1881 Dienstag den 15. November Nr. 2«« Erscheint täglich mit Ausnahme beo Montag» Vureau r Schuistraße B. 18. ]ort ider -- eigkn. Äunbtn diene B sich meine ab öudwtqs« Zugleich Halle alben, in unb , sonne bci'on- stänlel bestens ligsvoll frrupp. PreiS vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit vrinyerlohn. Durch btc Post bezogen r'erteljLhrlich 2 Mart 50 Pf. Deutschland. Darmstadt, 12. Roobr. Se. ftömgL Hoheit der Großherzoz haben Allergnädigst geruht: Am 2. Novbr. den Kreisbauaufseher-Aspiranten Johannes Neumann aus WieS'Opper.hetm und den Expedienten der Hessischen Ludwigsbahn Friedrich Wilhelm Ernst Korell von Homberg a. d. Ohm zu Kanzlisten vei dem Eisenbahnbaumeister, bezw. dem Maschmeningenieur der Mam-Neckar-Eisenbahn, zu ernennen. — Se. Königl. Hoheit des Großherzog find gestern Abend von dem Aufenthalte zu Birstein hierher zurückgekehrt. Ihre Großh. Hoheiten btc Prinzessinnen Victoria, Elisabeth und Alix erstatteten im Lause des gestrigen Tages Höchstihren Besuch bet Ihrer Königl. Hoheit der Landgräfin von Hessen in Philippsruhe. 30 loo ’P^ion^ Darmstadt, 12. November. Se. König!. Hoheit der Großherzog nahmen heute militärische Meldungen entgegen und empfingen den KretSbaumeistir Walther von Groß-Gerau, den Oberförster Daab von Bingenheim, den Reve- rend King-Gammin; zum Vortrag den Staat-minister Frhrn. v. Starck und )en Gebeimerath Hallwachs. Berlin, 12. Novbr. Der Kaiser befindet sich nach qut verbrachter Nach! triebet rofitommen wohl, nahm am Vormittag eine Reihe von Vor. trägen entgegen und arbeitete Mitten« mit dem Ches deS Militär-Cabinet«. — Fürst Bismarck ist heute Abend 6 Uhr hier eingetrvffen. — Die om 11. Novbr unter dem Vorsitze des StaatSminister v. Bit- ticket abgebnltene P enatützung des BundeSrathS war der Etatsberathuug gk- vibmet. Aus bie Berichte bet Ausschüffe würben die Entwütse deS Etats für 1882/83 bet Verwaltung beS Reichsbeete-, de» allgemeinen Penflvnsfvnbs, des Jnvalwe fond», sowie bet Reichspost, und Telegtapben-Detwaltun, mit mealcien, nicht wesentlichen Abändeiungen genehmigt. Zum Schluffe legte der Vorsitz'nde einige Eingaben vor, welche den Ausschüff-n überwtejen wurdew — Vielleicht bekommen wir doch noch eine wellere Ermäßigung der Be- ricktskosten. Osficiös wird nämlich gemeldet: Sntsprechenb den in bet letzten Session be« Reichstags vi-lsach geäußerten Wünschen, flnb jetzt von brn Justiz- Munstern versckiebener Bunbesstaaten Eebebungen über die Get-chlskosten angr- ordnet worden ; das Resultat soll dazu dienen, sichere Anhaltspunkte für eine Revision beä Gerckhtskosten-GesetzeS ,u bieten Berlin, 12. Novbr. Stichwahl- Im -L Wahlkreis Albert Träger sFortschr.) mit 19,030 gegen B b l, ber 18 979 Stimmen erhielt, gewSblt. Im 6. Berliner Bezirk Klotz (Fortschr.) mit 17,946 Stimmen gewählt, Hasenel'ver erhielt 17,377 Slimmen. . Riel, 12. Novbr. Der Kronprinz unb die Kronprinzessin von Schwede.! trafen mir dem dänischen Postdampser heute Morgen hier ein und setzten mit bin* ertfen Morgenzuge die Reise nach Baden-Baden fort. Springe bei Hannover, 12. Novbr. Se. K K. Hoheit der Kronprinz bat in Folge der übe/das Befinden des Sroßherzog« von Baden eingegange- neu Nachrichten die Jagd aufgegeben und ist sofort nach Baden-Baden ”b' ' jjlüncken, 12. November. Die Kammer der Reichsräthe hat den Militäretat nach den Belchlüffen der Abgeordnetenkammer einstimmig ange- nommen. Der Lutbardt'sche Antrag, betr- d,e Aufhebung der Simultanschulen, wurde ben btitten Ausschuffe zur Vorberatbung überwiesen. Baden-Baden, 12. November. Der Großherzoz tjat eine schlechte Nacht verbracht. Es traten bedenkliche Herzschwäche und Störung der Respi- ration ein. Erst gegen Morgen waren bie gestlhrlichsten Symptome beseitigt. Dul« und Athmuna heben sich wieber. Das Fieber ist unveränbert. — In bem Befinden drs GroßberzogS ist augenbiicklich eine leichte Besserung etnaetreten. . , , Hamburg, 12 November. Im Bäckerbreitengang Nr. 71 Hierselbst fanb heute srüb eine Gasexplosion statt, welche ben E nsturz bieses Hauses ver- ursachte und r eie Nebenbäuser stark beschäbigte. Bon ben Bewohnern de« Hauses und tm Laben anwesenden Käufern find bis jetzt drei als tobt und fetfcä als sckwer verletzt ermittelt. Die Feuerwehr ist mit WegrSum.mg der Trümmer beschäftigt. Die tunesiscbc Interpellation in der französischen Depmirtenkammer, bie so viel Staub aufgewirbelt bat, ist beendet, und zwar, wie vorauszusehen