^.'gk, daß ty ff”W, nun. ?le «nein gaga 7 Meft* über ^nkfurt«. ® Deutschland- ' itt a. M ^ksellschaft. in Ulin. nm Iinb ltichnm Zungen aus », B. 92. ein. m Carl“. Wand» tatter. tilg t. istian Eise, stand» ähige Weinaroh- cht einen soliden, lhrten ben d. lieben ihre Lfscr- erungskreises an onHaasenstet» in Vs. 0. 266 lUse^LlafftN ulfe S'D S&J21L iseii“ ich schlimmste« Garantie ohn und ZeM^c Wttiiös i«r,fe «idch-n, ort flefW' SM__— 'm« U'd» „beit biIl>B jiiwW'Ä- s- MtS Sk-l-k iWrW iss® 9S;si frei’ JsM C ö P 6 ° ($1 rr. 88. Dienstag den 15. Februar 1881. Gießener MWiger AMige- Mi) IratsMfitt fit den Kreis Gießen. Ärbadionbburtdu: Grpedttion»v«r,au r 6chulstraße B. 18. Erscheint filßlid) nut Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit vringtrlohw Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, — Amtlicher Hheit. Das Grotzherzsgliche Steuer-Commiffariat Gießen an die Grofiherzoglichen Bürgermeistereien des Land-Bezirks. Die Ihnen dieser Tage zugehenden Patente wollen Sie aussertigen, mit den dazu gelieferten Marken bekleben, die letzteren vorschriftsmäßig entwerthen und die Patente sodann innerhalb 14 Tagen wieder anher, und zwar nach den Nummern geordnet, zurückliefern. Tie Anwendung von Streusand bittet man zu vermeiden. I. B. G. St..E.: Schäcker, DistrictS - Einnehmer. Deutschland. Berlin, 12. F«binar. Daß d«r Reichskanzler es nicht verschmäht, in leinen wwthschaftlichen Anschauungen mit der Zeit sortzuschreiten, bewe'.st der lheil seiner jüngsten Rede, welcher sich mit den bisherigen Resultaten der neuen Wirthschaftepolitik beschäftigt. Zwar hat Fürst Bismarck in den meisten Punkten an seinen vor zwei Jahren ausgesprochenen Ansichten auch jetzt noch iepgehalten, aber von der Getreideproduction Rußlands und Amerikas gegenüber der deutschen Getreideproduction scheint er doch eine andere Auffasiung gewon- nen zu haben. Im Frühjahre 1879 hörten wir nur von den reichen Ernten, Ne der unerschöpfliche Boden Rußlands und Amerika- jährlich fast umsonst bergebe und mit deren Ueberschüsien Deutschland von Jahr zu Jahr mehr überschwemmt werde. Von der Möglichkeit von Mißernten in Rußland und Amerika war gar nicht die Rede. Jetzt erfahren wir, daß in Rußland die Mißernten im Durchschnitt der Jahre häufiger eintreten werden, al- bei uns. Diese dem Fürsten Bismarck eigene, bei Männern sonst nicht häufige Neigung, cuf einen augenblicklich vorliegenden besonderen Fall sofort eine allgemeine Regel -u begründen, führt natürlich zu den größten Widersprüchen. Vor zwei Jahren mußten die Kcrnzölle eingelührt werben, um den deutschen Landwtrth gegen die Überschwemmung de- Markte- mit fremden Getreiden zu schützen; heute müßten wir sie einsühren, wenn wir sie nicht schon hätten, um ben deut« \ scheu Landw rth auszumuutern, unS durch vermehrten Anbau da- zu schaffen, was uns da- Au-land vielleicht nicht liefern kann. Letztere- bleibt uns freilich, ' so lange Fürst B'Smarck nicht über Regen und Sonnenschein gebietet, ein un- errretchbaier Wunsch; aber vielle'cht geht der Kanzler auf dem jetzt betretenen Weg roch einen kleinen Schritt weiter, und fragt sich in einer guten Stunde, ob cs dein nicht eigentlich dn großer Segen für Europa ist, daß Amerika tteSmal eine gute Ernte hat, und wie hoch wohl in diesem Winter die Tdeue- rvng bei uns gestiegen sein würde, wenn es auch nur 5 Millionen Quarter- Weizen weniger übrig gehabt hätte. Die Erkenntniß, daß die Kornzöle selbst wenn fle Us Miitel zur Aufmunterung des Landbaues wett wirksamer wären, als sie es tbatsächlich sein können, um ihrer weiteren schädlichen Wirkungen rerwerfl'ch sind, wird dann sicher nicht auSbleiben können. Berlin, 12. Februar. Das Abgeordnetenhaus genehmigte das Gesetz über die gemeinschaftlichen Holzungen und baS Pfandleihgesetz in zweiter Lesung nach den Vorschlägen der Commission. Die zu der ersteren Vorlage gestellten Abänterungsanträge, welche Minister Lucius b.kämpfte, wurden abgelehnt. Der Abg. v. Zastrow zog einen zum Psandlechegesetz von ihm gestellten Abän» derungsantrag zurück. D>e