Zweites Blatt Rr. «7 Sonntag den 20. Mrlrz 1SS1 N. (hidnii! mit Auvnahrne br Montags Bureau: Schnlstraße B. 18. Gießen, den 22. Fibruar 1881. 1ür ic sn*' inen. lusiW. Pret» viertrllL-rlich 2 Mare 20 Pf. mit vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Göbelnrod, Grünberg, Hattenrod, Harbach, Kestelbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf, Lumda, Reinhardsbain, Reiskirchen, Rüddingshauftn, Sachen mit Dollnbach, BeitSberg und Wirberg, Weitershain, Winnerod. ietMf«; 3± ,ad) ®un|dl-.-? on jU 8*/i v'" MchSru-ter". _______— MN- tteW P freunden Md »wMrn. Wz ¥ i.üi 9l;a Uhr für sämmtliche Wehrleute oller Waffen. Hierzu gchören die Orte: AllertShausen, Beltershain, Geilshausen, Odenhausen mit Appenborn. Oneckborn, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, wer.ten in der Lage find. Die Hau-incustrie will der Kanzler weiter bestehen hficn. W r Rr.o begierig, wie man r- anfaagea wird, jedem L'garrenarbeiter und E garreichär.dler en e Rente auf ein Jahr oder eine LbfinbuugSsumme aui» zuzahlen! Da- wird ein theure- Monopol werden. Aber wa- den Eizarren- arbeuern da geboren wird, enthält wenig Tröstliches. Man denke sich euren Menschen, der nichts Andere- gelernt hat, als das Eizaneumachen und der nun vielleicht im Alter ron 30, 40, 50 oder noch mehr Jahren sich plötzlich „einem anderen Rährzweige" zuwevden soll! In allen Tagen ein ueue- Handwerk erlerr.en — da- wird der Kanzler doch Riern^ndem ernstlich zumu- tgen wollen. Und sollen die Leute sich auf den Kleinhandel werfen? Dann wird dieser ErwerdSzwerg eben noch mehr herume».kommen. Unter solchen Umständen kann man sich nicht wundern, wenn sich die Ligarrmarbrller zu Tausenden über den Oceaa davon wachen. Aus des Kanzlers e'genem Munde ist es also bestätigt worden, mai man so oft befürchtet hat, daß dir Uebe sührung der Tabaksindustrie zum Monopol in einer Weise gepfl gt wird, welche zahlreiche Existenzen unmöglich wachen oder aus dem wirthschaftlichen Erwerbsleben verdrängen wird. Sin solcher plötzlicher Uebergang zum Monopol wird in unserem wirthschaftlichen L ben sehr empfindliche Eischüttelungen Hervorrufen. Wiesbaden. Sin dufiger Baumeister befand sich vor einigen Tagen in einem Orte des RheingaueS zur Ivspicnimg der Ausführung einer vcu ihm übernommenen Arbeit. Da es ihm wünschrnßroerlh er chien daß der ccitigt Maurermeister Schlmk foforr nacb dorren käme telegrapbirte rr per Dalnlelegraph an innen mit ihm affocirten Bruder kurz Folgendes: „Schliok ichleumgst schicken" Der Herr Maurermeister aber blieb trcg der dringenden Depesche aus und der Herr Baumeister trat in großer Verlegenheit Doch ürerbrachte ihm der Brief bote noch am seidigen Tage die Auflösung des Rüth,eis. Sr erhielt nämlich einen Brief rme Hierzu gehören die Orte: VellerSheim, Bettenhausen, Hungen, "Inheiden, Langd, Langsdorf, Mufthenheim, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringel-Hausen, Rodheirn mit Hof Graß, Röthges, Lteinheim, TraiS-Horloff, Utphe, Billmgen. 2. Zu Hieb am 13. April 1881, Vormittags, am Bahnhöfe und zwar um 9 llhr für sämmtliche Reserv stea, sowie zur Disposition der Truppentyeile und der Ersatz - Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen, um 10 Uhr für ä v tl che Wehrieute aller Waffen. Hieizu gehören tie One: Albach, Allendorf a. d. Lahn, Birklar, DorftGill, Eberstadl mit Arnsburg, Ettingshauseii, Garbenteich, Großen-Linden, Grüningen, Hausen, Holzheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich mit Albacher Hof, Kolnhansen und Mühlsachsen, Münster, Hof-Gill, Rieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg. Es haben aus den gena nten Orlen zur destimmren Stunde sämmtliche im betreffenden Bezirke wohnenden Osficiere und Mannschaften deS Beurlaubten- Panoes aller Waffen o«s De tsch n Recks zu ersckcinen, welche zur Reserve und Landwehr gehören zur Disposition der Truppentheile beurlaubt oder zur Disposition der (Ersatz- Behörden entlassen sind. Die Ellatz-Rejervisten haben nicht zu eijdjemc«. Oiepensaiionen können nur in ganz dringenden Fallen eintreten und müssen darauf bezügliche Gesuche spätesten- 8 Tage vor den betreffende« Eontrol-Bersammlungen auf dem Dienstwege «mgereicht werden. Die odne En schuldigung sev.en^en Mannschaften haben sich der gesttzlichen Straft zu gewärtigen. Es wirb noch bemtikt, dap die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest versehen, in bürgerlicher Üleidung zu erscheinen haben und vor dem Beginn der Eontrol-Persammlung