Nr. 274. Donnerstag den 24. November ISNi. Kichener Mniciger Avffigk- und Amtsblatt für den Kreis Kirßcn. Bureau r ELulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montag-. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen r'erteljährlich 2 Mark 6 Amtlicher Th eil. Bekannt m o ch n n g. Betreffend: Die Beschädigung der Telegraphenanlagen. Die Reichs - Telegraphenlinien sind häufig vorsätzlichen oder fahrlässigen Beschädigungen, namentlich beim Fällen von Bäumen in der Nähe von Leitungen, durch Zertiümmeiung der Isolatoren mittels Steinwürse K. auSgisetzt. Da hierdurch die Benutzung der Telegraphenanflalten verhindert oder gestört wird, so wird aus die durch das Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich festgesetzten Strafen wegen dergleichen Beschädigungen aufmerksam gemacht. Gleichzeitig wird bemerkt, daß demjenigen, welcher die Thäter vorsätzlicher oder fahrlässiger Beschädigungen der Telegrophenanlagen derart ermittelt und zur Anzeige bringt, daß dieselben zum Ersätze yiiD zur Strafe gezogen werden können, Belohnungen bis zur Höhe von fünfzehn Mark in jedem einzelnen Falle aus den Fonds ber Reichs - Post - und Telegraphen-Verwaltung werden gezahlt werden. Diese Belohnungen werden auch dann bewilligt werden, wenn die Schuldigen wegen jugendlichen Alters oder wegen sonstiger persönlicher Gründe gesetzlich nicht haben bestraft oder zum Ersätze herangezogen werden können; desgleichen wenn die Beschädigung noch nicht wirklich ausgeführt, sondern durch rechtzeitiges Einschreiten der zu belohnenden Person verhindert worden ist, der gegen die Telegraphenanlage verübte Unfug aber soweit feststeh', daß die Bestrafung des Schuldigen erfolgen kann. Die Bestimmungen in dem Strafg'setzbuche für das Deutsche Re ch lauten : S 317. Wer gegen eine zu öffentlichen Zwecken dienende Telegropdenanstalt vorsätzlich Handlungen begeht, welche die Benutzung dieser Anstalt verhindern oder stören, wird mit Gefängmß von Einem Monat bis zu drei Jahren bestraft. § 318. Wer gegen eine zu öffentlichen Zwecken dierende Telegraphenanstalt fahrlässigerweise Handlungen begeht, welche die Benutzung dieser Anstalt verhindern oder stören, wird mit Gefängntß biS zu Einem Jahr ober mit Ge dstraie bis zu neunhundert Mark bestraft. Darmstadt, den 17. November 1881. * Der Kaiserliche Ober-Postdirector. Deutschland. Darmstadt, 22. Novbr. Das heute ausgegebkue Großh. Regierungsblatt Nr. 25 enthält die Allerhöchste Virordnung, den Geschäftsgang bei der Ober-RechnungSkammer betreffend. Berlin, 21. November. Die „Berl. Polit. Nachr." melden: Nach Ausführung deS FlottengründungS-Plancs wird unsere Marine 64 Schiffe und Fahrzeuge b.sitzen, für welche nach den, heutigen Stande der Technik und den militärischen Anforderungen eine Torpldo.Armirung erforterlich ist. Von diesen Fahrzeugen sind 6 Sch sfe bereu- fert'g armirt, 2 Schiffe „Zieten" und „Ulan* als Torpedoboote gebaut, 18 Schiffe zu en em Dr.ttel armirt, d. h. mit der Grundlage für die weitere Torpedo-Armirung versehen und 12 Tor- pedcbovte sind aus dem Baufonds zu armiren. Es verbleiben noch 38 Schiffe mit Torpedo-Armirung zu versehen. Vom Ausfälle eines noch schwebenden Versuches wird es abhängig sein, ob die bisherige vom Dick aus wirkende Armirung vorzuzrehen sein wird. Die Kosten hierfür sind aus 4 750,000 JC. veranschlagt, doch dürften dieselben, wenn die vom Deck aus wirkende Ärmi- rung beibehalten wird, sich niedriger stellen. Von dem Bau eirer Anzahl kleiner Torpedoboote kann nicht Abstand genommen werden, da dieselben für die Abwehr von Glokaden, die Pete Beunruhigung und Gefährdung feindlicher Geschwader an den heimischen Küsten, den Wach- und Sicherheitsdienst und in vielen Fällen auch für die Unterstützung der eigentlichen Schlachtschiffe im off.nen Seegefecht Bedeutung haben. Für den Angreifer haben sie dieselbe Wichtigkeit im Küstenkricge wie für den Vertheidiger, weil fie eminent für den RecognoscirungSdienst geeignet und Geschwader nur mit ihrer Hülse im Stande find, sich einigermaßen gegen nächtliche Torpedo-Angr-ffe eines unternehmenden Gegners zu schützen. Der Gesammtbedarf für die Torpedo-Armirung stillt fick aus 11,150.000 v4L, waS gegen den R.st der Anschlagsumme des Flottengrün: unaS-Plar.es um 2,814,000 JL weniger auSmacht, für das Etatjahr 1882/83 sollen 2,100 000 JL verausgabt werden. — Seitens der Polizeibehörden werden schon fitzt d'e Jntereffe.'ten des Oesteren darauf aufmerksam gemacht, daß mit dem Inkrafttreten deS Gesetzes, betr. den Raumgehalt der Schankgefäße, am 1. Januar 1884 die Verwendung von Schankgefäßen, welche den Bestimmungen diese- Gesetzes nicht entsprechen, strafbar sein wird. Den Jnteresienten wäre zu empfehlen schon jetzt bei Neu- beschaffung von Gefäßen nur solche in Gebrauch zu nehmen, welche auch nach dem Inkrafttreten des Gesetzes verwendet werden können. — Wie den „Berl. Polit. Nachr." aus München mttgetheilt wird, be- reit.t man sich in den Kreisen des Ministeriums Lutz auf eine Katastrophe vor, die fick leider als unvermeidlich herausstellt. Die Majorität der Kam- mer bat bekanntlich den Malzausschlag statt auf zwei Jahre nur auf drei Monate bewilligt. Bleibt die Majorität b-i ihrem Entschluß stehen — dann wird kaum ein Ersatz für den bezüglichen Entaang zu finden sein — eine entsprechende Erhöhung der direkten Steuer ist geradezu unmöglich und wir stehen vor einer Katastrophe. Darauf steuert man los; man zwingt das Ministerium, zu wählen zwischen seiner Entsagung auf dss Portefeuille und einem Eretgniß, deffen Bedeutung und Folgen zur Zeit Niemand zu berechnen vermag. — In dem Etat des Reichsamts des Innern erscheint wieder die Forderung von 85,000 JL für den deutschen VolkswirthschaftSrath. Beigefügt ist eine die vorgeschlagene Institution empfehlende