1SSL Freitag den 13. Mai Nr. HO tlurcau : S'ch ulstraße B. 18. Z>««tschland. Da»«stadt, 9. Mat. Da« Großherzogliche Regierungsblatt (Bei- laat Wr. 12) enthält: 1. Oeffcntliche Anerkennung einer edlen That. Seine Königliche Hoheit d«r Großderzog haben dem Landwind Philipp P'iry U- »u Wöllstein in An- rilennuna ter von tem(elben am 6. Mär; I. I«- mit Muih und EntsLloffen. beit vollbrachten Rettung d,« Rinde« de« Philipp L-inweber zu Wöllstein vom Tode de« Sikrinkin« da« Allgemeine Ehrenzeichen „Für Rettung von Menschen- leben" Alleranädigft tu verleihen geruht- 2. Ueberficht der für da« Jahr 1881/82 von Droßherzoglichem Mini- sterium de« Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Lommunal - Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Friedberg. 3. Bekanntmachung Großher,-glichen Kreisamis Gießen, die Erhebung ter Umlagen zur Bestreitung der Eommunal-Bedürsniffe in den Gemeinden de« «reis.« Gießen für da« erste Vierteljahr 1881 betreffend. 4 Ueberficht der von Droßherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz für da« Jahr 1881/82 genehmigten Umagen zur Bestreitung von Lommunal-Bedüriniffen in den Gemeinden d.S «reise« Schottern 5. Ueberficht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1881/82 genebmigten Umlagen zur Bestreitung der Btdürfmffe der iSraeiittschrn Rel'gwns.Gemeinden des Kreises Bingen. 6. Bekanntmachung Grohberzoglichen KreisamtS Offenbach, den Lteuer« ausschlag zur Bezahlung des Gehalts des Rabbmen zu Offenbach für das Jahr 1881 betreffend. Mainz, 10. Mai. Se. Majestät der Kaiser, begleitet von I. K. H. der Großderiogin von Baden mit Prinzessin Victoria, kamen gestern gegen 2 Udr von Wiesbaden hier an zum Besuch Sr. König!- H^"t. des Groß- Herzogs. Die Allerhöchsten Herrschaften frühstückten mit der Grotzherzozl chen jtamilie und fuhren gegen 4 Ubr wieder zurück. $ Se. König!- Hoheit der Großherzog hatten für den Abend^zu Ehren de« -omm.ndir.nden Genera,«, d.« General« der »a°-llerie Frhr. °_^^°'beim Tas.l besohlen, wozu die b>er anw.senden G-nerale, sowie die ^kabSossictere der Jnsanterie.Regimenter Nr. 117 und 118 Einladungen erhalten hatten. Heute Vormittag wohnten Se. ^n^l. Hohe,t der Grcßherzog der Truppenbesichtigung bei. welche General v. Schlotheim über die 3 Bataillone de« Jns.-Regim. Nr. 87 auf dem großen Sand hielt. ^Morgen, am 11. ds-, werden I- R. H- die Großherzogin von Baden mit Prinzessin Victoria auf der Rückreise nach Berlin einige Stunden bei der Großherzoglichen Familie hier verweilen. Berlin, 10. Mai. Es ist unrichtig, daß die Vorlage über Erbauung des Reichstagsaebiudes auf dem Platze des Raczynskischen Palais dem Bun- d^rath zugegangen sei. Der Reichskanzler würde sich selbst.bemenMen, wmn er kurz nach seiner Drohung mit Verlegung des RegrerungsfitzeS auS Der eine solche Vorlage einbrächte. Im Gegenthetl, die „Norvd. Allg- Ztg. such noch heute den Ernst jener Drohung auftecht zu erhalten, -lic Retchsver« faffuna wtffe nichts davon, daß Berlin ein Recht daraus hätte, fctr ^'6 M Reichstages zu sein. Städte wie Hamburg, Bremen, Köln, Frankfurt a. M-, Großheriogliche« Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Pferdemarkt - Som^s m Saffel die Sr.aubniß zum Vertriebe von 500 Loosen i 3 tn btn Kreisen Gießen und Alsfeld für die am 1. Juni L I. stattfindende Vrrloosung von Pferden u. s. w- ertheilt. Gießen, am 10. Mal 188k. GroßherzoglicheS KreiSamt Gießen. Dr. Boekmann. —--------- Nürnberg, Erfurt, Raffel, Hannover, Leivzig, Augsburg, Stuttgart hätten darauf gerade so viel Richt wie Beilin, seien zum Theil geographisch fi^nfllpet gelegen und würden dem ReickStag und Bundesrath wenn sie in ihren Mauern Sitzung hali.n wollten, gewiß sreundlich entgegenkommen, mehr al« ti<« ’n V"'"—'Du°H°ch,,'°ßhrtz°g, °hne männliche Nachkommenschaft bh.be, die Söhre de« Heez-g« Paul Fitedrich nachsclgen würden in einem protestai tischen Lande und wollte er nur zugeben, daß die Töchter katholisch würden. Die Lchwierigk.it wurde zuletzt dadurch gehoben, daß di. Prinzessin sich entschloß, sich eoangeli|d) ^uen ju lofleu. — Die Nachricht, daß Sadullah, der oSmarische Boischaster in S8iTim, nach Konstantinopel berufen n orten sei, um in dem bekannten P^eeß Abdu An» ole 3euac auszutrei.n stellt fich, wie wir hören, als unbegründet heraus. — Ueber die Schritte des srarzönschm Bolschaster- H^rrn Listet t» Konstantin opel wegen der angeblich in der Rötung von Tun S au^schick m rürkischen Kriegsswiffe. die er dem T-legrapben rusolge wtt lran^öfischen Kano nenscküffen bedroht haben sollte, .st hier Nähens ^ch ^icht bekannt. Herr Tiffot hat die Zeit über zwar r fcht in demselben Maße Polmk auf e gene Hand gemacht, w'e sein Vorgänger Fournier, aber er hat doch schon in meh» nren Angel'genheiten manchen LLr>t qrtban, zu welchem er nicht ron vornherein direct ermächtigt war. Die fragliche Drohung aber wäre doch em ernster Act, wenn er ihn wirk.ich ohne beson-ere Wnsung vollzogen hätte Man wird die Bestätigung abwanen müsten. Es ist schwer zu glauben, daß die Pforte, ebne die allerdings zweifelhafte Wirkung