'Jir 1SS1 fNircÄU : Schulfiraße B. 18. Erscheint täglich mit Lu-mchme de» Montag». £ w 50 50 stem « r :n- Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. f ff ff ff rr ff ff ff ff ff 75 >5 <5 Wne Ärififl in Krankreicb. Der Telegraph prophezen jchon fett einigen Tagen den Ausbruch einer iJiinifiertfifil in Puri-, aber offen erklärt ist fte noch nicht. Jedermann stehl nur die Srlfis für unoermeirlich an, man steht sie nahm w e eine Gewitter- wölke, die sich vielletcht schon heute oder morgen im Ministerrathe entladen w»rd. Und doch »st diese Minister krise nur ein Vot spiel einer größeren SrisiS, btren Herannuhrn ebenfalls jeder Franzose beobachtet, tii.er Staatskr.siS, die entscheiden muß. ob der Präsident der R.publ k, Grevy, noch selbstständig ist ot>er ebenfalls nach der Pfeife deS Herrn Gambelta tanzt. B,s jetzt wird übereinstimmend gemeldet, Grevy werde auf feit en Fall in der Frage de- Usten.ScrutwiumS nachgeben, und der heftige Ltt.it in der Preffe — „hie Drecy, hie Gambttta.'- — spricht nicht mehr von der Möglichkeit einer Vereinbarung. DaS sog. Listen-Scrutinium ist nicht etwa eine Wahl nach Listen, in welche die Wähler eingetragen st'.d und zur Abgabe ihrer Stimmen aufgerufen werben, sondern lediglich ein Modus, welcher mit c-er bisherigen Wahlord- nung bricht. Wädiend bisher jeder Wähler in seinem Wahlbezirke, der nach der Lopszahl örtlich begrenzt war, einem Deputaten feine Stimme gab, legt da- Listen-Scrutinium 15 bi- 16 Bezirke zusammen und hat jeder Wähler 15 bie 16 Candidaten zu nomtuiien. Das ist die „Liste", von welcher dieser ModuS den Namen hat. Damit nun da- OroS der Wähler, von denen viele lausende kaum 15 bis 16 Namen selbst auSsuchen würden, eine Art Führung hat, würde der erste Name auf jeder „Liste- ein allgemein bekannter Partei- name sein, also z. B Saffagnac für die Bonaparttsten, Gambetta für die Republikaner feines Anhang-, Rochefort für die Eommunards u. f. w. Die Sumo c aller der Stimmen, welche ein solcher „Führer" im ganzen Lande "hielte, würde gewissermaßen die Stärke der Parti» im Lande charaktensiren. Xun liegt es auf der Hand, daß die Gambettrsten. indem sie überall ©im* detta ausstellten, möglicherweise diesen Dauphin der Republik nicht nur fünfzig bl- sechzig Male wählen könnten, sondern daß auch die Zahl aller Stimmen, selbst dort, wo er in der Minorität bleibt, zusammengerechnet, nach Millionen zählen würde, während tie weniger zahlreichen und schlecht organifirten Anhänger de- Ministeriums ober Grevv'S eine dürftige zersplitterte Minorität aufweifen würden. Sin solches Resultat wirb von Gambetta ersehnt, und das Wen-Lcrutinium ist ein speciell für btifen Ehrgeizigen zuaeschnittener Wahl- wodus, der mit Recht als „em Plebiscit für Gan.betta" bezeichnet wird. Man spricht daher jetzt bereits auf den Boulevards scherzhaft vom -König der Republik-, und wie der Witz der Flaneur- oft da- R cht'ge trifft, ,o wirb der innere Widerspruch dieses im Grunde rcactionären und gefährlichen Listen - Scrutiniums mit einer natürlichen freisinnigen Wahlordnung treffend charaklerifirt. Daffelbe Scrutinium, waS heute Gambttta erhöhen kann, kann ihn em Jahr später stürzen und einem anderen Gegner, sei eS nun ein ehrgeiziger Republikaner, ober gar ein Royalist oder Jesuit, die mühsam erkletterte oberste Sprosse der Leiter zum „Throne der Republik" frei machen. Nußland. Petersburg 20. März, lieber die Verhaltung des gefährlichsten aller Nihilisten, Sndreij Sheljabow, bringen bie Nowosti folgende Einzelbeiten: Ein gewisser „Mvlord" war am 24. Februar aus dem Auslande nach Petersburg abgereift, was die Pol'-ei erfahren hatte. In Petersburg quartierte sich Mylord unter dem Namen .Trigonja" im Hause eines gewissen Lichatfchew, gerade Änitschernkow (Palast des Thronfolgers) gegenüber, eilt Die Behörde beauftragte zwei Geheimpolizisten, den an- gesl chen Trigonja auf Schritt unb Tritt zu überwachen. Tie Agenten Malkewitfch und Gulkew'tsch nahmen sofort im selben Logirhaufe ein Zimmer und nun wurde jeder Schritt dcs Verdächtigen überwacht. Trigonja wandte alle mögliche Vorsicht an, bei feinen Ausgängen machte er Umwege, besuchte allerlei Gasthäuser und langte zuweilen ent nach zwei bis drei Stunden an dem Punkte an, wohin er wollte Er wurde um fo beharrlicher überwacht, als bekannt geworden, daß er einer der Leiter des Erecutiv- Comstes sei und mit Sprenggeschossen gut umzugehen wisse. Trignoja war Höch und stark gewachsen, trug einen schwarzen Bart, war von dunkler Gesichtsfarbe, hatte eine stark gebogene Nase, ging stets fein gekleidet. Mehrere Geheimpolizisten überwachten Trigonja mit größter Sorgfalt und verbrachten oft ganze Nächte vor Häusern, in legenhcit noch fehl Beschluß gefaßt ist. ES »st übrigen» zu erwarten, daß die Wahl deS Termin- nicht in den Sommer fallen wird. Berlin, 