Dienstag den 20. September Nr. 218 1881 Erscheint täglich mit Äulnobme brt Montags. Bvrea» t Schulstraße B. 18. heit inspo1*1 WT e E U Prell viertf(jäbrlid) 2 Mark 20 Pi mit önngerloLit Durch bic V->H r.zogen orerlcl^a^rlich 2 Hart 50 P'. erinnert. Gießen, den 18. September 1881. it Heuboden urd vmnielhm. Mbcrg E. 37 zu ümnidbm bä Dr. Weber. 8i 's 1 8? i bestem vage der Wo? sagt die 6p Hnjtiutn. fonntn .Volt unb Kuöfunft erfüllt nn, Mtlmraße. örböüWTW iXbWTjttjLYT* Der gesicherte Friede. Die Danziger Kaiser»Gntrevue ist nunmehr auch „offlciös", durch die halbamtliche preußische Provinzial-Corresondenz, die bekanntlich auch zuweilen ,im Namen Deutschland-^ da- Wort ergreift, al- eine neue Frieden-bürg- fchast gefeiert worden. Wenn Indessen gesagt wird, daß da- Zusammenhalten der drei Kaiserreiche, Rußland, Deutschland, Oesterreich, seit zehn Jahren den Frieden erhalten habe, so ist da- an sich nicht unrichtig, und ntcht zu kfheittn, da in dem verflossenen Decem.tum der Friede thalsächlich ntcht gestört worden ist, indessen waren doch zuweilen ziemlich deutliche Anzeichen von Verstimmungen vorhanden, welche den Frieden bedrohten, und da mag denn doch Uh Interesse der historischen Wahrheit betont werden, daß ernstliche Verstimmung, sowohl Deutschland al- O'sterreich gegenüber, nur von russischer kette h-rvorgerufen wurde, wenn man labet auch nicht die Czaren, sondern die russische Milttärpartei im Bunde mit den Ponslavtsten verantwortlich wachen kann, deren Einfluß in der russischen Regierung nicht zu ver- kennen war. Alexander II in Alexandrowo und Alexander 111. in Danzig haben unleugbare Verdienste um die Erhaltung des Weltfrieden- sich erworben, aber man kann dasselbe nicht vom Lande, weder von Gortschakoff, der eine franko- russische Allianz erstrebte, weder von Miljutin, der als KrtegSmintster für großrussische, vanslavistische Ideen schwärmte, weder von der Regierung, rod) vom Do'.ke Rußland- sagen, welche die Deutschenhetze in der russischen Presse schmackhaft sanden. Suum cuiquc — Ehre den friedfertigen Czaren! — aber richtig bleibt immer, daß die Erhaltung deS Friedens mehr zwei Kaiser- teichen, nämlich dem evgverbündeten Deutschland und Oesterreich, alS dreien, |u danken ist. Die Danziger Zusammenkunft ist jedoch, nicht „trotzdem", sondern gerade auS diesem Grunde hochbedeutend und die FrirdenShoffnungert bestärkend. Der Friede ist zwar kein „ewiger", aber die Aussichten für die Ochsten Jahre sind „gute", und das ist schon viel wertb. Im Allgemeinen bleibt leider die Nothwendigkett bestehen, unsere „schwere Rüstung", wie Moltke sagt, noch zu tragen, und bekanntlich hat der berühmte Stratege „etwa W Jahre" als den Zeitraum bezeichnet, in welchem an eine Abrüstung nicht p denken sein würde. Ein Bl ck nach dem Westen giebt hierfür einen neuen Beleg. Der tourt» tnvbergische Abgeordnete v. Dühler-Oehringen, Deutschland- Elihu Burrit, war bekanntlich vom Fürsten BiSmarck mit seiner allgemeinen Abrüstungs-Jdee an tevtschlands Nachbarn verwiesen worden. Herr v. Bühler hat sich zunächst :n die Friedensgesellschasten von Pari- und Genf, endlich aber auch an Gaw- betta gewendet. Die französischen Friedensapostel erklären in ihren Antworten, Frankreich könne nicht mit Abrüstung anfangen, eS sei denn, baß vorher Elsaß- Lothringen befreit sei. Gan betta aber hat cs vorgezozen, den Bühler'schen kries gar nicht zu beantworten. Die offene Frage, wie Gambetta zur Frie- lmSfrage stebe, ist unbequem, die Zumuthung an den chauvinistischen Kammer- Nüfidentrn, in Frankreich für eine Abrüstung einzutreten, scheint einfach in den kapierkorb gewandert zu sein, denn seit dem 15. Juni wartet Herr v. Bühler v-f Antwort. Nun, in diesem Falle ist Schweigen auch eine Antwort; sie hütet: In Frankreich wird „fortgerüster!* Großherzogliches KrciS-GesundhettSamt Gießen. Dr. Glasor. Betreff: Die Einsendung der Sterbfall-zählkarten. An bic Großherzoglichcn Standesämter des Kreises Gießen. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit Einsendung der SterbfallSzLblkarten im Rückstände find, werden an sofortige Erledigung dieser Angelegen- !ß-'Protoullift 1 5 Zimmer >, ker, Wallthor, dchehend aü- ° Syeisrkimmer, ortZimmemeisirr ®*nntttbfn — 3- Wifer »"Stet 4 Zimmern mit per 1. Noobr. r. kchopbach VOßi« Qui b tn auch jeder tzv sofort zu bezieheu. v- Orth, Phois- B zu vnmiethcii. ch, Schloßgasse. möbltNes Zimmer oigSplah. >. ds. Bl. er8lrasse 30*1 ZL- Deutschland. Darmstadt, 17. Srptbr. Seine Königliche Hoheit der Großherzog rchmen heute militärische Meldungen entgegen und empfingen den Generalmajor L la suite Mootz, den Obersten Rüti, den Obersten o. Tre-kow, den Äajor v. d. Osten, den Zeughauptmenn i. P. Schmitt, den Generalconsul culzer von Leipzig, den Hoftheaier-Tirector Wünzer, den HofconccNmeister L P. Büchler; zum Vortrag den Minsterial-Präsidenten Schletermacher und den Kimstenalrath v. Werner. — Edict, die Einberufung des 24. Landtags betreffend. Ludwig IV. von Gottes Gnaden Großherzog von Heffen und bet Hein rc. rc. Nachdem Wir beschloffen haben, Unsere getreuen Stände kraft dieses auf Äontag den 17. October L Js. einzuberufen, so verkünden Wir solche- hier- hird) öffentlich und gefinnen an Unsere getreuen Stände, daß Sie fich an dem Mannten Tage in Unserer Haupt- und Residenzstadt Darmstadt zur Ausübung Hier verfassungsmäßigen Rechte vereinigen und der Propositionen gewärtig Ina werden, welche Wir Ihnen werden vorlegen lassen. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Hroßherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 15. September 1881. (L- S.) unterz.: Ludwig. contraf.: v. Starck. Berlin, 16. Septbr. In Moabit fand heute unter Th.ilnahme des Prästdenten dcS Kammergerichts, beider Landgerichte, der Staatsanwaltschaft, zahlreichee Richter und Rechtsanrälte, deS Beamtenpersonals, des Polizeipräsidenten, deS Oberposttirettor- Sachsse die Eröffnung deS neuen StrafgerichtS- gebäudes durch den Justizministcr Dr. Friedberg statt, welcher von dem Unter- staalSsecretär Rindfleisch und dem Geh. Ober-Regier.-Rath Starke begleitet, mit drer kurzen Rede im kleinen SchwurgerichtS-Saal daS Gebäude seiner neuen Bestimmung übergab, hierauf einen Umgang durch das Gebäude hielt und dabei zugleich einer Strafkammer- und SchöffengerichtS-Sitzung beiwohnte. — Der Justizminister schloß seine Rede mit dem Wunsche, daß in dem neuen Gebäude allezeit eine rechtschaffene, Gott und den Menschen wohlgefällige Justiz geübt werde. KammergerichtS-Präsident Meyer antwortete Namens der betheiligten Gerichtsbehörden mit dem Ausdruck der Zuversicht, daß in dem neuen Gebäude der Geist der Gerechtigkeit und Treue walte und brachte ein begeistert aufgenommenes dreifaches Hoch auf den Kaiser alS den gerechtesten und treuesten seines Volkes auS. — Gegenüber den Aeußerungen fortschrittlicher Blätter, daß Keudell durch seinen Austritt aus dem Eobden-Elub dem Staatsdienst erhalten bleibe, sagt die „Rordd. Allg. Ztg-", weder im amtlichen noch im vertraulichen Verkehr deS ausaärtigen Amtes sei die Ehrenmitgliedschrft Keudeü's beim Cobdeßt, so müßte unbedingt im Interesse der öffentlichen Gesundheit für eine öftere Sretuigung der SmnfteiM gesorgt werden. besondere das Rathhaus und die Staoikirche, bereits auf das Festlichste ge- schmückt. Auf dem Markte ist ein großer, mit reichen Laubgewinden decorirter Triumphbogen errichtet. An verschiedenen Stellen sind umfangreiche Vorbereitungen zur Illumination getroffen. In dem für Donnerstag in Aussicht genommenen Festzug sollen sämmtliche alte badische Landestrachten vorgeführt werden. Viele Fremde sind bereits etngetroffen. DaS Werter ist seit heute schön. Wien, 18. Septbr. Wie die „Montagsrevue" vernimmt, wird in der nächsten Zeit eine Begegnung der Kaiser von Oesterreich und von Rußland stattfir den; über den Ort und die Zeil der Begegnung sei noch nichts definitiv bestimmt. New'Aork, 18. Sepibr. Der Dampfer „Daniel