Mullrit rum rhvl ./Aellung hi Wckt- deuijchr ®t|ammtbilb. f0fn, ift bur^ ngsportal |d, W\ Ätpfd, "vfikbtreetsrl dte. f)i Doiinerftaq den 21 April 18N1. Kichmer MuMger Aaingc- uni Amtsblatt für den Kreis Kiek«. e»utnr.i. B. 18. trWxm Ugll» mit brt Wontofl». ^'ch mT'^l? > Toftanifaltm, lufcirtfr Malig 1 angevoman» (26« Vorstand. Amtticher Hheit. Betreffend: Die Maul- und Klauenseuche zu Arnsburg. Bekanntmachung. Unter dem Rindvieh de- Rudolf Burg tu Arnsburg ist die Maul- und Klauenseuche au-gebrochen. Gießen, am 19. April 1881. Großherz,glickeS KreiSamt Gießen. Dr. Doekmann. __ r -Reg. Nr. 116. 886 »0 Pf9- l -Reg Nr. 116 1336 (2618 iO Pfff. h Rau. Mer! nit die Handels, und 18. W Da in neuer«! uaelvendft »trd, tu der W °ch'-l°7"5 dürft- ff, “2 hebord^ uss! lbends. ft fonn M H,b |en»°«K L«; üZflb und.^-pp tlP an f‘r , 1) den 2) den 3) bin 4) den 5) den Großh. Geheimen Obeischulralh Friedrich Gretm, Großh. Geheimen Obersteuerrath Ludwig Baur, Großh. Oberforstrach Wilhelm Wtlbrand, Großb. Oberbaurnth Dr. Theodor Schäffer, Großh. Bergrath Theodor Tecklenburg, und Großh. LandgertchlSrath Einst Robde Deutschland. Darmstadt, 16. April. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgst geruht: Am 6. April: 6) den _ _ „ . in M't'liedk'n her Großb. E-n!rnlN,lle für die Landes-Statistik zu ernennen. Berlin, 18. April Die „Wort-b. Allg. Ztg - schreibt, die Vebauptung btr .Gei moniaE und anbcrcr Blätter, bic Regierung habe bie zbatfüdjcn mitzuthcilen, auf dftrunb deren bem Tr- Lorenz« der Ti-pcns von der Eibesleistung nicht erthe'lt wölben fri, mvolvt.e eine Dcikennung brr Sachlage unb ber Rechtslage. Zweifellos bade bcr Oberpräsibent nacb dem Gesetz vom 24 Mat 1874, falls tr Einspruch gegen bie Wahl l alte erheben wollen, die digrünbenden Thaliachcn anzugeden, der Oberpräsibent habe aber weder einen Einspruch erhoben, noch sei er bisher in ber Lage gewesen, bieS zu ibun. Es hanble sich lcbiglich um Anwendung beS Artikels 2 des Gesetzes vom 14. Juli 1880 und um eine Beichlusuassung bi5 LtaatSm-mstenums darüber, ob dem Gewählt", bic AuSüdung der bischöflichen Rechte auch ohne eidliche Verpflichtung zu gestatten sei Dem Trierer Domcapiiel sei auch nur oaS Ergebnig dieser Beschlußfassung durch den Oberpiäftbenleii m igetheilt, n cht ein Einspruch deü Ober Präsidenten gegen die Bradl. jZür b«e Richtenbc'luiig beS D'Speus trage dos Staatsministerium die volle Verantwortung. Die Miithcilung der Thatiachcn, welche für die Beschlußfassung deS StaatSmin iterium» bestimmend waren, fordere daS Gesetz nicht. Wenn eS ber Reg eiung, gewiß sehr gegen ihren Wunsch, unmöglich gewesen, bei ber Trierer ißabl e»ne gleich entgegenkommende Haltung an den Tag zu legen, wie bezüglich der Paderborner und Osnabrücker Wahl, so sei zu bedenken, daß die Ausübung ber ber Staatsgewalt durch das Huligesitz oei(»ebenen Befugnisse DertrauenSsoche sei, welche je nach den verschiedenen Pcrsönl'chkeiten auch eine verschiedene Beurtherlung und Be- banbluno er fahren müsse. — Die Blätter publiciren einen von (5uno, Herme-, Knorck., Langcrbans, Lowe, ParisiuS, R'chte«, Straßmann und Pitzmann RamenS der FoitschriitSpartei erlassenen Aufruf zur Sammlung von Beitrügen für ikrbrc tungcn aller Art zu den Reuwahlen und lür Bildung besonderer Wablsord» für Die Berliner Reichsiagswahlen __ Dem Bundcsratb ift ein Antrag deS Reichskanzlers zugegangen, wonach mit Rücksicht auf die um fast 2*, Millionen gestiegene 3 rfer ber Bevölkerung deS Reichs eine allmSlige Ausprägung von weiteren fünfzebn Millionen silberner Emmaikstücke auS den 'M ReichSdesitz befindlichen aus 339.UUU Pfund bestehende» Silberbarren erfolgen soll Delcgirten für bie internationale Münz Eonferenz. der Geh. Regie« ungsrath @(braut und der Legationsrath v. Thielmann, sind heute nach Pans abgenist- eom Ioge t>er Beisetzung Äaiier« Alexander II. batirtc im Armee- Verordnungsblatt publicirte kaiserliche Crbie bestimmt, daß daS erste Brandenburgische Ulanenregiment welches biSber in ber preußischen Armee bie Ehre