h Settel. W ntto 30 n5d)|ht Z,i, in, Dirtdot. klUjfltH um 3, 3 und Zungen, bette !• ®oBrrie 30^ die Hülste. rbene WohlwvLn BorfleOungm. barst. den, im Hand: uch ihren, rottnldit r; Kleidermachmn. >tz A. A. sbursche ßtiud)i, te irtmann, Neun^i oes VtenftmatLei und in allen W auf fofort Ml ieb. b§. Äl. w Freunden iRiihl. beilich nW* btt :xxxx> SS^ Such»'11' sE- u8lti^"’;r" beVbb$L-/ ansport üUer tSEN Dienstag den 18. Oktober 1881 -rr. ‘21‘2 elfter euer AllM- in) Amtsblatt für itn Kreis Gießen ’«***•«: «chnlstraße B. 1K ftrri« DtrrtHiäbrfi* 2 War» 20 Pf. mit Bringettobn. Durch bie Post bezogen vierteljthrlich 2 IRarf 50 PI. den, bet den Stellvertretungen deS flietfen Vaters und btt Erfüllung dtr eigenen großen Pflichten, sahen alt in ihm den energ schen deutschen Mann, bewußt seiner Kraft und würdig der Kaserkrone, die dereinst sein Haupt schmücken soll. De» Kronprinzen Auftreten, seine Eigenschaften der Leutseligkeit und Herzlichkeit, hat die Brücke über den Main schlagen helfen, indem er die Herztn der Lüddtuischtn im Fluge gewann. Nicht nur den Prtußen, sondern auch den Bayern galt er als „Unser Fr tz", und da» Vertrauen zum Kron, prinzen zeichnet nicht- bester, alS jene Antwort eines einfachen bayerischen Soldaten, zu dem der Kronprinz nach Weißenburg sagte, eS sei diksml bester gegangen al» 1866: „Herr Kto- Prinz, hätten Sie uns damals gesuhlt, da hätten die sakrischen Preußen die schönsten Prügel bekommen!" Heute erinnert sich ganz Deutschland daran, daß dem Kronprinzen auch bei dem Einigungs. werke des Reiches ein großes Verdttnst gebührt; heute geb er f en wir auch der Arbeiten des „Truppen-Jrspectors" ron Süddtutschland, sowie endlich der Förderungen, welche er weiten deutschen Eulturgebieten aU Protektor und Gönner nach Krä'ten zu Tbeil traben läßt, und darum rufen wir aus vollem Herzen unfern Glückwunsch zum Gtburtslagssestr des tapferen Hohenzollern und deutschen Kronprinzen, den Gott auch ferner schützen möge! Zum (Geburtstage des deutschen Slronprinjen. (18. Oktober 1881). Nr. 24 des Reichs-Gesetzblatts, auSgcgcben den 10. l. M., enthält (Nr. 1448 ) Verortnui g, bi treffend be Einberufung deS Bundi Sraths Vom 7. Cflober 1881. Gießen, den 15. Oktober 1881. Großherzogliche- Kreisamt Gieß,n. Dr. Boekmann. Kronprinz Friedrich Wilhelm Nikolaus Karl, 1831 geboren, feiert deute den fünfzigsten Geburtstag, und wahrlich, trenn auch nur als Srinne. k rungstag an die reichen Thaten feine« Seien«, er wäre wohl berichtigt zu einer glänzenden Feier. $n der That hatte man in der Armee bit Absicht, k den Tag besonders zu feiern, aber der Kronprinz l eß selbst den Regimenter», welche tr commaidirt, weil sie seinen Namen tragen, erklä-en, daß er en 'brfzigsten Geburtstag still im Kreise seiner Familie zu verleben wünsche- Dieser Entschluß zeigt uns den Kronprinzen in feu ern höchsten Rubme, der tbm allltiiig gespendet wird, als Musterbild eine- deutschen Fam lienvattrS^ Leine hohe Gemahlin, begabt mit jenem hohen Familiensinn, der Qnglanb rhrt, ist gleich dem Kronprinzen bemüht gn Eu fuüunfl feiner Pflichten; überall ist er der Liebling des Dolkes „m Waffen und ohne Waffen; er gilt nicht nur als (in Eroberer im Kriege, er erooen rascher ur.b leichter die Herzen. Aber wenn der Pflicht K^ugt 'st, eut er beim, und dieses einfache kronprtnzliche Heim illustrirttrefflich die -et» hauptung: ,2Bo ist es schöner als im Kreise der Fam lie?^ Im Schooße der gamtlit friert der Kronprinz den Tag, cn dem frm Leben ein halbes Jahrhundert vollendet. Mit diesem Säculum ist der Name des ältesten Sohnes des ersten deutschen Kaisers innig verknüpft; er war nicht rnr Augenzeuge jener großen historischen Mo- ente, welche Teut'chlands Politik unter Führung der Hohenzollern in ruhmvolle Bahnen lenkten, er hat dieie Momente ei ringen und schaffen helfen; denn Friedrich Wilhelm war ackzt dnn Kaiser ter eifrigste und biste Berufssoldat und seinen Aeldmarschallstab bat er sich auf den Schlachtfeldern verdenk. Vor Wien und vor Paris, bei t im berühmten Flankenmarsch der