9hr. 13M. Dienstag den 14 Zuni 1881. chiehencr Anzeiger Aiiicigt-- uni) AmlsblE für irn Kreis Gießen. Bureau: Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Au-»nahrne bei Montags. Preis vierteljährlich 2 IRarf 20 Pf. mit Vrinzerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hyeil. Bekanntmachung. Montag den 20. Juni L I, Vormittags 10 Uhr, findet in dem Reglerungsgebäude zu Gießen die diesjährige regelmäßige öffentliche Sitzung deS Provinztaltag- der Provinz Oberheffen statt. Tage-ordnung: 1) Prüfung der Wahlen zum Provinzialtage. 2) Wahl von 4 Mitgliedern und 2 Ersatzmttgltedern zum Provtnzialtage. 3) Wahl eine- Mitgliedes und eines Ersatzmitgliedes zur Ober-Ersatzcommission. 4) Prüfung der Rechnung der Piovinzialkaffe für 1880. 5) Erstattung deS VerwabtungsberichtS für 1880. 6) Feststellung des Voranschlags der Provinzialkaffe für das Rechnungsjahr 1882/83. Gießen, am 11. Juni 1881. Der Vorsitzende des ProoinzialtagS. Dr. Doekmanu. _____________________________________________ Gießen, am 10. Juni 1881. Betreffend: Da- Lavdgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die LandgestütSbeschäler. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglieben Bürgermeistereien des Streifet). Wir erinnern Eie an Einsendung der Derzeichnisie der von Ihnen ausgestellten Bedeckjchetne. Dr. Boekmann. Vor den Wahlen. Die nunmehr bald abgelaufrne ReichStagSperiode hat die Parteien im Parlamente und im Volke in Fluß gebracht; man muß der Reactton zugestehen, daß ße e- wrftanten hat, die alten Parteiufer zu verschieben. Der Strom politischer Thatrnlust hat hier ein Stück Land abgeriffen, ton angeschwemmt, ja man hat ibn sogar thetlweise in em ueu.S Bert zu leiten versta» den. Die Wirksamkeit der klerikal conseroativen Majorität läßt sich recht gut mit einer Ueberschrremmung vergleichen, deren Eintritt Schrecken und Bestürzung, deren Toben Verwüstung hrrvorruft, und nur die Frage wäre zu erörtern, ob sie nur verödet und versandet, oder ob sie auch erweich« n fruchtbaren Schlamm zurückgelaffen haben wird, aus welchem etwas Nützliches erblühen kann. Der Reick-tag ist hierüber bek nntlich sehr getheilter Meinung, die Abstimmungen zu Gunsten der Regierung tragen fast niemals ein einheitliches G«präge, die Majoritäten find zusammengestückelt und ßetS dürftig. Unter diesen Verhältnissen st man mit Recht darauf gespannt, zu erfahren, wie da- bunte Verhälrniß der Parteien und Gruppen, welche sich tm deutschen Reichstage herauSgebildet haben, die Parteiverhältniffe tm Volke beetnfluffen und gestalten wird. Mit Ausnahme der ultramontanen und der wenigen socialdemokratischen Wahlkreise, in denen der blinde Gehorsam gegen die Führer die Prrtetdlsciplm ersetzt, zeigt sich überall ein lebhafte- politisches Agitiren für die nächsten Wahlen, und noch niemals so, wie im Jahre deS Heils 1881 find Wahlreden inner« und außerhalb der Mauern des Reichs« tag-gebäudes so eifrig und so zeitig vor dem Wahltermin auf der Tagesordnung gewesen. Schon dieser Umstand zeigt, welche Wichtigkeit Wähler und Gewählte den nächsten Reichstagswahlen beilegen, und da man die Vögel jetzt schon so lebhaft zwitschern hört, so ist leicht zu prophezeieo, welches L.ed sie in dem großen Wahlconcert pfeifen und fingen werden. Die bisherigen Nachwahlen verrathen eine Stärkung de- liberalen, ja sogar meist de- „fortschrittlichen" Ge:ankenS in der Waffe der Wähler; und da die Regierung dies weiß, so ist darauf zu rechnen, daß sie alle Hebel in Bewegung setzen wird, um das Volk über ihre Absichten aufzukären und zu „gewinnen." Fürst BiSmarck beansprucht eine