er. Mttrtt ' ^'^nbenbnj I Alheim. >tthM stillung bteftf t> rtntflt Tage und 8 Uhr le BochllW. Ial!m> 30 4 Hälfte. arst. jiatt. Wä cuenweg^J^ Weigcil. Z.M"'KÄ urige Nsld> ioater en ist. liebenen. inet ist ^armstadlrr M« ^nuntiu' iSjuo^'T .uejäuejj, yoiftr«6-1® rsIrnmerT^ lofienem G°nlt"' >rd, eränderun^ du. Ä-L iJO J*"g[ ilirtc jmtmer fl s ju Dermittien. fiap[(UtW'f< Smtrn, "tonit« itn. yorsttM 1 ilarttitxa^L Nr. 287. Mittivoch den 12 Oktober 1S81. Kießmer IXmcigcr Aasige- unb Amtsblatt für hm Kreis Gießen. >».<.», 11.1«. ««»• »" “• M »"•<•••■ ?s» »TÄXi ÜmwS TeSTw» ' Amtlicher HHeil. Betreffend: Die Verfichirung der Gebäude gegen FeuerSgefahr. Gießen, den 8. Oktober 1881. Das Großhcrzoglichc Krrisamt Gießen an die (^roßherzoglicben Bürgermeistereien des Kreises. Wir fordern Sie unter Bezugnahme auf Art. 11 d»s Gesetzes vom 6. Juni 1853 (Reg.-Bl. S. 453) hierdurch auf, das Brandkataster Ihrer Gemeinden mit dem Gemetnderath au durchgehen und insoweit fitb hierzu Anlaß bietet, die Gebäudebesitzer unter Hinweisung auf Art. 178 des Polizetstras- gefetzes zur Stellung von Anträgen auf Versicherung neuer Gebäude oder auf Erhöhung oder Herabminderung der Versicherungsanschläge solcher Gebäude, welche in ihren Hauptdimensionen wesentlich erweitert oder verringert worden sind, zu veranlassen, auch diesen Anträgen entsprechend daS gesetzliche Verfahr.n einzuleiten und unS die entstehenden Verhandlungen demnächst vorzulegen. Neber daS Ergebniß jener Durckgehung wollen Sie alsbald und ohne die Erledigung des Declarationsverfahrens abzuwarten, berichten, dabei aber zugleich angeben, inwieweit die G^bäudeeigenthümer Ihrer Aufforderung zur Stellung vo i Versicherungsanträgen Folge geleistet hab'.n. Nr. B o e k m a n n. ____________ Der Recbenschastsbericht über Tunis. Die französische Deputirtenkammer wird Ende dieses MonatS einberufen werden, und die jetzigen regierenden Herren in der Republik beschleicht schon ein leises Grauen vor der Rechenschaft, welche sie vor der Volksvertretung über ihre Heldentbaten in Afrika ablegen sollen. Freilich spricht man fast gewiß davon, daß das Ministerium Ferry noch vor der ParlamentS-Eröffnung den Platz einem Ministerium Gambetta räumen wird, aber auch dieses wird einen schweren Stand gegenüber den sich von Tag zu Tag häufenden Anklagen haben, die die Parteien der Deputirtenkammer jetzt vorbereiten. AuS Pari- schreibt man über diese Fragen der „Köln. ZtgP: In ei,e. Versammlung der äußeisten Linken ist ein ganzer Fragebogen für die Regierung angesertigt worden, In dem es heißt: „3ft es wahr, daß der Fanatismus durch verschiedene schwere Fehler erregt wurde? Ist es wahr, daß die berühmte Moschee von Sfa$ bombardirt wurde, daß unsere Soldaten in die Mojchce eingedrungen find, sich die Kleider ter Ulemas ungezogen und Thaten verübt baben, welche die Fanatiker zur Verzweiflung getrieben haben? Die Regierung wird alle diese Fragen, wenn sie aufrichtig fein will, bejahen muffen. Die heilige Moschee ist absichtlich bombardirt woiden, weil man dadurch „den Fanatismus bestrafen" wollte, sie ist auch geplündert worden und Plünderungsstücke haben sogar nach Paris ihren Weg gefunden! Das Alles ist wahr und es ist auch richtig, daß durch diese Thaten der setz'ge Ausstand in seiner ungeahnten Größe fid) erhoben hat. Die Araber, die sich in ihrem Heiligsten bedroht sahen, griffen überall zu den Waffen, bald stand das tküstengestade und das Innere in Flammen, und der Brand hat sich aus Rabuuan jetzt auch nach dem westlichen Theile fortgesetzt. Die militärische Lage ist nun ganz einfach die, daß die Truppen, die man vor 14 Ta en unter verhälrnißmäßtg friedlichen Zuständen für ausreichend hielt, jetzt nicht mehr genug sein werden, und daß sich Frankreich gezwungen sehen wird, reue Soldaten zu schicken, neue Opfer an Blut und Geld »u bringen. Das Riede:brennen zahlloser Dörfer, das schändliche Abhauen der Palmen und die Plünderung der Moschee von Sfax bat sich bitter gerächt. Daß die