Schinne. Stöcke, Pfeifen :c. fortzulegen sind. K r a n ck, Oberstlieutenant z. D. und Bezirk- - Eowrnandeur. GarM. er Vorstand Der Reicbskanzler und das Tabaksmouopol. Fürst BiSmarck hat neuerd.ngS gigenübir einem badischen Tabaksindu- 6 riefle« erklärt, daß er am Tabaks Monopol nach nie vor ftphalte und daß er hoffe, dasselbe noch e^ngefühn zu sehen. Dai Letzlere ist sehr wohl möglich, denn die so sehr geschwächte und in die Enge getriebene Tabaksinduftne kann sich nicht mehr halten; sie muß dem Monopol zufallen, trenn sich die Dinge cn der bisherigen Weise weller entwickeln. Dir leitende Staatsmann bat in der erwähnten Untenedung durchblicken lasten, wie er sich die Ueb.rsührung der Tabaksindustrie in das Monopol ungefähr rorsteflt. Er unterscheidet «ter Kategorien von Existenzen, mit denen sich der Siaat abiufinde.r hat: die Tabaktfabrikante.-, die Robtabakshäntler, die C garrenhändler iuw die Arbeiter. Die gabnfjntm will der Reichskanzler „unter allen Umständen in Iona.er Weise" abgesunden wissen. Das ist sehr schön, aber gerade deshalb begreifen wir nicht, warum gerade dte Rohtabakshändler so stiefmütterl ch behandelt «erden. Diese sollen absolut ke.nen Anspruch auf Entschädigung haben denn fiagt der Kanzler, sie könren ebel.sozut mit etwa- Anderem bandeln, wie mit Tabak. Der Reichskanzler entwickelt hier merkwürdig: Begriffe ron dem caeschäftlichen Leben. Wenn etne Firma 50, 30, 20, 10 oder auch nur 5 Jahre mit Tabak gehandelt hat und sie soll ihren Sundenkieis, ihr Absatz- gebiet, das sie mit viel Mühe und Arbeit erworben, plötzlich ausgeben und „mit etwas Anderem handeln" — ist das nicht etwa gleichbedemend mit dem Ötuin eines solchen Geschäfts £ Was haben die Robtabaksbändler denn verbrochen, daß ihnen so harte Tage bereitet werden sollen? Die Cigarrenhandler und -Arbeiter will der Kanzler so abfinden, daß sie ütroa ein Jahr Ln^ Davon zu leben und sich benn, wenn sie nicht in ben Staatsfabliken beschäftigt werden können, „einem anderen Nähtzreige" zuzu- II. Im Bezirke der II. Compagnie (Lich). 1. Zu Hungen am 12. April 1881, Nachmittags 12*/< Uhr, am Friedhosr, sämmtliche Reservisten und Wehrleute, sowie zur Diöposit on der Truppenihitle unb der Ersatz Behörden enilaflenen Mannschaften aller Waffen. F» » Grün f« - s-' ni"1$'|irödel- . 8. Gießener Wyeiger Anirigr- un) AmtsM für hm Kreis ließen. ^kner mit (tabi, euerbmtnH^ \ der obere unb 'M unb Anfangs chen. L.Wüelsgasse. itKjen „mit m NA $u titxanni ___M blirtes Zimmer p, ^el, Marktjiraze, hetz Zimmer, im »ner Vagt, ;u ver: der tzved. d. Sln«. ßnzchm. it mit guten Zeug Stelle. Nuner liethsrau.__________ r$flmen= Me ävbl unb fatornnt . L. Call. tzulstraße 19. in finden dauernde puff rchlklsinaer. inbet billiger-^ lie. Wo? logt l« Beka n n t nt a cb 11 n g. Die diesjährigen Frühjahrs-^ontrol-Peisammlungen werden im Kreise Gießen, wie folgt, abgehalten werden: I. Im Bezirke der I. Compagnie (Wießen). 1. Zu (Hießen am 2. April 1881, vormittags, im Osmald'ichrn (Sorten unb zwar um 7*/, Uhr für sämmtliche Reservisten der Infanterie, sowie sämmtliche zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen, um 8s/i Uhr für sämmtliche Wehrleuie der Infanterie, um 10 Uhr für sämmtliche Reservisten und Wehrleute der übrigen Waffen. Hierzu gehören die Orte: Annerod, Burkbardsfelden, Gießen mit Schiffenberg, Heuchelheim, Klein-Linden, Oppenrod. 2. Zu Lollar am 4. April 1881, Nachmittags, neben dem neuen Bahnhossgebötlde und zww um 12’/| Uhr für sämmtliche Reservisten sowie zur Disposition dir Truppentheile und der Ersatz-Beböiden entlafjemn Mannschaften aller Waffen, um l*/a Uhr für samatliche Wehrleate aller Waffen. Hierzu gehören die Orte: Allendorf a. d. Lumda, Alten-Buseck, Bersrod, Bcuern, Elimbach, Daubringen mit Hof Heibertshausen, Großen - Buscck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedeihausen, Treis a. d. Lumda, Trohe, Wieseck. 3. Zu (Hrüttberg am 5. April 1881, Vormittags, am Bahnhosk und zwar um 8t/z Uhr für sämmtliche Rrserviste:, sowie zur Disposition der Truppe! thiile unb ber Ersatz' Behöiden entlaßenen Mannschaften ufler Waffen, Holzversteigerung. Donnerstag den 24 März foul tm Prwatwald Kernberg bei der ©anftbur^ Vormittags 10 Uhr nachstehend verzeichnetes Holz versteigert werden: 5000 Stück Fichtenstangen, bestehend in Bohnenstangen, Spalterstangen und einer große« Parthie Letterbäumen, 2000 Stück Buchen- u. Nadelwellev, 2 Rmtr. Buchen-Scheitholz. Zusammenkunft auf der Ganseburg- Auf Wunsch wird auch den Steige- rern gegen genügende'! Bürgschaft Zah' lungsfrist bis Martini 1881 gewährt. 