halte, bcn Namen jfajferd Alexander II. zu führen, denselben für alle Zeiten beibehalten soll- Oesterreich. Wien, 16. April. Nach übereinstimmenden Meldungen au- Szegedtn hat fick die Situat on seit gestern Abend gebestert, die Gefahr ist beseitigt. Pestb, 16. AprU. Au- Szegedtn wirb eine wettere Abnahme de- DisserS gemeldet; dieselbe betrug bi- heute Abend 7t/3 Uyr 8 Centimeler. Arankreich. Pari-, 17. April. Nach Berichten aus Algier wurden auf da- Kanonenboot „HväneV welches die Küste der Insel Tabarque untersuchte, gestern von einem auf dieser Insel gelegenen Fort eine Anzahl Gewehrschüsse abge> geben. ES ist nicht bekannt, ob die Besatzung des FortS a»S KdrumirS oder tunesischen Truppen bestand. Berichte aus Tripolis bestätigen die Nachricht von der Ermordung der Mission deS Obersten Flatter- durch TouarezS unge- führ am 20. Februar. r ,w . Paris, 18. April. Nach einer Mitthetlung der „Azence HavaS auS Konstantinopel sollen die dortigen Botschafter der Mächte oon ihren Regie, rungen die Ermächtigung erhalten haben, mit der Pforte bebuss Beschleunigung der Uebergabe der Griechenland zugesagten Gebietstheile zu verhandeln. In Kurzem werde eine internationale Commission für bie Grenzberichtigung einge» setzt werden. — AuS Athen wird der genannten „Sgence" gemeldet, datz die dortigen Gesandten der Mächte in Beantwortung der längsten Note der griechi- scheu Regierung erklärt hätten, die Note werde alS eine formelle Annahme des Vorschlags der Mächte angesehen. Zugleich hätten d e Gesandten ihre guten Dienste, welche für die Bevölkerung von EpiruS erbeten worden, zugesagt. ßngland. Loudon, 16. Apr>l. Lord Granville hat, wie die „Lordon Gazette- meldet, eine Depesche deS englischen Gesandten in Bern erhalten, in welcher dieser auf die Rothwendigten ymweist, den tn der Schweiz lebenden englisch,n Unter- thanen Päffe oder Geburtsscheine zuzustellen, um thnen den ferneren «ufent- halt in der Schweiz zu ermöglichen. London, 19. April. Lord BeaconSsield ist kurz vor 5 Uhr heute Morgen gestorben. AtaNeu. Rom, 16. April. Die Nachrichten einiger Blätter von der Ausrüstung oder Eoncentrirung von Kriegsschiffen entbehren feder Begründung. Rom, 18. Spill. Es bestätigt sich, daß der König beschlossen hat, daS EntlaffungSgesuch deS Ministerium- abzulehnen. Gegenwärtig befindet sich Eairoli beim Könige. Wie versichert wird, dürste Catroli einwtlligen, auf feinem Posten zu verbleiben und sich nochmal- den Kammern zu präsentiren. Weiter verlautet, daß der Appell deS König- an Sella in der Hauptsache bin Zweck batte, von dem Patrioit-muS der Mitglieder der Rechten zu erlangen, vaß dieselben ihre Opposision im Interesse deS Lande- mäßigen, nachdem die letzte MuiisterkrisiS die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Eabinet- und die Schwierigkeiten daraethan habe, welche sich der Uebernahwe der Regierung durch die Rechte entgegenstellen würden. Außland. Peter-burg, 16. April. Gestern erfolgte, dem Porsadok" zufolge, der UnbetlSspruch de- diesigen U.ivetsitätSgerichls über 204 Studenten der hiesigen Universität, welche die Vorschriften derselben verletzt halten. 18 Stur deuten wurden relegirt, 71 erhielten 3 bi- 4 Tage Arrist mit argedrohte* Au-schließung im Wiederholungsfälle; 100 wurden mit einem Verweise be- straft, 15 freigesprochen. Bei der Festsetzung der Strafe war da- frühere Verhalten der belr. Studenten in Betracht gezogen worden. Petersburg, 17. April. Die „Agence Ruffe^ stellt abermal- in Abrede, daß Graf Schuwalcff mit einer politischen Mission in Wien betraut worben sei, namentlich wären alle diesbezüglichen, Serbien betreffenden Gerüchte unbegründet. — Tie .Agence" bemerkt ferner bezüglich der Antwort ber griechischen Regierung, die Mächte erachteten dieselbe al- eine Zustimmung und seien im Begriffe, bei der Pforte die noch erforderlichen Schritte zu thun. Sollten noch Hinderniffe vorliegen, so werde da- bestehende Einvernehmen der Mächte dieselben zu beseitigen verwögen. Der Vertreter der russischen Regie- ruug