Nv Unterrify hn^ :L@lPtbjL 3 w« h> 11 i™ Üuilnbr, ^[6enrt4n,T. irJ(I(H 'n XüLi °l ch nsaditn unb nersrhen ist ju*t Erfragen bei Urr, Vötoengahc w Hache vlchttbiij L{r Exved. bi n icht ^Wn. NLHmr m _ aftigung bei er baM rafft, und Friebbcrgmr, iutt a M. und -Lackired bau-mb 8ef6dfi Jp.Sölfer, kann In btt 2d ■( töninpft, filaftr i DiUrrd jur Är. 1118. Erft-S Blatt. Sonntag dkl! 15 Mai L881 6)idicner IMiueifler Aiirige- uni Amtsblatt für Ära Kreis Gießen. Vureau: Sckulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme de« M-ntago. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brin-erlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pt. Amtlicher Hhei 5. Betreffend: Wanuntrirung de- Feldschutzpersonals in dem Rechnungsjahr 1880/81. Gießen, den 9. Mai 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die (»rofiberzoglicben Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Sie benachrichtigen, daß ui.S auch für 1880/81 zuc Belohnung besonder- ipputtgeteeuer Feldpolizeibediensteter ein entsprechender Betrag zur Verfügung gestellt worden ist, fordern wir Sie auf, über diejenigen in Ihren Gemeinden befindlichen Bediensttten der fraglichen Art, welche Sie einer B lohnung für würdig erachten, längstens bi- zum 10. Juni er. an un- Bericht zu erstatten. GS genügt hierbei, wenn eS sich um solche Bedienstete handelt welche bereit- früher Remunerationen bezogen haben und bet welchen keine Derände« rungen hinsichtlich ihrer Dienstleistungen und ihrer Brauchbarkeit jc. eingetreten find, wenn auf die früheren Berichte k. h. Bezug genommen wird. Werden dagegen Feldschützen re. zum erstenmale in Vorschlag gebracht, so müfftn Sie sich in den Berichten über die persönlichen und dienstlichen Derhältniffe genau auSsprechen. von Tunis seien. 7 2, 16 16 20 16 16 9 Wien, 12. Mai. Ministervräfikenten Grafen -kamen des Kronprinzen in Hesterreich. Der Kaiser bat heute ein Handschreiben an den Taaffe gerichtet, in welchem er für fich und im äußerst sympathischen Worten dankt für die Herz- London, 12. Mai. Unterbau-. In Beantwortung mehrerer an ihn gerichteter Fragen erklärte Unterstaatsseeretär Dtlke, er bedauere fehr, daß fich die Nachrichten über da- vom Fürsten von Bulgarien erlaffene Manifest bestätigen, er glaube aber nicht, daß die Mächte seiner Zeit die bulgarische Verfassung bestätigt hätten. Sus eine Anfrage Bryce's erwiderte Dilke, er habe nichts davon gehört, daß die Pforte die christliche Bevölkerung in Armenien entwaffnet habe, er wolle aber nähere Erkundigungen darüber einziehen. Dem Deputirten Wolff gegenüber erklärte Dilke, der Schriftwechsel über TuniS werde dem Parlamente in der nächsten Woche vorgelegt werden, von der Pforte sei eine Abschrift der französischen Note über die Absendung türkischer Panzerschiffe nach TuniS eir.gegangcn. Hierauf wurde die Derathung über die zweite Lesung der irischen Laudbill fortgesetzt. — Im Oberhause antwortete Lord Granville auf eine Anfrage Lord De La War?s, er glaube, daß die französischen Truppen in unmittelbarer Nähe liche Tbeilnahme der