kronprin,lachen Armee nach Chlum m b btr Begegnung mit bem Kaiser auf betn Schlachtf-lbe von Königgrätz, von Weißen- barg unb Wörth biS zum Friedei sschluß, überall tritt ber^deutsche Kronprinz mb nicht allein als Sproffe des HohenzollernhauseS, als -Lohn eines btrühm- t- DiejiIngen Eiawodntr von Gießen, welche Tauben halten, wideii hiermit aufgefor'ert dieselbe > ohne Ausnahme vom 18. Oktober bl- 14. November!. I. bei Meidung der in Art. 79 deS FeldstrafgesetzeS vorbestimmten Strafe in den Lchläz-n eingesp-rrt zu Hilten. Gießen, den 17. Oki ober 1881 Großherzoglicht Polizetverwnltung Gießen Fresenius. __ Betreffend: Die Führung der Handel-, unb Genoff nichafts.Register. Dießen, den 15. Oktober 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die CSroßbcrzvglicben -Sürgermeist-reien des Amtügerichtsbezirks Gießen. Zufolge Ersuchen- re« Großherzogl'chen An'Sger.chtS Gießen loibem u>'t Sie auf, biefer Behörde balbwst mitmtheilen, ob sich in Ihren (Stiuit ben Äcöofitnfcb.ftcn (Sonfum*, Spar-rc.-V-retne) pebiltct baden. t ... , , . •Äud) find die noch rückständigen Tag«buch- Au-züge über den AL- unb Zugang der D werbe im III. Quartal c. dorthin e.nzusenden. Dr. Boekmann. __ Deutschland. Darmstadt, 15. Oktober. Se. Söwgl. Hoheit der Großherzog wud morgen von Schloß Hmterrch in Tyrcl hier wieder eintreffen und am 19. ds. den Landtag eröffnen. m Darwftadl, 16. Oktober. In dem Hauptvoranschlag der Staats Einnahmen ur.b -Ausgaben des Großherzogthurns tn btr Finanzperiode 1882 85, welche ben Ständen bei der bevorstehenden Eröffnung des 24. Landtags zugehen wird und :m Truck bereits »orliegt. nd als Einnahme aus Hol- von ben unter Verwaltung der Baubehörden stehenden Ka-neraldomänen, entgegen dem vorigen Budgetansah von 80,(00 nur 50,000 JL jährlich vorgesehen. Hach den dem Haupteoranschlag beigegebenen Erläuterungen, welche n ihrer neuen Anordnung die iledcrnchtlichke't des gesammlen Materia s in bedeutender Weise fördern, beruht der Minderanschlag für Holz nicht allein aur den billigen Holzpreisen, sondern auch baraur, daß in '§olge der Beschwerden wegen der Rheinregulirung während der letzten zwei Jahre neue Weiden- Pflanzungen rur ausnahmsweise und da angelegt worden und, wo sie zum Schutze der Uier unbedingt erforderlich waren. Tie (Annahmen aus Hol; betruaen noch tn 1879 80 61,500 unb in 188081 JL 56,600, so bap für b't nddnitn Jahre nur auf ben Turchschnittsenrag von 50,000 vK. pro Jahr gerechnet werden kann. Als Ein- nähme aus (*ta§, welche besonderer Mtterungsverhältnisse wegen im Jahre 1879/80 mir 23,000 unb in 188031 nur 29,000 JL betrug ftnb tn dem neuen Haupi- Doran'chlag roteber 37,000 JL jährlich vorgesehen worben. Würbe aber — wie bie ,u biesem Poüen gegebenen Erläuterungen aussührm — bem Verlangen von Beschwerbe- sührern wegen der Rheinregulirungen in Beweff der Befragung ber Weibenpslanzungm Betreffeiib: Die Beseitigung dürrer Bäume in Feld unb Gärten. Dießen, am 13. Oktober 1881. Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen an die (9rofhcri»nlid)eii iSürflcrmriftcrcien, bezickurtgöwclsc bic Lokalpolizeibeamten bcS ftrened. Dir Obstbausetlion des Gartenbauverein- »u Darmstadt bat darauf aufmerksam gewacht, daß die in Felbern unb Gärten zahlreich vorbanden i abgestorbenen Däner t einti Menge btr Garten, unb Feldwirtbschast schädlichen Infekten zur Bruistätte bienen unb baher deren sch'eunige Wtgrauuiung au« Albern unb Gärten im la!