Btfrltbigung wirb man es aUtnlbalbtn, wo D.uischr roobnen, brgtüßl habtn, wie unftre jungt Flott« ntuttdlngs an «inet fernen «üste gezeigt hat, baß ungestraft deutfche« E^gen. !hun> nirgtnbe in der Welt imhr angetastet werden darf. Die Zetten find vorüber, wo die deutsche Flotte für eine Piraien.Flott« erklärt wurde und Deutschland selbst so wenig sorge zeigte, seine Unterthanen in der Fremde zu schützen, daß es stine Flotte, wenigstens die besch'itenen Anfänge dazu an den Meistbietenden öffentlich versteigern ließ. Wie osficiell bekannt gegeben wurde hat Sr. Majestät Schiff .Victoria" daS I berische Seeräuber.iest, dessen Be^ vohner das an der westafrikanischen Süste gebrandete deutsche Schiff kkarlos" ,«plündert hatten, zerstört, neun Gußeln an Bord genommen und die'liberische »egirrung, mit welcher der deutsch« Eapitän DttoiS da« Sinvkrnehmen auf. «cht »hielt, veranlaßt, in drei Monaten 2000, in «wem halben ^abrt MOO Dollars zu bezahlen. — Die Unthat in Petersburg unb bei steche Jubel, womit ber Meuchel, vord von ber Partei des Umsturzes in allen Ländern aufgenommen wurde, tat Deranloffung gegeben, den G'dark'n an gtmetnschastliche Maßregeln der liegierungen gegen di« intkrnotionalen Rchilisten wiedrr aufzun«hm«n. Rament. Iich die russisch« Preffe spricht fich in d.esem Sinne aus. Die „Reue Zett" verlangt Anwendung von Represfivmaßregeln gegen die Schwitz, well diese die Uhilisten beherbergt, Abbruch diplomatischer Verbindung, Ausweisung der Schweizer, Doppilzoll der Schweizer Waaren u. s. w. Tie Schweiz" wird dcri jeher in Anspruch genommen, wenn die rerolutionären Parteien fich regen denn man verdenkt chr das Asyl, welches sie den politischen Flüchtlingen aller r srt" ^e6t bic ^chEktz in dieser Hinsicht nicht anders da als England, und der Unterschieb ist nur der, daß fich kein Staat so leicht wird, an bas mächtige England das Ansinnen zu stellen, die p,li. I tt chen Flüchtlinge auszuweisen oder auszuliefern. Die Erfahrnng hat ael.brt daß solche Anforderungen vergeblich find; aber auch Fr^kr^ P namentlich rt •“') 5 Uhr. y reich,,, ™le“ Am, Knml‘ srg. Frkitaq den 25. März i ssi idicnc! Mn^eiger NMt- llil- Amtsblatt für hen Kreis Gichn. — Die „TtmeS" schreibt, das Land werde die Nachricht von der Annahme der englischen Friedensbedingungen durch die Boers mit einem Gefühl der Erleichterung aufnehmen. Es werde jetzt allgemein zug'standen, daß die Annexion deS Transvaal-LandeS von vornherein ein Jruhum war, welcher zweifelsohne mit den besten Absichten begangen, aber höchst mißliche Resultate gezeitigt habe. Wenn dieser Jrrthum jetzt gut gemacht werde, so seien dafür nicht die Erfolge der Boerö (?), sondern vielmehr die vernünftige Berücksichti- gung der Gerechtigkeit bestimmend gewesen. Petersburg, 23. März. Die Gerichtssitzungen des Senate- über Russakoff und Genossen werden, wie der „Poijadok" meldet, am 30. d. Mts. beginnen. Die Anklageakte ist sämmtlichen Angeklagten gestern eingehändigt worden, 60 Zeugen, darunter 11 Sachverständige, werden vernommen. Puderborn, 23. März. Der Oberpräfident zeigte dem Domkapitel heute an, daß der Domkapitular Drobe alS Bisthumsverweser anerkannt worden ist. Der Eid ist demselben erlassen. Die Vermögensverwaltung hört sofort auf. Die gesperrten Gehälter werden vom Januar d. IS. ab nachgezahlt. Puris, 23. März. Das Zuchtpolizeigericht hat den Buchbinder Gri- veau und den Schneider Wilhelm wegen Abschlagens von Adressen, in welchen die Nihilisten beglückwünscht wurden, zu je 8 Monat Gesängniß und den Geranten des Journals „Ni dieu ni maitre“, Mornas, wegen desselben Vergehens in contumaciam zu 6 Monat Gesängniß und 2000 Frcs. Geldbuße verurtbeilt. Nizza, 24. März. Gestern Abend bei Beginn der Vorstellung „Lucia" im