1825) Adami. Hisgens bekannten schnell trocknende« Fußbodenlack, in verschiedenen Farbev, empfiehlt Emil Pietor. (1,9t Bruders, in welchem derselbe um Aufklärung der beigelegten Depesche bat, welche also lautete: „Schicke schleunigst Schinken." — lReichstags-Namenspiel.^ So bunt die Fraktionskarte unseres Reichstags ist, halt sie doch nicht den Vergleich aus mit dem nachstehenden Namenskärtchen, das nach dem Ver- geichntß der Reichsboten entworfen ist. An weltlichen Würdenträgern sind vertreten Kayser und Kö lg, beide auS Sackfen, der Kayser sogar sozialistisch, dann haben toir drei Richter, gerade genug zu einem Kollegium für Berufungen vom Schöffengericht. Da8 Militär ist durch einen Ma schall vertreten, die Hierarchie durch emen Pabst und einen Abt, aber — o weh! — der Pabst ist nationaüiberal. Zahlreich sind die Gewerbe und Gewerke; obenan stehen vier Müller dann kommen zwei Jäger, weiter je ein Ackermann, Becker, Böttcher, Gerber, Krüger, Landmann Pfähler, Pflüger, Schreiner, Weber; zu einem Schmidt kommt noch em Schmiedel, Tulgo Schmidtchen. Die Thierwelt wird repräsenttrt durch zwei Löwen, einen Bock, Falck und Sperber- außerdem haben wir einen Hänet und einen Reinecke; die Bären haben die Kaffeler und Offenburger Wähler ausgerottet, die Schneegans ist nach Messina geflogen ; von der Pflanzenwelt ist nichts vorhanden als eine einsame Kiefer aus dem Schwarzwaid. Reue Münzen sind gar nicht aufzutreiben, von den alten nur ein Dreyer, als Metall ,st nur Zinn aufzutretben. Der Reichstag hat nur drei Jahreszeiten: Lentz, Sommer und Winterer; einen Monat Merz und einen Wochentag: Freytag; von den vier Himmelsrichtungen weist er nur zwei auf- North und Osten, seine Farben sind ein doppeltes Braun und ein einfaches Schwarz. Wir stoßen auf zwei Flüffe, auf die heimische Dode und den fremden Jordan und können in drei Städten Station machen, in Soden, Hamm und Vowinkel. Die Landsmannschaften repräsentirt ein einziger Westphale, das Autzland stellen zwei Römer dar. beide nationalliberal. Wir erfreuen uns eines Baumgarten, aber was uns nicht recht in den Smn will, ist die Erscheinung einer Lorette in diesem Kreis „gewählter" Männer. (F. Z.) — Auf den zwanzig deutschen Universitäten studtrten im Wintersemester 1879-80 20 135 im Sommersemester 1880 20.923, im Wintersemester 1880-81 21,164 junge Männer. Die letztere Zahl vertheilte sich auf die einzelnen Hochschulen folgendermaßen: Berlin 4107, Leipzig 3326 München 1890, Breslau 1281, Halle 1211, Tübingen 1074, Göttingen 959, Würzburg 921, Bonn 887, Königsberg 788, Straßburg 745, Marburg 604, Greifswald 599, Heidelberg 543, Erlangen 473, Freiburg 443, Jena 438, Güßen 391, Kiel 2*4, Rostock 200. Unter diesen Studtrenden betrug die Zahl der Richtdeutscken am meisten in Heidelberg, nämlich 20 pCt., sodann in Straßburg 12pEt., in Leipzig 8pCt., in Berlin, München und Würzburg 6 pCt in Halle und Göttingen 4 pCt u. s. w. Die Anzahl der Medtcin-Studtrendcn bat sich in 'höherem Maße vermehrt, als die Studentenzahl überhaupt, sie ist von 3670 tm Winter 1879 — 80 auf 4405 im Winter 1880—81 gestiegen. Eingesandt. Wie gar manchmal natürliche Ereigniffe beredter sind als aller Menschen Worte, Künste, Thaten und Handlungen, davon konnten wir uns auch in diesem Winter, an dem was in und um unsere Stadt herum vorging, überzeugen. Wie früher, so ist es auch in diesem Winter wieder mehrmals vorgekommen, daß das Terrain im Gartfeld, resp. Schwaizlach, wochenlang unter Waffer stand, und hat sich dabei dem aufmerksamen Beobachter Folgendes ergeben: 1. Fließt das Waffer vom Rodberg und anliegendem Chauffeegraben der Marburger Straße nicht in seinem natürlichen Abfluß nach der Wteseck ab, sondern es staut im Chaussee« graben, verstopften Canälen und drängt dadurch nach der Echwarzlack über, und sobald dann die Schleuse am Bahndamm geschlossen werden muß, entsteht die Wafferansammlung in der Schwarzlack. 