solche tndirecte Beeinflussung bekanntlich als fein gutes Recht, und da er der Meinung ist, einem nach Macht- erweiterung strebenden Parlamente mufft die Regierung zuweilen „etwas Die- tatur" entgegensetzen, so sind wir vor mancherlei UeberrasLui gen im Wahl« kämpfe nicht sicher. Die Eonservatwen — taS haben sie oft genug bewiesen — verstehen es, im „geeigneten Momente" mit Hochdruck zu arbeiten und die Liberalen kämpfen diesmal mit vollem Bewußtsein einen Existenzkampf. Eine erneute Stärkung der Reaction aus drei oder vier Jahre, eine conservative Majorität im neuen Reichstage, würde die Vernichtung vieler, wenn auch nicht aller „Errungenschaften" bedeuten. Die Liberalen dagegen wissen, daß sie nicht nur weiteren Schaden zu verhüten, sondern den geschehe, en zu repariren haben; sie wissen, daß der Parlamentarismus nicht nur zu stäiken, sondern sicher zu stellen ist gegen jeden Versuch der Vergewaltigung; sie wissen endlich, daß es nicht nur gilt, die Reaction abzudäm 7en, sondern auch der freiheitlichen Ent« Wickelung neues Terrain zu gewinnen. Die staatssocialistischen Experimente, die Monopolseuche, die neuen Steuern sollen für alle Zeit zurückgewiesen werden. So steht System gegen System, und die Wahlen bringen die Entscheidung; jeder Entscheidungskamps aber ist ein harter und erbitterter. Deutschland. Aus dem Kreise Alsfeld. Als Candidat für die nächste Reichs- tagswahl soll dem Vernehmen nach in unserem Wahlbezirk Freiherr Karl v. Schenk zu Schweinsberg auf Wäldershausen aufgestellt werden. Derselbe würde sich im Falle einer Wahl wohl der deutschen Retchspartei anschlteßen und dürfte auch auf die Unterstützung der mehr recht- stehenden National- liberalen von der Farbe Bennigsen- zählen. Ob die Nationalliberalen in unserem Wahlkreis einen eigenen Candidaten aufftellen werden, scheint noch richt gewiß, da wie man hört, Professor Gareis eine Wiederwahl ablehnen soll. Dagegen werden die Altconservativen den Grasen zu SolmS-Laubach wieder nufstellen, wenn auch diese Landidatur kaum Aussicht auf Erfolg haben dürste. (N. H. D.) Berlin, 11. Juni. Der Reichstag genehmigte den Rest deS Unfall* verficherungs Gesetzes in fast siebenstündiger Sitzung in zweiter Lesung unverändert nach den Anträgen der Lommisfion und nahm nur zu § 47 einen Zusatz an, welcher die Haftbarkeit für die Aufwendungen der Versicherungsanstalt bet vorsätzlich oder durch grobe- Verschulden verursachten Unfällen auch auf die Innungen ausdehnt. Die Berathung der Handelsverträge erfolgt in der heutigen Abendfitzung. — Bezüglich der Neubesetzung des LultuSministeriumS erfährt die „Kreuz-Ztg.", daß neuerdings Herr v. Goßler als Nachfolger Puttkamer's genannt werde, da so die Continuttät in der Kirchen- und Schulpolitik am sichersten gewahrt werde. Staffel, 11. Juni. Nach den bis jetzt vorliegenden Resultaten über die gestrige Stichwahl im Kreise Rinteln-Hofgeismar - Wolshagen^erhielt Senator Dr. Schläger 3789, Lehrer Liebermann 3302 Stimmen. Schläger'- Wahl ist gesichert. Kiel, 11. Juni. Da- Panzergeschwader ankerte am Donnerstag bei Rügen und srtzie gestern die Fahrt nach Neufahrwasser fort, wo es heute ein* treffen dürfte. An Bord Alles wohl. Dresdeu, 11. Juni. Der König und die Königin sind heute Dorrn ttag im besten Wohlbefinden hier wieder eingetroffen und am Bahnhofe von dem Prinzen G^org, sämmtlichen Ministern und dem Oberbürgermeister be- grüßt worden. Baden-Baden, 11. Juni. Ihre Majestät die Kaiserin Augusta ist heute Nachmittag V/a Uhr nach Loblenz abgereist. Gesterreich. Prag, 10. Juni. Der Kronprinz und die Kronprinzelfin machten