Denkschrift, welche irgend neue Gesichtspunkte nicht enthält. Die Körperschaft soll nach dieser Denkschrift lediglich ein technischer Beirath der Regierung in allen die wirthschaftlicheu Jntereffen von Handel, Gewerbe und Landwirthschaft betreffenden Fragen bilden. Es wird versichert, daß eS sich nicht um die Begründung einer neuen Institution politischen Charakters, namentlich auch nicht darum handle, zwischen den Bundesrath und den Reichstag eine neue Körperschaft mit politisckin Befugniffen emzuschteben oder der Thätigkeit der parlamentarischen Vertretungen Eoncurr,nz zu bereiten. Arankreich. Paris, 20. November. Das neue Ministerium Gambetta bat einen großen Doriheil England dadurch gebracht, daß es ihm die Derlä'-fle- > v. g des bisher so hartnäckig verweigerten Handelsvertrages bewilligen dürfte. Der neue Handelsminister Ruvt»r ist ein ebenso enragnter Freihändler, wie sein Vorgänger Ttrard ein Schutzzöllier. England. London, 20. November. Während seit dem Inkrafttreten de- Land- gesrtzeS die Zustände in Irland einige Wochen hindurch eine Wendung zum B, fieren bekuicketen, ist neuerdtngS wieder eine Reihe von Verbrechen zu verzeichnen, die an die schlimmsten Zeiten der Schreckensherrschaft der „Rory’s cf Ihe IliU“ erinnern. In Hogboy, unweit BallyhanniS, wurde dieser Tage an Gursverwalter Namens Divon tobt auf der Straße gesunden. Zwei Kugeln b-dten seinen Körper durchbohrt. Am Freitag Abend wurde auf einen Herrn Digby, den Neffen von Lord Dtgby und Agenten der Charleoiller Hüter, ge^chvfien, als er sich von seinem Bureau nach seiner Wohnung in Vrcckoille bei Tullamore begab. Er ist schwer verwundet Die Thäter sind ’n beiden Fällen unbekannt. Mißlieb gen Pächtern oder Gut-Herren ist in etzter Zeit wiederholt in die Wohnungen geschossen worden; ein PächtelhauS vurde ang’zündet und bis auf den Grund medergebiannt und unweit Ros- ommon wurden wiederum über 100 Cttfen, die einem Viehhändler NamenS )ohn Slanagan angehörten, die Schwänze abgeschnitkrn. Mittlerweile erhält das Gefängniß in Kilmamham täglich neuen Zuwachs an „Verdächtigen." Parnell ist von seinem jüngllen Unwohlsein wieder hergestellt, allein er lehnt es ab, Besuche zu empfangen, ausgenommen in wichtigen Geschäften, da ihm die Ueberwachung Seitens der Gefängnißwärter nicht bebagt. Dillon's Ge- sundhritszustanb bleibt mißlich. Dor einigen Tagen besuchte ihn da- Paria- mentsmttglied Gray und überreichte ihm Namens der Frauen-Landliga von Dungarvan einen Schlafrock und ein Schlafkäppchen. — Die Bergleute m den Nord-Staffordshtrer Kohlengruben, welche erst vor drei Wochen die Arbeit zu 5 pCt. Lohnerhöhung wieder ausnahmen, legten am Samstag die Arbeit abermals nieder, um die ursprünglich geforderte Lohnerhöhung von 10 pCt. zu erlangen. Der Snike in den Staffordshirer Töpfereien dauert noch immer fort und es find jetzt mehr als 30,000 Arbeiter ohne Beschäftigung. Italien. Rom, 21. Novbr. Deputirterkammer. Während der Budgetberathung fiel von der Tribüne em Revolver in den Saal vor die Bank der Commission, ohne loszugehen. Der Präsident ordnete die sofortige Verhaftung des Schuldigen an. Die Derathung wurde fortgesetzt. — Das verhaftete Individuum, welches in der heutigen Sitzung der Deputirtenkammer einen Reoo'ver in den Saal warf, ist ein einige dreißig Jzhre alter Sicilianer, Namens Macaluso, und bereits wegen Mordversuchs verurtheilt. Rutzland. Petersburg, 20.'November. Der Proceß gegen die Mörder des Czaren Alexander II., der imsApril er. verhandelt ward, wird in dieser Woche (in Nachspiel erhalten. Auf der Anklagebank fitzen der General Movrmski, der Ingenieur Fursoff, vormals Chef der geheimen Polizei, und der Polizei- meist» T-gioff. Allrn drei Anpeklaqlen anb grobe PflichiversLumnch jur Last gelegt, durch die der Cz-ir beim Passiren Cer Straße in die Lust gefpretigt werden sollte. Kobezeff war der Polizei als verdächtig bezeichnet, und cemju- folge eine Untersuchung seines Kellers angeoidnet woiden. Moormsli und TeUoff waren mit deiselben betraut. Tivtzdem nun von dem Ersteren eine dumvsklingende Stelle und Töpse und Schachteln mit Erde angesüllt gesunden wuiden und der die Polizei begleitende Dwvrnlk daraus aufmerksam machte, wie der angebliche Käsehändier sich bei jeder Fra»e, die man an ihn richtete, verfärbe, verließen die beiden Beamten doch unter tausend Entschuldigungen über die Störung, die ste bereitet, den Laden und berichteten, daß die gegen Kvbezeff gerichteten Beschuldigungen durchaus grundlos seien. Wenige Tage darauf fand das unselige Attentat statt. Ueber den Ausfall des Processes kann keine Unklarheit bestehen. Die Thatsachen, die gegen die drei Ange- klagten vorliegen, sind zu grav'.rend und die Aussagen, die von den im April abgeurtljetlten Verschwörern gemacht wurden, haben durchweg erwiesen, daß nur einer ganz beispiellosen Sorglosigkeit der Beamten die Minenanlage ver- borgen bleiben konnte._______ _________________________________ Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr- Correspondenz - Bureau. Berlin, 22. November. Die „Nordd. -Allg. Ztg." schreibt: In Hinblick aus die epochemachende Bedeutung der kaiserlichen Botschast, mit welcher der R-ichslag eröffnet wurde, ordnete der Minister des Innern an, daß dieselbe in Plakatsorm und in sämmilichen Gemeinden des preußischen Staates durch Anschlag an den für Bekanntmachung localer Verordnu.