französische Armee thatsächlich durch die tune* fische Expedition außer Rand und Band gebracht ist, und daß eben diese Unternehmung sehr viele unbrkannte Schäden des französischen KiiegSwesens in einer für die Franzosen recht unangenehmen Weise blosgelegt hat, sei hier nur im Vorbeigehen erwähnt. Auf politischem Gebiete find die Folgen de- mit leichtem Herzen begonnenen Unternehmen- wo möglich noch schlimmer. Rach Außen hin htt man die engen Beziehungen zu Italien gestört, nach Innen ist jetzt eine wahre Fluth von Verdächtigungen und Beschuldigungen loSgebrochen, an die man theilweise glaubt. Die Vereinigung der Deputirren hat in ihren Fragebogen auch die Frage ausgenommen: „Ist eS wahr, daß die tvnefische Expedition nur aus geschäftlichen Gründen unternommen wurde?" Es muß schon weit gekommen sein, wenn eine ganze Gruppe von Volksvertretern eine solche Frage an eine Regierung richtet, und wenn auch gemäßigte Patrioten diese Frage für berechtigt halten! „L cht, mehr 2id)t P, daS aehr in allen Tonarten durch die Reden und Schriften aller sranzöfilchen Politiker, und getränkt find beide mit unverkennbarem Mißtrauen. Zuerst sp'^.ch man nur von der „ruhmreichen" Unternehmung, bann von der „ehrenvollen" bann von der „nützlichen." Jetzt kennt man nur noch das „tunesische Abenteuer", unb Blätter, die früher biesen Ausdruck für unpamoiifd) erklärten, gebrauchen ihn jetzt ganz regelmäßig. Daß man in ein solches Wespennest gegriffen, hatte Riemanb gebacht, und könnte man heute die Zeiten zuruckrufen. wo Mohamed es Sadok als Vasall der Pforte in beschaulicher Ruhe ein friedliche- Volk regierte, besten schlimmste Unthaten ortsübliche Hammeldiebstähle waren, man würbe es thun. Dabei ist zweierlei noch gar nicht abzusehen: wann wirb Tunis jemals Frankreich wahren Nutzen bringen unb wann werden bit zu bringenben Opfer ihr Ende erreichen? Die Deputitten der äußersten L nken wollen das Ministerium fragen, ob die gegenwärtige Gäbrung unb bet Fana- tiSmus der Araber in Tunesien derart sei, daß er den Franzosen für lange Zeit die Sympathien deS Landes entfremden werde. Sie denken dabei offenbar an die Möglichkeit, sich, wenn die Antwort bejaht werden muß, noch auS der ganzen tunesischen Geschichte herauszuiiehen, sie rechnen dabet aber nicht mit der verhängnißvollen Bedeutung des Wortes: Zu spät! Deutschland. Offenbach, 8 Oktober. Der hiesige Verein der h.ssischen Fortschritts* Partei erläßt soeben nachstehende Erklärung: „Sine langjährige Erfahrung bat gelehrt, daß der Steg eines liberalen Eandidaten in unserem ReichStag-wahl* kreise Lffenbach Dieburg nur durch den festen Zusammenhalt aller srelfinntgen Elemente der Bevölkerung zu ermöglichen ist. Dieser Thatsache^ Rechnung tragend, war das eifrige Bestreben des Vereins der hessischen Fortschrittspartei (Nationalliberale und Secessionisten) in Offenbach seit längerer Zeit darauf gerichtet, für die demnächsttge Reichstagswahl eine Canbibalur aufzufinden, geeignet die Stimmen aller wirklich liberal und vaterländisch gesinnten Parteien auf sich zu vereinigen. Nachdem eine erfreuliche Verständigung in dieser R'chtung m.t dem Verein der deutschen Fortschrittspartei in Offenbach, vorbehaltlich der Zustimmung unserer Parteifreunde im Kreise Dieburg, bereiterzielt war, scheiterte die Ausführnng unserer Absicht an dem entschiedenen Widerspruch dieser Letzteren, welche, ohne uns zuvor die erbetene Gelegenheit gegeben zu haben, uns in persönlichem vertraulichem Meinungsaustausch mit ihnen über die Eandidatenfrage zu verständigen, ihrerseits die Candidatur de- Herrn Kreisrath Hallwachs in Dieburg selbstständig beschlossen hatten, auch auf daS Bestimmteste erklärten, davon unter keinen Umständen abgehen zu wollen, gleichviel, ob wir uns zustimmend oder ablehnend dazu verhalten würden. Wir sahen uns damit vor eine vollendete Thatsache gestellt, welche eine erfolgreiche Durchführung der dieffeitigen Bestrebungen zu unserem lebhaften Bedauern unmöglich machte. Da nun auch das