-tr 112 Donncrstaq den 23 Juni INS1. Aasige- uni Amtsblatt für btu Kreis Kießen. Barrau: Schulstr-». B. I». «rf^eint täglich mit «»«nähme brt Montag». Durch d^Post^ogen m^irilährUch alutarf"»» Pi. Amtlicher Hheil. Betreffend: Das Gesetz über den Bau und tu Unterhaltung der Kunststraßen. Gießen, am 20. Juni 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die (YroßberjvqlicKen Bürgermeistereien des SlrcifcS. Wir empfehlen Ihnen, binnen 14 Tagen zu berichten: 1) Welche Straßenstrecken nach dem Anträge deS Gemeinderathes vom 1. April 1882 an durch den Kreis zu unterhalten wären (s. Art. 6 deS Gesetzes vom 27. April l. I, Regierungs-Blatt S. 35); 2) WrS die Gemeinde in den Jahren 1871 b,S 1880 einschließlich für die betreffenden Straßenstrrcken an Unterhaltungskosten ausgewendet hat. Der Betrag ist in einer runden Summe in Markwährung für jede- einzelne Jahr anzugeben. Wenn Straßenstricken erst nach 1871 auSgcbaut worden fein sollten, ist die- besonder- hervorzubeben und sind alSdann die Unterhaltungskosten von dem Jahre an anzugeben, welche- aus da- Jahr, in welchem der Ausbau vollendet^wurde, folgt. Dr. Boekmann. Gießen, am 20. Juni 18&1. Betreffend: Die Voranschläge der israelitischen Reltgionsgemeinden im Kreise Gießen für 1881/82 bezw. 1881/84. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Vorstände der israel. Religionsgemeinden des Streife». Unter Verwnfung auf unsere in Beilage Nr. 15 mm ffirofjf). Regierungsblatt erschienenen Bekanntmachung vom 3. v. MtS. beauftragen wir Sie, die Rechner Jbr.r Gemeinden anmweisen, sofort mit Lrbebung te8 5. Ziel« Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse im I. Quartale d. I. zu beginnen, damit den Kassen die nStbigen Mittel zngeführt weiden. Da em besonderer AuSjchlag für daS genannte Quartal. wie bekannt, nicht stattfindet, werden auch keine weiteren Steuerzettel ausgegeben und können deßh^Ib die Quittungen auf ben Zetteln für das Jahr 1880 ertheilt rnrrttn. Die im Nuckstan^ e verbleibenden. Steuerpsttchtigen sind nicht sofort zu mahnen, sondern vorerst durch Zustellung eine- Anforderung-zettel- an ihre schuld zu erinnern. Sie wollen hiernach die Rechner bedeuten. bfiba Zeit tx rnbuni it m| XbtU| Ufftnl t dem arten ! >arjf jchen rin DaS Bun lfttg g. icn |tn ich L i t Entscheidung der allgemeinen technischen Streitfrage warten, um zum Bau von Secundärbahnen zu ermuntern und ihn zu fördern. Man darf auch bal Rentabilität-.Princip nicht zum Maßstab de- JntereffeS an ben Rebenbahnen machen, denn beren Ausgabe ist eS ja, bit Grunblagen einer möglichen Ren« tabtliiät erst badurch zu schaffen, baß sie den Verkehr Hervorrufen, indem sie die Production anreizen und aufmuntern Secundärbahnen dieser Art könne» und sollen keine Speculation-.Unternchmungen sein; sie müßen zunächst lediglich als öco: ow.ischt Wohlfahrtsanllalten betrachtet werden, die den Gewinn allein in der durch ihre Wirksamkeit geschaffenen Wohlfahrt der Bevölkerung suchen. S>e können darum in der Regel schon gar nicht der Privat-Jattiative und dem Privatkapital überlasten werden, sondern müsten, wohl ober übel, von dem bergestellt werden, welcher den Nutzen der Wohlfahrt der Bevölkerung zieht und der darum etwaige Opfer aus diesem Nutzen decken kann — vom Staat, von den Gemeinden und arberen politischen Derbänben, denen ein WachSthum btr Nutz, unb Steuerkraft ber Distncte zu Gute kommt. Zn neuerer Zett