kurhesfische Fideicommiß^orlage pasfirie debatteloS unb unverändert die dritte Lesung; ebenso wurde in -weiter Lesung der Vorlage, betr. die Vereinigung von Oderbonsfeld mil L wgenberg uud der Gemein- den Oberstoppel und Unterstoppel mit dem Kreise Hünfeld, der S 1 derselben, welcher die Vereinigung ausspricht, mit 140 g-gen 122 Stimmen angenommen. Nächste S'tzung Montag. — Das Herrenhaus genehmigte das Schlachthausgesrtz nach dem Antrag seiner Commission und erledigte sodann noch mehrere Rechnungssachen, sowie eine Petition. , Berlin, 12. Februar. Mit Bezugnahme auf bte tn Nr. 3 be- Reichs- Gesetzblattes verkünbete kaiserliche Verordnung vom 7. bs., burch welche bet Reichstag berufen ist, am 15. Februar in Berlin zusammen zu treten, wird bierburch bekannt gemacht, baß die Eröffnung des Reichstags an diesemTage «m 2 Uhr Nachmittags im Weißen Saale des königlichen L-chloffcs stattstnben vkd. Die weiteren Mittheilungen über die Eröffnungssitzung erfolgen tn dem Bureau des Reichstags, Leipzigerstr. 4, am 14. Februar in den Stunden von 9 Uhr Morgens bis 8 Uhr Abends und am 15. Februar Vormittag- von 8 Uhr ab- In diesem Bureau werden auch bte Legitimlionskarten für bte Eröffnungssitzung und die Einlaßkarten für Zuschauer ausgegeben, auch alle sonst erforderlichen Mittheilungen gemacht werden. Der Reichskanzler. In Vertretung: v. Bötticher. München, 11. Februar. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer beantwortete der Vorsitzende des Mmisterraths, v. Lutz, die Jörg'sche Interpellation über dre Stellung der Regierung zum Reichs-Unfallverficherungs-Gesetz dahm, baß der iraguche Gesetzentwurf dem Bundesrathe bereits vorliege, daß aber noch keinerlei Berathungen über denselben stattgefunden hätten und daß sich augenblicklich auch noch nicht übersehen lasse mit welchen Modificationen der Gesetzentwurf Aussicht aus Annahme im Lundes- ratb'e haben werde. Unter diesen Umständen sei eine Beantwortung der ^rage in der Zorm, wie dieselbe gestellt sei, gegenwärtig unmöglich. Das Gesammt-Mmlsterium i befinde sich bei der von Jörg gestellten Frage tn derselben Lage, wie s. Z. bet der Interpellation über die Vertretung des Reichskanzlers und die Regierung könne nicht verhehlen, daß sie auch künftighin solche Interpellationen nicht einfach mit Ja oder Nein werde beantworten können, um so weniger. q18" ein verfrühtes Darlegen der Absichten der Regierung geradezu nachtheilig fein könne. Gleichwohl wolle die Regieiung ihre Haltung im Allgemeinen kennzeichnen. Das Ministerium werde die Reichsverfassung fest im Auge behalten und die berechtigte Selbstständigkeit des Landes zu wahren wissen, halte es aber für möglich, den Gesetzentwurf in einer Weise zu gestalten, welche die Erreichung seines Zweckes ohne Schädigung der berechtigten Selbstständigkeit der Einzelstaaten und ohne Beeinträchtigung der bayerischen Refervatrechte sichere. Was die Frage in der Interpellation anlutreffe, wofür denn, wenn eine Eentral-Versicher- ungsanftalt gegründet werde, die Einzelstaatcn überhaupt noch da und wozu dieselben gut seien, so könne das Ministerium nur versichern, daß dasselbe es für feine heiligste Pflicht erachte, für den Foitbestand des engeren Vaterlandes einzutreten, soweit dies nur immer in seiner Kraft stehe, die bloße Negation gehöre aber nicht zu den hiefzu bienfamen Mitteln, untergrabe im Gegentheil unter Umständen die Existenz der Partl- fularftaaten. Ein solcher Fall liege hier vor. Jedermann kenne die Gefahren der socialen Bewegung, mit Prohibitiv- und Strafgesetzen sei nichts gethan, vielmehr mußten die berechtigten Desiderien der Arbeiter erfüllt weiden. Dieser Weg fei hier zum ersten Male betreten und dem Reiche dabei mit der einfachen Negation entgegentreten, hieße, den Weg zur Hilfeleistung versperren. Nur dann, wenn das Reich diesen legislatorischen Akt vollziehe, sei die Erreichung des Zieles verbürgt. Wenn das Projekt wünschens- werth sei, werde man sich mit der Competenz des Reichs zur Gesetzgebung darüber versöbnen müssen. Ueber die Frage der