von Herrn HallwachS vorgelegte politische und wirthschaftliche Programm in wesentlichen Theilen hier nicht befriedigte, so hat unser Verein in seiner Deisammlung vom 30. September beschlossen: zur Vermeidung weiterer Stimm-nzersplitterung von Aufstellung einer besonderen Eandidatur abzusehen, hinsichtlich der Candidatur Hallwachs aber es jedem Parteigenoffen anbeimzugcben, sein Verhalten bei bevorstehender ReichStagswabl lediglich nach seinem eigenen Ermeffen einzurichten. I. A. deS Verein- der hessischen Fortschrittspartei in Offenback: Der Vorstand." Berlin, 9. Oktober. Der Kaiser sandte an den Geheimerath Hahn, den Verfaffer der Geschichte des CulturkampfeS, em anerkennendes Schreiben, in welchem derselbe sagt, daß diese Geschichte jedem Unbefangenen den Beweis liefere, daß feite Regierung, in der Ueberzeugung, daß der Staat unb die ttirche nur in friedlicher Arbeit ihren hohen Zielen bienen, voll versöhnlicher Gesinnung unb von dem Wunsche beseelt war, unbeschadet der staatlichen Rechte mit der katholischen Kirche in Frieden zu leben. — In einem Artikel: „Fürst Bismarck al- Socialist" sagt die „Proo.- Corresp." 7 „Nicht socialdemotratisch, wohl aber in gut-m Sinne socialistisch ist das Streben Bi-marck'-. Um deS StaatSwodls willen unb im wahren Interesse der Arbeiter selbst mußte er der Social'emokratie schärfer al- irgend ein Staatsmann vor ihm entgegentreten; er hatte von jeher für die Bedürfnisse der Aermsten der Bevölkerung einen offenen Sinn und ein Herz; er will feine an Ruhm unb Ehren reiche Laufbahn nicht vollenben. ohne sein gewonnene- Ansehen auck für jene Klaffe seiner Mitbürger verwerthet zu haben; tatst ber letzte Ehrgeiz seines Lebens." An anberer Stelle sagt die „Prov.- Corresp.": Mit ihrem hinlänglich bekannten Programm: Schutz für die Armen unb Schwachen, Hebung ber nationalen probuctiven Kräfte, namentlich der Industrie und Landwirthschaft, hofft die Regierung alle Fechterkunststücke der Opposition unschädlich zu machen unb bei den Wählern nicht nur volle- Derßändniß, fordern auch energische Unterstützung zu finden. — Die ,Prov. Gemfr)/ antwortet auf die Forderung nach einem »Pro- gramm" ber Regierung: „Was darüber in der Oeffentlichkeit verlautete, entspricht im Allgemeinen den Plänen de- Kanzlers. Damit ist aber nichts ;Jceut6 gesagt — schon seit Langem hat er bas Monopol als sein Ideal bezeichnet unb bie Altersversorgung ist in ber Begründung de- Unsallverficherungsgesetze- als das näckiß ;u rrstrebenbr Ziel in voriger Srsston beMnek wordm. Die bttr. Gesetze haben daS Stadium der Vorbereitung noch nicht verlaffm und find auch noch nicht Gegenstand der Beralhung des preußischen Staatsministe. riums gewesen. Irgend welche bestimmte Mitthrilungen darüber zu machen, ist also noch gar nicht möglich und auch zur Beunheilung der Regierungs- Politik gar nicht nöthig." ArauLreich. Paris, 9. Oktober. Die Nachricht von einer Ueberrumpelung und Plünderung der Stadt Hammamet Seitens der Aufständischen nach Wegmg der französischen Garnison wacht hier einen deprimirenden Eindruck, da dieses starke Auftreten der Insurgenten in der Nähe von Tunis den Marsch auf Kairuan zu verzögern droht. Ein Bericht in der „Gazette de Medecine" über die unerhörte Vernachlässigung des Krankendienstes in dem Expeditions- Corps ruft große Entrüstung und allgemeinen Ruf nach strengster Untersuchung hervor. Am Dienstag finbet Conseilssitzung statt. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 10. Oktober. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt, die Besprechungen Schlözer's hätten jedenfalls die Basis erkennen lasten, welche die Kurie zu betreten geneigt sei; darüber aber, nie weit die Basis deutscherseits annehmbar, müsse das Ministerium Beschluß fassen. Da aber die Regierung gesetzlich an den Zustand gebunden sei, über welchen sich die Kurie beschwere, so müsse die Regierung solche Vollmachten erlangen, welche eine Aenderung des gesetzlichen Zustandes in einigen Beziehungen auzubieten gestatteten. An sich sei eS auch denkbar, daß die Regierung erst mit Rom unterhandle und dann mit dem betr. Ergebniß vor den Landtag trete. Für einen in Rom fertig gebrachten Ausgleich glaube daS Cenrrum stimmen zu können und dabei die Nationalliberalen und Fretconservativen von der Regierung abzudrängen; dieser Gang sei aber nicht in Aussicht genommen. — Eine kaiserliche Verordnung vom 7. ds. beruft des Bundesrath zum 20. ds. em. — Der „Reichs-Anz." erklärt die Zeitungsnachricht von besonderen Vorbereitungen zum Geburtstag des Kronprinzen, namentlich, daß Deputationen der Regimenter erwartet werden, deren Chef der Kronprinz ist, für jeder Begründung entbehrend. Der Kronprinz werde wie alljährlicd seinen Geburtstag in ländlicher Zurückgezogenheit im Kresse seiner Familie verleben. Frankfurt, 10. Oktober. Gerüchtweise verlautet, daß Gambetta mit einem Neffen, den er aus einer Erziehungsanstalt in Dresden abgeholt bat, hier eingetroffen ist und im „Hotel de Musste" unter angenommenen Namen verweilt bat. Derselbe sei heute Mittag nach Paris wettergereist. Leipzig, 10. Oktober. Vor dem Reichsgerichte begann heute der Hochverraths- p'.ozeß gegen den Schuhmacher Breuder, den Schneider Kristupeit, den Schuhmacher Baum, den Schneider Christ, den Schneider Peschmann, sämmtlich aus Frankfurt a. M., den Schlosser Jacobi aus Bessungen, den Gärtner Mahr, den Schuhmacher Boll, den Bäcker Braun, sämmtlich aus Darmstadt, den Metallfchläger Lichtensteiger aus Lechhausen, den Arbeiter Dillich aus Bessungen, den Literaten Dave aus Alost, den Stenographen Waterstraat aus Luckenwalde, den Kommis Metzkow und die Schneiderin unverehel. Leget, beide aus Berlin, welche sämmtlich aus der Untersuchungshast vor- g^sührt wurden. Der Gerichtshof besteht aus den 14 Mitgliedern des 2. und 3. Strafsenats des Reichsgerichts, unter dem Senatspräsidenten Drenkmann; die Staatsanwaltschaft vertritt der Ober-Reichsanwalt v. Seckendorfs. Als Vertheidiger sungircn die Rechtsanwälte am Reichsgericht Patzki, Erythropel, Lewald und Dr. Fels Vorgeladen sind im Ganzen 42 Zeugen. Die Anklage geht dahin, daß bie Angeklagten m der zweiten Hälfte des Jahres 1880 in Frankfurt a. M-, Darmstadt und Umgegend, sowie in Berlin vorbereitende Handlungen zu ei' em auf gewaltsame Aenderung der Verfassung des deutschen Reiches und der deutschen Bundesstaaten gerichteten hochver- ratyerischm Unternehmen vorgenommcn und an Verbindungen, deren Dasein. Ver- fcssung oder Zweck vor der Staatsregierung geheim gehalten werden sollte und zu deren Zwecken oder Beschäftigungen gehörte, die Ausführung des Gesetzes vom 21. Oktober 1878 gegen die gemeinsährlicben Bestrebungen der Sozialdemokratie durch ungesetzliche Mitel zu verhindern oder zu entkräften, Theil genom,nen haben. Im Besonderen werden die Angeklagten beschuldigt, revolutionäre Schriften, namentlich die von Most in London herausgegebene „Freiheit", in Masse verbreitet und bei artige Schriften u. A. auch in die Kasernen, vornehmlich in solche in Darmstadt, Mannheim und in die Kaserne des Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiments in Berlin hineingeschmnggelt zu haben. — Die Veraanalungen in dem Hochverrathsprocesse gelangten heute bis zu der Vernehmung der Angeklagten Breuder, Peschmann, Kristupeit, Baum, Christ und Jbcobl. Die ersten drei räumten ein, an der Herstellung und Verbreitung rerolutionärer Schriften, msbesondere der „Freiheit" und der Schrift „die revolutionäre Social- bcnofrotce" th'ilgenommen zu haben, sie leugneten aber, baß geheime Gruppen- verbinbungen begründet worden seien zum Zweck gewaltsamen Umsturzes. Es seien die gebildeten Vereinigungen lediglich gebildet worden behufs Geldsammlungen sü" ausgewiesene Socialisten. Baum und Christ lehnten jede Schuld ab, Jacobi machte w itgehende Zugeständnisse. Karlsruhe, 10. Oktbr. Die Generalsyaode beschloß eine Commission einzusetzen behufs Durchberathung und Prüfung deS vorgelegten Gesangbuchs- Entwurfes. Die Comm ssion soll ihre Arbeit möglichst innerhalb eines Jahres beenden. — Der Großberzog und der Erbgroßherzog sind heute Nachmittag nach Baden-Baden abgereist. Baden-Baden, 10 Oktober. Se. Maj. der Kaiser bat in Folge einer leichten Erkältung gestern das Zimmer richt verlassen und war auch beim Militärconcert, sowie im Conversatwnshause, welches die Frau Großherzogin gestern besuchte, nicht erschienen. Heut- befindet sich Se. Majestät erheblich besser und wird zum Diner erscheinen. 