>lwirtbfchastlichen Inten sie geboten s-i. Es bat unS darauf h'n Grvßher'vgl.chi s Ministerium beS Innern unb btr Iisti, angt« wiestn, in gctigntltr Weist auf bi» balbigt Beseitigung btr dürren Bäumt in Ftlb unb ®arttn bin zuwirken. . Indem wir Ihnen zunächst antmpfthlti . die Sigenthümer solcher dürren Bäume auf gütlichem Wege (insbesondere bu-ch Belehrung u6tr btn intflebcnbtn Schaden) zu bei en Besiitiaung zu veranlassen, (eben wir längstens binnen drei Wochen Ihrem Belicht nach ^ernebmung de- Demem era darüber eutaeaen, cb Sie zur Beleittgung der fraglichen dürren Bäume den Erlaß ein6 besonderen Polizei Regl ment- auf Grund be- Art. «h ber ttrnS. Ordnung, in welchem Falle Sie auch Vorschläge über den Inhalt diese- Rrglemei t« machen wollen, oder einzeln'r Polizeibefehle gegta fäumtge Grundbesitzer auf Grund deS Art. 80 der Kreis.Ordnung beantragen. Letzteren Falles müßten die Namen der Grundbesitzer, deren bezügliche Grundstücke nach Flur mb Rümmer, sowie bie zu entfernenden bürrtn Bäume nach Zahl unb Art angegeben werden. . , - . . Der Großherzoglicheu Polizeiverwcltnng Gießen bleibt überlafftn, auf Grund des Art- 56. pos. 1 unb 3 btr L-täbte-Ordnung bas Getiqn tt ror< nckehrtn- Vf- Boekmann.__ Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. y ■■■ 11 -w1 ■ — nachgegeben, so würde nicht nur die Einnahme aus Holz schwinden, sondern es würde auch der Ertrag aus Gras, welches im Schutz der Weidenpflanzungen gedeiht und ohne dieselben nicht aufkommt, wesentlich geringer werden. Der Ertrag der Flscherei während der kommenden Finanzperiode ist auf jährlich 12 000 JL veranschlagt. Es wirb dazu bemerkt, daß zwar in jüngster Zeit in Folge des Fts chereigesetzes mehrfach Pachtverträge für Fischereien gekündet worden sind und bei versuchter Neuversteigerung bedeutend geringere Gebote eingelegt wurden, daß aoer zu erwarten steht, daß demnächst höhere Erlöse aus den Fischereien erzielt werden, wenn das neue Gesetz in volle Wirksamkeit getreten sein wird. Es ist deßhalb die Absicht, mit der Verpachtung der frei gewordenen Fischereiloose, für welche zu niedrige Gebote eingelegt wurden, vorerst einzuhalten. ' Berlin, 15. Oktober. Die „Nordd. Allg. Ztq." erklärt, das von Jörg in den historisch-politischen Blättern dem Reichskanzler untergeschobene Wort an den Kultusminister v. Pultkamer: Schaffen Sie mir den Cultur- kampf vom Halse, sei vollständig aus der Luft gegriffen und einer Dementi' rung gar nicht werth. — In Folge orkanartigen Sturmes in gestriger Nacht stad sehr viele oberirdische Leitungen gestört. Mit sämmtlichen wichtigeren Plätzen Deutsch, lands besteht jedoch durch dle unterirdischen Kabel Verbindung, mit Ausnahme von München. (In Bayern bestehen keine unterirdischen Leitungen). Von außerdeutschen großen Plätzen ist Paris, Wien, Prag, Warschau und Riga zu erreichen, London nicht. Bonn, 15. Oktober. Dem Grneral-Feldmarschall Herwarth von Bit- tenscld wurde aus Anlaß seines 70jährigen Dienstjubtläums gestern Abend vom hiesigen Kriegerveretn ein Fackelzug dargebracht. Leipzig, 15. Oktober. Hochvcrrathsproceß gegen Breuder und Ge- i «offen. In der heutigen Verhandlung des Reichsgerichts wurde die Beweisaufnahme zu Ende geführt. Von den Aussagen der weiter vernommenen Zeugm waren namentlich diejenigen mehrerer Unteciuchungsgefangener, welche sich mit den Angeklagten gemeinschaftlich in der Untersuchungshaft befanden, belastend. Die erwähnten Zeugen bekundeten, daß die Angeklagten ihnen com- promttttrende Mitthetlungen gemacht hätten. Die Angeklagten leugneten und behaupteten, daß jene Zeugen bestochen worden seien. Am Montag beginnen die Plaidoyers. Karlsruhe, 15. Oktober. Die Generalsynode hat in dec heutigen Sitzung mit 39 gegen 17 Stimmen das Gesetz, betr. die Pfacrwahl, angenommen, in welchem festgesetzt wird, daß bei mangelnder Bewerbung der Großherzog die Stelle besetzt und daß von den jährlich verfügbaren Wahl-Pfarreien der Großherzog 5 derselben auf 6 Jahre besetzen kann, nach deren Ablauf Besetzung durch Wahl auf 10 Jahre stattfinden soll. In threr gestrigen Abend- sitzung hatte die Generalsynode den von der Minorität auf Alternirung gestellten Antrag abgel-hnt. Baden-Baden, 15. Oktober. Se. Maj. der Kaiser empfing heute den Statthalter Feldmarschall v. Manteuffel aus Straßburg in Audienz. Hamburg, 15. Oktober. In Folge heftigen Sturmes und eingetretener Sturmfluth sind die in der Nähe des HafenS uns an den Fleeten bele- genen Straßen überschwemmt, die Paffage ist vielfach gehemmt und viele Keller stehen voll Waffer. Der Schaden ist erheblich. Verluste an Menschenleben sind bis jetzt nicht zu beklagen. Bremen, 