Rinnen. Tn clt iiihkk - ” -u unterßirt: '®«ntal<, q1| au^ (der gmünlt-c I« Mitglikkr a -pmfitzk für bti an Hrn, fi,n' Äuitriiti. 1 M intiti« !B. »r, ImSu^rMut! h ®kb brtnpnh (668» rt-ömilii. s bulbam t Ü)or j. Mi. Wtn. (6711 mtag, den 16. t. weiden. Sa* die Lehrlinge «r i freundliche @ate n zu wollen, ntagffeier. 16. KßM- Illlsjkl- ’f. (66b alt. tintinttr.etttQt-t' tot Gkmrau tchMB 5 Uhr mtajtlottauJ gkwohra"^^ ter- teb fitzt imk- gz treten statn ■äul. Si«l>"> F fimmdi* freiwillig w« -1 B Ziigll-d u"^ f ntrbm fa""' . i . Mhr f- -waiidtt» 0"k er, S-hn"°S^' Hfcl1’ s»,st Leide« I«» (66^ Dliebenen- »M *** Nr. 210, Samstag den 15. Oktober 1881. Meßmer "Anzeiger Aiilrigk- und Amtsblatt fir den Kreis Gießen. eSarcau i Schulstra-e ß. 18. ikrschcint täglich mit Ausnahme M Montags. Preis ütertef|Äbrf:4 2 Mark 20 Ps mit Vnngerlohn. Durch bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. Amtlicher Hheil. B e k a ii ii t in a ch u ii g. Unter Bezugnahme auf die nachstehende Veröffentlichung machen wir darauf aufmerksam, daß der landwirthschaftliche Bezirk-Verein Gießen 200 vH» zu Unterstützungen für den Besuch einer Ackerbauschule vorgesehen hat. Gießen, am 24. September 1881. Großherzogliche- threilamt Gießen. Dr. Boekm ann. Betreffend: Den WintercursuS der Ackerbauscdule des landw. Vereins für die Provinz Dberbeffen zu Friedberg pro 1881,82. Der diesjährige WlntercursuS der htestgen Sckerbauschule beginnt Mittwoch den 2. November und dauert bi- gegen Ende März. Der Unterricht erstreckt sich aif allgemeine Schulfächer, sowie auf die verschiedenen Zweige der Naturkunde und Landwirthschastslehre. Er wird von den beiden ausschließlich für die Anstalt bestellten Hauptlehrern, Prof. Dr. Tobisch und Dr. R. Ludloff, ferner von Dr. mcd. E. Becker, dem Cultur'Ingenieur Lölzing und mehreren anderen geeigneten Hülsslehrein erhellt. Die nöthige Anschauung bieten die reichen Lehrmittel der Anstalt, sowie Excurstonen nach rahegrlegenen GutSwirthschaften, gewerblichen Anlagen und sonstigen belehrenden Einrichtungen. Aufnahm-fähig find alle unbescholtenen jungen Männer, welche die Volksschule mit gutem Erfolg absolvtrt haben. In die 2. Elaste werden nur solche Schüler ausgenommen, welche^vorher die 1. Elaste besuchten, oder nachweisen, daß fie fich anderweitig die Kenntnisse angerignet haben, welche das Lehrziel der 1. Elaste bilden, alle anderen Schüler kommen in Letztere. — Da- Schulgeld betrögt für die 1. Elaste 45 vH», für dle 2. Elaste 35 vH» Anmeldungen nimmt da- unterzeichnete Curatorium und der AnstaltS-Dirigent, Professor Dr. Tobisch, entgegen, von welchen beiden Stellen genünschtenfalls auch anderweitige bezügl. Auskunft ertheilt wird. Friedberg, den 19. September 1881. Das Euratonum der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden, üreisrath. Kü ch ler. KreiS-Asteffor. Schmidt, Kreisschulinspector. Deutschland. Berlin, 12. Oktober. Man schreibt btm .Rhein. Sur." : „Die Worte, mit welchen der Kaiser dem Geh. Raih Hahu für die Urbersendung seiner vielbelprochenen „Geschichte deS CulturkampfeS" gedmkt hat, können in ihrer Bedeutung kaum hoch genug veravschlogr werden. Der Monarch spricht auC, eS müffe jeder „Ur besungene" die Ueberzeugung gewinnen, daß die Regierung „stets" den Wunsch gehabt, mit der Kurie, „unbeschadet der staatlichen Rechte", I ir Frieden zu leben. Zunächst ist eS klar, daß die Veröffenilichung deS Briefe- ! u cht erfolgen körnte ohne die vorherige Genehmigung deS Kaisers, daß dieser ; also seine persönliche Stellung zum Eitlturkampfe in zweifellosester Klarheit zu umschreiben beabsichtigt hat. So sympathisch nun den deutschen Katholiken die Werte von höchster Stelle klingen müsten, so liegt in denselben zugleich für | dr« Kurte ein sehr deutlicher Avis, den Bogen nicht zu überspannen. In Rom wird bekanntlich mit gewiflen Eombinatror.en und Di-pofitivnen in Berlin gerechnet, die außerhalb der engeren Regterung-sphäre sich bewegen. Hier erfolgt \ auf solche Diplomatie der Hintertreppen die gebührende Antwort. Indem der Laster betont, daß seine Regierung „stet-" den Frieden gewollt, wird eine ; gewisse Eonlinuität der klrchenpolitischen Gisetzgebung cor flat.it, die zwar im Einzelnen durchbrochen worden sein mag, bet der aber nicht zugegeben werden ! soll, daß von dem System Fall'- grundsätzlich abgewichen sei! Wenn also im Vatikan die Hoffnung besteht, daß eine Revision der Malgesitzgebung doch ncd) sich erzielen laste, so ist diesen extremen Eiwartungen jetzt ein Riegel vorgeschoben, der sich nicht sprengen lasten wird. Es ist möglich, daß die Verhandlungen zu einem Ergebuiß führen, aber es ist nach Maßgabe der kaiser- ichen Worte nicht wohl anzunehmen, daß die- auf Kosten der staatlichen Autorität, daß die- überhaupt ander-, al- „unbeschadet der staatlichen