war, ohne daß dem scheidenden Mini' st.rtum sonderlich etwa» zu Leide geschehen wäre. Nichtsdestoweniger hat eS eine schwere moralische Niederlage erlitten, ebensosehr durch die Rede Clemen. ceauS, welcher die ganze tunesische Angelegenheit alS eine Bürsenspeculation h.»stellte, als auch durch eine Rede des Deputaten Amade le Faurr, welcher geradezu haarsträubende Enthüllungln über die französische Armee machte. Man bat", sagte der Redner, „das erste Expe. itions CorpS aus As ika zurückgerufen, weil die Mob.lisat on gefährdet war. Weshalb bat man ober dte Mobilis it'vn auch nur einen Auge blick lang gefährde: ? Viele Regimenter bestanden von Anfang April btS Ende Juli bloö auS Officieien, Ui.terosficieren und einigen Halb Invaliden. Man schickte das 142. Regiment nach Afrika, trotzdem in dessen Reihen der TyphuS wüthete. So wurde der Seuche dem aanzen Corps metgetheilt. Der KnegSmimstcr verüffer Nichte omtltche ^tati. stiken über Stetbltchkeit ur.d Kr:nkenzahl der Expeditions-Truppen. Diese Mtithkilungeu waren unwahr. Der Krte^sminlster behauptete in einem Brirfe, der veröffentlicht wurde, daß die Militärärzte, die nach Tunesien gehen sollten, Urlaub verlangten. DaS ist unrichtig. DaS Sanitäts-Co.ps that seine schul' diakeit diejenigen. die Urlaub verlangten, waren vom Typhus ergriffen worden. Revier entwarf dann ein übetraschendeS Bild vom augrlibl cklichen Zustand der französischen Armee. Da die 1876er Aitersklafie entlassen wurde, und Tunesien 40—50,000 Ma. n gefordert hat, sind d,e Bestände erschreckend ge- lichtet und der K „gsminister hätre daran denken müssen, die Abgänge zu r-setzen. Was lhat er statt dessen? Er verminderte die lächerl ch kleinen Be- stände noch : ehr durch Urlaube, die in zwei Altersklassen 50 pEt. erreichen. ES aiebt augenblicklich nicht mehr alS 30-40,000 Mann slanzösische Insa... trrie l Em Regiment hat 384 Mann, btt Dienst lhun. Eine Eompagme hat sieb-n Mann verfügbar, öm anderes Regiment zählt mit semen Eadres 226 M- nn. Eine Compagnie ist aus zu ei Mann reductri! Und vou diesen Regimentern verlangte nun Mannschaft zur Ergänzung der tunesi'cheu Corps l Allein manche Regimenter, so das 89., konnten d.esem Verlangen einfach nicht entsprechen, und andere, so daS 115., entlehnten die von ihnen verlangte Mannschaft anderen Regimentern. Um die Ehrenwache des Kammerpräsidenten zu liefern, müssen zwei Regimenter sich zusammenihun. Ganz so ist es auch mit den Artillerie Regimentern bestellt. Wohl werden in den nächsten Tagen R.kruteu einrücken, daS ist aber keine wirkliche Macht. Das ist bie Lage der Armee unb das Land muß sie kennen. Der große Fehler deS Ministeriums ist bie Hand an bie Armee gelegt zu Huben." Die Enthüllungen Le Faure i mochten auf bie Rammet einen liefen Einbruch Sie erregten ein wayreS Ent. setzm bas sich in SchreckenSrusen Lust mochte. Währenb ber Ktteasmimster auf diese schweren Beschuldigungen nur mit Ausiebeu zu antworten wußte, olüüte es dem Minisieipräsibenlen F-ny den barten Angriffen Clemenceaus aeg.nüber nicht Mer. Gr leugnete einfach Alle« unb behauptete kurz unb bünbig, bie französischen Jntereffen bitten nicht besser gewahrt werben können, als wie aeschehe.'. Wäre die Majoeiiät ber Rammet nicht von vornherein entschloffen gewesen, unter allen Umständen die Angelegenheit nicht auf die SJ,ht >u treiben, so b4:te sie dem scheibenden Ministerium ein bir.ctes Miß- traueiSvotnrn zuerkennen muffen. So wußte man sich A.ffangs schwer zu einigen, verschiedene Anträge wurden verworfen, b,S enblich nach grotzein Tumult und Lärm ©an.bdta es gelang, für sich daS Wort zu erzwingen. St bean- itagte folgende Tagesordnung: .Fraukieich ist ent|d)loffen ben V-titag vom 12 Mai mit bem Bep von Tunis loyal unb vollständig zu beobachten. Dieser Antrag, ber sich also über bie Anklagen gegen bie Regierung vollständig ausschweigt unb nur bie von ihr überlieferten Vo-.theile aaeptirt, wurde filiefcltd) von bet Gambcktistischen Mafoiriät angenommen unb bamit eine bet größten SomSbien beenbet, bie je m den französischen Volksvertretungen ge,p,elt haben. Um bem ehrgeizigen künftigen Mimft.rpräsibenten fein Amt nicht zu erschweren, sah die gefügige Majorität beffeiben von einem ernstlichen A, griffe aeatn bie cotrupte Wittbschaft seines Vorgängers ab unb verschloß nch allen groß- artigen Anklagen, welche erhoben unb vor Allem begründet warben. Man sieht wie seht bie Speichelleckerei in bem vielgerühmten, freien