21. März. In der am 19. d. Mts. unter dem Vorsitze des Staat-minister- v. Bötticher abgehaltenen Sitzung dis BundesrathS wurde, nach einigen geschäftlichen Mittheilungen des Vorsitzenden, der Entwurf eineelsaß-lothringischen G setzrS wegen Ausführung des Reichsgesetzes über die Abwehr und Unterdrückung der Viehseuchen in der von dem LanbeSausschuffe beschlossenen Fassung genehmigt Der Entwurf eines Regulativ-, bett, die Gewährung der Zoll- und Steuervergütung für Tabak und Tabaksfabrtkate, sowie der Entwurf eines Gesetzes für Elsaß Lothringen über die Ö ffentlichkeit der Verhandlungen und die Geschäftefpiache deS LandesauSschuffeS wurden den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Lin zu dem Gesetzentwurf wegen Abänderung der Gewerbeordnung (Tanz-, Turn-, Schwimmlehrer, RechtSconsulenten x.) gestellter Zulatzantrag Sechsen-, welcher die obligatoeische Einführung von Arbeitsbüchern und eine Ausdehnung der Zuständigkeit der gewerblichen Schiedsgerichte bezweckt, wurde dem mit jenem Gesetzentwürfe befaßten Ausschüsse für Handel und Verkehr, ein Antrag Bremen-, bett, die Tara bet der Verzollung von Tabak, dem Ausschuß für Zoll- und Steuerwesen überwiesen. Nachdem sodann eine (5 ngabe wegen Gewährung von Unterstützung aus Anlaß de- ÄriegeS gegen Frankreich und eine fernere Eingabe, bett, die Zollbehandlung von Holzästen nach dem Anträge der berichtenden Ausschüsse ihre Erledigung aefuhben batten, erhielt der Antrag Oldenburg-, bett, die Ermächtigung deS Hauptzollar' »S Brake zur Abfertigung von Zucker mit dem Anspruch auf Zoll- und Steuer-Rückvergütung, die Zustimmung. Die Versammlung trat sodann in die Berathung des Gesetzentwurfs über die Bestrafung der Trunkenheit ein u*b ertheilte demselben in der von dem Ausschüsse für Iustizwesen vorgeschlaqenen Fassung die Genehmiguung. Mehrere auf das Etat-« unb Rechnungswesen der Landesverwaltung von Elsaß - Lothringen bezügliche Vorlagen wurden nach den Anträgen der Au-schüffe erledigt; von der Denkschrift über die Ausführung der Anleihegesetze wurde Kenntmß genommen. Der Entwurf eine- Gesetze- für Elsaß.Lothringen über die Unterstützung von dienstunfähigen Forst'chutzbeamten gelangte, nach dem Berichte deS IX. Au-schuffe-, ohne wettere Debatte zur Annahme. Den Schluß bildete die Ernennung von Eommiffanen zur Berathung von Vorlagen im Reichstag, sowie die Vorlegung der neu -tng-aa, genen Eingaben. Müncden, 21. März Der Äonig hat dem Staat-secretär im Reichsamte de- Innern. Staat-mii ister v. Bötticher, da- Großkreuz de- Verdienstorden- vom heiligen Michael uib dem Staat-secretär im Reich-schatzamte, Wirkl. Geh. Rathe Scko z, da- Großcomthurkreuz des Verdienstordens der bavertscken Shore verliehen. Stuttgart, 21. März. Der „Staat-.Anz. für Württemberg" meldet au- Eannes: Jyre Majestäten empfinden schmerzlich den Verlust des vielge- liebten B uder- u d LchwraerS; dieselben empfingen von den befreunbeten Souveränen urb m deren fürstlichen Personen, sowie von einer Reihe Gemeinde- Eollegien bie rührendsten Beweise der Theilnahme. Hervorragende Fremde aller Nationalitäten thaten chr Beileid und ihre Entrüstung über die schreck- licke Begebenheit kund. Deutschland. Berlin, 21. März. Fürst Bttmarck wird durch bie Folgen einer Parken Erkältung noch immer von der Theilnahme an den Reichstagsarbeiten serngehalten; man hat aber Grund zu der Annahme, daß er zunächst bei den Debatten über den Zollanschluß Altonas anwesend sein wird; es liegt dies »venigstens, wie in Rrichstagskreisen verlautet, in seinen e genen Wünschen. NSbenfo hat der Fürst Abgeordneten gegenüber geäußert, daß er den ersten Lesungen d?r Vorlage über die Steuergesetze, sowie über da- Innung-Wesen enb da- Arbcuer-Unfall-Verficherung-geietz beiwohnen werde. — JTic „Nordd. Allg. Ztg.^ bestätigt, baß die RcichStagswahlen erst für Herbst zu erwarten find. I-, Bezug auf den wahrscheinlichen Termin der Neichstag-wablen wird aus ein Wort des Herrn v. Manteuffel hmgewiesen, vonach die Wahlen im Sommer statt finden sollten. Dieses Wort ist im Eivne des Sprechers nicht mehr als etne Veimuthung gewesen, da N.emand leffeT al- der Statthalter der Reichslande gewußt hat, daß über diese Ange. Der „(yie^mer Anzeiger" erscheint, wie gewobnt, täfllicb, mit Ausnahme der Tage nach Sonn, und Feiertagen, incl. ber ycilagc „(stiehsNtr Aamiliendlättkr", welche dreimal wöchentlich dem Anzeiger deigelegt werden. Der Abonnomcntspreis für den Anzeiger, frei in« Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Pfg.; in der Srpedition abge^olt 2 Mark; für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post abonniren kdnnen, beträgt derselbe 2 Mark ercl. Postgebühr. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorder keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger auch *m *1. Quartal 18bl zusenden und Den AbonnementSbetrag durch Quittung erheben lassen. 