Errichtung einer einzelstaatlichen oder Reichs- Versicherungsanstalt sei das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der Minister schloß mit der Erklärung: Wenn unsere noch obwaltenden Bedenken gehoben werden und wir der Krone rathen, die fraglichen Bestrebungrn des Reichskanzlers zu unterstützen, so f.laudt das Gesammt-Ministerium nicht an den Grundfesten unseres Staates zu rütteln, andern einen Akt eminent konservativer Politik zu üben — lieber diese Antwort der dayertfchen Regierung aus bte Iörg'sche Interpellation bemerkt der „Echwäb. Merkur": Mit den Schlußworten der Erklärung der bayerischen Regierung werde b't Nagel auf den Kops getroffen, die Einzelstaaten trürben gegen ihr eigenes Wohl blindlings ankämpfen, wenn sie aus VersaffungSbedenktN, welch? ja gründlich untersucht eventuell btsettigt werden könnten, das Zustandekommen einer heilvollen Vorlage verhinderten. Alles in Allem genommen habe die bayerische Regierung die Streitfrage in musterhafter Weise zur Lösung gestellt. Stuttgürt, 12. Februar. Der „Staats-Anzeiger für Württemberg" schreibt: Die Nachrichten ouS Cannes über das Befinden des König- und der Königin lauten fortwährend günstig, die entgegenstehenden, von den Zeitungen gebrachten Gerüchte können erfreulicher Weise al- grundlos bezeichnet werden. Das eingetretene Ftühlingswetter gestattet längere Bewegung im Freien und wird täglich zu größeren Spaziersahrten und Fußpromenaden benutzt. Arankreich. PariS, 12. Februar. Tie Deputirtenkammtr beschloß, den Antrag Louis Blanc's aus Abschaffung der Todcsstrase in Erwägung zu ziehen. Der Antrag deS D^vutirten Dardoux, betr. bte Wiederherstellung des Ltsten-Scruti- niums soll am nächsten Donnerstag zur Beratbung kommen. Paris, 12. Februar. Der „Agence HavaS" wird aus Ragusa ge- meldet, von den katholischen Bergbewohnern Albaniers wäre ein größerer für Tust bestimmter Transport mit Munition unb Lebensmitteln weggenommen, bte benselb'n begleitende militärische Eskorte sei gefangen genommen worben. Bayovne, 12. Februar. Die beutsche Barke „August" auS Stralsund, welche mit ©errette an Bord sich auf der Fahrt von Baltimore nach Bayonne befand, ist gestern Abend am Socoa-Felsen gescheitert. Tie Besatzung lst gerettet, die Labung aber verloren. England. London, 12. Februar. Der „Globe" erklärt das Gerücht von einem Fenier Complott, durch welches bas Schloß Winbsor in bte Lust gesprengt werden sollte, für erfunben. Die Königin werbe am 17. ds. borthin zurückkehren. — Die Zahl der stnkend.n Bergleute tn ber Grafschaft Lancaster beträgt circa 3500. Die öffentliche Ordnung ist bis jetzt habet nicht gestört worden. London, 12. F bruar. Dem Staatssekretär des Krieges, Ehilders, ist eine Depesche des englischen (Scmmanbanten im Transoaal-Lanbe, General Colley, zugegangen, in w-lcher berfelbe um Verstärkungen bittet. — Eine Depesche des Generals Collky vom 11. ds. meldet, bte Boers hätten das Schlachtfeld besetzt, eine beträchtliche Abtheilung berfelben solle in der Umgeg-nd von Newcastle corcenttirt sein. Colley hatte dem Befehlthaber der Boers nach dem letzten Gefechte medicinifche Hülfe angeboten; das An- erbieten wurde indeffen abgelehnt. — Nach einem Telegramm aus Capetown vom gestrigen Tage hat der Basuto-Häuptling Letjea die Regierung Les Kaplandes um die Bewilligung eines Waffenstillstandes von einer Woche gebeten. Spanien. Madrid. 12. Februar. Bei dem gestern hier stattgehabten bemofratb schen Banket wurden mehrere Toaste suboelsioen Inhalts ausgebracht. Die Versammlung wurde in Folge besten aufgelöst, auch wurden zwei Verhaftungen vorgenommen. Rußland. Petersburg, 12. Februar. Ein Telegramm des Generals Skobeleff aus Aschabad vom 7. ds. meldet: Nach Erlaß der Proklamation, durch welche die Tekktnzen zur Rückkehr in ihre früheren Wohnorte aufgefordert wurden, beginnen dieselben allmälig aus den Sandwüsten zurückzukehren und liefern ihre Gewehre ab. Bis jetzt sind etwa 7000 Familien zurückgekehrt. Saphi Khan, Khudaiwerdy Kdan und andere angesehene Khane befinden sich in unserm