^«le° in an L« * WM crbcn cingkladni 1 «estseßung oer ^urmvart. 151 ÄWst? Nit. tzcknTbal". ■♦ einen Kursus >amenklcidern ,me gest. bei mir enstraße 57. ifte Hinscheidm kelS t (ebenen. Autzch 1881, MWWW btidtS Mädchen mit jirb fluf Michaelis n iAsplah 169', 2. &■_ ezustände, $K6«6(t' W i. 156;__ uni jungen Mitera intie geheilt W d» Br. Müller^ -Präparate, fften Körper die Krtft :ebe.“',„ BrÄunsehneig kf swif- Sjap* ftrufW".‘7.207- hr, LgifiN» sK-s h Vtkdea "uxi ^5074 jS**55 -luü'- b8. A__/ * * Samstag oen 13. August 1SS1 Kichener HtMiger _____________Iw-uni Imtsblatt fit in Lms Sieße». t9urc«u t S ch ulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Äulnabmt bei Mont»g4 VrH» -ierteljLhrllch 2 M-r! 20 P' mit »nnzerlohr. Durch Die Post bezogen vieNeljL-rlich 2 Mark 50 ?(. f$Vr ..... m 2iL M Rkichs-Grsepblatl», audgrgeben den 9. l. M., rnthält: ^WutÄS"1 ÄS“« J5Ä”f^fcfc'r«S"ie2”“““n’,>'Mrt" ”n‘ «rftftl 4 bei zwischen bern^uÄ’BerwalkungttehSrben Im Deutschen Reich, deren U.tunten noch 188f, L. 4) einer Beglaubigung nicht bedürfen $om 3 aüä^^Sl f* °^'°"""" ®‘rtM8rt eoin 25 »*»«« «880 (Reich-.Desetzbi. «iefeen, am 12. August 1881. Großherzoglicke« »rei-amt Gießen. --------—-----------—______Df» Boekmann. Betreffend: Die Verzinsung der Königlich Italienischen Staat-schuld. ~ ----------- Savona; SniolSutoTahano" 31'°"" C°nS°1,dal0 ,la,iano 5%= ^shlo Yoscano 1851; Obbligazioni dei Canali Cavour; Obbligazioni della ferroviadi Preslilo Ese Ponlificiu 1860-1864; Obbligazioni ViHorio Emanuele. ®ie$cn' tfn 12. August 1881. Großberzogliche Handelskammer. ___________Ed. Silbereifen. Ve«1schland. 11. August. Seine König!. Hoheit der Großherzoq haben AllergnLdlgst geruht: Am 10. August den Genckt-fchrliber bet dem Amtsgerichte Michelstadt Georg Uslnger zum Giricktsschreibir bei dem Amtsgerichte Darmstadt II fln dews. Tcge den Gerichtsschreiber bei dem Amtsgerichte Beerfelden Gott, fcied Diehm zum G.richisschrerber bei dem Amtsgerichte Michelstadt, mit Wirkur g vom 16. August d. IS., zu ernennen. Berlin, 9. August. Im „Berliner Arbeiterverein" gelangte am Mon. tog die Frage, in welcher Weise am zweckmäßigsten in die Wahlagitation ein. -utreten fei, zur Verhandlung. Dem Ar trage deS Referenten. Herrn Krebs, gemäß wurde nach längerer Debatte einstimmig beschlossen, 10,000 Exemplare kts nachstehenden Aufrufs auf Kosten deS Verein- drucken und namentlich in den kleit.eren Städten und auf dem platten Lande durch Vertrauenspersonen verihetlen zu lassen. Derselbe lautet: „Arbeiter in Stadt und Land l Männer deS Volks! Nur noch kurze Zeit, und n?tr stehen vor den Wahlen zum deutschen Reichstag, einer der wenigen öffentlichen Functionen, bei deren Ausübung jedem großjährigen unbescholtenen Staatsbürger, gleichviel, ob reich oder arm, hoch oder niedrig, gleiche Rechte zuerkannt find. Unsere Pflicht ist eS, daß wir von diesen Rechten den weitgehendsten Gebrauch machen. Arbeiter, Hand. Q* u cTcn Wahlen zum deutschen Reichstage geben UN- Gelegenheit, die Hurin |t selbst zu bestimmen, nur müssen wir es verstehen, dieselbe vorthetlhast cruszunupen und richtig anzuwenden. Obgleich der Tag noch