-gen bestlmmten Oertlichkeiten besonders zur öffentlichen Kenntnniß gebracht werden soll. — Der auf Grund des § 28 des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie für Berlin angeordnete sog. kleine Belage« rungszustand ist vom Bundesralye aus 1 Jahr verlängert worden. — Der SeniorenConvent emigte sich heute über die numerische Vertretung der einzelnen Fraktionen in den Commissionen und stellte dabei die Stärke der Fraktionen unter Berücksichtigung der Doppel- und Neuwahlen solgendrr- maßen fest: Centcum HO Fortschritt 60, Deutsch.Conseroativ- 50, liberale Vereinigung 48, Nationalliberale 45, Reichspartei 27, Volkspartei 7. Baden-Baden, 22. Noobr. Der Großherzog hatte eine gute Nacht, die Temperatur war Abends 36,7, Morgens 36,2, der Puls 64. Dec Appetit steigert sich; das Allgemeinbefinden ist befriedigend. Karlsruhe, 22. November. Der Landtag ist bis Mitte Januar vertagt worden. München, 22. November. In der heutigen Sitzung der Abgeord- netenkammer verlas der Minister des Innern etne Botschaft des Königs, durch welche die Session des Landtags bis zum 31. Januar 1882 verlängert wird. Bei drr Berathung veS Grsetzentwurfs, betr. die Fortdauer des Malzauf. schlages, wurde mit 89 gegen 52 Stimmen der Antrag des Ausschusses angenommen, nach welchem die Forterhebung nur auf 3 Monate genehmigt wird. Der Referent Ruppert hob dem Bedenken des Finanzministers gegenüber her- vor, daß bei der Stellung der Majorität des HauseS deut Ministerium gegenüber alle sonstigen Gründe in den Hintergrund treten müßten. London, 22. November. Das Hosjoumal meldet die Verlobung des Prinzen Leopold, deS jüngsten Soh: es der Königin, mit der Prinzessin Helene von Waldeck, Schwester der Prinzessin Wilhelm von Württemberg und der Königin der Niederlande. Wien, 22. November. Die amtliche „Wiener Ztg." vubLcirt die Ernennung des österreichischen Botschafters in Petersburg, Grafen Kaluoky zum Minister des kaiserlichen Hauses und zum Minister des Auswärtigen. Petersburg, 22. November. Das „Journal de St. Pstersbourg" widmet anläßlich der Ernennung des Grasen Kalnoky zum Minister deS Äus- wäriigen demselben einen warmen Nachruf und spricht seine hohe Befriedigung darüber aus, einen Mann von so erprobten diplomatischen Eigenschaften an der Spitze des auswärtigen Ministeriums des Nachbarlandes zu sehen, wo gerade jetzt zwischen den beiden Reuten mehrere Fragen gelöst werden müssen. Graf Kalnoky habe sich hier große Sympathien und Freunde erworben. Lokales. Gießen, 23. November. ^Sterblichkeit In Gießen.) Die Zahl der Todesfälle während der Wocke vom 13. biü 19. November war die ganz ungewöhnlich hohe von 13. Wenn herunter 9 Todesfälle bei Kindern zu verzeichnen waren, so dürfte dies bei dem ersten Blick auf eine besondere Bösartigkeit der gegenwärtig unter den Kindern häufig vorkommendln Konk- beiten schließen lassen. Indessen ist dies glücklicherweise nicht der Fall; die größte Zahl der Todesfälle erfolgte vielmehr aus anderen, nicht mit jenen Krankheiten tm Zu ammenlang stehenden Ursachen, wie sich aus nachfolgenden amtlichen Notizen ergibt. Nach Den von den Aerzten ausgestellten Todeszeugnisien starb ein Mädchen von 11 Jahren an Dipbtheruis, 2 Kinder an Scharlach (nämlich ein 11 Monate alt d Mädchen und ein 12jährr^cr Kacke). Außerdem starben aber noch 3 Kinder im Alter von 3 bis 6 Wochen in Folge von allgemener Lebensichwäche und Abzehrung, ein 2 Monate altes Kind an Bronchicnentzündung, ein Lind von nur 19 Tagen an Eitervergiftung, ein Mädchen von 3 Jahr-n an Krämpfen. Wecrre Todesfälle ereigneten sich noch bei 4 Erwachsenen und war hier Blutarmutb, Typhus, Rücen- marlentzündung, Krankheit der Nebennieren je einmal Todesursache. G. Gießen, 23. November. In der Maschinenfabrik von Heyligenstädt & C o. ist soeben die 5000. Maschine fertiggestellt und kommt dieselbe morgen zum Versandt. Dir gratuliren der verhältnißmäßig noch jungen Fabrik zu dem bisherigen glämenden Erfolg. —----- - - ----- ■ ■ Vermischtes» ^ainz, 21. November. Der Eentral-Ausschuß des 12. mitt,Rheinischen Turnfest foini u“te Sitzung im Casino, Hof „zum Guttenberg", ab und zwar unter dem Lorin d « L r7n Gour. E'neur v- Woyna und des Herrn Oberbürgermeisters Dr. Dumont. Aus dm Berich e deS Festau, '^ 'WT b°6 die Ge.ammt Einnahmen des Festes sich aif 65 484 1 38 k belar.'^ .^d die AuSgabcn eine Hohe von 57,069 jL 94 erreicht bacn unrtr «rlafiunL' Reserve von 614 44 dem Turnverein für den Fond ur Erbauung einer Turnballe 78t>*? ^L ßbkrw'esen werden können. Außerdem wurde dem Tunverein ein von dem Feste berrührem^ Mr Inventar zur Ver.iüaung gestellt Nch Verlesung des Revtstonsbericht- der Htrren BSmper und Engelbach, nach welchem die A- rechnungcn sich als richtig erwiesen, wurde oem Frirällsschuß Decharge ertheilt. Nach Erlevr- unfl der geschäftlichen Angelegenheiten erhob sich der Vorsitzende, Herr v. Woyna, um dr inzwischen verstorbenen Mitglieder deS Eentralausschusies, der Herren Provinzialdireetor Fn- herr Röder v. Diersburg und Gymnasiakdirertor Löhbach, zu gedenken; sämmilicke Anweiend erhoben sich zu Ehren der Verstorbenen von ihren Sitzen. Herr v. Woyna spricht feiner leie Genugthuung darüber aus, daß durch das erfreuliche Zusammenwirken aller Kräfte der Bürger schäft'di auf das Fest gesetzten Hoffnungen im vollsten Maße Lerwirklickung gefunden habe» Herr v. Wovna schließt mit der Versicherung, daß das schöne Fest für seine Person stet ein Der angenehmsten Erinnerungen sein werde. Herr Oberbürgermeister Dr. Du Mont ergri hierauf das Wort, um dem Herrn v. Woyna für die in liebenswürdigster Weise gefühlt Leitung des Crntralavtzschusses zu danken, besonders aber für die dem Feste betätigt ^var^Unlerstützung^^er^Allendorsi der Sprecker des Turnverems, erstatttre hierauf zun Reu-Ruppin. Ein sensationeller Mordproeeß ist, wie das „Berliner Tageblatt* berichtet, nach achttägiger Verhandlung vor dem hiesigen Schwurgericht soeben beendet worden. Der Proeeß ist auf die Entdeckung zurückzuführen, welche der Berliner Criminaleommissar Welcn, angeregt durch eine Grabkreuzinschrift auf dem Kirchhofe zu Zechlin während des verflossenen Sommers, in diesem Dorfe gemacht bat. Auf dem Grabe der dort berrdigten Marie Böhm