3Vien, 10. Oktober. Der Minister des Aeußern, Baron Haymerle, ist heute Nachmittag 3y3 Uhr plötzlich am Herzschlage verschieden. TuniK, 10. Oktober. Die französischen Truppen sind heute früh in Tunis eingenlckt und haben die Stadt, die Kasbah, so Die zwei Forts besetzt. Das Gerücht von der Plünderung H'wmamt's bat sich bis jetzt nicht bestätigt, doch wird dasselbe von den Insurgenten blockirt. Stockholm, 10. Oktober. Gegen Morgen brach in den VorrathS- räumen des königlichen Theaters Feuer aus. Man boffr, bis jetzt noch die Bühne uhb ben Salon zu retten; es herrscht ein stärker 2Binb. — Der Brand des Theaters ist gelöscht; der Salon und die Bühne sind gerettet, dock sind große Verluste an Requisiten und Ga-derobe zu beklagen. Di? Vorstellungen sind voraussichtlich für ehrere Monate unterbrochen. London, 10. Oktober. Wie der „Daily Telegraph" wissen will, hätte England bet Frankreich die Anfrage gestellt, ob es arneigt sei, gemeinsame Maßregeln zum wirksamen Schutz er e -giischen und französisch^- Unter- thanen in Egypten zu ergressen. Frankreich habe sich damit einverstanden e klärt und würden in Folge dessen ein englisches und ein französisches Panzerschiff unverzüglich nach Alexandrien abgehen. Lokale-. Gießen, 11. Oktober. Tagesordnung für die Stabtverorbncten - Sitzung Donnerftag, den 13. Oktober 1881, Nachmittags 4 Uhr: 1) Di« Rechnung brr Stadt Gießm vom Jahr 188t). 2) Be'traq drr Stabt Gießen zu den Bedürfn«ss-n der evangeliich'.n Kirch: daselbst. 3) Das Germanische Nationalmuseum in Nümberg. 4) Dle Anschaffung einer neuen Thurmuhr. 5) Klage gegen den Ortsarmenoerband W^ldgirme?. 6) Klage gegen den Ortsarmenverband Wlffenbach. 7) DaS Nivellement ber Ludwigsftraße. 8) Gesuch des Maurermeisters Christian Haubach dahier um Bauerlaubntß. v) Desgleichen brg Fabrikanten Johannes Bernbard dahier. 10) Gesuch deS Bautechnikers Ludwig Huhn dahier um Erlaubniß zur Erbauung eines Nebengebäudes. 11) Gesuch des SpecereuvaarenhändlerS Philipp Strack dahier um Erlaubniß zur Erbauung eines SckuppenS. 12) Gesuch des Conditors Robert Sattler in Gießen um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. 13) Die alte Realschule betr. 14) Gesuch des Bierbrauers Johannes Förtsch dahier um Erlaubniß zur Anlegung eines Treppenaufgangs. 15) Gesuch des Geschtrrhändlers Philipp Wagner um pachtweise Ueberlaffunq städtischen Geländes Gießen, 11- Okt. e>eit Freitag Abend wird in hiesiger Stadt ein Junge von 13 Jahren vermißt, ohne das seine Ängebörigen irgend eine Ahnung von dem Verbleib deffelben haben. Wir lasten daß Signalement destelben folgen und bitten alle, denen irgend etwas von dem Verbleib des Knaben bekannt werden sollte, gef. Mlttheilung an die hiesige Polizeiverwaltung gelangen lasten zu wollen. Namen Christian Löber. A'ter 13 Jahre, Statur klein, Haare blond, Augen blau. Bekleidet war derselbe mit dunklem Anzuge (skb^orzbraun), schwarzem Filz- Hütchen, grau wollenem Hemde, blau wollenen Strümpfen und Zugstiefel. — Alle entstebendrn Auslagen werden von den Angehörigen gerne und mit Dank zurückerstattet. — In dem gestrigen Referate über die Wahlmänner-Versammlung in Grünberg bitten wir zu berichtigen, daß nicht Herr Gustav Kullmann, sondeim Herr Färbermeister Karl Kullmann als Vorsitzender die Versammlung leitete. — Heute Morgen mußte ein auswärtiger Verkäufer, welcher sich bierselbst niederlassen wollte, wegen muthmaßlicher Steuerhinterziehung polizeilich Großh. Haupt steueramt vorgeführt werden. Bei dieser Gelegenheit ließ sich der Mann einen groben Widerstandsversuch gegen den Polizeiwachtmeister zu Schulden kommen, welcher Versuch ihn jedenfalls iHeuer zu stehen komnien wird. D-rwischteS. Homburg v. d. H., 7. Oktober. Von einer amerikanischen Familie, welche hi.r gewohnt hat, ist wie der „T.