Steinmann" ist auf der Fahrt von Boston nach N:w-Dork in der verflossenen Rächt bei Vineyard, Haven Sound, gescheitert. Es ist sofort Hülfe dorthin abzegangen. Long-Branch, 18. Sep'.br. Die Aerzte haben dem Präsidenten Garfield mittelst Einspritzung entfafertes Rinderblut betgebrachr; die Kräfte Gar- Baden-Baden, 17. Septbr. Se. Maj der Kaiser wird gutem Vernehmen nach morgen nur bis Karlsruhe reisen, daselbst bis zum Mittv. och verweilen und mit Ihrer Maj. der Kaiserin, welche sich am Dienstag nach Karlsruhe begiebt, am Mittwoch zu längerem Aufenthalt hier etntreffen. Oesterreich. Pesth, 16. Septbr. Anläßlich der heute bet Megyaszo beendeten großen Manöver richtete der Kaiser ein Handschreiben an den Erzherzog Albrecht, worin er demselben für die vorzügliche Leitung der Manöver dankt und auch den übrigen Commandirenden seine Anerkennung ausspricht. In einem an den Erzherzog Josef gerichteten Handschreiben lobt der Kaiser die Manöoerirsähigkeit der Honved-Kavallerie und die Fortschritte, welche die Honved-Jnsanterie gemacht habe und sagt dem Erzherzog und den betreffenden Truppenabtheilungen seinen Dank. Beide Handschreiben sollen allen Truppen mitgetheilt werden. Mehrere der fremdherrlichen Osficiere sind durch Verleihung von Ordensdecoralionen ausgezeichnet worden. Prag, 17. Septbr. Von den wegen der Exceffe im Kuchelbade Ange- klagten wurden Kankowsky und Vesely des Verbrechens der öffentlichen Ge- waltthätizkeit schuldig erk annt und Ersterer zu 5, Letzterer zu 3 Monaten mit Fasten verschärfter Kerkerstrafe verurtheilt. Der Angeklagte Züngl wurde freigesprochen. Berichtigung. Nicht Prin; Heinrich, sondern Prinz Wilhelm Preußen erhielt am 16. bei Beginn des Manövers zu Itzehoe die Beförderung Major._____________ Gin gesandt. (Für alle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel ist bie Redaktion dem Publikum gegenüb.r nicht verantwortlich.) Gießen, den 17. September 1881. Geehrtester Herr Redakteur! Es fällt dem Fremden, wenn er von den hübschen Hellen luftigen Quartieren, welche zunächst an den Bahnhof anschließ.n in Die alte Stadt kommt, sehr unangenehm der penetrante Geruch auf, welcher den Straßengoffen entsteigt. Offenbar hat Derselbe seinen GrunD in Dem ; in denselben steht, und durch die von ihm Lokale-. Gieße«, 19. September. Ein junger Mensch von aufwärts, der schon wiederholt wegen DiebstahlS bestraft worden ist, wurde heute Morgen verhaftet, well er sich eines Diebstahls mittelst EinsteigenS schuldig gemacht hatte. tzngtand. London, 17. Septbr. Aus Victoria (Hauptstadt der Vancouver- Insel) wird gemeldet, daß an der Westküste Nordamerikas eine große Boje aufgefunden worden ist, die als eine von der Mündung des Amur stammende russische Boje erkannt wurde. Es wird dies als ein Beweis sür das Vorhandensein einer Meeresströmung von Japan her angesehen. Amerika. New-Aork, 16. Septbr. Der Gouverneur von Michigan hat eine Proklamation erlaffen, in welcher er um Unterstützung für die von den Wald- bränden Betroffenen bittet und constatirt, daß 200 Personen bei den Bränden das Leben verloren haben, während gegen 10,000 Personen ohne Obdach sind. Long-Branch, 16. Septbr. Der Puls des Präsidenten Garfield ist während der letzten Nacht bis auf 130 gestiegen. Die große Schwäche flößt wieder Besorgniß ein. — Nach dem heute Abend 6 Uhr ausgegebenen osficiellen Bulletin war der Puls des Präsidenten Garfield 104, die Temperatur 98,06, die Respira- tion 22. Der allgemeine Zustand hat sich nicht gebeffert; Dr. Bliß erklärte den Zustand des Präsidenten für gefährlicher, als in der ganzen Zeit seit deffen Ankunft in Long-Branch. Long-Branch, 17. Sepibr. Der Präsident hatte heute früh wäh- rend 20 Minuten Fieberschauer, wobei sich der Puls auf 137 erhob und worauf Erbrechen erfolgte. Die Lage ist sehr kritisch. Man befürchtet, daß sich die Fieberschauer wiederholen. M« Zu dem Fill ftafiS^rBrru würben weiter (i “‘"mw 1. Herr Alb snther unter der Meyer" bejtani