Bevölkerung an der Vetmätlung deS Kronprinzen, für die aus allen Ländern der Monarchie und au- allen Steifen der Bevölkerung mündlich, schriftlich und telegraphisch eingegangenen Glückwünsche, für die »on Herzen kommenden und zu Herzen gehenden Huldigungen und glanzvollen fest» lichen Veranstaltungen, für die Acte der Wohltbättgkett, die Stiftungen und sinnigen Ehrengeschenke. Graf Taaffe wird beauftragt, Allen in-gesammt und Jedem für Alles und Jedes Dank zu sagen. Der Schatz der entg'gerge» brachten Liebe und Treue sei dem Kaiser und dem Kaiserbause ein Glück ver- heißendes Zeichen für den geschloffenen Edebur.d. für welchen der Kaiser mit seinen geliebten Völkern des Himmels Segen erflehe. Der Kaiser wünscht, dcß fein Dank bi- in die ärmste Hütte an den äußersten Grenzmarken de- Kricks bringe, da von allen Seiten das gleiche Gefühl ter 8 ebe kundgegeben worden sei, welches in der herrlichen Haltung der Wiener Bevölkerung so unvergeßlich schön zu Tage getreten sei. England. Gefundene Gegenft ander 1 Wagenrad, 1 Handschuh, 1 Haarzopf, 1 Taschentuch, 1 Pserdegurte, 1 Pfuhleimer, mehrere Schlüssel. Gießen, den 14. Mai 1881. GroßherzogUche Polizeiverwaltung Gießen. , Freseniu -. * > Vorschläge, welche nach dem oben genannten Termine Sei un- eingeben, bleiben unberücksichtigt. Dr. Boekmann. 4 $5 Aukland. Petersburg, 11. Mm. Die Unruhen in Kiew scheinen ernster Natur gewesen zu sein; da- Militär mußte, um die Ruhestörer, die fich zur Wehre setzten, auseinander zu treiben, von der Waffe Gebrauch machen; ob gefeuert wurde, verschweigt der „Regierung-- Anzeiger.- Au- Privat-Telegrammen russischer Zeitungen, die hier unterdiückt worden find, geht hervor, daß mehrere Todte und zahlreiche Verwundungen zu beklagen find. Im ganzen Süden Rußlands war schon vor den Ostertagen das Gerücht verbreitet, eS solle eine allgemeine Judenhetze ftattfinden. Die Juden versahen fich de-halb mit Waffen, fie wandten fich auch an den General-Gouverneur von Odessa um Hülfe, welcher mit beruhigenden Derficherungen antwortete und die Kosaken- Regimenter heranzog. Odessa war Überhaupt zu jener Zeit mit Militär gefüllt und daS soll nach der Meinung deS Berichterstatter- der „Deutschei PeterSb Zeitung" der einzige Grund gewesen sein, der den Pöbel von Odessa davon abhielt, gleichfalls aus d e Juden loSzuschlagen. In der russischen JuderVerfolgung liegt ein planmäßige- Vorgehen, die ganze Hetze ist eine längst abgekartete Geschichte gewesen. Gegenwärtig sucht man die eigentlichen Anstifter au- den Haufen der Verhafteten heraus, e- ist indessen sehr zweifelhaft, ob man namentlich die Haupträdelsführer ergriffen hat. Die Letzteren haben fich höchst wahrscheinlich au- dem Staube gemacht, sobald da- Unheil im Zuge wat, um fich ein neue- Feld der Thäti^keit auszusuchen. Nur so läßt fich das gleichzeitige LoSschlagen auf die Juden in ziemlich weit voneinander abliegenden Orten erklären. Der „Petersb. Ztg." schreibt man au- Golta über die letzten Ereignisse: Am 29. April, Abends, läuteten plötzlich die Kirchenglocken; wir