Italienischen Opernhause brach in demselben Feuer aus, welche- trotz aller Anstrengungen nicht gelöscht werden konnte. Das Theater brannte vollständig nieder. Bis jetzt sind 18 Todte aufgefunden worden, 14 wurden in die der Oper gegenüber liegende Kirche gebracht. Man glaubt, daß gegen 100 Per- sonen um das Leben gekommen sind. Lokales. Gießen, 24. März. Schwurgerichtsverhandlung am 23. März d. I. gegen I. David Meyer von Ortenberg wegen Meineids. Am 2. Juli v. I. erhob der Fuhrmann Karl Rispel II. von Gedern gegen den Müller Karl Mann von Ltßberg bei dem Gr. Amtsgerichte Ortenberg eine Civilklage, inhaltlich deren er Folgendes vorbrachte: Er habe dem Mann die s. g. Hanauer Mühle bei Ortenberg zu dem jährlichen Mieth- preiS toon 250 vermtethet und sich dabei ausbedungen, baß Mann ihm einen zahlungsfähigen Bürgen stelle. Auch habe er sich vierteljährliche Kündigung vorbehalten. Mann habe nun die Bedingung wegen der Bürgschaftsleistung nicht erfüllt und sei demselben deßhalb von ihm gekündigt worden. Mann räume indessen, trotzdem die Kündigungsfrist bereits abgelaufcn, Die Mühle nicht, weßhalb er genöthtgt sei, ihn auf Räumung zu belangen. Zum Beweise für das Klagevorbringen defertre er dem Mann den Eid. In dem zur Verhandlung über bie Sache anberaumten Termine erschien der Kläger und an Stelle des Beklagten der Gr. Gertchtsaccessist Sander von Gießen. Letzterer gab zwar zu, daß Munn dw Mühle für 250 per Jahr von Rispel gemtelhet, er bestritt jedoch, daß bei Abschluß des MtethvertragS von Rispel vierteljährige Kündigung Vorbehalten worden sei und daß Rispel sich ferner ausbeoungen habe, Mann müste ihm einen zahlungsfähigen Bürgen stellen. Rispel blieb diesen Negationen gegenüber bei dem Klagevorbringen stehen und benannte alS Zeugen für seine Behauptungen, soweit bestritten, den Johann Hilß von Gelnhaar, während der Vertreter deS Mann den David Meyer von Ortenberg und den Ludwig Jung von da als Gegenbewetßzeugen namhaft machte. ES erging hierauf Bewetsbeschluß. In dem auf den 28. Juli v. I. anberaumien Termin sagte David Meyer, nachdem er zuvor den Zeugeneid in der gesetzlichen Form abgcleistet hatte. Folgendes auS: „Er sei bei Abschluß des Mietbvertrags zugegen gewesen. Der Abschluß sei zu Orlenberg in bex Höhn scheu Wirtschaft erfolgt und hätten die Verhandlungen i/i Stunde gedauert, es sei aber dabei von einer Kündigung oder Bürgschaftsleistung kein Wort gesprochen worden Die Aussagen der beiden anderen Zeugen waren von keiner Bedeutung. Gegen das am 4 August v. I ergangene Urthetl ergriff Rispel die Berufung, indem er zugleich neue Zeugen für seine vom Beklagten bestrittenen Behauptungen namhaft machte. Es fand hierauf die Vernehmung dieser neuen Zeugen bei Gr. Landgericht der P. O. statt und ergab dieselbe gewichtige Anhaltspunk'e dafür, baß David Meyer den abgeleisteten Zeugtw eid durch ein falsches Zeugniß verletzt habe. Es wurden deßhald die Civilacten der Staatsanwaltschaft zur Kenntmßnahme mitgethcilt und sah sich dieselbe veranlaßt, die öffentliche Klage wegen Meineids gegen Meyer zu erheben, worauf die Eröffnung der Voruntersuchung erfolgte. Derselbe stellte zwar bet seiner Vernehmung durch den Untersuchungsrichter das ihm zur Last gelegte Verbrechen entschieden in Abrede; es wirb jedoch durch drei völlig glaubwürdige und durchaus unbescholtene Zeugen bestätigt, daß Rispel sich bei Abschluß des Mteth- vertrags bezüglich der Hanauer Mühte ausdrücklich vierteljährige Kündigung, sowie Stellung eines Bürgen auSbedungen habe, womit auch Mann einverstanden gewesen wäre. Die Geschwornen erkannten den rc. Meyer für schuldig, worauf der Gerichtshof denselben in eine Zuchthausstrafe von 2y2 Jahr, zu 3jährigem Ehrenverlust und zur Aberkennung der Fähigkeit