2Btr bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefälligst aufgeben zu wollen, um vollzählige Chemplare liefern zu können. Dis Spedition. Einladuttg )um Abonnement auf den Gießener Wyeiger Alllrigr- nnö Amtsblatt fir im Kreis Gießen. 2*| H M ässe, y unb M-s-1» । BedingtMgtn - sowie ein gut '< zu annfbrnbii-« । erf 5 Erkman«. iQujai btt —- Q ant eingtt W. von o Luit. ! zum Löwe». bie Theater l^taUrfrtOE— S Mül- 19-x. L *** 1 Hjiessen- Abonnement 0 Wle: „ denen er sich befand, wobei sie häufig die Kleidung wechselten, um nicht seinen Argwohn zu erregen. Auf diese Weise gelang es ihnen, bie Hauser und Wohnungen kennen zu lernen in denen Trigonja verkehrte. Es stellte sich dabei heraus, daß er das Haus Nr. 18 in der ersten Nolte Jsmailowskij Polk oft besuchte. Weiter wurde festgeslellt, daß die Conditorei Issakow auf der Ecke der kleinen Sadowoja den Revolutionären als ^usammenkunftsort diente. Dieses Local besuchten sie in späten Abendstunden und "besprachen ihre Pläne. Am 11. März erfolgte endlich der Befehl, den Trigonja zu verhaften. Am Abend dieses Tages, als bei Trigonja sich gerade em gewisser Peter Iwanow" (der auf Nr. 18 Jsmailowskij Polk wohnte) befand, zogen die Polizisten Vandenbergen, Taich, Malkewitsch und Gulkewitsch sich in ein Zimmer zurück und befahlen der Magd, den Trigonia unter irgend einem Vorwande yerauszurufen- Kaum hatte der Verbrecher den Corrldor betreten, als er sofort gefaßt und in cm besonderes Zimmer geführt wurde. Der Verhafttte folgte schweigend, ohne seine Ruhe zu verlieren und ohne Widerstrnd zu leisten. Böses ahnend, verließ auch „Peter Iwanow", ein junger Mann von sympathischer Erscheinung mit schwarzem Barte, das Zimmer, in welchem er mit Trigonja geweilt hatte, und suchte die Ausgangsthür zu gewinnen, wurde aber sofort veiyaslet- „Peter Iwanow" zog einen Revolver, doch wurde ihm die Waffe fortgenommen, ehe er Gebrauch davon machen konnte. Darauf stellte er sich als „Königsrnörder aus Alexandrowsk" vor und sprach sein Erstaunen darüber aus, daß es möglich gewesen wäre, rhn hier ohne Weiteres zu verhafien „Wenn Sie mich auf der Straße oder in niemer Wohnung getroffen hätten", sprach Peter Iwanow, „so hätte mein Revolver selbstverständlich em Wort mitgesprochen und ich wäre Ihnen entkommen. Ich weiß, daß 'ch ein von der Regierung begehrter Leckerbissen bin." Ihber den ihm abgenommenen prachtvoll gearbeiteten Revolver bemerkte er scherzend, „dieser sei sehr billig, er koste nur 35 Rudel, weil von der nihilistischen Partei eine Menge solcher Revolver verschrieben worden sei Im Einzelverkauf koste eine solche Waffe mindestens 45 Rubel". In Trrgonja's Zimmer fand man 17U Exemplare der revolutionären Zeitschrift „Rarodnaja Wolja". Auf Grund einiger Anzeichen glaubten Vandenbergen und Taich, in der Person des Peter Iwanow, einen Gehilfen des berüchtigten Hartmann, Namens Sheljabow, verhaftet zu haben. Peter Iwanow stellte aber seine Identität mit Sheljabow in Abrede. Erst als der Staats anwaltsgehilfe Dobrshinskij sich an ihn wandte und ihm sagte: „Ich entsinne mich Ihrer noch aus dem Jahre 1874, Sie sind Sheljabow!" Da antwortete Peter Iwanow : | „Ihr ergebener Diener!" In Peter Jwanow's Wohnung fand man Dynamit üor. Dieser Fang bat um so größere Bedeutung, als durch die Aussagen des verstorbenen Staatsverbrechers Goldenberg festgestellt ist, daß Sheljabow an dem beabsichtigten Verbrechen auf der Losowo-Sebastopoler Bahn theilgenommen hat- Andrei Sheljabow lebte unter dem Namen des Jaroslawschen Klembürgers Tscheremisfow; er ist nach der Versicherung Goldenberg's eine im höchsten Grade entwickelte und geniale Natur, gehört der Terroristenpartei an und hat an den Zusammenkünften der Socialisten m Moskalewsk und Charkow theilgenommen. Eine durchaus verbürgte Geschichte aus dem nihilistischen Treiben kann ick selbst Ihnen übrigens noch mittheilen. Der älteste der jungen Prinzen L uchtcnberg, Nikolai, lei'nte in Deutschland einen jungen russischen Cbemiker kennen, der auf einer süddeutschen U -iversstät ftubirte, auf welcher, vermag ich nicht mehr genau anzugeben. Der liebenswürdige junge Prinz fand Gefallen an dem Landsmann und forderte ihn auf, doch nach Petersburg zu kommen. Der Student entgegnete, daß ihm dort Mittel zum Experimentiren fehlen würden, und daraufhin stellte ihm Nikolai Leuchtenberg sehr bereitwillig sein Labormonum im Marienpalasl zur Verfügung. Der junge Rufse reiste auf seines Gönners Unkosten nach Petersburg und arbeitete von da ab sehr fleißig im ßaboratoiium des Palastes, dessen Fenster nach dem Nowy Pcrenlok hinausgehen, einer kleinen Gasse, welche die Kasansche Straße mit dem Palastplatze verbindet- Der Chemiker war m seinen Versuchen bald so unermüdlich, daß ganze Nächte hindurch Licht im herzoglichen Laboratorium