in Sofia, Eoumauy, tritt in Di-pouibilität unb wirb burch Hitrooo ersetzt. — Wie verlautet, soll an b e Stelle de- erkrankten General- v. Kauf- mann in Taschkent General Kolpakowsky treten. Riga, 18. April. Auf ter Tüna ist seit gestern starker Ei-gang ein. getreten, tas Wasser ist außerordentlich gestiegen und steht 24 Fuß über der Normalhöhe. E nzelne Theile der Stadt st.hen unter Wasser. Zlumäuien. Bukarest, 18. Apr'l. In der gestrigen Sitzung der Deputirtenkammer zeigte Mmisterpiäfikert Bratiano an, daß da- C binet seine Demission gegeben habe unb daß er vom König, mit der eirstweiligen Fortführung der Geschäfte beauftragt worben fei. — Der hier stattgehabten Beerdigung de- in Petersburg verstorbe' en Gesandten Ghika wohnten sämmtliche Mitglieder dis diplomatischen Eorp- bei. Türkei. Konstantinopel, 16. April. Reuf Pascha begiebt sich nach Peters- bürg zur Begrüßung des Kaiser- Alexander III — Die Botschafter haltm wieder holt B spr.chu^gen über den weiteren Modus procedendi In Folge der Annahme der Grenzvorfchläge Seiten- Griechenland-. Telegraphische Depeschen. EBolff» trlegr. d^rtefpowbtBi^Bnttaa. Berlin, 19. April. Der Kaiser ist von seinem Eatarrb soweit wie- derhergestellt, daß er gestern weder eine Ausfahrt unternehmen konnte. Der Kaiser empfing im L ufe de- Nachm ttags den Fürsten Bi-marä zum Vortrag. — Der Geb. Regier^Rath Ma; Maria v. Weber ist gestern am Schlatflnß gestorben. Petersburg, 19. April. Nach einer Meldung deS „GoloS" aus Kiew hätte d-e borti;e Polizei am 11. d. MtS. eine geheime Druckern ent- deckt unb dabei drei Personen verhaftet. Athen, 19. April. Die Regierung hat Conduriotis von dem (Se- sandtschaftspcsten in Konstantinopel abberufen, angeblich weil derselbe der Pforte Versicherungen ertheilt hat ohne irgendwelche Instruction seiner Regierung hierzu erhalten zu haben. Rom, 19. April. Cairoli hat nunmehr den Mitgliedern des Cabinets die Mittheilung gemacht, daß der König die Demission btfieiben nicht angenommen habe. Der Ministerrath discutirte daraus die Frage bezüglich eines von der Kammer zu fordernden Vertrauensvotums und bezüglich etwaiger ein. zelner Veränderungen im Cabinete. Sämmtliche Minister haben Cairoli ihre Portefeuilles zur Verfügung gestellt. Die Kammer wird in der nächsten Woche ihre Arbeiten wieder aufnehmen. — Der König hat für die Verunglückten auf Chios 6000 Francs gespendet. Lokales. Gießen, 20. April. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung Donnerstag, den 21. April 1881, Nachmittags 4 Uhr: 1. Den Gemrtndevoranschlag für 1881/82 betr. 2. Localreglement, den Gebrauch der Btervruckapparate brtr. 3. Die Wahl der Mitglieder der Einschätzungs-Commission für die Einkommensteuer. 4. Die Erbauung einer neuen Kaserne. 5. Die Gradlrgung des BruchgradenS. 6. Den Weg von der neuen Anlage nach der Stephansmark. 7. Den Graben hinter dem Justizgebäude betr. 8. Die Herstellung des von Heuchelheim nach Gleiberg führenden s. g Kropbachwezs. 9. Gesuch des Kaufmanns Philipp Schlatter dahier um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. 10. Desgleichen des Balthaser Weller dahier. 11. Gesuch des Dr. Kübel um Erlaubniß zur Herstellung emer Einfriedigung. 12. Gesuch des Christian Keller dahier um Erlaubniß zur Anlegung einer Einfriedigung. 13. Gesuch detz Bierbrauers Georg Heß um Erlaubniß zur Veränderung einer Ein frtedigung. 14. Gesuch des Bierbrauers Anton Klostermavn dahier um Erlaubniß zur Erbauung einer Faßhalle. 15. Gesuch der Wittwe des Johann Hermann Schäfer zu Mühlheim a. d. Ruhr um Erlaubniß zur Anlegung eines Wasserrohrs unter einem städtischen Weg. 16. Gesuch des Wilhelm Schmoll um Erlaubniß zur Verlegung eines Stegs über die Wteseck. 17. Gesuch des Bauunternehmers Anton Petri dahier um Erlaubniß zur Erhöhung einer Mauer 18. Die Verbesserung des Hammwegs. 19. Das Begießen der Straßen betr. 20. Die Straßenbeleuchtung betr. 21. Kostendecreturen. 22. Den Zeichnenunterricht in der höheren Mädchenschule betr. 23. Desgleichen den Turnunterricht. 