als Zeuge oder Sachverständiger eidlich vernommen zu werden, verurtheilte. II Konrad Weitzel und Johanne« Schmidt von Brauerschwend wegen Urkundenfälschung. Dteielben waren angeklagt und zwar: 1. Konrad Weitzel, daß er am 24. September 1880 in der Absicht, sich oder einem Andern einen Dermögensvortheil zu verschaffen, eine öffentliche Urkunde, nämlich den von dem Eommando Großh. Infanterieregiments Rr. 115 zu Darmstadt am 24. September v. I. für einen Mann zur Fahrt von Gießen nach Renzendorf ausgestellten Requtsitionsschein, durch Veränderung ber Zahlen 1 in 10 rechtswidrig verfälscht und zum Zweck der Täuschung von derselben Gebrauch gemacht habe; 2. Johannes Schmidt, daß er den Konrad Weitzel zur Verübung deS vorbezeichneten Verbrechens durch Beredung vorsätzlich bestimmt habe, oder daß er von dem gefälschten Requ>sitionSschein, einer öffentlichen Urkunde, wiffend, daß sie gefälscht war, durch Berufung auf denselben, zum Zwecke der Täuschung Gebrauch gemacht habe. Im Laufe der auf Anzeige eingeleiteten Untersuchung hat Konrad Weitzel ein unumwundenes Geständntß abgelegt. Johannes Schmidt dagegen leugnet, daß er den Weitzel zur That angestiftet habe. Er behauptet vielmehr, baß sich Weitzel aus freien Stücken zur Thal bestimmt habe. Die Unwahrscke n ichkeit dieser letzteren Behauptung leuchtet indeffen em, wenn man erwägt, daß Weitzel für seine Person an der Verfälschung der Urkunde gar kein Jntereffe hatte. Dagegen glaubt Schmidt zugeben zu müssen, daß er Kenntniß von ber Verfälschung deS Scheine- gehabt habe unb bei der Beanstandung des Scheines durch den Schaffner über die Verfälschung geschwiegen habe. Rach der AuSsage eines Schaffners und des Stationsassistenten Köhler zu Gießen hat jedoch Schmidt ausdrücklich behauptet, baß der Schein auch für ihn ausgestellt sei und hat er noch auf sein gutes Recht gepocht. Beide Angeschuldigte wurden für schuldig erkannt, Konrad Weitzel in eine Gesängniß- strafe von drei Monaten und Johannes Schmidt in eine selche von einem Monat verurtheilt. Gießen, 24. März. Gestern Kurve von einem HandwerkSburschen beim Fechten ein Paar fast neue Zugstiefel und m einem anderen Hause eine Hose entwendet. Die Stiefel wanderten in ta« Pfandhaus. ES gelang der Schutzmannschaft oen Dieb ftn zu ermitre n Vermischtes. fGerichtSkosten.j Wir lesen in der „Bresl. Morgenzeitung": „Am 5. Juli v I. fand der Promtnabenwächter Gottlieb Langer auf der städtischen Promenade in einem Schutihausen ein Thalerstück. zwei Zehngroschenstücke, ein Silbergroschen und ein Sechspfennigstück Er lieferte diesen Fund pflichtschuldigst der Behörde ab, und es erfolgte unter dcm 8. Oct. 18m» seitens de« königl. Amtsgerichts ein Aufgebot und bie Anberaumung eines Termins für den 29. Deeember, zu welchem der Etgenthümer und ber Finder vorgelaben wurden. Da sich ein legttimirter Eigenthümer nicht fand, nahm die Sache ihren regulären Fortgang und unter dem 20. Februar d. I. erhielt der Finder Gottlieb Langer eine Kostennote von 5 JL 59 mit der Weisung, dieielbe binnen einer Woche an die königl. Stenn-Expedition für Gerichtskoften- Erhebung zu entrichten oder frankirt einzusender. Da der Fund aus einem Täalerstück im Werthe von 3 Jl, aus zwei ungültigen Zrhngroschenstücken, deren Silberwerth höchstens betragen wirb l JL 80 $ und zwe Münzen ohne Werth bestand, so repräsentirte derselbe überhaupt ungefähr Summa 4 JL 8>>H. Wenn, was vorauSzusehen ist, Herr ottlieb Langer auf seinen Antrag, dem er die Quittung über die bczahlten Kosten von 5 JL 59 beilegen wird nun wirklich die 4 JL 80 herausgezahlt etbält, )o kostet ibn die Freude über sein Ftnderglück außer einigen Gängen nur 79 Moral: „Was Du findest lasse liegen, ico eS liegt!" — Aus den Kinderjahren Alexander