crcin. rt 5 Uhr. 'ernsNer Hem, aus D Emstadt, )n hi^r , sowie irch auswärtige ars. ita® Ad»lf LUnd Fräulein icke, ", und Orgel in der Ricker’- udolph zu haben - - 3^5O5|, und » 50, n a T) T) j 20 4 ung. [C zu machen, daß 4? W- ns-Werkstätte elt; unt Tel«' ttnrichtM'qen, iden. tile «. s. »•t,n S meiner G-eßern .ospborbronzc n in bester W-°re nie je°e ge^Ä'r di-nunz z«s'ch^' ftritef' jr****. Nr. 149 Mittwoch den 13. Inli 1881 Kießener Anzeiger Alljkizk- bi) Amtsblatt fit in frei» Eichn. Wwwii «ch»lstraße B. 1«, Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Vrrii vierteljährlich 2 Warf 20 Pf mit Vringerlohn. , Durch bte Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheru Nr. 16 des RcichS-GesetzblattS, auSgegeben den 6. d. M., enthält: Gesetz, betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Reich-Haushalts - Etat für das Ltatssahr 1881/82. Vom 27. Juni 1881. Gesetz, betreffend die Abänderung von Bestimmungen des Gerichtskostengesetzes und der Gebührenordnung für Gerichtsvollzieher. Bo n Nr. 17 des ReichS-GesetzblattS, auSgegeben den 8. I. M., enthalt: Gesetz, betreffend die Erhebung von Reichsstemprlabgaben. Vom 1. Juli 1881. 11. Juli 1881. Großb^ioglickes Kreisamt Gießen. __Dr. Boekmann.__ Betreffend: Gesuch der Mannheimer VersicherungS»Gesellschaft um Erlaubniß zum Betriebe der Transport > Versicherung tm Großherzogthum Heffen. Bekanntmach u n g. GroßherzogltcheS Ministerium des Innern nnb der Justiz hat der Mannheimer VersicherungS Gesellschaft die E.!aubniß zum Geschäftsbetrieb, beschränkt auf die Branche der TranSport-Derflcherung, im Gioßherzogthum Heffen erth-ill. Gießen, am 11. Juli 1881. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ____________ Dr. Boekmann. (Nr. 1434.) (Nr. 1435.) 29. Juni 1881. (Nr. 1436) Gießen, am Deutschland. Darmstadt, 9. Juli. DaL Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 17) enthält: 1 Bekanntmachung Großherzogiichen Ministeriums der Finanzen, den 7. Nachtrag zu den Statuten der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn'Gesellschaft betreffend. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, das Gesetz vom 4. Mat 1881 über bi« Anwenbung der für die Eivildtener bestehenden Bestimmungen auf die übernommenen Beamten und Bediensteten der Oberbesstschen Bohnen betreffend. 3. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1881/82 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Eommunal-Bedürfniffen in den Gemeinden deS Kreises Alzey. 4. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1881 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Be- dürsnlffe der israelitischen Religions-Gemeinden tm Kreise Mainz. 5. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Offenbach, die für das Jahr 1881/82 zur Bestreitung der Eommunal-Bedürfntffe nach dem Voranschlag der Stadt Offenbach zu erhebenden Umlagen betreffend. 6. Ordensverleihungen. 7. Dienstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädlst geruht: am 11. Juni den Kanzlisten bet dem Maschinen-Jngenieur der Main-Neckar-Eitenbahn Ludwig Jacob Meyer zum Kanzlisten bei der Hauptstaatskaffe zu ernennen; an dems. Tage den Oberförster der Obersörsterei Hirschhorn Peter Eickemeyer in gleicher Diersteigenschast, mit Wirkung vom 1. Juli d. Js., in die Obersörsterei Mainz zu versetzen; am 15. Juni den Oberdomänencalculator 1. Klaffe Wilhelm Welch or zum Controlevorsteher bei der Main-Neckar-Eisei bahn zu erner neu; an dems. Tage dem KreiSbauaufseher bet dem Kreisbauamte Alsfeld Karl Snell die Stelle eines Straßenmeisters für den Baubezirk Gießen, mit Wirkung vom 1. Juli !. IS. ab, zu übertragen ; an dems. Tage den bei dem kaiserlichen Hauptzollamte Hamburg com- mtffartsch verwendeten Hauptsteueramts-Assistenten Adam Elbert zum Hauptsteuer- amU-Assistenten 2. Klaffe bei dem Hauptsteueramte Mainz, am 18. Juni den Steueraufseher Christoph Stellwag zu Offenbach zum Pfandmeister bei dem Rentamt« Groß-Gerau zu ernennen. Am 28. April wurde dem Schullehrer Karl Gaub zu Alstaden, im Regierungsbezirk Düffeldorf, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Liederbach, im Kreise Alsfeld, übertragen; am 10. Juni wurde dem Christian Falk aus Hungen das Patent als Geometer 2. Klaffe für den KreiS Gießen ertheilt; am 11. Juni wurde der von dem Herrn Grafen von Schlitz, genannt v. Görtz, auf die dritte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Schlitz, im Kreise Lauterbach, präsentirte Schullehrer Karl Krömmelbein daselbst für diese Stelle betätigt; am 14. Juni wurde dem Schullehrer Friedrich Jacob Vonderheit zu Ober-Modau eine erledigte Lehrerßelle an der Gemeindeschule zu Griesheim, au 15. Juni wurde dem Schullehrer Valentin Tremper zu Haßloch die Leh- reNelle an der Gemeindeschule zu Hainhausen, am 17. Juni wurde dem Scdillehrer Georg Schuster zu Fürth eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ziernheim, am 19. Juni wurde dem Schullehrer Ludwig Wilhelm Heeß zu Neder-Flörsheim eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dexheim rbertragen. 