scheint insofern tine Wenbung in den Anschauungen maßgebender Kreise eingetreten zu sem, al- sie sich zu Eoncessionen zu Gunsten eine- billigen Betrieb- der Secundärbahnen berbeüasten, wie der Lircular- Erlaß vom 8. März 1881 de- preußischen Minister- für öffentliche Arbeiten mi beweisen dient, welcher bie Mitbenutzung von Straßen und Chausseen zur Anlage von Rebe, bahnen unter gewisten liberalen Bedingungen gestattet. In Oesterreich ist im M l 1880 ein Localbahngesetz erlassen worden, besten erster Artikel lautet : „£ie Regierung wird ermächtigt, bei Concefflomrung neuer Localbahnen (Secundärbahnen, Dicmalbahnen u. bergt) nicht nur in Bezug auf bie Vorarbeiten, den Bau und die Au-rüstunz aller thunlichen Erleichterungen zu gewähren, sondern auch in Bezug auf den Betrieb von den in der Eiserbabn.Betrieb-ordnung vorn 16. November 1851 ur.b ben einschlägigen NachtragSbeflimmungen vorgeschrlebenen Sicherheit-Vorkehrungen insoweit Umgang zu nehmen rc. — Unb die bann specificitten Erleichterungen und AuS» nabmebewilligunzen find riemlich weitgehend und durchaus sachdienlich. — Mit solchem Vorgehen ist, wenn e- fortgesetzt wird, schon viel gethan, aber lange noch nickt genug. Der Staat muß auch Mitwirken zur Beschaffung der Mittel für den Bau eines reichmaschigen Secundärbahnnetzes, da ohne diese Mitwirkung bei der notorisch geringen Einsicht der Bevölkerung mancher Gegenden, derselbe nur langsam und mckt im VerhLltniß zu der aut höheren Gesicht-, ^untren erblickten winhschastlichen Noch vendigkeit fortschreiten würde. Hoffen wir, daß die erörterte größere Willigkeit der Staatsregierung gegenüber den Srcundärbahnen sich auch in dieser Beziehung äußern werde. Z>eUtschla»d. Darmstadt, 20. Juni. Seine König!. Hoheit der Großherzog habe» Allergnädigst geruht: Am 15. Juni den OberdornLnen.Ealculator 1. Klaffe Wilh. Melchior zum Cvntrolevorsteher bei der Main-Neckar-Eisenbahn zu ernennen, sowie an dems. Tage dem Krei-bau aufseh er bei dem Krei-bauamte Al-feld Karl Snel! die Stelle einet Straßenmeisters für ben Baubezirk Gießen, mit Wirkung vom 1. Juli L IS. ab, zu übertragen. 'N je- 89 1 Lecundärbabnen. Im Jahre 1874 schrieb ber kürzlich verstorbene Frhr. M. M. v. Weber, eine wohlberufene Autorität auf dem Gebiete btt Eisenbahnwesen- : „Die Zeit ber Haupteisenbahnen ist in den Eulturlänbern fast ooiüber Durch schwere Zücktigungen von Vergehen bes Eisenbahn BörsenschwiiibelS geheilt, loSgesagt von ber hohlen Phrase ber „goldfühienbe: Weltstraßen- unv btt ^VölkeiwegeS", wirb eS jetzt bas Amt ber Eisenbahn.Jnbustrle sein, tu weiser Beschränkung bat Netz ber Bahnen nack Innen fettig zu weben. Die Ver- binbungen zwischen ben Hauptlinien entstehen btm Provinzialbebürsniffe, dem Erfordcrn einzelner Städte wird bereits Recknung getragen, Forsten. Zentren der Industrie unb Agrikultur, Heilquellen, ja selbst, in neuester Zeit, Haupt- punkte bet Naturgenuffes werden durch Schienenwege mit den Hauptbahnen in Verbindung gebracht. So entsteht ein Gewebe von Schienenstraßen, bte nach Art und Maffe der Verkehre, Form der Betricbe, Al forderungen an Schnelligkeit unb Comsort der Fahrt, Leistungsfähigkeit für ben Maffentransport u. f. w. fast nicht- mehr alt den Namen „Eisenbahn" gemeinsam Haden".