Mrna^me aller desselben, mit der Bkhrend.vorm. fort. Der seithe GMts, Ber Procura verliehen 2. Herr Car Fabrik-Geschäft ii wollen-Waaren, s geb. Nrujchäfer, t 3. Herr Edu -lncheS Geschäsi Louise geb. Pl Procura. Die hiests Wilhelm Nattman Jakob W Geschwisi Ottens & N gelöscht worb Hießen, 19. i ^herzogliches i Tubv D» jut Sodar erfoxfei in. N«taniro 6 Mfwtn ftriftiy F btt » ttn 15, 6054)^' . ®ornrtttac 2*b,r «chch.Ist am unb fr ^reichen. ’-Utn W| JHnS tot VFs-m« Ä? 1 SM? AK Äi!;Ven b lbt3 o Frankfurt a. fflolbrmte 78/ij Tente 91- Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Korrespondenz-Bureau. Frankfurt, 18. Septbr. Se. Maj. der Kaiser traf heute früh 8 Uhr hier ein und setzte ohne nennenSwerthen Aufenthalt die Reise nach Karlsruhe fort. Baden-Baden, 18. Septbr. Ihre Maj. die Kaiserin wird sich bereits heute Nachmittag um 5 Uhr nach Karlsruhe begeben und von dort am Mlltwoch mit Sr. Maj. dem Kaiser hierher zurückkehren. Kiel, 18. Septbr- Der König von Särweden traf heute früh auf der schwedischen Eorvette „Balder" mit großem Gefolge hier ein und reiste mit Sxtrazug um 8 Uhr 40 Min. nach Frankfurt a. M. weiter. Karlsruhe, 18 September. Se. Majestät der Kaiser, Se. K- K. Hoheit der Kronprinz, sowie Se K- Hoheit Prinz Wilhelm sind um 11 Uhr Vormittags hier emgetroffen unb von t>em Großherzog unb ber Frau Großherzogin, sowie dem gestern hierher zurttckgekehrten Erbgroßherzog, dem Prinzen unb der Prinzessin Wilhelm unb ai’u ?r£n^cn ?arl Don ^oden, ber Generalität und dem Staatsminisier Turban am Bahnhofe empfangen worden- Nach herzlicher Begrüßung fand die Auffahrt nach dem Schlosse statt- Ihre K. K Hoheit die Kronprinzessin blieb in Darmstadt und wurde daielbst von dem Großherzog empfangen. Die Kronprinzessin wird sich Nachmittags m't der Großherzoglichen Familie nach Jagdschloß Wolfsgarten begeben unb beabsichtigt morgen die Reffe nach Kar^ruhe fortzusetzen. In Frankfurt würbe Sc. Maj der Kaiser vorn Kronprinzen von Schwöen und dessen Bruder begrüßt t c -^Der Großherzog und die Prinzessin Elisabeth von Sachsen-Weimar sind ebenfalls hier emgettoffen. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz besuchte bald nach seiner Ankunft die Kunftgewerbeausstelluug, in der er gegen eine Stunde verweilte — «um Ehrendienst bei den Allerhöchsien und Höchsten Herrschaften sind kommandir: • ci Sr. Maj stät dem Kaiser: General v Odenritz und Kammerherr Frhr. v- Marschall- ber Ihrer Majestät der Kaiserin: Oberschloßdauptmann Frhr. v. Roeder bei Sr Majestät dem Könige von Schweden: General Frhr. v. Neubronn, Oberst Frhr. Roeder v. Diersburg unb Kammerherr Frhr. v. Türckheim; bei Ihrer Majestät ber Königin' örcifrau von EdelSheim unb Kamrncrberr Frhr. v. Berckheim; bei Sr. K K nobeit bem Kronprinzen: Generallieutenant Frhr. u. Willisen und Cbeinlieutenant v. Fraa- ftein-Niemsdorf; bei I. K. K- Hoheit ber Kronprinzessin: Kammerherr Frhr E- A v. Goeler unb Frcffrau o. Türckheim; bei Sr. K- H- dem Kronprinzen von Schweden: Geue-allieutenant v. Scheffler, Oberstlieutenant v. Deimling und Kammerherr Fchr. m Roeder : bei I. K. H. der Prinzessin Victoria: Obeihofmelsterin Freifrau v. Larochc- Starkenfels und Kammerherr Frbr. v. Goeler. — Vormittags um 11 Uhr fand die Eröffnung der Landwirthschaft-, Gartenbau- und Biencnausstellung statt- als Ziel biener.be Hulk „Elbe", worauf sich eine graue Dampf- und Wasser- maffe, mit Schiffsfplittern verwischt, thurmhoch erhob. Ter Kaiser besichtigte bas zerstörte Schiff und begab sich sodann auf der „Hohenzellern" nach Kirl zurück. Das inzwischen zurück.-ekehrte Geschwader gab den Königssalut, die Mannschaften poradirten in den Raaen und begrüßten Se. Majestät bei der Abfahrt mit dreimaligen Hurrahrufen. Karlsruhe, 17. Septbr. Der „Bad. Landes-Ztg." zufolge erfolgt die Arkurft der schwedischen Königsfamilie am Montag Mittag. Auf dem Bahnhofe findet feierlicher Empfang statt. Diellücht habcn Sie dir Güte durch den klbdruck dieser Zuschrift auf den ohne 3stift« bestehenden großen Mißstand aufmerksam zu machen. Hochachtungsvoll ________ _ Ein Fremder. Handel und Verkehr. grankfurr, 17. Sepibr. (Marktbericht . Der heutig, Hru- und Htrohmrockt war gut befahren. oeu kostete p nach Qualttäc Ocx Etr. 3.00 -4.80, Stroh 3.UO—3 75 Butter 50 Äuo JL 85—90, r.n Deratl 1. Qualität daS Pfunv 1.2500—, 2. Qualität daüPf. 