3. Concurrenzeröffnungen. Erledigt find: Eine mit einem evang. Lehrer zu bestzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rumpenheim mit einem jährltchn Gehalt von 900 JL; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine nit einem ?ath. Lehrer zu besitzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Heufnstamm mit einem jährlichen Gehalt von 1100 JL Eine mit einem evang. li-hrer zu besetzende Lebrerstelle an der Gemeindeschule zu Bönstadt mit einem jälrlichen Gehalt von 900 JC. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mo-bach mit einem jährlichen Gehalt von 900 JL Eire mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hausen, im Kreise Offenbach, mit einem jährlichen Gehalt von 900 JL AuS dem Großherzogthum Heffen ist unterm 5. ds. zu melden: Der gestern in Heppenheim versammelt gewesene Verbandstag der hessischen Genoffensckaften nahm einstimmig folgende von Herrn Dr. Herz-Mannheim bea.nragte, von dem Vertreter der Anwaltschaft Dr. Schneider lebhaft befür- wortete Resolution an: Der Verbandstag der Starketibu^ger Erwerbs- und Wtrthfchaftßgenoffen begrüßt freudig und dankbar das Vorgehen M Anwalts Dr. Schulze-Delitzsch in der Frage der GrnoffenschastS-Gesetzgebunq, nament- ltch die vorgeschlagene Abänderung des § 62 (§ 62 in der abgeänderten Faffung beseitigt mit Hinsicht cuf die vorgeschlagene Verbesserung deS UmlagS- verfahrens den Angriff der Gläubiger gegen die einzelnen Genoffenschaften), des Genoffinschasts-Gesetzes, dagegen legt derselbe entschiedene Verwahrung ein gegen die von dem Abg. Ackermann vorgeschlagene Unterstellung der Genoffenschaften unter Staatsaufsicht, welche die Ex stenz und die Entwickelung der Genoffenschaften gefährden wird. Berlin, 9. Juli. Unter dem Titel: „Die Gesetzgebung der letzten Jahre tm Reiche und in Preußen" ist soeben in Berlin bet Puttkamer und Müblbrecht der Rechenschaftsbericht der Nattonalliberalen über ihre Thättgkett in den beiden großen gesetzgebenden Körpern des Landes erschienen. Der Be- richt ist „im Auftrage der nationalliberalen Partei" abgefaßt, und enthält in Kürze eine Darstellung der gesetzgeberischen Arbeiten des Reichstage- während der dritten, im Juni 1878 in Folge der ReichStagSauflösung beendigten, und der vierten Legislaturperiode, aUo während der Jahre 1877—1881, sowie des preußischen Landtages in der laufenden Legislaturperiode. De: Verfaffer deS Berichtts ist (u ttr Mitwirkung einzelner Abgeordneter) der Redacteur der „Nationalliberalen Correspondenz", Herr Dr. Webrr. Leipzig, 10. Juli. Die Landespolizetbebörde hat weitere 22 Social- demokratcn wegen von ihnen zu befürchtender Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit auSgewieten. Frankreich. Paris, 10. Juli. Nach hier eingegangenen Nachrichten aus Tripoli- vom 9. ds. hat das Panzersch ff „La Galiffoniöre" mit dem Admiral Conrad an Bord auf der Fahrt nach Tunis Tripoli- pasfirt. Die Anwesenheit deS Panzerschiffes trug zur Be.legung der Erregung in Tripoli- bei. Die mit den türkischen Schiffen gewechselten Salutschüffe liefern einen Bewei- für die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und der Türkei. — Einem Telegramm des Cvmmandanten des Panzerschiffes „Reine Blanche" au- Madia vom 10. ds. zufolge dauert der Widerstand von Sfax fort. Nach der vorge- nommenen Recogno-cirung hat sich herauSgestellt, daß eine Landung nur vor Sfax möglich sei. Heute früh fckcffen Kanots mit Kanonen auf etwa 1000 Meter und zerstörten eine Strandbatterie; auf andere Batterien, welche bet der RecognoScirung entdeckt wurden, soll das Feuer heute Abend eröffnet werden. SrUgraphischr Depeschru. Wolff'- telegr. Correspo»de»z.V««au. Koblenz, 11. Juli. Das heutige Bulletin über da- Befinden Ihrer Majestät der Kaiserin lautet: Trotz einer etwa- weniger guten Nacht ist da- Befinden Ihrer Majestät der Kaiserin ein befriedigendes. Ihre Majestät konnten heute auf kurze Zeit fitzende Stellung einnehmen. Gastein, 11. Juli. Se. Majestät der Kaiser Wilhelm wird hier am 14. ds., Nachmittags, erwartet. Berlin, 11. Juli. Der „Reichs-An,." publicirt die Ernennung des ■■ Geh. OberregterungsraihS Dr. S:üv- zum Vorsitzenden des Patentamts und des RcaierungsprLsidenten Wolff zum Oberpräfldenten der Provinz Sachsen. Berlin, 13. Juli. Die „Post" beleuchtet in ihr-m heutigen Leit- ar.ikel die jüngsten Vorgänge tn Prag und bemerk-, man muffe zur ruhigen Prüfung der bedauerlichen Vorgänge weit in die Zeitgeschichte zurückzreifen. Di- österreichischen Gesinnungszenoffen der Richter, Forckenbeck und Bamberger hab« man in Giskra, Herbst und Banhans am Ruder gesehen, wahrend dieses Regiments