-B." mittheilt, ein Dienstmann nach Amerika geschickt worden, um — ein hier eingekauftes Hündchen dorthin zu bringen. Die besagte Familie will sich noch einige Zeit in Paris aufhalten, wobei ihr das Hündchen lästig fallen könnte. Dastelbe bat tm Ankauf 35 JL gekostet. Calle Kürzlich wurde hier, wie die „Ess. B." erzählt, eine Person die Mutter ihrer eigenen Schwester; und die Kinder dieser werden sie Großmutter oder Tante nennen, je nachdem sie medr oder weniger artig und zärtlich thun. Die Sache ist einfach, indem bie geb achte Person ben Schwiegervater ihrer Schwester heirathete. — Merkwürbiger ist eine Heirath, welche hier vor ein'ger Zeit vorkam. Damals würd' bie junge Frau Gattin ihres Onkels, Schwägerin ihrer Mutter, ihre unb ihrer Geschwister Tante, ist nun Enkelin unb zugleich Schwiegertochter ihrer Großeltern, unb ihr Kinb ist zugleich Enkel unb Urenkel berselben Großeltern. Der Mann ist aber nun auch Schwiegersohn seines Schwagers. Und doch war keine Verwandtschaft hinderlich. Das junge Mädchen heirathete nämlich den Bruder ihrer Stiefmutter. — (Fortschritte der Lebensversicherung in Deutschland). Aus einer kürzlich im„Brem,r Handelsblatt" veröffentlichten eingehenden statistischen Arbeit entnehmen wir, daß den gegenwärtig btfiebenben 50 deutschen Lebensversicherungsanstalten, von denen 36 im deutschen Rnckc. 12 in Deutsch-Oesterreich und 2 in der deutschen Schweiz ihren Sitz baben, im Jahre Ibb() wieder 82,058 Personen neu beigetreten sind und damit ihren Angehörigen Erbschaften im Betrage von 295,218,032 JL begründet haben Im Ganzen waren am Schluffe des vorigen Jabres bei den gedachten 50 Anstalten 821,»13 Personen mit zusammen 2,661,697,537 X versichert, wovon auf die Lebensvcrsichcrungsbank für Deutschland in Gotha 37x#0U7,700 je, auf die „Germania" in Stettin 219,666,483 J4, auf di- Leipziger Lebensversicherungsgesell- schäft 160,094,800 JL, auf die Stuttgarter Lebensoersicherungs und Elsparniß-Bank 158,414,236 JL, auf die „Concordia" in, Cöln 113,12 636 JL, auf die Lübecker Gesellschaft 114,842.133 JL, auf die Karlsruher Allgemeine Versorgungsanstalt 10'3,498,403 JL, auf bie Generali in Triest 100,176,167 entfielen. Bei ben ebenqenannten 8 größten deutschen Lebensversicherungsanstalten war somit zusammen mehr als die Halste des gesammten Bestant rs versichert. Nach Abzug der Sterbefälle und sonstigen Abgänge ergab sich bei den sämmtlich-n 50 Anstalten eine reine Zunahme des Versicherungsbestandes um 126,641.243 Jt Den stärksten Antheil an diesem ReinzuwachS hatte die Gothaer Lebensversicherungsbank, die^Stuttgarker Lebensvcrsicherungs- und Ersparnißbsnk, die Leipziger LebenßversicherungSgesellschaft und die Karlsruher Versorgungsanstalt. Für gestorbene Versicherte wurden im Laufe des vorigen Jahres 38,617,252 JL anfällig und zur Auszahlung gebracht. Gewiß sind viele Tausende von Wittwen unb Wallen dadurch vor Roth bewahrt worden und segnen das Andenken Derer, welche noch über ben Tob hinautz für sie aeiorgt baben. SchifiTehericlit* Mitgetheilt von dem norddeutschen Lloyd in Bremen. Bremen. 8. Oktober. sPer transatlantischen Telegraph.\ Der Postdampfei Elbe Capt. C. Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen welcher am 28. September von Bremen und am 29. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Morgens wohl» behalten in Newyork angekommen. Handel und Verkehr. 