Nr. 37 Zweites Blatt. 1SS1 raße B. 18. ^rschnnt täglich mit Ausnahme des Montags. 100» vlen. VetiseL ;r mUbnUÜE ftt b>eJ3; ours. u Redactionddure«« i GrZ-dtttonsbur-au t 16 16 20 16 16 9 A»!kigk- md Amtsblatt für hrs Kms @ir|tn ne un6tte lhcnS s-g'» -Anzeige ii Publikum MG (w« Großh.rzoglichr Polizeiverwaltung Dießen. Fresenius. Preis vierteljährlich S Mark 20 Pf. mit Vnngerlo-L Durch btt Post bezogen vierteljährlich 2 Mark W Pz. A. 11- JJ 10- 40' 88'" 55-59 >tes , Cafe L-'b- 998 mter Leitung le. Herrn Friseur dl zu haben. >U 90 Pf. Don den Bäckern und Brodhändlern darf daS Brod nur in Laiben von 1, 2 und 3 «l vgramm (2, 4 und 6 Pfund) zum Verkauf ausgeboten werden. § 2. Dal von den Bäckern und Brodhändlern zum Verkauf, ausa.botene Brod muß stets mit d,m wohl ausgedrückten Namenszeichen des betreffenden Backers versehen sein. S 3. Die Bäcker und Brodhändler sind verpflichtet die Preise und das Gewicht, zu welchen sie das Brod verkaufen wollen, von 14 Tagen iu 14 Tagen gnfap* fpil.fl.n6 bi« Vormittag« 9 Uhr drr Großh.rzogiich.n Pvliz.ti orrwaitung d-bi-r auf eln.t mit Tinte geschrienen und mit Namen unter- »ckchnetm Anzeige in zwei S;rmplaren einzusrnden. Die eine dieser Anzeigen 6ntn,Jnl‘ cem St'-np-l der Droßh.rzoglichen Poi.zeiverwaltung verseh,» osort zurückz,geben. Di'se «nzeigen werden amtlich in den am Samstag ”*b dahier erscheinenden Blättern veröffentlicht und treten dann für die aä-dsten 14 Tagen von Sonntag Morgen 616 Sonntag Morgen in Kraft. Gießen, den 8. Februar 1881. Der Tabak und das Bier. Fürst Bismarck sagte früher e'.nmal, daS Bier mache demokratische Polt- tiker und man weiß, daß er von dem einmal Behaupteten so leicht nicht ab- fleht. Bier und Tabak machen die Hauptelcmente deS deutschen WtrthShaus- 3C^dhU6a,i r nb TrunksuchlSgeseß beweist, wie wenig das deutsche Ü3lrthShausleben nach dem Geschmack des leitenden Staatsmannes ist, so könnten harmlose Leute vielleicht glauben, die unaufhörlichen, auf Tabak und vier gerichteten Steuerprojecte hätten keine andere Absicht, als durch die Steigerung deS Preise- dieser GebrauchSmtttel die sittliche Haltung des deut- cnix" Volkes zu heben. Soll unS auch gar nicht wundern, wenn oifieiöse Blüiter ,s versuchen werden, die gegen Tabak und Bier gerichteten Steuer- prosecte im Sinne solchen .sittlichen Werths" darzustellen. Eicher ist indeffeu, daß die neue WtrihschastSpolitik deS Reichl kanrlers mehr Ausregung und Unbehagen gemacht hat und machen wird, als alles Bier und aller Tabak der Welt im Stande wären. Denn die fortwährende Beunruhigung der beiden in Frage flehenden Industriezweige hat nun doch Manchem, der sonst zu den „ewig Blinden" zu gehören schien, die Äugen geöffnet über Prmcipten der neuen WtrthschaftSpolitik. Es ,st wohl kaum ein ähnliche Beispiel vorhanden, daß eine Industrie durch fortwährende Beunruhigu, g zu einem langsamen Hinfiechen verurtheilt worden ist, wie jetzt die deutsche Tabaks- mdustrie. Schon seit Jahren wagt man nicht mehr, bedeutet de Geschäfte in Ladak zu machen, weil man nicht wiffen