?.W«erer ■via L? ^r< 8n5t; Ära ;Ä?& ,b'f °"drre weh' . ®»nn bthnbn ‘a<*t und rotiat iU: -Tr ist flf: - »Ach, nrtn," »lobt!* ruft ttMftntten sich (n 9 bet 6d)ntU)ua } einem öflfliOn brr in bemfdbtn hken Mann und oor ijrtubt, unj; öchkrrchrn. M« kleinen aus dm» nbahngchlls-aft en ^btntiidt bit denen 10 roabri eichfvttwundetrn aben. nicht autzzenelll Musikgeselllchait )cn wollte fc| und fit bnanbrn nartn, dem Zu- befanden, wurde it Reisenden, die die Kissen - e< i Polizelpräfecten Bit ich, während lnglücksfall heme den Führer bt4 :it einigen lagen Scheide -u brtbtn : gclhan und dax D'e Regierung selbst wenn da ihrer Dioidenden 18 etwa» unwahv > vor rtnljrt Zm Minatt lat? «u einem 6üm" , erhielt er linkosten entstände- ^MnrknE noch F'°nksuer)« t Beweib dafür.'' len Aur Amtsblatt für icn firris Gießen. -■«■■- ~ ~ “ Prei» vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit vringerlohn. •nurtau : Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit «n kinft, Großbritannien werde von den großen MilUärreichen Europas nicht befragt, welchen Grad von Wärme sie lhren gegenseitigen Beziehungen eü,- stißen sollten, Großbritannien wünsche auch nicht befragt zu werden. Fall« die MilttLrreiche nicht Abmachungen träfen, welche legitime englische Jnteresien beeinträchtigten, überlaste England es ihnen, sich nach Belieben untereinander zu verständigen. England könne in der Begegnung der beiden Kaiser keinen Grund zu einem Mißtrauen entdecken. London, 9. Septbr. DaS .Reuter'sche Bureau" meldet aus Kairo von heute: 4000 Soldaten mit 30 Beschüßen umzingelten den Palast von ALdin und forderten die Einberufung der Notabeln und die Absetzung sämmt- Ucher Minister. Der Khedive willigte in einen Wechsel des Ministeriums. Ein den Eonsuln vorher zugegangenes Lircularschreiben tonstatirt, daß die Demonstration nicht gegen die Europäer gerichtet sei. Man glaubt allgemein, daß eine fremde Occupatio» zur Nothwendigkeit werde. Amerika. New-Uork, 9. Septbr. Eine republikanische Staatsconvention von Pennsvlvanien hat eine Resolution angenommen, in welcher die Administration Garfield'L gebilligt und der Sympathie für den Präsidenten Ausdruck gegeben wird. _____ . . — Der Bürger-Ausschuß von Port-Huron (Michigan) erläßt einen Aufruf zur Hülfeleiftung für die durch die Waldbrände in jenem Staate in Roth «ersetzten, in welchem es heißt: Es steht bereits sest, daß 200 Menschen umgekommen find ; wahrscheinlich aber ist die dreifache Zahl verbrannt- Tausende find brov- und obdachlos geworden. In 20 Ortschaften find weder ein Hau« oder eine Scheune, noch Vorrälhe irgendwelcher Art übrig geblieben. Horn- Vieh, Schafe und Schweine find aus den Feldern verbrannt. E« herrscht fürchterlicher Wastermangel in Folge der Dürre- Washington, 10. Septbr. Staat«secretLr Blaine telegraphirte heute Morgen: Die ärztlichen Berichte über das Befinden de« Präfidenten Garfield lauten günstiger, der gestrige Tag war der biste seit mehreren Wochen; Fieber sehr gering, Respiration normal, Pul« nicht über 100- Telegraphische Depeschen. Wolff'» telegr. Korrespondenz-Bureau. Itzehoe, 11- Sept. Se. Mas. der Kaiser ist mit Ihren K. K. Hoheiten dem Kronprinzen und der Frau Kronprinzessin, sowie mit Ihren K. Hoheiten dem Prinzen Wilhelm und Heinrich von Preußen heute Abend kurz nach 6 Uhr woblbehalten hier eingetroffen. Auf dem prächtig decortrten Bahnhofe wurde Se. Majestät von der Generalität und den Spitzen der Behörden empfangen. Vom Bahnhose begab flch der Kaiser im offenen Wagen unter dem Geläute der Glocken und unter den jubelnden Zurufen der Bevölkerung nach seinem Absteigequartier in der Villa des Commerztenralh- de Voß. Auf dem Wege dahin 6tlbc.cn die Gewerke und Vereine Spalter, vor der Kirche war die Schuljugend aufgestellt. Die Stadt ist aus da- Prächtigste geschmückt. Karlsruhe, 11. Septbr. Die Großherzozliche Familie ist heute srüh von Mainau zu dauerndem Ausenthalte hier wieder etngetroffen. Paris, 11. Septbr. Der „Agence HavaS" wird au- Algier gemeldet, daß ein sranzösifches Detachement bei Gabes eine Niederlage erlitten haben soll, jedoch bedürse diese Nachricht noch der Bestätigung. — Aus Tunt- wird gemeldet, daß Mustapha Pascha flch demnächst auf einige Zett nach Frankreich begeben werde, weil derselbe von der Nothwendigkeit überzeugt sei, tn der Leitung der inneren Verwaltung von Tuni- eine Aenderung eintreten zu lassen; tote eS heißt, wird sein Vorgänger, Muhamed Khafladar, an seine Stelle treten. — Ein Telegramm an den Marineminister meldet, daß Sousa gestern von 3 Bataillonen und einer Batterie widerstandslos besetzt worden ist. Die Truppen wurden von dem tunesischen Gouverneur und den Notablen der Stadt gut ausgenommen. Petersburg, 11. Septbr. Da- dänische König-paar hat gestern Abend aus ter Yacht „Danebroz" die Rückreise von Peterhof nach Kopenhagen angetreten. Da- dänische Kriegsschiff „Thoma-" hatte bereits Morgens tn See Aufstellung genommen, um die „Danebrog" zu erwarten. Tie russischen Klipper „RaSboinik" und „Najestmk" eScortirten die Uacht durch den finnischen Meerbusen. — Die Kaiserin und der Großsüist-Thronfolger gaben dem König-- paare bis hinter Kronstadt hinaus das Geleit und kehren heute mit dem Kaiser zurück. Wien, 11. Septbr. Die „Wiener Ztg." meldet in ihrem amtlichen Thetl: Der Kaiser hat den ehemaligen Statthalter von Böhmen, Freiherrn v- Weber, zum Statthalter von Ober-Oesterreich ernannt und demselben den Orden der Eisernen Krone erster Klaffe verliehen. Loudon, 11- Septbr. Eine gestern eingegangene Depesche des Vice- künig- von 3; bien meldet, daß Abdurrhaman die Vorschläge Ayub Khan- zu- rückzewiesen, Khelat am 4. 