II. erzählt Adolf Werner im Feuilleton der „Magd. Ztg.": „Der Czarewitsch mochte etwa 10 Jahre alt sein — em schöner, lebhafter, ja wilder Knabe — als der Kaiser Nikolei durch einen tollen Lärm in den Speisesaal der jungen Großfürsten gelockt wurde. Er fand dort den Czarewitsch Alexander unter den Hanven feiner Brüder und Spielkameraden, Der Söhne des Grafen WilhorSki, des Generals Patkul, oes Fürsten Wasitschikow unb Anberer, auf der Erde liegen, hochroth im Gesicht, angstvoll röchelns und mit Händen uno Füßen um sich schlagend, während bie junge Gesellschaft sich jubelnd bemüht, ein um Alexanders Hals geschlungenes rothsetdcnes Tuch noch fester zu ziehen . . . „Kinder was macht Ihr da?" — ruft der Kaiser erschrocken aus. „Vater! Wir spielen so hübsch Czar. Alexander Nikolajewitsch ist Czar Paul — und da müssen wir ihn doch mit einem Tuck erdrosseln — aber der Spielverderber will sich das nickt gefallen lassen " Was wohl in jener Minute in d:r Seele d»s erblassenden Czaren Nikolai Pawlowitsch vorgt.-.g, alS er feinen fast erwü'gtcn Sohn aus den Händen der arglosen Spielkameraden befreite und ihnen aufs Strengste verbot, solch gefährlich Ezarenspielen jemals zu wiederholen! . . — fKaiser Alexander III.] Als Großfürst Alexander einst, so erzählt man sich, dem französischen Hofe einen Besuch abstattete, wies die Kaiserin Eugenik bei einem der prächtigen kaiserlichen Feste auf all' den Glanz der Frauenschönheit bin. welche den kaiserlichen thron umstrahlte, und richtete an ihn die verfängliche Frage, welche Frau er für bie schönste am Hofe zu Paris halte. Sie provocirte ein CompUment und hatte wohl nickt gevacht, daß i t eine wohlfeile Huldigung verweigert werden könnte . . . Der rulsiscke Großfürst aber er.viverte: „Ich bin ein Kosak und habe in dieser Beziehung ganz barbarische Anichauungen . . Jh kenne nur eine schöne Flau — das ist meine eigene." — Der älteste Peteran der großen Armee von Frankreich, der Vater Lambert, wie man ihn in semem Quartier, der Rue Balagny in PariS nannte, ist am 8. März Dort im Alter von 106 Jahren tn der kleinen Mansarde, die er seit 40 Jahren inne hatte, gestordcn. Der Vater Lambert war wohl der älteste Veteran der französischen Armee. Er hat als Frei williger In Kleber's Corps ein, machte die Feldzüge von Egypten, von 1805—1806 und 1812 mit. Am Abend seines Todestages saß er noch mit einigen Freunden bei einer Flasche Wein, als er plötzlich zurück'ank. Man eilte ihm zur Hülfe, aber der Alte war ohne Schmerz, ohne auch nur einen Seufzer auSzustoßen, verschieden. — fGestörte Trauung.] Dor Kurzem sollte wie man Dem „Golos" schreibt, in einem Dorfe des Rostow'fchen KreiscS eine Trauung stattfinden. Als die Brautleute vor dem Altäre standen, erklärte hie Braut, daß sie den ihr von ihrem Vater aufgedrungenen Bräutigam nich: heiratben wolle und bat, man möge sie mit einem onoeren Manne, den sie liebe und der eben falls in der Kirche anwesend sei, trauen In Folge dessen kam es in Der Kucke zum Streit und schließlich zur Schlägerei die damit endete, daß viele Personen schwer verletzt auS d.r Ktrcke getragen werden mußten. Der Vater der Braut, der sich den allgemeinen Unwillen seiner Mitbürger zug-zogen hat, bat seitdem die Kirche nicht verlassen, da er befürchtet, von d.n ihn belagernde Anhängern deS versckmäbten Eidams mißhandelt zu werden. — Die beste Methode für das Zerscknetden der Saatkartoffe.n ist nach W. Raü folgende: Drei bis vier Wockcn vor der Saat, also Ende März, lege man Die Saatfartoffeln namentlich also frühe und werthvollere Sorten, bet weichen durch Zerickneioen der Wertd der Saatkarioff'ln sich etwas billiger stellen soll, in eine Dachkammer und zwar ganz Dünn auSetnanocr. Rach vierzehn Tagen ober bret Wochen zeigen sich die Keim. alS kleine grüne Punkte uhd bann beginne man mit ber Theilung. Erft nach vier bis fünf Tagen, nachd.m bie Schnitt fläche etwas eingetrocknet ist, findet da8 Auslegen statt Auf diese Weise behandelte Sa i. Kartoffeln treiben vierzehn Tage früher, als ungekeimt gescknittene Kartoffeln, welche auf Den-, selben Grundstücke gelegt werden-, sie zeigen auck den ganzen Sommer em besseres lebhafteres Wacksthum unb geben etnnen größeren Ertrag. Trarback, im März. Bezüglich des BandwurmgespensteS im Et veröffentlicht die „Trarb. Ztg.