*■ Unb 3 Mrafieta. ' ad: lier srr. 241U. Donnerstag dm 20. Oktober 1881. Meßener ^(nicißcr Anirige - unb Amtsblatt fit fern Krns Gitßkn. _ . . _ . _ _ . . Preis tirrtdjflbrih» 1 »art 20 Pf mit »nngettahn. MtMl vch°lste-ße R. 1«. erfdxtnt täglich mtl «ulnahnu M Montan». tz„ d-z°g.n »irridjdbclut 2 »art W W- I Hl .................. -UfJ ■ ■ I III- H-l-g' ' - - W.-.L ■■-*■».- UM«« LJ- Neuenbäue 82 fnahmen nach )eim trübsten er Zusicherung (6825 sr-Aufnahmen. —— fädllchcs Amtlicher Hheil. B c k a ii ii t ni a ch n n g- Betreffend: Die ReicbstagSwahlen. Nachdem der Unterzeichnete für die bevorstehenden RetchStagSwahlen zum Wahlkomunffär deS ersten Wahlkreises de- Grohherzogthums, bestehend aus 1. dem Kreise Gießen. 2. Aus dem Kreise AlSfeld die Gemarkungen: , . r . n 1. Atznihaiv, 2. Bernsfeld, 3. Ermenrod, 4. Flensungen, 5. J'Sdorf, 6. K.rschgarten, 7. Lehnbetm, 8. Merlau, 9. Nteder-Ohmen, 10. Ober- Ohmen, 11. Ruppertenrod, 12. Wettsaasen, 13. Zeilbach. 3. Aus dem Kreise Schotten die Gemarkungen: . 1. EichtlSdorf, 2. Gedern, 3. Glashütten, 4. Groß.E.chen, 5. KliIn Eichen, 6. Mittel-Seemen, 7. Nieder-Seemen, 8. Ober-Lai-, 9. Ober» Seemen, 10. Ober-Schmitten, 11. Steinberg, 12. Untrr-Seibertenrod, 13. Volkartshain, ng l Cafe Ebel. |ean Bick fi3 395 JL 2» weniger gegen das vorige Budget 268^,28 aC}. Tie Summe der ordentlichen Ausgabe beträgt 16,961,358 X 80 (mehr gegen da? vorige Budget 466,702 .x 54 5s). Tie Ausgabe ist gebildet aus den Posittoven: 1. Losten und Abgänge 1,196,783 at 41 (- 63,054 at 24 ^), 2. Seriiniung und Tilgung der Staats, ckwl 663,065 ac 42 (- 196.759 at 69 -S>>. 3. Pen,tonen 990.4a7 .x 15 a (-r 143 414 .X 29 M 4 «edurfn sie des Grobherzoglichen 0°ufeS und Hofes 1,228,287 at 99 ■$>. 5. Landstände 47 453 aL (- 2 636 33 H), Ttaotsministerium 318,085 at ( — 23310 at), 7. Ministerium ins Innern und der Justiz 6,0o9,845 at 42 A — 44t) 648 8 Ministerium der yinanien 4.698.792 at 41 H ( + 121,604 at 85 A), 9. Matr cularberträge 1557,280 at (- 134,779 4U Ss ergibt »ch hiernach ein jährlicher Ueberschuß der Einnahme im Betrage von 334 aiS at 3a <0 ( 209,230at). — Tie Summe der veronfchlagten außerordentlichen Ausgaben beträgt für die drei Qafrrc bei Fmanzper'.obe lIl^^81 vM 48 Dreielben nnben rhre Teckung m den Ueberfchüfsen des ordentlichen Budgets im veranschlagten Betrag für die ginanweriobe von 1,0(9,735 at 2 Ä unb in ben Disponiblen, aus den lieber« schüsien der StaatS'chulden-VerwalMng herrührenden Capstal von 810,728 at 67 so daß ein Gefammt-Einnahmeüberschuß von 2,182 aL 26 verbleibt. Berlin. 17. Oktober. (Sm kaiserlicher Erlaß vom 30. v. Mts. (gegen. 9 - - . —. — . ' "—""— ziehenden Rechte cntaegennehmen zu wollen, Ersuchen deS Großh. EmweisungS Counmffem ^roßbcrzoa nk bte Tauer deS Landtag- zum ersten Prästdenten ernannt wurde, den Vorsitz unb veranlaßte bte Wahl des zweiten Präsidenten, aus welcher der Fürst -u •Hcnbura unb Büdinaen mit 24 rimmen heroorgmg. Die Secretäre der 6-*- in uiool- d Acutschland. Darmstadt, 18. Oktober. Se. «ömgl. Hoheit der Eroßhetzoz em- pflügen gestern den Staatsminister Frhrn. v. Slaick zum Vortrag. — Ee. RinigL Hobelt der Vrohherzog empfingen heute im Neuen Palal« den Königs. Preuß. Gesandten v. Alvenkleben. Le. Durchl. dm Fürsten zu SolmS-Lich, Se. Turchl. den Fürsten zu SolmS-Brawisels, Se. Duräil. den Fürsten zu Yfenburg. Büdingen, Se. Durchl. ten Fürsten zu Isenburg. Birstein, Se. Turchl. den Erbprinzen von Isen.burg.WLchterrbald, Le. (St1, den Grafen v. Schlitz, gen. v. Gört, Se. Erl. den Grafm zu Solms Laubach, Se. Erl. den Grafen zu Stolberg-Noßla, den Obersten Frbrn. Riedesel zu Eisenbach, den Frhrn. Wamboldt u. Umstadt, den Lbersten Btcker, Eomman- beui des Ulanen Regimmts Nr. 4. m Darmstadt. 18. Oktober, lieber die ^eute Bormittaa stattgehabten con- ftituirenbcn Sitzungen der beiden Kammern der Stände, deren Resultat bereits tele- «ravbisch mitge'thei t wurde, ist noch kurz da? Folgende zu berichten In der zweiten ikammer waren 46 Abgeordnete erschienen, von denen Herr Lbergerichtsprästdent i. P Treiben von Iungenseld als das älteste Mitglied ermittelt wurde unb m Folge baoon auf Ersuchen des Großb. Emweisungscomminärs, Herrn Geb- Staatsraib Knorr, das Allersvräsibium übernahm. Bei ber fofort vorgenommenen Gabi des ersten Präsidenten fielen auf den Präsidenten der vorigen Kammer, Herrn Abg. Kugler, 39 Stimmen, auf ben Abg. yreibenn von SSebefinbl Stimme, 6 Zettel waren unbeschrieben- Zum zweiten Präsidenten wurde der Abg- Muhl mit 35 Stimmen rewählt' 6 Stimmen erhielt der Abg. Franck; je eine Stimme siel auf die Abgg Reinhart