französischen Parlamente grasfitl. Das neue Ministerium ©ambetta kann aber nun ruhig in Funktion treten. Krankreich. Paris 12. November- Gurem Vernehmen nach hat Gambetta gestern nur mit Freycinet, Löon Say unb Allain-Tatgä verbandelt, ©anbetta beab- ncbtiat mch: die Zusammensetzung des Cabineks zu beschleunigen, um dasselbe nöglickrst Komoren und wi-erstandSsähig zu bilden. Die gemachten Eröffnun- aen begehen sich binfichtlich Freycinet's aus die Uebernahme der Leitung der äußer-n Anaeleoenhetten, dinfichtlich L^on Say's auf die Uebernahme des Finanzml.istermms. Bezüglich Allain-Targ^'s steht über die Wahl des Porte, seu-lles noch irtbU fest. Der Derb'eib F-rry'S ist noch in suspenso. DaS ^Journal officiel" wird demnach wahrscheinlich nicht vor Montag die Pubu» kation der Ernennungen enthalten. Paris, 12. November. Das „Journal Paris" giebt folgende Mim. sterliste als . ahrscheinlich: G^mbetta Präsidium ohne Portefeuille, Cazot Justiz, Waldeck Rousseau Inneres Freycinet Aeußeres, Bert Unterricht, Allam- Taraö Arbeiten, Rauvier Handel, Coch^ry Posten. Urber die Portefeuilles deS Kr egeS, d^r Marine und der Finanzen sei noch Nichts entschieden. 3uUe Stnn und L^on Say würden nicht tn'S Cabinrt eintreten. Zu Unterstaats- secretären dürsten bestimmt sein: Spuller für daS Innere, 2.^artin Feuill6e für die Justiz, Dlandin für den Kr eg. . . , — Heute fand ein Deger.-Duell zD.schen Cassagnac und dem Herzog von Montebello statt, in welchem Letzterer leicht verwundet wurde. England. London, 12. November. Selten ist der deutschen Armee von Seiten eines auswärtigen G-neral« ein so rückhaltloses Lob zu Thnl geworden wie ™ Sn Lr.derik Roberts. der als Militär.Vertreter Englands jüngst die Herbstmanöoer in Hannover und SchleSwig-Holstein mitmachte. Die bnrtsche Armee ist ihm die vollendetste und leichtbeweglichste Kamvfmaschine, welche die neter halt von allen Arbeiten ni bändern, i, Ringc» mpfpblr»- lFristar, .je un»^"4’ mit flut'" i auf halb un» iteHenert“»* auf W Jömeyjy.' Wu-tmU Ä irb ßeu<^r* ifeÄ b ^4619 fit W K ,c > i Kichener "Sinniger Anzeige - nnb AmtsbM fit hrn Kreis Gehen. sichtete baldigst '0dl. Zimmer KüöfiiFiu WiseA^ llenloglz mit ftStlc, weiche ' eignet, ift -Ar MZ 1 ötcmidlen ). itrack. hbar, ui Dai iutn_8.90. iUDamirttm. M'gaffe. nwobnung ju lchin (v 6'?. W,lt bis j-tzt geskhen hat. Em Emblick in deren Verwaltung und Verwendung erschien ihm als ein wahres Wunder. — Deutsche MilitLr-Einrichtungen «der in England einzusühren. wird dem bekannten Sieger ter Afghanen aeet doch kaum gelingen. Ihre Grundbedingung ist die allgemeure Wehrpflicht. Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Korrespondenz-Bureau. Baden-Baden, 13. Novbr- lieber das Befinden des Großherzogs wird berichtet: Di- letzte Nacht verlies günstiger; es stellte sich ein längerer, namentlich gegen Morgen hin erquickender Schlaf ein. Die Temperatur stieg mcht über 38 7 Grad, der Puls ist triftiger bei mäßiger Frequenz, das Be- wMsein ist klar. Am Morgen trat ein wohlthuender Schweiß ein. Das Ge- kammtbeflnden macht einen befriedigenden Eindruck. Se. K. K. Hoheit der kronprmz, 'sowie der Kronprinz und di- Kronprinzessin von Schweden sind heute Zustand im Befinden des Großherzogs hat im Verlause des heutigen Tages angehalten, Nachmittags hatte der Großherzoq einen melstündigen rubigen Schlaf. Die Temperatur «ar heute M.ttag 37,5 und beutt Abend 38,6: die Pulsbewegung ist 96. H _ Se. ft. K. Hoheit der Kronprinz beabsichtigt morgen nach Berlm zuruckzukehren. November. Nachrichten aus Tunis von gestern besagen, die Absetzung des Gouverneurs von Tripolis, Nazis Pascha, habe auf die Araber einen tiefen Eindruck gemacht. Der in Tunis stationirte französische Avisodampser „L-touche Ttäville" hat in Folge der Absetzung des Gouverneurs Befehl erhalten, in d'e beimischen Gewässer zurückzukehren. ' Netersbura, 13. November, Der „Regierungsanzeiger" veröffentlicht einen kaiserlichen Beiebl über die zukünftige Reorganisation der inneren Einrichtungen des russsschnr Reiches. Derselbe erinnert zunächst daran daß die oerichiedenen von 1859 hla iSn rt^chaffenen Reformen ihren Zweck nicht er üllt haben, der in einer systematischen R-orEifa wn der" gelammten innmn Verwaltung des Reiches bestehe. Es sei dringend nothwendig, Mit einer solchen Reorganisation unv-rzüglich vorzugehen. Kürzlich sn mehrere Senatoren mit sehr ausgedehnten Vollmachten ,n verschiedene