lhrrr letzten Depe che^v^n 3 sn?Qi hei den Mächten abzuwarten, eine auch nur HUbwegS krieger'sche «urchzebung in See. e gesetzt bab.n sollte. Man möchte daher bei jenem R.u. ttr'sch-n T.l'gramm irgend ein Mißverständntß voraussetzen. Serlin, 10. Mai. Der sog. Winkeladvocatur, welche fich mit der Abfassung schriftlicher Engaben, b-r Deitreturg bei den mündlichen Derhand. langen vor Gericht urd der Vornahme sonstiger Rechttgeschäste für Andere in denjenigen nach den Reich.proc ßordnungen zu benrthellendeiiSach.nweche von den Parteien se.bst besorgt werden können, bet denen also ein' zwang nicht besteht g.werbt mäßig besaßt, steht nach einem Urtsetle des Re chs- a.richt«, 111. Strass-, vom 5. März d- Js-, r.ichSgesetzlich nicht« weiter im 23.ge, als daß da« Gericht gewerbsmäßige Winkelcvnsulmten von bet Vertretung einer Partei bei der mündlichen Verhandlung zurüchwnsen kann (8 143 Civ-'Proceß Ordn.). Dagegen ist die bezeichnete Tätigkeit der W^elcon- sul.nten nicht als die Anmaßung eine« öffen'l ch.n ilmtes au« tz 132 de« deutschen Strafgesetzbuches zu bestrafen. Unbenommen ist jedoch den eirqelnen Bundesstaaten, dmch land.szeletzl che Bestimmungen die gewerbsmäßige Winkel- advscatur zu verbieten und unter Strafe zu stellen. , . SctHn 10 Mai Die von der neuen Wirthschaftstheorie aufgeworfene Frage vom 2B7Ä Biersund ^anntwerns für dieVottsgesundM ist vori dem be anntm Physiologen der Erlanger Universität Profefior Dr. I. Rosenthal in emer Dchnft einer Großherzogliche« Ministerium de« Innern und der Justiz tat die Verbindung einer $erh,o|ung vonVieh und '-dwirlhschasilichen Gerä.hen m t dem im October 1. I stattfindenden Grünberger GalluSmarkte und den Vertrieb der Loose ä 1 In der Provinz O h ss g Gießen, am 10. Mai 1881. Großderzsglickes Sreisamt Gießen. l)r. Boekmann. --- -------------——— ^7,picrtrljAhrlitb 2 Mark 20 Pf. mit Vringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme brt Montags. Durch bte Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P«. Kichener 'HcnMger Almigt- nn) Amtsblatt für btn firtis Kiektn. Dl. ne neue Trraße n< - Nicht all Eingen und Jodeln - o—— u—o-n**- Etliche Eingeboren- tu der Umgegend u. terwarsen sich." Eine dritte Depesche b stältgk, daß die heilige Glätte ohne Schwertstreich genommen wurde, und fügt h.nzu: "^OO Khrumirs, welche noch am 7. Mat üie Moschee besetzt hielten, waren am Abend des 7. ts. abgezogen; 200 zogen einige Augenblicke vor Ankunst der Franzosen ab. Die Gums (die algerischen imgultire» Reiter) femrlen einige Flintenschüsse gegen fte ab- Die Franzosen sollten am 8. ds. Mittags, voraugehen. Die Franzosen haben einen alten Khrumir, den Wächter Der Moschee, gefangen genommen, der seinen Posten nicht hrtte verlassen wollen; das Lrben wurde ihm gelassen." Es stellt sich demnach durch die eigenen Depeschen Delebecques jetzt heraus, daß die 10,000 Khrumirs in dieser ihrer „feftefien StcÜung'' nur in der Einbildung vorhanden und vor Abzug der 500 im Ganzen nur 700 KhrumlrS vorhanden waren, die schon am 7. dS. in Erfahrung gebracht hatten, daß die Franzosen am anderen Tage kommen würden, wenn wir nicht annehmen wollen, daß die Franzosen am 7. ds. vom Abzüge der 500 u-tterrlchtec wurden und hierauf m t 12 Bataillonen nebst Netterer auszogen, um das Grabmal des Heiligen zu nehmen. Die Gerüchte, als ob ein ^heil der tunesischen Reguläre.! zu Den Khrumirs tu dieser Stellung ubcrgegangen oder übergeleitet woroen sei, dürfen wir nunmehr wohl zu den "leien andere?, grundlosen Tendenzgerüchten verweisen- Es fragt sich nun, ob nb wo noch sonst in Khrumirien Bälden zu finden und zu fanden find. Bekam 3365) Die an ds. Is. in bi Hungen ift Mch ■J Erscheine c O-oßherzogl. 5 "Empfang gf r Hungen, am ^roßherzogl. $ ___J8 Dienstag Bormit * 'm alten A und Heb; in ber$ l* Weiten fidoilid)- $b*en, , ®ai«rt«t6eit,n ^'"W'tarteit «m 8. $/e“N Le i* Ä LK <>,70 n ' llnb SteD, ®t«6en ?”■ ■333^4 —’ 8, Telegraphische Depeschen. Wolff'» telegr. S»rrespo»de»z-B««a«. Straßburg, 11. Mai. Der Statthalter, General-Feldmarschall v. Manteuffel, ist in der vergangenen Nacht nach Berlin abgeretft, um setneu • rrranfteu ältesten Sobn zu besuchen. . Parts, 11- Mai. In dem vorn Minister des Auswärtigen, Barthelemy ^t. Hltaire unter dem 9 d. erlassenen Rundschreiben wird zunächst confiatirt, daß die Hoittlk der sranzomchen Regierung Tunis gegenüber lediglich und allein von dem Princip der av|oluten Verpflichtung, die Sicherheit Algiers zu befestigen, geleitet werde. Das Circularschrelben weist aus die unausgesetzten Verletzungen an der Grenze von L^stalgicr hm. Frankreich habe dem gegenüber Geduld bis zu einem Grade gezeigt der die ganze Welt in Erstaunen gesetzt habe. Die Abgrenzung zwischen Algier uno Tunis |et niemals eme regelmäßige gewesen, es sei eine schwankende Grenze wie unter den von Konstantine. Die Lücke werbe ausgesüllt werben müssen. Der erste »zweck der Expedition fei bafoer die definitive Pazifirung der ältlichen Grenze von Ala-er. Da- mlt wurde aber die Ordnung keineswegs hergestellt sein, wenn der »zustand in den Rachbargebieten