nicht bestimmt, an welchem d,e Wahl stattfindet, so müssen wir doch jetzt Umschau halten l.ruer Den Mannern, welche würdig find, unsere Interessen zu vertreten und ™n 5. ®. ^'"trauen ein Mandat übertragen dürfen. Männer der Arbeit! sticht Diejenigen, welche schöne Versprechungen machen und die Erneuerung alter, durch tue Zeitverhältuiffe nutzlos gewordener Institutionen empfehlen, find berechtigt, nnS zu vertreten, sondern solche, welche die Zcitverbätriffe er- tn berechtigtem Vertrauen auf die segensreiche Entwickelung der Menschheit ihre Grundsätze ausgebildet, solche, welche an den bereits in neuerer ßeit errungenen staatlichen und wirth,chafilrchen Derbeffeiungen festhalren und deren Ausbau befördern. — Wir verlangen keine Privilegien und Gesetze zur Bestätigung von Sonderintereffen, sondern gle.ches R cht für Alle ohne An- Jen ber Person und Lebensstellung. Die Grundsäulen staatlicher und wirth. chastlicher Freiheit: Gewerbefreiheit, Frel.ügigkeit, freies Vereins, und Der- lammlungsrecht, Freiheit der Presse, müssen uns ungeschmälert erhalten vlkiben, die indirecten Steuern auf em Minimum beschränkt und die Belastung der rothwendigsten Lebensbedürfnisse durch Zollschranken nicht rermehrt, sondern vermmdert werden. Arbeiter, Handwerker! Wer in diesem Sinne bisher it>rtig war und weiter an der freibeitl-chen Entwickelung der staatlichen und bürgerlichen Verhältnisse arbeiten will, der ist Eures vertrauens würdig, den Wt zum Abgeordneten, der ist ein volkSmann, ein Demokrat, ein Fort- f^nttSmann ! D'rum vorwärts ihr Männer der Arbeit, rüstet Euch zur Wohl und tretet am Entfcheidungstage vollzählig an die Urne, damit auS derselben Euer zukünftige- Wohl hervorgehe und fich dauernd befestige! » r. t Der Berliner Arbeiterverein." c ®.cr“n/ ^0. August. Aus der Umgegend von Preußisch.Stargard ®l,rtne i^n^,.an. b,n. Äal,.er "" D^^bricf abfltfanbt. AIS Verfaff.r " Bedeutung .st, kaum die allgemeine Beachtung ae- h?» ÄS ^ührt. Ettling Bull, der vielgenannte Lioux.Hauvillng und wahrend des letzten Jahrzehnts die eeele der vielfachen und verhängnisvollen Kämpfe mit den d/n eigentlichen „rothen Teufeln" unter den Rottzhäuten des amerikanischen NordwettenS, hat sich loeben endgültig seinem weißen Besieger eraeben. Damit ist die mnn fnnn ‘ mUAM ° rothen Erbfeinde los geworden und I?111?*.01111 daß diese in Fort Buford erfolgte freiwillige Ueberaabe des ^ldlachters vom Rosebud Creek, wo 1876 General Custer mit den Semigen 1 vorn Bittle Big Hon River, so ziemlich des letzten Unoer; e^eu\?±%D(5re-fln4n ift ^^ierung der Vereinigten Staaten ein höLit enreuliches Cre.gnig ist, da- auch hoffentlich zur gänzlichen vo'ung der ^nbianerfroae bcn Soldaw^und^Änü/dl^n-at der grimmige alte Krieger und Räuber iund Ännedlern und durch sie der Regierung zu schaftcn gemacht (h- ^flIba?önbb^tängiB?