sei die Jung-Czechlnpait-t groß und stark geworden und muffe man mit tbr rechnen. Kaiser Franz Joseph habe sich trotz seiner deutschen Sym. pachten von Herbst und Genoffen ihrer politischen Unfähigkeit wegen abwencen muffen. Die großen Grundbesitzer in Böhmen und Mähren seien fast sämmt. ltch deutschen Ursprungs und hätten früher verhütet, daß das Czechenthum eine politische Macht wurde. Als abrr in Oesterre-ch dle parlamentarischen Parteiführer an'« Ruder kamen, welche der Krone alle Regterungsrechie aus der Hrnd winden wollten, blieb jenen conjervattven Elementen nichts übrig, alS anderswo Rückhalt zu suchen. Sie wurden zur Czechenpartei gedrängt, was im Jntereffe des österreichischen Deulschthums zu beklagen ist. Kaiser Franz Joseph, das Muster eine« constttutionellen Monarchen, habe um nicht die monarchische Prärogative zu opfern, ohne deren B.sttz der Fortbestand Oesterreichs problematisch sein würde, sich von jenen Parlamentariern loSsagen muffen. Am Schluffe des Artikels wird ein Vrrgletch mit deutschen Verhältniffen gezogen. Hätten wir auch keine Czechen, so könnten dem Reich Gefahren anderer Art drohen, die unter einer starken Regierung schattenhaft blieben, unter der Herrsch ast deS Fortschritts aber zur vernichtenden Wirklichkeit aufleben würden. Kiel, H Juli. Se. König!. Hoheit der Prinz Wilhelm ist heute Vormittag hier eingetroffen und am Bahnhose von dem Prinzen Heinrich, dem Erbgroßherzog von Oldenburg und dem Vice-Admiral Bätsch empfangen wor- den. Vom Bahnhofe aus begab sich Prinz Wilhelm unter enthusiastischen Zurufen der zahlreich anwesende» Bevölkerung durch die festlich geschmückten Straßen der Stadt nach dem Schlöffe. Kiel, 11. Juli. Das deutsche Uebungsgeschwader ist heute hier einge- troffen und bat in der Wyker Bucht Anker gcworsen. Dresden, 11. Juli. Der Proscffor an der hiesigen Kunstakademie, Hermann Nicolai, ist gestorben. , , , Hamburg, 11. Juli. Der Dampfer „Vandalia" ist gestern Morgen, geschleppt von den Dampfern „Conqueror" und „Expreß", tn Greenock etn- getroffen. An Bord Alles wohl. Nach der Reparatur wlrd die „Vandalia" am 18 ds. nach New-Aork abgehen. Wien, 11- Juli. Heute wurden die „Preffe", das „Fremdenblatt", die „Deutsche Zeitung", das „Extrablatt", die „Wiener Allgemeine Zeitung" und die „Tribüne" wegen Veröffentlichung von Berichten über die gestrige Versammlung des Dcutschtn Wanderveretns in Purkersdorf confiscirt. Toulon, 11. Juli. Das für Gabes bestimmte Panzergeschwader ist gestern ausgelaufen. — General Logoret ist in La Goletta angekommen und toitb das Cvmmando über di« Truppen in Tunis übernehmen. Washington, 11. Juli. Der Präsident Garfield hat auch die letzte Nacht gut verbracht, die Besserung schreitet beständig fort.__ Die Geschichte der Dostkarte. Der Berliner geheime expedirende Secretär Unger veröffentlicht interessante Beiträge zur „Geschichte der Postkarte, mit besonderer Berücksichtigung Deutschlands". Derselbe berichtet, daß die erste Idee zur Einführung von Postkarten von dem jetzigen Leiter des deutschen Reichspostwesens, Staatssccrctär Dr. Stephan, ausgegangen ist. Seine Denkschrift datirt vom October 1865. Sie kam m Karlsruhe aus der fünften Postconferenz zur Sprache und erweckte das besondere Interesse des Sectionsraths Kolbensteiner, des späteren österreichischen General-Pon- und Telcgraphen-Directors. Durch dessen Einfluß trat di-- Postkarten-Einnchtung für die ölierreichisch-ungarische Monarchie am 1. October 1869 in's L'b n. Der sofortige Consum in Oesterreich stellte sich für ein einziges Quartal auf 2,930,000 Stück. Deutschland führte die Postkarten im Ium 1870 ein. Die erste Ausgabe der Norddeutschen Postkarien fand in Berlin am 25. Juni 1870 statt; an diesem einen Tag wurden allein in Berlin 45,468 Stück abgeseht; in noch nicht zwei Monaten waren zwei Millionen ausgegeben. Dem Beispiele Oesterreichs und Norddeutschlands folgten nach und nach die übrigen Staaten der Welt. Die Karten kamen gerade zur rechten Zeit; welchen Segen sie genistet haben, wissen Alle zu erzählen, die 1870 in den Krieg zogen. Zehn Millionen Karten gingen von hier an die Armee und von der Armee nach Deutschland zurück. Die französische Regierung der nationalen Bertheidigung folgte am 29. September 1870 sofort dem Beispiele Deutschlands; dann kamen nach dem Kriege die französischen Karten wieder in Fortfall und erst Anfangs 1873 wurden sie wieder cmgeführt. Den stärksten Consum an Postkarten hat verhältn-ßmäßig unstreitig die amerikanische Union. Äu den einfachen Postkarten kamen bald solche mit Antwortkarten. Durch die billigen Postkarten hat sich die Correspondenz zu Gunsten der Staatskassen wesentlich gehoben. Im Jahre 1872 expedirte die deutsche Reichspost 307,042,000 Briefe und 7,727,833 Karten, im Jahr 1873: 337,567,392 23liefe und 24,956,986 Karten. Augenblicklich