er )ttl. bei dn llgen Wblt sich i D. 207. iu9flnübrt- 18 Pferde, je 5 TranSportwaain 7 Kabel-, 2 Arbeiter-, 11 Hand- und 1 Meßwqgen. * 0 ' Skirgraphischt Depeschen. Wolff'- tclegr. d*rrefprw>«q»tB*rtan. SmS, 13. Jun«. S». Majestät der Kaiser hat heute früh 8 Uhr mit d" Brunnenkur begonnen und dann den Vertrag des Hofwarschalls Grasen Perponcher und des Chefs des Civiicabinels eutgegengeuommen. Um 1 Uhr wird die Ankunft Ihrer Majestät der Kaiserin aus Coblenz erwartet. Pari-, 13. Juni. Wie aus Oran berichtet wird, stieß General Detrte auf eine Schaar von «usständtschen, die aus 400 Reitern und 600 Fuß-Soi. sonders daraus ausnnrksam machen zu müssen, daß dieselbe Maschine durch eine kleine Abänderung rn d-r H belvorrichtung und durch Anbringen eines Farbwerks als Typen- druck Schreibmaschine zu verwenden isr. (ilßiib wohl noch einige Zett dauern, bis diese Setzmaschine als solche praktische» Werth erlangt; voiab dürste dieselbe mehr als ■<>U|teiet gelten ) Lokales. ließen, 14 Juni. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung Donnersitag, den 16. Juni 1881, Nachmittags 4 Uhr: * Ij Die Quellwosskileitung. 2) Den Brunnen in dem städtischen Hause in der Wetdengasse bett. Die Reform der polizeilichen Milchconirole. 4) Die Beaufsichtigung der Hunde. 5) Die öffentlichen Aborte. 6) Gesuch des Locatgewerbverems um Ueberlaffung dtt Turnhalle. 7) Gesuch de« Gttbermeisters Wilhelm Plauk dahier um Bauerlaubnch. 8) Gesuch deS Kaufmanns Julius Buch dahier um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveranbrrungen. 9) Gesuch des Kaufmanns Rudolf Schlabach dahier um Erlaubniß zur Änlezuna einn Gartenhulte. n D 10) Gesuch des Labakssabnkanttn Georg Heinrich Schirmer dahier um Erlaubnis zur Veränderung eineS Treibhauses 8 11) Gesuch d«S Bauunternehmers Heinrich Adami dahier um tttlaubniR »ur Anl auna einer Einfriedigung. 8 b H 12) Desgleichen dls Heinrich Balser dahier wegen desgleichen. 13) Gesuch des Großh. Reallehrers Dr. Otto Buchner dahier um Erlaubniß zur Anlage einer Gosse. 0 ° 14) Gesuch um Octtoirückvergütung. ib) Gesuche wegen Höherlegung d.s Hammwegs. 16) Die Gehaite der Arbeitslehrerinnen. 17) Den Zeichenunterricht an der höheren Mädchenschule. 18) Desgleichen an den städtischen Volksschulen betr. 19) Den Turnunterricht an den städtischen Volksschulen. Verwischtes. zj.. ^uebeck h^-r emgegangenen Meldungen zufolge hat in der dortigen Vorstadt St. Johns in vergangen«,: Woche em verheerendes Feuer gewüthet. ES wurden 600 Hauser, meistens aus Holz gebaut, zerstört, und ca. 10UU Familien sind obdachlos geworden. Der anger.chtcte Schaden wird auf 501)000 Dollar« veranschlagt. Spätere Nachrichten aus Quebeck besagen, daß, so. weit biS jetzt ermittele, 5 Personen bei dem Brande um- gekommen sind, und man befurchtet, daß der wirkliche L-bensverlust noch größer ist. 800 Gebäude sind in Äsche gelegt worden, darunter Die St. JohanneSkirche uno die Friar-Schule, und 15ui> gamtlten befinden fia) ohne Obdach. Der isigenthumsschaoen wird nunmehr auf 2 000 OU > Dollars geschätzt. Die Feuerwehr war dem Kampfe mit dem verheerenden Element durchaus nicht gewachsen, und die Wafferzufuhr war unzureichend. I-lD.e Eifersucht e.ne, Bünden.) Wen., Eifersucht den Sehenden schon blmd macht, Leiden,chafi erst be» emem physisch Blinden wirken. Folgenden Proceßfall d.' rich en Pester Journale: Durch 6 Jahre lebte Josefa LukaschovSky, eme beiläufige sOiähr» < Person, mit dem Kessel,chmiedgelüfen Anton Pari,ek im Konkubinate. Zwilchen den be.b.n herrschte das beste Einvernehmen und d.e heutige Verhandlung brachte geradezu rührende Details zu Tage, mit welcher Liebe und Aufopferung Pansek seine Geliebte umga:. Denn Jo,efa Lukaschovsky