Nr. 300. Samstag den 24 December 1881. Aießener '•Xii;eii]cr Aiiikisr- nnb Amtsblatt für den Kreis (Gießen. Vureau r Cchulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme dey Montag-. Preist vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pk. Amtlicher Hheil. Betreffend: Die (Entfernung der Bäume und Sträuche an den Ufern des LumdastuffeS, Local-Nolizei-Ziegfemml. luf Antrag der Wiesen- und Ortsvorstände von Geilshausen, Odenhausen, Keffelbach, Londorf, Avendorf a. Lda , Treis a./Lda., Mainzlar, Staufenberg, Daubringen und Lollar wird mit Ermächtigung Großherzoglichea Ministeriums des Innern und der Justiz vom 16. December 1881 zu Nr. M- d. I. 26013 und unter Zustimmung des Kreis - Ausschusses deS KreiseS Gießen zur Beseitigung der den Wiesen ftbi nack- theiltgen uit> den Wafferlauf hinderlichen, an beiden Ufern des Lumdaflusfts befind! chen Bäume uib Sträuche aus Grund deS Art. 78 der Krei-- Ordnung vom 13. Juni 1874 d«S Art. 24 der Wiestnpolizii-Ordnung vom 3. Juli 1844 und deS Art. 18 des Gefetzc- vom 18. Februar 1853, dir Aufräumung und Unterhaltung der Bäche betr., folgendes Locaipolizeireglement für die oben genannten Gemeinden erlösten: § 1 Alle an beiden Ufern, sowie im Bette deS Lumdaflustes befindlichen Bäume, deren Stamm in einer Höhe von einem Meter über dem Boden einen Durchmesser von 30 Zentimeter und darüber har, find im Winter 1881/82, und zwar längstens biS zum 1. April 1882, über dem Boden abzuschneiden und zu entfernen. § 2- Alle anderen alsdann an den Usern noch übrig bleibenden Bäume und Sträuche müsten im Winter 1882/83, und zwar längstens bis zum 1. April 1883, am BodlN obgeschnitten und beseitigt werden. § 3. Don dem letztgenannten Zeitpunkte an find alsdann alle drei Jahre (das erste Mal also wieder längsten- bis zum 1. April 1886) alle Bäume und Sträuche an beiden Ufern über dem Boden abzuschnetden und zu beseitigen. Gießen, den 22. December 1881. Großherzogliche- Dr. Boi S 4. Da- Großherzogliche Kreisamt kann jedock nach Anhörung de- betreffen- den Wiesen, und OrtSvorstandes da- Stehenlasten von Bäumen und Sträuchen am Lumda-Fluste aus besonderen Gründen gestatten. S 5. Diejenigen, welche vorstehenden Bestimmungen nicht nachkommen, werden aus Grund deS Art- 31 deS Feldstrafgesetzes und des Art. 78 der Kreis- Ordnung mit Geldstrafe biS zu 30 JL bestraft. Daneben ist die Ortspoizeibehörde befugt, die Entfernung der fraglichen Bäume und Sträuche auf Kosten der Eigenthümer zu veraulasten, wenn Letztere einer speciellen schriftlichen Aufforderung der Ortspolizei unter der Androhung, daß die Beseitigung der Bäume und Sträuche tm Falle sie nicht rom Eigenthümer binnen der ftstzusetzenden Frist erfolge, nicht nachgekommen find. Die durch solche Anordnungen entstehenden Kosten find auf administra. rioem Wege durch Vermittlung der Gemeindekaste beizutreiben. KreiFaml Gießen. k di a n ii. Betr«,send: Wt« oben. ®legen, am 22. December 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gropherzoalichen Bürgermeistereien Avendorf an der Lumda, Daubringen, Geilshausen, Keffelbach, Lollar, Londorf, Mainzlar, Odenhauseu, Staufenberg und Treis an der Lumda. Wir beauftragen Sie, das vorstrhind abgedruckte Reglement zum Vollzüge zu bringen und zu dstsem Zwecke alle diejenig'n, welche Grundbesitz mit Bäimen und Sträuchen an den Ufern der Lumda haben, nach besten Inhalt geeignet unter bem Ansüzen zu bebeuten, daß in diesem Winter, und zwar läk gsters b,s zum 1. April 1882, alle hochstämmigen Bäume (deren Stamm in einer Höhe von einem Meter über dem Boden einen Durchmeffer von 30 Lei time ter und darüber bat) über dem Boden