20. Dienstag den 25 Januar Meßen er Wyciger __AnM- inl Iwfrtktt für hm Kreis Gießen. GrpeditionSbure«u r } Schulftraße B. II. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vrinzerlohiv ________________ Durch Vie Post be-ogm vierteljLhrlich 2 Mark 50 Pj» Vmt/chümö. Berlin, 22. Januar. Ueber den dem Bundesiathe vorliegenden Antrag des Reichskanzlers, zu genehmigen, daß ein Consularoerlrag mit Brasilien aus der Grundlage mit der brasilianischen Convention unter Einfügung der von Brasilien anderen Staaten gemachten wettergehenden Eoncefflonen abge- schloffen werde, erhalten wir folgende Mittheilungen: Nachdem der Reichstag vor mehreren Jahren befchloffen hatte, den Reichskanzler zu ersuchen, dahin zu wirken, daß ein Consularvertrag behufs Verbefferung der Lage der dort lebenden Deutschen adgeschloffen werde, wurde zunächst im Reichskanzleramte der Entwurf zu einem solchen Vertrage ausgestellt; dieser Entwurf war dann geraume Ze t Gegenstand von Verhandlungen zwischen der deutschen und bra- stliantschkn Regierung. Die Verhandlungen hatten jedoch keinen Ersolg, weil die Regierung von Brafillien deutschen Consuln nur die Besugniß zugesiehen wollte, in den auf die Schifffahrt bezüglichen Angelegenheiten dtrect einzu. greifen, sich dagegen entschieden weigerte, dieselben zur Mitwirkung bet Nach, laßregulirungen von deutschen Reichsangehörtgen zuzulaffen. Die deutsche Regierung legte aber gerade auf diesen Punkt ein großes Gewicht, um so den traurigen Folgen für die Zukunft vorzubeugen, welche die durchaus mangelhafte und veraltete Form der Justizverwaltung in Brasilien für die Deutschen bisher gehabt hat. Die kl,Li ste Erbschafttregulirung dauert dort nämlich Monate, ost Jahre, und zur Bestreitung der GrrichtSkosten braucht man in solchen Fällen in der Regel die Hälfte deS zu ordnenden Vermögen-, während ein Lvi^sul eine solche Angelegenheit m einigen Tagen und mit geringen Losten regeln könnte. ALS dann bald darauf Portugal und Italien einen beschränkten Eonsularoerlrag mit Brasilien abschloffen, trat die deutsche Regierung der Frage näher, ob es opportun sein würde, dem Vorgehen jener Staaten zu folgen. Sie kam jedoch in Uebereinstlmmung mit den gutachtlichen Berichten der deutschen Eonsuln in Brasilien zu einer Verneinung dieser Frage und zu dem Entschluffe, einen günstigeren Zeitpunkt adzuwarten. Nachdem nun neuerdings die Deutsch. Brafiitaner m Rio Grande do Sul in einer Pttition den Abichluß einer Consula. -Convention, wenn auch nur auf der gleichen Grund- läge der zwischen Brasilien und andern Staaten bestehenden, für unbedingt aothwrndtg erk ürt haben, glaubt man die Regelung der Sache um so weniger länger htnausschteben zu dürfen, al- der neuerdings abgeschloffene spanisch, brafilian.sche Consularverttag eine geeignete Grundlage für eine deutsch.brafi. liantsche Convention bietet. — Ueber den Seitens des Reichskanzlers den Bundesregierungen vorge- legten Entwurf von Grundsätzen für die Besetzung der Subaltern- und Unter- beomtrn-Stellen bei den Reichs- nnd Staatsbehörden mit Militäranaärtern wird Folgendes berichtet: Der Hauptzweck des Entwurfs ist ter, die Berück- sichttgung der Milrtär-Jnvallden bet der Besatzung von Subaltern- und Unter- beamten Stellen bei den Reichs- und Ltaaisbehörden, für das gesammte