Rechte" geschehe." — Herr Hobrecht, der ehemalige Finanzminiper, hatte fich kürzlich sehr entschieden gegen das Tabaksmor.opol und andere wirthschaftliche Pläne de- Reichskanzler- au-gesprochen. Die „Rordd. Allg. Ztg." brachte daraufhin einen pol,m»firenden Artikel gegen Herrn Hobrecht, In welchem behauptet wurde, daß dieser al- Fir.anzmwister für die Reform gesprochen haben sollte. Man schreibt jetzt hierzu der „Voff. Ztg." : „Die Mitlherlung der „Nordd. Allg. Ztg.", wonach der frühere Finanzminister Hobrecht fich im Schootze de- Staat-ministenums für da- TabakS-Monopol erklärt haben sollte, wird in politischen Kreisen vielfach besprochen. Man weist darauf hin, daß der Minister Hobrecht seinen Ecmmistar, den Geh. Rath Schomer, beordert hatte, in der Enquete-Eommisfion des Jahre- 1878 gegen da- Monopol zu stimmen. Ter Rücktritt Hcbrecht's erfolgte zum Thetl um deswillen, weil die Tabak-- steuer-Commission des Reichstags die in der Bunde-raths-Dorlage enthaltenen Zoll- und Steuersätze nicht unbedeutend herabsetzte, während Herr Hobrecht dem Reichskanzler gegenüber die Verpflichtung übernommen hatte, die höheren Sätze durchzubringen." — Bemerkenswerth ist die Aeußerung deS Geh. Raths v. Kufferow I (aus dem auswärtigen Ministerium), welche derselbe in Bremen gethan hat, urd zwar gelegentlich seiner Wahlrede daselbst: Der Kanzler werde daS Tabaksmonopol-Projrct vor seiner Einbringung im Bundesrarh und Reichstag drm VolkswirthschaftSrathe zur Begutachtung unterbreiten. Ob dem preußischen, oder dem deutschen, den man in der bevorstehenden Sesfion deS VarlamentS durch eine Position im Etat abermals zu schcffen versuchen will — bleibt natürlich dahingestellt. — Der Reichscommiffar für die australische Weltausstellung, Profeffor Keuleaux, hielt gestern Abends im Centralverein für HandelSgeozraphie einen > zweistündigen Vortrag über die Melbourner Weltausstellung und chre Bedeutung für den deutschen Export. Zur Hebung des letzteren machte der Vortragende schließlich folgende Vorschläge: Die Engländer haben ihre HandelS- veibindungen dadurch, daß sie Compagnons in den Colonien, meist Verwandte von sich, haben. Ihnen muffen wir nacheifern. Das Haupterforderniß ist aber ei' e dirrcte Dampserltnie, welche von der Regierung subventionirt werden muß tri'Jn England; ferner ein gemeinschaftliche- Speditions-Institut und ein Bank Institut, welche-, au- großen Bankbäusern gebildet, die Zahlungen vermittelt, bester al- eS durch die Reich-bank geschehen könne. Dann muß unsere Segelflotte in eine Dampferflotte umgewand.lt und der ganze Handel nur im Großen betrieben werden. Zur Förderung dieses überseeischen Handels könne und müffe der E-ntralverein für HandelSgeographie bei der Regierung wirken. — Ueber die Gründe, welche die 28 Mitglieder des Reichstag- und deS preußischen Abgeordnetenhauses zu der am 31. August 1880 veröffentlichten Erklärung ihres Au-tritt- au- der nationalliberalen Partei bewogen, bat Herr v. Forckenbeck fich am 10. d. Mis. zum ersten Male öffentlich vor seinen Wählern in NeuhaldenSleben au-gelprochen. ES heißt in der Rede: „Also au-getreten sind wir, weil unserer Ueberzeugung nach die nationalliberale Partei Ihren Zweck erreicht hatte und in ihrer gegenwärtigen Gestaltung nicht mehr zur Einigung und Herstellung der gejammten liberalen Partei dienen und nützen konnte. Wir erstreben mit unserem Austritt lediglich die Einheit der liberalen Partei und die Bildung der großen liberalen Partei, b:e allerdings nickt von den Abgeordneten kommen wird, sondern durch das Bedürfniß des Volkes und von unten herauf durch dasjenige, waS die Abgeordnete:i von ihren Wählern empfangen und durch die Ei«idrücke, die sie von ihnen erhalten!" Im übrigen Theil der umfangreichen Rede spricht fich Herr v. Forckenbeck lediglich in liberalem Sinne über die TageSfrogen au- und fordert eindringlich auf, liberale Abgeordnete zu wählen. — Eine hohe Auszeichnung ist Seitens der deutschen Regierung dem factischen, wenn auch nicht nominellen Letter der russischen Politik zu Theil geworden. Kaiser Wilhelm hat dem StaatSsecrekär, Wirk!. Geh. Rath v. Giers, den Rothen Adlerorden erster Klaffe mit BiiOanten verliehen. Die Verleihung geschah kurz vor dem 30. August russischen StylS, dem Namenstage de- Ezaren und anläßlich der Danziger Cntrecue, so daß Herr v. Giers diese hohe Decoration schon anlegen konnte, als er dem Ezaren zu seinem Namenstage gratulirte. Bei dieser Gelegenheit hat der Kaiser Alexander — so wird dem „Berl. Tagebl." mitgetheilt — auch seinerseits den H-rrn v. Giers zu der ihm zu Theil gewordenen seltenen Auszeichnung beglückwünscht. England. London, 12. Oktober. Jn England ifi man darauf gefaßt, den Kampf mit den Boers in TranSoaal wieder aufnehmen zu müsten, da der DolkSraad in Prätoria