^ folgende beachtungswerthe Mittheilung: „Im Anfänge Dieser Wocke wurve uns von Dem hiesigen Conditor Ä ein frisch gelegtes Hühnerei gezeigt, in dessen Eiwe s eine feste Masse sich befand, die tn unzähligen Würmchen, bczw dünne Fäden sich zerlegen lieft. Natürlicherweise urtbeilte Jeder, der nur oberfläckllch diese Substanz sah: „Da sind Würmer im Ei!" Genauere Untersuchungen mittelst des Mikroskops zeigten jedoch von lebenden Wesen keine Spur, aber ein sehr intertssantes Bild von Millionen in sich verschlungener Fädchen des Etweisstoffeß. Aehnlich wird es sich auch wobl mit den ^Würmern im Ei" verhalten, von denen in letzter Zeit wiederholt in Zeitungen die Rede war. — Ein interessanter Fund wurde dieser Tage im Staigfriedbof zu Cannstatt beim AuS« heben eineS Grabes gemacht. In einer Tiefe von !>/, Meter stieß der Todtengräber auf lenk rechte, auö Thonvlatten bestehende, regelmäßig gemauerte Canäle. Bei weiterem Nachgraben zeigten sich viele Reste von römiscken Dackziegeln und Thongefäßen und gestern endlich wurde der Boden eineS etwas 3 Meter breiten RaumeS bloSgelegt, welcker ohne Zweifel einem römiscken Hause angehörte. Die Nachgrabungen werden eifrig fortgesetzt und man ist auf das weitere Ergcbniß derselben sehr begierig, um so mehr, als ganz in der Räbe deß Fundortes ein römisckeS Castell gestanden haben soll, welckes vielleicht mit Dem aufgedeckten Bau ju- sammenhängt. Handel und Berkehr. Frankfurt, 23. März. 'Marktbericht.' Der heutige Heu- un^ Strohmavtt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität ber Ctr. JL 3.50—4.40 Stroh JL 3.00 3 30, Butter 50 Kilo 80- 90 H, Im Detail 1. Qualität bab Pfun' jtL 1.20- 0 00, 2. Qualität X 10—10 Eier das Hundert JL 4.50—5 50. Ochfenfleiscr per Pfund 60- 70 Kuh-, Rind und Farrenfleisck 45 55 H, Kalbfleisch 40-55 , HammeifleNL 40—63 H, Schweinefleisch 65 - xO H, Hn Hahn JC 15-—2.00, ein Huhn JL 1.00— 2 00, eine Ente JL 2.50 -3.50, eine Taub- 00-50 H, Gans JL 0.00—0 00. Has-n daS Stück vH. 0.00—0.00, Feldhuhn .00. (Durchschnittspreis pro Malter.) Allgemeiner Anzeiger. 1942) Das Neueste in Daiueii-Unihäiig'eu hleidersloffeu empfiehlt in reichster Auswahl und )u den billigiten Preisen F. Hol berg, Kirchenplatz. Alle Sorten Sämereien halte einem geschätzten Publikum bestens empfohlen. Bemerke noch, daß der Verkauf nur tn meinem Laden am?indenplatz stattfindet. • Achtungsvoll 1879) Carl Berger. |U n 3- Im 1 81 Ott. IK-U **« fi, tll ’■. ®t ßt 00) A Bram m. nul)Uctftcigcruiu!. Doniterstag den 81. März und Freitag den 1. April l. I, | pDcfm.il von Vormiitigs 9 Uhr an, I f/Ueo in den Reikkircker Gemeinde» i alb*T)(Brictfii Budiivalb, Nonne und ^chliberg. nachverzetchnetes Holz oet» ßeigert w tben al-: A. im Tiftrict Buchwald: 150 Rmlr. Buchen»Schelthoiz. 117 w Buchen» und E.chen» lk'üppelholz, 72.39 Wellen Buchen- und Eichen» «Osholz, 85 Wmlr. Buchen- und Eichenftöcke, 53 Eichen-B lustämme von 13—36 cm Durchmesier und b S zu 10 m L-'ige, 22 27 fm, 3 Nadel-Stämme, 85 Radcl»Derbhol-- und Neifig» stangen, B. im Districi Nonne: 6 Amte. Nadßl-Schett, 20 „ „ .Knüppel, 1350 Wellen „ »Reisdolz. 