24. Die Reinigung der Polizei-Localitaten. Gießen, 20. April. In der letzten Sonntagsnummer der „Didaskalia", Unter- haltungSblatt zum Frankfurter Journal, leistet ein Biedermeier ein derartiges Blech über unsere Stadt, daß man billigerwrise erstaunen muß, wie die Redaktion gedachten Blattes, das doch sonst so wohl redigirt ist, dazu kommt, einem solchen Blödsinn die Spalten zu öffnen. Wir würden dem Geschreibsel zu viel Ehre erweisen, wollten wir es auch nur annähernd wieder» geben. Größerer Unsinn als dieser dürfte kaum in einem anständigen Blatte gestanden haben. — In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 12 Uhr brach in der Küche eines Hauses in der Frankfurter Straße Feuer aus, welches aber von den Hausbewohnern noch frühzeitig bemerkt und gelöscht wurde. Das Feuer war durch Explodiren einer Petroleumlampe entstanden. — In derselben Nacht erhängte sich im Bezirksgefängniß ein wegen Trunkenheit verhafteter auswärtiger Kellner. — Am Samstag Nachmittag prügelten sich auf der Straße in den Neuen Bäuen zwei Arbeiter. Die Schutzleute »erbrackten die Helden nach der Bachgaffe. — An demselben Tage fiel einem Dienstmädchen, welches mit Fensterputzen in der Marktstraße beschäftigt war, ein Fensterflügel herunter auf die Straße, wobei ein Vorübergehender nicht unerheblich verletzt wurde. — Am 15. d. M. wurde in Alt-Buseck von einem bettelnden Handwerksbucschen eine Taschenuhr gestohlen. Der Tbäter wurde ermittelt er hatte aber die Uhr bere.ts auf der Herberge zu Groß-Linden versetzt. — In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in der Ärünbergerstraße 4 und in der Südanlage 1 Laterne zerschlagen. — In vergangener Nacht wurde das Wafferhäuschen am SelterSthor erbrochen und beschädigt. 8 e r m i f d) t < l Chios, 13. April. Die Dörfer der südlichen Hälfte der Insel sind, wie ein Korrespondent bet „TimeS" meldet, durch das Erdbeben vollständig zerstört; kaum eine Wohnung ist bewohnbar. Das Centrum der vulkanischen Eruption scheint in der Nähe von Ncnita, an der Ostrüste, gewesen zu sein. Das Dorf ist ein Schutthaufen; es scheint fast plötzlich zerstört worden zu sein, denn von 1200 Einwohnern kamen 300 um s Leben. Die benachbarten Orte VounoS, Philatia, Kalamonlt und Armtlia haben fast ebenso stark gelitten; m Kincy gingen von 480 Einwohnern 130 zu Grunde. Wie stark der Stoß im südlichen Theile gewesen ist, läßt sich nicht sagen, da dort keine Häuser cxistiren. Wcnn man von dem südlichsten Punkte auf der Westseite der Insel nach Norden geht, trifft man zuerst auf Mesta, wo viele Hauser eingefallen sind, aber keine Menschen umgekommen zu sein scheinen. In Vejha, das aus solidem Mauerwerk in genuesischen Styl erbaut ist, liegen Dreiviertel aller Häuser in Rumen, doch wurde meekwürvigerweise nur eine Person gelobtet — dir Btwohner fanden sich zufällig fast alle im Freien. In Lethi ist die eine Hälfte der Häuser zerstört, die andere Hälfte arg beschädigt und von 600 Einwohnern wurden 23 getöctet. Einige Personen fühlten hier einen leichten Erdstoß vor der Katastrophe, so daß sie rechtzeitig die Häuser verlasscn konnten. In Avognima wurden von 400 Einwohnern 40 getödtel während Anabatos, eine a;te befestigte Stadt auf hohem Felsen, 12 Todte aufweist. Die übrigen weiter nördlich liegenden Dörfer auf der Westseite haben zwar alle mehr oder weniger gelitten, doch sind sie nicht zerstört worden, wie diejenigen im Süden. Der Korrespondent glaubt auf Grund der von ihm selbst gesammelten Daten annehmen zu können, daß die gesammte Zahl der Opfer 3000 nicht übersteigt; die Zerstörung von Eigrn- thum dagegen sei verhältnlßmäßig viel größer, als zuerst vermuthet wurde. Zum mindesten 9/t0 aller Häuser im Süden der Insel müßten ganz neu gebaut oder von Grund auf reparirt werden ; auch im Norden werde Hilfe nöthig sein. Dir ganze Bevölkerung kampiert im Freien und es fehlt derselben sehr an Nahrung und Schutz Die Schwerverwundeten werden in Hospitälern und Ambulanzen gepflegt, welche von den fremden Schiffen nach Chioö gebracht