ßen. 5« b„ Ä- “ Pbtnwaiö. kstand. e Wochen (465 i et ein Tommev rten" statt, rache sind rrgrbrnst nasvoll Härtel. während reS wiven unserer (4783 ebenen. b. Loos mten unfm nte« L ®. j. H-rtti-b ° DMk gNachfolger’ WrS j-d-rLÜLÜL^- B-s»°G2 " -n 1'6 E gjmftobU Zarten. - ,|;13 schSN ßi-E > gohler Freitag den 22 Juli Nr. 167. issi Kictzener Anzeiger i*wrr*ttr Schnlstraß« B. IT. Airkigk- lllld AwIsdlM für 6« Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme bei Montag-. Drei- vierteljährlich 1 Mark 20 Pf. mit Lrinyerlohu. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Ae»tschlL»d. Darmstadt, 20. Juli. Seine König!. Hoheit der Großberzog nahmen heute militärische Meldungen entgegen und empfingen den commandtrenden General de- 11. Armee-Eorp-, General der Kavallerie, Frhrn. v. Schlotheim, den Denerallieutenant und Eommandeur der 22. Jnfant.-Division v. Unger, den Obersten v. Kragstein. Ntemödoi ff, Commandeur der 11. Fclbarttlletie- Brigade, den Obersten und Commandanten der Residenz, Frhrn. Röder v. DierS- bürg, den Oberstlieutenant v. DreSky, den Oberstlieutenant v. Klüber, den Major Lotdeißcn, den Geh. Regierungörath Dr. ParcuS aus Bingen, den Professor Wagner von der Großh. technischen Hochschule, den Pastor FrisiuL au- Pari-, bcn Oberregiffeur ui b Dramaturg Rötel aus Wien, den Baumeister Harre- au- Darmstadt; zum Vortrag den Staatsminister Frhrn. v. Starck und den Mintstertal'Präfldenten Schlctermacher. Darmstadt, 19. Juli. Da- heute au-gegebene Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 16 enthält die Allerhöchste Verordnung, die Bildung eines LisenbahnbetratheS betreffe..b. Dieselbe lautet: Ludwig IV. von Gotte- Gnaden Großherzog von Heffen und bei Rhein rc. u. Wir haben UnS bewogen gefunden, zu verordnen und verordnen hiermit, wie folgt: S 1. Zu beiräthltcher Mitwirkung in Eisenbahnverkkhrs-Fragen wird aus Vertretern de- Handel-, der Gewerbe und der Landwirthschast ein Etsenbahnbetrath gebildet. $ 2. Der Eisenbahnbeirath besteht, unter dem Vorsitze eine- von Unserem Ministerium der Finanzen zu bezeichnenden Beamten, au- 12 Mitgliedern, von welchen die Provinzial-Au-schüffe der drei Provinzen, die Handelskammern zu Darmstadt, Offenbach, Mainz, WormS, Bingen und Gießen und die land- »oirtdichaftltchen Provinzialvereine für die Provinzen Starkenburg, Rheinheffen und Oberhrffen je einen Vertreter auf die Dauer von 3 Jahren wählen, ohne bei der Wahl auf ihre eigenen Mitglieder beschränkt zu sein. Für den Fall der Verhinderung eines Mitgliedes ist für jedes derselben ein Ersatzmann durch dieselben Eorporattonen zu wählen. S 3. Die Mitgliedschaft des Cisenbahnbeiraths ist ein Ehrenamt. In- besten können Reisekosten und Diäten den Mitgliedern aus den Kaffen derjenigen Eorporationen gewährt werden, als deren Vertreter sie gewählt worden find. § 4. Zu den Verhandlungen des EisenbahnbeirathS können sowohl Mitglieder von Verwaltungen der im Großherzogthum betriebenen Eisenbahnen, alS auch Vetreter anderer Staatsbehörden und sonstige Sachverständige zugezogen werden. § 5. Der Eisenbahnbetrath wird nach Bedürfntß, in der Regel zweimal im Jahr, und zwar je vor der Beschlußnahme über die Winter- und Sommer- Fahrpläne der Eisenbahnen, deren Genehmigung Unserem Ministerium der Finanzen unterliegt, durch dieses Ministerium, oder in deffen Auftrag durch deu Vorsitzenden des Eisenb:hnbeiratheS einberufen. Die Einberufung ist den Mitgliedern in der Regel 4 Wochen und die Tagesordnung der zur Berathung zu stellenden Gegenstände in der Regel 14 Tage vor dem Tcge der Sitzung mitzutheilen. 