■qien »IIO bp Ür fiobtii Nr 2S8. Donnerstag den 13. Oktober 1881. Kichener Mnzeiger Alltkigk- uiiil Imteblatt für bcn Kreis Gießen. Neuenweg V: Rudjeic imirotr.- 1 und alsbald lQlt iu ürmStd lügrlsgasst A. h7 in befter taae k Wo? (agt dir oB mit toF pcd. ds. Bl.______i ober ohne ßogil > Vw., Seite . packte« taaren ll nad) neutg araturet* stsewvrr T/ gdteWj> i. m»1!1, "* 6$p«e> Ä> Et«i Anzeißkii. lässigen Knecht. nqsborf,Mui' ;er Kellner $Eai.didat ausgestellt hat. — Herr e. Schenk entwickelte am verfloflenen Sonntag lein Programm; jedoch scheint solcher bei den Wählern nicht befriedigt zu haben. Berlin, 10. Oktober. Der Re'ck.'kanzler Fürst BiLmarck wird dem Vernehmen nach seinen Ausei thalt tn Varzn. n cht länger als bis Ende dieser Woche ausdrhnrn und um diese Zeil tn die Residenz zu bleibendem Aufenthalt zurückkehren. — Wie osficiö« witgrtheilt wird, geht dir Reichsregierung damit um, nn Statut aufzustellen, welche- für die auf Grund der §§ 97 ff. der Gewerbe» ordoung (in der Faffung des Eesrtze- vom 18. Juli 188 l) neu zu bildenden Innungen al- Muster zu dienen geeignet ist, und nach welchem ältere Innung«» ftaiuten umgearbeitet werden können. Daneben verlautet alS gewiß, daß die «etchSrrgierung durchaus nicht gewillt ist, obligatorische Innungen rinzuführen, baß ste im Gegenlhril dir fakultativen Innungen alS dir rtnzigr Möglichkeit snrben rinrr Revision der Gewerbeordnung) ansieht, um da- Handwerk zu heben- — Betreffs der tn Aussicht genommenen Verhandliingrn wegen deS Zoll» mschluffes Bremens erfährt man, daß der Finammimster Blltrr und der Staat-lecretär d,S Schatzamtes Schot, sich hierzu auf kurze Zeit nach Bremen begeben werden. Da« Resultat der Verhandlungen selbst kann ja durchaus nicht zweifelhaft sein ; freilich wird der Anschluß rin hübsches Stück Geld kosten, btr wohl die geplante Verwendung von anderen großen Summen etwas >llu» sorisch machen dürften. — Die EentrumSpariei scheint sich entschieden von den Lonservatwen cibwenden zu wollen. Es beweist dir« rin Wahlaufruf der Rheimschrn Sleri» lalrn, welcher ganz entschieden gegen dir conseroativen Ideen auftritt, und ein ebensolcher der westfälischen Satbolrken. Dir letzteren haben sich auf einer Versammlung am 4. ds. energisch gegen die Eonservatioen Rauchbaupt'scher Richiung ausgesprochen. Diese Strllungnadmr der westfälischen Cetium«» varlrt ist deshalb um so bedeutender, al- ihr yührer, Herr v. Schorlemer- Llst, in der letzten Session als eifrigster Anhänger eine« conleroativ-klerrkalin BündniffeS galt. — In Stolp baben wegen dri Judenhetze eine Reihe Derurtheilungen bi- zu 11 Monaten Gefängniß stattgefunden. — Generalfeldmarschall Graf Moltke rst am Donnerstag von der tlebungsrrise, die er mit zahlreichen Generalstabs-Osficierin in der Provinz Schleswig Holstein unternommen hatte, im besten Wohlsein hierher zurückge» kehrt. Noch am selben Tage bat der Marschall aber Berlin wieder vcrlaffen und sich auf seine Herrschaft Ereisau begeben, um dort einige Wochen zu veiwrilen. Frankreich. Paris, 10. Oktober. Am Sonnabend fand in St. Quentin die Sin» wethung deS zur Erinnerung an die Schlacht bei St. Quentm errichteten Denkmals statt. Die bei dieser Geleaenheit von^dem LrirgSminister Farre ge» holtene Rede hob rühmend den Muth und die Selbstverleugnung der impro» otiirten Armee von 1870 hervor und lobte den Patriotismus Grmb'tta's. Telegraphische Depeschen. Wolff'« telegr. borrespondenz» Bureau. Berlin, 11. Oktober. Der Präsident der Akademie der Künste, Hitzig, ist heute früh gestorben. Baden-Baden, 11. Oktober. Se. Maj. der Kaiser hat da« Zim» nur gestern noch nickt verlaflen und mit der Frau Großherzogin allein gespeist. Se. «önigl. Hobelt der Großherzog ist g'stern Abend mit dem Erbgroßherzog hier etngrtrcffen. Heute findet im Großberzoglichen Schlofft Fam'ltendiner statt. Mit dem Bischos Raeß von Straßburg hatten auch dir Koadjutoren Stumps und Fleck Audienz bei Sr. Majestät. Leipzig, 11. Oktober. I, dem Hochverrathsproc-ß vor dem Reicks» grricht wurde heute dir Vernehmung der Angeklagten ter Fran'surt»Darmstabt» Befsunger Gruppe zu Ende geführt. Die meisten der Angeklagten leugneten die ihnen beigemeffenrn hockvrrrätherischen Unternehmungen und gaben mir den Bezug und dir Vrrbrritung btr „Frrihrit" und andrrer derirtiger Lchristen zu. Nur der Angeklagtr Dilltch aus Brffungrn machte nmsaff.nve Geständ» niffe. Sehr gravirend für die Angeklagten ist die Entdeckung von Kassibern. Glogau, 11- Oktober. Gerichtspräsident und Keonsyndikus Graf Rittberg «st