13. verlassen, und in Robat am 8. d-. ange- kommer. sei. Long-Brauch, 11. Septbr. Das osficielle Bulletin von gestern Vormittag besagt: Der Präsident hat gut geschlafen, seine Kräfte find im Zunebmen beariffen, die Geschwulst ist vollständig geschwunden. L o f aT7«. Gießen, 7. Sertemlxr. $ etile Vormittag, kurz nacb 10 Uhr begnmevd, fand dahier im Wen; ei'fchen Gartmiaal die Generalversammlung der Mrkglucer de« Lanre-geLerb- reremS ßatt. 3aS allen Theilen deS Sroßherzogthums hotten sich TbeUpehmer (ewige Hundert) zu tiefer Dersammlrng eingesunken, und es wurde diksübe »it folgendem Lorttag des Dernnspröiidenten, Srohb. ^inisterialratbs Herrn e*d; Meine Herren! Herzlich heiße ick Sie willkommen. - Zum zweiten Male tagen wir in der Pr°vin;7al-Hauptst°dt Gießen. Auch jetzt wieder wie vor Jahren, tat der Lokalgewerl^ verein davon abgesehen, eine Lokalgewerbe Ausstellung für Siegen zu veranstalten, wie lie-eÄ sonst für die Orte üblich geworden ist. wo wir in Seneral-Vers^imlungen tagen. Die Gründe hierfür find indeffen naheliegend. ^3n RuLncht auf die vor zwei Jahren in Offenbach abgehaltene LandeSgewnbe-AuSstellurg für daS Großherzogthum Heffen, sowie auf die im vorigen und in diesem Jahr in Nachbarstaaten veranstalteten Ausstellungen für größere Bezirke — Mannheim für die Pfalz, Düsseldorf für Rhrinlano uno Westphalen, Stuttgart für Württemberg und Frankfurt o. M. für diese Stabt uno für Solche, welche sich bet dem Versuch einer Patent- und MustrrschutzauSstellung betheiligen wollten — schien eS nicht für räthlich, noch eine Lokalgewerbr-Auöstellung in Gießen zu veranlassen. — Localausstellungen sind zwar recht nützlich, man hat aber zu vermeiden, Ueberdruß an Ausstellungen in den Kreisen der betbeiligten Fabrikanten und Gewerbtreibenden, sowie bei dem größeren Publikum zu erzeugen; man soll Ausstellungen nur da und dann veranstalten, wenn damit bestimmte wirth- schaftliche Zwecke verfolgt und voraussichtlich auch erreicht werden. Unter den diesjährigen deutschen Gewerbe-Ausstellungen ist insbesondere die LandeS- gewerbe-Autzstellung für Württemberg von hervorragender Bedeutung. Einerseits stellt dieselbe in retzci'den Bildern die Erzeugnisie des schwäbischen GewerbefleißcS dem Beschauer dar; sie zeigt nicht nur vorzügliche Anordnung des Grundplans und vortreffliches Detail-Arrangement durch ein bet früheren Ausstellungen meisterhaft geschultes Directionspersonal, sondern beurkundet auch eine künstlerische Durchbildung und die großen Fortschritte, welche die Aussteller selbst in dem Ausstellungsgeschäft, in der Art ihre Erzeugnisie so auszusteüen, daß sie zur wirkungsvollen Geltung kommen, gemacht haben. Andererseits giebt sich die Stuttgarter Ausstellung als Ausdruck der geistigen Arbeit des Volks ; sie läßt die Erfolge des durch zahlreiche Gewerbe-, Kunst-, Industrie« und Fachschulen geweckten Ersindungsgeiftes und Schaffungstriebes, sowie des gepflegten Formen- und Farbensinns klar erkennen. Die Ausstellung legt aber auch Zeugniß dafür ab, daß die technischen Fertigkeiten und allgemeine gewerbliche Entwickelung in Württemberg durch Einführung der Gewerbefreiheit und in Folge der während der letzten Jahrzehnte bis in. die jüngste Zeit in Deutschland verfolgten freisinnigen Zoll- und Handelspolitik überraschend gefördert worden sind. — Ich kann den Besuch und das Studium der gegenwärtig noch geöfsircten Stuttgarter Landesgewerbe-Ausstellung nur angelegentlich empfehlen. — Mit Zustimmung Ihres Ausschusies wurden Lehrer an diesseitigen erweiterten Handweiker- und Kunst Industrie-Schulen zum Besuch dieser Ausstellung veranlaßt und mit Reise-Stipendien versehen. Ueber den Einfluß der veränderten Zollgesetzgebung sind die Ansichten verschieden. Bei der kurzen Geltungsdauer deö neuen Tarifs lasien sich desien Vorzüge und Nachtheile noch nicht und um so weniger klar beurtheilen, als noch die zu dem alten Zoll eingeführten und aufgrspeicherten Rohproducte und Waarcn die Vergleichung beeinfiusien und als die Grnteergeb- nisie nicht nur in Deutschland, sondern auch in den mit uns in Handel stehenden auswärtigen Staaten wesentlich mit in Betracht kommen. Im vorigen Jahre konnten wir bezüglich der GeschäftsthäOgkeit im Allgemeinen Zeichen der Besierung constatiren; die gehegten Erwartungen sind indessen wenig in Erfüllung gegangen; die bald wieder vorübergegangene Geschäftsbewegung war insbesondere durch die reichen Ernten in Amerika und die Verwerthung der dadurch erzielten Ueberschüsie veranlaßt worden. Nachhaltige Besierung der Geschäftsthätigkeit steht erst zu erwarten, wenn für ganz Deutschland einige gute Erntejahre gekommen sind, auf welche wir noch warten. In der vorjährigen, zu Oppenheim abgehaltenen General Versammlung haben wir ein Statut für freiwillige gewerbliche Meisterprüfungen berathen und festgesteüt, welches für den Fall versuchsweise zur Ausführung kommen sollte, daß von Reichswegen Abstand von der Wiederbelebung des JnnungswesenS, insbesondere von der Einführung von Zwangs-Innungen, genommen werden sollte. Mittlerweile ist nun aber das Reichsgesetz vom 18. Juli l. I., betr. die Abänderung der Gewerbeordnung, (insbesondere die Innungen betr.) erschienen und auch in unserem Gewerbeblatt abgedruckt worden. Nach $ 97a dieses Gesetzes steht den Innungen unter Anderem zu, Gesellen- und Meisterprüfungen zu veranstalten und über die Prüfungen Zeugnisie auszustellen. Mit Rücksicht hierauf wird zunächst obzuwarten sein, ob und in wie weit noch der nunmehrigen Gesetzgebung Innungen sich im Großherzogthum bilden und die denselben gewährte Rechte ausüben. Sie wtsien, daß meine Erwartungen in dieser Hinsicht gering sind; indessen muß vermieden werden, in die nach dem Gesetz beabsichtigte Regelung der gewerblichen Verhältnisse durch anderweitige Einrichtungen unsererseits störend einzugretfen. Warten wir deshalb di« weiteren Erfahrungen der nächsten Jahre ab. Es kamen die Verhältnisse der Handweberet in den Bezirken von Schlitz, Lauterbach und Alsfeld zur eingehenden Erörterung, und da von dem Localgrwerbverein in Schlitz als Mittel zur Hebung dieser Weberei auch die Bildung einer Innung, sowie Prüfungen, Lehrlings-Ausstellungen rc. in Vorschlag gebracht worden sind, so ist zunächst den dortigen Webern anheim gegeben worden, freiwillig sich zu einer Innung zu vereinigen. Die weiteren Wünsche und Bestrebungen des Schützer Localgewerbvereins, als Anschaffung von Musterwerkzeugen, Abhaltung von Lehrlingsarbeiten-Ausstellungen rc. könnte der Landesgrwerbverein unterstützen, wonach der Localgewerbveretn verständigt worden ist. Einen wichtigen Gegenstand der Berathung Ihres Ausschusses bildete das von Reichswegen beabsichtigte Gesetz zum Schutz gewerblicher Arbeiter gegen Gefahren für Leben und Gesundheit. Au8 der im Gewerbeblatt abgedruckten Relation über die betreffenden AuSschuß- virhandlungen haben Sie entnommen, daß der Grundgedanke des beabsichtigten Gesetzes bet unS sympathische Aufnahme fand, daß man aber Bedenken trug, die Armenverbände zur Leistung von Prämienzahlungen heranzuziehen, und der Ansicht war, daß die Kassenbeiträge ausschließlich von direkt Betheiligten, den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern, zu leisten sind. Eine detailltrte Darstellung der Thätigkeit der Centralstelle während des abgelaufenen JahreS werden Sie mir an dieser Stelle erlassen. Im Allgemeinen kann bemerkt werden, daß die Centralstelle auch im letzten Jahre bemüht war, die Zwecke