ist von den Angehörigen derselben ein Kreuz errichtet, welches u. A. die Worte: „Ermordet von bekannter Hand" trägt. Des Mordes der Marie Böhm angeklagt, standen nun in der am 7. November begonnenen Verhandlung vor dem hiesigen Schwurgericht der Bäckermeister August Mohnke aus'Tornow, der Kaufmann Weber aus Zecklin und der Tischlermeister Schröder aus Zechlin. Der Thatbestand ist kurz folgender: Am 21. November 1877 ver schwand die Marie Böhm, welche dem August Mohnke bereits 2 Kinder unehelich geboren halte, und am 27. November deffelben Jahres wurde ihre Leiche im Braminsee gefunden. Die achttägigen Verhandlungen dieses Sensationsproe-ffes hielten Neu Ruppin beständig in Aufregung. Tausende umstanden das Rathhaus, in welchem die Schwurgerichtssitzung stattfand, und am dritten Verhandlungstag mußte sogar Militär requirirt werden, weil das Publikum die Mörder lynchen wollte, lieber 130 Zeugen und 5 Sachverständige wurden vernommen. Das Präsidium führte Kammergerichtsrath Staar aus Berlin. Die Ai geklagten leugneten hartnäckig. Doch selbst ihre Wahlvcrtheioiger mußten die Sache aufgeben, als am 10. November in Folge einer anonymen Denunciation bei Mohnke ein Meffer eingenäht und bei Sckröder ein Kaffiber von einem der Entlastungszeugen gefunden wurde. Am 15. l. M. fällten die Geschworenen ihren Wahrspruch auf Schuldig des Mordes über alle drei Angeklagten, gegen Mohnke einstimmig, gegen Schröder mit 11 gegen 1, gegen Weber mit 9 gegen 3 Stimmen, worauf der Gerichtshof das Todesurtheil fällte. Das zu Tausenden vor dem Rathhause versammelte Publikum nahm den Wabr'pruch der Geschworenen mit beifälligem Zurufen auf. — sWohlthätigkeitssinn.j Wie die „Rh. Wests. Post" mittheilt, hat der in Barmen am 15. November verstorbene Herr Ludwig Ringel, der schon zu seinen Lebzeiten so mannigfache Beweise seines wohlthätigen Sinnes an den Tag gelegt hatte, folgende großartige Legate ausgesetzt: Der Unterbarmer Gemeinde 4t 0,000 JL zum Bau einer Kircke in der Nähe der Adle,brücke als Ersatz für das Dereinshaus, dem Derschönerungsvenln 100,000 JL, der Stadt Lennep als seinem Geburtsorte 100,00(1 JL, der Barmer Coneert Gesellickaft 20,000 Jt. Weiter sollen verschiedene christliche und wohlthätiqe Vereine mit namhaften Summen bedacht sein und sich die Höhe des Vermächtnisses auf ungefähr eine Million belaufen. — sElm neuerdings bedroht.j Die Lage des Risikopfes bei Elm hat sich entschieden verschlimmert, es entstehen neue flafteritefc Spalten und eine Felswand befindet sich in voller Auflösung. Man fürchtet wieder den Sturz des Risikopfes in der Richtung nach dem Dorf und Die Frage, ob nicht der Rest der Bewohner des unglücklichen Elm definitiv auswandern solle, ist wieder brennend geworden. Indeffen haben die Liebesgaben die Höh« von 650,000 Fr. überschritten. — Wahlagitation-^ In Makon -Miffouri) sprach jüngst ein Candidat in seiner < Wahlrede unter Ändcrm: „Wahlerfahrene Gentlemen! Wie kann man gestatten, daß Flaschen, • leibhaftige Flaschen, zur Wahlurne treten? Flaschen — was ar.vers sind Denn unsere Gegner, die in Schänken, in armseligen, ekligen Schänken ihre Bureaux haben? Nichts, gar nichts j sind sie als Flaschen, mit Dem Eitelkeitsstöpsel verkorkte und mit dem gemeinen Fusel des Egoismus gefüllte Flaschen. Mitbürger! Wir werden diele Flaschen, wenn sie e« wagen lallten, am Wahltage ihren gläsernen Patriotismus in die Wagschale zu werfen, gehörig In Scherben schlagen. Da 'st ihr Führer — ich nenne ihn nicht, seinen Namen lallen die Betrunkenen auf der Gaffe — was ist dieser Mann? Nichts! Was gilt er? Nichts! Was hofft er und fein Anhang, sein elender, ich sage elender Anhang! Alles, Alles hofft er. Aber er soll nur hoffen, er soll nur hoffen! Wir werden diesem Fasse mit seinen Flaschen den Platz anweisen, wo es, wo sie hin gehören, nämlich in den dunklen, den ewig dunklen Keller der Verborgenhe f, der Vergessenheit!" — [9m Tage nach der Hochzeit.^ „Aber, liebe Frau, ist denn der Kaffee noch nickt fertig? Ich warte schon zwei volle Stunden darauf!" — „Lieber Mann, ich weiß selbst nickt, woran die Schuld liegt, die Kaffeebohnen wollen gar nicht weich werden." — Aus Lemberg wird telegraphtrt: In einem unserer belubteften Stadttheile, nämlich in Der im Cmtrum gelegenen Chorazczvzna-Straße, wurde Mittwoch Nachts ein grauenhafte: Maffenmord verübt. Seit Jahren befindet sich daselbst in einem kleinen ebenerdigen HäuSckcn ein Branntweinladcn. welcher zumeist Arbeiter und beschäftigungslose Handwerksgesellen zu ständigen Kunden zählte. In dieser Boutique waren auch Mittwoch AbenD« zahlreiche Lcure aus den niederen Volksklaffen versammelt. Als nun spät Nachts ein OffiOer, der auf Den Heimwege begriffen war, Die Cborazczyzna-Straße passirt hatte, fand er Den Branntwemladsi> in Dem sich nichts mehr regte, weit geöffnet. Er schöpfte Verpacht und trat daher 'n Da# Gewölbe ein, in d-m sich 'hm ein fürchterlicher Anblick Darbot. Der Geschäftsinhaber Zacha rias Korkes, dn Mann von sechszig Jahren, ferner sein Weib und KinD, lagen ermordet Cd unb schwammen in ihrem Blute. Die Frau scheint mit Den nächtlichen Unholden lange gerungen zu haben; sic gab zwar noch einige Lebenszcichen von sich, verschied aber gleichfalls und zwa> einige Stunden später, nachdem ihre U'be'.führung ins Spital erfolgt war. Soweit bisher conflatirt werden konnte, liegt hier ein Raubmord vor. Da em Geldbetrag von mehreren bunbert Gulden, den Korkes Tags vorher als Mietbzins behoben batte, sowie einige werthvolle Hab scligkeiten fehlen. In Der unmittelbaren Nachbarschaft des LaDens befindet sich bio6 eine Tatak: t’afif, die zur Zeit des verübten Mordes ichon geschloffen war. Von den Nachbarsleuten batte Ntemano in der Nacht ein auffallendes Geräusch vernommen. Die Gtäuelthat, der eine ganv jüdische