Lager, wodurch die übrige Bevölkerung bewogen wird, zu folgen. Die bet Geoktepe versammelten Familien werden in ihre früheren Wohnorte gebracht werden. Die Familien werden mit den eroberten Sachen, wie Ktbitken, Lebensmitteln und Wirthschaftssachen vrrsehen, auch wird denselben medtcinischer Beistand geleistet. Maßregeln zur Desinfection Geoktepes und der Umgegend zur Verhütung schädlicher Folgen bet dem Herannahen des Frühjahrs sind getroffen worden. Wie jetzt erwiesen ist, sind in Dengiltepe 6400 Leichen begraben; während der Belagerung sind gegen 8000 Personen umgekommen und bei der Verfolgung circa 2000 ntedergemacht. Der Gesundheitszustand der russischen Truppen ist ein befriedigender. Bulgarien. Sofia, 12. Februar. Der Minister des Auswärtigen hat am 10. ds- an die hiesigen diplomatischen Agenten der Mächte ein Rundschreiben gerichtet, in welchem er auf die zahlreichen Emgrationen von Einwohnern Macedoniens nach Bulgarien hinweist, die dem bulgarischen Staatsschätze schwere Lasten auferlegen und das Fürstenthum in einen Zustand der Aufregung versetzen. Sodann deutet der Minister in dem Schreiben an, daß die Emigrationen vielleicht durch die schlechte Behandlung und die Leiden der christlichen Bevölkerung hervorgerufen seien und lenkt die Aufmerksamkeit der Mächte auf die traurige Lage der Dinge, welche Gefahren mit sich bringen könnte. Griechenland. Korfu, 13. Februar. Kronprinz Rudolf von Oesterreich traf heute hier ein und setzte nach kurzem Aufenthalte seine Reise fort. Amerika. New-Nork, 12. Februar. In Panama eingegangene Nachrichten auS dem Süden melden, daß die Verluste in den Schlachten vor der Einnahme Limas sehr bedeutend waren. Die Chilenen haben Miraflores, Chorillos und Barranco ntedergebrannt. Die Bevölkerung von Lima blieb ruhig. Die Chilenen haben eine Muntcipalregierung organisirt und provisorisch Osficiere für die verschiedenen Departements ernannt. Bei der Einnahme von Lima wurden die peruanischen Kriegsschiffe verbrannt oder in die Luft gesprengt. Ebenso wurden mehrere Forts gesprengt. Man glaubt, daß die Chilenen hierbei bedeutende Verluste erlitten. Die Expedition Leffeps ist am 29. Januar in Kolon eingetroffen. A i f g e m c t n Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Csrrespondnrz-Vureau Rom, 13. Februar. Da die beabsichtigte Demonstration am Capitol von der Regierung verboten worden ist, hat das Präsidium des Meetings für das allgemeine Stimmrecht beschloss n, die am Freitag angenommene Tagesordnung heute in einem Theater öffentlich zu proclamiren. lokales. Gießen, 14 Februar. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurde ein Student, welcher sich mit dem Einwerfen der Straßenlaternen beschäftigte, von der Schutzmannschaft abgefaßt. — Ueberhaupt war die Samstag-Nacht etwas sehr lebhaft Nicht weniger denn zwei Dutzend Ruhestörer wurden abgefaßt. — Gestern Nachmittag gegen 2 Uhr spielte sich am Ufer der Wieseck hinter der Vogel'schen Bleiche eine aufregende Scene ab. Mehrere Kinder vergnügten sich mit Schlittenfahrten auf dem Eise in den überschwemmt gewesenen Gärten und am Ufer der Wieseck. Plötzl'ch erhielt ein auf einem Schlitten sitzendes Mädchen von 5 Jahren von einem älteren Knaben einen Stoß, so daß ts dem Ufer der Wieseck hinunter auf das sehr dünne Eis glitt und sofort auch einbrach und im Wasser verschwand. Herr stud. Daudt, welcher in der Nähe roobnt, wurde durch das Geschnü d.r übrigen Kinder aufmerksam und ohw' langes Besinnen sprang er in das Wasser, das bereits leblos geir-ordene Mädchen glücklich aufsind md. Sofort angewandte Wiederbelebungsversuche hatten den Erfolg, daß das Kind wieder zum Leben erwachte. Dieser Vorfall mahnt wieder die Eltern, daß sie etwas mehr Sorgfalt auf das Treiben ihrer Kinder am Wasser haben dürften. Wie leicht ist ein Unglück geschahen! Vermischtes. x — Eine im Sande begrabene Stadt ist jüngst in Süd Algier aufqcfunven worden. Wie .wn nämlich aus Konstantine meldet, hat dec Finanz.Inspektor Tarrn einen unterirdischen Fluß ewdeckt dessen Wasser, so meint