15. Oktober. Die Rettungsstation Cuxhaven der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger meldet: Am 15. Oktober von der deutschen Tjalk „Martha", Capttän Siemers, mit Petroleum von Bremen nach Hamburg bestimmt, bet Duhnen gestrandet, 2 Personen gerettet durch das Rettungsboot „Ernst Merck" der Station Duhnen. Das Schiff unter Waffer. Die Rettungsstation Spiekeroog meldet: Am 15. Oktober von der deutschen Kuff „Frau Gretje", Capttän Büschen, gestrandet an der Südseite von Spiekeroog, mit Roggen von Leer nach Mariensiel bestimmt; 2 Personen gerettet durch das Rettungsboot „Aurich" der Station Spiekeroog; Sturm aus NW. mit Regen und Hagel, Boot 6 Stunden unterwegs. Der Lootsen-Commandeur Gräfenhain aus Enden meldet: In der Nacht vom 14. zum 15. Oktober ist der königliche Dampfbagger unterhalb der Emder Rhede gesunken. 6 Mann ertrunken, 2 Mann durch das Rettungsboot der Station Nefferland gerettet. Der Lootsen-Commandeur v. Krohn in Wilhelmshaven meldet: Das Rettungsboot „Bonn" der Station Wilhelmshaven rettete 14 Personen von den Oberahn'schen Feldern; 7 Personen sind die letzte Nrcht ertrunken. Sturm aus NW. Die Rettungsstation Horumersiel meldet: Am 15. Oktober von der deutschen Tjalk „Tina Margarethe", Capttän Reemts, gestrandet auf Horu- mersieler Rhede, leer von Horumersiel nach dem Ems-Kanal bestimmt; 2 Personen gerettet durch daS Rettungsboot „Vegesack" der Station Horumersiel. Sturm aus W. mit Hagel. Boot 6 Stunden unterwegs. Straßburg, 15. Oktober. Der Statthalter, General-F-ldmarschall v. Manteuffel, hat sich heute Vormittag, vom Oberst v. Strantz und von dem Chef deS Generalstabs des 15. Armee-Corps, Obeist v. Winterfeld, begleitet, zu Sr. Maj. dem Kaiser nach Baden-Baden begeben und kehrt von dort heute Abend wieder hierher zurück. Arankreich. Paris, 15. Oktober. Die „Agence Havas" veröffentlicht eine Mit- thetlung, in welcher wiederholt erklärt wirb, daß der französische Botschafter in Berlin, Gras de Saint Ballier, nicht die Absicht habe, gegenwärtig seine Entlaffung zu nehmen. England. London, 15. Oktober. Oie Agitation in Irland tst im Zunehmen. Versammlungen der Landliga in Dublin, Limerick und anderen Städten erklärten, sie würden keine Pacht zahlen, so lange Parnell verhaftet sei. — Gestern wüthete rin fürchterlicher Sturm in ganz England. Derselbe verursachte enormen Schaden und eine Menge Schiffbrüche an der Küste. Viele Personen wurden theils getödtet, thetls verletzt, die Telegrapdenleitungen größtentheils zerstört. Der Verkehr mit den Provinzen und dem Auslande tst thetlwetse unterbrochen. Dublin, 14. Oktober. Sexton, Deputtrter der Grafschaft Sligo, und Quinn, Secrrtär der Landliga, sind heute Nachmittag verhaftet worden. Man erwartet noch weitere Verh ftung-n. Dublin, 15. Oktober. Die offizielle Zeitung veröffentlichte gestern Abend eine Proklamation, in welcher jede Form der Einschüchterung, sei es um Entrichtung des - Pachtge ldes zu verhindern, >ei es um Unterthancn der Königin zu nöthigen, sich der Landliga anzuschließen, sei es um Jemand zu hindern, etwas zu thun, wozu er gesetzlich berechtigt ist, für eine ungesetzliche und verbrecherische Handlung erk.ärt und jede Person, welche sich solcher Handlungen schuldig machen sollte, mit Verhaftung und Gefängniß bedrobt wird. — John Dillon, Mitglied des Parlam.-nts, ift heule Nachmittag 4 Uhr verhaftet und nach dem Gefängniß von Kilmainham abgeführt worden. Der Deputirte für Rosrornmo». O'Kelly, und der Redacteur des Journals „United Jrishmen", Ovrien, sind ebenfalls verhaftet worden. Verhaftungsbefehle sind ferner gegen den Deputirten für Queens County, Arthur O'Connoe, und gegen den Depa- Nrten für Wexford, Healy, erlassen worden. Letzterer ift jedoch rechtzeitig von seinen Freunden gewarnt worden und hat feine Reife nach Dublin nicht fortgesetzt. Italien. Rom, 15. Oktober. I n Laufe des gestrigen Tages besuchten etwa 1000 Pilger gruppenweise ba§ Grab Pias IX. unb legten daselbst prachtvolle Kränze nieder. Eine Unordnung ist nirgends