haben wir auch Weltpostkarten in 44 Staaten; 73 Länder der Erde correspondiren auf Karten. Zwischen Deutschland und anderen Staaten bestand 1879 ein Kartenverkehr von 16,614,000 Stück gegen 14,096,000 Stück im Jahre 1878, er erfuhr also eine Zunahme von 2Vr Millionen Stück. In Europa gelangen nach den Anführungen des Herrn Unger gegenwärtig 350 Millionen Postkarten zur Versendung; in Amerika beziffert sich ihr Verbrauch allein in den Vereinigten Staaten im Jahre auf rund 230 Millionen. Von den 350 Millionen Postkarten Europas beförderte die deutsche Reichspost im Jahre 1879 122,747,000 Stück, worunter mehr als 16 Millionen Stadtpostkarten sich befanden. Zur Deckung dieses Bedarfes liefert die Reichsdruckerei in Berlin durchschnittlich täglich $00,000 Formulare im Gewicht von 1360 Kilogr.; bei ihrer Herstellung sind nicht weniger als 28 Personen, drei Schnellpressen und zwei Dampfschneidemaschinen thätig. L o k a z e H. Gießen, den 12. Juti. In die Pfennigiparkasie wurden am verfloßenen Samstag von 642 Einlegern 283 JL eingelegt. Mil den am 1. Samstag eingelegten 175 Jt. beträgt die ersparte Summe schon 458 Vivat sequens! — Mit der heutigen Nummer beginnend, beabsichtigen wir täglich die Mittags 2 Uhr an der Frankfurter Börse festgestillten Schlußcourjc der hauptsächlichsten Spielparie noch tn unser am Nachmittag ausgegebeneS Blatt aufzunehmen, hoffend, manchem der Leser damit eine kleine Annel.mlickkeit zu erweisen. — Auf dem am Sonntag in Lauterbach abgehaltcnen Turnfest erhielten die 6 Preis - tuntet von Gießen 6 Preise, darunter bm 3., nach Nauheim kam der 2. und nach dem Wetzlarer Anzeiger erhielten die 7 Preistmner von Wetzlar 6 Preise, darunter den ersten. Vermischte- Mainz, 7. Juli. Wie sehr der Aberglaube die ländliche Bevölkerung noch beherrscht, geht aus folgender Geschichte hervor, welche sich vor einigen Tagen absptelte. Auf ein Bureau kam nämlich eine Bauersfrau und frug, wo der Scharfrichter wohl zu finden sei. Als man ihr sagte, der frühere Scharfrichter sei schon vor Jahren gestorben und ein Nachfolger bis jetzt noch nickt ernannt, meinte die Frau, die 1') Wegstunden aus dem Naffautschen zu Fuß hierher kam run sei ihr Weg umsonst gewefei'. Auf die Frage, was sie von dem Scharfrichter wolle, artaortete sie,' daß vor Jahren einmal daö Kalb ihrer Nachbarin verhext gewesen, durch ein tttelcken des Mainzer Scharfrichters aber wieder gesund gemacht worden sci. Jetzt sei auch ü i Kalb verhext und nun wolle auch sie das Mutelchen von dem Scharfrichter holen, wie es seiner Zeit ihre Nachbarin gethanhabe; freilich, fügte sie hinzu, wenn kein Scharfrichter mehr dr ist, kann ich auch das Mittelchen nicht erhalten und mein Kalb wird wohl zu Grunde gehen muffen. Don dieser Ansicht ließ sich auch die Bäuerin nicht abbringen, trotzdem ihr zugeredet wurde, solchen Unsinn doch nicht zu glauben; der Glaube an das Mtttelchen d-s Scharfrichters war eben zu fest eingewurzelt bei der Frau und bei ihren Nachbarinnen wird es wohl ebenso sein. Der Aberglaube läßt sich schwer ausrotten. Aus Starkenburg, 8. Juli. Im Süden unserer Provinz ist die Ernte in vollem ®ange. — Die Freunde deö idlen Waidwerks dürfte es interessiren, daß dieses Jahr eine selten reiche Hasenjagd zu gewärtigen steht. Frankfurt, 11. Juli. Gestern bot der Ausstellungsylatz ein farbenreiches Bild. Tausend und Abertausende — wir schätzen die Menge auf circa 25,0u0 Personen — bewegten sich nicht allein im Parke, sondern auch in den Ausstellungsgebäuden und bet den verschiedenen Wirtschaften, so daß es oft schwierig wurde, ein Plätzchen zu erobern. Wenn auch Jupiter pluvius einige Male seinen Grimm über die frohe Menge ausließ und sie veranlaßte, Schutz unter dem rettenden Dache, sei es tm Ausstellungsgebäude oder tm Fürstenpavillon rc., zu suchen, so wandelten doch, noch ehe der letzte Tropfen gefallen, Männlein und Weiblein einträchtig unter dem Regenschirm wi-der einher. Bilse's Capelle zog natürlich einen großen Thell von Zuhörern an. die eine reine Phalanx um den Musikpavillon bildeten. Die electrische Eisenbahn und der Aufzug waren bis spät Abends in Thätigkeit und beförderten eine Menge Neugieriger. Interessant dürfte es bei dieser Gelegenheit zu erfahren sein, daß Die electrische Bahn im Derhältniß mehr Passagiere befördert als z. B die Homburger Eisenbahn. Der Dorstand machte gestern ein gutes Geschäft, dieS bewies die freundliche Miene eines „lilabebänderten" Comitemitgliedes. Wir können daffelbe nur den Herren für die viele Mühe und Arbeit von Herzen wünschen und rufen ihnen in Bezug auf die gestrige Einnahme ein freudiges Vivat sequens zu. — Daß natürlich unsere Damenwelt in grande toilette erschien, ist selbstverständlich; besonders wollen wir die ebenso geschmackvolle als schöne Mode der Uni-Robe mit buntgestreifter Surah als breiter