^nft T" ^^"k-Stsichter, die in ferner Jugend noch Nicht die ^'^deute ausgewachsen, und dieser Haß ift der M"nhn7n nnn^rS fbux Qud) 'dm und den Seinen Nicht gerade cm Füllhorn von Güte und Freundschaft seitens der immer weiter über die Gebiete der voranschiebenden weißen Eroberer entgegengetragen T^inhie nnf iuk Weise m welcher sich nun einmal Die Indianer- U f?n vollzieht, keiner besonderm Betonung. Und so •Lh, «ta ® *ntbaTC vUüb wordrrohe Lioux-Häuptling nie einen anderen Gedanken ßfdaot, als Rache an diesen unaufhaltbaren Eindringlingen, an den Fe nben feines ; n k » hw'chwindet, ao 'ich jene nur zeigen. Äls ihm nach dem Ueber- rall des ('uster schen Lagers und der Äbschlachtung des tapferen Re tergenerals und der Cemen im /x Uhr: Beginn des PreiSturnens. Nachmittags 2 Uhr: Festbanket in der Fistballe. 3 Uhr: Schülerturnen. Um 5 Uhr: Schau- fechten mit freiem Affaut. AbendS 8 Uhr: PreiSverrheUung Großes Eoncert in der Fest- balle. — Dienstag den 16. August: Vormittags 11 Uhr: Gemeinschaftliches Frühstück in der Festhalle. Nachmittags 4 Uhr: Prrisringen, Kürturnen, Doppel-Eoncert. AbendS 8 Uhr: GroßeS Vokal- und Jnstrumrntal-Eoncert in der Festhalle, ausgeführt von lämmtlichen hiesigen Gesangvereinen, unter Leitung deS Herrn Kapellmeisters Lux. — Mittwoch den 17. August: Nachmittags 4 Uhr: Monstre-Eoncert von drei RegimentSmusiken. Bei günstiger Witterung: Um 5 Uhr: Ballonsteigen. Abends 9 Uhr: Großes Nachtmanöver der frriw Feuerwehr Aar Schluß oeSselben: Bengalische Beleuchtung deS Frstplatzes — Sonntag den 21. August : Nach- mittags von 4 Uhr ab: Allgemeines Volksfest bei Doppel-Eoncert, Tanzvergnügen und Volks, beiustlgungen aller Art. Der Festzug wird durch die Mitwirkung sämmtlicher Vereine und Corporationen von Mainz, weiche zum großen Theile in coftümirten Gruppen auf eigenS hergestellten Festwagen erscheinen, einen Glanz und eine Mannigfaltigkeit bitten, wie ditS wohl noch selten bei ähn* lichen Veranstaltungen der Fall war. In dem Zug, welcher mindestens 1z Musikchorps mit sich führt, werden sämmtiiche Gesang , Ruder-, Kriegervrreine, die Schützengesellichaft, der Fechtclub, die Feuerwehren, eine große Anzahl der hiesigen Innungen u. s. f. zwischen die ein-' zelnen Gaue des Mittelrheinkretseö vertheilt jein. Der großen Suite von Reitern, welche den Zug begleiten, hat die Directron des Circus Corty in anerkennenswerthester Welse ihren Mar- stall zur Verfügung gestellt. Die Bestellungen von „Festkarten für Nichlturner" laufen denn auch in den jüngsten Tagen in erfreulich großer Zahl ein. Im Ganzen sind biS jetzt 4000 Karten abgesetzt worden, welche, zum Preise von <,£ 3.—, die TheUnahme an allen Festlichkeiten gestatten. Ist, wie wir hoffen, der Himmel dem Feste hold, so wird der Besuch der Feststadt in den Tagen vom 13. bis 17. August cr. ein ganz enormer werden, wie denn auch die Eisenbahnverwaltungen bereits ihre Vorbereitungen zur Beförderung aller dieser TheU- nehmer treffen. Frankfurt, 10. August. Von verschiedenen Seiten stehen wieder neue Extrazüge zum Befuch der Ausstellung bevor. So hat der Gewerbeverein zu Kaiserslautern, der bereits im Juli einen Extrazug von 1200 Personen hierher sandte, sich neuerdings zu demselben Zweck an den Vorstand gewendet und um die gleichen Bedingungen ersucht, die auch bereitwillizst zugestanden wurden. Die Bahndireclion hat ihre Zusage ebenfalls schon gegeben. Der Extrazug ist für den 21 August in Aussicht genommen. Aus Wiesbaden. Mannheim und Köln wird Sehnliches gemeldet und Berlin will sogar noch zwei Extrazüge, einen für diesen und einen für den nächsten Monat, organisiren. — In den Tagen vom 21.