darauf beharrt, aus der mit der englischen Regierung abgelchloste- nen Convention gerade die für die Engländer wichtigsten Bestimmungen zu beseitigen. Sie wollen ihre auswärtigen Beziehungen nicht der Controle der Königin unterstellen und dem englischen Residenten keine Ausnahmestellung be» willigen. Die Convention wurde am 8. August unterzeichnet, falls sie bis zum 9. Norember nicht ratificirt wird, tritt die volle Souveränität der Königin wieder in Kraft. Die Bewegungen der Truppen, welche schon auf dem Rückmarsch begriffen waren, find sofort inhibirt worden; General Wood, der Ober- eommanvirende, hat 10,000 Mann zur Verfügung, welche in angemessener Entfernung vom Transvaal stehen. Sollte der Krieg unvermeidlich werden, wird England ihn, versichert die „Times", zwar mit Bedauern ausnehmen, fich deffelbea jedoch nicht schämen. Voraussichtlich wird eS tndeß zu dem Aeußersten nicht kommen, da die Boers die Ausfichtslofizkett einer zu weit gehenden Opposition sehr Kalo begreifen werden, sobald die englische Regierung in ihren Entschließungen fest bleibt. Wußl'and. Petersburg, 11. Oktober. Seltsame Gerüchte gehen hier um. Ministerpräsident Walujew soll in Ankl-,gezusta.id wegen Verschleuderung von Reichsdomänen versetzt sein. Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, was nicht gut glaublich ist, so dürfte ein ganzer Cyclus derartiger sauberer Proceffe be- vorstehen; doch wird wohl aus höheren Rücksichten daS öffentliche Waschen solch schmutziger Wäsche unterbleiben, denn dabei könnten auch höher als^Wa- lujew Stehende arg compromtttirt werden, und so wird wohl Alles in Stille abgemacht werden. Daß stramm gegen Mißbräuche vorgegangen wird, ist augenscheinlich und sehr lobenswerth; man wird sich aber im Lande der Ge- heimnißkrämerei hüten, das Beispiel der Franzosen in öffentlichen Scanbaien nachzuahmen. So viel ich in Eile erfahren konnte, hat Walujew sich krank gemeldet, ein mehr oder minder böses Zeichen. Es soll sich bet der in Frage stehenden Angelegenheit um die sog. Baschkrren-Länder handeln, die ihrer Zett die hiesigen Blätter stark beschäftigten. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Korrespondenz-Bureau. Baden-Baden, 13. Oktober. Se. Maj. der Kaiser erfreut sich wieder des besten Wohlseins und wohnte gestern Abend der Vorstellung im Theater bet. — Der Botschafter v. Keudell und der Wtrkl. Geh. Legationsrath und Gesandte tn Stuttgart, v. Bülow, dtnirten hmte im Großherzoglichen Schlöffe. Ersterer reist heute Abend über München nach Rom ab. Berlin, 13. Oktober. Die Kaiserin hat das Protectorat über die allgemeine deutsche Ausstellung für Hygiene und Rettungswesen angenommen und den Kronprinzen mit ihrer Vertretung beauftragt. — Der „Retchs-Anzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Ministers v. Puttkamer zum Vicepräsidenten des Staatsmintstertums. Straßburg, 13. Oktober. Staatsmtnister Hofmann, die Unterstaats» secretäre v. Pommer-Esche, v. Mayr und Ledderhose, sowie der Rector der hiesigen Universität, Professor Michaelis, sind der „Elsaß.Lothr. Ztg." zufolge heute von Sr. Maj. dem Kaiser zur Tafel n^ch Baden-Baden befohlen. Der Statthalter Feldmarschall v. Manteuffel trifft heute Nachmittag, von Augs- bürg kommend, hier ein. Stuttgart, 13. Oktbr. Der Staatsmtnister des Innern, Dr. v. Sick, ist plötzlich an einer Bauchfellentzündung, welche eine Lähmung herbeizusühren droht, schwer erkrankt. Die Kräfte sinken rasch. — Der Staatsmtnister des Innern, v. Sick, ist heute Mittag 12 Uhr gestorben. Leipzig, 13. Oktober. Hochverrathsproceß gegen Breuder und Genossen. In der heutigen Verhandlung des Reichsgerichts wurden 12 Zeugen abgehört. Für die Angeklagten waren besonders belastend die Aussagen des Prä deuten Rumpf und des Schneiders Horsch aus Frankfurt a. M- Von der Vertheidigung wurde d e Entlassung des Angeklagten Christ aus der Untersuchungshaft beantragt, der Antrag wurde aber abgelehnt. Es sind noch 30 Zeugen zu vernehmen. Wien, 13. Oktober. Heute Nachmittag 2 Uhr sand das feierliche Leichen- begän miß des verstorbenen Ministers v. Haymerle statt. An demselben nahmen Theil: Der Kaiser, die Erzherzöge Albrecht, Friedrich und Wilhelm, die Spitzen der obersten Hosämrer, das gesammte diplomatische Corps, sämmtliche Minister, darunter auch die ungarischen Minister v. Orczy, Szende v. Kerehtes und Bedekovich, Erzbischof Haynald, der päpstliche Nuntius, der Erzbischof von Wien, zahlreiche Generäle, die Beamten des Ministeriums, des Aeußeren mit dem Sectionschef v. Kallay an der Spitze, eie Präsidenten der hohen Gerichtshöfe und sehr viele Mitglieder des Reichsraths. London, 13. Oktober. Gestern fand ein Ministerrath statt, der vier Stunden dauerte und welchem außer dem Lordkanzler Selborne sämmtliche Mitglieder des Cabmeis