Pro- NM, n entsandt worden, um daseldst eine Enquete über die bestehenden Einrichtungen Donunebmen und Mißbräuche und Bedürsniste kennen zu lernen. Diese Enquete sei nwärtia beendet Die Regierung habe alle Angaben ge ainmelt, um eine Reform Ml Innern vorzunehmen. Die Zahl der Institutionen soll Dermmbert, unnothige -k^rmnliiäten sollen abgeschasst und eine Deeentral, ation, soweit es angeht. durchgesührt w^ stünächst i-i es nothwendig, ein Band zwischen der Verwaltung der Regierung unbbben Provinzialversammlungen zu schaffen unb b-e Rechte, die Pflichten unb bie Verantwortlichkeit beider Theile sestzustellen. Diese Nothwendigkei bedinge e,ne voll- isnbine Umaestaltuna der bestehenden Proomzialverwaltung mit einer theilmeisen Le?besserun?der ^emstvos und der Mumcipalitäten. Auf den Borschlag des Ministers hA Innern bat dehhalb der Kaiser die Einsetzung einer besonderen Commilsion an- g ordnet unter dem Vorsitze des StaatssecretLrs Kahkanow zur Ausarbeitung von Entwürfen für die lokale Verwaltung unter Befolgung eines Programms, das im Ministercomite unter Zuziehung von zwei Mitgliedern des Neichsraths, von drei Senatoren, welche die Enquete in den Provinzen vorgenommen hatten und von Ver- tretern ber Minister ausgestellt werden soll Diese Entwürfe sollen die Reorganisation der Verwaltungen der Provinzen, der Land- und Stadtdistricte und der Bauernschaften umfassen Sodann soll diese Commission die Ausschlüsse und Vorschläge, welche in den Berichten der oben erwähnten mit der Enquete betraut gewesenen Senatoren ent- balten sind, sowie die Entscheidung der zur Regelung der Angelegenheiten r-cr Bauern einaesekten Behörden und der Territorial-Versammlunacn prüfen und zwar in Bezug auf9 bicieniani grauen, welche bie speciell bäuerlichen Einrichtungen betresten. Enblich soll der Mästdentder Commission in Uebereinst.mmung mit dem Minister des Innern Vertreter derLocolverwaltungen derZemstoos, derMunicipalitäten unb aller kompetenten Personen bereu Mitwirkung er für nutzbringend hält, einberusen unb von den Mtmstern die erforderlichen Akten unb Aufschlüsse verlangen. Lokales «testen 14. November. (Das Concert vom 13. Rovember.j Mit Vergnügen berichtet man über ein Concert wie das gestrige, das sich auf einer außergewöhnlichen Höhe der Kunst bewegte, und Alle, die dasselbe gehört, werden gerne daran zuruckvenken. Da glanzte in erster Linie der Klaviervirtuose Carl Hey mann. Ich wurde sagen, daß unter H ey- mann 8 Spiel jegliches Musikstück gewinnt und höheren Adel erlangt, wenn Sachen von Li8zt und Cbopin überhaupt noch gewinnen und geadelt werden könnten. Da haben wir in vollem Maße bet Heyman n Kraft und Ausdauer — man denke nur an die gestern gespielt« Chop i n'jche ü-moll.Sonate, bie eigentlich etwatz zu lang ist - und das so seltene Vermögen, den durchaus reinen Vortiaq mit dem Reiz d r Conlraste zu würzen. In der B a ck-Li S z t icken Orgilfantaste und Fuge war Heym a nn groß und kam bei ihm eine wahrhaft fch.i indelerregenve Bravour zur Geltung, ähnlich in LiS z t's Para- pbrase des M endelso h n'schen Sommernachtsiraums. — In der A-dur-(Sonate von Beethoven zeichnete sich aus neben Heymann der Cellist Herr Fr. Grützmacher durch hohe Technik, Eleganz und Geschmack. Das eingeschobene Larghetto von Mozart eroberte sich wie die übrigen Sachen auf dem Violincello, den lautesten Beifall. — Frau Ledörer- Ub'rich, die gefeierte Sängerin, brachte zu allen ihren Liebern — die Arie aus der „önL fübrung aus dem Serail" war durch eine Arie aus der „Schöpfung" ersetzt worden — die befonnten Tugenden ibrer angenehmen Stimme mit. Selbst ein etwas bemerkliches Tremolo tn den mittleren Tonlagen störte eigentlich gar nicht. Dagegen gesellt sich zu der Frische ibrer bähen Soprantöne eine innige Wärme der Auffasiung, die besonders wohlthuend wirkte. Auch sie erntete reichen Beifall. en Vermischte- Wetzlar, 13. November. (Resultat der Stichwahl). Bis heute Abend war das Etgeb- niß folgende« : Inder Stadt Wetzlar erhielt I. A. Waldsch miv t 920, Prinz Hermann 1*0 Stimmen; in den bis zur Stunde bekannten Ortschaften des K.eises erhielt Wald- schmtdt 4491, Prinz Hermann 3884 Stimmen. Aus 15 Ortschaften fehlen noch die Nachrichten, dock nimmt man an, daß aus diestn ca. 800 Stimmen sich für Waldschmtdt und 6i>0 für den Prinzen Hermann entscheiden werden. Das Gesammtresultat im Kreise Wetzlar dürfte ein Plus von ca. 800 Stimmen für Waldschmtdt ergeben. Im