stürzten aus dem Hause in der Ueberzeugung, eine Feuersbrunst zu erblicken, aber ein seiner, kalter Regen empfing uns, die Nacht war stockfinster, in der Ferne bewegten sich zahlreiche Laternen immer näher, und nun konnte da- Ohr auch w'ldes Angst» und Wittbgeschrei, das Klirren zerbrochener Fenster und da- Krachen eingeschlagener Thüren vernehmen, kurz, die Iudenhetze war im vollen Gange. Eine Rotte von etwa 200 Menschen, Bauernburschen, Eisenbahn- aTbeitem. Kutschern und fremden hier unbekannten Leuten wüthete mit vanda- lischer Wuth und ganz genauer OrtSkenntniß im Eigenthum der entflohenen oder in den Kellern versteckten Juden. Etwa zwölf Buden, Magazine und Wohnungen wurden bi- Morgens 4 Uhr rollständig zerstört und au-geraubt. Der Inhalt wurde in den Strcßenkoth getreten, die Betten zerschnitten, die Federn umhergestreut, die Branntweinfässer zerschlagen, Thüren und Fenster mitsammt den Rahmen herausgeschlagen und die Möbel in Scherben zertrümmert. Die Juden hatten fich so versteckt, daß auch nicht ein einziger getüdtet oder verwundet wurde, aber da- Loos der Familien war denn doch höchst be- klagenswerth. Der angerichtete Schaden wird hier in Golta auf 20,000 bi- 30,000 Rubel veranschlagt. Die an- den Lazarethbaracken zur Hülfe herbeigerufenen 60 Reconvalescenten (junge Ulanen) konnten wegen Mangels an Waffen nichts au-richten und blieben müßige Zeugen, anderes M'litär war nicht zur Hand. Mit der beginnenden Morgendämmerung war das Raubwerk gethan und die Thätigkeit der Behörden begann. BiS jetzt find 70 Personen gefängl'ch eingezogen, von Haus zu Hau- sucht man nach den geraubten Sachen, Vieles ist bereits gefunden worden, so ziemlich hat jeder Zeuge aus niederen Ständen mehr oder weniger mitgeschleppt, wovon das Meiste N'cht wird entdeckt werden können. Allgemein herrscht die Ansicht, daß hinter ber ganzen Sache unentdeckte Avstister verborgen und die rohe Masse nur blinde- iv 1,59 l-A Pfarr-Conferenz: Mittwoch den 18. Mal in Gießen. Unter anderen wichtigen Verbandlunaen Besprechung über die Vorträge des Reiseprediger- Degg au im Dekanat Gießen. Lang-Gön-, den 12. M^i 18ol. Strack, Dekan. ^euf^fanb. m. Darmstadt, 13. Mai. Nach einer soeben im Regierungsblatt erschienenen Bekanntmachung in Betreff der Ausbringung des Bedürfnisses der Großberzoglichen Landei'BrandverslcheruugS'Anstatt für 1880 berechnet sich diests Bedürsniß tm Ganzen auf 1,0^7,1*25 1 H. Davon belaufen sich die Entschädigungen und Abschätzungs- kosien auf 1,009,004 v* 71 und zwar entfallen auf die Provinz Oberhessen 317,05'2 M 33 H, auf die Provinz Starkenbui g ‘298^63 55 und auf die Provinz Rheinhessen 393,688 JL 83 X Als Beitrag in den ftonbfl zur UnterstÜpung von Personen, welche m ,rolge ihrer Theilnabme an den Löschansiatten verunglückten, und ihrer Hinterbliebenen, sowie zur Förderung deS Feuerlöschwesens, insbesondere zu Beitragen an Feuerwehren und Gemeinden (1° 0 der Einnahme) erscheinen 10,960 jk. Zur Deckung )eS BedÜrsnisseS sollen nach Beschluß der verstärkten Brandoersicherungs-Eommission unb mit Genehmigung Gr. Ministeriums des Innern und der Just,- auf je 100 .