Familie zum Opfer gefallen ist hat hier außerordentliche Erregung beroorgerufen. Eingesandt. (Für alle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel ist die Redaction dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich.) Auf die in den hiesigen Blättern ergangene Warnung erläßt die Rabatt-Spar-Anstal eine Erwiderung in der ste sich auf Die Sache selbst gar nicht einläßt, vielmehr eS Idbfbei ständlich finvet, allen Angriffen Das Schweigen der Verachtung entgegenzusctzen, Da Der Gongte| Der Kaufleute DeutschlanDs nur aus 49 Personen bestanDen x. Nun war Dieser Gongte' wirklich so unbeDeutcnD, warum hat Denn Die Rabatt-Spae-Anstalt ihm ihr Project vorgelegt Doch lasten wir Dem {ein, wie ihm wolle; fragen wir vielmehr nach d-m Smn um Zweck Des Vereins , was will er eigcntl ch? — Nach seinen eigenen Aeuß.runge: Dem Borgen entgegenirden, das Die Waaren um 18—40 % verlheuert. Haden roii den- wirklich in Gi'ßen ein solch abscheu.iches Borgsystem? Wer verborgt denn so viel, wer bora so viel, wie viel wird tm Verhältniß zum Baarverkauf verborgt, und wie lange wirb geboigt i Nem so schlimm ist Das noch lange nickt, wie man das hier dem Publikum vorzumalen such!. Welch grauenhafte Zustände müßten das auch sein, wo man, um den durch das Borg n ver ursachten Schaden zu Decken, neben dem regelrechten Gewinn noch 18—40 % auf den Pieii schlagen müßte; das wäre ja noch über das Pfandhaus. Man müßte sich ja schämen br einem Manne zu kaufen, Der seiner KunDsch-ft so.ch gemeines Borgen öffentlich zum Vorwur' machte. Und wenn es wirklich so wäre, wäre Den das eine Entschädigung für Den baatzah lenoen Kunden, ein Zettel Der in 9<: Jahren Gelb werden soll? Welche Sicherheit geben ter Die Herren Dafür, Daß Das wirklich Der Fall ist? Welche Kautionen haben ste dafür hmter legt?-- Hock halt. daH wird 'a in Berlin besorgt, in Der Stadt Der Intelligenz; nun I>eg> f denn in Berlin eUct Geld sichere;' als in Gießen. Welche Sicherheit bietet man dort n j Beilin? — Monatliche Veröffentlichung der Absch üste, sichere Hypotheken, staatliche Dbnauf [ sicht ie. Alles schon tagewesen sagt Ben Aktba. Aber auch schon dagewesen, Daß das alle» । nicht schützt vor Dem Loose alles Schönen auf Der Erde. Hat Denn das letzte Jahrzehnt nidy I Beispiele genug geliefert? Hatten wir nicht ©rüntungen genug? Hatten nicht unter fuat I licher Oderaufsicht stehende Kaff.n aller Art, ja selbst StaatSkasten unter Mäujefraß zu leider • und nur die unter so ganz -a'.schm VoraussetzUngkn gegründete Rabatt-Spar-Anstalt sollt' , unantastbar fein? Wir glauben nicht Daran unb haltet! die vom kaufmännischen Congreß aus- , gespiockene Warnung für eine durchaus berechtigte. r Die Lebensversicherung in Deutschland im Jahre 1880. < Im verflossenen Jahre wurden von den 39 Gesellschaften deS Deutschen Reiches in*1 । g«jammt 57,475 neue Policen über 224Vio Millionen JL ausgestellt. D:c 19 Actien-Geiell- | f(haften, von denen die meisten ihren mit Gewtnnanthtil Versicherten besondere Dorlheile unk ! recht ansehnliche Divivcndcn gewähren, schlosten neu 33.323 Versicherungers über 12l3/i« | Millionen v4L, die 20 Gegenseitigen Dagegen nur 25,152 Versicherungen über 103l/io Millionen Das bei allen Gesellschaften Des Deut'cken Reiches EnDe IdrO versickert gebliebene (5aptta• von 2270 Millionen Mark vertheilt sich mi: 12108/10 Millionen auf Die Actien-Gesellsckafttr , unD mit 10592/10 Millionen JL auf eie Gegenseitigkeits Gesell'chaften. Von Den Gesellschaften . deren Versicheruncsstanv j? 100 Millionen JL üb-rsteigt besitzt die Gothaer Bank (gegründet 1^27 Gegenleltiz) 378 ^'lillionen JL — die Germania in Stettin (1857, Aetien-Gesellfch 242’/io 9-eillionen JL — bu Lelpzigcr Gesellschaft (1830, Gegenseitig) I646/1O Millionen i — Die Stuttgarter L. V. u. Ersp. Bank (1854, Gegenseitig) !63®/io Millionen Jü — DU _ Eoncoroia in Cö!n (1853, euen-Ges.) 1442/10 Millionen — die Lübecker Gesellschaft^ SehU Vomtv, 6- A Bremi 4apt. I. Hess', Md am 9. 91 wohlbehalten in M «inin ®'»! ' LNfichNUNgs 15) l4 Millionen , Der Leipziger 528/to Äill'one MtbeiM bei Lebzeiten 34,08V3M keitS-Selellschnft Deiitslben lneily ibt«8 Mdierui Mo Pl°"N DaS ©dämmt' Äl«/,°Mill'°n«n im Deutschen IN funbtr Glundla sorgung der »Ns ^tterten ist- Auf Lis ausgeschi -Lirbrich ui Din lammr zu Q Toi Wa Jammer geful Die Dahlcommi^ dn erwähnte Rui Gii w H<\ «oai> SHualtunj 1881 auSflif 120° 2? Mtr i« ®| wn -hm t-s B-iikS t °»S'blich in! , Sollt,n el littet hin,, «solch! bei ’^M^tlgun tat! gn ""«i Tnicht grunben. ®ie6in, b( ! Nttd ■ ___ säte .*$*» w E >L'r : a8l lai^T W4t en ijZ tn Xli^inggu obtmEet 1877 > M fiebotm to funbm. Tu ch *v Nw.» M«ib, tn: a Hifum dir Mq. Dar hartnäckig li« in Mp ne " A »«" w ®elu)toornihi thi Nebn^e klnbi-«. wus brr »m4d lommtltt $ui!te hat btr in Bn» iüjttttn |o muH N gro^artijit iqe it in btr My .000 X btt Lu: ll<6aft ao.ütkl.t n Sumoim brttt kn. hat sich rntlM jinbtl sich in veäe »g nach bcm tpr tfinit'o aulMibra )t ton 650,000 1h2m Kletten HU/m tt'.Ütcntn JL :c. D,r Verfiärervngen mit ec®tnnbrtbnligunR brr ®,rfi belief. Für durch Lod und de, Lebreiten fällig gewordenen LapUalten und Renten zahlten 1W*O die 39 Gesellschaften 34 033 417 M und »war die 19 Aktien Gesellschaften 13,957,845 und die 20 Gegenseitig' kett'« Gesellschaften 15,135,592 v<. «n Garantidond« besitzen die 39 Gesellschaften de« Deutschen Reich« 513V1O Millionen JL. wovon 317* 10 Millionen jlfid) 26’ l0 Procent .dr.