gestorben. Greifswald, 11. Oktober. Seine St. St. Hoheit der Kronprinz, für welchen Cuartitr bei dem Hauptmann a. D-, Rittergutsbesitzer v. Hagenow, In Bereitschaft atbalttn war, bat ebenso wie Fürst BiSmarck die Einladung ,u der IubilauwS- fefilichkeit deS Pommcrschen JSger-BataillonS Rr. 2 aus (»esundheiisrücksiwlen ad- gclebnt. Seine Majestät der Kaiser und Se. St- St Hoheit haben indessen ihre Porträts altz Sbrengabc gespendet. Zahlreiche Festtheilnehmer sind bereits etngetroffen; bit ehemaligen Osficiere deS Bataillons wurden von den aktiven Cfficitnn m deren ffafino im „Deutschen Hause" in herzlichster Weise bewillkommnet Abends 7 Uhr findet großer Zapfenstreich und Empfang der Gäste statt; das Wetter ist prachtvoll. Wien, ll. Oktober. Die fämmllichen Blätter geben ihren schmerzlichen Empfindungen über den frübzeifigen lod Haymerle'S Ausdruck und betonen btffcn maßvolles conciliantes Porgehen in allen Fragen der äußeren Polit f DaS „Fremdenblatt" sagt: Baron Havmerle rechtserNgtc glänzend daS in ibn gesetzte Be'wauen- In vollem Einvern-hmen mit Bismarck trat er jederzeit für die friedliche Durchführung deS Berliner BcrtragS ein; auch gelang ihm die Geltendmachung der Intereiitn Oesterreich-Ungarns. Seine versöhnliche Haltung bewirkte die Beseitigung der Mißverständnisse mit Italien. Die großen Principien unserer auswärtigen Politik werden durch den Wechsel im Ministerium keme Änderung erfahren. Du „Prene sagt: Baron Havmerle wußte das freundschaftliche Bündniß so wohl zu pflegen, daß dasselbe beute alS einzig unwandelbares, festes politisches Berhallnih innerhalb der schwankenden Haltung anderer europäischer Mächte und alS festeste FriedenSbürgschast aepriefen wirb. „ , _ , . - — Der Kaiser stattete ber Baronin v. Haymerle heute Nachmittag emen (Zone doienzdesu^ab. btr ^Presse- aus Zara bezeichnet bit Nachrichttn übtr den angeblichen Uebertritt landwebrpslichtiger Bocchesen auf montenegrinisches Gebiet, sowie über btt biplomattscht Intervention OefterreichrUngarns in Cettinie alS Wom, 11. Oktober. Die „Popolo romano" schreibt: „Wir ftnb bit Tolmttscher der Gefühlt bts ttabtnifcbtn Volkes und jentr ber Bevölkerung Noms, wenn wtr unseren aufrichtigen Schmerz mtt den Völkern beS Kaiserreichs vereinigen. Baron Havmerle war einer ber bedeutendsten Staatsmänner unserer Evoche, ein bcständiger lovaler ^rtunb ItaltenS. Die Sache bts europatschen Fritdens vtrlor an ihm einen btr tifrigsttn Beschüyer. - Dit .Reforma" schrtibt: Der Tob Haymerle'S wirb em außerordentliches Echo in der europäischen polittschen Welt Hervorrufen. Auch tn staben wo der Verstorbene alS Botschafter fungirte, wird die Nachricht mtt Schmerz vernommen werben. Havmerle war allgemein gekannt^ und geachtet und trug wesentlich zur Erhalwng der guten Beziehungen beider Länder bet — „Dtritto- hebt ebenfalls den Tod Baron Havmerle's hervor und sagt, es sei ein schmerzliches Ereig- niß für Italien. . , , _ . — Tie Nachricht vom lobe Haymerle'S rief in ganz Italien einen schmerzlichen Eindruck hervor. Ter König befahl dem Minister des Aeuheren. über den Tod diese- treuen Dieners von O-sterreichS Kaiser, dieses hervorragenden Staatsmannes und Freundes von Italien, öffentlich das Gefühl der Trauer auszusprechen. Der Unter? staatssecretär deS auswärtigen Amtes sprach sofort der österreichischen Botschaft das aufrtchliae Betleid der italienischen Regierung auS- Rom, 11. Oktober. Dte ^Opmione" bezeichnet den Tod Haymerle'S aU einen schweren Verlust für die österreichtsch.ungarische Monarchie; tS war ihm gelungen, die Allianz mit Deutschland zu befestigen und die Beziehungen zu Rußland deffer zu gestalten. AlS Dorfchafter tn Rom hatte er sich die allgemeine Sympathie zu erwerben gewußt. Sein Verlust wird auch in Italien tief bek agt werden. Pari-, 11. Oktober. Die „Baence Havas" besagt: Die „Jndepen- dance Btlge- spricht wiederholt von der Demisston deS Grafen St. Ballier. Weder poltttscht Convenienzen noch Gesundheits-Rücksichten geben der Bebaup. tung der ^It dependance- irgendwelche Unterlagen. Graf St. Ballier iß gewillt, auch ferner dem Lande zu bienen und selbst ein Mimsterwechstl an sich wüide eine Demission nicht Hervorrufen. Paris, 11. Oktober. General Sausfier bat fich heute in Algier nach Tunis etngeschtfft, um den Dberbesebl bei den Operationen in Tunis effectiv ju übernehmen. — Gambetta ist gestern Abend aus Deutschland hier wieder eingetroffen. u, _ Petersburg, 11. Oktober. Heute Mittag wurde bte GeriLtsoer- Handlung wegen Herstellung der revolutionären Zeitung ^Tlcherny