beiwohnten. Wie der „Standard" erfährt, hätte Lord Granville nach dem Mtnisterrathe identische Depeschen an den Botschafter Lord Lyons in Paris, an den Botschafter Lord Dufferin in Konstantinopel und an den endlichen diplomatischen Agenten in Kairo, Malet, gesandt. — Die „Morningpos!" erfährt, daß die britische Regierung die Räthlichkeit, ein Kriegsschiff nach Alexandrien zu entsenden, anerkannt habe, Lord Granville aber habe Einspruch dagegen erhoben, der Entsendung den Character einer Flottenkundgebung beizulegen. Barthelemy St. Hilaire dagegen habe die Vertreter der europäischen Mächte zu Paris benachrichtigt, die Entsendung der Panzerschiffe habe den Zweck, die Einmischung der Türkei in die innere Verwaltung Egyptens und die Intervention anderer Mächte in die Angelegenheiten Egyptens zu vereiteln. Wie die „Morningpost" ferner wissen will, soll auch ein türkisches und ein italienisches Panzerschiff nach Alexandrien unterwegs sein — In der Guildball fand heute die Überreichung der von der Munizipalität beschlossenen Adresse an Gladstone statt, in wel' er der Premier zu seinen seit langen Jahren dem Gemeinwesen geleisteten Dienste beglückwünscht und ersucht wird, zur Ausführung seiner Büste in Marmor einem Bildhauer einige Sitzungen gewähren zu wollen. lNladstone richtete eine Dankesansprache an die Muniz'palität und erwähnte dabei die Verhaftung Parneü's, die er als eine zum Schutz des Lebens, des Eigen- thums und der Freiheit der Bürger Irlands nothwendige Maßregel rechtfertigte. Die mit den Boeren im Transoaallande entstandenen Differenzen würden in Kürze geregelt fein. Pari-, 13. Oktober. Aus Tunis wird gemeldet: Ali Bey wurde am 10. Oktober Abends von starken Jnsurgentenschaaren bei den römischen Ruinen von Ain Tunka anqcgriffei'.. N-rch einem lebhaften Kampfe, welcher mehrere Stunden währte, flohen die Insurgenten unter Zurücklaffung ihrer gesammten Beute bis Donza bei Tebursuk, von der Kavallerie verfolgt. Die Verluste sind auf beiden Sitten empfindliche. — Nach hier vorliegenden Londoner Nachr chten haben die französische und die englische Regierung identische Instructionen nach Kairo und nach Konstantinopel abgehen lassen. Die nach Alexandrien geendeten Panzerschiffe würden, wie es in hiesigen politischen Kreisen heißt, wegen der durch die Anwesenheit der türkischen Commiffäre in Kairo hervorgerufenen Aufregung erst nach der Wiederabreise dieser Commiffäre zurückberufen werden. — Der Präsident der Republik lud Gambetta zu sich und wird sich dieser heute Nachmittag tn's Palais Elysse begeben. — Wie verlautet, wäre bei der heutigen Besprechung des Präsidenten Grevy mit Gambetta die allgemeine Lage der Gegenstand der Dtscusston gewesen. Gambetta hätte seine Meinung dahin ausgesprochen, daß es, da daS Cabinkt seine Demission nicht gegeben habe, constitutionell und parlamentarisch sei, vor der Bildung etneS neuen Cabinets den Ausgang der Debatte abzuwarten, die beim Beginn der Session in der Deputirtenkammer nicht aus- bleiben werde. Präsident Drevy habe, nachdem er Gambetta's Ansicht gehört, demselben keinen Auftrag zur Bildung eines Cabinets ertheilt. Präsident Grevy und Gambetta hätten aber eine anderweite Zusammenkunft nach dem Zusammentritt der Kammern mit einander verabredet. Nom, 13. Oktober. Zu der großen italienischen Jubiläms-Wallfahrt Mainz 10. Oktober. In einer hiesigen Wirthschaft wettete am Sonntag ein Arktiker um drei GlaS Bier, daß er tm Stande sei, ein SchoppenglaS mit beiden Händen zu zerdrücken- Leider gingen die Coüegen deS Arbeiters auf dirsen Vorschlag ein und nach einigem vergeblichen Bemühen brach endlich unter dem gewaltigen Händedruck das Glas zusammen ; aber aod> gleichzeitig schrie der Mann auf, denn in beide Hande iraren ihm große Glassplitter emgiDrungr, so daß daS Blut stromweise hervorquoll. Der Verletzte mußte sich die Wunden zunaben lassen und wird sehr lang' zu thun haben, bis er seine Hande wieder zur Arbeit benutzen kann. — In Leipzig ckcuHrt eine seltsame Geschichte, welche am letzten September in dec Wohnung eines Hausbesitzers und Händlers vorgekommen ist- Derselbe hatte einen Weck'll zu bezahlen, und als der Bote der Reichsbank, welcher mit der Einziehung desselben beausirstt war, erschien, war nur die Frau des Acceptanten gegenwärtig. Dieselbe nahm daS Papul, aber nicht um es einzulöjen, sondern um es voller Wuth in das Ofenfeuer zu weifen. *** sie dies jedoch ausfuhren konnte, fuhr der Boote zu und es entstand zwischen ihm und sehr kräftigen grau ein Kampf, in welchem der Boote zwar sieben Theile des von der Fro^ in acht Stucke zerisienrn Wechsels wieder eroberte, aber einen Theil seines Dollbartes in den Händen seiner Gegnerin zurückließ. Das weitere ist der Staatsana:aUichaft überwiesen to Berlin, 11. Oktober. Heute Nachmittag