zu sehen war. Das fiel der Polizei schließlich auf; eines Nachts wurde das Laboratorium des Marien- palastes (nebenbei bemerkt, eines kaiserl chen Palastes) untersucht und man überraschte den fleißigen Chemiker mitten in der Bereitung von Sprengstoffen. Es stellte sich heraus, daß er die ganze Zett sich mit weiter nichts als nut der Herstellung^von Sprengöl (Nitroglycerin), Dynamit und Knallquecksilber abgegeben hatte. Die iLache hat sich hier einige Wochen vor dem Mordanfall auf den Czaren zugetragen und der unschuldige Nikolai ist darüber sehr bestürzt gewesen. Es finden noch häufige Haus« suchungen statt; die Nih.listen haben eine neue Proklamation ausgegeben. Dem Kaiser Alexander III soll darin eine Frist von drei Monaten g setzt fein, um dem Lande eine Verfassung und freie Einrichtungen zu geben, auch warnen ihn die Nihilisten vor Unterzeichnung des Todesurtbetts gegen den ergriffenen Staatsverbrecher. Wie wenig sich der Czar aus den Sudelschreibereien der russisch n Moidbande macht, wird er sehr klar dadurch beweisen, daß auch n'cht einer von allen b guadigt werden wird, der am Attentat mitgeholfen, darauf kann man sich verlassen! Allgemein ist gestern beim Degräbnißfest die stramme Haltung des jungen Kaisers ausgefallen; es ist außerdem zur Genüge bekannt, daß Alexander Al^xanbi owttsch die Weichlichkeit seines Vaters nicht geerbt hat. Petersburg, 21. März. In dem Prozesse gegen die Thcilnchirni an dem Attentate ist die Anklageakte heute dem Senate zugestellt worden, der dieselbe morgen den Angeklagten N kolaus Russakoff, Andreas Ieljaboff, Timotheus Michailow und der Frau Helfmann einhändigen lassen wird D'e Angeklagten erhalten eine siebentägige Frist zur Vorbereitung ihrer Vertheidigung durch Anwälte. Die Blättermeldungen von der erfolgten Verhaftung bei Bewohner der Käfibudc in der kleinen Sadowaja sind unbegründet. Der Unbekannte, der bei dem Attentat um's Leben kam und von dem d>e Journale behaupteten, daß er der zur Zwangsarbeit verurtheilte und geflohene Toutschew sei, ist noch nicht recognoscirt. Tonischem befindet sich noch in Sibirien. Die „Agence Russe" bezeichnet die Zeitungsnachrichten von der Entdeckung neuer Dyna- mitlager und von dem Ausfinden einer hunderttausend» von Rubeln betragenden Geldsumme als eine Erfindung. Die „Agence Russe" hält es für evident, daß das Attentat außerhalb des Landes und hauptsächlich in der Schweiz und in Paris organisirt worden sei. (StlegruphW SepesHm. SBolfPt telegr. Berlin, 22. März. Obschon treten der Trauer für den Kaiser Alexander die herkömmliche große Gratulation zu Kaiser- Geburtstag auöfiel, fa.den doch officielle Festdiners beim Reichskanzler, den Ministern und auch in andc. ren Kreisen festliche Acte statt. Die Stadt hatte wie üblich geflaggt, ebenso erfolgte Morgens daö übliche Choralblasen von der Schloßkuppel des König!. SchloffeS aus statt. Mittags wurden 101 Salutschüsse auf dem Köngsplatz abgegeben. Unter den ersten dem Kaiser heute zuaegangenen Glückwunsch-Depeschen befand sich diejenige des Kaisers Alexander III. Bereits gestern ging dem Kaiser die vom Reichstag beschloflene Gratu- lationsadreffe zu. Der Kaiser hat den Ministern Lucius und v. Bötticher den Rothen Adlerorden 2. Klaffe mit Eichenlaub, sowie dem Leibarzt Dr. v. Lauer den Rang als Generallieutenant verliehen. Pari-, 22. März. Die Nachricht, daß das in Dünkirchen angekommene Schiff „Coralie" Orsini-Bomben mit der Bestimmung nach Petersburg an Bord gehabt habe, wird von der „Agence HavaS" für gänzlich unbegrün^ det erklärt. — In dem Proceffe gegen diejenigen Blätter, welche in Artikeln das Attentat gegen den Kaiser Alexander vertheidigt hatten, ist heute dnS Urthell gesprochen worden. ES wurden verurtheilt: Der Rrdacteur des Journals । „Citoyen", Secondtgne, zu 6 Monaten Gefängniß und 2000 Frcs. Geldstrafe, der Gerant deffelben Battes, Lecoeur, zu 3 Monaten Gefängniß und 2000 Frcs. Geldstrafe; der Redacteur des „Juvenal", Vefinier, zu 6 Monaten Gefängniß und 2000 FrcS. Geldstrafe, der Gerant des Journals „Revolution sociale", Bicois, zu 6 Monaten Gefängniß und 2000 Frcs. Geldstrafe und der Redacteur des „Jutranstgeant", Rochefort, sowie der Gerant deffelben Blatte-, Del- Pierre, zu je 1000 Frcs. Geldstrafe. — Dle Mchcye l der Minister Hal sich dahin ausgesprochen, daß da- Eabinet sich in der Frage des Listen-Scrutwiums neutral verhalte. Der bezügliche Beschluß wurde in dem heute Vormittag stattgehabten Ministerrathe dem Piästoenten Grevy milg lheilr, m der Cou Mission wird Ministerpräsident Ferry morgen eine dem Beschlüsse entsprechende E klärung abgeben. — Aus Ma rtd wird die Nachricht hierher gemeldet, daß bei einem Palais des Herzog- von Offuna eine Bombe mit einer noch nicht angezündeten L mte gefunden worden sei. Dieselbe »st der Polizei üderaeben worden. Petersburg, 