Bredel in öffentlicher Sitzung eröffnet. Die Anklagen Dirtrat ber Staatsanwatt Mistallof, alS Deitheidlger fungirte Turtschanimoff, Lewenson und Mistalott' ES war sehr viel Publikum anwe'end. Dor Verlesung der Anklage erklärte ber Dor- sipende, daß der Genchishof auf Verlangen des Ministers des Innern, Jgna^ Neff, vom 28 /9. (10. Oktober) die Vornahme cer Verhandlung in ntcht- öffen-.licker Litzmig beschlofien habe. Das Publikum verließ hierauf den , Sitzungssaal. Lokales. Gießen, 12. Oktober. ^Sterblichkeit in ©legen.] Wie schon seit mehreren Wochen, so war auch in der Iktztve, stoffenen die Sterblichkeitsziffer für unsere Stadt eine sehr niedrige, da nur drei Todesfälle zu verzeichnen waren. 6in nur wenige Monate altes Kind starb an Krämpfen. Außerdem starben noch zwei Frauen, die eine an Lungenschwindsucht, die andere an Lungenentzündung. Gietzen, 12. Oktober. (CcffcnHidjc Sitzung des Provinzialausschusscs der Provinz Oberhessen vom 14. und 15. Juli.) Als erster Gegenstand der Tagesordnung kam zur Verhandlung die Verlegung des Vicinalweges von Grünberg und Lehnheim nach Stockhausen. Der Sachverhalt ergibt sich aus dem Berichte über die erste Verhandlung dieser Angelegenheit vor dem Provinzialausschuß in Nr. 267 dieses Blattes von 1880. Während der Provinzialausschuß in seinem damaligen Erkenntniß angenommen hatte, daß ein öffentlicher Weg nicht ohne Genehmigung des Kreisamtes verlegt werden könne, daß ein Kreisamt unzweifelhaft berechtigt sei, die Rückverlegung eines ohne seine Genehmigung verlegten Weges zu verlangen und daß in dem vorliegenden Fall das Kreisamt die Rückverlegung anzuordnen habe, erklärte sich der Gr. Verwaltungsgerichtshof auf verfolgten RecurS zwar mit der Annahme einverstanden, daß die Veränderung eines öffentlichen Weges nicht ohne Genehmigung deä Kreisamtes erfolgen könne, er nahm aber nicht an, daß in dem an die Gemeinde Stockhausen gerichteten Ansinnen des Kreisamtes, den fraglichen Weg in seiner früheren Richtung herzustellen eine Anordnung liege, und verwies die Sache zur Entscheidung in Betreff der Frage, ob die der Gemeinde Stockhausen angesonnene Herstellung des fraglichen Weges in seiner früheren Richtung im öffentlichen Interesse geboten erscheine, an den Provinzialausschuß zurück. Derselbe verneinte diese Frage. Als zweiter Fall kam zur Verhandlung die Beschwerde des Christian Arnold von Burkhardsfelden gegen einen Beschluß des Gememderathes wegen Wiesenverbesserungsangelegenheiten. Zur Ermöglichung der von dem Kreisamte Gießen dringend befürworteten Wiesenverbesserung hatte Beschwerdeführer an den Ortsvorstand das Gesuch gerichtet, "Namens der Wiesenbesitzer Antrag aus Gewährung eines Darlehens von 3100 M. aus der Landescultur-Rentenkasse auf Grund des Gesetzes vom 20. März 1880 zu stellen. Gegen die erfolgte Ablehnung dieses Gesuches führte Arnold Beschwerde bei dem Kreis- ausschusse des Kreises Gießen. Derselbe erkannte unterm 26. März er. mit Rücksicht daraus, daß es sich bei dem Beschlüsse des Gemeinderaths in Burkhardsfelden, durch welchen es abgelehnt werde, behufs der Wiesenverbesserung aus der Landescultur-Rentenkasse ein Kapital von 3100 M. auszunehmen, zunächst nur um die Interessen der Wiesenbesitzer handele, daß die Bestimmungen in Art. 48, III. 4 der Kreisordnung und in Art. 95 der Landgemeindeordnung nicht so weit auszudehnen seien, daß eine Gemeinde gezwungen werden könnte, zu Gunsten einzelner Angehörigen auf deren Antrag ein Kapital aufzunehmen, ein derartiger Zwang vielmehr nur bei dem Vorhandensein eines öffentlichen Jn- tereffes geübt werden könnte, der Beschwerdeführer aber ein öffentliches Interesse nicht geltend gemacht habe und auch nicht geltend machen könne, da dies ausschließlich dem Kreisamte competire, zu Recht, daß die Beschwerde des Christian Arnold zu Burkhardsfelden gegen den bemerkten Gemeinderathsbeschluß als unbegründet abzuweisen und derselbe in die Kosten des Verfahrens zu verurteilen sei, daß aber im vorliegenden Falle von Verurtheilung zur Zahlung eines Aversionalbetrages in die Kreiskasse abzusehen sei. Aus von dem Beschwerdeführer verfolgten Rekurs entschied der Provinzialausschuß in Erwägung, daß es sich im vorliegenden Falle darum handele, daß eine Gemeinde gezwungen werden solle, im Interesse der Wiesenverbesserung ein Kapital auszunehmen, daß die Aufnahme eines Kapitals schon an und für sich als eine Ausgabe erscheine und auch keine Garantie dafür vorliege, daß der Gemeinde aus dieser Maßregel ein Schaden nicht erwachse, daß eine Gemeinde zu