Kreis Altenkirchen erhielt Waldsckmtdt 916, Prinz Hermann 1076 Stimmen. (Im ersten Wahlgang erhielt Waldschmidt (8ib.) 5722, Prinz Hermann (Cons.) 4047, Land- gericktsrath Filbry (Centrum) 4047 , Heidemann (ßib.) 3605 Stimmen. Vereinigen sich, wie sich annehmen läßt, die Stimmen der Liberalen auf Waldschmidt unb diejenigen eer Conservativen und Ultramontanen auf den Prinzen Hermann, so dürfte ersterer wenn auch mit knapper Majorität gewählt sein.) — (Grausamkeit eines Gapitän«.] Das Landgericht in Hamburg verurtheilte bietet Tage einen Capitän, Namens Bergmann, vom Hamburger Schiffe „New Orleans", zu einem Jahr Gefängniß. weil er in unmenichlicher Weite einen Matrosen, Namens Schlich, währenb 4^2 Monat in Eisen gelegt unb systematisch gemartert hatte. Der grausame Capitän entzog bem Unglücklichen, welcher sich ein Rückenmarksleiden zugezogen unb 14 Monate krank darntever- lag, unter ber Gluth des Acquators, in einem engen Loche liegenb, fo.iar das Wasser. — (Das trauernbe Elsaß.) In einer gerichtlichen Verhandlung in Straßburg spielte ein speculativer Bilderhändler eine Rolle, welcher sein bildschönes Ladenmädchen alS „Eliaß tn Trauer" pbotographiren ließ und damit glänzende Geschäfte machte. Leider verdarb der humoristische Staatsanwalt die ganze Wirkung, denn er wies in der öffentlichen Verhandlung nach, daß der Geliebte dieser „Elsaß tn Trauer" ein — preußischer Soldat fei. Alle Zuhörer, sogar die Franzosensreunde, brachen in schallendes Gelächter aus. — Aus Innsbruck wird der „Deutschen Zeitung" folgende Mittheilung gemacht: „In der dermatologtschen Klinik im hiesigen Spital besinvet sich augenblicklich ein Bauernbursche aus dem nahen Dörfchen Arzl, der sich seit mehr als zehn Jahren jeder Reinigung mit Wasser und Seife enthalten hat. Infolge deffen haben sich auf der Haut desselben, im Gesicht, auf der behaarten Kopfhaut, an der Brust, theilwetse auch am Bauch und Rücken, sowie an den Streckseiten ber oberen und ben Beugeseiten ber unteren Extremitäten, schwammige Auswüchse gcbUbct. Diejenigen im Gesicht waren mit einer grauschwarzen starren Kruste aus Staub unb Sckrnutz überzogen. Gibt Der Bursche auch seinerseits zu, baß er anfangs aus Mangel an Reinlichkeitsgesühl unb Trägheit jede Reinigung vermied, so behauptet er andererseits, daß ihm später jeder Verbuch einer Reinigung heftige Schmerzen verursachte, unb baß et beßhalb bie Waichungen vollkommen eingestellt habe. Der Grunb, baß er sich enblich zum Gang auf bie Klinik entschloß. bürste wohl darin liegen, baß er in seiner Gemeinde wegen seines abschreckenden Aussehens von allen gemieben wurde. Professor Dr. Lang hat den seltenen Patienten im naturwissenschaftlichen Verein vorgcstellt." — (Erben zu 20 Millionen Dollar gesucht In Amerika starb vor einiger Zeit ein Mann, Namens Schiffer, der fein ganzes Vermögen, 20 Millionen Dollar, deinem Bruder in Krakau veimackte, weicher aber ebenfalls bereits gestorben ist. Aus Ausschreiben des Krakauer Stadtgerichts hat sich bis jetzt nur Frau Julie Pollack, geb. Schiffer, aus Brody gemeldet. Vielleicht extstiren noch erbberechtiNe Personen, die den Namen Schiffer tragen. — Die „Bresl. Ztg." enthält folgenden liebenswürdigen Apcll an die Mildthätigkeit: Die vereinigte Vogelschaar tn Stadt und Land hat tn ihrer letzten Generalversammlung in Anbetrackt deffen, daß ber Mutterschooß der Erde verichloffm ist, alle Raupen und Würmer sich verkrochen haben, die Fruchtkörnchen im Feld unb Wald, auf Weg unb Steg unsichtbar, ja selbst ihre Trinkstätten unzugänglich geworben sind, einstimmig beschlossen, ihre große Noth öffentlich zu klagen unb unterthänigst zu bitten: 1) baß alle bei Tische unb in ber Küche erübrigten Brocken gesammelt, 2) in Scheuern, Böben unb Ställen bie Frucht unb Futteireste bem Verbeiben entzogen, 3) in ben Backstuben unb Kaufläden bet Bäcker alle ©rot unb Semmelkrumen ausgehoben, überhaupt 4) allenthalben, wo sich Körncken, Krümchen ober sonst etwas für ihren Magen Brauchbares finbet, mit haushälterischer Sorgfalt zusammengethan unb bas Alles in bieser schweren, harten Winterszeit ihnen als Nahrungsmittel geopfert werben möchte. Dagc.ien verpflichteten sie sich, tn künftigen besseren Zetten ben milben Gebern viele Freube zu bereiten, ihren Dank durch Gesang, ihr Vergnügen durch munteres Fliegen zu et; höhen. — Zur Beglaubigung: Der Thierschutzverein. — [(Sin Be trag zum Grnnerhandwerkj. Mr. Bamoylde, ein alter