ervltndete nach einet langwierigen Krankyeit — eS geschah dies vor vier Jahren — uno Parisek behandelte die Ung ück.iche mit aufopfernder Sorgfalt. Emcs Tages nahm er seine Mutter ms Haus und damit zog auch oer Unfriede in die Wohnung dc. Beiden em. — In Josefa Lukaschovsky bildete sich die fixe Jdce, es sei die neueingezogene Srau ntcht die Mutter Partseks, sondern seine Geliebte und nunmchr gab es täglich Z^nk uno hat daS S.ebewaffer d.e Haut vom Gesichte gelöst, so daß der Änbl.k des Bedauernöwerthen £7d?7-rr c D^enstzeugnitz). E>n Dienstmädchen aus dem J^erlanoe, weich.« in Duffeidorf Dienst suchte, legte der Herrschaft em Zeugniß vor, welche« wirklich also lautet (Dicnstattest). Vorzeigenn dieses, Anna Dora, von Zunahmen unbekannt ""d außer baß sie im Zorn heftig spricht, ohne ab und sonderliche Äinn zetchen hat zwei Mona:h und einige Dag oe. mich in D.mst ge.e.n, mir wöchentlich Höchs ms ich mch «g7u?7L b'nädt und oebüg it, sich überhaupt röthüch bedrängen, deshalb ich nichts auf ihr schreiben kann, als daß sie gut und tüchtig ißt-' ° y Deutsches Reichsgericht. ( Nachdruck verboten.) TII m Sitzung vom 11. Juni. HI. etrafienat. PrSstdeat: vr. o. Beyerle. Rhchsonwolt: ©tenaletn „ ( Oeftentliche Beleidigung.) 8 bestraft Vfar^r^R Pnoatpersoneii und Behörden vor- zum ersten Male wieder Die Kanzel in der Kirche zu i^örde betrat fern m.t begonnen: .Johannes der Täufer sowohl als üurber eaDnuiT ^ßofcnb81e^ immer^ein Ichlecht^ lSefängniß gekommen, und wenn so etwas paifire, so fei immer ein schlechtes Frauenzimmer im Spiele" Weiter hatte R. dann über die zu Kttchenaebtt^mi^^/»"mr^^^^^^ Ufnb nad> Schluß der ^anzelrede das allgeuieme. Do^bemabn Meihpn Ä « °Nstefangen: „Laßt uns beten, daß unsere Gemeli.de. Tbeil^dtt^ ?er6cr"lB durch so em alte« M dchen." Ern großer dezog diese Aeugerungen sofort auf die Lehrerin Sch und »^euem ^trarantiag wegen öffentlicher Beleidigung, auf G.und Monaten k- 3 vom Landgericht zu ÄrnSberg zu drei ^^sangniß veimrtheilt wurde Die von dem Angeklagten beantraate ^lor- abgelchnt worden und auf eihobene Beschwerde 0"ch das Oberlandesgencht zu Hamm diese Ablehnung gerechtfertigt gesunde D r alsdann in der Hauptverhandlung von dem Bertheidiger gestellte Antrag auf Vernehmung von Zeugen darüber, daß der Angeklagte d.e inkrim mr en Mortt mcht m nmnrtb|?1hill3rhrJh fle C6t,cn ^rt unb Wei e" gebraucht habe, wurde, nachdem der"Staals^ die Ablehnung beantragt, nach vorgängiger Beralhung ebenfalls zurückgewie'en da dle Vernehmung der Zmgen thatfächl.ch unerheblich sei, indem es - fo^heißt es' !nn knb h?nbtno!- davon lvatercn Wndcrgcdrauch ausgehoben werdens beide ©egciifläntie Buchdecke e.'°Nodn » 7'» Schr.stsatz. 7. wird das Antageklpttal e.ner finb unb^fid, Ä " r^uc,rt' “etI b>- Tpp n o»n Gußstabl, (kni an Zahl naimt iDcr^n mn^n bC5 üu2-^^nftmatma1' welche bekanntlich seh?ost ü V ^bleibt die ischr,st Immer schars, weil die Stohttvpe bei ftidtt Auw kommen Sl\"uer ^S-ns angesertigten Setzcartons, keinen Schaden de , n b'-Stllhllypen nicht Miteinander in Berührung, wie dies bei be.i .0ud)brurferIettei n in den Schnnkastcn der Fall ist, wo sie sip abnutzen 9 erfährt die ganze Arbeit des Ätzens dadurch e:ne wesentliche Vereinfachung und ist oie rein ißTSiPiSl* Corrtg.ren des ersten Abzugs eines Satzes weniger nöchig sein als del der b.sher üblichen Art. 10. braucht man, wenn eine Qorrectur erforderlich ist sm,ti ?Cn ?