kann, cb man, wenn ein Geschäft rrngegangen worden ist, nicht durch eine Steuere,Höhung oder eine Nachsteuer -der gar bas Monopol inzwischen überrumpelt und an den Rand des Rui, s gedrängt wird. Ter Reichskanzler bot unlängst im preußischen Abgeordneten- 4 krmgewtesen, daß der Tabak „noch mehr bluten" muffe und daß eme höhere Besteuerung der Gelränke — er meinte das Bier — unausbleib- sei. Die Wirkungen solcher Ankündigungen werden schnell fühlbar. Im drauergewerbe ist Alle- mit Angst und Zagen erfüllt; in der Tabaksindustrie aber gehtnut Riesenschritten rückwärts. Man fühlt eS allgemein heraus, raß alle diese Experimente den einen Zweck haben, die Tabake induflrie so zu schwächen und mürbe zu machen, daß sie schließlich im Monopol ihre einzige xettung sieht. Man hört Tabakssabr,kanten und TabakSarbeiter in ihrer Aussichtslosigkeit seufzend den Wunsch auSsprechen, eS möchte doch lieber das Nonopol gleich eingesührt werden, damit man endlich von diesem „Hangen md Bangen in schwebender Pein" erlöst würde. Die Cioarrenarbeiter man- oern zu Tausenden nach Amerika aus und helfen dort dem Westen den Welt- markt erobern. , fak wohl überzeugt, daß der Reichskanzler über kurz oder lang in der Lage fein wird, seinen Lieblingsgedavken, das TabakSmonopol, verwirklichen zu können. Damit wird freilich Deutschland ebensowenig glücklich wer- den, wie mit dem Zolltarif. Aber so Mancher wird doch zum Nachdenken Gehalt einer Wirthschastspolitik angeregt werden, die unbedenklich rine so bedeutende Industrie einem solchen Sck ck'al vreiSoiebt. S 4. Di. Bäck» und Brodhändl» find verpflichtet, da6 ihnen zurücka,geben. Exemplar der Anzeige an ihrem Verkauföiocale an einer von Außen sichtbaren während der Verkauftet! auSzuhängen. Nur nach den so fest- gesetzten Preisen und Gewichten dürfen die Bäck.r und Brodhändl» onkaufen S 5. Die Bäck» und Brodhändler find gehalten im V-rk->ul6loc,le eine gesetz. ich gestempelte Waage mit den »forderlichen geeichten G-wi-bten an einem leicht zugänglichen Oite aufmstell.n und die Benutzueg derselben -um Rach- wiegen de« verkauften Brodes zu gestatten. 6 $ .. ©«« «»« «" f-stö-s-fen Gewichte Fehlende find die Bäck« und «rod- Händler auf Verlangen zu ergänzen verbunden. § 6. .... „3U®lb«ÜonbIung,n geg cotffebenbe Bestimmungen unterliegen den in den Artikeln 184 bis 187 des Polizeistrasgesetzes ang.drohten Strafen. Lokales. = , m®te^enn 121 8,6lUQr- fSitzung der Stadtverordneten vom 10. ds. Mts.j antDtfmb • LhÄ,,PVlamn’ temn B'igeordnetm Keller und Heß; von Seitm der hr » ffTuf “UtöT G°ii. Siüneber,. H-nstetV » = H°ml eV x m' ^u?