Tunika Echarpe heroorheben, von welcher wir Costüme sahen, die unseren einheimischen Confections-Geschäften alle Ehre machten. Frankfurt, 8. Juli. Heute Morgen gegen 10 Uhr raste Die Feuerwehr Durch die Bockenheimer Straße, es hieß. „Feuer im Opernbause!" Glücklicherweise war cs ein falscher Lärm. Ein BeDienstcter tm Opernhause, welcher die dortigen electrtschen Uhren controlirte, berührte aus Versehen den Knopf des Feuermelders rach der Feuerwehrstation und so konnte die Wirkung nicht ausbleiben, die Feuerwehr wurde allarmitt, that ihre Schuldigkeit, rückte au8, um, glücklicherweise ohne beansprucht zu werden, wieder einzurücken. — Die Seminaristen des Lehrerseminars zu Friedberg besuchten heute gemeinsam in Begleitung ihrer Lehret die Patent- und Musterschutz Ausstellung. — Gestern wurde eine Ehe auf Grund stattgehabter Mißhandlungen geschieden. Die obsiegende Frau hatte seit Iaht und Tag über die Ohrfeigen Buck und Rechnung geführt. In einer zweijährigen Ehe hatte dieselbe fast ebenso viel Ohrfeigen erhalten, als Tage im Iaht sind. Die Geduld riß der Dulderin, als die Arme zum Frühstück nach genauer Zählung 13 Ohrfeigen auf einmal bekam. Aus dem Rheingau, 9. Juli. Der Weinstock läßt augenblicklich nicht nur Nichts zu wünschen übrig, sondern er steht sogar so prächtig, wie sich Die bekannten „ältesten Leute" kaum Aebnliches zu erinnern vermögen. Ueberall begegnet mm daher in den Kreisen der Winzer den fröhlichsten, heitersten Gesichtern. Regen haben die Weinberge noch nicht nöthig, wiewohl ein warmer, nicht allzu lange andauernder feuchter Niederschlag denselben wie Der ganzen Vegetation nur nützen könnte. Die Trauben haben alleiwätts schon den sog. „Hang" und sind gegen 1880 einen vollen Monat, gegen 1879 sogar 2 Monate voraus! Der Reich, thum ist dazu so groß, daß unmöglich Alles hängen bleiben kann, bleibt auch nur die Hälfte, so reicht sie für einen vollen Herbst aus. „Der 1881er Kometenwein wird unübertrefflich!" heißt es im ganzen Gaue, kurz, wie erwähnt, die ältesten und erfahrendsten Weinbauern behaupten, gleich günstige Aussichten noch niemals erlebt zu haben. Dem gegenüber rathe ich, nicht zu voreilig zu calculiten — es kann nock Alles verloren gehen. Das Jahr 1817 z B versprach biß zum Monat August alle seine Vorgänger zu übertreffen und lieferte bekanntlich tn Folge des von nun an eingetretenen anhaltenden Regenwetters den Rivalen von 1860 und 1871. Im Uebrtgen hoffen wir das Beste! — fTheure Küffes. Ein verliebter Jüngling, Namens John Kimpton, konnte es vor einigen Tagen nickt unterlaßen, ein hübsches Londoner Kindermädchen zu küssen; das schöne Kind nahm den Spaß aber übel und verklagte Herrn Kltmpton, der dadurch in die Verlegenheit gerieth, entweder einige Tage „eingesponnen" zu werden, oder sich mit Klägerin zu ver- ständigen. Mt. Kimpton zog das Letztere vor und heilte das verwundete Shrg-süol der jungen Dame durch Auflegung eines Pflasters in Gestalt von 2 Pfund Sterling, worauf Der Richter ihn mit Der Mahnung laufen ließ, tn Zukunft seine Küsse nur dort anzubringtn, wo man eS ihm gestatten werde. * Wenn ein Kuß, der einem widerwilligen Kindermädchen gegeben, in diesem Fall auf 40 JL taxirt wurde, so haben in anderen Fällen die englischen Richter ähnliche Freibeiten schwerer bestraft. Als im vorigen Jahre ein schwärmerischer Seladon einer jungen Dame von Stand einen Kuß aufzwang, lautete die Strafsentenz: Sechs Monate Einsperrung. — ^Zeichen Der Zeitj. A.: „Wie gebt es Ihnen?" — B. : „Ich danke, man mani- f«flirt sich jo sachte durch!" CöSlin, 8. Juli. ^Hinrichtung.^ Heute früh 7 Ubr wurde im hiesigen Central- Gefängntßhof Der Meuchelmörder Ludwig Haffe vom Scharfrichter Krautz aus Berlin mittels De« Beiles enthauptet. Haffe hatte im vorigen Jahre Den Rittergutsbesitzer Rittmeister Holz auf Wogenthin meuchlings erschossen. Ein berüchtigter Wilddieb, war er schon früher wegen schweren Diebstahls mit Zuchthaus bestraft. Er hatte hartnäckig jede Schuld geleugnet, sogar einen Zeuger dieses Mordes bezichtigt und selbst bis zum letzten Augenblick beharrte er trotz ein gehendster Ermahnung des Geistlichen und des Staatsanwalts bei der Behauptung seiner Schuld losigkett. Nachdem derselbe bereits dem Scharfrichter Krautz übergeben und schon am Oberkörper entblößt worden war, wurde er noch im letzten Momente von Reue erfaßt und bat die ihn umstehenden Sckarfrichtergebilfen. noch ein kurzes Gebet verrichten zu dürfen. Er sprach dasselbe in lauten Worten. Wenige Secunden später hatte er seine Schuld mit dem Tode gesühnt. Die Hinrichtung wurde durch nachstehende Bekanntmachung veröffentlicht: „Der Arbeiter Johann Ludwig August Hass? aus Jatzthum Im Kreise Beblitz, durch Erkenntniß des hiesigen Schwurgerichts vom 13 Mätz 1881 wegen Mordes zum Tove verurtheilt, ist in Vollzug dieses Erkenntnisses heute