2 Xmtr. N »Stöcke, 450 „ Eichen'Scheit, 450 LLellcn Buchen»Re-Holz, 1«N>5 „ Radel» 7 Eichen-Ltämme 5,31 fe ent» ballend, 2 Nadel»Stamme 13frO F chicn'Bohnei'stangcn, 20 Stück Derbholz«Sraoqen, C. im Tiftrict Schlieberg: -LL? Willen Buchen»Durchso.stung, 350 „ Eichen, 325 „ Radel, 3 Radel-Stämme, 15 Radel»Derbdolz»Stanzen, 921 Fichten-Bohnen-Stanflen. Am ersten Tag- kommt ha- Holz w Buchwald, am zmeuen Tage im 1 strikt Ronnköppel nnb Schlirberg g. Vnste'gerung Oie 3u|ammci.lunft, tm Distrikt ÄudiTalb, ist am Eingang der Heeg» i'ifefdjitetfe, am zweien Tage im l strikt Roniiköppel (n der Nähe M 1 agenweg-. -keiskuchen, am 22. März 1881. k^rvßh. Bürgermeisterei Rei-kirchen. M09)_____Jünger. Immobilien Versteigerung. Wegzugeh^ber läßt der Unterzeich» «e seine zu Trais a. d. Lda. gelegene Lefraithe. bestehend aus Wohnbau-, Lnt'rhaus, Scheuer, Stallung und zremise, sowie Gemeinde! uyen, einer 6ionbercti Heller, einen G wüsegatten ut 2 Stück Land Dittwocb den A«. März er., Nachmittags 2 Uhr, tt.f dem Rathdaufe dahier öffentlich rtstbietmd versteigern. Die Hosraithe eianet sich vermöge Lur Lage zu einer Fabrik oder Ge» sb-.':sdauS. Lusttragende können jederzeit von der Inhung Einsicht nehmen. (1797 , Tra^S a/L"a., 18. März 1881. L 9i* ©tunetoalb, Äpotbeker. ircitay brn 25 ds. Rlts., Nackmürags 2 Uhr, ’»tT:cn in tuciimu Äürcau- 5 '2)hn mornlntteii, 1 Parthic Nüftsrangen, 1 KleidersLrank, 1 Kinderwagelchen ifirntlich meistbietend gegen Baarzahlung : -iinieiflert. | Gießen, den 22. Marz 18? 1. Ä7) Bühner, Gerichtsvollzieher. Eiskiibalni-Dirertions-Brzirk Hamwvcn XtöuiflHcbre (Eisenbahn Derriebs Amt Vaffel (Main-Wcser Babu). 1984) Die L'eseruna von 4000 cbm ^ch. kies in d^S Depot ha der Barinburg soll im W:ge öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt m:t der Aufschrift: ..Submission auf Lieferung von Kie," biS zum Lubmiisione.rermi'.e Mittwocd den 30. Marz c«, Bormittags 9 Uhr, bet der uvlerz^chnrteu Si| uba-n.Bau-Z.ispection (Gallus-Anlage 4 i eiuzureichen. Die Bedingungen können bei dem Bahnmeister Herrn Gerhard zu Gießen emgefeben und ebendaselbst Offerten-Formulare in Empfang genommen werden. Frankfurt a. M., den 21. März 1881 Königliche (Eisenbahn- Bau» Inspektion. Hol^vtrstcigeriing in den Waldungen des Großherzoglichcn Hauses der Obcrförstcrci Nieder-Ohmen. 2005) Es werden versteigert: 1) Mittwoch den 30. März auS den Distrikten Pferd-bacher Ho!z, Pfingstweide und Tiänklache: 393 Eiche:.stämme von 4—12 m Länge, 14—30 cm mittl. Durchmesier und 58 20 cbm Inhalt 29 Nadelstämme von 7—12 m Läilge, 14—19 cm mittl. Durchmesier und 4 80 cbm Inhalt, 26 Bucheiistämme vor 5 —10 m Länge, 33—50 cm mittl. Durchmesier und 23,80 cbm Inhalt, 98 Elcheuderbstaug-n von 3—6 m Länge, 10—13 cm mittl. Durchmesier und 6 01 cbm Inhalt, 95 Nadtlderbstaugen von 6—12 m Länge, 9—13 cm mittl. Durchmesier und 7,89 cbm Inhalt. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Vicinalstraße von BernSfeld uach Weitcrshain im Distrikt Pfingstweide. 2) Donnerstag den 31. März aus den Distrikten Heüigenberg, Buchwaldekops, Dingerwalo, T'üntkopf, Hmterst Huck, Osenberg, B lsberg. Hee^busch und Schmidtbusch: 45 Eichenstämme von 3—10 m Länge 14 — 26 cm mittl. Durchmesier und 6,72 cbm Inhalt, 260 Radelstämmv von 8—22 m Länge, 14—34 cm mittl. Durchmesier und 63,36 cbm Inhalt, 2 Buche>.stämme von 5—6 m Länge, 41—46 cm mittl Durchmesier und 1,66 cbm Inhalt, 23 Eicheuterbstaugen von 4—7 m Läige, 10—13 cm mittl Durchmesier und 1 54 cbm Inhalt, 392 Nadeld»rbfi »gen von 6—15 m Länge, 10—13 cm mittl. Durchm.sier ui d 34 92 cbm Inhalt, 95 Buchenderbstangkn von 3—4 m Länge, 7 —11 cm mittl Durchmesier und 2 48 cbm Inhalt. Zusammenkunft Vormittag- 9 Uhr am Distrikt Heiligenberg bu Lumda. 