—24. August v. I hält der Verrin deutscher Ingenieure seine jährliche Hauptversammlung, diesmal zugleich Feier seines 25jährigen Bestehens in Stuttgart ab. Der Frankfurter BezirkSverein deutscher In genieure hat nun sämmtiiche Dereinsgenossen eingeladen, auf dem Wege nach Stuttgart am 20. August die hiesige Patent und Musterschutz ^Ausstellung zu besuchen und solche unter der Führung hiesiger Vereinsmitglieder zu besichtigen. Frankfurt, 10. August. Der Brand der jüngst in eine Actiengesellschaft umgewandelten Brodfabrik des Herrn May zu Hausen brach im Backhaus 5Vi Uhr AbendS aus und theilte sich rasch dem ganzen Etablissement mit, das bis auf die Jnspector:Wohnung und den Dorrathsspeicher total in Flammen aufging. Die Rödelhe,mer Feuerwehr war vor der Hausener und Bockenhelmer auf der Brandstätte. Was gerettet ward, ist ihren Bemühungen und der trefflichen Führung ihres Commandanten, Herrn Mayer, zu danken. Di- Geschäftsbücher sind gerettet. Die Fabrik ist zu 80 Procent bei der Magdeburger Gesellschaft und zu 20 Pcocent bei der North British und Mercantile versichert. Letztere hat Rückversicherung. Don hier auS hatten sich außerordentlich viele Menschen zur Brandstelle gegeben. DaS Flammenmeer war mit keinem Feuer der jüngsten Zeit hier und in der Umgegend zu vergleichen. Aon Frankfurt war keine Hülfe begehrt und keine gesandt worden. — Ein trefflicheS Mahnwort an unsere Frauen finden wir im „D. Farn.-Bl." Nach einem Hinweis auf den bekannten Versuch des Inhabers des „PrintempS" in Paris, den deutsche Damenwelt zu bauernfangen, nach Erwähnung der Thatsachc, daß so viele sogenannte französische und englische Modeartikel deutschen Ursprungs sind, heißt es zum Schluß: „Wir sehen auf den verschiedenen Gebieten die alt: Ansicht sich lockern, daß nur Die Geschmacksrichtungen und Abnormitäten, die jeweilig in den lockeren Regionen von Paris herrschen, die allein richtigen, allein wahren seien. Wir fügen uns, wie die anderen Völker, noch Der gleich machenDen Einheit des Modells, haben auch öfter Gelegenhei:, darin den französischen Ebic zu bewundern, im Uebrigen gehen unsere Fabrikanten ihre eigenen Wege. Möchten nur die deutschen Frauen die energischen Bestrebungen deutschen Gewerbefleißes noch einmüthiger unterstützen und nicht zum großen Thcil noch ihr Heil von Paris erwarten I Nur so kann der deutsche Fabrikant den Muth gcwinnrn, nicht nachzulassen und eventuell Opfer zu bringen. Auch möchten wir wiederholt den deutschen Frauen empfehlen, einmal zu beobachten, ob für confequente baarc Zahlung sie nicht weit vortheilhafter in den heimischen Läden bedient werden würden, alS bei der bisher beliebten Borgwirthschaft. Ferner sollte grundsätzlich nur in den Läden gekauft werden, die streng auf fiste Preise halten, wenngleich ja daS angenehme Gefühl sich schwer überwinden läßt, das bisher der vermcintliche Dortheil des Herunterhandelns gewährte. Bezahlt baar und kauft nur zu