er, hunderttausend Palmcnbäumen genügen würde. Dies bcn og ihn, weitere Forschungen anwstellen, und so fand er im Sande ein neues Pompeji, eine oanze Stadt mit Inschriften, Gewölben, architektonischen Denkmälern von großer Schönbeit Bisher sind eine Moschee und neun Häuser freigclegt worden, und Tarry hofft, durch Freimachung des Fluffes viel Gebiet der Cultur au gewinnen. — Ein armer kranker Bauer in Geraszell in Franken hatte einen kranken Faß, der ihm große Schmerzen machte. End'ich batte er's satt. Er schnitzte sich eine Kmestelze, legte den kranken Fuß auf einen Hackestock, nabm (in Handbeil und hieb bm Fuß mit drei gewaltigen Streichen ab. Man fand ihn vor Blutverlust ohnmächt g neben b:m Blocke liegen und der Pfarrer reichte ihm die Sterbesakramente. Er kam aber wieder zur Besinnung und freute sich der Operation und der geringeren Schmerzen. Ob er's überleit, wird sich zeigen. — Erne alte Jungfer, der man ihre englische Nationalität nicht bestreiten wird, ist im Hotel Rivoli in Paris gestorben, mit Hinterlassung eines Teüamentes, das ein wahres Monstrum von Eitelkeit und Egoismus ist. Sie besaß 175,OM Francs und will daß hievon 100,000 zur Herstellung ihres Grabdenkmals auf dem Pfere Lachaise verwendet werden. 15 000 Francs vermachte sie dem Thierschutzoeron in Pariö, 20.000 Francs dem von London. Den Rest erben ihre Hunde und Pferde zu deren Unterhalt eine Rente ausgesetzt ist. Bon Menschen war in diesem Testamente nicht die Rede. Landwirthschaftliches. Schonung der Maulwürfc. Auf einer mit Maikäferlarven (Engerlingen) stark heimgesuchten Wieie wurden einige Maulwürfe geduldet. Sre vermehrten sich sehr rasch und ver- breiteten sich über das von Wegen umgebene Grundstück, eine VeUiesung ausgenommen, in der sich bisweilen Waffer ansammelte. Diese Stelle wurde von den Engerlingen vollständig vernichtet der Ueberrcst der Wiesen dagegen, mit Mau'-wurfShügeln wie übersäet, lieferte einen schönen Ertrag, während andere Wiesen der nämlichen Gegend gerade so aussahen, w:e jene Vertiefung. Es war bemerkenswerth, wie sich die Maulwürfe immer gerne in derjenigen Höhe aufhielten, wo auch Larven sich befanden. Waren letztere aber oben auf, so warfen die öl aut- würfe beinahe keine, oder nur scbr geringe Hügel und bildeten nur Gange so nahe unter der dünnen Rssendecke, daß man dieselben beim Gehen alle Augenblicke cmtrat. M c dem Sinken der Larven wurden die Erdaufwürfe größer, nabmen zu bis in oen Winter, und im Frühjahr wieder mit den steigenden Insekten in gleichem Derhältniffe ab. Daß die Maulwürfe die Wurzeln nicht fressen sondern nur den Jnsekten'arven und Regenwürmern nachstellen, ist zwar heutzutage allgemein anerkannt, trotzdem aber wird ihnen immer noch so sehr nachgestellt. ■sara gatK.-?.xgg»iajfigsaa» er Anzeiger. Bekanntmachung. Die Lieferung der Kleiderstoffe für arme Confirmanden soll im Submissionswege vergeben werden und sind Offerten mit Mustern bis zum 25.1. M- bei Herrn Hospttalverwalter Nehm eher, welcher jede gewünscht werdende Auskunft erihetlt, verschlossen einzureichen. Gießen, den 13. Februar 1881. Die Armen Deputation der Stadt Gießen. A. Bramm. Getan ntUch n n g. 1038) Nachdem Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz durch Verfügung vom 26 April 1880 genehmigt, daß der zur Be- streitung der Kanzleikosten Großherzozlicher Handelskammer für das Rechnungsjahr 1880/81 noch fehlende Betrag von 670 auf die Wahlberechtigten zur Handelskammer ausgeschlagen werde, aus das betreffende Hebregister durch Verfügung vom 9. d. M. für executorisch erklärt hat, legen wir dies Register 8 Tage, vom 15. bis 23. d. M., auf dem Bureau des unterzeichneten Vorsitzenden zur Einsicht der Interessenten offen. Einwendungen und Beschwerden gegen dieses Hebregister müssen während dieser Frist bei uns vorgebracht werden, andernfalls solche keine Berücksichtigung finden. Gießen, den 12. Februar 1881. Großherzogliche Handelskammer. Ed. Silbereisen. Bekanntmachn n g. 1015) ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach dem in der Generalversammlung