8 6. In den Sitzungen find regelmäßig die einzusührenden Fahrpläne, sodann solche Fragen der Eisenbahn-Tarife und deS Eisenbahnbetriebs, insbesondere auch der BahnbetriebS-Polizet-ReglementS zu erörtern, welche entweder von Unserer Regierung vorgelegt oder von einem Mitgliede deS Eisenbahnbei- rathS in Anregung gebracht werden. Mitglieder deS EisenbahnbeirathS, welche einen Gegenstand auf die Tagesordnung einer Sitzung bringen wollen, haben denselben — dringliche Fälle ausgenommen — spätestens 8 Tage nach Empfang der Einladung zur Sitzung bei dem Vorsitzenden anzumelden. § 7. Ueber die Sitzungen des EisenbahnbeirathS find Protokolle aufzunehmen, auS welchen die Gegenstände und der Gang der Verhandlungen, sowie die Aeußerungen der einzelnen Mitglieder im Wesentlichen zu ersehen sind. Jedes Mitglied ist berechtigt, seine Ansichten .schriftlich zu Protokoll z« geben. Ist der Eisenbahnbeirath bei einzelnen Fragen im Falle, förmliche Beschlüste zu saffen, so find diese als Wünsche oder Gutachten zur Kenntntß Unserer Regierung zu bringen. § 8. Unser Ministerium des Innern und der Justiz, sowie der Finanzen find mit dem Vollzüge der gegenwärtigen Verordnung beauftragt. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. London, den 5. Juli 1881. (L. S.) Ludwig. v. Starck. Schleiermacher. Friedberg, 17. Juli. Bei der heute staitzehabten Versammlung von ca. 40 Vertrauensmännern der nationalliberalen Partei wurde der seitherige ReichstagSabgeordnete Dr. Schröder in Worms (Secessionist) einstimmig zum Candidaten für die nächste Reichstagswahl proklamirt. Schröder halte zwar fine Wiederwahl abgelehnt, aber den Bemühungen seiner Freunde ist es gelun- gen, denselben zu einer nochmaligen Mandatannahme zu bewegen. Der Wahl- kau>pf wird jedenfalls em sehr harter werden, da im Bezirk Büdingen bte Conservatioen große Anstrengungen machen, um ihren Canbidaten durch- zubringen. (Frkftr. Ztg.) Berlin, 18. Juli. D?r Minister für Lanbwirthschast hat eben an die landwirlhschoftLchen Eentrolvereine einen Erlaß gerichtet, welcher sich mit der Ausstellung der Berichte über die Ernte Aussichten beschäftigt. ES wird darin hervorgedoben, wie schwankend sich bisher der Begriff der Mittelernte erwiesen habe und des Wetteren werden Anregungen dafür ertheilt. in welcher Weise der Begriff genauer zu umgrenzen wäre. Man darf diesen Erlaß alS den Beginn zur Abhülfe eines längst fühlbaren UebelstandeS willkommen heißen. Um nur an die jüngste Vergangenheit zu erinnern, sei hier der Ernte-Schätzungen Erwähnung gethan, welche im vorigen Jahre Seitens deS landwirihschast- liehen Minister- im Parlament, man darf den Ausdruck wohl gebrauchen, zum Besten gegeben wurden, Ziffern, die der Minister sehr bald selber zu da-avoui- ren genörhigt war. Auch die in diesem Jahre von dem landwtrthschastlichen Ministerium bekannt gegebenen