früh 7 Uhr im hiesigen Centralgefängniffe mittels Beils enthauptet worden. Der Königliche erste Staatsanwalt. Rübling." — Mit berechtigtem Stolze kann die Direction des Norddeutschen Lloyd in Bremen auf Die erste Fahrt Des neuen Damvfers „Elbe" blicken, welcher am 6. Juli, Nachmittags 3 Uhr, glücklich in New-Aork angekommen ist. Die „Elbe" verließ Bremen am 26. Juni, bat Demnach zu Der Reise nur 10 Tage gebraucht — also Damit, unter Berücksichtigung Der höheren Entfernung, die Schnelligkeit Der besten englischen Dampfer erreicht. Es ist das ein Erfolg, zu welchem man der rührigen Dirtction nur von Herzen gratuliren kann. Darm staDt. Der Lithograph Piel aus Köln, welcher infolge Der Geständnisse des Zeugen Krause in der letzten Assisenverhandlung auf Req uisition der hiesigen Staatsanwaltschaft bei Köln verhaftet wurde, ist gestern fest geschloffen in Begleitung eines Schutzmannes auS Köln hier eingetroffen und im Provinzial Arresthaus abgeliefert worden. Piel batte sein Geschäft in Solingen unter der Angabe, daß daffelbe nickt gehe, aufgegeben und in Köln, resp. in etnei abgelegenen Gegend vor Der StaDt eine Wnthlchaft angefangen, wo er auch Die falschen 50-Markscheine anfertigte und an seine „KunDen" absetzte. Die Platten für die Falsifikate sind gleichfalls schon in Händen Der Polizei. _ fTreffends. Lehrer: „Warum nennt man die Woche vor Ostern die Marterwochc?" — Schüler: „Weil die Prüfung da hineinfällt". gtletartfdjeS. ,Poft- und Telegraphen Handbuch für das Großherzogthurn Hessen", zum Gebrauch für das Publikum nach amtlichen Materialien bearbeitet von An ton Wiegand, Poslsecrelär in Bensheim. Preis 60 -H. Zu beziehen von allen Poff anstalten des Großherzogthums und den Briefträgern. Ennuthigt Durch Die Snerfennuna, mit welcher das im Februar 1875 berauSgegeb-ne „Postbuch für das Großherzogthum Hessen" allseitig ausgenommen worden ist, hat der B-rf., nachDem leit jener Zeit Durch Die Bildung Des Weltpostvereins, durch den Abschluß zahlrecher anderer Verträge, durch den Erlaß vielfacher, den Verkehr erleichternder reglementarischer ßer- fügungen, durch Acnderungen Der Taxbestimmungen unD insbesondere auch durch die 93ereinguna DeS Post. unD Telegraphcnwesens u. s. w.. die Damals in Bezug auf den Verkehr mit Df Poft bestandenen Verhältnisse sehr wesentliche Umgestaltungen erfahren haben, mit Genehmigmg der Kaiscrl. Oberpostdirection tn Darmstadt eine neue erheblich vermehrte und verbefferte Atsgabe des gedachten Werkchens bearbeitet Verfasser hat sich bemüht, dieses neue „Post- uw Telegraphenhandbuch für das Großherzogthum Hessen" so einzurichien, daß dasselbe in der leu: gen Zeit, wo fast Jedermann hin und wieder in geschäftlichen Verkehr mit Der Post tretn muß, ein willkommener LeitfaDen für Den Kaufmann, wie für Den Geschäftsmann, für Den Beamten wie für Den Privaten sein wird, zumal der Absatzpreis so sehr niedrig bemeffen norden ist. Den in den Städten Darmstadt, Gießen, Mainz Offenbach und Worms voraußsicstlich zum Absatz gelangenden Exemplaren ist im Anhang der Postbericht der in Diesen Städten testehenden Verkehrsanstalten beigefügt, wodurch der Werth des Buches sicherlich erhöht worden ist. 50 in der (379 4648) Ausserordentlich practisch! 4515) Th»Haubach9 Bahnhofstraße (£. 126. 4660) Fr. Hoffma n n. 4647) 1662) emgetroffen. ( 46.34 4584) E. r5korh, Neue-Bäue. DorrüglicheilAepfelw-irl passend. Paar 3 X (4652 Der Oberförster. Bender. empfiehlt 4276) A Äalbf!d|d> 40—41 64—70 Sedwemefiefich 64—66 j,, Äortoffeln 100 *hU 5 00- 6.00 nrur ÄoTtoffd 100 Kilo X 14.00-16 00, Zwiebeln per «tu 14 — 15, Mllch prr Liter 16 m»d 18 Kirschen das Pfund 20 Frankfurt. 11. Juli. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 39.50, Nr. 2 X 37.50 Bühner, Gerichtsvollzieher. 3. Rt, 4. „ "Jh 3 X 32.50, Nr. 4 X 28.50, *Rt 5 x 25.50, Rogqenmebl °/» (Berliner Marke) X 31—31.50, do. I (Berliner Mark«) ^4 29.50, do. 11 (Berliner Marke) X 24.50, Weizen Adolf Sommerfeld, Dresden 8®- Wiederverkäufern sehr empfohlen. Hlöbel Zlerlltigcruttg. Dienstag den 19. Juli und an den folgenden Tagen werden im Lokal des Herrn Friedrich Müller II. am Wülllhor, gegenüber dem „Caf6 Leib" gut gehaltene Möbel, Weißzeug, Bette.t :c. versteigert. Gießen, 11. Juli 1881. Wetterauer Aepfetwein prima Qualität, empfiehlt 29 Rmtr. Eichen-Knüppel, 33.65 Hundert Eichen-Reifer 2. RI. (Sämmtlich Schälholz). 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Bettvorlagen, dazu 4657) Die Mitglieder der evangelischen Kirchenvertretung lade ich, vorbehältlich der an btt einzelnen Herren ergehenden btfonbtren Einladung, herdurch ergebe: st ein zu einer Sitzung, die am Sonntag den 17. Juli d. I., Vormittag- 11 Uhr, in der Stadtkirche statt, finden soll mit folgender Tagesordnung: 1) Jahresbericht des Airchenvorstandes über den kirchlichen und sittlichen Zustand unserer Gemeinde im Jahre 1880. 