« versicherungbkapital« auf die 19 «ctien-Gesellschaften, dagegen 206 Millionen ^gleich 19-,/m Drocent ihre« versicheron,«kapitalS auf die 20 Gegenseitigkeit« Anstalten entfallen. Da« Gelammt. vermögen der G.lellschaften ist im Jahre 18-0 gegen das Vorjahr um U*/tü Millionen JL gestiegen Dies, Zahlen geben beredt,« Zeugmß daß die Lebrnöverficherung im Drut'chen Rdche, trotz der andauernd ungünsliaen wirthschastlichen Verhaltmsie. auf ge. sunder Grundlag« rüstig vorwart« schreitet, nachdem diese« beste aller Sp«m,ttel zur Der. sorgung der Angehörigen über da« Grab hinau« für viele ein unabweisbare« Bedürfntß geworden ist- 8rh]ff«brrleht. Mitgetheüt von dem Agenten de« norddeutschen Lloyd in Bremen, E- W- Dietz Nachfolger in Gießen. Br,men. 22. November. sPer transatlantischen Lelegraph.j Der Postdampfer Mosel, <$a»L I. Hess,, vom Norddrutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. Novrmber von Bremen tmb am 9. November von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Morgen« wohlbehalten in Newyork angekommen. Kirchlich, An^rigrn der rvsng. Gkinrindc Girßen Donnerflag den 2-1. November, Abend« 6 Uhr: Im Saale deS Gymnasium-: Bibel Stunde. Pfarrer Schlosser. (Der barmherzige Samariter. Luc. 10, 25 — 37). 'n. sTelear Eourllberich Frankfurt a. AR., den23.Novbr, Nachmittags 2 Uhr — Dh hi Gießen.) Srcbtl» Mitgetheilt durch da- Sailkgi schäft Albert Kaufmann k tt 66’/*, 4% Ungar, actien 308«/*. Staat-b.-^ctien 2753/8, Galizier 26P/i, Ddt- Silbernen 5% Rumänisch« Goldrente 76’/s, 4°/0 188fkr Rusien 74, L Orient Anleihe 69«/ie, Rente 89, Lombarden 1241/» Tendenz matt. Abmmkmcnts auf dc» Gietzcner Anzeiger für den Monat December werden von allen Postanstalten und Landbriesträgern, sowie von der (Spedition entqestengenommen. Peucintrctcnde erhalten den Anseiger bis Ende November gratis. Abonneuicntspreis Pr. Monat, ins Haus gebracht, 75 Psg. Die Expedition. Allgemeiner Anzeiger. ßanblbat in ^atitn, bai tenn unjnt du* Nichts, g-l 1:3 nm Füll! hi ccri sit tü wazkv :.:n gthörig In 66n:- bk IBtlrunltnr. c* 2Ba8 hofft n » r. flbtr tt iil c btn Plax aner.r tt btr ötttciiti' btt Raffet ncl MI ich rotiildtß" I tztabtihtilt, nlr,'| ch,S (in graulich-' ! ■brnnbigm ^nbwnttgt^L'' II 1 d8 tadiMlbl faw )fff(Kr, btr auf -M n öianntirt ttat bahn « : chasiLwhabtt Zd sazin utnettc hvibtnlan^ac'ln ' -lrichsaü« ort { war. von aehmni do inlfli sich Ui»«*" ulljii. t" * ■ nfl bttvotfltti^ n Publikum b,;r - vielmehr o £ Iftfl«, *• J"'51 war biesec ■ . n«d> - n- .4 eiaenen 1 «t »f ’ I t lange | ikam < .<■ durch d°i i’-Hj tc sich la ’ 1 habe» p< "*■ 3ntS*5i 18 l,61(d)l M; Bekanntmachung empfiehlt ohne 7698 Emil Fistor. 7190) Marklftraße. 7413) ßtfftntttyt Aüffor-rrnug. Em von der Großherzogl. Garnison. Verwaltung zu Gießen am 11. Mai 1881 auSgchellter Deposttenschcin über 1200 JL, eingezahlt von Christian Keller in Gießen zur Sicherung der von ihm übernommenen Ausführung des B-ueS von 5 SchießstLnden, ist angeb'.ich in Verlust gerathen. Sollten einem Dritten etwa An. sprüche hieran erwachsen sein, so hat er solche bei Meldung späterer Nicht- Berücksichtigung innerhalb 6 Wochen, von beute an gerechnet, bei unterzeichnetem Gericht anzumelden und zu begründen. Gießen, den 17. November 1881. Großh. AmtSgecicht Gießen. 7693) Stammler. feinstes Blütbenmebl, feinst gest. Raffinade, Citronat, Orangeat, Ceylon Zimmt, Mandeln, Anis, Amonium, Potasche Rabatt, ober zu den billigsten Preisen Gg. Wilh. Weidig. FcilgcboteueS. Rockwolle per Pid. M. 1.20 -mpfieblt G"236 Karl jopftutantt* ________(7685 7174) Feinste gewaschene AnthracitKohlen liefert in kleinen und großen Parthten billigst Gg. Unverzagt, Kaplanögasie. Nein leinenr HerrenKragen, per Dhd. JL 4.—4.50, rein leinenkHerrenmanschettku per Dtzd. 6 50, (7694 Bbcrhkmdkn für Hrrren nach Maß per Stück JL 3.5(^-4, bei Albert Behrend, Neustadt. Transportable porjellnihüefen mit Ailllrcgulir-Emrichtung (fortwährend brennend). Prämiirtes Tabrihat von V Wurm, Frankfurt a. M. Die neuesten Amerikaner Oefen von Gebe. Buderutt. Wormser, Tül!-Kcgulir-Gefen. Heerde. Bekanntmachung. Von dem heutigem Tage ab find die sämmtlichen Annahme- und Ausgabestellen bei dem Postamt am Bahnhof aus dem südlichen in den nördlichen Flügel des Postamtsgebäud-S verlegt worden. Der Eingang ist über den Hof durch die nach der Stadt hin flelegeue Hausthüre zu nehmen. Der Briefkasten befindet sich jetzt unter dem ersten Fenster im nördlichen Flügel des Postamtsqebäudes. Gießen, den 19. November 1881. Kaiserliches Postamt. Ritsert. ftfiliiß 6rn 25. Novtmbtr, Vormittags 9 Ubr, Ifäijt Unterzeichneter in der Wobnung der dtntorr Schaum VI. Krau zu ng- toD "‘spferb mit Wagen, Pstug, g'. 1 D'ckwurzmühle, 1 Kuh, * Rind, ca. 150 Ctr. Stroh, eme Parthie Heu -und Grummet, ein Quantum Drck- murz, Spreu rc. Öffentlid) me stbulend versteigern. Lang-Göns, den 22. November 18bL 7683) Johannes Pern III Schas'verlleigcrung. Die Schäferei - Gesellschaft in Eb erst a d t läßt , Qonnerstag den 1- Dezember, Vormittags 10 Ubr, ca. 80 Mutterschafe und 80Hammcllammer, 'sowie 80 Mutterlämmer und einen eng"- schen Schafdock versteigern. Görlacd, Bürgermeister. Englische Fussboden-Oel-Lack-Farbe anerkannt bestes Fabrikat zum Selbstlackiren von Fußböden. Trockner^ in 6 bis 8 Stunden harr nut hohem dauerhaftem Glanz. Vorräthig in 3 Nüancen. Musteranstriche zu Diensten. Niederlage bei __ E Fr. Seibel. 4V/0J - „Wrinfaal", empfiehlt allen Weinkennern einen vorzüglichen Rheinwein ä Schoppen 30 Pf. Dieser Wein hat bei viel.n Weinkennern allgemeinen Beifall gefunden und kann solcher allen Areund' r. von einem gut m Schoppen nicht genug empfohlen werden. Für die Reinheit des Weines wirb garantirt- (7200 patent-Lhemisetts (Vorhemden) ganz besonders praktrsch auf wollenen Hemden zu tragen und gleichzeitig zur Ersparung btr Erneuerung von Hemden-Einsätzen empfiehlt 5629) Sßetreffenb: Die Ergänzungswahl und Neuwahl der Groph. Handelskammer ,u Gießen für das Jahr 1882. 