22 März Anläßlich des heutigen Geburtstages des deutschen Kaisers erschienen sämmtliche Großsüisien des kaiserlichen Hauses, sowie d.c hier anwesenden fremden Fürfilichkeiten und Piinzen peijönlich bei dem deutschen Botschafter zur Gratulation Zuerst traf der Großfürst Wladimir eu , welcher tm fpecicllen Auftrage des Kaisers deffen Glückwünsche über brachte Diejenigen Großfürsten, welche Inhaber preußischer Regimenter sind, erschienen in preußischer Uniform. Ebenso gab eine groß - Anzahl böchfter und hoher Würdenträger ihre Karten bei dem deutschen Botschafter ad. D:e deutsche Kolonie, welche der Traue' wegen den Festtag nicht feiis 1 ch begehen konnte, sandte eine Deputation- — D.r Kaiser hat befohlen, daß das Petersburger Grenadierregiment, das 5 Kaluga'fche Infanterieregiment und das 13. Dragonerregiment, deren Chef Seme Majestitt der Kaiser Wilhelm ist, am heutigen Geburtstage des Kaisers du Trauer ablegen. Pesth, 22. März. Der Justizminister hat heute im Unterhaufe einen Gesetzentwurf über die Ehen zwischen Christen und Israeliten, sowie über die im Auslande geschloffenen Clvilehen eingebracht. Bukarest, 22. März. Die Verhandlungen in dem Proceffe gegen Petraru und Genoffen wegen des am 14. December v. Js. gegen den Mmi- ste'präsidenteti Bratiano verübten Attentates sind heute beendet worden. Petraru wurde zu 20jähriger Zwangsarbeit verurtheilt; seine Mitschuldigen Patescu und der Priester Carlooa erhielten in Anbetracht mildernder Uu stände je 9 Jahre Zwa> gsarbeit- London, 22. März. Der „Standard" meldet in einer zweiten Ausgabe aus Mount-Prospekt von gestern: Die Friedenöbedingungen sind folgende: Alle während des Kriege- von den Engländern und den Boers erbeuteten Waffen, Munttionsvorräthe und Effekten müffen zurückgegeben werden, den Boer- soll unter denjenigen Bedingungen, welche durch eine kö.tig iche Commission vereinbart werden, die Unabhängigkeit zugestanden werden; die Regierung der Boers tritt, sobald die königliche Commifsiou ihre Arbeiten brendet hat, in Wirksamkeit, die englischen Garnisonrn verbleiben bis dahin im Transvaal-Lande, die Boe^s werden sofort auseinander gehen. — Der „Daily Telegr." meldet in einer zweiten Ausgabe aus Mount- Prospekt vom 21. ds., Abends 11 Uhr: In Folge des heftigen WiberftandeS der Boers gegen einige Bestimmungen der englischen Friedensbedingungen ist der Waffenstillstand um 48 Stunden verlängert worden, um dem englischen General Zett zu geben, wettere I .structionen von seiner Regierung etnzuzi?h ben elfteren erfolgte bet Tod burd> LunqenichwindiuL't 3mal, runzen nrzündung jd)leißlbsfeld(n. 2. Die B.schwerbe des Per er (Arauiich zu NernhardSbain wegen b»r Wteenver- brfferung in der Gemarknng R.inharbchnin 3. DaS Ansinnen Gr. Krejt»an'tes G er,en an bie Grmeinbc Röthges wegen öxbauung eines Weges von Röthges nach Oder B isingen. , . Auf dem Selierßweg benutzte gestern Nachmittag ein Stromer beim Fechten Die Gelegenheit, seine defekten Stiefi! gegen ew. Paar fast neue an einem stillen Orte umzutaulci >n. — Eine gröbere Änzabl betrunkener btttembn Stromer, sowie lubetlicbe Frauenzimmer, welche schon zu wi-derhoit.'N Mal n mhaftirk gewesen, würben gestern eingesteckt. — Ein von Frankfurt zugereistes Pärchen, weiches schon einige Tage in einer Wirth schasi am Seitersderg logiite unb durck grobm Unfug die Aufmcrk amkcit der Schutzmannichaft auf sich lenkte, wurde gestern Abend ausgedvben. Beim Transport des Mannes lchrte Vers« le aus dem Seltersweg „Feuer" unb „Burger heraus". Hoffentlich wird ibm der Brand geiöicbt. Vermischtes. Wetzlar, 21. März. Schon seit längerer Zeit war das Dedürfiih nach einer Lo noiotion heroorgetreten, be.en Zweck die Ler-retung der gemeinsamen berg, unb büuenmänm|d> <’• Intcreffen Der Labn, Dill und benachbarten Reviere sein soll Derselbe fand Ausdruck m einer Versammlung, welche am 20. Januar datier hattfanD unb welche em provisorisch.» Comite mit der Fertigstellung eineß Statutenentwurfes für em.n betaut en Verein betrauit. ^njolge dec ergangenen ttmlebung SeilenS dieses Lomrt.s iand nun heute im römischen Kaiser bie constituirende Vkrsammlung statt Zu derselben bauen sich neb n bm Vertreten säst aller btbcutenbin Gewerkschaften der Rev ere Dillenburg, Ti,z, Darmstadt - f.en, Leuburg und W'tzlar auä. die Vertreter der Dergbcbörc'm, so Herr Vedeimrath Fadrteiutz in Bonn, H n Cbfrbergiatb Brocke off, Hetr Bergratd Lecklrnburg in Darmstadt und andere emzrsund n. Herr Direclor Roeder hier, welcher die Versammlung eröffn te, dich bl Anwesenden Willkomm n und referiUt über die Entstehung des ProjectS zur Bildung deL Vereins, ««achdem er soo. nn ned) des Längeren über die Aufgaben unb Wichtigkeit beffdben sich verbreiiet hatte, legte er der Versammlung die Frage vor, ob sie mit le; Constituirung eines berg unb lüttenmänniie n OjeTeln® für d e Lahn, Dill- und benachbarten Reviere einverstanden sei. Die Versammlong beiabte diese Frage und nun stellte Herr Roa5 6d tintm W ang(j6„ * »ortfn. 