deS LandeSgewerbvereins nach den seitherigen Grundsätzen und Einrichtungen zu fördern. In Betreff unserer engeren Angelegenheiten dürfte Folgendes hervorzuheben sein: Die Zahl der Mitglieder des LandeSgewerbvereins beträgt gegenwärtig 3130, gegen 3196 im Vorjahre. Die Zahl der Localgewerbvereine, 33, ist unverändert geblieben. Diese Vereine bestehen an folgenden Orten, zählen an Mitgliedern und haben zu ihrem ersten Voisitzenden gewählt- AlSfeld, 37, Herr Kreisbaumrtster Schneller; Altenstadt, 47, Herr Lehrer Simon; Alzey, 33, Herr Lederfabrtkant Praetorius; Babenhausen, 33, Herr Architekt Schmidt; Beerfelden, 18, Herr Steuerratb Decker; Bensheim, 106, Herr Ledeifabrtkant Gustav Müller; Bingen, 57, Herr Maurermeister Arnold; Büdingen, 46, Herr Schlossermeister Ph. Wagner; Darmstadt, 453, Herr Baurath Busch; Erbach, 21, Herr Buchdruckereibesitzer Franz; Friedberg, 93, Herr Bürgermeister Scriba; Fürth t. O.. 48. Herr Forstmeister Jäger; Gießen, 118, Herr Geh. Baurath Professor Dr. v. Rttgen; Griesheim 58, Herr Beigeordneter Massinz ; Groß Gerau, 73, Herr Kreisbaumeister Walter; Groß-Umstadt, 28, Herr Geometer LohnesGrünberg, 37, Herr Baurath Dr. Dieffenbach ; Guntersblum, 30, Herr Schreinermeister Schäfer; Hirschhorn, 27, Herr Steinhauermeister Georg Mathes; Homberg an der Ohm, 23, Herr Amtsrichter Dr. Scriba; Lauterback, 41, Herr Steuercommissär Sommerlad; Mainz, 492, Herr Rentner I Dietrich; Michelstadt, 46, Herr Fabrikant W. d'O'ville; Nidda, 56. Herr Kreisbaumeister Grimm; Ober Ingelheim, 97, Herr Bauunternehmer I Struth; Offenbach, 168, Herr Fabrikant Ludwig Becker; Oppenheim, 90, Herr Geometer Waldsckmidt; Pfungstadt, 90, Herr Bier- braueretbesitzer Ulrich; Schlitz, 61, Herr Forstmeister Stockdausen; Sckotten, 45, Herr Fabrikant H Kromm jun.; Westhofen, 18, Herr Districtseinnehmer Göbel; Wöllstein, 82, Herr Geometer Wei8; WormS, 298, Herr Director Dr. Scknetder. Ueoer die Thätigkeit der Localgewerbvereine im letzten Jahre sind der Centraistelle des Gcwerbvrreins Berichte zuge^angen, deren wesentlicher .Inhalt demnächst im Gewerbeblatt mitgetbeilt werden wird, so baß ick davon absehen kann, hier im Einzelnen darauf einzugehen; im Allgemeinen haben diese Vereine fortgefahren, insbesondere den unter ihren Leitungen stehenden Handwerkerschulen ihre Fürsorge zu widmen, sowie durch Veranstaltung von Vorträgen in Vereinsversammlungen und Besprechung von gewerblichen und wirthschaftlicken Fragen Belehrung und Anregung nach verschiedenen Setten zu bieten. Die letzteren Bestrebungen sind seitens deö LandeSgewerbeveretns theilS durch Gewährung von Geldbeiträgen zu den Kosten besonderer Vorträge, thetls durch leihweise Abgabe von Musterwaaren, insbesondere von neueren noch weniger bekannten Werkzeugen auS den technischen Mustersammlung bercitwilligst gefördert tootC tu• Die Zahl der Handwerkersckulen und UnterrichtSanstalten für gewerbliches Zeichnen Rechnen, Geometrie .c., welche mit dem LandeSgewerbeverein in Verbindung fhben und von demselben unterstützt werden, beträgt 56. Hiervon stehen zwei unter specieller Leitung der Centralstelle, 33 unter Leitung der Localgewerbvereine und 21 sind besonderen Schulcommissionen an solchen Orten unterstellt wo sich keine Localgewerbvereine besindcn. Such jetzt wieder ge reicht es mir zum besonderen Vergnügen, NamenS der Centralstelle und des «ussckuffes des Land-Sgewerbevereins den Vorständen und Mitgliedern der Hanbwerkerschulcommissionen welche bei der Leitung von 64 Anstalten beteiligt sind, sowie 'ämmtiichen Herren Lebre>n'unserer Schulen warmen Dank auszuspreckcn für deren opferwillige Unterstützung drs gewerblicken Fortbildungssckuiwesens. — Der Unterrickt an Lehrer von Handwcrkrrschulen auf dem Bureau der Centralstellc wurde fortgesetzt; drei Lebrer haben sick an demselben betheiligt. — Die Centralstelle bat auck im letzten Jahre fortgefahren, an der Ergänzung des Unterrichtsmaterial« für u^rre Handwerkerschulen zu arbeiten; wettere «btheilungen der Zeickenvorlagen wurden bearbenct und werden demnächst zur Ausgabe an die Sckulen kommen. Auch wurden sonstige geeignete Vorlegeblätter angekauft und den Schulen unentgeltlich zur Benutzung überwiesen: — Es ist erfreulich, daß auch der gewerbliche Zeichenunterricht für erwachsene Mädchen und Frauen mehr und mehr Verbreitung findet. Außer den Altce-Frauenschulcn von Darmstadt und Gießen haben auch die Localgewerdevereine Erbach und Mainz, sowie die Kunst-Jndustric-Schu-c zu Offmbach solchen Unterricht mit Erfolg eingeführt. — lieber den Bestano unserer Handwrrker- unv Kunstgewerbe-Sckulm wird Ihnen heute noch die bestellte Commission zur Prüfung der Schülcrarbrilen Bericht erstatten; Sie selbst aber sind in der Lage, durch Besichtigung und Prüfung der gegenwärtig hier in Gießen veranstalteten Ausstellung von Schüleraideiten unserer Anstalt sich ein Unheil über den Erfolg dieser Anstalten zu bilden, und ick lade Sic ein, am Schluß unserer heutigen Sitzung eine gemeinschaftliche Besichtigung dieser Ausstellung vorzunehmen. Ihr Ausschuß hat in seiner letzten Sitzung in Folge etneS von einer größeren Zahl von Mitgliedern gestellten Antrags, die Frage wegen Vermehrung der Mittel zur ferneren Entwickelung unserer Handwerker- und Kunstgewrrbe Schulen berathen und eine betreffende Vor läge an Großh. Ministerium des Innern und drr Justiz beschlossen, welche mittlerweile von der Centralstelle eingereicht worden ist. Für d»e technische Mustersammlung sind von verschiedenen Seiten Geschenke eingegangen, welche dankbar angenommen wurden ES tritt jetzt die Frage der Erweiterung der Locaiitäten an un8 heran. Ihr Ausschuß hat in seiner letzten Sitzung die Vorschläge gebilligt, welche ich demselbtn bezüglich der zeitweisen Ausstellung von KunstgewerbS Erzeugnissen werthvollen Muster, waaren bei den Localgewerbvereine gemacht haben. Hiernach werden diejenigen Localgewerd^ vereine, welche aus der technischen Mustersammlung werlhvollerc Gegenstände beziehen und b.i sich zur Ansicht ihrer Mitglieder bringen wollen, die geeignete Locale zu stellen und für di« Bewahrung Sorge zu tragen haben Dagegen wird die Centralstelle geeignete Ausstellungsmöbel anjchaffen und solche an die Ausstellungsorte senden. Die Musterwaaren und Kunst- industrte-Gcgenstände werden von Beamten der Centralstellc verpackt, auSgepackt, aufgestellt uns rückgejendet. Auch können auf Wunsch der betr. Localgewerbvereine die Gegenstände durch einen Beamten der Centralstellc in Localgewerbvereins-Versammlungen erläutert, resp. besprochen werden. In dieser