WolsSkehl, Freiherr von Iungenseld unb Metz; unbeschrieben mar ein Zettel Zlls Secretar gingen aus der Wahl die früheren Inhaber dieser Aemter, die Abgg Heinzerling unb Wolfskehl, hervor, Ersterer mit 38. Letzterer mit 36 Stimmen. Je eme Stimme erhielten die Abgg. Schröder, Racke, Franck. Altenberger Geyer und Dittmar, 6 Zettel waren nnbefchiieben Ta weitere Geschäste vor ber morgen st ast findenden Eröffnung des Landtags mcht erledigt werben konnten, schloß ber Präsident die Sitzung unter Anberaumung der nächsten am Tonners- tag Vormittag 9 Ubr zur Vornahme der Ausschußwahlen. Die conftituirenbe Sitzung der ersten Kammer wurde von dem Grogh. Etn- weisungs-Commisiär, Herr Ministerialrath von Werner, mit der Mittheilung oer- 4. AuS dem Kreise Büdingen die Gemarkungen: , , 1. Bellmuth, 2. Btrgheim, 3. Berstadt, 4. Dingenbeim, 5. BisseS, 6. Beistädter-Markwald, 7. Bleichtnbach, 8. Blofeld, 9. Keichelsheimer Antheil an Bingendetmer Mark, 10. Bobenhausen L, 11. Bor-dorf, 12. Dauernhetm, 13. Dauernheimer Hof, 14. Schleifeld, 15^Echzell. 16. Echzeller Mark-rald, 17. Eckardsborn, 18. Effolderbach, 19. Fauerbach, 20. GeiS Nidda, 21./22. Gelnhaar (If«nb. und Doman ), 23. Gettenau, 24. Heuch'ldeim. 25. Hirzenhain, 26. Kohden, 27. Harbwald, 28. Leidhecken, 29. L'ßberg, 30. Michelnau, 31. Nidda, 32. Ober- Widdeisheim, 33. Orlcnberg, 34. Ranstadt, 35. Schwickartshausen, 36. Selter-, 37. Conradsdorf, 38. Unter-Lchmitten, 39. Unter-Widderk- heim, 40. Grund-Sch,oalh,im, 41. Ujenborn, 42. Wallernhaufen, 43. Wippe: bach, ernannt worden ist, so bringt derselbe hiermit zur öffentlichen Kenntniß. daß # Montag ben 31. Oktober, Vormittag» 11 Uhr, tu dem SitzungSfaale deS Regierungsgebäud.S auf dem Brand zu Gießen die Durchsicht der Protokolle Über die Wahlen In den einzelnen Wahlbezirken und bit Zusammenstellung beS Resultates der Wahlen stattfinben unb fobann baS Ergeiniß ber Wahl verkünbtgt werben wird. Der Zutritt zu dem Lokal stedt jebem Wähler frei. Gießen, ben 18. Oktober 1881. Der Wahl-Eommissär: Dr. Boekmann, Provtny il - Dir« ____________ __ Dcneralversammluna des landw. Bereites von Oberhessen pro 1881. Dte bieSjähriae ordentliche Generalv.rlan.mlung beS Imbrr. Verein- von C erbefien soll am Dienstag den 8. November d. I., BormittastS 11 Uhr, 8) , , ..... 9) Bestimmung beS nächftjährtgen DeifammlungSorteS. w M Nach S 33 ber Statuten muß jedes Mitglied deS Vereins, welche» in der Der,ammlu.'g einen Vortrag zu halten wünscht, diese Absicht vor Beginn derselben dem Piäfidenten zu erkennen geben; schriftliche M tiheilungen müffen wenigster s einige Tage vor der ^erfammlung bei demselben eingereicht werden. Der Unterzeichnete lodet hiermit d e Vereinsmitglleder, sowie alle F'tunde der Londwirthschaft zu dieser Versammlung ergebenst ein. Friedelhausen, am 15. Oktober. Der Präsident dtS landw Vereins von Oberhtffm. o übolbert Rreibfrr Norbeck iut abeNaN. D.J1I der lebten Revision abermals um 8 Millimeter aus der lothrechten Linie gewichen ist. > n/nhffrnebnifc ist sofort telegraphisch dem Ressorlministerium über- Telesiraphische Depeschen. Wolffs teltgr. Korrespondenz»Bureau. Berlin, 18. Oktober. Die „Nordd. Allg. Ztg." enthält eine ihr auS Rücktritt Walujew's, wonach vor 4 biS 5 Jahre i im Gouvernement Orenburg Mißbräuche bei Veräußerung von Staatsläudereien vorgekommen. Der darüber erstattete Bericht sei einer Commuston unter dem Vorsitz des Fürsten Urusow überwiesen worden und da hierbei Walujew nicht consultirt worden, so habe derselbe seine Entlastung von den Functionen des Präsidenten des Minister- Comites nachgesucht. Leipzig, 18. Oktober. In dem Hochoerrathsprocrß gegen Breuder und Genosteu wurden heute die Platsoyers zu Ende geführt. Der OberreichS- anwalt Frhr. t>. Seckendorff schilderte die staatsgefährlichen Umtriebe der Sn- geklagten und bezeichnete den Angeklagten Dave als den gefährlichsten und thättgsten der Agitatoren. Der Angeklagte Daoe beantragte, daß ihm gestattet werde, seine Schlußrede in französischer Sprache zu halten, worauf der Gerichtshof nicht einging, da er die Ueberzeugung gewonnen, daß Dave der deutschen Sprache in genügendem Maße mächtig sei. Dave weigerte sich hierauf, eine Schlußrede zu halten. Fast alle Angeklagten versi Herten nochmals ihre Unschuld. Die Verkündigung deS Urtheilspruches findet am 21. ds., Mittags 12 Uhr, statt. Baden-Baden, 18. Oktober. Se. Mas. der Kaiser verlebt den heutigen Tag >m Meßmer'schen Hause, der Wohnung Ihrer Mas. der Kaiserin; ein Festdiner findet nicht statt. Das in Aussicht genommene Hofconcert im Großh- Schlosse ist abgesagt worden, weil