2. Da schon mehrmals, sogar bei Hochfluthen der Wieseck der Wafferstand derselben unter dem Niveau des Wafferstandeü der Sckwarzlack lag, so wäre wohl die Frage berechtigt, ob man das Waffer der Schwaizlach nickt durch einen tiefen Abfluß, resp. tieferes «usheben des Abflußgrabens nach der Wteseck abletten könne, und daS umsomehr, al« ja bas Flußbett der Wieseck, oder vielmehr der Abfluß der Wieseck in die Lahn, eigentlich 2 Wehre, also 10 bis 12 Fuß, tiefer liegt als der mit der oberen Lahn durch die Schleuse am Bahndamm corre- spondirende Wafferstand der Schwarzloch. Obwohl es nun weiter diesen W'nter sehr oft vorgekommen, daß so zu sagen ein Häulercompiex des Gartfcloes von 150—200 Seelen zu mancher Zeit wegen grundlosen Fahr' uno Fußwegen fast gar nicht oder nur auf Umwegen Über Privatbesitz zu erreichen war, sc. soll doch der stäbtiscken Verwaltung, in der Erkenntntß, daß dieselbe bei der Waffe der neuen Stroßenbauten nicht auf einmal in alle entlegeneren Punkte Vordringen kann, und »n der Hoff' nung, daß eine versprochene Abhilfe bald erfolgt, kein Vorwurf gemacht werden. Eine andere Frage ist nun die, ob die schon oben berührte Wafferansammlung in der Sckwarzlack und die damit in Verbindung stehenden Wofferlöcher an der Nord Anlage, im Gortleld, die ja eigentlich mit der Ansammlung aller Ober-, Wasch- und «bspülwaffer als Speiseoehälter der dortigen Brunnen gelten können, nickt durch natürliche Abzugsgraben oder durch ein Polizei Gebot mittelst Auffüllung beseitigt werden könnten. Oftmals ist sckon die ^':einung ausgesprochen worden, daß es unter ftatthabenden Ver hältniffen w.rklich zu bewundern sei, daß bis jetzt im Gartfeld nickt mehr oder überhaupt noch gar keine epidemiscken Krankheiten aufgetreten seien. Wenn dieselben bi« jetzt dort noch nicht äufgetrcten sind und allem Anscheine nach sogar das Gartfeld der andern Stadt gegenüber eine verhältnißmäßig geringe Krankhelts- und Sterblichkeitsziffer aufweist, so ist damit der beste Beweis gegeben, daß das Gartfeld tigentlich b.ffer als sein Ruf ist. Daß die übrige Stadt den gcwiffermaßen aus Wafferlöchcrn emporgekommencn und mit billigen Bauplätzen und billigen Wohnungen in die allgemeine Concurrenz getretenen neuen Stadttheil etwas neidisch ansieht (?!) ist darum wohl natürlich. Thatsache ist es aber nun einmal, daß der junge Stadttheil da ist, lebt und gedeiht und mit seiner Daseinsberechtigung — wenn auch keine großen Ansprüche machen will, doch um etwas mehr schonende Beurtheilung und Berücksichtigung bitten darf. Wird dieselbe ihm gewährt, so laffcn sich — dcß sind wir überzeugt — auch die genannten Mißstände — wie natürliche Ereignisse belehren — leichter beseitigen al« man denkt, ch. Anm. d. Red.: Nach eingezogener Erkundigung über vorstehende Erörterungen soll da« Terrain der sog. Sckwarzlack ein natürliches Gefälle von der Marburger Straße gegen den Eiscnbahndamm besitzen und daß Abfallwaffer des südlichen Abhanges vom Rooderg leicht seinen Abzug durch den Evergraoen tn die Lahn sinden, insoweit dies nicht von den au«; gegrabenen Grundstücken überhaupt unmöglich ist. Ferner soll nur em einziger, sehr tiefer Kanal unter der Marburger Straße durchführen, an den sich ein Abzugsgraben mit äußerst geringem Gefälle nach dec Wteseck anschließt, so daß, wenn wirklich das Waffer vom Rodberg der Wieseck zugewiesen werden sollte, ein biß zu 6 Meter tiefer Entwäfferungskanal vom Bahndamm bis zur Wieseck angelegt werden muffe, der dann wegen seines kaum merklichen GefälleS einen neuen ansehnlichen Schlammgürtel für die dortigen Bauquartiere abfleben würde. Ob letztere Anlage der zeitweisen Absperrung des Evergrabens vorzuziehen wäre, möchte der Erwägung und Beurtheilung von Sachverständigen zu empfehlen fein. Allgemeiner Anzeiger. Bekaiiulmachung. 1778) Das 6. Ziel Communalsteuer pro 1880/81 kann innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden. Gießen, den IS. März 1881. Der Stadt-Rentmeister: EnderS. Aulgrlmi. Auf Antrag des Johannes Maul II. und des Reinhard Graf zu Villingen werden die unbekannt wo abwesenden 1. Karoline, Ehefrau des Heinrich Reuß, 2. Anna Maria, 3. Elisabethe, geschiedene Ehefrau des Friedrich Ruppel von Gillingen, Töchter der verstorbenen Philippine, geborene Schenk, Wcktwe des Johannes Maul aufgefordert, tm Termin Mittwoch, den 27. April l. I., Vormittags 8 Uhr, das von ihrer Mutter hinterlassene Testament anzufechten , widr genfalls sie hiermit ausgeschlossen und Vollstreckung desielben verfügt werden wird. Inhaltlich dieses Testaments ist der Sohn der Mauls Wtttwe, Johannes Maul II. zu Villingen, als alleiniger Hrbe des mütterlichen Nachlasses eingesetzt, wobei bestimmt ist, daß, falls die oben bezeichneten Töchter das Testament ansechten, dieselben auf den Pflichttheil beschränkt werden sollen. Zugleich werden die oben Benannten ausgefordert, sich in gleichem Termin über die Erhebung deS bisher in Nutznießung ihrer Mutter befindlichen Nachlafies ihres Vaters, M Johannes Maul, zu erklären, widrigenfalls ihr Erbtheil daraus auf ihre Kosten kuratorisch verwaltet werden wird. Zum Kurator ist vorläufig Reinhard Gras von Villingen bestellt. Hungen, den 4. März 1881. Großherzogl. Amtsgericht Krauß. 