brach im Dachstuhle deS Hauptpostgebäaceo in der Spandauerstraße Feuer aus, doch wurde es ohne jeden weiteren Schaden anzurichien bald gelöscht. Ein gleicher Unfall ereignete sich heute im königlichen Schausptelhaule, wo in einem der Nebenräume ein Feuer ausbrach, das jedoch ohne Schwierigkeit unterdrückt wetder konnte. _ ..... — In Berlin ist einem arnilienvater, der den Kinderwagen mit seinem Sprotzlwk vor der Tbüre e.ner Destillation, in welcher er einige Schnapse vertilgte, hatte stehen lasten, dieser jammt dem lebenden Inhatte gestohlen worden. Der c,ewisienlose Dieb legte das Kiat in einen Hausflur und verkaufte den Kinderwagen in einem Produktenkeller für 2 JL , — fPa riser Kinderj. Knaben und Mädchen spielten irn Tuileriengarten. „Leihe mir Den" Springschnur", sagt ein etwa zehnjähriger Gentleman. „Ja, wenn Du mir von seiner Chokolade geben willst", erwiderte daS kleine Mädchen flink, „Gut, aber erst nachher." „Wt vorher ... O, ich kenne die Männer! — Papa besucht seinen Sohn eines Tags Lyceum. Nachdem derselbe die mitgebrachten Süßigkeiten verzehrt hat, fangt der junge an zu gähnen und andere Zeichen schlecht verhehlter Ungeduld zu geben. „Du langweilst D« ? wobl?" fragte der Vater. „Du möchtest wohl lieber mit Deinen Kameraden spielin entgegnete der hoffnungsvolle Schüler, „ich bin groß genug, um zu begreifen, daß man sich gelegentlich auch einmal die Familiensimptttt gefallen affen muß" - . Fran kfur t, 13. Oktober, [öin Riesen Schlüssel.) Zur Eröffnung des neuen Pau» Museums in Worms hatte Herr Schloffermeister Strobel von hier im Auftrage eines Ru.'A« und Gewerbefreundes einen großen Schlüffe! angefertigt, von deffen Dimensionen die Kenne sind auS den verschiedenen Theilen Italiens bis jetzt 1900 Theilrnbmer eingetroffen. Die Gesammtzahl der Thettnehmer wird sich statt auf 7000 bis 8000, wie früher angenommen war, voraussichtlich auf nur etwa 2500 belaufen. London, 13. Oktober. Gerüchtweise verlautet, Parnell wäre heute früh in Kingsbridge tn Irland verhistet worden. London, 13. Oktober- Der „Times" wird aus Quetta telegraphin: Die Truppen des Emir brachten den Streitkräften Ayub Khan's in dem Thale von Herat zwei Niederlagen bei. I i dem elften Gefecht wurde der Schwager Ayub Khan's gefangen genommen. Der Gouverneur von Herat unterhandelt wegen der Unterwerfungs-Bedingungen. Ayub Khan ist i ach Persien grflohen. Das Tclegramm fügt hinzu, daß Herat wahrscheinlich bereits durch die Trup- Pen Abdurrahman's besetzt sei. — Die Verhaftung Parnell's bestätigt sich. Der Hasibefehl constatirt das Verbrechen der Aufreizung und der Einschüchterung zu dem Zwecke, die irischen Pächter zu verhindern, daß sie em billiges Pachtgeld zahlen und von den ihnen durch die Irische Landblll an^ebotenen Vorthetlen Gebrauch machen.__________ Die landwirtschaftliche Bodenbcnuhung im Deutschen Zlciche. Im Sommer d-s Jahres 1878 hat im deutschen Reiche die erste nach gleiche mäßigen Gesichtspunkten veranstaltete Aufnahme über die Bodenkultur unseres Vaterlandes staitgesunden. Das bei dieser Gelegenheit gewonnene Z'ffern-Material ist von böchyer Bedeutung und wird für alle Diejenigen, welche sich mit unseren wirthschaff: Uchen Verhältnissen beschäftigen, ein Gegenstand ernsten Studiums bilden. Das Kaiser!. Statistische Amt hat indessen dafür Sorge getragen, daß die Resultate dieser Zählung auch dem großen Publikum zugänglich werden- «ßu dlestm Zwecke hat es zur Darstellung der gewonnenen Thatsachen eine Form gewählt, welche mehr als alle übrigen Darstellungsmittelgeeignet ist, statistische Notizen zu veranschaulichen, — nämlich die graphische Methode. Eine Reihe in schönen Farbentönen gehaltener Karten läßt uns tiefe Blicke in die deutsche Landwirthschaft der Gegenwart thun. Zunächst bemerken wir die Ver- theilung des Acker- und Garten Landes. All' die Flächen sind hier dargestcllt. b:e mit Pflug, Hacke oder Spaten behufs Erzeugung von Nutzpflanzen aller Art regelmäßig bearbeitet werden. Die breiteste Stelle nimmt der Ackerbau in dem zur mittleren und unteren Saale gebörenden Gebiet ein, wo er auch — im Anschluß an wichtige land- wirthschaftl'ch- Jndustrieen — seine höchste technische Ausbildung erreicht Hal; fermr ( im Osten, in den Niederungen der Weichsel, Netze und Warthe, im Südosten zwischen Oder und Sudeten, im Norden zwischen der Oder und Elbe an der Ostseeküste, im i Westen in der Ebene zwischen Rhein und Maas, einem Stücke Lothringens und in Rheinhessen. Wo das Ackerland zurücktritt, bildet in vielen Fällen unfruchtbares Gebirgsland den Hauptcharakterzua. Der breiteste Raum, auf dem nur ganz un- ; bedeutender Ackerbau getrieben wird, ist indessen die hannöversch-oldenburgische Ebene zwischen Ems und Elbe. Auch im oberen und mittleren Spree Gebiet, in der Rieder- Lausitz, wird