— Ter wett- sichtige Sachversiändige hatte klar tat Bedürfnis erkannt, das ber Weiterem« n ickelung bet Eisenbahnwesent bie Richtung voneichnet, allein über die Rasch- beit, mit ber diese Weiterentwickelur-g dem Bedürfniß folgen würde, hat er sich bamalt wohl in einer optimistischen Täuschung befunden. — Tie Wichtig« feit des Secundärbahnwesens ist heut zwar allgemein anerkannt, allein feine Äu-führung schreitet, trotzdem bte Projecte „tote Pilze out ber Erbe" hervor« schießen, trotz ber Bemühungen zahlreicher Comu6s unb ber bet 1b<6 in Berlin gegründeten Vereins für Localbahnen, nur langsam vorwärt- unb insbesondere da ungemein stockenb, wo nicht eir. entwickelter mbustrieller unb Bergwerk-bktrieb, sondern ber barnteberligenbe und zu hebende Landwinh. schaftsbetrieb die Secundärbahn forbert und sie in chrer billigsten Form braucht^^ Secundärbahnen, deren mir heute mit Rücksicht auf die Lage der Landwirthschaft und auf bie argen Eomraste in der Höhe der wirch- schaftlichen Entwickelung in ben verschiedenen Gegenden unsere- iBaterlanbet bedürfen, ist es: die Arbeit gereifter Dtftricte, die, weil sie vom großen ^er- kehre abhck gen, noch relativ unvollkommen ist, gleichwohl zur Concurrenz mit d?r gleichend culturell höher stehenden zu befähigen, resp. durch Contac mit derselben unb mit dem offenen Markt zu heben. — Dazu bedarf es der billigsten Frachlsätze, bie überhaupt zu erreichen finb, und ber weitgehenb- sten Ai-poftung im Dau unb Betriebe der Bahnen an bte speciellen enttorialen unb wirthschaftlichen Verhältnisse. Diese Hülfe muß bald unb rasch kommen eben weil unter bem Zusammenfluß einer Reche ungünstiger Einflüsse b ch aufs Aeußerste gestiegen ist unb mit einer geschäftlichen Degeneration ber öc vomischen unb socialen Verhältnisse in jenen Gegcnben droht. . Die Streitfrage, ob schmalspurige Bahnen oder Bahnen mit Normal« spur, verliert ber Thatsache gegenüber chre actuelle Vebeutung, daß der Nutzeffect jeher Art von billig functionirenben Bahnen in ben abgelegenen Gegenden ber einer Steigerung ber wirthschaftlichen Kraft unb Ergiebigkeit sein wird, welche dazu befähigt, späterhin den Kostenaufwand der Eonectur ctreaiger Sefcler in der Anlage, bie sich im Laufe des Betriebe- herau-stellen, leicht zu ertragen und im Voraus auszugleichen unb zu bezahlen. In Rücket darauf braucht man unb In Rücksicht auf die Nothlage darf man nicht bis zur Lokales. G. der nur 1 l 4 « 4: Marseiile, 21. Juni. Die Stadt ist ruhig und hat seit heute früh wieder chr gewöhnliches Aussehen. Die Mitglieder der Syndicatskammern find zusammenberufen worden, um gegen Gewaltacte zu protestiren, welche der Solidarität der Gesellschaft, die keine internationalen Grenzen kenne, zu- widerlaufen. Madrid, 21. Ium. Die Regierung hat beschloffen, den Dampfer „Vulcano" sofort in die Gewässer von Oran zu entsenden, um eventuell die in Oran ansässtgen spanischen Angehörigen zu beschützen. Konstantinopel, 21. Juni. Dem Vernehmen nach sollen die Verhandlungen in dem Proceffe wegen der Ermordung Abdul Aziz's am 25. ds. beginnen. Wie es heißt, werde die Staatsanwaltschaft Degradation und zeitliche Festungshaft beantragen für Midhat Pascha, Mehemed Ruschdi, Mahmud Damad und Duri Damad. Die Festungshast Midhat Pascha's solle 12 Jahre betragen. Der Kämmerer Abdul Aztz's, Fakni Bey, solle zu lebenslänglicher Zwangsarbeit, wenn nicht zum Tode, und die beiden Personen, welche den Mord verübten, zum Tode verurtheilt werden. Gießen, 22. Juni. Die Zahl der Todesfälle während der Woche vom 12—18. Juni bel'ef sich im Ganzen