1668) ____________vt. Bierau. - 1715) Eine transportable Gartenlaube, fnroie 6 Gartenbänke sind billig abzugeben. Näheres durch die Exp. d. Bl. Die Lieferung des m 1881—82 für die hiesige Entbindungs-Anstalt erforderlichen BrodeS und der Wecke soll im Submissionswege vergaben werden. Offerten find binnen 8 Tagen bei dem Unterzeichneten ein- zuretchen, woselbst auch die Beding- utigen eingesehen werden können. Gießen, den 18. März 1881. Der Rechner der Großherzogltchen Entbindungs-Anstalt Döring. (1846 Bauhofi-Versteigerung. Donnerstag den 24. d. MtS., Vormittags 10 Uhr anfangend, werden in dem Nauheimer Gemeinde- wald: a) Distrtct Sichel: 1 Eichen-Stamm 9,4 Mtr. lang, 2,75 Fstmtr., b) District Zehnheck: 96 Eichen- Stämme bis 12 Mtr. lang, 67,28 Fstmtr., c) Distrtct KochSgrund: 124 Kiefern- Stämme mit 39,19 Fstmtr., meistbietend versteigert. Zusammenkunft präcis 91/» Uhr vor dem District Sichel bet der dicken Eiche. Das Kiefern-Bauholz kommt am Nachmittag zur Versteigerung. Naunheim, den 12. März 1881. Der Bürgermeister: 1711)_______Kern.____________ Montag den 21. März, Nachmittags 2 Uhr anfangend, und die folgenden Tage werden im Petri- scheu Hause, Ludwigsstraße, bei Frau Löwe folgende Gegenstände öffentlich meistbietend versteigert: Sopha's, Tische, Stühle, Schränke, Spiegel, Bilder, Kleider, Porzellan, Bettwerk, Küchengeräthe u. s. w. Obiae Gegenstände können Montag den 21. März von Vormittags 10 Uhr ab daselbst angesehen werden. I. A.: I 1738) Müller, Ortsgerichtsmann. Holzvcrfteigerung in der Fürst!. Oberförsterei Hohensolms. Freitag den 23. ds. Monats soll nachoerzeichneteS Gehölz an Ort und Stelle versteigert werden: L Morgens 10 Uhr: tm Distrtct Eichelsberg: 6 Rmtr. Kiefern'Prügelholz, 13 „ „ -Stockholz, 430 Wellen „ -Retsholz, 2000 „ Buchen-Forstreiser 1. El., 11 geringe Fichten - Stämme mit 2.35 Fst ntr., 121 Stück Fichten - Stangen zu Sparren und Leiterbäumen, II. Mittags 12 Uhr: im District Altenberg: 11 Rmtr. Eichen'Prügelholz, 2850 Wellen Elchen-Steckschlags-Reis- holz, 38 Eichen - Stämme von 21—46 Ctmtr. Durchmeffer und 3 — 10 Mtr. Länae mit 23,75 Fstmtr., III. Nachmittags 2 Uhr: in dem District Annewald: 16 Rmtr. Buchen PrügUyolz, 18 „ „ -Stockholz, 3600 Wellen Buchen-Forstreiser 1. El., 11 geringe Eichen-Stämme mit 1,20 Fstmtr. Hohensolms, am 17. März 1881. Fürstliche Oberförsteret Hohensolms. 1834)Dörmer, Revierförster. Arbeitsversteigerung. In dem Rathhaussaale zu Lollar soll Donnerstag den 24. d. MtS, Nachmittags 2 Uhr, das Umdecken des Kirchthurms: Dachdeckerarbeit, veranschl. zu 168,50 durch öffentliche Versteigerung in Accord vergeben werden. Ällar, am 17. März 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Lollar. I. A.: 1820) Seuling. Montag den 21. März, 1800) Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Philipp Dam« zu Rödgen eine Kuh mit einsp. Wagen, 6 Schaie, Hühner, Kartoneln, Dickwurz u. s. w., ferner Haus- und Küchengeräth- schaften meistbietend versteigert werden. Zotzoersteigerung. Die am 7. ds. Mts. abgehaltene Holzversteigerunq ist nicht genehmigt worden und soll deßhalb Dienstag den 22. und Mitt» woch den 23. März l. I. nochmals abgchalten werden. Es kommen zur Versteigerung: 20 Stämme Eichen-Bauholz mit 14,05 Fstm., 227 Stämme Nadel - Bauholz mit 88,65 Fstmtr., 661 NadU'Derbstgn. mit 42,40 Fstm, 265 Nadel'Neisstgn. mit 3,35 Fstm , 6 Rmtr. Eichen-Scheitholz, 67 „ Buchen-Knüppelholz, 6 „ E chen-Knüppelholz, 2600 Wellen Buchen • Durchforstungs- Reisholz, 250 „ Eichen - Durchforstungs- Reisholz, 300 „ Reisholz. Bemerkt wird, daß am ersten Tage nur Stamm- und Stangenholz und ant zweiten Tage Brennholz zur Versteigr- rung kommt. Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgen- 9 Uhr oberhalb Fünfhausea. Beuern, den 16. März 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Beuera- 1824) Ranft. IM u» kidki ?'»>«,< bn,4l.