Nachmittag- eine Rundfahrt durch die Stadt. Abends besuchte der Kronprinz die Festvorsteüung im deutschen LandeStheater, wo u. A. von den deutschen Gesang- cereinen die österreichische und die belgische Nationalhymne unter enthufiasti- schem Be fall des Publikums vorgetragen wurden. KranLreich. Paris, 11. Juni. In der heute abgehaltenen Versammlung der vier Gruppen der Linken beantragte Bardoux eine Resolution, in welcher der Prä- sident ersucht wird, die Wahlen auf den 17. Juli festzusetzen. Der Antrag wurde von den Telegirten der äußersten Linken und der republikanischen Union unterstützt. Die Linke aber und das linke Zentrum erklärten, der Antrag komme chnen unerwartet und fie müßten denselben zunächst prüfen. In Folge deffen wurde heute keine Entschließung gefaßt und wird sich die nächste Der- fammlung der vier Gruppen mit der Motwn beschäftigen. — Der Minister- rath, d-r sich heute mit der Frage beschäftigte, soll geneigt sein, die Wahlen dem Bardoux'schen Anträge gemäß früher anzuberaumen, im Falle die Kam- mer der Deputirten diesen Antrag zu dem ihrigen macht. tzngkand. London, 11. Juni. Die irische Regierung hat mehrere angekündigte AgrarmeetingS verboten. Die Polizeibehörde in Chester ist davon benachrich- tigt worden, daß die in Amerika lebenden Fenier mehrere Agenten nach England entsandten, um die öffentlichen Gebäude in den Hauptstädten des Köniz- reich- zu zerstören. Türkei. Konstantinopel, 11. Juni. Der Austausch der Ratificationen der griechisch-türkischen Convention zwischen der Psorte und den Botschaftern der Mächte wird vorausfichtlich am nächsten Dienstag erfolgen. Eine Verzögerung wäre nur möglich, wenn die englische Ratification, welche den regelmäßigen Courter verfehlte, bis dahin auSbltebe. Die Unterzeichnung der zwischen Griechenland und der Türket dtrect abzuschließenden Convention dürfte an dem nämlichen Tage stattfinden. Die Psorte hat zur Uebergabe der betr. Gebiete und zur Regultrung der neuen Grenze 6 Cvmmtffare ernannt; als erster Com- mtffar wird General Osman Pascha sungiren. Amerika. New-Nork, 11. Juni. In einer zwischen einem Correspondenten des Journals „Odonovan" und dem Fenter Roffa gestern stattgehabten Unterredung pellte Letzterer in Abrede, daß der Versuch, das Stadthaus von Liverpool tn die Lust zu sprengen, auf Veranlaffung der Fenier-Chess gemacht worden sei, obgleich er einräumte, daß dieser Anschlag dem die fenische Organisation belebenden Geiste entspreche. Roffa bemerkte weiter, daß die Zerstörung der englischen Schaluppe „Doterel" durch an Bord geschafftes Sprengmatert.il herbeigeführt worden sei und daß mehrere aus anderen Schiffen der englischen Marine dienende Irländer den Feniern versprochen hätten, eS ebenso zu machen. Selegraphische Depeschen. ®olfP< telegr. EOrrespo«de»t*Vrr«Lu <&m$, 12. Juni. Se. Majestät der Kaiser traf heute Vormittag um 10 Uhr 10 Mtn. bet prachtvollem Wetter im besten Wohlbefinden mit Gefolge hier ein. Zur Begrüßung Sr. Majestät waren der König von Schweden mit Gefolge, der Oberprästdent v. Bardeleben, der Regierungsprästdent Wurmb, der Landrath Rolshoven, der Badecommtflar v. Lepel, der Bürgermeister Spangenberg, die Geistlichkeit, die Generalität aus Coblenz und ein dtstinguirtes Badepubltkum auf dem B chnhofe anwesend. Unter den Hoch- rufen der zahlreich versammelten Bevölkerung begab sich Se. Majestät in einem offenen Wagen durch die prachtvoll decorirten Straßen der Stadt nach dem Kurhause. Petersburg, 12. Juni. Der Reichskanzler Fürst Gortschakoff ist vom Kaiser gestern empfangen worden. — Zum Hauptvectreter Rußlands bei der