abgehauen und entfernt werdet muffen. Damit die Interessenten genaue Kenntniß von dem Reglement erhalten, soll jedem derselben ein besonderer Abdruck deffelben durch L>ie zugestellt werden, -^ie wollen daher binnen 8 Tagen berichten, wie viele Abdrücke d s Reglements Sie aötdig haben. beS Großfürsten Wlabimir. Gras Schuwalow, berfclbe, welcher im voitgon f Jahre Herrn Demidow, Fürsten St. Donato, im Iachtclub 8 Mill. Frcs., J bereu Auszahlung freilich ber verstorbene Kaiser verbot, im Kartenspiel abgewann, war bisher persona grata beim Großfürsten Wladimir, bem eigentlichen Ches ber heiligen Liga, wenn auch ber nominelle ebenfalls ein Graf Schuwalow, der Cov manbeur bes Garbe-Corps, ist. Er ist ein sehr ehrgeiziger Herr, ber selbst barauf hinaibeitet, Ches ber Schutzwache bes Kaisers und später Minister bes Innern zu werben. Er ist ein bartloser, sehr kluger, in Jntrtguen jeglicher Art bewanderter Mann, dem jedes Mittel paßt zur Erreichung seiner ehrgeizigen Pläne. Nun war vor Kurzem, wie der „P. Z." geschrieben wird, beim Großfürsten Wladimir ein Mann erschienen, der versprach, gegen die Auszahlung von 25,000 Rubel alle Pläne der Social- Revolutionäre zu enthüllen und so Gelegenheit zu bieten, die Bewegung mit einem Schlage zu unterdrücken. Der Adjutant Schuwalow hatte davon Wind bekommen und beschloß, um bas ganze Verdienst bei der Sache sich an- zueignen, aus eigener Machtvollkommenheit, bie ihm gewiffe Rechte über bie Kaffe ber Liga verlieh, zu handeln. @r zahlte dem Manne die 25,000 Rubel aus, dieser jedoch verstand es, wohl auf Nimmerwiederschen zu verschwinden, ohne auch blos bie geringste Aufklärung zu geben. Hiervon erfuhr bie sehr energische Gemahlin beS Großfürsten Wladimir, Maria Pawlowna, die eine sehr bedeutende Rolle spielt. Sie machte Schuwalow Vorwürfe, dieser wurde unehrerbietig, so daß sich die Großfürstin bei ihrem Gemahl beklagte. Dieser unterbreitete die Sache dem Kaiser und 3 Tage später war Schuwalow aus dem Dienste entlasten. Amerika. Washington, 21. Decbr. Der Nachlaß des Präsidenten Garfield erweist sich als viel bedeutender, tote man vermutder batte. Außer dem eleganten Hause in ber Stabt Washington unb seiner Farm ist auch bas bewegliche Eigenthum bes Verstorbenen gerichtlich auf 100,000 Doll, abgefchätzt. 6)ie burch bie lange Krankheit erwachsenen Unkosten unb bie Auslagen des Leichen- begänguistes werden ohne Zweifel vom Cougreß gedeckt werben. Es scheint bemnach kein Grunb für eine Pension für feine Wittwe vorzuliegen. Frau Lincoln, bie Wittwe bes ebenfalls ermordeten Präsidenten Lincoln, bagegen soll fich, ba sie fortwährend krank ist, in Noth befinden, b. h. bie vom Congreß bewilligte Pension von 3000 Doll, jährlich soll nicht ausreicheu unb es soll nun ber Congieß um Erhöhung ihrer Pension ang7gangen werben, was unzwet- selhast bewilligt werben wird. Washington, 21. December. Der Senat hat eine Resolution angenommen , durch welche der Schotzsecretär Folger um Mittheilungen ersucht wird über die von Frankreich und Deutschland aus amerikanische und englische Manufaktur-Waaren gelegten Zölle und über die Lohnsätze der Arbeiter in diesen Ländern. Telegraphische Depeschen. Wolfes telegr. Correspondeuz-Bureau. Berlin, 22. Decbr. Der „Reichs'Anz." bringt eine Bekanutmackung des Obetpästdenten von Heffe. -Nastau, daß d.e Amtsthätigkeit deS Bischofs Kopp von Fulda am 27. December beginnt, und die staatliche V-rmögensoer- waltung der Diöcese Fulda an diesem Tage aushört. Verwischte». Besfungcn, 21. Dezember. Die Lehrlinge des Gärtners Schulz dahler, welche mit Holzspalten beschäftigt waren, gerieihen heute Vormittag in