- 'O titfnrf * j? W gWte; ” V-HM» ((n, 2J >° i“ i-i« m 'ä,n «wntlolen »,>, iu tntidjtn teat r i ‘„"N't« m nn- und in dn “«<"• im. =-:m DchwaijlaL und u die ja eUmüi$ j "'Mn dn tcrtün ‘in $6ltid »th:: fr ÜoUhabnidn 8« : ober überhauxt noch if6l dort noch nicht lttn pegträter i° ist damit ter dchi ' die tibriflt 6hm Üzin urb XW\ ttttak nntiit 'inmal, d-d der \utt — tomn auch tnu 10 und ©erüdfidjiiganj überzkU0t - auch be eiligen als man dak. ch. Erörterungen jod bat er Strahl grgtll bei 8 vom Racderg Inte nicht von den aui- n einher, |ihr klein ugsgraden mit öusteri dßafjer vom SotbfK ungskanal vom dü- um merklichen ®efaM adgeden würde. D wäre, möchte dn fc cißcning. i. 5)11«. abgtbaltc ist nicht fl*: dkßhali 22, und M'ti> Maq l> 3' n werten. V!ist«z«Mt jffflll. ent 3,35 5!- HM-Schrttholt. fcn'SnüP»11^1, Y5**> *$?«*** kiSholz, *•*- cnnpwi * "rfi®f A«S* r oberWT 16. Wi , -ß*K b“' » 1* ieS'^df Berfteigerung von Stamm: und Reiserholz. Die auf nachbenanntcn Straßen auf- j trarbdtekn durch ^r oft abgestorbenen j tappet- und Cbfibaumüämmc, jowte bte Reifer sollen an den dabei bemerkten Lagen nvtfibidcnb versteigen werden und zwar: 1) Auf der Straße von Giefeen nach Rci»- ; krrchen Montag den SL Marz I. J. 70 Poppelstämme von 4-9 w L'änflc, 10-40 ciu Durchmesser. 35 Stämme verschiedener Cbflbäumc von 2—3 m ! ^Lnge, 10—25 cm Durchmesser, 20 ! Hausen Reiser »niang Morgen« 9 Ubr am Elsen- ’ bahnüdergana vor Reiskirchen. 2) Auf der Straß, von G-eßen nach Lich und von L'ch nach Butzbach Dienstag den L2. Marz: 170 Pappclsiämme von 4—8 m Vänac, 10—25 cm Durchmesser, 30 Haufen Reiser, Anfang Morgens 9 Ubr bei Abthel- lungsstein Rr. h am Eisenbahnüder- gang. gegen 2 Ubr RachmiuagS auf der Str atze Lich: Butzbach bet Abthei- lungsslem 65. 3) Auf der Straße von Ifid) nach dem Hessenbrücker Hammer Donnerstag den 41 Marz: 10 Pappetstämme, 4-8 m Länge, 30 bi« 50 cm Durchmesser, 30 Stämme verschiedener Obstbäume von 2—3 m Länge, 10—25 cm Durchmesser, 12 Hausen Reiser Anfang Morgen« 9 Ubr bei A dl hei- lungtzstein Rr. 58, in der Räbe de« Licher Friedhof«. 4) Auf der Straße von Gießen nach Marburg Freitag den 4-1. Marz r 140 Pappelstärnrnc von 4—9 m Länge, B—60 cm Durchirr, Hausen Rufer Anfana Morgen« 9 Ubr bei Abthei- lungvuein Rr. 5 am Psou. 5) Auf der Straße von Gießen nach Frankfurt und Klein Linden LLetzlar Montag den 28. Marz: 48 Pappetslämmc von 5—9 m Länge, 30—60 cm Durchmesser, 4 Hausen Reiser, Anfang Morgen« 9 Ubr auf der Frankfurter Straße bei AdtbeilungSstein 14 in Stein-Linden, gegen 11 Ubr auf der Wetzlarer Straße bei Abtbeilungs- fttin Nr. 20. 6) Äuf ber Strafet von Giefeen nach Rod- bttm Dienstag den 29. Marz: 16 Birnbaumstämme 2—3 m Länge. 30 -60 an Durchmesser, 5 Haufen Reiser. Anfang Margen« 9 Ubr an der Lahn- drücke Die resp. Großb Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerung im Interesse ihrer Gemeinde besonder« bekannt machen zu lassen. Giefeen, den 17. März 1881. Großberzogliche« Ärtiflbauamt Gießen. 1813) In Vertretung: Faust, Krci«bauaiiffcbmfl4piranL Holzversteigerung Im Grümnger und Dorf-Giller Markwald sollen Donnerstag den 24. März, Vormittag« 10 Uhr anfangend, 8 Eichenstämme von 25—37 cm Durchmesser und von 8—10 m Länge, 65 Hainbuchenstämme v. 20—36 ern Durchmeffer und von 5—11 m Länge, mit 22 fm, Brennholz: 92 Rmtr. Buchen-Schertholz, 54 , „ -Knüppelholz. 92 „ „ -Stockholz, 8 „ Eichen« /f 20 „ WeickhoU' „ 3033 Wellen Vuchen ReiSbolz, 1600 „ WeichholZ'Wellen. versteigert werden. Die Zusammenkunft ist aus der Ehauffee von Dorsgill nach Earbmteich. Grüningen, den 17. März 1881. Großh Bürgermeisterei Gcüninzev. 1837) Lei dich. Neue Ardeitshosen tx großer Auswahl billig zu haben bei 1302) Ä. «rünebanm. Schwarze Tinte, per Liier 30 , empfiehlt 1334) F. Semmler. Arrac, (Soflnac, Aturn de Jamaica, garantirt rein, per Liter- flasche JL 3. Fei ster Danille-Liqueur, per Li'erflalche JL 2. Ikum II, Alter Schwede, Booneeamp of Maag» Bitter, Hamburger Tropfen, Kaiser Wilhelm Kornblumen- und Anisette-Liqueur, per Lite fiaiche JL 1.40. (5ognae II, aueg,zeichnet, per Schopp n 35 $ -kümmel-, -kirsch», Perfico- uub Pfeffermünz- Liqueur in anerkannt guter Qualität, per Schoppen 28 Vorzug! ckren 3mrtfd)tn> und Frucktbranntwein, Magen», Pommeranzen-, (Englisch- und Iagerbitter, per Schoppen28 Branntwein, stark und zan, per Schoppen 17 H U. gereinigten Spiritus, per Schoppen 40 empfiehlt die Destillation von 8. ElNoflTcr, Marktftraße 205. Bei Abnahme von mindestens 10 Liter einer Soite gebe Faß leibweise zu und aewäbre entsprechenden Rabatt. (1644 rfannt' den Betten Da« pftedlt unter Zuflcherung streng reeller Bedienung Preisen. Hotel Einhorn. lalitäten, Barchente, Federleen tzeuae in Leinen und pnma Baum volle \\v von gen Leuten Gelegenheit geben, während des Winterhalbj ihrs an jedem Sonntag in der Zeit von Nachmittags 3 Uhr bis Abends etwa 9 Uhr in einem Me;iflneten Lokal sich nach Belieben zu vereinigen, um durch Lesen, Spülen und Briesschreiben sich zu unterhalten und zu vergnügen. Zeit, weise soll auch gemeinsam gesungen und ein kurzer Vortrag gehalten werden. Die Bücher, die Sp eie, sowie alles zum Briefeschreiben Nöthige wird den jungen Leuten unentgeit-ljch dargeboten werden. Der Saal im alten Rathhaus ist uns für unser Unternehmen 3.. w.,. 