Se. Majestät AbendS das Zimmer nicht verläßt. Odessa, 18. Oktober. Professor Virchow wurde gestern bei seiner Ankunft am Landungsplätze von den Professoren und Studenten empfangen und Abends dorthin zurückgeleitet. Die Universität und der Verein der Aerzt« überreichleu Virchow Diplome als Ehrenmitglied. Kairo, 18. Oktober. Der Sultan hat dem Khedive den Großkordon des Verdienst-Ordens verliehen. New-Äork, 18. Oktober. Am Sonntag wurde hierselbst entdeckt, daß der Versuch gemacht worden, den Dampfer der Cunard-Linte „Bothnia" in Brand zu stecken, während derselbe im Dock lag Im Eajüttenraum wurde ein mit Gasolin getränkter Teppich, im untersten Schiffsraum 4 Flaschen mit Gasolin und Phosphor gefunden. Lokales. Gießen, 19. Oktober. ^Sterblichkeit in Gteßen.j Die Zahl der Todesfälle während der Woche vom 9. bis 15. Oktober war eine größere, als in den vorhergehenden Wochen und belief sich im Ganzen auf neun, welche sich auf fünf Erwachsene und vier Kinder vertheilten. Von den letzteren ftarb einS, nur wenige Wochen alt, an Darmcatarrh, zwei an DiphtheritiS, eins an Knochenfraß. Von den erwachsenen Personen starb eine an Altersschwäche, eine an Brtghtischer Krankheit, eine an Lungenschwindsucht, zwei an organischer Herzkrankheit. G. __ Der Dieb, welcher im Laufe dieses Sommers den Uhrenladen in Bad Nauheim plünderte und in Magdeburg verhaftet wurde, ist heute von der Strafkammer mit 8 Jahren Zuchthaus bestraft worden. Derselbe wurde schon achtmal bestraft. »„■Konti SiffS en U £ hlntts Es ei«11 jÄn'Abdru sz tUiWl o . •■ffiUnen b-S-n txr den Zug m > irienb eN-°s cor R hnfi du von o i ^n-2b, würbe foi< *emr ber W km. i.vrlU'» schienen fiel.ober m s M aufgefiatl. Th Cmtuüonen bacontru «"»SÄ z-img'" »u,Uienh““r' Weil unterteil. i*«U betitlet, die ®e wifie» begonnen hoben t-t gar nicht« mehr l« .ingsititen ©eenütb, t.-j miet aller Pionet i cjm werbe. - [©le Berheeru irMl Die „Commis -;6i 1880 Ausschluß ü tfen, intern sie solgeub Die Charente b ma-rfi-iger Weinberg 31,173 Hektaren, zus. 5 «littet; ein gleich ho ihb unb heute nur 87 Diese Zahlen be sein muß, abgi hatten; auch in btesen i gezeichnet: „In Veltretung deS Reichskanzlers: v. Stosch") genehmigt aus I gehaltenen Vortrag, daß die Retchsschiffe Artillerieschiff „R-novn", Dampf- kauonenboot „Delphin" und Dampfkanonenboot „Komet" aus der Liste der Krtegsfahrzeugr gestrichen werden, und beauftragt den Chef der Admiralität, wegen weiterer Verwendung der genannten Fahrzeuge das Erforderliche zu ver- anlassen. — Folgende Reichsschiffe wurden am 1. ds. zu Kiel In Dienst gestellt: „Elisabeth" und „Carola"; außer Dienst gestellt: „Niobe", Nymphe", „Friedrich der Große", „Friedrich Karl", „Preußen", „Kronprinz", „Hyäne" und das Kanonenboot „Drache." I Köln, 16. Oktober. Man schreibt der „Köln. Ztg." aus Petersburg vom 14. ds.: Der Kaiser ist seit gestern in Gatschina. Petersburg gilt für unsicher. Koslow, der Polizeimrtster, entfaltet rastlose Thätigkeit. Die kaiser- I lichen Schlösser, die Bahnhöfe und die städtischen, zahlreichen Brücken, deren innere Wölbungen Nachts erleuchtet sind, werden besonders streng überwacht. Großes Aufsehen erregt, daß fast alle Generäle zu gleicher Zeit in Petersburg versammelt sind. Auch Schuwaloff und Graf Bobrinski weilen seit einigen I Tagen hier. Letzterer wird mit der Walujew-Angelegenheit in Zusammenhang gebracht. Man wirft dem Minister jetzt vor, er habe zu Schenkungen von I Ländereien die Unterschrift deS Kaisers durch falsche Vorspiegelungen erschwin- delt- Beweise sind nicht gut beizubringen, da der einzige vollgiltige Zeuge I tobt ist. Es scheint auch mehr auf moralische Vernicktung durch Verdacht- I erregung abgesehen. Die Sache soll im Geheimen von einer bereits ernannten Commission untersucht werden. Leipzig, 17. Oktober. Hebet die Frage, ob die polizeiliche Auflösung I einer Wählerversammlung erfolgen darf, wenn ein notorischer Socialdemokrat I in derselben zum Worte zugelaffen ist, liegt jetzt eine amtliche Erklärung der königlich sächsischen Amtshauptmannschaft Zittau vor, bei welcher der liberale I Wahlverein zu Zittau Beschwerde geführt hatte. Sie lautet: „Eine vor Kurzem abgehaltene Wählerversammlung ist von dem dieselbe beaufstchtigenden I Gemeindeoorstande polizeilich geschloffen, weil ein der socialdemokratischen Partei angehöriger Redner an den anwesenden Reichstags - Candidaten eine I Frage zu richten sich anschickte. Dies Verfahren entspricht nicht den gesetzlichen Bestimmungen." Im weiteren Verlauf der Verfügung begründet dann die Amtshauptmannschaft des Näheren ihre Behauptung und spricht sich deS