* JersicherungSkapital 12 Pfennige auSgeschlagen und in einem Z'clc im Monat Juli d.J. erhoben werden. Das Persicherungskapital bet'ägt nach dem Stande am Schlüsse deS Wahres 1880 in der Provinz Oberhesien *247,588,080 in der Provinz Starkenburg '$4.360,310 JL und in der Provinz Rheinhessen 300,887,450 fc*, demnach im Ganzen 912.835340 .* ;r Schatz iDpterberSM |Cl unb ‘ 'st das ilbstbewagä »SS bet fXs l£ibö' s4;«'s nubung in tm- nrrung. M Luft, „M Löivrn" Kaufmann, Wl'iar- beib nen Jlnfpräi n Comptoir obfrl^. a» Branche. v- iien sieben zur ©eite, e Exped. b. _i’t ’ Erdarbeiter nnd n lgung bei (v 1 t, irunfl don '-Anlagen uclion, empsiebUnä t, Gchn D- 2ul , meiner ouSflfföbiw- >eenl)r.vv»vei ileft, mirb deren olibitfit nachgew^n Werkzeug gewesen, worüber die tro Ganze befindliche Untersuchung hoffentlich Licht verbreiten wird. Srlrgraphischr Kepeschm. Wolfes telegr. (k»rrespo»de«r-B»reau Berlin, 13. Mai. Die Unfallverstcherungs - Commission genehmigte in zweiter Lesung die $$ 1 und 2 unverä dert nach den Brscklüffen erster Lesung. Die in dem $ 3 des Entwurfs vorgesehene Reichsoerfich^rungsanstalt wurde durch eine Vereinbarung des Centrums mit den Deutschconservatioen beseitigt, wonach die Versicherung durch Veranstaltung und unter Aussicht der Einzelstaaten zu erfolgen hat. Seitens der deutschen Retchöpartei erklärte Graf Frankenberg, daß sie nur zusttmme, weil sie sich in einer Zwangslage befände und schlechterdings in einer wichtigen socialen Frage etwas zu Stande bringen wolle. Die Bundescommtffare erklärten, daß die Regierung, da die Retchsverficherungsanstalt keine Aussicht habe zu reusfiren, mit der Versicherung durch die Einzelstaaten sich begnügen wolle. Pari-, 13. Mat. Nach hier etngegangenen Nachrichten aus Tunis begab stch der Generalconsul Roustan gestern Vormittag zu dem Bey, um eine Audienz für dm General Breard auszuwtrken. Der Bey verschob seine Ant« wort bis Mittag und bewilligte sodann die Audienz für 4 Uhr Nachmittags. Um diese Zett begab sich General Breard nach dem Bardo und verlas vor dem Bky einen aus 10 Artikeln bestehenden Vertrag. deffen Hauptbestimmuuz die Einsetzung eines französischen Mlntsterresidenten in Tunis ist, dem es obliegen soll, die Ausführungen der Vertragsbestimmungen zu überwachen. Der Bey erbat stch bis 9 Uhr Bedenkzeit, unterzeichnete jedoch schon um 8 Uhr den Vertrag, wobei er das Verlangen stellte, daß französische Truppen Tunis nicht betreten sollen, was übrigens auch nicht die Absichl der französischen Regierung war. Der Verkehr zwischen dem Bey und dem Vertr^trr Frankreichs vollzog sich in den höflichsten und wohlwollendsten Formen. Man nimmt an, daß der Generalconsul Roustan zum Mtntsterrcsiventen in Tunis ernannt wer- den wird. Paris, 13. Mai. Senat- Ministerpräsident Ferry theilt mit, daß der Vertrag mit Tunis gestern vom Bey unterzeichnt wocdcn sei. Den offictellen Wonlaut sei er dem Senate mttzutheilen noch nicht im Stande; der Vertrag werde aber ehe- baldigst