6. des bcutfcfc n 7 d-e ÄS * ii Wiberftantei ibedingungra x i dem engich..- ^ung ewzuzchr 3 gegen Äih« Du Öddjuf iben in fine j-: htr auf bk ,9. Mrz ctc 4 r n? 4 Mt’ k iDung idjltity'- tu fi.uHtrn 6-j*' cmciner 6d?roä - < ti. lt8 Ävbm eenin-- ,t Litzi^U ••• . wegen der BH" legen bn » jte wegen 6*‘-q irr beim LSZi Ä x ttimja* -’iiü«' jjnm, V iici«e(injii«** ’ W- -"L --1“< ■ Ü<, W1'. ÄTp •M Ld^'°K t 6i0a^un $4 -7,„d.-s-d v> Frankfurt, 21. Marz. Die lultranirruef nimmt immer pr-ßere TtmcnfioBnt an Ortern Kachmltti- Kielten ton der In fs Depot bei der Bidenburg soll tm K-qe öfff ilicher Submission vergeben wirdev. Die Ofterttti sind vortofrei und versiegelt ml der Aufschrift: ,,Kubmission auf Lieferung von ^ie»" lu zum Submission-.re'mine Mittwoct) den 30. Mar; c., Vormittags 9 Uhr, I? der unterze ichn'reu Eisei badn Bau-Jnfpection (Gailus-ÄlilLge 4) einzureichen. Die Bedingungen können bei dem Bahnmeister Herrn Gerhard zu tt eßen eingeseden und tbendaselbst Offerten-Formulare in Empfang genommen |ri rden. Frankfurt n. M. den 2\. März 1881. Königliche (Eisenbahn- Bau- Inspektion. .hjvlzventelgeruttg in dcr GroHherzoqlichcn überförftcrci R o in r o d. 1983) Donnerstag den 31 März, Vormillags 9 U?r, kommen an» verschiedenen Diftricten der Forstw^rtet Liederbach bei Gastwirth Dippel Wittwe in Liederbach zu^i Ä'iSgebot: 418 Nadelbolzstämwe mit 214 ^estmeter. Herunter viele ausgezeichnet schöne Fichten von 1 i/2f 2, Festmeter und päiker, 4—6 Kilometer von den S a ion n LlSselv und Zill-Romrod der Lberhesstschen 6 sei bahn laqernd. Der Großherzogliche ^orstwart Vier Hel! er in Liedcrbach ist beauftragt, Sauslitbhibern auf Wunsch die Stämme vor d r De.st igerung vor- siizcigen. Romrod, den 18. März 1^81. (dropherzogliche Oberfvrstkrei Atomrod. ___Seyd.________________________________ Mrhlllilchr (fifrnbflljnfn. r- Dir hier lagernden abgängigen Betriebö: »r» De> küäiienmaterkal'cn au» dem Jahre ' fiso sollen verkauft werde . Die VclkaufSbedi"gunglngungen deizufügen sind, beliebe man i ,um 11. April d I. Vormittags 4 Ubr, srankirt an bev unterzeichnete jir.ction einzusenden. Ließen, den 18. Mä'z 1881 IR?) Grosiherzo.ii Direcuon.______ IHolzverfteigerung int Wiesecker Gemcindkwald. Dienstag den 29. d. MtS., von Morgens 9 Ubr sillen in bim h efigen Gemeind wald District Teufe.'spfüpe ui d Av'-nberg i 112 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 80 „ Eichen» w 11 * Buchen'Anüppelholz. 23 „ Eichen- „ 1250 Wellen Duchei.-Reisdolz 1960 w Eichen- N 113 2 . Radel- 35 Rmtr. Duchen-Steckholz, 55 „ Eichen- w Rrste gert werden. W esech den 21. März 1881. Hssßberzogl. Bürgermeisterei W eseck. 4986) Lang. “1532) Gesäumte baumroo3tne^’*eucr» Mer empfiehlt Heinrich Wallach. Holzverfteigerunij in den 2i>aldungrn der (Gemeinde Rüddingshaufcn. Montag den 28. be. Mts. juu tu vciiOjiUbtnch Distncien . ach- steherdkS Holz versteigert werden: 2 Buchen-Stämme von 42—45 cm Durchmesser und 6 m Länge, 64 Radel Stämme von 15—29 cm Durchmesser und biS 16 m Länge, 43 Rrdel-Derbstangen von 7—13 cm Durchmeffer urd biS 12 m Lä^g«. 190 Rmtr. Buchen- u. Nadel-Scheit, 398 „ *■„ '^nürv'l 488 „ „mw -Reis, 25 w n w „ -Stöcke. Die Zus rmwenkunst findet Morgens 9 Udr um Vicinalwez von RübdingS- hausen rach WeiterShain am Eingang in den District Schneid statt. Rüd^ingSbausen 18. März 1881. Gr. Bürgermeisterei Rüddinashausen. 2004) Loth. Donncrlläg ben 24. d. M., Nachmittags 3 Uhr, werden die Immobilien des Heinrich Sauer, als: Flu. l Nr. 609 Hofraithe auf dcm Neuenweg, „ I „ 611 Horraum, Misittätte das, „ I 629 Hosrattbe das.lbst, ff I „ 669 Horraum, Misiftätte in der Weid en gaffe, , <:/36/t8 320 l^Klsir. Garten unter den neuen Eichen auf dem Bureau des unterz-ichneten Orts- gerichts freiwillig veriieigeit- Gieren, den 19. März 1881 Grotzherzoglrches Ortsgericht Giefien. 1927) Lüdekiug. {lonncrlldg drn 24. lllärj, Nachmittag- 2 Ubr, werden im hiesigen Pfandlokal (SelterS- weg 6): 15 Dossereimer, 2 Blechschüsseln, 6 SlÜdle, 1 kupferner Kessel, 2 Regulateure öffentlich gegen Baa^zahlung versteigert. Gietzen, den 16. März 1881. 1932) Horn. Zieikgeöotenes. 1992) 100 Eentner Dickwurz verkauft >>cinrid> Schmidt, B lieck. Ich liefere neue, feine, französische Billards in Palisander- und Rosen- Holz sourniert, in Fa^on wie die Mainzer B llardS . 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Noll, Kaplansgasse. 1994) Wolkengasse Nr. 94 i|t ein möb- lirtetz Zimmer mit Cabrnet zu vermiethen._________________________________ 1960) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. Ecke der Brand- und der Schloßgasse 259, 2. Stock._______________ 1961) Freundl. möbl. Zimmer zu vermiethen. Marktstraße D. 218, 1. Stock. 