Genaueren darüber aus. Diese amtliche Ansicht gewinnt in Anbetracht der herrschenden Wahlagitation jedenfalls eine erhöhte Bedeutung. England. London, 17. Oktober. Die Regierung scheint entschloffen zu sein, keine Meetings der Landliga in Irland mehr zu dulden. Jede feindliche Kundgebung in irgend einem Landesthetle wird sofort militärisch unterdrückt werden, fliegende (Solennen stehen marschbereit. Alle beurlaubten Ofstciere in Irland stehender Regimenter sind einberufen, sämmtltche Garnisonen in den Kasernen constgntrt. — In Limerick fanden gestern Ruhestörungen statt. Die Polizei und die Truppen wurden wiederholt von der Menge angegriffen, machten endlich von ihren Waffen Gebrauch und zerstreuten die Ruhestörer- Auf beiden Seiten sind viele Personen verwundet, an 20 Personen sind verhaftet. In Dublin kam es am Sonnabend ebenfalls zu ruhestörendm Kundgebungen, die Polizei zerstreute die Menge. Limerick, 17. Oktober. Die Ruhestörungen haben sich heute Abend erneuert, als die Polizei den Schatzmeister des localen Zweigvereins der Land- ttga nach dem Gefängniß abführte. Die zusammengelaufene Menge warf unausgesetzt mit Steinen und fuhr damit auch fort, nachdem der Verhaftete in's Eesäuguiß eingeliefert war, so daß die Polizei endlich von der Feuerwaffe Gebrauch machte. Unter den Verwundeten befindet sich auch eine junge Dame. Die Behörden haben, da die Unruhen fortdauern, telegraphisch um Verstärkungen der Polizeimannschaften gebeten. Wußland. Petersburg, 17. Oktober. Die „Agence gendralc Russe" telegra- phirt: Die von einer Anzahl deutscher Zeitungen gebrachte Nachricht über eine gegen den Präsidenten deS Mimster-Coinitäs, Grafen Walujiff, erhobene Anklage ist falsch. Die auf Grund von localen Mißbräuchen angeordnete Untersuchung impliciri keine Anklage gegen die beir- hohe Persönlichkeit, deren Demission eine durchaus spontane ist. Unrichtig sind ferner die Nachrichten von neuen Verfolgungen der Juden. So meldet der „Figaro" vom 10. ds- eine Audienz, welche einer israelitischen Deputation von dem Großfürsten Wladimir ertheilt worden sei, während Se. Kaiserl. Hoheit erst gestern Abend von Mecklenburg zurückgekehrt ist- Amerika. New-Äork, 16. Oktober. In Laudenberger's Baumwollspinnerei in Philadelphia brach am Mittwoch Abend ein Feuer aus, während etwa fünfzig Arbeiterinnen darin beschäftigt waren. Die Flammen zerstörten rasch die Treppen, wodurch die Insassen gezwungen wurden, aus den Fenstern zu springen. Dadurch wurden sechs Personen getödtet und dreißig trugen Verletzungen davon, während andere verbrannten oder erstickten. Die Zahl der Umgekommenen wird auf zwanzig geschätzt. Die Scenen bei dem Brande, wie die Mädchen aus dem höchsten Stockwerke auf die Straße herabsprangen, werden als wahrhaft entsetzlich geschildert. — Ueber das Schicksal der amerikanischen Nordpol-Expedition ist dem „New-Iorker Herald" von Professor Nordenskjöld das nachstehende, auS Stockholm vom 13. ds. datirte Telegramm zugegangen: „Capitän Johannesen, der Befehlshaber der „Lena" von Prof. Nordenskjöld's Expedition, ist soeben von BakulSk zurück^ekehrt. Er erzählt, daß ein Dr. Rute auS einem Kulunder Dorfe berichtet, er habe am 13. September 1879 (neuen Stils) einen Dampfer an der Mündung der Lena gesehen. Dieser Dampfer ist vermuthlich die „Jeannette." Der Dampfer „Luise", welcher an^19. September nach Tromsö vom Jenisei zurückkehrte, berichtet, daß einige Samojeden vor der Mündung des Jenisei zwei Leichen von Europäern und eine Flasche Whiskey fanden. Dies ist bemerkenswerth, da, soweit bekannt, dort vorige- Jahr keine europäische Schiffsmannschaft umgekommen ist." In der JJriv ® Privat ßbefrau des l Schaidt bon da, K'letbigung Hot ba 1 ,:$l 1« ®ie|en । tthrmi: Iwlhtft iß M S 186, 200 Geldstrafe von i Hu lech« Tagen Dlc Kosten verirrt Zugleich wird Mkannt, l ^>°en einer Wo „N -Elchen zu lafi Die RichsiM ^Mormel w; 'chtllNzt. Ntn, ben 13 Frankfurt, 17 Oktober. Das Deficit der Paicntstcllung soll 460,000 betragen. Der Vollständigkeit kalber bringen wir diese Mittheitung, wollen aber nicht unterlassen, unsere Fwetfcl an ihrer Richtigkeit auszusprechen. Die Höhe de« Deficits ziffcrmäßig anzugeben, vermag zur Zett schwerltch irgend Jemand, und zwar um so weniger al« der Vorstand, wie bereits initgetheiit, die Gläubiger mittelst Circular« ausgefordert bat, nochmals ihre Rechnungen einzuretchen und dürfte demnach also die Höhe der Passiva noch nicht definitiv festgestellt (em. Das Gleiche gilt von den «ciiven, da man nicht toifien kann, weiche Beträge noch aus der Vcrwerthung der Au«stellungsbaulichkeiten gewonnen