sind, wobei die Engländer, Amerikaner und Franzosen sich besonders ausgezeichnet baden. — Während die Insel selbst nach dem erneuten Stoß vom 1T. April fast um einen Meter sank, hebt sich der Boden zwischen der Insel und dem Kontinent. Wo das Meer früher 45 Faden tief war, zeigt das Senkblei jetzt nur noch 15 Faden. Die Bevölkerung wandet in Masse nach Smyrna aus. — (Schlau muß der Mensch sein, besonders der Weinhändler.s «Sm Feuilletonist der „Dresdener Zeitung" erzählt: Da lebte einmal ein junger Weinhändler, lagen wir in Main- ober sonst an einem süffigen Ork, der gar keine Aussicht hatte, gegen tie Coneurrenz auf; zukommen. Aber er kam doch auf, und wodurch? Der Mann fing an, die Zeitungen mit Verstand zu lesen. Nickt den Leitartikeln, Correspondenzen, Telegrammen oder pikanten Plaudereien widmete er seine Aufmerksamkeit, sondern den — Todesanzeigen. Und das nicht eben aus Schadenfreude, d ß wieder einer seiner Mitmenschen hatte bran glauben müssen, tbat er dieS, sondern aus purcr Näckstenliebe. indem er dabei stetS die Lehre b r Schrift vor Augen hatte: Den Trauernden sollst Du Wein geben! Dann aber auch aus Sp culation. Denn so oft es nur Gott dem Allmächtigen gefallen hatte, irgend einen gut fttuirten Grundbesitzer, hohen Beamten ober sonst respertablen Erblasser in's beffere Jenseits abzurufen, schrieb der gerührte Weinhändler sofort an dessen Adresse: „Ihren geehrten Auftrag vom 15. v M. an unseren Reisenden habe den Vorzug, hiermit zu effectuiren, indem Ihnen anbei durch dir Bahn und die Vermittlung der Firma Müller dort 100 Liter Rüdesheimer übersend/, wovon Ihnen besten Empfang und Gebrauch wünscht. Gleichzeitig ersuche Sie höflichst, mich für den I Betrag der jenseitigen Factura mit Jt 300 erkennen zu wollen, mit welchem Betrag Ihr Conto unter Heu-'g m belastet habe. Mit dec Ditte um fernere geneigte Auftrage re. ic.M Die lachenden Erben nahmen es meistens nicht übel, daß er den im Herrn entschlafenen Kunden wider Willen als noch unter den Lebenden ansah, traten den Wem alS Erbstück cum beneficio inventarii an, tranken ihn auf das Wohl des Dahingeschiedenen aus und zahlten an den schlauen Abfinder, waß die Hauptsache war, 3uO JL heraus, wodurch derselbe nach und nach ein reicher Mann wurde. Literarisches. Otto Hübner's statistische Tafel (Verlag von Wilh. Rommel in Frankfurt a. M.) ist soeben in 30. Auflage erschienen. Auch in diesem Jahrgange wird in der gewohnten Anord- nung eine den ganzen Erd-H.il umfassende Auskunft in Betreff der Statistik nach dem zur Zeit der Drucklegung vorfindlichen Stande geboten. Die Resultate der letzten Volkszählungen in Deutschland und anderen Ländern finden sich hierauf schon mitgetheilt; es ist hierdurch ba8 Interesse des Publikums für diese neueste Auflage der Tafel erhöh', worden. Der Preis dieses schätzbaren Aufklärungsmittels über Größe, Regierungsform, Bevölkerung, Heere, Kn gs'chiffe, Staatseinnahmen und Schulden, Ein- und Ausfuhr rc. aller Länder der Erde ist der bisherige: 50 H. Handel uni) Lterikeor Frankfurt, 18. April. Der heutige Viehmarkt war schlecht befahren. Angetrieben waren ca. 300 Ochsen, 200 Kühe, Rinder und Stiere, 180 Kälber und 200 Hümmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. Jt 66—68, 2. Qual. JC. 60—62, Kühe un Rinder 1. Qual. 54 - 56, 2. Qual. JC. 45 50, Kälber nack Qualität JL 40—60, Hämrnel 1. Qual. JL 58- 60, 2. Qual JL 40 5ü per 10u Pfd. Schlachtgewicht. Schweine wurden 560 Stück angeführt und mit 60—65 H das Pfund bezahlt. Prämien-Liste Bei der vorn 17. bis 19. April 1881 stattgefundenen Geflügel - Ausstellung wurden folgende Prämien ertheilt: a. Für Hühner. I. Prämie. Karl Schwan jun. in Gießen für schwarze Spanier. M. Deeg in Homberg a. O-, Landhühncr. Ferdinand Schmidt in Gießen, schwarze Italiener. H. Moll in Siegen, Hamburger Goldsprenkel. II. Prämie P. Devirnne in Mainz, wriße Chochinchina. Ingenieur Götz in Frankfurt a. M., gelbe Chochinchma. I. E Guth in Vilbel, dunkle Prama-Putra. Joh. Faist in Baier-Heim, dunkle