Militär-Commission zur Ueberwachung der Uebergabe der bisher türkischen GebietSthetle an Griechenland ist der Oberst Philipow ernannt worden. — Die Übersiedelung des kaiserlichen Hofes nach Peterhof ist für den 16. ds. tn Aussicht genommen. London, 12. Juni. Nach einer Meldung aus Aden von heute sind die Mitglieder der zur Erforschung des Innern des Landes von Affab auS abgegangenen italienischen Expedition, bestehend aus 1 Unterofficier, 4 Sol- baten und 10 Seesoldaten, von den Eingeborenen niedergemacht worden. Nähere Nachrichten über den Vorgang selbst, sowie über Zeit und Ort, wo derselbe sich zutrug, sind noch nicht eingegangen. Paris, 12. Juni. Die „Agence Havas" läßt sich aus Tunis vom 11. ds. melden: Der französische Mtnisterrestdent Roustan hat den diploma- tischen Vertretern der übrigen Mächte angezetgt, daß er von dem Bey mit der Wahrnehmung der Beziehungen zwischen ihnen und der Regierung des Bey's beauftragt sei. Der deutsche General-Consul antwortete auf diese Anzeige sofort ohne Vorbehalt zustimmend; die übrigen Consuln beglückwünschten Rou- stan, erwarten aber für ihre Antwort noch die Instructionen ihrer Regierungen; der italienische General-Consul bat noch nicht geantwortet. — Di- tunesische Mission, welche sich nach Parts begeben soll, wird morgen an Bord der „Jeanne d'Arc" die Reise antreten. Konstantinopel, 12. Juni. Das türkische Budget weist ein Deficit von ungefähr 7 Mill. Livres auf. — Der Sultan hat ein Jrade erlassen, durch welches die Ermächtigung ertheilt wird zur Vornahme der Wahl eines armenisch-katholischen Patriarchen an Stelle Haffun's. Als wahrscheinlicher Nachfolger Haffun'S wird Azartan bezeichnet. Lokales. Gießen, 13. Juni. Im Anschluß an die Bekanntmachung deS Herrn Bürgermeisters tn letzter Nummer dss. Bl. möchten auch toir uniere Leier freundlichst bitten, zur Zeter des 50. Jahrestages der Bereinigung der Forstlehranstalt mit der Landes-Universität, die Hauser festlich schmücken zu wollen. Verwischte«. Ein dort angesteüter Bukarest. [IStne neue Erfindung.) Man schreibt der „2B. Pr." „Ich berichtete Jbnen bereits über das Projekt eines unterseeisches Fahrzeuge«, besten Schöpfer em junqer Mechaniker Namens Trajan Theodoresco ist. Theodoresco legte der Kammer die auf seine Erfindung Bezug habenden Pläne vor, nach welchen auch in eine der letzten Sitzungen ein Gesetzentwurf eingebrocht wurde, um die Regierung zu ermächtigen, die nöthigen FonbS für die Eonftruction und Probeversuche zu verausgaben. Gegenwärtig befaßt sich eine Speeial-Com- Mission mit dem eingehenden Studium des Projekts, weiches in folgendem besteht: Das Boot kam. bi« zu einer gewissen Maximal-Dtmension und entsprechendem Gewichte zwölf Stunden hindurch in einer Tiefe von 30 Metern unter dem Wasierspiegel fahren, ohne mit der atmosphärischen Luft in Contakt zu kommen. Diese Berechnung des Tiefganges wendet der Erfinder für die Donau an. dehnt sie aber in der See bi« zu 10" Metern aus. Auf der Wafserober stäche monovrirt das Fahrzeug in den gleichen Condtttoncn, wie alle übrigen normal constru.rten Boote nur ist die Geschwindigkeit keine so große alS bei Dampfern, übertrifft jedoch die eines n^.7 b,<£ ? n,V Srhrnden Seglers. Das Manöver deS Tauchens erfolgt unter einer vertikalen ^l"chen kann die Hebung de« BooteS sehr rasch und ohne irgend einen inconcemeten 0Ct-u unserem gtoSen Sr; ffaun n au^ früher boSartig der Inhalt dieieb Artik.lS irörtlich genommen worden und man au* Ne eingelnen Sngaben ju widerlegen gesucht. (Von wem? das Geschreibsel ist gar nicht ,u widerlegen Red. d G S.) Für da« unbefangene Urthell braucht