festen Preisen und ihr werdet weit reeller und vortheilhafter denn früher bedient werden Für die Regulirung der Preise sorgt die Concurrenz. Soll aber absolut aus großen Magazinen fremder Orte gekauft werden, nun, dann stehen ja Dem Provinzialen in seiner Provinzialhauptstndt auch bedeutende und meist reelle Handlungen zu Gebote, dann sind uns ja unsere großen Handlungen in Berlin, Breslau, Elberfeld, Köln anderwärts räumlich und stammverwandtlich weit näher als die Pariser Geschäfte vom Schlage der Jaluzotschen. Die französische Uederlegenheit mag vor einigen Jahren noch bestanden haben, jetzt ist sie Dank der Intelligenz, der größeren Rührigkeit und der neuerdings von unseren ersten Handlungen sehr hervorgehobenen geschäftlichen Solidität unserer Fabrikanten glücklicherweise ein überwundener Standpunkt." Frankfurt a. M, 10. August. Jedem, der in letzter Zeit die großartige Frankfurter Ausstellung besucht hat, werden auf Schritt und Tritt die an den mannichfaltigsten Ausstellungsgegenständen gehefteten Plakate „Angekausl für die Lotterie" ausgefallen sein. Man muh anerkennen, daß die Lotterie-Commission sich ihrer großen und schwierigen Aufgabe mit außerordentlichem Geschick und Geschmack entledigt hat. Daß dieses auch vom Publikum hinreichend gewürdigt wird, erhellt aus der Thatsache, daß seit Ankauf der prachtvollen Gewinne der Absatz der Loose einen geradezu rapiden Aufschwung genommen hat. Als erster Hauptgewinn ist eine herrliche Brillant-Garnitur, bestehend aus Collier, Medaillon, Broche, Ohrringe und Ring, von dem bekannten Hoflieferanten E- Schürmann & Co. für 30000 Mark angekauft, wirklich ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst mit den ausgesuchtesten Diamanten, welche Aller Augen auf sich ziehen. Der zweite Gewinn ist das vieldewundertc Renaissance-Speisezimmer von H. Rauch mit der completen Ausstattung von Möbeln, Teppichen, Vorhängen, Lustre, Oelgemälden, Majoliken, nebst completen Silberbesteck und dem prächtigen Porzellan-Service, von welchem Se. Maj. der deutsche Kaiser bei seiner jüngsten Anwesenheit gespeist hat. Dann folgt em großer Concertslügel von den weit berühmten Steinway & Sons in Rew-Aork mit den neuesten patentirten Verbesserungen versehen. Jetzt kommen die Luxuswagen, ein Coupä von Eifert und ein Mylord von Tbyme, beide hervorragend durch Eleganz und Leichtigkeit der Bauart- Der folgend: Gewinn ist wieder em Bnllantschmuck (Broche, Armband und Ohrringe), wenn auch kleiner als der erste Gewinn, doch gleich ausgezeichnet durch schöne Fassung und herrliche Steine. Wollten wir weiter fortfahren mit Aufzeichnung der prächtigen Gewinne, so könnten wir noch einige Spalten damit füllen; es genügt, wenn wir mit Vergnügen constatiren, daß die vorzüglichsten Ausstellungs-Gegenstände in größter Mannichtaltig- ke:t erworben wurden und dem glücklichen Gewinner somit die freudigste Ueberraschung bevorsteht Wie's gemacht wird. Im Essener „Generalanz." inserirte die Guter-Expedition der Berg.