_e^ln9» Noll, a u g. Noll, Vfannmüller Scbekl bihopbach, Vogt, Wenzel und Wortmann. — Laut Beschluß der vorigen Sitzung ittweÜT) •y^hichuij :nl*ire um/ «nichts / Voealrefll erneut. toutbf die B,gutach,ung de« Umbau,« in der Stadtkirche der vereiniaten Kinan.. unh Deputation überwiesen. Dieselbe hat sich dahin ausgesprochen, daß sicb ein, vrobeweii, «/ kd vwporm ml, gntngnen Sofien ouefülnn log,, tle VeefomnUung teilt biefm ©ufadj.fn fcel — Die Klage g,gen den OrtSarm.nverband Saasen totib genehmiat dekal Jim 4^niR79n0 d'rStad.mädckensckule, eb.nso die Prüfung der Rechnung hi.kih. . kd tem °m ,6. t. I. ab^aUente» Ze.enfn in S.mff bST|.mn,M,aw 7. «7"^" »ub.n tteiben bie Herren Wor.m-nn unb e"9. Ätt Tj? £tm Wflrn »mtn für Geflügel- und Vogelzucht die Turnhalle für die «dt °°n MeTunb t^b!e^en.e?f^U^L^"^^e^^b""^Ep./"us'bkfd^ foOto, wie die hiesigen Branntwein-Großhändler, nämlich 23 per Hectol, er und soll bitk @ m ' ndturfl prob.wns. auf d.e Dauer ton 6 Monaten be.b,hatten w«den - Die Verwend die'D.rv^chtun^ °fiu6, (b,m lür städtische Zwecke wird genehmigt deSg? I ' o der StranpSwies. zu d.m seitl erigen Pochtpre.S von 70^. - ®In Echreiben iu trÄ,fLöl|,nbQ6nö^,,^,,Dn H^nover in Betreff d.S Umbaue« di« Main.Weser Dabnbcfe« ™ rn fie Mod.fieation.n, namentlich in Betreff der prcjeetirten Wegunterführung be' "^^ beschlossen waren, wurde mit n, wo auch gleiche Anstalten testeben, Erkundigungen über den Lehrplan und die ^abl^ver von ernzelnen Lehrkräften ertheilt werdenden Stufen dnzuziehen. W " vermischtes. Slllendors a. d. Lumda. Wie viel manche Leute nach dem bestehrnden Wucheradeu deute sich dasselbe zu Nutz machen, da« mag folgender Lor a! beweisen Ern bikfiger jüdischer HanbelSmann machte einem Bürger von bier ein Darlebn enn 1OO X und zwar auf 5 Monate. Der Schuldner mußte dafür ^ ^ Z.nsen ^ prechm 5 ”cna,£o um waren, kam der ,üctsche Hancelemann zu dem Bauern und fordere sein (Sdth Der Mann konnte itn Augenblick nicht bezahlen und ließ sich noch 14 Tage Frist b^obHc ®ttT tn Gläubiger forderte noch weitere 5 JL Vkriuqßzmse^n Und im hQU,? nc<^ fcictfc Ducberz nftn. statt seinen Drängn vor Gerrckt 1?'Houde'smann erbiett von 1OO JL Capital in 512 Monaten nicht ® V bas macht in einem Jahr 37 er hat also von seinem Kavikal 37 Procent Zinsen gefordert und bekommen. Es ist traurig daß solche Blutsauaereieri nrrfi t8J^ b°vpelt traurig, daß sie noch .mm» gel^^ scheuen, den Schutz des Wuchergesetzes für sich anzurufen. $ fHn,m wurde tn St. Gallen verübt. Ein Commis unterschlug w l Um den Verdacht auf den un'chuldigen LehUing VnPMJlfA M n btnfeIfcen drs Abends vor Schluß des Bureaus, erwürgte ihn und hing Unalütfltd-fn*°U a *n steckte, damit man annehme, der a?rU8 a?lR 6?T fcSt ^Edeckung seiner Vergehen selber erbängt. Indessen verrückte P^n nickt, der Lehrling wurde noch lebend vom Strik gelöst und in s Bewußtsein zurückgebracht. Der Commis ist verhaftet. C‘1,Q:ö QU- dcm •sS X ihrer. ln< wdcbfr 1 cbon 1 vtconomie^ui 7 ÖQr, iuchl in ^nwtilig^ttlle '• d. Bl. e§ Dienstmädchen 1 ßtfudjt. *r' Wsstafilag,. Sonntag dm 13. Februar Mchener ÄWiger TT« $ Submission. Die zur Erbauu g en es Maschinen- Häuschens für die Pump en a I g bei der akad mischen Kunck dahi.r -rforoer lichen 'Arbeiten, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 301 — Steinhauecarbeit, „ „ 65 10 Z mme>arbe t „ „ 91 — Dachbeckerarbeit, „ „ 107 50 Schlosierarbeit, „ „ 95 — Wclßbmderaibeit, „ „ 77 — Spenglcrarbett, „ n 60 — Pflasterarbeit, „ „ 70 — sollen aus dem Submissionswege der- geben werden. Doranlchlag Plan ir-b Bedingungen liegen aus unserem Bureau zur Einsicht offen, woselbst die Offerten bis Dienstag den 13. d. M, Vo:Mitla^S 10 Uhr, versiegelt uns mit emspltchmber Aus schrtst versehen, emzureichen sind. Gießen, den 10. Februar 1881. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. 963) Holzapfel. Zagdverpachtung der Gemarkung Garbenteich. Freitag den 18. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll die Jagd hiesiger Grmarkung aus weitere 6 Jahre öffentlich meistb-etend aus hiesigem Rathhause verpachtet werden. G irbentetch, am 8. Februar 1881. Großh. Bürgerrne sterei Garbentelch. 916) Schwarz. Zagdverpachtung. Mittwoch den 16. Februar, Vorm ttagS um 10 Uor, soll die der Gemembe Harbach gehörige Feld' und W .ldjagd versteigert medei.. Bemerkt wird, daß die Gemarkung Harbach 20 Minuten von der E sen- bahn'Statton Reiskirchen entfernt rst. Harbach, den 4. F bruar 1881. Großh. Bürgermeisterei Harbach. 853)______Münch.__________ Arbeitstiersteigerung. Donnerstag den 17. d, M., Vormrtlagö lO1^ Uyr, sollen in dem Rathhaussaale zu Lollar nachstehelide Arbeiten durch öffentliche Versteigerung wemgstbierend tn Accord vergeben werden: Stembrechen, veranschl. zu 353,00 „ fahren, u // 706,00 88 25 „ setzen, n n , schlagen, ii ii 417,50 „ decken, n ii 19,50 Planirarbett, ii ii 121 60 Chaussirarbeit, n ii 279,00 Maurerarbeit, II u 153 65 Lollar, am 11. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. I. A.: Neuling, ______stellv. Bezirkbauaufsther. (971 Holzversteigerung Mittwoch den 16. Februar, Morgens um 9 Uhr ansangend, sollen im Albacher Gemeinde Wald, District Kreuzvolz, nachvcrzeichuete Holzsorten öffen.lich meistbietend versteigert werden: 119 Etchei stämme mit 37,79 Fstmtr., 60 Nrdelstämme mit 26,68 F'imtr., 45 Nadel Derbstgn. mit 3,20 Fstmtr. Scheuh. Knüppelh. Stockh. Reich. Buchen Raummeter. Wellen. 5 8 4 150 Elchen 29 45 43 1300 Birken 22 20 16 500 Nadel 4 2 18 630 Die Zusammenkunft ist im Ort. Albach, am 5. F'bruar 1881. Großye zogl. Bürgermeisterei Albach. 854) Schäfer. ^ofjütrfleifleriuig. Donnerstag, den 17. Februar L I- soll im diesigen G meindewald nach- Verzeichnttee Holz versteigert morden: I. Stamm- und Stangenholz. 9 Buche..-S-ä'NMe vor» 23—51 C t>. Durameffer und 6—10 Me er Länge. 5 Lärchkn-S ä nme von 28—44 Cr tr. Durchmesser u d 17—20 Meter Län e, 72 F chten-Siäm ne von 14 — 46 C mir. Durchmesser in b 10—20 Meter Länge 145 i-Stämm von 14 — 40 C^mtr. Durchmeffer unb 8—14 Meter Länge, 6 Bi ken-S»ämme unb »Stangen, 122 Eichen Stangen, II. Brennholz: 28 Rmtr. Buche.-Schalholz, 95 „ B chen- uns Echm- Prüa tholz 146 „ Buchen-Stockhvtz, 48 „ (St ten» unb N bü-Stock Holz, 2000 Buchen W Öen,. 1500 E chen un Nabel Wellen. Bemerkt holz. Die Zu ammenkunst ist im Ort. Riede Bessi g-n, den 7. Febr. 1881. Gr. Bürgermeisterei Nieder»B-ssingen. 