Ziffeln werden in weiten Kreisen als Fehl- angab:n bezeichnet, indem die Ernte weit über 75 pCt. einer Mtttelernte in Aussicht stellen soll. Als Molio für diese Schätzung der Regierung werden nun von einzelnen Setten her diejenigen Absichten hingestellt, welche auf eine weitere Velfolgung agrartschrr Pläne htnauslaufen, für deren Rkchtferttgung die bet einer nicht einmal die M'.ttelziffer erreichenden Ernte ungünstigste Position der Landwlrlhschaft angeführt werden solle. Aber selbst, wenn eine solche Interpretation unbegründet wäre so steht man eben doch, wie peinl'ch die Un- Verläßlichkeit jener Schätzungen ist, und es wird im Jntereffe der Landwirth- schast wie de- allgemeinen Verkehrs liegen, wenn die Anregungen des MmlfterS LuciuS dazu beitragen, die Ursache jener Unzuverlässtgleit, die vornehmlich tu der Dehnbarkeit des Begriffes Mtttelernte und in der bisher sehr ungeeignet gewählten Zeit für die Einholung der Ecnteberichte beiuhte, zu beseittgen. Berlin, 19. Juli. Neulich wurde in verschiedenen Blättern die Frage erörtert, ob Jemand genöthigt werden könne, Reichsbanknoten in Zahlung zu nehmen; daran anknüpsend kann bemerkt werden, daß durch Richterspruch schon lange der Grundsatz ausgestellt ist, daß Niemand zur Annahme von Papiergeld überhaupt verpflichtet ist und verpflichtet werden kann, also auch nicht einmal die Zahlung in Reichskaffenscheinen anzunehmen braucht. Berlin, 19. Juli. Ueber bte Tumulte in Neu-Stettin wird der .National- Zeitung" doh dort unter dem 18 geschrieben: „AbendS war unsere Stadt der Schauplatz tumultuanscher Vo aange. Im Lause deS Nachmittags fand in den Anlagen ein Rencontre zwischen dem Ingenieur Luttosch — ausgesprochenem Antisemiten — und dem Personale der Adolf Cohn'schen Buchdruckerei — jüdische junge Männer — statt, bei welchem dem Luttosch nicht unerhebliche Kopfwunden mit einem Hausschlüssel beigebracht wurden. Wer die Schuld an dieser Rauferei hat, muß einftweilen dahingestellt bleiben. Dieser Vorfall war sehr schnell in der ganzen Stadt bekannt geworden und hatte die Gemüther eines Theiles der Bevölkerung in sichtliche Erregung versetzt. Sehr zu Statten kam dieser erregten Stimmung der Umstand, daß es Sonntag war und somit Arbeiter und Gesellen schnell bei der Hand waren. Gegen 9 Uhr Abends war der ganze Marktplatz mit einer dicht gedrängten Menschenmenge angefüllt, welche die Absicht, auf die jüdische Bevölkerung loszugehen, ganz unzweideutig kund gab. Die Volksmenge, Luttosch an der Spitze, bewegte sich um 9 Uhr vom Marktplatz nach Her^ berg's Gasthaus. Hier kehrten die meisten ein, während bte Polizei bemüht war, die Menge auf der Straße zu zerstreuen. Von ren. Später wurde der L- von der Polizei wieder losgelassen und nun bekam das Zerstörungswerk einen Leiter und festen Mittelpunkt- Die Verwüstungen, welche in der preußischen Straße, die vom Markt bis zum Kreuzdamm führt, an dem Aeußern der Häuser angerichtet sind, sind sehr beträchtlich, da die Fenster und Schaufen,:er emgewonen und au einigen Stellen sogar die Fensterkreuze ausgebrochen oder zertrümmert sind- Sogar einzelne Christen sind nicht verschont geblieben, ob aus Jrrthum oder weil sie, um in der jetzt modernen Sprache zu