1.10-0Sier baß Hundert 5.00—6.00. Ochsenstnsch per Pfun: 65 -70 4 Kuh , Rind- und Farrenfleisch 45 - 55 , Kalbflnsch 50—60 H, Hammelflei'c' 45—65 Schweinenersch 75 80 ein Hahn 1.80- 2 20 ein Hu >n JL. 1.60 - 2 Oi». eme Snt« v* 2 50 - 3 00. eine Taube 50—60 , jungt Ganb A 4.0U—6 firld's haben em wenig zugenommen; der Präsident fühlte sich gestern Abend :- leichter und war ruhiger. Obwohl der Zustand des Pläsidenlen ein äußerst kritischer lst, sind die Aerzte et^as hoffnungsvoller, sie fürchten inb.-ffen Rückkehr des Fuberfrostes. Die Mimstrr Wli.dow, Hunt und James hierher zurückgekehrt, die Ankunft Lincolns wird ermaßet. BrrruischtrS Frankfurt, 16. September. Gestern kam eine Anzahl Auswanderer, die im utiai unb Juni voll Hoffnungen nach Amerika auSgelrandert, in ihren Erwartungen jedoch getäuscht worden waren, hier durch, um sich nach ihrer früheren He»math an der Dill unb Lahn zu begeben. Mainz, 15. September. Gestern Abend kam ein Trupp Auswanderer, welche vor zwei Monaten nach Amerika ouSwandern wollten, im tiefsten Elend wieder hier an. Die Leute waren in der Nähe von Gießen zu Hause; von gewiffenlssen Agenten waren ihnen goldene Berge in Aussicht gestellt, ihr bischen Hab und Gut hatten sie verkaufe und Dann Die ftroße Reise abgetreten. Bis Liverpool ging es noch gut, Denn gerade so weit reichte ihr Geld; hier aber fand sich Niemand, ber sie unentgeldlich nach Amerika beförbetn wollte. D0 Unglücklichen fielen der dortigen brutschen UnterstützungSkaffe zur Last und unter Mithuffe Del beurschen ConsulatS würbe so vt.l Gelb aufgebracht, um die Armen wieder in ihre Heimath zu schaffen. Gestern Abend kam die Gesellschaft, von allen Mitteln entblößt, auf dem diesigen Stadthause an; die Polizei sorgte noch in der Nacht für ein Untertomni'n der Unglücklichen, welche heute Vormittag unter Gewährung städtischer Mittel in ihre Heimath befördert wurden Auch dort warten der Armen keine Rosen, denn Alles, waS sie seiner Zeit ihr Elgenlbum nannten, ist, wie bemerkt, verkauft unb verbraucht, so baß sie Zunächst ihrer HeimathSbeaörde zur Last fallen werben. 2ßie bie Armen erzählen, sollen noch viele Familien sich in gleich trauriger Lage befinden und Tausende wären froh, wenn sie ben heimathlichen Boden wieder betreten könnten. Möge ber Vorgang eine Warnung vor leichtsinniger Auswanderung sein, vor einer Auswanderung ohne Mittel und Ziel; dem gewissenlosen Treiben der Agenten aber wird hoffentlich bald durch ein Reichsgesetz ein Ende gemacht werben Hattersheim, 11. September. Zu Okriftel im „Schwanen- saßen gestern Abend einige Gäste in frtedlicyem Gespräche zusammen, als einige Zigeuner ebenfalls in die Gaststube traten unb bald mit großer Dreistigkeit sämmtliche Gäste zum Kampfe herauSforderten. Da Niemand die Fremdlinge beachtete, so legten sie sich aufs Schimpfen und Drohen. Dem Wirthe wurde dieses Gebühren zu viel unb er expcdirte sie zur Thüre h.nauß in bm Hof Nun aber wurden sie wüthend und Probten, Jeden zu erstechen, der sich heraußwage. (Sie hatten gegen Abend ihre Messer scharf geschliffen.) Da die Feierabendstunde gekommen war, spcangeu einige Gäste aus dem Fenster. Gin kräftiger junger Mann, dem dieS unrhrenhafr schien, wollte den gewöhnlichen Weg durch bie Thüre einfchlagen, fiel aber ben Zigeunern in bie Hände, Die ihn mit tuten Messern bearbeiteten, so daß er nicht unbedenklich danied-rliegt. Die Zigeuner sinb ein Theil Der Bande, welcher vor einigen Wochen em Wirth in ber Nähe von Mainz zum Opfer fiel. Einstweilen sinb sie in Gewahrsam gebracht worden. — E'ncn hübschen Telephon-Scherz können