em fortgesetzt feindlicher und drohender bliebe. „Wir fürchten nicht einen ernsten Angriff des Beus allem, aber die ein fache Klugheit nöthigt uns, zu machen über Zudringlichkeiten, von Denen derselbe bestürmt werden kann uno welche nach beu Umstanben schwere Verlegenheiten für Algier herbeisühren könnten. Man muß daher um ieben Preis tn dem Bey von Tunis einen Allnrten haben, nut dem man sich loyal verständigen kann, man muß einen Alliirtcn haben, der sich auch seinerseits wohlwollend zeigt und treinbai feinblichen Einflüssen nicht nachglcvt. Wir haben seil vierzig Jahren zu ei kennen gegeben, baß wir, wenn wir genothigt sein sollten, zur Sicherung des französischen Algier eine präponderirende Stellung in der Regentschaft Tunis einzu nehmen, bic Interessen anderer Nationen gewissenhaft refpectiren wurden." Das Circular weist dann auf die Dispositionen der tunesischen Regierung hm, die sich Frank- reich gegenüber plötzlich geändert hätten aus Ursachen, auf d:e man behcater Weise nicht weiter emgehen könne; es fei ein kecker Krieg gegen alle französische Unternehmungen m Tunis mit einem hartnäckigen Uedelwollen eingeleitet worden, dos d e gegenwärtige Situation herbeigeführt habe. Hrernächsi wird hervorgehoben, daß Tunis ganz unabhängig von der Pforte und nur durch das Band der Religion mit derselben verbunden sei. Die Beys von Tunis hätten immer als unabhängige Souveräne gehandelt und seien als solche behandelt worden. Die Türke: selbst habe das auch an» eitannt, benn sie habe im Laufe des achtzehnten Jahrhunderts die Verantwortung für bte (Seeräuberei der Barbareskenftaaten abgelehnt, eS könne daher fein (Staunen erregen baß Frankreich es ablehne, die Souzeränetät der Pforte anzuerkennen. Wenn man beu non XiintS als einen einfachen Valt betrachten wolle, würde Frankreich die Frage an die Pforte richten können, warum dieselbe feit zwei Jahren den Bey nicht gehindert rJ? Jl® Arnnfre,(P gegenüber so zu betragen, wie er gethan habe, und warum nichts geschehen fei, uni ber gegenwärtigen Krisis oorzubeugcn. Die jetzige Krisis müsse zu emem & ertrage fuhren, der sicherstelle gegen Einsülle an den Grenzen und gegen illoyale Umtriebe für welche ber Barbo oft genug bas Werkzeug ober der Herb gewesen sei. „Das ist der doppelte Zweck unserer Expedition und, ich scheue mich nicht, es zu sagen, wir besitzen in Europa die allgemeine Billigung überall, wo unbegründete Vorem- genommenheit.n nicht Die Geister verblenden. Wir sind voll Wohlwollen für die Psorte und für Tunis; Alles, was wir vom Bey verlangen, ist, daß er uns gegenüber nicht femdielig fei.* Das Rundschreiben zahlt schließlich die Wohlthaten auf, die Tunis tyranneid) verdanke; weitere Arbeiten und Verbesserungen seien vorbereitet, alle ctDilifirten ^,^'onen würden aus den von Frankreich verwirklichten Fortschritten Nutzen ziehen. Richts stehe entgegen, daß Frankreich für Tunis ohne Eroberungen und ohne Kämpfe das thue, was es m Algier thue und dasjenige, was seitens Englands in Indien ge- Es sei dies eine heilige Pflicht, welche ber höheren Cioilifation obliege meniatr vorgeschrittenen Völkern gegenüber. B Paris, 11. Mai Wie aus Tunis gemeldet wird, würde ein Th eil der in Dftdelda eingetroffenen Truppen nach dem Barbo birigirt werden. Von einem Einmarsch in Tunis selbst sei jedoch keine Rede. Man glaube, durch ein solches Vorgehen die Verhandlungen mit dem Bey zu erleichtern behufs Herstellung eines Garantie- verttags, der alle Rechte der europäischen Nationen refpefttre, gleichzeitig aber die Sicherheit der algerischen Grenze befestige und eine Sicherstellung sei gegen dieWieder- erneucrung von gegen Frankreich gerichteten Umtrieben Konstantinopel, 11. Mai. Die der Pforte vom französischen Botichafter Tissot am !-d-M. Überreichte Protestnote besagt, Frankreich befinde sich gegenwärtig mit einem 5?ette der Bevolker, ng von Tunis im Kriege. Jede Entsendung militärischer (Streit; frafte durch die türkische Regierung nach Tunis werde dayer als ein Akt ber Feind- fcl’gfeit betrachtet werben und bas französische Geschwader werde Befehl haben, das aus feiner Fahrt auszuhalten und sich mit Waffengewalt jedweder Ausschiffung aus jebtm Punkte der Külte der Regentschaft von Tunis zu widersetzen. _. Petersburg, 11 Mai. Ein Telegramm des General Drentelen meldet.' In Kiew ist die Ruhe wrederhergestellt, aber auf den Bahnstationen Tastowo und Schmerinka, ^owie in der Stadt Wassilkowa überfiel die Bevölkerung die jüdischen Einwohner. Zum Schutze derselben sind Truppen dorthin gejanbt rooiben. Aehnliche Tumulte, f^voch ohne gefährlichen Charakter waren, fanden auch tn Kontop ur.b im Anansewschen Kreise statt. — Dem „Golos- zufolge versuchte am 9. d. tn Kiew eine Volksmenge das Knabeilgymnasium und das MädchengHmnasium anzuareifen, wurde jedoch durch Trupven zerstreut. Aus der Bahnstation entstand em großer Tumult in Folge eines Angriffs auf die in großer Anzahl aus der Stadt abreifenben jübischen Einwohner. Gegen 600 Verhaftungen wurden vorgenommen, ein.ge Personen, Darunter auch em Offizier, wurden verwundet. Der