2) Wahl eines Abgeordneten zur DekanatSsynode an Stelle des Herrn Geh. JustizrathS Kanzlers Dr. Was s ers chleben, der sein Mandat niedergelegt hat. Bemerkt wird, daß nach der Kirchenoerfafiung die weltlichen Abgeordneien zur Dekanats. Synode aus der Zahl der gegenwärtigen ober früheren Kirchenvorsteher zu wählen sind. 3) Vorlage des g äi derten Voranschlags der evang. Kirche pro 1881/82. Gießen, den 12. Juli 1881. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes. Dr. Naumann. Zwiebel kuchen Montag, Mittwoch und Freitag, von 9 Uhr an, bei (4562 Fr. Hennings, Leiters weg Handel und Verkehr. Ziesten, 12 Juli. Äu dem heutig en Bod nunarhe toftae Bukt« der Plb 85 fctb X 0 90. Hühnereier 1 Htük 6 4 * St. 1t H, Enteneier per Stück 6—7 Oänfeerei 1 Stück 000 H LLie per S ück 5—11 -4, Ä6<'Ä*T ÄäSl’ft :Äs* ‘ist” Mmpübiflon ©nblein flRitne ernt! lll|# 2? vi-lt Mh, unl Wl^me ein freubigri schien. ife jtibft; brr UniM ""ich« wir fiofiümt , Feuerwehr durch die * hn ,a;idl,t ? v Uhnn conttoiirte, W uno |o tonme Auldiflkrit, tUt( M Dir Stminanstrn 6t auch nur die Hälfte, wird unübertrefflich.'- ahrendsten Aeintaumi m gegenüber ratbe ich. DaS^ahr 1817 z D und litfetlt bekanntlich en von 1860 unb 18<1. uxxxxxxxxxxxmxxxxxxxxxxxx x Vorzüglichste Kindernahruug. % | Knorr’s » X slräparirtcs Hafermehl 8 x znr übertrifft jedes andere Hafermebl TUE X empfiehlt r 4383Ü (Pix schöner Oleander zu verkaufen. Georg Hoß. Neue f|of(. Uorrfjftrtnfle empfiehlt S. Elsoffer, Marktstr (4655 lintipton, konnte eb vor zu küssen; baS schöne -adurch in die Verlegen ch mit Riägerin zu rate ßbrgtlM der lun.qtn ug, worauf der Achter lubiing'.n, wo man es >ch?n gegeben, in ck|nn i Richter ähnliche fyti Seiadon einer snnger 8 Senate Sinlpcnung ,c>ch danke, man mani tce im hi'.st;en Etniral- 6 au6 Berlin miUele ve» m Nitkmeisln h°kz auf on früher wegen schweren D qeleuznet, sogar einer. i beharrte er tttt eü chauptung Mr vch"ld in und schon am 0^ Reue erfaßt und bat bu UU hülfen. * W* Schuld mit dem Tod , veröffentlicht'. .D« 3 durch Erkenntnis Tove veiurtheilt. » - efängmffe mMelS W n^en Lloyd in 76 Mr Nachmittag tn ' öS. ^unt Bremen am %*W3* AOSi' E'L in K«> A • V ■ 1 V II VI « Jj WW TU UM U» < » anerkannt bester Schutz gegen Zugluft; im Zimmer, im Freien, auf Balkons ttnb Veranden vorzüglich zu verwenden. Verstellbar nach allen Seiten. Preiscourante gratis. athM t0 n SS?*«“”* s neue ^u' '••"iS'S? HSHS t ttW Mittwoch Örn 13. ds. Mts.^ Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'fchcn Hofrailhe hier .2 Sophas, 1 runder Tisch, 1 Sessel, 1 Commode, 1 Bild, 1 Nleiderschrank östenllich meistbietend gegen Baarzahlung verneigert Gießen, deu 8. Juli 1881. effektiv hiesiger ab Bahnbof hier X 24.50 - 00.00, ab unserer Umgegend X 24.25-00 00 do stemder je nach QualttLr X 23.00—24.75, Noqgen, je nach Qualität x 2l.00-0o berste X Ik-19.50, Hafer 15.50-16 50, Soblsamen X 27-28.25, fr bi en X 19—37* SSufen X 16.50—17.50, ßinfen X 20— 40, Bohnen, weiße, X 23—25, Roggenkln, X —* werzenNeie, grobe und feine X —. »üböl, detail. X 64. Sttmmunq luftlo-. Haup - sächlich gestagr war: — Dringend offerirt: - (Die Dreise verstehen fi» sämmtlich pe- 200 Pfd Zollgewicht — 100 Ärlo ) Frankfurt, 11. Juli. Der heutige «iehmarkt war gut befahren, «ngetrieden waren ca. 3H0 Ochsen und Stiere, 260 -Übe und Rinder. 260 Aälder und 150 Hämmet Die Preise stellten fich: Ochsen 1. Qual. X 63—66, 2. Qual, x 57—60 Mb« und Mnder 1. Qual. X. 55-57, 2. Qual. X 35-45, Kälber 1 Qual. X 50-52, 2 Qual. X 35-45, Hammel 1. Qual. X 55-60, 2. Qual. X 40-50 per 100 Pfb. Schlacht, gewicht. Schweine wurden 480 Stück angeführt und da- Pfund mit 60 H bezahlt. loilni-Joppeii (Ttever'sches Fabrikat) gleich angenebm im Sommer und Winter, «ür Hauü und Jagd, ofierirr billigst (4645 Frankf. Waaren-Bazar. ScLulstraste 17. porllaiiü-lLemml frische Sendung eingetroffen. 4288)_______A. Kröll. Neue Bohnenstangen (runde) wieder eingetroffen. Ferner empfehle Prima Buchenscheitholz per Meter 9 x frei ins Haus, kleingemacht per Centner 2 X, Tannenscheitholz per Meter 7 x frei ins Haus, kleingemacht per Centner 1-20 X, Verschiedenes Werkholr nach TU mensionen. (4522) Wilh. Löber. Alle Sorten 1 auf das Feinste gerieben, fertig zum Anstrich, rasch und iFviiui hart trocknend, sowie alle zum Anstreichen erforderlichen Lacke, Firnisse, Pinsel etc. empfiehlt (4146 Fr» Seibel, Mausburg. 900 „ 0,75 Hundert Iiirstl. Ziegelei m Yidj. 4599) Eine noch in gutem Zustande befindliche Welter, sowie sehr gute ämmach- fässer aller Größen sind billig zu verkaufen. Heinrich Schäfer in Daubringen. C'isschränke, neuestes System, in sehr schöner Ausführung, empfiehlt zu billigen Preisen 4287) A. Kröll. XXXXXXXXXKKXIXXXXXXXXXXXXX Gtivcrbebaiik sil Gielicn c. G. Unsere Casse befindet sich vom 15. L Dkts. an im neuen (Hebaude der Bank an der ^staniage und fallen die Geschäftslage Mittwoch den 13. und Donnerstag den 14. I. M. wegen deS UeberzugS auS. Gießen, den 9. Juli 1881. (4621 Ohr. "Wallenfels I., Wagner, Recbner. Controleur. 