daS Ackerland von Wasser- und Sumpfflächen erheblich eingeengt. Im ganzen Deutschen Reich betrug tm Jahre 1878 die Fläche des Ackerlandes 259.997 HZ Km. oder 48,3 pCt- der Gesamnttfläche. Dies ist cm sehr günstiges Ver- hältniß, welches, soweit genauere Daten vorliegcn, nur von Frank cich übertroffen wird, wo das Ackerland 49,7 pCt- der Gesamnttfläche ausmacht. In Ungarn beträgt es 41,4 pCt-, in Italien 37 pCt., in Oesterreich 33.8 pCt- Ueber England liegen leider keine Daten vor, Im großen Ganze'-, b'ldet bei uns die Vertheilung des Ackerlandes daS umgekehrte Bild derjenigen des Waldes. Wo die Ackerkarie Helle, hat die Waldkarte meist dunk-e Schraffirungen, während die Wiesen- und die Weidenkarten keine so augenfälligen Beziehungen zur Ackerkarte erkennen lassen. Die Forsten treten eben hauptsächlich in den für den Ackerbau ungeeigneten Gebirgsgegenden auf. Während mbefjen. wie wir bereits oben gesehen, das Ackerland 48,3 pCt- der Gesammtfläche ausmacht, bedecken die Forsten nur 25,7 pCt-, die Wiesen nur 11 pCt, die Weiden und Hutungen nur 8,5 pCt- des Gesammt-Areals. Die verschiedene Bodenbenutzung verschiedener Völker wird dadurch am besten illustrirt, daß wir die, mit den für den Menschen drei wichtigsten Früchten (Roggen, Weizen und Kartoffeln) bedeckten Flächen in Beziehung zur Einwohnerzahl setzen. Auf 1000 Einwohner kommen im Deutschen Reiche 139 mit Roggen bepflanzten Hec- tare, in Oesterreich 101, in Ungarn 92, in Frankreich 49, in Italien 17. Dagegen kommen im Deutschen Reiche auf 1000 Einwohner nur 42 Weizen-Hectare, in Oesterreich 48, in Italien 174, in Ungarn 178, in Frankreich 186. Endlich kommen im Deutschen Reiche auf 1000 Einwohner 64 Kartoffel-Hectare, in Oesterreich 43, in Frankreich 34, in Ungarn 31 in Italien 2,6. Allerdings geben diese Zahlen kein Bild von dem Consum, weil zur Feststellung dieses die bedeutenden Em- und Ausfuhren berücksichtigt werden müßten. Immerhin sind sie charakteristisch; es geht aus ihnen hervor, daß von den angerogenen Ländern im Deutschen Reiche die Weizen-Cultur die geringste, dagegen die Roggen- und Kartoffel-Cultur die weiteste Ausdehnung genommen hat. Im Deutschen Reich wurden im Erntejahr 1878/79 an Gerste etwa 21;3 Millionen Tonnen ä 1000 Kg- geerntet, an Weizen über 212 Millionen, an Hafer etwa 5 Millionen, an Roggen fast 7 Millionen, an Kartoffeln aber 23t/i Millionen. Ferner betrug im gleichen Jahre der Erntewerth der Gerste gegen 400 Millionen Jt, dcS Weizens geaen 500 Millionen JL, des Hafers über 600 Millionen JC, des Roggens über 800 Millionen JL, der Kartoffeln aber etwa 1200 Millionen taieff und Leech s »-der ** «i81" Q. ( (6727 baju ü M- 1 und ü M- 5. Katalog gratis. Reidhart, 6531) (tiktobn 1881 82.) M G:43) (Seifner, Gericbtsvollzieder. brrgffhQtm bffonbfrtn Poftksne« tnü ton finfttbrucftni Wertbzeiche» ton 10 H benagt werden fcürfen. (Danach find allo die flftt?6nh(fcni, kür den inneren Verktbr au-qesedenen Poftkarten mit etnflrtiucftrtn Stempel ton 5 H nicht ^aeLckzuwetien. lofern tbnm eine Fünfpf,nniz L art, zug, Bogen _ oder 20 Griten 01 c=t Folio. Vlerundzwanilgner Jahrgang Narmirle Häringe, n er Stück 12 empfiehlt 6747 Chr. Wallenfels. $00)000000000000003000000100000000000000000000001 § Zur gefl. Beachtung. 8 6726) Empfehle mein gut affortirte- ! | Schuh - und Sliefellager i g in Herren , Damen-, Mädcben- unb jrnaben-Stiefeln, A O Arbeitsscbuben, Pantoffeln unb hohen Stiefeln, n x (otrte große Auswahl in allen Sorten Winter», Filz- unb J o Holzschuhen. — Bedlenung anerkannt reell; Preise äußerst billig. < 8 Julius Ruch, Mustmrg. 3 t:' l«1' sich ttnrn Begriff machen »erden, mfrn fit erfuhren. daß dieser Schlüffel in seiner Höhlung zehn Schoppen hält. Denn er sollte, um da- Schöne mit dem Nüglicken zu verbinden, gleichzeitig bei der Einweihung al- Trink,ttäß brnugt werden, we-halb er nicht bloß au- itisen sehr kunstreich getneben, sondern auch verzinnt wuide. — fSchutz»Ntel Jeze» bös« Bnüen.s Um den shrtrr M Durchgeben und ft de wilde Äntrttftnte VNnreirnp g* vMrebr«U muß man noch un QteCe den Schweif de- Thieres über den Rücken »urückkrümmen und an der Quaste mit einem Stticke an d,r HL'ner derart befestigen, daß der Stter den Kopf nicht senken kann, ohne sich wehe zu tfcun. Wenn da- Tbier auf Jemanden lo-stür»en oder durchgeben will; so lenkt e- den Topf; muß e- diesrn doch empor« tragen, wenn e- sich nicht wehe thun will, so ist e- so fromm, daß es ein Äinb führen kann. Da- geht selbstverständlich nicht auf der Weide, wo sie manchmal am gefährlicksten werden. Dott ist e- am besten, wüden Stteren Brettchen über die Augen zu machen, so daß sie nur da- Gra- und weiter nicht- sehen können. Diese Methode sehen wir mit Erfolg am Moleson angewendet. ji’woijät o4t( leltgtg... Jan'3 in bnnf °uid- betg4c ‘ H"at untctk-L 3 Mr«* 116 durch bie H^bchh! i« btn ßffltd,.. I“*1 jabltn unb »> «»Wien ®(j;L. te nm ■ unb n°4 «"» die »“*L !