Prama Putra Christian Blenner in Marburg, braune Malaien. Dr. C Hansult in Homberg a O-, schwarze Spanier A Wauer in Döbeln, weiße Zwcrghühner. Ingenieur Götz in Frankfurt a. M-, weiße Italiener (Leghorn). C- Hoffmann in Hof Güll, weiße Italiener (Leghorn) Konrad Weil 111 in Lang-Göns, schwarze Italiener. L. Christoph Rübsamen in Gießen, schwarze Le Mans. ß. Mathäi in Marburg, Hamburger Goldsprenktt. C. A. Rohde in Unnersberg, Hamburger Goldsprcnktt 3£ Birnapfl in Au, PantarnS-Kukuk- sperber W. Mathay in Homburg t>. d. Höh, ichwarzc Kaulhüoner. b. Für Fasanen. II. Prämie. A. Scheyda in Gießen für Goldfasanen. c. Für Enten. II. Prämie. Carl Schwan fr. in Gießen, weiße deutsche Enten. Konrad Weil III. in Lang-Göns, weiße deutsche Enten mit Hauben. d. Für Tanben. I. Prämie. W. Maus in Wiesbaden, weiße Bagadetten Gg. Endres in Nürnberg, rothgescheckte Bagadetten. Derselbe für lichtgescheckte Bagadetten. W Fromme in Soest, weiße Pfautauben. F Schüler-Ducat in Frankfurt a. M., Schwalbentauben, blau mit schwarzer Binde. W. ^,-.au8 in Wiesbaden, weiße Mövchen. H. Rupp in Mainz, gelbe Mövchen. Derselbe, blaue Mövchen. Louis Kauf in Gießen, graue Brünner. Carl Schwan fr. in G eßen, weiße Pommern. Derselbe, fahle Lockentauben. W Fromme in Soest, schwarze Schützer. II. Prämie. Ferdinand Schmidt in Gießen, weiße Bagadetten. H. A. Richter in Hannover, sckwarze Indianer. Carl Schwan jr. in Gießen, rothe Indianer. W. Fromme in Soest, wriße deutsche Pfautauben. G Noack in Bautzen, gelbe Psaulauben. Gg. Hildinger in Göppingen, Pfautaubcn mit schwarzer Binde L- Limpekt in Gießen, Elster-Tümmler. F. Modhorst in Kiel, schwarze Tümmler mit K. Derselbe, Elster-Tümmler R. PaSeoe in Gießen, Jsabellen-Tümmler. H. Müller in Craschwitz, gelbe Schwalbentauben R. Pascoe in Gießen, weiße Mövchen. H. Fuhr IV. in Homberg a. O, Mövche , schwarz gejckildet. Derselbe, blaue Mövchen mit weißer Binde. Derselbe, rothe Mövchen. Joh. Fach tn Beim beim, rothe Kropftauben mit weißer Platte. C. Wagner in Södel, weiße Kropftauben. Louis Kauf in Gießen, weiße Brünner F Corviuus in Gießen, schwarze Brünner. W. Fromme in Soest, weiße Lockentaubcn. R. Neumann in Spitzkunnersdorf, schwarze Mönchtauben. L. Chr. Rübsamen, gescheckte Pfaffen-Kropftauben. Äug. Rickter m SpitzkunnerSvorf, Mohren- köpfc. Gg. Endres in Nürnberg, Feldtauben, Silberptässcn Derselbe, Lerchen, Feldtauben. R. Pascoe in Gießen, weiße Perrückentauben. Fr. Scküler-Dueat in Frankfurt a. M., Eistauben. e. Für Vögel. I . Prämie P. Gondolff in Frankfurt a. M., hockgelbe Pariser Kanarienvögel. II Prämie. P. Gondolff in Frankfurt a. M, gelbe Pariser Kanarienvögel. Philipp Kock in Gießen, strohgelbe Pariser Kanarienvögel. F. C- Probst in Sachsenhausen, blaßgelbe Pariser Kanarienvögel. Ferner lobende Anerkemiung für eine Collection ausländischer Vögel. H Rupp in Mainz. Preisrichter waren: Herren I. F. Röhrig und H. O. Sorge von Frankfurt a. M Herr H. Fuhr IV. in Homberg a. d. Ohm. Herr Inspektor Gabriel in Gießen. Herr L. Chr. Rübsamen m Gi.ßen. Herr Gustav Patz daselbst. Herr LouiS Lotz daselbll. Grdbeben in Chios. Unbeschreibliches Elend, 60,000 Un siückilche, die Älles verloren, die Zahl der Todten und Verschütteten, die unrettbar sind, soll 16,000 weit übersteigen. Am 11., Montag, wiederholte Erdbeben. Die Insel sank einen Meter tief. Alles ist in wilder Flucht. Sofortige Hilfe thut Noth! Jedes Land hat Hilfs-Comkte's gebildet, von England gehen Dampfer mit Lebensm tteln ab, Pari- zeichnete Frcs. 100,000 in einem Tage. Ich bitte dringend alle Herren Veitreter der Zeitungen mitzuwirken in der Verbreitung dieser Unglücksbotschaft und alle edeldenkende Menschen für Linderung dieses furchtbaren Glends einzutreten, um besonders überall geeignete Comite's zur Gmpfangnahme milver ?Veiträge zu ocganisiren. Zu näheren Muloenunge.. bin ich g«r..e dankend btrcit. Deutschland, aus der Höhe der Cioilifation stehend, sorgte nicht nur durch unübertreffliche Einrichtungen für seine eigenen Armen, es ist der Deutsche