vorgrkommen. Die antiklerikalen Kreise haben den Anordnungen der Behörde Folge geleistet und die Legung des Grundsteins für das Denkmal Gioroano Bruno's auf einen geeigneteren Zeitpunkt verschoben. Men. Bombay, 15. Oktbr. Telegramm des „Reuter'schen Bureaus: AuS Mesh-d hier eingegangenen Nachrichten zufolge ist H-rat von den von Turke, stan her vorrückenden Truppen des Emir besetzt worden. Das Gros der eng- lisch-n Armee in Süd-Afghanistan Hit sich zurückgezogen; nur eine Brigade ist in Quetta geblieben. Afrika. Konstantine, 14. Oktober. In dem Bezirke von Ain Mltlah sind durch eine Wafferhose große Verwüstungen angerichtet worden; gegen 65 Personen sind dabei um's Leben gekommen. Amerika. New-N^rk, 15. Oktober. Nachrichten auS Peru zufolge haben die dem Expräsidenten Pierola treu gebliebenen Truppen nunmehr den Präsidenten Culderon anerkannt. Man glaubt, daß diese Thatsache die Anerkennung Sil» deron's auch von Seiten derjenigen Regierungen zur Folge haben wird, die dieselbe bisher verweigerten und daß auch die Friedensvrrhandlungen zwischen Chili und Peru nunmehr eröffnet werden körnen. Washington, 15. Oktober. Guftem wurde gestern dem Gericht unter der Anklage der Ermordung Garfields vorgeführt. Der Angeklagte bekannte sich nicht schuldig. Der Gerichtshof bewilligte auf Antrag des Ver- theidigess Vertagung der Verhandlung, welche auf den 7. November anberaumt wurde. Washington, 15. Oktober. Der deutsche Gesandte v. Schlözer ist von dem ^Präsidenten Arthur in Audienz empfangen worden und drückte demselben das Beileid des deutschen Kaisers, des Kronprinzen und des Fürsten Bismarck anläßlich des Todes des Präsidenten Garfield aus. — Die französischen und die deutschen Gäste, welche zur Theilnahme an den Festlichkeiten in Aorktown hier eingetroffen sind, wurden gestern auf dem Capitole von dem Präsidenten Arthur und Richtern des obersten Gerichtshofs und bürgerlichen und militärischen Notabilitäten empfangen und begaben sich darauf zu dem Senat, welcher seine Sitzung suspendirte. Später fand das zu Ehren bnr Familie Steucen veranstaltete Diner statt. Am Abend waren die Häuser der Stadt festlich illuminirt. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr Korrespondenz-Bureau. Baden-Baden, 16. Oktober. Se. Maj der Kaiser speiste gestern und heute nut Ihrer Maj. der Kaiserin allem. Ueber die Abreise deS Krise:- von hier sind noch keine Bestimmungen getroffen. Karlsruhe, 16. Oktober. Die hiesige Kunst- und Kunstgewerbe-Aus- stellung wurde heute von dem Erbgroßherzog geschloffen. Wien, 16. Oktober. Der Statthalter von Mähren, Frhr. v. Korb- Weidenheim, ist gestern in Brünn während der Theatervorstellung, der er beiwohnte, in Folge eines Herzschlages gestorben. Zara, 16. Oktober. Die Landwehr-Affentirung ist in 14 Gemeinden des Bezirks Cattaro ohne Schwierigkeiten durchgeführt. Madrid, 16. Oktober. Die parlamentarische G.mppe der ehemaligen Republikaner, darunter der frühere Minister Becerra und mehrere andere hervorragende Persönlichkeiten cu8 der Revolutionszeit, haben erklärt, die liberale Monarchie anzunehmen. Lokales. Gießen, 17. Oktober. Herr Dr. Gutfleisch sprach gestern Mittag in Nidda im Gasthofe „zur Traube" zu den Wählern. Um 3 Uhr wurde die sehr zahlreiche besuchte Versammlung durch Herrn Kaufmann I. Jost mit kurzen einleitenden Worten eröffnet und sodann Herr Stadtrerner Mantel zum Vorsitzender erwählt. Dieser ertheilte hierauf Herrn Dr. Gut fleisch das Wort zum Vortrage. In bewährter glänzender Weise entwickelte Redner fein Programm, den allseitigsten Beifall erntend. Die Versammlung sprach sich mit der Candidatur Guts lei sch einverstanden und trennte sich mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf unfern Heldenkaiser. — Abend- vereinigte sich wiederum eine zahlreiche Versamm ung in Lick im Saale des Herrn Glöckner. Herr Bürgermeister Walz eröffnete die Versammlung und sprach auch hier Herr Dr. Gutfleisch unter dem lebhaftesten Beifall der Zuhörer. — Ein eigen; thümlicher Zufall (?) wollte es, daß gestern Mittag