-Märk. Bahn den Verkauf von 12 i/i6 Tönnchen frischer Häringe. Die schöne Zeit der Schnippelbohnen und die günstige Gelegenheit, den schwersten Durst hier in allen möglichen Biersorten, sogar durch eine ganze Skala Münchener Exportbier mit theils unaussprechbaren Namen löschen zu können, veranlaßte außer den Vertretern der bekanntesten Häringsfirmen auch eine Anzahl Privater, zum Verkaufslokale hinzueilen. 12 Tönnchen standen in Reih' und Glied; jedes trug eingebrannt die feinste Mark: Prima superior M. D. Die Händler kalkulirten schon, wie weit sie bieten durften: und kaum konnte man den Beginn der Auktion erwarten. Die Stunde schlug. Mit Wohlgefallen überblickte der Auktionator die große Zahl der Kauflustigen und erbot sich, ein Tönnchen zur Probe offnen zu lassen. Da lagen sie in Reih und Glied, die silbernen Meereskinder; auch der Boden eines Tönnchens wurde losgeschlagen — alles makellos, prima superior; und so rege wurde dann die Lust zum Kauf, daß Preise erzielt wurden, wie kaum der Kleinhandel sie fordert. Auch ein Lehrer hatte ein Tönnchen erstanden, er hoffte ihn aufzufrischen, den so lange vermißten Durst seiner Jugend, und drückte es an seine Brust, wie eine Geliebte, und fein Auge leuchtete im Vorgenuß der prima superior. Er kommt nach Hause, übergibt seiner Gattin, was er glücklich erstanden: er öffnet das Tönnchen — sieh,' wie sie leuchten und blinken; er greift tief hinein ins volle — Häringstönnchen — o weh! da drinnen ift's fürchterlich! Es waren — die Großeltern der oben und unten gelagerten prima superior, schwimmend in brauner stinkender Pöckel. Tableau!! Die Tönnchen waren von der Firma: M. G . . . els in Venlo nach hier an die eigene Adresse gesandt, mit zu in 456.75 Leidich- 5229) 4757) Müller. Preisen. (5232 Leidich. 5230) 5285) Das Haus (4770 Sei Wagner. 5274) Eiserne Vcttltetten empfiehlt billigst A Sttöü. (5267 484t) Gerichtsvollzreber. 5258; Gerichtsvollzieher. 5277) SettiobL Wanduhr, Kommode, 23 20 1 1 1 Bühner, Gerichtsvollzieher. Hafer- & Gras-Versteigerung. Donnerstag den 18. d. M., von Morgens 9 Uhr an, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Hafer- ernte von ca. 6 lü'Morgen aus der sogen. Reitstruth, sowie daS Gras auf emschmizen Wesen von circa 28 lD'Morgen in der sog- Untenstruth an Ort und Stelle ver steigert werden. D»e Zusammenkunft ist Sei der Fußmüble. Groß-Buseck, den 12. August 1881. Großh. Bürgermeisterei Groß-Buseck- fieiger: werden: Maurerarbeit, verauschl. Montag den lö. I. Mto., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in alten Rathhause ver« Mädchen- und Kinder-Stiefel, Arbeiter-Schuhe und -Pantoffeln aller Art in nur solider guter Waare bei streng reeller Bedienung zu sehr billigen 174- 205.20 50.90 182.50 34 50 9625 46.86 240.23 172.80 441 60 442 50 716.21 1 Stück Bicberzeug öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteuert. Gießen, den 3. August 1881. Jagdvcrpachlung der Gemarkung Grüningen. Donnerstag den 18. August, Mittags 1 Uhr, soll die Jagd hiesiger Gemarkung auf wettere 6 Jahre öffentlich meistbietend aus hiesigem RathhauS verpachtet werden. Grüningen, den 8. August 1881. Gioßh. Bürgermeisterei Grüningen. Die PfarrgesckLfte für die Wecke vom 14. bi- 20. August besorgt Pfarrer Schlosser. Sletnhauerarbeit, „ , Zimmerarbeit, „ , Dachdeckcrarbnt, , , Schreinerarbett, „ , Lchlosferarbeit, „ t Glaserarbeit, , , Wtißbinderarbeit, w , Basallste.nlieserung, „ , Steinfuhrlohn, „ , Ebausstrarbeit, „ , PflLftererarbett, , , Handarbeiten (wiederholt) veransch. zu . . . Samllag brn 13. bs. Mts., Vormittags 11 Uhr, ui erben in der Flett schcn Hofraithe dahier 1 Pferd. 