1897) In meinem neuerbauten Hause in der Schillerstraße ist der obere' und untere Stock zu vermiethen und Anfangs Juni oder später zu beziehen. __Karl Noll, Flügelsgasse. 1895) Ein Familienlogis, bestehend aus 3 Zimmern, Cabinet, Küche u. s. w., per 15. Juni zu vermiethen. _________F. Kühne jun., Seltersweg. 1866) Logis, gleich beziehbar, zu ver- miethen tn Neuen Bauen B. 90.________ 1860) Ein möblirtes Zimmer, sowie ein Zimmer mit Zubehör zu totr- miethen. Sonnenstraße B. 103. 1793) Eine Mansardenwohnung, best. m3 Zimmern, 3 Cabineten, Küche,Kellerrc. ist alsbald zu vermiethen. _________________Balth St rauch. 1703) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen.______Wallthorstraße A. 99 1700) Im SeuUn.i'schen Hause, Gart« seid 122,2, ist eine Wohnung von 5 Zimmern und 1—2 Bodenkammern mit sonst. Zubehör und Gartenantheil zum 1. April zu vermiethen.______________________ 1695) Ein Familienlogls zu vermiethen. _____________Reicbensand C. 130. 1338) Der 2. Stock versetzungshalber bis 1. April beziehbar zu vermiethen. PH. Sier, Frankfurterstraße 33,1. 1161) 4 Zimmer, Küche rc., im ersten Stock, am 15. Mai, auck früher, beziehbar. __F. Zöller, Neustadt. 747) Ein Logis nebst allem Zubehör, gleich beziehbar, zu vermiethen bei ____Adolf Hoß, Schützenstraße. 1655) Eine Wobnung zu vermiethen ___ _____Rüsing, am Bahnhof. 1698) 2 möbl. Zimmer mit Cabinet ____________C* Stückrath, Gartfeld. 1074) Ein kleines Logis zu vermie^hem F. Felfing, Neuenweg. Achmer Concerl-Verein PROGRAMM. von 2. Chr. v. Gluck. 3. T) 4. 7) 5. T Der Flügel von Blüthner ist aus dein R udolp h ’sehen Pianofortelager. Stallung. Theodor Haubach. liberaler Tendenz in Witzenhausen a./Werra. (1987 Anfang 8 Uhr. Der Vorstand. 1809) (1648 empfiehlt Carl Hensel 2003) 1. L. Spohr. R. Schumann. L. Gordigiani. J. Brahms. L. van Beethoven. F. Mendelssohn- Bartholdy. 1969) Eme Wirtbschast zu vermiethen in der Nähe der Kaserne. Zu erfragen bei K. Krausch, Schloßgasse. Gutspaehtgesuch. Suche rentable Gutsvachtungen von 250 bis 2000 Acker Areal; diesbezügliche Offerten nebst Anschlägen seitens derHerren Besitzer erbeten vom landwirthschaftlichen Vermittlungsbüreau E. Wolff, Oeconom. Das in erfreulichem und stetigen Aufschwünge politische Organ des ehemaligen Kursiaates, seit erheblich vergrößert, bespricht in nationaler und Symphonie Nr. 3 in A-mcll (op. 56) . . Introduclion und Allegro agitato, Scherzo assai vivace, Adagio cantabile, Allegro guerriero und Finale maestoso. Recitativ und Arie aus der Oper „Orpheus* mit Begleitung des Orchesters .... Larghetto aus der Symphonie Nr. 3 in C-moll (Op. 78) ........... a) Frühlingsfahrt I Gesänge b) 0 sanlissima virgine Maria mit Clavier- c) Liebestreu j Begleitung Ouvertüre zu Goelhe’s „Egmont* (op. 84) Rothen, weißen, ewigen und schwedischen Kleesaamen, sowie Grassamen 1982) Eine Frau sucht Laufdienst. Näh. beiKorbflechtcr Reinhardt,Tiefenweg 145, 2. Stock. Kreisen der Einwohnersch st in Stadt und Land, sichern den der Hessischen Morgenzeitung zugewiesenen Anzeigen den besten Erfolg. — Die Einrückungs- aebühr beträgt 20 im Regierungsbezirk Cassel 15 für die gespaltene 8 Petitzeile. Caffel, im März 1881. perlag und Ledaction der HeMschen Worgenreitung. : Das Bureau für Stellen-Vermittelung des Kaufmänn. Vereins 398) in Frankfurt a. M. (unter Patronat der Handelskammer), welches die weitverzweigtesten Verbindungen unterhält, besetzte in den letzten 6 Jahren gegen 5000 Commis- und Lehrlingsstellen (auch für Nichtmitglieder). Bürgerclub. ordentliche Zenerasversammliiiig Freitag den 25. d. M., Abends Vr9 Uhr, im Las6 Ebel. 8" Mlüch chs bt$ laßt tei mu, bi sich mch der 3nh contrastti Di bülrr, t uidtfweft Der änt lufrtebtnl wrlchk fr gilt, nad nicht bur meint H obliege, bro6i|on| pflichtete begegne gerer Au in ter H bekannt i bie Vrra btt Hein leiten, ft flufltn. < ttt Wahl Ethrgk ^k'flungin 8kn kann < ^tbtilt ß fottfanb, Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricke r’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der R udo 1p h’schen Musikalienhandlung ä «X 2.50 (Sperrsitz ä V!L 3.50) zu haben. *) Der Zutritt zum Concerlsaal findet nur durch den Nebensaal statt; während der Aufführung eines Stückes ist auch dieser geschlossen in benen möglich ifl Diei btn A 'Veitnatb n gründen 1991) Am 20. d. M. entsch'ief sanft und friedlich mein geliebter Mann, der Maler und Zeichenlehrer Paul JRösener» Seinen zahlreichen Fr-unden diese traurige Mittheilung mit dem Ausdruck des wärmsten Dankes für alle dem Entschlafenen bewiesene Güte und Thetlnahme. Berlin, den 21. März 1881. Die tiefgebeugte Wittwe Maria Röseuer, geb. Colberg. am Sonntag den 27. März 1881, Abends präcis *) 5 Uhr. im (Elubfaale unter Leitung des Grossh. Univ.