Gauner, der durch viele Jahre die englische Polizei vergebens nach feinet Person schmachten ließ, hat mit großer Freundlichkeit be* bet Gerichtsverhandlung, di« gelegentlich seiner endlichen Hadhaftwerdung stattfand, einige Geheimmittel genannt, bie am besten geeignet sinb einen Menschen unkenntlich zu machen. „Da ist vor Allem ein gutes Haarfärbemittel zu empfehlen, welches wenige Schillinge kostet unb in einigen Stunben Augenbraunen, Haare unb Bart in grauer, rother, blonber, schwatzet Farbe veränbert. Seht nützlich ist ber Saft der Wallnuß, ber die Hautfarbe ganz bräunlich erscheinen macht, sowie bas Rauchen einer Cigarre, bie 24 Stunben in Oel gelegen unb bas Gesicht mit Dem schönen Dunkelaelb ber Muiaten versieht. Von größtem Werthe jedoch sinb zwei kleine Stöpsel, die man in bie Nase gibt, diese bringen nickt allein eine Wanblung bet Form dieses Organs hervor, sondern sie verändern auch die Stimme. Augengläser sind nicht minder zu empfehlen, denn man muß daran gewöhnt fern, damit Kenner nicht nrrten, daß man vorsätzlich nach ihnen gegriffen. Hinken ist nicht schlecht, aber man muß es verstehen; ist man ein Pfuscker so genügt ber Blick eines Polizeibeamten, um sofort bie Sache aufzuklären." Der Gerichtshof war von birsen Eröffnungen amüsirt unb sprach Mt. Barnoylbe ein Honorar von 18 Monaten Zwangsarbeit zu. Sdilffsberlcht. Mitgetheilt von dem Agenten be8 nordbeutichen Lloyd in Bremen, C. W. Dietz Nachfolger in Gießen. Bremen, 12. November. [Per transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Donau, Capt. R. Bufsius, vom Rordbeutschen Lloyb in Bremen, wclchct am 30. Oktober von Bremen unb am 1. November von Southampton abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angckommen. Handel und Verkehr. Grünberg, 14. November. (Frucktpreise vom 12. November.) Weizen JL 21,06 Korn JL 20.18, Gerste JL 16.00, Hafer 15.70, Erbsen 2' .18, Lein JL 28.00, Samm y*L 25.86, Kartoffeln Jü 0.00. Durchschnittspreis pro 100 Kilogramm. §tar ff utt, 12 Novbr. ,Marktbericht . Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete se nach Qualität Der Ctr. JL 4.00—6 40 Stroh jL 4.00 — 4.40, Butter 50 Äilo JL 90—00, im Detail 1. Qualität das Pfund JL 1.20—00, 2. Qualität daS Pf. 1 10-0.), Eier DaS £unben JL 6.00-7.00. Ockscnfletsck per Pfund 60 '0 ^ Kuh, RtnD unb Farrenfleisck 40 55 H, Kalbfleisch 40—55 H, Hammelfleiick 35—65 Schweinesteisch 70 80 ein Hahr. JL 1.80—2.20, ein Huyn JL 1.60 2.0" eine Ente JL 2 50- 3.00, eine Taube 50 - 60 H, Gans JL 4.00—8.00, Hasen daS Stück JL 3.50—0 , Poularden JL 2.20—2.60, Rebbock das Pfd. 70 - 80 H, Kapaunen JL 2.50 3, Wälscher Hahn JL 9-12, Kartoffeln 100 Ko. JL 3.50—5.00, Kohlkraut 20 Blumenkohl 1 St. 50—100 H, Wirsing 12-15 Gelberüben 1 Bund 00— Zwiebeln 1 Bund 0 H Sellerie das Stück 30—00 Meerrettig 1 Stück 10—15, Spargel das Pfund 30 H, Romain-Salat 00—00 Endivien 10 0 «3>. Rotbkraut 15—20 Weißkraut 10—12 H, Arttickoken ( 0 00 Erbsen daS Pfd. 00 H, Bohnen 100 Pfund 0—00 JL. Kartoffeln das Gescheid 8 - 00 DaS Malter JL 0.09-0.00, Kopf-Salat 00 Spinat 30—50 Schnittlauch das Gebund 0 Kohlrabi per Stück 3—5 Frankfurt a. W., den 14. Novbr., Nachmittags 2 Uhr 10 Min. iTelear. CourSbertcht Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credit» nctienSOS3/*, Staatsb.-betten 276^2, Galizier 265'/«, Oest. Silberrente 66u/ib/ 4°/o Ungar- Goldrente 77V*, 4°/0 1880er Russen 749/16, 2. Orimt-Anleibe 60Vis, 5°/o Rumänische Rente 89Ve, Lombarden 1233/<. Tendenz ziemlich fest. Allgemeiner Anzeiger. Cokes. Gegenwärtiger Preis in der Gnssabrik M. 1.05 per Centner, „ „ ans Haus geliefert „ 1.10 „ Wird das Zerkleinern für Mtllöfen gewünscht, so werden hierfür 5 Pf. per Centner berechnet. Der Transport an das Haus erfolgt von der Gasfabrik aus bei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantitäten. (7449 Turnverein ffichen. Dienstag den IS. November er., Abends S Uhr: Generalversammlung in. dem Restaurant Schnell. Tagesordnung: Berichterstattung. Vorstandswahl. 