3 m,. soll der Feierabend tröfft et werden, und laden wir die Lehrlinge zu recht zahl» reicher Beteiligung freundlichst ein. Insbesondere bitten wir auch die Herren Lehrmeister, ihre Lehrlinge auf den Feierabend aufmerksam machen und ihrerseits zur Förderung der guten Zwecke dieser Einrichtung mithelfen zu wollen. Gießen, den 12. Mär, 188t. Der Verein zur Förderung der Lonntagsfeier. Dr. Naumann, Vorsitze M. / Technicum Mittweida. / / (Sachsen.) — Höhere Fachschule/ /für Maschinen - Ingenieure und/ /Werkmeister. Vorunterricht frei./ / Aufnahmen: Mitte April a. October. / ~ Felzwaarexx werden während des Sommers unter Garantie gut und billig aufbewahrt bei A- Kretzschmar, Kürschner, Seltersweg C. 49. Empfehle Eonfirmandenhüte und -Kappen.l 1770 8MM)e §anÖefs='Sffju(e (pfnlionot) in Marktbreit a. Main. — Die Reifezeugnisse berechtigen zum einjährig-freiwilligen 1 Dienste. - Beständige Aussicht: mäßiges Honorar. Verantwortliche Redaction: «. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühllschen Druckerei (Irr Pbt Pietsch) in Gießen. Aufruf. 1707) Nachdem unser Verein, wie deute in d. Bl. bekannt gemacht wird, die Einrichtung eines „Feierabends" für Lehrlinge und die E - öffnung d>fselb'n für Lonntag den 20. März d. I. beschlossen hat, richte» wir an die geehrten Bewohner unserer Stadt die erg>be,ste Bitte, unser Unternehmen durch Schenkung von geeigmten Spielen, Dambrett, Domino, Schachspiel u. dergl., von Schreibutensilien und voa baarem Geld unterstützen zu wollen. Unser Zweck ist, die L-drlmge durch Darbietung von passender Unterhaltung und Vergnügung in der Zeit von N chm U'.gs 3 bis Abend« etwa 9 Uhr an jedem Sonntag geistig und sittlich anzuregen und dadurch vor Verleitung zu allerlei Bösem und Verderblichem zu bewahren. Etwaige Gaben bitten wir an die Vorsiandsmitglieder Oberförster Georgi, Pfarrer Dr. Naumann, Pfarrer Schlosser, Gymnasiallehrer Stamm, Professor Dr. Tbaer gelangen zu laffen. Gießen, den 12. März 1881. Der Verein zur Förderung der Sonntagsfeeer. Dr Naumann, Vorsitzende^ 1773) Lehrling mit guten Schulkenntnisfen für ein hiesiges Engros- und Detailgeschäft gesucht. Schriftliche Offerten unter Nr. 1773 befördert die Exped. d. Bltts. ordentliche Zeneralnersammlunst Freitag den 25. d. M., Abends Ähr, im (Kafe Ebel. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage. 1809) 2) Voranschlag p^o 1881/82. 3) Neuwahl des Vorstandes. Um zahlreiche Betheilrgung wird gebeten. Der Vorstand. Die Tagesordnung liegt im Caf6 Ebel offen. Unterzeichnete erlaubt sich ihren Kinder- Ät-lllVl- IUI* garten in empfehlendeE i-lnrrung zu bringen und bittet geehrt? Eltern um r'cht rege Theilnahme. — Beginn des nächsten Quartals Freitag den 1. April. Anmeldungen hierfür nehme ich täglich von Morgens 9 bis Nachmittags 4 Uhr im Local des Kinderqartei s (Neuenweg) entgegen. (1677)Hi Ein funger Mann kann in einem Privathause Verköstigung finden. Näheres in der Exp. d. Bl. (1676 1680) Nach Wiesbaden wird für Mitte Mai eine gesunde Amme, möglichst eine verheiratete Frau gesucht. Näheres in der Exped. d Bl. 1492) Einen Lehrling sucht zu Ostern Wilhelm Hasch, Mechanikus. Tagesordnung: 1) Bericht. 2) Rechnungsablage. 3) Vo^siandswabl. Der Vorstand 1487) Einen Lehrling mit guten Vor- kenntnissen sucht G. CH. Spruck. 1799) Ein anständiger Arbeiter kann Schlafstelle erhalten. Neustadt D- 93. Permielyungen. 1690) Ein Logis, 2 schöne Zimmer mit Zubehör, bei G. Schomber, Seltersweg. 1182) Familienlogis zu vernuethen und 1. April beziehbar. Rothenberger, Kaplansgasse. 340) Em möblirtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. , 3» Mannberger, Neuenweg. 1390) Ein Logis von 4 Zimmel n mit allem Zubehör vom 1. April an in der Wilhelmsstraße zu vermiethen durch ________________I Blitz. 1793) Eine Mansardenwohnung, bst- in3 Zimmern, 3 Cabineten, Küche,Keller rc.» ist alsbald zu vermiethen- __________________Balth. Strauch. 1785) E n Logis von 3 Zimmern rc. zu vermiethen F. R i e b e l, Hamm. 1780) Familienlogis, am 1. Mai beziehbar, zu verm. Karl Friedel, Wallth A. 144. 