11. Oktbr Auf dem heuttgen Wochenmarkte kostet * Butt« pet $fb. JL 1.15 bis v* Stück angeführt und das Pfund mit 63 — 68 H bezahlt. Frankfur t, 10. Oktober, i.Fruchtdericht.) Mehl Nr. 1 JL 39.50, Nr. 2 JL 37.50 Nr 3 32.50, Nr. J JL 2* 50—00, Nr 5 JL 25.50, Roggenmehl °/i (Berliner Marie) 28 50—75, do. I (Berliner Marke) 26 50—27, do. U ^Berliner Marke- 23, Weizen effectiv hiesiger ab Dahnhor hier H 25.25 00 0 i, ab unserer Umgegend 24 50—24.75 do. fremder ie nach Qualität 23.50—25 25 Roggen, je nach Qualität JL 20.75 —21.00, Gerste JL 19.50 21.50, Hafer 16 50—17.25, Kohlsamen Äkin Die Mitglieder rfelt in Ei'ßen" lai «rsamwlung, die i, b bn 1 bafrita. Iinl61« 6rkln„ : Um «Muj “tn|6 l«l Botnabe, lui"l6 jur Inlfgn, '»"s- UMfn, ?6"l33«im6„: ll'liti laben. $„ 8 ton ttm Btrtkü Dtttotituni gtlena i (taxt hlort ")/ ichwnznn Hu * 81t tkltstktrrtn nmlung in @rüiv in, fonbem Am leitete. i bierselbst nieber- i Grotzh. hauy! kann einen groben nen, welcher Her- Samilit, welche hu nka gejchtckt tooiin jamtlu will sich n:t itr Daßelbe bat n Person die Mn- mutter ober Im n. Die Lache w jefter heirathete. . Damals wart ihre und ihrer 9t er Großeltern, iuü Mann ist aber nn ndtschaft imberlt: ker. Hrjliti im,8rren pir, baj dm wn im bfütldw M, n, im 3ibrt /v" Wchaften ttn $(• blufft des vmg» 2,661,697.537 JL i)6 378,007.700 x ^chchnung^es^ unt »!- , SJibtdn »tiilli:" 498,403 JL, «f'' k 8 größten t gefammten B-i-" 1 i bei bin 1 243 F D'n ' tat, bn.6luli“'; -S 38,617,252 £> ffiitw »«d -. 6t M-h ib" “• l" tyb in Srtm'1' Der MOT»11 1,11. ,s 7 Ubt ®o’9fflS c" I';" 1’jtbjB 1 * SS&Sf ,6w16tihl EA- iw ”5» A 4 2 Ci 161 "WMm 63-68 -» j. 10 50, Kf "1Ä » ? S>Ä^ ,23, wU F;, ein^L. *Jjg k \ einfordr6j.i-r in Gericknsoollzirher. 6670) Unterjacken 6648) OaS Eintreffen ter Mittwoch den 12. Oktober, 92a<ämittag4 3 Ubr, (tUcnin der Flett'swen Hottailb. babier 1 Nähinasldinc, 1 Eopba unb zwci flhiberfdirönte nirrfibutcnb vetfteigert werben wichen, ben 11. Oktober 1881. ffitiylrr. Unterröcke für Herbst unb Winter, Corfetten empfiehlt in großer Auswahl 6557) J. Chr. Retter. Mig fu verkaufen em guter Koedofen bei Loui« Strauß, BiLwnickn'.nn^ Die Mitglieder de« „herein« zur U .teibaltung ber Kleinkuider-Dewadr- anfialt in Gießen" laben wir hierdurch freundlichst em zu einer Generalversammlung, die Freitag den 1«. Oktober, Nachmittag- 5 Uhr, btm Saal ber RIeintinberi2d)ct)ba zu unserem Bedauern von der Uqentur zurückaetreten ist, dem Herrn H. Flick, llcnticr in Gietzen, unsere Vertretung übertragen haben. Stuttgart, den 5. Oktober 1881. (6659 Die Bank Direktion. Bezugnehmend auf obige Bekanutmachmrq empfehle ich mich zum Abschluß non Versicherungen und bin zu jed»r Auskunft ge^n bereit II. Fück^ Bahnhofftraße C. 2271. $ Geschäfts Verlegung. JL 6650) Lerehrlichem Pubtlkum hierdurch die ergebene Anzeige, 1 drß ick», unteim Heutigen mein seither am Itreuz betriebenes TefchLst ■ nunmehr in mein von mir erkrufres Haus % Schulstrasse 19 * neben der Expedition des „Siebener Ameiyer" Ja verlegt habe. Erla be mir gle chzeitig men bestaportirtesLager T Fil;- und Seidenhüten, Sonnen- und Negen- T schirmen, lowu Pelzwaaren juer Art in empfehlende Er- mnerung zu bringen unter Zanckerur.g billiger und reeller Bedienung. I1 Hockachtunasooll ± J. Weitzenkorn, schuMr. 19. Ts ist das falsche Gerücht verbreitet, der Freiherr Adalbert von Nvrdeck zu Rabenau nehme eine Wahl zum Reichstag nicht an. Er nimmt die Wahl, wenn sie ans ihn fällt, an, wird die Interessen des Reichs wie die nnseres Wahlkreises, wie seither, so auch in Zukunft aufs Beste vertreten. Mit feinen Anschauungen steht er ganz auf dem Standpunkt des Herrn v. Bennigsen, dessen Programm er durchaus gebilligt hat. Wir haben also keine Ursache, von ihm abzufallen. Hungen, den io. Oktober 1881. «0)Becker, Eemeinderath zu Hungen. OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOIOOIOIOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOIOIOIOIOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO Die flfiliellalirik k -lager,«ID. Druck Schlossgasse B. 1 zeigt hiermit die Eröffnung ihrer erweiterten Laden- mid Lager-Räume ganz ergebenst an. (6655 5847) Ein Familienlogis, 5 Zimmer Küche, Keller rc-, bis Anfangs Oktober beziehbar.__________Balth. Strauch. 