wir bem „Figaro" entnehmen: Bekanntlich kann man burch eine telephonische Verbindung mit dem Ambigu Theater von dem Ttlephon- zimmer bet Glrktrischcn Ausstellung her den Aufführungen bieser Bühne alß Zuhörer beiwohnen. Ein bieberet Landbewohner, welcher sich diesen Ohrenschmauß verschafft hatte, wird in seinem Dorfe nach dem Inhalt des Stückes gefragt: „O — erwiderte et — ich habe daß Stück voll- kommen verstanden. Derjenige, welcher die Hauptrolle spielte, mußte wohl sehr großen Durst haben, benn er rief unb schrie alle Augenblicke n ich Limonabe, Orangeabe und Bier." . . . Der Aermste halte gerade einen Zwischenakt zu hören b< kommen. Scitiflfabericlit. Mitgerheilt von dem norddeulschen Lloyd in Bremen. Bremen, 16. Septbr sPer transatlantischen Telegraph.j Der Postbampfer Main, Capt I. Barre, vom Norbbeutschen Lloyb in Bremen, welcher am 4. September von Bremen unb am 6. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekoinmeri. 4321) ommtn »jr, Ipiup )«iN‘ I4i,n tu in bit ^nC< f liqt. Bit Sw** l! ähr von Ä-i°; l4* mrhmrn: ®da®n'-'- wn ItUiJ® 14 Wtn d«m»r«L hatte, «nb tr. l*& »fei W W I n" laßen zeftm tu rnfallS in bit fc::- herauSfaldntez. i*1 n unb Drohen. « ■e h.nauS in Na vkne DerthONßrb« bt4 btrt Äi'.ofliomm oul Dmtf-ilaeb eadb fern aulfibrrntni 84ntrm ur.o uinz,kehre, foeir auf Pakete aletebrr Irt. rr eilte i» lieb en den beteeffenten ländern aubqeiauiebi and tm 5traufte durch TcutWanb d-firdert rrerden. Diese Pakete dürfen t» keiner laiMnunp 60 cm überschreiten, ihr Umfang ist außerdem auf 20 edem eearenet. Uebn ininpfüatat Ueberichreieunqen der iB'iffigrm Wutbrbr unaen darf ,lnü»eilen In dem «alle '-inweqgelehen tterben, dah bet der vefLrderun, kein Seetransport in Betracht kommt. L e «uftchrtst muh in iateurlfchen Buchstaben geichrieben Ihn und die Pakete frankrrt werden. Frankfurt «. W., den 19. Sept., Nachmittag» 2 Ubr 10 Mtn. (Telegr (Vour»btrtd)L M'kgetbeilt durch da« Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gteßen.) Credit- actien 3O5Va, Staat«b-«ctien 308%. Galizier 276V», Oest. Silberrente 67'/^, 4°/0 Unaar. Goldrente 78'/,» 1880er Nüssen 76%, 2. Orient-Anleibe 61V», ö°/o Rumänrsche Rente 91. Lenden» ziemlich sest. Kirchliche Anzeigen der rvangelischenGemtinde suSiesten. Mittwoch den 21. September: Dekanat-» Synode. Dormittaz« 9 Ubr : Sottetdienst: Pfarrer Dr. Raumann. Vormittag« 10 Uhr: Berbandlungen. ' ITIZ3S: j Bekanntmachung. In dem Firmen« und Genossen« scdastS-Neglster unterzrtchn'ten Gerichts wurden weiter solgendr Einträge voll« zogen: Es betreiben dahier: 1. Herr Albert Behrend das seither unter der Firma „Geschwister Meyer^ bestandene Geschäst. unter Ilebernahme aller Acttoen und Passtoen desselben, mit der Firma: „Albert Behrend, vorm. G e s ch w. Meyer" fort. Der seitherigen Jnhabertu de- G.schäft-, Bertha Meyer, ist Procura verliehen; 2. Herr Earl Jughard ein Fabrtk-Geschäft in Leinen« u. Baum« wollen.Maaren, seine Ehefrau, Elise geb. Neuschäser, hat Procura; 3. Herr Eduard Otten- ein gleiches Geschäft; seine Ehefrau, Louise geb. Plank, hat gleichfalls Procura. Die hiesigen Firmen: Mtlhelni Ammon, Nattmann äc Wetdtg, Jakob Wagner II., Geschwister Meyer, Otten- & Jughard sind gelöscht worden. Gießen. 19. September 1881. Großherzogltche- Amtsgericht Gießen __Gebhardt. (6117 Submission. Die zur Erweiterung dr- Frtedhoss zu Lollar erforderliche Ma'-'rerarbe.t, veranschlagt -u JL 815 soll im Sub« missio''sweg nochmal- vergeben werden. Reflectanten beheben de-halb ihre Offenen schriftlich vor dem Ter-nin, Donnerstag den 22. dS. M., Vormittag- 10 Uhr mit der Aufschrift: ,Submission auf Maurerarbeit am Friedhof Lollar-, verschloßen und srantirt bet un- eiazureichen. Bedingungen und Voranschlag können vorher bei dec unterzeichneten Bürgermeisterei eingrseheu werden. Lollar, den 15. Sept. 1881. Großh. Bürgerme sterei Lollar. 