überall und jeder Zeir im Vordergründe, wenn es gilt, fremde- Elend zu lindern. So geschah es in Ungarn, Spanien und in Holland, er wird sich auch der eben so schrecklich als unverschuldet hilflosen Armen der Türkei annebmen, und den mit vollem Rechte bewährten edlen Ruf der höchsten internationalen Wohlthätigkeit und allgemeinen Menschenliebe behaupten. Der ksisirl. türkischr Conlul in Frankfurt a. M. Siegfried Löwenthal-Nheinberg. Die Expedition des Gießener Anzeigers erklärt sich gerne bereit, milde Gaben in Empfang zu nehmen. Freitag den 22 April, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause des Dhilipv Größer II. an der Grundiger Straße dahier nachstehend verzeichnete Gegenstände öffentlich gegen Laarzahlung versteigert: 1 Sovba. Ti'che, Stühle, Bettstellen mit Bettwert, sonstige Hausmöbel, Zielen, Heu, Woffnkalk, sämmtliches Maurer- handwerkzeua mit dazu gehörigen Ge- ichästsutensilien und ein wachsamer Hofhund. Gießen, den 19. April 1881. M Pilger, Konkursverwalter. 2700 NeUgeöoteses. 2723) Sehr gute Dickmilch, sowie Süstmilch stets zu haben bei __________PH. Müller, Löwengaffr. 2733) Weiße Früh- und RosmkaNoffel» verkauft Larl Euler, am Hamm. ’v-s,, *ftnM * :ud °°° ,lbt "ach,7^ ’Mun g. R| i R«tt»bnten |WI J M btm i.-t ?Äft to 6'h in ^tn. und 200 Häount. tühk tm Mit X 40-60, Wicht, tztdwmii 8u«PiQung tutbfli M. Dttg in Hem itntr. H. Moll m itur Söh in Kraul, itta. ^oh. gaiji in t Malaiin. Dr. t weift Zlvnzhadnn. ssmann in H°i 6iL illtntt. 2. ttbnjtott nbuifltT ©clt'ptmh- Su, $antam?:8ulc!. . Äoniab Deil UL 6nbr(6 in Wik jttime in 6o l iicigcrnnfl in der tzönigl ^brrfbrftrtri Brandoberndorf. Montag den 2d. April er., Vormina s präc,» 1U Uhr deginnend, we den i. t ei ft (»lisch n Waltdiftrictev Äl< ne L chthardt 36a und b und ftltn e B^mbergerstein 29a de- Schutzb.zttk» Cleeberg an Or, und Stelle versteigert: 134 Stück Eicken-Llämme Mit 24,20 F strehalt (Wagner« und Grubenholz), 135 Llück Eichen - Stangen I. bis lil L affe. 16 Stück and. Laubholz |L und 11. Llaffe, 5 Rmtr. Eichen Krüppel, 5550 Eichen-Reifer HL und IV. El., 2275 Buchm-Reiser UL El 23 Rmtr. and. Laubholz Knüppel, 3010 and. Laubholz-Reiser HL El. Zusammenkunft im Distrikt Kleine Lickthardt 36a. Brandoberndorf. 14. April 1881. De* Oberförster: 2691 . Be .i r er. Holzverfteigecung im Wirjrtkrr (6rmrini>rroali*. Sauißag den 23. d. Mt6., von Morgen» 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gern mdewald, Distr. Dörrloch, versteigert werden: 25 Rm. E chen-Scheiter, 13 . Nadel- 17 w Knüppel, 4400 Welle Eicken.Rei-hvlz, 6350 w Nadel- 8 Eichen-Stämme, 6,38 Cbm. ballend, 86 Nadel-Stämme, 12,62 „ 97 „ Derbstangev, 112 „ Reitstangen. Wieseck, dm 19. April 1881. Großdenogl. Bürgermeisterei Wieseck. Lane. (2740 .Oolzvcrkauf. Auf Montatz den 25. April, öou Vormittags 9 Uhr an, sollen in der halben iKebr^uchSwalvuug bet Vordeck: 1 Rußbaum von 1 Festmeter, 5 Buchenabschmtle von 6 Festmeter, 3 Eichen. „ . 0 84 N 50 Eichen- und Fichtenstanaen L 11. und UL C!., 197 Rm. Buchenscheitholz, 6 „ , K üppel, 440 „ , Stammreifig, 250 N , Zopfteiffg, 865 N gemischte» Reisig, 61 , Ertstöcke, (2714 mciftbietend versteigert werden. Die Z rs mmenkunft ist bei der L relzenback'schen Witthschaft w Nordeck, woselbst bei ungünstiger Wineru, g auch der Verkauf flitlftnbtt. Marburg, cm 16 Avr l 1881. Zreiberrlick v N a u'sche Nevenüenverwaltung. flicnfldg hen 26 April, Nackm.tta s 2 Udr. sollen auf biniflcm Crt?ger.d)i die Immobil en des Heinrick, Kuhn dahier als: ...» Flur ' <1S 94 Meter Hmrettb. an dem Kreuz, 69 Meter Gradgarten daselbst, Flur^^z 1275 M Acker am Krofdorfrr^eg, 3 -4 1575 Meter Acker daselbst. meiübictcn> versteigert werden Gießen, den 19- Aprrl 1^1 Grotzherzogl Lcs Qrtsgerrcht. __Müller._____(2702 —ISontaß ben 25. AprU, Nachmittags 2 Ubr, sollen in der Wohnung der Karl '37ufdte Witrwe in der Sandgaffe 2 Kleidm'V nde, Tiscbe, Kommoden, 2 Betten, Werkzeug und Kleidungsstücke meistbietend Dcrfteigert werden. Gießen, den 20. April 1880. Großherzogliches Ortsgericht. Müller. (2703 Bau- und Rutzholz Bcrfteiqerung. Montag, den 23. April c. werden im Gemeindewald *s/jt0 1706 „ Acker daselbst, mciftbietend versteigen werden. Gießen, den 19- Avril 1881. Großherzogliches Ortsgericht. Müller. (2716 2719) Gute Kartoffeln sind zu verkaufen Sonnenstraße bei I. St. vrühU Urtheile ärztlicher Sommitäten über die 521. 