7357) Der Vorstand. ■ Linien '-A i $tHl ®fnn 6$M, eihti- " »t|cg fallt °chen all ">bn bnba-t ;0 ld,fn ^ttbandl», n‘ Zuböm, l^dhag fltma^t: J® Baumllnjch, "SU"g mit V-fin 7 'm Stficht, ,,1 sowie an mm*Rt ÄußwIG I ou? 6toub tu » auS Mangel a «ttlritl, daß da ttlblit öaidiunga aus blt Rlinif ft;. ib|d)Ttdmitn Att aHenleu im n«a >r einiger Zeit m seinem löiuta q Iben bei Rrafaun ! Brody gtetlNt in. it MilblbLtigkn! alvtrlamm ur^ in pm und ffifrmn D Lieg urfufaitci , Ihre grotzt Xoi D In dee fiüdt n bl und ^uttfitrj er aQe Brot n! trümdien o:n |e«i isammengetda.1 «k tel geopfert »nbft lilben Stbtm viel« irei Fliegen tu er fliuntt, du b«4 <6. bat mit gltzßa n Habhastvtlbu« »tn|d)tn urlerniltl n, wkllhti irenr' t in grauer, toifcr iu§, btr blt -rekle 24 ©tunten a lebt. Bon greif «ringen nitfct aH«r >uch die €ftm"f ein. damit Renner aber man muß tf iofort die 6a*< ld) M. Bamedbt deuti-hen H Mampsetr^ Dftober »•■। 5 Uhr ffltijenJ1^ 2B.00, 64*® flrtsl <1.60 •' S-t'iJ: l - 80 00- SR'1 o y» alat 0° -* 5i i (7507 auf (?iö ein. billigsten Herren-Winterübersteher v 20 an. (7512 stkd eiuzetroffen in Carl Lchwaabs Aclicatessenhandlung. Knabcn-Palctot Herren-Hosen Kaiser-Mäntel Knaben-Anzüge vK. v. 8 an „ Säcke „ Ansüge Knaben-Hosen ! VaUhandschuhe! 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Heute treffen frischt Schcllstscht Bekanntmathung. 7494) Unter Brzugnahm« auf dir Sri 34 und 35 deS Berggelchk« vom 28. Januar 4876 wird birrdurch ,ur Sffmlltchrn «enntuiß grbracht, dah die" Handrllgrfrlftlhas: (Brbrüber Bud.ru» ,u Lullar unter« h.ut'gen Taze^mit den Esten, uvd Manqan-Bergwerke « a t f«i* '« der Gemarkung Staufenberg, «reife« Gießen, belieben worden 'st. Siwaige Einwendungen gegen die,e Verleidung ^müfien bei Vermeidung de« Verlusts des Vorzugsrechtes bmnen drei Monaten durch gerichtlich. «lag. g.g-n d.n Bergwer seig.n ^ gemacht werden. Während dieser Frist 'S di« Smsicht des Situationsrifies bei her Berzmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 10. Oktober 1881. Kroßherzogliche (Obere Bergbehörde. (»wmerlina, Oberfinanzrath. T e ck l e n b u rg. 7408) Eine Drehbank nebst Support billig zu verkamen. Näh. in der Exped. ds. Bl. livlittwoch. den 23. Novbi*. 1. J- • Jlicoimj-lllmTd zu AUcndors an der Lumda. Indem wir un« erlauben, hieraus aufmerksam zu machen und zu recht zahlreichem Besuch desselben freundlichst einzuladcn, beinerken rnir zugleich, daß die Stände für die betreffenden Äewcrbtrelbcnkcn Morgens um 9 Uhr oerlooft werben. »lllendors a. v. Lva., am 10. Novbr. 1881. Großherzogliche Bürge'meisteret Alleiiborf a. d. Lra. 7442) ________Bi'ber. ____________________ Frankf. Waaren-Bazar 7422) Schulstraffe 17, neben der Expedition des Gießener Anzeigers. {HniHat) hrn 29 Uonrmbcr, Vormittag« 11 Uhr, feil auf hiesigem OttSgericht die Hofraithe deS Georg ÄooS r . Flur 1/2(8, 81 Mtr. Hofraithe in der Löwengassc meistbietend vcrfteiaeN werden. Ließen, den 7. November 1881. Großherzogliche« OttSgencht. 7351) Müller. J. A. Busch. Söhne. 5. von Gimvorn's ettotrtb und (kovir-Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, große Flüssigkeit und schnelles rrocknen aus und liefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copien. Lager in den div. Sorten, sowie auch in rotder Tinte, blauer Tinte, St em- yrlfarb.n, flüsfi, em Leim rc. befinben sich bei den bekanntenSchreibmaterialien- Handlungen.(168 Dieser Wem bat bei vielen Weinkennern allgcme nen Beifall gefunden und kann solcher allen Freunden von emem guten Schoppen n'.cht genug empfohlen werden. Für die Reinheit des Weines wwd garantirt__(7200 Neue Bobnen, Erbsen, Linsen, in schönster Waare und bester Kochatt wieder emgetrsffen (7476 H. X. Uassauer. 6940) Ein Manufaktur- und Colonialwaarengefchäft ist unter günst. Bedingungen zu verkaufen event. zu verpackten. Näheres bei I. Blitz. The Singer Manufacturing Co., New.Tork Neueste Erfindung. The Singer Manufacturing Co., welche auf dem Gebiete der Nähmaschinen-Juduftrie von jeher das Hervorragendste leistete und deren System für Familien- und für Handwerker-Nähmaschinen vom Publikum als das beste anerkannt und deshalb von fast allen Fabrikanten als das mustergültigste adoptirt und nachgemacht wordcn ist, bat wiederum ein Vollständig neues Nähmaschinen-System erfunden, das sich durch seine Vorzüge von allen bis jetzt bekannten Systemen gänzlich unterscheidet. Die in Amerika, Deutschland (D. R.