zu gleicher Zeit, wo Herr Dr. Gut- sletsch in Nidda sprach, ebendaselbst in der „Ludwigshalle" eine Vertrauensmänner- Versammlung für die Eandidatur des Freiherrn von Rabenau tagte. Freiherr von Rabenau wohnte dieser Versammlung bei. Was verhandelt wurde, entzieht sich unserer Wahrnehmung. Interessant war es, zu seben, wie die beiden Hernn Candidalen in gemeinschaftlichem Coupee von Gießen nach Nidda reisten. — Der am Samstag inhastirte Hausbmsche eines hiesigen Bäckers hat bei seinem Dienstherrn Unterschlagungen im Betrage von ca. 100 JL verübt. — In der Nacht vom Samstag >um Sonntag wurden eine große Anzahl Wahlaufrufe der socialdemokratlschen Partei in der Stadt oertbeilt. Man sand dieselben am Morgen in den Hausfluren und zwischen Hausthüren vor. — Ein Bauersmann, welcher gestern Mittag em Pferd zur Stadt bringen wollte, wurde von diesem so erheblich in's Gesicht getreten, daß er in die Klinik verbracht werden mußte. Vermischte-. Krofdorf, 17. Oktober Ein der Brandstiftung verdächtiger Bursche ist am Samstng in Wetzlar verhofret worden. Derselbe ist rin geborener Krosdorfer, treibt sich aber scbon längere Zeit außerhalb Krofdorf vagabundire-.d herum. Er ist nach Wetzlar gekommen und har gesagt in Krofdorf brenne es bei Dem und Dem. Da er der Polizei verdächtig vorkam, wurde er sofort festgenommen. Das F?uer war in nächster Nähe von der Eltern- Wohnung des Burschen ausgebrochen Wahrscheinlich sollten diese dadurch auch beschädigt werden. Witten, 9. Oktober. Ein Diebstahl, der unter Umständen sehr verhängnißvoll werden dürfte, ist hier vor einigen Tagen verübt worden. Der königl. AmtSanwalt macht nämlich Folgendes bekannt: „Dem Kaufmann Wilhelm Hummrich ist aus dem Hausflur eine Seite (güt al< «"*« Zn btt Wall Wnaten J»« sich R-g-n--§'dk o fchlag-a 'M wek„ «Kbt ändern refP- da Stoffs gttutei, 14- £ stwch, kapt- 6- W tin Vttmrn abgegange 6823) & laß lie Wahlen len 27. Okto um 10 Uhr $ot stiessen wird, 's Erster Wahlhezii Nr. - jrotiter Wahlbe bis 1! dritter Wahlbez und I Netter Wahlbez 40 un ,Ünfter Wahlbez Als Wahle im I. Bezirk: B „ll. „ „HL „ ? -- ii 98 @to8 der eng» it eine SBrigibe i! eeutifeeilAm 6p e hiben wirb, hi )inbluigen jiilj-. estern bem Der ingtfluh jf äntrag bei Set' 7. Nooeniber mV das das tie das das i »in Mlilab H 'tn; gegen 65 P.,. alte RathhauS, SchulhauS in der alte Realschule, SchulbauS in der für II Koblcnkaften, Aüblcn löffel, Ltocbciscn empfiehtt bis 184. Wahlbezirk die Bewohner und Litr. C. Wahlbezirk die Bewohner 40 und Litr. D. Wahlbezirk die Bewohner II Brgrinstr. Stadtv. II Wilhelm Seibert, Marklsiraße. Nr. 41 an. Wahlbezirk die Bewohner der Gebäude mit Litr. B. 1 eröffnet habe. Indem ich gute und billige Bedienung zusichere, bitte um geneigten Zuspruch. Schlözer ist non bir selben das Seileid d.'- anläßlich des lodei eutschen Gäste, wdi' i sind, wurden gdtr* obersten Gerichl^."- ) begabtn sich barJ- b baS iu §bren bi it HMr her Stett M gtlr. Steife bei Sch- Feilgebotenes. 6S01) Eine feine Garnitur schwarz polirter Möbel, bcstebend in 1 Couseusc unb 6 Polstersmblen mit radier Schnitzerei, hochfeinem gravirtem Tisch nebst Oval-, spiegel äußerst billig. Coseuse und Stühle sind mit braunem Plüsch bezogen. Hegen- u. ttinleriiiiiiilel empfiehlt in größter Auswahl und gu den billigsten Preisen Fünfter AIS Wahlcommissäre resp. deren Stellvertreter sind ernannt: Hochachtungsvoll Carl Hosch Gießen, Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A Bromm. Bekanntmachung. 6823) ES wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, raß die Wahlen zum Reichstage im ganzen Reiche Donnerstag den 27. Oktober 18S1 stattfinden und daß die Wahlhandlung um 10 Uhr Vormittags beginnt und um 6 Uhr Nachmittags geschlossen wird. Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Wahlbezirke: Erster Wahlbezirk die Bewohner der Gebäude mit Litr. A. von reu, W * Ä’j’ tjlelluiig. bet «* | i|i in 14 :uppe btt 4«** wehrtre anbt« ; n erklärt, bie l** Damenkleiderstoffe in den neuesten DcsfinS und allen Farben empfiehlt billigst .