•-' •. Sfilxr. »M« V - * Oftien * *i ft? te« r,g" • 'in * völlig ° Whli I Jur öailon empfehlm unser reichhaltige- Lager in allen Holzschnitzereien, sowie Marmor- u. Älabasterwaaren, mit unb ohne Stickereieinrichtung, von ben billigsten (50 Pf.-Artikeln) bis zu ben feinsten. DaS Emz'ehev und Anbringen der Stickereien besorgen gratis. (6649 Moritz Gregori & Sohn. 5726) Ich bin Döllens, mein Wohn- danH m brr fReuüftbt ;u verkaufen Äöutlkbbober können nch mit mir be- nehmen.Georg Wittich Wwe Extraschöne Uene l)oil. Uollhäringe, do. M. marinirl' empfiehlt billiM (6748 H. F. \assauer. ,ttrber Land und Meer^ nimmt hmfichtlich Grösie, eebönbett unb Billigkeit unter allen iHuftrirtcn Unterdaltungsblättem ben ersten Rang ein. 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Tendenz schwankend. ;utfd)tn ileidjt bie ich- nach ek Kultur unfttts j- 'n^n^atnial m r [ltv unlertn winhsW hüben i die 9?e(ultat< 'M Zwecke Hal e-. welche mehr aih anschaullchm, - - ißt uns tiefe M bemerken wir t u ib hier bärgest x :n aller Art regll^- dem zur mitllirtt. chluß an wlchtßt ic ung erreich! Hal, ,r , im Slibosien an ber VAseM .cke Lolbringentz :■ 1 Fallen uniru:::.- lui bem nur jqt sch-olbenburgisiir v.e e Gebiet, in der Üblich eingeengt Flache des AckrnL ein sehr jünliijri./ ii Frank'tich ü.rtr it. 3n Ungarn^, er England liegen : Ackerlandes W; - ■. bat die 2BaIbfa::- 'allen feine Io i ’ten treten eben t ui. jßäbrenb mbr - k ^mmtfläd)c oiiom^ i Men und fmninge rb babuvd) am bev I tra WtSci? • j >M'N Staben 17. "M ijinch-cta»,'°>5 86 Sndbt 1 täte, m ,ia§ geben bidc^ I e® bebtutenben S• fte ebarattenw - im D-ubchin ^^ I toflibGultnr d'--- I lÄfffÄ llionen A onen Feilgebotenes. Eiimiacliliisser habe billig abzugeben. (6746 ___________H. F llallaucr. Neues Maiiner Sauerkraut empfehlen (6373 J A Busch Söhne. 5^86) Tle Herrn Oscar Walter tn Frankfun a. O- pat ntirte Vorrichtung zur Verhütung deS (kxplodirenS unb iur Erleichterung der Heinigunq b^ Detroleum Lampen, an allen Runb brennern, alt ober neu, anwenbbar, ist für G»eßen unb Umgegend allein zu Haden bei Wufta» Stuhl, eprngler, Neustabt. Uulfild)c öariiinrn finflttTOffen.__ (6745 H. F. Nassauer. Ec ich'sschreiber deS Er. Amtsgericht- 5)ttfratlid)t lufforittang. Die hier anwesenden Erb-'N der Heiuricd Drechsler - ^keleute von EtNngShausen haben die zur Hinterlaffenschast gehörigen Immobilien an Jakob Görnert und deffen Qbefrau Anna Ltatharina geb. Drech-ler in Ettingshausen verkauft unb bitten um Bestätigung des Riu\* briefS. — Die abwesenden Miterben, nämlich i) Georg Diebl m Amer ka, 2) Peter D»ehl in England 3) Ioda nes Diehl daselbst und 4) Heinnckr Diehl daselbst, Sühne der verlebten Katharina Drechsler, verehelicht gewesen an Peter Diehl in Nonnenroth, werdm hiermit aulzefordert, ihre Rechte bezüglich dieser Eüterveräußerung binnen 2 Monaten bei dem unterzeichneten Gericht in Selbstperson oder durch gehörig legiti- miete Bevollmächtigte zu wahren, als sonst lediglich nach den Anttägen bei für sie bestellten Eurator- Heinrich Schmidt in Ettingshausen verfahren werden würde. Lich. den 5. Oktober 1881. Großh. Amtsgericht Sieb. 6732) Langermann._______ Samflag den 15. ds Ms., Nackrnittags 2 Ubr, fett in ber Flett'scheu Hosratthe ein e crctör meistbietend versteigen werben. Gietzen, ben 14 Oktober 1881. ♦ 4 4]I4i4i4i4’4i4 4 414 4’4 4 44'4 4 4'4 4 4 44- Fanöwirthsch. Jokalverein Gießen. Sitzung in Garbenteich am 16. Oktober, Nachmittags 3 Uhr. Local: Das neue Schulhaus. Die Tagesordnung der früheren Einladung. Ein Omnibus fährt aus Gießen um 2 Uhr vom Neuenweger Thor ab. Diejenigen Herren, welche einen Platz reservirt wünschen, werden gebeten, bis Freitag den 14., Abends, dem Vorsitzenden Nachricht zu geben. (6721 Alle Annoncen für das ^Berliner Tageblatt" (die gelesenste deutsche Zeitung), .Deutsches MontagS-Blatt", .Deutsches Reichs-Blatt", .Kladderadatschs, .Bazar", .Fliegende Blätter", .Schalk", .Independance belge", „Wiener Allgemeine Zeitung", .Gießener Anzeiger", sowie für a[fe anderen Zeitungen, Provinztalblätter, Fachzeitschriften befördert ohne Kostenerhöhung am billigsten und promptesten die Zeitungs-Annoncen-Expedition von Rudolf Messe, Frankfurt a. M. Zeitungs-Verzeichniß (Insertions-Tarif), sowie Kosten-Anschläge gratis u. fronco. Bei größeren Aufträgen h ö ch ft e r Rabatt. (6712 Reichstagswahl. 