einer solchen Ausgabe nur im öffentlichen Interesse in Folge eines Ansinnens des Kreisamtes gezwungen werden könne, dahin, daß der Rekurs als unbegründet zu verwerfen und Rekurrent m die Kosten des Verfahrens zu verur- theilen sei. Die Beschwerde des Peter Graulich zu Reinhardshain gegen einen Beschluß des Gemeinderaths daselbst wegen Wiesenverbesserungsangelegenheiten wurde aus derselben Veranlassung verfolgt. Die Entscheidungen des Kreisausschusses und des Provinzialausschusses sind identisch mit den soeben erwähnten. Der vierte Gegenstand der Tagesordnung: Gesuch des Heinrich Plättner zu Gießen wegen Erlaubniß zum Betriebe der Zapswirthschast fiel in Folge der Zurücknahme des Gesuches aus. In dem letzten Falle, der Klage des Gr. Forstfiscus gegen die Gemeinde Erbenhausen, Gemarkungsselbstständigkeit betr., entschied der Provinzialausschuß auf den von dem Kläger gegen das Urtheil des Kreisausschusses Alsfeld vom 1. November 1879 verfolgten Rekurs in Erwägung, daß der Waldcomplex, dessen Gemarkungsselbstständigkeit Seitens des Großherzoglichen Forstfiscus behauptet werde, sich m ungeteiltem Miteigen thum des genannten Fiscus und der Familie von Schenck z u S ch wei ns b er g befinde, daß demnach das Interesse der den Prozeß nicht mitführenden Familie von Schenck um zweifelhaft von der Entscheidung berührt werde, daß der letzte Absatz des Art. 65 der Kreis- und Provinzialordnung in Verbindung mit dem ersten Absatz desselben Artikels, sowie an sich allerdings so auszulegen sei, daß die Beiladung solcher Betheiligten, deren Interesse durch die zu erlassende Entscheidung berührt werde, von dem freien Ermessen des entscheidenden Ausschusses abhänge, daß jedoch der zweite Absatz des Art. 65 untersage, daß die Entscheidung über den Kreis der in der Verhandlung vertretenen Parteien hinausgehe und daß auch aus dem letzten Satze des Art. 65 („in diesem Falle gelte die Entscheidung auch gegenüber den Beigeladenen"), der Schluß zu ziehen fei, daß ohne Beiladung über die Interessen der Betheiligten nichts erkannt und nichts entschieden werden dürfe, daß es thatsächlich und juristisch unmöglich sei, in einer von dem einen idealen Mit- eigenthümer erhobenen Gemarkungsstreitsache irgend welche definitive Sachentscheidung zu treffen, von welcher der andere ideale Miteigentümer nicht mitberührt werde, daß folglich in einem derartigen Falle, wenn und weil überhaupt eine Entscheidung getroffen werden folle, die Beiladung des beteiligten Miteigentümers nicht in das facultativc Ermessen beä erkennenden Verwaltungsgerichts, sondern aus dem materiell rechtlichen Grunde der idealen Zusammengehörigkeit der Interessen und aus dem formell prozeffualen Grunde der andernfalls eintretenden Unmöglichkeit der Sachentscheidung hier obligatorisch wäre unser; daß der Kreisausschuß des Kreises Alsfeld die hiernach sachlich nothwendige und prozessual unvermeidlrche Beiladung der Freiherrn von Schenck zu Schwernsberq unterlassen und dabei der Bestimmung des Absatzes 2 des Artikel 63 entgegen eine Entscheidung erlassen habe, welche über den Kreis der in der Verhandlung vertretenen Per fonen hinausgehe (weil hinausgchen müsse, da ein Wald nicht zur einen idealen Hälfte in, zur anderen außer der Gemarkung liegen könne), dahin, daß daS Urtheil des Kreis ausschuffes des Kreises Alsfeld vom 1. November 1879 aufzuheben und die Sache zur erneuten Verhandlung unter der Auflage der Beiladung der mitbeteiligten Freiherrn von Schenck zu Schweinsberg an den Kreisausschuß des Kreises Alsfeld zuruckzilverweisen sei unter Cornpensirung der Kosten des Termins und Absehung von Ansatz eines Aversional betrags. Gegen dieses Urtheil verfolgte der Vorsitzende des Provinzialausschuffes im öffentlichen Interesse den Rekurs an Gr. Verwaltungsgerichtshof. Nach deffen Em scheidung werden wir auf diesen in civilprozessualischer Beziehung einigermaßen intereffamen Fall zurückkommen. Verwischt«». Köln, 7. Oktober. Der verhaftete Postbeamte In Sbrenseld ist der Postmeistir Jobn. Dersetbe soll die Postkaffe am Samstaq um 7450 bestohlen haben. Die a°™ ©labt lst in Aufregung. Die öffentliche Meinung ipricht Herrn John, wie man der ftö n Bo k« Zrg." berichtet, von jeder Schuld frei; denn Niemand hält ibn einer solchen Thal na» 26jähriger treuer Dienstzeit für fähig. Frankfurt, 8. Oktober. In einer lustigen Gesellschaft wurde — wieder ^Beobachter" erzählt - das nachfolgende scherzhafte Bulletin zum Besten gegeben Zn der gestern stattgehabttn Sitzung des Hauptvorstandes der Patent- und Must" schutz-Ausstellung