den Kammern zur Ratification vorgelegt werden, lieber den Sinn des Vertrages könne er mitthetlcn, daß derselbe in militärischer Beziehung Frankre ch das Recht sichere, diejenigen Stellungen zu besetzen, welche die französischen Militärbehörden für nothwendig erachten würden zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit an den Grenzen und an den Küsten. (Beifall-) In politischer Beziehung garantire die französische Regierung dem Bey Sicherheit für seine Person, seine Staaten und seine Dynastie. In Bezug auf Europa betrachte sich die französische Regierung als Garanten der gegenwärtig zwischen der Regentschaft Tunis und anderen europäischen Mächten bestehenden Verträge. Der Bey verpflichte sich, in Zukunft keinerlei internationalen Vertrag ohne vorgängiges Einverständnrtz mit der französischen Regierung abzuschlwßen. (Beifall ) Die diplomatischen Agenten Frankreichs würden den Schutz der tunesischen Interessen nach außen hin übernehmen. Das Finanzsystem der Regierung des Bey werde von Frankreich im Einvernehmen mit dem Bey geregelt werden, um ein besseres Functioniren der Verwaltung der Regentschaft zu sichern. Eine wettere Convention werde die Ziffer und den Modus der Erhebung der Kriegskontributionen regeln, welche auf die nicht unterworfenen Stämme entfielen, für welche sich die Regierung des Bey als Garanten betrachte. Endlich verpflichtet sich der Bey, die Einfuhr von Waffen und Munition, welche eine permanente Gefahr für Algier fei, von der Küste von Tunis zu verhindern. Ministerpräsident Ferry gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Kammern diesen Vertrag rat ftciren würden, welcher bie Sicherheit der französischen Interessen gewährleiste und das mittelst der Expedition verfolgte Ziel erreiche. Vermischtes. *»•» auch noch eine Düsseldorfer und der Mainzer Schlepp,cdifffahrts- Matnz, 13. Mat. Die Ovation, die gestern Abend die hiesige Bürgerschaft dem hier weilenden Groß Herzog und seiner Familie barbrachte, war das Großartigste, was in den letzten Jahren hier gesehen wurde. An dem Festzug hatten sich 48 Berelne und Korporationen bethetltgt, ebenso außer der Großh. Bürgermeistern und den Stadtverordneten, Deputation der Heff. Ludwigsbahn, der Köln-Düsseldorfer und der Mainzer Scyleppschifffahrts- Gcjellschaft. Im Ganzen mögen sich an dem Zuge ca. 6000 Personen und ungefähr 2000 Fackel und Laternenträger bethelligt haben. Der Platz vor dem PalaiS und der Ererciervlati war geradezu überfüllt, denn an 2»,000 Menschen waren biet versammelt. Herr Oberbüraer- metster Dr. Du Mont brachte das Hoch auf den Großherzog und besten Familie aus und tausendstimmig war der Jubel, als hierauf sämmtliche sechs Musikchöre die National-Hymne ansttmmten. Der Großherzog war von dieser Ovation derart ergriffen, datz er nicht lvrechen konnte. Im Palais fand heute Mittag Tafel statt, zu welcher nur die Spitzen der katboliscken und protestantischen Geistlichkeit geladen waren. Die ältesten Töchter des Großherzoas die Prinzessinnen Ella und Victoria, begeben sich am 18. Mai nach London xum Besuch ihrer Großmutter, der Königin von England. 