nicht hervor, gehoben zu werben, daß bte Scizze eine einfache Humoreske sein sollte, als solche vielleicht (töd8 ubi nicht anbe naiötr un wirb- - wörtlich 8 <8 in Dorionbtn Susgangss ober Scha totiftn unt Sttdt eher grwinni fällig in fl virlmehr b abstchtl Kbk itin des Sßttfaf bei bn S Sei s. W. r Bri W. Willigt am 31. M Rewyork 0 A« werben In jämmtlichk Juterrßknl 2-3 Uhl @h 4040) Da Merlan 7 Schill aunge zu« lulgoHfllpunft einer Debatte machen wird. Wir In Frankfurt find gewohnt, auf kleine Schaden oder Schaltenleiten unserer Stadt recht unbarmherzig in unteren eigenen Lokalblättern hinzu- wnlen und wir find im Stille« überzeugt, dah dies tn Gießener Blättern in Bezug auf Ihre Stabt ebenfalls geschieht, woraus denn doch manches Material bezüglich wirklicher Defiderala zu gewinnen sein möchte Ader Sie werden uns zugeben, dah die Humoreske, wenn fie zufällig in Last l oder Hannover spielte, durchaus nicht tragisch genommen wäre, dah man sich vielmehr darüber allenthalben recht sehr daran erzögt hätte Verleg en kann doch nur eine abs ichtliche, ernst zu nehmende Entstellung der Wahrheit; dah von einer lolche« nicht die 3hbe sein kann, beweist doch wohl die Bezeichnung .eine Idylle" und wir können Namens des Verfofiers nochmals ausdrück.tch versichern, dah ihm, jede Dendenz. auher der des Humors, bei der Schilderung fern gelegen hat. Hochachtungsvoll Die Redaction der .Didaskalta^. NehlfTaberleht. Mttgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd , 5 Spinal 30-50 A fflutb 30 a' Kohlrabi 8 — 10 4 das Stück. Die Aufnahme Jeder Art von Behörden und Privaten in Bammt- liche exibtirende Zeitungen, Kreis- und Woohen- VOn blätter, jllustr Journale, Faehneitsohriften, Kalender, A ||rJ,pip4PB| Courebücher u. a. Publikationeorgane vermittelt prompt, billig und diecret die Annoncen-Expodition von HAASEANTKIIV A* VOGLER (45« in Frankfurt a. M., Karlsruhe, Stuttgart, München u. a. 0. Allgemeiner Anzeiger. Nersteigrrniig. Sim 22. Juni. Rachmotags 2 Uhr, coentueU die folgende» Tage, werden im ersten Stock de- Dr. B uchner'schen Hauses, Frankfurter Straße, sämmtllche EinrichtungS-Gegenstände gegen Baarzahlung öffentlich fellgeboten. Jntereffenten siebt die Besichtigung der Möbel am 20. und 21. Juni, von 2—3 Uhr Nachmillc gs, frei. Gieße», den 13. Juni 1881. GroßherzogltckeS OrtSgericht Gießen. 4040)_________________________LQdekinp._____________________________ GraSversteigerungen. 4026) Die diesjährige GraSerme auf Gräflichen Wiesen und Wald- wegen kommt zur Versteigerung: 1) Freitag den 17. Juni d. I. auf den Wiesen des Wetter- selber Hofguts tn 23 Loosen bei Gastwtrth Kreicker zu Wetterseld von Morgens 9 Uhr an 2) Montag den 20. und Dienstag den 21. Juni d. I. im Reviere Gonterskirchen auf 350 Morgen Walvlviesen nach Zusammenkunft sedesmal um 9 Uhr Vormittag- und zwar am ersten Tage in der „Aepfels- bad)“, am zweiten auf dem Jägerhaus, 3) Mittwoch den 22. Juni d. I. im Reviere Freienseen auf ca. 130 Morgen, um 9 Uhr Morgens bei d:r Glashütte (Freienseen) beginnend, 4) Freitag den 24. Juni d. I. im Reviere Ruppertsburg aus 22 Morgen (emschließl ch Giehernwiesr) bei (Sastwirth Eß zur Friedrichehütte von 9 Uhr Morgen- an, 8) an dewselben Tage im Thiergarten auf 46 Morgen, Nach, mittag- 3 Ubr in der Hirtenbach anfangend, 6) Montag den 27. Juni d. I., von Morgens 9 Uhr an aus drn Wiesen des Flensunger Hofgurs in 28 Loosen, sowie auf den Schne sen des dortigen HofwaldeS bei Gastwirlh Reitz zu Flel.sungen. Da die Wiesen während der Versteigeiung nur zum kleinsten Thetle vorgezeigt werden können, so wollen Steigliebhaber