ReichSgeblet einheitlich zu regeln! Die diesbezüglichen preußischen Normen wurden schon vor dem Jahre 1870 vom Bundeerathe für das Gebiet des Norddeutschen Bundes befchloffen und durch das RetchS-Milttärpenstonsgesetz vom 27. Ium 1871 solche Normen für daL ganze RelchSgebiet vorgesehen, labern nach § 77 vieles Gesetzes die Subaltern- und Unterbeamten Stellen bet den Reichs- und Staatsbehörden nach Maßgabe der darüber oom Bundesrathe festzustellenden Grundsätze vorzugsweise m t Invaliden besetzt werden sollen, welche den LivilversorgungSschem besitzen. Eine solche Besatzung kennte aber bisher tm ganzen ReichSgebiete noch nicht erfolgen, weil jene vom BundeSraihe festzustellenden Grundsätze noch fehlen. Mit dem Inkrafttreten der letzteren wird für den gesummten Umfang des Reichsgebiets em gleichmäßiges Verfahren platzgre>fen, dergestalt, daß die von bayerischen und würrlemberglschen Militärbehörden ausgestellten Eivilversorgungsschetne nicht allein, wie es jetzt der Fall ist, in dem betreffenden Bundesstaate, sondern im ganzen Reichsgebiete Giltigkeit haben, und daß die von den Militärbehörden der Norddeutschen Bundesstaaten ausgestellten EivilversorgungSschetne tm ganzen Reichsgebiete zu einer Versorgung berechtigen. Berlin, 22. Januar. Ein längerer, „Die katholische Geistlichkeit vvd die kirchliche Zerrüttung" betitelter Artikel der „Proo.-Corresp." bespricht »ater Bezugnahme auf den Windthorst'schen Antrag die Frage der Veraniworr- lutkeit für den unzweifelhaft vorhandenen Nothstand und weist entschieden zu- rück, daß die Verantwortung dem Staate zuzuschreiben sei. Es sei nicht zweifelhaft, an welcher Stelle ein unmittelbarstes Interesse am Seelenheil der katholischen Bevölkerung obwalten sollte und wer ein größeres Jntereffe an r Förderung des Seelenheils haben müffe. Warum richte das Centrum feine Bitten nicht nach Rom, damit die bereits an Melchers ertheilte Erlaub- utß der Anzeige der Geistlichen wahrgemacht und damit ein großer Theil der Maigesetzgebung befestigt werde? Das angebliche non possuaus, die Unmög- Ii4feit des Nachgeben- der katholischen Kirche sei längst durch den Papst selbst hinfällig erklärt; wenn Windthorst bet seinem Anträge keinen Hintergedanken »nd nur die Noch der Kirche und deren Abhülfe im Auge habe, so wiffe er schon heute wohin er seinen Antrag zu richten habe. Heidelberg, 21. Januar- Vom 1. Juni ab wird H-idelberg endlich Garnison erhalten, und zwar das bisher In Lurlach stehende 2. Bataillon ces 2. badischen Grenadier-Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 110. Heidelberg ist bfe einzige deutsche Universität, der bisher eine Garnison fehlte. Die Univer- sttäts-Jrrenklinik in Heidelberg weist eine nicht unerhebliche Zahl sowohl an Kranken alS an Studtrenden aus (von October 1878 bis November 1880: 342 Kranke, 38 Studtrende); die Besorgniß, alS ob die Aufnahme in diese Klimt, eben ihres Lehrzwcckes wegen, dem Widerstreben der Krm km bezw. idrer Angehörigen begegnen werde, hat sich nicht alS begrübet erwiesen. Zum Prorector für daS Jahr 1881-82 hat die Universität Heidelberg den bekann- tm Germanisten, Geh. Hofratb Bartsch, gewählt. Der Profeffor der Ehtrur- gie, Cttrny, hat einen Ruf als Dumretchers Nachfolger nach Wien erhalten. Straßburg, 20. Jan. (Katserfeier). Der