angerichtete Schaden wird auf mehrere Millionen geschätzt. — Die „Neue Zeit" will roifien, daß eine Zollerböhung auf Jute beschlossen worden sei und die Einführung d-r Erhöhung vom 13. Juni ab stattfinden solle. Peft, 11. Mai. In der heutigen Sitzung des Unterhauses wurde vom Grafen Albert Apponyi eine Interpellation an den Handelsminisier darüber eingebracht ob er davon wisse, daß die deutsche Reichsregierung eine Erhöhung des Mehlzolles auf 6 JL und die Belegung frischer Weinttauben mit einem Zoll VON 15 JL beabsichtige ob er bet einer solchen Absicht den Faden der stattsindenden Handelsvertrags-Verhandlungen nicht für abgerissen halte, ob die nothwendtgen Schritte geschehen seien, damit, wenn obgedachte Zollerböhung wirkiam werde, ber ungarischen Mehlindustrie wenigstens der Markt des österreichisch-ungarischen Zollgebietes durch Einführung entsprechender Zölle gesichert werde und ob der Minister geneigt sei, zu dem Zeitpunkte, wo die ent- gilnge Vereitelung ber mit Deutschland geführten Unterhandlungen fonftatirt sein werde, dem Reichstage über die Ursachen ber Vereitelung betaiQirten und erschöpfenden Bericht zu erstatten. PetckÄ Ouette. «nb«®1.®1111' Wien, tz a-l'MNg S- mann Im 34-, Hjlhklm iß- Hesterreich. Wien, 10. Mai. Heute Nachmittag wurden die Botschafter, die G-> sandten und sonstigen Mitgitider des diplomatischen Corps, die Generalität bte Stabsofficiere, die Truchsessen, Kämmerer und Geheime Räth- dem krön! prlnzlichen Paar durch den Minister des Auswärtigen, den Kriegsminister und den Obersthofmeister in der Hofburg vorzestellt. Abends begab sich das neu- vermLhlte hohe Paar nach dem festlich illtmtnirten Laxenburg, wo dasselbe gegen 7'/2 Uhr eintraf. Ihre Köntgl. Hoheiten P-inz und Prin,esstn Wilhelm »on Preußen haben sich heute Nachmittag vom kronprinzlichen Paar- verab- schiedet und treten morgen Abend die Rückreise nach Berlin an — Der Nrin, von Wales beabsichtigt, sich morgen nach Pesth zu begeben. * Irankreich. Pari», ». Mai. Der „Telegraphe", welcher die matt glimv.ende B-. getsterung für das tunesische Unternehmen anzufachen sich bemüht, bringt heute Buchstaben den Jubelschrei: „Occupation da Sidi-Abdallah!“ unb ben ®ommentar: „Großer Erfolg! Das «rel des ganzen Feldzuges, das Centrum des Widerstandes der Khrumirs, auf welchem der Feind Vorbereitungen aufgehäuft hatte, ist ,n unseren Händen.» Und warum 1°, S?^r“mir16 sich nicht? Der „Telegraphe" antwortet: „Augen- scheinlich folgen sie einem Befehle des Bey's, der sagen will, daß überall tn t «“tx ^nfl^e unb ble franzäsische Einmischung keinen Grund habe." Und das schmerzt die Franzosen sehr. Außland. gx. ^^rSburg, 10 Mai. Nach officiellen Mittheilungen haben in Baku (Kaukasus) ernsthafte Tumulte staltgefunden, welche durch einen 3ufam* 1 <$en ^u^cn unb Muselmännern verursacht wurden. Die Ruhe mußte durch Truppen wieder hergestellt weiden, wobei ein Muselmann aetödtet k"“"-3 Afrika. ^UniS. Zu den vielen Wunderlichkeiten des Feldzuges der Trantosen gegen bte Khrumirs gehörte bfe so oft genannte, In den Telegran.mm als so 1 9rÄ6!Sei*nete[SetA(ie[Iu"1’ am ®ra6e teS heiligen Abdallab des Lohnes Dschemels; dort sollten an 10,000 fanatischer Jslamiken geschaart stehen Am Sonntag früh, 8. Mat, haben die Franzose» dieie Stellung nach Wochen^ langem Zögern ohne Mube besetzt. Aus La Calle 8. Mai wird . /Btffen Morgen 5 Uhr rückten 12 Bataillone ohne Tornister', die zur Division Delebecque gehören, vom Lag.r Fedschel Mava aus, um Marabut BewDschemel zu nehmen Um 11 Uhr rückte die Brigade V ncendon in die Moschee der heiligen Stätte ein, die ein kleiner netter Steinbau ist. Die KhrumirS konnten dem Feuer keinen Widerstand leisten und waren ihr- stärkste Stellung zu räumen." Nach einer Depesche der WÄÜ- ist von „Feuer" keine Rede; hier hat es die Umzingelung aethan Die De i lautet : Khrumirs, die sich fast um^lt sahL? r-En ohne Äamijf ihre wichtige Stellung, die von den Franzosen besetzt wurde. Der \ eingehenden Unter)ud^ung unle.zvgen worben, bie öoUftä'.ibig m Ungunften ber beute SAfPfa _ maßgebenben Meinung ausgefallen ist. P.ojesfoi Rosenthal -ft -u.diau^ nicht b-r c C''^ Ad.allahs sichert baß EndL7gt ^ch Erhöhung ber Brausteuer noch einschränken. Das Bier sei allerdings indem es überall den Branntwein verdränge, wo es leicht und billig zugänglich sei' 0Cfr^CseI bCc^ Eulturfortschritts. Bier sei zwar kern Nahrungsmittel, aber a? 2 fJr Manismus in hohem Grade, ber Ausnutzung aller übr-gcn Nahrungssttffe nützliches, die Nerven vortheilhast anregendes Gewürz- unb Genuß- mittel, welches nirgends Vie eigentliche Säuferkrankheit auskommen lasse, wo sein Eon !^kn^rbera!ftC'<. e Meinung, daß man im Bier eine ebenso große Gur.nt.tät schädlichen Alkohols m sich aufnehme, wie in einer kleineren Quantität Branntwein worauf sich Herr v. Below steifte, sei ganz hinfällig, denn die Schädlichkeit hänge ab oon ber Concentration des Alkohols; dieselbe aber sei bei keinem Getränk stärker als beim Branntwein und bei keinem geringer als beim Bier. Das Gerede von den Bier- falschungen fei übertrieben, die meisten Surrogate existirten nur in der Phantasie. Wie m!r Lebensbedürfnisse, so treibe auch eine Verschiebung bei Preis- ft" ?Eer und Brann wein viele Menschen dazu, nach dem letzteren zu greifen. Man denke nicht immer gleich an Bock und Salvator, wenn man vorn Bier- arbeitenden Klaffe redet. Solche Biere kommen ja selten ober niemals in be\»me'ftCnnDonAnei;.