wurde die Frage, ob der Vorstand verpflichtet sei, sämmtliche Gläubiger eoent. aus eigenen Mitteln voll zu befriedigen, einer eingehenden Berathunz unterzogen. Die einzelnen Mitglieder gaben ihr Votum wie folgt ab: Herr Blumen- thal (Besitzer einer Rauchwaaren- und Fell-Handlung): Die Leute kriegen ihr Geläuf alle „Felle". Herr Gas-Director Schiele: Ich kann dieser Ansicht nicht beitreten da ick mein Geld nicht auf der „Gas" finde. Herr Bolongaro-(5,revenna (Besitzer einer Tabaksfabrik): Mir ist die ganze Sache „schnuppe". — Nach einer gestern Abend eingetroffenen Depesche aus Wilhelmshaven ist Albert Sachs dort angekommen aber anscheinend so schwer erkrankt, daß er nickt weiter transportirt werden kann. man befürchtet, daß er fimulht, um gelegentlich wieder zn entweichen, so ist eine besondere Ueberwachung angeordnet worden. Paris, 6. Oktoberr. Seit gestern ist es in Frankreich sehr kalt geworden. Auf den Sternwarten von St. Maur und Nantes stand das Thermometer bereis unter Null. In Nancy fiel der erste Schnee. Lebensversicherungssache. Laut Mittheilung des „Bremer vandelsblattes/ das alljährlich einen ausführlichen Bericht über den Stand des Lebensversicherungswesens in Deutschland bringt, hat der Versicherungsstand im Jahre 1880 wiederum einen bedeutenden Zuwachs erfahren. Der reine Zugang bei den im deutschen Reiche bomiciiirenben 32 Gesellschaften belief sich auf mehr als IO8V2 Millionen Mark. Von biefem Gesamim betrag kommen allein auf bie 12 Gegenseitigkeits-Anstalten ca. 60 Milliondn Matt in ben Rest tfjeilen sich bie 20 Aktien-Gesellschaften. Von allen Gesellschaften haben btc Gothaer Bank mit JL 13,993,300. unb bie Stuttgarter Lebensversicherungs- unb Ersparnis; Dank mit 12,503,873. roieberum ben höchsten Zuwachs erlangt. Die Fonds der letzteren Bank erreichen nunmehr bie Höhe von mehr als 3L»/s Millionen Mark und steigern sich alljährlich um ca. 3 Millionen. Die feit Bestand der Stuttgarter Bank constant großen Ueberschüsse kommen an die Versicherten zur ausschließlichen Vertheituvq und zwar erhalten bie Versicherten von Anfang an bie höchst mögliche Divivenbe, so daß, weil bie Tarifprämien zugleich sehr niebrig ausgesetzt finb, biefe Anstalt von keiner anbern an Billigkeit übertroffen wirb. Im Jahre 1881 ist ber Zugang bei der Stuttgarter Bank noch reichlicher als im Vorjahre; bis September find laut her neuesten Ausweise 3486 Anträge mit mehr als 191/2 Millionen eingereicht worben, ca. 400 An träge mit über 3 Millionen mehr als im Vorjahre zur gleichen Zeit. Es ist höchst er freulich, aus ben alljährlich sich mehrenben Zugängen schließen zu bürfen, baß bas Publikum bie segensreichen Wirkungen ber Lebensversicherung mehr unb mehr rourbtgen lernt. Sctiiflfaberlcht« Mitgetheilt von dem norddeutschen Lloyd in Bremen. Bremen, 8. Oktober. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Poftdampfer Mosch Capt. I. Heffe, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 25. S/plember von Brem n und am 27. September von Southampton abgegangen war, ist heute 9 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 10. Oktober. (Per transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Stta?- bürg, Capt O- Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen/welcher am 21. Septem.-cr von Bremen abgegangen war, ist gestern Morgen wohlbehalten in Baltimo^ angekommen Frankfurt a. M , den 12.Oktbr., Nachmittags 2 Uhr 10 Mim (Telegr. Coursbencht - .lgethettt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditt actien 31o, Staatsb.-Actten 3053/g, Galizier 282r/i. Oest. Silberrente 66^/.g, 4% Unair- Goldrente 77-/4 4o/o 1880er Russen 75V., 2. Orient-Anleihe 60'/g, 50/7 Rumänische Rente 917/ti. Tendenz matt. Allgemeiner Anzeiger. Zurückgesetzt. Wik auch im vorigen Jahre verkaufe ich von heute ab, um den bald ^treffenden Neuheiten Platz zu mrchen, eine Partbie Dorstecker, LavallierS, Glaev.Handschuhe in weiß und starbig, Schürzen, Kragen, Morgenhauben u. f. w. zum Selbstkostenpreis. 6596) Robert Haas, Seltersweg C. 59. Das Neueste in Damen- und Mädchen-Filz- und Pelusch- Hüten, Sammeten, Pelusche, Federn, Blumen und Hut- foutnituten ift in reichster Auswahl am 8ager und osterire solches zu billigsten Preisen. Mädchen-Hüte offerir« schon von 60 H an. A. Fangmann, 6434) Kirchenplatz. Neben meinem größeren der 25 verschiedene Journale für den Preis von 14 Mk. jährlich enthält, habe ich emeu billigeren mit 6 Blättern eingerichtet, welcher vierteljährlich 1 Mk. 80 Pf. kostet und Bazar, Neues Blatt, Daheim, Familieublatt, Gartenlaube, Romanbibiiothek enthält und alle 8 Tage gewechselt wird. Gefl. Beitrittserklärungen sehe ich entgegen. Gießen, Seltersweg. 