vorgestrige 11. Geburts- tag des deutschen Reiche- ging hier auch nicht ganz ohne Feierlichkeit vorüber. Im O'ficicr-Casino fand ein glänzender Ball statt. D'e hiesige Studenten- schäft hielt dagegen in zwei größeren Localen solenne Commerfe ab, deren einer von den Corps veranstaltet war; ingletchen hatte der Krtegeroerein zu einer ' profjen Festlichkeit seine Mitglieder versammelt, von denen ein bedeutender Tbe.l an dem de. kwürdigen Kriege 1870/71 selbst theilgenommen, der und jener wohl auch Zeuge der Kaiser-Proclamatton in Versailles gewesen ist. Straßburg, 21. Januar. Ueber die politischen Zustände im Elsaß schreibt die „Retchsl. Correfp.: Man muß gespannt sein, welche Partei hier den Sieg davon tragen wird, ob die der Autonomtsten, oder jene der Pro- Ostler und Klerikalen, und ob erstere wirklich E nfluß und Stärke genug besitzt, um der Regierung eine Majorität zu bieten, wie sie in einem constitutionellen Statt-wcsen nothwendig ist, eine Majorität, die nicht nur in wirthschasilichen Fragen und solchen der inneren Verwaltung die Regierung unterstützt, sondern auch ohne Hintergedanken anerkennt, daß die R.ichslande deutsche Lande sind, daß sie einen int grtrenden Theil des deutschen Reiche- bilden und daß da- deutsche Reich nie daran denken wird, Clsoß-Lothringen wieder herauszugeben. Jede- Liebäugeln über die Vogesen, jeder Vorbehalt, jede- Auflaffen einer Hintertbür müssen ausgeschloffen fein. Wenn im preuß.schen Abgeordnetenhause eine Hand voll Polen und zwei bis drei Nordschleswiger oder Welfen da- Recht Preußen- auf ihre Provinzen und ihre Zugehörigkeit zu dtesim L nde bestreiten und sich in fortlaufendem Protest gefallen, so thut das in Anbetracht der verschwindenden Minorität nichts zur Sache. Ganz anders liegen aber hier die Verhältniffe. Wenn der größere Theil der Landksvertrtter tm Namen der Bevölkerung mehr ober weniger deut'ich erklärt: „Wir sind keine Deutschen, wollen auch keine werden, wir sind Franzosen und werden es ewig bleiben"; so schließt das unseres Er. achtens ein Selbstgouvernement au- und die Duldung der fortgesetzten öffent- lichen Kundgebung solcher Bestimmungen würde schließlich zum Verbrechen gegen da- deutsche Vaterland. Die birecten Retchstag-wahlen, welche sich ber äußeren Beeinflussung im Gegenlatz zu den, wir möchten sagen, „durchgefiebten" rande-ousschußwahlen, entz.ehen, werden uns Aufschluß über die Gesinnung ber Majorität ber reichslänbiichen Bevölkerung bringen. Jnbeffen spitzt sich der Conflict zwischen den Eingang- erwähnten Par- teien von Tag zu Tag mehr zu. Die schon todtgesagte autonomistische Partei, welche bet den letzten Rtichstagswahlen so ziemlich Fiasco machte, seither fast von der B-ldfläche verschwunden war refp. sich mit den anderen Parteien mehr oder wmiger veralgamirt hatie, tritt wieder in den Vordergrund und erweist sich, wie zu Zeiten des Herrn v. Müller von den einheimischen Par- teien. als einige Stütze ber Regierung; ob als starke ober schwache, wird die Zukui ft lehren. Sie hat sich offen von den anderen Parteien lo-gesagt, mit denen sie nach der M tthttlung des ^Cl'äffer Journal-" umging, weil sie hoffte, jene zu sich herüberzuziehen. Das „Elsäffer Journal" gesteht aber Jefct selbst ein, efc habe sich in einem Theil seiner Land-leute getäuscht, alS eS sie