9 zu cx.xL % *in st'"ker Schneider zu helfen weiß.) So könnte man das folgende Geschichtchcn betiteln, für besten Richtigkeit dec. Eilbote", dem wir es entnehmen einsteht Zu einer dies,r Tage In Annweiler vollzogenen Hochzeit war auch ein junger'Herr von Speyer geladen der seinem Schneider aufgetragen halte, ihm doch ja zum Frübzug den feit 8 Tagen in der Arbeit befindlichen Frack abzuliefern. Der Bekletbungskünstler verpfändete sein Wort daß er vor 6 Uhr das unentbehrliche Fcstgewand abliefcrn werde. Doch Der Mensch denkt und der - Schoppen lenkt. Der Meister war Abends etwas fivel, d chte aber doch an den Frack und meinte zu sellrer Ehehälfte: „Ra, ick stebe um 3 Uhr auf, in 2i/2 Stunden .st der Frack stetig. Unser Meister aber verfiel in den Schlaf des Gerechten und als er aufwachte, toar c8 ^alb 6 Ubr. Welcher Schrecken! Acker der wackere Schneider wußte sich zu helfen Er befahl einem Gesten, den unvollendeten Frack und versch.evene Requisiten nnzupackni be- stieg dann mit seinem Kunden den Bahnzug und vollendete auf der zweistündigen Fahrt im Eisenbahnwaggon den Frack bi« auf s letzte Stichelch-n. Als die Station Landau passirt war, □ r,ut "vH die Knopfe anzunähen In Annweiler angekommen, stürzte der fl nte ^urtder zu einem „Collegen", um das Fcstgewand zu bügeln, und eine halbe Stunde spat" s°ß der Frack wie angegostcn auf dem ßdb des Kunden. Mündliche und klingende An erkennung wurde unter großer Heiterkeit dem flinken Meister zu Thetl. B - Ein Richter, der das Unglück hatte, zu schielen, hat drei Gefangene vor sich. Sich on,^n «flfCVcenanbz ^fbt " Dtn Zeiten an und fragt ihn: „Ihr Name und Heimaths- °T/n?diese 8^ge antwortete aber, toetl er sich gemeint glaubte, der zweite. Der Richter will hn darauf ernst ansehen, wobei das schielende Auge selbstverständlich wieder weiter schweift, ü?« zu Ihnen gesprochen. Herauf antwortete aber der dritte, welcher Herr dichter !" ’ * * W Jhn-n auch nicht geantwortet, c*< _ ^"il^ckung durch einen Brief ] Emen eclatanien und beherzigensw.rthen Fall von D!üv Tel7aravb. ^ ^b^ ^rch die P.st schildert Dr. G. E Pa wer im Londoner »LVKm be,m ??Bba-ebe5D! Dame schrieb einer Freundin, daß sie durch die Pflege tbreS am Scharlach erkrankten Kinde« in Ansvruck genommen fei. Die Emvfänaerin Ä" Ra ),QbeT,: unvorsichtig genug, da?Couvert eincm ^erÄ^m r »krankte dieses Kind ebenfalls am Scharlach. Nachforschungen stellten fest, daß sich keine andere Anst.ckungSquelle Nachweisen liefe al« eben bOOS nminAf# S..»Rt! W°° s..h. D„rau» tol, s.h, .8^ fü, g.2.U.n, in L.n M b*'“' «mpfi bl- d,n bii(fhn Haus" fteund und mit triumphirender Miene zeigte die Haussrau diesem ihre Acquifttion ausgeblieb-n s-Z bM 6,c ^eltc Sendung bestellt würde, soll di- An.worf willia^n^e^ram^^^^8^P^bIiku^^^br^llolle^Kar^an'n^^^^n ™ f"'= S.;; s S» *« sää über I'/- Millionen Mar"ft d-ß^r bl'n^'.,,n Ueberschüsse erg.b.r über «« 1 etürf 5 ©änf.rtn 22 ?, Ansm ll.t-r 2'4 ÄoXm St Vsd."°K>ch.