Weise hoffen wir unsere technische Mustersammlung auch für entlegene Orte nutzbar zu machen. Früher von dem Landesgewerbverein gegründete und unterstützte Fachschulen, um Industriezweige in Gegenden einzuführen, wo solche nicht bestanden, oder um vorhandene Industriezweige weiter auszubilden, tote Strohflecht-, Häckel-, Spinn- und Weberschulen, Holzschnitzschulen rc. r:., gingen wieder ein oder wurden aufgelöst, nachdem solche entweder den beabsichtigten Zwick erreicht hatten oder nachdem die betreffende Jndustrieverhältnisse sich so verändert hatten, baß diese Schulen ihre Bedeutung verloren. In jüngster Zeit hat sich der Landesgewerbverein bei der von dem landwirthschaftlichen Verein für Rheinhessen gegründeten Korbflechtschule zu Rhein- Dürkheim betheiligt, weil diese Anstalt Zwecke verfolgt, welche landwirthschaftliche und gewerbliche Interesse berühren. Der Lehrer dieser Anstalt, Herr Reinhart, hat zur Ansicht der Generalversammlung Probeflechtarbeiten seiner Schüler vorgelegt, welche ich näher zu besichtigen bitte. Meine Herren! Indem ich allen Denjenigen den Dank des Vereins ausspreche, welcke unsere Bestrebungen unterstützt und gefördert haben, hoffe ich, daß der Verein auch für die Folge sich de8 Vertrauens und der Sympathie der verschiedenen Kreise der Gewerbtreiienden und der Freunde des Gewerbewesens erfreuen und in seinen Mitgliedern die Kräfte finden möge, um auch fernerhin eine gedeihliche Wirksamkeit zu entfalten. Es folgte nun ein Vortrag des Herrn Geh. Baurath Prof. Dr. v. R t t g e n, Vorsitzender deS Localgewerbvereins zu Gießen, über die „geschichtliche Entwickelung und den jetzigen Zustand der Gewerbe in Gießen", in welchem den Zuhörern ein sehr ansprechendes Bild dieser Ent Wickelung bis gegen das Jahr 1880 und hierauf .ine vergleichende Uebersicht des Bestandes der Gewerbe der damaligen und der heutigen Zeit vor Augen geführt wurde. Der Vortrag wurde sehr beifällig aufgenommen und wirb demnächst im Gewerbeblatt für das Großherzogthum Hessen abgedruckt wcrden. Im weiteren Verfolge der Tagesordnung trug hierauf Herr Geh Oberbaurath Dr. Müller von Darmstadt als Vorsitzender der Handwerkerschul-Commtssion deS Landes Gewerbvcreins den Bericht dieser Commission vor über die von Selten der Eentralstelle dieses Vereins veranstaltete Ausstellung von Schülerarbeiten aus den Handwerkerschulen rc. deS Groß- herzogthums, welche in den stattlichen Räumen des neuen RealschulgebäudeS etablirt worden war. Die Schülerarbeiten von 43 Handwerker-Sonntags-Zeichenschulen, von dec LandeS- baugewerkschule Darmstadt, von der vereinigten Kunst-Jnvustrie- und Hanvwerkerschule zu Offen« bach a. M.. von dem kunstgewerblichen Zeichenunterricht bei Großh. Ccntralstrlle ves LanveS- Gcwerbvereins. von den erweiterten Handwerkerschulen zu Mainz, Gießen, WormS, Büdingen und Erbach, von den Alice Vereins Frauenschulen zu Darmstadt und Gießen und den Damenklassen der erwähnten Schule zu Offenbach a. M. waren und sind hier noch bis nächsten Sonntag den 11. September für Jedermann frei zugänglich ausgestellt und der von der genannten Commission verfaßte Bericht constatirt mit Befriedigung, daß die Leistungen im Ganzen gegen früher entschieden vorangegangen und jetzt ganz erfreuliche geworden sind Auch bezüglich dieses Berichtes können wir wohl auf den demnächstizen Abdruck desselben im genannten Gewerbeblatt verweisen Es folgte ein Vortrag des Herrn Baurath Busch über „Was ist unter sogenannten Fachschulen zu verstehen und unter welchen Verhältnissen und Bedingungen sind dieselben überhaupt und insbesondere im Großherzogthum Hessen nöthig?" Einleitend wies Redner auf die verschiedenen vermehrten Bestrebungen seitens der Gewerbetreibenden und de- Staates seit der letzten Geschäftskrisis in Deutschland zur Hebung des Gewerbestandes hin, die u. a. in der Vermehrung und sorgfältigen Pflege der seit Jahrzehnten daselbst, auch in Hessen bestehenden Fortbildungsschulen für Gesellen und Lehrlinge ihren Ausdruck gefunden hätten. In Preußen glaubte man zuerst bessere Resultate als in diesen Schulen durch Errichtung von sogenannten elehtcntaren Fachschulen und Lehrwerkstätten zu erzielen. Zur Beurtheilung dieser neuen Schulen übergehend, führt Redner aus, rote der ganze Jugendunterricht der neueren Zeit bei den gelehrten Schulen, den polytechnischen Lehranstalten und gewerblichen Schulen in einen höheren, mittleren und elementaren zu gliedern sei und verbreitet sich des Weiteren über die Schulen für die mittlere Stufe des geroerb lichen Unterrichts, die Handwerterschulen, die sogenannten elementaren Fachschulen und Lehrwerkstätten. Der Unterricht in den hessischen Handwerkerschulen unter der Oberleitung der Großh. Eentralstelle für die Gewerbe, deren jetzt über 50 mit ca. 3000 Schülern be- stehen, schließt sich dem in der Volksschule und der bekanntlich seit Erlaß des Schulgesetzes vom 16. Juni 1874 in Hessen eingeführten obligatorischen Fortbildungsschule völlig an. Die sogenannte elementare Fachschule bezweckt nur, junge, der Volksschule entlassene Handwerker sowohl theoretisch als auch namentlich praktisch in den Grundzügen ihres Berufes in umfassenderer Weise, als durch Besuch der Handroerkerschule und der roerkstättlichen Thätigkeit zu unterrichten, die Lehrwerkstätte in einem gewerblichen Fache zumeist praktisch auszubilden, und können beide zur Erzielung einer besonders systeinatischen Ausbildung verbunden werden. (Fachschule für Blecharbeiter zu Aue in Schlesien). In Hessen be standen früher solche Fachschulen für einzelne Gewerbe, so Weberschulen, Strohflcchtschulen, Häkelschulen Feinspinnschulen, und übernahm der Landes-Gewerbvercin die Kosten der ersten Einrichtung dieser Anstalten, die Besoldung der Lehrer resp. Lehrerinnen rc. und unterstützt dieselben soweit als möglich. Von den übrigen Staaten besitzt zetzt noch Sachsen mehrere solcher Schulen, ferner auch Oesterreich. In Preußen ist man über die Vorfragen zur Einrichtung solcher Schulen noch nicht hinausgekommen; in Württemberg sollen sich dieselben nach dem Urtheile der dortigen gewerblichen Eentralstelle nur bei der Textil- Jndustrie bewährt haben; Baden besitzt jetzt 2 solcher Schulen in Furtwangen, während in der benachbarten Provinz Nassau die Eristenz der einzigen Fachschule neuerdings durch finanzielle Galamität in Frage gestellt zu sein scheint. Ueberall kosteten die Anstalten sehr viel Geld unb seien nicht entfernt im Stande, einen wesentlichen Theil chrer soften durch Vcriverthung der in ihnen gefertigten Arbeiten aufzubringen. Zu