für bereit hielt, die wahren Jntereff-n deS Lande- zu vertteten. Da- Blatt kann sich da mit anbmn L-uten östen; denn ber im Beginn de- zei- tigen Regimes verfolgte ideale Plan, durch äußerste- Entgegenkommen die extremsten Parteien zu gewinnen, war wobl auch ein kleiner Jnthum. Ob ein ferneres, sich weiter entwickelndes, constltutionelleS Regiment hier noch möglich fein wird, wenn die Autonomisten der Regierung die nothwendige Majorität nicht zu bvten vermöchten, ist mindestens fragl'ch. Vielfach ist die Frage schon von deutsche Seite verneint und die Möglichkeit bestritten worden; man hat mittelst eines JmgleurstückchenS die Sache dann so gedreht, alS eien die biefig-u Deutschen, ipeciell die Beamten, abgesagte Feinde jeder frei- zeitlichen Entwick-lung und Anhänger der absoluten Dictatur. Wir Altdeut- chen find mi dchers ebenso große Freunde einer möglichen freien Selbstregie- Tung und Selbstverwaltung, wie die Els. ß Lothringer, wir fürchten aber nach unserer Kenntniß der ©efirnungen eines großen Theiles der Bevölkerung, daß die ZMarktberickt Der heutige Heu- und ©troLmarft war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der (Str. JL 3.00—4 00 Stroh JL 2.00 3 30 Butter das Pfd tm Großen 1. Qual, je 90 -1.00, 2 Qual JL 0.85-90, im Detail das Pf:. ,X 1.20-0 00 2. Qual. 1.10—00. Eier oas Hundert at 6 — 8 30. Och'enflcilck per Pfund 65—70 Kuh, Rind- und Farrenfletsch 45- 55 Kalbfleisch 50—55 Hammelfleisch 45—55 Dckweinelletsck 75-80 H, ein Hahn 1.50—2.00, ein Hubn JL 1.50—2, ein? Ente .X 2.50—3.00, eine Taube 60—00 Gans jtt 4.0" ioo, Hasen das Stück JL 3.00—3 50, Feldbubn JL 2.00-0.00, Rehbock das Pfd. 70-00 Kapaunen JL 0—0.00, Wälschcr Hadn 6—8.0 Kartoffeln 100 #o. 6.00—7.00, Kohlrabi 5— 8 H, Blumenkohl 1 St. 3-'- 60 H, Wirsing 00-00 H, Gelberüben 1 Bund 12-15 H, Zwiebeln 1 Bund 0 H, Sellerie das Stück 0—00 Meerrettig 1 Stück 00— 00 Spargel dad Pfund 000-0 Romain-Salat 30—00 H, Endivien 10—0 H, Rothkraut 15—20 Weißkraut 15—25 Artückoken 50 H, Erbsen das Pfd. 00 521) Sehr feinen, ausgezeichnet von Geschmack und gut geräucherten Schwartenmaaen, » Pfund 75 H, empfiehlt bestens Johann Knips, Mehgermeifter in Großenlüder b. Fulda. Wiiilerliaiidscliulie, sowie eine Parthie wollene » Tücher und Kaputztt? empfiehlt zu herabgesetzten Preisen I H.Fuhr, Sonnenstr. 104. Allgemeiner Anzeiger. Volfisbildungs- und Gewerbeverein. 581) Eingetretener Hinderntffe halber wird der zweite Vortrag des Herrn Director Soldan nicht Dienstag den 25. Januar, sondern an einem späteren Tage abgehalten werden. ________________________________ Der Vorstand. Vandivirthsch. L'ocalverein Gießen. Gesellige Vereinigung Mittwoch den 26. Januar, Nachmittags 6 Uhr, 569) im Cafo Schnell, Brandgaffe. Hochfeine Stoffe zu Ball - Kleidern, Tarlattan mit Luber durch o.rkt, Tarlattan'S einfarbig und JaconettH n cen schönsten Farben empfi t'lt unter dem E'ntauiepreis J. Bärmann, 286) Hotel Einhorn. Prima Couvert, pro 100 35 Pfg., (518 J. P. Sann, B.smarckstraße. Bekanntmachung. Zur D rgebung der Arbeiten und Lieferungen behufs bau! d?