3) Mittwocd den 6. April auS den ® iß rieten Großer Finkenwald u: d Ttmmelberg: 382 Eiche« stama,e von 3 — 12 m Länge, 14—30 cm mittl Durchmesier und 74.74 cbm Inhalt, 241 Nadelstämme von 8 — 14 m Länge, 14—30 cm mittl Durchmesier und 68,71 cbm Inhalt, 5 Aspenstäutme von 2—8 m Länge, 20—30 cm mittl. Duichu.esier und 2.80 cbm Inhalt, 14 Eicher derbstangen von 4—7 m Länge, 10—13 cm mittl Durchmesier und 0,42 cbm Inhalt, 65 Nadelderdstangen von 6—15 m Länge, 10—13 cm mittl Durchmesier und 4,54 cbm Inhalt. Zusammenkunft DormtttagS 9 Uhr im D'stnct Großer Finken» wald auf der ulten Homberzec Straße am Eingang des Waldes. 4) Donnerstag den 7. April aus den Distrikten Erlen, Kammer» wald, Buchrcheer und Lmnes: 29 E chei.stämme van 5—10 m Länge, 15—40 cm mittl. Durchmesier und 11,71 cbm Inhalt, 182 Nadelßämme von 10—17 m Länge, 15—27 cm mittl Durchmesier und 111,32 cbm J .halt, 5 Buchenstämme von 3—5 m Länge, 3—78 cm mittl. Durchmesier und 7 93 cbm Inhalt, 1271 Nadeldeidstangen von 5—17 m Länge, 8—13 cm mittl Durchmesier und 122,14 cbm Inhalt. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr im Distrikt Erlen bei Flensungen. (SrünBera, den 21. Mär, 1861. Gropberzoglicde Dberfvrsterei Rieder-Ohwen. ______________Schober. Dampf Lchonfärberei, Druckerei und Chemische Waschanstalt von Louis JirmiOadj, Autzüach. 2006} Solideste und rascheste Ausführung aller geschätzten Aufträge. Färberei ä ressort für werthvolle Seidenstoffe. Straussfedern werden schönst ns gewaschen, einfarbig und schattirt gefärbt rc. portofreie Uebermittelung aller wenden Aufträge durch meine beiden Agenturen grl Louise Roth, Seltersweg. Damen Pauly ST Schmidt, Wallthor. Holzvcrstcigcrunij im (Sic^mrr Ltadtwnld . Montag be* Marz er., oo* rOormuiags 9 Uor au, soll tm Äirßener Stadiwalde in btni D'strict Oberhag nochverzeichnetr- Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith.Prügelh.Stockh. Reish Raummeter. Well n. Duchai 6 2 — 5(» Eichen 242 150 132,2 3990 Radel 6 20 12,3 410 Die Zusammenkunft ist auf dem Schiffenberger Weg an der Schneise dem Forstgarteo gegenüber. Hießen, 22. März 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Gi'ß-r. _________A. Bramm.____(1967 Arbeitsversteigerunii? Dienstag den 29. ds. MtS., RachmutagS 1 Uhr, sollen in dem Rathhaussaale xu öiu» ningen nachstehende Arbeiten wenigst» fordernd vergeben werden: JL Steinbrechen und Fahren, veranschl. zu 670,— Steinsetzen, , „ 83,75 Steinschlagen, „ M 530,— Steindecken, n n 32,50 Ehausstrarbeit, „ „ 198,90 Banketten abhub, „ „ 25,— Grabenaushub, , „ 30,— Grüningen, am 23. März 1881. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. I. A.: 2008)_______Seuling.___________ Hvlzverfteigerung im Leidenhofer Gemeindewald. Freitag den 2«. März l. I., Vormittag- 10 Uhr anfangend, sollen im Leidmholer Gememdewall, Distrikt „Altenheege" versteiger. werden: ca. 300 Rmtr. Buchen-Scheit und Prügelholz, „ 70 , Buchen-Stockholz. „ 700 „ Buchen'Rei-holz, sowie eine Parchie Buchen» und Eiche Nutzholz. Zusammenkunft in oben genannten Walddistrict. Allendorf a./8ba., 20. März 1881 1951) Bieber, Bürgermeister. Vcrstkigrrung. Samstag den 2tt. März er., Vormittags 11 Uhr, soll im Oswald'schen Garten dahier 1 (5 Haise öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden. Gießen, den 18. März 1881. 2014)____________ Hör». Nächsten Montag den L8. März er. loll meine Ziegelei einer nochmaligen Veisteigerung ausgesetzt weiden und zwar m 2 Abthetlungen. Zur ersten Abtheilung gehören tNe Ziegelei selbst, die innere Einrichtung, die Gestelle, Ztegtlbretter, Formen und Gefäße, eine Erkquetschmühle urb sonst vorhandene Utenstlieu die Item Flur 1/336 Ziegelei im Ort an der Stadt, , I./383 \ " j 3^5 3 Acker in den Bergen, w 1/385^5 ) - V-^38| g(fer Höchst an der 54of Dellershetmer Hohl zu der zwetten Abtheilung: Flur 1/336 der Nebenbau mit der Grenze, so wie dieselbe vor der Versteigerung vorgezeigt wird. Die Bedingungen liegen bei Großh. Ortszericht Hungen offen;^es soll die Versteigerung an Ort und Stelle stattfinden und erfolgt bei annehmbarem Gebot der Zuschlag. Hangen, 21. März 1881. 