3uf »rund de« fflefehe« °°m 17. November 1871 hat demnächst eine Neuwahl von 3 Mitqlndern der unterz.ichne-.n Handelskammer an Stelle 6i8 auSg-schiedenen Mitglieder Herrn M. Homberger und den nach den gesetzlichen Bestlmmuagen am 1. Januar 1882 ausscheidenden Herren Wilhelm '' ’611 ^urch ^trorDi'mn.i5GEer^^chen^Muusteriums des J inein und der Justiz vom 26. Oktober d. I. ist die Zahl der Mitglieder der Handels- kammer zu Gießen von 7 aus 9 erhöht worden. ». ».»„ b„ w*. ......iS*»»' Dahlcommistä,« Herrn ®. Heichelheim, in Firma L. Heichelheim, zur Stnsichr aus. Etnwendungen gegen den Inhalt der Liste, welche nur innerhalb der erwähnten wtägtgen Frist zulälstg find, müfien b-> der Handelskammer vorgebracht werde Nur Diejenigen find zur Theilnahme an der Wahl berechtigt, welche in die sestgestellte Liste ausgenommen sind. ® itfctn, den 22. November 1881. Brohherzozltche Handelskammer. Ed. Silbereis en. Zur Saison Halter. unS dem hiesigen und auswärtigen Publkum mit unserem reichasiortirten Laqer in allen Sorten Wiuterschuhen zu den billigsten Preisen bestens ewvfoblen. 6352)_________Ph Nau & Cie Kohlenkasten, Kohlenlöffel und Stoch eisen emvfiehlt Wilh. Seibert, Zwei Chaisen zum Ein- und ZweispännigtLhren wegen Geschäfts-Veränderung preiswürdrg zu verkaufen. Näheres bei der Exped. ds. Ll -768^ Akademischer Gesangverein. Die Beziehungen unseres Vereins zu dem hiesigen Concertverein verpflichten uns zur Mitwirkung an einem der Wtnterconcerte, für welches diesmal die Werke: Scenen auS Göthe's „Faust" (Dritte Abthellung) von Robert Schumann und Beethoven's neunte Symphonie mit dem Schlußchor über Schiller'- Ode „An die Freude" in Aussicht gr- nommen sind. Bei der ungewöhnlichen Schwierigkeit beider Werke ist im Jniereffe einer würdigen Aufführung derselben der regelmäßige Probenbesuch unerläßlich und ist zur Erleichterung desselben vielfach der Wunsch geäußert worden, anstatt der beiden Inständigen eine Probe von 2Vr—3stündiger Zeitdauer wöchentlich versuchsweise einzuführen. Dieselbe soll an jedem Donnerstag und zwar für die Damen um 7 Uhr, für die Herren um 8 Uhr Abends beginnend, stattfinden. Auch frühere Mitglieder unseres Verein- werden hierzu freundlichst eingeladen. (7692 Der Vorstand. QOO 7525) und den eröffnet habe. Für reelle Gießen, gute Bedienung werde stets besorgt sein. 15. November 1881. Hochachtungsvoll Q Philipp l*fei(rer» 3 XXXXXOOOOOOOOOOOO 8 Erlaube mir hiermit anzuzeigen, daß ich unterm heutigen Datum am Wallthor (gegenüber dem Asterweg) eine o Buchhandlung nekst Leihbibliothek Ausverkauf* Um damit zu räumen, verkauft ich eine große Parthie Humwaaren zum Selbstkostenpreis. (7681 Robert Stuhl, Marktstraße 23. M Vorzüglichstes iBlfe Frankfurter Bier Daus der Brauerei Feschhorn Nachfolger tz-xportbier per Flasche 23 Lagerbier „ „ 20 „ jin'V.öaus empfiehlt •1. Weber, „Stadt Cassel". Im Besitze eines eigenen Bierwagens ist es mir möglich, jedes gewünschte Quantum sowohl in Fässern als auch in Flaschen nach hier und auswärts schuellstens zu liefern. (5822 „Germania“ gebens Versicherungs-ActiengeftUschast zu Stettin. Verficherungsbeftand am 1. Oktober 1881: 130,740 Policen mit . 250,678,275 JL Kapital und jl 238,637 iz jährl Rente. Neu versichert vom 1, Jan. bis End«. Okk. 1881: 7398 Personen mit 21,401,492 JL Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen 188«: . ....... 10,685,835 JL Vermögensstand Ende 1880:............... 51,251,357 Jf. Vermehrung der Fonds 1880: ... ......... 3,711,609 Ausgezahlte Kapitalien und Renten (e t 1857: ... 42,815,383 JL. Dre Gesellschaft schließt Gapitalversichcrung» n auf den Todesfall, Aus- fteuerversicherungeu, Altersversorgungen, sowie Leibrentenverflcherunge» gegen feste und billige Prämiensätze und gewährt bet ihr versicherten. Beamten Darlehie zur EautionSbestcllung. D e mit G e w t n n - A n l h e l l Versicherten der „Germania", welchen 4,322,389 JL seit 1871 als Dividend e überwiesen wurden, treten vom Beginn der Versickerung ab bereits nach 2 Jahren in den Bezug der Dividende, und zwar die nach Divider.der plan A und C Versicherten nach Verhältniß der zwei Jahre vorher entrichteten vollen Jahresprämie, dagegen die nach Dividendenplan B Versicherten nach Verhältniß der Gesamrntfumme der gezahlten IahreSprämten x. letztere sichern sich dadurch eine stetig wachsende Dividende, resp. eine steigende Altersrente. — Jede gewünschte Auskunft wird bereitwilligst kostenfrei er- theilt durch G- e b r. Haustein, Vertreter der „Germania". Gießen, den 22. November 1881. (7697 Vermiethungen. 7691) Neu hergerichtete Logis, gleich be- ziehbar, zu vermiethen in Neue-Bäue B. 90. 7540) Ein Stube mit Küche zu Vermietern_______________Lindenvlatz 244. 5105) Eine Familienwohnung im (.Stock zu vermiethen. A. Rusing, Bahnhof. 7482) Zimmer mit Cabinet und Küche an anständige Leute zu vermiethen im Darmstädter HauS. 7644) Ein Familienlog's zu vermiethen bei Wilh. Schmall, Grünbergcr-Straße (Bleiche)._____________________________________ 7674) Ein kleines möblirtes Zimmer und ein Stübchen mit Bett zu vermiethen. ___Neuenweg 16. 6514) Die Parterre-Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, alsbald zu vermiethen bei Georg Lüdektng, Teufelslustgärtchen._______________________ 6165) Eme Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern rc., und ein schön möblirtes Zimmer nebst Cabinet zu vermiethen bet _______Dr. Koeniger, Grünbergerstr. 3665) Die von Herrn Major Rau fünf Jahre lang bewohnten Räume sind im Ganzen oder auch getheilt, anderweitig zu vermiethen. Reflectanten wollen sich gefl. wenden an Rudolf Wolf, oberer Riegelpfad._____ 3674) Ein freundlich möblirtes Zimmer billig zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts._____ 3436) Der von Frau Küchler seither bewohnte untere Stock meines Hauses, Süd- Anlage, ist anderweit zu vermiethen. ________________________I. Alker. 4032) Eine Familienwohnung mit allem Zubehör zu vermiethen. __Fritz Fürst Ww. 4103) Der 1. und 2. Stock in meinem neucrbautcn Hause am Riegelpfad zu ver- miethen.