- Man befördere die Verbreitung jener leichten und 0en Bt^e. Aber diese sind freilich weniger haltbar unb vertragen, auch schon Trnnannrt bedingten ganz unverhaltnitzmaßigen Verthenerung, keinen weiten Transport. Es wäre daher als ein großer Schaden anzusehen, wenn in Folge von die Zahl der kleineren über das Land zerstreuten Brauereien abnähme “b roa1 btn.^men ben Arbeiter auf dem Lande das nützliche Getränk ia in0««» «nC betrübende, aber leider nicht wegzuleugnende Thatsache daß es in öffentlichen Angelegenheiten, hygienischen wie anderen, sehr schwer ist durch Ein- f^br bi*1} hÖ?ACrnn4eIV ?"riebe der menschlichen Gesellschaft Gut s zu leisten, über f ^r leicht, durch unüberlegte, wenn auch noch so wohlgemeinte Maßregrln unendlichen Schaden zu stiften Wer dieses Glaubensbekenntniß mit der Bezeichnung wn’ ? “nb emem verächtlichen Achselzucken für abgethan erklären ro,P' ber mag es immerhin thun. Er mag aber auch bedenken, daß er für seine Maß pendle volle Verantwortlichkeit zu übernehmen hat, was doch mindestens voraus- M Konsequenzen seiner Eingriffe klar machen unb von Dem, ^a9m?n . * ©tfü^ung in dieser Hinsicht feftgestellt hat, Kenntniß nehmen muß Itrnnnk h? vorliegenden Angelegenheit diese Ausgabe Zciemand in höherem Grade hatte als — der „Anwalt des armen Mannes" Gießen, 1 | ist mS ME I Mancittn mit 7W. I 43^-9n$ dS. Dom 86, ^ataillonm ntty 11 Die Gelüchte, 111 dieser Stellung * wohl zu btn W W) nun, ob Hmifttnjnb. leral-Keldmarsihall Zerriß, um |tineu artigen, Barihelemv |t amftahrt daß di. mb allein von dem tigen, geleitet werde- an der Grenze von ar Grade gezeigt, der n Algier uno iums renze wie unter den ii. Der tritt Zweck ije von Algier. Lader Zustand in den „Wir fürchten nicht thigt uns, zu wachte und welche nach bm i. Man muß dahb. dem man sich loyal imstils wohlwollend n jeit vierzig Zähren , zur Sicherung bti Mast Lunitz cmju würden." DaS bn hm, die sich jrrar.l man dclicater fc'tilt le sranzösiich- llntei- M worden, koS d e igtfyobcn, daß Lum- •Vgion mit baitlbtn igtge Svnaeräne gehabt das aus an- PttMwoUM st» ein Raunen erregen, ttn, 'Benn man dm Frankreich d.e Frage n Lev nicht gehindert >- und worum nicht- ehige Krisis müße zu 7mdW'° - LM Ä5ÄS * * «SÄ n- 7^.s Mgeb« em l°!®=5(tiü[ann^ ÄS-5*' w«5$ egenwart'öJ ßtr-n- [& em ö.n Pu# cd- s,fib2i >'i,r Tuiirä *)n «*E3e#* roßx*b"l*et können mit Hosenträgern und Ha^dschubn, bandeln oon mir Singen und Jodeln durch di, Welt ziehen, di, meisten sind vielmehr seßhaft, am meisten in lokales. Mitikn 12 Mai. Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen pro 18M/82 ,g „ns .uaeaanaen. Wir entnehmen demselben da, Nachstehend,: Einnahmen und Ausgaben vQ'ancirrn mit 792 809 M 09 gegen einen verrechneten Betrag »m Vorjahre von 963,700 X - fln Vermögen besitzt di. Stadt einen Wend von 3,530.990 96 mit einem KinseNrag von 111.174 X. 17 Diesem Vermögen st.hen Schulden in der Höhe von 1 hHb «jun * tb A mit Zinsrnausgabe hierfür in Höh, von 71.827 X 43 $ entgegen. (2Bu werven noch d7s Näheren auf den Voranschlag zurückkommen, da dir statistischen Notizen desieldcn immerhin von Interesie s,in dürften ) — Drmz Franz Joseph von Battenberg. Bruder des regierenden Fürsten von Bulgarien, ist hierjelbst für das laufend, Semester als Student eingeschrieben worden. den Vtnhshäusern und namentlich tn südlichen Tprol. weit berum um Bozen und Brisen. Nur auf ihren schönen vauernböfen find fi, nicht mehr seßhaft, «in Hof nach dem andern verfällt dem Coneurs und die ländlichen Gemeinden verarmen immer «ehr. Das ist so arg und eine wahre Landesplage geworden, daß die Handelskammer in Bozen (man weiß ja, wenn die Landwirthschaft darnieder liegt, liegt auch der Handel und Wandel brach) die Sache in einer Denkschrift an die «eginung besprochen hat. Die Weinerndte war in den letzten Jahren, sehr schlecht, der Feiertage, an denen kein Bauer, kein Knecht und kerne Magd arbeitet, sind regelmäßig l<‘3, die Dienstboten machen Ansprüche an Kost und Won. welche die Hofbesitzer kaum erschwingen und diese selber sind so sorglos im Betreiben ihrer Dirthschast, so rodt zurück hinter den Anforderungen der Zeit und so ungeschickt in der rechtzeitigen Benutzung des Lredits und sitzen dafür so oft und himmellang im W'rthshaus. daß alles rückwärts geht. Dazu kommt noch die unverantwortliche Sntwaldung M Landes und in deren Gefolge alle Jahre sich m,beend' Lawinen, Bergstürze, wilde Wasser und Ueberschwemmungen. Es ist dn t,übes Bild, das die Handelskammer mit kundiger Hand entwirft Baltimore, 21. April. Unter diesem Datum hat der Sapitän Klüger von t,m Schiffe Tiger (an desien Bord, nach amerikanischen Blättern, dne schreckliche Hungersnoth geherrscht haben sollt,an seinen Rerdn I. R- Rodbextus in Barth (Pommnn) geschrieben: „Gestern. 