917) Horst. Holzversteigerung. Im Oppenröder G meinde > Wald, District L h und L hmkaut, kommt nachstehendes Holz z ir Versteigerung: I. Donnerstag den 17. Febr.: I. Bau- und Werkholz: 1 Eichen Stu NI lon 10 Mtr. Lä g-, = 2,38 Fstm., 60 Eichen-S ämare von 5—15 Mtr. Länge, — 12 Fstm. 240 Fichten- und Käsern - Stämme von 5—15 Mtr. Länge, — 75 Fst'n-. 200 Fichtm-Drlbstmge - von 10—15 Mtr. Länge, = 12 40 Fstm., 4 t 50 Fichten-Bolrnenst n gm = 7Fstm. II. Montag den 21. Februar: II Brennholz: 20 Rmtr. Buchen u.,Nadel Scheit, 100 „ „ „ „ -K> ppl. 75 „ ,, „ „ -S'öcke 4850 Wellen „ „ „ -Reisig. Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens 9 Uhr beim Ort im District Luh. Oppenrod, den 9. Feb uar 1881. Großh Bürgermeisterei Oppenrod. 927) Petri. Ketlgeöotenes. Haus Verkauf. 158) In frequentester Lage der Stadt ist ein Haus, welches sich mit seinen großen Räumlichkeiten besonders für eine Metzgerei owie auch für jedes andere Geschäft gut eignet, sofort zu verkaufen. — Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. Harmouikas. Grosse Auswahl von über 200 Stück in 40—50 verschiedenen Sorten. Bestes Fabrikat. Garantie. Billigste, neuerdings ermässigte Preise (2—70 Mark). Reparaturen werden rasch und gut ausgeführt. Wilh. Rudolph, 144) Giessen. SÄT Nur noch einige Tage! '4&G Großer Massen-Ausverkauf im Hause des Herrn Gustav Gerhardt auf dem Lindeuplatz. Auf meiner Durchreise will tch näyrend einiger Tage den Rest meiner Waaren zu ipo'tb lli en Preisen aiisoerkaufen. Ersuche die hochaeebr'«'', D »n>en, nch von der Bl igkest meiner Wa.re durch nachfolgenden PreiA-Eourant überze i.en zu wost-n. Hochfei e een ckte Damenkragen »on 20 an. Sei-ei e Binden m Halstücher von 20 an. 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Pietsch)Hß^ Vermischte Anzeigen. 920) Ich wünsche noch einige Stunden des Tages im Beischreiben von Büchern oder sonstigen kaufmännischen Arbeiten, wenn auch nur vorübergehend, Beschäftigung zu übernehmen. Heinr. Wtlb. Lang, Seltersweg C. 72. 943) Dienstmädchen gesucht. Gartenstraße B. 165,6. Eine alarmirende Krankheit, mit welcher viet- chhtige Bölkerklassen behaftet sind. Diese verschiedenen Symptome kommen nicht immer vor, aber sie qualm den Leidenden eine Zeit lang und sind die Vorläufer einer sehr schmerzlichen Krankheit. Sollte die Krankheit längere Zeit unbeachtet gelassen bleiben, so verursacht sie einen trockenen Husten, begleitet mit Uebel- keiten. Nach einer vorgerückten Zeit erzeugt sie eine trockene Haut von schmutzig braun aussehender Farbe; die Hände nnd Füße werden stets mit einem kalten Schweiße behaftet sein. Wie die Leber nach und nach krankhafter wird, erscheinen auch rheumatische Schmerzen und die gewöhnliche Behandlung ist gänzlich nutzlos gegen diese quälende Krankheit. Es ist sehr wichtig, daß diese Krankheit schnell und energisch gleich im Anfänge ihrer Entstehung behandelt wird. Der Appetit kehrt alsdann wieder zurück und die Verdauungsorgane verrichten ihre nötigen Functionen. Diese Krankheit heißt Leberleiden und ist das einzige und sicherste Mittel der Shakcr.Extcact, eine vegetabilische Zu- , bereitung, erzeugt in Amerika für den Eiaen- thümer «. 