6440) F. E. Fehsenfeid. Alte Damen und Herren-Filrhüte werden zu neuesten Damenhüten umgeändcrt. (4,329 1 Fangma n n. Avis für Damen, at?* «*k,n Anna Zimmern^ vubmigepias __________________im Seipp'scheu Haus. Lebensversicherungs- & Ersparniss-Bank in Stuttgart Bankfonds ZZi/z Millionen Mark. Berficheruntzsstand Ende September 1881: 3S9I2 Policen mit JL 17-5100000. dieue Anträge vom Jam bis Sept. 1881: 3 186 Anträge „ „ 19 080 000. .. , . e Prämie hat fdion vom ersten Jahre an Anspruch auf die volle Tividende; diese belauft nch sur die lebenslänglich Versicherten durchschnittlich (seit Bestand der Vaakj -4 u j?cr ^ahrespramie und auf 18°/0 ertra für die abgekürzt (alternativ) Ver- sicherten aus der von diesen zu zahlenden Zusatzprämie, so daß an diese 10 btS 60 Prozent der Lebensverncherungsprämie zur Vertheilung kommen. Sterbefalle werden sofort erledigt. (6679 Statuten, Antragspapiere rc. finb zu haben bei dem Vertreter H. Flick. Bahn hofft raße C 227l. Neue L boll. Vollbärioge per Stück 7 und 8 do. marinirt (febr ptquant) per Stück 12 H empfiehlt (6169 Fr. Seibel. Gute saure Gurken empfiehlt (6674) Rudolf Göbel. 6681) Eine kleine Pudelhündin, V/s Jobs alt, und ein junger Pudelhund, beides schöne Exemplare, können abgegeben werden. Gerichtsfekretär Boecker, Wetzlar, Steinweg. Za i folgende Peickstog Ackwbach, 3°^ -nifer, S'ermann Rin, Otto. « jlrnolb. GW* । $ülierJ°iUe Lecker, Ernst, L Becker, Hermann Accker, FneMch, Beiirend, Albefl Bellos! Heinn». Binnecker, prledr! m Josep», - Bötticher, LudW. M Mspar, «ir.fl, öllednL (jlemm, ^org, G TM, Deibel, Kaspar,^ Demulb, Heinrich D'.enslknecht, Hen Dietz, Äernhard^ Dornjeis, Karl, E Döring, Wilhelm, Hilmar, Conrad, Dörmer, Conrad, Cbinger, Ladw'g I Cickemeyer, Karl- Eidmai'N, Johann Eintänzer, Heinric Eifert, yeinrich, L Emmclius, Karl, Erntr.elius, Louis, Engel, Heinrich, 9 Euler, Heinrich, ? Euler, Julius, S Euler, Philipp, E Fischer, Ludwig, ( Fischer, Otto, Coi Förtsch, Johann, Frank, Gustav, S Frank, Hermann, Friedel, Wilhelm, Whrer, Heinrich,. Fuhr, Ferdinand 1 Fuhr, Konrad, Leh Mchens, Karl W M, Mhelm, Kc ötije, Ädolf, Kauf George. Georg. Girbler, Friedrich, Albert, Mannes, Widmann, Rudolf 'M Heinrich, Gei l«ach, Julius, v- Grvlmann, Dill Ätzer ^ondn Mlaus, hnnr Habnkorn, Karl J°h. A Hambach, tubwj, Konrad (ifKiffia; Eubach, @Uft(11) ■Ötimonn, Albert' Alexa, fflW üubroi, ?lnrifr, Äontab, Cigar « thKr, Oll“ Kau 2"". Armani MWt, Job »Olbng Sri/1 ENS-il-r La bs' Ätmtnc(ark Zentner ^rdöch,7 öe0 ^'-rn,ann8uh, Philip^b, v*i Jtau w ?* «i« LS zu billigen Preisen. (6626 Wilh.. Herbert. 6615) A. ® ramm. beziehen durch die Ciscnhandlilngcn in (^ics;cn 6687) Jill. Buch Mäusburg Als nickt stimmberechtigt wurden gestrichen SöOOOOOOOOOQOOOOO OOOOOOOOOOOOOOOCXXX30 6683) i) sehr falt gnv:- s Thermometer irr I 484 M 4000 Holwcrfteiqerimg im Kirhtner ZtaLtmaide. Montag den 17. Oktober 1881, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stabtwalbt in dem District Wald-Hute nachverze eines joert ' N beflei J lgennaßen intern C-mpfehle einen Posten : zurückgesetzter reiner hand^vb:^^ bensoersicherung::- - 10 wiederum er.-: m Reiche bomini-tä- 3)011 du >.: ■ i. 60 Miom Sr Gesellschaften '■ lerungs und. angt. Die fonW - j ? Millionen Sari i uttgarter Bank ce-- f .iefcHäcn &rtD<- idje Dividende, k ' Unftdh doh !n* I der juganj bei '■ J sind laut worben, ca. v*' v 1 leit. ist hochü I sen, baß bas Publik.- 1 : rourbi^en lernt .Mh'Uj • • •**' Achenbach. JoharneS. Ärntner. Älter, Hermann. Student. Ar stein, Clio, exod. med. Arnold CdriNoph. IBirlb. Balser, Sucbn ., Laglödner Balser, Johanne- Taglöhner. Beckcr, Ernst, schrei. Becker, Hermann, Finanz Aspirant Becker, Friedrich, Schuhmacher. Beerend, Alden. Kaufmann. Bellost Heinrich Taglöhner. Binnccker, Friedrich, Architekt Börsch. Joseph, Lopez,er. Bötticher, Ludwig, (^e.ichtS.Accesstst. BoN. Kaspar Taglödner. Bücking, Friedrich, Forstaccesstst. (jlcmm, Georg, Gymn Lchrainks^Accessift. Tafte!, Jdfod, Cttzärr,nmckcher. Deidcl, Kaspar. Taglöhner. Dcmutb, Heinrich, Schrcitzer- Dienstknecht, Hermann. Mechaniker. Dietz, Wernhard 111, Fabrikant. Dornseif, Karl, Gerichts Accesstst. Döring, Wilhelm, Schrritsetzer. D Ilmar, Conrad, Fubrknecht Dörmer, Conrad, Gaitenaufscher Edinger Ludwig Dr„ Arzt. E ckemever, Karl Eidma n, Johanne-, Schneider. EicNänzcr. Heinrich. WiNh. Cisert, Heinrich. Mehrer. Emmclius, Karl, Fabrikant, (hmreliuti. Louis, Fabrikant. Engel, Heinrich, Büchsenmacher. Oukr, Heinrich, Fuhrmann Euler, Julius, Schnekdmüller. Euler, Philipp. Schncidmüller. Fiichcr. Ludwig, GerichtS-Accessist. F'scher, Otto, Commis. Fönsch, Johann, Bierbrauer. Frank, Gustav, Scribent Frank. Hermann, Scribent. Friedel, Wilhelm, Sattler. Führer, Heinrich, Wüter. Fuhr, Ferdinand l>r., Arzt. Fuhr, Konrad, Vebrer. (Tütchen-, Karl Wilhelm, Profestor. (Mail, 29tldelm, Kaufmann Weife, Adolf, Kaufmann. George (»eorfl. OMefcler, Friedrich, Schuhmacher. OMIbert, Johanne-, Bremser. Goldmann, Rudolf, Postpraktikant. (.