*r I» stand- setzung deS vormaligen Hofg richts- Gebäudes, veransch'a.at zu 3500 JL. und her alten Anatomie, veranschlagt zu 1300 JL zu Kasernementezwecken, ist ein öffe» tlicher Submisfionstermn auf Donnerstag den 27. d. Mts., V^rmntag- lOl/z Uhr, tm Büreau der Garnison-Verwaltuna, Nahri.ngsbera, anberaumt. (510 Qualificirte Unternehmer werden hierzu mit dem Hinzufügen eingeladen, daß in dem bezeichneten Büreau Bedingungen, Kost-n Anschläge nnb Zeichnungen zur Ei. sicht« ahme auslieqen. ®i*6en, den 20. Januar 1881. Großb. Garnison Verwaltung. Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 31. Jan. 1881, von Vormittag- 9 Uhr an, soll im G (jener Stadtwalde in dem Dtftrict Wanne, Abtheilung Hölle, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheuh. Prügelh. Stockh. Rei4h. Raummeter. Wellen. Eichen 61 94 120 5200 Nadel 6 62 54 1870 B. Bau-, Werk- u. Nutzholz: 715 EichtN-Slämme mit 171,39 fm, 428 Fickten- und Kitfern-Stärnrne mit 90 fm, 7 Birkrn Stämme mit 1,07 fm, 110 Fichlenllanaen mit 1,05 fm 2 Rmtr. Nutzfcheitholz, Tie Zusamuie. ku> ft ist auf der Ehausiee nach Lich an der 6. Schneise. Gießen, den 24. Januar 1881. Großhe zogl. BÜ7g>rmeisterei Gießen. 588)__A Bramm._________ Holzverfteigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Dienstag den 1. Februar solle» tm „Lungbckg" bet Mühlsachsen versteg-rt werden: 2 Rrntr. Eicken-Sckeitholz, 15 „ B chen-u. Eichen Prüzel- boh, 23 ti Buch'», u. Eichen-Stock- bolz, 2050 Wellen Buchm-, Eichen- und Nadel'ReiSholz, ferner: 15 Eichenstämme von 26—50 cm Durchmiss r und 4 —10 rn Länge, mit 10,91 cbm, 160 Fichten-und Kl f-rn-Stärnme von 15—40 cm Durchmesser und 11 —20 m Länge, mit 74,35 cbm, 8 Buchenstämme mit 6,09 cbm und 540 Fichten Derbstangen mit 57,05 cbm Inhalt. Zusa -^menfunft Mo-gens io Uhr aus dem Müblweg unweit Mühlsachsen. Lich, 24. Januar 1881. 577) Wim genauer, Forstrath. Arbeitsversteigerung. Freitag am 28. ds. Mts., Nachmittags 2i/2 Uhr, werden in dem Ge-nernde-Versarnm- lungssaale zu Lang'Göns nachstehende Arbeiten, als: Stetn-Fahr-n, veranschl. zu 480,50 „ 'Sehen, „ „ 67,50 rr 'Schlägen, „ „ 595 — „ 'Endcken, „ „ 81,— durch öffentl che Versteigerung in Accord vergeben. Lang-Göns, am 22. Januar 1881. j Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. ' I A.: 560) Seuling. 147 Emil Jilchbach. CO ?ur allein echt, wenn die vorgedrmkte ■ mtf h.n rc».,-,.ä.c.» Schuhmarke aus den 6ti quellen steht. 15 700 3 283) Sonnenstraße. 79) Fr. Seibel. tf m ft 558) Stein-Brechen, veranschl. zu 189,— n 545) n n 559) Huste-Nicht 23 55 4410 35 62 'Fahren, -Sehen, 'Scklagni, -Emdkcken, 2160 3 31 Groß Linden, am 22. Januar 1881. Großh. Bürgermeisterei Groß-Linden. 32,— Accord 3 A.: S e ultng. Heuchelheim, am 22. Januar 1881. Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim I. A.: Seul ing. !§üllhant>slhuhc! Spitzen und Krausen rc. empfiehlt billigst 195,— 29,— 275,— 29,— 22,50 Abends 8 Uhr, tm Cafe Ebel. Tagesordnung: 1) Eingänge. 582) Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mittbeiluna, daß unser lieber Vater ö Pollconductcur Marlin Hellmold am 19. d. Mts. von seinem sehr schweren Leiden durch den Tod erlöst wurde. Mainz und Gießen, den 22. Januar 1881. Die trauernden Kinder. Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 27. Januar, Nachm.ltagS 2 Uhr, sollen indem Rathhaussaale zu Heuchelheim nachstehende Straßenunterhal- tungr arbeiten wenigstfordernd in Accord vergeben werden: SteiN'Brechen, veranschl. zu 100 — Vaseline, vorzüglichste Heilsalbe gegen Frost- und Brandwunden, empfiehlt Feinster Dorsch-Lebkrthran, fast geruch- und geschmacklos in Flaschen t 60 JC 1 und utL 1,70. (86 Derselbe eisenhaltig 1 JL. pr. Fl. C. F. Semmler. Arbeitsversteigerung. In dem Rathhaussaale zu Groß- Linden sollen nächsten Freitag den 28. ds. Mts., Vormittags 10% Uhr, nachstehende Unterhaltungs Arbeiten der Straßen, als: je. Maiz und (faiamrlien von L. H. Pietsch L Co. Breslau. Husten. Durch Ihren Huste-Nicht (Malz- (kxtract) bin ich von meinem drei Monate lang dauernden Husten so bald befreit worden, daß ich mich veranlaßt sehe, Ihnen hiermit meinen wärmsten Dank auszusprechen. Wieruszow bei W'lhelmsbrück, den 17. Mai 1880. 537) Georg Maluga, faifferl. russ Zollkammer-Director. Zu haben in Gießen bei Wilh. Weldlr k Flasche 1, 1.75, 2.50. ä Beutel 30 und 50 Alte, dienstunbraucbbare Pferde werden in der Großher^ogl. Veterinä^^nstalt a gekmft von 573) Philipp Kerber. 580) Ein Garten in der Schwarzlach zu verkaufen. Näheres bei Ferd. Schmidt, Wehsteinsgasse A. 40. Abhebung von Banketten, veranschl. zu öffentlich wenigstfordernd in vergeben werden. 586) Blühende Hyazinthen, Tulpen, (kamellten, gefüllte Maneln unb sonstige blühende Topf- und Blattpflanzen in großer Auswahl Die Handklsgärtnerei von Friedrich G-eorg, vormals C Deines. Täglich frische Berliner Pfannkuchen ff* W. Hartmann, Eonditor, ®t>4) Neustadt 336 — 25,— 300 — 30,- Montag den 21. Februar, Morgens 11 Uhr, soll auf dabiesigem Ortsgericht das den Heinrich Waldschmidt II. Eheleute von Heuchelheim gehörige Grundstück Flur. Mir. 16/zt2 3306 Acker auf der Hohleiche, 2. El. meistbietend versteigert werben. Gießen den 8. Januar 1881. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. 259) M ü l l e r. Keilgeöotenes. 275) la. Stück-, Nuß-, melirts Kshlen, trockene Braunkohlen, kleingemachtes Tannenholz, Feueranzünder b. Emil Pistor. Abonnement - Einladung. 583) Das am nächsten Donnerstag den 27. Januar beginnende und 12 Vorstellungen umfassende Abonnement wird nebst gut gewählten älteren Lustspielen auch verschiedene für hier erworbene Novitäten bringen: -Krieg im Frieden", „Neue Verträge", „Am Eafinoball", „Der deutsche Michel", , HauS Lonei", „Die Sternschnuppe", „Der Teufels- felsen", Die Nihilisten , „Ein deutscher StandeSherr", „Ein kleiner HauSteufel", „Der Herrgottschnitzer von Oberammergau", „Eine vollkommene Frau" rc. Allenfallsigen Wünschen der geschätzten Theaterfreunde werbe ich jederzeit gerne nachkommen. AbonnementpreiS: 1 Dtzd. Sperrsitze 12 JL 1 Dtzd. 1. Platz 9^1 Dtzd. 2. Platz 6 Die Liste zur gefälligen Einzeichnung circulirt morgen und übermorgen und ist zu recht zahlreicher Betheiligung bestens empfohlen. Hochachtungsvoll __________ J. C. Schubert. 589) Unter in cf en, Untrrbofcn, Wildleder, und «ucfskin Handscbube, Glape.Hondscbube r>on Mk 1 40 an, Kragen von Mk. 3.- per Dutzend an, aXanfd>ctt<*n, Cravatten u. s. w. Holzverfteigerung in der Konigl. Oberförsterei Brand- obernborf. Dienstag den 1. Februar er., Vormittags pr. 10 Uhr beginnend, werden in den fi-cal scheu Wald- bist tct»n Emhauscrseld 9, Streitwald 13 und Grebenwalv 4 utv 5 des Schutzbezirks Cleeberg und Weiperfelden in der Näht des Zeckenhauses an Ort und Stelle ve-steigert: 189 Stück E che- -Stämme mit 35,64 „ -Fahren, „ -Setzen, „ -Schlagen, „ 'Eindicken, Grabcnarbeit, Hamburger Nauchsleisch im Anschnitt empfi.hlt (337 Emil Fischbach. 