-P. 3895, 11392, 13705), England, Frankreich, sonne in allen übrigen Ländern Europas patentirte Ringschiff chen-K1 ähmaschine mit oscillirendem Schiffchen, arbeitet ohne Kammräder; das Schiffchen, von gänzlich neuer Construct'on, wird nie herausgenommen und ist keiner Abnutzung unterworfen, ebensowenig wie die übrigen Haupttheile und Wetten, die sämmtlich aus nachstellbaren Stahlspitzen laufen und deßhalb der Maschine nicht nur e ne unbegrenzte Dauer, sondern auch einen so leichten und geräuschlosen Gang verleihen, wie solcher bisher bei Nähmaschinen nicht erreicht ist. Die Sch ffchenspule nimmt doppelt so viel Faden auf, wie die gewöhnlichen Spulen, und der Fadenhebel arbeitet ohne Feder, wodurch der Anzug des Fadens in der denkbar gleichmäßigsten Weise erfolgt und in Wäsche wie in Tuch oder Leder ohne Wechselung der Spannung ein so schöner und elastischer Stich erzielt wird, wie ihn keine andere Maschine hervorbrmgen kann. Dieses neue Nähmaschinen-System ist ein Meisterwerk der Erfindung wie der Mechanik und giebt aufs Neue den Beweis, wie die Singer Co. stets bestrebt ist, nur das Vorzüglichste zu leisten, unbekümmert um die Anfeindungen Anderer, die nie eine eigene Maschine erfunden und nur unbedeutende und nebensächliche Veränderungen als Verbesserungen hinstellen, in der Hauptsache aber fremde Erfindungen ausnutzen und trotzdem dieselben herabzusetzen suchen, wo sie können (7283 G. Neidlinger, Gießen, Bahnhofstraße 226. L oe " s-Sur 1?®* p Die Nr. 7 enthält: Die Weltverbesserer. Roman von M. Gerhardt (Forts.) — Das Brod der Zukunft. Von van Muyden. — Französische Kämpfe in Nordafrika. Mit Abbildung: Ein tunesischer Insurgent von Franzosen verfolgt. — Das Asiat sche Kunstgewerbe in der Ausstellung des Professor Neuleaux. Von G- de Beaulieu. — Ein Blick in das höhere Schulwesen Dänemarks. Von Dr. W. Herbst. — Das Tagewerk des Gefangenen. Von Karl Feldhahn. Mit Originalzeichnung von C- Koch: Erholungspause im Gefängn'ßhof. — Die Jungfrauenklöster in Mecklenburg. Von Julius von Wickede. — Eine Missionsbiblwtbek. Von Dr. G. Warneck. — Am Familien- tisch: Bücherschau. — Der Landgeruch aus See. — Gesundheilsrath Mit zwei illustrirten Beilagen: MonatS- bilder: Der November. — Umschau am Bücher tisch. Von Tb. H. Pantenius. — Missisippi-Fahrten. Mitfünf Illustrationen. — In unserer Spielecke. Stk. 21 Bureau r Dar« MrMgst Darmstadt d Aus legenhM). Großhnzogtli 56 katholische mit und 532 gliedern, und Schulen von Mädchen; vo kaiholischen, « LtldungSschule evanMchm, nen. Privat 48 gemeinsav personal b.ste und Schülerii zwar 1360 K diese in 2076 Eoffksslonen. m m Dar Betreff der Au- Gebührenor jur Ertheilung Regelung des gehöien oder ^robhuzogth^ toittn;@eht}eg unb Sachoechä Mr ist daraus bewirkten Amdi NdMNtz sür (8 NvvrUe getzch, dieser beiden f anwendbar erl äe0,e,un9 era angemessen beruht dif der ®as landesrech! jn erhalten. 5 S die durch bei diese - S"»kbut, ÄV® hat Dar b Slt V'b> fein tl a>u nnbf ZK Seit Hei iebjj ?iU ( bl SÄ <1^ Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietssch) in Gießen. Wehrshausen bei Marburg. (7157 Ph Nau & Cie 6352) Marktstraße. 7413) mietben. Dr. Ploch. Zur Saison halten uns dem hiesigen und auswärtigen Publkum mit unserem reichoffortirlen Lager in allen Sorten Winterschuhen zu den billigsten Preisen bestens empfohlen. zu seinem Wiegenfest die h e r z l i ch st e n G l ü ck w ü n s ch e. Zitherclub „AlpenröScheu". 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Allen Denen, welche meine liebe Frau zur letzten Ruhestätte begleiteten, sowie für Vie sonstige große Theilnahme meinen innigsten Dank. 7äÖ4)~ Ein möbl. Zimmer zu ver- miethen.__________Ltndknplatz 244. 7291) Möbl. Zimmer zu vermiethen. Asterweg 124, Parterre. 12—13000 Mark Hypothek zu leihen gesucht. Von wem sagt die Exped. ds. Bl. (7471 ETE ILLUSTRIRTE AUFLAGE. NEUE (13.) UMQ EAR BEIT __________________I n UND KARTEN AUF 400 TAFELN U. IM TEXTE. Todes - Anzeige. 7501) Verwandten, Freunden und Bekannten die Trauerbotschaft, daß unser innigst - ewiggeliebter Sohn und Bruder Willy heute Morgen 7y3 Uhr noch nur zweitägigem schwerem Kranksein im Alter von 12 Jahren dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Carl Flick. Theodore Flick. Louis Flick. Lina Flick., Ottilie Flick. Johanna Flick. Gießen, den 13. Nov 1881. Die Beerdigung, wozu besondere Einladung nicht erfolgt, findet Dienstag Nachmittag V23 Uhr vom Sterbehause (Sandgaffe D. 188) statt. Todes-Anzeige. 7504) Verwandte und Bekannte setzen wir statt besonderer Mittheilung davon in Kenntniß, daß uns gestern Abend um 6% Uhr unsere liebe Kina durch den Tod entrissen worden ist. Wir bitten um stille Theilnahme an dem schweren Verluste, der uns betroffen hat. Gießen, am 14. November 1881. Landgerichtsrath Kullrrrann und Frau. A BBILDUNQEN Brockhaus' Conversations Lexikon. Mit Abbildung?,ti und Karten. Preis ä Heft bO Pf