^reb, Heinrich, GerichtSschreidergehülfe. Griesbach, Julius, pens. Vicefeldwebel, v. (Mrolmann, Dittmar, Oberförster a. D. Grov, Franz Agent. Wonber, Nicolaus, Wind Groh. Joh. Heinr., Taglöhner. Hader körn, Karl, Forslmeister. ^ochholz. Joh. Äug., Bierbrauer. Haimbach, Ludwig, caod tbeol. sammel, Konrad, Pumpenmacher. Saubach, Christian. Maurer. Haudach, Gustav, Postdediensteter. Heimann. Albert, Kaufmann. Hredenihal, Alexander. Hiedentdal, Ludwig. Schubmacher. Hinklcr, Konrad. Hau-knecht. Hein Paul, Kaufmann. Hsttel, Joh., Cigarrenmacher. Hochstatter, Otto Kaufmann Hof. Heinrich. Kaufmann. Hofmann, Hermann, Student. Hofmann. Wilhelm, deutscher. Lohmener, Joh, Taglöhner. Holberg, Friedrich, Kaufmann. Holdera, ßouiö, Kaufmann Hornberger, Ferdinand, Kaufmann. Hombcraer. Gustav, Kaufmann. Huhn, Karl, Seiler. Jäger, Heinrich. Labemeister. Jünger, Philipp, Maurer. Jofephsodn, Notban, c*nd. med. Kämmerer, l'oms, Bäcker. Kammer, Fr. PH.. Schreiber. Kap, Abraham. Keil, Karl. Rentner. Kimmel, Georg, Spengler. Kip, Wilhelm. Oeconom. Korbächer, Ludwig, Schmied. Kodlermann, Ludwig, Küfer. Kreiling, Georg, Metallarbeiter. Kreiling, Louis, Heizer. Kuhnen. Hubert, Lackirer. Kumpe, Georg, Schreiner. Kurut. Karl. WiNd. .tdrrtmet Philipp, Schlosser. Kohlermann, Wilhelm, Küfer. Lampus, Christian, Kellner. Landmann, Gustav,^Slat.-Ässistent. Lehrmund, Jacob, Schreiner. Lenz, Philipp, Kaufmann. i(o»b in ibitmrv- Dn Postrampfn fr Dtptrmdki von t-’t te 9 UOr OXorgtH | D» W* f Ito« «m.21 1 Saltimon anzn.- Ltedrrch, Wilhelm, Kaufmann. Lenz. Phnipp, Müta. Leo. Karl. Goldarbeiter Lind, Georg, Kaufmann. Lind, Heinrich, Kaufmann. Lippen, Johanne-, Pfläiterer. Lpnlcr, Karl, Oeconom Lüdekmg. Karl, Buchtünder. Marx, Heinrich, Gebubmatber. Matheis. Karl, Schlosser. Mav r, Salomon, Lehrer. Mnz, Chnstopd, Lehrer Müller. Friedrich, Kaufmann. Müller, Johannes, Kutscher. Müller, Ludwig, Kam'mann. Müller, Max, Fabrikant Müller, Wilhelm, Müller. Nachtigall, Wilhelm, Schmied. Noll, Cm«! II., Commis. Obnacker, Karl, stad. med. Paul. Friedrich Fabrikarbeiter. Peil, Konrad, Hausknecht. Pfeifer, Wilhelm Rentner Pstug, Heinrich, BahnwäNer. Pilger, Adolf, Student Pinrper, Karl, Schneider. Plank, Gmil, Arbeiter Range, Waldemar, Tclegr Assistent. Rau, Martin, Schneider. Reiber, Christian, Kaufmann. Repp, Heinrich, Weitzbinder. Riedel, Karl. Schlosser. Römer, Theodor, Schuhmacher. Wilhelm Kaufmann. Rübl, Karl, HandJsmann. Roth, Heinrich, Maurer. Roth, Konrad, Babnbeamter Rösgen, August, Student. Rüffel, Philipp, Bäcker. Sack, Gustav, Mepger. Sock, Ludwig. Mepger. Schaaf, Friedrich, Kaufmann Schäfer, Georg, Kellner. Schäfer, Ludwig, cand. med. Schäfer, Ludwig, Bahnwärter. Schaber, Albert, Pdolograpd. Schar mann, Fritz, Uhrmacher. Schenk, Reinhold, Schlosser. Schlag. Karl, Forstwart Schlatter, Leopold, Kaufmann. Schmoll, Emil, Fabrikant Schmidt, August Metzger. Schmidt, Cmil, Metzger Schmidt, Christ,au, Taglöhner. Schmidt, Peter, Kalkbrcnner. Schmidt. Gustav, Pfarrer i. P. Schneider, August, Spengler. Scheerer H.'inrich, Gymnasial-Lehrer. Schellhaas, Heinrich, stud. med. Schirmer. Gg. Heinr K. C, Kaufmann. Schlapp, Emil Gg., Ger -Accesstst. Schneider, Johannes, Weichensteller. Schneider, Lours, Schneider Schön. Wilhelm Aufseher. Schulze, Louis, Cifendreher. Schwarz Heinrich, Taglöhner. Schwarz, Wilhelm, Student. Schw itzer, Konrad, Taglöhner. Seidel, Hermann, Schneider. Se'bert, Ludwig. Taglöhner. Selzer. Karl. LaternenwäNer. Semmler, Monp, Kaufmann. Seuling, Louis. Techniker. Srmon, Heinrich. Architekt Svaar, Heinrich, Steindrucker. Spengcl, Heinrich, Schlosser. Spuck, Heinrich, CommrS. Stahl, Julius, Student. Stammler, Ernst, Referendar. Stcuernagel, Peter. Taglöhner. Stark, Fr Wild-. Hausde chließer. Sträten, Jakob Gerber. Stroh Karl. Kutscher. Theobald, Karl, Ger Accesstst