des „Landwirthschaftlichen Konsumvereins Hungen (eingetragene Genossenschaft)" am 29. Januar l. I. aufgenommenen Protokolle Herr Max Stern sen. in Hungen unter diesem Tage als Vorstandsmitglied und Rechner ausgetreten und an seine Stelle Herr C. W. Jockel dahier als Vorstandsmitglied und Rechner gewählt worden ist. Der Letztere ist berechtigt mit dem Dtrector oder einem Vorstands- oder Verwaltungsraths-Mitgliede unter der Firma des Verein- zu zeichnen. Hungen, den 11. Februar 1881. Großherzogliches Amtsgericht. Krauß. Hoh-Berstcigcrung. Donnerstag den 24. und Freitag den 25. d. M. sollen in dem Stadt Wald zu Hungen in den Distrikten Galgenwals, Etchenstäbe, Buchwald und Hubbach nachverzeichnete Holzsort meitr versteigert werden: !♦ Donnerstag den 24L Februar e. Bau-, Werk- und Nutzhosi. 200 Eichenstämme . . . von 13—60Cimr.Durchm. u. 7 Buchenstämme ... „ 40 — 52 „ „ „ 50 Hainbuchenstämme . „ 15—30 „ „ „ 15 Lärchenstämme . . „ 36—37 „ „ „ 20 Fichten- u. Kief.rnstämme „ 22—30 „ „ „ n ff ff M ff ff ff ft 4-8 10-16 10-14 3—17 Meter Länge 2. Freitag den 23. Februar c. Brennholz. 160 Raummeter Aspen-Knüppel, 3000 „ Eichen-Forstreiflg. Bemerkt wird, daß das Holz im Dtftrict Galgenwald bei der Versteigerung nicht vorgezeigt wird und wollen sich deshalb die Steigerer vor der Versteigerung an den Forstwart Jockel dahier wenden, welcher hierüber di' nöthtge Auskunft ertheilt. Bet dem Reisig sind 20 Raummeter gute Birkenreifig zu Besenreisig geeignet. Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormittags 10 Uhr, am ersten Taz in dem Dtstrtct B u ch w a l d, am zweiten Tag im District H u b b a ch. Hungen, am 12 Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. 1022) Bender. Oberhefsifche Gesellschaft ß für Natur- und Heilkunde. Sitzung Mittwoch den 1<>. Februar, Abends 7 Uhr, in dem physikalischen Hörsaale des neuen Universitäts-Gebäudes. Vortrag: Herr Prof. Dr. Röntgen über „Absorption von Strahlen durch Gase und über das Photophon“. in den mtiflBietenb Scnbafelbfl: fr Reiser, ff 49 t e r. 1550 60 1 1600 101 190 10 77 Die Eichenscheiter sind großenthetls 178 24 Rri f. 1014) 8 63 Rmtr. ff ir e. 1013) ® o I n D t. 1017) rr ff ff >un6(l*' Bauplätze Ingenieur Merz. »erkauft Wagner. 960) #f ff ff 435 12 117 12 6 170 16 10 8575 500 850 53 34 15 1651 fahren, setzen. schlagen, decken, ff ff 353,00 706,00 88,25 417.50 19,50 121 60 279,00 153,65 522 2 114 539 4850 5 10 70 4 5400 150 350 127 6 Brennholz: Buchen-Derbholz, Eichen-Derbholz, Buchen« Stockholz, Eichen«Stockbolz, B-chen« und Eichenreiser, zu ff Planirarbett, Chaussirarbeit, Ma irerarbeit, Rmtr. ff ff # vergaben werben: Sie nbrecken. veranschl. 929) Söilbungen 298 628 . ffentlich verkauft Hungen, Hoszoersteigermig Fürst!. Oberförsterei Lich. Im District Harb, Vi Stunbe von hiesiger Bahnstation, soll nachverzeich- Durckmeffer unb 5 — 12 m Länge, mit 90,91 cd», sichten-, Lärchen« unb Kiefernstämme von 19—38 cm Durchmesser unb 8—16 m Länge m t 14 06 cbm, Nuß- unb Birnbaum-Stämme mit 2,53 cbm Buchen-Scheitholz, Eichen« „ Bachen Knüppelholz, E chen- „ Nabel- w Buchen-Stockholz, Eichen- „ zus. 72,01 Festmtr., Eichen-Rutzholz, 2 M. lang, 36 Rmtr. fttofDorf, den 12 F bruar 1881. Der Bürgermeister: lO Mlr. Länge, -^LO,18 Fstm., Buchenstamm von 95 Etmtr. Durchmtster, bis zu 4 Mir. Länge, = 3,26 Fstm. unb Stammholzes. Roßbach, am 12. Februar 1881. Der Bürgermeister: Holzvcritcigerung Montag den 28. Februar er., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gemeindewalb zu Roß- facfinwen »onm. ly einen untfrirtijin 1 Senken würde, fcirf 'in neu(8 Pomreji, eiie ven plvhn l-my hofft, bina grn- n fronten ßos, bei ch, :lnt Kniesteize, leqle vn illß mit blei -tiv-Itizei Block? liegen und bn ’ i8:|binung und f.cutr tohb sich zeigt». ichl beßreiten tritt, k nteS, ba8 ein vi rrt 8 unb will baji bitoc: lise vnwenbet wtibti rancs dein von !nlt auSgesktzt ist 8# Holzvcrsteigerung im Wiesecker Gemeindewald. Donnerstag den 1*7. d. M, von Morgens 9 Uhr an, sollen in den hiesigen Grmeinbewald, District Ejfi^plab: 365 Rmtr. Buchen-Lcheitholz, Holzvcrsteigerung. Donnerstag den 17. d. M. unb Freitag den 18 d. M, jebesmal von MorgenS 9 Uhr an, Bekanntmachung. 