reden, Judengenossen und Judenknechte sind, vermag ich nicht zu entscheiden. Unsere Polizei ist, wenn sie auch den guten Willen hat, solchen Tumulten gegenüber zu schwach. Es muß übrigens konstatirt werden, daß auch nicht ein einziger anständiger Bürger oder Handwerker an dem Tumult sich betheiligt hat. Charakteristisch ist es, daß bei einem Theile der Menge sogar die Absicht zu plündern bestand, da, wie von einem Polizisten versichert wird, vor einem Kaufladen, der mit Steinen bombardirt wurde, Frauen und Kinder mit Körben bereit standen. Der Schaden, welchen die Stadt zu ersetzen hat, dürfte sich auf eine nicht zu kleine Summe belaufen. Der Tumult ist wohl zum größten Theil den täglichen Hetzereien der hier erscheinenden „Nordd. Presse" Mif Rechnung zu setzen, ebenso wie der Pöbel wohl nur die Ideen, welche in dem hier bestehenden deutschen Bürgerverein gepflegt werden, in's Praktische übersetzt hat. Der L-, dem bei der Verhaftung ein fünfläufiger Revolver abgenommen wurde, hat sich heute Morgen mit der Eisenbahn gedrückt; doch dürfte er vielleicht bald zurückkehren, »m sich wegen Anstiftung zum Landfriedensbruch vor Gericht zu verantworten." Arankreich. Paris, 19. Juli. Deputirtenkammer. Dubodan von der Rechten beschuldigt den General-Gouverneur von Algerien, Albert Gcevy, des Mangels an Voraussicht und fragt, welches die Beziehungen zwischen dem Genera! Saujster und Grevy seien. Der Redner macht Letzteren für die Jnsurrection verantwortlich. Jules Ferry verthetdigt Grevy und erklärt, General Sausster werde völlige Freiheit in den militärischen Operationen haben. Er beschwört die Opposition, der Regierung behilflich zu sein, um die ganz ungerechtsertizie Panik zu beruhigen in einer Frage, die nicht eine Partei, sondern ganz Frankreich interessire. Der Bonapariist Janvier de la Motte wünscht, daß genügende Streitkräfte nach Algier geschickt würden, um den Dingen ein Ende zu machen; er räth, der gefährlichen Utopie eines Civilregtments in Algier zu entsagen. — Die Regierung hatte die einfache Tagesordnung verlangt, diese wurde von der Kammer mit 353 gegen 130 Stimmen angenommen. — AlS der Bey von Tunis die Einnahme von Sfax erfuhr, telegra- phtrte er an Roustan seine Glückwünsche mit dem Ausdrucke seiner Befriedigung über die Wiederherstellung der Ordnung. tzngkand. London, 18. Juli. Die Ingenieure, welchen die Ausgabe geworden war, das submarine Erdreich zwischen der englischen und französischen Küste zu untersuchen, werden schon in den allernächsten Tagen ihren Bericht erstatten und in demselben sich dahin aussprechen, daß die Schaffung des Tunnels zwischen Dover und Calais nicht unerreichbar sei, sondern daß dieser Bau mit wett weniger Schwierigkeiten verknüpft sein dürfte, als noch bis vor ganz Kurzem angenommen worden war. Afrika. Oran, 19. Juli. General Saussier bereitet für den Monat October eine Expedition vor, welche biö Maghar, eventuell bis Ftgnig gehen und nach den ersten Regentagen aufbrechen soll. — Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, soll die von Saida nach Kreider projeltirte Eisenbahn bis Ain Fekarine verlängert werden. Telegraphische Depeschen. Wolfes telegr. S»rrespo»dtAr-A»^au Berlin, 20. Juli. Die „Prov.'Corresp." eröffnet eine Reihe von Artikeln, „Zur Geschichte der Fortschrittspartei", betitelt. In einem Artikel, „die erste That der Fortschrittspartei", weist die „Prov.