auf 8, bic sich gleichmäßig auf Kinder und Erwachsene vertheilten. Br» den Erwachsenen trat der Tod ein: Durch Lungenschwindsucht zweimal, Brightische Nieren- krankheit, Lungenentzündung ie einmal. Don den Kindern starb «ns an Keuchhusten, emS an Scrofelkrankheit, eins an Scharlach und e,ns verlor sein Leben, indem es durch einen unqlück- lichen Zufall erstickte. Telegraphische Depesche«. Wolfes trlegr. (8 sraqlichm Bois-lls nicht vor Gericht augjuiaßtn. Di- $ain>ii>«bant>luna end,-II mit bet 8-"!p>echung des JSrae, und Zadock Lorsch II. und der V-rurtheilunq dei «bradam Steinberger und der übrigen Angeklagten. Unterm 5. November v. I. wurde von dem Anwalt des Abraham Stemberger in Als felb gegen Heinrich Döring von Ramrod Anklage wegen Meineids erhoben, weil derselbe in der Schöffengerichts Verhandlung vom 11. Oktober 1880 nach seiner Beeidigung beponirt habe er habe feine Vorstrafen erlitten, während dieses' thatsächlich der Fall sei und weil er weiter eiblid) bezeugt habe, Steinberger habe ihm 5 X zur Bestechung gegeben Damit er günstig für ihn vor Gericht aussage. In der daraufhin gegen Döiing iingeleiteten Voruntersuchung wurde derselbe am 25. März l. I. verhaftet. Da sich im Laufe derselben weitere Verdachtsgründe ergaben, datz Dörmg auch den am 16. November v. Js. vor Großh. Schöffengericht zu Alsfeld in der Strafsache gegen Juba Steinberger und Genoffen wegen Körperverletzung abgeleisteten Eid durch ein falsches Zeugniß verletzt habe, wurde die Voruntersuchung auch hierauf ausgedehnt. Bei feiner verantwortlichen Vernehmung gestand Heinrich Döring ein, daß er schon Vorstrafen erlitten und weiter, daß ihm Steinberger keine 5 angeboten habe, um zu seinen Gunsten auszusagen, sondern daß Steinberger ihm diese 5 JL auf sein Angehen als Darlehn gegeben habe. Im Laufe der Untersuchung stellte sich heraus, daß Dönng feine falsche An gaben nur aus Rache gegen A. Steinberger gemacht habe, well ihm derselbe eine schlechte Kub vertauscht und er ihn auf Rückzahlung deS Darlehens von 5 JL verklagt hatte. Döring wurde der beiden Meineide unter Bejahung der im Sinne des $ 157 des R St.-G -B. gestellten Nebenfrage für schuldig erklärt und derselbe demzufolge in eine Sucht- Hausstrafe von 2 Jahren und 4 Monaten und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt zu gleich die dauernde Unfähigkeit der Vernehmung als Zeuge ober Sachverständiger ausgesprochen unb auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren erkannt. Auf die erkannte Strafe wurden dem Dörmg 2 Monate Untersuchungshaft aufgerecknet. 2) 9f9sch»Luxemburgischen Güler • Verkehr vom 1 April b. I. nicht wieber auf« genommen sinb, außer Rraft. Hannover, am 19. Juni 1881. Königliche Eise« badn.Direction. Belamtmachmg. Zur Verdingung der Arbeiten unb Lieferungen zum Neubau eines Latrinen- Gebäude- für die ZeuchauS«Kaserne hier, veranschlagt zu 12363 Jt 82 au einen General - Unternehmer, ber zugleich bie alte Latrine auf ben Ab« bruch anzukaufen hat, ist dn öffentlicher Submissions - Termin auf Sonnabend den 2 Juli er., Vormittags 9 Uhr, im Bureau ber Garnison-Verwaltung, NahrunzSberg B. 163,3 aiberaumt, wozu qualificirte Unternehmer mit dem Bemerken eingeladen werden, daß ba« selbst Bedingungen, Kostenanschlag und Zeichnungen zur Einsichtnahme auS- gelegt sind. (4253 G eßen, ben 22. Juni 1881. firolilj. Karnisou - Urriunltung. Uerficii]tnmg Montag den 27. d. Mt^., Vormittag» 10 Uhr, werden im neuen Just'zgebäude, Zim mer 22, verschiebene EonfiScale, alS: 1 Decimalwaage, 2 eiserne Waagen, 2 Küchenwaagen u. verschirbrne kleinere Waagen. 