1 Büffet, 2 Wirthstische und 2 Wirthsdänke versteigett- Gießen, dm 11. August Ibbl- Geißler, Montag ben 15. August, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe dahier 2 Pferde, 1 Pferdegeschirr, 1 Chaffe, 5 Bilder, 1 Uhr, 4 Sckränke, 1 Sopha, 3 Kommoden, 2 Küchenschränke und 2 Kisten versteigert. Gießen, den 13. August 1881. Bauer, Jagdvcrpachlung im ('»rümnflrr und Torsgiüer tUlarhualb. Donnrrstag brn 18. August, Mittags 1 Uhr, soll die Jagd im Glüninger und Dors» giüer Markwald auf weitere 6 Jibre öffentlich meistbietend aus hiesigem Rathhaus verpachtet werden. Grüningen, den 8. August 1881. Großd. Bürgermeisterei Grüningen. Montag brn 15. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Geschäft-lokale beS hiesigen OrtSgertchtS — alteS Real- schulgebäude — die zur LoncurSmaffe de- Karl Lange gehörigen, ehemal- Proseffor Dr. Braubach'schen Immobilien, bestehend au- einem großen WohnhauS nebst zwei wohnlich ringe» richteten geräumigen Nebengebäuden, Lagerhaus, Hofraum und großem Garten, in welchem ehemals eine Cigarrensabrik und in letzterer Zeit ein Eisengeschäft betrieben worden, öffentlich meistbietend unter günstigen Zahlungsbedingungen versteigert werden. Die Objecte liegen am »SelterS« weg" und in nächster Nähe der auf Grund BeschluffeS der Stadtverord- neten ehesten- zu eröffnenden „Plock- straße", somit in bester Geschäftslage hiesiger Stadt und eignen sich für den Betrieb jeden Detail» oder Engrosgeschäft-, sowie auch einer Fabrik oder Gastwtrthschast. Da- am SelterSweg liegende Wohnhaus, an welches sich die übrigen Liegenschaften anschlteßm, besitzt eine geräumige Einfahrt und neben dieser einen neueingerichteten Laden. Zu jeder Auskunstsertheilung ist Herr Concursverwalter Max Pilger in Gießen erbötig. Gießen, den 16. Juli 1881. GroßherzoglicheS OrtSgericht. liefert nur Textor'fcbcs (^portbicr, per Flasche „ Tafelbier, „ „ j'dem Quantum frei in's Haus.______________________ Fr. «Holtmann Löhne, Oberndorfer Hütte bei Braunfels Maschinenfabrik und Eisengießerei. Jllustrirte Eataloge auf Wunsch gratis und frauco. Hermann Katz L. 186 Sktlersweg L 186 empfiehlt in größter Auswahl Herren - Zug - und Schäften - Stiefel Damen-Zugstiefel, Kirchliche Anzeigen der evangelisch en Gemeinde zu Gießen Gottesdienst: Sonntag, den 14. August: In der Hospital kirche: Morgens 8 Uhr: Pfarrer Schlosser. In der Frledhofkap eile: Morgens 9* > Uhr: Gymnasiallehrer Stamm. Bur flfff. jjeachluug. 