Streit und schlug der ältere dem jüngeren mit dem Beil den Hirnschadel ein, der Geschlagene war alsbald tobt. Der Thatcr ist flüchtig geworden. , _ u Darmstadt, 22. Dezember. Bezüglich des gestern in Beflungen vorgekommenen Todt- schlags haben wir noch nachzutragen, daß der Getödtete der Gärtnerlehrling Stein ist und daß derselbe nicht alsbald, sondern auf o in Transport nach dem LandkrankenhauS starb. Der Tbäter, der 16jährige Gartnettehrlmg Rühl ist noch nicht ermittelt. Nachdem Stern den tödtlichen Sch.ag mit dem Beil erhalten hatte, forderte Rühl «inen dritten, bei der Thal anwesenden Lehrling auf, er solle stillscbweigen, am Abend wollten sie den Erschlagenen begraben. — In der technischen Mustersammlung des Landesgewerbe-Verein« sollen demnächst Heizvcr'-uche mit einem »mportirlen amerikanischen Regulw-Füllosen und einem von Grbr Buderus nach Lönhold's Patent gefertigten ähnlichen Ofen stattfinden. Die Versuche sollen durch gt em Brief des Bäckers H. in Berl'n an den Reichskanzler vor, in welchem er den Fürsten um Ueberfenbung von 3 JC ersucht, um seinen Gebuttstag am 23 December feiern zu können. Jedenfalls ein origineller Zweck, zu dem Herr H. sich das Geld erbittet. Fürst Bismarck hat indeß die Annahme des betteffenden Briefes ist vor eil vorhai'der Beiträge i Zwecke de hiernack a gtbäube st streit hat obgespielt feiner Art leibhaftig (tliino. D nach Den! erkaust ur erworbene: nun wohl nicht „oerl denn er ei ihn aus f bestellte d ErlanM Curators i drücken ju in einem 10. Avr'l unb 8 Ji gemaßten von 9 Mc erlegt wer direet, erli Diffamat cefses (Els haben wü Der Lcha Bezirk Fra Hunderts, bestritt die vergilbten endigen m bochnolhv- eine föftlii hundert ii 1776 „Eil dabei das Von biefe liefen seist Testament naiven V, eme Forde worden, * JU bestehn unb clul h wieher der worunter gegangene Siebentel verloren- als in der Wer nod M hc «e Die 1 Vinz V Trundstü unb 15/ finb qiif brzw. bet Meid, 9(ltenb ji Tießen Sü? Äi .... Kreit« unl„ ^Qßen, j ^^rthiE (s ’V^elboni ^gern iliodhe , Ha, ^stehlt L Morgen« 9*/> (Godcftc für Nachmittag- 5 Doch die Erben wandten sich dtrect an — — Friedrich den Großen und verstände., auch, den König für ihre Ansichten |u gewinnen Kurz entschlossen resoloirtc der alte Fritz, .daß von dem W keinerlei codicille» mehr angenommen w rden dürsten, da dieser mit den vielen Zettel- nur mJwtire und die rechimSß'gen Erben nicht chagrinlrt werden sollen.- _ , _ „ . . — Au« Plattling (Baiern) schreibt man Große« Ausseden erregte die am Tage Maria Empiängn ß von der Kanzel erfolgte Excommumcation der rocomotiv führer-Aspiranten-Frau M H Dieselbe datte mit ib.em jetzigen Gatten einen Vertrag abgeschlossen, daß. während ihr Mann protestantisch 'st, die Kinder katholisch getausi und erzogen werden sollen. R ichdem sic aber verheirathet waren schlossen beide Eheleute wieder einen andern Vertrag, welcher dahin geht, daß d«e Kinder protestantisch getaust und erzogen werden sollen So ist da- erstgeborene Kind denn auch pro teftant'sch getauft woidcn. Auf Grund dessen hat die oberhinsichc Stelle über Frau M jp die Excommunication au-gesprochen, welche nach der Predigt von der Kanzel verlesen wurde. _________________________ bk Kleinkinder-BewahranÜalt) Uhr Gymnasiallehrer Stamm December (2. Weibnachtlstiertap): Kirchliche Anzeige» der evangelischenGcmcinde HitiUfitn Gottesdienst: Montag den 2« Morgen- 9«/, Uhr: Pfarrer Schloiier. (Lollekte für die Armen unkifr Gemeinde.) Nachmittag- 5 Uhr: Dr. Buchold Sonntag, den 25. Dezember (1. Weibnachtßfekrtag,: ‘ Uhr: Pfarru Dr. Naumann. Samstag den 31. Dezember (Sylvesterabend): Abend- 