20. April, ist tn Tiger nach furchtbar schwerer Reise mit Verlust einiger Segel glücklich hier eingettoffen. Mannschaft an Bord all, roobL Ich sandte gleich nach Ankunft an Sie Depesche ab, welche Sie hoffentlich empfangen haben.- Es folgen dann geschäftliche Mittheilunpen, von einer an Bord erlittenen Hungersnoth ist ganz und gar nichts erwähnt. — lWeltausstellung Melbourne 1881.) Die internationale Jury hat nach soeben de- getroffener Meldung die höchste Auszeichnung für Mineralwäsier. di, ,hr,nvolle Anerkennung, der Franz Iosef-Bitterquelle zuerkannt und besitzt diese rühmlichst bekannte Quelle die Golden, und Verdienst Medaill,. sowie Diplome der Pariser. Grazer und ungarischen Ausstellungen, ferner wurde der Eigenthümer anläßlich der Wiener Weltausstellung im Jahre 1873 durch die Allerhöchste Anerkennung Seiner Majestät ausgezdchnet^ MehltTabrrMrtgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Aohd <. W. Dietz in Gießen. „ _ _ _ Bremen. 11 Mai. Der Postdampfer Donau, Lapitän R. Bussius, vom Norodeutschen Llavd in Bremen, welcher am 30. April von Rewyork abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Soutbampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Pasiagiere. Post und Ladung 6 Uhr Nachmittags die Reise nach hier fortgesetzt. Handel und Verkehr. Frankfurt, 11. Mai. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt w r gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ltr. Ju 3.00—4.60, Stroh X 3.00—3.70, Butter 50 Kilo JL 110, im Detail 1. Qualität das Pfunr JL 1.30—0.20, 2. Qualität pas Pf x 0.00, Eier das Hundert JL 4.50-5.00. Ochsenfl euch per Pfuno 60- 70 H, Stufe. Rind und Farrensleisch 40-55 4, Kalbfleisch 35—55 H, Hammelfleisch 10-63 A, Sckweineödsch 6O-bO ein Habn JL 1.8.»—2 00, ein Huhn JL 1.50 2.00 (tat Ente X 3.00 - 0.00, nne Laube 00 - 00 H, Oan8 X 0.00—0.00, Hasen taö Stück X O.OO-O.OO, Feldhuhn X 0.00- 0 00, Rehbock da» Pfd. 00—00 4, Kapaunen X0.00— 0 Galscher Hahn.4L Ou -00 Kartoffeln 100 Ko X 4.50—0,00, Kodlkraut 20 4, Blumenkohl 1 St. 40—60 4, Wirsing 20—00 Gclberüben 1 Bund 00 -00 H, Zwiebeln 1 Bund 0 Sellerie das Stück 00—00 H, Meerretti? 1 Stück 00—00, Spargel da« Pfund 70—90 A, Romain-Salat 00 - 00 Endivien 00—00 Rothkraut 30—40 H, Weiß» haut 25—00 3>. «rtischoken 00-00 Erbsen daß Pfd. 00 H, neue Bohnni 100 Stück 3 X. neue Kartoffeln da« Pfd. 30 H, Kopf-Salat 00 -00 H Gurke 30 3365) Die am 9. und 10. Mai d». IH. in dem Ltadtwald zu Hungen ab^ehaUene Holzoersteige- runq ift genedmiflt und können die , suhrfchetne com 16. Mai an bei G:oßberzoql. Büigermeisterei Hungen ii Empfang genommen werden. Hungen, am 11 Mai 1881. Großberzogl. Bürgermeisterei Hungen. Bender. Dicnsta» den 24. lfd. Mt»., Vormittags 9 Uhr, follen im alten Rathbause die zur Ver. ltgung und Uebe-rbnitf :ng dcS Bruch- grabe: s in der Ludwigsftraße rrsorder- L. eben Arbeiten versteigert werden, nämlich: (Zrd rbeiten, veranschl. zu 453,02 Maurerarbeiten, w „ 2440,05 ^ieinbauerarbeiten, „ M 5949,87 Schlosserarbeiken, n M 551,40 PfiästcreraibeitkN, „ , 705,19 (Aleßei!, am 12. Mai 1881. i^roßherzogl- Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. (3369 Dienstag den 17. lfd. MtÄ., Nachmtlrags 2 Uhr, sollen die beiden zusammenbängenden vormals Isterling'schen Häuser in der Bahnhosstraße, bestehend aus emem unterkellerten zweistöckigen Eckhause in Fachwerk von 8,80 m Länge und 5,95 m Breite, sowie aus einem zweistöckigen N^benhause von 8,67 m Länge und 6,70 m vermittelter Breite an Ort und Stelle aus den Abbruch versteigert werden. Gießen, den 10. Mai 1881. (Jroßh- Bürgermeisterei Gießen. 3330) A Bramm.________ ^apitalausleihung. In der Kirchenkaffe zu Griedel li-aen 2775 JC. 86 gegen hypothekarische Sicherheit zum Ausleihen bereit. C3334 Ohly, Sirchcurechner. Allgemeiner Anzeiger. Hvlzvcrftcigcrung in der «Obcrforftcrci Maulbach. Freitag Öen 20. und Samllag den 21. Mai von Vormittags 9 Uhr an, versteigern wir aus den D^stricten Böls, Suhzell, Sälbersberg. Ltückbirktn, Gebrandtebirken, Ltith rc., Forstwartei Ober-Gleen: 1) Bau - und Nutzholz: 47 Eichei-ftämme von 14—90 cm Durchm. biS 14 m laug --- 37,08 fm; darunter 18 Stück schwere Stämme. 26 Aiefernstämme von 21-40 cm Durchm., bis 17 m lang --- 20,58 fm; 4 Buche" und 3 Birkenstämme, 36-59 cm Durchm., bis 8 m laug = 5,90 fm; 81 Elcheuderbpangen, zu Waznerbolz rc. brauchbar. 2) Brennholz: Scheiter -nüppel Reisig Stöcke rm rm rm rm Buchen 413 121 305 18 Birken 71 | 201 340 1 E chen 60 | 50 Ravelholz 205 835 | 579 | Erlen 34 22 | Sämmtliches Holz lagert 4—7 Srlometer von der Station Ehrings- Hausen an der Oberheff. Eisenbahn, unwett^gut chausfirter Straßen, die nach der Eisenbahnstation führen. m , Wegen Ei, fichinahme des Holzes vor der V-rst-rgerunz wenve man sich an den Großherzoglichen Forstwatten Müller in Ober-Gleen. Rufas menfanft an beiden Versteigttungstagen auf der Straße von Ehttngsbausen nach stittors zwischen den Districten Sttaß und Wtttttauerberg. Maulba» -m 11- Mai El. . , Großherzogliche Oberforsterer Maulbach. Koch.