werden können. In dieser Beziehung find Verhandlungen im Gange, die zu der Hoffnung berechtigen, daß die Garanttezeichner - in beten Kreisen übrigens der ungünstige Ausgang des schönen. Uneernehmen« viel mehr um seiner selbst willen beklagt wird, a'« der in Gefahr stehenden Garantiesummen weaen —, wenn die Rechnung schließlich beendet ist, wenig oder nicht« einbüßen werden., Eme Kunstgcwerbc-Au«- stcllung deren Proteetorat ber deutsche Kronprinz, wie man hofft, übernehmen wird, ist für da« Jahr 1883 so gut wie gesichert, für nächste« J-Hr ist eine Landesgewerbe-Ausstellung »roiectirt und ebenso wird höchstwahrscheinlich 'ine große landw>rthschaftliche Ausstellung zu Siande kommen. Die Baulichkeiten bleiben auf alle Fälle no» mindesten« zwei, eventuell auch fünf Jahre stehen und werden an die Veranstalter bet in Aussicht stehenden Unternehmungm verkauft oder verpachtet, sowie in bet Zwischenzeit auch noch vielfach in anbetet Weise nutz bnnflcnb auSgebeutet werben. Das Consortium, ba« sich zu bleiern Zwecke gebildet hat. wird, wie verlautet dem Vorstände unb ben Garantiezeichn-rn der Patent- und Musterschutz-Ausstellung eine Offerte machen, die ba« Deficit auf ein Minimum rebuctren, ja vielleicht ganz beseitigen durfte, Ausstellungsoorstand ist von den Erbauern der Aus- stellunashallen zur Sicherung ihrer Forderungen in Höhe von etwa 160,000 JL durch Herrn Dr Berg verklagt worden. Die Tagfahrt ist auf den 1. D-cembcr anberauml. Aber auch der Ausstellungsoorstand ist tm Klage» nicht müßig. Er hat eine Anzahl österreichischer Aussteller pfänden lassen. Diese hatten sich seiner Zeit über die Dunkelheit an dem ihnen zugew esenen Ort- beschwert. Der Vorstand ließ denselben durch Oberlicht erhellen und verlangte daraus von den Oesterreichern tue Erstattung der Kosten die diese zu zahlen verweigerten. Darob Klage und Pfändung, bezw. Arrestlegung' Eine Firma, welche ein- Anzahl Candelabcr im Park- ausgestellt hat und ihre Benutzung dem Ausstellungsvorstand- gratis gestattete, wurde dieser Tage gleichfalls durch eine Rechnung über das Setzen dieser Candelabcr überrascht, ebenso ein Aussteller der Gartenbaugeiellschast, der 50 JL für Errichtung eines Hydranten bezahlen soll ben er bis jetzt auf seinem Platz- noch nicht entdeckt hat rc. (Fr. Pt.) Berlin 12 Oktober. Als der Wächter des neuen Kirchhofes der Marien- aemeinde an der Prenzlauer All-e. nördlich von der Fri-dcnsstraß-, heute früh gegen 7 Uhr den Kirchhof abpatrouillirte. machte er eine grauenhafte Entdeckung. Mitten auf dem Kirchhof an der Kreuzung zweier Wege war ein frisches Grab geöffnet und aus dem Sarge di- in demselben bestattete Leiche eines Kindes entfernt worden. Nach längerem Suchen entdeckte man dieselben in einem Gebüsch. Aus den Erhebungen der Polizei geht hervor daß die Thal weder ein Eig-nthumso-rgehen noch etn Littlichk-itsverbr-ch-n ist daß He vielmehr durch finsteren Aberglauben veranlaßt zu fein scheint. Wie das Taaealatt' hört, ist diese Leichenschändung die zwölfte, welche m ganz ähnlicher W-i,e auf den verschiedenen Kirchhöfen Berlins in verhältnißmäßig wenigen Jahren vorgekommen ist. Alle Umstände deuten darauf hin, daß dieselben immer von denselben Personen begangen oder doch angeregt worden sind. . * _ Die Reich Ztg." schreibt: Eine grauenvolle Tbat, wie sie ein Mensch nur im Wahnsinn ober in ber tiefsten Verzweiflung auszuführen im Stande 'st, hat am Donnerstag Abend der 28jährige Schuhmacher G-tßler in Berlin an sich selbst verübt. Derselbe Hai mittelst einer Handsäge sich einen Fuß abgesagt- Zu dieser Operation benotbmte berselde nach seiner eigenen Aussage einen Zeitraum von zwei Minuten- Den abgesägten Fuß warf G-ißler nach vollbrachter zbat unter das Bett, das blutenbe Bein steckte er m ein Spülfaß So traf ihn ferne Stiefmutter, welche nur für kurze «eit vom Hause abwesend gewesen war und die erst dann an die ihr vom Sohne mtt- getheilte Verstümmelung glaubte, als sie des amputirten Fuß-s anfrchtig wurde Als Ursache der Selbstverstümmelung gibt Geißler, der fett feiner Kindheit an ben «einen aeläbmt ist an, baß ihm burch brei Abenbe geträumt habe, er solle ,ich ben Fuß ab- schnciben bann werde es mit thm besser werden Geißler ist til's Krankenhaus überführt worden und hat dort -ine weitere Operation zu gewärtigen. Münster, 14. Oktober. Die „Wests. Prov.-Ztg." idjretbt: Unser Lambert,- tbutm muß nun endlich doch fallen. Eine Nachricht, die uns schon vor zwei -Tagen bekannt war, haben wir unterdrückt, um keine Aufregung tm Publikum hervorzurufen; in zwischen hat sich die Angelegenheit doch umhergesprochen, unb so brauchen wir es nicht mehr zu verschweigen, wie es sich l-ider heransgestellt: hat, baß ber Thurm seit (6880 per (6871 empfiehlt S. KUoffer. Dr. H. v. Ritgen. (5C89 lichrn Benützung btreit. 