Thomas, Chrinran, Scribent- Thomas, Jakob, Wind. Valentin, Joh- Wendel, Weichensteller. Wagner, Friedrich, Jrmmcrmann. Waldschmidt, Konrao. Schuhmacher. Wagner, Marnn, Taglöhner. Walther, Konrad, Schmied- Walther, Philipp. Accesstst. Weder, Jacob, Hüttcnarbeiter- Werner, Konrad, Schlosier. Wiedemever, Ferdinand, Schreiner. Wiegand, Fran; Geb reiner. Wreßner, Hcmnch, Stelnmep Wink, Johannes, Weichensteller. Wrttlrnger, Karl, Dr., sind. med. Wüst, Jacob. Maurer. Ziegler, Ludwig, W.gaufseher. Zöll, Ludwig, Schneider. Zurbuch, Wilhelm, Kaufmann. W tfi Nu*. >ltn haben. Die h n> wie man dn 3* nnn jold)en L ft würbe - w-, Patent- unb ichket fei, iämnc. kngehenden . Mb: Herr -lu: eute kriegen ijr > 1 Ansicht nicht beitre no-krevenna (tefr • Nach emer chH hort anatlci:: litt werben kann. reichen, so ist cir- ’ Hahn, Joseph Dr., Gvmnafial-Lehrer. Kehm, Heinrich. Commis. Lemmer, Kon.ad, Commis. Plitt, Karl, Commis. Robrecht, Rudolf, Graveur. 1881. 6553) Ein Porzellanofen wird billig I abgegeben. Wo / sagt die Epped. ds. Bl Vermiethungen. 6676) Möbl. Zimmer zu vermiethen. _____________Bahnhofstraße C- 2271. 6693) Ein Familien loais zu vermiethen bei M. Rothenberger Wwe, Kpplansg. Aum Lindenhof. 6684) Zwei ineinanderaehende, fein Nlöbltrte Zimmer zu vermiethen. 6680) Das seither von A. Katz inne- gehabte Fruchtlager ist sofort anderwett zu vermiethen. , , Karl Burkhardt, Neustadt- 6696) Zwei unmöblirte Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar. Karl Burkhardt, Neustadt. 6695) Ein unmöblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen. __________T. Bergmann, Gartfeld. 6461) Em kleines Logis, 1. November beziehbar, per Monat 15 Ji Chr. Noll, Cansieiberg B- 66. 6546) Ein kleines Familienlogis, sowie ein einzelnes Zimmer ist an stille Leute zu vermiethen im „Darmstädter Haus". 5105) Eine Familienwohnunaim l.Stock zu vermiethen. A. Rstfing, Bahnhof. 6168) Ein möbl-Zimmer zu vermiethen. __________________Neue Bäue B- 79. 6514) Die Parterre-Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, alsbald zu vermiethen bei Georg Lüdeking, Teuselslustgärtchen. 6165) Eine Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern rc., und ein schön möblirtes Zimmer nebst Cabinet zu vermiethen bei Dr. Koeniger, Grünbergerstr. 6478) Ein möbl. Zimmer mit Kabinet sofort zu vermiethen. Lindenplatz A. 64 6536) (güt"fd)öite$ Zimmer (Beletage) ist an ein en ruhigen Herrn zu vermiethen im Hause des Hrn. Oberförster Neuen- hagen^NordanIage). 6512) Eine Mansarden-Wohnung, bestehend aus Stube, Cabinet, Küche rc. vom 15. Oktober ab zu vermiethen. Singer. 3665) Die von Herrn Major Rau fünf Jahre lang bewohnten Räume sind zum 1. October, im Ganzen oder auch getheilt anderweitig zu vermiethen. Reflectanten wollen sich gefl. wenden an Rudolf Wolf, oberer Riegelpfad._____ 6236) Zwei möbltrte Zimmer zu ver- miethen bet Frau Strauch Wwe., Bleichstraße 39. 6162) Zwet Famillenlogrs zu vermiethen im „Schützenhof"._______________________ 5919) In meinem neuen Hause an der Grünbergerstraße ist der erste Stock mit 4 Zimmern, Küche, verschlossenem Corridor und sonstigem Zubehör bis zum 8. Oktober anderweit zu vermiethen. ___ Ludwig Schmidt. 5419) Zwei geräumige Wohnungen mit je 4 großen Zimmern und Zubehör zu venniethen. Bürstenmacher Winter. 6298) Ein großes möblirtes Zimmer mit Cabinet event. ein kleines gamilteiv logis per 1. November. Marktplatz B. 31. 6417) Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei _______Lederhändler Bär, Wallthorstr. 6618' Möbl. Zimmer mit Kabinet zu vermiethen. Seltersweg C. 46, 2. St. 6613) Logis, gleich beziehbar, zu ver- mietben.____________NeueBäue B. 90. 5393) Zimmer mit Cabinet vermiethet Karl Menzel. „5668) Das von Herrn M. Hochstätt er bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Karl Hoffmann, Seltersweg. 4032) Eine Familienwohnung mit allem Zubehör zu vermiethen. *_______________Aritz Fürst Ww. 5103) In meinem neuerbauten Hause an der Frankfurter-Straße ist der mittlere Stock, bestehend aus 4 Zimmern mit abgeschlossenem Vorplatz rc. per 1. Oktober zu vermiethen. Friedrich Greiner. 4103) Der 1. und 2. Stock in meinem • neuerbauten Hause am Riegelpfad zu ver- miethen. Georg Brömer. 4939) Mansardenlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen. _________________Bahnhofstraße C. 923/1(>. 3436) Der von Frau Küchler seither bewohnte untere Stock meines Hauses, SÜd- Anlage, ist anderweit zu vermiethen. _______________________I. Alker . 2585) Eine Wohnung zu vermiethen und sofort beziehbar bnh'n düch -> hingeben L-°L tu M el ^nes Nmist teitt cDtni An, ftöWoer ^ünbt« J h bi Staaten ^‘*^1 *■ i ""k tuende n mit dl ; £ dr-L