1016) In dem ConcurS des tlarl Richard Textor tu Gießen ist ber Schlußtermin —§ 150 ber Konkurs- or^nung — aus „ Donnerstag den 10. Marz, Nachmittags 3 Uhr, anberaumt Gießen, beu 11 Februar 1881. Grohherzo^l. Amtsgericht Gießen. Gebharb t. Neibh art. B rken-Stämme unb 17 E chen-Derbstangen, rm Buchen«, 464 rm Elchen- unb 106 rm Nadel-Scheiter, rm Buchen«, Birken«, Eichen-, Nabel- unb ASpen Knüppel, . . . - Submission. 1012) Die ber Untvrrfilät Gießen gehörigen Zenb«, Koptischen, Samari« tanischen, Altstavischen, Russischen, Ser« bischen, Kroatischen, Aethlop schen, Böhmischen unb Polnischen Typen sollen im Wege ber Submission gegen baare Zahlung veräußert werben. Dieselben werden in der Buchdruckern des Herrn Beigeordneten Keller dahier ausbewahrt unb kü..n«n daselbst in Augenschein genommen werden. Kaufli bdaber werten ringeladen, ihre Gebote binnen 4 Wochen bei dem Secrekariate der Großherzoglichen Lanbe-.Universtkät dahier etnzureiche». G'eßen, den 7. Februar 1881. Großherzogliche akademische Abmini- stratlonS'Koinmisstou. Wasserschleben. Schäffer. Kvljvcrstctgcrung. Donnerstag den 17. Februar l. I. kommen ber Stadt Lich, D strict Gänsweive uns Dickrstell 60 rm HainbuchemRunkscheit, 500 „ n 'Knüppel, 250 „ N -Stücke, m m e 36 34 81 2 8 Hoizvcrsteigcruilg in der Oberforsterei Wahlen Rau Buchen 102 Hain«) buchen i Eichrn 56 Clsbrer — Nadel — bad). District Kirschberg: Stück Eichen - Nutzholzstämme (erster Qualität) von 40—73 Ctmtr. Durchmeffer u' d bis zu .. Rmtr. Stockyolz öffentlich me stbtetend aus Ort unb Stelle versteigert werden. Der Anfang ist bei Nummer 1 deS Hvlzvcrftcigernng im /ür|Uid)rn Sch-tzdeM iljifrgartin bei 862) Dienstng den 22 ds«. Mt»., Morgen» 10 Uhr, fjthn im obigen Schutzbejiek HO Glück Eiche». — 12.25 Kcslmeier, darunter 17 gt. von 1—3 geftmeter 18 St. Buchen, — 6,50 Festmeter und 2 Nadel- t,ol,-S'ämme. = 2 09 Festmeter Inhalt; sodann Mittwoch den 23. ds». Mt»., Morgen« 10 Uhr, ’ 3-17S6dtt?i"3' 5-8 » ' 4-8 , ' 40—<6 ' ' 10-14 « ' c. 6900 Wellen „ -Reisholj, >ur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist beim Floß am Burk- bardsselder Weg Morgen« 9 Uhr, der Ansang in der «insweide. Lich, den 8. Februar 1881. GroKherzogltche Bürgerme,steret Ltch. Walz. _ Jagdverlmchtmig. Donnerstag den 24. d. MtS., Vormittag- 11 Uhr, soll die brr Gemeinde Remharbshain zustehende gdb« unb Walbjagb aus 3 ober 6 Jahre anderweit verpachtet werden. Reinharbshain, den 5. Febr. 1881. G^oßb. Bürgermeisterei Ae.nhardShain. 1021) Hart mann. lltzttlingm) ffuk bnmy । sich W »sch uno v«. U angenommen, n de aetlmiVn vollstönch cfl t übeifätt, ütfnte rne« e jo oiiSfatjcn, m i» lerne in Mrjeni^n N if so waifen Die lSnse jo nahe un-tr rf ttat. M i dem vmlu intet, und m bah die Witimt « n(In na^enjH« io sehr n-ihgkM- mürbe ,j» *»*'. tbUbfi ‘,lni18 s-hi libhch ■r ®i,W Rittet btr K,kn " « . “‘ten um cm Ufff üiück, zum Ausgebot; am zweite, Tage ca. 120 E chen- u,b ca. 200 Nadel S.Lmme und am drillen Tage d-r R-st dee Nadel-Stimme und wenige E chen. Die sehr sinken Eichen-Stämme g,langen am zwei,en Tage zur Verwerthung. Dn Drennholz'oriimenle weiden am Donnerstag in Lfhrbach »»steigen, jedoch vor dem Termine auf Verlangen von den Foiflwirlm Walter und Reeg ,.h,ba» vo^g , g findet jedesmal Mo-gens prS<^ um halb 9 Uhr statt und zwar: am Montag auf der Schmillerhegschnelße neben der Sbtheilun/u lerschmitlerhege III, am Dienstag auf der fiiti b>btiitf e, a M'tlwoch auf dem Kreuzungs punkte des Lehrbach-Wahlner un Müllerwegs im Dstrikl Herzerhege und am Donnerstag bei Wirth '1 ”Stt^erei-'' au?preußsichen Orten w rd "unmehr, g'g-n SOllung in- ländisch r — hessischer - Bürgen, Credit bis zu 50 Mark in gleicher Wc,s wie Jnlänbern gewährt. Wahlen, am 11. Februar 1881. M (9rosiherzogliche Oberforsierei Wanlen. S t u m Pt-_____ „ Radel« w Wellen Buchen-ReiSholz, „ Eichen- , „ Nadel- „ u-v-,» "■ ÄJ Afs°rP her >’W 97 Raummeter Eichen- unb Buchen-Scheitholz, „ Prügelholz Lollar, am 11. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. I. A.: Seuling, stellv. Bezirkkbauaufsch^r. (971 Möbel-Verjleigerung. Montag den 21. Februar, Nachmitttags 2 Uhr unb event. Dienstags Nachmittags werden in dem Schreiner B er g m ann'schen Hauie (Schwarzlach 114,6) die zum Nachlaß der verft. Frau Rechner Jung gehörigen Mobilien, als: Dlscke, Stühle, Spiegel, Sopha, Betten, Weißzeug Kleider, ein gutes Tafelclavier von örner rc. meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. 1037) Hoffmann, Ortsgerichtsmann. versteigert werden. Wieseck, den 9. Februar 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. 934) L ang.__ Geschälte Bictoria-Erbsen, Thüringer klein« Bohnen, Heller-Linsen, „ von ausgezeichneter Kocharl, empsiehll 79) i*'r. Seibel. 9 Elcken« unh Hainbuchenstar gen mit 0,89 cbm unb 92 Fickten- unb Lärchenstangen mit 6 cbm Inhalt. Zusammenkunft sedesmal Morgens 9 Uhr in ber Harbanlage. Lich, 14. Februar 1881. 1019) Wimmenauer, Forstraih. Ärbeitsversteigerung. Donnerstag den 17. b, A?., Vormittags 10J/2 Uhr, sollen in btm Rathhaussaale zu Lollar nachst-henbe Arbeiten durch öffentliche Versteigerung wenigstbietend in Accord Dienstag, den 15. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Fleischen Hofraithe dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 3 Nähmaschinen, 1 Revolver, 3 Kleiderschränke, 3 Schränke mit Glasaufsatz, 5 Kommoden, 5 Stühle, 10 Bilder, 3 Spiegel, 5 Sophas, 1 Regulator, 1 runder Tisch, 1 viereckiger Tisch, 1 Trockenmaschine, 1 vollständiges Bett, 1 Nachttischchen, 2 Belten, 1 Schreibsecretär, 1 Theke, 4 Wirthsttsche, 7 WirthSbänke, 30 Stück Nußbaum-Bohlen und eine Parthie Nußbaum holz, 6 Flaschen Weißwein, 3 Fl. Rothwetn, 1 Wagen, 2 Kühe, 4 Schweine, etwa 30 Ctr. Heu u. etwa 10 Ctr. Stroh. Die Versteigerung findet theilweise bestimmt statt. Gießen, 3. Febr. 1881. 1004) Bühner, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Mittwoch den 16. Februar, von Vormittags 9 Uhr an, werden in der Restauration Bramm (Neustadt) nachstehende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert: 1 Uhr, 2 Kisten, 1 Tisch, 2 Kleiderschränke, 2 Sccretäre, 2 Sophas, 1 Waschtisch, 2 Commoden, 1 Nähmaschine, 1 Nachttisch, 1 Nähtisch, 3 Spiegel, 1 Bett, 1 Schrank, 1 Bild, 1 Brandkiste, 4 Koffer, Handwerkszeug, 2 Rollen Packpapier, sowie verschiedene in das Weißwaarenfach einschlagende Artikel, als: Gardinenreste, Tischtücher, Strümpfe, Handtücher, Röcke, Kragen rc. rc. Die Versteigerung findet theilweise bestimmt statt. Gießen, 8. Februar 1881. 1032_______Bauer, Gerichtsoollzieher. Mittwoch den 16. Februar, Nachmittags 2 Uhr, wird an der Krofdorfer Chaussee ein Ofen gut gebrannter Backsteine — ca. 70,000 Stück — meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Die Zusammenkunft ist an der Gail- schen Wollspinnerei. Gießen, 14. Februar 1881. 1028) Geißler, Gerichtsvollzieher. Aeisgeöotenes. Gut gewässerten Stockfisch und Laberdan empfblen (1029 J. A. Busch Söhne. 926) Ein Bauplatz im Gartfeld zu verkaufen. Der Betrag kann auf Verlangen mit 5° o verzinslich stehen bleiben. Näheres____________SelterSweq 10. Prima Couvert, pro 100 33 Psg., (518 J# Sann, Blsmarckstroße. Gänsebrust, Blasenschinken und Gothaer Cervelatwurst im Anschnitt empfehlen (1030 J. A. Busch Söhne. Maccaroui, (1036 Giergcmüsnudeln, Türkische Pflaumen, Äruerie. Apfelscbnitzen, empfiehlt _________Carl Hoffmann. Echt (fulmbadjcFHier i vom Fast. 1003) Weinsaal. Hermielyungen. । 11025) Ein kleines Zimmer für einen anständigen Arbeiter zu vermiethen. __________________Caplansgasse C. 219. 88) Der untere Stock meines Hauses j von 5 Zimmern nebst Zubehör per ersten ! April zu vermiethen. _______L. Bersch, Alicenstraße E. 102. s 578) Ein Logis im mittleren Stock, be- ■ nd aus 7 Zimmern nebst Zubehör, m Gartfeld zu vermiethen. Auf Bergen auch Stallung. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. in 876) ♦6 verkaufen. 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