6054)_______FuchS___________ Montag den 31. Minder, Morgen« 10 Uhr, tollen auf hiesigem OrtSgencht dic Grundstüde de« Iohaaae^ Weller V. von Wieses Flur 44/43,i 350 Mir. Acker aus dem Fluthgraben, 44 44? 5üo Mir. daselbst, 44 45? 350 Mir. daselbst, 44 46? 769 Mtr. daselbst, 44 47? 294 Mir. daselbst, 44 48? 1056 Mir. daselbst, 44 49.2 1056 Mir. daselbst, 44/50/ 1094 Mtr. daselbst meistbietend versteigert werd n. (Iießen, den 17. Sept 1881. Großd Ortsgericht. 6100)_________________Müller. SienKsg den 20 Seplbr , Vormittag« von 9 bt« 12 Uh und Nach- mitiag« von 2 bt« 5 Ubr, wirb im Saal de« Gasthauses zum Ern- Horn dahier die Versteigerung der zur EoncursmassedesJ Baermanu gehörigen Daaren, Ladenmödel und Ladenuicn,il,en fortgesetzt. Gießen, den 17. September Ibbl. 6090) M. Pilger, ConcurSverwalter. 6045) Erdbeerpflanze», großfe. reichir., ca. 2500 Stück übzugeben. Frankfurter-Straße E. 333. Freitag den 23. ds. Mts., Nachmittags von 2 Uhr an, sollen die mit Ende 1881 lethfälltg werdenden Triebvtertel anderweit auf 6 Jahre verpachtet werden. Zusammenkunft am Schützenhof. Gießen, 17. Sept. 1881. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 6069) A. ©ramm. Dcrltrigmuig von Zimmerarbeit und Steinlieferung. Donnerstag den 22. d. Wts. Vormittags 10 Uhr soll die Reparatur der Eisbrecher an der Gitterbrücke über die Lahn bei Heuchelheim: Zimmerarbeit veranschlagt zu 454 Mark 82 Pfg., sowie die Anlieferung von 180 cbm Unter« baltungSsteine (Hardtstetne) an die Abbruchstellen deS LahnuferS in der Gemarkung Heuchelheim, veranschlagt zu 558 Mark auf Ort und Stelle an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen, den 18. September 1881. Großherzogltche- KretSbauamt Gießer. In Vertretung (6110 __Fa»st, KretSbauaufseher-A-pt. Obll Versteigerung. Donnerstag den 22. dS. M., von Morgen- 9 Uhr an, soll das hiesige Gemetnde Obst, bestehend in Aepfeln und Birnen, versteigert werden. Der Anfang ist am Pfingstweq. Groß-Buseck, den 17. Sept. 1881. Großh. Bürgermeisterei Groß-Buseck. 6099) Wagner. Dienstag den 11. Mlober, Vormittag« 11 Uhr, soll auf hiesigem OrtSgerichl die Hosratthe der Friedrich Graf -rinder, hteroon da« Drittel bt« Wilhelm Graf Flur 34 581 94 Mtr. 6a 10 231 Mtr. Hosratthe am 595 Ao 231 Mir Scheeßhaus, 595' ,o 119 Mir. 34/595 326 Mtr. Hosratthe Gärtchen daselbst mdftbutmb versteigert werden. G:eßrn, den 19. Sept. 1881. Großherzogltche« OrtSgericht. 6106) Muller. Feilgeboteues. Spieler ^ettbücfKnflt, Neue holl. Dollhärioge, do. marinirt, Berliner Rollmopse, Rufs. Sardinen empfiehlt (£. «. Älrfnbenn, 6121)____Seltersweg C 21. Israelitische Gratulationskarten empfiehlt (6003 II. Kuhn» ©rlbbunte Italiener Hühner, prämiert en Stammes, billigst abzugeben bet Postsekrerär Mittler.<6094 Colyer üombaiilotterie 17. unb letzte genebm'gte Ziehung. Zur Ausschmückung des Kirchenschiffes. Geldgew. Hauptgew. Mk. 750«).— :c. baar ohne jeden Abzug. Nur Qciginal- looft versendet ä je 4— tncl fro. Zusendung der amtlichen Gewinnliste der Haupt-Colletteur A. I. Pottgieper i. Cölu Wiederverkäuser erhallen Rabatt. (5697 Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die fällig gewesenen Holzgelder und Communalsteuern können in den ersten 8 Tag«n an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadlkaffe bezahlt werden. Gießen, den 17. September 1881. Der Stadt-Rentmeister: 6068) (Inders. 6119) Die Rechnung der iSrael. ReligtonS-Gemeinde Gießen für 1880 liegt 8 Tage laug aus dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht aller In« tereffenten offen. Gießen, den 20. September 1881. Der Vorstand der israel. Rel.-Gemeinde Gießen. M. Homberger. Lteinkohlen. Gewaschene fleinfrete Nußkohlen, für Füllreguliröfen sowohl wie für sonstige Feuerungen äußerst vortheilhaft, empfiehlt in Ladungen wie auch In einzelnen Eentneru billigst (6107 1. 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Bl. 6113) Mein Geschäft befindet fich von heute an im Jpaufe des Herrn A. K. Worms, Seltersweg 184, neben Herrn Kaufmann E. Fischbach, was ich mich beehre, hiermit ergebenst an;u;eigen. _______________C. Hulmacher. 