-Musikdirectors Herrn A. Felchner und gefälliger Mitwirkung der Concertsängerin Fräulein Anna Schauenburg aus Crefeld, sowie des durch auswärtige Künstler verstärkten Vereins-Orchesters. 'Numi 225 ur Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) In Gießen. Hierzu eine Beilage Theater in Giessen. (Cafe Leib). Freitag den 23. März Abonnement suspendu. Benefiz-Vorstellung für Hrn. Emil Schubert Auf Verlangen zum sechsten und letzten Male: Krieg im Irieden. Lustspiel in 5 Acten von G. v. Moser und Franz v. Schönthan. befindliche angesehenste dem 1. Januar 1880 ■ * Bürgergesellschaft. 1848) Die auf den 27. Mär; festgesetzte Tanzunterhaltung mit Theater finbet erst am 3 April in Wenzel's Saale statt. ,£u”' nir, 6er, * ^.uWan Mützen, ni ‘a Er. N S" 55 * ■4 S» I«h.r , Leitartikeln und in einer übersichtlichen Tagesschau alle bervorraaenden Ereignisse des In- und Auslandes auf den Gebieten der Politik, der Volks- wirtyschaft und des Handels. Die Hessische Morgenzeitung, das einzig hessische Blatt, welches täglich zweimal erscheint, ist dadurch im Stande, die neuesten Nachrichten früher mitzutheilen, als die im Bereiche ihres Leserkreises erscheinenden Concurrcnzblätter. Ganz besondere Beoeutung wird den Vorgängen in Hessen und Waldeck beigelegt, in ihr spiegelt sich am Getreuesten die provinzielle Entwickelung wieder. Der feuilletonistlschc Stoff findet die größte Beachtung, die Novellen und Erzählungen unseres Blattes stammen aus der Feder hervor ragender Autoren, die Erzeugnisse der Kunst und Literatur werden in durchaus unabhängiger kritischer Weise beleuchtet. Mit der Sonntagsnummer wird den Abonnenten ein besonderes, illustrirtes Unterhaltungsblatt kostenfrei geliefert. In Anbetr ckt des 12maligen Erscheinens in der Woche ist die Hessische Morgenzeitung nicht allein das größte und inhaltreicbste, sondern auch das billigste Blatt des Regierungsbezirks. Der Abonnementspreis beträgt nur 3 JL 75 $ pro Quartal. Die fortwährend steigende Verbreitung und die gute Aufnahme des im 23. Jahrgang stehenden Blattes in den besser situirten vermischte Anzeigen, 1981) Eine reinliche Lauffrau gesucht. Näheres in der Exped- d Bltts. 1995) Em Mäochen, welches kochen kann, sucht sofort Stelle. Zu erfragen in der Exped. d. Bl 1094) Der 3. Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen und Ende Mai zu beziehen. ______________Ludwig Hein, Kreuz. 1390) Ein Logis von 4 Zimmern mit allem Zubehör vom 1. April an in der Wilhelmsstraße zu vermiethen durch _____J-Blitz. 1618) Ein Familienlogis per 1. April zu vermiethen. - Ludwig Herbert, Mausburg. Tagesordnung: 1) R- chnu' gsablage. \ 2) Voranschlag p o 1881/82. 3) Neuwahl deS Vorstandes. Um zahlreiche Betbeiliguna wird gebeten. Der Vorstand. Die Tagesordnung liegt im Caf6 Ebel offen.________________ Hessische Morgeitzeitung. 23. Jahrgang. 1989) Ein j. Mädchen im Kurz- und Mercerie - Maaren - Geschäft bewandert, findet in Frankfurt a. M., als Verkäuferin bei freier Station Stellung. Gefl. Offerten unter K. 3949 befördert Rudolf Mosse in Frankfurt a. M_________ 1988) Zum alsbaldigen Eintritt suche ich einen Gärtnerburschen. ________________Arnold Müller. 1993) Ein ordentliches Dienstmädchen auf Ostern gesucht Näheres im Dachstock des Roth'schen Hauses im Gartfeld. 1911) Drei freundlich möblirte Zimmer sind an einzelne Herren zu vermiethen, auf Wunsch auch Kost im Hause. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._______________________ 1909) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen.________________Kreuz D. 3. 1690) Ein Logis, 2 schöne Zimmer mit Zubehör, der G. Schomber, Seltersweg 340) ElN möblirtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. _______3. Mannberger, Neuenweg. 1182) Familienlogis zu vermiethen und 1. April beziehbar. ________Rothenberger, Kaplansgasse. 1766) Ein freundlich möblirt s Zimmer zu vermiethen.________Marktstraße D. 25. 1664) Zwei sehr schöne, gut möblirte Zimmer, mit freier Aussicht, zunächst der Aula, sind gleich oder für nächstes Semester zu vermiethen. Näheres in der Exp. d. Bl. 1124) lFamilienlogis von 5~Zimmern und allem Zubehör zu vermiethen bei _________Ph Bauer, Bahnhofstraße. 78) Wenze l's Gartrn gegeilübeH B 163,3, mittlerer Stock, 5 Zimmer zu vermiethen.__________ 1744) Ein kleines freundliches Logis im 2. Stock ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und im Mai beziehbar. Georg Lüdeking, Tcufelslnstgär tchen 1887) Möblirtes Zimmer, nahe der Easerne, zu vermiethen. Christian Rühl, Wallthorstraße. 1894) Ein fein möblirtes Zimmer mit Cabinet sofort zu vermiethen. __F. Kühne jun., Seltersweg. 1900) Schön möbl. Zimmer mit Cabi- net zu verm. Wilh. Herbert, Markt. 1232) Der erste u. dritte Stock meines Hauses in der Bahnhofstraße (je 6 Zimmer, geräumiger Corridor, rc.) sind erste: er per 1. Juli, letzterer per 1. Mai zu vermiethen. Zu ersterem auf Wunsch Lagerraum oder