ötz-n nicht aus der Druckerpresse herauszunehmen' lC^CUr unbrroJic.bcr lufommenjufpannen, sondern man kann die fehlerhasten' Platten, iede einzelne, leicht aus dem Rahnien entfernen und mittelst der e.gcntz da ü Kt»> (XArfnnmnlrh* ,-h ■ 11 ..... i;.1 „ . ff^» man corngirl schon b ? ‘ ,roC mb,!le, rDOl1 Xuxc^ uach rechts gesetzt, leicht abzulesen ist. Wenn nun schon diese vielen Vorthetle der Matrtzen-Setzmaschine geeignet fern dürften eine Umwälzung in der Buchdruckerkunst herbe,zuführen, so glaubt der Ecfinder noch be Gemeind« erfolgte, umsomehr tmpftnblid) und tief kraul.nd fti- (endlkch müsse in Betracht gezogen werden, das; er .Ingeklagie wegen gleicher Berg.den bereit» neun Mal m«t Geld- und Freiheitsstrafen belegt, diese Str äsen aber aus den Anaeklagten .keinen beffe, nden Eindruck gemacht Haden", webhalb eine längere Gesän inßstrafe angemessen erschien Die von d m Angeklagten eingewendete Revision lügt unzulässige Beschränkung der Bertheibtgung und beantragt der Bertheidiger, Iuitizrath V ü n c I aus Leipzig, Aushcduna de» Erkenntnisse» und Zurückweisung der Lache an etn andere« Landgericht Der RelchSanwult hält die Revision nicht für begründet und oaS ReichSgencht verwirft dieselbe, da eine Beschränkung der Vertheidlgung ncht vorliege. In der Erwägung, daß es aus den Wortlaut dcS inknminirten Schlutzgedete» mcht ankomme, könne em Uint-bupLflitzt gesunden w^rd^n. 14 , „u.. ..... Kandel und Verkehr. Gie-e», U Juni. Auf dem heutigen Docbenmarkrc kostet, Butter per Pfd. #5 H bi« X 0 95, Hühnereier 1 Stück 5 2 St. 9^. Enteneier per 1 Stück 5 6 Sänseeier 1 Stück 10—12 X Käse per Sr. 5—11 X Äoitmottc per Stück 2—3 X (txtim 1 Liter 22 4, Linsen 1 Liker 26 4, Tauben da« Pa: X U 65—0.80, Hühner p. tzr. X 1 30-1 50, Hahnen p St. X 0.80—1.20, Enten per Stück X 1-80 2.20, Ochlenflnich fiti—< 0 4 per Pfd., Kuh' unt Rindfleisch 48 -50 4< Kalbfleisch 40 — 44 4. Hammelfleisch 68--70 4. Schwnnefle sch 62—68 4, Kartoffeln per 100 Kilo X 5.50- 5.80, Zw',beln p. Etr X 24 bti X 25, Milch per Liter 16 und 18 4. Kirschen da« Pfund 30 - 40 4. Frankfurt, 13. Juni. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 380 Ochsen und Stiere, 320 Kühe und Rinder, 189 Kalber und 200 Hümmel.. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. .* 64—66, 2. Qual. X 60—62, Kühe und Rinder 1. Qual. X 52-54, 2. Qual. X 45—50, Kälber 1. Qual. X 52—54, 2. Qual. X 40-50, Hämmel 1. Qual. X 58-60, 2. Qual. X 40-50 per 100 Pfd. Schlacht- gewicht. Schweine wurden 600 Stück angeführt und da« Pfund mit 62 4 bezahlt. Frankfurt, 13. Juni. (Fruchtdericht.) Mehl Nr. 1 X 39.50, Nr. 2 X 37 50 9h. 3 x 33.50, 9h. 4 4 28.50, 9h. 5 4 25.50, Roggenmehl «/, (Berliner Marke) X 31—31 50, do. I (Berliner Marke) ^4 29.50, do. 11 (Berliner Marke) X 24.50, Weizen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier X 24 75 00.00, ab unserer Umgegend X 24.25—24.50, do. fremder je nach Qualität X 23.50—24.50, Roggen, s« nach Qualität X 22.50—22.60, ®,nie X 18.50—20.00, Hafer 15.50—16 50, Kohstaqun X 39—30, Erbsen X 19—27 Dicken .2t. 16.00—17.50, Linsen X 20- 40, Bobnrn, weihe, 23—25, Äöaaennett x —' SBc'jrnflt't, grob, und fein« Sübil, betatl, .* 64. Stimmung tubi«. JS»? ’i? «flerragt war: —. Dnngend offerrrt: weihe« Mai« x 11 25, buntr« x 13.50—75 (Die Preise vergeben sich sämmtlich t>ct 200 Pfd. Zollgewicht = 100 Kilo.) Herborn (an der Köln-Siehener Etsenbabn), 13. Juni. Auf den heutigen hiesst,» Markt wurden gebracht: 105 Ochsen, 221 Kühe und Rinder, 1066 Schweine Der nacht,» Markt, zugleich Wollmarkt, ist am Montag, den 27. Juni l. ). ... „ selten« der Schüler und Schülerinnen bat di« König lich Preuhsiche Stsendqbn.Direktion zu Frankfurt a. M. auch in diesem Jahre di« auf Weitere« Jaydpre,« Ermäßigungen von 50% sowohl bei einfacher al« auch bei H,n und Rück'our bewillig', wenn einschließlich der die Schüler oder Schülertnnen begleUendrn Lehrer resp Lehrerinnen mindesten« 10 B.llet« gelöst weiden Kinder unter 10 Jahren genießen noch die (!™