6098) Hiermit bringen wir zur öffentlichen ftcnnimB, o. ß wir tm En • verständniß mit unseren Agenten, Herren Echternach & Hanstein, in Gießen eine zweite Agentur der Magdeburger Feuerverficherungs-Gesellschaft, Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft, Magdeburger Allgemeine BerficherungS»Ae1ien-Gesell- schaft (für Unfall- und Lebensversicherung), daselbst errichtet und dieselbe dem Kaufmann Herrn Rud. Schlabach in Gießen übertragen hoben. Offenbach a. M. im September 1881. Die General-Agentur E. Berck. C. Hahn. Bezugnehmend auf obige Bekanntmachung empfehlen wir uns zur Vermittlung von Versicherungen für obige Gesellschaften und sind zu weiteren Auskünften gerne bereit. Echternach Haustein. _______________________ Rudolph Schlabach, Ludwigsplatz. Frankfurter Journal. 6116) Abonnements-Bestellungen sowie Insertions-Aufträge werden von der unterzeichneten Agentur gerne entgegen genommen. Der Abonnements- Preis pro Quartal beträgt ins Haus geliefert incl. Trägerlohn «X. 6 75, bei mir abgeholt nur ... . „ 5.50. Das Blatt wird in promptester Weise geliefert und zwar das Abendblatt schon Abends zwischen 7—8 Uhr, die beiden Morgenblätter zwischen 8—9 Uhr Morgens. Außerdtm erhalten die Agentur'Abonnenten als Gratisbeilage das Witzblatt „Schalk" geliefert. Neu eintretende Abonnenten erhalten das Journal bis Ende dieses Monats gratis. Hochachtungsvoll Georg Petri, Seltersiveg, _____________________Mentur des Frankfurter Journals. IDSTEIN. IDSTEIN". Vom Staat subventioniert. Vorkursus: 3- Oktober; Wintersemester: 2. November. Programme kostenlos durch die Direction. (5773 Abonnements Einladung , auf die Berliner Gerichts-Zeitung. 4. Quartal 1881. Man abonnirt bei allen Post-Aemtern Deutschlands, Oesterreichs, der Schweiz rc. für 2 Mark 50 Pf. für das Vierteljahr, in Berlin bei allen Zeitungs - Spediteuren für 2 Mark 40 Pf vierteljährlich, für 80 Pf. monatlich einschließlich des Bringerlohns. 30. Jahrgang. Die Berliner Gerichts-Zeitung, in Berlin wie im ganzen übrigen Deutschland Vorzugs- weis in den gut situirten Kreisen der Beamten, Gutsbesitzer, Kaufleute rc. verbreitet, ist bei ihrer sehr großen Auflage für Znscrate, deren Preis mit 35 Pf. für die 4gespaltene Zeile sehr niedrig gestellt ist, von ganz 6c« deutender Wirksamkeit. Wer sein Accht nicht kennt, hat bin Schaden in tragen! Wer sich vor solchem Schaden an Ehre und Vermögen bewahren will, abonnirc auf die „Berliner GerichtS-Zcitung", die, von den hervorragendsten Berliner Juristen redigirt, bei ihrem niedrigen Abonnementspreis, bei ihrem reichhaltigen belehrenden und unterhaltenden Inhalte in keinem deutschen Haushalte fehlen sollte. 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Kasienöffnung 7 Uhr Anfang 8 Uhr. Grabschriften werden dauerhaft neuoergoldet zu den billigsten Preisen. JL P. Ritsert. Vergolder, 4254)Wallthor A. 156. Geld CourS. 20-Francs-Stücke. . . do. in Vs . Englische Souoereigns . Russische Imperiales Holländische fl. 10-Stücke Ducaten...... Dollars in Gold . . . vH 4- 16 21-25 16 18-22 20 38-43 16 71-76 16 72-76 9 61-66 4 22-25 verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. flr. 219 voresar Algie Die Unruhen mhange zu stehen Men zu Reactionet Die allgemeine §rh durch den „Glaubens weiß auf türkische Ei !igten europäischen 9 Frankreich stark e In Algier tf M es für das Klü 'n vollem Äusstande ZuccurS. Eine Coo! Ltämmen ist bereits ter Araber, fehlt ei iich, weil ste in gerii lagt haben, an einz ton Zusuhren abgesö Unfällen aber alle slldjtig, bei dem der tie sranzöstschen Tru) LtlMkui>gen abzusei sm Gewinn des eni !»doch erst in Jahr> In Tripolis so daß es ka Mtigen friegtril W Kankreich voll ( * daran zu denke ^men hübe, um b WMm Mbßer Frankreich nnu: ** MSchtl bekamen, zu Fittich (ei d,r jüng gf «B Ali Wion in dürste | hl1* etlnmtt L7l,an,W'n 9i fc| u"b für die s LsL W'.. alg » C X ki llen L sw !« Cj S ? !v bleut Ach' .^nn et 7