empfehlen seien nach der Ansicht des Redners dieselben nur da, wo es sich darum handele, einen neuen In dustriezweig mit Aussicht auf Erfolg in einer Gegend einzufuhren, wie dies bei dcr neuerdings errichteten Korbflechtereischule resp. Lehrwerkstätte zu Rheindürkheim beabsichtigt wird. Redner resumirt seine Ausführungen dahin, daß er es vorerst für ungleich vor- theilhafter für unseren Gewerbestand halte, wenn mit Eifer darnach getrachtet werde, daß unsere Handwerkerschiilen immer mehr besucht wcrden, anstatt daß man sich in Projccte '. Zur Gründung und Führung von speciellen Fachschulen und Lehrwerkstätten ergeht. Gan; besonders lege er den Eltern, Angehörigen und Meistern unserer Lehrlinge und jüngeren Handwerker dringend ans Herz, sich lebhaft für den Besuch unserer Handwerkerschulen zu interessiren; er appellire weiter an die werkthätige Beihülfe der Gemeinde-Vorstände, Sparkasscn-Verwaltungen unb sonstiger gewerblicher Korporationen unb richte an dieselben, sowie an alle Freunde des Gewerbewesens die Bitte, Alles aufzubieten, um den schönen und kräftigen Flor unserer Handwerker-Fortbllbungsschulen wie seither zu erhalten uno immer mehr zur Entwickelung zu bringen. Der Vortrag würbe sehr beifällig von der Versammlung aufgenommen, unb wirb berselbe demnächst im Gewerbeblatt zum Abdruck kommen. An be« Vortrag knüpft sich auf Vorschlag des Präsidenten eine längere Dis । lufjion an. Auf eine Anfrage des Herrn Professor Dr. Thiel von Darnnstabt ob etwas Genaueres über die Einrichtung der Fachschulen für Metallarbeiter zu Iserlohn bekanu.' Tr. v. SHitgen v entstanden leb«« eifrig b-Mn un! die technischen Hoch anfangs geivM^ btrr Dr. T htel , lanD viel gewirkt r in anderen Strebe Mainz M den st glaubt \Mi eU1' schreiben zu müsse beanlagle Leute ai zwischen schulen a unedäBlid) auf den Stilen, Gewerbeh sich £w Fabrikant Errichtung von Fa sei, constatirt der i werblicher Fachschul einzelnen Fällen sc auch Fachschulen in öffnen sich empfehl, siuyen solle. Weiter wuri stadt aus „ßrrichtu Dcr Antragsteller (affen, daß die An lornmne. Antragsti unb dieselben an C Ansicht der Betreff« Thiel es für ein auf Aeisen zu schick dir Erfahrung gem durch Ankauf guter sident erklärt schlief Lrten der Thon-Ji -.'schulen >n r s-r selben Turrn^ (L tilgen EinrchtlM merls ZUM * "ulen*" 1° Eifiihrungen a« 0 ipifteten ur Be m,t Ausnahme kt tinjflntn $ SrunMtft btr Aus b's zu« 13 ”utfton M 5714) ^kasslhj . Das üßi !limtSen Gießen, t ,,5950) ®|,f tN 100 ®1llfn Achtungen bet Neuzeit und Müller. 5945) A. ©ramm. 571A) dem Soldan 5872) (168 Handlungen. 5961) Großb- Gerichtsvollzieher. 5824) Ortsgerichtsmann. 5954) 5890) •r vert Director Schiele Die Thcilnehmer hatten M. Pilger, Concursverwalter Großb. Onsgericht. Müller. Heineck, Gr. Geometer L QL Montag den 19 Feplembrr, NackrnMags 2 Uhr, soll auf hiesigem Crt^gmcbt die Hoirasthe Karl Lange dahier nochmals versteigert werden und wird bet annehmbarem Gebot die Genehmigung durch den Gläubiger-Ausschuß beantragt werden. Gießen, den 7. September 1881. tgtn, Loifizudnrei d dm yW- ndtS 8iio titlet liii btMl M smdt. Da Betret t baS ®ro^njc;tbu Atimcldungen neuer Schüler werden an demselben Tag von Unterzeichneten in seinem Amtszimmer in Empfang genommen. Gießen, den 10. September 1881. Großhcrzogliche Realschuldirektion. Kietzen, 10. September. Die in voriger Woche aut einem Garten am Riegelpfad enNvenderrn Blumentöpfe wurden wieder -ur Stelle gebracht. — Am vorigen Samstag wurde dahier ein Menlch verhaftet, welcher fein Bettlergefchäft nur bei den Herren Professoren aukübte. Er führt« zu dirsem Zweck« ein Studenten-Berzrichnch bei stch. bildete die hierauf ausgeführte Ercursion einer großen Zahl vvn Thsstnehmern nach bet Ivtain-Weser Hütte bet Ged ruber Vuderu- zu i'oUar, bei mdi von Gießen die Führung zu überiubmcn die Freund! ichkcli bat; Jagdverpachtung. Donnerstag den 22. Scptbr., MmagS 1 Uhr, soll die hiesige Jagd auf wettere sechs Jahre aus hiesigem Rathhaus verpachtet werden. Ober-Hörgern, den 10. Sept 1881. Großh. Bürgermeisterei Ober-Hörgen. Mittwoch den 14. September, Nachmittags 2 Uhr, werden in derFlett ’fdben Hofrasth- dahier 1 Putt mit kommobe, 3 Cornmoden, 2 k leiben (bränfe, 1 Spiegel, 1 Regulator. 1 küchenichrank, 2 Nähmaschinen, 1 Sopha und eine An- zabl Hobel meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 11. September 188L Bauer, Feilgebotencs. 5963) Ein fletner Wagen zu verkaufen. Näh, bei der Erved. bS. Bl. (f>rohl)cr)oglid)r •)ifiifW|u(f l. mit) 2-Orönuiifl jti fliegen. Das Winterbalbjahr beginnt Montag den 19. September. Dienstag Morgen v‘, von ö Ubr an frische Leberwurst sowie Hauömacher Leberwurft empfiehlt 5958) L. Löwenstein. Grasverlltigerung. Mittwoch den 14.2ept. d. I., Vormittags 8 Uhr ansangend, soll das diesjährige GrummetgraS von den dem Marienst st Lich zustehenden ca. 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Oberbessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, den 9. Sept. 1881. (5941 Wtnheim. »Äft; “ 14 Ä 5"1 S’ti'in I .n','" I SÄftlt ÜSt-tSC e S-M'zt. wt^ I 1 vtrthvollo, D.frr I Nw 8«,.^ I nDf dkpehrv bh: t, I ßeQen und füi ij I «iflmte Surstk^^z. I nttaaren urb I tatt, agfatütfli M3 I B’^änbi durch nan I «!»- btlpt»*, I « I« «ntleftn« Qnt ' l^ulin.um^atnL I mömt ^nbuftntizn.t I »lzschnizschulen rc.» l btabfid)tiqtni 3*«d I vtländttt hatten, tat I wdch'irnbvn.ui in I sttchtlchuie ju Lhmr I hasilicht unb |t®«rt | hoi zur Lnßchi in I i)t ich nltzn zu h> I tn8 auSIpttch,, vt.öe I : Sßtirin auch fit :< I dir Äkwndtm.in:<: I itin tu ftriftt nnbe- I Bienftag den 13. Sepibr., Nachmittags 2 Ubr, und die folgenden Tage werben im Saal des Gasthau cs zum „Ginb ern" bahicr das zur ConcurSmasie des I. Baermann gehörige Waarenlager, bestehend in Damenk eiberstoffen Leinwand, ebrting, Barchent, Damast, P quädcckcn, Tischdecken, Tafeltüchcr. Handtücher, Hemden, Binden und dabin einichlagenbe Artikel, sowie verschiedene Lab^nutensilien östentlich gegen Baarzahlung versteigen. Die Waaren können an den Der- steigerungStagen, Morgens von 10 bis 12 Ubr, anfleieben werben. Gießen, den 7. September 1881. Aufforderung. Betr.: Die Parzellen-Dermessunz in der Gemarkung Gießen. Nachdem die Parzellenvermrssung in den Fluren 17 bis 47 einschließlich, mit Ausnahme der Flur 21, stattgefunden hat, empfiehlt sich die Aussteinung her einzelnen Parzellen nach Maßgabe deS Besitzstandes. Es werden daher alle Grundbesitzer in den bezeichneten Fluren ersucht, ihre Anträge wegen Lor- nähme der Auösteinung Bet Herrn Stadtverordneten Theodor