-S'-O ®“ ®“6" alte Jatniegel verkauft (6791) Fr Müller II. flefcfjiifts = Eröffnung. 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Bertram’schen Fabrik nebst allen Terrains und Zubehörungen, der ehemals Brumder’schen Fabrik „ „ ,, „ ,, der ehemals Schirding’schen Fabrik „ „ ,, ,, ,, den ehemals Ohl’schen Terrains „ „ ,, ,, ,, ferner ausserdem noch auf der ehemals Heimpel’schen Fabrik nebst allen Terrains und Zubehörungen I zur zweiten wirksamen Stelle, unmittel- der ehemals Blin & Bloch’schen Fabrik „ „ „ „ „ l bar hinter 189,000 Mark. Diese Anleihe wird in Partial-Obligationen ä Mk. 500 und ä Mk. 800 eingetheilt, welche ZIÄ G pCte zur ersten wirksamen Stelle verzinslich und mit einer Prämie von 3 pCt., somit zu 103 innerhalb 33 Jahren durch jährliche Auslosungen rückzahlbar sind. I>ie Zinsen und verloosten Obligationen sind äusser an der Geseilschaftskasse zu Bischweller noch zu Berlin zahlbar gestellt. . . . Es wird die Coursnotirung dieser Obligationen in Berlin beantragt werden. Diese Obligationen-Anlethc wird in der Weise zur Zeichnung gebracht, dass den Herren Actionären unserer Gesellschaft ein Vorzugsrecht eiifgeräumt wird und deren Zeichnungen in erster Linie berücksichtigt werden bei Ueberzeichnung tritt Reduction pro rata des angemeldeten Actien-Besitzes ein. Für den Fall, dass von den Herren Actionären nicht der ganze Betrag der Anleihe angemeldet würde, sollen auch Zeichnungen von Dritten berücksichtigt werden und wird die Repartirung alsdann in der Weise erfolgen, dass zuerst die Anmeldungen der Herren Aclionäre voll berücksichtigt und die übrigen aber insoweit erforderlich reducirt werden. Die Zeichnungen werden von heute bis zum 20. ds. Mts. zum CoUTSC vom US* g pCle entgegen genommen bei der Gesellschaftskasse zu Bischweiler, der Bank von Elsass und Lothringen, Strassburg i. E. der Vereinsbank zu Berlin. Bei der Zeichnung sind 10 pCt. des gezeichneten Betrags als Caulion zu deponiren, welche bei der Zuteilung verrechnet werden. Die Herren Actionäre belieben ihre Actien einzusenden oder sich über deren Besitz unter Einsendung des Nummern-Verzeichnisses auszuweisen. Die Bezahlung und Abnahme der Stücke hat bis Ende des Monats zu erfolgen. Laufende Stückzinsen werden durch Kürzung an dem zu zahlenden Betrage bis 31. Dezember 1881 vergütet, von wo ab die Obligationen zinstragend gestellt sind. BISCHWEILER, den 12. Oktober 1881. Elsässische Wollmanuf actur. 6802) Bermiethungen. 6820) Ein kleines Logis im mittleren Stock zu verrniethen. Schreiner Lenz. 6809) Möblirtes Zimmer. Christian Rühl, Walltbwstraße. 6813) Ein rnöblirtes Zimmer zu oers miethen. K Timon, Bahnhofstraße. 6814) kleines Familtenlogis zu ver- miethen. Sonnenstraße B. 106. 6819) Eine freundliche Farnüienwohnung von 3—4 Zimmern zu vei miethen und alsbald beziehbar. Neustadt D. 204. '6821) In^unmittelbarer Nähe bcr Aula freundliche Zimmer im Voiderhause des Hrn. Eul er, Ludwigstraße. 6629) Der Nebenbau des v ,'tlip» stein'scheu Hauses,6Zimmer, 3 Kammern, ist sofort zu vermietheu. 6481) Der untern Stock, 5 Zuumer nebst Zubehör, zu verrnicth''n. _____________________Voui^JBc r seh.__ 6651) Zwei schon möblirte, inernander- geheude Zimmer, die von zwei Herrn bewohnt werden können, nicht weit von Aula und Anatomie entfernt, zu verrniethen. Kennel, Niegelpsad• 6487) Ein möbl. Zimme. zu vermictben. Lindenplatz 244 6471) Der 3. Stock, 3 Zimmer, Kabinet und Küche tn abgeschlossenem Eoriidor, und Zubehör gleich beziehbar. Friedrich Heft, Lahnstraße. 6459) Eine freundliche P■*. Ploch. 5122) Eme schöne Familienwohnung an eine ruhige Familie zu vermietheu bei ($hr. Lony, Bierbrauerei.^ 4005) Zwei gut möblirte Zimmer zu vermietheu. M. Weiftbacker. 6730) Zwet gut möblirte Zimmer zu vermietheu. E Eichenbern. 6737) In meinem neuen Hause in der Lindeugasse ist der zweite Stock, bestehend aus 5 Zimmern, Küche nebst Zubehör, ui vermietheu. Statt Port, Lindeng. 