1701) Ein freundliches Logls zu ver- miethen. Fr. Blumohr, Schießgäiten- 1700) Im Seulinn'schen Hause, Gart- feld 122,2, ist eine Wohnung von 5 Zimmern und 1—2 Bodenkammern mit sonfi. Zubehör und Gartenantheil zum 1. April zu vermiethen. 1693) Der mittlere Stock meines Hauses Mit 5 Zimmern und Küche zu vermiethen. I. Stein, Bahnhofstraße. Hessischer Hof Möblirte Zimmer zu vermiethen. (1631 1415) Ein freundlich möblirtes Zimmer im 1. Stock und ein kl- Logis im 4. Stock zu vermiethen. Lit. D- 25. 1338) Der 2. Stock versetzungshalber bis 1. April beziehbar zu vermiethen. Ph. Sier, Frankfurterstraße 33,1. 1161) 4 Zimmer, Küche rc-, im ersten Stock, am 15. Mai, auch früher, beziehbar. F. Zöller, Neustadt. Die Nähmaschinen von der Singer Manufacturing Co., New York erste und grösste Nähmaschinen-Fabrik der Welt, haben sich durch ihre außerordentliche Leistungsfähigkeit, Güte und große Dauer als die vorzüglichsten aller Nähmaschinen bewährt und wird dieses nicht nur von mehr als drei Millionen Käufern und unpartheiischen Fachleuten anerkannt, sondern auch durch mehr als zweihundert der höchsten Ehrenpreise, ganz besonders aber durch den sich mit jedem Jahre vergrößernden Absatz bestätigt, welcher im vorletzten Jahre allein ^31,167 Mähmaschinen. oder mehr als 1400 Stück für jeden (tzefchnftstag betrag. Die von der Singer Manufacturing Co-, Ncw-York, erfundenen neuen Mafchincn-Gestelle mit Rollen, verbunden mit anderen hervorragenden Neuerungen, wie ferner die selbstthätigen Hülssapparate, mit denen dte Ongmal Liitger Maschinen aufs Neue,versehen sind, bieten wiederum so bedeutende Vortheile, daß ich besonders darauf aufmerksam mache. Um die Anschaffung dieser für den Haushalt wie für den Gewerbebetrieb gleich vorzüglichen ^caichrnen ^edem zu ermöglichen, werden dieselben ohne Preiserhöhung gegen wöchentliche Zahlungen von ^2 an abgegeben und aite, sowie nicht zweckentsprechende Maschinen aller Systeme in Zahlung genommen. Vollständige Garantie; Unterricht gra.i»' vr .. 11 wenn die Maschine autzee der Fabrikmarke, auf dem Arme in (Sotdfchriit die »alle Firma „The Singer Nur ächt, litamif-mturwg Co.“ trügt und von einem mit meiner Unterschritt „(5. Aeidtinger vertehenen (Saiautie» __ _____ schein begleitet ist. 1132) Ein freundliches Zimmer, mit oder ohne Möbel zu vermiethen bei M. Rosenthal, Liebigstraße. 747) Ein Logis nebst allem Zubehörs aleich beziehbar, zu vermiethen bei Adolf Hoß, Schützenstraße. 1695) Ein Familienlogis zu vermiethem __Reichensand C. 130. 1190) In nächster Nähe der Realschule und des Gymnasiums für einen Schüler freundliches Zimmer mit Be- köstigung zu vermiethen. Näh, bei der Exp. d. Bl. Ms) Zu vermiethen pro 1. Juli bte ganze Parterrewohnung meines Hauses nebst einigen Zimmern im Nebenhause, dazu kann eventuell auch ein großer Lagerraum und Pferdestall abgegeben werden. Buchhändler Noth, Marburgerstraße. 26) Der untere Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit Zubehör, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. ___Georg Philipp Gail. 1681) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen und sogleich beziehbar. ___________Travp, Seltersthor E. 96. 293) DieRäumeder «rück sehen Filiale (Bahnhofstraße 93,7) sind anderweit zu ver- miethen. Merz, Ingenieur. 460) Ein Laden mit Logis zu ver- mtetben. Sonnenstraße B. 106 1074) Ein kleines Logis zu vermie hen. X Felsing, Neuenweg. 1094) Der 3. Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen nud Ende Mai zu beziehen. Ludwig Hein, Kreuz. 1391) Ein Logis von 6 Zimmern mit allem Zubehör in der Nordanlage vom 1. April an zu vermiethen durch ._______________I. Blitz. 1395) Das von Herrn Rendant Walther bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. __________C ort Leib. 1618) Ein FamiUenlogis per 1. April zu vermiethen. Ludwig Herbert, Mäusburg. 541) Gamaschen und Kntestauchen werden angefertigt in der Maschinen- strickerei von K. Pietsch II. 449) Tüchtige Abonnenten-Sammlcr finden lohnende Beschäftigung. Näheres täglich von 5 bis 8 Uhr Abends Neuenweg B. 194, 1 Tr. rechts. 140) Getragene Kleider, Hosen, Stiefel, Antiquitäten, Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Messina, Flaschen, ZeitungSpapier rc. werden angekauft. Louis Rothenberger, ________________Neuenweg 193._________ 1803) Zu zwei 6jährigen Jungen, welche von Ostern ab privatim zum Eintrit in das Gymnasium vorbereitet werden sollen, werden noch 1 oder 2 gleichaltrige Knaben gewünscht. Nähere Auskunft ertheilt die Exped d Bltts. IMfe