^nr'R-nd^ich^ A 2 00 °00’ Ochsmfl.llch^S-00 4 “ «’n0,fetn ,Ü0<' ^E-5.0'k°37iN. 2S 6i8_Jä_OO, Mich »er Üttn 16 und <8 H, W.lsch. per Stück JL 9.50 Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Giegen. Evangelische Gemeinde. ■’Änfßebote csau o' ^°i. Weißbinder Johannes Eisenkeller mit Katharine Braun Tochter des Maur»» «= :äs k"l?ustck. 12. Metallgieß.reidchtzer Heinrich Schafflläd, von Gießen mi.RatharinePf.i ” X «-»tn-rS Johann Wüh.im Pfeil oon Darmstadt. 13 G.ao.ur Smü «u Üb W Ä «"ng^'kon Öa"8ti- b'6 L rr yffl-n"" ”aiit ""^.'h', WM-- 6.1 Me^rs'Sm "rinch-Er,^ d«8®XSgi1b6[f,t',tfTeblQ* «ÄÄ™ One Tochie? 5 T°ch'"> 10. Dem Dachdecker Christoph Christian Ech-alb wärts, Räthchen. 9. Dem Haus7u"rschm 'an'^a^aül Zchk"7n Eohm "mk.°rk r°ui«"P7uü - , Weftpvbene. •SS“'S *s58rs. f^0Tn von ®ab Maubeim 9. Dem Zimmeimann Louis Bieber ein »»n ÄTU tibua,b Aa w< o!L " Getraute. cbel @?bnn m,IÄFd^ baMcr' be6 Fuhrmanns Wilhelm Henkel ehe!.' Tochter rtnC ^h, des verst. Handarbeiters Johannes Roth in Groo-n^chen, in Tübi?/.n'^b'N- Gustav Stahl, Kaufmann dahier des Kaufmanns Maximilian Hugo Stahl SanaÄ 'hm Dochter"' L-Nge, des Rouft/onn« RaS 9°hr7st7n in ?WiaiÄ ^finTic^ Schlicher, Schubmach-r dahier, des Uhrmacher« Phllipp Schlicher In DTÄ,,V6,.L6t„^,.Urnb 9nna ®'U,,4- C'6 “* 3« W Getaufte bin 7. ^'ril.8' m°1' ®Cm 2Ba«n“ 2°^"" ®lOrß Z-iß «n. Tocht-r, Mari. Louis., geb. ragiädn.r Heinrich Roih ein Sohn, Georg Karl, geb. den II. April. Denselben. (Sin uneb I. Sohn von auswärts, Wi.helm geb. den 27" Mär» ^rLlhTLT^®rm^iCIbTaU,r«al0^ ®lum ,,ne T°chk-r, Marie Sophie, geb. b. 16 April. ben 29. «p!il ® 6d)tcmtT ^"gust eubheimer em Sohn, Georg Karl Adolf, geb. -T- „ m ® e e r H U t e. 11 9- T/n I ®al- Christian Walther Zinßer, Taglöhncr bahier, alt 67 I. 3 M. 11 *•/ gest den 4. Mal. ex ft Crbbeben Hetmgesuchlen ber Jniel ChioS sind bei uns emgeaangen: 5, v; , *-*' 2B- vM — 4 Jt Wir haben diesen B6L X 120-1.40 66-00 A m: lunelflchih 68-70 a p. 6h. x 25 0-eilgkbotkNks 3407» Zwei fast neue (^orrtdorthureu nebst GlaSau'iStzen. eine gepolsterte Stuben- thüre und oe schiekener a».derer HauSrath ist billig za vr, kaufen Gelter-berg Vit. (*. Nr 80. Dicnllag, den 17. Mai, Nachmillags 2 Uhr, solle«, im Saale der 9t 1881. Krohherwgliche Wbere Lergbehörde. 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April näher be- beschrieben sind, zum 3. und letzten Male versteigert werden, und w rd von Seiten des Glaubiger-Ausschusies d e Genehmigung sofort beantragt. Gießen, den 14. Mai 1881. Großherzogl-chcs Ortsgericht Gießen. 34331 JKJilllJ- 3322) Die Klee-Ernte meines an der Steinkaute gelegenen Ackers zu verpachten. Earl Schwan, Firma: Gebrüder Schwan. Sonnenstraße 104. Das Steinmetz- und Marmor- Geschäft von (Emir Kalbfleisch in Giessen ▼ is-ä-vis dem Friedhof empfiehlt' sich zum Anfertigen von Grabdenkmälern, Monumenten etc., Kraöeinfassungen, sowie zu allen in dieses Jach einschlagenden Arbeiten in allen Steinarten. Reparaturen werden schnell und billig besorgt. Lager von (1908 Gusskreuzen und Porcellanplatten. Vermischte Anzeigen. 