1 eiserner Kroppen, 18 Blech- g* s- 4236) Am 20. Ium Mittags ist von der Frankjurter Sttaße aus ein circa 5 Monate altts Mutterkalb (roth) entlaufen. Sollte letzteres irgendwo aufgefangen worden fein, so wird gebeten, dasselbe in der „Pulvermühle" zu Gießen abzuliefern. 4018) Geräumiger Laden mit 2 Zimmern und Küche, lomie 2 Familienlogis, je 4 Zimmer. Küche und Zubehör, zu ver- miethen. Wilh. Friedel, Bahnhofstr. 4247) Tuffstein-Kaminrohre, Sandsteinplatten, Thonplatten, Thonrohre, Portland- Cement, Röder'sche Herde und Oefen m allen Sorten.Emil Ptftor. 4043) Mansardenwohnung an ruhige Leute zu vermiethen bet @. C. Spruck. Geschäfts-Empfehlung. \ 4207) Dem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich die Bäckerei von Gustav Gger am ^^denplatz übernommen habe. Ich werde stets bemüht sein, meiner werthen Kundschaft it nur guter Wiare aufzuwarten und die mir in Auftrag gegebenen Backe waaren jeder Art bis zu den feinsten Sorten, unter Beobachtung größter Sauberkeit, zu liefern. Mich Ihrem Wohlwollen bestens empfehlend, zeichne hochachtungsvoll August Gulir« Akademischer Gesangverein. Die Proben finden von jetzt ab Dienstag und Donnerstag von 7-9 Ubr Abends statt. (4261) Der Vorstand. Buchene Holzkohlen wieder angekommen bei (3838 Carl Hoffmann. Schwächezustände werden dauernd unt. Garantie geheilt durch die weltberühmten (3233 Oberstabsarzt Dr. Müller’schen Miraculo-Präparate Depositeur Karl Kreikenbaum,Braunschweig. Brochürc discret und franco gegen Einsendung von 60 H in Briefmarken. 9.— 1.20 1.20 =6 = Bürgerclub. flonnerftag den 23. d. Mts., Abends <> llljr Conceil im l'liilnsoiiliwiwalil. Bilder werben eingerahmt in Barok-, Gold-, Politur- und Antiken Leisten, Photographien in allen Gattungen von Rabmen, Neuvergolden von Spiegeln, Bilder- Rahmen zc. zu den billigsten Preisen. J. p. Ritwert. Vergolder, In der Serie gewgene Kurhessische I 20-Thaler-Koose I welche am 1. Juli Treffer von 60000 g Mark, 12000 M., 6000 M. ic. bls,um g uiedriMeu Treffer 120 9)1- gewinnen» müfitn. Wir verkaufen ganze Loose ■ 250* M., halbe 125 M, viertel 64 M.,I achtel 32 M. ^4129» Bank Effectengeschäft Grünwald, Salzberger & Co.l Cöln a. Rh —i 22) Ihre so beliebt geworden Melange-Kallee’s täglich fttsch gebrannt, von JL 1.20 cm, als vorzüglich per Psd. Jt 1-40» empfiehlt die Kaffee-Brennerei von S. ElsofEer, Marktstraße 205. geschnitten . . gehackt • • . \ oder per Ctr. • . Buchenholz per Ctr Bei 10 Centner frei in's Haus, liefert Toüks-Ällzeige. 4241) Allen Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser unvergeßlicher Gatte, Vater, Großvater, Bruder und Schwiegervater Melchior Wahl, Großh. Meisbauausseher, heute Nacht im 57. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Garbentetch, den 22. Juni 1881. Die Beerdigung findet Donnerstag den 23. Juni, Nachmittags 5i/3 Uhr, statt. Anzeige. 4191) Meine Wohnung befindet sich von heute ab bei Herrn Carl Schulze II., Neue Baue B. 85, und bitte ich gütige Bestellungen für mich daselbst abgeben zu wollen. Georg Stadler, Porzellanofensetzer. "4257s—Bes"der"letzten Provinzialtags- sitzung wurde em Regenschirm vertauscht- Man bittet um gefl. Rückgabe an Herrn Kreisdiener EglY 4252) Suche einen gebildeten jungen Mann für die Nachmittagsstunden, her schwimmen kann. L Ehr. Rübsameu. Brennholz. ä Rmtr. Tannenfchettholz, I». Qualität X 7. 