-Corresp." nach, daß die erste That der Fortschrittspartei der Sturz der neuen Aera (unter Arnswald auS Schwerin) gewesen sei. Auch damals sei die Fortschrittspartei wie jetzt wieder, zuerst nur unter den Schutz der großen liberalen Partei aufgetreten, um bald alle Gemäßigten zu verdrängen. — Sr. Maj. Aviso „Habicht", 5 ^Geschütze, Commandant Corvetten- Capttän Kuhn, ist am 11. Mat er. von Apia aus zur Vornahme einer Rundreise nach den Marschall-, Karolinen-, Neubritannien-, Neu-J land, Duke of Dork-, Salomons-, Neu-Hebriden- und Fijt-Inseln; Sr. Maj. SLtff „Louise", 8 Geschütze, Commandant Coroetten-Capitän Stempel, am 19. Juli von Kiel nach Plymouth in See gegangen; Sr. Maj. Aviso „Möoe", 5 Geschütze, Commandant Covetten-Capttän v. Kyckbusch, ist am 4. Mai er. in Saluafata (Samoa-Inseln) etngetroffen. Lokales. Gießen, 21. Juli. Wenngleich schon an dieser Stelle über die am 17. d8. Mts. in Nauheim stattgehabte III. Ludwigs-Regatta berichtet wurde, so kann Schreiber dieses doch nicht umhin, den geschälten Lesern des Anzeigers noch einmal von diesem so in jeder Weise gelungenen Feste zu sprechen. — Gin durchaus gelungenes Fest war es auch wirklich. — Tausende von Personen umstanden in den merkwürdigsten Gruppirungen den Teich und boten vom Platze unseres Berichterstatters, am Start, ein wunderbar buntes, aber doch angenehm anregendes Bild. Vor dem Teichhause sah man die Creme der Nauheimer Kur- l °us dem nahen Gießen und Frankfurt, Damen in den ausgesuchtesten Toilletten sich bewegen, und dem Beginn cntgegensehend. - Präctse 3 15. «2* Mtr| Nag kn «23) 8ti( f Morgen H, " °!t “,ib ®ttn Rett werden. 4*3*' “ä Ein in M Wer pMen Am äle$«nb» Ach hat (ein« W gontab Bogt Handlung unteren Happe anS l welcher fie unter weiter betreibt. Ach den 15. £ Groß- Am 4813) L-ngi Mc Gegen btn Philipp Sch und Tagelöhner Gießen, welcher UniersuchungShasi verhängt. Es wird erjud haften und in ' Wängniß abzul! Wehlar, den Der König 4815) i Sign Mer.' 33 M Clrn., Haare tlaugrau, Batt: ( W- gesund, be Itint. 15$ Samstag be Nachmü Mn uachvettki an, bei unter - on g/S '‘ftöiifa ?'»«linnnmg 7tol iNt »1,1 7 «« I1«" um «Htm L7 "°« l,n, tott, {■ |te"i,l4dVuttaAtt em* *£te »06,1t Z M M ytH unlntn !ÜV «t Ä k'äftige, eoi," 1" to.le v°n jchn ai 1 ouf unsnn 64mn ttd)t btwahrtr. - r.. übrnricht und so ? ,ÄUNbou tattttf. reJr *n dustiahmr tomat •J«für unltrt )»-md ^et Kraft, Entdrhrm; Nlnrn kann, alt »tr fi® unD dt« wunbttvolltn Veranlassung geben, auf ihm Srsolgt zu tn: Mr. Mahgkbmb für bitf.n Ganzen In Dnhinbmirz 'sten Schulen, in anbtit ltch würbe, al« jrzl den tlstenthell« basür au«ge- weiteren ZwIschmLMkv ämen. e manchen Seltern ohne Berülkfichtigung gezozen ren heute Acht V< "ai tnyten hatte fich tm fol: Nach der Tlutbh'.