3401) Ein gebrauchter Handwagen wird zu kaufen gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts. n Für Schneider. Zwei tüchtige Arbeiter werden auf die Werkstatt gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 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Schulhof. 3413) Im Fischerhof ist ein freundliches, gleich beziehbares Zimmer zu ver- miethen. Der Rechenschaftsbericht pro 1880 ist erschienen und bei den Agenturen unent- welche sich für das Versicherungswesen in- Vebensversicherungs-- und Ersparnist-BanK in Stuttgart. 21. Scheyda in Gießen. ao Jean Fränkel, Bankgeschäft. Berlin SW., Kommandantenflr. 15. Cafsa», Zeit» und Prämiengeschäfte zu coulanttn Bedingungen, Couponseinlösung provtstonsfrei. Genaueste Auskunft über alle Werthpapiere ertheile gratis und bereitwilligst. Meinen Börsenwocheubericht, sowie mein- vollständig umgearbeitete u. erweiterte Broschüre: Capttmsanlage und Spekulation in 'ZBertfipapieren mit besonderer Berücksichtigung der Prämiengeschäfte (Zeitgeschäfte mit be- SS pnb jtfi: Hilf/ In welchem i Wllnet Krach auch Arie-. rva8 lchu-oren, und d in eme Z>lt unri Zelt ter Roth Unurdljungen v nicht söi ole Schuld der an den Eündrn wart- Noch jfl W lange nicht 3 . Perioden de ^h?ann eine K wMiuntn wieder ^wachsen ist “'“'M ban tu* ln bie 6 CTW nad Ä-,!- te* L A 1871 I hubttn k ? 6esi en Nt £'6 mol1»,« gar fein e ttl 1 'gu»g big M i' 6*5"* Ä/ol Der *ra™e Die alternativ Versicherten erhalten auf ihre Zusatz - Prämien noch extra 3414) Von den beiden in meinem Hause (Seltersweg C 43) befindlichen Läden ist der eine mit daranstoßendem Comptoir-Zimmer rc. zu ver- miethen, beziehbar alsbald. L a bro isse, Rechtsanwalt. 3416» Ein Logis zu vermiethen bei _______Gg. Unverzagt, Kaplansgasse. 3417) Em schön möbltrtes Z-mmer zu vermiethen. W. Stumpf, Wallthorstraße 135. Einladung. 3425) Die Mitglieder der evariHel. Gemeindevertretung lade ich hierdurch erg be st dn zu der 3. feeren Versammlung d. I. auf nächsten Dienstag, den 17. Mai, Abends 8 Uhr, tn da- Cafe Ebel (H. Balzet). Gießen, den 14. Mai 1881. Dr. Naumann, Pfarrer. Venniethungen. 3428) Logis, gleich beziehbar, zu ver- mietben__________Reucn-Bäuen B. 90 3427) Möblirte Zimmer zu vermiethen _______________________Neustadt D. 57. 3419) Ein Familienlogis, 3 Stuben, Kammer u. s. w. zu vermiethen ______________________Wehsleingasse 54. 3435) Ein möbltrtes Zimmer zu oer- miethen. I. Heß, Paradiesgärtchen. 3001) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen bei LvuiS Stohr, Schloßgasse. 3438) Sonnenstraße B. 61 der erste Stock mit Zubehör per 1. August zu vermiethen.________________Carl Weidig 3436) Der von Frau Kuchler seither bewohnte untere Stock meines Hauses, Süd-Anlage, ist vom 15 September d. I. an anderweit zu vermiethen. 3- Alker. 3406) Laden mit Eorrtdor zu vermiehen. ______________Sonnenstraße B. 106. 3415) Lit. C. 166 Schlafstälte für einen Für Sterbefälle wurden im Jahre 1880 bezahlt . An Dividenden Als Ucberschuß ergeben sich pro 1880: Für die Lebensversicherungen . . . . „ „ AuSfiteuerversicherungen