Wortmann bis zum 15. September d. I. zu stellen, worauf die Ausführung unter Zuziehung der Interessenten und unter Mitwirkung des Herrn Geometer Buttron alsbald erfolgen soll. Gießen, den 31. August 1881. Großherzozliche Bürgermeisterei Gießen. für die nächstjährige (3ai> em stimmig angenommen wirb. Die S.sung wurde hierauf um «2 Uhr geschloffen. Nach Her Litzung fand eine Besichtigung der im anstoßenden locale duogefubten Arbeiten von »kr Schulern der unter teeitung bei Herrn Aexchard sichenden Kord flechtereischule zu Rheindürkheim statt, welche aUgrmcm Beifall sanden Da» sich hieran schließende gcmcinschastliche Mittagessen hatte einen die 7heilnehmer befriedigenden Ber lauf. Die Reche bet raaste eröffnete der Herr Präsident mü einem Hoch auf ©eine königliche Hoheit den Großhcrzog und Seine Majestät den Kaiser, unb folgte Herr Bau rath Dusch mit einem Toaste aus das Webern der Stadt Bietzen, und Herr Proseffor Dr. v Ritgen mit einem solchen aus die frühere und jetzige Leitung der tyroßh. Central» stelle für die (bewerbe und den Landeogewerboerein, welchem sich ein Hoch des Herrn Baurach Dr. Dieffendach auf Herrn Dr. von Rügen, dem je^igcn Vorstände des bewerb verein» ließen, anrcchte. eine größere Anzahl der DhcUnehmer nahm hieraus die von Herrn Dr. v. Ritgen in banteniiverchcr Leise arrangirt» Sammlung für Geschichte der Munft und de» Hunfigeroerbei un Schlosse in Augenschem, wahrend em anderer Zbcil die diesjährige Ausstellung der Schülerarbeiten au» den Handwerkerschulr>ü rschliitn:c. t* S'i' iubrt fldHirt cor*- en, von bn k«^ tofr!ftld)ult ju Dnn rtralßefl« brf i, ffioTai» 86HW1 ien unb den < n noch bi» «Ml® unb btt ton tit »'• jdftunjtn bqftlbtn tin ^rxl' igumjcn snd' ' inleitenb wirt y- bdrdbenben g ; (^lvcrbcfl: ,Äg als in biei/v Ungar. Goldrente 771 h, Wo 1880er Rusten 75, 2j Orient-Anleiyk 61»/lfc 5% Rumänische Rente 911/»- Tendenz matt. ______________________ Handel und Verkehr. . Kiankfurt, 9. Sepibr. (Marktbericht.' Der heutige Heu» und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostet« \t nach Qualität der Ltt. JL 3.50—5.00, Stroh 3C 4.00—0.00 Butter 50 Kilo jtL 95—00, Iw Detail 1. Qualität das Pfund JL 1.30—00, 2. Qualität dak Pf. 1.20-0 , Lier das Hundert 5 00—6.00. Ochsensieisch per Pfun: 65 ;04 Rubs Rind- und Farrenfleisch 45—55 , Kalbfleisch 50—60 H, Hammelfletsa 45—65 Schwemekeisch 75—80 ein Hahn JL 1.80—2.20, ein Hubn JL 1.60- 2.00 eine Ente A 2 50 3.00. eine Stcub« 50- 60 H, jungt Ganl A 4.00— 6 00, Hafer da- Stück A 2.50—3 , Poularden A 2.20—2.6u, Rebbock bai Pfd. 70 80 4. Äcpaunn A 2.50- 3, Lalscher Hahn A 9 — 12, Kartoffeln 100 So. A 6.00—7.50, Sohlkraut 20 4 Blumenkohl 1 St. 60- 70 H Wtrstng 12—15 «elberLden 1 Bund 10-0 4, Zwi. '.ett 1 Bund 0 Sellen« daS Stück 3(1—00 »X Meenettig 1 Stück 10—15, Spargel das PsurU 30 H, Romatn-Salat 10—20 Endivien 10 - 0 4, Roth kraut 3u—00 Wetsikraut 20—25 «rttickoken 50 - 80 «X Erbsen daß Pfd 30 H, Bohnen 100 Psund 10—12 A Kartoffeln das Geschew 12 da« Malter A 7.50-0.00, «opf-Sa!at 10—0 X Spinal 50—60 X Schnittlauch da- Sebund 3 X Ourfe 5—00 X Kohlrabi per Stück 3—5 H “e u,: ‘‘•’fieS**’! iun96^u (rtfienc dzugen '9 . ^ .«» »=r 8* r-*Lr.'- - Jtfi<« * I ien)- 1 • • 1 iercm D\c .... -r Lehrcnnn-) . . .. P- ' ,ht no® * 1 besitzt jorfrif n«n^2‘et*Ort ti iurtte^ ö.r le nur W Mu«- Änftoi«";:1! 1 steten.^ < « » <"■’ n V 1 1 )°rer^ nrfitd I .6 man aeht. -ksta"f A jü< 1 > «*“ d-n bi*’1 ,u I l0\u •a erwiderte der «orttagtnbe, daß bet denselben wie bei den in neuerer Zeit enchandenen -aL'chulen in Preußen erst die Ersahrunarn abgeroartrt werden müßten Hr. Dr. 1 biel mc mt haß, da unser heuttgee Lehrlingtwe'en noch viel zu wünschen übrig laste, daß die Lehr» linge 'von den betreffenden Meistern vtelsach zu den verschiedtnsten Arbeiten im Hauswesen benutzt wurden und die ^nnunacn, da du meisten Eitern zu sorglos seien, sich um die Lehrlinge belummern sollten. Herr Gaifabnt«Director Heß von «Ließen thcilt mit, daß er selbst früher eine Lehrwerkstätte in Boyern befucht habe, und hält die Arbeiten in der» selben -ur nicht so streng als in der »erkstätte des Meisters, da auch nicht daraus gesehen werde, daß in bestimmter Zeit etwas fertig (ei; er schließe sich daher dcn Ausführungen des Herrn Baurach Busch an. Herr Dr. Schneider von Worms glaubt,^ daß bie lemjen Einrichtungen tut .tufbilbung der Lehrlinge auvreichten, baß man die Fachschulen mcji ain| und gar befeiligm dürfe, aber größeren Derch auf tue Veredlung des yanb »erf« rum «unsthandwerk legen und deshalb gut beanlagte junge Leute noch in schulen chicken sollte. Herr fabnfant Hornberger von Gieß?N cheUt aus seinen eigenen (Vrlabtunqen an der Chemnitzer Weberschule mit, daß die Schüler am Jahresschluffe fast Nichts leisteten und spricht sich gegen Fachschulen aus, da dieselben nicht gengnct eien, Der. ^ntaeNtit der gdammien betr. Industrie Vorschub zu leisten. Herr Proseffor Dr. v .fügen von Wieß«> glaubt constäirei-. zu muffen, daß die Handwerker neuer bntgft oft zu hoch hinaus wollten, dadurch viel Nniusr.edenhett in den betreffenden Greifen eniswnden sei, und ermahnt dahin zu wirken, daß die Lehrlinge die Handwerk,rschulen «Orig l uchten und am Handwerk, da» ja goldenen Boden hab«, sestgehalten werde. Auch die technffchen Hochschulen seien in diesem Streben aus Gewerbeschulcn entstanden, die anfangs gewöhnliche Handwerkerichulen gewesen wären. Weiterer Behauptung widersprich! Dr. Thiel, indem er daraus hinweist, daß die technischen Hochschulen in Deuffch lan 9 pul gewirkt hatten, und daß nicht nur in den Kreisen de» Handwerks, sondern auch in anderen Streben nach Ueberhebung zu finden sei. Herr .Fabrikant Rom Held von Main» will den theoretischen Unterricht für die Lehrlinge nicht ganz vernachlässigt haben, glaubt indeß, einem zu weit gehenden Unterrichte die erwähnten Ueberhcbungcn zu- schreiben zu muffen und spricht sich für die Errichtung von Fachschulen für besonders gut beanlagte L.ute aus. Herr Baurath Dr. Diefenbach von Ckunbcrg ist der Ansicht, daß zwischen Schulen auf dem 2and und in der Stadl zu unterscheiden sei, und empfiehlt al- unerläßlich auf dem Lande, um gute Prüfte zu erhalten. Anstalten zur Perwerthung der Arbeiten, Mewerbehollcn zu gründen. Nachdem al- letzten «ebner ubir diesen Gegenstand sich Herr Fobrilaut F Gail von ließen erliärt, daß der (')nvcrbevercin nicht aus die tfntaxitng von Fachschulen hmarbsiten röiuie, dies vielmehr Sache des cinidncn Platzes fei consiatirt der Herr Präsident, man scheine ber Ansicht zu sein, daß die Errichtung ge» werblicher