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. (Unter Mitwirkung de- Kirchengesangvereink ) nn der SvlveNernacht wird, vielfach gehegten Wünschen entfvrechend. noch schluß de« Kirchenvorstande« um 12 Uhr mit allen Glocken geläutet werden.) Die Psarrgeschäfte für die Wocke vom 25. bi- 31. D'-'mber besorgt Pfarrer Dr Naumann. NrhiflTabrrletil« Milgetbeüt von dem Agenten de« norddeutschen Lloyd in Bremen, tt W. Die- Nnchfolger in Gießen. Bremen, den 22 Dezember. (Per tran«atlantiichen Telegsavh) Der Postdampfer Ohio, llapt. S M'yer. vom No ddeutschen Aovd in Bremen, ist gestern Mittag wohlbehalter in «5 alt irr er < anatfemmen. —ev Handel und örrfrbr. »ranffurt a.« , den »23. Dezdr., Nachmittag- 2 Uhr — Min. (Tetegr. Evur-berich Mttaetheilt durch da« Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Kredit aetten 309*/i, Staat-b.-^ctten 283. Galizier 2643/*, Oest. Stlberrente 66»,, 4% Unar Goldrente 77, 4°/o 1880er Rusten 73, 2. Orient-Anleihe 58 —, 5% Rumänisch Rente 883/4, Lombarden 127'/, Tendenz schwankend. verweigert: durch Oestnung destelben von Seiten der Post ist der Absender ermittelt worden, der übrigen« wegen seine« unverfrorenen Gesuche« eine polizctltche Vernehmung zu btfubfnIb^,,^(ürinc bcr vristostenen Woche baden unter den Schiffen an der Küste und aus hoher See abermals entsetzliche Verheerungen angerichiet und ist auch o^tzmal wieder der Verlust zahlreicher Men,chcnleden zu beklagen. Richt weniger al« 41 wwme, worunter 33 dntricke. gingen in adgeloufcner Woche unter und der Wend de« onloun g.gongaien dfgentbume wirb auf 7.000,000 Piund etrdmg gef»ä6t, mODon («M e'ctKntd auf «nglonb fommen. 185 Mcnf-t>nl-dcn gmg-n bri bikfcn Schlffdrüchcn enlortn. 3m ®anjcn sind in btrfrm Jab-- 1915 6» ff- untergtgongen ober 312 mehr als in derselben Zett de« Vorjahre«. — sAu« bestaubten Acten.) An alle Ger chtSbehörden der preuß Monarchie ist vor e.niger Zeit in Folge höheren Auftrages die Weisung ergangen, die etwa noch vorhandenen «ctenbestände. sofern deren Inhalt nach irgend einer Sette h'n interessante Beiträge zur derzeitigen Rechtspflege liefern könnte, nicht zu vernichten sondernuum uweckc der Einverleibung in da« Staatsarchiv c,neureichen. Von den Resultaten der hiernach angestellten Rachforichangeu in den staubbedeckten Bodenkammern der Gericht«' aedäube sind der „Vost Zta ' interessante Fälle bekannt geworden. Der emc^Rechtsstreit bat sich vor noch nicht allzulangcr Zeit bei dem ehemaligen Berliner Stadtgericht abgespielt und datirt au« dem Anfang der sünfziger Jahre. Gegenstand diese« in bre 1873 in Berlin oerflorbene M°br Mar- eetltno. Derselbe batte im Jabre 1853 ttnen Tr. R von Rio de Janeiro aus einer Reise nach Deutschland btgle tet. Dr. R batte den M in Rio al8 Sclaoe für 950 MtlreiS erkauft und erklärte in Berlin mehrfach, er werde bei seiner Rückkehr seine wohl erworbenen Rechte auf M. al« Sklave wiederum geltend machen. Der Mohr mutzte nun wohl von irgend Jemand e. fahren haben, daß in Preußen menschlich« Wesen nickt „verkauft" und dadurch .Eigenthum" anderer Menschenkinder werden können, denn er erschien eine« schönen Tage« auf dem VormundschaftSgencht mit der Bitte, ihn aus seiner Sklaverei zu befreien. Da« Gericht nahm sich der Sach.' auch an bestellte d n Krei«just.»rath Dr. Straß ,bem Sclaven Marcellino Ql« Kurator behufs E.lanimn seiner pe.sönl.chen Freiheit" und nunmehr schritt M im Beistand«: seine« Kurators im Procehw ge weiter vor Dr. R, drr sich, um mit landtechtsichrn Aus- l)rürfclaoerei» beruht haben würde, die im Umfange des preußischen Staates gesetzsich unzulässig sind - Der Schauplatz des zweiten Falle«, eines