229 Der Aufelcittsratli. (6822 Die iraucriitien Hinterbliebenen geb. Schm dt, sagen hierdurch den hczlichsten Dank Gießen, den 17. Oktober 1881. Danksagung Für die bewiesene Tbeilnahme bei Der Beerdigung unserer unvergeßlichen Gattin und Mutter Margaretha Mahler, Akademischer Wnngiierem. Die regelmäßigen Proben des Vereins werden in diesem Semester Montags und Donnerstags von 7 — 9 Uhr Abends statlfinden und am Montag den 24* d. Mts. beginnen. Anmeldungen neuer Mitglieder nimmt der akademische Musikdirektor sowohl tn seiner Wohnung (Nordanlage H67) von 8—9 Uhr früh, als auch an den Probeabenden in der kleinen Aula entgegen. 6815) Der Vorstand. 6750) Ein in der Anfertigung von Puppen gewandtes Mädchen gesucht. Von mem ? sagt die Exped ds. Bl. NachItalien! 6818) Eine Familie, welche sich Anfangs Nov.mber nach Neapel behebt, sucht bet vollständig freier Station u Reis-entsch. emeu Mehrer für ihre 8- u. 11jährigen Knaben. Offerten sub M. 6. A. mit Eop. des Maturitäts- und wenn mögl- Un'vers - Zeugnissen postlagernd^Franrfurt a. M. Noch einige Stotternde nimmt im Cursus aus 16752 Feuerstein, Canzl iderg 66, b. Noll. 6758) Meerrettin kaust Frau Ötscher, Müblgasse D. 84. Bestellungen ;um Krout- fchneiden bitte in meiner Wodnung, Brandgasse im Nage l'schen Hinterdause, gef. aufgeben zu wollen. (6803) Job. Balser. 6808) E n braver und zuverlässiger Bursche mit guten Zeugnissen wird als Kutscher gesucht im Darmstädter Haus. 6785) Ein Hausburjche gesucht, der gle ch eintreten kann. _ F. W. Hartmann, Neustadt 6817) Ein erfahrenes, m t guten Zeug- n ssen versehenes Dienstmädchen wird fo; fort geincht. -Uicenstr 104, N>bengebäude. Nicht m übersehen! Wäsche zum Bügeln wird angenommen. Herrn^Hemden ä Stück 6 Herren- und Damen Kragen 2 H. Manschetten das Paar 4 $ rc. 6811 Für pünktliche Bedienung wird gesorgt. C. Alt, WalUdorslraße 99. Sicherer Nebenverdienst. Unter vorthe lhaften Bedingungen sucht eine solide Feuerversicherungs Gesellschast Agenten auch an kleinen Orten. Offerten sub H. 62725 an d-e Erpedttion ds. Blattes erb ten. (6816 6824) Ich zeige hiermit an, daß ich von jetzt an im Haus Kleider mache und bitte um geneigten Zuspruch. Louise Keßler, Kanzleiberg B. 68. 6696) Zwei unmöblirte Zimmer zu vermnthen und gleich beziehbar. Karl Burkhardt, Neuuadr. 6695) Ein rnöblirtes Zimmer mit Kabinet zu verrniethen. <£. Bergmann, (Martfeld. 3iinF Lindcnhof. 6684) Zwei ineinandergebende, fein möblirte Zimmer zu verrniethen. 6631 j^Wegzugshalber stehen ein Famtlicn' logis und 2 leere Zimmer zu vermiethen. C. Mögenburg, Bahnhofstraße. ~6568) Ein Familienlogis zu verm'etben. _______Neuenweg B. 131. 673\) Möbl. Zimmer und (Sabtnet zu verrniethen. Mäusburg D. 16. 6740) Ein Familienlogts zu vermiethem Wilh. 'Nagel, Brandgasse. 6760) Möbl. Ztmmer zu verrniethen. Obere Ludwigsstraße E. 11^, 3. St- 6775) Ein möbl. Zimmer zu vermtethen» Ph. VuimpiiM, Grünbergerstraße B 166». 6782) Im Vorderhause des Tapeziers B e p l e r m der Ludwigsstraße ein möbl. Zimmer zu verrniethen. ___ "6788) Möbl. Zimmer zu verrniethen. ___________ Neustadt D- 57. 6794) Eine Wobnung und eine Stuie sind zu vermiethrn bei Wilhelm Lange, Bäcker- 6680) seither von A. Katz inne- gehabte Fruchtlager ist sofort anderweit ui verrniethen. Karl Burkhardt, Neustadt.^ 6472 Zwei inemandergehcnde, sein möblirte Zimmer, auf Wunsch auch drei, sowie Zimmer allein bei Friedrich Heß, Lahnstraße. ‘6806) Die früher Bärrn'sche Bleiche ist mit geräumigen Logis vom 1. Januar 1882 an zu verrniethen. Auch kann eine Werkstätte dazu gegeben werden. (Zart Euler, Hamm. 6812) Eine Scheuer zu verrniethen Näh. bei Daniel SchmaU, Schloßgasse. Vermischte Anzeigen. 6807) Eine tüchtige Dienstmaad, die alle Feldarbeit versteht, wtrd gegen hohen Lohn aus Weihnachten gesucht. Bst wem 5 sagt die Exped. d. Bltts. Verantwortliche Redaction: 8L Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. w Darmstadt, ^natsbomaneu gehörige ir ciaats-EmnahmesU a:1 38.000 Gentner Sal jflummen und demgemc rJ Malz ftnb 50,750 gebracht- Die Km yA Dorifle Äudget mehr 'n Äurtoie hat nach de anahmen ergeben, als anderen Badern i kcheitung der unter er ■