6677) Der von den vereinigten Liberalen des 1. Hessischen Wahlkreises als Candidat ausgestellte Herr ItecliLsanwall Ur. Guineisch wird Sonntag den 16. Oktober, Mittags 2^2 Uhr, im Gasthof zur Traube in JVitirtn und Abends 8 Uhr im Saale des Herrn Glöckner in Lieh sein politisches Programm entwickeln. Wir laden hierdurch zu recht zahlreichem Besuche dieser Versammlung ei Der Wahlausschuss. Coneert Verein. Die regelmäßigen Concerte werden den 30. Oktober beginnen. Der unterzeichnete Vorstand hat sich zur Aufgabe gestellt, — wie bisher — die einheimischen Kräfte durch Hlnzuztehung auswärtiger Künstler zu unterstützen und ist das Auftreten bedeutender Solisten, sowohl sür Instrumental-, als auch Vocal-Musik gesichert. Es wird gebeten, neue Beitrittserklärungen mit Angabe der gewünschten Karten, resp. Sperrsitze, sowie die etwaigen Wünsche bisheriger Mitglieder in Bezug auf Aenderung in der Zahl ihrer Karten und Sperrsitze für das neue Concertjahr bis spätestens den 15. Oktober*) schriftlich an Herrn W. Rudolph (Musikalienhandlung) gelangen zu lasten. Austritts- Erklärungen können, da die im § 9 der Statuten festgesetzte Frist bereits am 30. September abgelaufen ist, nicht mehr berücksichtigt werden. Zu der Dienstag den 18. Oktober, Abends 6 Uhr, im Clubgebäude stattfindenden öffentlichen Verloosung der Sperrsitze wird dringend eingeladen, um somit jede spätere Beschwerde zu vermeiden. (6689 Der Dorstand des Concert-Dereins. *) Aus Versehen steht bei der ersten Ankündigung 25. statt 13. Oktober. Soiintan öte setzte» üorfleffunqen. Mechanisches TheaterH. pottharst in Oswalds Garten. Auf vielseitigen Wunsch Samstag noch 2 Vorstellungen. Anfang um 5 und 8 Uhr Abends. Eintrittspreise: 1. Platz 1 JL 2. Platz 50 H. Gallerte 30 H. Kinder unter 10 Jahren auf dem ersten und zweiten Platz die Hälfte. Um zahlreichen Besuch bittet _________H. Fottharst. Jagdgewehre 5827) aller Systeme empfiehlt August Dickori, Büchsenmacher. 6667) 6; HUIS Weneel’« Garten. 6749) Sonntag den 16. Oktober: GROSSES ( OM'ERT ausgeführt von der Capelle des II. Grossh. Hess. Inf.-Regts. Nr. 116 unter Leitung ihres Capeilmeisters Hm. C. Krausse. Antang .5 Ihr. Entree .50 Efg. 1 Bier im Grlas. Fr. E. Fehsenfeid, llnivers. -Buchhandlung, Gießen, Seltersweg: Großes Lager antiquarischer Werke. Kataloge gratis. — Schulbücher. — Kalender. (6686 25) Suppenanstalt in der Herberge zur Heimsth, Bshnhosflrsße. Ausgabe der Suppe täglich von 11 y3 bis 1 Uhr Mittags. Preis der Portion (3/4 Liter) 10 H. Der Vorstand. Danksagung. 6736) Allen, welche unserer unvergeßlichen Gattin, Mutter, Schwieger- und Großmutter Susanne Kohlermann, geb. Schneider, die letzte Ehre erzeigten, sowie für die zahlreichen Blumenspenden, sagen hierdurch ihren herzlichsten Dank. Gießen, den 14. Oktober 1881. Ole trauernden Hinterbliebenen. Vermiethnngen. 6729) Ein kleines Familienlogis zu oen mielhen bei Frau Petri, Neustadt. 6730) Zwei gut möblirtc Zimmer zu vermiethen.__________E Eichenberg. 6744) Ein mö^l. Zimmer zu vermiethen- ___________Frankfmterstraße 33V,o, 2. St- 6740) Ein Familienlogis zu vermicthen. Wtlh. Nagel, Brandgasse. 6738) Eine kl. Wohnung zu vermiethen- ___________________Marktstrabe D- 22. 6739) Eine unmöblirte Stube zu ver- miethen.____________Marktstraße D. 22. 6735) Möbl. Zimmer und Cabinet zu vermiethen._________Mäusburg D. 16. 6737) In meinem neuen Hause in der Lindengasse ist der zweite Stock, bestehend aus 5 Zimmern, Küche nebst Zubehör, zu vermiethen. Karl Port, Lindeng. 229 6751) Möbltrtes Zimmer mit Cabmet zu vermiethen. LouiS Benner, an der Schoor. Vermischte Anzeigen. 6750) Ein in der Anfertigung von Puppen gesandtes Mädchen gesucht. Von wem? sagt die Exped. ds. Bl. 6734) Ein Mädchen mit guten Zeugnissen sucht alsbald Stelle. Näheres bei Frau B ä r r n, Asterweg. Bevor ein Kranker,^ Gebrauch eines Heilmittels entschließt, versäume er nicht, bei Richters Verlags- Anstalt in Leipzig zu bestellen: „Uriheile aus ärztlichen Kreisen", denn die in bieftt Broschüre abgedrucktcn Urtheile sind das Resultat genauer wissenschaftlicher Versuche und daher für jeden Leidenden von großem Werth. — Damit möglichst alleKrsnken durch das Schristchen einen ebenso einfachen wie sicheren Weg zur Heilung ihrer Leiden kennen lernen, erfolgt die Zusendung desselben gratis und franco, so daß der Besteller weiter keine Kosten hat, als 5 H für seine Postkarte. (6728 Fkurrvkrstchrrung. 6733) Eine Feuerversicherungs-Gesellschaft sucht für alle größeren Orte unter günstigen Bedingungen solide Agenten. Auch werden Bezirks-Agenten angestellt, die gleich die Organisatlonsreiscn — gegen Ersatz der Reisekosten — mit zu besorgen hätten. Offerten unter H. 34749 b an Haasen- stein K Vogler w Darmstadt. 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Dollars in Gold . . . je 4 16 11-15 16 13-17 20 37-42 16 73-78 16 72-76 9 58—63 4 23-26 Der heutigen Nummer liegt der Winterfahrplan der rechtsrheinischen Bahn (Eisenbahn-Direktion Köln) bei. JBeranhoortltdie Redactton: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr Ehr. Pietsch) tn Giehen. Hierzu eine Beilage