___________ i Im Maibowle täglich frisch, sowie e Borsdorfer Apfehvem m vorzüglicber Güte emvneblt (3350 C. G. Kleinhena, Seltcrsweg (Z 2l •H * O ä < 3372) Krüb-Pflan;ru abjuaebm im Hafthaus »-um Löwen". ----------ö® t 1000 Aachnegel 19 Mk., 1000 Vacksieine 20 Mk. stets vorräthig auf der (3348 Ziegelei Londorf. 3358) Eine Hofraithe an der hiesigen Haupmraße gelegen, nebst einem anstoßenden 155 Meter haltenden Gradgarren ist zu verkaufen. Das Haus eignet sich besonders zu einer Backerei, da bis jetzt in dem Orte eine solche nicht vorhanden, obwohl es em länger gefühltes Bedürsniß ist. Zrirchgöns. Ioh. Gnler IV. Zu verkaufen. 2899) Ein Ziergarten am Nahrungsberg, mir kleiner Villa zu verkaufen- Schönste Fernsicht. Näheres durch 3 Blitz Freitag den 20. Mai, Vormittag- 11 Uhr. soll auf dah'esigem Ortsgertcht die Hos- raithe der Jufkus Traudt Eheleute dahier, als: Flur. Mtr. t/w 50 Hofraitbe in der FlügelSgasie, i/w 25 Mislställc daselbst, melstbielend versteigert werden. Gleßen, den 29 April 1881. Großh. OrtSgericht Gietzen. 3020) Müller.^ Diknltsg den 17. Msi 1881, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause dcS I. Schneider, Astenoea 108, verschiedene Möbel, Bettwerk, Weißzeug und sonstige Gegenstände freiwillig gegen baare Zahlung versteigert werden (3356 Samftag den 14. Mai lasse auf meiner Baustelle (Badnhosstraße) altes Bauholz, sowie einige Treppen, HauS- thüre u. s. w- öffentlich gegen Baar zahl ung versteigern. (3361 Willi. Plank« Feilgkbotenes. 3351) Eine neu eingerichtete Bäckerei zu verkaufen oder zu verpachten bei (iarl Vogt, Wall'horstraße. 1 Kleines Geschäftshaus aus freier Hand sofort zu verkaufen. 3272)_________________Neustadt D- 194. B Korsetten, m reicher Auswahl, ttfxa Weiten und Fayon werden e;act vaffeud angefettigt. (3124 A. Fangmann, Kirchenplaß. Frinftrr Dorsch-Leberthrsn, fast geruch- und geschmacklos in Flaschen » 60 A, X 1 unb X 1,70. (86 Derselbe eisenhaltig 1 X pr. Fl. _________C. F. Temmler. Brauereiverkauf. Eine Brauerei mit Garten, großem Inventar und gutem Absatzgebiet, in einem Landstädtchen (Eisenbahnstation) der Provinz Oberhesien gelegen, ist unter günstigen Bedingungen für 12,000 X zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt I. Blitz ie Gießen. (3067 A. Fangmann 25) der Wäsche) empfiehlt (1810 3375) Geld - Eourö. (3233 der Jugend zurückgeben. Königs-Reis-Starke (unübertroffenes Fabrikat zum Stärken 3n allen Apotheken M haben: Vermischte Anzeigen. 3353) Ein gewandter Junge sucht Stelle als Kellner. Näheres in der Exped. d. Bltts. 3352) Geübte Maschinenftrickerin findet dauernde Beschäftigung bei A. Lauterbach-Krafft, Ecke der Schäfer- und Friedbergerstr., Frankfurt a. M. Suppenanstalt in der Herberge )ur Heimslh, Bahnhofstraße. Ausgabe der Suppe täglich von llter) 10 H.____________Der Borstaod. Gesucht ein tüchtiges Dienstmädchen. Näheres in der Exped. d. Bl. (3343 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietschs in Gießen. En-tout-cas und Sonnenschirme empfiehlt in großer Auswahl billigst Schnellbügel - Unterricht. 3359) Unterzeichnete erthetlt hier Unterricht im Bügeln und kann na-b ihrer Methode jede Dame In 4 Stunden gründlich schön bügeln, selbst Mädche» im Alter von 14 Jahren. Aufenthalt nur bis Samstag Abend. Anmeldunaen wollen gefälligst sogleich gemacht werden. Honorar 4 JC. Amerikanisches Glanzbügeln lerne ich gratis. E. Stern aus Stuttgart, bei Herrn Joseph Mannberger, Neuenweg 186. Die trauernden Hinterbliebenen: Otto Große in Zehdrn a/O. Johannes Garth u. Familie in Gießen. Gustav Rühl unö Familie „ „ Todes-Anzeige. Statt besonderer Anzeige die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn und Bruder der Rechtsanwalt Eduard Cellarius heute Morgen »Vi Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Thetlnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 12. Mai 1881. Die Beerdigung findet Samstag den 14. Mai, Nachmittag- 3 Uhr, von dem Sterbehause, Lindenplatz 30, aus statt. (3376 20-Francs-Stücke. . . . do. in Va . Englische Souvereigns . Russische Imperiales . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ...... Dollars in Gold . . Todes - Anzeige. Verwandten, Freundkn und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere unvergeßl che Gattin, Schwester und Schwägerin Gretchcn Große, geb. Millich, heute Morgen 8 Uhr sai ft dem Herrn entschlafen ist. Gießen, den 12. Mai 1881. Gesucht. Ein Tommis wird in ein Colonial- waaren - Geschäft am hiesigen Platze baldigst oder per 1. Juli zu engagiren gesucht. Beste Empfehlungen unbedingt erforderlich. Franco-Offerten bittet man unter A. Z. 300 an die Exped d. Bl zu richten. 3316) Ein gebildetes Mädchen, welches .Ait m einem Colonialwaaren- Gefchastthätig war, sucht Stelle in einem ähnlichen Geschäfte, oder zur Stühe der Hausfrau bei einer feinen Familie. Off. unter Nr. 52 an die Expedition d. Bltts. Zu senden. kaufen gesucht: Distelfinken, Buchfinken, Blutfinken, Zeisige Hänflinge rc. (4925 Von wem? sagt die. Exped. d. Bl. 3357) Ein Mädchen, welches in Küche und Hausarbeit gründlich erfahren und mit guten Zeugnissen versehen ist, sucht auf sofort Stelle. Zu erfragen bei Frau Müller, Löwengässe. Die Renten und Lebens- verficherungsanstaltzuDarm- stadt hat gegenwärtig Gelder zum Ausleihen gegen hypothekarische Sicherheit verfügbar. Näheres bei dem Bevollmächtigten J. Pb.. Müller, ____Bahnhofstraße. 