Fachschulen, welche die Lehre tm Handwerk ersetzen, nicht räthlich sei, daß es m einzelnen FäLrn sehr erwünscht stffr könne, gewzste Industrien in Liegenden zu verpflanzen, auch .vachjchulen in nicht zu großer Zahl für gewiffe bewerbe 5 v. Holffchnitzerei zu er offnen sich empfehle, man daher die Sache an sich herantreten lassen und bann ev. unterstützen solle. Weiter wurde über den Antrag de- Herrn Kaufmann Rosenheim von Darm stadt auf ,Errichtung von Fachschulen für die Zbon verarbeitenden Gewerbe' verhandelt. L^r Antragsteller war leider am Erscheinen oerpinbcrt Diese Fachschulen sollen veran* lauen, daß bie Anfertigung der Töpfereien sich in kunstgewerblicher Beziehung vervoll- kouimne Antragsteller hält es für wunschenswerth, muftcrgÜtige Fabrikate zu aqutnren unb bie’dben an Orten bc6 Grvßherzogthdms, wo bafl Häfnergewerbe entwickelt ist, zur S.iisicht der Betreffenden zu bringen. der aufgenommenen Diseufiton hält Herr Dr. Thiel es für ein sehr wirksames Mittel zur Erreichung des erwähnten Zwecks, die Leute ayl Reifen ju schicken, während Herr Dr. Diefenbach mittheitt, daß man in Homberg biv (»r’abnmg gemacht, daß bie auf Steifen geschickten Leute nicht iDkbertamen _unb man durch .Inkauf gütet Muster :c. in fraglicher Beziehung etwas erreichen tonne. Der Prä sid^nt erklärt schließlich, baß e- der bentralfieUc von Fntereffe sei, gt erfahren, an welchen Ln.n der Thon Industrie auf geholfen werden solle. — Bei der jyruge bezüglich des Orts hi« Gelegenheit, sich von den sehr vollkommenen W, ber großartigen Drahtseilbahn Anlage zum Entfernen ber granultrkn Schlacke zu üben zeugen, und'tthrten lehr brfri^igt yerber zurück, von wo die Abendzuge nckch bie meisten auswärtigen Theilnehmer in ihre Heimath entführten. sDaNnst^ Zditung.) h. von Giniborn's Echreib» und Eopir-Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen auS und liefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Gopien. Lager in den dio. Sorten, sowie auch in rotber Tinte, blauer Tinte, Stempelfarben, fluffige« Leim rc. befinden sich bei denjbekanntenTchreibmaterialien- Moniag dru 19. Septtmber, Nachmittags 2 Ubr, sollen auf diesigem Qrtsgerichl die den I. H. Bufch Erben gehörigen Sieder auf weitere 6 Jahre verpachtet werden, wobei auch d'.e Wiesen, welche feit Jahren zu Heu unb Grummet versteigert wurden, gleichfalls auf 6 Jahre mit versteigert werden. Giefien, den 11. September 1881. I. A- Muller, 59461___________________________ 5950) Die Holzhauer- unb Setzer- löbne im Giefiener Stabtwalb für bas Etatsjahr 1882 83 sollen Tamstag den 17. dS. MtS., BonntttazS 11 Uhr, im Saale bes alten Rathhauses öffmt« lich vergeben werben. Gießen, ben 12. September 1881. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Äas Gcmeindcobfl wird versteigert zu Kinzenbach T)onnerstag den 15. d. um 2 Uhr, Bctzberg Freitag den 16. dS. um 9 Uhr, Krofdoil-Gleibcrg benf. Tag um 2 Uhr, Wißmar Samstag ben 17. dS. um 9 Uhr, Lounsbach benf. Tag um 2 Uhr, Atzbach Montag ben 19. dS um 8 Uhr, Dorlar benf. Tag um 2 Uhr, Dutenhofen Dienstag den 20. ds. um 9 Uhr, ©orbenbeim benf lag um 2 Uhr. (5rosdorf, den 10. September 1881. 5943) Das Bürgermeifter-Amt. Die ben Philipp Hilbebranb's Erben zu Hunzen zustehende Hofratlhe — 1575 bestehenb aus Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Waschküche, Holzschoppen mit Pserderemise unb einer Ziegelei mit geräumiger Trockenhalle, dabei ein Grabgarten — 2575 □ •TOtr., an demselben die Erdgrube für bie Ziegelei — 2843 Hf-Mtr., ferner eine an ber Staatsstraße nach LangSdors gelegene Ruffensteinfabrik mit 4119 L>Mtr. F'ächeninhalt ist Erbabtheilungshalber zu verkaufen. Nähere Auskunft erthellt der Bevollmächtigte Corsetten / in großer Auswahl in allen ^L^^81C0n6 emvsieblt bllligll 4321) A. Fangmann. Collier Dombaiilolterie 17. unb letzte genrbm^ote Ziehung. Zur Ausschmückung des KircheuschiffeS. Gelbgew. Havplgew. Mk. 750TXJ.— rc. baar ohne jeden Äbv.ig. Rur Qnginal- loofe versendet » A 4.— mcl fro Zusendung der amtlichen Gewinnliste der Hauvt-Collecteur A. I. Pottgieper L Cölv. Wiederverkä.ner erirntten Rabatt ^5097 I Kochgeschirre, roh, verzinnt, emaillirt, empfiehlt zu billigen Preisen Wilh. Seibert, Marktstt. BltMüt Schu Der evglift Bei Weite £eut$lanb der «ich in handelt das „laisser allt geeifert und dies ganzes bezeichnet immer: „Was i da bereits seit eii sollten für uns s spornen, aber fri serersrtt- geben k Ltellr EnglanLs Lchaden erleiden zrankretch und 8 den wir bald seh für uns sein kam recht nahe angehi jähre dieses Jahr ttrte Artikel zu 25 pTt. des Wa bei diesem Zoll 1 und die nothwrni großen Theil toei kanten kaufen tot Mann aber ft ihr Haupt Mmiißig alle 1 stellen, bk nach IN Mchch 1 in dm ganz wts M ausgetreten drn erhöhten Z in ungeheuren 1 kouunt, freien S Migt find, bi * verdient in wi für uns dei m auch unsere 1 ^slande ei ^alb eine Höch S” Schtzzoü l P e5!° flid ««beten ,|nnl «'stellt ift.' Aüier blifftt £ “ ft» st Ä'N £ 6 Inilanb nnz ft* * I iuL* Mn H & * k'te ‘»««"'S* ÄS?1 * in Stria bl h*K * M L'-bii «nb jLtt>i«enl 'bin ob ? nw 2 ^>° Ml I. M la S bfr6" । M 'ine 16 X 'S (5857 werden angenommen. (5942 Misfionsfest folgenden Engros-Preisen beziehen. M. 12 — 9.— Verantwortliche Redactiou: 2L S ch eyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Cb.r. Pietsch) tu Gießen. n 22.- darüber in Annerod am 19. September. Anfang des Gottesdienstes Vormittags 10 Uhr. Fcstprediger: Misstonar Fritz aus Frankfurt a. M. 5960) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.LouiS Frohnhäufer. 5957) Eine Wageukapsel ist von Altenbuseck bis Gießen verloren gegangen. Dem Wiederbrtnger eine Belohnung. Ad- zugeben bei Metzger Hoffmann am Wallthor. Beete holl. Bauernbutter, 25 Pfd. Kübel........ Aufträge von 20 Mark und Dem Herrn, der gestern bei mir ein antllortschnttliches und antisemitisches Blatt („Der deutsche Patriot"), ein in Berlin erscheinendes conservatioes Machwerk, zurückließ, diene zur Nachricht, daß derartige Lectüren sofort in bm Papier- korb wandern. Bei mir ist kein Feld für solche Proselytenmacherei. Westpfälischer Hof, den 12. Sept. 1881. C. Braubach. 10 Pfd. 10 n 10 „ 10 n 10 „ 10 n 10 „ 4 n 4 „ 4 n 4 „ Lermiethunffen. 