8> 4023) Eine Parthie Bohnenstangen, Abfälle zu Spalieren und andere ver- schi-d-n- Sort^W.rkbo,, Kochgeschirre, roh, verzinnt und ernaillirt, empfiehlt (3697 Wilh. Seibert. Marktstraße. 3351) Eine neu eingerichtete Bäckerei zu verkaufen ober zu verpachten bei Carl Vogt, Wallthorstraße. 3696^Senfen, Sicheln, Wetzsteine empfiehlt Wilh. Seibert, Marktstraße. 4203) Schone Gemüsepflanzen zu haben Bahnhofstraße 132. Buchenes und tannenes Brennholz*, Eichen- und Buchen-Dohten verschiedener Stärke bei (8b Die soeben erschienene Nr. 38 enthalt: Hans Dilien der Thürmer. Aus einer ungeschriebenen, aber wahrhaftigen Chronik der Stadt Braunschweig. Bon Ludwig Hansel- mann. (Fortsetzung.) — Hinter die Schule gelaufen. Gedicht von Julius Lohmeycr.Drigi nalzeichnung von Alb. Schwartz. — Deutsche Erzieherinnen in Paris. Von Mathias. — In der Spatzenmühle Novelle von Zoo von Neuß. (Fortsetzung.) — Aus den Tagen der Normannennot. Originalzeichnung von Johannes Gehrts: Auf der Wacht gegen die Wikinger. — Zur Kcnntniß der Tollwmh. Von Julius Stinde. -- Am Familientische: Eine deutsche Hausbibliothek. — Zur Statistik dec Selbstmorde. — Zur Judenhetze in Südrußland. — Nechtsrath. ’))i it zwei illustrirten Beilagen: Monatsbilder: Der Juni. — Taü Trainiren der Nennpserde. Zum hundertsten 6c_» burtstage George Stephensons. Alit fünf Illustrationen. Umschau in sern.n Landen. 4234) Em tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. E. 77. ‘ 4219) Aus'zuleihen JL 6000.— gegen bypoth. Sicherheit bei der Löber'schen Stiftung.F Koch. 4242) Em Mädchen, welches kochen kann und tn allen häuslichen Arbeiten » >7- Ei» VebrliiiiX mit guten Schulkenntnissen, welcher schon ein Jahr in einem Colonialwaaren-Geschaft g7w-s-n ist, sucht Stellung N-h-«s er- tbeilt Konrad Dietrich, 4153) Bernsburg, Kreis Alsfeld. Bonner Portland- Cewent, fern« Tragbalken, Säulen, wie alle Bauartrkel in Guß d Schmtedeisen, Thonrohre u. I aftü)lt ('228 j. Gr. D. Bapat. 4015) Eine große Parthie Vorstecker und Ficlms eleganter feiner Dessins (Gelegeru heitskauf) verkaufe ungewöhnlich billig. 1. Fangmann. Gesucht ein tüchtiges Dienstmädchen. Kaplans- gasse C. 227Vr-______________________(4187 14U) Genagenc Kleider, Hosen, Stiefel, Antiquitäten, Wold, Silber, ÄupftL , Zinn , Messing, Flaschen, Zettungöyapicr rc. werden ang^kausl. Louis Hot heu herber, Neuenweg 193. Vermiethungen. 4250) Wohnung, bestehend aus 6 Zimmern nebst Zubehör, per Mitte August zu vermiethen. L König Wwe., Nordanlage. “ 4256) Ein kleines Famckienlogis ist zu vermiethen. Neuenweg B- 204. 4237) Ein unmöblirtes Zimmer von einem Reisenden zu miethen gesucht. Offerten mit Preis-Angabe sub P. 100 befördert die Exped. d. Bltts. 3971) (Sin Familienlogis sogleich zu vermiethen bei Gg. Noll, Gärtner, Licher Straße. 4244) Ein Mansardenlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen. Bahndofftraße 923. —4245) Logis mit Werkstatt zu vermiethen. I Schocker Wwe. 4226) Möblirtes Zimmer sofort^ zu vermiethen. Markt B. 15. 4227) Ein möblirtes, geräumiges Zim- mer, mit Aussicht nach der Straße, zu vermiethen im Fürst'schen Hause, Neustadt. 3927) Ein kleines freundliches Logis, im 2. Stock, ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und im August beziehbar. Georg Lüdeking, Teufelslustgärtchen. 