448) Für aufgesprungene Haut empfiehlt als vorzügliches Heilmittel Naselinfeife und Giycerinfeife undurchsichtig. I. P. iHÖbd, Seifknfirder. Geschälte Victoria-Erbsen, Tbüringer kleine Dohnen, Heller-Linsen, von ausgezeichneter Kochart, empfiehlt Festm. (»on 0,10—0,57 Festm.) zu Gruben-, W igner- und kleinerem Zimmerholz geeignet, S'ück Echen-Stangen I. und II. Claffe, Stück Eichen-Stangen III Cl., Rn tr. E chen Sckeit u. Knüppel, E chen.Reiser III. C'., Rmtr. Eicken-Stockholz, „ Buchen-Schelt- u. »Knüppel, Buchen-R.iser III. Cl., Rmtr. Weichbolz Knüppel, Stück Nadelholz-Stämme mit 6,68 Festm-, Siück Fichten-Stangen I. und II. Cl., F'chten-Stangen V. und VI. Cl. (Bohnen- und Hopf nstangen), Rmtr. F'chteN'Scheit- u. Knüppel. 2) Recknungsablage. 3) Neuwahl. Der Vorstand. F. C. Weber, ____Bahnhofstraße.________ DuchcneS und tannenes Brennholz, Eichen- unh Buchrn-Dohlkn verschiedener Stärke bei (35 ___n. Heck- 311 verkaufen: tarjer Canarienvöael, letzter Zucht, feine chläger, per Stück ä 8 unb 10 Wo? sagt die Exped. d Bl. Zusammenkul-ft am Zechenhaus. Die Herren Bürgermeister werden um g'sällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. Brandoberndorf, 22. Januar 1881. Der Oberförster: 574) Bender. flerr l*r. Kd. Brebui bält am Dienstag den 25. Januar er., Abends präcis 81, Ubr tm gropen Saale des Römischen Kaisers Wetzlar ei“en ^Zortrag über „Unsere Zugvögel unterwegs und in der Fremde". Eintrittskarten zu JL 1 und für Schüler zu 50 sind in den Buchbandlun-en von Ferd. Schnitzler und I. Jmgardt bis Abend« 8 Uhr zu haben._______________(49g Handelsverein. Meinen verehrten Geschäftsfreunden theile ich hierdurch ergebenst mit, daß sich meine Geschäfts- locale von heute ab in dem alten Beiber’schen Laden, Lit. C. 46, schräg gegenüber meinem früheren Cocnf, befinden. Die bedeutend größeren Räumlichkeiten in zwei Stockwerken erlauben mir mein Geschäft nach jeder Richtung hin auszudehnen und besonders mein antiquarisches Lager zu vermehren. Zch bitte deshalb um Offerten von Leihbibliotheken und einzelnen Werken, die ich zn guten Preisen ankaufe. Indem ich mich Ihnen somit bestens empfehle, zeichne ich mit vorzüglicher Hochachtung 590) Fr. Ernst Fehsrnfeld, E. Kcintmann'slhe Univ.-VuchhaMung und Antiquariat. Aermielhungen. 578) Ein Logis im mittleren Stock, bestehend aus 7 Zimmern nebst Zubehör, ist im Gartfeld zu oermiethen. Auf Verlangen auch Stallung. Zu Erfragen in der Exped. d. Bl. 581- Die durch Versetzung des Herrn Major Rau vacant werdende Wohnung kann per 1. Mai anderweit vermiethet werden. Reflectanten wollen sich gefl. wenden an Rudolf Wolff, _________________ Oberer Riegelpfad. 88) Der untere Stock meines Hauses von 5 Zimmern nebst Zubehör per ersten April zu oermiethen. L. Bersch, AUcenstraße E. 102. 89) Ein Logis im 1. Stock sofort und ein kleines Logis im L Stock pr. 15. Jan. ä H. VT. Ernst. r der Ricke r’schen Luch- Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Univ.-Druckerei (Fr. Ehr Pietsch) in Gießen. der Feuerwehr und Allen, welche bei dem am Samstag in meiner Wohnung entstandenen Brande so rasche und sichere Hülfe leisteten. 