ßr bet Zwitter kam jedoch mt:. ö Gewitter sich auSlodie hten btr 8115t ohne je« inrlM trü ükritbai Fensterfchetöen u, f. ir letzten Lage starb dahier ithe« auf dem Hilde. i Gewitter übtr unfair t 6tal. Dort war du Aaa erfuitztt. Die W :aubt. Drei Kühe wurde, ien Slkersmann nebst M net Betäubung davon. - ""erlaut-t >8 I*** iaM °"W »«lb'" ?; j(I Iranifort 1« & Wb°»» ton leit d-m «• **’• 8I-H-» 8'««*^ galtet werden. »eilt a»om 18 8» sfäix r-L- ;0W, LÄ'LÄ. ,n Mauerw W 91 welker nl°Larin,n rc it. eg MtnfchiN S qeh,m. dn ftten s>» * .»iW« £ Drei au|c lanatm >e ®-«.i8f* nöl/ ,nz) „t MddeE rt ist sortgtl^' Handel und Verkehr. Gießen, 19. Juli. Auf dem beute dahier abgehaltrnen Lieb-Markee waren aufgetrieben: 1030 Stück Rindvieh und 179 Stück Sebweine. In Folge der sehr trockenen SBtttnung warm die Preise bet «mdoieh aller Art sehr gedrückt, dagegen standen die Preiie bri S t wein, denen der letzten Märkte an Höhe gleich. Nächster Markt Dienstag den 2. und Mittwoch den 3. August d. I., am legieren Lage auch -rLmermarkk. Frankfurt, 20. Juli. >MarkroenLt ' Der beutrge Heu- UNv Sd-ohmarkt »ar gut Lesahr«. He« kostete \t nach Dualität der Ltr. X 4 00-4.30, Htroh Jt 4 00—4.20, Butter 50 Jhlo A HO—00, im Detail 1. Dualität tob Pftink A 1.00- 00, 2. Dualität dis Pf A 0.90 - 00, Sier daß Hundert 5.uO—6.00 Dtdienstetlch per Pfund 60 - 70 4 Kuh-, Rind und Farrenfleisid 45 55 4 Kalbflnscd 40 -55 4, Hammelfleisch 40—65 4, Schwemeßetiä» 6o- 70 4, rin Hahn A 1.HO—2 20 ein Hudn A 1.60 - 2.00, „ne Ente A 3 00 0 00, ein« Laude 50 - 00 4, junge (Ban# A 5.00—8/o 1880er Russen 75»/4, 2 Orient-Anleihe 60%,, 5% Rumünischc Rente 92,/<. Tendenz ziemlich fest. ^intran in das iiirmrnrkgistkr (tzroßhkr- roqlichen AmtSgcrichtS Lich. Alexander LartortuS zu Lich hat seine daselbst unter der Firma Konrad Dogt III. seither betriebene Handlung unttrm I. l. Mts. an Fritz Happe aus Lippstadt übergeben, welcher ste unter der seitherigen Firma weiter betreibt. Lich den 15. Juli 1881. Großh. Amtsgericht Lich. 4813) Langermann. Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Philipp Schneider, Schneider und Tagelöhner von Groß'Buseck bet Gießen, welcher flüchtig ist. ist die Unrersuchung-haft wegen Diebstahls verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das hiesige Gertchts- Gesängntß abzuliefern. Wetzlar, den 19. Juli 1881. Der Köntal. Amt- Anwalt. 4815) Moritz. Signalement. Alter: 33 Jahr, Größe: ca. 1 Mir. 65 Ctm., Haare: hellblond, Augen: blaugrau, Bart: Schnurbart, Gesichtsfarbe: gesund, besondere Kennzeichen: keine. Erntc-Ziersleigerung. Lawstag den 23. d. MtS., Nachmittags 3 Uhr, sollen nachverzeichnete Früchte des landwirthschaftlichen Versuchsfeldes, nämlich. 2 Morgen Hafer, i „ Gerste, 1 w Erbsen, 3 „ Roggen und Weizen, 2 „ Kartoffeln, in Abtheilungen von je einem Morgen an Ort und Stelle meistbietend ver^ steigert werden. Der Flurschütz Völker dahier wird aus Verlangen nähere Auskunft er- erthcilen/ Gießen, den 15. Juli 1881. Großh. Universttäls-Rentamt. 4740) Schmitt. Samstag den 23. d. Mls., Bormittags 11 Uhr, soll in der Flett schm Hofraithc dabier 1 ©tertiär und 1 Küchtnschrank mit (Alas- aufsatz otrfttigen werden. Geißler, 4823) Gerichtsvollzithtr. Fcilgcbotencs. 4582) Eine Garttnhütte, sowie 1 Fenster billig zu verkaufen. Frankfuntrsrr. E 80. Alte Kartoffeln billig btt H. S. Iughardt. (4820 Zwiebel kiichen Montag, Mittwoch und Freitag, von 9 Uhr an, bei (4562 HenuiugS, Seltersweg. Feinste Gothaer Cervelatwurst empfiehlt (3874 Gg. Wilh. Weidig. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Vom 24. d. Mis. ab beginnt die zweite Briefbestellung an den Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen erst um ll3/t Uhr Vormittag- nach Beendigung des Hauptgottesdienstes. Kaiserliches Postamt. _____________________________________ Ritsert. _____________ Tie Lieferung von 33 Rmtr. Buchen- Tcbeitbolz soll in Submission vergeben werden und sind deßfallfige Offerten b»S zum 28. l. M. bei Armenkafferechner Wittich verschloffen abzugeben. Gießen, am 20. Juli 1881. Die Armen'Deputatioi der Stadt Gießen. _______________________A. Bramm.______________________ Zu allen Preisen der Concurrens! Mäusburg 44 F|'j(‘(l|"jCl|| S(>j|)C| "äu’bur’ 44 Rohe Kafiee’s: Perl Santos Java, grün . Guatemala . Java, fein blau Laquayra . Ceylon . . Martinique . Fein Ceylon Neilgherry . ff. Ceylon . Perl „ . Feinst Ceylon per Vl Ko. -.90 „ —92 „ 1— . . „ 1.30 . . 130 . - „ 1-40 . . „ 1.50 . • 160 JL 1.54—1.60 Zur Wäsche: per */> Ko. Beste engl. Bleichseife JL —.40 „ prima Kernseife „ —.38 »> y> Harz- „ n -3^ y» „ marm. Seife N —.30 „ hellbr. Harzseife w —.26 (Terpentin •*8ei/e^ (zum Reinigen blauer Wäsche) Beste Schmierseife, weiss — 26 Bei Abnahme von 10 Pfd. 2 H per i/3 Ko. billiger. Feinste Reis- und Weizenstärke. Grebrannte Kafloe’a in 7 Sorten von JL 120 bis A. 1.80 unter Garantie für reinen und kraf- ligen Geschmack, wobei auf einen Java . . . ä A 1.20 und einen Perl Java . ä „ 1.60 p. J/2 Ko. besonders aufmerksam mache. Bei 9*/z Pfd. franco Sendung nach auswärts. Stangen- und Kugelblau. Fett I äuge nmeW. Calcinirte und cryststo. Soda. Bleich - Seda. Waschcrystall und Stärkegtanz. Borax. (3949 Zur gefl. Beachtung Wegen vorgerückter Saison verkaufe sämmtliche Sommer-Artikel als: Strobbüte für Damen, Herren und Kinder, Sonnenschirme für Damen und Herren, Damen- und Kinder-Lchürzen in weiß, farbig, schw. Moire, Lustre und Panama, Krausen, Kragen, Manschetten und Garnituren, Lavallieres und Dorstecker, Dull ^ichus, Darben, Handschube zu bedeutend herabgesetzten Preisen. (4322 _______A. Fangmann, Kirchenplatz. Das .MlchmKier-Erporl-MchM DarmHSa*“,er Louis Textor Dar„masll,8äd,er liefert nur Textor'sches ^rportbier, per Flasche 23 „ Tafelbier, „ „ 20 bei jedem Quantum frei in's HauS.____(4770 Alle Sorten Mincralwalscr, in stets frischer Füllung, empfiehlt 3873) Grg. Wilh. Weidig. Papierlatcriikn großes Lager, bei Parthien Fabrikpreise, empfiehlt (4796 Ernst Balser. Geyrr's üesiofectioDs-l’iilvsr. 4280) Man streue jeden Morgen ober Abends eine kleine Handvoll dieses Pulvers in den au desinficirenden Ott, dasselbe wird alödann allen unangenehmen Geruch sofort beseitigen. Nicht nur in OlosetS ?g, sondern auch in Vferdeställen ist dieses Pulver von ausgezeichneter Wirkung, eS nimmt den stark ammoniakalischen Geruch hinweg und stellt vollständig reine Vuft her Auch in Schlafstuben, die nicht hinreichend gelüste werden können, wendet man mit großem Erfolg dieses Mittel, indem man nur ein wenig davon auf den Boden streut, an. Preis per Packet ä 1 ko = 50 4- Zu haben bei Gg. Wilh. Weidig. Wetterauer Aepselwein, prima Qualität, empfiehlt 4584) E. Stoth, Neue-BSue. llHllllJüPIMI (Steyer'scheS Fabrikat) gleich angenehm im Sommer und Winter, für Haus und Jagd, offerirt billigst (4645 Frankf. Waaren-Bazar. Echulstraße 17. Handlungen. (168 Stadt Caffel. 