6863) Perfekte Rockarbeiter bei hoher Bezahlung sofort gesucht. dir Todesfälle eiine ngehendrn 2Bo6tn ;t* vier Kinder verthM zwei an DiphthtiLt SliterSjibwache, nun Herzkankbrlt. G laden In Bad iftammtr mit 8 Jete Beste Garantie für feinste Qualität unb Inhalt von 1(0 reip. 2(0 Ltück- Es bunte beshald bie E.-$a f MPUIU/ ÄX. 1,71 Akademischer gelangnerein. Di. rcaelmäßigen Proben des Vereins werden in diesem L-emester Montags und Donnerstags von 7 — 9 Uhr Abends stattfinden und am Montag den 24. d. Mts. beginnen. Anmeldungen neuer Mitglieder nimmt der akademische Musikdirektor siowohl in seiner Wohnung (Nordanlage 1167) von 8—9 Ugr früh, als auch cn den Probeabenden in der kleinen Aula entgegen. Kandel und öetfebr. »rankfurt a W„ dcn lS.Oktbr , Nachmittag« 2'Uhr 10 Min. iTelear. Courtbericht. Milgetbeilt durch da« BankaeichLst Albert Kaufmann in Güßen., Eredil. actien 323',., StaatSb -Actten 304*Galizier 278» «, Orsi Silberrente 67, 4°/o Ungar ©olbrtntt 78‘/i6, 4% 1880er Ruff en 75, 2. Oneni.AuIeche 6O’/a, o°/o Rumänische Rente 91Vi* L'ombarbcn 134. Tendenz flau. tmvflehlt C. fi. Mehihei Selter-wea 6* 21. von mnt hfn ffe st barouf sogleich cm Ministerialrescript erschienen, wonach ftlcunigf! ber Abbruch de- Tdurme» zu crfolg:n hat. E- Hat mit Rücksicht btestn Greils adinn eine schleunig zusammenderufene Versammlung be- Kirchen «rftanb7e Td Sl Le>t^4lfh*,*t>**rtT^*’Vren,^öVftante* innich.0 "'in'gleich traurige« Bild j.l’gl die Charente infer., welch, früher 168.945 H-c-aren teafe und heu», nur 87,457 Heeiaren ernag«s!higer Weinberge Hai. * Diei. ^zahlen beweiien ,ur Benüg', ba» die Pradu-non »an öograc ung.mnn »uruck « Kn A abgei.Hen davon, dah di. ttrnun bn l.ltm Iah', dmn gmng.n »rhag bnd>l.n; aud) In di.I.m Jahre ft.ht ein« mang.lhaft» Srnt. bnor. Dienenhonig, § femften lafelhonia, per Piund 60 H empfiehlt Nassauer, ^cinta neue holl. DoUhöringc ». bitik Utuio, 7"'°. Io en d-s «L. K-Mkn $ItutR Obtrtf^i, Umtritbt dkl in. und ba6 iHv geß-itil worauf der lB Dave btt beut« lS'tt« fi-h hier-r' tfn nochmist ihr, 2L dS, DÜttiji i°isn verleit bt i>» Schriii ie"t hosimert ii itnbi bai ßimufi lern bei seiner ist. tn empfangen uc! 3min der Slerzii t bin Arohforbrr hieisilist tntbti kb-Linie „Bolhvu' ajütlentaum wu* um 4 Flaschm k llesliiuralii«i Frilz Lony. y 210 Marktstiasse D. 210 empfiehlt Mittagstisch im Abonnement. 1 460,000 JL bktt^o wbt unttrlafjtn, als brr 3or^nC ff:f ihr« Seinurutr. , itfinitw m auvr I rTEÜi^äM ; * um»r' itn totetn »'7 . 6mt Kuchuv"-',-'' b.nvtm.n !an6-88®R‘,;*±^ strnS zwn, rvmM ras« El1«»-". uti«n । i«*4:- i etwa - D 'cewbcr M ßr hat eme e Qeit über die rth^lic6 ben>^'n ,?n 2 Ech-nu°- fraß-. 6-^ .jRrtte'- $nt6tWun6 aU= j ab ii«/" norben- • n htr i... e«Ä»$s ‘•de ■fT‘CIirChr(na(fcten - al- unsere Pflicht, die Interessenten Deutschland- auf diese unurnstL^ Uthen TTatsachen dinzuwetsen und durch Aufklärung dahin zu wirken, daß wir un- von unseren französiichen Nachbarn, denen kaufmännische Intelligenz ganz besonder- in hohem Grade inne wohnt, emanctptren ; wir dürfen nicht blinbliagl vertrauen, einen durchau- naturreinen Lognac iu erhalten, nur de-balb, weil er au- Frankreich kommt, liegt nicht vielmehr nach den an: geführten Zahlen vte Dermuthung nahe, daß unser Sprit, nachdem er in ttognac präpartrt, wieder die Resse in seine Heimatb antritt und eist sein Bürgerrecht in Deutschland wieder erlangt, sobald der Raufer die Hin- und Rückfracht, sowie den deutschen Eingang-zoll von N. 48 pr. 1U0 Lv für den im Cognac enthaltenen Sprit bezahlt hat. Die Fabrikation von Cognac befindet sich in Deutschland auf einer Höhe, die e- er- mLalicht. sich von der Tributpflicht lo-zulagen und deutsche ebenbürtige Produete herzustellen. Die Lrport.Lompaqnie für deutschen Lognac in Äö-n a. Rh. Hat el sich zur Rufgabe „stillt sich diesem lititel al- SpeeialitLt zuzuwenden und liefert ein Srzeugntß da- nach hem un- vorliegenden wiffenschaftltchen UrtHeile alle Eigenschaften de- tmpvrtirten franz-fischen Cognac- bei wesentlich billigerem Preise besitzt. Dir können diesem gesunden Streben unserer heimische« Industrie nur unsere vollste Ännfennuna zollen NehilTebericht. Mitgetheüt von dem norddeutschen Lloyd in Breme«. Bremen, 16. Oktober. (Per tran-atlantischen Lelegraph-I Der Postdampfer Rhein. 