539. 614. 655. 699. 705. 989. 999. 1015. 1017. 30. April a. c. abzuholen und verfallen Gießen, den 19. April 1881. Der Vorstand 2709) Pfg. Um zahlreichen Besuch bi-tet Der Director 2. 'S ,c Gutsverkauf 5. 2472) Kerantwortlicbe Redaciion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen. 1228. 1489. 1743. 2248. 1196. 1467. 1742 2240. 1235. 1552. 1804. 2256. 1034. 1243. 1579. 1872. 2260. 1041. 1247. 1584 1896. 1156. 1463. 1714. 2212. 1084. 1397. 1608. 2070. 1102. 1400. 1626. 2080. 1103. 1422. 1632. 2147. 228. 242. 279. 316. 322. 382 725. 795. 827. 950. 978. 981. INI. 1462. 1633. 2175. [FRANZ JOSEF IRITTERQUELLE] Beste II. L 601? . • ** Stollwercksche Brust-Bonbons eine nach ärztlicher Vorschrift bereitete Vereinigung von Zucker und Kräuter-Extrakten, welche bei Halsend Brust-Affectionen unbedingt wohl- ttwend wirken. Naturell genommen und in heisser Milch aufgelöst, sind dieselben Kindern wie Erwachsenen zu empfehlen. Vorräthig in versiegelten Packeten mit Gebrauchsanweisung ä 50 Pf. io Giessen bei: J. A. Busch Söhne, Louis Frohnhäuser, C. Hoffmann, Louis Kalkhoff, Cond. H. Kinkel, H. F. Nassauer, Carl Schwaab, Georg Wilh Weidig: in Lieh bei: (2699 H. C. Bingmann. 2730) Kellncrlebrling auS guter 5amilic gesucht.Wo sagt die Exped. d Bl. 2721) Klavierunterricht wird billigst ertheilt. Näheres in der Exped. d. Bl. 2726) Auf dem Wege von Gießen durch die lange Waldstraße nach Groß-Linden, von da nach Lang-Göns wurde eine goldene Damenuhr mit Kette und 2 Medaillons verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen Belohnung auf der Polizeiwache abzugeben. 2729, Ein freundliches Familienlogis, am 10. Mai beziehbar, zu oermiethen bei ____Karl (kuler, am Hamm. 2731) Ein möblirtes Zimmer zu Hr- miethen. Philipp LampuS, __________ Grünbergei Straße 166°. 2735) Ein gut möblirtes Zimmer zu oermiethen Marktstraße D. 218, 1. Stock. 2722) Freundlich möblirtes "Zimmer nach der Straße, billigst zu oermiethen - t. ,__Wallthorftraße 133- Ahnung zu vermietbem per 1. Jult beziehbar, bet Gebr. Stamm. 27241 Möblirtes Zimmer mit Cabinct zu oermiethen Reue Anlage C. 26. 6. Lehreltnnen-Curius: Drei et fen: Stricken, Häkeln, Nähen, Fachzeichnen, Frechai dzetchncn. Unteirichtslehre: Rechnen, Deutsch, Schönschreiben. M „^nm-rkungi Es sind von der hiesigen s-ogc 2 Freistellen, ebenso von dem Volksbildungs-Verein dahier 1 Freistelle zur Bestreuung des Honorars für den Unterricht in der Alicenschule gestiftet worden. Die beiden erstere» Stellen können an Mädchen aus Gießen wie auch an Angehörige des Kreises, die letztere nur an ein Mädchen aus Gießen vergeben werden. Anmetduugen zu, Lheilu^hme des Unterrichts, sowie Bewerbungen für die Freistellen sind möglichst bald bei einer der unterzeichneten Vorstandsdamen zu machen. Gießen, im April 1881. Frau Bü germetster Branim. Vermiethungen. 2739) Möblirte Zimmer zu vcrmiethen bei Uhrniacher Böger, Seltersweg 27121 Ein unmödlirtes schönes ZiinmH mit Kabinrt zu oermiethen. __________________Marktstraße D. 217. 2703) Möblirtes Zimmer zu oermietb.n Frankfurter Straße E- 37. Frof. Dr. v. Scanzoni ?eh- Rfth> w^burg: „Die wir- 9 kung der Franz Josef Bitterquelle ist ausnahmslos rasch, zuverlässig und schmerzlos“. Würzburg, 26, Juli 1877. Vorräthig bei Heinrich Wallach, Giessen, sowie in den meisten Apotheken und allen renommirten Mineralwasser-Depöts. (2715 in Budapest. 2727) In nächster Nähe der Realschule stndet ein Schüler gegen mäßige Vergütung freundliche Aufnahme. Buchbinder I. P. Sann, Biswarckstr. Ein Mehrer für Uatur- wissenfchasten L Sprachen für. ein Privat-Znstitut für sofort gesucht. 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