3. White. Dieses Medicament trifft die Grundlage der Krankheit und vertreibt dieselbe gänzlich durch das ganze System. Adressbuch der Stadt Giessen pro 1881 ist erschienen und in der Exped. d. BI. ä 3 Jt zu haben. — Gesellschaft „Heiterkeit“?- 693) Sonntag den 13. Februar: Abendunterhattung in Wendet's Garten ------2*"fang 7 Ubr. Der Vorstand Militär-Pädagogium Leipzig (Dr. Killieeh) iöorber. t alle Mil. Ex. und f. alle Elasten höherer Schulen, inc. Abit -Ex. (538 Die Krankheit fängt mit kleinen Unregelmäßigkeiten des Magens an; jedoch wenn vernachlässigt, ergreift sie den ganien Kör- Ser, sowie die Nieren und Leber, überhaupt as Verdauungssystem, macht eine eleyde Existenz und nur der Tod kann von diesem Leiden erlösen. Die Krankheit selbst ist oft von den Patienten mißverstanden. Wenn jedoch der Patient sich selbst fragt, dann wird er in der Lage sein, den Schluß zu ziehen, wo und welches sein Leiden ist. Aerruietyurrgen. 340) Ein möblirtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. 3^ Mannberger, Neuenweg. 778) Eine Familienwohnung in meinem Nebenhause zu vermiethen. Dr. Weber. Fragen: Habe ich Schmerzen, habe ich Drücken Schwierigkeiten beim Athmen nach den Mahlzeiten? habe ich ein schweres Gefühl, begleitet mit Schwindel? haben die Augen einen gelblichen Anflug? Ist auch ein dicker Schleim auf der Zunge, Gaumen und Zähnen beim Erwachen vorhanden, begleitet mit einem üblen Geschmack im Munde? Ist die Zunge belegt? Sind Schmerzen ix den Seiten oder dem Rücken? Ist es ein Gefühl von Füllung der rechten Seite als ob die Leber sich vergrößern möchte? Ist es eine Mattigkeit oder ein Schwindel, der mich befällt, wenn ich eine fierade Stellung einnehme? Sind die Abässe der Nieren wenigs oder stark gefärbt, verbunden mit einem Satz, ersichtlich beim Stehenlassen in dem Gefäße? Ist nach Einnahme der Speisen die Verdauung mit Aufblasen des Bauches und Ausstößen verbunden? Ist auch öfters heftiges Heiz- klopfen vorhanden? für Kinder in der franz Sprache wird ertheilt für monatlich sechs Mark. Nähe- res bei der Exped. d. Bl. (913 ^Bettnässen*6 und sonst. Blasen! in den schlimmste* Fallen heile briefl ch unt Garantie ohne Berufsstörung. Prospcct und Zeugnisse gratis. K. C. Bauer, Specialist, Werl. heim a. M. (241 Perrücken und Dominos werden billigst verliehen. 669) Val. Reuter,Jrnfcur. 952) Ein braves Dienstmädchen, welche» kochen kann, wird pr. sofort gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 947) Reparaturen, sowie Ueber- ziehen der Schirme werden billigst angefertigt bet Joh. Zufall, Neue Bäue 86. Köchin-Gesuchs 838) Eine solide, selbstständige Köchin mrt guten Zeugnissen wird für Öfter« gesucht von Frau Geheimrath Roser in Marburg. 