___________Georg Brömer. 2585) Eine Wohnung zu vermiethen und sofort beziehbar bet ________________Gebr. Stamm. 7304) Ein Zimmer mit oder ohne Möbel zu vermiethen. Lindenpl. 214. 5082) Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen und sofort zu beziehen____________Chr. Schopbach. 6162) Zwei Familtcnlogts zu vermiethen ____________________im „Schützenhof". 7261) Em Famtltenlogis per 1. Dezbr. zu vermiethen. Wetzsteingasse 60. 7555) Ein kleines Familienlogis sofort zu vermiethen. W. Loeber, Bäcker. 7594) 4 Zimmer mit Zubehör zu vermiethen; auch können dieselben einzeln vermietbet werden. ______I. Becker, Wallthorstraße 148. _ 7597) Ein kleines Mansardenlogis zu vermiethen. Ludwig Orth, Neue-Bäue. 7646) Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. ____________________Bahnhofstraße 133. 7660) Ein Stübchen mit Bett zu ver- miethen bei I. Zörb, Mäusburg. 7184) In meinem neuerbauten Hause an der Ostanlage ist der untere Stock, 7 Zimmer, Küche, Bodenkammer rc, sowie der obere Stock, 5 bis 6 Z'mmer rc., zu vermiethen und alsbald beziehbar. Auf Wunsch mit Stallung. _____________________L Kauf. 7638) Ein kleines Logis im Retxnhaus sofort zu vermiethen. ______________F. Felffng, Neuenweg. 7619) Ein Familienlog's sofort zu ver- miethen. Fr. Zülch Wwe., Seltersweg 7530) Eine Familrenwohuung zü^ver- miethen.___________Reichensand C. 130. 7561) Das von Herrn Prof. PichlH bewohnte Logis ist fofoit anderweit zu vermiethen._____________v. Rabenau. 7478) Zwei Familienlogis auf sofort ; zu vermiethen bei Kaspar Tchomber, Heuchelheimer-Straße. 7488) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Lehrer Möbus, Grünbergerstr. B. 156^. 7424) Ein Fam'lienlogis, bestehend in 3 Zimmern und sonstigem Zubehör, sofort zu vermiethen.__________Lindenplatz 64. Schloßgasse 258 große Zimmer mit Zubehör und Lager- raum — ver 1. Dez, zu vermiethen. (6718 7323) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn Zimmermeister Ruckstuhl, Steinstraße 121», Parterre._______ 7064) Die neuhergerichtete Mansarde tm „Cafe Leib" ist zu vermiethen und baldigst zu beziehen. 7687) Zum 1. Januar wird em Mädchen für Küche und Haus gesucht Nur solche mit vorzügl Empfehlungen mögen sich mclbcn. Apotheker Eoümann, Engelapothcke, 5d)dd)dub Gießen Spielabende: Dienstag u. Donnerstag. Anmeldungen im Lokal, Wenzels Garten, a b z u geben.17686 7682) Ein junger, kurzhaariger, schwarzer Hühnerhund mit weißem Brustflecken und langer Ruthe ist entlaufen und wird vor dessen Ankauf gewarnt. Dem Wieder- drmger eine gute Belohnung. Näheres in der Exved. ds. Bl.________ 768d) Ein Bäckerlehrling gesucht von Kar» Fischer m Wetzlar._________ Vogelsberger Höhenclub. Die M tglieder der Section Gießen und diejenigen Freunde des Vogelsbergs, welche dem Verein beizutreten beabsichtigen, werden gebeten, sich Donnerstag den 24. dS. MtS., Abends 8 Uhr, tm „Cafe Ebel" (oberes Z'.mmer links) zu einer Besprechung einfinden zu wollen. (7684 ______I. A.: Dr. O Buettner. 7609) Ein junger Mann, rnilitärfrei, mit Prima-Zeugnissen sucht Stelle auf Comptoir oder Lager. Offerten sud 0. >00 an die Exped. d. Bl. Im „Kühlen Grund" Donnerstag Abend: (7695 COXCERT 5694) Lumpen, Werg, Papier, Eisen, Zink, Messing, Kupfer, Blei, Flaschen rc. werben angekauft LouiS Rothenberger. Neuenweg 193. von ausgekämmten Haaren werden für 1 dauerhaft und schön angeferttgt. (5466 H. Plank, Friseur. Jnljrpfaii. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2", 4M, 31 6« 8^*, 11« 444 76 750. Marburg 8to, S32. Gaffel 12”*, l30, 3^, 9«*, 11» l«*, 4«, 8"*. Wetzlar 6", 8«, 12, 1« 4« 457, 7»*, 750, 905. EmS-Eoblenz 6", 8«*, 12, 1«, 4«, 7»* Deutz 64’, 12, 45L Fulda 6", 12, 5. Lauterbach 615, 12, 5, 731. Gelnhausen 8“, 12% 4«. Nidda 820, 12«, 4« 7". Ankunft in Gießen von: Frankfurt 1«, 8«, 9»*, 11", 2«, 4" 7?5 836* 12’2*. Marburg 632, 7». Gaffel 2‘3, 313 *, 8«*, ll^, 430, 6**, 11« Wetzlar 7-', 9^,11» 12^*, 3", 4to, 6", 832*, 1120. EmS-Goblenz 9« ll33,12**, 3«, 6“, 832*. Deutz ll33, 432, ll20. Fulda 11“, 420, 10. Lauterbach 8">, ll25, 4«, 10. Gelnhausen 9«, 3^ 6«. Nidda 036, 920, S36 656- * bedeutet Schnellzug. Die fetten Ziffern, die Nachtstunden. Vermischte Anzeigen. 7690) Ein solid s Mädchen sucht Dienst bei Kindern oder in einer kleinen Familie. Näheres bei Frau K l 0 e s, im Katzenstein'schen Haus, Marktplatz Kleinkinder-Bewahranstalt. H« nsrerk auf . Die Hosraithe ter Kleinkinder - Bewahranstalt in bet Wolkengafle ift >u verkaufen. Dieselbe besteht aus dem zweistöckigen Vorderhaus, einem besonderen Saaibau und einem größeren Hofraum. Die Raume sind zum Betrieb von Geschäften sehr geeignet. Kausliebhaber wollen sich an den Unterzeichneten oder an Herrn Lehrer Jung wenden. Gießen, den 17. November 1881. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann. Die I. Bloch'sche Hosschönsärberei in Darmstadt empfiehlt ihre Anstalt zur besten und schönsten Herrichtung der Kerbst- und Winter-Garderoben jeder Art, bei möglichst b ll.gen Preiseu. Agentur bei Frl. JH. Klos. (6797 der Gesellschaft Müller. Anfang 8 Uhr. Entree frei. Heute Abend: „Ztadt Kassel". Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckern (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. ____________________ Hierzu eine Beilage. Bureau r § Mchd Amtsblatt Nr. für die dmtsche daffelbe zum P Aufd Ansprüche an ' nötigenfalls d Gieß Darmsi mei> heute müll unbWgeladju Lüttichau, etn Nm, den 5 zum Vortrag b den Mtnistestah W“: Bt,, tafcfaj ,ch, Will und ) Untverfttüten b, Annahme ^llßändtg gtrj ftrl 200,000 0K00 *' tf R.n ailHrl, mürbe ??> lltlü6e ka M 200.000 J {w R-I s a9' «6er ’s“??,?.'« ttelL $ tot den dElsch,'^ nc S? b=»l SR ',“r fehÄ- Herrn K. ° * . rx Har Nbii «I»e P,,Lttr ; der