1950) Ph. Becker. Achmer Loncert-Verein PROGRAMM. 5jhirtou: b< von 2. Chr. ▼. Gluck. r> 3. Wallthor A. 145. miethen. Gesänge a) Früblingsfahrt 4. Berger 1880) 5. Der Flügel von ßlüthner ist aus dem Rudolph’schen Pianofortelager. I. Netter, C. 168. vermieden. I. Blitz. 1970) Gebrauchte Reitsättel empfiehlt affee per Pfund dt Her Vorstand. 1853) Stuhl, Marktstraße 23. 422) u 8 CO Gasthauc zum Löwen. Witzenbausen a. Werra. (1987 (196) Bal. I. Gr. Schulstraße 19. 1891) — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. 1,20, 1,30 1,40 1,50, 1 70, 1 90, ll o Q a T Ti Ti Ti Ti 2003) 1. F. Mendelssohn- Bartholdy. c) Liebestreu Ouvertüre zu Goethe’s L. Spohr. R. Schumann. L. Gordigiani. J. Brahms. L. van Beethoven, (2021 LouiS Senner. -att-ude etngitiogrn Zrist titthfi Dii RuSsühmia Iheilveifi ed bestellkn, da aber nicht ir Ti 77. Aufl. Mit 27 Abbild Preis 3 JL Lese cs Jeder, der an den schrecklichen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten jährlich Lausende vom sichern Lode. Zu beziehen durch (9. Pö nicke'tz Lchulbuchhandluna in Leipzig, sowie durch jede Buchhandluna in Kiesen. ^9 Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbstbefleckung fOnanic) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Werk: Dr. Retau's Selbstbewahrung. „Egmont“ (op. 84) am Sonntag den 27. März 1881, Abends präcis*) 5 Uhr. im <£lublaaL‘ unter Leitung des Grossh. Univ.-Musikdirectors Herrn A. Felchner und gefälliger Mitwirkung der Concertsängerin Fräulein Anna Schauenburg aus Crefeld, sowie des durch auswärtige Künstler verstärkten Vereins-Orchesters. OTfltflthnt n ihig uob lang, nimlli fügen offen, 1795) Meinen Ausverkauf von Möbel«, Spiegeln, Goldleisten, Borhangsstangen und Tapeten bringe ich in empfevienoe tzrtnnerung und wtrv das noch VorrLchlae »u auffallend billigen Preilen abgeaeben: namentlich noch sem gearbeitete Causeuffen mit gepolsterten Stühlen, Chaiselongues, gewöhnliche Kanapees, gepolsterte Sessel, Comptoirstühle, Strohstühle und Spiegel m «llm Größ.n, sowie noch einige spanische Wände und ein gebrauchter Schreibpult.; Chr. Reiber am Kreuz. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricker’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der R u d o 1 p h'schen Musikalienhandlung ä v4l. 2.50 (Sperrsitz ä JL 3.50) zu haben. *) Der Zutritt zum Concerlsaal findet nur durch den Nebensaal statt; während der Aufluhrung eines Stückes ist auch dieser geschlossen. Obst bäume aller Sorten, hochstämmige und Zwerg, halte zur Anpflanzung bestens empfohlen Buchenes und tannenes Brennholz, Eichen- und Buchen-Dohlen verschiedener Stärke bei (85 H. Keck. Symphonie Nr. 3 in A-mull (op. 56) . . Introduction und Allegro agitato, Scherzo assai vivace, Adagio cantabile, Allegro guerriero und Finale maestoso. Recitaliv und Arie aus der Oper „Orpheus“ mit Begleitung des Orchesters .... Larghetto aus der Symphonie Nr. 3 in C-moll (Op. 78) ........... ;u Haus-Verkauf. Hin Wohnhaus mit Laden in frequenter Lage, worin seither eine Metzgerei mit Wirtschaft verbunden betrieben wurde, ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei Theater in Giessen. (Cafe Leib). Freitag den 2S. Mär; Abonnement suspendu. Benefiz-Vorstellung für Hrn Emil Schubert. Auf Verlangen zum sechsten und letzter. Male: Krieg im Frieden. Lustspiel in 5 Acten von G. v. Moser und Franz v. Schönthan. Bnrgergesellschaft. GeneralrersammUtng r ei tag, den. 25. 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