937) Eine leistungsfähige Weingroß- handlung a. d. Mosel sucht einen soliden, tüchtigen und gut eingeführten Agenten für Gießen und Umgegend. Hieraus Rest ctirende belieben ihre Offerten mit Angabe ihres Wirkungskreises an die Annoiicen-Expcdition vonHaasenftei« «fe Vogler in Köln unter W. O. 266 einzureichen. JTachhülfe Hemden nach Maß. 752) (Sinern geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß 0 das Anfertigen von Hemden nach Maß, welches ich seit dem Bestehen des Geschäftes des Herrn Lüttringhaus besorgte, nun- | mehr für eigene Rechnung betreibe. Gleichzeitig empfehle mein Laaer von Hemdenstoffen und -Einsätzen aus derselben 5abrtF bezogen, wie bei Herrn LüttringhauS, zu billigen Preise». Jrau Katharine Räuber, Kreuz D. 1, I bet Herrn Adolf Schmidt Erians M ftin «ÄWWW m empfehlend« I ers Derselbe hat zu vertreten: Die Feuervcrficherungs-GeseUschaft .Deutscher Phöu-r« in Frankfurt a M I k)c Gesellschaften gehören in jeder Beziehung zu den Besten und idrfmrn llch durch strengste Reellität und äußerste Coulanz bei Schadenregulirüngen aus __________Friedr, Decker, B. 92. s Bauer scher Gefanftvereitu ' Sonntag den 13. Februar 1881 : Abenduntcrhaltiin^ im Saale des „Prinz Carl“. Anfang 7 Uhr. NR w m Der Vorstand. ■KB, Nur gegen Vorzetaunq der Karten ist de, Ei tritt qestattet. Zesanstvemn „Harmonie". Sonntag, den 27. Februar. Tanzunte r hnltuna ittt Saale bcö Hotel tKinhorn. Anfang 7'/2 Uhr. ~ $letju 6 1 zu haben oei Herrn Christian Eise, —.2)____________ Der Vorstand. I „73) In abgeschlossenem Corridor eine Wohnung von 4 Zimmern, Küche mit I Wafferleitung und nllem Zubehör, gleich I beziehbar, zu vermiethen bei Rechtsanwalt Brtel. 26) Der untere Stock^neines'Hauses 5 Zimmer mit Zubehör, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. ________Georg Vbilipp «all. 293) Die Räume der -^rnck'schen Filiale (Bahnhofstraße 93,7) und anderweit zu ver- Uliethen. Merz, Ingenieur. 228) Das seither von mir beivöhnte Mansardenlogis ist an^erweitzu vermiethen B. Strauch, Bleichstraße. 216> Das seither von Herrn Professor von Liözt bewohnte Logis, 6 Zimmer, Spe cher und Mägdekammer, KÄche mit Wasserleitung und etwas Garten, ist anderweit zu vermiethen, auf Verlangen kann Stallung zugegeben werden. PH. Kroßer I. 217) Wenzel's Garten gegenüber, 165,5, parterre, möblirte Zimmer zu vermiethen. 565) Zwei ineinandergehende, gut möblirte Zimmer, sind auf sofort zu vcr- miethen. Seltersweg Lit. C. Nr. 184. 898) Ein freundliches Logis zu ver- miethen. Fr. 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Legler, Apotheker Stniubing i. 5.: @ Ä Feker- Stro^fn 1 In der Apotheke^ Stuttgart: Hi.fch Apotheke; Löwen-Apotheke! H. Mayer, Apothektr. Tann a. Nhon: W- Knorr, Apotheker. Templin: E ^ühl Avo- theker. @borfltibt: L. Lagotz, Apotheker Bandsburg: G- Kästner, Apotheker Malüen- burg t. S.: R. Lock en gros. Maldheim i. S.: In der Apotheke. Mallhausen- Th Doeb- mann, Apotheker. Martha i. Schlesstn: Guttler, Apotheke. Wafferburg a'Znn Tb Palamo, Apotheker Meit die Stadt: Bolz, Apotheker. Wismar: Hof Apotheke 'rvitt° grnsdorf i.L Habigt Apotheker. Mittstock, R--B- Potsdam: A. Lind-nberg, Apotheker. Würrburg : Rosen-Apoth ke. Zeulenroda: Poppe, Apotheker. Zittau i. S.: Stadt- und Johanms-Aporheke. Zöblitz bd Mar.enberg: G W. Schulze, Apotheker. Zsckopau iL M. Scharff, Apotheker. Zwickau: Schwanen Apotheke. 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