453) Eine Wirth schäft, mitten in der Stadt gelegen, zu verpachten. Näheres durch I. Blitz. *) Der Zutritt zum Concerlsaal findet nur durch den Nebensaal statt; während der Aufführung eines Stückes ist auch dieser geschlossen. „ L. van Beethoven. Im Kühlen Grund. Dienstag Abend: Abschieds-Concert der Sänger- und Komiker-Gesellschaft Familie Müller (4 Damen, 3 Herren). Anfang V28 Uhr. — Entrt frei. (587 von C. M. v. Weber. „ Max Bruch. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in handlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der R u d 01 p h'schen Musikalien- handlung ä je. 2.50 (Sperrsitz ä JL 3.50) zu haben. 487) Ein tüchtiges Mädchen für die Kuche gesucht. W0J?Jagt_bi£ Exp. b. Bl. 495) Ein junger Mann süchUnter beicheidenen Ansprüchen Stelle auf einem Comptoir oder Büreau Gefl Off. wolle man unter W. K. an die Exped. d. Bl. gelangen lassen.________ 591) Gesucht eine Lauffcäm Alicenstraße E. 105, 2 treppen. 449) Tüchtige Abonnenten-Sammler finden lohnende Beschäftigung. Näheres täglich von 5 bis 8 Uhr Abends Neuenweg B. 194, 1 Tr. rechts. 84) In meinem neuerbauten Hause am Ludwigsplatz ist der zweite Siock zu oermiethen. W S ipp. 78) Wenzel's Garten gegenüber, B. 163,3, mittlerer Stock, 5 Zimmer zu vermtetben. ________ 75) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen. PH. Kreiling im Gambrinus. 72) Ein Logis von 4 großen Zimmern , in nächster Nähe des Wenzel's Garten, mit Gartenantheil und allem Zu- bebör, zu oermiethen durch Blitz. 71) Das seither von Herrii^Rechts- anwalt Barth bewohnte Logis, der dritte Stock und Mansarde meines Wohnhauses (Neue Anlage) ist bis 15. März anderweit zu oermiethen.___________ I Alker. 517) In meinem Hause an der Grün^ berger Straße ist ein Logis von 4 Zimmern mit Zubehör zu oermiethen. Carl HaaS, Kalkbrennereibesitzer. 489) Ein kleines freundliches möblirtes Zimmer zu oermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. _________________ 483) Ein Fanulienlogis zu oermiethen Seltersweg Lit. C. 60. 452) Ein ParterrelogiS von 8— 6 Zimmern mit allem Zubehör, an der Ecke der SchillerstraHe und Anlage zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres durch I. Blitz._____________________ 247) Der obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. April zu beziehen. Louis Lotz, Reichensand. I Theü. 1 Ouvertüre zur Oper: „Oberon* . . . . 2. Concert für die Violine op. 26 . . . . a) Vorspiel, b) Adagio, c) Finale. 3. Symphonie Nr. 8 (F-dur) op. 93 . . . a) Allegro vivace e con brio, b) Alegretto scherzando, c) Tempo di Menuetto, d) Allegro vivace. H Theü. 4. Ouvertüre zur Oper: „Die Abenceragen“ . 5. Fantasiestück für die Violine mit Begleitung des Orchesters op 33....... 6. Concert für Horn mit Begleitung des Orchesters op. 8......... 7. Airs hongrois für Violine mit Begleitung des Orchesters..... 582) Ein großer Hund, schwarz mit weißer Brust und weißen Zehen (Hündin) entlaufen. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. ________________Aug. Schlesstnaer. 585) Ein junger Kaufmann wünscht ein nicht zu großes möblirtes Zimmer zu miethen. Offerten sub F. 8. an die Erv. d. Bl. erbeten. 576) Ein gebrauchter Kochofen wird zu kaufen gesucht. Zu erfragen __Neue Bäue B. 83. 572) Sofort ein Mädchen aus anständiger Familie ges. Waschen, Bügeln, etwas Kochen u. s. w. verl. Näheres zu erfahren durch Aug. Rhein, Butzbach.