dieselben vorher etnsehen. Auf Verlangen werden der Gräfliche Wiesenwärter Silß zu Laubach, sowie die Gräflichen Forstwarte der rächstliegenden Ortschaften vor dem Termine Auskunft darüber ertheilen. Laubach, den 8. Juni 1881. Gräfliche Rentkammer. Ssmlisg hm 18. Juni rr., Mittags 2 Uhr, werden auf freiwilliges Ansuchen im Locale des hiesigen OrtSgerichlS nachverzeichnete Jmmod licn deS H. Sauer venleigeN und wird bei annehmbaren Gebote der ^ufdiloa sofort ertheilt: Flur Wr. Mtr I. 6U9 38 Hofraithe am Neuenweg, I. 611 31 Hofraum, MMstätte das'., I. 629 69 Hofraithe dafcldft, I. 669 12 Hofraum, Miststätte tn der Weidengasse. Gießen, 11. Juni 1881. Grobberzogl Onsgerrcht Gießen. 4017) Lüdeking. Doiincrlisfl hm 16! .3uni rr., Vormittags 9 Ubr, findet aur dem Hofe der Zeughaus-Kaserne der Verkauf ausrangnter Utensilien, von Eisen, Zink rc. und weiß leinenen Lappen, gegen Mcistgebot und Baarzahlung statt, wozu Kausliebbaber eingeladen werden Gießen, den 13 Juni 1881. (4036 Großherzogl. Garnison-Verwaltung. Donncrllsg hm 26. Juli, Vormittags 11 Uhr, soll die Hofraithe des Georg Boos Flur Vr« 81 Meter Hofratthe in der Löwengaffe meistbietend versteigert werden. Gießen, den 10. Juni 1881. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 4024) Müller. Dirnllag hm 28. Juni, Vormittags 11 Uhr. soll auf dahtcfigcm Ortsgericht die Hof- rauhe des Friedrich Weber: Flur 40 416/io 659 Meter Hofraithe links der (Fbauffec meistbietend versteigert werden. Gießen, den 4. 3uni 1W1. Großhcrzogl OrtSgericht G eßen 3910) Müller Möbel stcrlltigerimg. Montag den 20. Juni, Mittags 2 Uhr, werden in dem Saucr'schen Hause, Neuenweg, Ecke der Deidengaste, Möbel, Kleider, Weißzeug, Veiten, Bilder :c. gegen Baar- zahlung vcn'teigert Gießen, bcn J3. Juni 1881. 4025) Hottmann, Onsgcrichlsmann. FeilgebotencS. 4023) Eine Parthie Bohnenstangen, Abfälle zu Lpalieren und andere verschiedene Sorten Werkhol; empfiehlt ____________Wilh. Löber, Neustadt. Mr JlMjßer. HackkiötzeLLÄL zu haben bei 4035) Andr. Euler. 2 I MKDAIU.I H LV 187» M k. Slückralh Giessen, Kirchenplatz 6, hält sich einem geschätzten Publikum bei Bedarf in allen nur möglichen Möbelarten unter Zusicherung bester und eleganteste! Waare sowie billigst gestellten Preisen bestens empfohlen. Grosses Lager in Kasten- und Polstermöbeln. Spiegeln, Teppichen, Vorhangstoffen, Gallorieen etc., Bettfedern und Daunen, Barchent, Drell u. s. w. Nicht Vorrathiges ^drd in kürzester Zeit bestens geliefert. 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Das Comite für die 50jährige Jubiläumsfeier der Vereinigung der früheren Forstlehranstalt zu Giessen mit der dasigen Universität. *) Nicht um 6 Uhr, wie in Nr. 132 d. Bl. angegeben. Dram. Vorlesungen für Damen im naturwissenschaftlichen Saale des Gymnasiums, Neue Anlage. Einleitender Vortrag: Freitag den 17. Juni, um 5 Uhr, lieber das altgriechische Drama u. Theater. An den folgenden Dienstagen und Freitagen : Aeschylos: Agamemnon. Sophokles: Antigone. Euripides: Iphigenie. — Wolff: Tannhäuser. Abonnementsbillets ä JL 4, Familienbillets für 2 Personen ä «X 6. Einzelbillets ä Jl. 1 sind in der Buchhandlung des Herrn J. Ricker zu haben. 404i) Berta Nölting. -frankfurter Journal. 4029) Beehre mich hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ich mit Heutigem die Agentur des Frankfurter Journals für Gießen übernommen habe und somit Abonnements- Bestellungen, sowie Insertions-Aufträge für enanntes Blatt entgegennehme. Der AbonnementSpreis pro Quartal beträgt: Von mir tn's Haus geliefert incl. 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