5949) Ein kleiner Laden mit Stübchen prciswürdig zu vermiethen. Näh. B. 127. Stralsunder Stell-Kuuiuiete, für jeden Pferdehals passend, empfing ich in allen Qualitäten. Für O ekonomen empfehle eine Sorte zu JL pro Stück. Louis Senner, 5921) Sattler. werden franco und zollfrei nach ganz Deutschland versandt. (Deutsche Banknoten und Briefmarken in Zahlung genommen.) Alle unsere Producte sind an Ort und Stelle von unseren eigenen Factoreien ausgewählt und wird für vollständigste Reinheit und richtigstes Gewicht die gewissenhafteste Garantie geleistet. Es ist unser Bestreben, unsere Kunden in jeder Hinsicht völlig zufriedenzustellen und bitten wir, sich durch einen Probeauftrag zu überzeugen. (5473 BERNHARDT WIJPRECHT & Cie. Rotterdam, Wijnstraat 98 & 100. Irische Oef ett (M uagraves Patent, Belfast) auf vielen: Ausstellungen prämiirt. 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Todes-Anzeige. 5944) Allen Freunden und Bekannten statt besonoerer Anzeige hiermit die schmerzlich- Nachricht, daß heute Morgen 3V< Uhr unser lieber Sohn, Bruder und Schwager Fricdr. Haggenmüller nach langem schwerem Leiden sanft verschieden ist. Um stille Thetlnahme bitten Die trauernden Binterbliebenen. Grünberg, den 12. September 1881. Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag statt. Theater-Ailzeigk. (Cafe Leib.) Nur 6 Vorstellungen- Sonntag den 18. September. Erste Vorstellung: B inest Minner. Schwank in 4 Akten von Julius SRofen-' Montag den 19. September. Zweite Vorstellung. Novität! Novität! Zum erstell Mal: Die 3 Staatsverbrecher. Original'Jntriguenstück in 5 Akten von Dr. I. B. v. Schweitzer. Ich erlaube mir nochmals, auf die bei meiner Durchreise von Siegen nach Kaiserslautern stattfindenden sechs Vorstellungen aufmerksam zu machen, indem ich hoffe, daß mir dieselben zugleich zur Empfehlung für bevorstehende Wintersaison, ab Neujahr bis Ostern, dienen. Um freundliche Beachtung bittend zeichnet hochachtend JE. Schubert. Preise der Plätze: Nummerirter Sitz Jk 150, Erster Platz JL 1.20, Zweiter Platz 75 H, Gallerte 30 Abonnement-Billete: •/> Dtzd. Nummerirter Sitz JC. 6, Vr Dtzd. Erster Platz t*L 4, Vr Zweiter Platz «X 250 find bei Herrn Friseur Gerhardt zu haben. (5951 Berloren ein silbernes Armband. Dem Ueber- bringer eine Belohnung in der Erved. ds. Blattes.(5915 C. Schneider, Sonncnstr. 57. Unserem lieben Freunde H.....d> L.........th zu seinem 19jährigen Wiegendste ein dreifach donnerndes Hoch. (5961 Seine Freunde. Afric. Perl Mocca . . bester Maracaibo . . 1°. Guatemala . . vorzügl. Perl Santos feinst Plant. Ceylon hochfeinster Java . . echt Arabischer Mocca . vorzügl. Congo Thee feiner Souchong Thee . feinster Imperial Thee . hochfeinster Mandarin Pecco Thee . . . . beste Qual rein entöltes Cacaopulver . 5902) Ein Mädchen, im Weißzeug- nähen und Ausbcssern geübt, wünscht noch einige Tage besetzt, m od^r außer dem Hause. Näheres bei Freu Zölluer, Hinter gaffe Nr. 49. 5927) (£tn Wärter zu so- fortigem Eintritt, sowie zwei Hausburschen, wovon der eine Maschinist sein wüst, in die Akademische Klinik gesucht. 5694) Lumpen, Werg, Papier, Eisen. Zink, Messing, Kupfer, Blei, Flaschen rc, werden angekauft. LouiS Rothenberger, Neuenweg 193. 5953) Ein Stübchen mit Bett zu ver- mietben._________Mäusburg 11, 3. St. 5955) Erne Familienwohnung (5 Zimmer mit Zubehör) zu vermiethen. _____________________Lindengasse 229. 5959) Zwei kleine Famllienlogis zu vermiethen. Neustadt D- 57. 5892) Es wird ein HauSbursche im ^Gasthaus zum tiötoen* angenommen. 5819) Ein Pensionär findet freundliche Aufnahme. Näh. zu erfragen bet der Exped. ds. Bl.__________________________ Ich werbe mit dem 15. Sept, einen weiteren CursuS im An- meffen, Zuschneiden und An- fertigen von Damenkleidern eröffnen. Noch weitere Meldungen Vermischte Anzeigen. 5939) Ein ordentliches Dienstmädchen gesucht. L. Löwenstein, Asterweg. 5788) Rachhü'.fe zu SO erth. e.stui theol. Näh, d. d. Exped. d. Bl. Uti eue Vietorin-Erbsen und Linsen in vorzüglicher Kochart, eingetroffen bei 5812) Fr« Seibel. Viele Hundert Mark jährlich ersparen grössere Haushaltungen, Hotels, Cafes, Specereiwaarenhändler u. a., indem dieselben ihren Bedarf an Kaffee und Thee direct von unseren Lagerhäusern zu Rotterdam in der Original-Verpackung zu unseren Tüchtige Zimmerleute finden Beschäftigung bei (5928 _____________Zimmermeffter Keuster. 5856) Ein Pensionär findet gute Auf- nahme.__Näh, in der Exped. ds. Bl.____ 5516) Gute Pension für einen Realschüler. Bismarckstraße 1708. 5962) Ludwigsplatz B. 169 2. Stock ist zum 1. November eine freund! Wohnung, bestehend in 3 Zimmern nebst Zubehör, zu vermiethen.___________________________ 5952) Ein möblirtes Zimmer an einen Schüler oder jungen Mann mit Kost zu vermiethen. Näh. Auskunft ertheilt die Exped. ds. Bl._____ 4477) Freund!. Logis mit Werkstätte zu vermieth n per 1. Oktober. Näheres in der Exped. ds. Bl.________ 5199) Al'censtraße E. 102 ein Logis von 5 Zimmern nebst Zubehör per l.Okt. zu vermiethen._____________________________ 5847) Ein Fauulienlogrs, 5 Zimmer, Küche, Keller rc., bis Anfangs Oktober beziehbar.___________Balth. Strauch. 5840) Ein kleines Logis im Nebenhaus, sowie ein solches im Vorderhaus zu ver- miethen.________I. Gg. Unverzagt. /8Xtn sckönes Famtlienlogis zu ver- ^3/ mrethen. (5774 Karl Sckrwaab, Seltersweg 11. 5242) Frankfurterstraße E. 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermiethen und 1. Oktober zu beziehen. Nie-, Obergüter-Jnspector. 5122) Eine schöne Familienwohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen bei ___________Ebr. Lony, Bierbrauerei. 5878) Ein Familienlogts zu oermretben- _________________Caplansgasse E. 219. 5836) Wolkengasse 94 ist der unterste Stock, sowie ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen.________Kistler. 5816) Ein kleines Famllienlogis per 1. Oktober zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. ds. Bl- 5280) Eure kleine Familienwobnung zu vermiethen._________W. Seuling 5266) Em möblincs Zimmer zu oers miethen bei Karl Stückrath, Gartfeld. 5105) Eine Familienwobnung im l.Stock zu vermiethen. A. Rüsing, Babnbof. 5891) Ern Logis, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. Adolf Vogt, Sonnenstraße B. 60. 4526) Laden mit oder ohne Logis sofort zu vermiethen. Kr. Zülch Ww., Seltersweg. 4005) Zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen.__M. Wetstbäcker 5908y Ern Logis zu vermiethen bei Friedrich Schmidt Gartscld- 5934) Ein unmöblirtes Zimmer zu ver- mrethen bei Jakob Balser, Grünb -Str. 5926) Ein Familienlogis per 1. Oktober zu vermiethen. M. Rothenberger, ______________________Kaplansgasse. 5889) Eine Werkstatt zu vermiethen. Flügelsgasse A- 87. g Wilh.. Büttner g q zu seinem gestrigen Wiegenfeste die Q n herzlichsten Glückwünsche. Q q 5947) J.-Br * Q QQOOOOOCX2OOOQOOQOO g,nn Lehrling sucht die Eisenwaaren - Handlung von August Kroll. (5940