oeritadlen Hexenproceste«, war der Gericht«- de irk Fiankfu^ a. d O ; der Proceß datirt aus dem Ende de«,siebzehnten Iahr- bundeits Angeklagt war ein arme« alte« We,b au« dem Dorfe Bar selbe. Natürlich bestritt die Angeschuldigte da« ihr zur Last gelegte .Verbrechen- und e.der ergeben b e vergilbten und zerrissenen Acten nicht mehr den endlichen Verlauf diese« Propste- , sie &,305 i ,3M& 1 7-h teüt^ei -er m)r die. ’S U Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. ____________________ Hierzu eine Beilage. | Schäften - Stiefel B | Damen-Zugstiesel, x Wilhelm Klee am Markt. 7998) Knaben Stulp stiefel, Mädchen- und Kinder-Stiefel, Arbeiter-Schuhe und -Pantoffeln aller Art in nur solider guter Waare bei streng reeller Bedienung zu sehr billigen Preisen. (5232 Die Geschenke, im Werthe von 50 sind spätestens bis 2. Feiertag Mittag bei Herrn Friseur Conrad, Mäusburg, abzugeben. Der Vorstand. Der auf den 10. Februar festgesetzte Ball findet am 18. Februar statt. Tansttnter Kaltang» (Eoncert mit Rescheerung. Nelljahrs-Oratuiationskarten, neueste Muster, in großer und reicher Auswahl eingetroffen bet Zu Weihnachtsgeschenken empfehle zu bedeutend ermäßigten Preisen: Wollwaaren, als: Woll-Tücher, Caputzen, Capotten, Westen, Pelle- rinen, Chenille-, Eiswolltücher und Negligehanben. Ferner Schürzen in Seide, Panama, Lüster, von den feinsten bis zu den einfachsten, in weiß und farbig, für Damen und Kinder. 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Js., Vormittags 11 Uhr, (8385 l Lenz'fcher Felsenkeller, ergebenst einzuladen mit dem Bemerken, X nr -U a 1D,d,tf9,lc Interesse unserer ganzen Provinz handelt, die regste und allseitigste Betheiligung der Bewohner derselben unbedingt erwünscht erscheint. Gießen, Bürgermeister Bramm. Lauterbach, Bürgerm. List. Alsfeld, Bürgcrm Arnold. Homberg a. £>., Bürgerm. Schildwächter. Grün- berg, Bürgerm. Pracht. Lich, Bürgerm. Walz. Hungen, Bürgerm. ____________Bender. Ridda, Bürgerm. Rullmann. Büdingen, Bürgerm. Hölzinger. Bnrgergesellschaft. Am 2. Weihnachtsfeiertag, Abends 8 Uhr, in Wenzels Gsrtrn-Sssle: Restauration Schmidt (Grünberger-Strasse). Am zweiten Weihnachtsfeiertsg: : Tanzmusik. Anfang 4 Uhr* (8391 Restauration „Zur Erholung", Kleinlinden (Frankfurter Straße). (,838s Tu ii j m if .v i /. am zweiten Feiertag, wozu ergebenst einladet Hinterlang. Wasser- und Pfuhlpumpen (sowie Kellerpumpen) in Holz und Eisen empfiehlt unter Garantie und billigster Bedienung. 8378) K. Hamel, Pumpenmacher, Schillerstraße, bei Herrn Weißbinder Hellmold. .Reparaturen werden schnell und billigst besorgt. KSt3* Die „Familienblätter" werden in einer Doppelnummer dem morgen Abend erscheinenden Blatt beigegeben. Dies unseren Lesern zur gest. Nachricht. Die Redaction. 7907) Das Mansardenlogts in meinem Hause, West-Anlage, ist zu vermtethen und alsbald zu beziehen. Bauunternehmer NrauSgrill. Lehrlings -Gesuch. Ein mit guten Schulkenntntssen versehener junger Mann kann alsbald bei mir in die Lehre treten. 8393)Louis Scheid. Vermischte Anzeigen. Theater. Als bestes Weihnacht« - Geschenk empfiehlt sich ein Abonnement zur ersten Serie für die Saison 1882: 1 Dutzend Sperrfitz 12 Mark, 1,1. Platz 9 , Die Vorstellungen beginnen den 3. Januar. Billets liegen bereit bei Herrn Gustav Gerhardt, Friseur am Lindenplatz, und in meiner Wobnung im Gasthaus „Zum Gambrinus", 1. Etage. (.Ä00 Hochacktungsoollst ■I. C. 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I Danksagung. 8402) Für die große Theilnahme die reichen Blumenspenden bei I dem Begräbn ß unseres lieben Kindes sagen wir hiermit unseren I innigsten Dank. Ernst Jughard und Frau.