6at)t. H fl. F Reynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 2 Oktober von Bremen und am 4. Oktober von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Morgenwohlbehalten in Newvork angekommen. Extraschöne Neue holl. Vollhäringe, -o. ff ft. marinirt empfiehlt billigst (6748 II. F. Nassauer. Vermiethungen. 6861) Ein möbl.Zimmer zu vermiethen. Seltersweg 10. 6860) Möblirles Zimmer zu vermiethen. Neue-Bäue B. 86. 6859) Möblirtes Zimmer mit oder ohne Kabinet billig zu vermiethen. ^Wallthorstraße A. 152. 6858) Ein Zimmer zu vermiethen. _________________Wallthorstraße A. 194. 6856) Möbl. Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Südanlage C. 26. 6866) In der Nähe der Aula ein möb- lirtes Zimmer zu vermiethen bei Lehrer Mayer, vi8-k-vi8 der Realschule. 6869) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Willi. Weinhardt, Seltersweg C. 72. 6876) Eine kleine Familienwohnung, sowie ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei B. Katzenstein.____ 6877) Em kleines Familienlogis aus sofort zu vermiethen. Gärtner Noll, Licherstraße. 6879) Möblirtes Zimmer. Christian Rühl, Waürbo straße. 6884) Nahe der Aula ein möblirtes Zimmer, Löberstraße, im Hause des Herrn Petri.__ 6883) Gut möbl. Zimmer mit Kabinet zu vermiethen. Wilh. Herbert, __________________________Marktplatz. 6514) Die Parterre-Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, alsbald zu vermiethen bei Georg Lüdeking, Teuselslustgärtchen. 3065) Die von Herrn Major Rau fünf Jahre lang bewohnten Räume sind zum 1. October, im Ganzen oder auch getheilt, anderweitig zu vermiethen. Reflectanten wollen sich gefl. wenden an Rudolf Wolf, oberer Riegelpfad. 6886) Ei,, möbl. Zimmer mit Kabinet zu vermiethen. Wittwe Nolt., Reicheusand 224. 6546) Ein kleines Familienlogis sowie ein einzelnes Zimmer ist an stille Leute zu vermiethen im „Darmstädter Haus". 5105) Eine Familienwohnung im 1.Stock zu vermiethen. A. Rüstug, Bahnhof. 6628) Gut möblirte Zimmer mit und ohne Pension zu vermiethen im Hause des Herrn Otto Schmidt, Seltersweg 66. Zum Lirrdenhof 6684) Zwei ineinandergehcnde, sein möblirte Zimmer zu vermiethen. 5419) Zwei geräumige Wohnungen mit je 4 großen Znnmern und Zubehör zu vermiethen. Bürstenmacher Winter. 5082) Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen und per 1. Novbr. zu beziehen. CH:. Schopbacb. 4939) Mansardenlogts an eine ruhige Familie zu vermiethen. Bahnhofstraße C- 923/10. 3674) Ein freundlich möblirtes Zimmer billig zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts. _____________________ 2652) Der zweite Stock meines Hauses SchiUerstraße Lit. A 1186, aus 5 Zimmern 2C. bestehend, mit Gartenanthest ist anderweit zu vermiethen. Böger, Hofg.-Protocollist. v789) Möbl. Zimmer mit Eadinet zu vermiethen. Seltersweg C. 46 2 St 6773) Dtöblirtes Zimmer. Wtv Löber, ^keuenweg 194. 6707) In meinem neuumgebauten Hause ist der zweite Stock, aus 9 Zimmern, 2 Kücken, Magd- und Speisekammer bestehend, ganz oder in 2 Wohnungen getrennt, zu vermiethen. Ferner ein neuer L a d e n mit Familienwohnung von drei Zimmern und Küche. W. Kerber, Buchhändler, Kirchenplatz. 6417) Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei Lederhändler Bär, Wallthorstr. 6236) Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen bei Frau Strauch Wwe., __Bleichftraße 39.________ 6162) Zwei Familienlogis zu vermietyen im „Schühenhof". a668) Das von Herrn M. Hochstätt er bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Karl Hoffmann, Seltersweg. Albert Kaufmann Bankgeschäft in Giessen, Kirchenplatz, empfiehlt sich zum All - und Verkauf von Werth papieren bei streng reeller und billiger Bedienung. Die Besorgung neuer Couponsbogen, sowie das Einlösen von Coupons und gekündigten Obligationen geschieht kostenfrei. Auskunft wird bereitwilligst ertheilt. (6873 Todes - Anzeige. Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgeliebter Vater, Schwager und Onkel Herr Moses Holberg gestern Abend 10y2 Uhr im 76. Jahre plötzlich verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 19. Oktober 1881, (6878 Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 2'/r Uhr vom Sterbehause, Kreuz, aus statt. (6887 Die trauernden jHinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag um 4 Uhr Nachm. von dem Akademischen Hospital aus statt. August Waltz, Sattlermeister im 60. Lebensjahre. Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 19. Oktober 1881. Tolles-Anzeige. Gestein Abend um 8 Uhr entschlief nach kurzem Leiden unser lieber Bruder, Onkel und Schwager und im Alter von 10 Monaten sanft im Herrn en Gießen, den 19. Oktober 1881. Allen Freui iermit die trai ach vierwöchen und Bekannten statt Mittheilung, daß hei n schweren Leioen un derer Anzeige orgen 6 Uhr eurer, unver- 6855) Für mein Tuch- und Herren- consect'ons-Geschäst suche ich einen JL e h r S i n ff. Butzbach. Louis Wiesslen Lohnender Verdienst! Solide und strebsame Personen eines jeden Standes werden für den Verkauf von Loosen verbunden mit Affecuranz, ur.t den günstigst. Bedingungen angeüellt. Cffcikn an das Bank- u. Estektengeschäit Grün- wald, Salzberger & Eomp. in Köln a. Rhein. ,6862 6870) Die Worte, welche ich über Frau Bocöer gesprochen habe, nehme ich hier- m-t zurück^ Hcinr. Marx. 6875) Ein Bursche vom Lande, der Oekononue versteht, wird gesucht. Bon wem ? sagt die^Erved. ds. Bl. Borzitglichen' Mittagstisch 30 und 86 H (ju 86 täglich D.sftrt), (separates Zmimert empfiehlt (6885 Otto ^Zum Löwe>^. Don ausglkämmten Haaren werden füc 1 dauerhaft und schön angefert'.gt. (5466 H. Plank, Friseur. 6882) Ein braves Mädchen, mit guten Zeugnissen versehen, wünscht gern eine Stelle für gleich für Haus und Küche. Näb. Auskunft bei Frau LangSdorf, Bermtetberm, Linden platz 244. Bestellungen ;um Kraut schneiden bitte in meiner Wobnung, Brandgasse im Nagel'schen Hinterhause, ges. aufgeben zu wollen. (6803) Ioh. Balser 333F* Beachtenswerth! Epilepsie, Krampf- und Rervenleidende Alle welche sich für diese Krankheit n intercssiren, und sichere Hülse suchen, mögen sich vertrauensvoll die Broschüre des l>r. Boa*» Speelallat, für Krampf- und Nervenleiden, verschaffen. Gratis und franko zu beziehen nur durch Herrn (6177 Parlaghy, München, 29 Bayerstraße. 6577) Eine flott gehende I Vir th schuft in hiesiger Stadt zu verpachten durch J. Blitz* 4103) Der 1. und 2. Stock in meinem neuvrb; Uten Hause am Riegclpsad zu oer- miethen. Georg Bromer» 5393) Zimmer mit Eabmet vermielhet Karl Wenzel 6651) Zwer schön möblirte, ineinander- gehende Zimmer, die von zwei Herrn bewohnt werden können, nicht wett von Aula und Anatomie entfernt, zu vermiethen., Kennel, Riegelpfad. 4032) Eine Familienwohnung mit allem Zubehör zu vermiethen. Fritz Fürst Ww. 3436) Der von Frau Küchler seither bewohnte untere Stock meines Hauses, Süd- Anlage, ist anderweit zu vermiethen. ________________________I. Alker. 2585) Eine Wohnung zu vermiethen und sofort beziehbar bei Gebr. Stamm. Kchwhgasse 258 groge Zimmer mit Zubehör und Lager- raum — per 1. Dez, zu vermiethen. (6718 6814) Kleines Familienlogis zu vermiethen. Sonnenstraße B. 106. 6813) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. K. Simon, Bahnhofstraße. 6821) In unmittelbarem NäheH Aula freundliche Zimmer im 93oxbtt; Hause des Hrn. Euler, Ludwigstroße. 6820) Ein kleines Logis im mittleren Stock zu vermiethen. Schreiner Lenz. 6782) Im Borderhause des Tapezteis B e p l e r in der Ludwigsstraße ein möbl. Zimmer zu vermiethen. 6737) Zn meinem neuen Hause in der Lindengasse ist der zweite Stock, bestehend aus 5 Zimmern, Küche nebst Zubehör, zu vermiethen. ' Karl Port, Lindcng. 229. 6730) Zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen. E Eichender^ 6665) Ein möblirtes Zimmer im Hause des Herrn Kaufmann Weidig, Markt- platz, 2. Stock, zu vermiethen. 6598) Ein großes unmM. Zimmer zu vermiethen 'm_______„Schützenbof". 6582) Ein gut möbl. Zimmer zu ver- miethen. Liebigstraße 80 6388) Ein möbl. Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. Schillerstraße 112. ,6724) En möblirtes Zimmer zu oee- miethen. Verwalter Müller, ____________Bahnhofstraße E. 92*. 6735) Möbl. Zimmer und (tabinet zu vermiethen. Mäusburg D. 16. 6794) Eine Wobnung und eine Stulie sind zu vermiethen bei Wilhelm Lange, Bäcker 6711) Em möblirtes Zimmer mit köstigung zu vermiethen Neustadt D. 85. 6812) Eine Scheuer zu vermieih n Näh, bei Daniel Schmoll, Schloßgasse. 4526) Laden mit ober ohne'Logis sofort zu vermiethen. isr Zülch Ww., Seltersweg. 4434) Em Laden in bester Cagc~ der Stadt zu vermiethen. Wo? sagt die Ex- pedition ds. Bl.____________________________ 6037) Eine Werkstatt zu vermietbm. Flügelsgasse A- 87. 4878) Pferdestall mit Heuboden und ein Keller für Lager zu vermiethen. Seltersberg E. 37. Vermischte Anzeigen. Bezüglich beabfichigter Neuanlagen, Erweiterungen u.'Aen- derungen von Gas-Einrichtungen bitten w!r uns bebufs reckt, »eitifltr Ausführung baldmöglichst Mittheilung zu machen, da sich diese Arbeiten mit dem Vorschreiten der Jabreszeit anhäufen. (6800 Griesaener Graswerk. Wuhnen gemalte auf Seide, Leinwand rc, für alle Arten von Vereinen, sowie kirchliche Malereien für christliche und ifraelttifcbe Gemeinden, liefere in vollendeter Schönheit, kunstvoll und billig. (6799 Prospekte und Anschläge gratis. ^e *!. toHtet ör??°' »«45* *' ts n