5275) Wegen vorgerückter Saison cmpschlk zu zurück gefetzten Preisen: Mcksclschlltid-Maschincn in 16 verschiedenen Sorten von 50 JL an, Iruchtrcinigungs-Maschmen für 3 Sorten Frucht von 60 JL an, Jaudjcpimipcn, vcrbefferte, von 38 JL an, sowie Schrotmühlen, Uiibcllschncider, Oidjkrippcit, Wafferpumpen empfehlen in bekannter Güte Filetstauchen von 40 an per Paar, Sommer- Handschuhe per 3 Paar von 75 an, Hrausen per Meter von 15 an, Damenkragen, Dtanschetten, Dorftecker, Atlas- und ombrirte Bänder, Korsetten uno Schürzen großer Auswahl. «/. H. JFuhr, Sonnenstrafie 104. DarHSauäsdter Louis Textor ndub Gießea, den 12. August 1881. Großherwgl. Bürgermeisterei Gießen. 5279) A. Bramm. ■Mer Z-it d>- LE IäS-SS ää ’As'ä?“ r heutig 7 ’ xm 21.-24. guguß c -> [8- diesmal zizletch frm "zlrksverein drutschn > Wrze nad) etuttgart am und solche nntn der ilclitngeselllchafr umgntu; bVr Uhl Abmvs aut und nspeclorWohnunz unb bre rwehr war vor bn tzaujenn Bemühungen unb bn lech Die Grjchäftsduchn fi.it üschafl unb zu 20 Piocev ersicherung. Bon hier aul Das Flammenmeer mar ergltichen. Bon granffurt im „D. Fam-PI.' .''atb l)rinttmps" in Paris, btn )t, bah jo viele iogtnanau ifrt es zum Schlich: ,Bn » , daß nur vie SelLmaN n von PariS herrichm. du irren Völker, noch oer glich In bin sranzösi'chm 6bit |i Möchten nur d.e b,uiiiti einmütiger untafiügin u-r kann der beuhche Fatnka-! ingen. Such m^fn »h f ob für con^entt harr !- it werden würden, a'.t b- )e Sa Durst FrtäIj gj mersteu * ullt tyeu- ter 6$Port , ber b^aI'n J '»-En 12 * ^^ncken 1 . 5k 18 5282) J. Weitzenkorn Gieß 4885) ist Der Ausstellurrgsvorftand. 5270) 5252) August Schlessinger. 5271) Strack, Pfarrer. Wege an bis aus W 5281) Freundliches Loges (2 Rimmer, Kammer, Küche rc.) im 1. Stock sofort zu vermiethen. Marktstraße D. 25. Kapital-Ausleihung. 1200 INark können auf Martini dieses Jahres aus der Ktrchenkaffe zu LanoGör.s entliehen werden. Lang.Göns, den 10. Au ust 1881. ermäßigt, Kinder die Hälfte. Der Eintritt in die Kunst-Ausstellung beträgt an diesem Tage 23 WfV Frankfurt a. M., den 11. August 1881. 5225) Ein tüchtiger Austrtichcr-Gthülfe findet sofort Beschäftigung bei H. Habig in Braunfels. Sonntag den 14. August 1881 der Eintrittspreis in die Ausstellung von 10 Uhr Morgens an auf •50 Pfü» pro l®er#on Turnverein. Abfahrt nach Mainz: Sonntag früh 4 Uhr 40 Minuten. ________________________Der Turnwart, Allgemeine deutsche .fafjrprnn. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2M, 4<°, 6* 6M 8^* ll der Bertehr aus! und nach @uen I ÄmA "6lnll“”9 tMlftf @nb hl ju fe,n scheit Lut8 ®urbe mi V ■ Ä Gaffel oj nt<6t in< Äi SÄ? NN bei unJJ*en SsK S:S ' '' C1,"birtain66l Große L'einöt-Kässer, zu Regenfässern geeignet, verkauft 5260)Phil. Lotz, Lacksabrik. Mr * *1*1 Patent- unö Muflerschutz-Zusstessung Frankfurt am Main 1881. Vermiethungen. 5268) Ein schönes, geräumiges Zimmer nach der Straße alsbald zu oermielhcn ____________A Beyfuß, Wallthor. 4848) Frankfurter - Straße 28 ist der untere Stock zu vermiethen, bestehend aus 8 Zimmern, allem Zubehör und Bleichplatz. Auf Wunsch auch Pferdestall.___ 5266) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Karl Etückrath, Gartfeld. 5269) Ein kleines Familienlogis für 1 bis 2 Personen zu vermiethen und am 1. Sept, beziehbar. Mühlgasse D. 72. 5265) An eine ruhige Fam'lie ist eine Wcbnung von 3 Zimmern per Anfang October zu vermiethen. Walltbor A. 97. 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