4065) Zweistöckiges Hinterhaus (Seltersberg E. 37) mit Gatten, gutem Trinkwasser, mit ober ohne Pferdestall, ist an eine ober i zwei Familien zu vermiethen. | 8 Carl Wenzel. - 3996) Wohnung zu vermiethen. i Konrad Leib, Schützenstraße. 38351 Eine neu hergestellte Wohnung im 3. Stock, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, auf fofort zu vermiethen. Näheres bei Ludwig Pirr, Metzger, Neue Baue. Vermischte Anzeigen. 4238) Ein braves tüchtiges Dienstmädchen sucht Stelle und wird von ihrer Herr schäft bestens empfohlen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Grabschriften werden dauerhaft neuoergoldet zu den billigsten Preisen. j. p. Ritsert. Vergolder, 4254) Wallthor A. 156. 4169) SSeüTbem verehrten Publikum mit, daß ich die Einrichtung getroffen, daß das Entleeren der AbtrittHgruben gegen mäßige Vergütung besorgen laße. Ehr. Haubach. 5522) Die frühere Buller s'sche Be- sitzung bin ich geneigt zu verkaufen. Liebhaber wollen sich an mich wenden. _________Georg Jager. Actien-Bier empfiehlt Exportbier per Flasche 23 H Lagerbier „ « . 1° » Bei Abnahme von 6 Flaschen frei ins Julterschneid-Maschmen in schöner Auswahl vorräthlg bet 3917) A. Kröll. Feinste Königs-Reisstärke, Weizens! ärke, Kugelblau empfiehlt (3510 G-g. Wilh.. Weidig, Marktplatz8. 3705) Ein Logis mit Vorfenstein, abgeschlossenem Corridor, im Ganzen oder auch getheilt, zu vermiethen bei Schreiner Lenz Frankfurter Straße 3674) Ein freundlich möblirtes Zimmer vom 1. Juni an billig zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 3665) Die von Herrn Major Rau fünf Jahre lang bewohnten Räume find zum ersten October anderweitig zu vermiethen. Reflectanten wollen sich gefl. wenden an Rudolf Wolf, oberer Riegelpfad. 3551) Der mittlere Stocks in meinem neuerbauten Hause in der Schillerstraße zu vermiethen und bis 1 Juni event. auch später zu beziehen. Earl Steller. 3490' Infolge Wegzugs des Herrn Heinemann ist das von demselben bisher innegehabte Logis per August anderweit zu vermiethen. Wilh. Reiber, Seltersweg 104. 3567) Ein Famtlienlogis zu vermiethen und kann sofort bezogen werden im „Gam- brinus".__________________________________ 3436) Der von Frau Kucklcr seither bewohnte untere Stock meines Hauses, Süd-Anlage, ist vom 15. September d I. an anderweit zu vermiethen. I. Alker. 2652) Ter zweite Stock meines Hauses, Schillerstraße Lit A 118«, aus 5 Zimmern 20. bestehend, mit Gartenantheil ist vom 15. Juli ab anderweit zu vermiethen. ______Vöger, Hofg -Protocollist. 2779) Im Burckhardt'schen Hause, Neuenbäue 101, ein Familienlogis an eine rubige Familie zu vermiethen. 2585» Eine Wohnung zu vermiethen, per 1. Juli beziehbar, bei __Gebr. Stamm. 2297) In Lit. B Nr. 77 ist der oberste Stock mit 5 Zimmern zu vermiethen. ”78) Wenzel's Garten gegenüber, B 163,3, mittlerer Stock, 5 Zimmer zu vermietben.______________________________ 4005) Zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen. M. Wetßbacker 3968) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen.______Neuenweg B- 116. 3901) Ein Familienlogis zu vermiethen, alsbald beziehbar. Ehr. Roll IIL, am Kanzleiberg.^ 3716) 2 schöne Zimmer an eine ruhige Familie alsbald zu vermiethen. F. Kühne jun., Seltersweg. 3642) Scheuer mit Stall iu vermiethen ________________Spruck, Atterwvg 4225p Ein große^Zimmer mit Eabinet, in schöner Lage, unmoolirt, zu vermiethen. Näheres D. 117.