6671) Ein Familienlogis zu vermiethen und sofort zu beziehen. Ludw. Orth, Neue--Baue._ 6672) Eine Stube und Küche sofort zu vermiethen._____________Neuenweg 182. 5242) Frankfurterstraße E- 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. 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Zimmer zu vermiethen. ____________Nere-Bäue B. 101, 1- St. 6538) Zwei schön möblirte Zimmer (parterre) sind auf sofort zu vermiethen. __Schillerstraße A- 11V. 6431) Möblirte Zimmer zu vermiethen. ________Gartenstraße B. 1655, parterre. 6191) Möbllrte Zimmer vermiethet ________I. CH. Retter, am Kreuz.__ 6282) Ein mittleres Familienlog's im 2. Stock zu vermiethen, Ende November beziehbar. Chr Noll ll!., _____________________Canzleiberg B- 66. 6388) Ein möbl. Zimmer mit Cabinet zu vermiethen._______Schillerstraße 112. 6428) Em möbl. Zimmer zu vermiethen. __________________Bahnhofstraße E. 91*. 6582) Ein gut möbl. Zrmmer zu ver- miethcn.__Liebigstraße 80. 6611) Der zweite Stock per November, sowie eine Mansarde zu vermiethen. Karl Herbert, Nahrungsberg. 6598) Ein großes unmöbl. Zimmer zu vermiethen tm_______„Sckützenhof". " 6579) Ein möbl. Zimmer zu vermlethen. Bahnhofstraße 91b/,g. 6461) Em kleines Logis, 1. November beziehbar, per Monat 15 Chr Roll, Canüeiberg B. 66. 5105) Eine Familienwohnunaim 1.Stock zu vermiethen. A. Rüfing, Bahnhof. 6555) Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. _______________ Marktstraße 27. 6546) Ein kleines Familienlogis sowie ein einzelnes Zimmer ist an stille Leute zu vermiethen im „Darmstädter Haus". 5082) Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen und per 1. Novbr. zu beziehen.________Ehr. Schopbach. 5280) Eme kleine Familienwobnung zu vermiethen. W. Seuling Vrrki»)urFörk>erungdkrSonntagsfeier. 6607) Die Mitglieder und Freunde unseres Vereins laden wir freundlichst ein zu einer Versammlung, die am Mittwoch den 12. October d. I., Abends 8 Uhr, im Saale des alten Rathhauses stattfinden soll mit der Tagesordnung 1. Wiedereröffnung des „Feierabends" für Lehrlinge. 2 Erweiterung des „Feierabends" derart, daß er auch für Gesellen und auch an den Wochentagen eingerichtet wird. Wegen dieses 2. Punktes der Tagesordnung bitten wir noch besonders um recht zahlreiche Behelligung an der Versammlung. Der Vorstand. I)r. Naumann. JLony’s Bierkeller. Hiermit die ergebene Anzeige, daß mein Bierkeller von heute ab bis auf Weiteres geschloffen bleibr. Dagegen wird die Wirrbschaft in den Winterlocalitäten fortgesetzt. Gießen, den 10. Oktober 1881. __Chr. Pony, Bierbrauerei. Mechanisches Theater von Pottharst in Oswalds Garten. Auf vielseitigen Wunsch Mittwoch noch 2 Vorstellungen. Anfang um 5 und 8 Uhr Abends. Eintrittspreise: 1. Platz 1 2. Platz 50 H. Galiern 30 Kinder unter 10 Jahren auf dem ersten und zweiten Platz tie Hälfte. Um zahlreichen Besuch bittet 6667) H. Pottharst. 9NF Beachtenswerth! pilepsie, Krampf- und Nervenleidende. Alle welche sich für diese Krankheiten intereffiren, und sichere Hülfe suchen, mögen sich vertrauensvoll die Broschüre des l>r. Hoa«, Specialiet, für Krampf- und Nervenleiden, verschaffen. 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Aus dem 6 KchigUUNg von $ 0b tn nicht wenij klttn haben, bet n>el dßerurg von Wand! la Ztenergeseße odei Unble, hat das Mtn jm getroffen: Die ßiortn nur dann ab lit bim erforderlicher ihm Ankündigung ei billung einer solcher Itfjin Firma und de Hai du Gerichtsvollz iersteigerung nicht al nag fehlen. In du tn Gerichtsvollzieher «isetzurgen unter ( tu geschehenen Ankür M Aerstetgerers an; deaßausßchlführenden «chliuig obiger Sotfd WW, H r-trichi, daß das h u Wültushausen fai n SBidln (Secessioni ’• $*en! entwickel; W bei den Wühl , Berlin, 10. demiMn naty stin ©ott au^t^ntn w ^L°d°n Sln Statut auszust« ®rbn“n9 (in der 9 jnnungtn als Muf ;a'u,l'n u-vgearbeiti - I lm Eegenth sx* ?*’Ä ‘"j ?,ÄN- Mr HotM „ ? 8Ssre?, krhrt. $£$o!frin Rd?od>mn ft 'eine 8erintwortit(6t Rebaction: 9L Scheyda. — Druck und Bk-lag der 8rüblichen Dreckeret (Fr. 8br. Pietscht tn Gießen-