3374) Nr. 146 hat die Tischdecke und Nr. 116 die Kommodedecke gewonnen. 3377) Ein pens. ev. Pfarrer wünscht Elementarschülern Nachhilfe im Lateinischen zu ertheilen. Zu erfragen bei der Exped. Wohnung gesucht, 4—5 Zimmer, parterre ev. Hintergebäude per 15. August. Offerten mit Preisangabe unter A. 7000 an die Exped. d. Bl. (3261 Depositeur Karl Kreikenbaum,Braunschweig 3333) Ein braves Mädchen gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 3322) Die Klee Ernte meines an der Steinkaute gelegenen Ackers zu verpachten. Earl Schwan, Firma: Gebrüder Schwan. 3125) e Bringe mein Dillard jur freundlichen Benutzung in empfehlende Erinnerung. <3372 Otto Luft, Gasthaus „juin Löwen". 3349) Nr. 32 hat den rothen und Nr. 37 den weißen Rock gewonnen und Nr. 28, 50 und 97 haben die Tücher ge- wonnew______ 3355) Schutt ist abzugeben bei M. Rosenthal, Liebigstraße. Vcrmiethungcn. 3354) An der Frankfurter Straße, dem Kölner ^Bahnhof gegenüber, ein kleines Familienlogis zu vermiethen. ____KaSpar Jung IV., Klein-Linden. 3362) Eine Familienwohnung bis zum 1- Juni an eine ruhige Familie zu ver- miethen.__________Gg. Roll, Gärtner. 3360) Em Logis von 6 Zimmern, auf Wunsch mit Pferdeftall, per Mitte August zu vermiethen. ______L. König Wwe., Nordanlage. 3371) Eine große geräumige Scheuer hat sofort zu vermiethen Friedr. Müller jr., Neustadt. 3367) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. __Alicenstraße E 102. 3368) Zwei freundliche Zimmer ebener Erde mit Kammer sind an eine Dame oder einen Herrn zu vermiethen. Benutzung des Gartens ist gestattet. ________________Rechtsanwalt Alraft. 3378) Marburger Straße A. 178 ein freundliches möblirtes Zimmer im 2. Stock an einen ruhigen Herrn oder Dame zu vermiethen.__________________ 3312) Ein Familienlogis mit 12 Zimmern oder 2 solcher mit je 6 Zimmern, Zubehör und Gartenantheil am 1. Juli zu vermiethen bei __________Ingenieur Pütz, Seltersberg. 1395) Das von Herrn Rendant Walther bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. ________________Carl Leib. 2851) Wenzel's Garten gegenüber Gartenstraße B. 165,5, parterre, moblutes Zimmer zu vermiethen.__________ 3319) Der zweite Stock und eine Mansarde zu vermiethen bei Karl Herbert. 3328) Kleines Familienlogis, gleich beziehbar, zu vermiethen. __Kennel, Riegelpfad. 3283) Ein Familienlogis von 3 Zim- mern und Küche zu vermiethen bei _ __Theodor Schmidt, Gartfeld. 3066) Zwei Familienlogis zu vermiethen- _______________O. Mögenburg. 2800) Der von Herrn Negierungsrath Dr. Hoffmann bewohnte 3 Stock meines Hauses ist zum 1. August l. I. anderweit zu vermiethen._________Dr. Ploeh. 3123) Ein Familienlogis zu vermiethen per 1. Juni.____________Seltersweg 50. 3006) Zwei ineinandergehende gut möb- lirte Zimmer am Seltersberg pr. 1. Juli. ________Ohler, Lederhändler. 2988)' Möblirtes Zimmer zu vermiethen. __Frau A. Löber. 2987) Remise, auch als Lagerraum geeignet, zu vermiethen. Frau N. Löber. 3363) Ein Junge kann in die Lehre treten bei H Gröninger, Glaser. 3364) Am Sonntag Bormutag wurde vom Bahnhof nach der Kaplansgasse oder von da durch die Neustadt nach der Euler'schen Badeanstalt em offener Brief, worin ein Recept gelegen, verloren. Dem Wiederbringer eine Belohnung bei der Exped. d. Bltts. Schwächezustände werden bei alten u. jungen Männern dauernd unt Garantie geheilt durch die weltberühmten Oberstabsarzt Dr. Müller’schen Miraculo-Präparatr, welche dem erschlafften Körper die Kraft 120 Ersatz für Sardellen. Neue SaröeKenQerinne, per Pfund 70 H, empfiehlt 3310) S. Elsoffer, 205 Markrstraße 205. Emil Fischbach. Neue Matjes-Häringe eingetroffen. (3326 Weidig. Knabenhüte u. Herrenhüte in großerAuswahl empfiehlt billigst (3126 __________ A. Fangmann. Feinste ßtergemüfenuMn Apfelspalten, Brünetten, Türk, und Bawb. Zwetschen empfiehlt (515 G-g. Willi. Weidig. x Mund's Mah-Ertracte rNNeS,concenirrrtes, gegen Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Lrustleiden; Mll Eisen, gegen Lteichsllü)t und i3lutarmuth; mit Chinin, als Lräftigungs- mittel für Frauen; Mit Ällih, für schwächliche, mit englischer Krankheit behaftete Kinder, sowie für Lungenleidende; mit Leberthran, viel leichter pi nehmen und pr ertragen als der Leberthran für sich; Bäder - Mal; - Extract, von Hadeär^ten bei Schw ächeprftänden vielfach angewendet Lösiund's Malrertractöonbons, die wirksamsten, wohlschmeckendsten und leicht- verdaulichsten Hustenbonbons. Firma: Ld. Löflund in Stuttgart. Die (Rjüringer toinflfäröerei -Köiiigfec, Chemische Reinigung, Druckerei re. bietet Gelegenheit zu zeitgemäßer Sisparniß durch gute» Umfärben re getragener Kleidung rc. Aufträge vermitteln unentaeldlich «4)______Geschw, Heerz, Neuenweg. K. Ph. 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