2859) ^liegenpapier, Pergamentpapier (zum Verschließen vcn Einwachtönfen) m vorzüglicher Qualität empfiehlt (4572 Ernst Balser, Papierhandlung. 5. von Gimborn s Schreib- und Eopir-Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen aus und liefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copien. Lager in den div. Sorten, sowie auch in rotber Tinte, blauer Tinte, Stempelfarben, stülfiaem Leim ic. befinden sich bei den bekanntenSchreidmatcrialten- Jeinffes frankfurter Export-Bier aus der Brauerei Leschhorn Nachfolger, » Flasche 23 4 frei ins Haus, sowie in Fässern, liefert J. Weber. Juhbodenanstriih. Fustbodenlack, sofott trodnenb, Xeinölftccattf, zum Einölen, Delfarbeu, alle Sotten, rasch und bart trocknend, sowie alle sonstigea Ingredienzien zum Anstreicheu und Wichsen der Fußböden empfiehlt (1715 ($mil Fischbach. Vermiethungen. 4819) Ein Familienlogis im mittleren Stock per 1. Oktober zu vermiethen. ______________Grünbergerstraße 156". Bahnhofstraße C. 126 ist eine neuhergerichtete, geräumige Wohnung von 6 Zimmern und Zubehör auf sofort oder später billig zu vermiethen. Auf Wunsch m. Lagerraum od. Stallung. (4818 4824) Zwei Familienwohnüngen zu vermiethen bei Wilhelm Lange, Bäcker. 4490) 2 Logis — per Monat 10 M. und 16 M. — an ruhige L-ute zu vermiethen. ________________________ Lit- D. 25. 4103) Der 1. und 2. Stock in meinem neuerbauten Hause am Riegelpfad zu ver- miethen.___________Georg Brömer. 4032) Eine Familienwohnung mit allem Zubehör zu vermiethen. __Fritz Fürst Ww. 4749) Der untere Stock meines neuerbauten Hauses, bestehend aus 6 Zimmern und allem Zubehör, zu vermiethen. __Ehristian Petri V. 4756) Ein Familienlogis zu vermiethen bei Georg Möhl, Neustadt.__________ 3494) Eine Famtlienwohnung zu vermiethen und Anfang August zu beziehen bei Konrad Döpfer, Weißbinder, Gartfeld. Vermischte Anzeigen. 4821) Ein tüchtiger Maurer-Polier wird für sofort gesucht. Anmeldung im „Hotel Kühne" hier. 4826) Einen Sattler-Gesellen sucht Wilh. Spies. Bringe meine Anstalt zum Reinigen von Betten und Bettfedern (in und außer dem Hause) in empfehlende Erinnerung unter Zusicherung pünktl. und billigster Bedienung. (4649 Ph. Wagner, Asterweg 109. 4772) Ein Mädchen, welches kochen kann, gesucht im „Darmstädter Haus". 3178) Zur Ausführung von Blitzableiter-Anlagen in bewährtester Construction, cmpstehlt sich Carl Stohr, Gießen D. 207. Durch Nachprüfung meiner ausgeführten I Blitzableiter durch die Herren Dr. Buchner und A. Hug, Architekt, wird deren Lei- I tungsfähtgkeit und Solidität nachgewiesen. Das Curatorium. eröffnet. Die Brühl'sehe Druckerei Fr. Ohr. Pietsch in txiessen Pfennigsparkafse zu Gießen. Von Samstag den 2 3. Juli an wird eine 3. Sammelstelle bei Herrn Kaufmann Chr. Mallenfels am Markt Kriegcrverein Gießen. 4816) Freitag den 22. Juli, Abends 8eK-8chuie (pmfionat) in Marktbreit a. Main. — Die Reifezeugnisse berechtigen zum einjährig-freiwilliaen Dienste. — Beständige Aufsicht; mäßiges Honorar. (938 r r I I ! i i i i । i WEMZEL’S GARTEN. Freitag den 22. Juli: (4825. 5.