3997) Mein Lager in Leinen, (Sbtffon, Dowlas rc., sowie fertige Herren- und Damen.'Hemden in Leinen und Chiffon, Hemden-^injätze von 70 bis zu den feinsten bringe htermit in empfehlende Erinnerung. Anfertigung nach Maß unter Garantie deS Gutsitzens. Frau Math. Kauber, firniß Nr. D. 1 (bei Hrn. Ad. Schmidt). 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Alters, der engl. u. d. franz. Sprache in Wort u. Schrift mächtig, bewandt in der Buchführung, sucht unter bescheidenen Ansprüchen Beschäftigg. irg. welcher Art. Off. unter A. K. 4646 a. d. Exped. d. Bl. 4665) Eine tüchtige Ctgarrensoclirerin wird gesucht. Don wem? sagt die Exped. ds. Blattes. 4666) Eine kinderlose Wittwe sucht Beschäftigung in allen häuslichen Arbeiten. Näh. Sonnenstraße 106. Bringe meine Anstalt zum Reinigen von Betten und Bettfedern in empfehlende Erinnerung unter Zusicherung pünktlichster und billigst gestellter Bedienung. (4649 Fh.. Wagner, Asterweg 109. 4610) Ein Knecht gesucht von __________ W. Löber, Bäcker. 4629) Eine der bedeutendsten, bereits gut eingesührten LebenS-DersichcrungS- GeseUschaften, die am Platz schon ein beträchtliches Geschäft hat, sucht einen tüchtigen, thätigen Hauptaaenten. Solche, welche sich im Stande fühlen, das Geschäft durch neue Abschlüsse zu heben, wollen fick melden unter V. 4687 bei Nud. Mosfe in Frankfurt a. M. 4641) Ein junger Mann, militärfrei, sucht Stellung, gleichviel welcher Branche. Gefl. Off. sub A. M. 9 an die Exped. d. Bl. 3178) Zur Ausführung von Blitzableiter-Anlagen in bewährtester Construction, empfiehlt sich Carl Stohr, Gießen D. 207. Durch Nachprüfung meiner ausgeführten Blitzableiter durch die Herren Dr. Bucbner und A. Hug, Architekt, wird deren Leitungsfähigkeit und Solidität nachgewiesen. Sechstes Concert Mittwoch den 13. Juli 1881, Nachmittags 5 Uhr, in der Stadtkirche unter Leitung des Grossh. Universitäts-Musikdirectors Herrn Adolf Felchner und gefälliger Mitwirkung der Concertsängerinnen Fräulein Minna Tiedemann aus Frankfurt a. M. und Fräulein Agnes Schöler aus Weimar, der Grossh. Hofopernsänger Herrn Sebastian Hofmüller und Herrn Heinrich Kraze aus Darmstadt, des Organisten Herrn Cantor Martin Steiner von hier, sowie des akademischen Gesangvereins und des durch auswärtige Künstler verstärkten Vereinsorchesters. 4543) Zum erstemnale: Das Lied von der Glocke, Gedicht von Friedrich v. Schiller, componirt für Solostimmen, Chor, Orchester und Orgel von M A X BRUCH. Preise der Karten (für Nichtmitglieder), welche in der Ricker’- sehen Buchhandlung und Musikalienhandlung von W. Rudolph zu haben sind: Sperrsitz.............3 JL 50 Nichtnummerirte Plätze im Schiff der Kirche und auf der ersten Emporbühne.....2 „ 50 „ Auf der zweiten Emporbühne.......1 „ — „ Hauptprobe (Dienstag den \2. Juli, Nachmittag 5 Uhr) 1 „ — „ Textbücher (besondere Form und Eintheilung) 20 H. nach langem, schwerem Leiden in ein besseres Jenseits verschieden tff. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 11. Juli 1881. (4658 Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag 2% Uhr vom Sterbehause, Gail'sche Wollenspinnerei, aus statt. Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten statt jeder besonderen Anzeige die traurige Mitthetlung, daß heute Morgen 4 Uhr unser lieber Gälte, Vater und Bruder Danftfaflung. 4654) Für die große Theilnahme, welche uns bei dem Hin« scheiden unseres vielgeliebten Vaters, des Rrndanlkn Garnier, von allen Seiten bezeugt worden ist, sprechen wir unseren tiefgefühlten Dank hiermit aus. Groß-Buseck, den 12. Juli 1881. die trauernden Hinterbliebenen. 4631) Ein ordentl. Junge aus guter Familie, welcher das Jnsiallationsgeschäft erlernen will, wird gegen Lohn gesucht ______Filiale Graef, Neue Baue 82. 4632) Zum 1. Oktober wird ein in Hausarbeit, Bügeln und Nähen erfahrenes, gesetztes Mädchen zu Kindern gesucht. Wo? sagt bie Exped. ds. Bl. Ein zuverlässiger Knecht, der Ackerbau versteht, gesucht bei 4638) Karl Euler, Hamm. Geld - GourH. 4- 20-Francs-Stücke . . . 16 29 do. in Vi,. Englische Souoereigns . 16 26 20 41-46 Russische Imperiales . 16 72-77 Holländische fl. 10-Stücke Duralen ...... 16 72-77 9 55-59 Dollars in Gold . . . 4 20-23 Verantwortliche Redaktion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. e*-** Bette Es nird h Zeit wm 21. Juli Während t Kisten dadurch nich Gießen, Nachdem von uns am 21.8 Gießen, Es wirb h icm 2L Juli bis 1 Während d Tristen dadurch nich Gießen, Diejenigen hindurch ausgesorde' 4 2. 3. zogt Die / Das । angegt Dem ( bn der unterzeichne hinstchtN 1- Das Zl 5. 6. 3u dem Melden 5^ ÄS'« ft* *58»',2'